ZaHaL: Armee der Männer

Im Zuge der Euphorie über die Freilassung Gilad Shalits haben wir viel über die „Armee des Volkes“ gehört, deren Soldaten „unsere Kinder“ seien. Doch nach weniger als einer Woche schon stellt sich heraus, dass, wie es in problematischen Familien vorkommt, es Söhne gibt, die mehr und Töchter, die weniger geliebt werden…

Von Noemi Darom

Am Sonntag hat Anshil Pepper in „Haaretz“ berichtet, dass um die hundert Soldatinnen die offizielle Veranstaltung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) zu Simchat Thora verlassen haben, nachdem sie von religiösen Offizieren dazu gedrängt worden waren, in einen eingezäunten Bereich zu wechseln, der von dem zentralen Veranstaltungsort abgetrennt war. Der Befehlshaber der Gaza-Division und der Oberrabbiner, so stand es in der Nachricht, waren bei der Veranstaltung anwesend und haben sich nicht eingemischt.

Der Vorfall an Simchat Thora ist ein weiterer Schritt in der fortdauernden Geschichte der religiösen Radikalisierung bei ZAHAL. In schlechter Erinnerung geblieben ist der Vorfall, bei dem Offiziersanwärter eine Zeremonie wegen des Gesangs von Frauen verließen. Doch zumindest wurden damals die Kadetten aus dem Kurs entfernt. Das Schweigen des Befehlshabers der Gaza-Division und des Oberrabbiners scheint allerdings auf eine stillschweigende Zustimmung oder einen mangelnden Willen hinzudeuten, vor anderen Offizieren Stellung zu beziehen – und vor allem darauf, dass sie sich nicht verpflichtet fühlten, sich einzumischen. In anderen Worten, die Abschiebung von Soldatinnen in einen abgetrennten Bereich erschien ihnen als normativer Schritt. Die verletzten Soldatinnen mussten ihren Krieg allein ausfechten.

Und während die Armee ihre Soldatinnen ausschließt, unternimmt sie große Anstrengungen, einen anderen Teil der Gesellschaft an sich heranzuführen – die Orthodoxen. Für sie werden besondere Programme geschaffen, die ihrem Glauben entsprechen, und alles nur, um ihnen den Militärdienst ans Herz zu legen. All diesen Programmen ist gemeinsam, dass auch hier Frauen der Zutritt verwehrt ist. In anderen Worten: ZAHAL tut alles, um ja niemanden zu verletzen – solange man ein Mann ist. Ist man eine Frau, dann wird der Kommandant nicht zögern, einen für die Einheit des Volkes zu opfern.

Hierin reflektiert ZAHAL natürlich den Staat – dem sie dient, einen Staat, der einen schnellen Prozess der religiösen Radikalisierung durchläuft und in dem mehr und mehr Räume, angefangen bei bestimmten Buslinien und bis hin zu Bürgersteigen, einer Gender-Trennung unterliegen. Wenn diese dunklen Normen auch für die scheinbar säkulare „Armee des Volkes“ zutreffen, dann ist das eine gefährliche Entwicklung. ZAHAL war noch nie für ihre Gleichberechtigung bekannt. Doch sogar zu der Zeit, als Ezer Weizman Alice Miller erklärte, sie könne nicht Kampf-Pilotin werden, da Männer ja schließlich auch keine Strümpfe häkelten, wurden Frauen nicht in abgetrennte Frauen-Bereiche abgeschoben.

ZAHAL ist eine der wenigen Inseln des Konsens, die uns geblieben sind: Mehr als durch Gehorsam und Gesetz bezieht sie ihre Kraft aus einer breiten gesellschaftlichen Solidarität. Im Namen dieser Solidarität bezeichnen wir alle die Soldaten als „unsere Kinder“, in ihrem Namen sind Eltern bereit, ihre Kinder zu einem gefährlichen Militärdienst zu schicken, junge Männer und Frauen sind bereit, zwei oder drei Jahre der Armee zu widmen, und ein ganzes Land mobilisiert sich, um einen entführten Soldaten nach Hause zu holen.

Doch wenn die Armee ihre Soldatinnen wie Bürgerinnen zweiter Klasse behandelt, wieso sollten sie sich ihr dann noch verpflichtet fühlen? Schließlich verbringen die meisten von ihnen ihren Militärdienst ohnehin gelangweilt in Büros oder auf Posten, die ihnen im späteren Leben nichts bringen werden, während sie die noch verbleibenden Tage bis zum Ende ihres Dienstes zählen. Es scheint schon besser, sich vom Wehrdienst befreien zu lassen (und heute gibt es genug Wege, dies zu tun) und sein Leben weiterzuleben.

Nein, das kann man dann nicht mehr als Drückebergerei bezeichnen. Wer sich wirklich drückt, ist die Führung der Armee und des Militärrabbinats, die ängstlich und schweigend mit einer Diskriminierung gemeinsame Sache machen, die in einem demokratischen Staat keinen Platz hat. Die Bewahrung dieses Konsens in Zusammenhang mit der sich immer stärker in verschiedene Bevölkerungsgruppen aufspaltenden Armee ist eine komplizierte und wichtige Aufgabe – doch es kann nicht sein, dass dies auf Kosten der Frauenrechte geschieht.

Der Oberste Befehlshaber Benny Gantz muss unverzüglich und konsequent gegen diese Unsitte vorgehen. Er muss sich eindeutig gegen die Geschlechtertrennung und die Diskriminierung von Soldatinnen äußern, schwerwiegende Sanktionen gegen jeden aussprechen, der sie in einem Frauenabteil einsperren möchte. Er muss den Soldatinnen ihre Würde wiedergeben oder die Wehrpflicht für Frauen abschaffen. Sie haben im zivilen Leben Besseres zu tun.

Newsletter der Botschaft des Staates Israel

132 Kommentare zu “ZaHaL: Armee der Männer

  1. Was der Ausschluss von Frauen von bestimmten militärischen Gruppen betrifft ich finde es nicht ganz so  abartig. Ich las mal in einer Bibel die viel Jahrhunderte alt war.

    Da stand drin, die Männer dürfen keine Frauenkleidung tragen und die Frauen kein Männergeschärr, also Kriegsrüstung.

    So kann ich das wirklich auch  stehen lassen,  wenn es jemand so sieht.

    Es könnte sich also um diese Auffassung handeln.

  2. Tatsächlich war die muslimische Welt in Teilen früher viel liberaler als heute.“

    Warum spielen sich eigentlich die Europäer und besonders manche deutsche immer als Nah Ost und Islam Experten auf  und sind gar keine?

    Was sind das Minderwertigkeitskomplexe oder langeweile weil in Europa nichts mehr los ist ?

  3. @Jane

    Typen wie sie meinen als Jude eine Beziehung zu Gott zu haben, die exklusiv im Vergleich zu Nicht-Juden 

    Alle Menschen können eine Beziehung zu G“tt haben wenn sie denn wollen. Die meisten wollen jedoch nicht weil es sich so besser und einfacher leben lässt.
    Man braucht keine Verantwortung für den anderen übernehmen kann sich benehmen wie Tiere gegenüber anderen Menschen. 

    Die Juden haben eine besondere Aufgabe sie sind die Hüter der Torah die Gesetze von Kadosh Baruch Hu auf der Erde.

    Sie sehen sich als Stellvertreter Gottes auf Erden und genauso benehmen Sie sich

    Nicht gewwohnt von einem Juden widerspruch zu erhalten ? 

    Ich frage mich mitunter auch, inwieweit diese ‘Feindschaft’ zum ‘Nicht-Gottes-Volk’, dass es zu belehren und in Schach zu halten gilt

    Wer soll denn das Nicht G“ttes Volk sein ?

    Sie haben die anderen Fragen noch nicht beantwortet !!! Heist das Sie können nicht weil Sie es nicht wissen und eigentlich hier nur gegen die Juden und Israel Pöbeln wollen ?

     
      

  4. “Na sag ich doch. Die Nahost-Region färbt auch auf Israelis ab..“

    Man kann das aber auch umgekehrt konstatieren. Den Muslimen wird die israelische Staatsgründung schließlich als Gottes Wille verkauft und auch hier muss man sich schließlich dauernd mit diesem ‚Argument‘ auseinandersetzen und das hat dann auch entsprechende Gegenbewegungen zur Folge und das Eifern auf allen Seiten steht im steten WEttbewerb.

    Tatsächlich war die muslimische Welt in Teilen früher viel liberaler als heute.

    In Afghanistan zum Beispiel gab es zahlreiche Völker, Religionen; Musiktraditionen und der Shador war unbekannt.Das war noch in den 70ern so.

    Erst als die Russen und die von den Amis bezahlten Gotteskrieger aus Saudi-Arabien und Pakistan ins Land einfielen breitete sich diese fremde und frauenfeindliche Sitte aus.

    • Klar, auch mir tun die Araber in gaza und west bank auf eine Art leid. Aber sie sind Opfer ihres eigenen Antisemitimus und Spielball der Arabischen Liga.
      Die Araber in gaza und west bank müssen zuerst den überwinden. Dieser Judenhass ist älter als Israel, von muslimischer Seite kam von Anfang an nur Hass und eben die typischen Vernichtungsfanatsien gegenüber Israel und Juden. Es sind Antisemiten, daran müssen sie selbst arbeiten wenn sie sowas wie Frieden wollen.

    • Mal wieder die Schuld auf irgendwelche Ausländer abschieben, – und ohne die Amis, die den Wa’ahbismus erfunden haben, die MB und die AL gegründet und ja sowieso Hitler und seine arabischen Komplizen mit finanziert und aufgebaut haben . . .  geht es ja schonmal garnicht.

      Immer wieder dergleiche alte Betrug, den Sie mit Hilfe des massiven 95%-MSM- und besonders der Sendermedien als Rückenwind hier betreiben.
      Undzwar indem sie die  Jahrhunderte alte judenfeindliche Tradition des islam genauso totschweigen, wie desse seit 1919/ 28  selbst  systematisch verbreiteten und radikalisierten Weltverschwörungs-Antisemitismus  . . .

      Und wenn Sie schon die SU gnädigerweise mit erwähnen  – jene großzügigen Unterstützer der MB-Krake/ Fatah & Co.  gegen den „Imperialismus“ —   dann sollten Sie genaus jenes antisem. Hetzinstrument nicht vergessen, mit dem sie genauso super wie vorher die SS-Freunde zu den Islamisten, – undzwar speziell zu den  plastina-ararabischen Islamführern passten

      http://www.photopalestine.free.fr

  5. @kd0627

    oder folgender (passt auch ganz gut zum Thema):

    Ein Mann kommt zum Arzt. Seine Frau hat ihn geschickt, weil er seelische Probleme hätte.

    Der Arzt malt eine Blume und fragt den Mann “Was sehen Sie? “ Der Mann sagt: “Nackte Weiber“.

    Der Arzt malt einen Kreis und fragt “Was sehen Sie“ Der Mann “Nackte Weiber“

    Der Arzt malt einen Strich und fragt “Was sehen Sie“ Der Mann “Nackte Weiber“

    “Ja sagen Sie mal“ fragt der Arzt “Sehen Sie eigentlich immer und überall nackte Weiber“

    Meint der Mann: “Was kann ich denn dafür, wenn Sie dauernd so unanständiges Zeugs malen!“

  6. “die Verheißung des biblischen G’ttes nichts bedeutet, dann
    kannst Du gerne das RECHT eines freien Juden-MENSCHEN zu SIEDELN..“
     
    Darf denn ein ‚Freier Palästinenser‘ auch die Juden so vertreiben wie umgekehrt? Recht ist schließlich nur was für alle gilt. Für die historischen Rechte der Palsätinenser gibt es schließlich auch sehr gute Gründe und Mohammed ist von der Al-Aksa Moschee zu Gott aufgefahren, was dem Ort in ihrer Verheißung eine gewaltige religiöse Bedeutung und auch eine historisch muslimische Wurzel und Tradition verleiht.

     
    Niemand ist so frei einfach  siedeln zu können, wo immer er wil, ich auch nicht – und die ‚Verheißungen Gottes‘ – nun damit ist schon soviel Unheil angerichtet worden, dass ich da etwas vorsichtig bin und mich lieber an schlichte Prinzipien der Gerechtigkeit halte, die unserem kleinen Menschenverstand doch eher angemessen sind, wie mir scheint – grundsätzlich sind mir vor allem die sogenannten ‚Exklusivverträge‘ mit dem Heiligen Geist doch sehr fragwürdig, die Adepten solcher Geisteshaltung haben stets viel Leid über die Menschheit gebracht, ganz gleich welcher Religion sie angehören (vorzugsweise den 3 abrahamitischen)
     
    Ich gehe jedenfalls davon aus, dass alle Menschen Rechte haben, allerdings haben diese natürlich auch Grenzen und das Recht der Palsätinenser da zu leben, wo sie jetzt noch sind – jenseits der israelischen Grenze steht nach ihrer massenhaften Vertreibung aus 77% ihres historischen Siedlungsgebietes für mich nicht zur Disposition, genauso wenig wie eine InFrage-Stellung des REchts von Israelis in Israel zu siedeln oder überall dort wo sie sonst willkommen sind – natürlich auch hier und auch gerne als meine Nachbarn und sonstwo – ich habe da keinerlei Abneigungen oder Probleme – weder mit Juden noch mit Muslimen oder Christen – es kommt halt einfach auf den Menschen an. (Und wer mir nicht gefällt, hat Pech gehabt und umgekehrt – ist halt so, damit muss Mensch leben)

    das machen die Römisch Kathl. Christen und die haben dafür sogar eine Position in Rom geschaffen mit einem Papst.

    Im Judentum kennt man so etwas nicht also keine Lügen verbreite
     
    Da haben Sie völlig Recht mit dem Papst, mir ist die Analogie auch völlig klar – dem zweiten Teil Ihrer Aussage kann ich freilich nicht zustimmen – Typen wie sie meinen als Jude eine Beziehung zu Gott zu haben, die exklusiv im Vergleich zu Nicht-Juden oder auch säkularen Juden ist und spielen sich entsprechend auf. Ergo – Sie sehen sich als Stellvertreter Gottes auf Erden und genauso benehmen Sie sich. Ja, ja – ein ‚Freier Jude‘ – vor allem wo der alte Herr sich ja nie blicken lässt. Nur sind es bei Ihnen halt richtig viele Päpste und nicht nur einer. (nur dass Sie sich das so noch nicht wirklich klar gemacht haben kann mich nicht überraschen).
     
    Ich frage mich mitunter auch, inwieweit diese ‚Feindschaft‘ zum ‚Nicht-Gottes-Volk‘, dass es zu belehren und in Schach zu halten gilt, bei Ihnen zur tragenden ‚Gotteserfahrung‘ geworden ist und inwieweit Gott und Transzendenz da überhaupt noch eine Rolle spielt und ob nicht der penetrante EgoKitzel, ob nun mit oder ohne militärisches Potenzgehabe da nicht die eigentliche Quelle der Befriedigung ist? (nur mal so spekulativ laut nach gegrübelt)
     
    Jerusalem priests report constant spitting attacks by ultra-Orthodox

    Priests and priesthood students of the Armenian Church have complained of increasing incidents of being spat at and cursed by ultra-Orthodox youth and adults in the streets of Jerusalem’s Old City.

    Unexpectedly, the most notable arrest in the multiple cases of harassment was of a priesthood student who punched the man who spat at him.
     
    http://jerusalemworldnews.com/2011/11/04/jerusalem-priests-report-constant-spitting-attacks-by-ultra-orthodox/

  7. Ganz ohne Bezug zum Ewigen geht es aber steil bergab.

    Wenn die 10 Gebote nicht mehr gelten für ein Land dann gute Nacht. 

    Die 10 Gebote sind aus der Verfassung und wurden auch schon lange nicht mehr ernstgenommen. Allein  das erste‘ ich bin der Herr dein Gott du sollst keine anderen Götter beben mir haben.  Damit dürfte ein Papst der sich selber als Heiliger Vater bezeichnet entlarvt sein. Ganz abgesehen vom Anschaffen des Sabbats den Gott geboten hat, und der ganzen Feiertage. 

    Dann wäre mit dem Gebot auch dem Islam Paroli zu bieten .

    Mit dem Du sollst nicht töten ist über Holocaust und über Abtreibung alles gesagt.

    Nur wenn durch Religionsbezug Zwänge entstehen, das mag ich nicht, aber Ordnung soll dadurch entstehen, und eine Richtlinie. Für die seelische Gesundheit braucht ein Mensch Grenzen.

    Die Liebe zum Ewigen baut Menschen auf und tut gut.

    Israel ist ein Wunder des Ewigen, wenn man denkt an den 100 fach übermächtigen Feind. Gott hat da seine Hand draufgelegt und auch der Erzengel Michael ist voll im Einsatz. 

     

    • Es heißt doch angeblich richtig DU SOLLST NICHT MORDEN, – und selbst damit ist nicht alles gesagt. – Wie ist es mit der „Feindesliebe“, wie mit dem notwendig konsequenten, also auch tötlichen kampf gegen Antisemiten bzw. Terroristen.

      Und daß bis heute die allermeisten  nicht verstehen  WARUM AUSCHWITZ ?  – so das beste, leider nur antiquarisch zu bekommende Büchlein z.Zt. —   hat leider zumindest hier auch ganz üble Konsequenzen, – die nebenbei  islamischen und Neu-Totalitären nutzen . . .  

  8. @jane, berlino, etc.

    Auf BZ Ausführungen (jedenfalls auf die meisten) trifft eigentlich der folgende Witz gut zu:

    Student hat zum Examen nur etwas zu Würmern gelernt!
    Professor fragt ihn jedoch im Fach Zoologie nach den Elefanten. Student antwortet: Die Elefanten haben Würmer und die Art der Würmer  unterteilt man….

    Gleichgültig, nach welchem Tier er befragt wird, alle haben immer nur Würmer….

     

    • Ja, so sieht es aus.
      Am Ende führt Barauch Zion sich selber vor wenn er nur Wiederholungen von sich gibt.
      Vlt. hat er ein DDR Trauma? Kann sein!?

      In Berlin sind viele Juden aus Russland. Bei ihnen gibt es ein ähnliches Phänomen, 60-70 Jahre „Kommunismus“ haben ihnen ihre jüdische Identität geraubt, zudem gibt es in Russland Antisemitismus.
      Einige haben riesige Probleme sich als Juden selbst anzunehmen, einige werden sowas wie überreligiös, versuchen sowas wie ein „Überjude“ zu sein.
      Keine Ahnung, aber vlt. ist es davon auch betroffen.

  9. @Jane

    was heist denn Halacha ins deutsche übersetzt ?
    und von wo leitet sich die Halacha ab und wo kann man die Halacha nchlesen ?

    man denke nur an BZ, der sich ja offensichtlich für den Stellvertreter Gottes auf Erden hält…….“

    das machen die Römisch Kathl. Christen und die haben dafür sogar eine Position in Rom geschaffen mit einem Papst.

    Im Judentum kennt man so etwas nicht also keine Lügen verbreiten. Obwohl das Sinnlos ist bei Ihnen denn Sie Lügen eigentlich immer. 
     

    •  
       
      Gefällt mir ausgesprochen gut, Uri, eine, wie ich empfinde und denke, sehr treffende Allegorie. Nicht für Nichts hat, wie wir wissen, ronit hier nen treuen Fanclub.
       
      Um das Assoziationsfeld noch ein wenig zu erweitern, vielleicht noch dieses:
       
      Böhmer-Laufer, die wir von hier bereits kennen: “Es scheint alles so verfahren und unlösbar wie damals am Eisernen Vorhang, doch ich glaube daran, dass der Konflikt zwischen Palästinensern und Juden in Israel enden wird.”
       

  10. In Israel errichten religiöse Eiferer im Kampf um mehr Sittlichkeit immer höhere Mauern zwischen den Geschlechtern, wie in islamischen Ländern auf Kosten der Frauen: In den Zeitungen der Ultraorthodoxen werden Köpfe von Ministerinnen aus offiziellen Gruppenfotos der Regierung wegretuschiert. In sogenannt koscheren Bussen müssen Frauen hinten einsteigen und sitzen. Und auf einem öffentlichen Spielplatz in einer orthodoxen Gemeinde wurden jüngst sogar unterschiedliche Spielzeiten für Mädchen und Buben eingeführt.
    http://www.annabelle.ch/liebe/partnerschaft/judisch-orthodox-unter-der-haube-18238

    • @Jane,
      fahren Sie doch nach Jerusalem oder NY oder Wien und erzählen Sie es den Ultras, – oder den Frauen bzw Idiot_Innen, die die Betreffenden heiraten, – Das sind doch „ISRAEL-Kritiker“ und kommen (überwiegend ?) mit den Feinden ISRAELs prima aus.

      Wie wäre es mit Vertreibung ?   Oder Bus-Entzug ? Oder einen kleinen Bürgerkrieg zwischen Orthodoxen, Ultras und Liberalen … oder worauf sind Sie hinaus ? Oder sollen wir  hier alle zusammen laut  BäääH ISRAEL sagen, vielleicht reicht Ihnen das ?

      Also ich mag die Ultras nicht, schon rein optisch. Was halten Sie davon, wenn man Sie nach NewYork oder zu den Orten der Frauen Hecht und Langer schickt, dann gibt es sicher viel mehr Harmonie . . . . 

  11. Apropos ‚Gottesstaat‘ –

    wenn schon der israelische Justizminister öffentlich über die Wiedereinführung der Halacha als Grundlage für die Rechtssprechung in Israel nachdenkt, dann darf man solche Konzeptionen wohl nicht übelnehmen.

    Israeli Justice Minister Yaakov Ne’eman yesterday said he believes that halacha should be the binding law in Israel, Army Radio reported.

    “Step by step, we will bestow upon the citizens of Israel the laws of the Torah and we will turn halacha into the binding law of the nation,” said Ne’eman at a Jewish law convention at the Regency hotel in Yerushalayim, in the presence of many rabbonim and dayanim

    “We must bring back the heritage of our fathers to the nation of Israel,” Ne’eman said. “The Torah has the complete solution to all of the questions we are dealing with,” he added.
     
    http://matzav.com/justice-minister-halacha-should-be-binding-law-in-israel
     
    Apropos: die ganze Besiedelung der besetzten Gebiete wird ja letztendlich mit ‚Gott‘ gerechtfertigt – es wird also handfest Politik auf dieser Basis gemacht, man denke nur an BZ, der sich ja offensichtlich für den Stellvertreter Gottes auf Erden hält…….

    Da mag dann das Sitzen der Männer im Bus vorne eine ausgezeichnete Suggestionsstütze bieten.

    • Na sag ich doch. Die Nahost-Region färbt auch auf Israelis ab, im Punkte Religionsfanatismus und Radikalität stehen einige Israelis ihren abrahamistischen „Religionsbrüdern“ in Mahgreb und Nahen Osten in nichts nach.
      Die Juden aus Mitteleuropa hatten ihre Aufklärung, wie es aussieht wird das alles hinfällig. Sie verwandeln Israel nicht in einen jüdischen Staat sondern in einen jüdischen Religionstaat.
      Eine Freundin hat mir erzählt das sie Stress in Israel hatten. Sie ist Italienerin und war mit Freund im Badeurlaub in Israel, ich weiss nicht wo genau, Eilat oder so, jeden falls macht sie oben ohne und dann kommen Religiöse und stressen, es gab ein Handgemenge, sie sagt sie wurde geschlagen, zum Glück war der Freund da und dann den Religiösen eine verpasst.
      Das muss man sich mal vorstellen, wegen oben ohne so einen Stress, ist ja wie in Saudi Arabien. Wenn die da nicht aufpassen gewinnt die Minderheiten der Religiösen die Oberhand.

    • Wenn Dir
      @Jane
      die Verheißung des biblischen G’ttes nichts bedeutet, dann
      kannst Du gerne das RECHT eines freien Juden-MENSCHEN zu SIEDELN auch historisch-politisch  oder  individual-rechtlich  oder 
      republikanisch – anti-völkisch  oder
      anti-djihadisch  und  antifaschistisch oder
      ISRAEL -schutz-strategisch  ableiten .

      Wieder ein Ausweich-/Ablenkungs-manöver oder
      Dir bedeutet  k e i n e  dieser guten Gründe etwas.

  12. “Wenn die Männer in der Öffentlichkeit schon so eine Frauenphobie zeigen, warum …. gehen ( sie nicht) nur mit Shador in die Öffentlichkeit,… – dann geraten sie nicht in Gefahr.  — Israel ist auf dem Weg zum Gottesstaat, deshalb hat wohl auch jetzt einer der beliebtesten israelischen Schriftsteller vor einem Gericht durchgesetzt, dass in seinem Pass ‘Ohne Religion’ steht.

     b e u t e t  nur  jede

    inner-jüdische und inner-israelische Widersprüchlichkeit  a u s,  um mit dem bewußt gesetzten und mit dem mit “Iranmullahs” bzw. Religionsterror konotiiertem Wort GOTTESSTAAT und, das bestätigend, mit “Shador” wie üblich gegen  ISRAEL zu
    h e t z e n.
     
    Als Frau ist man ja mit dem verletzlichen, bitteschön stets zu päppelnden Ego nicht weniger Männer in allen möglichen kulturellen Varianten konfrontiert (katholisch,jüdisch, muslimisch, hinduistisch……) – da kann ich nur sagen – lachen tut gut. Im übrigen sollten Sie doch würdigen, dass ich einen konstruktiven Vorschlag machte, wie sich die Männer auf galantere Weise vor dem Anblick der Frauen schützen können und vermutlich sehr viel weniger Kritik auf sich ziehen – sie könnten sich einfach selbst hinten in den Bus setzen und Frauen grundsätzlich vorne sitzen lassen oder verfehlt diese einfache Maßnahme den eigentlichen Zweck der Übung? ??   

  13. @berlino

    Wieso soll ich nett und freundlich sein, wenn mich Barauch Zion als Nazi und Hitlerjunge usw. beschimpft?“

    Wie man in den Wald hinreinruft so schallt es heraus.
    deutsches Sprichwort was sie bestimmt auch wieder nicht kennen.

    Sie benutzen aus Persönlichen Motiven die Rhetorik des dritten Reiches und der Nazi Ideologie.

    Damit haben Sie sich Persönlich selber zum Hitler Jungen Abestempelt und bekommen die Medaille Bester Nazi des Monats auf Hagalil.

    Es bleibt dabei, Religionen sind das Menschheitsübel.“

    Nazis sind auch immer Intolerant so wie Sie ! 

    • Und nochmal, nur weil ich in Berlin lebe bin ich kein Deutscher. Um 30% der Menschen in Berlin sind nicht deutsch.
      Und na klar bin ich intolerant gegenüber ihrer Intoleranz.
      Wenn, bin ich Narzi, wie Narzisst, aber kein Nazi.
      Sie schreiben nur Schwachsinn.

  14. @Esther

    Es kann jeden treffen, der nicht Ihrer Meinung ist – auch Herrn Pfeifer als säkular eingestellten Juden, den Sie mit Goebbels verglichen haben. Wenn ich jetzt Herrn Pfeifer dagegen in Schutz nehme, bin ich dann eine “Unterstützerin der Nazi Ideologie”?“

    Es wird jeden treffen der die Rhetorik des dritten Reiches und der Nazi Ideologie Benutzt, Verbreitet der das Judentum Beleidigt, Deffamiert, Diskriminiert. 
    Es wird die treffen die Meinung sind und dieses mit der Rhetorik des fritten Reiches verbreiten das das Jüdische Volk Sekular sein soll.
     

    Um Ihre Frage zu beantworten: Ja sie sind eine typische Mitläuferin wie sie in der DDR zu Haufen und auch im dritten Reich gab. Sie unterstützen die Nazi Ideologie und halten sie mit am Leben.

    Ohne die Mitläufer hätte es kein drittes Reich und auch keine DDR gegeben.
    Aber bei Ihnen bin ich mir sogar sicher das Sie mehr als nur eine Mitläuferin sind.

    Sie sind der typische Schreibtisch Täter. 

    Heute ist der 9. November überlegen sie mal wie aus einfachen deutschen damals Täter geworden sind.

    • Trotzdem
      @Baruch Zion,
      Sie überziehen oft, dann, wenn es sich auf der anderen Seite nicht umeindeutig oder hier weit zurückliegendes völkisches oder nazi-ähnliches Gerede bzs. Stereotype usw. gehandelt haben sollte.

      Deshalb
      wäre es besser, Sie leiten, statt heftigster VORWÜRFE oder wenigsten zuvor, immer wieder
      die  B e g r ü n d u n g e n  dazu her.
        – Notfalls können Sie diese nach einem ersten Schreiben ja speichern und immer wieder kopieren und einfügen . . .
      Das würde auch zu einer besseren Verständlichkeit führen, statt zum VERSCHLEIß der  Nazi-Vorwurfs-Begriffe !
       – Verständlich ??   

  15. Liebe Frau @Esther,
     
    Ihre Vorwürfe in Ehren, aber jetzt muss ich Sie doch ein wenig bremsen.
     
    Schauen Sie sich doch bitte diese Beiträge von mir mal genauer an:
    http://test.hagalil.com/2010/05/17/noether/
    http://test.hagalil.com/2009/03/28/brachvogel/
    http://test.hagalil.com/2010/03/07/trio-lescano/
     
    Drei Beiträge zu Frauenthemen (nur drei von fast siebzig Beiträgen insgesamt), mit denen ich auf geradezu außerordentlichen Anklang gestoßen bin. Das erste Thema etwa, über die Mathematikerin Emmy Noether, wurde, wie ich nachträglich erfuhr, wochenlang auf Feministinnen- und Wissenschaftlerinnen-Foren diskutiert, u.a. weil ich einen besonderen Aspekt, die Würdigung der Mathematikerin im deutschen Lexikon, als einer der ersten untersucht habe.
    Ihr Sexismus-Vorwurf dürfte also allein schon damit an die falsche Adresse gerichtet sein.
    Mal ehrlich, Frau Esther, wann haben Sie zuletzt derart wohlwollend und voller Sympathie zu Frauen und deren schwieriger Emanzipation publiziert wie eben ich in den oben genannten drei Artikeln? Ist schon sehr lange her, nicht wahr? Bzw. noch gar – nie? Tatsächlich? Nein, sowas aber!
     
    Sehen Sie, dann sollten Sie Ihren Mund auch nicht so voll nehmen.
     
    Und noch etwas: Als Autor einer jüdischen Internetplattform kann ich nicht nur ‚anschmiegsame‘ und leicht bekömmliche Lesekost für bequeme und angepasste Leser liefern; somit ist dann auch nicht zu umgehen, dass gewisse Themen eben nicht rein populär ausfallen, sondern kritische Aspekte enthalten und damit zum Nachdenken anregen.
    Klar, dass ich damit bei nationalistisch-deutsch empfindenden bzw. bei national-eigenverliebt-deutschen Individuen auf wenig Gegenliebe stoße, aber damit lernt man als Autor zu leben. 

  16. @ berlino: „Ach nee? Jetzt kommt die Antisemitismuskeule?“
    Mit Ihrer Diktion sind Sie ja redlich darum bemüht, sich als ein Solcher darzustellen. „Antisemitismuskeule“, diese Mischung zwischen dem ehemaligen linksradikalen „68er“ Walser und Nazi-Kreisen…

    • Kann sein das ich mich missverständlich ausdrücke.
      Bloss das antideutsche dümmliche Nazigequatsche von Barauch Zion nervt eben.

      Man kann allgemeine Tagespolitik auch in Israel nicht immer nur religiös erklären.
      Wenn ich schreibe das Geschlechterapartheid ala Iran inakzeptabel ist, hat das nichts, aber auch gar nichts mit Antisemitismus zu tun.

      Man kann den Eindruck bekommen das die regionale Umgebung von Israel auf seine Bewohner abfärbt. Das Niveau ist unterste Ebene.

  17. Werte Administratoren,
    warum lassen Sie eine solche Diskussion überhaupt zu? Ab einem gewissen Punkt fehlt jeglicher Bezug der Kommentare zum ursprünglichen Artikel. Nein, die Leser suhlen sich im Dreck und schmeißen mit geistigem und verbalem Unrat um sich, ja – man verzeihe mir diese Metapher, aber sonst versteht´s wieder keiner – sie schmieren sich sogar gegenseitig braune Scheiße ins Gesicht und sind insgeheim noch stolz drauf. 
    Es ist ja nicht so, dass obige Diskussionen auf HaGalil immer wieder durchgekäut werden, und auf den ersten Blick ist es vielleicht sogar erheiternd, wie manche Leute sich lächerlich machen, aber letzten Endes ist es doch einfach nur noch peinlich, sich manche Kommentare durchzulesen.
     
    Machen Sie´s besser!

    • Wäre der Unrat nur nicht verbal, dann wäre es wenigstens guter Dünger. 😀
      Sorry, nur kurz, aber recht hast Du, Dich an der Stelle zu fragen…
      Alles Gute! A.mOr.
      (…das da im Gesicht ist bestimmt nur Tarnung?)
       
       

    • @ Scytale,

      irgendwie hab ich schon Verständnis für die arme Admin – in diesem Labyrinth von grenzdebilen Aussagen über Boshaftigkeiten über Beleidigungen bis hin zu volksverhetzenden Aussagen den „richtigen Filter“ zu setzen.
      Ich denke mal, als Admin dieser Seiten hat sie eine gewisse Affinität für Israel. Wenn sie nun feststellen muss, dass die übelsten Volksverhetzungen und Beleidigungen hier von Israelfanatikern gepostet werden, hat sie schon einen Gewissenskonflikt (Amor hat nicht einmal gemerkt, dass du (auch) BZ gemeint hats .. aber das wundert mich nicht).

      Es ist schwer, die Grenze zu ziehen. Wenn Jim mich auf meine Meinungsäusserung .. ohne jeden argumentativen Inhalt ..“Nulpe“ nennt .. muss Admin das sperren? (von mir aus nicht 😀 )

      Wenn BZ einige hier – auch mich – Nazis nennt .. muss Admin das sperren? .. Muss Admin grundsätzlich Psychopathen sperren? ..schwierig ..

      JA – manche Kommentare/Kommentatoren sind eindeutig jenseits der Heiterkeits- und Peinlichkeitsgrenze .. diese jedoch für die Mehrheit akzeptabel zu definieren .. so einem/einer Admin wäre der Passgang durch das Nadelöhr sichergestellt.

    • mfb,
      was ich so bemerke und was nicht, das überlassen Sie mal getrost mir selbst.
      Und ich habe nicht vergessen, wie Sie „rein arisch-katholisches“ Leichtgewicht und Dünnpfiffschreiber mir wünschten, daß „die Welt besser ohne mich dran wäre“.
       
      Ein guter Kübel Dünger Ihnen über den Kopf würde Ihnen gut stehen, zumindest eben ihre Äußerungen entsprechend qualifizieren. Und merke, geschriebender Dünger düngt nicht, dünkt mir.
       
       

    • @Scytale,
      Sie haben ja ziemlich Recht.   A b e r  WARUM tun Sie nicht selbst,
      wie die wenigsten hier,
      das Einfachste  und gehen auf die POSITIVEN  ANTEILE  UND ASPEKTE der Veröffentlichungen ein. –
      DAS wäre die beste Art, neben auch meiner Kritik an Üblem, die Diene zum Besseren zu Lenken.

      Mit der fast ausschließlichen Fokussierung auf das Negative hier Untereinander  s t ä r k t  man das Negative überhaupt, statt mit ggfls auch polemisch-scharfer Kritik nur den FREIRAUM für Besseres und Positives zu schaffen.

      Wenn Sie mal einige der von mir in den letzten Tagen Veröffentlichungen lesen, müßtes da solche Möglichkeiten drin enthalten sein.
      Dass nicht einer einmal darauf einging, spricht für sich  bzw. auch gegen die, die hier nicht beleidigen !

    • Blackbird,
       
      habe ich nicht bereits positiven Einfluss mit meinem Hinweis auf die Bundeswehr genommen, die ja erst seit kurzem theoretische Gleichberechtigung besitzt? Meine Kritik bezog sich auch nicht auf die IDF, sondern auf die orthodoxe Ausrichtung einer religiösen Feier, die dazu führte, das eine dreistellige Zahl von Soldatinnen dem Gottesdienst den Rücken gekehrt haben.
      Ich halte der Orthodoxie nicht einmal ihren Sexismus vor, sondern eher den mangelnden Respekt gegenüber andersgläubigen Juden bzw. Jüdinnen. Versagt hat tatsächlich die Offiziersriege, die den guten Rabbi nicht zur Räson gebracht hat, als er die Frauen in einen eingezäunten Bereich (sic) geschickt hat.
       
      Außerdem liegt es nicht in meiner Macht, das Kommunikationsverhalten anderer zu ändern, was jedoch kein Grund zum Verzicht auf Kritik ist, welche ich der Sache doch schon angemessen geäussert habe.
       
      mfb,
      manchmal frage ich mich, ob überhaupt irgendetwas gekürzt wird. Ich kann mich an Kommentare eines combat88 erinnern, die von einem latenten Antisemitismus weit entfernt und selbst für einen Baruch Zion zu blöd waren.
       
      Alles Gute, A.mOr…

  18. @berlino
    „Jetzt kommt die Antisemitismuskeule?“

    Sie merken offensichtlich gar nicht mehr, wie sehr Sie sich selbst disqualifizieren! 
    Ich wünsche Ihnen vor allem eins: den Mut einfach mal nachzudenken, bevor Sie den Mund aufmachen oder in die Tastatur hauen. In diesem Sinne (hoffentlich) gute Besserung. Gibt’s auch bei uns in Berlin…. 

    • Wieso soll ich nett und freundlich sein, wenn mich Barauch Zion als Nazi und Hitlerjunge usw. beschimpft?
      Wenn Sie Berlina sind wissen Sie doch wie man reagiert.
      Dummerweise habe ich nachgedacht. Es bleibt dabei, Religionen sind das Menschheitsübel.

    • @berlino: „Wie soll ich nett (…)“
      Das rechtfertigt nichts, rein gar nichts! Wie „man(n)“ reagiert, weiß ich offensichtlich also nicht. 

      Ich kann persönlich nur sagen, dass ich mich in der Ecke derjenigen, die von „Antisemitismuskeule“, „Parasiten“ oder „Menschheitsübel“ schwadronieren mehr als nur unwohl fühle. Vielmehr wird mir richtig schlecht, aber soviel kann ich ja bekanntlich gar nicht essen, wie ich manchmal k…en möchte.

      Etwas mehr Respekt gegenüber Religionen und Glauben (Ihre Verallgemeinerung „DIE Religiösen“ zeugt nicht gerade von Reflexion, haben Ihnen aber auch schon genügend Leute hier gesagt…) würde Ihren schlichten binären Denkmustern ganz gut tun. Differenzierung hat noch nie geschadet.

    • Und Hitlerjunge und Nazi.. ist ok wenn man das sagt oder wie?

      Die Freiheit der Religion endet dort wo sie die Freiheit der Anderen tangiert.
      Hast Du dir mal durchgelesen was Baruch Zion so schreibt?
      Er ist ein Neofaschist, er weist Menschen Eigenschaften zu, be- und entwertet Menschen.
      Das ist die selbe Ideologie wie bei Nazis nur das er den Inhalt geändert hat.
      Wir müssen diese Ideologien überwinden, es ist egal wie man sie nennt, Rassismus, Antisemitismus, Religionsfanatismus oder sonst wie. Es ist immer die selbe Idee von überlegenen „Herrenmenschen“. Man versucht sich durch Entwertung anderen Gruppen selbst einen eigenen positiven Wert zu zuordnen.
      Das geht nicht, es ist immer Faschismus.
      Und Baruch Zion macht sowas, unter dem Deckmantel das er ein orthodox moderner Jude wäre.

  19. @berlino

    Sie verstehen die Thora nicht. Die Heiligen Schriften enthalten nicht die absolute Wahrheit, es sind Metaphern, man kann die Wörter nicht 1. zu 1. umsetzen. Man kann sie nur spirituell erfassen, im Ganzen, sich nicht rauspicken was gerade passt.
    Zudem enthalten die Schriften im Kern das was wir als Humanismus bezeichnen.“

    Hitler Junge Berlino hat was zu sagen und gibt ein Beispiel seiner Unermässlichen Leere in seinem Kopf.
    Den Humanismus hat die Welt von 1933 bis 1948 gesehen 80 Millionen Ermordeter Menschen sehr Human ihr Humanismus.

    Und hier die Oberweisheit von jemanden der nicht mal seine eigene Kultur kennt.
    Die Torah ist nur Metaphern !!! Oh man wie sagt man es Ihnen am besten das Sie ein Voll Idiot sind. 
    Anstatt hier jeden Tag der Welt ihre Blödheit zu Präsentieren sollten sie was machen was Sie können, was nicht viel sein kann.   

    Bei Nazis und Judenhasser wie Sie einer sind muss man so sein sie haben es nicht anders Verdient. 

  20. @Baruch Zion,
    darf ich Sie fragen welcher Geburtsjahrgang Sie sind? Wäre mir wichtig um Ihren Erfahrungshorizont in Relation zu Ihrer Sichtweise verstehen zu lernen.
    Danke und Grüsse!

  21.  


    Religionen und Zinsknechtschaft, die beiden größten Geisseln der Menschheit.
     
    „Der Ewige Jude“, „Dar raffende Kapital“, sowie die allzu bekannte, einschlägige Forderung: „Brechung der Zinsknechtschaft“, dazu: http://www.fasena.de/download/forschung/Gerlich.pdf S. 29/92
     
    „Unter dem Druck öffentlicher Tabuisierung sind auch die Äußerungsformen judenfeindlicher Vorurteile einem Wandel unterzogen. Für die Analyse des Antisemitismus nach Auschwitz sind weniger jene offenen Formen von Interesse, wie sie nach wie vor auf seiten der extremen Rechten artikuliert werden, sondern „vielmehr … die subtilen, latenten, neuen Äußerungsformen relevant, die z.T. Anspielungscharakter besitzen,“ und sich so gesetzlichen und politischen Barrieren entziehen und trotzdem judenfeindliche Wirkungen erzielen.
    Auf diese verdeckten und modernisierten Formen der Judenfeindschaft, die auf Wiedererkennung tradierter Sterotype setzen, hat Adorno bereits 1962 hingewiesen. Als „Krypto-Antisemitismus“ bezeichnete er „… das Phänomen des versteckten Antisemitismus …, mit dem man es auf Grund der offiziellen Tabus zu tun hat.“ und verweist auf die „vielen Äußerungen …, die man als krypto-antisemitisch zu deklarieren vermag, die durch ihre Implikationen, auch durch einen gewissen Gestus des Augenzwinkerns, den Antisemitismus nähren.“
     
     

    • Ach nee? Jetzt kommt die Antisemitismuskeule?
      Juden haben nicht die Religion erfunden, die gab es auch schon vor den monetheistischen Religionen, genauso die Zinsknechtschaft, im abgewandelter Form gibt es die genauso im Islam und Indien. Sind die Hindus jetze Juden?

      Sie schreiben Unfug. Pimco gehört der Deutschen Bank, Bilanzsumme eine Billion Euro, die ist auch nicht „jüdisch“.
      Ist geht generell darum das man Menschen in Unfreiheit hält.
      Sie leiden an einer Fehlwahrnehmung. Selbst wenn überproportional viele Menschen im Finanzsektor Juden sind, ist das lediglich Resultat des frühen europäischen Antisemitismus.

    • Berlin,
      jetzt halten Sie mal an sich.
      Wenn Sie mit der „Antisemitismus-keule“ als Argument kommen, gehen Sie doch zum LINKportal der paostStasiPd oder zur MLPD.

      Der Hinweis  von @jim auf die „Geisel der Zinsknechtschaft“ ist völlig korrekt und die Wissenschaft ist sich einig, daß dies  – garnicht so krypto –  zur Grrrondausstattung des völkischen und NS-Antisemitismus gehörte und gehört !

      Im Übrigen gehörte eine
      pauschalisierte Religions-Feindschaft, im Kern die Gottesfeindschaft,  zu dem , was das 20. Jhdt  so ziemlich zum blutigsten machte, – in Berufung auf die atheistische Wissenschaft und anti-theistisch von rechts und links !
       – Weitere Begründung hierzu ??

    • So ich das jetzt als Spaß werten  ?  ho-ho hehe hi-hi, they
       coming to take You away ha-ha.
      Oder wollten Sie sich nur die Arbeit einer Antwort ersparen ?

      Also, warum werden die 2 oder 3 Beiträge von nach 14.40 so lange nicht freigeschaltet ??

    • Blackbird,
      ich wage mich mal vor. Es ist eine bescheidene, kleine aber feine admin, daher dauert es ab und an etwas, bis ein Kommentar freigeschaltet wird. Da sind dann eben noch so andere Lebensdinge im Hintergrund, zB Kinder und so… 😉 Also, nur Geduld.

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