Gedenken ja, Rückkehr nein

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Werden sich am Nakba-Tag Tausende palästinensische Flüchtlinge an den Grenzzäunen mit Syrien, dem Libanon und Jordanien versammeln? Und was wird aus der Nakba-Zeremonie an der Universität Tel Aviv? Ob es zu Ausschreitungen kommen wird oder nicht, ob Zeremonien abgehalten werden oder nicht, eines steht fest: Das palästinensische Narrativ bedroht das zionistische…

Von Yehiel Shabi, Israel ha-Yom, 14.05.12

Die Nakba ist ein zentraler Bestandteil im Leben der arabischen Israelis. Sie führen verschiedene Aktivitäten rund um die verlassenen Orte durch, so z.B. Dokumentation, Besuche, Sanierung und die Forderung nach einer Rückkehr. Am letzten Unabhängigkeitstag beispielsweise haben Hunderte von Arabern und Anhänger linker Organisationen das verlassene Dorf Sheikh Munis besucht und für ein Recht auf Rückkehr demonstriert.

Das Gedenken ist legitim, doch das Streben nach Rückkehr an Orte, die verlassen wurden, läuft Gefahr, das Gleichgewicht zwischen den Völkern zu stören. Dem Frieden wird es uns nicht näherbringen.

Saffuriya ist ein arabisches Dorf bei Nazareth. Während des Unabhängigkeitskrieges haben seine Bewohner es verlassen und sind nach Nazareth gezogen. Nach dem Krieg wurde ihnen nicht gestattet, in ihr Dorf zurückzukehren. Sie wurden stattdessen in einem Stadtviertel mit dem Namen Safafira angesiedelt. Auf dem Land des Dorfes entstand der Kibbuz Zippori. Die ehemaligen Bewohner des Dorfes glauben, basierend auf der UN-Resolution 194, an ihr Recht auf Rückkehr. Jedes Jahr am Nakba-Tag besuchen die Bewohner die Reste des Dorfes und geben so das Erbe des Dorfes an die junge Generation weiter. Das ist Realität. Die Erinnerung stirbt nicht. Auch nicht die Hoffnung auf Rückkehr. Noch nicht einmal heute.

Zippora ist nur ein Bespiel. Wegen der Kämpfe des Unabhängigkeitskrieges fanden sich etwa 20.000 Araber heimatlos wieder. Heute sind sie bereits 300.000 Menschen! In Israel gibt es etwa 450 verlassene Dörfer. Auf dem Land des größten Teils von ihnen befinden sich heute landwirtschaftliche Siedlungen, auf dem Land der übrigen urbane Stadtteile wie Ramat Aviv, Ibn Gabirol oder Tel Giborim.

Israel und die Araber müssen ja zum Gedenken sagen, doch nein zur Rückkehr. Ja zur Anerkennung der Ereignisse der Vergangenheit – doch auf beiden Seiten. Das arabische Narrativ spricht von einer entwurzelten Bevölkerung, doch es vergisst, dass im Laufe der Jahre auch Juden etwa aus Peki‘in, Kfar Yassif und Hebron ihr Häuser verloren haben – und auch in Gaza, wo noch eine Synagoge übriggeblieben ist.

Man kann Menschen nicht daran hindern zu gedenken – doch die Erinnerung sollte dabei genau sein: Bereits in der Mandatszeit haben die Araber behauptet, die Juden seien ein fremder Eindringling und waren gegen jüdische Emigration nach Palästina, obwohl diese ihre wirtschaftliche Situation verbesserte. Sie haben das Land mit mehreren muslimischen Migrationswellen aus allen Ländern der Region überschwemmt, deren Herkunft bis heute in den Familiennamen erhalten geblieben ist: Masri (Ägypten), Yamani (Yemen), Al-Hindi (Indien), Halabi (Aleppo/Syrien) und Mughrabi (Marokko).

Das arabische Narrativ erinnert nicht an die Flucht der Juden aus Hebron und Gaza nach den Unruhen, wo sie über Generationen gelebt hatten. Und auch nicht daran, dass die arabischen Anführer die Araber in Palästina dazu aufgerufen haben, ihre Häuser für einige Tage zu verlassen, damit währenddessen die jüdische Gemeinde vernichtet werden könnte.

Es erinnert auch niemand an die Katastrophe der Juden aus den arabischen Ländern, die ihre Häuser, ihren Besitz, ihren gesellschaftlichen Stand, ihre Kultur und jahrtausendealte Tradition aus Sorge vor einer Shoah durch ihre arabischen Nachbarn aufgegeben haben. Wenn israelische Ortschaften wie Achihud, Raanana und Kiriyat Shmona mit dem Namen mustautanāt, Siedlungen, bezeichnet werden, kann dann noch jemand an die Zweistaatenlösung glauben..?

Solange unsere kollektive nationale Erinnerung noch nicht auf Gegenseitigkeit und Toleranz gebaut ist, eine Erinnerung, die die Vergangenheit des Anderen und sein Recht auf die Heimat anerkennt, müssen wir mit jedem „unschuldigen Schritt“ von humanitärer und symbolischer Aktion vorsichtig sein. Sonst wachen wir eines Tages neben einem Wolf im Schafspelz auf, der von Gedenken spricht, doch eigentlich den jüdischen Charakter des Staates ändern möchte.

Wir müssen das Recht des Anderen auf Gedenken bewahren, doch wir müssen uns selber davor bewahren, dass das Gedenken zu einer Legitimierung des Rechtes auf Rückkehr führt.

Die Störung des demographischen Gleichgewichts in Israel durch die Aufnahme von Flüchtlingen oder die Ansiedlung von ehemaligen Bewohnern in heute existierenden jüdischen Siedlungen steht nicht zur Debatte – und das darf sie auch nicht.

Der Autor ist Nahost-Experte.

Newsletter der Botschaft des Staates Israel

113 Kommentare

  1. “Die Hamas (arabisch ‏حَمَاسْ‎, DMGḤamās; arabisch für „Eifer“, zugleich Akronym aus Ḥarakat al-muqāwama al-islāmiyya für „Islamische Widerstandsbewegung“) ist eine sunnitischislamistische Palästinenser-Organisation, die den Staat Israel mit terroristischen Mitteln beseitigen und einen islamischtheokratischen Staat in Palästina errichten will.
     
    Ideologie
     
    Als Ziel der Hamas nennt die Charta, „die Fahne Allahs über jedem Zoll von Palästina aufzuziehen“. Palästina umfasst für die Charta die gesamte Region inklusive Israels und Teilen Jordaniens. Israel wird als „zionistisches Gebilde“ bezeichnet, dessen „islamisches Heimatland“ (Waqf) niemals Nicht-Muslimen überlassen werden dürfe, weil es bis zum Tag des Jüngsten Gerichts den Muslimen anvertraut worden sei (Art. 11). Deshalb sei es die religiöse Pflicht (fard `ain) eines jeden Muslims, für die Eroberung Israels zu kämpfen. Diese Ideologie wird theologisch mit Koranzitaten begründet. Sie verneint das Existenzrecht Israels und impliziert die Auflösung dieses Staates und jeder nichtreligiösen palästinensischen Verwaltungsbehörde.“
     
    …beseitigen …vernichten …auslöschen …auflösen …terrorisieren …töten …mörden …
    “Verhandlungen und Konferenzen lehnt die Charta als für die Anliegen Palästinenser untaugliche „Zeitverschwendung“ und „vergebliche Bemühungen“ ab. Sie seien „nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen“.“ Usw. usf. …wiki
     
    …FAKTEN für Jane’s Märchenstunden ……

  2. »ihr direkter Draht nach Zion«
     
    Jane – Sie sind ja unkompetenter, als ich je anzunehmen gewagt habe! Holen Sie sich erst einmal ein paar Grundinformationen, bevor Sie sich erhaben und abfällig zugleich über Dinge äussern, von denen Sie offenkundig NIX verstehen. Sion – hat überhaupt nichts mit Fundamentalismus oder Ihren KampfesParolen zu tun, wie Sie es hier den Lesern zu suggerieren versuchen.
     
    “Also habe ich mal recherchiert. NAI ist ein Magazin christlicher Fundamentalisten (Charismatiker) in Israel.“
     
    Scheinbar sehr mangelhaft – Weder das eine, Noch das Andere!
    Schlicht und einfach ein ganz normales Nachrichtenportal, welches OBJEKTIV über sämtliche Ereignisse in Israel berichtet, ganz genauso, wie jedes andere auch Deutsche in vllt. BW!
     
    Wenn einem möglicherweise die Argumentationskraft zu schwinden droht, treten kindlich anmutende Verhaltenweisen zu Tage, ratlos “abwehrendes“ mit Schmutz unkontolliert um sich werfen auf Unwiderlegbare Argumente, in der wagen Hoffnung, es damit vermeintlich umkehren …erledigen zu können.
     
    “»Betrüger« und »Hochstapler«“
     
    Sie haben wahrlich “nicht mehr alle Tassen im Schrank“!
     
    Jane – Informationsquellen sind so was von sekundär – diese haben lediglich die Aufgabe, Inhalte, FAKTEN und TATSACHEN zu transportieren – mit denen Sie offensichtlich NICHT in der Lage zu sein scheinen, sachlich umgehen zu können. Dies ist an so vielen Stellen schon erkennbar gewesen! Sei“s drum.
     
    “Zudem kann ich Ihnen massenhaft Anti- … Hassagitation“
     
    Ja, tatsächlich – Sie belegen dies so oft hier …für HASS, GEWALT und Terror scheinen Sie ein Faible zu haben- möglicherweise deshalb auch solch grosse Sympathien für nachweislich ausgewiesene Ganoven, Verbrecher und Mörder – zahlreich klägliche Versuche, “solche“ zu Heiligen FriedensBoten hochstilisieren zu wollen. …leider …leider …und da sind sie scho wieder …die blöden TATSACHEN …

  3. Jane, erlauben Sie mir einfach die Schilderung einiger Eindrücke: Ich habe in Bethlehem Kontakt gehabt zu Christen dieser Kairosbewegung, denn es sind im großen und ganzen Mitglieder der dort sehr kleinen ev.luth. Kirche, während die meisten orientalischen Christen natürlich orhodox sind. Aber es gibt in Bethlehem und auch in der Jerusalemer Altstadt und auf dem Ölberg luth. Kirchen, die auf Wilhelm den 2. zurück gehen und dessen schwärmerischem Engagement fürs heilige Land. Die Christen sind – glauben Sie es mir – unter starkem Druck der muslimischen Nachbarschaft, wenn ein Christ eine Muslima heiratet und sie wird Christin, ist sie ihres Lebens nicht sicher. Sog. Mischehen, in denen jeder seinem Glauben treu bleibt, sind in diesem kult. Umfeld kaum zu realisieren, die größte Liebe versagt da meistens. Ja, die Mauer, die Siedlungen, die Checkpoints sind auch für Christen ein Problem und der Besuch der Kirchen in Jerusalem ist für Jemanden außerhalb des Stadtgebietes sehr schwierig, dazu kommt leider auch das Moment der Demütigung, da man in seiner Heimat sich einfach nicht frei bewegen kann. Dennoch – und das wird auch zugegeben – ist es im Punkt Religionsfreiheit ein riesiger Unterschied, ob ein Christ im jüd. kontrollierten Jerusalem lebt oder im paläst. Verwaltung unterstehendem Bethlehem. Früher war es so: erst warst Du Palästinenser, dann entweder Christ oder sunnit. Moslem. Jetzt ist die Gleichung so: wir sind Moslems, und Paläst. und Moslems sind deckungsgleich und Christ sein, das ist wie 5. Kolonne. Verschlimmert wurde das dadurch noch, das Christen sich nicht an der Intifada beteiligten, jedenfalls im Großen und Ganzen nicht, denn Al Aksa ist nicht ihr Thema. Das allerdings haben die jüd. Sicherheitsbehörden offenbar gar nicht begriffen.
    Andere Szene. In Jerusalems Grabeskirche, dem höchsten Heiligtum der Christenheit, es beherbergt sowohl Golgotha wie auch das leere Grab Christi,  kann man Israelische Soldaten sehen, die das Gebäude mit Anstand und Würde besichtigen, sicher, ihnen ist es fremd, was sie da sehen, aber sie sehen eben auch, dass diese bunte Völkerschar, die dort inbrünstig betet, zu einem guten Teil orientalisch ist und das es darum nicht stimmt: Alle Araber sind Moslems. Das zu sehen ist für die Soldaten wichtig. Zu begreifen, das „ihr“ Jerusalem eben auch heiligster Ort einer Pilgertruppe ohne Waffen aus aller Welt, auch aus Syrien, Ägypten und dem Libanon, Russland, Polen, USA usw. ist begreifen sie da. 
    Der Mythos: Christen konnten vor dem Staate Israel da doch gut mit Moslems leben. Nun ja, überleben, das stimmt. Aber gleichberechtigt leben, nein. Sie waren nicht genug, um sich wie im Libanon z.B. in geschlossenen Siedlungsgebieten zu behaupten. Sie zahlten Kopfsteuer. Waren B-Klasseuntertanen. Ihre Kirchen wurden entweder zu Moscheen umgewandelt, Himmelfahrtskirche z.B., oder sie hatten es zu dulden, das man in ihnen Moscheen installierte, Geburtskirche Bethlehem, die Grabeskirche ließen die Moslems weitgehend in Ruhe, um keine neuen Kreuzzüge zu provozieren, denn die Wut des Abendlandes und der erste Kreuzzug entzündeten sich ja an der Schändung der Grabeskirche und einer damit einhergehenden brutalen Christenverfolgung um das Jahr 1000.
    Auswanderung paläst. Christen: ja, das ist ein großes Problem. Hier hat auch Israel seinen Anteil an dieser Not. Im Großen und Ganzen ist die christliche Bevölkerung auf Bildung bedacht, Mann und Frau sind deutlich gleichberechtigter als sonst im arab. Raum üblich, nun – wen soll meine Tochter heiraten, wo soll sie studieren, was soll werden, sagt sich der Vater. Einen Juden? Null Kontakt zu diesen Menschen. Einen Moslem-dann verlieren wir sie und sie verschwindet unterm Schleier. Einen Christen, ja aber nach Jerusalem darf sie nicht ziehen, nach Nazareth und Haifa auch nicht, bleibt nur ein Mann aus der Nachbarschaft. Und wo studiert sie? An einer islamischen Universität in Nablus z.B.? Nein, an der hebräischen, das geht nicht. Und somit schickt er sie ins Ausland, und dort, auf Zypern z.B., bleibt sie dann hängen, wieder einer weniger. Der Staat Israel hat m.E. nicht begriffen, das christliche Palästinenser anders sind, völlig Hamasresistent, nur Bürger sein wollen, nicht drauf versessen sind, Al Kuds judenrein zu machen und Tel Aviv ins Meer zu treiben, ihnen Freizügigkeit und Niederlassungsrecht überall zu gewähren würde auf Dauer Israel eher stärken als schwächen. 

  4. Ach übrigens – mehrere der Geheimdienstangenten, die im Jahr 1954 in Ägypten Anschläge auf amerikanische und britische Einrichtungen verübten, unter falscher Flagge, in der Absicht, diese den Muslimbrüdern in die Schuhe zu schieben –
     
    sind 2005 vom damaligen israelischen Präsidenten, Moshe Katzav, offziell geehrt worden.
     
    Israel honors 9 Egyptian spies

    After 50 years, President Katsav presents three surviving members with certificates of appreciation at Jerusalem ceremony


    JERUSALEM – After half a century of reticence and recrimination, Israel on Wednesday honored nine Egyptian Jews recruited as agents-provocateur in what became one of the worst intelligence bungles in the country’s history.


    Israel was at war with Egypt when it hatched a plan in 1954 to ruin its rapprochement with the United States and Britain by firebombing sites frequented by foreigners in Cairo and Alexandria…..


    http://www.ynetnews.com/Ext/Comp/ArticleLayout/CdaArticlePrintPreview/1,2506,L-3065838,00.html#n


    Ach – ein kleines aktuelles – Beispiel für eine FAlse Flag Aktion israelischer Soldaten. Elite-Soldaten des IDF mischten sich als ‚vermeintliche Palästinenser‘ unter die Demonstranten der seit Jahren an jedem Freitag statt findenden friedlichen Proteste in Bilin, um mit Steinwürfen die Proteste zu diskreditieren und den IDF einen Vorwand zu liefern mit Tränengas, mitutner mit scharfer Munition zu schießen und immer wieder Demonstranten zu verhaften:


    Undercover Israeli Soldiers Threw Stones During Demos
     
    The commander of an elite Israeli undercover unit has admitted that soldiers dressed up as Palestinians and threw stones at Israeli soldiers during non-violent demonstrations beginning in 2005, in the village of Bil’in in the central West Bank….


    The Palestinians who participated in the non-violent demonstrations had insisted at the time that the stone throwers were undercover forces, but the Israeli media and public were extremely sceptical of this claim. The commander of the controversial ‚Masada‘ undercover unit has now admitted that the soldiers did indeed dress up as Palestinians and throw stones at soldiers in order to provoke a confrontation….


    Israeli journalist Haggai Matar wrote in +972 magazine Friday, “as the demonstration progressed towards the construction site of the fence, several young men of Arab appearance, unknown to organizers and thought to have come from neighboring villages, started throwing stones, giving the soldiers the excuse they needed to disperse the demonstration with tear gas and make arrests. According to several witnesses, leaders in the popular struggle approached the young men and asked them to stop throwing stones – at which point the strangers pulled out concealed guns and handcuffs and arrested the people who asked them to stop. It would later be made known that these were combatants in the IPS elite anti-riot unit Metzada (“Masada”), lent to the army to infiltrate demonstrations and make them violent.”…


    http://www.imemc.org/article/63475
     

    • Sie picken weiter nur raus was sich schön negativ anhört. Dann generalisieren Sie und schon passt das schöne Bild vom bösen Zionistenstaat.
      Leider ist das alles nicht so einfach.
      Und vergessen Sie nie das es die umliegenden Länder waren die immer schön im Kollektiv über Israel hergefallen sind. Klar, heute schenkt Israel den Aggressoren nixs. Bloss warum auch?
      Sie waren einmal Schafe, wie man feststellen durfte war das die Flasche Entscheidung.

      Gestern haben sie aus Ägypten berichtet zu den „Wahlen“. Die sind relativ offen. Punkten kann man nur wenn man Geld für alle verspricht und halt die Massregelung Israels.

  5. C.Fried Рdie Situation in den besetzten Gebieten k̦nnen sie doch nicht mit der Situation in Israel vergleichen.
    Palästinenser in den besetzten Gebieten leben unter einer fremden Militärdiktatur und natürlich ist das nicht akzeptabel.
     
    Ob Juden in einem palästinensischen Staat leben können oder nicht sollten sie den Palästinensern überlassen – wenn sie denn mal einen hätten.
    Arafat hat jedenfalls 1993 den damals 100 000 Siedlern angeboten in einem zukünftigen palsätinensischen Staat bleiben zu können.
     
    Heute sind es allerdings schon 500 000 Tausend und die Zahl der Palästinenser, in der Area C in der Westbank ist nur noch ein Drittel der Einwohnerzahl von 1993, da sie systematisch vertrieben wurden und immer noch werden.
     
    Die Israelis haben Ihr Land IN ISRAEL.

  6. “Juden und Christen sind feige“
     
    @Riciano –
     
    Ich habe übrigens das Video mit  Ãœbersetzung gefunden und nein gefällt mir natürlich auch nicht – allerdings bezieht sich das schmalzige Kampf’gedicht auf Amerikaner und Juden (Christen im Zusammenhang mit Weißen Haus) und Paläsitnenser haben zumindest insofern nicht Unrecht, als dass sie ihre Unterdrückung auch den USA zu verdanken haben, die seit zig Jahren jedes Vorgehen gegen Israels Völkerrechtsverletzung mit einem Veto blockieren.
     
    Also habe ich mal recherchiert. NAI ist ein Magazin christlicher Fundamentalisten (Charismatiker) in Israel.
     
    Chef-Redakteur ist ein gewisser Ludwig Schneider aus Düsseldorf.
     
    Dieser Mann wird in der einschlägigen Szene wie ein Guru verehrt. Die Gründung des Schneider’schen Lebenswerkes geht auf das Jahr 1974 zurück, als der charismatische Fundamentalist bei Düsseldorf einen Verein namens »Israel-Hilfe« gründete. Respektable Immobilienkäufe führten jedoch bald zu einem Konkursverfahren – angeblich soll Schneider Spenden in fünf- bis sechsstelliger Größenordnung abgezweigt haben. Daraufhin setzte sich der umtriebige Israel-Freund mit Frau und Kindern in das Land seiner Träume ab.


    In Jerusalem gründete Schneider ein evangelikales Pressezentrum. Dort gibt er allmonatlich das deutschsprachige Magazin »Nachrichten aus Israel« (NAI) heraus – mit politisch-religiösen Informationen, Reportagen und Kommentaren aus der Region. Das Hochglanzmagazin präsentiert sich in einer Mischung aus christlichem Philosemitismus und rechtszionistischem Antiarabismus….


    Der geschäftstüchtige Pfingstler unterhält seit Jahren eine »Jerusalem-Hotline«: Gegen eine Jahresgebühr kann der Anrufer von einem automatischen Anrufbeantworter (»Stimme aus Jerusalem«) täglich israelbezogene Neuigkeiten »aus erster Hand« erfahren – »ihr direkter Draht nach Zion«, wie es in Anzeigen zu den einminütigen Spots heißt…


    Wer ist dieser Mann, der sich mal als »Pastor« ausgibt, dann wieder unter der Berufsbezeichnung »Journalist« oder gar als »Kriegsberichterstatter « firmiert, obwohl er nie Theologie oder Journalismus studiert hat. Ist er ein »Betrüger« und »Hochstapler«, wie gelegentlich kolportiert wird, oder einfach ›nur‹ ein pfiffiger Geschäftsmann, der erfolgreich eine Lücke auf dem religiösen Markt der Möglichkeiten ausfüllt? Kritischen Hinweisen und Recherchen in der Presse11 begegnet Schneider mit der Klage, er sei das Opfer einer »Verleumdungskampagne«.12 Bis heute tritt Schneider bundesweit auf – mit beträchtlicher Resonanz und Abertausenden von Zuhörern….
     
    http://www.compass-infodienst.de/Martin_Kloke__Endzeitfieber_und_Pulverfass.246.0.html
     
    Zudem kann ich Ihnen massenhaft Anti-Muslimische Hassagitation aus Israel, aus den Siedlungen, von jüdischen Kindern etc. verlinken (werde mich jetzt allerdings beschränken) und nur ein oder zwei Beispiele nennen:
     
    Last Monday, a mob of Beitar Jerusalem football fans rioted at the Malcha Shopping Center. Notorious for their racism, the fans’ chants often include “MAH-vet l’araVEEM” – death to Arabs; this can be heard in the amateur video below,


    http://972mag.com/hundreds-of-jerusalem-soccer-hooligans-attack-arabs-at-shopping-center/39111/


    Der israelische Fernsehsender Kanal 2 hat mit einigen Anhängern der Hügeljugend gesprochen und der Bericht ist hier unten mit englischen Untertiteln zu sehen. Nun ist es so, dass israelische Fernsehmoderatoren einiges gewöhnt sind, aber in diesem Fall fügt der Moderator eingangs an, dass es nicht einfach ist, die Worte zu hören, die da fallen.
     


    Damit hat er recht. „Araber sind wie Hunde“, heisst es da, und „wo ein Araber ist, da ist ein Terroranschlag“, „Araber gehören hier nicht hin, für jeden weiteren Tag den sie hier bleiben, werden sie bezahlen“. An anderer Stelle ist ein Graffiti in einem palästinensischen Dorf zu sehen, „Mohammed ist ein Schwein“ steht da, gleich daneben haben die Jugendlichen einen Davidstern an die Wand gesprüht. Die Anhänger der Hügeljugend antworten ohne zu zögern auf die Frage, ob sie zum Anzünden der Al-Aqsa Moschee, einer der wichtigsten Stätten des Islam, bereit wären – mit einem erschreckend selbstverständlichen „natürlich, was glaubst du denn?“.


    http://stephanosmavros.blogsport.eu/?p=638


    Hier zur Originalaufnahme:


    http://mondoweiss.net/2012/01/video-settler-youth-discuss-conquering-jordan-destroying-mosques-and-increasing-attacks-on-the-idf-with-israeli-tv.html


    Eines kann man jedenfalls klar konstatieren – jüdische Fundamentalisten sind nicht weniger schlimm als islamische – und der jüdische Staat ignoriert oder fördert sogar ihre Aktionen.


    Tatsache ist, dass Christen, vor allem palästinensische, aber auch andere christlihe Institutionen sehr unter Druck sind – auf Grund der Besatzung und jüdischer Dominanz.


    „Kairos Palästina“, eine Gruppe palästinensischer Christen, die Co-Autoren des Dokumentes „Ein Moment der Wahrheit“ waren, verurteilen Michael Orens kürzlich (9.3.) im Wall Street Journal veröffentlichten Artikel. In diesem ungenauen und manipulierten Text gibt Oren, Israels Botschafter in den USA, den palästinensischen Muslimen die Schuld am Elend der palästinensischen Christen – statt der illegalen israelischen Besatzung, die unsere Realität ist….


    Wir sind besonders besorgt von Orens Beitrag zur Auswanderung innerhalb der palästinensischen christlichen Gemeinschaft wegen schlechter Behandlung durch palästinensische Muslime. Diese schädigende Analyse ignoriert bewusst die zugrunde liegende politische Unterdrückung, die Christen wie Muslime in gleicher Weise belasten. Im Falle von Bethlehem z.B. ist es die Tatsache des galoppierenden Baus von israelischen Siedlungen, der Abwürgung durch die Mauer und der Landkonfiszierung durch die israelische Regierung, meistens das Land von Christen, was viele Christen aus dem Land getrieben hat. Gegenwärtig sind nur 13 % des Landes im Raum Bethlehem für palästinensische Bewohner übrig geblieben.


    Wir hinterfragen auch den Zeitpunkt von Orens Artikel und seinen hartnäckigen Versuch, den Staat Israel als toleranten Staat gegenüber Christen darzustellen – eine irrige Behauptung, die wir täglich erleben. Oren beginnt seinen Artikel mit einer Beschreibung eines Hamasgraffito an der Mauer einer Bethlehemer Kirche 1994. Aber er erwähnt nicht die hebräischen Graffiti („Tod den Christen“, „Jesus ist tot“ u.a.), die an Jerusalemer Kirchenmauern vor einigen Tagen und im letzten Monat zu lesen waren. Die Schrift  an der Wand sagt mehr aus als Orens Weißwäsche, um die Feindseligkeit zu verdecken, mit der palästinensische Christen – und alle Palästinenser – in der augenblicklichen Realität der Besatzung unterworfen sind.


    Auf jeder Ebene muss Orens Hinweis bis an die Wurzeln der Ursachen analysiert werden, da er sich weigert, sie offen zu legen. Wenn er erwähnt, wie die Geburtskirche von Bewaffneten bewohnt und geplündert wurde, vergisst er die israelischen Panzer zu erwähnen, die die Kirche von außen beschossen. Während er auf die jetzigen religiösen Spannungen zu sprechen kommt, versäumt er zu sagen, dass Christen und Muslime während der letzten 1500 Jahre ohne größere Probleme neben einander gelebt haben – und dass wir nach der Schaffung des Staates Israel 1948  mehr als 100 000 Christen tatsächlich übernacht verloren haben. Und die stärksten und tiefsten Ursachen sind die des Kolonialismus?
     
    Als Kairos Palästina weisen wir Orens Art zurück, wie er unsere Marginalisierung definiert; wir weigern uns, gegen unsere palästinensischen (muslimischen) Nachbarn und Freunde ausgespielt zu werden; und wir weigern uns, dass unsere kollektive Unterdrückung in einer Weise manipuliert wird, dass sie uns trennt oder die wahre Ursache der Unterdrückung verschleiert: die israelische Besatzung.
     
    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:RBPfo2-ZXIMJ:www.tlaxcala-int.org/article.asp%3Freference%3D7196+christen+kairos&cd=23&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a



     

  7. Jane, Sie können doch nicht die Welt, schon gar nicht die nahöstliche Welt, danach beurteilen, was in Papieren steht, die irgendwer irgendwo veröffentlicht, sondern das Verhalten im Alltag muss doch Masstab sein. Wenn mich ein Palästinenser in Jerusalem begrüßt mit „You are German? Fine, Hitler was a good guy, killed the Jews.“ Wenn solche TV Sendungen laufen wie riciano sie sehen kann, wenn Christen in moslemischen Kommunities mit Schweinekopf dargestellt werden (weil sie auch diese Tiere essen), usw., dann kann man doch den Papieren nicht mehr trauen. Und Israelis  können ja mit Arabern zusammen leben, es leben doch Unzählige in Israel mit Pass und Wahlrecht und allem. Können jedoch Israelis z.B. in Ramallah leben oder gar Gaza? Wie tolerant ist der Islam denn wirklich. Arafat ist tot, und das säkulare Palästina ist es auch. Ich hoffe nur, dass das säkulare Israel nicht auch noch stirbt…

  8. @Riciano
     
    GEWALT, Terror und Morden UNSCHULDIGER sind keine LÖSUNGswege!!! …auch, wenn Sie, Jane diese dafür halten mögen und kraftvoll befeuern.


    Eben nicht – ich wünsche mir den Weltfrieden und das heißt Frieden für ALLE Menschen und das Ãœberwinden jeglicher Kriege – allein wie soll es Frieden im Nahen Osten geben, wenn die Forderung nach Gewaltverzicht sich nur an Palästinenser und nicht auch an Israel richtet?


    Stellt sich die Frage – warum Sie Terror und Morden UNSCHULDIGER befürworten, bzw. leugnen und damit verharmlosen und damit legitimieren, so lange sie von Israel begangen werden und die Opfer Palästinenser sind.


    Ich habe mich wertend übrigens zur Auseinandersetzung über den gewaltsamen Widerstand innerhalb der Hamas gar nicht geäußert – ich habe lediglich darauf hingewiesen – dass in den von Ihnen verlinkten Artikeln vom gewaltsamen Widerstand gegen die Besatzung und nicht von der Vernichtung Israles die Rede warweiterhin konnte man dem von Ihnen verlinkten Artikel sogar entnehmen, dass der Hamas-Führer Kahled Meshal in Zukunft für den friedlichen Widerstand plädiert mit dem Ziel einen palästinensischen Staat NEBEN Israel zu gründen – also ein Bekenntnis zur ZWEI-STAATEN-LÖSUNG.

  9. Ich behaupte überhaupt nicht über irgendwas alles zu sagen; das Leben ist so komplex, die Menschen sind vielfältig.
     
    Es ist aber sehr offensichtlich, wie konsequent Sie allesausblenden, was nicht in Ihr Feindschema passt und damit konfrontiere ich Sie eben.
     
    Es kann jawohl kaum irrelevant sein, was z.Bsp. irakische Juden über ihr Leben im Irak vor den Auseinandersetzungen mit Israel selber sagen.
     
    Wenn ich solche Informationen zweifelhaften, gefälschten Quellen entnehmen würde, dann wäre Ihre Häme vielleicht begründet, so offenbahrt sie nur Ihre eigenen Ressentiments und ihr zwanghaftes Bedürfnis negative, feindselige Stereotypen ungebrochen aufrecht zu erhalten und alles, was diese einseitige Wahrnehmung in Frage stellt, auszublenden.
     
    Jegliche andere Information ist Produkt von false flag Aktionen und Propaganda der “völkisch denkender” “Zeloten” und ihrer Weltverschwörung.


    Das übliche Deligitimierungsmittel der Ãœbertreibung und die Unterstellung von Stereotypen, derer ICH mich nicht bediene  -natürlich ist nicht JEDE feindselige Auseinandersetzung das Ergebnis einer False Flag Aktion gewesen – aber manche eben schon, mitunter sehr viel mehr als man meinen möchte, dazu bringe ich ja sehr konkrete Quellen und Beispiel etc – und nicht etwa irgend ein diffuses Gequassel von Weltverschwörung oder ähnliches:
     
     

    „I have been meditating on the long chain of false incidents and hostilities we have invented, and on the many clashes we have provoked which cost us so much blood, and on the violations of the law by our men-all of which brought grave disasters and determined the whole course of events and contributed to the security crisis“.
     
    http://chss.montclair.edu/english/furr/essays/rokach.html#CHAPTER%201:%20Moshe%20Sharett%20and%20His%20Personal%20Diary

     


    Ich habe lange nachgedacht über die vielen künstlichen Aktionen und Gewalttaten, die wir uns ausgedacht haben und über die vielen Zusammenstöße, die wir provoziert haben und die uns so viel Blut gekostet haben, und über die Verletzungen von Recht und Gesetz durch unsere Leute, all das hat zu schwerwiegenden Katastrophen geführt, hat den gesamten Lauf der Ereignisse bestimmt und zu unserer Sicherheitskrise beigetragen.“


    Aus demTagebuch des ehemaligen Premier- und Außenministers Israels, Moshe Sharett, herausgegeben von seinem Sohn Yaakov Sharett


    Ein weiteres Beispiel für die False Flag Aktionen (die man keinesfalls bestreiten kann, da sie eindeutig aufgedeckt wurden)


    Die Lavon Affaire:

    Bebend ließ sich der Lehrer Samuel Azzar, als Anführer einer israelischen Sabotage – Gruppe von einem ägyptischen Militärtribunal zum Tode verurteilt, unter den Galgen führen…..
     
    Kaum hatte Radio Kairo den Tod des jüdischen Diversanten-Chefs Azzar gemeldet, da vereinte sich ganz Israel zu nationaler Trauer und Empörung…
     
    Seit einigen Wochen wissen jedoch eingeweihte Israelis, daß der Spionage -Lehrer Azzar und die zehn Mann seiner Sabotage – Gruppe keineswegs „für die Heiligung des göttlichen Namens“ litten, sondern von einer einflußreichen Gruppe israelischer Militärs geopfert wurden…
     
    Samuel Azzars Schicksal unter dem Kairoer Galgen ist nämlich mit jener „Sicherheitspanne“ identisch, über die sich Israels Presse seit geraumer Zeit nur, in dunklen Andeutungen äußert. Die weißen Flächen und die verstümmelten Namen hoher Militärs in den Spalten jüdischer Zeitungen verraten, mit welcher Akribie die israelischen Zensoren jeden Hinweis auf die Hintergründe einer schweren innenpolitischen Krise eliminieren….


    …Um die Westmächte gegen Nasser mobil zu machen, hatten die israelischen Generalstäbler noch unter Verteidigungsminister Ben-Gurion einen Plan ausgetüftelt, mit dem man die Amerikaner zwingen wollte, ihre Beziehungen zu Kairo abzubrechen: Zwei Gruppen israelischer Saboteure, als ägyptische Nationalisten getarnt, sollten Bombenanschläge gegen amerikanische Kulturinstitute und Firmen in Ägypten unternehmen…


    Im August erging schließlich der Befehl zum Losschlagen: Azzars Leute und die Agenten in Kairo legten Bomben in die amerikanischen Bibliotheken der beiden Städte. Ihre Aktionen gediehen jedoch nicht weit. Bereits Ende August wurde ein Agent in Alexandria vom ägyptischen Geheimdienst verhaftet; Anfang September flogen beide Sabotage-Gruppen auf. Nur Werber Dar und Gehilfe Frank konnten fliehen…


    Als Ministerpräsident Scharrett, durch die „Sicherheitspanne“ völlig schockiert, den Verteidigungsminister zur Rede stellte und – da Lavon jede Verantwortung abstritt – eine Untersuchung anordnete, produzierten die Militärs den angeblichen Einsatzbefehl, der die entscheidenden Worte enthielt: „Im Auftrag von Verteidigungsminister Lavon.“..


    Im Februar 1955 trat Pinhas Lavon ab. Sein Erzfeind Ben-Gurion kehrte wenige Wochen später an die Macht zurück….


    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43159465.html


    Anfangs Juli 1954 misslang eine von Israel lancierte Geheimdienstoperation unter dem Kodenamen Operation Susannah in Ägypten. Es wurden in verschiedenen ägyptischen Kinos, Postfilialen und in den amerikanischen Kulturzentren in Kairo und Alexandria Bomben gelegt, wobei geplant war, die Verhandlungen zwischen Ägypten und Großbritannien über den britischen Abzug vom Suezkanal zu sabotieren. Die Aktionen wurden unter Falscher Flagge durchgeführt, das heißt die Schuld an den Anschlägen sollte vor allem der Muslimbruderschaft und ägyptischen Kommunisten zugeschoben werden…


    http://de.wikipedia.org/wiki/Lavon-Aff%C3%A4re


    Tatsächlich hat Israel eine lange Geschichte von False Flagg Aktionen, mit dem Ziel sein Territorium zu vergrößern und die Bevölkerung in den arabischen Ländern und Israel zu ‚rehomogenisieren‘..


    Wen sie interessieren, der sollte sich mit den Schriften von Livia Rokach ‚Israel’s Sacred Terrorism‘, basierend auf einer Auswertung des Tagebuhs von Moshe Sharett, herausgegeben von seinem Sohn Yaakov Sharett vertraut machen.
     
    http://chss.montclair.edu/english/furr/essays/rokach.html#CHAPTER%201:%20Moshe%20Sharett%20and%20His%20Personal%20Diary


    Unter dem Titel „Leben mit dem Schwert. Israels Heiliger Terror“ ist es nun wieder verfügbar.
     
    Rokach war die Tochter des ersten Bürgermeisters von Tel Aviv und ehemaligen Innenminister Israels, Israel Rokach, im Kabinett von Ministerpräsident Moshe Sharett. Dessen Tagebücher wurden von Sharetts Sohn, Jaquov, 1979 auf Hebräisch veröffentlicht. Livia Rokach publizierte in „Israels Heiliger Terror“ zentrale Passagen aus diesen Tagebüchern, die tiefe und grundlegende Einblicke in das Verhalten der israelischen politischen und militärischen Klasse geben, die sich scheinbar bis heute tradiert haben. Die Tagebücher Sharetts sind noch immer nur auf Hebräisch verfügbar
     

  10.  
    „Sonst wachen wir eines Tages neben einem Wolf im Schafspelz auf, der von Gedenken spricht, doch eigentlich den jüdischen Charakter des Staates ändern möchte.“
     
    „…eines tages…“ ist wohl angesichts der Situation, auch dieser von Anfang an nur auf Instrumentalisierung, jedoch nicht Gedenkens, ausgerichteten „Naqba-Tags“ als „wohlwollende Untertreibung“ zu bezeichnen.
     
     

  11. “+++ Die palästinensische Autonomieregierung verhaftet jetzt verstärkt palästinensische Journalisten und Blogger, die die palästinensischen Führer kritisieren, indem sie ihre Korruption und Lügen aufdeckten und veröffentlichten. +++
     

    “Juden und Christen sind feige“
     
     

    Im palästinensischen Rundfunk hört die Hetze gegen Juden und Christen nicht auf. Weil die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern festgefahren sind, wird kaum die eigentliche Vereinbarung mit den Palästinensern verfolgt, demnach die Palästinenser jegliche Hetze und Propaganda gegen Israel und Juden einstellen sollten. Im Mai sendete der palästinensische Rundfunk (Fatah) ein Programm, in dem Palästinenserkindern beigebracht wurde, dass Juden und Christen minderwertig sind. Ein kleines Palästinensermädchen wurde gebeten, ein Gedicht zu rezitieren, welches den Kindern laut der Kindergärtnerin Verantwortung und Zugehörigkeitsgefühl vermittelt. „Die Reste der Kreuzfahrer (Christen) und Khaiber (Juden) sind minderwertige Menschen, klein, feige und verachtenswürdig. Christen und Juden sind die Feinde unseres Schicksals… Wo sind meine Waffen und wo ist mein Stein, damit will ich meine Feinde des Schicksals schlagen.“ Danach erzählte das Mädchen, dass die zionistischen Eroberer das Land ihrer Vorväter gestohlen haben und die moslemische Welt deswegen aufwachen muss. „Oh Moslems, ihr habt genug geschlafen! Eure Väter und Söhne wurden massakriert und die Al-Aksa-Moschee zerstört“, so dass junge Mädchen. „Applaus für unsere Lara“, beendete die Kindergärtnerin das Programm. Diese Show ist eines von vielen Programmen im palästinensischen Rundfunk, die nicht aus dem radikalen Hamas TV kommt, sondern von der so genannten pragmatischen Fatah-Regierung unter Mahmud Abbas in Ramallah. Seit den Osloer Verträgen 1993 hat bisher nichts geholfen, die palästinensische Hasspropaganda zu beenden.“ NAI
     

  12. GEWALT, Terror und Morden UNSCHULDIGER sind keine LÖSUNGswege!!! …auch, wenn Sie, Jane diese dafür halten mögen und kraftvoll befeuern.

    Ihr einseitig „emotional gefühlsduseliges“ Argumentationsgejaule blendet jegliche REALITÄT aus – vollkommen faktenresident scheinen Sie ausschliesslich davon besessen, Israel zu schaden – dann versuchen Sie’s halt – übrigens nicht sonderlich überzeugend – die Wirklichkeit ändern Sie damit KEINESWEGS!

  13. Seht’s endlich ein: NUR Jane weiß wie es um die jüdischen Gemeinden im Irak, Iran, dem Rest der Welt bestellt ist. NUR sie kennt die Literatur, NUR sie hat massenweise Gespräche und Interviews geführt: Jegliche andere Information ist Produkt von false flag Aktionen und Propaganda der „völkisch denkender“ „Zeloten“ und ihrer Weltverschwörung.
    *Vorsicht Ironie* 

    •  
      „Antisemitismus ist, psychologisch betrachtet, das Produkt einer komplexen seelischen Dynamik. Er wurzelt in affektiven und triebhaften seelischen Bereichen,  bedient sich bereitliegender kognitiver Inhalte wie Vorurteile und Rationalisierungen und dient seelischen Regulationsversuchen für innere Konflikte, insbesondere narzisstische Probleme (Selbst- und Selbstwertprobleme).
       
      Unter der Krankheit Antisemitismus leidet (gerade) nicht der Kranke, sondern sein Opfer. Der Kranke hat sogar seelische und andere Vorteile  von der Krankheit, Krankheitsgewinn (Simmel 1946, 60). Der Kranke hat deswegen auch weder Leidensdruck noch Krankheitseinsicht (Simmel 1946, 60).“ (Auchter 2004, S 60ff).
       
       
       
       

    • Man ersetze „Antisemitismus“ durch „Rassismus“ und auch dann ist diese Definition ziemlich unsinnig. Da wird wild und undifferenziert über seelisch und rational geschwafelt ohne einen Sinn zu ergeben. Rassismus ist eine rein rationale, also vom (meist fremden) Denken bestimmte, Angelegenheit. Vom Seelischen hat die Psychologie einfach keinen blassen Schimmer, ja sie leugnet es sogar. Die Seele hat mit Affekten oder Trieben gar nichts zu tun, mit dem Selbstwert nur indirekt, das kommt aus den limbischen Instinkten, die in unserer selbstgebauten Welt nicht mehr funktionieren, sich aber ganz prima eignen umgeleitet zu werden.

      Die Seele selbst sucht nur nach Verbundenheit, das ist das was man als die allgemeine Liebe bezeichnet. Nur die Ratio ist in der Lage Unterschiede zu definieren.

      Letztlich ist es die „moderne“ Psychologie, die das heutige Denken zu verantworten hat, hat zu Egoismus und Materialismus geführt, weil sie wesentliche Aspekte einfach nicht oder falsch verstanden hat. Aber in einer unglaublichen Ãœberheblichkeit sehr viel Negatives zu berichten weiß, aber keinen Lösungsansatz hat, demnach sind Menschen halt böse. (Punkt)

      Ich kann echt nicht verstehen, wie man dieses alte Zeugs immer noch ausbuddelt, um damit die Mär vom ewigen Antisemitismus zu begründen. Natürlich leidet ein Rassist daran! Jeder leidet am Hass, nur merken es manche einfach nicht. Hass führt zu allerlei Krankheiten, angefangen beim Sodbrennen bis hin zu schweren Magen-, Darm- oder Gallenproblemen. Das weiß man in Homöopathie genau so wie in den fernöstlichen Heilsystemen schon lange.

      Wenn das mit Absicht so eingerichtet wurde, was ich nicht einschätzen kann, dann ist die Psychologie das übelste (schwarzmagische) Verbrechen was je begangen wurde, sonst „nur“ ein wirklich fataler Fehler, der überheblichen Ratio. Da fehlt wirklich die Einsicht! Ach, Apropos Einsicht, wer wäre denn dafür Zuständig, die Einsicht zu fördern? Ist DAS nicht gerade die Hauptaufgabe der Psychologen? Also gibt der Herr Simmel hier unverblühmt seine Unfähigkeit zur Heilung zu.

      Wer heilen kann hat Recht.

    •  
      Nach meiner bescheidenen Erfahrung eine passende Einordnung, lieber jim.
      Vor allem auch nocheinmal diese leider leider so ausgreifend zu beobachtende Situation, daß der/die Kranke selbst nicht einen Leidensdruck verspürt, während die Opfer solcher ‚Soziopathen‘ durchaus großes Leid erfahren, also auch viel wahrscheinlicher zu Patienten werden. Der „Öffentlichkeit“ sind dann aber jene „die Kranken“…
       
       
       

    • @Jens: 
      „dann ist die Psychologie das übelste (schwarzmagische) Verbrechen was je begangen wurde“

      Da kann ich nur sagen: wow!

      Ansonsten haben Sie nicht wirklich eine Vorstellung worüber Sie da schreiben. Anders machen Sätze wie

      „Aber in einer unglaublichen Ãœberheblichkeit sehr viel Negatives zu berichten weiß, aber keinen Lösungsansatz hat, demnach sind Menschen halt böse.“

      wenig Sinn.
       

    • Tolle Argumentation, super begründet, astrein ausgeführt, nun bin ich wirklich mal platt. Ich sehe meine Krankheit ein, ich glaube an die Macht der Illusion und an die Wirksamkeit von chemischen Stoffen und die von Werbung, Greulpropaganda und persönlicher Diskriminierung. Funktioniert super, die Leute haben die Schnauze so was von voll davon, aber keiner kann was dagegen tun. Für diese Leistungen der Psychologie hab ich vollste Hochverachtung!

      Selbstzweifel finden Hauptsächlich im Ego statt und ohne sein eigenes Ego zu überwinden, wird man nie in der Lage sein die richtigen Erkenntnisse zu finden oder anzunehmen. Das ist ein schwerer Weg, als einfach nur zu studieren. Und wenn ich dann die beleidigten Egos der Docs sehe, wenn man sie kritisiert, weiß ich nicht ob ich lachen oder heulen soll, meistens entscheide ich mich für das Lachen, ist einfach gesünder.

  14. Das Problem ist Riciano -  Sie leiden wie nicht wenige Zeloten an einer partiellen Wahrnehmungsparalyse – und die lässt sie die Zusammenhänge ziemlich verzerrt wahrnehmen, bzw. sie filtern selektiv die größten Brocken Realität raus, um dann zu Ihren absurden Schlüssen zu kommen.
     
    Sie reden davon – man würde wohl den Israelis das Recht absprechen sich ‚zu wehren‘.
     
    SIE sprechen den Palsätinensern das Recht ab sich zu wehren.
     
    Die Israelis sind es die seit 1967 gegen die Palsätinenser Krieg führen, indem sie ihr Land besetzten, sie einsperrten und sie nach und nach vertreiben und das nachdem dieselben schon einmal 1948vertrieben wurden.
     
    Das ist selbstverständlich nur mit Gewalt zu bewerkstelligen und ein Akt der Agression, der israelischen Agression und zwar fortwährend seit über 40 Jahren. Die Palästinenser leiden unter dieser Situation und ja – sie wehren sich – und Israel lässt ihnen keine andere Option als Gewalt. Israel setzt auf Gewalt -nur da kann es gewinnen. Alle Friedensinitiativen hat Israel bislang entweder missbraucht oder ignoriert. Lösungsvorschlägen geht es konsequent aus dem Weg – seit zig Jahren, denn blöderweise kommt da das Völkerrecht natürlich zum Tragen und damit haben es die Exansionisten halt per Definition nicht so sehr.
     
    Wie kommen Sie dann dazu den Palsätinensern ihr Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen. Warum sollten sie nicht dürfen, was Israel aufs selbstverständlichste tut. Die Palästinenser leiden unsäglich unter dieser niemals enden wollenden Besatzung und niemand darf es ihnen verübeln, dass sie sich dagegen WEHREN. Also nach Ihrer Ansicht dürfen Israelis rücksichtslos gewalttätig sein und alle anderen dürfen sich nicht wehren. Ihre WEltsicht ist hoffnungslos narzistisch gefärbt. Es ist schwierig mit jemanden zu diskutieren – da ist natürlich Hopfen und Malz velroren.
     
    Tatsache ist und bleibt – die von Ihnen verlinkten Artikel sprechen vom ‚gewaltsamenWiderstand‘ und nicht von der ‚Vernichtung Israels‘.
     
    (Da können Sie noch so vollmundig oft dasWort ‚Tatsache‘ etc. in den Mund nehmen)
     
    @Patrick –
     
    Und Sie glauben ernsthaft besser zu wissen wie es für Juden im Irak war, als irakische Juden selbst – ja was soll man dazu sagen?
     

  15. @ berlino

    danke – so ist es ja auch …“müsste man dann alle Völker Europas …“ und MACHT keiner …N U R bei Israel wird es seit Wiedergründung stets versucht …quasi „normal“ zu meinen, Israel müsste ins 18., 19. + Anfang 20.Jahrhundert zurück“katapultiert“ werden – und dies ist ja diese heuchleriche Verlogenheit in all jahrzehntelangen Debatten, Gezerre und permanent in Frage gestelle! Eine unmissverständliche, KLARE Ansage an die nichtazeptierenwollenden TerrorArabs längst überfällig – für diese soll genau Gleiches gelten, wie für alle anderen …Europa, USA, Australien, …sonstwo au immer!!!

    Historische Zusammenhänge sind sicher relevant, aber sie helfen nicht weiter.“

    Ich meine schon, denn da liegen ja die WURZELN sämtlicher Entwicklungen und Israel sollte sich ungedingt genauso darauf berufen dürfen …müssen – die Arabs tuen es STÄNDIG!!!

    Die Worte der Deutschen Regierungschefin dazu gefallen mir: Das Existenzrecht Israels ist für die Bundesrepublik Deutschland nicht V E R H A N D E L B A R! Man sollte dann endlich auch damit aufhören, Israel in Verhandlungen auf arabische Basare zu zwingen, wo wirklich nun mittlerweile JEDER mitbekommen haben müsste, dass diese NIEMALS auch nur einen Quadratmillimeter Israel jemals „rechtmässig“ zugestehnen würden – NIEMALS – und wer genau hinhört, die sagen es bei jeder Gelegenheit! Jetzt können wir’s bejammern und beklagen – nutzt wenig – ES IST NUN MAL SO! Dann sollte „man“ dies endlich auch einmal zur Kenntnis nehmen …es genau DESHALB dann auch dabei belassen! Was NUR sollte irgendwelches UNVERLÄSSLICHES Endlosgelaber bringen??? …neue Abschussbasen und unkontrollierbare „Horte des Terrors“ brauchen weder die Menschen vor Ort in Israel, noch die gesamte ringsum „destabile“ Region! Mir ist bewusst, dass dies VIELEN möglicherweise NICHT gefallen mag – jedoch schätze ich klare Positionen – in Refexion sämtlicher Realitäten! Es braucht dazu keineswegs „externe“ Antriebskräfte seitens Politiker, seitens Interessengruppen oder sonstwem auch immer – jedem Menschen wurden Bewusstsein und Denkvermögen eingestiftet – diese zu verwenden – nun hier ist jeder selbst gefragt. Für mich erstaunlich, ja wahnsinnig, wie sehr lange schon nahezu die gesamte Welt von den selbsternannten „Vertretern“??? des sog. „Palästinensischen Volkes“ – slicha – „verarscht“, schamlos ausgenutzt und um AberMilliarden an HilfsGeldern erpresst wurde – UNGLAUBLICH – was diese Ganoven sich alles erlaubt haben und nach wie vor trauen! Die Welt sähe schrecklich anders aus, wenn all anderen Gleiches zugestanden werden würde. …Meinen „die“ eigentlich, ALLE anderen sind bekloppt????

  16. Historische Zusammenhänge sind sicher relevant, aber sie helfen nicht weiter.

    Historisch betrachtet müsste man dann alle Völker Europas auf ein anderes Territorium zurück „verschieben“,  Deutsche nach Polen, Polen Richtung Russland usw., USA und Austraien ganz auflösen, bis auf San mareno müsste man wohl alle Länder auflösen.

    Das Problem Israel/Naher Osten ist dass die Araber sich einmischen in die Israelpolitik. Sie lassen die Israelis mit den „Palästinensern“ keine Ruhe, sie werden keinen Frieden zulassen.
    Nicht in Gaza und den westbanks wird entschieden sondern in Theran & co., das darf Israel sich nicht gefallen lassen. 

  17. “Dass dieses Übereinkommen noch weit entfernt war von einer Lösung ist schlicht und ergreifend eine völlig offenkundige Tatsache.“ – Jane möglicherweise “im Landeanflug“????
     

    “Riciano – ich habe Ihren Link zur angeblichen militärischen ‘Vernichtung’ angeklickt und bin auf einen Artikel von Haaretz geleitet worden, in welchem Haniye erklärt, dass der gewaltsame Widerstand gegen Israel weitergehen wird, weil er der Ansicht ist, dass die Israelis keine andere Sprache verstehen.
     
    Das ist nach dem in jeder Hinsicht enttäuschenden Verhalten Israels hinsichtlich des Oslo-Prozesses auch mehr als nachvollziehbar.
     
    ICH FAND ALLERDINGS KEINERLEI AUFRUF ZUR ‘VERNICHTUNG’ ISRAELS.
     
    Also schreiben Sie bitte nichts rein, was da nicht steht.“
     
    Allerliebste Jane – der Inhalt von mir zitierter Artikel in “ “  ist UNVERÄNDERT -  Jane, was genau meinen Sie ganz persönlich mit “… mehr als nachvollziehbar“? Sind Sie sozusagen FÃœR “keine andere Sprache“ sozusagen G E W A L T? …wäre an dieser Stelle sehr wichtig, dass Sie eine klare Position – IHRE – auch KLAR zu formulieren in der Lage sein sollten!

     
     
    “Sie sollten die angeblichen ‘Belege’ Ihrer Thesen schon wenigstens vorher aufmerksam durchlesen.“
     
    Weder “angebliche Belege“ (wo)für??? – noch “meine Thesen“??? – Jane, nicht doch so aufregen – schlicht und einfach ZITIERTE interessante Artikel – nix weiter. Erstaunlich, wie angespannt Sie zu sein scheinen – meeehr Gelassenheit 😉 wenn wir “uns“ mit T A T S A C H E N “konfrontieren“. Ihre “verbalen Entgleisungen“ zu M. Zuckerberg entsprechen NICHT Ihrem “Niveau“ ….an solchem Punkt so was von lappalie – Thema “Rückkehr – NEIN“ …weil “die Zurückwollenden“ zu “G E W A L T wollen“ missbraucht werden könnten und wir ALLE sowas sicherlich NICHT wollen!

  18. @Jane
    Wir wissen doch alle dass die irakische Führung, egal ob die reichen Juden sich als Antizionisten bekannen, den Antisemitusmus immer gefördert hat, siehe mal den Farhud von 1941 an.

    Ausserdem, es war dennoch ein Segen dass die Juden Iraks und des besetzten Kurdistan In den frühen 1950’ern Alijah machten, immerhin wurden Ende der 1960’er nachdem die PANARABISCHE Regierung an die Macht kam mehrere der hinterlassenden Juden hingerichtet.

  19.  
    „Ich behaupte, daß es doch einen großen Unterschied ausmacht, ob ich den Menschen als ein von Natur aus ‚böses‘ Wesen mit einem endogenen destruktiven Potential ansehe, als ein böses Kind, daß endlich sein Aggressiv-Sein zugeben und sich kontrollieren und sich bessern soll; oder ob ich den Menschen als ein sowohl nach Liebe als auch Autonomie, sowohl nach Kontakt als auch Selbstbehauptung strebendes Wesen sehe, das aufgrund dieser, seiner bipolaren, antagonistischen Struktur, unter ungünstigen Bedingungen in zahlreiche Komplikationen und Konflikte gerät und das Unglück hat (oder dazu gezwungen wird), inadäquate Dauer-Pseudolösungen zu aktzeptieren und sie sogar in sich strukturell zu installieren, Lösungen die zwangsläufig Frustrationen und Aggressivierungen mit sich bringen. Im ersten Fall (Annahme einer naturgegebenen, spontanen  destruktiven Aggression) würde ich mich nämlich als Therapeut auf die Aufdeckung dieser Aggression, im zweiten Fall mehr auf die Aufdeckung des Konfliktes, der zur Aggression führt, konzentrieren. Im ersten Fall würde ich versuchen, dem Patienten zu helfen, seine Aggressionen wahrzunehmen, um sie dann zu sublimieren; im zweiten Fall würde ich zwar auch versuchen, die Aggression aufzuzeigen, aber sie gleichzeitig als Resultat eines Konfliktes darstellen. Im ersten Fall würde ich versuchen, dem Patienten allenfalls zu helfen, die Schicksale weiner Aggressionstriebe zu beeinflussen oder zu neutralisieren; im zweiten Fall wrde ich bemüht sein, ihm zu helfen, den Konflikt zu lösen und damit die Selbstproduktion von Aggression zu reduzieren bzw. überflüssig zu machen.“ (Menzos 1993, S. 89f.)
     

  20. Ach noch was – Herr Tarrach ist, auf der Flucht vor den autoritären Anteilen der vermutlichen Eigenen Herkunft ebenfalls in dem Wunschdenken gefangen, beim Judentum würde es sich umeine Vereinigung zum Schutz des Individiums vor den Ansprüchen eines autoritären Kollektivs handeln.
     
    Nun gibt es und gab es unter Juden großartige Individuen, so wie bei anderen Völkern auch – zu glauben allerdings, das Judentum wäre ein Art ‚Gegenentwurf‘ zu autoritären Gesellschaftsentwürfen – ist auch reines Wunschdenken.
     
    Wenn ich noch mal auf den Ärger vieler Juden über Zuckerbergs ‚Mischehe‘ (ein Wort, dass wir hier massiv mit dem NationalSozialismus in Verbindung bringen) erinnern darf und weiterhin kann man heute tatsächlich lesen, dass Liebermann, in Anbetracht auch jüdischer Proteste in UK gegen seinen Besuch, sich doch tatsächlich nicht entblödet sogar öffentlich zu erklären, dass Juden in aller Welt Israel zu unterstützen hätten und zwar erklätermaßen ganz egal welche Politik es betreibt – dann ist das eine BankrottErklärung demokratischer Grundregeln, individualistischer Bestrebungen etc – es scheint sich in den Köpfen nicht weniger tatsächlich aufs Selbstverständlichste um eine Art großen Verein mit Sippenhaftung zu handeln – die das Selbstbestimmungsrecht des Individiums massiv missachtet.
     
     
    Lieberman: Jews must support Israel officials, in spite of politics
     
    http://www.haaretz.com/jewish-world/lieberman-jews-must-support-israel-officials-in-spite-of-politics.premium-1.432004
     
    Das ist auch kein Zeugnis von ‚Intelektualität‘, sondern das glatte Gegenteil – Gleichschaltung und Gehirnwäsche.
     
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/156017#.T7yAGVLZz2E
     
    Besorgt zeigen sich auch nicht wenige Blogger, dass leider mit Zuckerbergs Ehe doch tatsächlich, Gott bewahre, das stattliche Vermögen des Facebook Gründers eines Tages an nicht-jüdische Balge vererbt werden könnte.
    Ja mein Gott – wie kann er nur?

  21. ihre Vorfahren sind in den Jahren 1890-1946 aus Syrien, Ägypten, Libyen, Sudan und dem heutigen SA eingewandert; ihre Nachnamen belegen das) Sympatie haben  – immerhin werden deren Kindern ja von Klein an eine Gehirnwäsche unterzogen…


    @Patrick – Sie sind es der kritiklos jede zionistische Propaganda nachplappert und offenkundig sind Sie es der von klein auf einer Gehirnwüäsche unterzogen wurde.
    Ich unterstelle allerdings, dass Sie mehr auf Loyalität als auf Realität geben und daher diese Begrifflichkeit in Ihrem Hirn wahrscheinlich auf keinerlei passende Rezeptoren trifft – die sind Ihnen wahrscheinlich lange wegsozialisiert worden, denn die selbstentschuldende Absicht hinter solchen Reden und die offenkundigen Fakten, die ihnen widersprechen, sind allzu offenkundig.
     
    Dass Sie gut 100 Jahre, nachdem auch Theodor Herzl einsehen musste, dass seine von Wunschdenken geleitete Parole ‚ Ein Land für ein Volk, für ein Volk ohne Land‘ immer noch Bestandteil Ihres Denkens ist, zeigt das allzu deutlich – schließlich musste auch Herzl selbst bald einräumen, dass das Blödsinn war.
     
    Ohne in irgend einer Weise die Verbrechen der NationalSozialisten zu verharmlosen, ist es dennoch interessant, inwieweit die Befürchtungen der meisten Juden im Deutschland der 20er eben auch ein Stück Wahrheit enthielten.
     
    Die große Mehrheit der westeuropäischen Juden hielt Herzl seinerzeit für einen gefährlichen Spinner,

    der ihre Bemühungen um Assimilation bedrohte.

    Karl Kraus verspottete ihn in der Satire „Eine Krone für Zion“. Die Orthodoxen hielten seinen Plan für eine Gotteslästerung. „Die Bestrebungen, in Palästina einen jüdischen nationalen Staat zu gründen“, warnten fünf prominente deutsche Rabbiner, „widersprechen den messianischen Verheißungen des Judentums.“


    Es sei seine „heilige Einfalt“ gewesen, meint die israelische Historikerin Anita Shapira, die Herzl die „Unmöglichkeit seiner Mission“ ignorieren und eine imaginäre Wirklichkeit schaffen ließ, „welche die Herzen von Männern und Frauen entflammte“.
    Das Volk, das er dorthin führen wollte, mußte er sich erst erfinden….


    …Herzl und viele seiner Anhänger bedienten sich dabei ganz selbstverständlich der in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts aufkommenden antisemitischen Klischees. Gedankenlos sprachen sie von der „Judenfrage“, die es zu lösen gelte, holten sich bei Antisemiten Ermunterung und nutzten Rassentheorien, um die traditionelle Vorstellung von einem jüdischen Religionsvolk ins Völkisch-Ethnische umzudeuten.
    Gleichzeitig schrieb er seinem Mitstreiter und Freund Max Nordau, daß „wir die nordafrikanischen Juden schon wegen des Colorits unbedingt auf dem Congress haben müßten“. Und einen russischen Zionisten fragte er, ob er nicht „zwei oder drei Originaljuden aus dem Kaukasus“ mitbringen könne….


    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8741670.html


    So begrüßten die Zionisten tatsächlich auch die Nürnberger Rassengesetze und arbeiteten mit den National-Sozialisten in vielerlei Hinsicht zusammen. Die Trennung beider Völker war jedenfalls ein gemeinsames Interesse.


    Dass die ‚Rassenschande‘ noch heute ein Thema in Israel ist, kann man in diesen Tagen gut nachvollziehen, wenn man die Worte ‚Zuckerberg und Intermarriage‘ googlt – wie Juden sind erbost, dass Marc Zuckerberg, Jude und bekennender Atheist, seine nicht-jüdische Freunding geheiratet hat – ja wo kommen wir denn da hin?


    Wie auch viele irakische Juden bezeugten (passende Artikel hierzu hatte ich zuvor verlinkt) entstand der Antagonismus – Jude/Araber – erst mit dem Eintreten des Zionismus in der arabischen Welt und wurde auch lt. deren eigener Aussagen von diesem in vielfacher Hinsicht bewusst geschürt.


    So gab es im Irak Ende der Vierziger eine Vereinigung von Juden gegen den Zionismus, dieauch eine eigene Zeitung herausbrachten. Sie fürchteten, dass der ultra-nationalistische, junge jüdische Staat, das lange weitgehend gute Zusammenleben von Juden und Arabern bedrohen würde – sie sollten Recht behalten.

     
     
     
    Link zur Sammlung historischer Palästina Bilder der Humbold-Universität.
     
    Greßmann hat im Jahr 1906 eine Palästinareise unternommen und war Mitarbeiter im genannten Deutschen Ev. Palästinainstitut. Schwerpunkte bei ihm sind u.a. Petra, Gerasa, Kultplätze und Altäre. Zwei persönliche Fotoalben aus Privatbesitz mit einer Vielzahl von Papierbildern zeichnen ein lebendiges Bild des Landes und seiner verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Darüber hinaus vermitteln sie auch einen Eindruck von den abenteuerlichen Reisebedingungen im Vorderen Orient zu Anfang unseres Jahrhunderts.


    http://www.palaestinabilder.de/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=10&Itemid=62


    Was freilich kaum zu bestreiten ist. 99%der heutigen Juden sind letztesJahrhundert nach Palästina eingewandert, was ihre Namen niicht belegen sollten, weshalb viele bei der Einwanderung neue hebräisierte Namen erhielten.

     
    Ach übrigens hier ein Link zu einem antiquarischen Reiseführer von Baedecker, herausgegeben 1897 ‚Palästina und Syrien‘.
     
    http://www.abebooks.de/servlet/BookDetailsPL?bi=6122332057&searchurl=an%3Dbaedeker%26sortby%3D3%26tn%3Dsyrien

  22. Vielen Dank auch Riciano zur AFP Meldung in der, wie Sie behaupten, Hamas-Führer angelbich ebenfalls zur ‚Vernichtung‘ Israels aufrufen – ich habe mir den Artikel durchgelesen – da steht nichts von einer angeblichen Vernichtung Israels.
     
    Tatsächlich geht es um eine Auseinandersetzung innerhalb der Führungsebene der Hamas inwieweit man den gewaltsamen Widerstand fortführen soll oder nicht.
     
    Senior Gaza-based Hamas leader Mahmud Zahar pledged that the „principles and strategy of the Palestinian Islamic resistance will not change,“ during a visit to Tehran on Thursday, Iranian media reported…..
     
    ….In recent months, divisions have opened between Hamas chief Khaled Meshaal, who lives in exile, and members of the group’s Gaza leadership, including Zahar.
    Meshaal has presented an increasingly moderate position, saying last May that he was ready to give negotiations with Israel „a chance,“ and offering tacit support for the establishment of a Palestinian state alongside Israel.
    He has also publicly supported peaceful „popular resistance,“ and engaged in a reconciliation deal with rival Palestinian group Fatah, even backing an agreement to have Palestinian president and Fatah chief Mahmud Abbas serve as the head of a temporary consensus government.
     
    http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iTDdO8DZihlMOTSw7JaauO5DDZBA?docId=CNG.abf0d7662b09ccadd00a3c9bfc4fd8df.2b1
     
    Sie sollten die angeblichen ‚Belege‘ Ihrer Thesen schon wenigstens vorher aufmerksam durchlesen. Vielen Dank auf für den Link – den kann ich gut gebrauchen.

  23. Sebastian – was soll das schon sagen. Natürlich musste sich Arafat wg. der Verträge verteidigen, schließlich waren sie in jeder Hinsicht nachteilig für die Palästinenser und  stellten darüber hinaus auch nur eine Interimslösung dar, wenn überhaupt. Für die Anerkennung Israels erhielten sie erst mal so gut wie nichts und natuerlich ging es den Palästinenser darum Ost-Jerusalem als Hauptstadt zu erhalten. Diese steht den Israelis auch nicht zu. Es ist also nichts verwerfliches daran. Außerdem gab Arafat den Israelis bis zu einer endgültigen Lösung das Recht Teile der palästinensischen Gebiete zu verwalten, um die Sicherheit der damals 100 000 Siedler zu gewährleisten (Area C). Das haben die Israelis dann zum beschleunigten Siedlungsbau missbraucht. Da stellt sich die Frage wer hier mit gespaltenen Zungen sprach (nun gut Rabin kann man diesen Vorwurf nicht machen), wohl aber diesem Herrn.
     
    http://www.youtube.com/watch?v=xKa_siXAte4
     
    (Netanyahu bezeugt wie er Oslo zu Fall brachte)
     
    Dass dieses Übereinkommen noch weit entfernt war von einer Lösung ist schlicht und ergreifend eine völlig offenkundige Tatsache. In diesem Kontext sind die Worte Arafats leicht nachvollziehen.
     
    @Berlino
     
    ich schreibe hier vor allem um Ihnen vor Augen zu führen – WAS SIE ALLES AUSBLENDEN.
     
    Riciano – ich habe Ihren Link zur angeblichen militärischen ‚Vernichtung‘ angeklickt und bin auf einen Artikel von Haaretz geleitet worden, in welchem Haniye erklärt, dass der gewaltsame Widerstand gegen Israel weitergehen wird, weil er der Ansicht ist, dass die Israelis keine andere Sprache verstehen.
     
    Das ist nach dem in jeder Hinsicht enttäuschenden Verhalten Israels hinsichtlich des Oslo-Prozesses auch mehr als nachvollziehbar.
     
    ICH FAND ALLERDINGS KEINERLEI AUFRUF ZUR ‚VERNICHTUNG‘ ISRAELS.
     
    Also schreiben Sie bitte nichts rein, was da nicht steht.

  24. Lese gerade Scholl-Latours 1997-98 geschriebenes Buch „Lügen im Heiligen Land“:
    Oslo ist 1997 schon tot. Der Führer der Hizbulla sagt zu Scholl-L. : Kein Frieden mit Israel. Das seien hergelaufene Einwanderer und Kolonistenhorden, die das heilige islamische Land okkupierten. Jerusalem ist das Ziel, alle Juden, die eingewandert sind raus. Die dort Geborenen dürften bleiben.
    Bei den Pal. ist die PLO 1997 noch Ton angebend, aber in den Lagern und z.B. an der Uni von Nablus spürt man schon die Hamas, die rasch an Sympathien gewinnt, weil PLO/Arafat völlig korrupt. Riciano übertreibt da nicht. Nur-Du schätzt die Folgen falsch ein, hättest eher für eine nichtkorrupte PLO beten sollen. 
    Die Palästinenser: Eigentlich auch arme Hunde. Niemand will sie, wie früher die Juden in Europa. In Beirut metzelt man sie durch Christliche Milizen dahin (Sabra Schatila), unter Israels Augen und Beifall der Amal, der Hisbullah und Drusen (Hass, weil sie vorher so taten, als sei der Libanon ihr Eigentum und sich wie Heuschrecken aufführten, gerade auch den Schiiten gegenüber). In Jordanien seit dem schwarzen September nur mit spitzen Fingern geduldet, in Teheran mag man sie auch nicht wegen ihrer Arroganz den Schiiten gegenüber. Die Saudis sind sauer, weil PLO Sadam unterstützte gegen Kuweit. Die Syrer: Die Baathpartei und der alewitische und christliche Machtapparat um Assad verweigert ihnen jede Art von Einbürgerung. Und Israel will sie auch nicht zurück. Fremde in der eigenen Heimatregion. Das radikalisiert. Israel: Auch da glaubt man schon 97 nicht mehr an Oslo, wir oder die, wird die vorherrschende Haltung. Landnahme durch Siedlungen. Orientalisch-sephardisches Judentum gibt mehr und mehr den Ton an. Den Bus nach Kairo nimmt fast niemand mehr. Juden auf Ferien in Scharm el Scheikh-undenkbar. In Jordanien lobt eine große Tageszeitung 1997 den Adolf H. für seine Konsequenz in der Judenfrage. Alles so lt. Scholl Latour. Keiner hat da eine weiße Weste, gut und böse sind auf allen Seiten. Und Fazit: Wenn Israel in dem Umfeld überleben will, dann nur mit höchster Wachsamkeit, und bis heute 012 ist das alles eh noch radikaler und religiös aufgeladener geworden.In Jerusalem siehste ja kaum noch jemand ohne Kipa oder kaum eine arab. Frau ohne Vollschleier. Nötig wäre eine Säkularisierung auf alen Seiten, die Einsicht, das weder Alla hu akbar noch Schema Jisrael noch Deus vult Kriegsrufe sind, sondern Gebete-und Gott auch immer der Gott der Anderen ist. Aber das sehe ich nicht am Horizont. 

  25.  
    Tut mir leid efem hatte schon lange die Befürchtung, dass ich hier so manchem auf den Wecker falle.  Leider muss  ich hier nochmal nerven, Jane fordert es einfach J

    Also liebe Jane,

    in Ihrer Mail vom 22.Mai 2012, 4:52 Uhr erläutern Sie:
    Zitat
    Arafat hat Israel 1993 anerkannt.
     
    4. September 1993
    Das Zentralkomitee der Al-Fatah nimmt die Prinzipienerklärung mehrheitlich an. Jordanien und der Golf-Kooperationsrat erklären sich bereit, den Oslo-Prozeß zu unterstützen.
    Zitat Ende
    Arafat sagte dann am 10. Mai 1994 in einer Moschee in Johannesbur über die Oslo Verträge:
    „This agreement, I am not considering it more than the agreement that had been signed between our Prophet Mohammed and Koraish, and you remember that the Caliph Omar had refused this agreement and considered it solha donia (despicable truce). In English, I don’t know what this means, solha donia, but I think it means the agreement of the very low class…. But the same way Mohammed had accepted it, we are accepting now this peace effort; to continue our way to Jerusalem, to the cherished shrine, together and not alone.“
    Zitat aus http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/2567#.T7verdyr8s8
    Das hab ich in dem  Buch von Tilman Tarach, „Der ewige Sündenbock“ auf seite 200 gefunden.
    Ãœbrigens Jane, ich habe sie nie eine Antisemitin genannt. Steht mir nicht zu.
     
    So efem jetzt versuche ich mich zusammen zu reißen und nicht mehr zu nerven. Weg bleiben werde ich aber nicht J.
     

  26. “Friday, May 18, 2012
    Tschechien weiter an der Seite Israels
    Der tschechische Premierminister Petr Nečas hat sich klar gegen Israel-Boykotte ausgesprochen. Am Donnerstag empfing er in Prag den israelischen Ministerpräsidenten Binjamin Netanjahu. Dieser wurde bei seinem Besuch in der Tschechischen Republik von sieben Ministern begleitet. Die tschechische Regierung „lehnt die Delegitimierung und jeglichen Boykott gegen den Staat Israel grundlegend ab“, sagte Nečas in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Netanjahu. „Wir unterstützen klar Israels Recht auf Verteidigung gegen Terrorangriffe.“ Zudem machte er seine Ablehnung gegenüber einseitigen „palästinensischen“ Vorstößen deutlich, auf israelischem Territorium einen weiteren arabischen Staat zu errichten, der nach dem Willen der Führung der arabischen Autonomiebehörde (PA) zudem auch noch „judenrein“ sein soll.
     
     
    Hamas so gewalttätig wie immer, EU und Linke so unwissend wie immer
    18. Mai 2012 Veröffentlicht in die Welt+Nahost
    Schlagwörter: Friedenshetzer, Hamas
    Im Februar betonte Hamas-Premierminister Ismail Haniyeh wieder, dass die Hamas niemals den Versuch aufgeben wird Israel militärisch zu vernichten. Er erklärte bei einem Besuch in Teheran, dass die „Waffe unsere einzige Antwort auf das zionistische Regime ist“. Einen Monat später gab der hochrangige Hamas-Führer Mahmud Zahar aus dem Gazastreifen, ebenfalls beim Besuch in Teheran, inhaltlich dieselbe Aussage. Auch er verkündete: „Die Prinzipien und Strategie des palästinensisch-islamischen Widerstands werden sich nicht ändern.“
    Kurz darauf gingen die beiden Kriegsbefürworter bei einer geheimen Wahl zum Einzug und der Führung des 15-köpfigen Hamas-Politbüros in den Ring. Haniyeh zog an Zahar vorbei und ist jetzt der Kopf des Gremiums.
    Derweil sind die Wahlen zum Zentralrat der Hamas – anders als zum Gaza-Politbüro – dabei zum Abschluss gebracht zu werden. Die offiziellen Ergebnisse sollten innerhalb der nächsten zehn Tage veröffentlicht werden; in der Zwischenzeit sind einigermaßen widersprüchliche Gerüchte aufgekommen. In diesen Berichten geht es um die Abstände, allerdings kann man mit einiger Sicherheit annehmen, dass die bezahlten iranischen Handlanger Khaled Meschaal und Mussa Abu Marzk das Gesindel anführen. Meschaal erfreut sich dessen, was in dieser Welt als Amtsbonus gilt und Marzuk erklärte Israel gerade den niemals endenden Krieg.
    Mit anderen Worten: Niemand aus der Leitung der Hamas, auf welcher Ebene auch immer, drängt auf irgendetwas anderes als eine Gewaltkampagne gegen den jüdischen Staat. Erst heute Morgen forderte Hamas-Sprecher Hammad al-Ruqab die Palästinenser auf israelische Soldaten zu entführen, was einen Aufforderung an die Palästinenser ist einen weiteren Krieg anzufangen.“

  27. Mich wundert es stehts dass die Leute mit den „Palästinensern“ (sind ja kein echtes Volk – ihre Vorfahren sind in den Jahren 1890-1946 aus Syrien, Ägypten, Libyen, Sudan und dem heutigen SA eingewandert; ihre Nachnamen belegen das) Sympatie haben – immerhin werden deren Kindern ja von Klein an eine Gehirnwäsche unterzogen, und die westlichen Medien sind Naiv und nehmen jeden pal. Bericht kritiklos auf – wir haben ja schon gesehen wie der Betrug um al-Dhura aufgeflogen ist. 

    Das witzige ist, in meiner Klasse geht ein Anglophiles Mädchen das (wie ich) Link eingestellt ist, und inzwischen auch den klassischen britischen Antisemitismus aufgenommen hat.  

  28. “Jassir Arafat (* 24. August 1929 in Kairo, Ägypten; † 11. November 2004 in Clamart, Département Hauts-de-Seine, Frankreich), arabisch ‏ياسر عرفات‎, DMG Yāsir ʿArafāt, ursprünglich ‏محمد عبد الرحمن عبد الرؤوف عرفات القدوة الحسيني‎ / Muḥammad ʿAbd ar-Rahmān ʿAbd ar-Raʾūf ʿArafāt al-Qudwa al-Ḥusainī, Kunya: ‏أبو عمّار‎ / Abū ʿAmmār, war ein palästinensischer Freiheitskämpfer, Terrorist, Guerillakämpfer, Politiker und vom 12. Februar 1996 bis zu seinem Tod am 11. November 2004 Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete.
     
    Er sprach der UNO das Recht ab, das unteilbare Heimatland der Palästinenser zu teilen und wies damit den Teilungsbeschluss von 1947 zurück.
     
    …für Transparenz und Kontrolle der Fördermittel sorge der Internationale Währungsfonds. Der IWF legte im Jahr 2003 jedoch einen verheerenden Bericht zu „Ökonomischen Leistungen und Reformen unter Konfliktbedingungen“ vor, aus dem hervorging, dass zwischen 1995 und 2000 über 900 Millionen Dollar an Fördergeldern für die Palästinensische Autonomiebehörde „verschwanden“. Weisungsbefugt für die Verwendung des Geldes seien allein Arafat und „enge Vertraute“ gewesen.
     
    Arafat wurde schon vor der Zweiten Intifada vorgeworfen, ein doppeltes Spiel zu treiben. Während er sich auf internationalem Parkett für Frieden und Diplomatie starkmachte, soll er vor seinen Anhängern in Gaza mit teilweise antisemitischen Reden Stimmung gegen Israel gemacht haben.“ wiki

  29. @ Jane

    K E I N einziges Wort zu den EntstehungsFAKTEN dieses Konfliktes von Ihnen??? ignoratione??? …oder informieren Sie sich grad noch???

    Natürlich kenne ich all jene von Ihnen zitierten Schilderungen und Ereignisse – das ERGEBNIS??? …blosse Absichtserklärungen und Bekundungen …KEIN Funke einer vermeintlichen Lösung!

    Ihre Glorifizierungshymnen auf die Person Arafat werden die allerwenigsten sonderlich beeindrucken, da nahezu jeder weiss, dass er ein Terrorist, Mörder und Korruptling Zeit seines Lebens war. Zudem denke ich, dass Sie Arafats ehemalige Entscheidungs- und Handlungsbefugnisse bezüglich vorgetäuschter Zugeständnisse an Israel kolossal überschätzen.

    An Gaza kann Jeder sehen, was passieren würde, ließe sich Israel auf solch ein explosiv gefährliches Abenteuer ein - geostrategisch unverantwortbar!

  30. @Berlino
     
    es ist nicht unredlich eine Meinung mit Fakten zu unterlegen und Bezug auf die Quellen zu nehmen Рim Gegenteil Рes ist seri̦s.
     
    Wem das Material zu viel ist, der ist ja nicht gezwungen es zu lesen – es ist nur ein Angebot, so alle Texte.
     
    @Riciano –
     
    Arafat hat Israel 1993 anerkannt.
     
    4. September 1993
    Das Zentralkomitee der Al-Fatah nimmt die Prinzipienerklärung mehrheitlich an. Jordanien und der Golf-Kooperationsrat erklären sich bereit, den Oslo-Prozeß zu unterstützen.

     

    10. September 1993
    Israel und die PLO wechseln Briefe zur gegenseitigen Anerkennung. In letzter Verhandlungsminute erhält Holst die Unterschriften Arafats (PLO) und Rabins (Israel). Das Exekutivkomitee der PLO billigt trotz interner Widerstände den von Yassir Arafat in Tunis vorgelegten Text.

    Arafat am 09.09.1993 an Rabin:

    „Die PLO erkennt das Recht des Staates Israel auf Existenz in Frieden und Sicherheit an.“

    Rabin an Arafat:

    „…die israelische Regierung hat beschlossen, die PLO als die Vertretung des palästinensischen Volkes anzuerkennen.“

    13. September 1993
    Unterzeichnung der -> Osloer Prinzipienerklärung in Washington durch -> Mahmoud Abbas (Abu Mazen) und Shimon Peres; historischer Handschlag zwischen Yassir Arafat und Yltzhak Rabin vor dem Weißen Haus. Die Knesset nimmt die Prinzipienerklärung am 23. September 1993 ganz knapp mit 61 von 120 Stimmen an. Der Zentralrat der PLO in Tunis billigt die Prinzipienerklärung 12. Oktober 1993….

    http://test.hagalil.com/israel/geschichte/zeittafel-1992.htm

    Das ist auch nichts was sich gut vor der Weltöffentlichkeit verheimlichen ließe, auch wenn Ihnen das sicher lieber wäre. In Anerkennung für diesen großen Schritt, erhielt er damals den Friedensnobelpreis  UND

    DIE GANZE WELT KONNTE ES IM FERNSEHEN SEHEN.

    Es ist schon bemerkenswert wie hartnäckig und tolldreist in gewissen zionistischen Kreisen die Wahrheit auf tolldreisteste Art verbogen wird und dann einfach Lügen so dummdreist 100 000 mal von Hundertausenden immer wieder wiederholt werden, so dass dann hoffentlich irgendwann der Eindruck entstehen soll, es würde sich hierbei um ‚Wahrheiten‘ handeln.

    Es ist ja nun so, dass die ganze Welt Zeuge dieses Vorgangs war. Wie kann man da nur so frech sein? Das ist wirklich befremdlich.

    Zudem hat Arafat auch schon 1988 Palästina JENSEITS der Grünen Linie ausgerufen, was die indirekte Anerkennung Israels innerhalb der Grenzen, innerhalb derer es auch von allen anderen Staaten anerkannt ist, beinhaltet. Denn einmal anerkannte Grenzen Palästinas sind nach internationalem Recht natürlich genauso verbindlich, wie es die Grüne LInie für die Israelis ist.

    Im ZUge dieser Staatenausrufung forderte er auch die arabischen Länder auf, mit Israel Frieden zu schließen.

    Weiterhin erklärte er auch schon 1988 die Passage der PLO-Charta, die zur Zerstörung Israels aufrief für hinfällig.

    1993 wählte das TIME Magazin „Die Friedensstifter“ Nelson Mandela, Frederik Willemde Klerk,, Jassir Arafat und Jitzchak Rabin) zu den Personen des Jahres.
    Im Dezember 1994 erhielt Arafat gemeinsam mit Shimon Peres und den Friedensnobelpreis. Während der Trauerwoche für Jitzchak Rabin nach dessen Ermordung im November 1995 besuchte Arafat Lea Rabin und ihre Familie in ihrer Wohnung in Tel Aviv, um seine Anteilnahme zum Ausdruck zu bringen. Es war das erste Mal, dass er israelischen Boden betrat. Aus Sicherheitsgründen hatte er nicht an den Beisetzungsfeierlichkeiten teilnehmen können. Er schilderte, wie sehr ihn der Mord bestürzt habe und wie verzweifelt er darüber sei, seinen Partner im Friedensprozess verloren zu haben


    http://de.wikipedia.org/wiki/Jassir_Arafat


    Im Nachhinein brachte auch der amerikanische Präsident Clinton seine Einschätzung zum Ausdruck, dass es nach Rabin auf israelischer Seite keinen glaubhaften Partner für ein Friedensabkommen mehr gab mit folgenden Worten zum Ausdruck:


    Ex-Präsident Clinton: Ohne Rabins Ermordung wäre längst Frieden!—
     
    http://test.hagalil.com/2010/11/05/rabin-3/
     
    Weiterhin IST ES AUCH KEIN GEHEIMNIS,  dass die Arabische LIga + Iran  seit 2002 Israel volle Anerkennung anbietet, insofern es sich hinter seine Grenzen zurückzieht und die palsätinensische Staatsgründung JENSEITS der Grünen Linie mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt – SO WIE ES AUCH DIEWESTLICHEN STAATEN auf der Grundlage der bereits bestehenden Grenze Israels anvisieren – nicht weiterhin sabotiert.
     
    Auch hinsichtlich der Flüchtlingsfrage beinhaltet das Angebot, dass immer wieder jedes Jahr wiederholt wurde, eine Modifikatione, welche es Israel ermöglicht, eine symbolische Lösung zu finden im Einklang mit seinen demographischen Interessen, sprich – KEINE RÃœCKKEHR ALLER FLÃœCHLTINGE – im Besten Fall ein kleines symbolisches Kontigent ansonsten Abfinden o.ä..
     
    Die Friedensinitiative wurde auch im Einvernehmen mit der Fatah und Arafat auf den Weg gebracht.
     
    Die Knesset ignoriert die Initiative seit vielen Jahren , hat aber erklärt, dass ein Rückzug auf die Grenzen von 1967 für IL nicht in Frage käme.
     
    Die damalige Außenministerin Livni erklärt, die Arabischen Liga nehme eine besondere Position ein.

    „Es ist notwendig die Annäherung zwischen Israel und den Palästinensern zu unterstützen. Ich glaube an die wichtige Rolle der arabischen Liga bei dieser Aufgabe. Hilfe zu geben bei den richtigen Schritten auf dem Weg zu einer Zwei-Staaten Lösung.“

    All diese Worte bleiben ohne Folgen. Die meisten israelischen Regierungen lehnen der Vorschlag der Saudis ab. Das israelische Militär kontrolliert heute das palästinensische Westjordanland von innen und den Gazastreifen von außen. Von Frieden spricht keiner mehr…..


    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/weltzeit/1762760/

    • Wenn sehr einseitig selektiert wird, um ein Bild zu erzeugen was mit den komplexen Zusammenhängen um Israel/Nahen Osten kaum was zu tun hat, ist unredlich.

      Sowas wie den Arabischen Antisemitismus, Charta der Arabischen Liga, Hamasterroristen usw., blenden sie völlig aus, aber dabei macht genau dieser Antisemitismus, was hier ein viel zu schwaches Wort ist, den Konflikt überhaupt aus.

      Sie sind die Pippi Langstrumpf im Forum, Sie basteln sich die Welt wie es Ihnen gefällt, zur Zeit ist bei Ihnen Israel der Böse sein.
      Bloss was soll das?  
        
        

  31. Für die aus Arabien vertrieben flüchtende Hashemitische Königsfamily hatten die Briten gleich zu Beginn des Palästina-Mandates eine BLITZLÖSUNG – leider NICHT für ALL jene der Mörderhölle Europa mit dem nackten Leben entkommenen – FLÃœCHTENDEN – überlebenden Jüdischen Menschen – N E I N – „man“ versuchte ihnen dies sogar gewaltsam zu verwehren!

    Es grenzt nahezu an kompletter geistiger Umnachtung, diese traurig genugen Tatsachen ins Gegenteil verklären zu wollen!

  32. Die britische, linke (auch das noch!) Gazette „Guardian“ brachte Ende 2010 einen Bericht über verstärkte Anstrengungen des israelischen Außenministeriums, Leute dafür zu gewinnen, sich sonstwo Pro-Israel zu artikulieren. Eine prinzipiell begrüßenswerte Idee, nur… Zitat:
    .
    “ The most unusual was the order to identify up to 1,000 people by mid-January to act as „allies“ to Israel. One source described them as „friends who are willing not just to receive messages but to actively promote these messages“. These individuals – likely to be drawn from Jewish or Christian activists, academics, journalists and students – will be briefed regularly by Israeli officials and encouraged to speak up for Israel at public meetings or write letters or articles for the press.“ (http://www.guardian.co.uk/world/2010/nov/28/israel-citizen-advocates-europe-pr)
    .
    Eine verwandte Meldung ist hier zu finden: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3663679,00.html
    .
    Zitat:
    .
    „The Absorption Ministry is recruiting new immigrants and Jews living abroad who have access to a computer and who speak a second language to a volunteer effort to improve public relations for Israel on the internet. The campaign was launched last week.“
    .
    Anscheinend sind die Auswahlkriterien leider nicht besonders hoch angesetzt. Wenn man sich so ansieht, was für Leute hier plötzlich auftauchen und wieder verschwinden (eingeschaltet – abgeschaltert?) – nun ja. Cyberspuk.
    .
    Manche scheinen es aber sehr Ernst zu nehmen – und bleiben da. Das nervt 🙂

    • „- und bleiben da.“ Sehe ich relativ gelassen. Du weißt doch: nur Leute die gleichzeitig doppelt unfähig sind das wahre Geschehen im Nahen Osten zu durchschauen, bleiben. Deren Meinung lese ich gerne. Sonst würde ich mit meinem unfehlbaren Roulettesystem leben. Aber wer will das schon? 

  33. ZUSAMMENGEFASST auf den Punkt:

    Jane meint, dass Arabische Liga und PaliTerrors Israel anzuerkennen bereit wären ……., W E N N Israel von sog. „arabisch muslimischem Boden???“ VERSCHWINDEN würden! Dies wird N I E geschehen, und deshalb führen „diese“ und Jane „heiligen Krieg“ gegen Israel …medial, verbal, politisch, physisch, elektronisch …eben alle Mittel werden dazu genutzt …und Jane mag überhaupt NICHT, wenn man sie mit T A T S A C H E N konfroniert! Täter/Opfer-Umkehr – „mehr Raum für’s Volk“ …ob dafür eine Fläche des z. B.  „schnucklige deutsche Ländle Hesse“ repräsentativ wäre??????? Sie muss sich Weiteres einfallen lassen …

  34. „Als israelische Staatsbürger geben wir bekannt, dass wir, falls die Palästinenser die Unabhängigkeit eines souveränen Staates erklären, der neben Israel in Frieden und Sicherheit bestehen wird, eine solche Erklärung des palästinensischen Staates unterstützen werden, mit Grenzen auf Grundlage der Linien von 1967, mit dem erforderlichen Austausch von Land im Verhältnis 1:1.“ Und weiter: „Wir fordern die Länder der Welt auf, ihre Bereitschaft zu erklären, einen souveränen palästinensischen Staat nach diesen Grundsätzen anzuerkennen.“
     
    „Der palästinensische Aufruf an die Vereinten Nationen, einen palästinensischen Staat anzuerkennen, schadet nicht den israelischen Interessen und steht in keinem Widerspruch zum Friedensprozess.“
     
    Zu den Unterzeichnern gehören der frühere Knesset-Sprecher Avraham Burg, der ehemalige Generaldirektor des Außenministeriums, Alon Liel, und der frühere Botschafter in Südafrika, Ilan Baruch. Auch der Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman und der Israelpreisträger Avischai Margalit, der in dieser Woche von der Universität Tübingen ausgezeichnet wurde, haben ihre Unterschrift unter den Aufruf gesetzt.


    http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum/2011/05/27/prominente-israelis-fordern-anerkennung-palaestinas/


    In ihrer Erklärung fordert die Europäische Vereinigung von Juristinnen & Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt (EJDM) die Anerkennung Palästinas. Eine bedingungslose Aufnahme diene dem Frieden in der Region, so die Juristen.
     
    Die Anerkennung Palästinas ist eine Verpflichtung für diese Staaten und bedarf keiner Zustimmung Israels….
     
    http://www.palaestina.org/index.php?id=160&tx_ttnews%5Btt_news%5D=90&cHash=ec2222d15a96eaaf2cb5c50b10a74021
     
    Bei der Kundgebung in Tel Aviv verlas die in Berlin geborene Schauspielerin Hanna Maron feierlich eine Erklärung. Darin wird zur Unterstützung palästinensischer Staatlichkeit in den Grenzen vor dem Sechstagekrieg von 1967 aufgerufen..
     
    „Wir rufen jeden, der nach Frieden und Freiheit für alle Völker strebt, dazu auf, die Ausrufung palästinensischer Staatlichkeit zu unterstützen“, heißt es in der Erklärung. Der israelische Journalist Sefi Rachlevsky warf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor, der Demokratie und den Bürgerrechten zu schaden. „Er versucht, eine unabhängige palästinensische Staatlichkeit zu torpedieren, obwohl diese in unserem Interesse liegt“, sagte Rachlevsky. „Wir bewegen uns auf eine Katastrophe zu, wenn Israel nicht die Richtung ändert.“


    Unter den Unterzeichnern der propalästinensischen Erklärung sind 17 Träger des renommierten Israel-Preises – der höchsten Auszeichnung des Staates Israel. Auch der bekannte israelische Dramatiker Joshua Sobol gehört zu den Initiatoren und war bei der Demonstration zugegen….


    (nach Ihrem Verständnis logischerweise völkische, anti-schwule, Nicht-Intelektuelle – denn anders kann es natürlich nicht sein)


    http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/nahost-konflikt-israelis-demonstrieren-fuer-palaestinenserstaat_aid_620524.html
     
    Zu den beunruhigsten politischen Phänomenen unserer Zeit gehört das Auftauchen der “Freiheitspartei” (Tnuat Haherut) im neu geschaffenen Staat Israel. Es ist eine politische Partei, die in ihrer Organisation verwandten Methoden, in ihrer politischen Philosophie und sozialen Anziehungskraft den Nazis und den faschistischen Parteien sehr ähnlich ist. Sie bildete sich aus der Mitgliedschaft und den Nachfolgern der früheren Irgun Zwai Leumi (IZL), einer terroristischen, rechtsradikalen, chauvinistischen Organisation in Palästina.


    Es ist unvorstellbar, dass diejenigen, die gegen Faschismus in aller Welt sind, ihren Namen und ihre Unterstützung dieser Bewegung, die Begin vertritt, geben – es sei denn, dass sie nicht korrekt über seine politische Vorgeschichte und seine Perspektiven informiert sind.
    …Innerhalb der jüdischen Gemeinschaft hatten sie eine Mischung von Ultranationalismus, religiösem Mystizismus und rassistischer Ãœberlegenheit gepredigt. Wie andere faschistische Parteien haben sie das Brechen von Streiks angewendet und sich selbst dahin gedrängt, die freien Handelsunionen zu zerstören. An ihrer Stelle haben sie Vereinigungen nach italienisch faschistischen Modellen vorgeschlagen…


    Die Diskrepanzen zwischen den kühnen Behauptungen, die jetzt von Begin und seiner Partei gemacht werden und der Vorgeschichte in Palästina trägt den Stempel einer gewöhnlichen politischen Partei. Dies ist der unverkennbare Stempel einer faschistischen Partei, für die Terrorismus (gegen Juden, Araber und Briten gleichermaßen) und Verfälschung Mittel sind, und ein “Führerstaat” das Ziel ist.


    gezeichnet in der New York Times am 2.Dezember 1948  (natürlich noch ein paar ‚Anti-Intelektuelle‘, was nach der Analyse eines Herrn Tarrach auch anders nicht sein kann)


    ISIDORE ABRAMOWITZ, HANNAH ARENDT, ABRAHAM BRICK, RABBI JESSURUN CARDOZO, ALBERT EINSTEIN, HERMAN EISEN, M.D., HAYIM FINEMAN, M. GALLEN, M.D., H.H. HARRIS, ZELIG S. HARRIS, SIDNEY HOOK, FRED KARUSH, BRURIA KAUFMAN, IRMA L. LINDHEIM, NACHMAN MAISEL, SEYMOUR MELMAN, MYER D. MENDELSON, M.D., HARRY M. OSLINSKY, SAMUEL PITLICK, FRITZ ROHRLICH, LOUIS P. ROCKER, RUTH SAGIS, ITZHAK SANKOWSKY, I.J. SHOENBERG, SAMUEL SHUMAN, M. SINGER, IRMA WOLFE, STEFAN WOLFE.

    http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005057.html



    Nahost-Konflikt: Israelis demonstrieren für Palästinenserstaat – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/nahost-konflikt-israelis-demonstrieren-fuer-palaestinenserstaat_aid_620524.html

     


    Nahost-Konflikt: Israelis demonstrieren für Palästinenserstaat – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/nahost-konflikt-israelis-demonstrieren-fuer-palaestinenserstaat_aid_620524.html


    Nahost-Konflikt: Israelis demonstrieren für Palästinenserstaat – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/nahost-konflikt-israelis-demonstrieren-fuer-palaestinenserstaat_aid_620524.html

     

  35. Wissen Sie was Ihr Problem ist (damit meine ich sie alle sonst hier auf dieser Seite)
     
    Sie denken v̦lkisch Рdie Araber Рder Erzfeind etc. Рso waren damals auch die Nazis.
     
    Die ‚bösen‘ Engländer, nahmen sie doch AUCH Rücksicht auf die einheimische Bevölkerung, weshalb Sie dann zwangsfläufig zu Feinden erklärt wurden – eigentlich eine Frechheit. Wer nicht mit Ihnen übereinstimmt, der wird zum Feind erklärt. Das ist völkisch, nationalistisches Schwarz-Weiß-Denken. Kein Wunder, dass die neuen Faschisten in Israel mittlerweile ihr großes Vorbild finden. Schließlich hat dieses Denken in Israel durchaus Hochkonjunktur und gestaltet die Politik – auch wenn es natürlich genauso Israelis gibt, die damit gar nicht einverstanden sind.
     
    Das ist Ihr großes Missverständnis, ihre zionistische oder philosemitische Brille, die selbst im Glauben kollektiver Identitäten heillos verloren ist und das Verständnis, dass nicht Loyalitäten zu bestimmten Ethnien oder Religionen, Nationalitäten etc. ethisches Handeln bedeutet, sondern das strikte Beachten ethischer Prinzipien ganz gleich um wen es geht. Deshalb ist ihr Araber-Bashing und ihre hoffnungslosen Versuche eine rechtswidriges Unternehmen, wie die Siedlungen zu rechtfertigen, Ausdruck rassistischer Gesinnung, denn Sie sind unfähig Prinzipien der Gerechtigkeit und Menschlichkeit unparteiisch wahrzunehmen.
     
    Und wenn ich das sage dann meine ich SIE und nicht ‚die Juden‘, die sind schließlich nicht notwendigerweise Ihrer Meinung nur weil Sie Juden wären. Auch Juden haben hierzu natürlich sehr unterschiedliche Meinungen, genauso wie Menschen anderer Nationalitäten eben auch.
     
    Die Deutschen die Israel kritisieren werden zu Nazis umettiketiert und schamlos mit Attributen des NationalSozialismus behaftet, weil sie a) deutsch sind und b) es wagen Israel zu kritisieren.
     
    Ein exemplarisches Beispiel für dieses irregeleitete, völkische Denken:
     
    Die Ermordnung des Grafen Bernadotte im Jahr 1948 und die Absicht dahinter, schon damals eine einvernehmliche und tragbare Lösung des Konflikts zwischen Palästinensern und Juden ZU VERHINDERN.
     
    Die Zionisten stimmten seinerzeit der Vermittlung mit den Palästinensern durch den UNO zu, weilsie dachten Graf Bernadotte hätte eine pro-semitisch, völkische Gesinnung und würde selbstverständlich nach ihren Wünschen handeln.Schließlich hatte er vielen Juden das Leben gerettet. Das ist die nationalistische, völkische Plattform auf der die Typen standen, die hinter der Ermodung standen (man kann der israelischen Regierung auch unterstellen, dass sie wohl kein Interesse an einer Aufklärung hatte) und diese Typen können jemanden wie Graf Bernadotte wahrscheinlich schlichtweg nicht begreifen.
     
    Graf Bernadotte war schlicht und ergreifend ein Mensch der nach Prinzipien der Gerechtigkeit und Menschlichkeit handelte, die nicht danach urteilt, ob Sie Jude, Araber oder sonstwas sind und das heißt natürlich auch, dass er nicht zwangsläufig im Sinne jüdischer Interessen handelt, genauso wenig wie umgekehrt und das heißt,dass er sich engagierte und viele Juden rettete und dass er auch Palästinensern Gerechtigkeit wiederfahren wollte – etwas was Sie wohl niemals verstehen werden, denn was diese Prinzipientreue bedeutet, ist ihnen im Grunde genommen fremd – sie suchen Ihr Heil in kollektiv, nationalistischen Identitäten und da kann man mit so einer Haltung nichts anfangen, bedeutet sie doch zwangsläufig, dass man auch das eigene Land, die eigene Religion etc. immer wieder bereit ist zu hinterfragen, jedenfalls keinerlei Nibelungentreue zu nichts – außer eben zu den Prinzipien der Menschlichkeit.
     
    Deshalb hat natürlich auch er das getan, was nötig ist, um 2 Kontrahenten zu befrieden – er suchte nach Wiederherstellung einer annehmbaren Situation – ja – auch für die Palästinenser und forderte dass die vertriebenen Muslime wieder in ihre Orte zurückkehren dürfen.
     
    Daraufhin wurde der Mann, der im 2. Weltkrieg vielen Juden das Leben rettete in Israel ermordet und posthum gar als Antisemit diffamiert. Da sage ich mal ganz klar, DIESE Zionisten sollten sich was schämen.
     
    Wissen Sie – Sie sind ja sowas von völkisch in ihrem Denken. Sie sind gewissen Leuten im Geiste durchaus ähnlich.
     
    Wahrscheinlich finden Sie diese Ermordung auch in Ordnung, denn natürlich müssen Sie mit Ihrer Denke auch einen Feind Israels in Bernadotte sehen.
     
    „Den Besuch des Mörders in Dänemark lehnen wir ab“, protestierte der dänische „Reichsbund der KZ-Häftlinge von Neuengamme“. Und er betonte: „Mit Abscheu.“
    Der Abscheu richtet sich nicht gegen einen Nazi, sondern gegen den israelischen Journalisten und Kinderbuch-Autor Baruch Nadel, 44 — und gegen sein neuestes Buch, das kein Kinderbuch ist: Nadel enthüllt, wer vor 22 Jahren den Uno-Vermittler Folke Bernadotte umbrachte.


    …Jetzt, nach Ablauf der israelischen Verjährungsfrist, präsentiert sich der Journalist Nadel als Mittäter. Er habe den Anschlag geplant. Ausgeführt worden sei er von vier Mann der radikalen „Stern — Gruppe, die zuvor auf das Liquidieren von Offizieren der Palästina-Mandatsmacht England spezialisiert war. 



    (unterliegt Mord in Israel etwa der ‚Verjährung‘???)


    Nadel über jene Tage: Der Graf erwies sich als überzeugter Judenhasser und Araberfreund. Er versuchte Teilungspläne zum Nachteil Israels zu ändern, votierte für die Internationalisierung Jerusalems. Kurz: Er habe die proarabische Politik der Briten gefördert.


    Sprich – er suchte, genau wie die Briten nach einer tragfähigen Lösung für BEIDE Seiten.
     
    Als angeblichen Beweis, was für ‚Judenhasser‘ Bernadotte gewesen sei, präsentierte Nadel einen Brief, der die judenfeindliche Gesinnung Bernadottes bezeugen sollte, der freilich als Fälschung glasklar identifiziert wurde.


    Gegen Nadels Behauptung, der Schwede sei Antisemit gewesen, erhob Stockholms Mosaische Gemeinde prompt Protest, ebenso Direktor Gilel Storch, der den Jüdischen Weltkongreß und das Jüdische Rettungskomitee in Schweden vertritt. Mit Storch hatte Bernadotte bei der Rettung jüdischer KZ-Insassen 1945 eng zusammengearbeitet. Proteste hagelte es auch gegen ein den Grafen belastendes, ominöses Papier, das Nadel dennoch als Beweis präsentiert: die angebliche Kopie eines angeblichen Bernadotte-Briefes an den Reichsführer-SS Heinrich Himmler. Datum: 10. März 1945.


    Und nur um klarzustellen, dass es schamlos ist, sich in dieser Sache auch noch das Andenken an die Opfer des Holocaust zu missbrauchen, will ich Ihnen noch einmal die Worte des dänischen Reichsbund der ehemaligen KZ-Häftlinge vor Augen halten.


    „Den Besuch des Mörders in Dänemark lehnen wir ab“, protestierte der dänische „Reichsbund der KZ-Häftlinge von Neuengamme“.



    Und er betonte: „Mit Abscheu.“..


    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44418139.html



    • Diese copy & paste Aktionen nerven einfach.
      Sie picken sich aus ihrer link Sammlung einfach immer das raus was Ihnen gerade gut in dem Kram passt. Das ist sehr unredlich.
      Israel befindet sich im Jetzt, von der Landfläche ist es unglaublich klein, ohne nagev ist es größenmässig fast sowas wie ein Stadtstaat. ZUdem haben die Araber Israel zum erzfeind erklärt, nicht Israel die arabischen Muslime.
      Natürlich gibt es in Israel Probleme, die Mauer und Checkpoints, auch die Ungleichbehandlung der Palästinenser, aber man muss doch hinterfragen wo das herkommt.
      Das Elend der Palästinenser ist doch von den Arabern gewollt, das Pfand um aufzuzeigen wie böse und schlecht Israel ist. Bloss das ist doch sofort selbst für 10 Jährige durchschaubar.  
         

  36. Ach Jane,
    das was sie „Rezensionen“ zu Tilman Tarachs Buch nennen –was haben diese „Rezensionen“ denn IN DER SACHE  zum Thema beigetragen?

  37. Was soll das alles?
    Die  Arabische Liga ist der Erzfeind Israels, und dadurch das immer mehr arabische Muslime nach EU einwandern schleppen sie den Judenhass wieder neu in EU ein. Sie gehen erschrecklich offen damit um, der JUden/Israelhass ist bei Ihnen substanziell, praktisch ist JUden nicht möglich mit einer Kippa oder Davidsstern sich frei in EU zu bewegen. Das viele dann auch für den „Notfall“ einen israelischen Pass anstreben ist kein Widerspruch.

    Ach na ja, bei Ihnen kommt man argumentativ eh nicht weiter. 

    JUden und Israelis tun gut daran nur auf sich selbst zu vertrauen sonst haben sie ein neues shoah.

  38. Ach  Jane,
    Sie interessiert es nicht, wie bleischwer der düstere Schatten der deutschen Nazivergangenheit über dem Nahostkonflikt steht.
    Wirkliche Fakten, was die deutsche Nazivergangenheit angeht, interessieren Sie nicht. Genaue und penible Forschungsarbeiten wie das immer wieder zu nennende Buch von Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers „Halbmond und Hakenkreuz“ sind Ihnen zuwider.
    Der Name Walter Rauf kommt in Ihren unzähligen Megamails nicht einmal vor. Walter Rauf einer der Hauptverantwortlichen für die Durchführung des Holocaust in Osteuropa, „Erfinder“ der Gaswagen, wurde mit seinen Schergen im Juli 1942 bereits nach Athen verlegt, um dort jederzeit nach Afrika und dann nach Palästina überführt zu werden, um einen weiteren Massenmord an den dort lebenden Juden durchzuführen. Die Truppen Rommels wurden geschlagen, so dass der Massenmord gegen die Juden durch Raufs Schergen in Afrika und Palästina in letzter Minute verhindert wurde (ausführlich in Halbmond und Hakenkreuz Seite 137 ff Mallmann/Cüppers).
    Keinesfalls darf den Arabern und Muslimen unterstellt werden, dass diese einem ähnlich ausgeprägten Antisemitismus unterliegen, wie das christlich geprägte Europa insbes. Deutschland der nach Auschwitz führte. Erst das verdorbene Gift, das die deutschen Nazis über die Araber ausgegossen haben, hat den Nahostkonflikt zu dem gemacht was er heute ist. Dazu findet man in Ihren unzähligen Megamails kein Wort.
    Dazu lesen Sie bitte diesen Auszug aus Klick-nach-Rechts:  http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2001/04/islamisten.htm :
    In der jordanischen Zeitung ‚Al-Sabil’ war beispielsweise 1999 zu lesen: „Wir müssen von unseren Vorbildern lernen und übernehmen, was für unser arabisches Anliegen wichtig ist. Hitler erreichte, was den Arabern bisher nicht gelang: Er reinigte sein Land von den Juden. Betrachtet Hitler und gebt deshalb die Hoffnung auf ein befreites Jerusalem nicht auf.“ Beispiele solcher Art könnte man noch viele aufführen. Hier soll nur noch kurz auf das Freitagsgebet vom 13. Oktober 2000 in der Sultan Aal Nahayan-Moschee in Gaza verwiesen werden. Der Prediger Dr. Ahmet Abu Halabiya, Mitglied von Arafats Autonomiebehörde rief dort zum Judenmord auf: „Habt kein Mitleid mit den Juden, egal wo ihr seid, in welchem Land auch immer. Bekämpft sie, wo immer ihr seid. Wo immer ihr sie trefft, tötet sie. Wo immer ihr seid, tötet jene Juden und Amerikaner, die wie sie sind – und jene, die sie unterstützen….“
    Auszug Ende
    Hier http://vimeo.com/16779150kann man bei c.a.5,46 Min sehen, wie der Judenhass den Kindern im Nahen Osten eingebimst wird.
     
    Wenn man Ihnen aber Beispiele der Hoffnung vorstellt, wettern Sie dagegen an, weil Sie in Panik geraten, da Sie fürchten  Araber und Muslime nicht mehr für Ihr eigenes Ressentiment instrumentalisieren zu können.
    Hier nochmal die Beispiele der Hoffnung:
    British Muslims for Israel: http://www.britishmuslimsforisrael.com/BMFI/Welcome.html, oder
    Kasim Hafeez http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4220976,00.html, oder
    Ismail Khaldi:http://www.alondon.net/index.php?action=art&id=5762&lang=en_GB oder
    Indian Muslim Leaders Praise Israel During Official Visit: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/123448#.T7iwwdyr8s9
     
     

  39. Aus 2 Rezensionen zu Tilman Tarrachs Buch, dass Stoff liefern soll zur Verunglimpfung der Kritiker der Besatzungspolitik und der besatzungskritischen LInken:
     
    ….Das Anliegen, alles seiner Sichtweise zu unterwerfen, indem er die Präsentation der Faktenlage jener anpasst, ist zu leicht zu durchschauen.
     
    Das Buch beginnt “stilvoll” ohne Einleitung, indem sich der Autor sofort das Hebron-Massaker von 1929 vorknöpft….Dennoch behauptet er unverdrossen, dass lediglich „einige“ Juden von ihren arabischen Nachbarn gerettet worden wären, obwohl es nicht etwa „einige“ Juden waren, die durch ihre arabischen Nachbarn gerettet wurden, sondern 435 – also zwei Drittel der gesamten jüdischen Gemeinde.
     
    Aber auch sonst liegt bei Tarachs Bodycount einiges im Argen….
     
    Ähnlich wie in diesem Kapitel verhält es sich mit den anderen: Falschdarstellungen, interessierte Quellenauswahl, Halbwahrheiten und Verdrehungen. Dieses Buch ist nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt ist….Doch wer kontrolliert schon Fußnoten, mag sich Tarach gedacht haben.
     
    Wer allerdings keine Lust hat, Märchen über die Geschichte Israels und Palästinas zu lesen, sollte besser bei den anerkannten Historikern bleiben – ob nun rechts wie Benny Morris, liberal wie Tom Segev oder links wie Ilan Pappe. Bei diesen Leuten, deren Werke bisher noch nirgendwo widerlegt wurden, kann man sich wenigstens einigermaßen sicher sein, dass sie keine Lügen und Halbwahrheiten verbreiten, sondern nach strengen akademischen Regeln arbeiten.
     
    ….Aber irgendwo müssen geläufige Lügen ja auch in die Welt kommen. Das Schema dabei ist immer das gleiche: Jemand schreibt eine Behauptung auf, und alle zitieren sie voneinander, so dass es bald erscheint, als sei diese Erfindung eine felsenfeste Tatsache. Um die ganzen Manipulationen ausfindig zu machen, müsste man sich durch alle Fußnoten bei Tarach quälen und seine Quellen wiederum selbst einer Prüfung unterziehen….


    Das kann ich auf Grund von Zeitmangel im Moment nicht leisten. Aber bei nun schon drei Auflagen sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, ob es sich nicht langsam lohnt, diesem Schwindel-Doktor ein für alle Mal das Handwerk zu legen…


    http://schmok.blogsport.eu/2010/04/08/tilman-tarach-der-neue-deutsche-alan-dershowitz/


    Was ist es denn nun, was die Antisemiten vor 45, die Antizionisten, die „Israelkritiker“ nach 45 bewegt? Dr. jur. Tarach ist nicht der erste und wird nicht der letzte sein, der Schemata des Zusammenhangs von autoritärem Charakter und Antisemitismus  mit wachsender Begeisterung wiederkäut, wie man das mit Heiligen Texten zu tun pflegt, dass sie hintenraus als der Weisheit letzter Schluss fallen. Amen. Weil Dr. Tarach das so exemplarisch tut, schadet es nichts, sein Häufchen Dogma anzuschauen:
     
    Der Hassschwerpunkt aller Antisemiten [Antizionisten, Israelkritiker] ist gegen die Idee der Emanzipation des Individuums von den Zwängen der Natur und vor allem der Gesellschaft gerichtet; Judenfeinde sind stets Feinde der individuellen Freiheit und der Geistes…..
     
    …Die Juden, die so genannten Volksfeinde, die Schwulen, die Intellektuellen, aber auch alle anderen, die im Verdacht stehen, das eigene Glück zum Handlungsmaßstab zu machen, wirkten „zersetzend“ – so heißt es. „Zersetzen“ bedeutet hier, ein Kollektiv in seine Einzelteile aufzulösen.“


    Das soll ein Portrait der anti-zionistischen Linken sein? Völkisch, Anti-Schwul,Anti-Intelektuell – das mag fraglos auf die National-Sozialisten zutreffen – die Linke ist da aber in keiner Weise portraitiert – ganz im Gegenteil, man denke nur an deren hochintelektuelle und ehrenwerten (übrigens jüdischen) Vertreter, wie z.Bsp. Erich Fried, Noam Chomsky, Naomi Klein etc. anti-schwul, völkisch – ich glaube Herr Tarrach fantasiert sich da auf einen ziemlich bizarren Planeten.


    Unterscheidungskunst, die Fähigkeit zur Unterscheidung kann sehr schnell in Sackgassen geraten; das passiert z.B. dort, wo statt Differenzen Negationen erscheinen, wo statt Unterscheidungen Oppositionen, bloße Gegensätze konstruiert werden.


    Dr. Tarach braucht Teufel, um Israel zu verteidigen. Dr. Tarach arbeitet mit zwei Antagonismen: gutes (emanzipiertes) Individuum versus böses (reaktionäres) Kollektiv und böses (paternalistisch strukturiertes) Kollektiv versus gutes (jüdisches, sei es (vermeintlich) religiöses, sei es nationales) Gegenkollektiv. ..
     
    Wenn ich den Schockschwerenot geschüttelten Cocktail von Dr. Tarach einigermaßen verstanden habe, ist Am Israel, das Volk Israel nicht nur ein von Antisemiten halluziniertes Gegenkollektiv, sondern ein Kollektiv sui generis; hier stehen (jüdisches, israelisches) Individuum und Kollektiv nicht in Opposition, das Individuum muss das Kollektiv nicht negieren, um sich als freies Individuum zu emanzipieren. Der Jude/Israeli ist, so Dr. Tarach, der Prototyp des emanzipierten Individuums, der individuellen Freiheit und des freien Geistes; er macht das eigene Glück zu seinem Handlungsmaßstab; er unterwirft sich nicht dem (Gegen-)Kollektiv….


    Dr. Tarach beklagt: „Wer sich dem Kollektiv nicht unterwirft, wer alleine durch seine Existenz beweist, dass er sich sozialem Druck nicht beugen muss, der gilt nicht selten als (Volks-) Verräter…“ Hier würde ich gerne wissen, wie Dr. Tarach die Verurteilung von Juden, die sich kritisch mit der Politik Israels gegenüber den Palästinensern auseinandersetzen, als „selfhating jews“ (hier wird das Kollektiv mit dem Selbst identifiziert) oder die Attacke Henryk M- Boders, der einen deutsch-jüdischen „Israelkritiker“ als einen “Volksschädling“ verunglimpfte, bewertet….


    http://von-den-einzigwahren-freunden-israels.blogspot.de/2011/10/ist-dr-tilman-tarach-ein-freier-geist.html

     
    Da frage ich mich, inwieweit bei anti-deutschen Philosemiten letztendlich eine neue Art von Pro-Semitischer Religion herbeiphantasiert wird, als Gegenentwurf zu einem aus der eigenen Geschichte autoritär erfahrenen Kollektiv, dem sie als Individium nach wie vor entgegenzutreten ihnen eigentlich die Kraft fehlt. Daher suchen sie sich ein neues Kollektiv. Und so bauen sie sich ein idealisiertes Israel – und Judenbild, ein demagogisch verungflimpftes Bild der Goyim und Deutschen, der Linken (als ob’die Linke‘ exemplarisch für Deutschland wäre) zurecht – letzendlich eine FantasyWelt – ein manichäisches Weltbild von Gut und Böse, in dem sie sich selbst zu phantasierten strahlenden Helden schreiben.
     
    Wer Realitätsbezug ernst meint, wird hier wohl eher nicht fündig.

  40. „Die Briten ‘verhinderten’ nicht die nationale Heimstätte für die Juden, sie ermöglichten sie – allerdings so, wie sie es gesagt hatten…“

    Die britischen Mandatsmilitärs haben den der Mörder- u. VernichtungsHÖLLE Europa entkommenen Jüdischen Menschen die Flucht in das Mandatsgebietes Palästina – was davon noch übrig war – gewaltsam verhindert! Von Beginn an des MandatsAUFTRAGES der Völkergemeinschaft taten Sie dies – waren ausschliesslich mit der Etablierung arabischer Herrscher und arabischer Reiche beschäftigt.

    Jane, erstaunlich, dass Sie das Gegenteil revisionieren zu versuchen!

    Um der Umettiketierung aus der Fülle geschichtlicher Daten ein Ende zu bereiten. Die aktuelle völkerrechtliche Situation definiert klar, die Gebiete jenseits der Grünen Linie als zu Israel nicht zugehörig, da es jenseits derselben keinerlei Anerkennung hat.“

    Jane, dazu sind Sie völlig unkompetent, als das Sie sowas könnten.

    Dass Sie sich tatsächlich trauen zu behaupten, Israel würde von irgendwelchen Terrors anerkannt, wenn es irgendwelche deren Terror“Befehle“ und Vorgaben ausführt??? Märchenstunde mit allseits badischer Labertasche

    Genau weil die AraberObersten dies N I E tun werden, muss Israel für seine Sicherheit ALLEIN sorgen – dies tut Israel sehr gut – die jordanischen PalästinenserKämpfer haben das Gebiet 1967 an Israel VERLOREN!

    „grüne Linien“ sind Geschichte, denn diese sog. - über 60 Jahre versuchte – „Friedenslösung“??? ist GESCHEITERT! …Daran ändern weder Opfersalven für Araber, noch dämonisierendes Schimpfen auf Israel – Jane versucht es stets, scheint jedoch damit NICHT besonders „erfolgreich“ zu sein, weil vielleicht die Welt sich weitergedreht hat???

  41. Sebastian – es ist schon bemerkenswert, dass Sie selbst die Stimmen z.Bsp. der irakischen Juden – zur Sache nicht interessieren.
     
    Selbstverständlich wissen Sie alles besser – und jedem der daran Zweifel hat ist ein Anti-Semit – da haben Sie es sich schön bequem gemacht.

  42. Die Briten ‚verhinderten‘ nicht die nationale Heimstätte für die Juden, sie ermöglichten sie – allerdings so, wie sie es gesagt hatten:
     
    Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Erklärung zur Kenntnis der Zionistischen Weltorganisation bringen würden.
     
    Ihr ergebener Arthur Balfour
     
    Das »Churchill» White Paper von 1922 interpretiert die Balfour-Deklaration in einer Weise, die weniger günstig für die Zioni-sten ist. Diese Interpretation verwirft ausdrücklich, ohne allerdings den Autor zu nennen, einen Satz von Weizmann, der ihm einige Male »entschlüpft« war: »Palästina wird ebenso jüdisch werden wie England englisch ist.« Die britische Regierung präzisiert, dass es nicht die Aufgabe sein könne, »Palästina in eine jüdische nationale Heimstatt wieder umzuwandeln, sondern darum, eine solche Heimstatt in Palästina zu gründen«. Diese Heimstatt wird von ihr als einfache Entwicklung des bestehenden jüdischen Gemeinwesens beschrieben, das unter internationalem Schutz steht dergestalt, dass sein Bestehen gesichert ist »auf der Basis des Rechts und nicht der Toleranz«. Das Dokument legt außerdem fest, dass der zionistische Exeku­tivrat keine Rolle bei der Verwaltung des Landes spiele….


    http://www.cremisan.de/cms/front_content.php?idart=303


    Um der Umettiketierung aus der Fülle geschichtlicher Daten ein Ende zu bereiten. Die aktuelle völkerrechtliche Situation definiert klar, die Gebiete jenseits der Grünen Linie als zu Israel nicht zugehörig, da es jenseits derselben keinerlei Anerkennung hat.


    Gebietsgewinn durch Krieg wird durch das moderne Völkerrecht ausgeschlossen und Grenzveränderungen dürfen nur im gegenseitigen Einvernehmen und ohne Zwang vorgenommen werden. Die besetzten Gebiete haben zwar eine undefinierte Zugehörigkeit, allerdings wird das Recht der einheimischen arabischen Bevölkerung und darf auch nciht in Frage gestellt werden. Genauso wenig darf eine Besatzungsmacht eigene Bevölkerung ansiedeln – weshalb ALLE Siedlungen nach internationalem Recht illegal sind.


    Weil solche Verhandlungen, die eine Grenzänderung erlauben nur im gegenseitigen Einvernehmen erfolgen dürfen, müssen sich die Israelis eigentlich gemäß entsprechender UNO-Resolutionen ZUERST von den besetzten Gebieten zurückziehen, um dann zu einer Klärung der Grenze, zu einem palästinensischen Staat und zu einem Friedensabkommen zu kommen. Diese Voraussetzung haben die Israelis bis heute nicht erfüllt – ganz im Gegenteil.
     
    Weil der Status der besetzten Gebiete und auch Ost-Jerusalems interantional, als nicht zu Israel zugehörig UNUMSTRITTEN ist, dürfen z.Bsp. Waren aus den bestzten Gebieten,nicht zollfrei, als angeblich ‚israelische‘ Waren in die EU eingeführt werden.


    Hierzu entschied der IGH:


    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Donnerstag entschieden, dass israelische Waren aus dem besetzten Westjordanland nicht zollfrei in die EU eingeführt werden dürfen, weil das Okkupationsgebiet nicht Teil des Staates Israel ist.


    http://derstandard.at/1266541462835/Europaeischer-Gerichtshof-Zoll-fuer-Waren-aus-israelisch-besetzten-Gebieten


    Der israelische Siedlungsbau verstößt nach dem Verständnis der EU gegen die Genfer Konventionen und ist völkerrechtswidrig. In ihrem Artikel 49 legt die Vierte Genfer Konvention fest: „Besatzungsmächte dürfen Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerung nicht in besetzte Gebiete umsiedeln“. Israel argumentiert, die im Sechs-Tage-Krieg eroberten Territorien wären nicht im ursprünglichen Sinn „besetztes Gebiet“. Diese Auffassung akzeptieren selbst die USA als Schutzmacht Israels nicht.


    Weiterhin zur völkerrechtlichen Grundlage:


    Schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts verpflichtet etwa die Haager Landkriegsordnung Besetzungsmächte, den privaten Besitz wie auch, soweit dazu kein zwingendes Hindernis besteht, die Landesgesetze und das «öffentliche Leben» in besetzten Gebieten zu respektieren, und die Vierte Genfer Konvention von 1949 verbietet Zerstörungen von Privat- und Staatseigentum in besetzten Gebieten, außer wenn sie durch militärische Operationen absolut notwendig werden. Ausdrücklich Stellung zur Siedlungsproblematik nimmt Art. 49(6) derselben Genfer Konvention, der es Besetzungsmächten untersagt, Teile der eigenen Zivilbevölkerung in besetzte Gebiete zu deportieren oder zu transferieren.
    Dieses internationale Verbot entstand unter dem Eindruck der geschichtlichen Erfahrungen, die gezeigt haben, dass Besetzungsmächte Transfers der eigenen Bevölkerung vielfach zur Stärkung der eigenen Position sowie zur De-facto- Konsolidierung des territorialen und politischen Anspruchs fördern oder veranlassen. 
     
    Israel hat unter anderem argumentiert, dass die zivilen Siedlungen erlaubt seien, da sie Sicherheitsbedürfnissen dienten. Abgesehen von der Fragwürdigkeit des Standpunktes, dass die Siedlungen die Sicherheitsprobleme der Israeli tatsächlich verringern, ist diese Sichtweise schon deshalb verfehlt, weil Art. 49(6) ein absolutes Verbot enthält und im Gegensatz zu den anderen Absätzen des gleichen Artikels keine Ausnahmen vorsieht. Auch die Ansicht der israelischen Regierung, dass die Vierte Genfer Konvention nur dann Siedlungen verbiete, wenn durch sie die ansässige Bevölkerung tatsächlich verdrängt werde, weshalb Siedlungen in unbewohnten Gebieten nicht verboten seien, widerspricht dem klaren und keine Ausnahmen vorsehenden Wortlaut von Art. 49(6) wie auch der überwiegenden Lehrmeinung und der Auslegung durch das IKRK….
     
    http://www.friedenfuerpalaestina.org/grundlagen/siedlungen.htm#Illegal
     
    The UN Secretary-General, Ban Ki-Moon, demanded on Sunday the removal of the Israeli occupation in the Occupied Palestinian Territories, considering that the continuing of the Israeli occupation blocks the establishment of an independent Palestinian state, the Maan News Agency reported Sunday afternoon…


    http://www.imemc.org/article/62838


    Hier ein Video mit einer Stellungnahme der israelischen Menschenrechtsaktivistin Risa Zoll, B’Tselem, warum die Siedlungen illegal sind und zu Verstößen gegen die Menschenrechte durch Israel in den besetzten Gebieten:


    http://vimeo.com/19045761


    Vor wenigen Tagen erfolgte eine, neuerliche Deklaration der EU zum Thema:


    Meanwhile, the EU foreign ministers on Monday issued a harsh critique of Israel, saying the gathering pace of illegal settlement-building, settler extremism and ill-treatment of Palestinians threatens a two-state solution.
     
    “The EU expresses deep concern about developments on the ground which threatens to make a two-state solution impossible,” the bloc’s 27 ministers said in a statement issued during talks in Brussels.
     
    “The viability of a two-state solution must be maintained,” the three-page European Union statement added. Reiterating that settlements on occupied land are illegal under international law, the ministers notably condemned “the marked acceleration” of settlement building since the end of a 2010 moratorium and expressed “deep concern” over settler extremism and incitement in the West Bank….


    http://www.thenews.com.pk/Todays-News-1-108391-EU-slams-Israel-over-illegal-settlements


    (Wie erstaunlich, unsere Medien berichten so gut wie gar nicht!!!)


    Israel genießt Anerkennung seit 1948, obwohl es auch damals territorial den TeilungsVorschlag der UN, dem es zugestimmt hatte, überschritt. Diese Anerkennung erhielt es auch von der palästinensischen Autonomiebehörde – die Palästinenser erhielten umgekehrt nichts.
     
    Die gesamte Arabische Liga wäre bereit Israel anzuerkennen, wenn es seine völkerrechtlich illegalen Bestrebungen sein Staatsgebiet WEITER auszudehnen aufgiebt und somit aufhören würde die palästinensische Staatsgründung in der West-Bank und in Gaza für weitere hunderte Jahre zu sabotieren – in klarer Verachtung des Völkerrechts und der allgemeinen Menschenrechte.


    Natürlich gibt es zahlreiche Hasbara Schreiber und InternetSEiten, die für Leute wie Riciano entsprechend aufbereitetes Material zur Verfügung stellen, welche sich redlich Mühe geben, diese allgemein anerkannte Rechtsgrundlage zu verbiegen, aber das ändert nichts daran, dass es kein Land der Erde gibt, dass die Siedlungen als legal bezeichnet – Palästina JENSEITS der Grünen Linie hingegen wurde von mehr als der Hälfte der Länder der Erde anerkannt SO WIE AUCH ISRAEL innerhalb der Grünen Linie.
     
    Damit besteht eine klare Arbeitsgrundlage, die Israel leider seit zig Jahren torpediert, wodurch es sich Land und Ressourcen aneignet, die Menschenrechte der Palästinenser mit Füßen tritt und eine palästinensische Staatswerdung sabotiert.

     
     
     
     

  43. „Außerdem haben die Engländer die Osmanen mit Hilfe der Palästinenser vertrieben, denen sie im Vorfeld die Unabhängigkeit versprochzen hatten.
     
    Also ohne dieses Versprechen …“

    Jane, Sie als Völkerrechtlerin wissen nunwurklich ganz sicher um die prioritären FAKTEN – „bilaterale Verabredungen im Vorfeld“ – mulitlateral ganz KONKRET vom Völkerbund klar gefasste MandatsBedingungen! Zudem haben die Briten ja Ihr Versprechen TATsächlich gehalten, da sie von Beginn an ihres Mandates 1922 die 78%-Gebietsabtrennung von sog. Palästina forcierten und dies 1946 vollendeten – das Mandat erlaubte es – die Briten wurden jedoch NICHT dazu gezwungen! Das Mandat FORDERTE jedoch ausdrücklich formuliert GENAUSO, die Errichtung einer Heimstätte für das Jüdische Volk in sog. PALÄSTINA!  (Dies verhinderten die Briten GEWALTSAM bis zu ihrem Abzug – wie Sie vllt. und ALLE wissen!) Beides ist nun geschichtliche REALITÄT – für die einen leichter, die anderen überlebensgefährlich blutig schwer – ob es Ihnen gefallen mag oder nicht – KEINESWEGS ‘kreative Neuinterpretation’ geschichtlicher Fakten – machen Sie sich einmal „fit“ und wenn Sie in der Tat behaupten wollen, es sei falsch???, dann versuchen Sie doch einfach, diese F A K T E N zu  WIDERLEGEN! …bislang kam dazu von Ihnen nothing …niente … Diese historischen TATSACHEN haben überdies auch absolut NIX mit den USA, deren Präsidenten oder Gutachten des Internationalen Gerichtshofes zu tun – ALLESAMT direkt Unbeteiligte und damit Unbedrohte! Und ich schrieb Ihnen schon einmal, dass eine Ansicht, welche VIELE …oder eine überwältigende Masse teilen, allein DESHALB nicht automatisch richtig …oder richtiger sein muss??? – dafür gibt es wahrlich genügend traurigste Beispiele in der Menschheitsgeschichte! Wenn ALLES so rechtlich? eindeutig und klar sein sollte, wie Sie stets reflex- u. „gebetsmühlenartig“ posten, dann frage ich Sie, warum dies „vermeintliche Recht“ nicht militärisch durchgesetzt wird??? …wären Sie dafür, UN …Bundeswehr zur „Befreiung der Araber“ und Schaffung eines Freiraumes für sog. PaliFührer zu Ganoven- und GängsterTours??? Sie argumentieren für eine Schwächung, Delegitimierung Israels – nun und ich für sein HISTORISCHES Recht, genau da zu sein, wo Israel einst war und G’tt sei Dank wieder ist! …abschliessend: es passt so gar nicht zu Ihrem intelektuell suggerierten ArgumentationsStil? …als dass Ihnen weiter NIX zu „Sie reden einfach nur BlaBla“ einzufallen bleibt – Jane, geben Sie sich doch etwas mehr Mühe!

    Shabbat Shalom

  44. Konferenz „Remember Baghdad“ kratzt am zionistischen Narrativ
     
    „Die orientalischen jüdischen Gemeinden waren nicht Teil des zionistischen Entwurfs, der im Wesentlichen ein europäisch kolonialistischer war. Erst nach der Gründung Israels richtete die israelische Führung ihre Aufmerksamkeit auf die arabischen jüdischen Gemeinden.“
     
    …glaubt man den jüdisch-irakischen Teilnehmern an der Konferenz „Remember Baghdad“, die von mehreren Organisationen gemeinsam (OIIP, IPP, Renner, Hammer-Purgstall) veranstaltet wurde, so war es keine glückliche Heimkehr ins Gelobte Land. Die Vorgeschichte und die Umstände des Exodus der Juden aus dem Irak, wie sie bei der Konferenz erzählt wurden, unterschieden sich zum Teil beträchtlich vom israelischen Mainstream-Narrativ: Es sei auch oder vor allem ein von der zionistischen Führung betriebener „Transfer“ gewesen…


    Dass die Juden ihr Vermögen zurücklassen mussten, was in der gängigen Geschichtsauffassung allein den arabischen Ländern angelastet wird, ist für den Soziologen Yehouda Shenhav so gewollt: um Israel vor palästinensischen Entschädigungsansprüchen zu schützen. Deshalb unterstütze Israel auch keine individuellen Ansprüche irakischer Juden an den Irak: Es sei wichtig, dass das „kollektiv“ bleibe….
     
    …Der Autor Sami Michael stellte fest, dass das ideologische Diktat der Zionisten eine unparteiische Darstellung des Lebens der Juden im Irak ummöglich gemacht habe. Nun wollen diese Juden ihre Geschichte zurück – ein neues Museum wird angedacht, jenes in Tel Aviv erwähne etwa jene irakischen jüdischen Führer nicht, die sich dem Zionismus widersetzten…


    Es herrschte weitgehend Einigkeit auf der Konferenz, dass die Ethnisierung des Begriffes „Jude“ in der arabischen Welt erst eine Folge der israelischen Prägung des Gegensatzes von Jude/Araber sei: In Bagdad habe es arabische Muslime, arabische Christen und arabische Juden gegeben…
     
    Die arabische Identität der irakischen Juden wurde zu Anfang und zum Ende der Konferenz zelebriert: War der erste Teil am Sonntag der Erinnerung an die Zeit vor dem Bruch gewidmet, so gab es am zweiten Tag ein „Oud Festival“ (arabische Laute), bei dem jüdische und nicht jüdische arabische Musiker verschiedener Generationen gemeinsam musizierten….


    http://derstandard.at/1704486


    Das Bemühen Juden aus der ‚Diaspora‘ nach Israel zu holen ist ja auch heute noch nicht beendet.


    Zu diesem Zweck wird der Antisemitismus gerne von zionistischer Seite beschworen, was nicht immer auf Zustimmung trifft.


    Zu tiefer Verstimmung in Frankreich haben Äußerungen des israelischen Ministerpräsidenten Scharon geführt, wonach Franzosen jüdischen Glaubens einem „wilden Antisemitismus“ ausgesetzt seien und das Land verlassen sollten.


    Proteste gegen diese Äußerungen gab es am Montag auch von jüdischen Organisationen in Frankreich, welche Scharons Worte als „wenig hilfreich“ bezeichneten. Ein Sprecher des Pariser Großrabbiners Joseph Sitruk sagte, die Frage der Auswanderung stelle sich nicht. „Juden Frankreichs – diese Bezeichnung bedeutet nichts. Es gibt französische Bürger jüdischen Glaubens, wie es französische Bürger anderen Glaubens gibt. Wir sind ein Teil der Seele dieses Landes“, sagte der Sprecher….


    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/antisemitismus-franzoesische-juden-empoert-ueber-scharon-1176744.html
     
    Und 1967:


    Unverschämt fanden viele französische Juden einen Brief, den der reichste jüdische Franzose, Baron Edmond de Rothschild (geschätztes Privatvermögen: eine Milliarde Mark), an seine etwa 500 000 französischen Glaubensbrüder verschickte.
    Der Pariser Finanz-Krösus Edmond, 40, ein Vetter des Großbankiers Guy de Rothschild, forderte Frankreichs Juden auf, zehn Prozent ihres Einkommens als Steuer für Israel zu opfern, wie es das altjüdische Gesetz vorschreibt. Denn der „militärische Sieg“ müsse „gefestigt“ werden. „Das kann nur vom jüdischen Volk getan werden“, folgerte der Baron, „das heißt, von jedem von uns.“


    Hunderte französischer Juden verwahrten sich dagegen, als „jüdisches Volk“ bezeichnet zu werden, Hunderte monierten den völkischen Ton. Professorin Hadamard: „Hat er (Edmond de Rothschild) niemals daran gedacht, daß der Prosemit, der sich einem „auserwählten Volke“ zugehörig fühlt, ebenso ein Rassist ist wie der Antisemit?“….


    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46265020.html


    Das hat sich ja nun geändert:


    100 000 französische Juden leben in Israel, ihre Zahl wächst ständig. Jedes Jahr wandern 2500 Juden aus Frankreich ein – ein Motiv ist der zunehmende Antisemitismus in ihrer Heimat. Der Terrorangriff in Toulouse droht eine neue Einwanderungswelle auszulösen…
     
    http://nachrichten.rp-online.de/politik/juden-fliehen-nach-israel-1.2760986
     
    Die Bemühungen französische Juden ( dem größten jüdischen Bevölkerungsanteil in einem europäischen Land) zur Immigration nach Israel zu bewegen dürfte nun Früchte tragen.
     
    Der Konflikt zwischen Muslimen und Juden führt zu zunehmenden Spannungen in Frankreich. Die Attentate von Toulouse, welche lt. Bekennerschreiben des Attentäters als ‚Rache‘ für die toten Kinder von Gaza verübt wurde, dürten nun viele dazu bewegen auszuwandern.
     
    (ich habe Rache in Anführungszeichen geschrieben,nicht weil ich die toten Kinder in Gaza nicht auch als Opfer eines Massakers sehe, sondern weil die jüdischen Kinder in Toulouse wohl kaum diejenigen sind, an denen man sich rächen könnte – die können ja nichts dafür, weshalb man so eine Aussage auch nicht unkommentiert wiedergeben kann)
     

  45. Riciano – Sie reden einfach nur BlaBla –
     
    Außerdem haben die Engländer die Osmanen mit Hilfe der Palästinenser vertrieben, denen sie im Vorfeld die Unabhängigkeit versprochzen hatten.
     
    Also ohne dieses Versprechen, welches sie brachen, wären sie gar nicht in die Lagegekommen den Juden auch irgendwas zu versprechen und dabei handelte es sich ausdrücklich NICHT um einen Nationalstaat und die Rechte der einheimischen Bevölkerung sollten dadurch ausdrücklich NICHT in Frage gestellt sein.
     
    Ich habe hier nun schon oft genug eine riesen Sammlung eindeutiger Zitate zahlreicher amerikanischer Präsidewnten, Gutachten des IGH etc. seit Anbeginn der Besatzung eingestellt. Ich werde das jetzt nicht noch mal machen, aber Sie wissen Bescheid – also hören Sie auf mit ihrer ‚kreativen Neuinterpretation‘ geschichtlicher Fakten.
     
    Oder wollen Sie jetzt behaupten, die USA würden in böser Absicht das Völkerrecht ‚verbiegen‘ um Israel zu schaden?  Na das wäre dann doch wohl ein bischen sehr gewagt.

  46. Na – dann willkommen im Zeitalter der Barbarei! Und erzählen sie den Arabern nichts von Menschenrechten und Demokratie.“

    G’tt sei DANK, dass es NICHT mehr so ist und solche zutiefst unangenehmen Zeitgenossen KEINE neue Barbarei mehr anzuzetteln in der Lage sind!

  47. Jane, Sie wissen doch, dass es völkerrechtlich ein eindeutiges Votum gab, nach dem Ende der osmanischen Herrschaft auf Gebiet „Palästina“ – die Einrichtung einer Heimstätte für das Jüdische Volk zu fördern. Nur weil die Britischen Mandatsmilitärs genau DIES bis zu deren Abzug GEWALTSAM verhinderten, damit ein exposives Vakuum hinterliessen, bedeutet dies doch NICHT, der Mandatsauftrag könnte sich damit erledigt haben und sog. Palästina wird in arabische DespotenReiche aufgegliedert, so, wie es 1946 mit Transjordanien glückte! Die damalig dort etablierten Herrscher waren KEINE angestammten Einwohner – es gehörte ihnen NICHT und dennoch stellt dies keiner in Frage – bei Israel ist dies reflexartig anders? Israel musste genau deshalb seine Geschicke selber in die Hand nehmen, um ÃœBERLEBEN zu können – Ihnen half KEINER – ganz im Gegenteil!
    Israel schaffte mühevoll so etwas wie STABILITÄT und verlässlich staatliche Strukturen, wurde dabei mehrfach angegriffen und Dank auch Ihnen bis heute terrorisiert! Ich weiss, dass Sie die Geschichte vor Ort nicht sonderlich zur Kenntnis nehmen können …wollen …
    KEIN Mensch begibt sich freiwillig zurück in Gefahr …

  48. Riciano -jenseits der Grünen Linie endet das israelische Staatsgebiet, da leben Menschen, von denen viele schon einmal alles verloren haben und die sich dort eine neue Existenz aufgebaut haben, oder die auch schon immer da zu Hause waren.
    Es gibt keine Entschuldigung dafür seine Grenzen auszuweiten und den Menschen wegzunehmen was ihnen gehört. Und es gehört ihnen auch nur, dass was ihnen gehört, ihnen gehört nicht ‚Jordanien‘ und sich brauchen sich nicht etwa ‚rechtfertigen‘ dafür, dass sie leben wo sie leben und dass ihnen gehört, was ihnen gehört.
     
    Das Finanzgebaren Arafats war wohl tatsächlich zweifelhaft – aber was ändert das – wie lange soll denn die Besatzung noch weitergehen? Selbst seine Kritiker bezeugen allerdings, dass er selbst tatsächlich stets bescheiden lebte – aber das rechtfertigt nicht das intransparente Finanzgebaren.
     
    Will sich Israel dauerhaft ein Pariavolk unterwerfen?
     
    Was ist denn Ihre Perspektive? Mal bitte ganz konkret – WIE SIEHT IHRE VORSTELLUNG FUER EINE LOESUNG AUS?
     
    Was soll man denn von einem Mann wie Sharon oder israelischen Soldaten halten, die massenhaft Zivilisten umbrachten – tatsächlich viel mehr als um gekehrt. Das sind auch Mörder, insofern es sich nicht um echte und unmittelbare Notwehr handelte. Sie sagen doch immer Israel wäre im Krieg mit den Palästinensern. Aber die Palästinenser haben keinen Staat. Sie führen Krieg gegen ein Volk ohne Staat, gegen ein Volk dessen Infrastruktur von Israel regelmäßig zerstört wird, gegen ein Volk, dass sich wehrlos stellen soll – warum? Natürlich beschaffen Sie sich Waffen – DUERFEN SICH PALAESTINENER NICHT GEGEN DIE ISRAELISCHEN UEBERGRIFFE WEHREN? Die ganze Besatzungspolitik ist ja ein massiv, agressiver Ãœbergriff.
     
    Wer hat denn diesen Krieg begonnen`? Niemand zwingt die Israelis dazu diesen ‚Krieg‘ zu führen, um sich völkerrechtswidrig Land anzueignen, dass ihnen nicht gehört und Millionen von Menschen anscheinend für immer und ewig einem Militärregime zu unterwerfen.
     
    So lange das so ist, brauchen Sie mir nichts arabischen Potentaten zu erzählen. Natürlich geht es den Muslimen in Israel besser als in Syrien oder Iran. Aber die Palästinenser in den besetzten Gebieten sind letztendlich rechtlose vogelfreie Menschen, auf Gedeih und Verderb den Israelis ausgeliefert – und das ist ein Skandal – ein Zustand, der sich niemals hätte etablieren dürfen – und deshalb hat die UNO seinerzeit auch Israel zum Rückzug aufgefordert – DAS  war ursprünglich DIE Voraussetzung um Friedensgespräche einzuleiten. Dazu ist es leider bis heute nicht gekommen.
     
    SO – kann das natürlich nichts werden und das Verhalten der Israelis wird SO zu nichts führen. Es wird keine Anerkennung geben für die Annexion Ost-Jerusalems und für das West-Jordanland. Es widerspricht dem Völkerrecht.


    At a recent debate with J-Street’s Ben-Ami, rightist intellectual William Kristol helped answer a question the right has been avoiding: What do you intend to happen if you do not end the occupation?
     
    The question is simply: What do you intend to happen if you do not end the occupation?


    For the left – for Jeremy Ben-Ami in the debate in New York – the answer is starkly clear. The Palestinians will demand one-man-one-vote. Israel will be unable to withstand that demand. Israel will lose its character as the Jewish sovereign state and will become, in effect, a bi-national state. The ‚one-state solution.‘


    But Kristol is not one to dissemble or blather. His answer is chillingly straightforward: We can withstand a Palestinian demand for one-man-one-vote. The indefinite maintenance of the current status quo “is also an option.“…


    http://www.haaretz.com/opinion/israel-s-right-wing-wants-to-maintain-the-occupation-status-quo-1.431139


    Na – dann willkommen im Zeitalter der Barbarei! Und erzählen sie den Arabern nichts von Menschenrechten und Demokratie.

     

  49. Heitat mit dem Friedensnobelpreisträger:

    „Wenige Monate zuvor war Suha zum Islam konvertiert.

    Das Paar mit der gemeinsamem Tochter Zahwa lebte bis zum Beginn der zweiten Intifada in einer Prachtvilla im Gazastreifen, obwohl Suha in den palästinensischen Gebieten nie akzeptiert wurde und klar diskreditiert und unerwünscht ist. Sie ließ sich in teuren deutschen Limousinen durch die staubigen und zerstörten Straßen von Ramallah fahren und trug Designerkleider aus Paris und London. Politisch wurde Arafat nie von seiner Frau unterstützt. Sie brachte immer wieder die palästinensische Führung gegen sich auf, indem sie sich etwa über den durch die USA vermittelten Frieden, den ihr Mann und Benjamin Netanjahu 1998 unterschrieben, lustig machte.

    Seit 2001 lebte Suha und Tochter in einer Suite im Pariser Luxushotel Bristol, welche durch monatliche Zuwendungen Arafats in Höhe von etwa 100.000 Dollar finanziert worden sein soll. Die Anfeindungen zwischen Palästinenservertretern und Suha erreichten Ende 2004 während des Pariser Krankenhausaufenthalts Arafats ihren vorläufigen Höhepunkt. Solidaritätsbekundungen durch Mitglieder aller nationalen Parteien und Organisationen für den todkranken Präsidenten auf der einen sowie Spott und Häme für Suha auf der anderen Seite machten die tiefe Abneigung der Palästinenser deutlich. Grund für die Anfeindungen ist das Vermögen der PLO in Milliardenhöhe, welche bis zu seinem Tod von Arafat verwaltet wurde.“

    Milliardäre der Welt

    Das von ex-Präsident Hosni Mubarak beiseite geschaffte Vermögen wird auf 40 bis 70 Milliarden Euro geschätzt. Genaue Summen kennt niemand und die Europäer beeilen sich jetzt, die Konten von Mubarak und seiner Familie zu sperren…
    Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 15. Februar 2011
    Mubarak hat also in den 30 Jahren seiner Präsidentschaft etwa so viel Geld beiseite geschafft, wie die Amerikaner seit dem Friedensvertrag mit Israel in Form von Wirtschafts- und Militärhilfe nach Ägypten gepumpt haben. Erstaunlich ist, wie schnell plötzlich alle Welt über Mubaraks Reichtum informiert ist, aber offenbar selbst die Amerikaner nichts von der persönlichen Bereicherung des Präsidenten wussten. Die Entrüstung der  Europäer klingt zynisch und unglaubwürdig, wenn jetzt die Schweizer Banken und die britische Regierung innerhalb von Tagen wissen, wo Mubarak investiert hat.
    Mubarak ist freilich kein Einzelfall. Erst als Jassir Arafat in Paris im Sterben lag, wurde auch über sein persönliches Vermögen diskutiert. Bis dahin schauten die Europäer geflissentlich weg und wollten von Korruption in den Palästinensergebieten nichts wissen. Munter pumpten sie Milliardenbeträge nach Ramallah, um beim Aufbau von „Palästina“ mitzuhelfen. Das amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes reihte den Palästinenserführer schon 2003, also noch vor Arafats Tod, unter die zehn reichsten Herrscher der Welt mit einem vermeintlichen Vermögen von „nur“ 300 Millionen Dollar. …Wie Forbes anmerkte, hätten die ihre Vermögen nicht durch „erfolgreiches Unternehmertum“ angehäuft wie Bill Gates oder Warren Buffet. In neueren Listen hochvermögender Staateschefs stehen die Namen vieler arabischer Ölscheichtümer neben dem König von Thailand, Silvio Berlusconi, Chiles Präsident und des ehemaligen Premierministers von Libanon, Saad Hariri, dessen ermordeter Vater Rafik Hariri seine Millionen in Saudi Arabien angehäuft hat. Als „unsäglich korrupt“ bezeichnete ein israelischer Experte den pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari, dem Witwer der ermordeten Benazir Bhutto. Sein Vermögen wird auf 1,8 bis 4 Milliarden Dollar geschätzt. Sogar in Afrika gibt es Multimillionäre, so der König von Swaziland. Gut betucht mit einigen Millionen sind auch europäische Premierminister oder ehemalige Regierungschefs, darunter Jacques Chirac, David Cameron und Gerhard Schröder, der angeblich eine Million Dollar im Portemonnaie hat. Der türkische Premierminister Recep Tayip Erdogan nagt mit geschätzten 1,8 Millionen auch nicht am Hungertuch, während es Vladimir Putin richtig gut geht. Mit einem geschätzten Vermögen von 150 Millionen Dollar und vielleicht gar 4 Milliarden wurde Putin schon als „reichster Herrscher Europas“ bezeichnet. Auf den Listen stehen die Namen von Herrschern in Ländern, die eher als bitterarm und Empfänger von Entwicklungshilfe bekannt sind, darunter Indonesien, Nepal, Bangaladesch und  Montenegro.
    Arafats Geheimkonten wurden bis heute nicht gefunden und werden wohl auch nicht sehr intensiv gesucht, obgleich es sich zweifelsfrei um Gelder handelt, die er seinem Volk gestohlen hat. Der tunesische Präsident Zinedine Ben Ali hat laut Presseberichten sein gestohlenes Vermögen in Goldbarren mitgenommen und wird in den Listen der Millionäre nicht einmal aufgeführt. Angesichts der Aufregung über das Vermögen des ägyptischen Präsidenten wäre es vielleicht an der Zeit, dass die Amerikaner, Europäer und andere Geberländer an ihre Botschaften nicht nur Wirtschafts- und Militärattachés aussenden, sondern auch Rechnungsprüfer.  
    (C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com“

    „Der Ex-PLO-Finanzchef Jawid Al’Ghussein erzählt über Jassir Arafat:
    „Er hat überall auf der Welt Konten. Er stellte sicher, dass niemand wußte, wo das Geld ist. Er hat die Strukturen miteinander verwoben, niemand kannte das Gesamtbild. Es haben etwa 12 verschiedene Finanztöpfe existiert. Viele der Leute, die in der PLO in Schlüsselpositionen arbeiteten, haben ihre Tasche mit Geld vollgestopft und sind Multimillionäre geworden. Manche wurden sehr reich, extrem reich.“

    „Wie man als Führungskader der Palästinenser extrem reich werden kann, deckte report München bereits am 7.Juni auf: Steuereinnahmen, Zölle und Hilfsgelder werden über ein Geflecht internationaler Briefkastenfirmen und geheime Bankkonten in aller Welt verschoben – rund eine Milliarde Dollar innerhalb von nur fünf Jahren.

    Möglich ist daher auch, dass EU-Gelder für die notleidenden Palästinenser auf den Konten von Arafats Bombenbauern landeten.

    Aber wenn man heute Belege dafür sieht, dass hunderte Millionen verschwunden sind, dass Korruption herrscht und dass Arafat sich auch persönlich dort bedient hat, muß man diese Gelder in dieser Größenordnung in Frage stellen.

    Aus den internationalen Hilfsgeldern finanzierte Arafat auch die Verteidiger seiner Macht: die Al`Aqsa-Märtyrerbrigaden, die sich nun plötzlich gegen ihn erheben. Zahlreiche Dokumente, die report München vorliegen, belegen den enormen Finanzbedarf seiner Terrorgruppen. In einem Dokument fordern die Martyrerbrigaden – diesmal zum Bau von Granaten – 80 000 Dollar an. Geld gab es auch für die Anleitung zum Bau von Sprenggürteln, wie ein wohl erstmals ausgestrahlte Demonstrationsvideo zeigt, und zur Unterstützung für die Familien der Selbstmordattentäter. Blutige Realität. Am 19. August 2003 reißt ein Selbstmordattentäter bei einem Anschlag in einem Bus in Jerusalem 20 Menschen mit in den Tod. Unter den Opfern ist auch eine amerikanische Touristenfamilie, deren zweijährige Tochter von der Bombe zerfetzt wurde.

    Attentat, mitten in Tel Aviv. Opfer der Bombe: eine Israelin. Und wieder sprechen Arafats Al`Aqsa-Brigaden von einem Vergeltungsschlag gegen die Politik des jüdischen Staates: „Wir können an jedem Ort in Israel zuschlagen!“, prahlt ein Terrorist.“

    „Der US-Geheimdienst hat wenige Tage nach dem Tod von PLO-Präsident Yassir Arafat ein weitverzweigtes Netzwerk von Unternehmensbeteiligungen, Fonds und Briefkastenfirmen entdeckt, das von Kanada über die Karibik bis Nordafrika reicht und gemeinsam mit Bankkonten auf einen Wert von rund 1,5 Milliarden Dollar geschätzt wird.

    Laut dem FORMAT-Bericht scheint sich der Verdacht zu erhärten, daß Yassir Arafat trotz seiner offen zur Schau getragenen Bedürfnislosigkeit unermessliche Reichtümer angehäuft hat: Laut CIA-Informationen kaufte er etwa im Jahr 2001 über eine in Aruba domizilierte Gesellschaft namens Agamac einen nagelneuen Challenger-Privatjet um 23,4 Millionen Dollar, zudem spendierte der ägypitsche Telekom-Mogul Naguib Sawiris einen Learjet um 10,2 Millionen Dollar, der im Eigentum einer Aruba-Company namens Avmax steht.

    Wie FORMAT weiter berichtet, hatte sich Arafat bereits Mitte 2000 einen Challenger-Jet zugelegt. Die Leasingfinanzierung des mit dem österreichischen Hoheitskennzeichen OE-IYA betriebenen Jets in der Höhe von 23 Millionen Dollar übernahm die Bawag Leasing.

    und so weiter und so fort …

    Jane, er arbeitete NICHT – er nahm NUR und leitete weiter für Morde!

    … in zivilisierten Gesellschaften nennt man sowas Gängster – Ganoven und Mörder!

  50. „… in ihrem eigenen Staat jenseits der Grünen Linie haben“

    Jane – die 78% des Gebietes „Palästina“ östlich des Jordanflusses sind mehr als grosszügig für „Palästinenser“, welche einen eigenen Staat brauchen! Die verbliebenen 22% sind ISRAEL – es wird keinen weiteren Staat geben, denn dies wäre für Israel und seine Bewohner rin unkontrollierbares ExistenzRisiko – wie Sie ja wissen. Es ist an der Zeit, den TATSACHEN „ins Auge“ zu sehen - ganz genauso, wie es ALLE Millionen Menschen, welche aufgrund der mordenden Barbarei der Scherken des ehemaligen Deutschen Reiches Ihre geliebte Heimat VERLOREN …oder sich mit den NEUEN Grenzen in völlig anderen Staaten wiederfanden, auseinandersetzen mussten. Das Schüren religiöser, politischer oder welchen auch immer motivierten Hass auf Israel wird NIX …rein gar nix an den F A K T E N ändern – auch Sie, Jane, werden dies irgendwann einmal zur Kenntnis nehmen MÃœSSEN …es sei denn, Sie sind für weitere Kriege und Mord an unschuldigen Menschen???

    Zwischen Mittelmeer und Jordan – I S R A E L – was denn sonst.

  51. Dieser Hasan Afzal, der sich also vollmundig, ‚Direktor der Muslime für Israel‘ nennt und bereits für Interview mit Jerusalem Post etc. gebucht wurde, steht mit ziemlicher Sicherheit z.Bsp. hier auf der Gehaltsliste:
     
    Israeli students to get $2,000 to spread state propaganda on Facebook…
     
    The National Union of Israeli Students (NUIS) has become a full-time partner in the Israeli government’s efforts to spread its propaganda online and on college campuses around the world.
    NUIS has launched a program to pay Israeli university students $2,000 to spread pro-Israel propaganda online for 5 hours per week from the “comfort of home.”..
     
    http://electronicintifada.net/blog/ali-abunimah/israeli-students-get-2000-spread-state-propaganda-facebook
     
    The NUIS program document explains:

    After training, the student will begin his activities. The student will do the activities in the comfort of his home, where every week he will be obligated to about 5 hours of activities for a period of one calendar year (not academic year). Students will be paid a total of NIS 7,500 [$2,000] to perform the tasks of the project, at least 5 hours weekly for a total of 240 hours of activities under the project umbrella.


    Der Stil passt auch ganz prima. So hat er schon diverse Webseiten aufgemacht – STandforPeace, MuslimsforIsrael etc. von irgend welchen anderen Muslimen, deren ‚Direktor‘ er angeblich sein will, ist da allerdings nichts zu sehen, keine weiteren Namen, Artikel – nichts


    Solche Typen tauchen immer wieder mal auf, haben sich kaufen lassen und verbreiten jetzt diesen ganzen schwülstigen, inhaltslosen Zionistenpropagandablabla.


    Hier mal ein realistischer und handfester früher Beitrag von Muslimen für Frieden:


    Yasser Arafat received the Nobel Peace Prize on December 10, 1994.
     
    Arafat abdicated from the terrorist activities and became a sincere contributor to ‘peace process’ and it led basis to the decision of awarding him with the prestigious Peace Prize. Making good the agreements signed in Oslo Accords and other pacts,Arafat and his organisation PLO accepted the Israeli supremacy over Palestinian territory and agreed to coordinate and cooperate for any successor negotiations towards resolving the remaining issues.
     
    If we look back today, the Nobel Prize for Arafat was justified for more than one reason. It was hard but formative on the part of the leader of an armed group to give up his stance of using force and take the route of peace talks and negotiations. Secondly, Arafat kept an active relation with major powers like the US and Israel just to bring peace to his homeland. His relations earned him some criticism from his own people but still his supporters remained far more loyal to him and his cause. In him, Palestinians found a revolutionary leader. Perhaps the biggest achievement of Arafat is that he managed to keep the identity of Palestinian Muslims intact as a nation even without an independent state. He was awarded the Nobel Peace Prize “to honor a political act which called for great courage on both sides, and which has opened up opportunities for a new development towards fraternity in the Middle East.” The Peace Prize given to him was not due to him being an avid member of ‘peace process’ but also because of his exceptional political standings, his concern and farsightedness for the Middle East issues, and his genuine efforts to give an independent land to the entire Palestinian Muslim nation.


    http://www.palestinefacts.org/pf_1991to_now_arafat_nobel.php


    Zur verreiteten israelischen Propaganda zur Deligitimation Arafats ging der israelische Geheimdienst leider vier Jahre zu spät und weitgehend ignoriert an die Öffentlichkeit:


    Am 10. Juni 2004 wurde Amos Malka, von 1998 bis 2001 Chef des militärischen Geheimdienstes (MI), in der Ha’aretz interviewt. er kritisierte die vorherrschende israelische Einschätzung der palästinensischen Führung scharf. Diese Einschätzung ist ein Produkt Amos Gilads, 1996 bis 2001 Chef der Untersuchungsabteilung des MI und von 2001 bis 2003 Koordinator dessen Aktivitäten in den Besetzten Gebieten. Gilad hat folgendes Konzept entwickelt: Der Oslo-Prozess sei nichts als ein Trojanisches Pferd, das Arafat entworfen habe, um Israel zu zerstören. Arafat habe nie beabsichtigt, dass es zwei Seite an Seite lebende Staaten geben sollte; er habe das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge gefordert, um dergestalt sein Ziel mit demographischen Mitteln zu erreichen; er habe die jetzige Intifada geplant und initiiert. Gilad’s Schluss: Nur Arafats Verschwinden von der politischen Bühne kann eine vernünftige Lösung ermöglichen.
    Nach vier Jahren des Schweigens gegenüber der Öffentlichkeit erklärt Malka jetzt, dass er eine völlig andere Einschätzung hat: Das strategische Ziel Arafats und der PLO in Oslo sei ein lebensfähiger palästinensischer Staat an der Seite Israels gewesen. Arafat habe unbedingt eine politische Lösung gewollt, sein Handlungsspielraum sei jedoch durch die palästinensische öffentliche Meinung eingeschränkt gewesen. Er habe die prinzipielle Anerkennung des Rückkehrrechts der Palästinenser gefordert, sei aber bereit gewesen, dieses Recht rein symbolisch umzusetzen. Als die Verhandlungen in Camp David scheiterten, sei an der Basis die Intifada ausgebrochen und habe schnell Ausmaße erreicht, die Arafat nicht wollte. Um zu überleben, „ritt er auf der Welle“. Die massive Feuerkraft, die Israel einsetzte, habe die Konfrontation auf einen Punkt getrieben, von dem sie nicht mehr zurückgedreht werden konnte. Würde Israel heute eine neues Angebot machen, dass die „roten Linien“ berücksichtigt, die Arafat in Camp David nicht überschreiten konnte, wäre er immer noch interessiert. (Ha’aretz, 13. Juni 2004)


    Die Debatte, die jetzt in Israel über die „Einschätzung“ stattfindet, ist nahezu beispiellos. Plötzlich hören wir ihr widersprechende Einschätzungen mit gravierenden Implikationen, die Malka und seine Kollegen während vier langer Jahre unter Verschluss gehalten haben. Was hat sie dazu bewegt schließlich an die Öffentlichkeit zu gehen? Wo sind sie gewesen? Für Gilads „Vorstellung“ wurde ein hoher Preis gezahlt. Als Resultat dieser Lügen wurde beiden Gesellschaften, der israelischen und der palästinensischen, irreparabler Schaden zugefügt. Diese Lügen haben nicht nur von zwielichtigen Forschern, sondern auch von zwei amerikanischen Präsidenten Rückendeckung erhalten. Sie haben beide Seiten teure Menschenleben gekostet. Sie haben Wände aus Beton und Hass zwischen den beiden Völkern errichtet. Unter diesem Schaden werden noch viele Generationen leiden.


    http://www.challenge-mag.com/de/artikel__27/imperialistische_irrt%C3%BCmer



    Diese Vorstellung von Amos Malka, vier Jahre zu spät öffentlich gemacht, hat von einer Zahl zentraler Figuren des Geheimdiensts Unterstützung bekommen, unter ihnen Ephraim Lavie, früherer Chef der Palästinensischen Untersuchungsabteilung des MI, der frühere Chef des Inlandsgeheimdienstes Ami Ayalon und der Experte für arabische Angelegenheiten Mati Steinberg.

  52. Wenn ich einen Juden, Araber oder Neger hasse, weil er mir etwas Schlimmes angetan hat, bin ich noch kein Rassist. Sobald ich jedoch meine, dass ein Jude, Araber oder Neger, wegen der für diese Gruppe typischen Eigenschaften und Taten meine Abneigung oder Aggression verdient, ist mein Urteil – oder Vorurteil – eine politische Einstellung. Wer dies öffentlich kundtut und oder andere auffordert, sich seiner Meinung anzuschliessen, macht sich des Rassismus schuldig. Rassismus gilt als unmoralisch, ist gesetzlich verboten und ist gänzlich irrational, widerspricht allen vernünftigen Ãœberlegungen…


    Ja – dann sollten Sie mal ernsthaft über die Besatzungspolitik nachdenken!

  53. Wie stellen Sie sich denn den Frieden vor Sebastian – Bürgerrechte, Wahlrecht etc. für Palästinenser? Sie sind doch für demokratische Verhältnisse. Sollen sie diese haben wo sie leben – sollen sie sich FRIEDLICH und entschädigungslos vertreiben lassen – oder sollen sie endlich Bürgerrechte in ihrem eigenen Staat jenseits der Grünen Linie haben?? 
     
    Oder – Frieden mit der Unterdrücken – Amen!!!!
     
    Wie sieht Ihre Friedenslösung aus Sebastian?
     
    Also die seltsame Seite – MuslimsforIsrael – wird wenn ich das richtig sehe, von einem einzigen Mann betrieben (der einzige Name der ausfindig zu machen war) Hasan Afzal –
    Yet  Hasan Afzal’s website, which is called Stand for Peace, appears to work solely for the interests of the Zionists who want to  oppress free speech whenever it goes against their total-domination agenda.



    Afzal then writes

    It then comes as a surprise to the staff of StandforPeace that Patrick Mercer MP of Newark is to share a platform with Asim Qureshi of Cageprisoners. They are to talk about ‘terrorism legislation’ at the College of Law, Moorgate on Monday 19th March. Asim Qureshi is amongst the worst extremists in Britain. The organisation he works for, Cageprisoners, is notorious for promoting extremists and apologias for terrorists, including those tried and convicted in open courts.
     
    These words are not the words of a Muslim. Terminology as “share a platform”  and “legitimise” come directly from the  Zionist handbook on how to stifle what might not be good for the Jews/Zionists.
     
    So, just who are the staff of Stand for Peace?
     
    As far as we know (unsurprisingly) Afzal stands totally alone on his websites Stand for Peace and Muslims for Israel. …
     
    http://www.deliberation.info/hasan-afzal-self-hating-muslim-continues-his-free-speech-crusade/
     
    Da hat sich wohl jemand ein Zusatzeinkommen bei der Hasbara besorgt und mal eben ein pseudo-muslimische, pro-zionistische Website aufgesetzt Рna ja Рkein wirklich guter Gag Рaber in dieser Hinsicht ist man ja mittlerweile so einiges gew̦hnt.

     

    • Na dieser nick hat eben eine Mission.
      In der Antisemitismusforschung nennt sich das, glaube ich, projizierte Schuldumkehr. Sie möchte so gerne das Israel ein faschitischer Täterstaat ist, dabei blendet sie dann jede Realität die von diesen großen Wunsch abweicht einfach aus.
      Manchmal ist soviel Text, leider alles meist nur C&P, das einen schwindelig wird. Aber der nickname ist zäh, erst wenn keiner mehr auf sie reagiert hört sie auf.

  54. Ach Jane,
    irgendjemand sagte mal, der Konflikt zwischen Muslimen und Juden im Nahen Osten sei ein Konflikt zwischen Brüdern und die Christen (ich füge hinzu die Christen aus Europa und vor allem aus Deutschland) haben kein Recht sich einzumischen. Recht hat er!
    Manche Palästinenser und Muslime sind schon viel weiter als Sie.
    Schauen Sie hier:
    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4220976,00.html
    http://britishmuslimsforisrael.com/BMFI/About_Us.html
    Aber solche Muslime und Palästinenser, die zum Frieden und zum Ausgleich mit Israel und den Juden bereit sind,  wie in den beiden oben genannten Links, sind vielen europäischen und deutschen Christen ein Gräuel. Palästinenser und Muslime, die zum Frieden und Ausgleich mit Israel und mit den Juden bereit sind, lassen sich nicht für den eigenen Europäischen und Deutschen (in den Wurzeln christlichen-)  Antisemitismus instrumentalisieren. Die historischen Zusammenhänge, die z.B. Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers in Ihrem Buch:
    „Halbmond und Hakenkreuz –  Das Dritte Reich, die Araber und Palästina“
    minutiös und mit zahlreichen Quellennachweisen vorgetragen haben, werden erst gar nicht zur Kenntnis genommen.
    Wie Nazideutschland damals den Clan der Husseinis mit Geld und Waffen unterstützt hat, um den Clan, der den Juden zugewandten Nashashibis zu besiegen, so kleben unsere christlich deutschen „friedensbewegten Nahostexperten“ an Organisationen wie Hamas, Hisbollah etc. Tatsachen wie z.B. die,  dass Jassir Arafat ein Ziehkind Amin al Husseini war, den er „unseren großen Führer“ genannt hat, werden ignoriert.
    Wie seit über 1500 Jahren werden über Israel und den Juden Lügen und Legenden erfunden, gepflegt und  verbreitet. Aus welchen politischen Himmelsrichtungen der deutsch christlichen Community sie auch immer kommen ob Hohmann oder Höger. Eines eint sie, der Hass gegen Juden.

  55. Eindrucksvoll: Da wird ein feiner, nachdenklicher Beitrag auf haGalil veröffentlicht – und schon wieder tobt sich der Wiederholungszwang von Antisemitinnen 😉 😉 😉 hemmungslos aus. Der Besuch eines Arztes, Psychiaters, wirkt gelegentlich symptommildernd…  

  56. „…oder auch Al-Masri lieber, die sich in vielfacher Hinsicht philantrop betätigen und enorme Summen in den Aufbau ziviler Infrastrukt, Bildungsinitiativen etc und anderer für die Gesellschaft sinnvolle Projekte stecken und dabei wirklich erhebliche Teile ihres Vermögens hergeben. Natürlich macht sich keiner von denen arm – aber sie verwalten diese Unsummen von Geld wenigstens konstruktiv und …“

    …inmitten „darbenden Elends“ Palazzo-Prozzo .,…die verrosteten, von den „bösen Israelis“ gekappten Rohrleitungen durstiger Menschen dann für westliche Gutmenschen-Kamerateams - welch ein Glück – regnet es jede Nacht reichlich, dass alle Palastgewässer immer üppig gefüllt bleiben!

  57.  
    „Antisemitismus – Zur Psychologie eines Vorurteils…
     
    Von Paul Parin
     
    Kürzlich hat man mich aufgefordert, über die Psychologie des Antisemitismus zu sprechen; «ganz unpolitisch» sollte ich mich nur über die psychoanalytische Deutung des Phänomens äussern. Ich habe erwidert, dass das nicht möglich sei. Der Antisemitismus ist, wie jedes rassistische Vorurteil, immer ein politisches Phänomen. Auch wenn man das bewusste und unbewusste Seelenleben einer einzigen Person, die antisemitische Meinungen oder Gefühle hat, ins Auge fasst, ist immer die Einstellung gegenüber einer Gruppe von Menschen gemeint, die einem Volk, einer Rasse, einer Religion angehören.
    Wenn ich einen Juden, Araber oder Neger hasse, weil er mir etwas Schlimmes angetan hat, bin ich noch kein Rassist. Sobald ich jedoch meine, dass ein Jude, Araber oder Neger, wegen der für diese Gruppe typischen Eigenschaften und Taten meine Abneigung oder Aggression verdient, ist mein Urteil – oder Vorurteil – eine politische Einstellung. Wer dies öffentlich kundtut und oder andere auffordert, sich seiner Meinung anzuschliessen, macht sich des Rassismus schuldig. Rassismus gilt als unmoralisch, ist gesetzlich verboten und ist gänzlich irrational, widerspricht allen vernünftigen Ãœberlegungen. Antisemiten können nur schwer oder gar nicht von der Unvernunft ihrer Einstellung überzeugt werden. …“
     

  58.  
     
    Emmanuel Nahshon, israelische Botschaft Berlin: „Es gibt eine intellektuelle Unaufrichtigkeit bei dem Versuch, gleichzeitig pro-jüdisch und anti-israelisch zu sein. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Schoah ist klar, dass der Staat Israel die einzige Garantie für die Existenz des jüdischen Volkes ist. Wer versucht, Israels jüdisches Wesen zu verneinen, trifft in Wirklichkeit das Existenzrecht des jüdischen Volks.“
     

  59. Yassir Arafat war Terrorist und Mörder – verantwortlich für viele UNSCHULDIG bewusst gemordete Menschenleben – KEIN wirklich angenehmer Zeitgenosse!


    …Lea Rabin machte die Friedensmission ihres Mannes zu ihrer eigenen und vertrat sie so unermüdlich wie konsequent. Auch die Palästinenser zollten ihr größte Hochachtung für ihr Engagement. Sie war eine unabhängige Stimme des Friedens, die zum Weitermachen ermutigte. Lea Rabin bezeichnete Yasser Arafat als einen Freund der Familie. Nie vergaß sie ihm, dass er wenige Tage nach dem Mordanschlag auf ihren Mann in ihrer Wohnung erschienen war, um der Familie Rabin zu kondolieren. Das Trauma des Anschlags hat sie nie mehr losgelassen. „Wäre der Mord nicht passiert,“ so sagte sie es kürzlich noch, „wäre ich vielleicht nicht einmal krank geworden.“…


    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/lea-rabin-ist-im-alter-von-72-jahren-gestorben—bis-zuletzt-hat-sie-das-lebenswerk-ihres-mannes-yitzhak-rabin-verteidigt-anwaeltin-der-versoehnung,10810590,9851350.html


    Arafat ist den Israelis dermaßen großzügig entgegenkommen im Glauben, dies würde dem Frieden den Weg ebnen. Er verzichtete in der Anerkennung Israels auf Palästina in Grenzen des ehemaligen Teilungsplans, mal ganz abgesehen von ganz Palästina. Er kam den Israelis in jeder Hinsicht entgegen, damit sie bis zu einer endgültigen Lösung ihren Sicherheitsinteressen in den besetzten Gebieten (Area B,C) nachgehen können.
     
    Dass diese die Abmachungen nur missbrauchen würden um in den besetzten Gebieten rasend schnell vollendete Tatschen zu schaffen, das hat er sicher nicht erwartet.
     
    Den Extremisten, die Arafats von der Mehrheit der Palästinenser unterstützten, arbeiteten die Israelis so natürlich zu. Die Selbstmordattentate in den Oslo-Jahren gehen nicht auf Arafats Konto. Der Missbrauch des Friedensprozesses durch die Israelis führte aus nachvollziehbaren Gründung zur zunehmenden Radikalisierung extremistischer Randgruppen unter den Palsätinensern – denen Arafat so wenig entgegensetzen konnte. Seine großzügige Politik konnte ja leider keine Erfolge ausweisen.
     
    Dennoch arbeitete er Jahre lang mit dem Shin Bet zusammen, um die Terroranschläge zunehmend erfolgreich zu unterbinden. Selbst der Shin Bet lobte damals die Zusammenarbeit.
     
    Erst mit dem Zusammenbruch des Friedensprozesses mit der gewaltsamen Niederschalgung palästinensischen Protests im Jahr 2000 und der Amtsführung von Ariel Sharon, der in den besetzten Gebieten ein blutiges _Regiment führte – hatte diese israelisch/palästinensische Kooperation ein Ende. Arafat konnte da auch nicht mehr anders – sonst wäre er noch als Verräter seines Volkes in die Annalen gegangen.
     
    Ihm verdanken es die Palästinenser jedenfalls sich nicht vorwerfen lassen zu müssen, dass sie nicht alles getan hätten um dem Frieden den Weg zu ebnen.
     
    Von israelischer Seite – mehrheitlich nicht gewollt.

  60. In der Regel sind derartige Erfolge meist immer TeamLeistungen von vielen, vielen Menschen. Gerechtigkeit – ich denke, dass kriegen wir nicht wirklich hin auf dieser Welt.


    Ja das sehe ich genauso – wenn es anders laufen sollte, müssten wir das System ändern und uns mehrheitlich nicht mehr einreden, es würde sich bei dem gegenwärtigen um so etwas, wie ein Naturgesetz handeln – möglich ist das schon. Und dass das gegenwärtige funktionieren würde kann man nicht behaupten. Es macht manche Leute märchenhaft reich und die Masse der Menschen immer ärmer und führt zur rücksichtslosen Plünderung – ja – Zerstörung des Planeten – ist doch nicht wirklich eine überzeugende Bilanz.

  61. Sebastian – ein anderer Beitrag zu den jüdischen ‚Flüchtlingen‘ – die ja jetzt leider gängig in Verkennung der damaligen tatsächlichen Umstände, einfach als angebliche ‚Flüchtlinge‘ deklariert wurden, was in diesem Sinn, die wenigsten von Ihnen tatsächlich waren. Die massiven Migrationsbewegungen hatten sehr unterschiedliche Ursachen. Ein Gutteil der Juden ging auch schlichtweg freiwillig nach Israel, weil sie sich dort eine neue bessere Existenz versprachen – ebenso, wie Deutsche oder Iren seinerzeit nach den USA auswanderten. Zudem wurde die Einwanderung der Mizarhin von Israel mit allerlei Mitteln massiv forciert, da der junge Staat mit nun ausreichend Platz viel Interesse hatte seine jüdische Population schnell zu steigern.
     
    Offener Brief kritischer Juden und Israelis


    ….Besonders signifikant ist zudem Ihre Aussage, Misrachi in arabischen Ländern wären „entweder von staatlicher Seite aus vertrieben oder von der muslimischen Bevölkerung bedrängt (worden), das Land zu verlassen“. Mit diesem Satz begehen Sie nichts weniger als eine Geschichtsfälschung –  mit der drastischen Folge, dass Sie Verbrechen gegen die Menschlichkeit verleugnen.
     
    Sie werfen Misrachi auf eine undifferenzierte Art und Weise in einem Topf  zusammen, obwohl jede Gemeinde ein anderes Schicksal erlebte
     
    Die irakischen Jüdinnen und Juden mussten wegen eines Abkommens zwischen israelischer und irakischer Regierung ihr Land innerhalb eines Jahres verlassen, und nicht, weil sie vertrieben wurden. Noch während die israelische Regierung das Abkommen plante, wurde das Eigentum der irakischen Jüdinnen und Juden als Eigentum des Staates Israels betrachtet, mit der Absicht dieses mit dem Eigentum der vertriebenen Palästinenserinnen und Palästinenser, „die sich nicht dem jüdischen Staat angepasst haben“, wie es ein israelischer Geheimdienstagent berichtete, zu verrechnen. Diese Informationen hätten Sie im Vorfeld aus dem in Ihrem Programm aufgeführten Film „Forget Baghdad“ entnehmen können.
     
    Die Jüdinnen und Juden aus Marokko, die größte Gruppe der Misrachi in Israel, wurden ebensowenig aus ihrer Heimat vertrieben. Sie verließen Marokko, nachdem zionistische „Aliya“-Gesandte, die den staatlichen Auftrag hatten, die jüdische Bevölkerung dazu zu bringen, ihre Heimat zu verlassen und nach Israel auszuwandern, die jüdischen Gemeinden auseinanderbrachten. So wurden marokkanische jüdische Kinder in staatlichem Auftrag Israels entführt. Ihren Eltern wurde erzählt, die Kinder führen zum Urlaub in die Schweiz, stattdessen wurden sie nach Israel verschleppt. Die Eltern konnten ihre Kinder nur unter der Bedingung wiedersehen, dass die Eltern nach Israel emigrierten.


    Der Dokumentarfilm „Mural Operation“, der in Ihrem Festivalprogramm nicht aufgeführt wird,  interviewt sowohl die israelischen Geheimagenten, die gegen die marokkanische Regierung agiert haben, sowie die Kinder, die Opfer dieser Entführungen aus ihrem Elternhaus und ihrer Heimat wurden. Die israelische Regierung bezahlte zudem dem marokkanischen König Kopfgeld, so dass es unzulässig ist zu unterstellen, dass die Migration durch repressive Politiken seitens des marokkanischen Staates verursacht wurde.
     
    Ein Großteil der jemenitischen Jüdinnen und Juden kamen nach Palästina noch vor der Gründung Israels. In Israel angekommen erfuhren viele von ihnen großes Leid, nachdem ihre Kinder entführt wurden und vermutlich ashkenasischen Familien zur Adoption gegeben wurden. …
     
    ….Der Respekt für die Menschenrechte gebietet es, abschließend ein Verbrechen beim Namen zu nennen: die Vertreibung der in Ägypten übrig gebliebenen Jüdinnen und Juden. Diese kleine jüdische Gemeinde ist die einzige Gemeinde eines arabischen bzw. muslimischen Landes, deren Mitglieder in der Tat vertrieben wurden…..


    http://schmok.blogsport.eu/2011/01/12/offener-brief-an-die-heinrich-boll-stiftung/


    MFB -Mir ist eh schleierhaft, wie jemand unter nichtsittenwidrigen Umständen zum Milliardär wird. Bill Gates? Gebrüder Albrecht? Die ganzen Ruusenmilliardäre? Wie stets mit den Brüdern in Israel? 
     
    Mir leider auch (könnte auch etwas Cash gebrauchen) – aber deshalb kann man nicht alle, die es zu Geld gebracht haben in einen Topf werfen. Viele der russischen Oligarchen, die nichts besseres zu tun haben, als ihre unter zweifelhaften Umständen ergatterten Milliarden in andere Länder zu retten geben in der Tat ein reichlich mieses Bild ab.
     
    Da sind mir Tycoone wie Bill Gates, George Soros oder auch Al-Masri lieber, die sich in vielfacher Hinsicht philantrop betätigen und enorme Summen in den Aufbau ziviler Infrastrukt, Bildungsinitiativen etc und anderer für die Gesellschaft sinnvolle Projekte stecken und dabei wirklich erhebliche Teile ihres Vermögens hergeben. Natürlich macht sich keiner von denen arm – aber sie verwalten diese Unsummen von Geld wenigstens konstruktiv und dann ist es bei ihnen doch besser aufgehoben, als in den Händen so manch anderer.
     
    Die zeigen wenigstens Verantwortungsbewusstsein. Warren Buffet beklagte sich darüber, dass er anteilig weniger Steuern zahlen muss, als seine Sekretärin und unterstützt Obama dabei die Amerikaner dafür zu gewinnen endlich einzusehen, dass reiche Leute Steuern entsprechend Steuern zahlen müssen.
     
    So Leute sind dann jedenfalls offensichtlich nicht von allen guten Geistern verlassen.

  62. Sehr richtig Riciano und deshalb sollten Sie zumindest meinen Text zu ihm lesen, besser noch den Link zur Financial Times, denn womit und wo er sein Geld machte habe ich da ja schon angerissen. Es war übrigens NICHT in den besetzten Gebieten, sondern a n f ä n g l i c h in den USA.“

    Jane, wissen Sie, ich versuche mich stets mehr auf die wichtigsten Inhalte von FAKTEN zu konzentrieren, was – wie wir feststellen können, vollkommen ausreichend ist. Sie können gern mit USA, Christin und Orient ablenken, scheinen jedoch zuzugestehen müssen, dass die ARMUT Ihrer Palis gar nicht sooo sehr ausgeprägt zu sein scheint. Mir war es wichtig, etwas mehr Niveau in die Debatte zu bringen – WIE es WEM vor Ort so zu gehen scheint, ja, dass von Ihnen skizzenhaft gezeichnete Opfer/Täterbild etwas mit TATSACHEN anzureichern und zu vervollständigen helfen.

    „Auch wenn Arafats (übrigens christliche) Gattin, die er in späten Jahren heiratete, gerne luxuriös residierte und bei seinem Tod noch mal ordentlich absahnte – Arafat selbst lebte Zeit seines Lebens total bescheiden. Für sich selbs tbenötigte er keinerlei Luxus.

    DENNOCH haben sie es für sich SO entschieden und GETAN! Das „Volk“ war denen wirklich Sch. … EGAL
    Yassir Arafat war Terrorist und Mörder – verantwortlich für viele UNSCHULDIG bewusst gemordete Menschenleben – KEIN wirklich angenehmer Zeitgenosse!

    @mfb
    Bill Gates sowie Karl und Theo Albrecht sind möglicherweise Ausnahmen besonderen Erfolges – diese waren scheinbar zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit innovativen Ideen und scharfem Geschäftssinn – vllt. Mark Zuckerberg genauso – allesamt KEINE Politiker oder gierig bettelnde Widerstandskämpfer. Russland ist das größte und wahrscheinlich auch reichste Land der Erde mit unermesslichen Ressourcen – kein Gradmesser für alle anderen Menschen und Länder der Welt.

    Natürlich kann kein Mensch allein jemals legal solch enorme Vermögen erwirtschaften und schon gar nicht auch nur ausgeben – verbrauchen – allein Zinsen und Erträge sind eine thesaurierend erdrückende „Last“. In der Regel sind derartige Erfolge meist immer TeamLeistungen von vielen, vielen Menschen. Gerechtigkeit – ich denke, dass kriegen wir nicht wirklich hin auf dieser Welt.

  63. Jane – kennen Sie ihn???   …ich nicht
     
    Sehr richtig Riciano und deshalb sollten Sie zumindest meinen Text zu ihm lesen, besser noch den Link zur Financial Times, denn womit und wo er sein Geld machte habe ich da ja schon angerissen. Es war übrigens NICHT in den besetzten Gebieten, sondern anfänglich in den USA.
     
    Ins gewinnbringende Ölgeschäft stieg er bereits als 22-Jähriger ein. Das war 1956, nach seinem Studium in Houston, Texas…..
     
    Al Masri ist nicht IN den besetzten Gebieten so reich geworden, sondern im Ausland und kehrte erst in den 90ern nach Palästina zurück.
     
    Was er anfasst, wird zu Gold: Der Ölmagnat Munib al-Masri ist der reichste Palästinenser. Doch sein Lebenstraum ist bisher unerfüllt: Ein eigenständiger Staat. Nun ist Munib al-Masri als Palästinas Ministerpräsident im Gespräch. von Silke Mertins (Nablus)…


    http://www.ftd.de/karriere-management/management/:montagsportraet-munib-al-masri-palaestinas-rockefeller/124131.html


    Übrigrens sollten Sie hinsichtlich der Korruptheit israelischer Politiker nicht untertreiben. Der Umstand, dass heute das kleine überschaubare Israel eines der Länder der Welt mit dem höchsten INI ist (Verhältnis von niedrigstem zu höchstem Einkommen) liegt fraglos auch an den von Netanyahu druchgeführten Privatisierungen, weshalb heute die Wirtschaft und die Ressourcen Israels maßgeblich in den Händen von 10 oder 12 Familien liegen (man erinnere sich an die Sozialproteste des letzten Jahres).


    Das Volk Israels liebt das Land Israel, aber das Land gehört ihnen nicht mehr. Vor sechzig Jahren wurde es den Arabern genommen, und in den letzten zwanzig Jahren wurde es steuerfrei an die Tycoons transferiert. Die Araber wurden Flüchtlinge. Heute sind die Juden sind die Dummen. Erst jetzt entdecken sie die Regeln , nach denen sie ruiniert wurden….


    http://www.challenge-mag.com/de/artikel__97


    Hinsichtlich Arafat übertreiben Sie maßlos, dass unter derartig widrigen Umständen freilich auch hier da Günstlingswirtschaft (wie auch in Israel) dazu beiträgt einen politischen Weg zu gehen, der im Falle Arafats auf jeden Fall ein sehr konstruktiver war und vermutlich auch innenpolitisch ein Eiertanz war, ist nicht allzu verwunderlich.


    In dem von mir verlinkten Artikel nimmt Al-Masri übrigens zu genau jenem Thema Stellung:
     
    Al-Masri kennt Arafat aus früheren revolutionären Tagen. Bis zum Schluss ist er ihm eng verbunden geblieben. Sogar im Hubschrauber, der den kranken Präsidenten damals nach Paris ausflog, hat ihn al-Masri noch begleitet. „Arafat war einzigartig, ein faszinierender Mensch, sehr charismatisch“, sagt er. Er sei ein Mann mit Visionen gewesen, ein leidenschaftlicher Patriot.

    Aber al-Masri wäre nicht al-Masri, würde er nicht auch die dunklen Seiten des Palästinenserführers beim Namen nennen. „Als Manager hat er versagt. Er war selbst nicht korrupt, aber er hat die Menschen korrupt gemacht.“ Trotzdem sei Arafat für ihn immer „die Nummer eins“ gewesen. Und wenn er an den Abschied vor seinem Tod denkt, steigen dem hart gesottenen Geschäftsmann Tränen in die Augen. „Ich vermisse ihn.“…

    http://www.ftd.de/karriere-management/management/:montagsportraet-munib-al-masri-palaestinas-rockefeller/124131.html?page=2



    Auch wenn Arafats (übrigens christliche) Gattin, die er in späten Jahren heiratete, gerne luxuriös residierte und bei seinem Tod noch mal ordentlich absahnte – Arafat selbst lebte Zeit seines Lebens total bescheiden. Für sich selbs tbenötigte er keinerlei Luxus.


    Aber zurück zum eigentlichen Thema, denn da bin ich auf ein paar sehr passende und interessante Artikel gestoßen.

    Und was ging den Spannungen voraus, die zu massenhaften Umsiedelung arabischer Juden führte (Ein Großteil davon freilich NICHT vertrieben):

     
    Tom Segevs 1986 erschien, aber jetzt erst ins Deutsche übersetzten Klassiker „Die ersten Israelis – Die Anfänge des jüdischen Staates„:
     

    ….Das dritte Kapitel trägt die Ãœberschrift „Die Verteilung der Beute“. Es beschreibt mit vielen Details, wer von den Enteignungen, von der Landnahme profitierte und wie die verschiedenen Gruppen der jungen israelischen Gesellschaft sich um die zurückgelassenen arabischen Besitztümer stritten. „Ãœber 50 000 arabische Häuser waren verlassen worden, aber nur 509 Teppiche wurden in die Lagerhäuser der Treuhänder gebracht.“ Dank solcher Sätze beginnt der Leser sich eine Vorstellung von der Anarchie der Cliquenkämpfe zu machen. Der israelische Staat – seine Machtorgane – konstituierte sich wesentlich auch in dieser Auseinandersetzung. Der Nahe Osten glich sehr dem Wilden Westen. 140 000 bis 150 000 Einwanderer wurden damals in verlassenen – das ist ein Euphemismus – arabischen Haushalten angesiedelt. Das ungeschriebene Gesetz lautete: Wer ein Bett in ein Zimmer schaffte und darin eine Nacht schlief, dem gehörte das Zimmer. „Und so rissen sich Zehntausende von Israelis – Soldaten wie Zivilisten – Kriegsbeute unter den Nagel. Der eine nahm sich einen Lehnstuhl, der andere einen Teppich, der dritte eine Nähmaschine und der vierte einen ganzen Konzern.



    Einer nahm sich eine Wohnung und ein anderer einen Weinberg. Ganz schnell und leicht bildete sich eine ganze, wenn auch kleine Klasse von Neureichen: Kaufleute, Spekulanten, Lieferanten, Beauftragte aller Sorten, Industrielle und Bauern. Einige stahlen, was sie konnten, andere bekamen die Kriegsbeute legal zugeteilt. Ein Gutteil der Transaktionen fiel in den Graubereich zwischen legal und illegal, zwischen eindeutigem Raum und offizieller Enteignung.“…


    http://www.fr-online.de/literatur/-die-ersten-israelis–so-werden-staaten-gemacht,1472266,3104324.html
     
    Bei meiner Recherche zum jüdisch-arabischn Verhältnis bin ich auch auf einen interessanten Beitrag der jüdischen Chansonnier Timna Brauer gestoßen, die aus ganz anderer Perspektive und mit anderen Worten zu ähnlichen Schlüssen kommt, wie ich auch schon zuvor:
     
    Das sind unsere Cousins“. Mit Cousins sind Araber gemeint….
    Dieser Begriff (Bnei Dodim  – Cousin oder Lieberhaber) geistert in meinem Leben seit der frühesten Kindheit herum…..


    Kann man die Söhne der Liebhaber nicht auch gleich mitlieben?


    Man kann nicht, weil man sie nicht kennt. Israelis jüdischer Herkunft bzw. Glaubens kennen kaum bis gar nicht ihre arabischen Nachbarn, sogar wenn sie um die Ecke wohnen.


    Für das Militär sind sie „der Feind“, für die Bevölkerung „Fundamentalisten, die uns bei der ersten Gelegenheit ins Meer schmeißen würden“. Je religiöser und orientalischer die Schichten, um so absoluter auch das Urteil….


    „Araber sind aber keine Europäer“, heißt es. Für mich ist jedoch der Holocaust ein Beweis, dass auch sogenannte Hochkulturen „über Nacht“ in Barbarei verfallen können. Es gibt ohne Zweifel eine Menge Demütigung, Hass, Rachedurst und Neid auf der Seite der ‚Besiegten‘ Cousins. Der Großteil von uns Israelis pflegt jedoch ein Mittel, welches Wunden vertieft: Verachtung….


    Verachtung durch Zeit und Raum. Verachtung, Geringschätzung, Überheblichkeit und der Glaube, etwas Besserem anzugehören. Diese Verachtung vor dem Orientalischen empfinden Israelis europäischer Herkunft nicht nur gegenüber den Arabern, sondern auch gegenüber den Israelis arabischer Herkunft. Es ist ein Ergebnis aus dem kulturellen Schock bei der ersten Begegnung zwischen europäischen und orientalischen Juden in Israel
     
    Ich nenne sie „arabische Juden“, mit all meinem Respekt und meiner Hochachtung vor der arabischen Kultur, und mit dem Stolz sogar zu Hälfte zu dieser Gruppe zu gehören.


    In Israel schockiert meine Bezeichnung in hohem Maße, bemühen sich doch gerade die orientalischen Juden verzweifelt, sich von den Arabern abzuheben, vielleicht gerade weil sie ihnen so ähnlich sind. Waren nicht sie aber die Hoffnung auf Verbrüderung, das Bindeglied? Ein Europäer würde auch den Unterschied nicht sehen. Sie haben Angst mit „dem Feind“ verwechselt zu werden. 
     


    Meine Mutter wollte nie arabisch sprechen, obwohl es ihre Muttersprache war… sie genierte sich....Ein Verdrängen der eigenen Identität, aber zugleich auch der Wunsch, dem Diasporamuster zu entkommen und eine neue israelische Identität zu (er)finden. Von den „weißen“ Juden verachtet, voller Komplexe ihrer „schwarzen“ Herkunft wegen, ringen sich die orientalischen Juden krampfhaft durch, um an dem Kuchen der deutsch-polnischen Herrschaft mitzunaschen
     
    …Ich betrat Neuland, als ich meine musikalische Arbeit mit dem palästinensischen Chor anging…


    Die Begegnung mit den Palästinensern hat mich sehr bewegt. Es kam mir vor, als kannte ich sie schon. Sie waren mir überhaupt nicht fremd. Ihre Art, ihre Ausstrahlung waren mir vertraut. Ich erinnerte mich an meine Kindheit, die ich oft bei meinen jemenitischen Großeltern verbracht hatte. Sie sind als Kinder im 19. Jahrhundert vom Jemen zu Fuß ins Heilige Land eingewandert, aus Idealismus, aus religiöser Ãœberzeugung in Zion zu leben…


    …Wenn man die Kultur über die Sprache definiert, waren sie Palästinenser. Sie unterschieden sich von den anderen nur durch ihr Glaubensbekenntnis. Genauso, wie sich die christlichen Palästinenser von den muslimischen unterscheiden….


    Religiöse Diktatur ist anscheinend nicht typisch für die Orientalen, sie ist rein politisch. Der warmherzigen, palästinensischen, vertrauten Art bin ich mit diesem Friedensprojekt wiederbegegnet und habe mit Freude festgestellt, wie klein die Unterschiede sind. Es wäre ja auch anzunehmen, dass etliche Palästinenser die Nachkommen der Juden sind, die von den Römern nach Christus aus dem Heiligen Land nicht vertrieben worden sind. Dieses Argument würde uns „den Feind“ näher bringen. Die Annahme, ein zum Islam übergetretener Jude zu sein, wäre aber für so manche Palästinenser und Israelis eine Provokation. Nur mit Respekt und Toleranz schaffen wir einen in unserem Fall musikalischen Dialog…


    http://www.religionen.at/irtimna01.htm

     

  64. „Sorry – um zu wissen, dass Munib Al-Masri nichts gemein hat mit korrupten israelischen Politikern sollte man den Artikel von Avnery wohl vollständig lesen (mir ist eh nicht ganz klar, was Riciano mit diesem Artikel eigentlich bezweckt – passt es ihm nicht, dass es AUCH reiche Palästinenser gibt. Al-Masri ist ein im Öl-Geschäft erfolgreicher Geschäftsmann und nicht durch Korruption zu Geld gekommen)“

    Jane – kennen Sie ihn???   …ich nicht und deshalb wäre Zurückhaltung klüger. Denken Sie einmal genauer nach …mir ist Niemand eingefallen, der es binnen 40 Jahren unter noch derart Ihrer Meinung nach „widrigen Umständen“ LEGAL zu einem MilliardenVermögen geschafft haben könnte???? Jane – schlechtes timing – ausser vllt. „…Vor allem aber wollte er seinem alten Freund und Wegbegleiter nah sein: Palästinenserführer Jassir Arafat.…..“ Jeder weiss, dass eben dieser zweckgebundene Gutmenschen-Spenden- u. Hilfsgelder aus aller Herren Länder der Welt am „geschundenen, darbenden AraberVolk“ vorbei GEKLAUT hat – sich aufgrund seiner Machtposition persönlich giervoll ein privates MILLIARDENVERMÖGEN ergaunerte, über welches nicht einmal nach seinem Ableben etwa das von ihm genial zur Mittelbeschaffung missbrauchte sog. „palästinensische Volk“ verfügen durfte – NEIN – Shua A. ganz privat alleine!

    Was mir passt oder nicht Jane, hat doch überhaupt KEINE Bedeutung – ich zitierte lediglich belegbare FAKTEN – Sie illustrieren hier stets und ausnahmslos eine derart einseitig  zusammengebastelte UnschuldsOpferRolle, garniert mit Leid und vermeintlicher Ungerechtigkeit UND das „die“ NIX haben …kein Land, kein Haus, kein Essen u. Trinken, keine Bildungschancen, kein Strom, kein Olivenbaum, kein Wasser, keine Rechte, keine Perspektive UND kein GELD. Ich frage mich, wie gründlich Ihre herbeigezauberte Reflexionsfähigkeit sein mag??? Es funktioniert IMMER nach dem gleichen Muster – Pali -Leid und Unschuld ~ Israel „GeneralSCHULD und Mörder“ …kann sowas glaubwürdig sein???

    Bei Gelegenheit und zu gegebener Zeit machen wir beide dann gleich bei Gaza weiter …schon mal als vorab Programminformation: *****SternLuxusHotels – zig LuxusVillen an der Mittelmeerküste …namhaft weltbekannt individualisiert getunte DEUTSCHE Nobelkarossen …Hamastan …NIX Israel

    Ich hatte Ihnen schon einmal einen Tipp gegeben, vor Ort zu kommen und zu schauen – richtig hinzugucken. Selbst die Badische WohlstandsIdylle im Glanze des Schwarzwaldes muss sich da langsam richtig Mühe geben.

    • „Jane – kennen Sie ihn??? …ich nicht und deshalb wäre Zurückhaltung klüger. Denken Sie einmal genauer nach …mir ist Niemand eingefallen, der es binnen 40 Jahren unter noch derart Ihrer Meinung nach “widrigen Umständen” LEGAL zu einem MilliardenVermögen geschafft haben könnte????“

      Mir ist eh schleierhaft, wie jemand unter nichtsittenwidrigen Umständen zum Milliardär wird. Bill Gates? Gebrüder Albrecht? Die ganzen Ruusenmilliardäre? Wie stets mit den Brüdern in Israel? 

  65. Meistens unter Zwang trennte die Obrigkeit Kinder für immer von ihren Eltern, um sie in weit entfernten, überwiegend christlichen Heimschulen zu „guten, zivilisierten Bürgern“ zu erziehen. Darunter verstand man die totale Assimilierung an „weißes“ Leben nach „weißen“ Werten. Ziel war die Auslöschung der Urbevölkerung durch „Durchrassung“ sowie die Vernichtung ihrer Sprache und Kultur….


    Zurück blieben völlig entwurzelte Menschen, die ihrer „Seelen beraubt“ wurden, wie sie selber sagen. Die Traumatisierung der verschleppten Kinder war und ist ähnlich groß wie bei ehemaligen KZ-Häftlingen. Sie konnten nicht darüber sprechen. Erst seit einigen Jahren werden Einzelheiten bekannt, Film-Dokumentationen gedreht, Bücher geschrieben,…


    In Nordamerika wurden Hunderttausende von Indianerkindern verschleppt und in christliche Heime gesteckt. Ihre eigene „dreckige, wilde Sprache“ wurde ihnen verboten. Viele wurden als lebensuntüchtige Menschen in Reservate entlassen.
    In Kanada beispielsweise begann der Seelenraub 1884. Die letzten Missionsschulen wurden erst vor wenigen Jahren geschlossen….


    In Australien wurden zwischen 1910 und 1971 rund 100.000 Aborigine-Kinder zwangsweise in Internate gesteckt.


    Großbritannien exportierte zwischen 1945 und 1967 ohne Wissen ihrer Eltern rund 3500 Kinder nach Australien, um den „weißen Genpool“ zu stärken, wie ein Opfer bitter anmerkte….


    Israel nahm jemenitischen Juden, die Ende der 40er Jahre eingewandert waren, etwa 4.500 Kinder weg und gab sie heimlich und unrechtmäßig zur Adoption frei. Die Archive darüber sind noch geschlossen….


    In der Schweiz wurden zwischen 1926 und 1973 rund 3000 Kinder der „Zigeuner“ und der Jenischen (ein anderes „Landfahrer“-Volk) gewaltsam von ihren Eltern getrennt….


    Zwischen 1945 und 1965 bot das Päpstliche Hilfswerk POA in den USA zigtausende italienische Kinder zur Adoption an. Opfer nennen es „verkaufen“. Dazu zogen Priester über die Dörfer, um nach „kleinen und formbaren“ Kindern zu suchen. Die Herkunft der überwiegend armen Kinder wurde verschleiert, Spuren verwischt und sämtliche Dokumente vernichtet…


    Die SS verschleppte „passende, nordisch aussehende“ Kinder u.a. aus Polen, der Ukraine, Frankreich und Norwegen ins „Deutsche  Reich“, um sie bei Adoptiveltern zu „germanisieren“, teilweise mit Zwischenstation in „Lebensborn-Heimen“ („arischen“ Zuchtstationen). Allein in Polen wurden ab 1941 rund 200.000 Kinder gestohlen….


    http://tourism-watch.de/content/geraubte-kinder-von-ureinwohnern-und-anderen-v%C3%B6lkern

     

  66. Riciano – auch wenn es Ihnen nicht passt – Herr Al-Masri ist überhaupt kein korrupter Politiker, auch wenn er über die Maßen reich ist, sondern ein Mann der in den USA studiert, in diversen internationalen Firmen Karriere machte, dann mit seiner eigenen Firma im Öl-Geschäft extrem erfolgreich war, in die Politik ging, sein beachtliches Vermögen fürs Allgemeinwohl einsetzt, Arbeitsplätze und Universitäten fördert, mit einer amerikanischen Frau verheiratet ist, eine seiner Töchter ist Filmemacherin –
     
    Ja das entspricht so gar nicht ihrem Bild vom orientalisch, fundamentalistisch- korrupten Potentaten – natürlich nicht und das ist er auch nicht, ganz im Gegenteil. Dass Palästinenser im Ausland mitunter genauso weltoffen sind und genauso erfolgreich sein können, wie manch andere Ãœberflieger in den USA oder sonstwo ist natürlich nichts, was Sie so recht akzeptieren können.
     
    Ihre unverfrohrene Art einfach alles frei drauf umzudeuten ist abenteuerlich – die Palästinenser ‚leiden‘ nicht ‚unter‘ Arrest von Al-Masri – sondern unter Arrest unter Israelis.
     
    Ihre Fähigkeit Wirklichkeit komplett umzumalen grenzt ans Autistische – schlimm genug, dass Sie dabei auf einen breiten politischen STrom ähnlich gelagerter Autisten zurückgreifen können, was fraglos die abenteuerliche Autosuggestion eindrucksvoll verstärkt und Ihnen so etwas wie Sinn für Wirklichkeit wahrscheinlich gar nicht mehr, wenn auch nur als gelegentliches kleines Störfeuer, zulässt.
     
    Herr Pfeifer – die Nazis sagten auch Haus und Tisch, deshalb ist das noch lange keine Nazidiktion. Von Semiten spricht man auch heute und das sind jene, die die semitischen Sprachen sprachen, in der Antike, unter anderem auch die Hebräer. Hebräisch und Arabisch gehören beide zu den semitischen Sprachen und auf eben jene antiken Wurzeln berufen sich doch heute so viele Zeloten vollmundig.
     
    Ãœbrigens:
     
    Nach einem biblischen Mythos führte Abraham seine Abstammung auf Sem, den ältesten Sohn Noahs zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man in biblischer Zeit alle Völker desNahen Osten, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als „Söhne des Sem“.
     
    Außerdem verwenden Sie alle ja gerne dauernd das Wort ‚Antisemitismus‘ – müssen Sie sich dann auch sagen lassen, dass Sie unentwegt Nazi-Diktion verwenden?
     
    Merken Sie nicht, wie Sie sich dauernd widersprechen. Spricht man von den antiken Wurzeln, wollen Sie nichts damit zu tun haben, obwohl Sie sich doch dauernd darauf berufen, ach wie peinlich, diese beinhalten Gemeinsamkeiten mit der noch heute einheimischen Bevölkerung von der Sie so gar nichts wissen wollen. Ist ja auch unangenehm, wenn man diese antiken Facts on the Ground anspricht, jenseits von David-Glorie etc.
     
    Spricht man in Anbetracht der ‚anti-orientalischen‘ Gesinnung die so manche Zionisten an den Tag leg(t)en, indem sie die Mizarahim sehr deutlich als minderwertig erachteten und sich vor allem in Anlehnung an europäische Kultur definierten, dann wollen Sie davon natürlich auch nichts wissen, denn dann haben die damit natürlich angeblich auch nichts zu tun – ja wie komme ich nur darauf.
     
    Und natürlich darf man nicht erwähnen, dass Herkunft und Sprache jener Juden, die seinerzeit tatsächlich emmigrierten, jene Hebräer eng verknüpft ist, mit jener der Muslime in der Region. Oh nein – daran wollen Sie gar nicht erinnert werden, wo kommen wir denn da hin, in einen Topf mit jenen ‚Untermenschen‘, denn viel anders reden Sie ja nicht von Ihnen und auch in dieser Hinsicht erinnern Sie mich durchaus an manch chauvinistisch, rassistische Strömung europäischer Gesinnung (gibts aber auch sonstwo), die hier heute Gott sei Dank total verpönt ist. Ich will hoffen, dass es auch so bleibt.
     
    Um die Judenfeindlichkeit „wissenschaftlich“ (und nicht mehr nur religiös) zu untermauern, wurden die Semiten zu einer „minderwertigen Rasse“ erklärt, die zu keiner eigenständigen Kultur imstande sei. Hieraus entstand auch die Bezeichnung Antisemitismus (Judenfeinde bezeichneten sich selbst als Antisemiten). Antisemiten wie Eugen Dühring gingen so weit, die Juden als schlimmste Sorte der Semiten zu bezeichnen, die selbst von den anderen Semiten (Arabern) gehasst werden.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Semiten

     
    Tatsächlich ging ja die Diskriminierung der Mizrahim in Israel in den 50ern soweit, dass man ihnen nicht selten ihre neu geborenen Babys einfach wegnahm um sie ‚anständigen, weißen Juden‘, die natürlich als Träger einer ‚höheren Kultur‘ zur Erziehung als geeigneter erachtet wurden. In der Schweiz und in Australien gabs sowas auch, da traf es die Kinder der Sinti oder der Aborigines – da sieht man, Juden haben auch mit den hässlichen Seiten der Europäer mitunter mehr gemein, als Sie es wahrhaben wollen. Wie auch immer –
     
    Viele davon wissen bis heute nicht wo ihre Kinder sind.
     
    Eine Jüdin jemenitischer Herkunft hat nach 49 Jahren ihre leibliche Mutter in Israel wiedergefunden und die Verwandtschaft durch einen Gen-Test nachweisen lassen. Das berichteten gestern israelische Medien. Der Fall von Levine, die bei Adoptiveltern in einem Kibbuz aufwuchs und seit Jahren durch die Veröffentlichung ihres Kinderfotos in israelischen Zeitungen nach ihren leiblichen Eltern suchte, hat die Diskussion um die „verschwundenen jemenitischen Kinder“ in Israel erneut angefacht. Viele jemenitische Juden, die Ende der 40er Jahre nach Israel gebracht wurden, werfen den Behörden vor, ihnen seien häufig die Kleinkinder weggenommen und zur Adoption an kinderlose Ãœberlebende des Holocaust weitergegeben worden. Rund 500 Fälle vermißter jemenitischer Kinder und 800 Fälle mysteriöser Adoptionen werden zur Zeit verfolgt….


    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/zila-levine–,10810590,9325794.html


    Ergo – es ist schrecklich was man Juden in Europa in der Mittel des letzten Jahrhunderts angetan hat. Aber weil man Opfer ist,ist man nicht zwangsläufig ein guter Mensch.  Ja Opfer gewesen zu sein, heißt nicht, dass Sie selbst frei von Rassismus wären, jedenfalls nicht zwangsläufig.


    Wie der Artikel beschreibt haben anscheinend  Opfer des Holocaust die Kinder adoptiert, die man jemenitischen Juden einfach entrissen hat und anscheinend hatten die auch keine Skrupel – ja wir Menschen sind halt mitunter ein bedauernswertes Geschlecht – ALLE MITEINANDER!

  67. „Schon komisch Riciano – da reden Sie dauernd von der Rückkehr ins Gelobte Land, dem Königreich Davids etc. wohin die Juden alles REcht der Welt haben vor allen anderen zu siedeln, weils in der Bibel steht und wenn ich dann von einer Emmigration europäischer Juden nach Israel, inklusive …“

    KEINESWEGS Jane – schauen Sie genauer hin – schlicht und ganz einfach WELTLICHE Existenzbegründungen!!! …ganz genauso, wie überall in Europa und darüber hinaus nach Bezwingung der barbarischen MörderTyrannei! Israel existierte bereits vor z. B. den beiden deutschen Staaten – wenn man Israel tatsächlich in Frage stellen möchte, dann die Bundesrepublik, Österreich, Polen, ehem.Czechoslowakei  …u.s.w.u.s.f. gleich EBENSO, da ja Ihrer geschätzten Ansicht nach eine „Besiedelung und Verdrängung der Palästinenser“ gleich EBENSO derer von zig Millionen Menschen aus West-, Ostpreussen, Schlesien, Siebenbürgen, Sudetenland, …rechtswidrig sein müsste? Oder sind die …Ihre sog. „Palästinenser“ in besonderer Weise zu bevorzugende Menschen – ALLE andren zweiter oder dritter Klasse? Würden Sie vielleicht meinen, die Nachkommen der xxx.-Generation von Jitzchak u. Leah Rabin sollten sich organisieren, in die einstige Heimat von Leah und deren Vorfahren …in das „russisch besetzte“ heutige Kaliningrad aufmachen – dort eine Befreiungsorganisation gründen, sich bewaffnen und einen Kampf gegen den russischen Staat führen …Ziel: Gründung eines eigenen, unabhängigen Staates „Ostpreussens“???

    Jane – Ihre Beiträge zu Bestechlichkeitsmomenten israelischer Politiker sind ergebnisbetrachtet lappriges Taschengeld im Vergleich zur Ausbeute arabischer StammesMachtObrigen. 1 Milliarde sind 1.000 Millionen – dies sind wahrlich ganz andere Dimensionen! Die Regierungschefin der Bundesrepublik Deutschland Frau Angela Merkel mit all an sie doch sehr umfangreich gestellten Anforderungen „erwirtschaftet“ vergleichbar dieser „Kollegen Despotistaniens“ stundenweisen Küchenhilfe -u. Reinigungskräftelohn.

    Uri Avnery’s Artikel ist interessant – ich kannte jedoch bereits zahlreiche von anderen Autoren aus Vorjahren zu diesem „bedauerns- u. bemitleidenswerten“ Vertreter des sog. palästinensischen Volkes! „Besatzung ist wirklich schrecklich – zum Glück geht es den meisten Menschen ringsum – ausserhalb Israels viel, viel besser – sie sind so FREI, leiden nicht in verarmendem PalastArrest dahinvegetierend unter völker- u. menschenrechtswidriger Besatzung“.

  68. @Udo Sefiroth –
    Toller Witz, Ihr ZUNÄCHST…


    Stimmt -  ist ja nur schlimmer geworden.


    Übrrigens mit die schlimmste Repression, bei allen zu kritisierenden arabischen Regimen, die oft genug durch westliche Intervention, inthronisiert, oder dem Chaos durch westliche Kriegszüge ihre Existenz verdanken, ist immer noch die der Israelis über die Palästinenser -  na ja, die Taliban sind auch wirklich übel.  Hussein, die Taliban, die Saudis die Verdanken alle ihren Aufstieg der Unterstützung des Westens.


    Tatsache ist, dass der Westen und auch Israel mehrheitlich danach trachten die Region zu dominieren und damit wesentlich zur rückwärtigen Politik beitragen und fortschrittliche Bewegungen über kurz oder lang eher behindern. Ich verstehe im übrigen auch diese Hybris nicht – die Kolonisierung war ein Akt der Barbarei des Westens und ein räuberischer Kriegszug, der die Region in ihrer Entwicklung um ca. 100 Jahre zurückwarf – und hier – da wurde Jahrhunderte lang um politische Partizipation gerungen, die immer auf ‚Kosten‘ der etablierten Eliten geht, die sich mit allen Mitteln dagegen zur Wehr setzen – das war hier vor nicht allzu langer Zeit so und dort ist es halt noch so – aber deshalb sind die Menschen hier nicht besser und dort nicht schlechter – aber es ist richtig mies auf der Willen zur Empanzipation mit Unterdrückung zu reagieren und das ist es was Israel maßgeblich tut, im Verbund mit den postkolonialen Interessen der Briten und Amerikaner. Mit irgend einer Liebe zur Demokratie hat das nun allerdings gar nichts zu tun – ganz im Gegenteil.

    • Zitat…Ãœbrrigens mit die schlimmste Repression, bei allen zu kritisierenden arabischen Regimen, die oft genug durch westliche Intervention, inthronisiert, oder dem Chaos durch westliche Kriegszüge ihre Existenz verdanken, ist immer noch die der Israelis über die Palästinenser – na ja, die Taliban sind auch wirklich übel. Hussein, die Taliban, die Saudis die Verdanken alle ihren Aufstieg der Unterstützung des Westens
      __________________________________________________________________________

      Das ist einfach nur Unsinn… sehen Sie sich dochmal die arabischen Despoten an.
      Da wird und wurde… gemordet, gefoltert, bereichert und ausgebeutet.
      Verzheihen Sie, was Sie betreiben ist übelste Polemik.

  69. Jane faselt was von Semiten, die es gar nicht gibt. Im „Volks-Brockhaus“ 1937:
    Semiten [genannt nach – Sem] die zur semitischen Sprachengruppe gehörenden Völker Vorderasiens z.B. Aramäer, Hebräer, Phöniker und Araber.
    Sie benütz noch die alte Nazi-Diktion.
    Es gibt keine Semiten, nur semitische Sprachen.
     
     

    • Was soll das ewige Hickhack um einen Begriff. Jede/r weiß, was gemeint ist. Wikipedia erklärt, wo er herkommt:
      .
      http://de.wikipedia.org/wiki/Semiten
      .
      Anderssprachige Wikipedias sehen es genauso, das niederländische etwa schreibt:
      .
      „Het begrip Semiet slaat in neutrale zin op iemand die deel uitmaakt van een van de vele klassieke en hedendaagse Semitisch sprekende volkeren die leefden/leven in het huidige Midden-Oosten en Ethiopië.“
      .
      Es ist halt so, dass die oft zu lesende, mit Leidenschaft von Relativierenden bewusst falsch geführte Argumentation: „Araber können garnicht antisemitisch sein, sie sind ja selbst Semiten“ dadurch abgeblockt werden soll, dass man a la Yael und Karl Pfeifer einfach behauptet, es gebe gar keine Semiten, wohl aber semitische Sprachen. 
      .
      Der Fehler bei vorgenannter, falscher Argumentation liegt nicht beim Begriff Semiten, sondern bei etwas anderem: beim Begriff Antisemitismus bzw. antisemitisch. 
      .
      Der ist in gewissem Sinne schlicht irreführend, ungeschickt zumindest, denn gemünzt wurde er exklusiv  NUR für die generelle Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Volk, aber KEINESFALLS für Feindseligkeit gegenüber allen, die, wie eben auch Jüdinnen und Juden, semitische Sprachen sprechen, eben die Semiten. 
      .
      Wer AraberInnen hasst, ist Rassist, aber zunächst nicht unbedingt ein Antisemit (obwohl das naheliegt), sondern eben ein verdammungswürdiger Araberhasser. Und ein rassistischer Araber kann ohne Weiteres ein Antisemit sein, ohne damit gegen andere Semiten (oder sich selbst) zu agieren.
      .
      Begriffe, die seit Langem genutzt werden, sollte man nicht zu ändern versuchen. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Vielleicht könnte dennoch propagiert werden, statt „Antisemitismus“ einfach „Antijudismus“ zu sagen…, aber dann wär die Konfusion perfekt, und es ist ja auch dem Wort „Antijudaismus“ sehr ähnlich. Schon Goethe lässt Mephisto sagen: „Mit Worten kann man trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten“. An Sachverhalten ändert das garnichts…

  70. Sorry – um zu wissen, dass Munib Al-Masri nichts gemein hat mit korrupten israelischen Politikern sollte man den Artikel von Avnery wohl vollständig lesen (mir ist eh nicht ganz klar, was Riciano mit diesem Artikel eigentlich bezweckt – passt es ihm nicht, dass es AUCH reiche Palästinenser gibt. Al-Masri ist ein im Öl-Geschäft erfolgreicher Geschäftsmann und nicht durch Korruption zu Geld gekommen)
     
    Bemerkenswert ist, dass er – trotz einer Tragödie in der Familie – ein Mann des Friedens blieb. Am Nakba-Tag vor einigen Monaten schloss sich sein Enkel, der an der amerikanischen Universität in Beirut studierte, den Demonstranten an, die zum nördlichen Grenzzaun Israels kamen. Israelische Soldaten eröffneten das Feuer, und der Enkel wurde von einer Kugel – einem verbotenen Dum-dum-Geschoss – getroffen. Es verletzte die Wirbelsäule, die Leber und die Nieren. Der junge Mann wird nun in den USA medizinisch behandelt.
     
    Seit sein Palazzo fertig ist, beschäftigt sich al-Masri mit seinen weitläufigen Geschäften und vielen philantropischen Tätigkeiten. Er investiert besonders in die Universitäten von Nablus, Ost-Jerusalem und Beirut. Trotzdem bleibt er eine leidenschaftlich politische Person…..


    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17332


    …Mit 27 Jahren bereits im Ölgeschäft Al-Masri ist ein kühl kalkulierender Geschäftsmann, der mit eisernem Willen, guten familiären Beziehungen und der notwendigen Portion Glück ein florierendes Unternehmensimperium aufgebaut hat. Ins gewinnbringende Ölgeschäft stieg er bereits als 22-Jähriger ein. Das war 1956, nach seinem Studium in Houston, Texas. Gemeinsam mit Ehefrau Angela, einer US-Amerikanerin, mit der er sechs Kinder hat, zog al-Masri nach Jordanien. Dort heuerte er zunächst bei der US-Firma Phillips Petroleum an. Aber schon bald gründete er sein eigenes Unternehmen, EDGO, das mittlerweile in 29 Ländern vertreten ist und Millionen von Dollar im Jahr umsetzt. Heute ist al-Masri der reichste Mann Palästinas; beruflich hat er alles erreicht. Nur ein Lebenstraum, sein wichtigster, blieb bisher unerfüllt: die Gründung eines palästinensischen Staates. Dabei ist er während des Oslo-Friedensprozesses in den 90er Jahren eigens aus dem Exil in die Heimat zurückgekehrt, um dabei zu sein, wenn der Staat ausgerufen wird. Er wollte mithelfen, dieses neue Palästina aufzubauen, gründete deshalb eine Holding – die Palestine Development & Investment (Padico) -, die der Region Hunderte Investoren brachte. Er schuf Zehntausende Arbeitsplätze, baute Hotels, stampfte in Nablus eine Börse aus dem Boden. Vor allem aber wollte er seinem alten Freund und Wegbegleiter nah sein: Palästinenserführer Jassir Arafat.
    …..

    http://www.ftd.de/karriere-management/management/:montagsportraet-munib-al-masri-palaestinas-rockefeller/124131.html

  71. Riciano verlinkt einen Avnery-Artikel -es geschehen noch Zeichen und Wunder. Wie auch immer ja und?
     
    …..Zuvor hatte bereits eine andere Kommission empfohlen, die riesigen Konglomerate der zehn bis zwölf Familien zu zerschlagen, die einen Großteil der Wirtschaft Israels beherrschen. Trajtenberg fordert nun zusätzlich Regulierungen für wesentliche Sektoren der Wirtschaft. Die von Netanjahu betriebene Politik der Privatisierung staatlicher Unternehmen und nationaler Ressourcen, die zu Ausverkaufspreisen an einige, wenige Familien verkauft wurden, habe nicht zum versprochenen Wettbewerb geführt. Vielmehr bildeten sich monopolistische Blöcke, die zu maßlosen Preissteigerungen führten….


    http://www.tagesspiegel.de/politik/kommission-fordert-politische-kehrtwende-israel-reagiert-auf-sozialproteste-/4661644.html


    Für den unter Korruptionsverdacht stehenden israelischen Außenminister Liebermann geht es derzeit um seine politische Zukunft. Der Generalstaatsanwalt wirft ihm Betrug und Geldwäsche vor….


    Korruptionsvorwurf gegen Netanjahu: Wenn Bibi eine Luxusreise tut
    SPIEGEL ONLINE - 03.04.2011 „Bibi-Tours“ nennen sie den neuen Skandal um Benjamin Netanjahu in Israel. Die Vorwürfe haben es in sich: Der Regierungschef soll auf Kosten reicher Gönner Luxusreisen unternommen und sich mit politischen Gefälligkeiten revanchiert haben…


    Ex-Premier Ehud Olmert könnte demnächst wegen Bestechlichkeit ins Gefängnis kommen. Sind israelische Politiker korrupter als andere? ….


    Omri Scharon tritt eine siebenmonatige Gefängnisstrafe an. Ariel Scharon , 79, seit zwei Jahren im Koma liegender ehemaliger israelischer Ministerpräsident, wird fürs Erste keinen Besuch mehr von seinem ältesten Sohn Omri bekommen….


    Aharon Abu-Hasira, 43, Israels Arbeitsminister, ist vom Obersten Gerichtshof seines Landes die parlamentarische Immunität aberkannt worden. Damit wird ein zweiter Prozeß gegen den Politiker möglich, der schon einmal von einer Korruptionsanklage…


    http://www.spiegel.de/thema/korruption_von_amtstraegern_in_israel/

     

  72. Schon komisch Riciano – da reden Sie dauernd von der Rückkehr ins Gelobte Land, dem Königreich Davids etc. wohin die Juden alles REcht der Welt haben vor allen anderen zu siedeln, weils in der Bibel steht und wenn ich dann von einer Emmigration europäischer Juden nach Israel, inklusive Reaktivierung der hebräischen Sprache etc. rede – dann nennen Sie das ‚Kulturrassismus‘. Was ist denn dann die Besiedelung und Verdrängung der Palästinenser auf dieser Grundlage?
     
    Die  offenkundige Ablehnung orientalischer Lebenswelten durch nicht wenige, offenbart jedenfalls eine etwas gestörte Beziehung zu diesen Wurzeln, die nun einmal orientalisch sind und nach 2000 Jahren Europa ist das ja auch nicht allzu verwunderlich. Jedenfalls ist das alles ziemlich widersprüchlich, vor allem für Menschen, die sich damit nicht anfreunden wollen. Die Mizrahim haben das jedenfalls sehr schmerzlich erfahren, wie der Bericht den ich hier reinstellte zeigt.
     
    Herr Pfeifer – es gibt übrigens auch keine Israeliten. Lt. archäologischen Erkenntnissen, waren die Israeliten einfach Kanaaniten, die sich zusammenschlossen und sich gegen Ägyptens Herrschaft auflehnten, nur einige davon waren wohl Sklaven, die aus Ägypten emmigrierten, eine Völkerwanderung wars eher nicht und das waren einfach Menschen, die dort beheimatet waren, so wie die Palästinenser oder Libanesen etc. Die Sprachen sind auch alle eng verwand, Hebräisch, Aramäisch, Arabisch – liegt alles nah beieinander und die Palästinenser sind wahrscheinlich teils die direkten Nachkommen und engsten Verwandten der antiken Juden,lässt sich übrigens auch genetisch belegen.

  73. “Der Herzog von Nablus
    Von Uri Avnery

    Die Westbank-Stadt Nablus liegt eingebettet im Tal zwischen zwei hohen Bergen, dem Ebal und dem Garizim. Der Berg Garizim, 881 m über dem Meeresspiegel, überragt das Zentrum von Nablus um 330 Meter. Er wird viele Male in der Bibel erwähnt.
     
    Wenn man auf der Hauptstraße von Nablus entlang geht und seine Augen gen Himmel wendet, sieht man auf der Spitze des Berges ein imponierendes Gebäude mit einer Kuppel. Dies ist das Haus von Al-Masri.
     
    Nun „Haus“ mag leicht untertrieben sein. Tatsächlich ist es die imponierendste Privatresidenz in Palästina und Israel, wenn nicht gar – wie behauptet wurde – von Marokko bis an die Grenze Indiens.
     
    Die Al-Masri-Villa ist ein genauer Nachbau der Villa Capra, auch als Rotunda bekannt, ein einzigartiges architektonisches Meisterwerk, etwa 60 km von Venedig entfernt. Wenn man vor dem Gebäude steht, glaubt man, seinen Augen nicht zu trauen. Tatsächlich weiß man gar nicht, wo die Vorderseite ist – weil es vier Vorderseiten hat, mit genau denselben Eingängen, Säulen und Stufen. Wenn man durch einen der Eingänge eintritt, kommt man in einen großen runden Empfangsraum, von dem alle Räume ausgehen. In der Mitte steht eine alte griechische Statue von Herkules. Über dieser dreistöckigen Halle wölbt sich die Kuppel.
     
    Der marmorne Fußboden und das ganze Baumaterial kamen aus dem Ausland. Ein italienischer Experte machte den Witz, der palästinensische Palast sehe viel besser aus als das Original, und der italienische Palazzo sei wie eine gelungene Kopie.
     
    Das wäre schon mehr als genug – aber ist es nicht.
     
    Alle Räume des Palastes sind voller Kunstwerke, die al-Masri während 40 Jahren gesammelt hat. Sie könnten ein eindrucksvolles Museum füllen. Gemälde von Renaissancemalern bis zur Moderne, Kaminfeuerstellen aus Versailles, klassische Tische und Stühle aus Spanien, Wandteppiche aus Flandern, Kerzenhalter aus Italien und noch vieles, vieles mehr. So ist es Raum um Raum.
     
    Das sollte nun mehr als genug sein. Ist es aber nicht.
     
    Als die Grabungen für die Grundmauern begannen, wurden drei kleine alte Töpferscherben entdeckt. Man hörte mit der Arbeit auf, und die archäologische Grabung begann. Das Ergebnis war atemberaubend: ein komplettes byzantinisches Kloster aus dem 4. Jahrhundert wurde entdeckt. Es steht dort mit all seinen Räumen, Kapellen und Ställen, umgeben von kräftigen Säulen, auf denen der ganze moderne Bau ruht. Ein Gebäude auf dem anderen.
     
    Genug? Nicht ganz. Der Palast ist umgeben von einem riesigen Gut, Gewächshäusern, Olivenhainen, einem Teich und was noch …Aber nun genug davon.
     
    Zwischen all den Kunstwerken sind die Wände voll mit Hunderten von Fotos des Besitzers mit seiner amerikanischen Frau, seinen Söhnen und Töchtern und in Gesellschaft mit weltbekannten Persönlichkeiten. Unter ihnen fällt Arafat besonders auf. Al-Masri bewundert ihn.
     
    Al-Masri gehörte zum inneren Kreis des PLO-Führers Yasser Arafat und kehrte mit ihm nach Palästina zurück.
     
    Seit sein Palazzo fertig ist, beschäftigt sich al-Masri mit seinen weitläufigen Geschäften und vielen philantropischen Tätigkeiten. Er investiert besonders in die Universitäten von Nablus, Ost-Jerusalem und Beirut. Trotzdem bleibt er eine leidenschaftlich politische Person.
     
    Er nannte den Palast „Palästina-Haus“ und behauptet, es sei der Hauptzweck des Hausbaus an dieser Stelle, das Gebiet für das palästinensische Volk zu bewahren. Indem er auf der Spitze des Berges baute, hat er die Errichtung einer israelischen Siedlung dort verhindert.
     
    Die aL-Masri-Familie ist eine der angesehensten Familien im Land. Auch wenn der Name „der Ägypter“ bedeutet, kommt sie ursprünglich aus dem Hedjas, der heute in Saudi-Arabien liegt. Jahrhundertelang lebte die Familie in Hebron und Jerusalem und die letzten zwei Jahrhunderte in Nablus (Nablus ist die arabische Form für Neapolis, die Stadt, die von Kaiser Vespasian vor etwa 1940 Jahren gegründet wurde, nachdem er die jüdische Stadt Sichem oder Shechem zerstört hatte).
     
    Wenn dies England wäre, dann wäre Munib al-Masri ein Lord, wenn nicht gar der Herzog von Nablus.
     
    Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert“

    toda Uri

    • Ja, und? So ist das.
      Was meinst Du, warum unter den Palästinensern die Hamas diesen Zulauf hat? Wer hat je behauptet, die PLO wäre eine demokratische, gar egalitäre Schutzmacht der kleinen Leute?

      offtopic: Das Problem der arabisch-persischen Welt ist, das alle säkularen Politikansätze sich diskrediert haben durch genau dieses Gebaren der vielen al- Masris, die dann auch vor Repression und Geheimpolizei nach innen nicht zurück schrecken.  Darüber stolperte Mubarrak, darüber strauchelt Assad, darüber fiel Ghaddafi und als erster der Schah. Die Leute in den Hütten unter den Palästen sehen nur noch in den Islamisten eine glaubhafte Alternative. Die nach außen so aggressiven Organisationen wie Hamas oder Hizbulla sind nach innen durch Frömmigkeit, soziales Engagement etc. glaubwürdig. Leider.

  74. @ C.Fried
    Toda – Sie haben genau die gegeben vorzufindende Situation – so wie sie ist –  beschrieben. Genauso wie Sie schätze ich das fundiert umfassende Wissen Peter Scholl-Latours – seine Erfahrungen aus zahlreichen jahrzehntelangen realen Beobachtungen sowie daraus resultierenden Einschätzungen – ein Experte mit klarem brilliantem Sachverstand. An dieser Stelle „brennt“ nun die Frage: WAS bedeutet dies ganz KONKRET??? Ich kann mir NICHT wirklich vorstellen, dass „man“ z. B. in Polen …ernsthaft Autonomie und Ausrufung eines eigenständigen  „Preussisch-Deutschen“ Staates in Konsequenz fordern – gar gewaltsam erzwingend herbeizuterrorisieren in der Lage wäre, weil dies vor irgendwelchen – barbarischsten -verlorenen Kriegen einmal „deutsch“ war – „man“ die polnische Sprache, den katholischen Glaube, das polnische Parlament, die polnischen Sicherheitskräfte, die polnischen Institutionen …den polnischen Staat ABLEHNT – NIEmals zu akzeptieren vermag – …Lösung??? – N E I N – dies ist ein Irrglaube!

    Natürlich ist der religiöse Aspekt haupttragend – mühsam – JEDOCH existieren zahlreiche – LEIDVOLL - weltliche Begründungen für eine endlich wahrhaftige Beendigung dieses blutigen Konfliktes – welche eben bereits über 60 Jahre – eine der längsten Friedensperioden überhaupt – in ganz Europa und darüberhinaus akzeptabel ausreichend F R I E D E N schaffte. Es sollte den arabischStammesOberenGierigen endlich dringend deutlich zu verstehen gegeben werden, dass es für DIESE ebenfalls KEINE Ausnahmeregelung geben wird – W I E sollte diese auch VERLÄSSLICH aussehen??????? Ein Rückfall in despotische, diktatorisch fundametal-islamische AUTONOMIE???? …dies wäre Jane’s Zukunftsperspektive für „ihre“ sog. „Palästinenser“??? …zuschauen, wie sich eine machtvoll „elitäre“ StammesClique Milliarden auf’s eigene Konto klaut …in St. Moritz …Monte Carlo …Fisher Island …Sunset …sonstwo au immer Nobelshopping frönt, während die mehrheitlich „dumpe“ Masse als „BettelHilfsPolitikum“ EGOMAN missbraucht, unterdrückt und drangsaliert wird??? …weit weit weit weg von VölkerRecht …schon ganz weit von MenschenRecht …und mit Demokratie …VolksHerrschaft …hat’s rein absolut gar N I X zu tun!

    Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass Israel UNBEIRRT seinen Weg ganz genauso weitergeht – im Sinne von STABILITÄT (ganz im Gegensatz, WAS man ringsherum so sehen kann) – vielleicht dereinst irgendwann dann endlich auch S H A L O M  – am israeli chai – das Volk, aus dem J.v.N. – der von A L L E R Christenheit verehrte J U D E hervorging.

  75.  
    Kann jemand diese Jane mal blocken?
     
    Leider nein. Schon x Anträge gestellt. Keine Chance. Die hat hier Idiotenfreiheit. Einerseits.  Andererseits – gäbs sie nicht, gäbs auch diesen beispiellos grotesken Infantilismus nicht:
     
    Vielleicht ist das ja eine der Gründung Israels innewohnende Schizophrenie – Juden sind oder waren ursprünglich Semiten. Natürlich waren Juden aus Europa nicht nur jüdisch-semitischen, sondern auch europäischen Ursprungs (denn es gab durchaus nicht geringe Konversion zum Judentum, am meisten wahrscheinlich im antiken Italien) und zudem Träger jüdischer aber eben auch europäischerl, also jüdisch-europäischer Kultur. Die ‘Rückkehr’ stellte da ja auch eine Rückkehr zu den semitischen Wurzeln dar, was gleichzeitig gar nicht erwünscht war.
     
    Was ist das? Rassismus oder Kultur? Kulturrassismus?
     
     

    • Warum denn?

      Vielleicht weil einige hier im Forum, der fundierten und per Fakten untermauerten Darstellung historischer Fakten von Jane nichts, außer Beleidigungen und Diffamierungen, leider argumentativ nichts entgegen setzen!

      Schade eigentlich.

      Das Hagalil-Forum bietet meines Erachtens dank der unterschiedlichsten Beiträge eine wesentlich bessere Beschreibung der Situation in und um Israel als die Mitteilungen vieler anderer Informationsseiten.

      Das die Beiträge von Jane hierbei den unschönen Teil der Geschichte darstellen ist vielen ‚Pro-Israel’ vielleicht ein Dorn im Auge. So ist das nun mal!

      Die Geschichte des Tausendjährigen Reichs ist vielen Deutschen immer noch peinlich…..

  76. Jane hat es mit „Semiten“ und weiß gar nicht, dass es keine Semiten gibt. Es gibt nur semitische Sprachen, wie z.B. Hebräisch, Arabisch, Amharisch und Aramäisch.

  77. Der europäische Masstab wäre: Meine nun alte Mutter besucht das Dorf, in dem sie bis zum 6. Lebensjahr lebte. Es liegt mitten in Polen. Es leben dort keine Deutschen mehr. Es leben dort Polen aus dem ehemaligen Ostpolen. Ich war dort auch. Ja, da stammen wir her. Aber da hin zurück? Nein. Es ginge. Ich könnte nach Polen ziehen, mir dort ein Haus kaufen, ein Geschäft aufbauen, wer weiß, es ist erlaubt. Und einige Wenige haben es gemacht. Aber meistens nicht. Was war das war, jetzt ist es anders.
    —Warum geht das in Israel/Palästina so nicht? Hat man versäumt, Araber so zu integrieren, dass sie sich zuhause fühlen in den neuen Bedingungen? Evtl. ist da etwas dran. Aber das dürfte nicht alles sein. Es ist m.E. tiefgreifender. In Europa geht es „nur“ um Nation. Im Nahen Osten immer auch um G“tt oder Allah. Israel ist nicht mehr säkular-zionistisch-mitteleuropäisch, sondern sefardisch-orientalisch-russisch-religiös. Es geht ums gelobte Land, um die Zusage des Einen, das ist Euer. Und die arabische muslimische Mehrheit -die paar paläst. Christen haben eh den Mund zu halten und zu ducken-war nie säkular, denn der Islam kann UMMA und Moschee gar nicht trennen. Da gehts um heilige muslimische Erde, um Eindringlinge in das Land der Umma. Ja, ein paar Juden würde man wohl wie einige Christen auch erdulden, aber die Macht muss in Händen der Muslime liegen-so will es Allah. Und das größte Problem: Ist Jerusalem Zion oder Al Kuds? Unversöhnlich triffts da aufeinander. Es wird keinen Kompromiss geben-keine europäische Lösung. Das kann man aus Peter Scholl-Latours kenntnisreichen Büchern und aus Besuchen im Land, die man mit offenen Augen macht, leicht ersehen. Seine Bücher und meine Erfahrung sind frappierend deckungsgleich. Kein muslimischer Palästinenser wird Haifa, Jaffa, Nazareth Israel dauerhaft zugestehen, keiner wird Al Kuds drangeben. Kein Israeli mit Kippa wird Samaria, Hebron, geschweige denn Jerusalem aufgeben. Und Israel wird – anders als Polen heute – die Rückkehr der Vertriebenen bzw. ihrer Nachkommen in die alten Dörfer nicht erlauben, denn Polen weiß, wenn da von zig Millionen Deutschen 1000 zurück gehen, so what. Aber Israel weiß: die arabischen Rückkehrer kämen nahezu alle – und dann ists vorbei mit dem jüdisch im Staate. 

  78. “Die ehemaligen Bewohner des Dorfes glauben, basierend auf der UN-Resolution 194, an ihr Recht auf Rückkehr.“
     
    Wie hinlänglich bekannt, haben deren Führer und Oberste ANDERS entschieden – ABGELEHNT!!! Sie sahen ihren Weg in Krieg, Terror und “dass die arabischen Anführer die Araber in Palästina dazu aufgerufen haben, ihre Häuser für einige Tage zu verlassen, damit währenddessen die jüdische Gemeinde vernichtet werden könnte.“!
     
    Nachweislich in jahrzehntelang stattfindenden blutigen Auseinandersetzungen tatsächlich noch von einer LÖSUNG??? zu sprechen, ist zutiefst realitätsfremd. Dieser vermeintlich von den UN vorgeschlagene Weg ist gescheitert.
    “…kann dann noch jemand an die Zweistaatenlösung glauben..?“
     
    Irgendwann wird man zu erkennen in die Lage sein, dass sich historische Realitäten NICHT an einen “einem gefälliger erscheinenden Zeitpunkt“ zurückabwickeln lassen. Die Situation, SO, wie sie jetzt ist, entstand nicht etwa aus Jux und Tollerei oder fiel plötzlich vom Himmel über uns – nein – sie wurde gewaltsam durch Krieg seitens der AraberFührer BEWUSST herbeigeführt! Nun ist es immer ratsam, sich VORHER genau aller Risiken seines für sich entschiedenen Weges klar zu werden – sie wollten A L L E S und erzeugten aufgrund dessen genau das heutige Ergebnis. Das seitdem wehleidig zelebrierte durch die Welt lamentieren und opfersinnen ändert die TATSACHEN N I C H T!

  79. Bis 1950 waren irakische Juden zu Tausenden geflohen. Viele hatten sich von arabischen und kurdischen Schmugglern auf Pferden über die Grenze in den Iran bringen lassen. Weil diese „wilde Emigration“ das Image des Irak belastete, beschloss das irakische Parlament das Ausbürgerungsgesetz vom 4. März 1950. Zu der Zeit teilte die US-Botschaft in Bagdad die Einschätzung des irakischen Regierungschefs, dass es kaum zu einer massenhaften Emigration kommen würde, solange Israel „eine Politik der Mäßigung betreibt und einer Friedensregelung zustimmt, die von den Arabern als einigermaßen vernünftig angesehen wird“. Doch Israels Ziel war – aus strategischen wie aus sentimentalen Gründen – nicht eine Friedensregelung, sondern die „Heimholung der Diaspora“…


    Israel hatte 20 Prozent mehr Territorium erobert, als der Teilungsplan vorgesehen hatte; man brauchte also mehr Juden, um das Land und vor allem seine Grenzgebiete zu besiedeln. Elie Kedourie zieht das bittere Fazit: „Israel ging daran, der irakischen Regierung bei der Durchsetzung der nationalen Einheit zu helfen; es war eins der stillschweigenden, monströsen Beistandsgeschäfte, die in der Geschichte nicht ganz selten sind.“…


    ..Sasson Kedourie, der Oberrabbiner von Bagdad, hat sich damals gefragt: „Warum hat niemand mit uns gesprochen, statt mit Israel über die Aufnahme der irakischen Juden zu verhandeln? Warum hat niemand darauf hingewiesen, dass die geschlossene, verantwortliche Führung der irakischen Juden glaubte, dass dies ihr Land ist – in guten wie in schlechten Zeiten – und dass wir fest davon ausgingen, die unruhigen Zeiten würden vorübergehen?“


    Bis zum Auslaufen der Frist am 8. März 1951 hatten mehr als 100 000 Juden ihre Anträge gestellt. Einen Tag darauf beschloss das irakische Parlament das Einfrieren der jüdischen Guthaben, weil es befürchtete, die irakische Wirtschaft – und der Staat als solcher – könnten den Kapitaltransfer nicht überstehen. (Auch Israel hatte übrigens zuvor die Guthaben der Palästinenser eingefroren)  Die Juden sollten nur 50 Dinar mitnehmen dürfen. Die Briten und die Amerikaner waren über diesen Beschluss nicht glücklich, aber sie sahen sich außerstande, gegen die Enteignung der irakischen Juden zu protestieren, nachdem Israel eine Entschädigung der palästinensischen Flüchtlinge verweigert hatte…


    Somekh flog am 21. März 1951 mit weiteren 200 Juden nach Israel. Ihr babylonisches „Exil“ war zu Ende, aber bei der Ankunft sah er niemanden „niederknien und den heiligen Boden küssen“. Bevor sie das Flugzeug verlassen durften, wurden sie aufgefordert, sitzen zu bleiben, während ein Mann sie mit DDT besprühte. Diese Begrüßung hat keiner der Passagiere vergessen. Sie waren in Lydda gelandet, wo am 13. Juli 1948 israelische Truppen unter Führung von Jitzhak Rabin mehr als 30 000 Palästinenser aus ihren Häusern vertrieben hatten. Viele Flüchtlinge aus Lydda und dem benachbarten Ramleh sind damals auf dem Marsch nach Osten verhungert und verdurstet. Beide Städte wurden anschließend geplündert und die Häuser der Palästinenser beschlagnahmt. Den Juden aus Bagdad, die sich an den farhud erinnerten, waren solche Szenen nur allzu vertraut.


    Der Grund für die Verzweiflung der irakischen Juden waren weniger die Lebensbedingungen als die Verunglimpfung ihrer Kultur in einem Israel, in dem die Aschkenasim aus Osteuropa dominierten. Dass Abraham und Jonah in Mesopotamien gelebt hatten, war für Ben Gurion ohne Bedeutung. „Wir wollen nicht, dass die Israelis Araber werden“, hatte er in seiner unverblümten Art gesagt. Die irakischen Juden, die in ihrem Heimatland eine Elite gewesen waren, sah man jetzt als „primitive“ Menschen an; die Nachkommen der einst verachteten Ostjuden waren fest entschlossen, in dem neuen Staat jede Spur von Orient auszulöschen.


    Zu Beginn der 1990er-Jahre versuchte Somekh ein Komitee für die Solidarität mit dem irakischen Volk zu gründen. Damit wollte er an „die Zusammenarbeit und gute Nachbarschaft zwischen Juden und anderen Irakern“ erinnern, damit „die kommenden Generationen etwas über das wunderbare Miteinander erfahren, das das jüdische Leben in der arabischen Welt 1 500 Jahre lang gekennzeichnet hatte“. Die Registrierung seiner gemeinnützigen Organisation wurde von der zuständigen Behörde in Jerusalem verweigert. Die Wiederbelebung solcher Erinnerungen sei keine gute Idee, beschied das Amt, man sehe darin vielmehr ein „potenzielles Instrument Saddam’scher Subversion“….


    http://www.monde-diplomatique.de/pm/2009/04/03.mondeText.artikel,a0040.idx,11


    Vielleicht ist das ja eine der Gründung Israels innewohnende Schizophrenie – Juden sind oder waren ursprünglich Semiten. Natürlich waren Juden aus Europa nicht nur jüdisch-semitischen, sondern auch europäischen Ursprungs (denn es gab durchaus nicht geringe Konversion zum Judentum, am meisten wahrscheinlich im antiken Italien) und zudem Träger jüdischer aber eben auch europäischerl, also jüdisch-europäischer Kultur. Die ‚Rückkehr‘ stellte da ja auch eine Rückkehr zu den semitischen Wurzeln dar, was gleichzeitig gar nicht erwünscht war.


    Die tatsächliche Feindseligkeit und das Unrecht, welches Juden tatsächlich massiv wiederfuhr, war aber hier in Europa. Die Migrationsbewegungen im Nahen und Mittleren Osten, waren in vielfacher Hinsicht vom neu gegründeten STaat selbst initiert, der durch die Nakba verursachten Spannungen zwischen Juden und Muslimen in anderen Ländern für sich nutzte und sogar schürte – und bereiteten damals oft recht mutwillig, auch von israelischer Seite dem friedlichen Miteinander von Juden und Muslimen in anderen arabischen Ländern nach jahrtausenden ein Ende. Vielleicht eine Schizophrenie, die ‚Rückkehr‘, die Abkehr vom antisemitisch durchtränkten Europa in eine semitische Welt, die ihnen fremd und zunächst nicht willkommen war.


    Alles in allem – ziemlich unverdaulich. Der Historiker Shlomo Sand meinte dazu er will mit Muslimen leben. Er lebt in Israel in einer semitisch-muslimischen Umwelt und wer das nicht wolle, der solle doch nach Paris oder nach New York. Damit hat er sicher Recht.

     

    • die Abkehr vom antisemitisch durchtränkten Europa in eine semitische Welt, die ihnen fremd und zunächst nicht willkommen war.
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      Toller Witz, Ihr ZUNÄCHST…

       

    • @ Janes: „Liebe Landsleute,
      wie wir immer wieder berichtet haben, werden die Integrationserfolge der Deutschen aus Russland durch alle ernst zu nehmenden Studien als vorbildlich bezeichnet, und jeder, der sie als Belastung für die Bundesrepublik Deutschland bezeichnet, lässt erkennen, dass er in seinen Aussagen von Vorurteilen geblendet ist.“ Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
      Und nur wegen McPom mußten die alle kommen? 
      „Die Migrationsbewegungen im Nahen und Mittleren Osten, waren in vielfacher Hinsicht vom neu gegründeten STaat selbst initiert, der durch die Nakba verursachten Spannungen zwischen Juden und Muslimen in anderen Ländern für sich nutzte und sogar schürte – und bereiteten damals oft recht mutwillig, auch von israelischer Seite dem friedlichen Miteinander von Juden und Muslimen in anderen arabischen Ländern nach jahrtausenden ein Ende.“
      Genauso wars! Seit Jahrhunderten lebten die Rumänien-,Russland-,Baltischen- und sonstigen Deutschen friedlich begeistert dort. Dann hat die deutsche Regierung diese gezwungen ins Heimatland zu kommen. 
      Bei Ankunft wurde der Boden geküßt und sie wurden von der indigenen Bevölkerung begeistert empfangen. Ich kann mich noch gut an die Jubelorgien erinnern!
      Gebe allerdings zu, daß die Bedrohung an Leib und Leben wahrscheinlich in der vorhergehenden Heimat deutlich geringer war, als nach der Gründung Israels für die erwähnten Flüchtlinge/Auswanderer. 
       

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