Muss die Freiburger Universität Hetze gegen Israel Raum geben?

Seit 2011 existiert in Freiburg das Café Palestine. Der Verein und seine Vorsitzende, Gabi Weber, wollen über den Nahostkonflikt aufklären und eine offene Diskussion führen. Aber sie organisieren regelmäßig antizionistische Veranstaltungen und das bislang auch an der Freiburger Universität…

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Berlinale – ein Festival des Hasses?

Noah Kliger, Holocaustüberlebender und dienstältester Journalist der Welt, ist „wütend“ auf das „Festival des Hasses“ in Berlin. Kliger empörte sich in der israelischen Zeitung „Jedijot Ahronot“ über den bei der Berlinale preisgekrönten Film „Kunst/Gewalt“ des Regisseurs Udi Aloni zum „Freiheitstheater“ in Jenin (Westjordanland) und seines im April 2011 von Palästinensern ermordeten Gründers Juliano Mer-Khamis…

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SPD und Israel: Im deutschen Wald der Ressentiments

Kein anderes außenpolitisches Thema versetzt die Deutschen so sehr in Rage wie die Diskussion um die Existenz und Politik des Staates Israel. Während Begriffe wie „Dänemarkkritik“, „Schweizkritik“ oder „Russlandkritik“ im normalen Sprachgebrauch praktisch nicht existent sind, ist das Wort „Israelkritik“ in aller Munde – Suchmaschinen wie Google liefern fast 150.000 Einträge (Stand: 20.1.2013). Es ist tausendmal gesagt und soll auch an dieser Stelle wiederholt werden: Selbstverständlich ist Kritik an Israel „erlaubt“ – sie kann legitim oder gar notwendig sein, so wie Kritik an jedem anderen Staat auch…

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Augsteins Israelkritik: Eine Frage der Obsession

Jakob Augstein sorgt sich um den Kampf gegen den Antisemitismus! Da muss etwas passiert sein – und in der Tat: Das Simon-Wiesenthal-Center hat das Oberhaupt der Karfreitagslinken in die Top-Ten der Israel-Verleumder und/oder Antisemiten gesetzt. Doch was Antisemitismus ist, das können diese Juden doch wohl kaum beurteilen – glaubt man Augstein, diffamiert das SWC vielmehr den kritischen deutschen Journalismus…

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„Grass hat ein Problem mit Juden“

Yoram Kaniuk, 1930 in Tel Aviv geboren, ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Israels. Er veröffentlichte zahlreiche Romane sowie Kurzgeschichten und Kinderbücher. 2009 erschien in Deutschland sein autobiographischer Roman »Zwischen Leben und Tod«. Mit der Jungle World sprach Kaniuk über Günter Grass, Antisemitismus in Deutschland, den Iran und Israel…

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Wer ist ein „Antisemit“?

Wegen Günter Grass ist in Deutschland erneut eine Antisemitismusdebatte entbrannt. Jüdische Kronzeugen von Henryk Broder bis Avi Primor wurden befragt, ob Grass ein „Antisemit“ sei. Deren Ansichten fielen so unterschiedlich aus wie die Interpretationen des Grass-Gedichts, von Iran, Linken und Rechten hoch gelobt und von anderen als Hasspamphlet verurteilt…

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Kritik der deutschen Erinnerungskultur: Ritualisiertes Gedenken

Die deutsche Erinnerungskultur beanstanden Dana Giesecke und Harald Welzer in ihrem gemeinsamen Buch: „Das Menschenmögliche. Zur Renovierung der deutschen Erinnerungskultur.“ Henryk M. Broder geht noch weiter: Eine ritualisierte Erinnerung ist oft nicht mehr als eine Ablenkung von der Gegenwart, meint er. Er hat ein Buch vorgelegt mit dem provozierenden Titel: „Vergesst Auschwitz“…

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