Netanyahu: Ohne Anerkennung Israels kein palästinensischer Staat

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Mit großer Mehrheit wurde in der UN-Generalversammlung beschlossen, Palästina als als beobachtender Nichtmitgliedsstaat anzuerkennen…

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich zuvor zur Abstimmung in der UN-Generalversammlung geäußert.

„Israel ist bereit, in Frieden mit einem palästinensischen Staat zu leben, doch damit Frieden dauerhaft bestehen kann, muss die israelische Sicherheit geschützt werden“, so Netanyahu bei einem Besuch im Begin Heritage Center.

„Die Palästinenser müssen den jüdischen Staat anerkennen, und sie müssen bereit sein, den Konflikt mit Israel ein für alle Mal zu beenden. Keines dieser vitalen Interessen, dieser vitalen Interessen des Friedens, […] erscheint in der Resolution, die heute der Generalversammlung vorgelegt wird; und aus diesem Grund kann Israel sie nicht akzeptieren.

Der einzige Weg, Frieden zu erreichen, führt über Abkommen, die zwischen den Parteien direkt ausgehandelt werden; über Verhandlungen miteinander, und nicht über UN-Resolutionen, die Israels Sicherheit und nationale Interessen gänzlich ignorieren. Und da diese Resolution so einseitig ist, bringt sie den Frieden nicht voran, sondern wirft ihn zurück.

Was das Recht des jüdischen Volkes auf dieses Land betrifft, habe ich eine einfache Botschaft für die Menschen, die heute in der Generalversammlung zusammen kommen: Keine UN-Resolution kann die 4000 Jahre dauernde Verbindung des Volkes Israel zum Land Israel beenden.“

Amt des Ministerpräsidenten, 29.11.12, Botschaftd es Staates Israel

106 Kommentare

  1. Noch was Riciano – was Sie schreiben ist so abenteuerlich albern wie immer

    Jeder weiß, dass Jesus Jude war, das ist nun wirklich kein Geheimnis. Jedes kleine Kind lernt das schon früh im Religionsunterricht.

    Aber auf Jesus sollten Sie sich nun wirklich nicht berufen, denn dessen pazifistische Philosophie können Sie nicht im Ansatz begreifen, zudem sind ja die extremistischen Siedler auch christenfeindlich und Übergriffe und rassistische Graffiti auch gegen Christen sind an der Tagesordnung.

    „A number of extremist Israeli settlers wrote, on Wednesday at dawn, racist graffiti attacking Christianity and Jesus Christ on the walls of a monastery in occupied Jerusalem, the WAFA News Agency reported.

    The graffiti written on the walls of the monastery included “Price Tag”, and several insults against Jesus Christ. The settlers also punctured the tires of three vehicles parked near the monastery.

    The attack is part of numerous attacks targeting churches, mosques and even graveyards in different parts of occupied Palestine, including occupied Jerusalem.

    Back in October, Israeli extremists hurled stones, Molotov cocktails and trash at a Christian Church in occupied Jerusalem.

    The attack came only a week after a similar attack that targeted the Franciscan monastery in occupied Jerusalem when extremist settlers wrote racist graffiti against Christians and Jesus Christi.

    In September, extremist Israeli settlers burnt the main gate of the Latrun Christian Monastery west of Jerusalem, and also wrote racist graffiti against Jesus Christ and against Christianity.

    Earlier in February this year, extremist Israelis wrote “Death to Christians” on the walls of a Jerusalem church, and slashed the tires of vehicles parked in the area….

    ……(geht noch weiter)“

    vollständig unter:

    http://www.imemc.org/article/64736

  2. @Riciano – mit Waffengewalt befeuernd haben Juden Ost-Jerusalem erobert, gegen jedes Recht – und Lynchopfer werden heute sehr viel mehr Palästinenser durch Juden als umgekehrt.

    Dessen ungeachtet – Israel hat Ost-Jerusalem völkerrrechtswidrig annektiert –

    es wird in der Welt nicht anerkannt – von niemandem.

  3. Jane, FAKT ist:

    Jerushalayim ist die HAUPTSTADT des Jüdischen Staates Israel! …ungeachtet dessen, dass Sie ’befeuernd’ wünschen …dies und vielmehr noch mittels “BEWAFFNETEM Kampf“ (siehe Verfassung Ihrer sog. ’Palästinenser’, die schlicht und einfach Araber sind) perspektivisch gern geändert sehen möchten!

    Noch was ’unintellektuell’ ablenkend Erheiterndes in badsche Ländle send – einfach so zu entspannender Besinnung:

    “Hätte Jesus heute in Israel gelebt

    „Ein Gedanke zu Weihnachten: Nehmen wir mal an, Jesus und Maria hätten in unserer heutigen Zeit in Israel gelebt, als JUDEN im eigenen Land ohne Sicherheit: Es wäre gut möglich, dass sie beide zu Lynchopfern feindlicher Palästinenser in Bethlehem geworden wären. Ein Punkt zum Nachdenken!“ …
    Ob solch eine Meldung korrekt oder unkorrekt ist, darüber kann man streiten. Aber Fakt ist, dass viele Menschen in Europa die jüdische Herkunft Jesu und seiner Mutter vergessen haben. Egal wo man im christlichen Europa herumfährt, man sieht überall an den Straßen, in Gasthöfen, Raststätten und Kirchen zwei JUDEN. Am (RÖMISCHEN) Kreuz hängt Jesus und auf Gemälden sieht man eine Mutter (Mirjam) mit ihrem Baby in ihren Armen. Dass diese zum jüdischen Volk gehören, weiß heute DIE MEHRTHEIT NICHT MEHR.
    Vor einem Jahr, als Palästinenser in einer provokanten Aktion vor der Sicherheitsmauer in Bethlehem darstellten, wie Josef, Maria und Jesus am Checkposten vor Bethlehem aufgehalten wurden, hat sich keiner deswegen aufgeregt. Dabei ist die Familie Jesu keine palästinensische Familie sondern eine jüdische Familie.“ NAI

  4. Sie wissen aber schon Uri Degania, dass ‚Der Freitag‘ hinsichtlich Kritik an Israel kein Blatt vor den Mund nimmt ja? Ich verlinke auch immer wieder mal Artikel aus ‚Der Freitag‘.

    (Nur damit keine Missverstädnisse aufkommen, aber es ist zu befürchten, dass für Sie der Unterschied ohnehin vollkommen irrelevant ist)

    Zitat:
    http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/rote-linie-ueberschritten

    „Soviel ist klar. Netanyahu kann weiter ungestraft handeln. Solange die USA ihre Beziehungen zu Israel nicht neu justieren und solange die israelische Staatsführung nicht spürt, dass sie für die Siedlungen einen Preis zu zahlen hat, wird der Plan einer Zweistaatenlösung ein Wunschtraum bleiben.“

    http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/rote-linie-ueberschritten

    Ja ‚Der Freitag‘ nimmt kein Blatt vor den Mund – so ist es.

  5. Riciano – Israel kann machen was es will – AUF SEINEM LAND! (und nicht in der West-Bank, nicht in Ost-Jerusalem und Gaza)

  6. „Israel muss überhaupt NIX! …und schon gar nicht von irgendwelchen (…) FÃœHRER(n) der Hamas (…) (sich) terrorisieren lassen!“
    D´accord!

  7. …die …REALITÄT:

    “Im Gazastreifen gibt es seit Neustem ein Parfum zu kaufen, das nach der Rakete benannt ist, die militante Terroristen auf Tel Aviv und Jerusalem abgeschossen haben. Die Bewohner Gazas stürzen sich förmlich auf den Duft mit dem Namen „M-75“, der ihnen, wie sie erklären, den „Wohlgeruch des Sieges“ vermittelt.“

    …vllt. ’ne ‚zündende‘ Geschenkidee zu bevorstehenden bekanntesten „JUDENgeburtagsfest“ der westlich ‚christlich-abendländischen‘ Welt? …und dann ‚Stille Nacht …der Mashiach wurd jeborn …und es begab sich zu der Zeit …im JÃœDISCHEn Lande‘ ODER wars doch sog. ‚palästine‘??? …statt ‚Stall‘ ne Moschee??? …bei den UN-Gesandten hatt’s funktioniert!

    Jane – Israel muss überhaupt NIX! …und schon gar nicht von irgendwelchen arabischen islamistischen Mudscheddin – ob FÃœHRER der Hamas, Fatah, PLO, Isl.Dhihad und all noch Zeugs – TÄUSCHEND terrorisieren lassen!

  8. Beschlüsse des Fatah-”Parteitags” Anfang August 2009: (Ha’aretz, 08.08.2009)

    Der Status Jerusalems als zukünftiger Hauptstadt eines palästinensischen Staates ist eine rote Linie, die keinem palästinensischen Führer zu überschreiten erlaubt ist.

    Das palästinensische Vorhaben hat seine Erfüllung erreicht, bis ganz Jerusalem, einschließlich der umliegenden Dörfer, unter palästinensische Souveränität kommt.

    Fatah wird weiter Opfer bringen [wörtlich: sacrifice victims – (menschliche) Opfer opfern], bis Jerusalem den Palästinensern zurückgegeben wird, gereinigt von Siedlern und Siedlungen.

    Der Bericht in Ha’aretz macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in dem Positionspapier

    keinerlei Unterscheidung zwischen Ost- und Westjerusalem

    und auch keine zwischen den 1967 von Israel eroberten

    Gebieten und dem “Kernland” (Israel 1949 bis Juni 1967)

    getroffen wird.

    D.h., dass die Fatah einmal mehr die Vernichtung Israels als Ziel ihres Daseins festgelegt hat!

  9. Offizielles Positionspapier zu einer Friedensllösung der Fatah:

    “ 2. Jerusalem as the eternal capital of our independent state

    <b< Israeli withdrawal to the June 4, 1967, borders includes — despite Israeli protests to the contrary — withdrawal from East Jerusalem since it forms part of the lands forcefully occupied by Israeli forces during the 1967 war. It is our repossession of East Jerusalem which will give our state its legitimacy in the eyes, not only of its own people, but of the entire world.

    Nor does sacred Jerusalem include only the holy places seized from Arab hands, but the whole of East Jerusalem. We will not settle for the definition of „our“ portion of Jerusalem that Yossi Beilin and others propose, i.e., Abu Dis and other areas neighboring the city proper.

    We reject as illegal, as we have always done, the Israeli annexation and Judaization of Jerusalem. We reject Israeli quibbling over the omission of the article „the“ in the text of the UN resolution stipulating that „territories“ taken by force shall be returned to their rightful owners. UN Resolution 252, issued on August 21, 1968, clearly labels all actions, including administrative and legislative measures, undertaken by Israel in East Jerusalem as null and void. ,,

    http://www.cdn-friends-icej.ca/isreport/septoct99/fatah.html

    • Komisch nur, dass die wohl gleichen Leute fast zwanzig Jahre lang, in der Zeit von 1948 – 1967, nicht auf die Idee kamen, dasselbe von den Jordaniern, die sich schon Ostjerusalem samt Altstadt plus Westbank einverleibt („taken by force“) hatten und alles gern behalten wollten, zu fordern.

      Im Ãœbrigen stellt sich die Frage, was hiermit gemeint sein könnte: „shall be returned to their rightful owners“.

      Also bis 1917 war die Türkei 402 Jahre lang der „owner“. Davor diverse arabische Herrscher und, nicht zu vergessen, zwischendurch „die Franken“. Und vor all den genannten die Römer – und, man höre und staune, die Juden.

      Ab 1917 war es Großbritannien durch Einmarsch und anschließend lt. Völkerbundmandat für 31 Jahre. Und dann Jordanien. An wen von denen soll Israel denn nun zurückgeben? An die Juden? die Römer? die Araber? die Franken? die Türken? die Briten? die Jordanier?

      Ach so, an Palästina. Alles klar.

  10. Offizieller Fatah-Vertreter:

    „Unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

    Itamar Marcus und Nan Jacques Zilberdik,
    PMW-Bulletin vom 12. Juli 2009 (E-Mail vom 13. Juli 2009)

    Die PA wird Gewalt und Terror gegen Israel wieder aufnehmen, sobald die Fatah „dazu fähig“ ist und „entsprechend dem, was richtig erscheint“, sagte der Fatah-Offizielle Kifah Radayeh in einem Interview mit PA-TV. Radayeh, Mitglied des Regionalkomitees Jerusalem der Fatah, erklärte offen, dass Frieden kein Ziel der Fatah ist:

    „Es wurde gesagt, dass wir um Frieden verhandeln. Aber unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

    Radayeh sagt, dass „bewaffneter Kampf“ nicht ausgeschlossen worden ist und dass er weiter gehen wird, abhängig davon, wie „fähig“ die PA-Streitkräfte sind.

    Klicken Sie hier, um das Interview mit dem Fatah-Offiziellen Kifah Radayeh im PA-TV zu sehen.

    http://www.youtube.com/watch?v=Qc-7GK6F4RI

  11. Israeli – Israel muss erst mal seine Groß-Israel-Pläne begraben, bevor es sich über entsprechende Töne mancher Palästinenser beschweren kann.

  12. Israel’s military indoctrination of children

    By Stephen Lendman

    Israel is one of the world’s most militarised societies, routinely recruiting children as young as 13 to perform military service in defiance of international law, writes Stephen Lendman

    ….Politics and militarism were wedded to create a militaristic view of reality. Thereafter, it was institutionalised to the point that “the idea of implementing a military solution to [political problems] was not only enshrined as a value in its own right, but was also considered legitimate, desirable, and indeed the best option.

    …In July 2004, a New Profile report entitled Child Recruitment in Israel examined how Israeli armed forces and Jewish militias indoctrinate young children to be warriors, a practice it believes is essential to stop.

    Child recruitment involves more than having weapons and using them, there being no front lines in the Israeli-Palestinian conflict. In Israel and the occupied territories, IDF soldiers are everywhere. “Many military bases are located inside population centres, and few Israelis ever spend a day without meeting soldiers on duty,” the report says.

    As a result, a functional definition of child recruitment is as follows, with a child being anyone under 18 recruited by one or more of the following methods: by wearing an official uniform, having an official document, or in other ways identified as an IDF or related group member, even if not formally; by promoting or supporting IDF actions, actively or through other services; and/or by undergoing practical or theoretical training to perform or assist IDF activities, formally or otherwise.

    …Ben-Eliezer explained these organisations by writing that “the formative years of the younger generation produced an ethos created by local experience: guarding fields and crops, fighting with Arab children, being given a weapon at the age of bar mitzvah [a boy’s 13th birthday]. This was the childhood experience of prominent members of the young generation [tempering their outlook] with suspicion, which frequently became hostility, and they reached maturity feeling that a confrontation between [Arabs and Jews] was inevitable.”

    ..DEFINING ISRAELI MILITARISM: New Profile calls Israeli militarism “a way of thinking, which promotes forceful solutions, usually military ones, as preferable and even desirable ways of solving problems.” As a result, security forces are Israeli society’s most valued and revered members, “whose needs and opinions come second to none”. Israel’s first prime minister, David Ben-Gurion, called “the whole nation… an army and the whole land a front”.

    Militarised education starts in kindergarten, at home, and on the streets. “The military is physically present in schools and school activities”, with many uniformed soldiers teaching classes to programme young minds. Further, teachers, especially principals, are often retired career officers, and school walls are adorned with names and photographs of fallen heroes among their graduates.

    Field trips for all ages are to military memorials on former battlegrounds. Curricula and textbooks reflect militarism, from kindergarten through secondary schools that have mandatory programmes called “preparation for the IDF” that include training. Glorifying military heroes and conquests while vilifying Palestinians are featured.

    Symbolic recruitment also precedes conscription. This consists of indoctrinating youths to feel part of the military, mobilised for war, ready for combat, and eager to participate. It also consists of kindergarten and elementary school children sending gift packages to soldiers, especially on holidays, expressing their “gratitude” in personal letters.

    At school, children are exposed to ceremonies, commemorations, speeches, field trips to military bases, and holiday celebrations of battles between “us” (Jews) and “the bad guys”, earlier Nazis, Egyptians, Persians, and Arabs, and now Palestinians. As a result, children are imbued “to accept military force and war as a natural state and a natural response to conflict situations”.

    Soldiers in Israeli schools are both former IDF teachers and administrators as well as “uniformed soldiers on duty, stationed in schools as part of the school staff…

    …Soldiers working in Israeli schools are nearly always in uniform, report to civilian and military superiors, promote militarism and wars for defence, and children acclimatise themselves to viewing them as an integral part of their education and a future obligation.

    Indoctrinating youths early on blurs the line between Israeli military and civil society, promotes militarism, and makes conscription seem inevitable, necessary and desirable.

    ..The format is regimented, emphasising discipline, and the “Soldier for a Day” programme takes children to a military base for descriptive presentations, especially about elite combat units.

    Several civilian programmes also prepare children for future service, including “Preparation for Combat Fitness” courses, “Youth Battalions Special Forces Induction” and “Follow Me”. It is common in Israel “to see large groups of young men run about on public beaches, in preparation for military service”.

    …Prior to their conscription, most Israeli young people receive a warrant at home, requiring them to report to a regional conscription bureau in a practice called “first call-up” for initial screening, data verification, medical and intelligence tests and a personal interview. If after three warrants young people do not comply, police intervention may follow.

    In addition to regular Israeli secondary schools, there are military high schools that include Mevo’ot Yam, which has 500 students who wear uniforms, participate in parades and learn weapons use in preparation for future Navy service..

    Courses at such schools combine civilian and military studies, children being groomed to become soldiers. This is the case even though Article 77 (2) of the First Additional Protocol to the Geneva Conventions (1977) prohibits recruiting children under the age of 15. In Israeli military schools, children are “regularly recruited” as young as 13 or 14, a practice that persists because of the pervasive influence of militarism in Israeli society and culture.

    In all Israeli secondary schools, mandatory Youth Battalion Training Week simulates army life for those in 11th and 12th grade on military bases. With the children wearing uniforms, this training includes reception, processing, orientation and marches, night and day weapons and field training, and lessons about battle heritage, military ranks, discipline, adapting, service commitment, and the purity of arms.

    During the entire training, Israeli children are surrounded by soldiers and treated like them in order to gain familiarity with military life. In groups of about 20, treatment and conditions are rigorous, obedience a must, and for those who disobey, punishments include extra calisthenics, running and chores like latrine duty.

    Arranged through schools, children are also enlisted to support the IDF, especially during times of emergency or special needs. Besides training, they do laundry, sort uniforms, wash dishes, set dining room tables, clean vehicles, and do other chores, freeing soldiers for military duties.

    To support a war effort, children as young as 15 and a half are enlisted for “labour service [to protect] the state or public security or for providing vital services to the population”. In all cases, schools cooperate, and during extreme times children have no choice.

    Another way in which children are used for military purposes in Israel is in the Israeli Civil Guard… About 15 per cent of Guard volunteers are children, eligible at age 15 to join with a restricted status that is removed a year later. Parental consent is also required. The youths are armed, and some schools give extra credit for participating.

    In the West Bank, Israeli children as young as 15 guard settlements and do other security work, performing functions that include working in police headquarters and patrolling with arms they’re trained to use.

    Some of these children “grow up believing they must banish the Palestinians, and act” violently with impunity, including harassing them, beating them, breaking into their homes, destroying their property, and at times killing them

    Although civilian service is voluntary, children are raised “in a hostile and violent environment in the middle of a confrontation area”. In the occupied territories, many believe the land is their land. They must protect it, and the Palestinians are enemies. Under intense social pressure, children are encouraged to perform at a very immature age when they’re too young to know the consequences, yet they are conditioned to be militant and obedient.
    Israel – ein modernes Sparta – die Militarisierung beginnt bereits im Kindergarten:

    „….A last feature of the military use of children by Israel is its use of Palestinian children as collaborators. Israel recruits Palestinian informants, including children, as field agents to provide intelligence, asking them to work as collaborators that most Palestinians call traitors.

    Tactics involve detaining Palestinian children, then pressuring and torturing them to comply, much like the tactics Israel used in recruiting for the South Lebanon Army (SLA) after the 1982 Israeli invasion and occupation of Lebanon. Under Israeli supervision, SLA Lebanese citizens, including children as young as 12, were used as collaborators for intelligence purposes.

    During the second Intifada, Palestinians, including children, were also used as human shields by Israel, forced at gunpoint to comply…..“

    Vollständig unter:

    http://occupiedpalestine.wordpress.com/2012/12/15/israels-military-indoctrination-of-children-by-stephenlendman-with-video/

  13. „Chief Islamic Judge of the Palestinian Authority, Who Said “Where Hitler Failed, We Must Succeed”, Wants to Run for President“

    Chef islamische Richter der palästinensischen Autonomiebehörde, sagte:

    „Wo Hitler fehlgeschlagen, müssen wir erfolgreich sein“,

    Sheikh Tayseer Tamimi will für das Präsidentenamt der PA Kandidieren.

    http://frontpagemag.com/2012/dgreenfield/chief-islamic-judge-of-the-palestinian-authority-who-said-where-hitler-failed-we-must-succeed-wants-to-run-for-president/

  14. Offizieller Fatah-Vertreter:

    „Unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

    Itamar Marcus und Nan Jacques Zilberdik,
    PMW-Bulletin vom 12. Juli 2009 (E-Mail vom 13. Juli 2009)

    Die PA wird Gewalt und Terror gegen Israel wieder aufnehmen, sobald die Fatah „dazu fähig“ ist und „entsprechend dem, was richtig erscheint“, sagte der Fatah-Offizielle Kifah Radayeh in einem Interview mit PA-TV. Radayeh, Mitglied des Regionalkomitees Jerusalem der Fatah, erklärte offen, dass Frieden kein Ziel der Fatah ist:

    „Es wurde gesagt, dass wir um Frieden verhandeln. Aber unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

    Radayeh sagt, dass „bewaffneter Kampf“ nicht ausgeschlossen worden ist und dass er weiter gehen wird, abhängig davon, wie „fähig“ die PA-Streitkräfte sind.

    Klicken Sie hier, um das Interview mit dem Fatah-Offiziellen Kifah Radayeh im PA-TV zu sehen.

    http://www.youtube.com/watch?v=Qc-7GK6F4RI

  15. Beschlüsse des Fatah-„Parteitags“ Anfang August 2009: (Ha’aretz, 08.08.2009)

    Der Status Jerusalems als zukünftiger Hauptstadt eines palästinensischen Staates ist eine rote Linie, die keinem palästinensischen Führer zu überschreiten erlaubt ist.

    Das palästinensische Vorhaben hat seine Erfüllung erreicht, bis ganz Jerusalem, einschließlich der umliegenden Dörfer, unter palästinensische Souveränität kommt.
    Fatah wird weiter Opfer bringen [wörtlich: sacrifice victims – (menschliche) Opfer opfern], bis Jerusalem den Palästinensern zurückgegeben wird, gereinigt von Siedlern und Siedlungen.

    Der Bericht in Ha’aretz macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in dem Positionspapier keinerlei Unterscheidung zwischen Ost- und Westjerusalem und auch keine zwischen den 1967 von Israel eroberten Gebieten und dem „Kernland“ (Israel 1949 bis Juni 1967) getroffen wird. D.h., dass die Fatah einmal mehr die Vernichtung Israels als Ziel ihres Daseins festgelegt hat!

  16. Ein Israeli ärgert sich über die militaristisch-nationalistische Indoktrination israelischer Kinder:

    „Whenever I hear Israeli advocacy groups speaking of incitement, I think of Danni Din and Hassamba. I also remember the maps of Israel we use to draw in school: none of them featured the green line, just one big happy Jewish state, from the sea to the Jordan; and we never marked the Palestinian towns on them, only Jewish cities. Does this qualify as incitement?

    Naturally, there are many examples of hardcore anti-Arab incitement in Israel: from streets named after the racist Rabbi Meir Kahane and Minister Rahavam Zeevi, who promoted the idea of transfer, to graffiti and even rabbinical orders calling for killing and expulsion of Palestinians. But these are the obvious cases, to which people pay attention. There is something about the “innocent” examples, like kids’ novels and pre-school work pages that show the depth of militaristic and nationalistic indoctrination in Israel. It’s almost impossible to grow up here without being told to fear and hate the Arabs, or to idolize the army….

    One final word on this: It wasn’t my intention here to deny Palestinian incitement or hate-talk, or to say that our side is worse. Political indoctrination exists on both sides. Perhaps this is the reason Netanyahu refused to renew the work of the joint Israeli-Palestinian committee against incitement – he knew that it would have its hands full with evidence from both societies.

    More than anything, I think that the complaints over Palestinian incitement are excuses to avoid real political action on behalf of Israel. I actually find it hard to believe that as long as the occupation continues – and the resistance to the occupation, which is natural and justified – we will be able to rid ourselves completely from the problem of “incitement”. Only after we deal with the political issues at the heart of the conflict, we could succeed in changing our children’s books.“

    http://972mag.com/the-israeli-incitement-problem/

  17. Israeli – sehr ergiebig ist es nicht gerade, was die vermeintliche ‚Studie‘ da anführt – kann man es den Palästinensern wohl kaum nehmen, ihre unmittelbare Geschichte so zu erzählen, wie sie sie eben Tag für Tag erleben – dass das den Israelis nicht passt, wissen wir ja. Thema Brunnen – die Palästinenser werden nun einmal hinsichtlich der Ressourcen diskriminiert. Sie dürfen, anders als die Siedler, keine tiefen Brunnen bauen und selbst ihre auf Privatgrundstücken aufgestellten Zisternen werden von den IDF immer wieder zerstört. Was sollen sie da ihren Kindern erzählen?

    Wie aber sieht es umgekehrt aus?

    „Was denken jüdische Kinder über Araber?

    Adar Cohen fragte 520 jüdische Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren nach ihrer Meinung über Araber. Die Ergebnisse seiner Umfrage sind erschreckend und zeigen konkret die
    israelischen 75 Prozent der Kinder sehen in Arabern Personen, die Kriminelle sowie Mörder sind und Kinder entführen.
    80 Prozent der Befragten beschrieben Araber als Monster mit einem Tierschwanz, grünen Haaren und einem Gesicht voller Narben. Araber tragen immer eine Kuffiye, züchten Kühe
    und leben nur in der Wüste. 90 Prozent der Schüler sind der Meinung, dass Araber kein Recht auf ihr Land haben und vertrieben oder umgebracht werden müssen.

    Die Geschichte vom „ Der Prinz und der Mond“ von Juri Ewans beschreibt den Araber als bösartig, hinterlistig und egoistisch, denn er hat den Menschen den Mond und damit das Licht gestohlen. Der gute jüdische Prinz macht sich auf, um den Mond zurückzuholen, damit das Mondlicht wieder für alle Menschen scheint.In dieser Geschichte wird klar der arabische Egoismus dem jüdischen Edelmut und Nächstenliebe gegenüber gestellt.

    Hetze gegen Afrikaner

    – Vor einem Monat forderten tausende extremistische Israelis die Ausweisung aller Afrikaner aus Israel. Während der Demonstration wurden zahlreiche afrikanische Geschäfte zerstört und drei Personen sind von einem Israeli niedergestochen.

    – Die Hetze gegen Afrikaner wird auch auf höchster politischer Ebene praktiziert. Premierminister Benjamin Netanjahu sprach von einer demographischen Gefahr für den jüdischen Charakter des israelischen Staates durch die Anwesenheit von Afrikanern. Der
    Abgeordnete Meri Regev bezeichnete Afrikaner als ein Krebsgeschwür, welches entfernt werden müsse….

    http://www.haaretz.com/print-edition/news/israel-education-ministry-fires-civics-studies-coordinator-attacked-by-right-1.456182

    Die israelischen Kinder werden jedenfalls durchaus indoktriniert, wenn sie nicht mal erfahren dürfen, dass Israel jenseits der Grünen Linie international nicht anerkannt ist.

    Tatsächlich wird die Grüne LInie in israelischen Schulbüchern überhaupt nicht erwähnt, womit man ein Grundverständnis für die Ursachen des Konflikts von vornherein vernebelt.

    „.. Eine Organisation rechtsgerichteter Rabbiner hat am Dienstag ein Rechtsgutachten veröffentlicht, in dem israelischen Schülern der Gebrauch von Lehrbüchern verboten wird, in denen die „grüne Linie“, die Grenzen Israels vor dem Krieg im Juni 1967, eingezeichnet ist. Die Rabbiner reagierten damit auf einen Erlass von Bildungsministerin Yuli Tamir, wonach die Grenzen von 1967 in allen Ausgaben der neuen Lehrbücher eingezeichnet werden müssen, berichtete die israelische Zeitung „Haaretz“ in ihrer Online-Ausgabe.

    Auch der Abgeordnete der Regierungspartei Kadima, Ronit Tirosh, kritisierte Tamir, die dem Koalitionspartner Arbeitspartei (Avoda) angehört. Sie habe keine Befugnis, eine solche Anordnung zu treffen, meinte er. Tamir entgegnete, Israel könne nicht von seinen arabischen Nachbarn verlangen, die Grenzen von 1967 auf ihren Karten einzuzeichnen und diese gleichzeitig aus seinen Schulbüchern und dem Bewusstsein seiner Schüler tilgen.

    Den Spruch der rechten Rabbiner zu den Schulbüchern verglich Tamir mit dem kabbalistischen Fluch „Pulsa de Nura“ (Feuerpeitsche). Der extremistische Rabbiner Yossi Dayan hatte behauptet, er habe den Fluch gegen den 1995 ermordeten Premier Yizhak Rabin angewandt…

    http://derstandard.at/2685351?_seite=10&sap=2

    Eine amerikanische Studie kommt übrigens hinsichtlich der palästinensischen Schulbüchern zu einem ganz anderen Ergebnis:

    Eine vom US-Kongress in Auftrag gegebene Studie entkräftet landläufige Vorurteile / Analysis and Evaluation of the New Palestinian Curriculum

    In der Neuen Zürcher Zeitung erschien am 27. Mai 2003 ein Artikel, der sich mit hier zu Lande lange gepflegten Vorurteilen über die politische Ausrichtung und Qualität palästinensischer Schulbücher befasste. In Israel, in den USA und in Deutschland wird seit Jahren immer wieder behauptet, die in palästinensischen Schulen verwendeten Bücher riefen zu offenem Hass gegen Israel auf, predigten Intoleranz und ermunterten die Schüler zum bewaffneten Kampf gegen Israel. Eine in New York ansässige Organisation namens „Center for Monitoring the Impact of Peace“ (www.edume.org) hat seit 1998 in einer Reihe von Berichten versucht, diese Behauptung zu untermauern.

    Nun kommt eine im März 2003 veröffentlichte Studie des Israel/Palestine Center for Research and Information (IPCRI) zu einem völlig anderen Ergebnis: „Die Ausrichtung des palästinensischen Curriculums ist trotz der harten und brutalen Wirklichkeit friedfertig. In den Schulbüchern, die unter der palästinensischen Autonomiebehörde herausgegeben wurden, wird nirgends offen gegen Israel und Juden gehetzt“, heißt es dort. Untersucht wurden die Schulbücher nach ihrer Ausrichtung in Bezug auf „Toleranz“, „Frieden“ und „Koexistenz“ mit dem israelischen Volk.

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Palaestina/schulbuch.html

    Und wohin führt die Indoktirnation israelischer Schüler?

    „Der junge Mohammad Salayme wurde vergangenen Mittwoch, an seinem Geburtstag, von einer israelischen Soldatin im Westjordanland ermordet. Seitdem ist es zu heftigen Ausschreitungen in den besetzten Gebieten gekommen.

    Mohammad Salayme lebte in Hebron und wollte seinen Geburtstag wie jedes Jahr mit seiner Familie feiern. Er war gerade auf den Weg, seinen eigenen Geburtstagskuchen zu kaufen, als sein junges Leben ein tragisches Ende fand. Eine israelische Soldatin schoss sechs Mal auf Salayme und richtete den Jugendlichen regelrecht auf offener Straße hin. Der Vorfall ereignete sich an einem israelischen Kontrollpunkt nahe einer Moschee. Ein weiterer Palästinenser wurde vom Kugelhagel getroffen und überlebte verletzt. Außerdem wurden Anwesende, die den zwei Opfern helfen wollten, mit Tränengas und Gummigeschossen angegriffen und verjagt.

    Die verantwortliche Soldatin namens Nofar Mizrahi rechtfertigte ihre Tat im Nachhinein und meinte, dass Salayme mit einer Spielzeug-Pistole „bewaffnet“ gewesen sei. Salaymes Vater bestreitet dies. Er war kurz nach der Ermordung seines Sohnes bei ihm und konnte nichts derartiges auffinden. Israelische Soldaten sperrten das Gebiet nach der Tat ab und verwehrten Journalisten den Zugang……“

    http://www.freitag.de/autoren/emran-feroz/der-tragische-tod-des-mohammad-salayme

    Das passierte in den letzten Tagen – in den Medien hier findet dieser Vorfall kaum irgend eine Beachtung.

    Man kann es drehen und wenden wie man will, Tatsache ist – die Palästinenser sind den Israelis schutz- und rechtlos ausgeliefert – so lange das so ist, werden auch die üblichen Rechtsmittel, solche Fälle glaubhaft zu klären von Israel sabotiert – das ist ein unhaltbarer Zustand, der leider schon viel zu lange anhält.

  18. Antiisraelische Hetze und Aufwiegelung zum Hass gegen Juden in palaestinensischen Schulbüchern

    „Hetze gegen den Staat Israel, gegen den Zionismus als Bewegung und gegen das jüdische Volk ist auf zwei Ebenen zu finden: Andauernde Propaganda, die unmittelbare, kurzfristige Ziele verfolgt und Indoktrination auf grundlegenderer Ebene, die auch zukünftige Generationen beeinflussen will.“

    „Die Aussagen in Schulbüchern spiegeln die grundlegende Ebene und sind daher von höchster Bedeutung. Nach einer früheren Studie über palästinensische Schulbücher haben wir uns entschlossen, eine Folgestudie von gegenwärtigem Unterrichtsmaterial zu präsentieren, Büchern, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im vergangenen Jahr in den Lehrplan aufgenommen wurden.“

    „In der dritten Phase des vor drei Jahren begonnenen Prozesses, den PA-Lehrplan zu vereinheitlichen, wurden im laufenden Schuljahr (2002-2003) in der 3. Klasse der palästinensischen Schulen neue Schulbücher eingeführt.
    Elf Schulbücher für die 8. Klasse und sieben für die 3. Klasse wurden untersucht, wir stellen die gewonnenen Erkenntnisse unten vor. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung einer vorhergegangenen Untersuchung von palästinensischen Schulbüchern für die 2. und 7. Klasse, die von Frau Noa Meridor vom Koordinationsbüro für Aktivitäten der israelischen Regierung in den Gebieten durchgeführt wurde. Die vorliegende Studie zeigt, dass systematische Hetze gegen Israel immer noch die palästinensischen Schulbücher prägt, obwohl sie etwas hinuntergestuft wurde.“

    http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/the-middle-east/naherostendokumente/AntiisraelischeHetzeundAufwiegelungzumHassgege%20Judeninpal.pdf

  19. PA Arabs Launch New Terror Brigade, Promise Third Intifada

    „YouTube video shows a group of terrorists announcing the formation of a new military brigade to start a new intifada.“

    „Our brigades support the Palestinian president Mahmoud Abbas‘ decision to announce a Palestinian state, and we will not cede a grain of sand of the Palestinian land from the sea to the river.“

    Unsere Brigaden unterstützen die palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas.
    Fuer die Entscheidung, einen palästinensischen Staat zu verkünden, und wir werden

    nicht abtreten ein Sandkorn des palästinensischen Landes vom Mittel Meer bis zum Fluss Jordan.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/163177

  20. New Fatah logo erases Israel

    „Official logo celebrating Fatah’s 48th anniversary
    includes map that shows all of Israel as „Palestine“

    „The official Palestinian Authority daily published a picture of the official logo chosen by Fatah for celebrations marking the movement’s 48th anniversary. The logo features various symbols, including a map of „Palestine“ that includes all of Israel, the number 48, the Palestinian flag, and the slogan for the 48th anniversary: „The state and the victory.“

    http://www.palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=8164

  21. „Fatah glorifies Hamas‘ rockets from Gaza against Israel and supports armed conflict “

    „Fatah political leaders:

    Abbas Zaki: “May Allah bless Hamas… Nothing matters to me now except Israel’s defeat”
    Jamal Muhaisen: “We praise and salute every hand that launched a rocket at Israel”
    Nabil Shaath: „May Allah have mercy on the hero [Hamas’] Ahmed Al-Ja’abari“
    Jibril Rajoub: “We will not return the sword to its sheath until there is a state”
    Mahmoud Al-Aloul: Hopefully Arab Spring will create climate for Palestinian armed struggle“

    „Fatah military wing:
    We will continue “attacks until every last part of Palestine is liberated”
    Armed struggle is “sole solution for liberating land and eradicating occupation”
    We wanted “to respond and avenge his [Ahmed Al-Ja’abari’s] pure blood”

    Official PA daily columnist:
    „The Heroic performance [of Hamas and Islamic Jihad] succeeded in bombing operations inside Israel… The bombing of a bus [in Tel Aviv], injuring 20 people, [was] an act that baffled the Israeli leadership“

    http://www.palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=8157

  22. Die Wahrheit

    Der ewige Israeli

    „Haben Sie vom Nahostkonflikt keine Ahnung, aber eine Meinung zu bieten? Wollen Sie als mutig gelten? Zehn Tipps für einen israelkritischen Text“

    „Haben Sie vom Nahostkonflikt keine Ahnung, aber eine Meinung zu bieten? Wollten Sie schon immer mal für mutig gehalten werden, weil Sie etwas aussprechen, was sowieso alle denken? Dann schreiben Sie doch einfach einen israelkritischen Text! Im Folgenden präsentiert Ihnen die Wahrheit eine kleine Handreichung, wie solch ein Text aussehen könnte, sowie ein paar – nennen wir sie: Stolpersteine, die Sie unbedingt beachten sollten, damit Ihre Publikation auch tatsächlich als israelkritisch wahrgenommen wird und nicht etwa als … na, Sie wissen schon.“

    1. Der Kronzeuge
    „Zitieren Sie einen israelkritischen Juden, denn wer einen Juden zitiert – das liegt in der Natur der Sache –, der kann die Juden nicht hassen. Bedienen Sie sich dabei der Einfachheit halber aus dem übersichtlichen Pool „kritischer Juden“, die auch von anderen israelkritischen Texten immer wieder gern zitiert werden.“

    2. Konzentration
    „Erwähnen Sie in Ihrem Artikel nicht die Hamas – oder wenn, dann nur nebenbei, alles andere würde nur ablenken von Ihrem Thema: Schließlich geht es Ihnen in Ihrem Text um Israel!“

    3. Anschaulichkeit
    „Wählen Sie anschauliche Vergleiche, damit diejenigen, die noch weniger Ahnung haben als Sie, sich gleich ein Bild machen können. Vergleichen Sie den Gazastreifen mit dem Warschauer Ghetto und den israelischen Staat mit dem Apartheidregime. Wenn Sie literarischen Ehrgeiz besitzen, können Sie es auch mit Umschreibungen probieren: Bezeichnen Sie Gaza als „ein Gefängnis, ein Lager“, in dem die Menschen zusammengepfercht sind. Hoffen Sie auf einen „Nelson Mandela“ für Israel. Große Prosa entsteht, wenn der Leser die Leerstellen füllt.“

    4. Im Zweifel links
    „Lassen Sie durchblicken, dass Sie Linker sind oder zumindest über eine linke Vergangenheit verfügen. Denn wer links ist, ist bekanntlich gegen Nazis und kann also überhaupt gar nicht gegen Juden sein. Es sei denn (und Achtung!, jetzt wird es etwas kompliziert!): Die Juden verhalten sich selber wie Nazis. In diesem Fall können Sie zeigen, wie schlimm Sie den Holocaust finden, indem Sie ihn mit den Verbrechen Israels auf eine Stufe stellen.“

    5. Moralisches Erbe
    „Betonen Sie unbedingt und gebetsmühlenartig, dass gerade Sie als Deutscher und Linker die Pflicht haben, israelkritisch zu sein, da Sie zu neuem Unrecht nicht schweigen dürften.“

    6. Grundsätzlichkeit
    „Bleiben Sie in Ihren Vorwürfen gegen Israel möglichst pauschal, da zu viele Fakten den Leser verwirren. Gerade bei so einer hochkomplexen Materie darf man sich nicht in den Details verlieren. Nehmen Sie außerdem Abstand von konkreten Quellen – Sie sind hier schließlich der Nahostexperte! Sie sind die Quelle! “

    7. Kritische Verbundenheit
    „Schreiben Sie auf jeden Fall, dass Sie nur das Beste für Israel wollen: dass Sie im Gegensatz zu den „vorgeblichen Freunden Israels“ (Jakob Augstein) sein wahrer Freund sind oder dass Sie, wie Harald Martenstein es im Tagesspiegel formuliert hat, sogar für Israel „beten“ würden.“

    8. Ahnungsvolles Andeuten
    „Wenn Sie etwas schreiben wollen, für das Sie keine Belege haben, von dem Sie aber trotzdem glauben, dass es stimmt (die wahren Interessen Israels, der jüdische Griff nach der Weltherrschaft, die jüdische Kontrolle von Medien und Politik): Formulieren Sie es als Frage oder Andeutung! Fragen Sie zum Beispiel mit Jakob Augstein: „Wem nützt die Gewalt?“ Und antworten Sie sich selbst: „Und dieses Mal auch – wie nebenbei – den US-Republikanern und der israelischen Regierung.“ In diesem, wie nebenbei gesetzten, „wie nebenbei“ kann der Leser alles lesen, was Sie meinen (siehe auch Punkt 3: „Leerstellen lassen“). “

    9. Immunisierung
    „Behaupten Sie, man dürfe Israel nicht kritisieren, ohne als antisemitisch abgestempelt zu werden. Damit unterstreichen Sie zum einen Ihren eigenen Mut; zum anderen machen Sie Ihren Text unangreifbar, weil jegliche Kritik an ihm Ihre These bestätigt. “

    10. Selbstkontrolle
    „Lesen Sie Ihren Text zum Schluss noch mal durch. Achten Sie darauf, dass Sie – auch wenn es schwerfällt – immer „Israel“ geschrieben haben, anstatt „die Juden“. Sie werden doch mit Ihrem antirassistischen Arsch nicht einreißen, was Sie so mühsam aufgebaut haben.“

    http://www.taz.de/!107442/

  23. Aus einem Brief David Grossmanns (einem der bekanntesten israelischen Schriftsteller, der im Libanonkrieg einen Sohn verlor)an B’Tselem:

    „… Die Tatsache, dass die Besatzung nun seit 45 Jahren andauert, ist äußerst ärgerlich und skandalös; ich persönlich verstehe nicht, wie ein Land sich als Demokratie betrachtet, während es ein langes Besatzungsregime aufrecht erhält, Unterdrückung und Diskriminierung ohne ersichtliche Absicht, sie zu beenden. Leider können wir die enorme Ungerechtigkeit, die die Besatzung darstellt, in der nächsten Zukunft nicht beenden. B’tselem hält an seiner Vision des Besatzungsende fest und arbeitet auf dieses Ziel zu. Es beschäftigt sich mit den großen und kleinen Ungerechtigkeiten, den lokalisierten Verletzungen und der Willkürlichkeit, die sich mit unzähligen Methoden und Entschuldigungen verbirgt und rechtfertigt. All diesem ist B’tselem ausgesetzt und kämpft unermüdlich dagegen.

    B’tsalem ist eine wirkliche Quelle des Stolzes und ich hoffe, ihr wollt euch mir anschließen und unsere Bemühungen unterstützen. Um die Würde aller Menschen zu bewahren. Seine Arbeit gibt uns Grund zur Hoffnung, dass trotz so vieler Hindernisse, Israelis und Palästinenser eine bessere Zukunft aufbauen können. Mit freundlichen Grüßen David Grossman “

    http://www.btselem.org/btselem-newsletter/136338

    David Grossmanns Betrachtung der Dinge schließe ich mich voll und ganz an. Sie entspricht vollkommen meiner Sicht der Dinge.

    Ich hoffe, dass sich alle friediebenden Israelis und Juden immer deutlicher äußern werden, um gegen die Ungerechtigkeit der Besatzung Stellung zu beziehen. Möglicherweise sind es sehr viel mehr als man denkt auf dass die weltfremde Agenda einiger Milliardäre in den USA, einiger testosterongesteuerter Militärs in Israel und eines fundamentalistischen Grüppchens von Messianisten endlich mal eine Wende nimmt.

  24. Was ich noch hinzufügen möchte, wenn ich sage, dass Israel eine Zwei-Staaten-Lösung auf Grundlage bestehender UNO-Resolutionen nie ernsthaft umsetzen wollte – dann meine ich natürlich, das, was unterm Strich bei der Politik und dem offenkundigen Bestreben zahlreicher politischer Akteure rauskam.

    Dass die israelische Öffentlichkeit in dieser Frage gespalten (aber keineswegs einmütig hinter der Zwei-Staaten-Lösung stehend) war, ist mir klar, dass die Politik selbstverständlich eine solche Agenda nie als ‚offizielle’veröffentlicht hat ist auch klar – denn damit würde Israel ein illegales Bestreben ja amtlich machen. Natürlich tut es das nicht.

    Dass zumindest manche politischen Akteure eine solche Groß-Israel Perspektive nicht selbst pro-aktiv vorantrieben, sondern sich mitunter auch als Getriebene sahen, getrieben von den radikaleren Kräften aus den eigenen Reihen, sei es auf politischer Ebene, sei es durch die Wähler, getrieben durch den Terror des palästinensischen Widerstands, der die öffentliche Meinung gegen die Palästinenser aufbringt ohne sich zu verdeutlichen, wie viel Verantwortung Irael selbst für die fortwährend Eskalation trägt, mag auch stimmen.

    Das israelische Handeln, das Vorantreiben des Siedlungsbaus unter allen israelischen Regierungen, die völlig unverhältnismäßige Drangsalierung der palästinensischen Zivilbevölkerung, die oft doppelbödigen Offerten, die kaum je das sind, was man zu hoffen glaubt – all das verdeutlicht eine klare Linie – das klare Bestreben nach einem größeren Israel und der Widerstand gegen internationales Recht, UNO-REsolutionen und oft genug daher auch gegen die eigenen Verlautbarungen.

    Dass damit Israel nicht nur die Weltöffentlichkeit täuscht, sondern mitunter auch das eigene Volk und so mancher Israel-Freund sich selbst – das nehme ich auch an.

    Allerdings ist das alles schon so lange offenkundig, dass das mittlerweile kaum noch möglich ist, ohne sich mehr oder weniger täuschen lassen zu wollen.

    Die zunehmende Genervtheit auf dem internationalen Parkett verdeutlicht, dass die Peinlichkeit dieser Täuschung langsam allzu offensichtlich wird. Israel hat die rote Linie eigentlich schon lange überschritten.

  25. „er solle doch FAKTEN schaffen, indem er u. a. damit beginne, die einstigen arafatschen BriefwechselInhalte in die de jur TAT umsetzen möge, “

    Riciano – das scheitert an den Israelis und nicht an der Fatah. Was nützt eine Anerkennung wenn Israel dann nicht auch Palästina anerkennt und einfach weiter expandiert?

    Welches Israel soll da überhaupt anerkannt werden? Nein eine Zweitauflage dieses unsinnigen ‚Spiels‘ braucht die Welt und vor allen Dingen die Palästinenser wirklich nicht. Insofern ist die Haltung der Hamas vernünftig – wenn überhaupt Anerkennung – DANN GEGENSEITIG.

  26. Na ja – der Mossad hat fraglos seine V-Leute bei der Hamas – aber unterlaufen fände ich jetzt doch abenteuerlich. Israel hat aber anfänglich die Hamas wohl unterstütz, damit der sich zunehmend mäßigenden und zunehmend international anerkannten Fatah eine weniger gemäßigte Konkurrenz erwächst, die Israels Pläne für ein Groß-Israel eher zuträglich ist, als ein kompromiss- und friedensbereiter Arafat.

    Was sich freilich nicht bestreiten lässt ist, dass die PLO Israel anerkannt hat, die fraglichen Passagen der Charta annuliert hat – was Anlass zur Spekulation für die Zeloten liefert ist der Umstand, dass sie dann keine neu verfasst hat, was auch richtig ist.

    Die Fatah verweist darauf, dass es eine Neufassung geben wird, wenn es einen palästinensischen Staat geben wird und das war ja seinerzeit Zeck der Anerkennung Israels und auch der Annulierung – mehr geht nicht und damit hat der Oslo-Prozess ANGEFANGEN.

    In Anbetracht des explodierenden Siedlungsbaus und der massiven Schikanen, welche Palästinenser in den besetzten Gebieten dann in Folge ausgesetzt waren, hatten die damals Radikalen, die Hamas, natürlich Zulauf.

    Arafat hatte leider fälschlich kalkuliert, dass die Anerkennung Israels in Bälde auch zur Anerkennung Palästinas führen würde – und dass das dem damals noch kleine Grüppchen der Hamas-Anhänger so der Boden entzogen würde – das war von Arafat damals sehr vernünftig gedacht – leider enthielt die Rechnung nicht das Betreiben Israels, dass eine Zwei-Staaten-Lösung nie ehrlich angestrebt hat, welches nur Lippenbekenntnisse abgab, um die Weltgemeinschaft zu beschwichtigen, welche sich unsinnig lang, in Anbetracht der ‚facts on the ground‘ hat hinhalten lassen, obwohl doch jeder sehen konnte, dass die Israelis was anderes taten, als sie sagten.

    Arafat arbeitete damals sogar sehr gut mit dem Shin Bet zusammen, und setzte jahrelang massenhaft Hamas-Aktivisten fest, um sie an Attentaten zu hindern. Sogar der Shin Bet lobte damals die Zusammenarbeit.

    Natürlich konnte Arafats und der Plan der Welt für eine Zwei-Staaten-Lösung nichts werden, wenn dieser gleichzeitig massiv von Israel hintertrieben wurden.

    Hier das Video zu Netanyahu, der sich Ende der 90er im privaten Kreis stolz auf die Schulter klopft, weil er den Friedensprozess ausgestoppt hatte.

    http://www.youtube.com/watch?v=eeT_KLuCdug

    Er setzte damals das Why-Abkommen nicht um, welches die Israelis zu weiteren Truppen-Rückzügen aus den besetzten Gebieten verpflichtete – und deshalb setzte die Fatah den Prozess ebenfalls aus – und deshalb kam es zu keiner Neufassung einer PLO Charta – die Anerkennng Israels durch die Fatah steht allerdings – nur möchten manche Fatah-Funktionäre nicht so gerne daran erinnert werden – ist ihr Entgegenkommen doch damit belohnt worden, dass sie von Israel total über den Tisch gezogen wurden.

    Camp David war dann das gut inszenierte Begräbnis eines Friedensprozesses und des Bestrebens einen palästinensischen Staat NEBEN Israel zu gründen – das Angebot war nicht was es nach außen hin versprach, dass haben auch amerikansiche Unterhändler längst eingeräumt. Arafat beendete keine Verhandlungen, er verhandelte weiter. Möglich, dass ihm der Druck der Straße gelegen kam, aber den konnte er gar nicht inszenieren und israelische Geheimdienste haben das selbst zurückgewiesen – Tatsache ist – im Jahr 2000 konnte niemand ahnen, was für ein schrecklicher Krieg diesem Scheitern folgen würde, sicher nicht die PLO, die versuchte eine Eskalation zu verhindern und beim Weltsicherheitsrat um internationale Truppen zum Schutz der Palästiennser bat.

    Die Wahl Sharons war dann das tatsächliche Ende der Verhandlungen und eine Kriegserklärung an die Palästinenser und an den Friedensprozess, denn zu delegitimieren, Sharon bereits mit seinem Tempelgang angesetzt hatte, eine wohlüberlegte Provokation in unruhigen Zeiten (auch die Knesset debattierte schon im Vorfeld heftig, ob man diesen Gang nicht unterbinden sollte, denn allen politischen Beobachtern war klar, dass dies eine massive Provokation war)

    Der Krieg den die Israelis damals lostraten, um sich vom lästigen Oslo-Prozess und der unerwünschten Vision einer Zwei-STaaten-Lösung ‚befreite‘ kostete mehr als tausend Israelis und fast 7 Tausend palästinenser das Leben.

    Auch der Abzug aus Gaza war nicht das, was er die Welt glauben machen sollte. Sharons enger Berater Dov Weissglass selber plauderte damals aus dem Nähkästchen: Der Abzug ist gedacht den Friedensprozess für lange Zeit auf Eis zu legen – so tönte er damals in einem Interview und so war dieser Abzug, der den Palästinensern keinerlei Erleichterung brachte nur ein strategischer Schritt – hin um der Welt das Wegschauen hinsichtlich einer Annexion der West-Bank etwas schmackhafter zu machen.

    Der einzige, der wohl eher notgedrungen (auf Druck der Amerikaner und zumindest gegen die jüdische Mehrheit in der Knesset) Oslo unterschrieb, welches in jeder Hinsicht Israel massiv übervorteilte, war Rabin – als er ernst zu machen ‚drohte‘ – wurde er von einem jüdischen Siedler umgebracht, der freilich kein ‚verrückter Einzeltäter‘ war, sondern hinter dem das national-religiöse jüdische Estalbishmet bis hin in die höchste Führungsebene der Chabad-Lubawitsch stand, für die jede Rückgabe des Landes ein Sakrileg ist und die die Landnahme in den besetzten Gebieten schon lange unbemerkt massiv vorantreiben, unterstützt von privaten reichen Geldgebern in den USA. Abraham Hecht ein enger Vertrauter des höchst einflussreichen Rabbi Schneerson empfahl damals vor einer versammelten Audienz von 3000 Rabbinern die Ermordung Rabins, da er ein Verräter am jüdischen Volk sei. Seine ‚Expertise‘ schickte er dann auch an zahlreiche befreundete Yeshiwas in Israel und in den besetzten Gebieten – einer der ihren schritt dann zur Tat. Die Aussagen des Täters vor Gericht legen die Vermutung nahe, dass er sich für diese Tat zuvor auch den Segen seiner religiösen Führung holte.

    Netanyahu ist der Kandidat dieser sehr dynamisch wachsenden und breit aufgestellten, an und für sich extremistischen Vereinigung – er mag nicht so aussehen – er trägt keine Schläfenlocken und auf internationalem Parkett ist das fraglos vorteilhaft – aber Tatsache ist, dass er den Lubawitsch nahe steht und diese machten auch seinerzeit Wahlkampf für ihn.

    Die Hamas tönt jetzt nur so, wies Israel von jeher tut.

    Was freilich dabei raus käme, wenn man mit ihr verhandeln würde, weiß niemand, denn der Versuch wurde ja leider nie unternommen.

    Dass ihre Maximalposition nicht der Weisheit letzter Tage sein müsse, haben zahlreiche Hamas-Funktionäre auch schon angedeutet.

    Aber was die Palästinenser wollen ist eh egal, ob sie gemäßigt sind, Israel anerkennen oder nicht, extremisitisch oder friedlich, die Israelis machen weiter und sie machen was sie wollen – und unterm Strich – hat die israelische Führung eine Zwei-Staaten-Lösung zu jeder Zeit hintertrieben und nie ernsthaft gewollt.

    • Chajm, Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich so naiv bin wie ich manchmal tue. Es wäre doch eine grob fahrlässige Unterlassung der Pflichten, wenn der Mossad das nicht tun würde. Wir wissen das doch aus der BRD, wie das mit der NPD war, da waren die V-Leute eben nicht nur Informanten, sondern auch Redelsführer.

      Man kann auch, ich denke die Beweise sind ausreichend, ohne Probleme behaupten, dass Geheimdienste, auch und besonders CIA, Mossad und MI6, organisierte Kriminalität sind. Wenn man alles wüsste, würde man sie verbieten. Die machen Terror, Drogenhandel, Menschenhandel, Wirtschaftsverbrechen, Lügenpropaganda. Also für mich sind Geheimdienstleute der übelste Abschaum der Gesellschaft. Das sind die fähigsten Leute, die teils richtig krasse (Entführung, Mord usw.) Dinger durchziehen, ohne zu wissen für wen oder für was oder warum.

      Mordechai Vanunu fällt mir da als Fall ein, der illegal vom Mossad aus Rom verschleppt wurde. Für Israel ist Vanunu ein Verräter, für den Rest der Welt ein Held.

    • „Chajm, Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich so naiv bin wie ich manchmal tue.“
      Chajm: Ich vermute eher, dass Du noch viel naiver bist, als Du tust!

      „Es wäre doch eine grob fahrlässige Unterlassung der Pflichten, wenn der Mossad das nicht tun würde.“
      Chajm: Ich glaube nicht, dass Dich Deine bislang zur Schau gestellte Naivität dazu befähigt einzuschätzen, was die Pflichten des MOSSAD sind und wie er arbeitet.

      „Wir wissen das doch aus der BRD, wie das mit der NPD war, da waren die V-Leute eben nicht nur Informanten, sondern auch Redelsführer.“
      Chajm: Jaja, genau so wird es gewesen sein! So wie in DE ein paar unfähige Geheimdienstler nicht in der Läge waren, ihre V-Leute zu führen und diese viel zu weit oben in der rechten Hierarchie angesiedelt hatten, weil man sich dadurch mehr „Erkenntnisgewinn“ versprach und diese dann letztendlich zu Mittätern wurden – genau deshalb muss ja der MOSSAD (nach Deiner Interpretation) in der HAMAS auch so arbeiten, oder?
      Das heisst ja letztendlich in Deiner Denkweise, die HAMAS sei vom MOSSAD gesteuert und damit sind die Palästinenser eigentlich gar nicht die Urheber des HAMAS-Terrors?
      Ich bitte Dich; meschuggener gehts wirklich nicht – es sei denn man hängt der VT an, dass hinter allem „de Jooden“ stecken!

      „Man kann auch, ich denke die Beweise sind ausreichend, ohne Probleme behaupten, dass Geheimdienste, auch und besonders CIA, Mossad und MI6, organisierte Kriminalität sind. Wenn man alles wüsste, würde man sie verbieten. Die machen Terror, Drogenhandel, Menschenhandel, Wirtschaftsverbrechen, Lügenpropaganda.“
      Chajm: Du solltest Dich schon entscheiden können, was Du nun eigentlich willst, entweder sie sind so, wie Du es Dir zusammen fantasierst und die Dienste wären nicht mehr existent oder es gibt eben jene ominösen „Beweise“ nicht und deshalb existieren sie weiterhin. Eigenartigerweise hast Du einen Dienst vergessen; er nannte sich „Schild und Schwert der Partei“ und war bezüglich Terrorunterstützung und Lügenpropaganda führend in der Welt! Dessen Oberzampano, der Genosse „Ich liebe doch alle Menschen-Mielke“ hat diesbezüglich sogar eine Richtlinie verfasst – die Richtlinie 1/76. http://www.deinegeschichte.de/fileadmin/Redaktion/lernen_pdf/stasi/UE-Stasi-Modul-5hDok.pdf

      „Also für mich sind Geheimdienstleute der übelste Abschaum der Gesellschaft. Das sind die fähigsten Leute, die teils richtig krasse (Entführung, Mord usw.) Dinger durchziehen, ohne zu wissen für wen oder für was oder warum.“
      Chajm: Bezogen auf „die Genossen an der unsichtbaren Front“ und deren Sauereien hast Du vollumfänglich recht!

      „Mordechai Vanunu fällt mir da als Fall ein, der illegal vom Mossad aus Rom verschleppt wurde. Für Israel ist Vanunu ein Verräter, für den Rest der Welt ein Held.“
      Chajm: Ich glaube kaum, dass Dir genug Hintergrundwissen zur Verfügung steht, diesen Fall auch nur annähernd richtig einordnen zu können! Für Dich ist einfach jeder ein „Held“ der dem Judenstaat irgendwie ans Bein pisst!

  27. Jane, bitte richten Sie ein offizielles Bittgesuch an Herrn Mazen in die Mukata nach Ramlah, er solle doch FAKTEN schaffen, indem er u. a. damit beginne, die einstigen arafatschen BriefwechselInhalte in die de jur TAT umsetzen möge, d. h., die PLO-HetzSchriftCharta gemäss BriefbekundungsAbsichten NEU fasst, so er doch ein Mann des Friedens zu sein VORGIBT! Ihre VermutungsOrgien helfen NIX???

  28. „zwischen Akzeptieren und Anerkennen besteht ein himmelweiter Unterschied.
    Aber ich kann mich entsinnen, obwohl ich zu faul bin, es zu suchen, daß Eure Definitionen ja schon immer Pipi Langstrumpf like waren.“

    Hier Ente – ich weiß nicht wie viele 1000 mal ich noch verlinken muss, wofür damals die maßgeblichen Protagonisten den Friedensnobelpreis erhielten:

    „10. September 1993
    Israel und die PLO wechseln Briefe zur gegenseitigen Anerkennung. In letzter Verhandlungsminute erhält Holst die Unterschriften Arafats (PLO) und Rabins (Israel). Das Exekutivkomitee der PLO billigt trotz interner Widerstände den von Yassir Arafat in Tunis vorgelegten Text.

    Arafat am 09.09.1993 an Rabin:
    „Die PLO erkennt das Recht des Staates Israel auf Existenz in Frieden und Sicherheit an.“
    Rabin an Arafat:
    „…die israelische Regierung hat beschlossen, die PLO als die Vertretung des palästinensischen Volkes anzuerkennen.“…“

    http://test.hagalil.com/israel/geschichte/zeittafel-1992.htm

    • „2. PLO-Charta
      Das Exekutivkomitee der PLO und der Palästinensische Zentralrat bekräftigen den Inhalt des Briefs von PLO-Führer Yasser Arafat an US-Präsident Bill Clinton vom 22. Januar 1998 im Hinblick auf die Aufhebung der Artikel der PLO-Charta, die im Widerspruch zum Briefwechsel zwischen PLO-Führer Arafat und der israelischen Regierung vom 9./10. September 1993 stehen.“ Wye-Abkommen

      Die aktuell gültige PLO Charta findet Ihr auf der homepage der Vertretung Palästinas.

  29. „die mehrfach vorgetragene “faktische Anerkennung Israels” durch die Hamas erwähn“

    Das ist Unsinn Ente – nicht die Hamas, sondern die Fatah hat Israel anerkannt und zwar in einer Zeit, als die Hamas nur eine kleine Minderheit unter den Palästinensern repräsentierte, und in einer Zeit als die Fatah mit breiter Unterstützung in der Bevölkerung regierte.

    Die Hamas hat auch nie erklärt Israel anerkennen zu wollen, sie wird aber selbst von Israel nicht als Verhandlungspartner anerkannt – führende Hamaspolitiker haben allerdings in der Vergangenheit eine Anerkennung Israels als Verhandlungsergebnis mit gegenseitiger Anerkennung Israel/Palästina nicht ausgeschlossen. Auch über eine mögliche Änderung ihrer Charta diesbezüglich, dachten Hamas-Politiker nach ihrer Wahl im Jahr 2006 schon nach. Auch das Wahlprogramm der Hamas im Jahr 2006 dachte einen Staat Palästina jenseits der Grünen Linie an. Sie hielten auch eineinhalb Jahre lang damals einen Waffenstillstand mit Israel (den Israel beendete mit dem Beschuss einer badenden palästinensischen Familie am Strand von Gaza durch die israelische Marine).

    Die Hamas ist nicht gemäßigt und heute wohl radikaler als vor 6 Jahren.

  30. Sebastian – Abbas wird auch von den Amerikanern als Demokrat und seriöser,maßvoller Politiker betrachtet. Er war maßgeblich am Oslo-Prozess beteiligt, welche zur Anerkennung Israels innerhalb der international anerkannten Grenzen führte. Seine frühen Äußerungen, bezogen vor allem auf die Begründung des Völkerrechts durch Israel, für welches immer wieder der Holocaust herhalten muss – hat er später zurückgenommen.

    Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund nicht mit ihm zu Reden, allein wegen einer törichten Aussage in frühen Jahren, die er später selbst nicht mehr befürwortete, ist eine solche Gesprächsvermeidungsstragie kaum zu begründen, ob nun mit Arafat, Abbas oder Kurei. Tatsache ist, sobald Sharon an der Macht war, wurde nicht mehr verhandelt und das obwohl man in Taaba kurz vor seiner Wahl sich auch lt. Ansicht amerikanischer und israelischer Unterhändler in fast allen Punkten für ein Abkommen geeinigt hatte – mit Sharons Wahl war alles Makulatur.

    „Scharon schließlich erklärte den völkerrechtlich bindenden Oslo-Vertrag Anfang 2001 für tot. Unter seiner Herrschaft eskalierte die Gewalt im Nahen Osten weiter: Im ersten Jahr seiner Regierung kamen bei Kämpfen zwischen Israelis und Palästinensern mehr als tausend Menschen ums Leben.

    Israels Polizeiminister nannte Sharons erstes Regierungsjahr in Sachen Terror das rekordträchtigste in der Geschichte Israels. Über 200 Israelis und fast 1000 Palästinenser sind umgebracht worden.

    An rücksichtsloser Durchsetzungskraft und an Brutalität mangelte es Scharon auch fortan nicht. Der ehemalige General und heutige Premierminister gilt als scharfsinnig, doch „unbelastet von jeglicher Moral“, wie der israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk formulierte.

    „Schluss damit“ und „Es gibt eine Grenze“. „Das ist keine moralische, sondern eine politische Position“, erklärt einer ihrer Führer, Perez Kidron, „weil wir Menschen unterstützen, die bereits in der Armee sind.“ Für Kidron sind die „Grenzen“ klar bestimmt. „Unser Ausgangspunkt ist der Soldateneid, in dem es heißt: ‚Wir schwören, den Staat Israel zu verteidigen.‘ Das aber schließt weder die Besetzung des Libanon ein, und auch nicht die Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung.“

    Wenn aber Kidron noch im Dezember 2001 erklärte: „Die Mehrheit glaubt immer noch, es gehe in diesem Krieg um Israels Ãœberleben. Bis die Menschen entdecken, dass sie belogen werden und es eine Alternative gibt, und solange sie denken, es gebe auf der anderen Seite keinen Partner für Frieden, wird sich nichts ändern. Darum bin ich kurzfristig gesehen nicht optimistisch“, trat im Februar 2002 eine überraschende Wende ein.
    In einer selbstfinanzierten Anzeige kündigten 52 Offiziere und Soldaten der Reserve an, sie würden ab sofort jeden Einsatz in den besetzten palästinensischen Gebieten verweigern. Obwohl sie als „Verräter“ und „Feiglinge“ beschimpft wurden, hat sich ihre Zahl mittlerweile verdreifacht.

    „Wir, die immer an der Frontlinie gedient haben und stets die ersten waren, jede Mission, ob leicht oder schwer zu erfüllen, um den Staat Israel zu stärken“, heißt es in ihrem Manifest, „werden nicht jenseits der Grenzen von 1967 kämpfen.“ Weder seien sie bereit, „den Krieg um Siedlungen zu führen“, die irgendwann sowieso geräumt werden müssten, noch seien sie willens, die gesamte palästinensische Bevölkerung „zu beherrschen, zu vertreiben, auszuhungern und zu demütigen“.

    Kolumne von Jakob Moneta

    http://www.vsp-vernetzt.de/soz/0203042.htm

    Da haben Sie die Israelis mit einem moralischen Rückrat.

  31. Ente – zum einen ging es in Abbas Kommentar vom Oktober 2011 um die Anerkennung Israels als ‚Jüdischer Staat‘.

    Das haben sich die Israelis doch nur ausgedacht, um mal wieder eine neue Hürde zu schaffen.

    Das ist überhaupt nicht nötig. Staaten werden einfach anerkannt, ob sie jüdisch oder sonstwas sind, können sie selbst definieren.

    Die Palästinenser wollen das nicht anerkennen, weil es die Diskriminierung der palästinensischen Minderheit institutionalisiert.

    Es hat übrigens auch kein anderer Staat Israel als ‚Jüdischen Staat‘ anerkannt, ist auch vollkommen überflüssig.

    Es ist auch absurd den Umstand, dass der Friedensprozess nicht weiterkam, OBWOHL Arafat, die PLO, die Fatah Israel anerkannte, weil Israel dies IGNORIERTE und einfach so tat, als ob es keine Anerkennung gegeben hätte. Das ist ja das peinliche und deshalb wollen es die Zeloten ja unbedingt vergessen machen.

    Auf der Grundlage der Grenzen von 67 könnte Israel schon längst mit den Palästinensern und seit 2003 mit der gesamten arabischen Liga Frieden und Anerkennung haben. Das scheiterte nicht an den Palästinensern, sondern an den Israelis.

    Die Friedensintiative der Arabischen Liga wurde auch von der PA unterstützt – sie liegt immer noch auf dem Tisch, aber irgendwann hat die arabische Liga die Nase wahrscheinlich voll.

    Und ja – die Hamas provoziert und gibt markige Töne von sich, sie gab sich nach ihrer Wahl auch schon mal versöhnlicher – wie auch immer – kein Grund moderaten und vernünftigen Vorschlägen der Arabischen Liga, der Fatah etc. nicht entgegenzukommen.

    Ich habe aber eher den Eindruck, dass die Zeloten ganz erleichtert sind, wenn die Hamas tönt, dass sie Israel niemals anerkennen will – das ist genau, was sie wollen. Alle andere Phasen palästinensischer, gemäßigter Ansäte werden zur Not dann ausgesessen.

  32. „Es ging hier darum, die Behauptung, die PLO unter Arafat hätte Israel anerkannt und ihre Charta geändert.“

    Aus einem aktuellen Artikel des Hamburger Abendblatts „…Auch das Verhältnis zur moderateren Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat sich verbessert. Obwohl die Fatah die Existenz Israels akzeptiert hat, durften Vertreter der 2007 von der Hamas aus dem Gazastreifen vertriebenen Organisation nun wieder zurückkehren und Maschaal zusammen mit Hamas-Funktionären begrüßen…

    Es ist albern die Anerkennung zu leugnen, die ganze Welt war damals Zeuge.

    • @ Janes: zwischen Akzeptieren und Anerkennen besteht ein himmelweiter Unterschied.
      Aber ich kann mich entsinnen, obwohl ich zu faul bin, es zu suchen, daß Eure Definitionen ja schon immer Pipi Langstrumpf like waren. Als kleines Beispiel sei hier die mehrfach vorgetragene „faktische Anerkennung Israels“ durch die Hamas erwähnt, die von dieser aktuell genauso zusammengefasst wird:

      „Chaled Maschaal, Exilchef der radikalislamischen Hamas, äußerte sich am Sonntag an der Islamischen Universität im Gazastreifen, nachdem er am Samstag anlässlich der Feiern zum 25. Jubiläum der Hamas in Gaza-Stadt gesprochen hatte. „Palästina ist vom Mittelmeer bis zum Jordan und vom Norden bis zum Süden unser Land und unsere Nation“, sagte er vor rund 100 000 Anhängern. „Wir können keinen Zollbreit und keinen Teil davon abgeben“, fuhr er fort. „Wir können außerdem weder die Legitimität der Besetzung Palästinas noch Israel selbst anerkennen.“…
      Hamas-Exilchef provoziert Israel: „Wir können Israel nicht anerkennen“ – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/hamas-exilchef-provoziert-israel-wir-koennen-israel-nicht-anerkennen_aid_878113.html

      Mal sehen was er wohl so sagt, wenn er Israel nicht mehr faktisch anerkennt.

  33. Sie beklagen, dass nach Arafats Tod, sich Sharon lange weigerte mit Mahmud Abbas zu verhandeln und dies nur widerwillig, auf internationalen Druck hin tat. Vielleich rührte die Ablehnung Sharons ja daher, was wir heute auf Wikipedia, bei dem Stichwort Holocaustleugnung, in der Rubrik Arabische Staaten und Palästinensergebiete, über den derzeitigen amtierenden Präsidenten Palästinas Mahmut Abbas nachlesen können.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaustleugnung
    Zitat

    „Der amtierende Palästinenserpräsident Mahmut Abbas behauptete 1983 in seiner Doktorarbeit über Die geheimen Beziehungen zwischen Nazismus und der Führung der Zionistischen Bewegung: Nicht sechs Millionen, sondern maximal 890.000 Juden seien in den nationalsozialistischen Lagern ermordet worden. Sie seien „Opfer eines zionistisch-nazistischen Komplotts“ gewesen. Die Zionisten hätten den Holocaust als Druckmittel zur Schaffung des Staates Israel gewollt.

    Zitat Ende

    Folgende Quellenangabe gibt Wikipedia an: Mahmud Abbas: The Other Side: The Secret Relations Between Nazism and the Leadership of the Zionist Movement, 1983, übersetzt vom Simon-Wiesenthal-Center; Bericht darüber von Ulrich W. Sahm, Stuttgarter Zeitung, 25. April 2003

    In einem Ihrer Posting schreiben Sie, Jane: „Dass da mitunter auch der Extremismus blüht, kann nicht verwundern….“

    Na, meinen Sie vielleicht den Extremismus den Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers In dem Buch „Halbmond und Hakenkreuz“ ab Seite 251 beschreiben?

    Zitat:

    „Nach 1945 war die Affinität zum Nationalsozialismus in der arabischen Welt weitgehend ungebrochen. (………) Historische Reminiszenzen an den Nationalsozialismus zeigen dabei die Kontinuität des Denkens auf. Eine in Damaskus erschienene Zeitung der Moslembrüder brachte das nach wie vor enge Verhältnis zum deutschen „Führer“ auf den Punkt, als darin 1956 zu lesen war: „Man darf nicht vergessen, daß Hitler, anders als in Europa, in der arabischen Welt hohe Achtung genießt. Sein Name erweckt in den Herzen unserer Bewegung Sympathie und Begeisterung.“ (….)
    Die jordanische „Jerusalem Times“ veröffentlichte am 24.April 1961, kurz vor Eröffnung des Prozesses gegen Adolf Eichmann in Jerusalem, einen offenen Brief an den Angeklagten. Der Mitorganisator der Vernichtung der europäischen Juden habe „der Menschheit einen wirklichen Segen“ erwiesen, heißt es darin. „Dieser Prozess“, so wurde weiter angekündigt, „wird eines Tages mit der Liquidierung der verbleibenden sechs Millionen (…) seinen Abschluss finden.

    Zitat Ende.

    Oder jenen Extremismus des politischen Ziehvaters von Arafat, Amin el Husseini der bei Hitler, Himmler, Eichmann und anderen Nazigrößen vorgesprochen hat, nachzulesen in dem o.g. Buch oder in den Büchern von Matthias Küntzel oder in dem Buch von Klaus Gensike „Der Mufti von Jerusalem“ (Arafats großer Held) und die Nationalsozialisten.

    Vielleicht meinen Sie, wenn auf der UN-Weltkonferenz gegen Rassismus im September 2001 in Durban, die arabischen Vertreter, tonangebend, nichts anderes im Sinn hatten, als Israel zum „schlimmste Ausgeburt des Rassismus“ zu verleumden, und sich dabei Ihrer alten Verbündeten bedienen. Auf dem Konferenzgelände wurden die „Protokolle der Weisen von Zion“ und „Mein Kampf“ verkauft.

    Hier können Sie es nachlesen http://jungle-world.com/artikel/2008/32/22382.html
    Zitat

    „Auf Demonstrationen kursierten Flugblätter, auf denen unter dem Konterfei Adolf Hitlers geschrieben stand: „Was wäre, wenn ich gewonnen hätte?“ Die Antwort wurde gleich mitgeliefert: „Dann gäbe es kein Israel und kein paläs¬tinensisches Blutvergießen!“

    Zitat Ende

    Warum wollen Sie das Elend des palästinensischen Volkes nur den Juden in die Schuhe schieben? Warum liest man von Ihnen nichts über die völlig entrechteten Palästinenser in den arabischen Staaten? Niemand behauptet, dass es keine Ungerechtigkeiten in Israel gibt. Aber jede Verfehlung, die es überall auf der Welt gibt, nehmen Sie zum Anlass, Israel zu verdammen, wenn es dort passiert, während sie es kalt lässt, wenn die Libanesische Armee Lager der Palästinenser platt macht.

    • Abbas im Oktober 2011: “I will never recognize the Jewishness of the state, or a ‘Jewish state’”
      “Hamas kidnapped – or rather, captured – a soldier, and managed to keep him for five years, and that is a good thing”,

  34. Ach und auch ein nicht unwesentlicher Punkt. Sharon wurde gewählt und weigerte sich jahrelang zu verhandeln. Alles bis dato vereinbarte war mit seiner Wahl Makulatur. Nach Arafats Tod, weigerte er sich auch lange mit Mahmud Abbas zu verhandeln und tat dies schließlich nur widerwillig auf internationalen Druck hin.

    Die RoadMap hat er mit seinen Aktionen völlig konterkariert.

  35. „Am 20. November 2000, bei einem Bombenanschlag auf einen Schulbus in der Nähe der jüdischen Siedlung Kfar Darom werden zwei Kinder getötet und neun zum Teil schwer verletzt.“

    Das war aber nicht der Anfang Sebastian:

    Bereits seit Anfang Oktober ermordeten die IDF zig Menschen in den besetzten Gebieten.

    „Die UN-Resolution Nr. 1322 vom 7. Okober 2000 bedauert die Provokation bei Al-Haram Al-Sharif in Jerusalem und die Gewalt, die anschließend dort und an anderen heiligen Stätten stattfand und mit dem Tod von über 80 Palästinensern und vielen Verletzten endete. Der exzessive Gebrauch von Gewalt gegenüber Palästinensern wird verurteilt“

    http://www.ipk-bonn.de/docu/origs/un-sr-1322en.pdf

    Arafat war nicht schuldig
    Yossi Ben-Ari, Haaretz, 4.4.06

    „…Dichter, der Chef des Allgemeinen Sicherheitsdienstes (GSS bzw. Geheimdienst) während der fünf Jahre der 2. Intifada überraschte alle, als er von Verhören vieler Palästinenser berichtete, die kurz nach dem Ausbruch des Aufstandes im September verhaftet wurden. Diese Verhöre klärten ein für alle Mal, dass Yasser Arafat nicht hinter dem Aufstand stand, der spontan an Ort und Stelle ausbrach.

    Ich erinnere mich an einen Artikel von Akiva Eldar ( Haaretz 13.2.06) der die Worte eines ranghohen Sicherheitsbeamten zitierte: „ Die Unruhen an Ort und Stelle waren nicht geplant und es war kein Plan aus Arafats Schublade, der sie anheizte“. Das sagte Yuval Diskin , der stellvertretende Chef des GSS damals und sein Chef heute; Dr. Matthi Stienberg, Sonderberater des GSS-Chefs damals; ….

    Zu jener Zeit erwähnte Eldar gegenüber dem Schreiber dieser Zeilen – und er hatte Recht – ein Verhör, das ich damals auf Wunsch des Geheimdienstes im November 2000 durchführte, es enthüllte auch… ,dass es in dem Monat, der den Ereignissen vorausging, keine Anzeichen von Plänen für Gewalt durch Arafat oder durch andere im palästinensischen Lager gab. Er selbst war überrascht davon. Im Gegenteil: Arafat bemühte sich, aus Angst, die Kontrolle zu verlieren, im Laufe der nächsten zwei Tage die Lage zu beruhigen ..

    Trotz ihrer Bedeutung wurden diese Erkenntnisse fast nur innerhalb der Geheimdienste weitergegeben und nicht den Politikern . Es ist erstaunlich, zu sehen, dass Dichter unter jenen ist, die folgendes glaubten: wenn die zentralsten Leute, die damals beim Geheimdienst operierten, dieser Meinung waren, wie ist es dann möglich, dass das Konzept des Geheimdienstes und die strategische Auffassung genau in entgegengesetzter Richtung ging. … Gab es da eine „vorgefasste Meinung“, die nur auf eine Gelegenheit wartete, ausgeführt zu werden ?.

    Und was die zweite Diskussion betraf: ein anderer früherer Geheimdienstchef, Ami Ayalon, erwiderte heftig auf das, was er als einen Versuch General (Res) Amidrors wahrnahm, „ die Öffentlichkeit in Schrecken zu versetzen“. Mit erstaunlicher Offenheit berichtete Ayalon, dass er im Laufe seiner 38 Jahre Dienst … in dieser Arbeit spezialisiert war, wie man die Wahrnehmung der ( feindlichen) Bedrohung intensiviert, um ein größeres Budget zu erhalten.

    http://cosmos.ucc.ie/cs1064/jabowen/IPSC/php/art.php?aid=36267

    Wer fing aber wann an was zu planen? So schreib die Welt im Juli 2000:

    „Die israelische Armee bereitet sich angesichts des gescheiterten Gipfels in Camp David auf den „Ernstfall“ vor: Blutige Zusammenstöße mit palästinensischen Demonstranten im Westjordanland und dem Gazastreifen. Die Armeeführung hat bereits damit begonnen, jüdische Siedler in gefährdeten Siedlungen in den besetzten Gebieten zu bewaffnen und an diesen Waffen auszubilden. …

    Schon unmittelbar nach den blutigen Unruhen im Westjordanland Mitte Mai begann die Armee mit der „Aufrüstung“ ihrer Truppen für eine mögliche neue Intifada (der Palästinenseraufstand zwischen 1987 bis 1994, der fast 2000 Palästinenser das Leben kostete). Spezialeinheiten wurden aufgestellt und auf den Einsatz bei Unruhen vorbereitet.

    Die Armeeführung hat außerdem damit begonnen, eingemottete Waffensysteme, die sie während der Intifada gegen Steine und Molotowcocktails werfende Demonstranten eingesetzt hatte, wieder zu aktivieren….

    Arafats Jerusalem-Beauftragter Faisal Husseini rief die Bevölkerung auf, die Straßen in Ost-Jerusalem und die Zufahrtswege zu den besetzten Gebieten zu blockieren, falls Israel mit der Macht seiner Armee eine einseitige Unabhängigkeitserklärung Arafats verhindern wolle.

    Doch die Besorgnis erregenden Berichte aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland und die eskalierende Propaganda haben die palästinensische Bevölkerung bisher kalt gelassen. „Berichte, wonach die Bevölkerung bereits Lebensmittel hortet, um sich auf einen Konflikt vorzubereiten, sind völliger Unsinn,“ meint der Journalist Saud Abu-Ramadan. „Unsinn“ seien auch Behauptungen, wonach palästinensische Kinder in den zahlreichen Ferienlagern bereits im Waffengebrauch ausgebildet würden….

    In einer Kabinettssitzung warnte Israels Geheimdienst vor drohenden Attentaten gegen Barak und auch gegen Palästinenserpräsident Jassir Arafat. „Potenzielle Täterkreise befinden sich auf der palästinensischen wie auf der israelischen Seite, doch die einschlägig bekannten Gruppierungen werden ständig beobachtet“, versicherte der Geheimdienst den Ministern. Die größte Gefahr gehe – wie schon vor dem Attentat gegen Jizchak Rabin – von bislang unbekannten Einzeltätern aus.

    Die Zeitung „Ha’aretz“ berichtete, der Geheimdienst befürchte auch Attentate verrückter Einzeltäter gegen öffentliche Einrichtungen. Islamistische Radikale könnten auf einen Verhandlungskompromiss mit neuen Bombenattentaten gegen Israels Zivilbevölkerung reagieren. Bislang arbeiten der palästinensische und israelische Geheimdienst eng zusammen. Der einzige Bereich, in dem Zusammenarbeit noch klappt. Nach einem Fehlschlag in Camp David wäre auch sie bedroht. ..“

    http://www.welt.de/print-welt/article525072/Israels-Armee-bereitet-sich-auf-eine-neue-Intifada-vor.html

    DIE israelische Gesellschaft weigert sich, Konzessionen zu machen, die den Frieden mit den Palästinensern in den Bereich des Möglichen rücken. Der mit großer Mehrheit zum neuen Ministerpräsidenten gewählte Scharon konnte gleich nach der Wahl verkünden, dass er sich an die Verhandlungsresultate seiner Vorgänger nicht gebunden fühle. Dass die Palästinenser nun einem Mann gegenüberstehen, der für sie seit dem Massaker der Flüchtlingslager in Sabra und Schatila als „Kriegsverbrecher“ gilt, wird die Kluft zwischen beiden Völkern vertiefen.

    Unter dem neuen israelischen Regierungschef Ariel Scharon ist eine Zuspitzung der Auseinandersetzungen garantiert…

    …Die neue Intifada gilt als die Folge der – in den Augen der Palästinenser – unbefriedigenden Verhandlungsangebote Baraks beim letzten Camp-David-Treffen. In dieser Sicht ist die Intifada, ob spontan entstanden oder von Arafat gelenkt, ein Ausdruck des palästinensischen Volkszorns angesichts der Tatsache, dass Israel ablehnt, was den Palästinensern als gerade noch vertretbare Minimalposition erscheint. Entsprechend glaubt man, die Gewalt werde ein Ende finden, sobald Israel sich auf akzeptable Bedingungen einlässt.

    Doch das ist eine schwer wiegende Fehleinschätzung. Arafat mag versucht haben, die Intifada für seine Zwecke zu nutzen, aber die jüngsten Gewaltausbrüche im Westjordanland und im Gasa-Streifen hatten nicht das Ziel, Arafats Verhandlungsposition zu stärken. Selbst wenn die israelische Behauptung, Arafat habe die neue Intifada angeheizt, richtig wäre, so ist sie doch nur möglich geworden, weil die Verzweiflung der Palästinenser so groß ist, dass sie sich von den Friedensverhandlungen nicht mehr eine Verbesserung ihrer unerträglichen Situation oder ein Ende der verhassten israelischen Besatzung versprechen. Die Wut der Palästinenser ist keine Antwort auf die fehlenden Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Barak und Arafat, sondern auf die tagtägliche Erfahrung der Schikanen und Erniedrigungen unter dem Besatzungsregime und auf die ständigen Eingriffe Israels in ihr Territorium und ihre Lebensweise. Die meisten Palästinenser wissen kaum, wie genau die Vorschläge beider Seiten bei den Verhandlungen aussehen. Und es interessiert sie auch nicht, weil sie längst nicht mehr glauben, dass Abkommen zwischen ihrer Führung und der israelischen Regierung ihre Lebensverhältnisse verbessern werden ….“

    http://www.antikriegsforum-heidelberg.de/palest/hintergrund/wahl_scharons_lmdipl.htm

    Opferzahlen lt. der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem:

    Israeli security forces killed 6371 Palestinians, of whom 1317 were minors. At least 2996 of the fatalities did not participate in the hostilities when killed. 2193 were killed while participating in the hostilities. For 694, B’Tselem does not know whether they participated in the hostilities or not. An additional 248 were Palestinian police killed in Gaza during operation Cast Lead, and 240 were targets of assassinations.

    Palestinians killed 1083 Israelis in Israel and the Occupied Territories. 741 of the fatalities were civilians, of whom 124 were minors, and 342 were members of the security forces.

    http://www.btselem.org/press_releases/20100927

  36. „Das, was Sie über die israelischen Generäle berichten, zeigt wie sehr die Israelis, bis zu hohen Militärs, mit sich selbst ringen, wenn sie die Menschen in Israel mit Waffen verteidigen müssen.“

    Das ist völliger Blödsinn – der Geheimdienst gab seine Erkenntnisse auch erst Jahre später preis, und das hatte in der Öffentlichkeit Null Wirkung. Es war übrigens die Einschätzung zu der der Geheimdienst eben damals gekommen war. Von irgend einem ‚Ringen mit sich Selbst‘ einem Zögern GEwalt einzusetzen, kann nun wirklich gar keine Rede sein.

    Wenn so viel Blut fließt – und im Herbst 2000 floss sehr viel unschuldige Blut, und zwar palästinensisches, dann ruft das natürlich alle mölgichen militaristischen Kräfte auf den Plan,im Grund genommen herrscht Panik und mit solchen Reden versuchen die Menschen sich Rückhalt zu geben.Tatsächlich sprangen sie nur auf einen Zug auf, denn die Israelis ins Rollen bebracht hatten. Die Männer in patriarchalen Gesellschaften und nicht nur dort, dort aber umso mehr, haben ein Bedürfnis den anderen zu siganlisieren, dass sie Herr der Lage seien, auch wenn das völliger Blödsinn ist, ganz einach weil die Menschen Angst haben, Angst vor den israelischen Soldaten und dazu hatten sie allen Grund.

    Sie haben ja auch überhaupt nicht realisiert was der isralische Befehlshabende jener Zeit Oberst Malka sagte, nämlich, dass die IDF schossen, schossen, schossen, eine Millionen Kugeln im Herbst 2000 – ohne dass es irgend einen Terroranschlag oder bewaffneten Widerstand o.ä. gegeben hätte.Es gab nur massenhafte Proteste und sicher flog auch mal der ein oder andere Stein. Hunderte Menschen oft genug Jugendliche zu erschießen – das ist dadurch in keiner Weise gerechtfertigt.

    Es waren auch tatsächlich die Israelis die die Palästinenser mit einer Welle der Gewalt und zwar gegen zivilen, unbewaffneten Protest, überzogen. Die Gewalt damals ging ganz maßgeblich von den Israelis aus, nicht umgekehrt. Was ihr freilich den Anlass bot, die palsätinensische Gesellschaft war in Aufruhr – und das aus gutem Grund – ein bewaffneter Kampf, war das aber da noch gar nicht – das wurde es dann erst.

    Aus diesem Grund erließ damals der Weltsicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung eine gegen Israel gefasste Resolution zum Schutz der Palästinenser, da die Israelis völlig unverhältnismäßig unbewaffnete Protestierende erschossen.

    Daher kann man selbst aus einer chronoligischen Betrachtung der Ereignisse schließen, dass die Palästinenser ja gar nicht begonnen hatten. Was sie begonnen hatten war massenhafter Protest und der wurde die durch die Autonomiebehörder auch nicht unterbunden – aber warum sollte es den Palsätiennseren auch nicht gestattet sein, ihren Unmut über die politische Situation und die Härten, die die Besatzung ihnen aufoktruiert zum Ausrdruck zu bringen – ein bewaffneter Krieg ist aber was anderes und mehr als Protest war es eben nicht – die tögliche Gewalt begann Israel und setzte damit natürlich eine neue Runde gewaltsamer Auseinandersetzung in Gang, wobei natürlich der Sieger von vornherein feststeht.

    Zu behaupten Isreal täte sich schwer Gewalt gegen Muslime einzusetzen, um die eigene Bevölkerung zu schützen, verkehrt den tatsächlichen Sachverhalt komplett ins Gegenteil, damals und auch zu anderen Zeiten.

    ‚Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel einen übertriebenen Einsatz von Gewalt vorgeworfen: Soldaten hätten scharfe Munition gegen unbewaffnete libanesische Demonstranten benutzt, als diese im Mai versuchten, einen Grenzzaun zu durchbrechen. ‚

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/vorwuerfe-gegen-israel-uno-ruegt-exzessive-gewalt-bei-grenzprotesten-a-772988.html

    Sie können nicht erwarten, dass die Palästiennser friedlich zu Hause bleiben, während Soldaten des IDF Tag für Tag ihre Kinder erschießen – und genau so war das damals.Viele der Opfer waren unbewaffnete Jugendliche aus einer Gruppe von Unbewaffneten. Auch arabische Israelis demonstrierten damals für Palästina und im Norden Israels hat die israelische Polizei 14 unbewaffnete arabische Israelis erschossen.

    Auch laut Aussagen israelischer Soldaten ist eine der Hauptaufgaben des IDF in den besetzten Gebieten schlichtweg eine DauerSituation von Angst und Schrecken zu verbreiten und zwar ausdrücklich unter der Zivilbevölkerung.

    Um sich dessen zu vergewissern müssen sie die Seiten von ‚Breaking The Silence‘ einer israelischen Organisation für Ex-Soldaten gehen, die dort sehr selbstkritisch von ihren Einsätzen berichten, deren militärischer Sinn oft in keiner Weise gegeben war und kaum dem Schutz der israelischen Bevölkerung diente.

  37. @Jane

    Eine infame Unterstellung?

    Wenn Sie mir nicht glauben, glauben Sie vielleicht einem Minister von Arafat, lesen und hören Sie selbst:

    http://wahrheitgraben.wordpress.com/2010/03/07/wer-hat-die-2-intifada-ausgelost/

    Dem Video geht ein einführender Text voran:

    Zitat

    “The Palestinian Authority Minister of Communication explains that the current Palestinian violence against Israel was planned since Arafat returned from the last round of talks at Camp David and well before Prime Minister Sharon´s visit at the Temple Mount.”

    Zitat Ende

    In der Rede des Ministers, erfährt man laut Übersetzung, unter anderem das Folgende:

    Zitat

    “The intifada was already planned ever since the presidents return from the last talks at Camp David, at which (Arafat) stood up to President Clinton and firmly rejected the American terms (for an agreement) in the heart of America. Arafat is the first president to unequivocally tell America that he rejects the American terms when he was in the heart of America when he was still in Washingston and Camp David and to state that he will not give in to the American terms whatever the circumstances or challenges.”

    Zitate Ende

    Das, was Sie über die israelischen Generäle berichten, zeigt wie sehr die Israelis, bis zu hohen Militärs, mit sich selbst ringen, wenn sie die Menschen in Israel mit Waffen verteidigen müssen.
    Was ging dem voran, worüber Sie sich empören, dass Juden sich zur Wehr setzen.
    Am 20. November 2000, bei einem Bombenanschlag auf einen Schulbus in der Nähe der jüdischen Siedlung Kfar Darom werden zwei Kinder getötet und neun zum Teil schwer verletzt.
    Von 1948 bis 1967 gab es keine besetzten Gebiete. Terror gab es gleichwohl in diesen Jahren. Schauen Sie hier:

    http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_attacks_against_Israeli_civilians_before_1967

    Geben Sie ein Beispiel, wie die palästinensischen politischen Eliten sich selbstreflektierend über den Terror in der o.g. Liste äußern. Jeder militärischen Aktion Israels, ging Terror voran, der von den Palästinensischen Eliten initiiert wurde. Geben sie ein Beispiel, wie palästinensische Eliten der Hamas oder der Fatah ein Bedauern über die suizidalen Massenmorde auf Israels Straßen äußern. Im Gegenteil. Anonym hatte Ihnen bereits einen Hinweis gegeben

    http://test.hagalil.com/2012/12/04/hamas-24/comment-page-1/#comment-42399

  38. Israel will kein Palästina – und weil es alle Trümpfe (vermeintlich – denn die öffentliche Meinung und auch die Loyalität seiner treuesten Partner bröckelt mittlerweile merklich) in der Hand hat – kann es diesen Konflikt – von dem es profitiert – noch ewig weiterführen.

    Die Palästinenser sind dem hilflos ausgeliefert – mit Folgen die weitaus brutaler sind als umgekehrt.

    Dass da mitunter auch der Extremismus blüht kann nicht verwundern und es ist auch kein Freibrief für die schleichende ethnische Säuberung, die Israel in Palästina betreibt (ist ja jetzt anerkannt) und auch nicht für die Ansiedelung eigener Bevölkerung.

  39. „Das ist kein Blödsinn, sondern allgemein bekannt.“

    Jaku – Sie und Ihre Gesinnungsgenossen (und davon gibt es viele) wissen es natürlich besser, als der israelische Geheimdienst.

  40. ‚Jaku‘ kanns halt einfach nicht lassen und läuft so langsam wieder zur alten Form auf – den Rest verkneife ich mir jetzt mal lieber.

    Und übrigens – die Kassams sind gegenüber der Gewalt durch israelische High-Tech-Waffen – ebenfalls gegen Palästinenser eingesetzt tatsächlich ein Klacks.

    Um das zu verdeutlichen muss man sich vor Augen halten, dass 10 Tausende Kassams insgesamt ungefähr 15 Todesopfer gefordert haben. Keine Frage 15 Todesopfer zu viel, aber die meisten Kassams landen auf irgend welchen Feldern oder reißen ein paar Dachziegel vom Dach.

    Die Bombadierung vor 2 Wochen des Gazastreifens kostete alleine in einer Woche 10 mal mehr Menschen das Leben – als all die Kassams in 12 Jahren.

    Die Opferzahlen der Palästinenser in diesem Konflikt auch die der Zivilisten, die in keinerlei Kampfhandlungen verwickelt sind, sind ein vielfaches und es sind auch weiß Gott nicht immer die Palästinenser, die bestehende Waffenstillstände torpedieren.

    Die Wahrnehmung ist hier allgemein total verzerrt.

    Eine aufschlussreiche Grafik zum Vergleich von Opferzahlen unter Kindern:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/nahostkonflikt-siedlungen-gefaehrden-israels-demokratie-1.1539881

    Und hören Sie mir auf mit der Mär, die Palästinenser würden ja ihre Kinder als Schutzschilde missbrauchen – das ist auch nur eine weitere zynische Selbtschutztheorie.

    Und hier eine Erinnerungssite mit den Namen aller in diesem seit 2000 getöteten Kinder, Israelis und Palästinenser:

    http://www.rememberthesechildren.org/remember2012.html

    • „‘Jaku’ kanns halt einfach nicht lassen und läuft so langsam wieder zur alten Form auf – den Rest verkneife ich mir jetzt mal lieber.“

      Wenn man bei Ihnen zur „alten Form“ aufläuft, weil man Sie zitiert, was Sie am liebsten vergessen möchten, ist das wirklich das Köstlichste was ich von Ihnen jemals las.
      Verwechseln Sie mal nix. Sie können es nicht lassen, indem sie mehrfach wiederholten, die Paläst. Nationalcharta wäre geändert wurden, obwohl jeder weiß, dass das nicht stimmt. Dem haben viele widersprochen und keiner hatte den Wunsch, darauf Ihre immer gleichen Tiraden zu lesen.

      „Und hören Sie mir auf mit der Mär, die Palästinenser würden ja ihre Kinder als Schutzschilde missbrauchen – das ist auch nur eine weitere zynische Selbtschutztheorie.“

      Womit ich aufhöre, überlassen Sie gefälligst mir. Aber dass Sie das negieren, obwohl es sogar die Hamas mehrfach zugab, zeigt, dass Sie einer eigenen Welt leben, in der Sie selektieren, was Ihnen nicht passt.
      Auch das ist nichts neues unter der Sonne, ebenso die Wiederholung, Arafat hätte die 2. Indifata nicht initiiert, obwohl es dazu Belege noch und nöcher gibt.

      Dass Sie Opfer gegeneinander ausspielen, ist auch nichts neues. Zynisch waren Sie ja schon immer.

      Quatschen Sie mich einfach nie mehr an, vor allem, wenn ich anderen Fragen beantworte, die Sie nichts angehen. Dann ist alles gut. Nur: Lügen und Verdrehungen werde nie einfach so stehen lassen.

      Aber gut, bleiben Sie in Ihrer selbst erschaffenen Welt, die mit der da draußen Null zu tun hat. Viel Spaß dabei.

  41. “Zahar will gemeinsam mit der Fatah Israel bekämpfen
    Dienstag, 4. Dezember 2012 | nai
    Hamas-Anführer Mahmud Zahar hat die rivalisierende Fatah dazu aufgefordert, seiner Organisation beizutreten, um gemeinsam Israel zu bekämpfen. Man solle aufhören, Zeit und Mühe für den Friedensprozess zu verschwenden, forderte Zahar.
    Versöhnliche Töne derweil auch aus Ramallah: Palästinenserpräsident und Fatah-Chef ’Abu Mazen’ teilte den Reportern vor Ort mit, höchste Priorität für ihn habe nun die Beendigung der Rivalitäten mit der Hamas. Er sehe keinen Grund, warum beide Seiten keine Einigung erzielen könnten. …“

  42. Es ging hier darum, die Behauptung, die PLO unter Arafat hätte Israel anerkannt und ihre Charta geändert.

    Es ist kein Problem, diese und ähnliche Behauptungen zu widerlegen, die Charta ist bis heute nicht geändert, zum einen, und zum anderen, man stößt immer wieder auf Aussagen hoher Fatah-Funktionäre, Herr Abbas Zaki ist nicht irgendwer, die unverholen vom „Phasenplan“ zum Ende Israels reden.

    Bezüglich der Intifada wäre zu sagen, dass diese, schon im Juni 2000 von Arafat persönlich angedroht, lt. Marwan Barghuthi, selbstverständlich lange vor ihrem Beginn geplant und vorbereitet worden ist.

    Nebenbei aber möchte ich doch noch darauf hinweisen, dass hier, und nun aber schon zum wiederhohlten Male, kaum maskiert in einschlägiger Weise der Versuch unternommen wird, den Terror gegen Israels Zivilbevölkerung zu legitimieren. Was das bedeutet ist bekannt.

    • „Nebenbei aber möchte ich doch noch darauf hinweisen, dass hier, und nun aber schon zum wiederhohlten Male, kaum maskiert in einschlägiger Weise der Versuch unternommen wird, den Terror gegen Israels Zivilbevölkerung zu legitimieren. Was das bedeutet ist bekannt.“

      Es hat sich auch diesbezüglich nichts geändert.

      Noch damals als Catya:

      „Die Kassams sind dagegen ein Klacks

      Da wundert man sich, dass Militante wieder zu den Waffen griffen?

      Wie kann man sich da über die Kassams wundern?“

      http://forum.hagalil.com/board-a/messages/279/44964.html?1253214311#POST185719

  43. „Das ist richtig. Arafat hat die 2. Intifada initiiert.“

    Das ist Bl̦dsinn Рund nichts als israelische Propaganda und eine Selbstentlastungstheorie,

    der selbst israelische Geheimdienste klar widersprachen. Zunächst haben gar nicht die Palästinenser einen Krieg begonnen, sondern die Israelis, zudem machte der Geheimdienst deutlich, dass es keinerlei Hinweise für irgend eine Planung gab – im Gegenteil, Arafat bat den bereits im Vorfeld heftig umstrittenen Spaziergang Sharons zu verhindern, indem er Ehud Barak eindringlich bat, denselben zu verhindern, da er Unruhen fürchtete. Der ‚Spaziergang‘ eine politische Demonstration hinsichtlich des künftigen Status Jerusalems, wurde auch im Vorfeld in der Knesset hitzig diskutiert. Alle Beobachter waren sich im Vorfeld einig, dass dies zu heftigen Protesten führen könnte. So kam es dann auch und Israel schoss scharf auf weitgehend unbewaffnete Palässtinenser, was, wie ich schon schrieb eine gegen Israels völlig unverhältnismäßige Gewaltanwendung, gerichtete Resolution des Weltsicherheitsrats zur Folge hatte.

    Hier ein Link zu den Erkenntnissen des israelischen Geheimdienstes hinsichtlich dieser Frage.

    http://cosmos.ucc.ie/cs1064/jabowen/IPSC/php/art.php?aid=36267

  44. Wenn ein Fatah-Mitglied etwas sagt, muss das noch lange nicht der Kurs der Parteiführung sein – und letztendlich ist das auch egal – worauf es ankommt ist zu rechtsgültigen gegenseitigen Abkommen zu kommen, die Rechtssicherheit schaffen.

    Dass sich Palästinenser und Israelis gegenseitig wegträumen ist ja nichts neues und da gibt es genügend entsprechende Äußerungen – und zwar von beiden Seiten.

    Gegenwärtig verteidigt Israel nicht seine Grenzen und auch nicht seine Bevölkerung gegen Übergriffe, sondern eine rechtswidrige Besatzung.

    Die Palästinenser haben Israel nicht besetzt.

  45. “Jane
    5. Dezember 2012 – כ״ב בכסלו תשע״ג at 23:57 • Reply
    Riciano – Sie verstehen nichts und basteln sich alles so zusammen. Was soll man da machen – es ist sinnlos.“
    “Die palästinensische Nationalcharta behauptet, der UN-Teilungsplan für Palästina nach der UN Resolution 181 vom November 1947 und die Teilung in einen jüdischen und einen arabischen Staat seien illegal gewesen. …
    Der bewaffnete Kampf sei der einzige Weg um das in der palästinensischen Nationalcharta FESTgeschriebene ZIEL, die Befreiung der Region Palästina durch Zerstörung Israels, zu erreichen. Dies sei, vom arabischen Gesichtspunkt aus, nationale Pflicht.“ wiki
    …die Errichtung einer kämpferischen unabhängigen nationalen Autorität in J E D E M Teil sog.’Palästinas’, der befreit wird“ siehe Hamastan

    Das Sie vollkommen ÜBERFORDERT sind, argumentativ in der Sache UNWIDERLEGBARE FAKTEN zur Kenntnis zu nehmen, zeigten und zeigen Sie in nahezu jedem Ihrer gegen Israel hetzenden Propaganda-post’s – wirklich Jeder erkennt dies in aller kürzester Zeit!!! Erbärmlicher geht kaum.

    ZITAT:

    “Revision der PLO-Charta
    Am 26. April 1996 beschloss der im Januar erstmals frei gewählte 21. Palästinensische Nationalrat in Gaza, das höchste legislative Organ der Palästinenser, alle Artikel aus der PLO-Charta zu streichen, die den im Oslo-Friedensprozess seit 1993 getroffenen Abkommen widersprachen. Ein Rechtsausschuss SOLLTE die Charta überarbeiten und sie dem Zentralrat bei der nächsten Sitzung vorlegen. Die überarbeitete Fassung blieb jedoch unveröffentlicht.“ Wikipedia

    kurz: gibt es …existiert NICHT! …für die geneigte (Welt)“Öffentlichkeit“

    …nix als wohlfeile arabische Taqyia-Bekundungen ähnlich dem arisch-deutsch-badischen Jane-Gelaber ;-(

  46. Jim – so redeten zionistische Führungspersönlichkeiten umgekehrt von Anfang an und tun es auch heute noch:

    “Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind wie Gott auf diesem Planeten. Wir unterscheiden uns von anderen Rassen wie diese sich von Insekten unterscheiden. Im Vergleich zu uns sind andere Rassen wie Vieh, sie sind der Abfall der Menschheit. Es ist unsere Bestimmung, über die anderen, minderwertigen Rassen zu herrschen. Sie werden unsere Füße lecken und uns wie Sklaven dienen.”

    Am 25. Juni 82, Menachem Begin in der Knesset

    Der ehemalige Generalstabschef der israelischen Armee, Raphael Eitan, sagte während seiner Amtszeit ebenfalls ein paar höchst umstrittene Sachen. So veröffentlichte die New York Times am 14. April 1983 einen Artikel in dem folgende Aussagen von Eitan stammen:
    “Wenn wir das Land besiedelt haben, werden die Araber nur noch wie betäubte Kakerlaken in einer Flasche herumhuschen können.”

    Im Koenig-Memorandum, auch als Koenig-Report bekannt, einem internen, israelischen Regierungsdokument schrieb der Verfasser Yisrael Koenig folgendes:
    “Wir müssen Terror, Attentate, Einschüchterungen, Landnahme sowie den Stop aller sozialen Leistungen benützen, damit Galiläa seine arabische Bevölkerung los wird.” Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

    Einer der höchsten israelischen Geistlichen Ovadia Josef, ehemaliger Großrabbiner des Staates Israel, ein Mann der nicht nur mächtig ist, sondern auch ein enormes Ansehen genießt, behauptet am 10. Oktober 2010, dass “alle Nicht-Juden (Goyim) auf der Welt seien, um Juden zu dienen. Gott habe ihnen ausschließlich zu diesem Zweck ein Leben auf der Welt geschenkt.” Ovadia Josef, selbst ein orientalischer Jude der in Bagdad auf die Welt kam, hat in der Vergangenheit des öfteren solche Aussagen von sich gegeben. In diesem Fall war es die israelisch-liberale Zeitung, die darüber berichtete. Die europäischen und amerikanischen Medien ignorierten Josefs Aussagen und nahmen es sich vor, gar nichts darüber zu berichten.

    Und dieser Tage – Netanyahu:

    Der Regierungschef hat viel geredet zu Beginn der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag. Darüber, dass die Palästinenser keinen Frieden wollen, auch darüber, dass man weiter in Jerusalem und auch überall dort bauen werde, wo es im »strategischen Interesse« Israels sei, solange es keine Verhandlungsergebnisse mit den Palästinensern gebe – Dinge also, die Israels Vertreter bereits sagen, seit die palästinensische Führung versucht, Palästina zum Mitglied der Vereinten Nationen zu machen.

    Doch als die Medienvertreter den Raum verlassen hatten, beschloss das Kabinett auf Antrag von Premierminister Benjamin Netanjahu eine Resolution, der ein Satz vorangestellt ist, »der alles, was davor und danach gesagt worden ist, zur Lüge macht«, wie Israels größte Zeitung »Jedioth Ahronoth« am Montag zusammenfasste: »Das jüdische Volk hat ein natürliches, historisches und juristisches Recht auf seine Heimstatt und dessen ewige Hauptstadt Jerusalem als den Staat des jüdischen Volkes und ein Anrecht auf Gebiete im Land Israel, deren Status umstritten ist.«

    Ein Satz, der für Jubel bei Israels Rechten und noch viel mehr Applaus bei der Siedlerbewegung sorgte. Es sei das erste Mal, dass eine Regierung »Judäa und Samaria«, die biblische Bezeichnung für das Westjordanland, zum Teil des Staates Israel erkläre, heißt es beim Jescha-Rat, einem einflussreichen Siedlergremium, das die Resolution als »historische Erklärung« feiert. Netanjahu sei »endlich zu seinen Wurzeln zurückgekehrt«.

    Die Wurzeln: Der sogenannte »Revisionismus«, eine Richtung innerhalb der zionistischen Bewegung, die ein Groß-Israel propagiert, das das Westjordanland und Gaza einschließt. Netanjahus Vater Professor Ben Zion Netanjahu, ein Historiker, war einer der Vordenker des Revisionismus; sein Sohn hat sich bisher nie öffentlich dazu geäußert – und wurde deshalb vom rechten Rand des Likud-Blocks, einem Bündnis aus Parteien, deren Ideologie zum Teil auf dem Revisionismus fußt, stets misstrauisch beäugt. …“

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/806278.netanjahu-bei-seinen-wurzeln.html

    Dinge Рdie israelische Politker auch lieber unter Ausschluss der Welțffentlichkeit so von sich geben:

    Israeli PM Netanyahu: I „stopped“ Oslo peace process –

    http://www.youtube.com/watch?v=eeT_KLuCdug

    Was bleibt da übrig, vernünftige Verträge für eine vernünftige Lösung und eine Rückkehr zu den Grundsätzen des Völkerrechts – und mehr als die Palästinenser haben die Israelis da ihre Hausaufgaben nicht gemacht.

  47. „Arafat Selbstmordattentate, soweit ich weiß ab dem 22. Dezember 2000 initiiert“

    Das ist eine infame Unterstellung – aber wo Sie doch angeblich so beschlagen sein wollen Sebastian – was ging denn diesem Anschlag in der 2. Jahreshälfte voraus?

    Irgend eine Ahnung?

    Das war ja im Verhältnis beider Völker eine sehr wichtige Zeit. sozusagen eine Periode der Verfinsterung nach zerstörten Hoffnungen.

    Nun – da das bestimmt der Teil der Geschichte ist, welcher in Ihrem Hirn unter Totalamnesie fällt, werde ich Ihnen gerne auf die Spränge helfen.

    „…. Einen Monat, nachdem die Intifada vor vier Jahren begann, fragte Generalmayor Amos Malka – damals die Nummer drei in der Militärhierarchie und bis 2001 der Chef des israelischen Militär-Geheimdienstes ( MI), einen seiner Offiziere (Major Kuperwasser) wie viele (5,56) Kugeln das Kommando der Mitte während dieses Monats nur in der Westbank verschossen hat. Drei Jahre später sprach Malka über diese schrecklichen Zahlen. Folgendes sagte er zu Haaretz“ diplomatischem Kommentator Akiva Eldar über den 1. Monat der Intifada : „( es waren) 30 Tage von „Unruhen“, ( es gab) keinen terroristischen Akt, kein palästinensisches Schießen:“ Kuperwasser gab die Zahl mit 850 000 an. Meine Zahl war 1,3 Millionen Kugeln in der Westbank und im Gazastreifen. Dies ist eine strategische Zahl, die besagt, unsere Soldaten schossen, schossen und schossen. Ich fragte: „War es das, was Ihr bei euren Vorbereitungen beabsichtigt habt?“ Er verneinte. Ich sagte: Dann liegt die Bedeutung also darin, dass wir die Höhe der Flammen / das Maß der Konfrontation bestimmen wollten.“ (Haaretz, 11.6.2004) „Es war eine Kugel für jedes palästinensische Kind,“ sagte einer der Offiziere bei jenem Treffen. Wenigstens dies enthüllte die Tageszeitung Maariv vor zwei Jahren. Als die schrecklichen Zahlen das 1. Mal bekannt wurden, änderte sich nicht viel an der „öffentlichen Meinung“, weder hier noch im Westen, weder vor zwei Jahren noch vor 4 Monaten, als Malka schließlich seinen Mund öffnete. Man las es, als hätte sich das sonst wo ereignet oder vor sehr langer Zeit, oder als ob es nur eine Version wäre, eine von vielen Stimmen, die das Hauptthema verbirgt: „Wir, die Israelis, haben recht – die andern haben unrecht.

    … Es geht auch um das totale Zurückweisen der palästinensischen Aklagen während dieser Monate im Herbst 2000: keiner, nicht einmal die Pro-Palästinenser im Westen, glaubten ihnen, wenn sie ihre Geschichte zu erzählen versuchten, die die Realität der gegen sie abgeschossenen 1,3 Millionen (5,56-) Kugeln mit einschloss. Oder, als sie ihre Version der Geschichte zu erzählen versuchten, Israel mache jede nur mögliche Anstrengung, um die Unruhen des Herbstes in ein Blutbad zu verwandeln und um die verschiedenen (pal.) Fraktionen zu ermuntern, ( endlich) ihre Waffen zu benützen, damit dies dann ins Endstadium des noch ungeschriebenen Oslo-Prozesses verwandeln werden kann. Dies war das Ziel von Ehud Barak und seinen Männern, General Shaul Mofaz (damals Generalstabschef, jetzt Verteidigungsminister) General Moshe Yaalon, der führende Kopf hinter dem Plan und nach den eigenen Worten: „in die palästinensischen Köpfe einbrennen“, dass sie uns nie besiegen können.“

    http://www.zmag.de/artikel/Eine-Kugel-fuer-jedes-palaestinensische-Kind

    Dem voraus ging ein verhältnismäßig längerer Zeitraum ohne Anschläge – und das ganz ohne Mauer. Die Palästinenser dachten sie würden endlich ihren eigenen Staat erhalten – ein Staat in dem sie das sein können, worauf Menschen ein Recht haben – ein normaler Bürger ihres Landes zu sein.

    Der These die Palästinenser, ja Arafat hätten einen blutigen Krieg geplant – haben selbst israelische Geheimdienste längst widersprochen.

    Noch unsinniger ist diese These, welche sich wohl aus psychologischen, ganz gewiss nicht aus faktischen Gründen in den Köpfen vieler Israelis und vieler Sympathisanten Israels festgesetzt hat, wenn man sich chronologisch die tatsächliche Folge der Ereignisse im Herbst 2000 ansieht.

    Dann wird eines klar – diesen Krieg haben die Israelis begonnen. Sie waren es die mit unbarmherziger und zügelloser Gewalt auf die nachvollziehbaren Proteste der Palästinenser reagierten – und natürlich führte dies schließlich zu einem gewaltsamen Schlagabtausch beider Seiten.

    Doch angefangen hatten eindeutig die Israelis – in ihrem Bestreben den Palästinensern klar zu machen, dass sie keine Forderungen zu stellen haben und dass sie ein Angebot, dass angeblich ein gutes sein soll, zu akzeptieren und nicht zu hinterfragen haben.

    Es war eine blutige Niederschlagung eines mehr als berechtigten Volksbegehrens, das aber zunächst kein Kampf, sondern ein Massenprotest war.
    So stellte sich die palästinensische Opferbilanz im Spätsommer 2000 zunächst folgendermaßen dar:

    Eine Schautafel, welche israelische und arabische Opfer in diesem blutigen Konflikt anzeigt, macht deutlich, wie unsinnig die Wahrnehmung der Palästinenser als Täter in diesem Fall ist.

    So starben im Herbst 200 282 Palästinenser, viele von Ihnen Teenager und Kinder – dem entgegen stehen 41 getötete Israelis, was in Folge der blutigen Auseinandersetzung natürlich nicht ausblieb.

    http://www.ifamericansknew.org/stats/deaths.html

    Diese Zahlren beruhen auf extrem vorsichtigen Berichten von B’Tselem, tatsächlich geht das internationale Rote Kreuz von sehr viel mehr palsätinensischen Opfern aus.

    Die völlig unverhältnismäßig, brutale Reaktion israelischer Sicherheitskräfte auf arabischen Protest hatte damals auch eine gegen Isreal erklärte Resolution des Weltsicherheitsrats zur Folge.

    Aus der Resolution 1322 des Weltsicherheitsrats:

    „tief besorgt über die tragischen Ereignisse, die seit dem 28. September 2000 zahlreicheTote und Verwundete, hauptsächlich unter den Palästinensern, gefordert haben,
    erneut erklärend, dass eine gerechte und dauerhafte Lösung des arabisch-israelischen Konflikts auf seinen Resolutionen 242 (1967) vom 22. November 1967 und 338 (1973) vom 22. Oktober 1973 gründen und durch einen aktiven Verhandlungsprozess herbeigeführt
    werden muss,mit dem Ausdruck seiner Unterstützung für den Nahost-Friedensprozess und die Anstrengungen im Hinblick auf eine endgültige Regelung zwischen der israelischen und der palästinensischen Seite und mit der nachdrücklichen Aufforderung an beide Seiten, bei diesen Anstrengungen zu kooperieren, erneut erklärend, dass alle die Heiligen Stätten der Stadt Jerusalem voll zu achten haben, und jegliches gegenteilige Verhalten verurteilend,

    1. missbilligt die Provokation vom 28. September 2000 am Haram al-Sharif in Jerusalem sowie die anschließende Gewalt an dieser und an anderen Heiligen Stätten sowie in
    anderen Teilen der gesamten von Israel seit 1967 besetzten Gebiete, die zum Tode von mehr als 80 Palästinensern geführt und viele weitere Opfer gefordert hat;

    2. verurteilt die Gewalthandlungen, insbesondere die Anwendung übermäßiger Gewalt gegen Palästinenser, die zu Verletzungen geführt und Menschenleben gefordert haben;

    3. fordert die Besatzungsmacht Israel auf, sich strikt an ihre rechtlichen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten aus dem Vierten Genfer Abkommen vom 12. August 1949
    zum Schutze von Zivilpersonen in Kriegszeiten351 zu halten;

    4. fordert die sofortige Einstellung der Gewalt und die Durchführung aller notwendigen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Gewalttätigkeiten aufhören, dass neue Provokationshandlungen vermieden werden

  48. Riciano – Sie verstehen nichts und basteln sich alles so zusammen. Was soll man da machen – es ist sinnlos.

  49. Jane, wenn sie sich schon bei einem Posting auf mich beziehen, sollten Sie auch tatsächlich auf den Inhalt meiner Anmerkung eingehen.

    Es geht darum Israel als Jüdischen Staat anzuerkennen. Sobald es 2000 darum ging einen Friedensvertrag abzuschließen, unter Anerkennung Israels als jüdischen Staat, hat Arafat Selbstmordattentate, soweit ich weiß ab dem 22. Dezember 2000 initiiert. Dazu nochmal der detaillierte Bericht des damaligen Israelischen Außenministers Shlomo Ben-Ami über das Ende des Friedensprozesses:

    http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/the-middle-east/naherostendokumente/Ben_Ami.pdf

    Zu Arafat habe ich jüngst ein interessantes Posting in der taz gelesen (http://www.taz.de/!c106553/):

    Zitat

    „Laut verschiedenen Quellen nannte Jassir Arafat seinen politischen Ziehvater Mohammed Amin el-Husseini, der während der Shoa Mufti von Jerusalem war, als „Helden“ oder „unseren Helden“

    Siehe hier: http://www.ca-ira.net/verlag/leseproben/selent-glaeschen_lp4.html

    oder wikipedia, letzter Absatz der Überschrift: „Nachkriegszeit“:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Amin_al-Husseini

    Laut Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung „El-Husseini: Akteur der Shoa“, hat el Husseini direkt beim Reichsführer – SS Heinrich Himmler, interveniert, als Ende 1942 über die Ausreise jüdischer Kinder aus der Slovakei, Polen und Ungarn nach Palästina verhandelt wurde. Himmler verhinderte das Unternehmen und schickte die Kinder so in den sicheren Tod.

    Außerdem ist dort nachzulesen, dass im Februar 1943 Großbritanien, Bulgarien das Angebot unterbreitete 5.000 jüdische Kinder die Übersiedlung nach Palästina zu ermöglichen. El-Husseini wandte sich dann direkt an Reichsaußenminister Ribbentrop. Mit dem Eingriff des Mufti wurden auch diese Kinder in den Sicheren Tod geschickt (vgl. vgl. El-Husseini: Akteur der Shoa, Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung 5. Absatz des folgenden Links):

    http://www.politische-bildung-brandenburg.de/themen/rechtsextremismus/rechtsrock/nationalsozialismus-islamismus-terrorpop/nationalsozialismus-u-2

    Zitat Ende

  50. Zitat Jane:

    “dass die Fatah ihre Charta geändert hat“

    KEINESWEGS! Weder PA, Fatah, Hamas oder irgendwelche anderen arabischen sich ’palästinensisch’ nennende Macht- und KampfVereinigungen haben dies jemals getan!

    Jane, eine ’arafatsche’ + in Folge Lottogesellschaft teilt Ihnen und vielen anderen dieser Welt SCHRIFTLICH (ausserhalb jeglicher REAL fest zugesichert VERLÄSSLICHER ’Gewinnbenachrichtigung’) per BRIEF mit, dass, wenn und falls Sie dessen BEDINGUNGEN Punkt 1 – XXX jeweils richtig erfüllen, Ihnen ein ’Gewinn’ (für Israel wäre es in etwa, wenn auch seeehr wage ’verlässlich’- wie die Geschichte immer wieder bitter belegte – , in etwas so was GEWESEN) ins Haus stehen KÖNNTE – vollkommen bindungs-, garantie- und VERPFLICHTUNGSLOSe Ankündigungen, Bekundungen von EVENTUALITÄTEN! Die vermeintlich für ’ungültig’ erklärten Artikel der PA:

    “ Im Januar 1998 sandte deshalb Arafat dem US-Präsidenten einen Brief, der mit folgenden Worten schloss: «Die Artikel 6-10, 15, 19-23 und 30 sind annulliert worden, und die Teile der Artikel 1–5, 11–14, 16–18, 25–27 und 29, welche mit den obgenannten Verpflichtungen nicht übereinstimmen, sind ebenfalls annulliert worden“

    sind nahezu die KOMPLETTE Charta! Meinte Arafat, meint Abu Mazen, meinen SIE, Clinton, Rabin, die UN …die Welt ist total BEKLOPPT??????

    Sie sollten DRINGEND beginnen. die REALITÄT zur Kenntnis nehmen!!! …weniger gefühlsSPEKULIEREND, vielmehr irgendwann anfangen, sich mehr mit dieser auseinanderzusetzen – AUCH wenn es Ihnen schwer fallen mag oder gar nicht zu GEFALLEN scheint – Israel wurde aufgrund dieser REALITÄT seit seiner Wiedergründung UNGEFRAGT dazu GEZWUNGEN, musste lernen, damit umzugehen, um ganz schlicht und einfach weiterexistieren – ÃœBERLEBEN – zu können!!!!!

  51. Fakt ist: Die PLO-Charta, eigentlich im Rang eines Grundgesetzes bzw. einer Verfassung, ist bis heute nicht geändert. Sämtliche Briefe, vorgebliche Willenserklärungen und eventuelle Abstimmungen sind nicht bindend und deshalb rechtlich, auch völkerrechtlich, völlig irrelevant.

  52. @Sebastian

    Sie sind nicht in der Lage Fakten aufzunehmen.

    „“….die palästinensische Führung hat bislang jeden Friedensvertrag abgelehnt, der die Anerkennung und den Bestand eines jüdischen Staates beinhaltet,“

    „10. September 1993
    Israel und die PLO wechseln Briefe zur gegenseitigen Anerkennung. In letzter Verhandlungsminute erhält Holst die Unterschriften Arafats (PLO) und Rabins (Israel). Das Exekutivkomitee der PLO billigt trotz interner Widerstände den von Yassir Arafat in Tunis vorgelegten Text.

    Arafat am 09.09.1993 an Rabin:
    „Die PLO erkennt das Recht des Staates Israel auf Existenz in Frieden und Sicherheit an.“
    Rabin an Arafat:
    „…die israelische Regierung hat beschlossen, die PLO als die Vertretung des palästinensischen Volkes anzuerkennen.“ “

    http://test.hagalil.com/israel/geschichte/zeittafel-1992.htm

    Hierin wird der Fehler von Oslo allein schon deutlich – während die PLO Israel als Staat innerhalb der bis dato geltenden international anerkannten Grenzen anerkennt, erkennt Israel lediglich die PLO als Vertretung der Palästinenser an.

    Die Hamas hat oft genug signalisiert, dass sie eine Zwei-Staaten-Lösung nicht ausschließt – nach den leidvollen Erfahrungen von Oslo allerdings, ist sie nicht bereit Israel anzuerkennen, ohne, dass Israel eben auch Palästina anerkennt – als ultimatives Endziel von Verhandlungen auf Augenhöhe.

    Was immer man über die Hamas denken mag, nach den Erfahrungen von Oslo, bei welchen die Fatah unter Arafat Israel in jeder Hinsicht großzügig entgegenkam, ohne irgend etwas reeles dafür zurück zu erhalten, will die Hamas nicht noch einmal den gleichen Fehler machen. Verständlich!

    @Lisa – selbstverständlich haben Juden und Israelis für mich, genauso wie alle anderen Menschen ein Existenzrecht – was mich von Ihnen unterscheidet, dass dieses Palästinenser und Muslime natürlich auch haben – und die Palästinenser, um die es heute geht, werden von Juden auf ihrem eigenen Grund und Boden entrechtet – und nicht etwa umgekehrt.

  53. „Was war den von 1948 bis 1967? Ist Israel in den Jahren bis 1967 etwa nicht terrorisiert worden?“

    Kaum – es gab zwar Ãœbergriffe an der Grenze – allerdings waren die beidseitig – und die Ãœbergriffe der Israelis auf die Nachbarn, oft Anschläge auf Zivilisten, waren nicht selten.

    Alles in allem war das Land gar nicht in Gefahr.

    Es ist lächerlich die Expansion Israels als ‚Sicherheitslösung‘ zu verkaufen – die eigentliche Motivation ist natürlich eine ganz andere und natürlich macht dieselbe das Leben in Israel unsicherer und nicht sicherer.

  54. „Fakt ist: Die PLO-Charta, eigentlich im Rang eines Grundgesetzes bzw. einer Verfassung, ist bis heute nicht geänder“

    Das ist kompletter Blödsinn – das ist nur eine Prinzipienerklärung aus der Gründungszeit der PLO. Allein die Anerkennung Israels wäre demnach ja nicht möglich gewesen – Fakt ist, die Passagen die zur Zerstörung Israels aufrufen wurden annuliert. Ein ‚Grundgesetz‘ stellt die Prinzipienerklärung natürlich nicht dar, genauso wenig wie die Charta der Hamas, die auch im Widerspruch zu dem Wahlprogramm der Hamas im Jahr 2006 steht.

    Es gibt gar nichts, was die palästinensischen Parteien verpflichten würde, diese Charten umzusetzen, und sie haben sich auch in der Vergangenheit oft klar davon wegbewegt – das alles ist doch nur ein weiterer Aufhänger, um die israelische Einbahnstraße auf gar keinen Fall in Frage stellen zu müssen.

    @Lisa – seit zig Jahren vertreiben Juden Muslime -nicht umgekehrt und natürlich haben israelische Staatsbürger nicht ein Recht sich niederzulassen wo sie wollen, auf dem Grund und Boden anderer Menschen. Sie und ich, wir dürfen das auch nicht.

  55. Dass sich beide Vertragspartner von Oslo an die Verträge halten müssen, auf die Idee kommen Antisemiten nicht. Wieso auch? Schließlich ist alles, was Juden dämonisiert, von Ihnen zu fördern. Wie soll Israel mit einer Partei verhandeln, die in Wort und Tat die Auslöschung Israels mitsamt seiner Bürger betreibt?

    Wie kann Israel eigentlich zugemutet werden mit einem Partner zu verhandeln, der allen Juden das Aufenthalts- und Lebensrecht verweigert. Was ist das für ein Partner, der Juden dazu zwingt in abgeriegelten bewachten Dörfern und Vororten zu leben (Antisemiten verwenden gerne den false-friend „Siedlung“) und von ihnen fordert, selbst aus denen zu verschwinden?

    Wie wahnsinnig erfüllt von Antisemitismus müssen Menschen sein, wenn sie die Existenz jüdischen Lebens in den sog. Palästinensischen Autonomiegebieten als Hindernis für einen Frieden behaupten? Ist die Hamas friedlicher geworden, nachdem sie alle Juden aus Gaza vertrieben hat und ihre Synagogen geschändet hat?

  56. Fakt ist: Die PLO-Charta, eigentlich im Rang eines Grundgesetzes bzw. einer Verfassung, ist bis heute nicht geändert. Sämtliche Briefe, vorgebliche Willenserklärungen und eventuelle Abstimmungen sind nicht bindend und deshalb rechtlich, auch völkerrechtlich, völlig irrelevant.

  57. Man kann hier nicht alle Links posten.

    Die Seite von der Israelit org nimmt das System nicht an.

    Damit hat die Meinungsfreiheit hier ihr Ende gefunden.

  58. Charta hin oder her,

    die hilft auch nicht weiter.

    Auf jeden Fall, geht die PLO gewaltfrei und damit den richtigen Weg.

    Amen.

  59. Jane, Sie sind nicht in der Lage Fakten aufzunehmen

    lesen Sie hier: http://www.haolam.de/?site=dertag&id=5575

    Auszug:

    „….die palästinensische Führung hat bislang jeden Friedensvertrag abgelehnt, der die Anerkennung und den Bestand eines jüdischen Staates beinhaltet, unabhängig von seinem Grenzverlauf, und an dieser Ablehnung hält sie bis heute fest.
    Diese Verweigerungshaltung ist auch der wahre Grund dafür, daß die Palästinenser auf die Angebote der früheren Premierminister Ehud Barak (im Jahr 2000) und Ehud Olmert (im Jahr 2008), einen palästinensischen Staat zu errichten, der so gut wie das ganze Westjordanland und Gaza umfasst hätte, nicht eingingen….“

    Auszug Ende

    • Nein, sie ist dazu nicht in der Lage. Deswegen auch das verzweifelte negieren von Fakten, wo es nichts zu negieren gibt. Erinnert mich an kleine Kinder, die nicht zugeben wollen, sich geirrt zu haben und nun verzweifelt herumtrotzen, damit Mama ihnen Recht gibt, damit sie wiederum ihre Ruhe hat.

      Jim schrieb es, was jeder normale Mensch auch versteht. (Antisemiten und penetrante Israelhasser selbstredend ausgeschlossen).

      „Fakt ist: Die PLO-Charta, eigentlich im Rang eines Grundgesetzes bzw. einer Verfassung, ist bis heute nicht geändert. Sämtliche Briefe, vorgebliche Willenserklärungen und eventuelle Abstimmungen sind nicht bindend und deshalb rechtlich, auch völkerrechtlich, völlig irrelevant.“

      Das passt den Janes dieser Welt nicht in den Kram, wenn es umgekehrt wäre, es würde also Israel betreffen, wäre es wiederum ganz anders. Hier wird nach dem Motto Pipi Langstrumpfs gehandelt: „Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt.“

  60. http://www.algemeiner.com/2011/09/26/senior-palestinian-backtracks-on-end-of-israel-remarks/

    „JERUSALEM- A senior Fatah official, speaking on pan-Arabic satellite network Al Jazeera this Friday, seemingly reiterated the PLO’s continuing support for its 1974 “phased plan” for the destruction of Israel, undercutting the Palestinian Authority’s effort’s to shift blame for the lack of a political settlement onto Prime Minister Benjamin Netanyahu’s conservative government.

    On the same day that Palestinian Authority President Mahmoud Abbas spoke at the United Nations, declaring that Palestine has been under occupation for 63 years, essentially delegitimizing the existence of Israel, Abbas Zaki, a member of the Central Committee of the President’ ruling Fatah faction, stated to an audience of millions of viewers that there is a “greater goal” beyond that of Palestinian independence based on the two state solution.“

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=WG2Ym7B38N4

  61. Lächerlich ist, dass Sie nicht mal zur Kenntnis nehmen, dass die PLO Israel ja anerkannt hat. Mehr geht schließlich nicht. Natürlich können Sie immer auf irgend welche Exemplare der ursprünglichen Charta verweisen, die im Netz kursieren und so tun, als gäbe es irgendwo einen Geheimplan zuer Zerstörung Israels – das ist dann ungefähr so wie ‚Die Protokolle der Weisen von Zion‘. Die kursieren sicher auch irgendwo im Netz und natürlich ist die ursprüngliche Charta ein historisches Dokument, was nichts daran ändert, dass einige ihrer Paragraphen (nicht die ganze Charte) von der palästinensischen Nationalversammlung und Arafat für ungültig erklärt wurden.

    Genauso wenig interessiert sie die Unterstützung der PLO für die Friedensinitiative der Arabischen Liga. Sie wollen gar keinen Frieden.

    Der Punkt ist, dass Israel auch nach der Ungültigerklärung der entsprechenden Passagen seinen Verpflichtungen nicht nachkam und den Friedensprozess konterkarierte, und das Wye-Abkommen nicht umsetzte. Daher geriet natürlich der ganze Prozess ins Stocken.

    „In Wye stimmte Israel zu, weitere Gebiete im Westjordanland an die Autonomiebehörde abzutreten, den freien und sicheren Verkehr von Palästinensern zwischen dem Gazastreifen und dem Westjordanland zu ermöglichen und einige der 3.000 palästinensischen Gefangenen frei zu lassen. Im Gegenzug versprach die Autonomiebehörde, militante anti-israelische Gruppen wie die Hamas in Zaum zu halten, scharf gegen Waffenbesitz vorzugehen und die Passagen in der Charta der PLO zu streichen, in denen die Zerstörung Israels gefordert wurde. Arafat stimmte sogar zu, unter der direkten Aufsicht der CIA zu arbeiten.

    Netanyahu erwies sich jedoch als unfähig, seinen Koalitionspartnern diese Vereinbarung schmackhaft zu machen, und setzte sie nach einem einzigen Rückzug im Dezember 1998 nicht weiter um, behauptete allerdings, die Palästinenser hätten den Vertrag gebrochen. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass Sharon Vorteile aus seinem öffentlichen Amt zog, um sich selbst, seine Familie und Freunde zu bereichern, wie der Korruptionsprozess gegen seinen ehemaligen Partner David Appel später nahelegte.“

    http://www.wsws.org/de/articles/2006/feb2006/sha2-f04.shtml

    Hier übrigens aus der selben Quelle aus der Jim auch seine Version hat (palästina.org):

    „2. PLO-Charta
    Das Exekutivkomitee der PLO und der Palästinensische Zentralrat bekräftigen den Inhalt desBriefs von PLO-Führer Yasser Arafat an US-Präsident Bill Clinton vom 22. Januar 1998 imHinblick auf die Aufhebung der Artikel der PLO-Charta, die im Widerspruch zum Briefwechsel zwischen PLO-Führer Arafat und der israelischen Regierung vom 9./10.
    September 1993 stehen. Der Vorsitzende der PLO Arafat, der Sprecher des Palästinensichen Nationalrats und der precher des Palästinensischen Legislativrats werden die Mitglieder des Palästinensischen Nationalrats sowie die Mitglieder des Zentralrats, des Legislativrats und die Vorsitzenden der palästinensischen Ministerien zu einer Sitzung einladen, auf der sie von Präsident Clinton aufgefordert werden, ihre Unterstützung für den Friedensprozeß und die
    bereits genannten Entscheidungen des Exekutivkomitees und des Zentralrats zu bekräftigen.“

    http://www.palaestina.org/fileadmin/Daten/Dokumente/Abkommen/Friedensprozess/wye_abkommen.pdf

    Ãœberhaupt nicht zu bestreiten ist allerdings, dass Israel die West-Bank und Gaza überfallen hat und die Staatswerdung Palästinas sabotiert und ein Groß-Israel anstrebt – das kann ja jeder sehen, denn es passiert ja vor unseren Augen.

    Auw Wikipedia:

    Trotzdem wurde niemals ein neuer Text für die Nationalcharta verfasst, was zu anhaltenden Kontroversen führt. Kritiker der palästinensischen Organisationen behaupten, dass die Tatsache, dass keine Veränderungen durchgeführt wurden, die Unaufrichtigkeit der palästinensischen Seite beweise. Darauf wurde unter anderem damit geantwortet, dass die Verfassung des zukünftigen Staates Palästina die Charta ersetzen würde. Der veröffentlichte Verfassungsentwurf enthält folgenden Abschnitt in Bezug auf das Staatsgebiet: „es ist eine unteilbare Einheit, basierend auf den Grenzen vom 4. Juni 1967“.

    De facto sind die Passagen, welche zur Zerstörung Israels aufrufen, bereits mit der Ausrufung Palästinas in den Grenzen von 67 und der Anerkennung Israels irrelevant.

    Peres lobt ideologische Wandlung der PLO

    „Palästinensischer Nationalrat streicht Passage über Vernichtung Israels aus seiner Charta

    Die Entscheidung des palästinensischen Nationalrates, die Passagen über die Vernichtung Israels aus der PLO-Charta zu streichen, ist weltweit begrüßt worden. Der amerikanische Präsident Bill Clinton sprach von einem „bedeutenden Schritt voran auf dem Weg zu einem Frieden zwischen Israel und den Palästinensern“. Bundesaußenminister Klaus Kinkel nannte den Beschluß eine „historische Entscheidung“. Zugleich dankte er Präsident Jassir Arafat für dessen persönlichen Einsatz bei diesem „richtungweisenden“ Schritt im Nahen Osten. Israels Regierungschef Schimon Peres erklärte, die von Arafat durchgesetzte Entscheidung sei „in ideologischer Hinsicht wahrscheinlich die bedeutendste Wandlung des Jahrhunderts“. Die Änderung der PLO-Charta sei zudem ein Beweis für die Vertragstreue des PLO-Chefs. Arafat selbst wertete die Entscheidung als einen Beleg für das Funktionieren der palästinensischen Demokratie. Auf einem Sonderkongreß hatte der palästinensische Nationalrat am späten Mittwoch abend entschieden, alle Passagen aus der PLO-Charta von 1968 zu streichen, die zum bewaffneten Kampf gegen Israel und zur Zerstörung des Staates der Juden aufrufen. Das Votum in Gaza fiel mit einer in dieser Höhe nicht erwarteten Mehrheit aus: 504 Delegierte hatten sich für, 54 gegen die Änderung der Charta ausgesprochen. Innerhalb eines halben Jahres soll nun eine neue Charta ausgearbeitet werden. Israelische Politiker wie der Chefunterhändler Uri Savir sehen nun „grünes Licht“ für die zügige Umsetzung der Bestimmungen des Autonomieabkommens einschließlich des Rückzugs der israelischen Armee aus Hebron. …..“ (Wozu es ja auch nicht kam)

    http://www.welt.de/print-welt/article647724/Peres-lobt-ideologische-Wandlung-der-PLO.html

    Und wenn nicht nur die entsprechenden Passagen annuliert, sondern auch eine neue Charta ausgearbeitet worden wäre, dann würden Sie sagen, dass sei nur ein Schein-Dokument etc. etc.

    Sie wollen es gar nicht anders, genau wie z.Bsp. Netanyahu – und das alles, weil Sie nicht sehen wollen, dass Israel Palästina zerstört. (Das welches es schon seit den 80ern sein könnte – ein Staat NEBEN Israel, entlang der Grenzen von 1967)

  62. Und hier noch mal aus einem Artikel von Hagalil zur Änderung der PLO-Charta:

    „Schon in Oslo verpflichteten sich Yassir Arafat und die PLO, alles, was «die Vernichtung Israels, den bewaffneten Kampf gegen Zionismus und Judenstaat» betraf, aus der Charta zu streichen. 1996 geschah dies in Gaza deutlich mit 504 gegen 54 Stimmen. Israels damals regierende Arbeitspartei strich daraufhin abmachungsgemäss ihren Widerstand gegen die Gründung eines palästinensischen Staates aus ihrem Parteiprogramm.

    ..Doch die kurz danach gewählte nationalkonservative Regierung unter Netanyahu wollte die Annullierung nicht anerkennen. Im Januar 1998 sandte deshalb Arafat dem US-Präsidenten einen Brief, der mit folgenden Worten schloss: «Die Artikel 6-10, 15, 19-23 und 30 sind annulliert worden, und die Teile der Artikel 1–5, 11–14, 16–18, 25–27 und 29, welche mit den obgenannten Verpflichtungen nicht übereinstimmen, sind ebenfalls annulliert worden. Ich kann Ihnen im Namen der PLO und der Palästinensischen Autorität versichern, dass alle Bestimmungen der Charta, welche nicht im Einklang sind mit den Verpflichtungen vom 9./10. September 1993 gegenüber Ministerpräsident Rabin, annulliert worden sind.»

    Weder dies genügt Netanyahu, noch dass der Palästinensische Zentralrat letzten Donnerstag den Arafat-Brief formell bestätigte.

    So schalten auch die Palästinenser auf stur. Wenn morgen Präsident Clinton in Gaza an einer Sitzung der «Grossen Volksversammlung» teilnimmt, wird Arafat in seiner Rede noch einmal seinen Brief erwähnen. Applaus der Versammelten soll dann als Bestätigung des Verzichts auf die umstrittenen Passagen genügen. ..“

    http://test.hagalil.com/98/12/plo.htm

    Das Problem – Groß-Israel Anhänger wie Netanyahu brauche konsistente, palästinensische Feindbilder, um von ihren eigenen Groß-Israel und Palästina-Verhinderungsplanen abzulenken – so geht dieses Spiel bis auf den heutigen Tag und zahllose HasbaraSeiten widmen sich inbrünstig dem Thema in der Hoffnung, sowohl die Anerkennung Israels durch Arafat und die Fatah, als auch die Ännulierung der strittigen Passagen der PLO-Charta vergessen zu machen.

    • Die Frage war “dass die PLO- Charta dahingehend abgeändert wurde- wann ist das geschehen und wann wurde diese Änderung konkret veröffentlicht(Drucklegung)?”
      Und sie wurde bis heute nicht geändert.
      ENDE der Durchsage!

  63. Sie wurde geändert – Glauben Sie denn der Tagesspiegel hat irgend eine Zeitungsente geschaltet?

    Arafat Letter of Assurance Affirming Changes in the PLO Charter
    (January 13, 1998)

    „Letter From Yassar Arafat to President Clinton
    January 13, 1998

    His Excellency President William Clinton
    President of the United states Of America
    Washington D.C.

    Dear Mr. President.

    In the. mutual recognition letters between myself and the late Prime Minister Itzhaq Rabbin of September 9/10, 1993, the PLO committed to recognize the right of the State of Israel to exist in peace and security, to accept UN Security Council Resolutions 242 and 338 and to a peaceful resolution of the conflict between the two ides. The PLO also agreed to secure the necessary changes in the Palestinian Covenant to reflect these commitments.

    Accordingly, the P.N.C. was held in Gaza city between 22-25 of April 1996, and in an extraordinary session decided that the „Palestine National Charter is hereby amended by canceling the articles that are contrary to the letters exchanged between the P.L.O and the Government of Israel on 9/10 September 1993″.

    It should be noted that the above mentioned resolution acquired the consent of both the American Administration and the Israeli Government. Afterwards I sent letters concerning this historic resolution to your Excellency and Prime Minister Shimon Peres, and later a similar letter was sent to Prime Minister Benyamin Netanyahu. ….

    We would like to put to rest these concerns. The Palestine National Council’s resolution, in accordance with Article 33 of the Covenant, is a comprehensive amendment of the Covenant. All of the provisions of the Covenant which are inconsistent with the P.L.O. commitment to recognize and live in peace side by side with Israel are no longer in effect.

    As a result, Articles 6-10,15, 19-23, and 30 have been nullified, and the parts in Articles 1-5, 11-14, 16-l8, 25-27 and 29 that are in consistent with the above mentioned commitments have also been nullified.

    I can assure you on behalf of the PLO and the Palestinian Authority that all the provisions of the Covenant that were inconsistent with the commitments of September 9/10, 1993 ) to P rime Minister Rabin, have been nullified.

    Nablus : January 13, 1998

    Yasser Arafat …“

    http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Peace/ArafatCharterAssurance.html

    • Das ist ein Brief, aber nicht die Charta.
      Wollen Sie uns hier alle wirklich verarschen?

      Die Frage war „dass die PLO- Charta dahingehend abgeändert wurde- wann ist das geschehen und wann wurde diese Änderung konkret veröffentlicht(Drucklegung)?“
      Und sie wurde bis heute nicht geändert. Aber machen Sie sich nur weiter lächerlich.
      ENDE!

  64. Mal abgesehen, was alles letztendlich nicht vollgültig umgesetzt wurde von beiden Seiten, kann man nicht darüber hinwegsehen, dass Arafat Israel ja innerhalb der international anerkannten Grenzen schriftlich anerkannt HAT, womit die Paragraphen, welche zur Zerstörung Israels aufrufen ohnehin irrelevant sind.

    Weiterhin hat die PA auch die Arabische Friedensinitiative unterstützt, welche Israel eine gesicherte und anerkannte Existenz, mit normalen Handels- und diplomatischen Beziehungen zu allen arabischen Ländern garantiert – im Gegenzug für die Anerkennung seiner eigenen Grenzen, also jenen, welche auch von Israels Partnern wie USA, EU, Deutschland als seine Grenzen betrachtet werden und einer zu verhandelnden Lösung für das Flüchtlingsproblem, welche allerdings im Einklang mit den demographischen Interessen ausfallen sollte.

    Israel hat daran kein Interesse – denn Israel will mehr Land und dazu muss es einen palästinensischen Staat neben dem eigenen verhindern.

    Darüberhinaus:

    14. Dezember 1998: Der Palästinensische Nationalrat erklärt die Bestimmung der PLO-Charta für ungültig, in der Israels Vernichtung gefordert wird. Radikale Palästinenser wie Ahmad Dschibril (Foto) protestieren dagegen: Mahnend hält der Anführer der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) ein Exemplar der Charta in die Höhe, die Arafat am Tag darauf modifizieren lässt.

    http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/politik/14-dezember-1998-der-palaestinensische-nationalrat-erklaert-die-bestimmung-der-plo-charta-fuer/6328162.html

    Darüberhinaus wäre es wünschenswert, dass Israel ein klares Bekenntnis zur Zwei-Staatenlösung abgibt und zusagt, in Zukunft alles zu vermeiden und alles rückgängig zu machen, was die Unversehrtheit palästinensischen Territoriums beschädigt und die die Eigentumsrechte der einheimischen Bevölkerung verletzt. Siedlungs’stopp‘ kann da nur ein allererster kleiner Schritt sein.

  65. …dann ist doch definitiv davon auszugehen, dass die PLO- Charta dahingehend abgeändert wurde- wann ist das geschehen und wann wurde diese Änderung konkret veröffentlicht(Drucklegung)?

    • Das ist bis heute eben nicht geschehen.
      Eine direkte Änderung der Palästinensischen Nationalcharta zu der sie sich im Osloabkommen 1993 verpflichtet hatten, wurde bis nicht durchgeführt.

  66. Ntanjahu ist ein Dummschwätzer ..

    Die Welt hat bezeugt, dass Palästina ein pälestinensischer Staat mit einem pälestinensischem Volk ist.
    Und als zusätzliches Toffifee kann dieser Staat nun Israel wegen seiner Verbrechen vor den internationalen Gerichtshof zerren.

    Daumen hoch!

  67. es wäre so einfach. GOTT gab seinem Volk Israel Aufgabestellungen gegenüber IHM und den anderen Völkern,dazu gab ER ihnen das entsprechende Land mit seinen Grenzen die festgelegt sind. Viele andere Resolutionen helfen da nicht weiter, auch keine Drohungen … sondern nur das Anerkennen des Willens GOTTES! Es wäre alles so erfrischend einfach und logisch.

  68. Man kann den Spieß ja rumdrehen, zudem die Palästinenser schon einmal den israelischen Staat, folenlos, anerkannt hatten – keine Anerkennung Israels ohne Anerkennung Palästinas.

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