Auszeichnung für peacecamp Gründerin

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Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst für Mag.a Evelyn Böhmer-Laufer…

Frau Mag.a Evelyn Böhmer-Laufer wird für ihr Engagement für das von ihr begründete und seit 2004 jährlich stattfindende peacecamp-Projekt – http://peacecamptexts.blogger.de/ – am 29.10.2013 vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.

Das peacecamp-Projekt ist ein Projekt zur Friedenserziehung; es bringt jüdische und palästinensische Jugendliche mit Gleichaltrigen aus jeweils zwei Staaten der Europäischen Union (Slowenien, Ungarn, Österreich, Frankreich) zu einem Workshop in Österreich zusammen. Elf Tage lang stellen sich die Jugendlichen diversen „Mission Impossible-Aufgaben“, arbeiten an ihren persönlichen Biographien, ihrer Kultur- und Zeitgeschichte, an ihrer Vorstellung vom Begriff Frieden, entwickeln gewaltlose Formen der Konfliktbewältigung und erarbeiten eine show4peace, die an den letzten beiden Tagen vor einem realen Publikum im Waldviertel und in Wien aufgeführt wird.

Der dabei alljährlich in Eigenproduktion entstehende peacecamp-Film wird im Rahmen des Jüdischen Film Festival Wien gezeigt. Die diesjährige peacecamp-Matinee findet am 6. Oktober, um 10.30 im Votiv-Kino statt. Der Eintritt ist frei.

 

Award for the founder of peacecamp

Evelyn Böhmer-Laufer to receive the Austrian Cross of Honour for Sciences and Arts

On October 29, 2013, Evelyn Böhmer-Laufer will be awarded the Austrian Cross of Honor for Sciences and Arts by the Austrian Federal Ministry for Education, the Arts and Culture for the realization of her peacecamp project http://peacecamptexts.blogger.de .

Founded by her in 2004, peacecamp took place ten times in Austria and one time in Israel.

peacecamp is a peace education project; it brings together Jewish and Palestinian teenagers from Israel and youth from two European Union countries (Slovenia, Hungary, Austria, France) for a 11-days workshop in Austria. Participants are challenged with many different „mission impossible tasks“ and invited to think of creative and non-violent ways to resolve them. They work on their personal biographies, on their cultural and contemporary history, on their notion of peace and their conception of the world into which they are growing and prepare a show4peace to be shown to a real audience on the last two days of the peacecamp, in the Waldviertel and in Vienna.

The new documentary video produced during the  peacecamp 2013 will be shown at the Jewish Film Festival Vienna on October 6, 2013 at 10.30 a.m. in the Votiv-Kino. Free admission.

5 Kommentare

  1. Gratuliere, jeder Versuch Jugendliche miteinander bekannt zu machen ist zu begrüßen. Hoffentlich gibt es bald auch einen Peace camp in Ramallah und Gaza, wo jüdisch-israelische und arabische Jugendliche sich austauschen können.

    Und ein Lob auch für das Wiener Kreisky Forum
    Armbrustergasse 15, 1190 Wien
    Am 7. Oktober 2013 um 19 Uhr
    wird Wolfgang Kraushaar
    über „Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel? München 1970 sprechen.
    Es war die opferreichste Terrorwelle in Mitteleuropa seit dem Zweiten Weltkrieg Innerhalb von nur 11 Tagen im Februar 1970 gab es vier terroristische Aktionen, eine blutige, wenn auch gescheiterte Flugzeugentführung auf dem Flughafen Riem, ein Brandanschlag auf das israelitische Gemeindehaus,bei dem sieben Holocaustüberlebende starben, und Paketbombenattentate auf zwei
    Verkehrsflugzeuge, von denen das eine notlanden konnte, während das andere abstürzte und alle 38 Passagiere und 9 Besatzungsmitglieder in den Tod riss. Insgesamt waren es 55 Menschen, die dem Terror zum Opfer fielen, und er zielte in erster Linie auf Israelis und Juden. Bis heute ist die
    Anschlagserie ungeklärt. Wolfgang Kraushaar geht ihr nach und präsentiert seine spektakulären Ergebnisse, die auch die 68er‐Bewegung imneuen Licht erscheinen lassen.

  2. Sehr geehrte Frau Evelyn Böhmer-Laufer, leider hatte ich bis heute keine Kenntnis von Ihrem Wegweisenden Projekt, aber es erinnert mich an
    Daniel Barenboim und sein Orchester, das West-Eastern-Divan Orchestra; Beide Projekte werden die jungen Menschen für immer anders herausgehen lassen, als sie vielleicht hereingegangen sind.

    Mag sein, dass ich bau in der Luft meine Schlösser,
    Mag sein, dass mein Gott ist im Ganzen nicht da.
    Im Traum ist mir heller, im Traum ist mir besser,
    im Traum ist der Himmel noch blauer als blau;
    Mag sein, dass ich werd’ mein Ziel nicht erreichen,
    Mag sein, dass mein Schiff wird nicht kommen zum Steg.
    S’geht mir nicht darum, ich soll was erreichen,
    S’geht mir um den richtigen Weg

    Josef Papiernikoff, 1924

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