„Wir sind im Krieg“

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Seit 6.30 steht Israel unter Beschuss. Seitdem wurden über 3000 Raketen aus Gaza abgeschossen, mehrere Menschen in Israel starben dabei. Dramatisches spielte sich jedoch den ganzen Tag über im Gaza-Umland ab. In mindestens zehn Ortschaften und Kibbutzim in Grenznähe drangen palästinensische Terroristen ein, die den Grenzzaun durchbrachen oder mit Gleitdrachen durch die Luft kamen. 

Mittlerweile ist klar, dass über 200 Israelis bei den Angriffen ermordet wurden. Über Stunden kontrollierten die Attentäter Ortschaften und griffen die Bewohner an, die sich in den Schutzräumen verschanzt hatten. Schreckliche, unfassbare Bilder waren zu sehen. Noch immer haben sich in Sderot Terroristen in der Polizeistation verschanzt.

Aber der Horror hat kein Ende, denn Hamas konnte auch Dutzende Geiseln nehmen, nicht nur Soldaten, sondern auch viele Zivilisten, darunter kleine Kinder und alte Menschen. 

Wie konnte das passieren, fragt sich das ganze Land? Wie konnte Israel so unvorbereitet sein? Es wird kein Zufall sein, dass der Überraschungsangriff der Hamas fast auf den Jahrestag des Jom Kippur Krieges fällt. Das Gefühl der Ohnmacht ist ähnlich.

Israel fliegt seit dem Mittag Gegenangriffe und hat die Operation „Eiserne Schwerter“ ausgerufen.