Meretz geht für Shabbat-Busse ans Oberste Gericht

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Mitglieder der Partei Meretz haben sich am Mittwochmorgen an den Obersten Gerichtshof gewandt, um die Einführung von Linienbussen am Shabbat in Tel Aviv durchzusetzen…

Der Magistrat hatte mit Unterstützung von Bürgermeister Ron Huldai im Februar der Einführung zugestimmt, doch das Verkehrsministerium erklärte umgehend, eine Ausnahmegenehmigung für die Stadt stünde nicht zur Diskussion.

In ihrer Eingabe beim Obersten Gerichtshof argumentieren nun die Meretz-Mitglieder, die Weigerung Katz´, eine Ausnahme auch nur in Erwägung zu ziehen, sei nicht rechtens.
Sie erklären, 40% der Einwohner von Tel Aviv-Jaffa hätten keinen Privatwagen, und 35.000 Einwohner der Stadt seien nicht jüdisch. Darüber hinaus sei die Einrichtung von Bussen am Shabbat auch ein Beitrag zum Umweltschutz.

Jerusalem Post, 04.04.12, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

2 Kommentare

  1. ich bin eigentlich kein Freund von Meretz und ihren anti-israelischen Ideen, aber in diesem Fall gebe ich ihnen vollkommen recht:
    Wenn jemand sonnabends nicht mit dem Bus  fahren will, ist dagegen  nichts einzuwenden;
    das ist aber  noch lange kein Grund, andere daran zu hindern !
     

       

  2. Bitte sind die wahnsinnig? 

    Wenn Israel den Shabbat abschiebt, dann kann man den Namen auch ändern.

    Einfach 3500 Jahre einfach so in den Müll kippen. Es gibt keinen Jahweh und kein Gericht. Dann braucht man hier auch kein Namensgleichheit mit NULL!

    Dann nennt euch doch gleich Semitolia oder Antijudäa.

    Wer den Shabbat angreift, greift in die Substanz der Existenz von Juden ein und auch in die ganze Welt, denn nirgendwo hat die Menschheit die Chance zu erkenne ob unsere Religion wahr ist, wenn sie nicht ausgelebt wird.

     Auch Ausländer haben das Recht Ruhe zu haben, auch wenn sie einen anderen Ruhetag haben.

    Der Islam hat im Koran den Sabbat, dass sie ihn halten sollen. Nur weil der Islam auf Juden sauer ist, halten sie den Freitag. Aber im Koran steht der Sabbat.
    Also können es nicht viele Ausländer sein, die entgegen ihren Prinzipien leben.

     

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