In Israel „stinkt“ es nach Neuwahlen

Ehemalige Geheimdienstchefs haben teils ausfällige Kritik an der jetzigen Regierung und speziell an Premierminister Benjamin Netanjahu und an Verteidigungsminister Ehud Barak geäußert. Oppositionspolitiker greifen die Gelegenheit auf, der Regierung das „Misstrauen“ auszusprechen und Neuwahlen anzustreben…

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Yehuda Bauer: Militärschlag gegen Iran „würde einen Riesenkrieg auslösen“

Der israelische Historiker Yehuda Bauer, ehem. Direktor der Gedenkstätte Yad vaShem, warnt eindringlich vor einem militärischen Vorgehen Israels gegen den Iran. Es würde im ganzen Mittleren Osten einen Krieg auslösen, die Hisbollah würde „Zehntausende“ Raketen auf Israel regnen lassen…

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Israel muss zwischen Frieden und einem rassistischen Staat wählen

Der Slogan, der Benjamin Netanyahu an die Macht brachte, war „einen sicheren Frieden machen.“ Das ist kein Zufall. „Frieden“ hat die rechte Regierung in einem viel größeren Ausmaß aufrecht erhalten, als die rechte Regierung den Frieden aufrecht erhielt…

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Baraks Parteiaustritt: Sargnagel für die Awoda oder letzte Chance für einen politischen Neubeginn?

Der Vorsitzende der Arbeitspartei (Awoda), Ehud Barak, verließ am 17. Januar gemeinsam mit vier weiteren Abgeordneten die 13- köpfige Knessetfraktion seiner Partei und bildete unter dem Namen „Atzmaut“ (Unabhängigkeit) eine neue Fraktion. Ziel ist, eine Partei mit gleichem Namen gründen. Zusammen mit Barak verließen folgende Abgeordnete die Fraktion der Awoda: Landwirtschaftsminister Shalom Simhon, der stellvertretende Verteidigungsminister Matan Vilnai, die stellvertretende Ministerin für Industrie, Handel und Arbeit Orit Noked und Einat Wilf…

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Peres: Der Gummimann

Ich konnte mich nicht beherrschen. Obwohl ich allein im Zimmer war, brach ich in lautes Gelächter aus.  Ich las einen Zeitungsbericht über die letzten Umfragen. Die Leute wurden nach der Bewertung der Führer der Nation befragt und es scheint, dass Staatspräsident Shimon Peres bei weitem der volkstümlichste Führer in Israel ist. 72 % der befragten Leute stimmten für ihn, nur 20% missbilligten ihn…

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63 Jahre unabhängig: Israel muss wählen zwischen Frieden und einem rassistischen Staat

Der Slogan, der Benjamin Netanyahu an die Macht brachte, war „einen sicheren Frieden machen.“ Das ist kein Zufall. „Frieden“ hat die rechte Regierung in einem viel größeren Ausmaß aufrecht erhalten, als die rechte Regierung den Frieden aufrecht erhielt. Der Grund dafür ist einfach. Wenn „Frieden“ zur Debatte steht, dann wird die innenpolitische Debatte umgelenkt auf das Image des „anderen“, mit dem Frieden gemacht oder nicht gemacht werden sollte…

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Friedensvorschlag 2002: Arabische Magie?

Während die anhaltenden arabischen Revolutionen mehr Unruhe und Unsicherheit im Nahen Osten versprechen, hat Israel noch eine Karte in der Hand, die es noch nicht gespielt hat. Tatsächlich ist es eine arabische Klausel, geschrieben auf einem neun Jahre alten Papier, das als Eintrittskarte für Tel Aviv gelten könnte, Teil noch einer weiteren Revolution zu sein, die die ganze Region neu gestalten könnte…

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