Israeli gibt aus Protest Bundesverdienstkreuz zurück

„Mit Schmerz habe ich die Nachricht von der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer gehört. Das ist eine Schande für die Bundesrepublik.“ Der 74 Jahre alte israelische Reiseführer Motke Shomrat will sich in den nächsten Tagen zur deutschen Botschaft in Tel Aviv begeben und aus Protest sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben…

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Die Front der Antizionisten

An der Universität Madrid störten linke Gruppen unter »Juden-raus!«-Rufen eine Konferenz mit jüdischen Teilnehmern. Das war nicht der einzige antisemitische Vorfall in Spanien in letzter Zeit. Auch spanische Medien arbeiten seit dem Gaza-Krieg zunehmend mit antisemitischen Klischees. Sogar aus dem US-Kongress kam die Forderung an die spanische Regierung, Maßnahmen gegen den Antisemitismus einzuleiten…

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Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik – Ausstellung im Jüdischen Museum Westfalen

Entgegen optimistischen Annahmen handelt es sich beim Antisemitismus nicht um ein absterbendes Phänomen der politischen (Un-) Kultur, sondern um eine weiterhin lebendige Strömung in unserer Gesellschaft. Viele Quellen speisen die Judenfeindschaft: Juden werden heute in der Regel nicht mehr als „Rasse“ oder wegen ihrer Religion verleumdet, sondern weil sie wahnhaft als eine Macht, die die Welt beherrscht, wahrgenommen werden…

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Ente aus dem iranischen Abwasserkanal

Kominform heißt die Website einiger Wiener Nationalbolschewisten, die Israel vernichtet sehen wollen. Zwar hätte der jüdische Staat ohne tatkräftige Hilfe der Sowjetunion nicht entstehen können, aber seither sind sechs Jahrzehnte vergangen und die Geschichte wurde antizionistisch-antisemitisch umgeschrieben, so dass die Genossen nichts mehr ersehnen als das Verschwinden Israels, denn in ihrer Phantasie sind die Juden Israels das Unglück des Nahen Ostens, ja der ganzen Welt, daher auch ihre Sympathien mit den nahöstlichen Diktaturen, die gelegentlich tausende Kommunisten folterten und umbrachten…

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Die Linke und der Antisemitismus: DDR-Staatsdoktrin wirkt bis heute

Der Fall des Duisburger OB-Kandidaten der Linkspartei ist eindeutig: Mit seinem Aufruf zum Boykott israelischer Waren in bewusster Anlehnung an den Nazi-Spruch „Kauft nicht bei Juden“ hat sich Hermann Dierkes für jedes politische und gesellschaftliche Amt selbst disqualifiziert. Für die bisweilen durchaus berechtigte Kritik an der israelischen Politik gibt es eine glasklare und unverhandelbare Grenze: die Übernahme von Nazi-Phrasen, -Gedanken und -Parolen…

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„Vom unersättlichen Existenzrecht Israels“: Politische Bildung der Stadt Nürnberg

Traditionsbewusst zeigten sich letzte Woche Nürnberger Regionalpolitiker. Wer wissen wollte, weshalb eine städtische Einrichtung antisemitische Parolen verbreitet, wurde auf die Geschichte verwiesen. Soweit, so logisch – gemeint war allerdings die Geschichte des Nürnberger Kulturzentrums…

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