Koscher und Halal: Immer öfter gleichbedeutend mit „gesund“

„In etwa vergleichbar mit der Einführung der Bio-Produkte, wächst die Nachfrage nach Koscher und Halal-Produkten auch bei nicht-jüdischen und nicht-muslimischen Kunden merklich. Sie sehen diese Produkte als wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zu einer gesunden Ernährung“, so Günther Ahmed Rusznak von der IIDZ Austria…

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Die Anti-Minarett-Initiative in der Schweiz und der jüdische Seismograph

Während sich im Nahen Osten Juden und Muslime bekriegen und das Thema Islamismus seit dem 11. September 2001 weltweit in den tagespolitischen Diskussionen präsent ist, versucht auch die Schweiz nicht nur aussenpolitisch, sondern auch innenpolitisch auf den Zug aufzuspringen – nach der „Kopftuchdebatte“ nun mit einer politischen Diskussion um das Verbot von Minaretten. Dagegen wehren sich unter anderem auch jüdische Kreise…

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Rav Malkhior: Ein Islam der anderen Art

Die Fahrt von Jerusalem bis ins Zentrum von Hebron, einen Stadtteil, der als Hochburg der palästinensischen Widerstandsbewegungen gilt, benötigt mit dem PKW nur eine halbe Stunde – aber es sind nach nahöstlichen Sicht Lichtjahre. Ich war nach Hebron gekommen, um der Familie des Hebroner Scheichs, Talal Sider, mein Beileid auszusprechen. Er war in den letzten Jahren ein ranghoher und voll berechtigter Partner bei den Versuchen gewesen, die Führer der drei Religionen davon zu überzeugen, den Glauben zu einem Instrument für Frieden, Brüderlichkeit und Hoffnung zu machen…

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Krasse Menschenrechtsverletzungen, für die Verständnis aufgebracht wird

Es lohnt manchmal BBC zu hören bzw. anzuschauen, auch dann wenn diese – einst angesehene Institution – den Balen-Bericht [1] über ihre unausgewogene Nahostberichterstattung nicht veröffentlicht. Gestern Abend [23.5] zum Beispiel berichtete eine BBC-Journalistin über die vielen zivilen Opfer, die vernichteten Ortschaften und die Flüchtlinge, die im eigenen Land Sri Lanka im Siedlungsgebiet der Tamilen hinter Stacheldraht in Lagern gehalten werden…

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Konfrontation nach innen und außen: Bahai und Bahrain im Visier Teherans

Marokko hat nach iranischen Angriffen auf die Souveränität Bahrains die diplomatischen Beziehungen zu Teheran abgebrochen. Das Territorium Bahrains gehörte einst zu Persien. Nationalistische Kräfte im Iran erheben seit der islamischen Revolution und der Entmachtung des Schahs vor 30 Jahren Anspruch auf das mehrheitlich von Schiiten bewohnte Land…

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Zum internationalen Frauentag

Am 7. März 1979, wenige Wochen nach dem Umsturz im Iran, befahl Ayatollah Khomeini, dass Frauen iranische staatliche Einrichtungen nur noch mit Kopftuch betreten dürften. Daraufhin kam es im Zuge des internationalen Frauentages am 8. März zu zahlreichen Demonstrationen gegen die Zwangsverschleierung. Die Islamisten mussten daraufhin ihr Dekret vorläufig zurücknehmen…

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