Mordanschlag vor jüdischer Schule in Toulouse

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Vier Menschen, drei Kinder und ein Erwachsener, wurden am heutigen Montag früh in Toulouse (Südwestfrankreich) ermordet. Es handelt sich um Schüler und Lehrer einer jüdischen Privatschule. Sie wurden Opfer einer gezielten Mordattacke, die mit einer Schusswaffe des Kalibers 11.43 ausgeführt wurde. Dieses Kaliber ist in Frankreich eher selten, außer in Kreisen der Organisierten Kriminalität…

Von Bernard Schmid, Paris

Laut bisherigen Kenntnissen war der Mörder ein einzelner Schütze, der einen Helm trug und auf einem Mofa oder Motorroller floh. Das benutzte Kaliber und die Vorgehensweise (ein Schütze auf einem Motorroller oder Motorrad) sind dieselben wie bei den beiden jüngsten Mordanschlägen auf Soldaten in Südwestfrankreich, Toulouse und Montauban, am Donnerstag vergangener Woche sowie am vorletzten Sonntag. Dabei wurden, ebenfalls mit Kaliber 11.43, insgesamt vier Soldaten ermordet: drei arabischstämmige französische Legionäre und ein schwarzer karibikfranzösischer; die verwendete Tatwaffe war bei beiden Anschlägen dieselbe. Einer der vier Legionäre hatte in Afghanistan gedient. Aber es wird vielfach vermutet, der Täter hätte angenommen, alle vier hätten sich dort aufgehalten. Denn die Einheiten, bei denen sie dienten, seien regelmäßig dort stationiert.

Denkbar ist eine Neonazi-Tat; ihr wären ein Schwarzer, mehrere „Maghrebiner“ und nunmehr auch mehrere jüdische Menschen zum Opfer gefallen, was in ein neo-nazistisches Gesamtprofil hinein passt. Aber auch die Tat eines islamistischen Terroristen, der beispielsweise „Rache für getötete Afghanen“ hätte nehmen wollen, ist gut denkbar. Im letzteren Falle hätte ein islamistischer Täter ebenfalls besonders gezielt maghrebinischstämmige Soldaten attackieren können, „weil es besonders schlimm ist, dass sie im Auftrag von Ungläubigen (in Afghanistan) andere Moslems töten“.

Präsident Nicolas Sarkozy möchte ebenso wie der Präsidentschaftskandidat der sozialdemokratischen stärksten Oppositionspartei, François Hollande, noch am heutigen Tag nach Toulouse reisen.

95 Kommentare

  1. @ Jango

    Ich hätte mich an mehr Personen richten können, ganz Recht, aber ich will keine endlosen Monologe schreiben.

    Es weiß doch jeder, dass die Kinder gestorben sind, weil sie Juden waren und nicht weil sie Kinder waren. Und das schmerzt uns alle. Wenn Kinder im Gaza sterben, weil Juden auf sie schießen, dann schmerzt uns das auch alle sehr.

    Dieser Konflikt gehört bereinigt und nicht auseinander gedreht, dass einem beim Lesen der Kommentare noch zusätzlich übel wird. 

     

  2. „Mit ihren Beiträgen werden Sie das Judentum am wenigsten verändern, motivieren oder umleiten.“
    Das ist gar nicht Janes Absicht.

  3. @ Shalom
           
    „Es sieht nicht gut aus, wenn Sie hier auf den Gefühlen herum trampeln. “

    Ganz genau, denn…   
      
    „Es gibt im Leben die eine Seite und es gibt auch eine andere.“

    und weiter

    „Wenn man jemanden kritisiert, dann sollte man am Herzen ein vielfaches an Liebe haben und nicht Rechthaberei.“

    Und dann frage ich sie Shalom…warum wenden sie sich ausschliesslich an eine Person hier? Nur an eine Seite hier? Der Wert eines Wortes liegt in den darauf folgenden Taten, ansonsten ist das gesagte wertlos!   
          
     

  4. @ Jane

    Mit ihren Beiträgen werden Sie das Judentum am wenigsten verändern, motivieren oder umleiten.

    Es gibt im Leben die eine Seite und es gibt auch eine andere.

    Wenn jemand das Judentum verändern will, dann muss er beide Seiten sehen.

    Ich zeige auch die vernachlässigte Seite gerne an, aber niemals vergesse ich nicht die Liebe an ihnen.

    Wenn man jemanden kritisiert, dann sollte man am Herzen ein vielfaches an Liebe haben und nicht Rechthaberei.

    Sie wissen nicht wie das ist mehr als 2000 Jahre Geschichte von Verfolgung zu haben, eine Geschichte voll mit Schwierigkeiten und vieles mehr.

    Im krassen Gegensatz dazu hat das zur enormer Leistungsfähigkeit und enormen Willen zum Überleben geführt. 

    Es sieht nicht gut aus, wenn Sie hier auf den Gefühlen herum trampeln.

     

  5. Halten Sie doch den Mund Jim – ich habe nichts angesprochen, was hier nicht zuvor explizit von anderen angeschnitten worden wäre. Allein von mir aus, hätte ich das tatsächlich nicht getan.
     
    Beschweren Sie sich bei Herrn Pfeifer.
     

  6. Absolut schlechtes timing? – absolut FALSCHER Zeitpunkt in…absolut FALSCHEM Artikel???


    Ach ja Riciano – ich habe zum einen auf eine sehr konkrete Frage von Herrn Pfeifer geantwortet – zum anderen Frau Ashton in Schutz genommen.
     
    Wer nutzt hier wieder mal sowas um ein Politikum draus zu machen und hört extra mit in kleinen Vernastaltungen, und bläht sie bar jeden Kontexs auf und benutzt die Tragödie in Toulouse dafür?
     
    Dazu muss man dann schon was sagen?

  7. @ riciano & jim

    Vollkommen richtig, man sollte den Tod von Kindern einfach nur schrecklich finden und nicht anfangen ein Politikum draus zu machen!  

  8. @Jane & Co

    Absolut schlechtes timing? – absolut FALSCHER Zeitpunkt in…absolut FALSCHEM Artikel??? zum AUSLEBEN Eures NIEDEREN Gedanken“gut“s – statt Betroffenheit und Mitgefühl schüttet Ihr widerwärtiges Aufrechnen von Menschenleben und Euren persönlichen Hass jedweder Art über dieses traurige Ereignis, besudelt in einer unerträglichen Art und Weise Opfer und Hinterbliebene! DAS sagt sehr viel über Person und Charakter! Bei Auseinandersetzungen mit wichtigen Inhalten in GEEIGNETEREN Artikeln davonschleichen und HIER den Zampano – einen prahlerischen, der sich lautstark in Szene setzt und mit viel Tamtam Eindruck schinden will - geben – alle „Hochachtung“! ERBÄRMLICHER geht kaum …

  9.  
    Dieser Strang hier auf haGalil, ist ein Paradebeispiel für Gespaltenheit, Gefühllosigkeit, letztlich erschreckender Gefühllosigkeit.
    Man muss nicht unbedingt selbst eine kleine Schwester, einen kleinen Bruder oder gar ein eigenes Kind verloren haben, um empfinden zu können, wie es ist, wenn, ganz plötzlich, ohne jeden Anlass oder Grund, völlig unvorhersehbar, ein Kind ganz einfach nicht mehr nach Hause kommt, gestorben ist, von einem Moment, am Morgen noch in die Arme genommen, auf den anderen  – nicht mehr da ist.
    Diese Kinder sind tot. Unwiederbringlich und für immer ihren Eltern und allen die sie lieb hatten, genommen.
    Warum?
    Nur weil sie jüdisch waren!
    Es ist so abgrundtief entsetzlich, dass man das gar nicht ausdrücken kann!
     

  10. Zu den Auszügen über den ‚Entkopplungsplan‘ oben muss ich noch hinzufügen, dass dies nicht etwa mit den Palästinensern so ausgehandelt wurde – nein ISRAEL HAT BESTIMMT – wie auch weiterhin.

  11. @Jango-Jack
     
    Das was ich mit ”begreifen” eigentlich meinte, war, dass ich diese Ignoranz nicht begreifen kann welche diese Hardcorezionisten an den Tag legen, die hier im Forum gängig sind!


    Ja – da haben Sie Recht.
    Es ist grotesk, wie die ganze Lage, an der man so verbissen fest hält. Ich denke auch, dass die Lage in der junge Israelis heute groß werden völlig verrückt ist – eine verkehrte Welt sozusagen. Früher hat man in Israel wenigstens noch sehr selbstverständlich das Wort ‚Besatzung‘ benutzt und kannte die Grüne LInie und die meisten Israelis täuschten sich wohl selber über den wahren Charakter der Siedlungen hinweg und dachten ernsthaft, dass sie bei einem Friedensschluss wieder weg kommen würden – aber auch das soll mittlerweile aus dem Bewusstsein der neuen Generationen verschwinden.
     
    Aber vielleicht liegt es in der Natur der Sache, wenn man einen Weg so lange schon in die falsche Richtung gelaufen ist, dann mag man nicht mehr umkehren. Grotesk ist freilich auch, dass Deutschland, dass die USA entgegen der eigenen Waffenbestimmung, entgegen der Einsicht, dass Israel gegen das Völkerrecht eine Expansion betreibt, die zu Lasten von Menschen geht, die mehrheitlich schon einmal einer ethnischen Säuberung zum Opfer fielen und die dadurch kontinuierlich massiven Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind, dennoch an Israel in großem Stil Waffen liefert und diese auch noch mit dem Geld der Steuerzahler subventioniert. Um die schlimmsten Folgen dieser Politik zu mildern, leben die Palästinenser nun auch schon seit zig Jahren am Tropf der internationalen Gemeinschaft, die auch hier die Kosten übernimmt, welche eigentlich der Besatzungsmacht obliegen. An und für sich müsste man die Waffenlieferungen in Anbetracht der Besatzungspolitik sofort stoppen und die Kosten der Besatzung Israel in Rechnung stellen. Das wäre eigentlich das mindeste.
     
    Damit es so bleibt, klappern alle Pro-Zios vom kleinen Blogger bis hin zum Präsidenten, ordentlich mit dem Geschirr. So folgt eine ‚Empörung‘ auf die nächste und verhindert dadurch, dass man überhaupt mal zu den substantiellen Fragen durchdringt. Dieses Spiel geht jetzt schon so lange und sollte es dennoch mal ein Politiker wagen, die Dinge beim Namen zu nennen, wie kürzlich Sigmar Gabriel, dann folgt das mediale ‚Entsetzen‘ über die rethorische ‚Entgleisung‘ (mit natürlich antisemitischem Hintergrund – was sonst).


    So lange dieses Getöse seine Wirkung nicht verfehlt, werden sich nur einzelne Politiker zaghaft aus dem Fenster lehnen, und schon das braucht viel Mut. Sie stehen allzu schnell alleine da und ihre Karriere kann ernsthaft schaden nehmen, das ist hier so und in den USA ist es auch so.


    Im Prinzip beruht dieses ganze Setting auf einer moralischen Erpressung, der man sich schon lange nicht mehr beugen sollte, weil es einfach falsch ist. Die westlichen STaaten verraten damit nicht nur die eigenen Rechtsnormen, sie handeln auch massiv gegen die eigenen Interessen, denn fraglos wird sich die arabische Welt mit ihren Ölpfründen gerne anderen Global Players zuwenden, insofern sie nicht mal darauf rechnen kann, dass der Westen wenigstens die eigenen Rechtsnormen im Umgang mit der arabischen Welt auch ernst nimmt. Nicht zuletzt trägt das auch den Terror zu uns (nicht alleine auch die Feldzüge der USA und Großbritanniens).


    In diesem Zwiespalt pendelt unsere Politik, sie ist weder Fisch noch Fleisch. Deshalb unterstützt man Israelis UND Palästinenser – man mag sich nicht entscheiden, die eigenen Rechtsnormen endgültig über den Haufen zu werfen, aber sie konsequent umzusetzen, das kommt im Falle Israels halt auch nicht in Frage. Ich kann aus historischen Gründen die Skrupel ja nachvollziehen, die dazu führten, aber in Anbetracht der unverdrossenen Besatzungspolitik und Expansion seit über 40 Jahren, denke ich, dass man sie zu Gunsten der Menschenrechte ALLER Menschen, natürlich auch der Palsätinenser, mal beiseite lassen müssen.


    Ich kann schon verstehen, dass junge Muslime auch hier den Eindruck gewinnen, dass für den Westen die Muslime Menshen zweiter Klasse sind und dass ein muslimisches Leben für die westliche Politik anscheinend nicht den gleichen Wert hat, wie das Leben der Europäer, Amerikaner oder gar Israelis. Dass das zu großer Frustration führt die dem Terror und der Radikalisierung auch unter manchen Muslimen in der EU zuträgt ist nur logisch, wenn auch Terror gegen Unbeteiligte Unschuldige gar Kinder, dadurch natürlich dennoch bleibt was es ist. ein brutales Verbrechen.


    Aber weder der Westen, noch Israel, ist so unschuldig an der Situation, wie es sich die Leute gerne glauben machen. In Anbetracht der fraglosen Ãœberlegenheit, ökonomisch, etc – finde ich das besonders verwerflich. Aber es ist wie es ist, wo die Wirtschaft waltet, vor allem auf fremden TErritorium, da hat halt auch der Westen, die hehren Werte immer ganz gerne in der Versenkung verschwinden lassen – Doppelmoral – nennt man sowas und die Menschen dort bekommen sie hautnah ‚zu spüren‘ und hier täuschen sich dann allzu viele ganz gerne darüber hinweg.

  12. Jane, schreiben Sie doch noch längere Mantras und erklären uns doch noch warum Hamas & Co berechtigt sind, nach dem Israel den Gazastreifen geräumt hat, Israel mit Raketen anzugreifen und das Leben von einer Million Israelis zu stören.


    Das kann ich gerne tun.
     
    Diese ganze Argumentation, die sich wider besseren Wissens so hartnäckig hält, tut es deshalb, weil sie einfache Bilder anbietet, für Menschen, die kein Interesse haben komplexe Realitäten zu erfassen – aber alles was man wissen muss, um zu begreifen, dass Israel auch weiterhin Besatzungsmacht blieb und das Leben der Palästinenser von Anfang an auch weiterhin drangsalierte, ist kein Geheimnis.


    Weil Israel zwar die Siedler aus dem Gazastreifen gehört hat, aber eben von Anfang an darauf bestanden hat, das Leben der Menschen in Gaza auch weiterhin zu ’stören‘.


    Wie sah der ‚Abzug‘ aus?


    Dem Plan zufolge wird Israel bis Ende 2005 Siedler und zu deren Schutz eingerichtete Militärbasen aus dem Gazastreifen und vier isolierte jüdische Siedlungen im Westjordanland entfernen. Die israelische Armee wird an der südlichen Grenze des Gazastreifens in Stellung bleiben und ihre Truppen an anderen Stellen unweit des Gebietes neu positionieren.
     


    Zusätzlich zur Kontrolle der Grenzen, der Küste und des Luftraums wird Israel nach wie vor Telekommunikation, Wasser, Elektrizität und Abwasserkanäle kontrollieren, sowie den Strom von Menschen und Gütern in beide Richtungen. Zudem wird Gaza die israelische Währung beibehalten.


    Eine Studie der Weltbank zu den ökonomischen Auswirkungen des Planes wies darauf hin, dass der „Abzug“ die Mobilität innerhalb von Gaza erleichtern würde. Die Studie warnte aber auch davor, dass der Abzug von Siedlern und Truppen ohne Öffnung der Grenzen wenig positive Auswirkungen zeigen würde. Wenn die Grenzen für Arbeitskräfte und Handel geschlossen würden, wird der Plan „größeres Elend schaffen als heute dort herrscht.“


    „Völkerrechtlich wird das Bestehen einer Besatzung durch die tatsächliche Kontrolle einer feindlichen Armee über ein Gebiet definiert, nicht die Positionierung von Truppen.“ sagte Whitson. „Ob die israelische Armee nun innerhalb von Gaza oder an der Peripherie stationiert ist und Ein- und Ausreise beschränkt – sie behält die Kontrolle.“..


    http://www.hrw.org/de/news/2004/10/28/israel-abzug-bringt-kein-ende-der-besatzung-von-gaza


    Aus dem ‚Disengagement Plan‘:


    http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Archive/Press+Releases/2004/Disengagement+Plan/Disengagement+Plan.htm


    1) Israel will guard and monitor the external land perimeter of the Gaza Strip, will continue to maintain exclusive authority in Gaza air space, and will continue to exercise security activity in the sea off the coast of the Gaza Strip.
     
    Dh. in der Praxis z.Bsp.:
     
    Das Wort „Dämonen“ gibt es im hebräischen Wörterbuch zwar nicht, aber eine alt-neue Waffe aus dem raffinierten Waffenarsenal, die gegen die Palästinenser gerichtet wird, ist plötzlich wieder aufgetaucht. Auch wenn sie nicht tödlich ist, so ist sie teuflisch: die Schallmauer durchbrechenden Knallbomben.


    Die beste Luftwaffe der Welt macht sich einen Spaß daraus, Angst und Hilflosigkeit in einer (zu Tode) erschrockenen Zivilbevölkerung zu verursachen. 29 solche Knallbomben explodierten während vier Tagen im September, und vor kurzem wiederholte sich dies, wie die Ärzte für Menschenrechte und das Gaza Community Health Program-Zentrum mitteilten. Sie haben gemeinsam wegen dieser Angelegenheit eine Petition beim Obersten Gerichtshof in Israel eingereicht. Wenn es so etwas wie einen eindeutigen Fall von kollektiver Strafe gibt, dann ist es dies hier. Eltern in Gaza sprachen über die Ängste ihrer Kinder, unter denen sie in den vergangenen Wochen gelitten haben, über die Alpträume, das Bettnässen. Ehemänner berichteten von den erlebten panischen Angstzuständen ihrer schwangeren Ehefrauen. Fensterscheiben gingen nach einander zu Bruch. Hier eine sensationelle Meldung: Palästinenser können auch „traumatisierte Opfer“ sein. Diese die Schallmauer durchbrechenden Explosionen, deren einziger Zweck es ist, unter unschuldigen Zivilisten Angst hervorzurufen, kamen zu den Artilleriegranaten, die den Gazastreifen bombardierten, und dem täglichen Sperrfeuer der Raketen, die willkürlich bewaffnete Militante und unschuldige Leute töten. Die Tatsache, dass die Luftwaffe diese Waffe vor allem während der Nacht oder am frühen Morgen benützt, wenn Massen von Schülern auf dem Schulweg sind, macht ihre Boshaftigkeit noch sichtbarer. Israel mag sich aus dem Gazastreifen zurückgezogen haben – aber noch nicht von seinem Himmel…..


    …Israelische und palästinensische Menschenrechtsgruppen reichten beim Obersten Gerichtshof eine Petition ein, die die israelische Luftwaffe zwingt, mit dem Ãœberschalllärm über dem Gazastreifen aufzuhören…


    …..Als Chef der Gaza-Organisation schrieb der Psychiater Dr. Eyad Sarraj in einer medizinischen Stellungnahme, dass der Ãœberschall-Lärm nach einem Bericht schwerwiegende Folgen für die Kinder von Gaza hat, wie Angstzustände, Panik, Furcht, geringe Konzentration und geringen Fortschritt beim Lernen/Studieren. Er sagte auch, dass die Anzahl spontaner Fehlgeburten während dieser Zeiten des häufigen Ãœberschallgeräusches angewachsen sei….


    http://www.globale-gleichheit.de/index.php?option=com_content&view=article&id=162:daemonen-an-gazas-himmel-&catid=4:politik&Itemid=2
     
    2) The Gaza Strip shall be demilitarized and shall be devoid of weaponry, the presence of which does not accord with the Israeli-Palestinian agreements.

    3) Israel reserves its inherent right of self defense, both -  preventive -  and reactive, including where necessary the use of force, in respect of threats emanating from the Gaza Strip. …


    ….6. The border area between the Gaza Strip and Egypt (Philadelphi Route)
    Initially, Israel will continue to maintain a military presence along the border between the Gaza Strip and Egypt (Philadelphi route). This presence is an essential security requirement. At certain locations security considerations may require

    some widening of the area in which the military activity is conducted.-…


    10. Economic arrangements

    In general, the economic arrangements currently in operation between Israel and the Palestinians shall, in the meantime, remain in force.

    These arrangements include, inter alia:

    i. the entry of workers into Israel in accordance with the existing criteria.
    ii. the entry and exit of goods between the Gaza Strip, the West Bank, Israel and abroad.
    iii. the monetary regime.
    iv. tax and customs envelope arrangements.
    v. postal and telecommunications arrangements…..
     
    12. International passages

    i. The international passage between the Gaza Strip and Egypt
    1) The existing arrangements shall continue.
    2) Israel is interested in moving the passage to the „three borders“ area, approximately two kilometers south of its current location. This would need to be effected in coordination with Egypt. This move would enable the hours of operation of the passage to be extended.
    b. The international passages between the West Bank and Jordan:
    The existing arrangements shall continue. ….


    D.h. Israel wollte keine Verantworetung mehr haben, aber dennoch alles kontrollieren – bis hin zum Geburtenregister, der Währung, den Steuern, dem Waren- und Personenverkehr , den Grenzen, den Luftraum, die Gewässeretc….

    Die Israelis besetzen seit 2000 ununterbrochen die Gewässer Gazas und hindern die Fischer am Fischen jenseits einer Entfernung vom Strand von mehr als 4 Kilometer, obwohl diese Gewässer bis zu 20 Meilen zu Gaza gehören, was auch in den OsloAbkommen so geregelt ist.

    Um diese ‚Besatzung‘ durchzusetzen, wird immer wieder auf palästinensische Fischer geschossen. Die Fischer werden so daran gehindert zu den fischreichen Fischgründen zu gelangen.

    Grund für den mageren Fang sind die israelischen Auflagen über die Entfernung vom Strand, in der die Fischer fischen dürfen. In den Oslo-Verhandlungen wurde zwar vereinbart, dass sie sich bis 25 Kilometer hinaus auf die offene See bewegen dürfen, Tatsache ist jedoch, dass sie nicht mehr als vier Kilometer vom Strand weg fischen können.

    «Fast täglich werden wir von der israelischen Seemarine beschossen.Viele von uns wurden schon verhaftet, nach Ashdod ins Gefängnis gebracht und erst Tage später wieder freigelassen», erzählt der Fischer Majed Abu Leil. Dunne bestätigt dies. Zu Verhaftungen
    und Beschiessungen käme es zudem nicht nur, wenn die Fischer die Grenzen überschritten, es herrsche die reine Willkür.«Im Mai war ich mit zehn Leuten auf dem Meer nahe der israelischen Grenze», erzählt Rami Abu Jahud. «Dort gibt es mehr Fisch,weil viele das Gebiet aus Furcht meiden. Die israelische Marine schoss auf uns, dann forderten sie
    mich auf, ins Meer zu springen und zu ihnen zu schwimmen, um mich zu verhaften.» Erst drei Tage später liessen sie Jahud wieder frei…..


    http://www.honestly-concerned.org/Temporary/Bund_30-08-05_Das_enge_Netz_um_die_Fischer_von_Gaza.pdf


    Weiter als drei Meilen dürfen sich die palästinensischen Fischer nicht mehr aufs Mittelmeer hinauswagen. „Tatsächlich sind es nicht einmal drei Meilen“, kritisiert Al-Habeel. Oft würden er und seine Brüder mit ihren Fischerbooten schon 1,5 Meilen vor der Küste von der israelischen Marine unter Feuer genommen. Wer hinausfahre, riskiere täglich seine Gesundheit und Schäden an den Fanggeräten, stellte er fest.
     
    Das bestätigt auch ein im August veröffentlichter Bericht, den das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm (WFP) zusammenstellte. Danach wurden palästinensische Fischer aus 85 Prozent der Fanggebiete vertrieben, die ihnen der 1993 zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) ausgehandelte Oslo-Vertrag zusagt….
    Der Fischer Al-Habeel betonte, dass ihm und seinen Brüdern gar nichts anderes übrig bleibe, als das Risiko in Kauf zu nehmen, ins Visier der israelischen Marine zu geraten. „Wir müssen schließlich unsere Familien ernähren.“ Beim letzen Beschuss seines Bootes wurde die Treibstoffleitung getroffen. Zumindest sei der kleine Treibstofftank unbeschädigt geblieben, berichtete er. Ein Ersatztank sei teuer und kaum aufzutreiben. Andere Fischer berichten von einem 22-jährigen Kollegen, der mit Schussverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Er hatte sich auf kaum mehr als zwei Meilen aufs Meer gewagt…


    http://www.schattenblick.de/infopool/politik/ausland/panah694.html


    Es ist ein sonniger Tag, geradeso wie heute. Ein guter Tag zum Entfliehen. Ein bisschen nur hinaus zu gehen, aus der Enge des grössten Gefängnisses der Welt, weg von fast 1.5 Millionen Menschen auf engstem Raum. Weg von dem Krieg, in dem man lebt. In Gaza.
     
    Die Familie Ghalya geht an den Strand, breitet ihre Tücher aus. Die 7-jährige Huda Ghalya entscheidet sich schwimmen zu gehen. Während sie das tut, schlagen Granaten am Strand ein, drei Krater wird man später sehen (1).
    Huda Ghalya eilt zurück…
     
    In einem der Krater findet sie ihre tote Familie, Vater, Mutter, drei Brüder, die sie eben noch lebendig verlassen hat


    Fernsehberichten zufolge hatten israelische Marineschiffe gezielt, nur mal so, auf die Familie am Strand geschossen.
    Nachher werden die israelischen Streitkräfte zugeben, dass sie sechs Granaten in diese Gegend gefeuert hat und sagen, das die Wahrscheinlichkeit “null” betrage, dass sie diese Familie getötet habe (2), obwohl israelische Granatsplitter gefunden werden (1)….


    http://www.radio-utopie.de/2008/01/15/gaza-strand-9-juni-2006/


    Weiterhin Kontrolle des Warenverkehrs, da Israel nur einen Grenzübergang, Karni als Ãœbergang für Waren aus Gaza ‚ERLAUBT‘ – bedeutete in der Praxis:
    Nach dem israelischen Abzug haben Palästinenser die Gewächshäuser der ehemaligen Siedler übernommen. Der Nahost-Gesandte Wolfensohn warnt vor der Verrottung der Ernte an geschlossenen Grenzübergängen
    Schon Ende November sollen die ersten Kisten mit reifen Tomaten und Paprikaschoten in den Handel kommen. Dann dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis die „Paltrade“ wieder zahlungsfähig wird. Vorausgesetzt allerdings, dass die mit Früchten beladenen Lastwagen den Gaza-Streifen dann auch verlassen dürfen. Absatzmärkte sind vor allem Israel, das Westjordanland und Europa.

     
    James Wolfensohn, der bei den Verhandlungen vermittelt, zeigte sich Anfang der Woche vor allem über die israelische Seite enttäuscht und pessimistisch….


    http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/11/15/a0084


    Ja und wer nun verständlicherweise fragt – was macht das für einen Sinn – der sollte begreifen, dass die Realität nicht so aussieht, wie wir uns normalerweise etwas Sinnvolles vorstellen – nein die den Palästinensern durch Israel aufoktruierte Realität ist ziemlich verrückt  und lautet wie folgt:


    “Die Bedeutung unseres Abzugsplans liegt darin, dass der Friedensprozess eingefroren wird. Der Abzugsplan liefert das Formaldehyd, das nötig ist, damit kein politischer Prozess mit den Palästinensern in Gang kommt“, Zitatende.



    Das sagte Dov Weisglass, bis vor kurzem noch der Stabschef des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon ( im Oktober 2004)

    und nun sein wichtigster Berater. Ganz offen gab Weisglass in dem Zeitungsinterview zu, wieso es für den Regierungschef so wichtig ist, den Friedensprozess einzufrieren: Man verhindere damit die Gründung eines palästinensischen Staates….


    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/309862/


    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/309862/
     
    Die Israelis wollen keinen Frieden, sie wollen die West-Bank und die Palästinenser vertreiben und bis dahin dominieren. Der Abzug war nicht das, was man normalerweise unter einem Abzug verstehen würde und eine Befriedung war niemals die Absicht der israelischen Führung – sie wollte nur ihre Ambitionen auf die West-Bank konzentrieren.
     
    Ãœbrigens – alleine, die von der israelischen Marine getöteten Fischer in den Gewässern Gazas, sind mehr als israelische Opfer durch sämtliche Kassams seit 2000. (und es gibt noch viel mehr palästinensische Opfer)

     

  13. Jango Jack ich finde Ihre ganze Argumentation armselig und unlogisch.
    Kehren wir doch zu den Tatsachen zurück. Israel hat den Gazastreifen geräumt. Warum hat Hamas, anstatt etwas konstruktives für die eigene Bevölkerung zu tun, geglaubt es könne ungestraft und ohne Reaktion das Leben einer Million Israelis mit Raketenbeschuss stören?
    Ich brauche keinen Antisemitismus zu suchen. Ein Blick in die Charta von Hamas und wir haben schon die Berufung auf das klassische Werk des modernen Antisemitismus, auf die Protokolle der Weisen von Zion.
    Gerade dieser Obskurantismus, die Diskriminierung von Christen und Frauen, die Verfolgung von Homosexuellen und die ständige antisemitische Haßpredigten machen Hamas für manche so sympathisch.
    Das sind natürlich alles Themen und Fragen, die weder Jane noch Jango berühren bzw. beantworten wollen oder können.
     

  14. @ Jane

    Das was ich mit „begreifen“ eigentlich meinte, war, dass ich diese Ignoranz nicht begreifen kann welche diese Hardcorezionisten an den Tag legen, die hier im Forum gängig sind!

    @ Karl Pfeifer

    Offenbar schöpfen sie die Richtigkeit tatsächlich aus der Quelle der „Zustimmung“ ihrer radikalen Freunde. Sonst würden sie mich endlich in der 2ten Person ansprechen.

    Vollkommen richtig, wenn es darum geht, dass Kinder sterben ist es schrecklich! Offenbar ist ihnen auch folgendes nicht in den Sinn gekommen…

    Frau Ashton sprach vor palästinensischen Kindern, während vermutlich palästinensische Eltern zugegen waren. Für diese Kinder ist Israel – aus gutem Grund – ein böses Land. Nun gibt es auch leider sehr viele Palästinenser, die keinen Unterschied machen zwischen Juden und Zionisten, Gemäßigten und Radikalen wie ihnen z.B. Herr Pfeifer. 

    Ashotn hat in gegenwart von Palästinensern auf das schreckliche Schicksal der jüdischen Kinder hingewiesen, hat darauf hingewiesen, dass auch die jüdischen Kinder unter schrecklichen Umständen gestorben sind.

    Ja, nach der griechischen Deutung bin ich ein Idiot ( habs nachgeschlagen, danke!) , und das ist auch gut so, denn ich kann unvoreingenommen auf die Situation sehen.

    Menschen die den Sachverhalt politisch betrachten würden es möglicherweise folgendermaßen sehen:

    Radikaler Islamist: „Man kann doch keine 300 palästinensische Kinder mit 3 jüdischen Kindern vergleichen, Muslime werden ermordet weil sie Muslime sind.“

    Karl Pfeifer ( radikaler Zionist): „Es ist doch nicht gleich schrecklich wenn jüdische und andere Kinder unter schrecklichen Umständen sterben, Juden werden ermordet weil sie Juden sind.“      

    Afghane:“ Diese zionistischen Medien, während bei uns vor kurzem Kinder gezielt erschossen und verbrannt wurden weil sie afghanische Muslime waren,  kümmern sich die Medien nur um die jüdischen Kinder.“

    Greenpeaceaktivist:“ Mein Gott, alle Lebewesen haben das gleiche Recht zu leben, aber keinen interessiert es wenn hunderte kleine Robbenbabies ermordet werden, auch Ashton erwähnt es nicht!“

    Klar, jetzt könnt ihr auf mir rumhacken, aber das nehme ich mir nicht an, weil ich weiß wie ich es meine. Was ich meine ist, dass man eine „neutrale“ Aussage je nach „politischer Brille“ die man sich aufsetzt umdeuten kann, so dass ein und dieselbe Aussage zig verschiedene Bedeutungen bekommen!       

    Sie Karl Pfeifer glauben hinter jeder Ecke einen Antisemiten entdeckt zu haben sobald er Israels Politik kritisch tangiert, da reicht es schon wenn man Israel nicht aktiv unterstützt sondern neutral bleibt – oder es mit ihren Worten auszudrücken - bei der Vernichtung der Juden untätig mitanzusehen! Sie armer Kerl, in ihrer Haut möchte ich nicht stecken, soviele böse Gedanken!  

                

  15. Jane, schreiben Sie doch noch längere Mantras und erklären uns doch noch warum Hamas & Co berechtigt sind, nach dem Israel den Gazastreifen geräumt hat, Israel mit Raketen anzugreifen und das Leben von einer Million Israelis zu stören.
     

  16. Welcher Teil dieser Aussage provoziert diesen Reflex? Ich begreife es nicht! 
     
    Ich denke, ich begreife es schon Jango Jack. Aber dazu muss ich ausholen.
     
    Frau Ashton und die EU wie der Rest der Welt generell, ist für Israel ein Problem, weil sie trotz aller Loyalität gegenüber Israel auf der einen Seite (auf die Israel durchaus angewiesen ist), dennoch an den fundamentalen Rechtsprinzipien des Völkerrechts festhalten und auch, weil sie, allzu dezent zwar, aber dennoch auch weiterhin Israel wegen seiner Missachtung der Menschenrechte in den besetzten Gebieten und Missachtung zahlloser UNO-Resolutionen kritisieren – meiner Meinung nach viel zu wenig, denn eigentlich müsste solche Kritik auch Konsequenzen haben, und das hat sie im Fall Israels nie (im Gegenteil – Israel wird auch noch militärisch und finanziell unterstützt, was nebenbei oft gegen die eigenen Bestimmungen der Waffenausführ verstößt), was nicht unerheblich zu den Spannungen zwischen West und Nah-Ost beiträgt (nicht das alleine, auch die Feldzüge der USA und GroßBritannoiens, zuvor die Kolonialreiche). Möglicherweise wird das irgendwann wirklich allen Beteiligten um die Ohren fliegen – das ist sogar ziemlich wahrscheinlich. Natürlich muss man die Menschen hier vor Terror schützen und natürlich ist es nie richtig irgend welche Menschen einfach umzubringen – aus Rache. Aber was der Westen und Israel machen, das ist auch extrem gewalttätig und in diesem Kontext, legen wir selbst auch mit die Urache für die Probleme – und es gibt genügend Leute, die das eben nicht begreifen wollen, sei es, weil sie eine solch negative Selb-REflexion nicht wahrhaben wollen, sei es aus wirtschaftlichen Interessen, sei es aus bloßer Unkenntnis.
     
    Viele Israelis, Juden und IsraelFreunde verdrängen was sich dort abspielt, die Misshandlung der Palästinenser, sie relativieren es, dehumanisieren die Palästinenser, um sich so eine Rechtfertigung zu schaffen über das was dort vor sich geht – und verschließen die Augen vor den Menschenrechtsverletzungen ihrer eigenen Streitkräfte, ihrer Regierung, ihres Ansinnens auf Expansion. Sie stürzen sich auf jeden Akt des Widerstands der Palästinenser und verschließen die Augen vor der Gewalt der eigenen Politik, die ursächlich für den Konflikt ist und dazu noch sehr viel größer. (denn nicht die Israelis leben unter palästinensischer Besatzung, sondern die Palästinenser unter israelischer und letztere haben diesen Konflikt auch nicht heraufbeschworen, entgegen aller inbrünstig betriebenen PR in dieser Angelegenheit).
     
    Um diese Verdrängung zu bewerkstelligen müssen sie praktisch dauernd neue Feindbilder produzieren. Ich will damit nicht behaupten, es gäbe keinen Antisemitismus, es gäbe keinen Islamismus etc. – ja sicher gibt es das und mitunter ist es fraglos gefährlich und wird (was mich nicht wundert) weiß Gott nicht weniger /Islamismus; und natürlich ist der Holocaust, dessen letzte Zeugen heute im Greisenalter sind, ein prägendes Erlebnis auch für die Nachkommen, dass natürlich seine Spuren hinterlassen hat – aber das was da an Feindbildern seitens Israels und manch jüdischer Kreise produziert wird, hat in meinen Augen oft jegliches Maß verloren und wird mehr und mehr zum Selbstzweck und zum Panzer gegen das eigene Schuldbewusstsein und ist auch Ausdruck des verdrängten Gewissens, denn Juden werden halt mitunter auch Täter, so wie alle anderen in der Welt eben leider auch (Es gibt ja nicht nur das Klischee ‚böser Jude/guter Christ‘ etc. – mir scheint dass heute das umgekehrte Klischee viel mächtiger ist – nämlich ‚guter Jude‘ und der böse Rest der Welt, vor allem ‚böser Islam‘ – und das ist nicht weniger falsch und destruktiv). Dennoch ist die Sache mit Israel sehr speziell – die Art damit umzugehen einzigartig auf Grund dieses mächtigen ‚positiven Klischees‘ und in meinen Augen extrem kontraproduktiv, bzw. führt zu einer massiven Verhärtung, die bei allem Wohlstand, bei aller Macht (und das sind Faktoren, die es einem eigentlich leichter machen sollten), nicht zu einer konstruktiven Entwicklung führen, sondern zu einem – immer weiter so. Die Vorstellung von sich selbst als ewigem Opfer und dem bösen Rest der Welt wird so innig gepäppelt und regelrecht mit Hingabe gepflegt, dass ein offener Blick auf die Dinge anscheinend von vielen allzu leicht vermieden werden kann. (ich muss dazu sagen, dass mir scheint dass das heute unter Juden, aber auch Nicht-Juden verbreitet ist, aber genau wie es unter Nicht-Juden sehr unterschiedliche Standpunkte gibt, ist das natürlich auch bei Juden, nur sind diese in dieser Angelegenheit ganz offenkundig eine Minderheit, die den öffentlichen Diskurs weiß Gott nicht anführt, was von der nicht-jüdischen Umgebung auch lange so unterstützt wurde und mir scheint, dass diese ‚Unterstützung‘ für dieses andere ‚Klischee‘ langsam bröckelt, was gut und längst überfällig ist, denn es ist auch nur ein weiteres Klischee).
     
    Zu diesem Zweck (Feindbildbestätigung zur Abwehr des eigenen Schuldbewusstseins) liegen offenkundig nicht wenige Pro-Zionisten (damit meine ich Verteidiger der israelischen Expansion) ständig auf der Lauer, um etwas zu finden, um ihre Kritiker mundtod zu machen (und damit ihre eigenen uneingestandenen Zweifel). Sei es, dass sie palästinensische Sender abhören oder eben aufpassen, was C.Ashton sagt, wenn sie eine Delegation palästinensischer Jugendlicher empfängt oder die israelische Friednesbewegung, die, wo sie noch aktiv ist, natürlich auch delegitimiert werden muss.
     
    Die Sache mit Frau Ashton war ganz gewiss kein ‚Zufall‘.
     
    Man muss sich mal vor Augen halten WO Frau Ashton das sagte. Hätte sie Toulouse gar nichts gesagt, sondern ur von den Kindern in Gaza gesprochen – es hätte wohl kaum jeh dieses negative Echo gefunden.
     
    Wenn man die Dinge mal spiegelbildlich betrachtet (und dies zu tun, ist offenkundig vielen Pro-Zionisten nicht möglich), dann muss man verstehen, dass vor einer Delegation palästinensischer Jugendlicher vor allem die Besatzung und die prekäre Lage und die Menschenrechtsverletzungen, denen sie ausgesetzt sind Thema der Veranstaltung ist. Daür sind sie extra angereist. und damit haben sie auch ein Recht auf einen höflichen und achtsamen und angemessenen Empfang und auf Thematisierung ihres Anliegens.
     
    DENNOCH  hat Frau Ashton die aktuellen dramatischen Ereignisse in Toulouse nicht unbeachtet gelassen und hat sie auch zum Thema gemacht. Wäre dies singulär geschehen nur dieses betont worden, so könnte ich mir die Enttäuschung der Jugendlichen gut vorstellen und auch ein weiteres Gefühl, dass sie von der Welt verlassen sind, während alle Welt aufschreit, wenn jüdische Kinder Opfer werden. Das hat Frau Ashton NICHT gemacht. Die Aufzählung mag einem ungeschickt vorkommen und ein wenig ist sie es auch, aber sie bezieht überhaupt nicht Stellung in einem Konflikt. Natürlich lässt Frau Ashton es sich aber nicht nehmen klarzustellen, dass palsätinensische Kinder sehr unter der Besatzung mit all ihren Auswirkungen leiden, jüdische Kinder auch und Kinder in anderen Konflikten in der Welt eben auch.
     
    Kein Pro-Zionist will irgend etwas von den Leiden der palsätinensischen Kinder wissen und wenn doch, dann können nur die Palästinenser daran schuld sein. Sie wollen mit aller Macht verhindern, dass dieses Leiden überhaupt wahrgenommen wird, deshalb behindern sie die Presse und demontieren jeden noch so seriösen Kritiker, jüdisch oder nicht-jüdisch – ganz egal. Israel gibt eine Menge Geld aus, um den Kampf der Wörter auch im Internet, bis hin zu bezahlten Bloggern, für sich zu gewinnen – und das, was sich in den besetzten Gebieten abspielt aus dem Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu löschen und auch wenn es das 100% wasserdichte Abschotten nicht gibt, erzielen sie damit durchaus Erfolge, denn die Wahrnehmung der Situation der Palästinenser in den besetzten Gebieten ist im Allgemeinen überhaupt nicht angemessen.
     
    Den Leuten, die da mit spitzen Ohren mithören, ist es einfach ein Bedürfnis etwas zu finden, was die EU und C.Ashton demontiert und wenn sich irgend welche Versatzstücke aus einer Rede dazu hinbiegen lassen, dann stehen die Chancen gut, dass es mal wieder einen konzertierten Aufschrei gibt und entsprechende Schlagzeilen produziert werden. Wir können dann aus der israelischen Presse gar Dinge hören wie ‚Die EU hat ihre Seele verloren‘ – oder ‚Ashtons Rücktritt‘ gefordert – was schon ein gewisses Maß an Hysterie und auch an Anmaßung offenbart und natürlich auch dem latenten Ärger über die Verbündeten im Allgemeinen und Frau Ashton im Besonderen, so hat man sich mal wieder ein Ventil verschafft. (natürlich zerdeppern die Israelis so immer mehr Porzellan und das dient dann in seiner cicrkulären Logik wieder der Bestätigung der eigenen Vorurteile – ein Teufelskreis, der aufrechterhalten wird, um eines aufrechtzuerhalten, eine unrealistisch positive Selbstwahrnehmung – ‚die morlaischste Nation‘, ‚die morslischste Armee‘ etc.)
     
    Hinzu kommt etwas, was in den Ohren eines solchen ‚Rezipienten‘ natürlich alle Alarmglocken schrillen lässt – das Mitgefühl und das Entsetzen über die Morde in Toulouse (das einem soclhen pro-zionistischen Rezipienten natürlich total nahe geht) wird in einem Satz genannt, mit dem Leiden der Kinder, die er ja auf jeden Fall vergessen machen will, das ist ja zum Teil Zweck dieser Jagd nach journalistischer Ausbeute, der Grund des Mitschnitts.
     
    Also das eine ganz Рund das andere so weit weg, so weit weg wie nur irgendwie m̦glich, am besten aufl̦sen, verschwinden lassen Рdas ist dann sozusagen der Gau.
     
    Ja und so kommt es dann zu diesem völlig unangebrachten Aufschrei. Natürlich wollen die Zeloten das nicht verstehen und natürlich haben sie ein grundsätzliches Bedürfnis zu demontieren, wer sie an unbequeme Wahrheiten erinnert. Da das von der israelischen Regierungsspitze bis durch zahlreiche Mitglieder jüdischer Gemeinden rund um den Erdball nicht anders ist, trifft es dann eben auf ein solches Medienecho und wird somit zum ‚gefunden Fressen‘ und viele Nicht-Juden, die dem Klischee vom ‚guten Juden ‚ genauso aufsitzen, wie viele Juden offenkundig selbst, ziehen mit.
     
    Zu meinen Ausführungen möchte ich noch 2 Artikel, bzw. Links beifügen:
     
    Die fortwährende Verschleiderung –
     
    Israel errichtet im großen Stil Siedlungen in den palästinensischen Gebieten – und gerät darüber in Streit mit dem Uno-Menschenrechtsrat. Der will die Politik der Jerusalemer Regierung untersuchen. Premier Netanjahu lehnt das ab und wirft dem Gremium eine anti-israelische Haltung vor….


    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,823234,00.html


    Zu den Menschenrechtsverletzung aktuell:
     
    In den USA hat eine Allianz aus 380 Organisationen die Regierung aufgefordert, die Militärhilfe für Israel zu überdenken. Wie aus einer neuen Veröffentlichung der Kampagne zur Beendigung der israelischen Besatzung hervorgeht, lieferten die USA von 2000 bis 2009 mehr als 670 Millionen Rüstungsgüter inklusive Munition an Tel Aviv.



    Im gleichen Zeitraum »tötete Israel mindestens 2969 unbewaffnete Palästinenser, darunter 1128 Kinder«.


    …Josh Ruebner zufolge verstoßen die Waffenlieferungen an Israel oftmals gegen das US-Gesetz zur Auslandshilfe und Waffenexportkontrolle. Die 1961 in Kraft getretene Regelung sieht vor, daß »keinem Land, dessen Regierung kontinuierlich gravierende Verstöße gegen international anerkannte Menschenrechte verübt, Sicherheitshilfe geleistet werden darf«.
     
    ….Wie Ruebner unlängst auf einer Konferenz in Washington erklärte, führten die USA nicht nur ihr Versprechen für den allgemeinen Schutz der Menschenrechte ad absurdum. Die Militärhilfe an Israel laufe zudem den strategischen Interessen Washingtons im Nahen Osten zuwider. Abgesehen davon, daß dadurch ein großer Teil der in den USA selbst benötigten Steuergelder verlorengehe, gefährde die Militärhilfe den Wunsch Washingtons nach einer Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina und trage zu einer Verlängerung der israelischen Besetzung der Palästinensergebiete bei…


    http://www.jungewelt.de/2012/03-23/031.php


    Josh Ruebner ist übrigens der Gründer der Bewegung ‚Jews for a Just Peace‘.

  17. „Graumann hat auch Kinder“,
    mögen einige einwerfen.
     
    Er setzt wohl weiter auf eine Fahrt in dem Zug,
    wie man dies auch in Toulouse beobachten kann,
    eine Fahrt, die bis vor nicht allzu langer Zeit funktionierte,
    bevor der Islam sich bei uns ausbreitete.

    Werterelativismus hat seinen Preis.

  18. Den Äußerungen des Präsidenten des ZdJ in Deutschland anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus sowie denen des Bundespräsidenten anlässlich seiner Vereidigung ist eines gemeinsam:

    Sie sind kastriert, nennen das Kind nicht klar beim Namen,
    reden wie die Katze um den heißen Brei,
    formulieren Entscheidendes ausweichend bzw. umgehen es. 

    Gauck spricht (sinngemäß) vom „Missbrauch des Islam durch Islamisten“, vom „Missbrauch der Religion“.

    Wenn dies auch falsch ist, so ist es doch „immerhin etwas“, könnte man meinen.
    Wo mag die Ursache liegen?

    Gauck wird in Kürze wohl Urgroßvater eines hoffentlich prächtigen Urenkels.
    Er dürfte sich „so seine Gedanken machen“ und gemacht haben über eine „Welt“,
    die „Welt“, in der seine Nachkommen leben. *

    Graumann sagt an entscheidender Stelle…—nüscht:

    „Politik und Gesellschaft dürften in ihrem Einsatz gegen Neonazis, Extremisten und anderen Feinden der Demokratie nicht nachlassen. „Die Mordserie der rechtsextremen Terrorgruppe, die mich nach wie vor erschüttert, zeigt, welch schreckliche Folgen Nachlässigkeit haben kann.“

    (*)Wer es mag, vergleiche einmal die „Standorte“, „Standpunkte“, das Handeln, die Äußerungen der „Politiker“ im Hinblick darauf, ob sie Kinder haben. 

    Allerdings darf dies nicht zu einem ungerechtfertigten Umkehrschluss führen.
    Ein oder der Zusammenhang ist nicht notwendigerweise zwingend.

    Es soll auch hinreichend altruistische, gerechte, „des Denkens fähige“, denkende Exemplare geben, die kinderlos an eine Welt nach ihnen denken.

  19. Jango-Jack schreibt wie ein Idiot (siehe wie die Griechen dieses Wort brauchten)
    Frau Ashton ist eine Politikerin, was sie sagte, war nicht die Erklärung einer Toilettenfrau in Patagonien, sondern die der EU Außenkommissarin. Daher ist das ein Politikum.
    Aber es ist klar, wenn ein Islamist zuerst Soldaten, dann Kinder mordet, dann muß man das seiner Meinung nach unpolitisch relativieren.
     

  20. @ Lisa
    Ja aber genau das ist ja men Problem. Herr Pfeifer sieht immer nur durch die eine Brille. So werden Dinge die unpolitisch sind zum Poliikum gemacht. Unpolitische Aussagen werden zu politischen Aussagen umgedeutet.
     
    Ashton hat gesagt: IMMER WENN KINDER STERBEN IST ES SCHRECKLICH!!!
     
    Liebe Lisa, warum muss man aus dieser Aussage ein Politikum machen? Warum ist es so wichtig zu sagen..“Ja aber das ist was anderes“! Welcher Teil dieser Aussage provoziert diesen Reflex? Ich begreife es nicht! 
     
     

  21. Hallo Yael,

    ebenso über Juden. Ich lese solche Kommentare nicht mehr, denn sonst wird mir regelrecht schlecht.

    Das ist eine gute Idee. Da kann einem wirklich schlecht werden.  In der welt-online liest man ganz haeufig entsetzliche Aussagen, wenn es um Israel, oder Juden geht. Oder eben Muslime. Ganz ganz schlimm was fuer Leute sich dort tummeln.  

    Deswegen finde ich diese Aktion http://www.israelovesiran.com einfach grossartig! Heute Abend werde ich auch einen Kommentar reinschreiben, man muss ja nicht Jude oder Perser sein. Hauptsache diese Leute erfahren groesstmoegliche Unterstuetzung.

    Danke fuer die Info oben (habe kaum Zeit die Nachrichten so detailliert zu verfolgen). Aber wegen dieser „Ausbildung“ Yael, ich glaube dass man nicht Afghanistan reisen muss, um Gewaltfantasien auszuleben.  Siehe all die jungen Menschen, die in Schulen schon Amok gelaufen sind.  Wie kam es dazu? Ich denke dass bei diesem Moerder in Toulouse etwas aehnliches geschehen ist.

    Beten wir dass sowas nie wieder passieren wird. Ich weiss, das ist ein frommer Wunsch. Aber trotzdem hoffen wir weiter, dass die Menschen lernen und altes verkrustetes Denken abstreifen. Denn der Prophet im Islam sagt : „Eignet euch an, dass, wenn die Menschen gut sind, ihr gut seid, und wenn sie schlecht sind, ihr trotzdem kein Unrecht tut!“

    Ich warte darauf, dass man die website von israelovesiran.com weiter bearbeitet fuer die arabische Welt 🙂


  22. Über viele Kommentare in deutschen online Zeitungen bin ich aber auch entsetzt. Viele machen dort völlig ungeniert ihrer Abneigung gegen Muslime Luft. Teilweise erschreckend hasserfüllt. 
     
    Ja, ebenso über Juden. Ich lese solche Kommentare nicht mehr, denn sonst wird mir regelrecht schlecht.

  23. Mohamed Merah habe laut US-Behörden auf der „no-fly“-Liste für Terror-Verdächtige gestanden.
    Nach Angaben aus US-Kreisen war Merah zudem für kurze Zeit von US-Sicherheitskräften in Afghanistan in Haft genommen worden. Es blieb zunächst offen, wann das war und was mit Mareh danach passierte. Die Behörden in den USA und Frankreich haben erklärt, Merah sei 2010 in Afghanistan gewesen, um an einem Training islamistischer Militanter teilzunehmen. Er habe an der afghanisch-pakistanischen Grenze einige Zeit mit Militanten verbracht, sei gefangengenommen worden und wieder nach Frankreich zurückgekehrt. Nach französischen Angaben war Merah auch danach noch in Afghanistan, kehrte aber selbstständig nach einer Hepatitis-Erkrankung wieder nach Frankreich zurück.

    http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article2225912/Attentaeter-stand-auf-US-Liste-fuer-Terrorverdaechtige.html
     
    Wie schon gesagt, das ist ja keine Frage des Glaubens, sondern der Fakten.
    In Afghanistan werden diese Leute in vielen Dingen ausgebildet, unter anderem auch, um die Hemmung zu überwinden, zu töten. Das hat er dort sicher sehr praktisch gelernt.


     

  24. Hallo Jane und Yael, Ihr habt recht, was Al-Kaida betrifft. Und klar, dass man bei Al-Kaida keinen „Mitgliedsausweis“ hat. Allerdings dachte ich, dass der Täter jemand war, der sich selbst durch Internet websites aufpeitschte. Auch wenn er mehrere Male in Afghanistan gewesen ist, glaube ich eher, dass er auf eigene Faust gehandelt hat. 
    Yael, in Deinem Link steht er sei in Afghanistan „ausgebildet“ worden. Der Moerder ist mit dem Motorrad direkt an die Opfer herangefahren und hat sie erschossen. Welche Art „Ausbildung“ braucht man denn dazu? Tut mir leid, ich glaube das nicht und denke, hier wird Politik gemacht. 

    Der Mörder ist nun tot. Das ist gut so.
    Enorm wichtig finde ich aber, dass man sich um die geistigen Brandstifter kümmert! Dagegen muss dringend etwas getan werden.
     
    Über viele Kommentare in deutschen online Zeitungen bin ich aber auch entsetzt. Viele machen dort völlig ungeniert ihrer Abneigung gegen Muslime Luft. Teilweise erschreckend hasserfüllt. 

     
     

  25. Hallo Jango-Jack, 
    Sie sagen: „Ashton sagt: Wenn Kinder sterben ist es schrecklich! Bitte antworten sie mir, was stimmt daran nicht?“
    Nichts ist falsch an diesem Satz.  Jango-Jack, welcher Nationalität oder Religion Kinder angehören, spielt für mich gar keine Rolle. Das sollte es auch nicht. Aber leider, gibt es viele Menschen, die das nicht so sehen, und die sehr wohl Unterschiede machen. Ich weiss das und das macht mich wütend. Alle Kinder dieser Erde sind gleich wertvoll! Ohne Ausnahme! 
     
    Wenn ich die Ursachen des Todes eines Kindes nochmal erwähnte, dann deswegen, weil ich mir vorstellen kann, das die
    Ursache des Todes, bei der Trauerverarbeitung vielleicht doch eine Rolle spielt.
    Aber ich sehe nichts falsches daran, wenn Mrs. Ashton sagt, dass es immer schrecklich ist wenn Kinder sterben, und wenn sie als Beispiel Orte aufzählt.  

  26. „Kaddisch“

    Etwas für Lehman Brothers,
    Goldman und Sachs,
    Büttel und Kriecher,
    Black und Decker,
    Fix und Foxi,
    sprechet Amejn,
    …awwer ooohstännich!…

  27. @Mimi
    hier ist genaueres zum Mörder Mohamed Merah:
    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/thema_nt/article13939840/Mohamed-Merah-Terrorist-aus-Toulouse.html
     
    Während der langen Verhandlungen mit der Polizei in seinen letzten Lebensstunden berichtet Mohamed, im pakistanischen Waziristan von der Terrororganisation Al-Kaida ausgebildet worden zu sein. Dort habe er es abgelehnt, ein Selbstmordattentat auszuführen – sich aber bereiterklärt, ein anderes Attentat in Frankreich zu verüben, berichtet der Pariser Staatsanwalt Francois Molins. Innenminister Claude Guéant sagt, der junge Mann habe sich selbst als Mudschahedin (Gotteskämpfer) und Mitglied von Al-Kaida bezeichnet: «Sein Profil entspricht dem eines sehr entschlossenen Menschen.»
     
     

  28. Al-Kaida-nahe Organisation bekennt sich zu Attentaten
    Paris (dpa/n-tv) – Nach dem Tod des mutmaßlichen Serienattentäters von Toulouse bekennt sich eine dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahestehende Organisation zu den Anschlägen in Frankreich. Das berichtet der Nachrichtensender „n-tv“.
    http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/15013956-al-kaida-nahe-organisation-bekennt-sich-zu-attentaten.html

    weiter lesen: http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/15013956-al-kaida-nahe-organisation-bekennt-sich-zu-attentaten.html#.A1000145

  29. @Mimi
    er muss ja kein Mitglied von Al Qaida gewesen sein. Anhänger reicht ja schon aus. 
    Danke für den Hinweis auf Facebook. Ich kannte das Plakat schon. Gefällt mir sehr gut.

  30. Jane Sie Traumtänzerin, die Islamisten stört nicht die Besatzung sondern die Existenz von Juden


    Herr Pfeiffer – Sie sind ja nicht der jüngste – wer in Ihrem hohen Alter immer noch so ein großer Verdränger ist – dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.


    Ãœbrigens hier – ein Video von einem Mitstreiter aus alten Tagen:


     
    VIDEO: An Israeli soldier recounts the Nakba
     
    http://mondoweiss.net/2011/12/video-an-israeli-soldier-recounts-the-nakba.html
     

  31. Die Juden Frankreich haben keinen Krieg angefangen und sogar die PA hat sich vom Kindermörder distanziert. Ashton hat nicht die Sensibilität gehabt, zu diesem Fall menschlich Stellung zu nehmen, sondern hat kaltschnäuzig diesen Mord relativiert. Das gefällt natürlich Jane&Jango


    Niemand hat behauptet, die Juden in Frankreich hätten einen Krieg angefangen und niemand hier hat die Morde an den Kindern nicht als das benannt was sie waren, kaltblütige Morde und niemand hier wünschte sich nicht, dass der Täter bald gefasst wird, was jetzt schneller als wohl irgend jemand gehofft hätte auch passiert ist. Auch Frau Ashton hat das nicht relativiert – egal wie oft Sie Herr Pfeiffer in ihrem Wunsch überall den Feind zu projezieren, dies noch wiederholen. Wie all die Headlines zum Thema verzerren sie die etwas ungeschickte Aufzählung Frau Ashtons und tun so, als ob sie gesagt hätte, das wäre alles das gleiche – ein Verkehrsunfall in der Schweiz, ein Mordanschlag in Frankreich, die Ängste der Kinder in Sderot und die toten Kinder und die traumatisierten Kinder von Gaza oder in Syrien. Da kann von ‚Gleichsetzung‘ keine Rede sein – lediglich von einem gemeinsamen Kontext, dem Leiden der Kinder durch Konflikte, wobei ich eines unpassend finde – den Verkehrsunfall. Das alles wurde vor einer Delegation von palästinensischen Jugendlichen gesagt und in diesem Kontext ist dies verständlich – schließlich erelben diese Jugendliche Krieg Tag für Tag. Es ist schon sehr böswillig was man Frau Ashton da unterstellt und total überzogen. Was man jetzt nicht alles aus Israel härt – Frau Ashton solle zurücktreten – so eine Unverschämtheit – was meinen Sie was viele in Europa von Herrn Netanyahu oder gar seinem Türsteher Lieberman halten; die finden auch viele unmöglich, aber deshalb käme niemand auf die Idee Rücktritt ‚zu fordern‘. Das ist immer noch Sache der Israelis und umgekehrt ist das auch so.


    Zu Frau Ashton – Gideon Levy spricht mir in der Haaretz aus dem Herzen:


    ….we’ve invented another imaginary enemy: Catherine Ashton, the European Union’s foreign policy chief.
    Ashton made some distasteful remarks about the cruel fate of children who had been killed, unintentionally mixing road-accident victims (Belgium ), war victims (Syria, Gaza and Sderot ) and hate-crime victims (France ). And immediately, I mean immediately, Israel fomented an international scandal, despite France’s very impressive stand with the Jewish community, first and foremost by its president.
     
     
    Not a very important stateswoman, but apparently a good-intentioned one, Ashton misspoke. We realize that her intentions weren’t bad, certainly not anti-Israel. Listening to her full remarks proves this.
    ….But the thunderous attack from Jerusalem (and Tel Aviv ), orchestrated by the prime minister and the foreign minister, and backed up by a chorus of journalists and pundits, was wrong and unnecessary, no less than Ashton’s remarks.


    Israel must never be compared to anything else – not to apartheid and not to other oppressors of freedom around the world, not to other occupation regimes and not to other colonialism. We’re always something else. The children of Sderot must not be compared to the children of Gaza, the children of Toulouse must not be compared to other children who are slaughtered elsewhere in nationalist hate crimes.


    Our children are different, not only to us – that’s natural. But they must be different to the whole world. That’s our uncompromising demand. Neither must the Palestinian struggle be compared to any other fight for liberation elsewhere around the world. Anyone who dares compare Israel to anything else – their fate is sealed.


    The Ashton mini-storm will be forgotten in a day. Israel will celebrate another minuscule victory, but the residue will build up.



    It wasn’t Ashton who lost her senses, but rather Israel, which is playing the role of the eternally offended party, once again seen in a maudlin light. And this happened just as the world was responding compassionately to the victims and was remarkably empathetic toward Israel….
     
    http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/guilt-tripping-the-world-is-dangerous-for-israel-1.420111
     
    Mimi – Al Qaida – d.h. nicht notwendigerweise, dass man irgendwo in den ‚Verein‘ eintritt und einen Mitgliedsausweis erwirbt – es reicht sich selbst dazugehörig zu fühlen und hier und da in Kontakt getreten zu sein. Al Qaida ist auch ein sehr loses Gesinnungsnetzwerk, das macht gerade ihre Stärke aus. Dass der Täter in Afghanistan war ist wohl schon gesichert und ich erinnere mich daran, dass dort sehr viele Taliban aus einem Gefängnis fliehen konnten, weil die Amerikaner es bombadiert hatten. Möglich, dass er da drin war. Auszuschließen ist das nicht. Warum sollte man das erfinden?
     
    Aber wenn ein Täter sonst nicht weiter auffällig war und allein agierte, dann kann man sowas niemals zu hundert Prozent verhindern. Eben das ist für die Geheimdienste ja sehr viel schwieriger als großangelegte und lang geplante Anschläge, die auch die französischen Geheimdienste in der Vergangenheit schon erfolgreich verhindert hatten.
     
    An der Stelle muss ich auch mal sagen, dass der französischen Polizei doch auch ein Lob auszusprechen ist, dass die Sache in weniger als einer Woche schon geklärt wurde. In Toulouse atmen die Menschen jetzt auf, ansonsten hätte weiterhin zu Recht große Angst geherrscht und auch wenn es für die Angehörigen immer eine schlimme Tragödie bleiben wird und die Toten tot bleiben – so ist dieser Spuk jetzt doch vorbei und die Angehörigen können sich ihrer Trauer zuwenden.

     

  32. Ich poste natürlich nicht weil ich glaube Jane&Jango könnte man zur Vernunft bringen, sondern weil man ihnen Vernunft entgegensetzen muss.

    Was ist das für eine Vernunft anderen blinden Hass vorzuwerfen? Vernunft allein ist gefühllos.

    Was ist DAS für eine Vernunft, bei einer Trauerrede von „hasserfüllten Tieren“ zu reden? Tiere weinen nicht und Tiere hassen nicht, eine Beleidigung für jedes Tier und jeden Mensch. Solche Aussagen bringen Menschen zum Hass und dazu Gewalt zu relativieren, besonders dann, wenn sie gerade schweres Leid erfahren haben. Und das auf beiden Seiten. Das schockiert mich fast genau so, wie die Morde selbst.

    Ashton hat nichts falsches gesagt. das war weder eine Relativierung noch ein Vergleich, es war eine Aufzählung. Hätte sie Gaza nicht genannt, wäre es eine Herabwürdigung der dortigen Opfer, besonders wenn sie vor Palestinensern gesprochen hat.

    Bleibt zu hoffen, dass es wenigstens die jüdischen und muslimischen Verbände in Frankreich schaffen, sich von solchem Terror nicht spalten zu lassen, wie sie gemeinsam erklärten.

  33. @ Mimi
    Es werden in der Kritik der Aussage von Ashton Äpfel mit Birnen verglichen,
    Ashton sagt: Wenn Kinder sterben ist es schrecklich!
    Bitte antworten sie mir, was stimmt daran nicht?
     
    Alles Weitere wird hineininterpretiert! Warum beschweren sich die Palästinenser nicht über die Aussage? Man kann doch wohl nicht einen absichtlichen Bombenabwurf mit einem Busunglück vergleichen! Oder vertue ich mich da?
    Geben sie mir darauf bitte eine Antwort!

  34. @ Karl Pfeifer
    Deutsche Kinder sind ebenso schrecklich ( verbrannt, zerfetzt) umgekommen wie jüdische Kinder ( vergast, erschossen, verbrannt), diese Meinung haben ich. Da habe ich noch keine Aussage darüber getan wieso weshalb warum oder warum das eine ein Verbrechen, dass andere eine Reaktion usw. gewesen sind.
    Sie bringen Dinge zusammen die nicht zusammen gehören! Machen sie nicht aus allem ein Politikum, wenn Kinder sterben, vor allem durch Ausseneinwirkung, dann bleibt das schrecklich. Aber wem erzähle ich das? Einem alten Greis, der die Vertreibung der Palästinenser erleben durfte und heute dadurch verteidigt, dass er sagt, sie gab es gar nicht. Ich vermute die Deutschen haben es damals auch nicht „gleich“ schrecklich gesehen wenn ein deutsches oder ein jüdisches Kind umgekommen ist. In meinen Augen ist das ein Indiz für Rassendenken!
     
    Und bitte sprechen sie mich doch in der 2ten Person an, sonst bekommt man den Eindruck sie schöpfen die „Richtigkeit“ ihrer Aussagen von der Meinung des Publikums! Das taten in der Vergangenheit viele Leute…schlimme Leute!
     
     

    • @Jango-Jack
      In Herrn Pfeifers Text auf meinem Computer differenziert Herr Pfeifer nicht in Bezug darauf, bei welchem Kind der Tod schrecklich ist, sondern auf die Einordnung des Todes der Kinder in den historischen Kontext.
      Die gezielte und geplant durchgeführte Ermordung der jüdischen Kinder ist ein Verbrechen und rassistisch. Ich gehe davon aus, das ist Konsens.
      Die durch Bombenangriffe getöteten Kinder sind Opfer eines von Deutschland – unter anderem durch die Bombardierung ziviler Ziele in E, PL, F … – begonnenen Krieges. Dieser Krieg konnte auch als die Niederlage Deutschlands absehbar war, erst beendet werden, als sich die an der Ost- und Westfront kämpfenden Alliierten trafen. Eine Politik, die zivile Opfer vermeidet (Evakuierungen, Waffenstillstandsverhandlungen) wurde von der deutschen Führung abgelehnt. Besuchen Sie historische Führungen in deutschen Großstädten, die die bereits lange vor dem Krieg gebauten Bunker und Zivilschutzvorbereitungen, die deshalb in die Wege geleitet wurden, weil man mit entsprechenden Reaktionen auf einen bereits Jahre vor Beginn geplanten Angriffskrieg rechnete. Die durch Bombenangriffe getötenen Kinder sind damit wohl, wie von Herrn Pfeifer dargestellt, der Verantwortung der deutschen politischen und militärischen Führung zuzuordnen. Wenn Herr Pfeifer auf die vor diesem Hintergrund besonders menschenverachtend erscheinende propagandistische Ausschlachtung der von Bomben getöteten Kinder gegen die Alliierten hinzuweist, ist das in keiner Weise rassistisch. Im Gegenteil, Herr Pfeifer tritt dem Missbrauch der Kinder entgegen, die ein System hineingeboren waren, das sie nur als propagandataugliche Bombenopfer wertschätzte und nicht als Wesen, die ein Recht auf Leben und Entwicklung in einer friedlichen und die Menschenwürde respektierenden Gesellschaft haben.
      Lisa

  35. Hallo Yael,   Du fragst mich: warum sollte die Polizei in Frankreich lügen, wenn sie sagen, dass er schon lange beobachtet wird und in Afghanistan war.

    Also, als erstes, ich sagte nicht, dass die franz. Polizei luegt. Ich glaube sehr wohl, dass die Polizei den mittlerweile toten Moerder lange Zeit beobachtet hat. Immerhin war er Muslim und vermutlich mehrere Male in Afghanistan gewesen. 

    Aber ich glaube nicht, dass Mohammes M. fuer 3 Jahre in Afghanistan inhaftiert war und ich glaube auch nicht, dass er wirklich ein Mitglied von Al-Kaida war.

    Und natuerlich nehme ich nicht alles fuer bare Muenze was die Medien oder die offiziellen Stellen berichten. In der Politik wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Das weiss man doch.

    und hier nochmal viel besser als Facebook: http://www.israelovesiran.com/

    Ganz grosse Klasse!

    • Mimi, we wäre es wenn Sie, Jane und Jango mal eine solche Friedensbotschaft von Hamas und HizbAllah einholen würden?
      Fahren Sie doch hin, und überzeugen sie mal Hamas, die Protokolle der Weisen von Zion aus ihrer Charta zu nehmen und dass sie aufhören bereits die Kinder in TV Sendungen für Kinder zum Hass gegen Juden zu erziehen.
       

  36. Hallo Jango-Jack, 

    bitte nicht aufregen 🙂 Ich habe nichts negatives zu oder ueber Mrs. Ashton gesagt
    Es ist eine Tragoedie, dass diese Kinder in Toulouse kaltbluetig ermordet wurden. 

    Und genauso ist es eine Tragoedie wenn Kinder in Syrien durch Kampfgefechte ihre Leben verlieren, oder Kinder im Irak durch Selbstmordanschlaeger, oder eben auch Kinder in Israel und in Gaza durch Raketenangriffe. All diese Kinder sind unschuldig an den Problemen dieser Welt.

    Die Ursache ihres Todes ist aber doch nicht ganz unwichtig. Es ist naemlich schon ein Unterschied, ob ein Kind starb weil es unheilbar krank war, oder durch einen tragischen Verkehrsunfall – oder ob sich jemand Kinder sucht, um sie gezielt zu toeten.

    Der Schmerz aber bleibt fuer alle Hinterbliebenen gleich unertraeglich.

     

  37. Jane’s anlassbezogene „Grabesreden“ sind eben halt „feurig“ mit „GENERALverdachtsVorwürfen“ verfeinert – was will „man“ machen?

    “das Kriegsrecht erlaubt es eben“ ???
     
    …es im KRIEG einzuhaltendes Recht gibt …“töte nur Insekten – möglichst keine Vögel oder anderes Getier“ – welch ein unqualifiziertes Gelaber???
     
    “mfb und jane ist wollen keine Gelegenheit versäumen hier ihre Moral zu präsentieren“
     
     
    Welche MORAL??? Schlicht zynisch verbitterte Hetze und FundamentalSCHULDzuweisung! …soo hatte es 1933 auch einst begonnen …kauf NICHT beim …die… sind SCHULD …
     
     
    “Israel ist das größte Übel der Welt und alles was im Nahen Osten schief läuft ist schuld Israels“
     
     
    Jane wird “dies“ UNeingeschränkt bestätigen …sie “brennt“ förmlich dafür …NUUUR und dann??????? The day after???????

  38. jango jack betreibt wieder einmal amalgam Vernebelung.
    Also um es klar zu machen. Als die Alliierten Deutschland bombardierten, um die Barbarei zu beenden, hat Goebbels seine Propagandamaschine mit Nachrichten über deutsche Kinder, die umgekommen sind, gefüttert.
    Doch diese deutschen Kinder kamen um, nicht weil sie deutsche Kinder waren sondern weil Deutschland einen Krieg angefangen hat. Sollten wir nun diese deutschen Kinder aufrechnen mit den 1 1/2 Millionen jüdischen Kindern, die von der deutsch-österreichischen Volksgemeinschaft ermordet wurden?
    Die Juden Frankreich haben keinen Krieg angefangen und sogar die PA hat sich vom Kindermörder distanziert. Ashton hat nicht die Sensibilität gehabt, zu diesem Fall menschlich Stellung zu nehmen, sondern hat kaltschnäuzig diesen Mord relativiert. Das gefällt natürlich Jane&Jango
    Ich poste natürlich nicht weil ich glaube Jane&Jango könnte man zur Vernunft bringen, sondern weil man ihnen Vernunft entgegensetzen muss.
     

  39. @Mimi
    warum sollte die Polizei in Frankreich lügen, wenn sie sagen, dass er schon lange beobachtet wird und in Afghanistan war. Das ist ja keine Frage des Glaubens.

  40. Hallo Jane, nicht aufgeben. Vieles was Sie sagen finde ich gut so! 

    Hallo Yael,  Ich bin sicher, dass Psychopathen ganz gezielt handeln koennen.
    Und, ich denke noch immer, dass der Moerder kein echtes Al-Kaida Mitglied ist (war). Ich glaube vielmehr, dass dieser junge Mann massive psychische Probleme hatte, und sich in etwas hineingesteigert hat und dann vollends durchgeknallt ist.
    Ich denke nicht, dass er ein „echter“ Terrorist im „klassischen“ Sinne (wenn man das so sagen kann, hoffe, dass ich nicht missverstanden werde).
    Es ist im Uebrigen auch keineswegs sicher, ob er je in Afghanistan in Haft gewesen ist. Auch das glaube ich nicht. 

    —-
    Was anderes, was ich ganz besonders schoen finde ist dieses hier, Ihr kennt es vielleicht schon, aber sicherheitshalber: 
    (http://www.facebook.com/israellovesiran

     

  41. @ Mimi
    Ja natürlich ist da ein Unterschied ob jemand gezielt hingerichtet wird, oder ob jemand als „Kollateralschaden“ stirbt. Aber nochmal der Satz:
    “Überall wo Kinder unter schrecklichen Umständen ihr Leben verlieren[…]dann erinnern wir uns an Kinder die ihr Leben verlieren”
     
    Ist der Tod eines Kindes das von einem Bombenschrapnell zerfetzt wird weniger schrecklich? Ist der Tod eines Kindes das gezielt hingerichtet wird weniger schrecklich als der eines Kindes das mit dem Bus in den Urlaub fahren wollte? Was ist denn daran unterschiedlich schrecklich?
    Was unterschiedlich schrecklich ist, ist der „Wille bzw. der Zufall“ der hinter einem schrecklichen Umstand steckt. Ja, es ist schrecklicher wenn jemand gezielt jemanden hinrichtet, es ist weniger schrecklicher, wenn es ein Unfall war, und schrecklicher wenn jemand den Tod von Leben billigend in kauf nimmt. Aber der Tod von einem Kind ist doch immer ein schrecklicher Umstand!?
    Wo sagt Ashton das ein Busunfall genauso schrecklich ist wie ein gezielter Mord? Frau Ashtom sagt, das der Verlust von Kinderleben unter schrecklichen Umständen ( Mord, Bombenschrapnell, Feuertod, Güterzug, ertrinken, zerquetschen, gefressen, Feuer, Atombombe, Autounfall etc.) uns daran erinnert das Kinder ihr leben verlieren.
     
    Langsam geht mir das echt auf den Geist, jedes Menschenleben ist gleich viel wert, jedenfalls sollte das so sein, aber ihr macht da eine Rangordnung draus!
     
     
     
     

    • „Langsam geht mir das echt auf den Geist, jedes Menschenleben ist gleich viel wert, jedenfalls sollte das so sein, aber ihr macht da eine Rangordnung draus!

      ______________________________________________________________________

      Ihr? Eher nicht, doch hier entlarvt sich eine Denkungsart. Der Mörder wollte under Anderem
      Israel treffen und seiner Logik nach érmordete Er französische Juden. Tut mir leid, das ist
      Antisemitismus pur, es reichte Jude zu sein.

  42. „Bzgl. Ashtons Aussagen kann man konstatieren, dass Israels Politik dafür sorgt, dass Juden insgesamt wohl kaum sicherer leben.“ jane

    Bzgl.Janes Aussagen kann man konstatieren, dass ihr festgefügtes Weltbild dafür sorgt, dass ihr jegliches menschliches Mitgefühl abhanden gekommen ist.

    Genauso wenig, wie die Sozialdemokratie Norwegens dafür sorgt, dass sozialistische Kinder insgesamt wohl kaum sicherer Leben, ist Israel dafür verantwortlich, wenn selbsternannte Rächer ihr verkorkstes Leben nutzen, um unschuldige Kinder abzuschlachten. Pfui!     

  43. Ich sehe noch etwas „unter der Sonne“:
     
    Den Islam, der durch seine Ausrichtung auf Zerstörung (auch) (verkrusteter(?)) Strukturen ausgerichtet ist,
    ich sehe den Islam als Bundesgenossen, um Antisemitismus auszuleben,
    als Bundesgenosse jener Kämpfer gegen „verkrustete Strukturen der „Herrschaft des Kapitals“, „der Zinsknechtschaft““,
    Strukturen ohne Werte
    (eines irgendwie gearteten Übergeordneten, eines „Wir“)
    außer denen des „Ich“.
     
    Man verbündet sich mit einer „Religion“,
    welche auf Raub, Unterdrückung (des Individuums, der freien Meinungsäußerung, der Information…), Spaltung, Lüge, dem Gegeneinander, dem Denkverbot basiert,
    mit einer „Religion“,
    deren Werkzeug der Terror ist,
    mit einer „Religion“,
    die glücklicher- weil notwendigerweise dem Untergang geweiht ist.

    Für eine temporäre Zeitspanne
    (des eigenen Lebens, der eigenen Lebensplanung)
    reicht es jedoch allemal.

  44. @Karl Pfeiffer

    „Harald, wer hat dazu aufgerufen, Muslime umzubringen aus Rache? Präsident Sarkozy hat gerade vor Rache gewarnt.
    Ich hoffe, der Täter wird verhaftet und kommt vor ein ordentliches Gericht.“

    Niemand.

    Ich bin fiktiv in die Rolle eines „Friedensjüngers“ der „“Religion“ des Friedens“ geschlüpft
    jener Hassideologie, die Zerstörung betreibt,
    hielt der „Rechtfertigung“ für diese feigen Morde einen Spiegel vor. 

    Stimmen, die sagen, dies habe nichts mit der Religion zu tun sind auch jene,
    die auf der Flucht vor den Folgen jener „Friedensreligion“ in unserer Hemisphäre einen „commoden“ status quo, einen modus vivendi gefunden haben, dessen Auflösung sie befürchten.

    Es sind wohl auch die Stimmen von Werterelativisten, Appeasern, „seitlichen Wegknickern“, Weglächlern, Opportunisten, Beschwichtigern, Schönrednern, die dies aus ähnlichen Gründen tun, um sich über die Zeit, ihre Zeit zu retten.

    Inhaltsbeliebig.

  45. mfb und jane ist wollen keine Gelegenheit versäumen hier ihre Moral zu präsentieren, die sehr einfache Botschaften vermittelt. Wenn es Antisemitismus gibt, dann sind die Juden, die Zionisten und Israel schuld daran.
    Wenn ein muslimischer Mörder jüdische Kinder mordet, dann muß das verglichen und relativiert werden, wie das Frau Ashton tat.
    Israel ist das größte Ãœbel der Welt und alles was im Nahen Osten schief läuft ist schuld Israels, wenn Hamas & Co Raketen abfeuern auf Israel, so ist Israel schuld. Wenn die Israelis das nicht stillschweigend zur Kenntnis nehmen, so ist Israel schuld, wenn in Syrien schon an die 10.000 Menschen getötet und viele ausgeraubt, gefoltert und vergewaltigt werden, so sind nicht die Täter, gegen die sich die „Friedensbewegung“ nicht bewegt, sondern Israel schuld.
    wenn in Ägypten Pogrome gegen koptische Christen veranstaltet werden, so sind nicht die Täter schuld.
    Jane & Co wollen jedes Verbrechen gegen jüdische Kinder wegerklären, denn diese machen die Sachlage klar, wer Haß verbreitet, wer Hass sät und wer bereit ist den Konflikt zwischen Israel und Palästinensern nach Europa zu importieren und hier angeblich für die gute Sache der Palästinenser zu morden.
    Jane & Co wird bei Ihrer Mantra bleiben: „dass Juden eben auch im Ausland vor islamistischem Terror nicht sicher sind und dass auch wenn Israel dank seiner militärischen Ãœbermacht mit dem Konflikt sehr gut leben kann, dieser das Leben der Juden in der Welt eher sauer macht,“
    Jane Sie Traumtänzerin, die Islamisten stört nicht die Besatzung sondern die Existenz von Juden. Und auch Sie stört nicht das was Juden tun oder lassen sondern die Tatsache, dass es Juden gibt.
     
     

  46. Herr Pfeiffer – natürlich gibt das israelische Militär keinen Befehl Kinder zu töten; aber sie sind ihm sehr offensichtlich ziemlich egal, genau wie Zivilisten. Was im Gaza-Krieg geschah ist hinreichend belegt, was im Vorfeld schon an Agitation und Bemühungen der israelischen Regierung lief, selbst die STandards der Juristen im eigenen Land aufzuweichen auch. Das spricht wohl für sich. Natürlich stellen sie sich anders dar und sie helfen halt dabei.
     
    Dazu kommen die Bilder der Zerstörung, die für sich sprechen. Dieser ganze überholte Schwachsinn von der ach so moralischen Armee ist nun wirklich restkis passe, egal wie oft sie wiederplappern, was die israelische PR halt gerne hören möchte.
     
    Das ständige Gerede von den angeblichen ‚menschlichen Schutzschilden‘ und dem ‚boshaften‘ mutwilligen Verstecken einzelner HamasAktivisten in Schulen etc., weshalb leider, leider die IDF dieselbe bombadieren MUESSEN, auc wenn sie kurz zuvor Zivilisten aufforderten, sich genau da hinzubegeben – ich kann es wirklich nicht mehr hören – das sind doch alles haltlose Schutzbehauptungen der Hasbara und wems lieber ist der glaubt es halt und schaut nicht genau hin.
     
    In einem dichtbesiedelten Gebiet sind überall Kinder und das Kriegsrecht erlaubt es eben nicht eine Schule zu bombadieren, nur weil sich dort vielleicht 2 HamasAktivisten verschanzt haben.
     
    Zudem ist die Begründung Israels für dieses Massaker, den schon das Wort
    ‚Krieg‘ ist für das was da geschah irgendwie nicht wirklich zutreffend. in einem geschlossenen eng besiedelten Gebiet, aus welchem die Menschen auch nicht fliehen können, der anhaltende Raketenbeschuss – nur gab es vorher einen Waffenstillstand und ausnahmsweise mal völlige Ruhe im Süden Israels, wehalb diese Begründung absurd ist. Die Israelis wollten eines nicht – dass der Waffenstillstand funktioniert (jedenfalls nicht die federführenden Politiker), deshalb sind sie, als es ganz still war (und das obwohl sie ihre Zusagen die Blockade schrittweise zu lockern, trotz der Ruhe auch nicht einhielten, was es der Hamas natürlich auch nicht leichter machte für Ruhe zu sorgen) in den GazaStreifen eingebrochen und haben DORT 5 Hamas Aktivisten umgebracht. Einen eklatanteren Bruch des Waffenstillstands kann man sich wohl kaum vorstellen, durchgeführt am Tag der amerikansichen Präsidentschaftswahl; sie hofften wohl dann kriegts keiner mit. Nein – der israelischen Führung ist das alles sch…egal. Die sind dermaßen verlogen, da kann einem wirklich die Hutschnur platzen.
     
    Was wäre denn gewesen, wenn sie die Blockade gelockert hätten wie versprochen, der Waffenstillstand hätte schließlich zu umfassender Ruhe an der Grenze, zu Verhandlungen und zu Abkommen geführt; an Gaza an der Hamas ist es nicht gescheitert – ABER GENAU DAS wollen die Israelis nicht und wollen es erst gar nicht dazu kommen lassen. Ich spreche hier von der politischen Führung und Teilen von der Bevöl,kerung, sicher nicht allen – das weiß ich auch. Aber diese Politik ist unmoralisch und verlogen und die IDF sind es auch. Aus diesem Grund finde ich es nicht nur höchst verwerflich Zivilisten mutwillig zu töten, sondern auch die Aktivisten der Hamas. Tatsache ist, dass die den Waffenstillstand trotz großer logistischer Schwierigkeiten (z.Bsp. kein Treibstoff) und trotz der anhaltenden Blockade durchsetzten – und Israel hat die Gewalt wieder herauf beschworen. Es kann einfach nichts anderes und will auch nichts anderes.
     
    Dass Israel auch nach der Operation die UN jahrelang daran hinderte Infrastruktur und Schulen wieder aufzubauen, macht recht deutlich, was die Absicht der Israelis ist.
     
    Zu Frau Ashton – man muss sich wohl klar machen wo Frau Ashton redete, vor einer Delegation junger Palästinenser, die ständig krieg, Mord und Vertreibung durch Israel erfahren, denn an diesem Konflikt sterben dauernd palästinenschische Zivilisten und zwar durch Soldaten des IDF, viel viel mehr, als umgekehrt.
     
    Dieser Termin war ja nicht im Vorfeld daraufhin gelegt. Frau Ashton ist trotz der völlig verfeindeten Situation zwischen Palästinensern und Juden auf die toten Kinder in Toulouse eingegangen und hat auch das Leid muslimischer Kinder erwähnt. Von einem direkten Vergleich, oder gar einer Gleichsetzung kann aber keine Rede sein, dafür lässt diese Aufzählung recht unterschiedlicher Situationen keinen Raum. Vielleicht wäre es auch sehr verletzend für palsätinensische Jugendliche, wenn sie sehen, wieviel Aufsehen und welches Echo die jüdischen Opfern in Toulouse heraufbeschwören, während nach den Kindern in Gaza kein Hahn kräht. Das war sicher nicht leicht für Frau Ashton.
     
    Ich halte die Aufregung nachdem man den Text gelesen hat jedenfalls für völlig überzogen. Sie hat eben nicht gesagt – ja jetzt machen halt die Muslime mit den Juden, was die Juden mit denMuslimen machen – NEIN DAS HAT SIE NICHT GESAGT.
     
    Sie hat vor palästinensischen Jugendlichen, also einem SEHR spezifischen Publikum vom Leider der Kinder durch Konflikte gesprochen.
     
    Dass diese ganze Aufregung darauf abzielt eines zu verhindern, nämlich dass die jüdischen Opfern in Toulouse auch Opfer eines tiefsitzenden Konflikts zwischen Isreal, den Juden und der arabischen Welt wurden (in diesem Fall ist NICHT ein europäischer Antisemitismus daran schuld, auch wenn diese Kommentare natürlich jetzt gleich wieder wie Pilze aus der Erde schießen), einem Konflikt an dem Israel alles andere als unschuldig ist, dieses Nachdenken soll auf jeden Fall verhindert werden – und diesen Kontext blenden all die ProZionisten eben so vebissen aus und dabei soll es auch bleiben .
     
    Natürlich kann man auch sagen, wenn das die Absicht des Täters war, dann sollte man ihm nicht den Gefallen tun, dass seine Rechnung aufgeht; das kann ich zwar verstehen, aber mir scheint, dass das in Teilen der jüdischen Öffentlichkeit sich ein schlechtes, verdrängtes Gewissen Bahn bricht, dass Frau Ashtons Aussage, die ständig recht verzerrt gewertet wird, als Aufhänger nimmt der Tatsache zu verdrängen, dass Juden eben auch im Ausland vor islamistischem Terror nicht sicher sind und dass auch wenn Israel dank seiner militärischen Ãœbermacht mit dem Konflikt sehr gut leben kann, dieser das Leben der Juden in der Welt eher sauer macht, und dass auch im Namen ‚des Judentums‘ und Israels das Leben vieler Menschen in den besetzten Gebieten einer ständigen Bedrohung ausgesetzt ist. Nein – darüber soll auf gar keinen Fall nachgedacht werden.
     
    Vielleicht ist das alles auch ein bischen früh – die Kinder wurden gestern erst begraben – es ist pietätslos – aber ich denke, Frau Ashton war es nicht wirklch, die diesen Lärm heraufbeschwor.

  47. Herr Schmid,

    bei den Meldungen passt insgesamt wenig zueinander. In Frankreich ist Wahlk(r)ampf .. und hier sowieso der nie endende Kampf der „Religionen“.

    In Frankreich wird eine Sekte verboten, um zu zeigen, dass Regierung alles unter Kontrolle hat – egal, oib es sich nur um einen durchgeknallten Einzeltäter handelt, oder nicht .. ob dies der interessierte und noicht völlig unsachkundige Interessierte „hanebüchen“ findet, interessiert doch die „breite Masse“ nicht.

    Ebenso wenig wie hier der „Chefhassprediger“,  der sofort wusste, dass der „Täter .. ein Salafist, der sich an der Grenze zu Pakistan aufgehalten hat“ war und damit völlig achgutisch feststellte, dass der „unsägliche Ausspruch von Frau Ashton eine unerwartete Bedeutung“ hat .. welche auch immer .. nirvanisch ..

  48. „Bzgl. Ashtons Aussagen kann man konstatieren, dass Israels Politik dafür sorgt, dass Juden insgesamt wohl kaum sicherer leben. Auch in Anbetracht der großen Solidarität, bzw. Nibelungentreue vieler mit Israel, in Anbetracht der Dauer des niemals enden wollenden Konflikts, in Anbetrachts der völkerrechtlich eindeutigen Lage, die dennoch keine Konsequenzen für Israel nach sich zieht und auch in Anbetracht all der Bemühungen Kritik an der israelischen Besatzungspolitik auch im Ausland zu unterdrücken, auch und gerade von zahlreichen (wenn auch nicht allen – und darauf lege ich wert) jüdischen Vereinigungen, wird der Konflikt natürlich auch von jüdischer Seite internationalisiert. Wie ich hörte werden die Opfer auch Israel beigesetzt. Dass islamistische Kämpfer auch tote palästinensische Kinder rächen wollten, kann man freilich tatsächlich nicht ausschließen. Der Gedanke liegt nicht allzu fern. Insofern finde ich Frau Ashtons Bemerkung nicht völlig verkehrt – d.h. aber nicht, dass ein solcher Mord deshalb irgendwie ‘legitimiert’ würde – das wird er natürlich nicht und das wird sie wohl kaum gemeint haben.“

    * T R A U R I G * T R A U R I G * T R A U R I G *

    Jane, dass Sie solch einen TRAURIGEN Anlass tatsächlich dazu benutzen und glauben zu meinen, Ihre oberlehrerhafte SCHULDZUWEISENDE unerträgliche Hetzpropaganda gegen Israel „auszuleben“ zu müssen, spricht wahrlich für sich! Da fehlen einem die Worte – schämen Sie sich eigentlich nicht?

    Sie lassen wirklich NICHTS uninstrumentalisiert.

    Kann sein, dass Sie vielleicht erst in einigen Tagen „echte“ Betroffenheit über die ausgelöscht hingerichteten Menschenleben dieses vollkommen grundlosen MORDENS zu empfinden in der Lage sind, denn es geschah in Toulouse in FRANKREICH, NICHT in Gaza, NICHT in Israel!!!

    UNFASSBAR

  49. Hm… Die Meldung über die Organisation erscheint mir NICHT glaubwürdig. ,Forzane Al-izzane‘ ist eine Vereinigung, die soeben (am 29. Februar 12) durch die französischen Behörden verboten wurde. Es handelte sich um eine missionarisch auftretende Sekte mit einigen Dutzend Mitgliedern, aber auf keinen Fall um eine bewaffnete – also terroristisch agierende – Organisation. Man konnte ihren Mitgliedern manchmal bei bestimmten Demonstrationen begegnen. Diese Sekte als ,französischen Zweig von Al-Qaida‘ zu bezeichnen, ist eher hanebüchen. 

  50. Harald, wer hat dazu aufgerufen, Muslime umzubringen aus Rache? Präsident Sarkozy hat gerade vor Rache gewarnt.
    Ich hoffe, der Täter wird verhaftet und kommt vor ein ordentliches Gericht.
     

  51. Hassinjizierte werden immer einen Grund für ihr Handeln finden,
    irgendeinen Namen muss das Kind ja schließlich haben, oder etwa nicht?

    Ich muss jetzt noch schnell einen Muslim umlegen als Vergeltung für die Morde in Toulouse oder für…

    …Wofür hat man Google?

  52. Also nocheinmal geantwortet all denen, die hier ihre Mantra ohne Rücksicht auf Tatsachen glauben verbreiten zu müssen.
    Das israelische Militär hat viele Operationen abgesagt, weil die Gefahr bestand, dass Kinder verletzt werden. Es gibt keinen Befehl an das israelische Militär Kinder zu töten.
    Hingegen hat der Mörder mit Absicht jüdische Kinder gemordet.
    Wer diesen Unterschied verwischt versucht natürlich Verständnis für den Mord an jüdischen Kindern zu erwecken. Ob das nun bewußt oder unbewußt geschieht ist egal.
    Frau Ashton hat gezeigt, dass sie ein kaltes Herz Juden gegenüber hat und dass sie keineswegs als neutral im Konflikt betrachtet werden kann.
    Sie gehört einer Partei an, die einen Bürgermeister für London (Ken Livingstone) nominiert hat, der das alte antisemitische Stereotyp von den „reichen Juden“ transportiert.
    http://hurryupharry.org/2012/03/21/ken-livingstone-jews-wont-vote-for-me-because-they-are-rich/
     
     
     
     

  53. Das ist der richtige Text, von der EU selber veröffentlicht. Ich lese hier nichts von Sdrerot! Komisch, wenn solche Behautungen nicht der Wahrheit entsprechen.
    We are gathered here because we have recognised the potential of the youth of Palestine. Against all the odds, they continue to learn, to work, to dream and aspire to a better future. And the days when we remember young people who have been killed in all sorts of terrible circumstances – the Belgian children having lost their lives in a terrible tragedy and when we think of what happened in Toulouse today, when we remember what happened in Norway a year ago, when we know what is happening in Syria, when we see what is happening in Gaza and in different parts of the world – we remember young people and children who lose their lives. Here are young people who are asking not to be leaders of the future, but to be taken seriously as leaders of today. And it is to them that we should look and to them we should listen and it is to them that I pay tribute.
    http://www.egovmonitor.com/node/48160



     

  54. @Mimi
    ein Psychopath erschießt wahllos und nie so gezielt auf andere Menschen (Moslems und Juden), wie in diesem Fall.
     
    Jango-Jack, es ist richtig: Ja, tote Kinder sind immer eine unendliche Tragoedie.
    Aber es besteht tatsaechlich schon ein Unterschied darin, ob Kinder durch einen tragischen Verkehrsunfall getoetet, ob sie Opfer von Kampfhandlungen (wie in Syrien derzeit), von Terroranschlaegen (wie im Irak oder in Afghanistan), von Kampfhandlungen (Israel vs. Palaestinenser, und vice versa) wurden, oder ob jemand ganz gezielt Kinder aufsucht, mit dem Vorsatz sie zu toeten.


    Da sprichst du allerdings jemanden an, der ein Israelhasser par exellence ist.

     
     

  55. Ashton hat die Morde gar nicht mit Gaza verglichen. Sie hat die Morde in den Kontext von Kinderschicksalen weltweit gestellt, dabei auch Gaza und Sderot.


    Der ersten Niederschrift zufolge hatte Ashton gesagt: „Wenn wir uns an junge Menschen erinnern, die unter allen möglichen furchtbaren Umständen getötet wurden – die belgischen Kinder, die ihr Leben in einer schrecklichen Tragödie verloren haben und wenn wir daran denken, was heute in Toulouse geschehen ist, wenn wir uns daran erinnern, was vor einem Jahr in Norwegen passiert ist, wenn wir wissen, was in Syrien passiert, wenn wir sehen, was in Gaza und in anderen Teilen der Welt geschieht – dann erinnern wir uns an junge Menschen und Kinder, die ihr Leben verloren haben.“


    Tatsächlich habe der fragliche Satz jedoch gelautet: „…wenn wir sehen, was in Gaza und Sderot passiert, in unterschiedlichen Teilen der Welt, dann erinnern wir uns an junge Menschen und Kinder, die ihr Leben verloren haben.“


    http://www.tagesspiegel.de/politik/vergleich-zwischen-toulouse-und-gaza-empoerung-in-israel-ueber-ashton-rede-niederschrift-nun-korrigiert/6350028.html


    Da kann man wohl kaum behaupten Sie hätte das ‚gleichgesetzt‘. Was es mit der Meldung auf sich hat, die ich oben verlinkt habe weiß ich nicht – aber wenn es stimmt, hat der Täter selbst die Morde als Rache für die toten Kinder von Gaza bezeichnet.
     
    K.Ashton hat die Morde jedenfalls nicht gleichgesetzt und schon gar nicht ‚legitimiert‘, wie man jetzt schon wieder hier und da lesen kann.

  56. Ashtons Bemerkung hatte also wohl einen Hintergrund, hier noch mal eine Quelle:


    6h30: «Venger les enfants palestiniens»
    Selon Claude Guéant, l’homme a dit qu’il voulait «venger les enfants palestiniens» et a également dénoncé l’engagement français en Afghanistan. «L’individu parle beaucoup. Il se revendique d’être un moudjahidine, d’appartenir à Al Qaïda. Il dit avoir voulu venger les enfants plaestiniens en même temps que d’avoir voulu s’en prendre à l’armée française», a déclaré le ministre de l’Intérieur.
     
    http://lesmoutonsenrages.fr/2012/03/21/operation-du-raid-a-toulouse-en-direct-le-suspect-retranche-se-reclame-dal-qaida-voulait-%C2%ABvenger-les-enfants-palestiniens%C2%BB/

  57. http://medforth.wordpress.com/2012/03/20/lady-asthons-vergleiche/

    Am Dienstag, scheint’s, gab die EU-“Außenministerin” mit einer Rede vor “palästinensischen” “Flüchtlingen” die Antwort:
    “[W]hen we think of what happened in Toulouse today, when we remember what happened in Norway a year ago, when we know what is happening in Syria, when we see what is happening in Gaza and in different parts of the world – we remember young people and children who lose their lives.”
    In Gaza verloren in den vergangenen Tagen in der Tat Jugendliche ihr Leben – freilich nicht, wie verschiedene Medien noch immer behaupten, bei israelischen Angriffen, sondern durch “palästinensisches” Feuer.
    Am Montag versprach Catherine Asthon in Brüssel ihrem Gast Salam Fayyad übrigens 35 Millionen Euro. Der Beschenkte ist “Ministerpräsident” der PA, deren Mufti vor wenigen Wochen dazu aufrief, alle Juden zu ermorden. Das stört(e) die EU-“Außenministerin” nicht.
    tw24

  58. Zwei Tage nach dem tödlichen Angriff auf eine jüdische Schule hat die Polizei im südfranzösischen Toulouse den mutmaßlichen Serien-Attentäter aufgespürt. Die Beamten umstellten in der Nacht das Haus des 23-Jährigen, der angab, zum Terrornetzwerk Al-Kaida zu gehören. Der Geheimdienst beobachte den Mann, der mehrmals in Afghanistan war, schon seit Jahren, sagte Innenminister Claude Guéant.
    http://www.stern.de/news2/aktuell/nervenkrieg-um-mutmasslichen-serientaeter-von-toulouse-1803069.html
    @Herr Pfeifer, danke. Aber Sie wissen doch mit wem Sie reden. 😉

  59. “Reuven Rivlin sagte in seiner Grabrede:
     
    Wir stehen heute vor kleinen, stillen Körpern, vor kleinen Gräbern…
     
    Das jüdische Volk wird noch vielen verrückten Mördern begegnen müssen, die keinen Unterschied machen, ob sie einen jüdischen Siedler, einen linksgerichteten Israeli oder ein Kind vor sich haben.“

  60. Es gibt noch etwas was man hier anmerken muss. Im Oktober 1980 gab es ein Attentat in der Pariser Rue Copérnic und forderte vier Tote. Präsident Giscard d’Estaing hat sich nich dorthin begeben und sein Premierminister Raymond Barre sprach darüber, dass die Bomben „auch unschuldige französischze Opfer“ gefordert hätten, denn von den vier waren drei Opfer Nichtjuden. Am 1. März 2007 erklärte Barre im Radio France Culture, dass die Deportation der Juden aus Frankreich kein wichtiges nationales Interesse war.. Barre erklärte bei dieser Gelegenheit auch dass der Vichy Kollaborateur Maurice Papon („ein tapferer Beamte“), der einen Monat vorher starb und verantwortlich war vor die Beschlagnahmung von Vermögen und für die Deportation von 1.600 Juden sei ein „Sündenbock“. Barre griff die „jüdische Lobby“ in Frankreich an die sich mit den Linken verbündet hätte, und um dem i ein Tüpfchen aufsetzen hatte Barre auch die Nationale Front und deren stellv. Führer den Holocaustleugner Bruno Gollnisch verteidigt.
    Aber auch die Linke war nicht frei von Antisemitismus in Le Monde erschien ein skandalöser antisemitischer Artikel 1981, der von Simone de Beauvoir und Olivier Todd kritisiert wurde. Le Monde, Liberation, L’Humanité und die linkskatholische Témoignage Chrétien logen unverschämt vom israelischen „Genozid“ im Südlibanon und Le Monde liess in den frühen 1980er Jahren den Holocaustleugner Robert Faurisson zu Wort kommen.
    Und jetzt habe ich noch kein Wort über den giftigen Antisemitismus geschrieben, der in einem gewissen muslimischen Milieu an der Tagesordnung ist.
     
     

  61. @ Karl Pfeifer

    Nochmal, Ashtons Aussage ist folgende:

    „Ãœberall wo Kinder unter schrecklichen Umständen ihr Leben verlieren[…]dann erinnern wir uns an Kinder die ihr Leben verlieren“

    So, wo ist das Problem in diesem Satz?   

    Und wo ist der Unterschied, ob ein Kind gezielt ermordet wird oder ob ein totes Kind als Kollateralschaden hingenommen wird oder wie Ashton es sagte, ob ein Kind bei einem Busunfall stirbt? Ist das weniger schrecklich? Ist das Kind weniger tot? Sind die Angehörigen weniger traurig? 

      
        
    Und glauben sie nicht, dass jedes tote Kind im Gazastreifen als Schutzschild genommen wurde, nur damit SIE besser schlafen können!

          

         
             

    • Zitat jango-jack
      „…
      Und wo ist der Unterschied, ob ein Kind gezielt ermordet wird oder ob ein totes Kind als Kollateralschaden hingenommen wird oder wie Ashton es sagte, ob ein Kind bei einem Busunfall stirbt? Ist das weniger schrecklich? Ist das Kind weniger tot? Sind die Angehörigen weniger traurig? “
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      Sie verstehn es eifach nicht, 3 Kinder wurden durch aufgesetzte Kopfschüsse hingerichtet
      und Sie fangen an zu relativieren.

  62. Es geht nicht an ein großes Amalgam zu machen.


    Das stimmt – das geht auch nicht an. Allerdings ist die israelische Politik in den besetzten nichts anderes als ein großes Amalgam und viele Menschen in den besetzten Gebieten sterben auch nur weil sie Palästinenser sind.


    Israel hat auch seine Kontrolle und damit jede Menge Einschränkungen zu jeder Zeit über den Gaza-STreifen aufrechterhalten.
     
    Es ist eine immer wieder widerholte vollkommen falsche Selbstbeschwichtigung, wenn nicht wenige Pro-Zionisten so tun, als ob die Israelis den Menschen in Gaza 2005 irgend eine adäquate Chance geben hätten – DAS IST FALSCH. Es wurden nur die Siedler abgezogen. Selbst für die Möglichkeit der Hamas sich zur Wahl zu stellen, haben sich damals die USA deutlich eingesetzt, um sie nach erfolgreicher Wahl umgehend auf die Terrorliste zu setzen. Ich frage mich immer noch, ob das ein abgekartertes Spiel war. Es war doch ziemlich seltsam.

     
    Israel führt Krieg gegen die Palästinenser – allein schon in Form der Kontrolle und Bevormundung – und die hat in Gaza niemals aufgehört, mit vielen schlimmen Folgen für die Menschen dort – über die vergleichsweise uneffiziente ‚Kriegsführung‘ der Palästinenser in  Form von Raketen aus dem Gaza-Streifen brauch sich die Israelis wirklich nicht zu wundern – was erwarten sie denn wenn sie Millionen Menschen einsperren.



    Ashton relativiert indem sie ein Amalgam macht.
     
    Das machen Sie mit Palästinensern und nicht nur das, die ganze Kriegsführung des Westens gegen Muslime in islamischen Ländern, man denke nur an Guantanomo und Abu Grhaib, was sicher nur die Spitze des Eisbergs ist, ist nichts anderes als ein großes ‚Amalgam‘ und genauso Unrecht. Grotesk ist, dass sogar bekannt ist, dass viele Muslime vollkommen willkürlich in diesen Folter-Gefängnissen landeten unter anderem ja auch ein Deutscher, der absolut überhaupt nichts damit zu tun hatte(wie in israelischen Gefängnisssen auch). Ich verstehe die Denke genauso wenig, die sowas duldet.

     
    Es liegt mir völlig fern Islamisten oder gar diesen Mörder zu rechtfertigen – dafür gibt es keine Rechtfertigung, das ist ein trauriges, eiskaltes Verbrechen und wenigstens wurde der Täter jetzt so schnell gefasst – und das was Sie Herr Pfeiffer und viele Pro-Zionisten hier rechtfertigen, dafür gibt es auch keine Rechtfertigung.


    So – jetzt ist es eben im Fernsehen gekommen und das erklärt wohl auch Frau Ashton



    – der Täter selbst sagte, dass er die toten Kinder von Gaza rächen wollte.

    Ich sehe das gerade im Fernsehen.

  63. Ich glaube Mrs. Ashton hat sich ungluecklich ausgedrueckt. Mit Antisemitismus hat das nichts zu tun.

    Jango-Jack, es ist richtig: Ja, tote Kinder sind immer eine unendliche Tragoedie.
    Aber es besteht tatsaechlich schon ein Unterschied darin, ob Kinder durch einen tragischen Verkehrsunfall getoetet, ob sie Opfer von Kampfhandlungen (wie in Syrien derzeit), von Terroranschlaegen (wie im Irak oder in Afghanistan), von Kampfhandlungen (Israel vs. Palaestinenser, und vice versa) wurden, oder ob jemand ganz gezielt Kinder aufsucht, mit dem Vorsatz sie zu toeten. 

    Der Moerder von Toulouse hat die Kinder, den Lehrer, wie auch die Soldaten (alle mit Migrationshintergrund wohlgemerkt) direkt ausgesucht.  Er ist ja zu ihnen hingefahren. Mit einem der Soldaten hat er sich ja explizit getroffen. Unter einem Vorwand. 

    Allerdings, glaube ich nicht, dass dieser Mensch tatsaechlich ein ‚regulaerer‘ Terrorist ist. Ich glaube eher, dass der aus irgendeinem Grunde ausgetickt ist. Ein Psychopath? 

    Ich bin sehr traurig darueber. Habe heute mit einem Iraner gesprochen. Er ist genauso schockiert. Die ganze Welt ist verrueckt geworden.

  64. Nein Jango da änder sich doch einiges. Es geht nicht an ein großes Amalgam zu machen. Der Mörder hat sich nicht zufällig jüdische Kinder ausgesucht und eine 8jährige an den Haaren gezogen und mit 3 Schüssen ermordet.
    Hingegen hat kein israelischer Soldat oder Offizier einen Befehl erhalten Kinder im Gazastreifen zu töten. Israel hat den Gazastreifen vor 7 Jahren geräumt, wenn also Terroristen Raketen auf israelische Dörfer und Städte feuern und bis zu eine Million Menschen zwingen in die Schutzräume zu rennen, dann hat Israel das Recht sich zu verteidigen. Wenn dann es sich leider manchmal nicht verhindern läßt, dass Kinder verletzt oder getötet werden, weil ja die Terroristen Kinder als Schutzschilder benützen, dann ist das nicht das gleiche wie dieser geplante und beabsichtigte Mord.
    Ashton relativiert indem sie ein Amalgam macht. Und es gibt auch im Recht einen Unterschied zwischen einem gemeinen beabsichtigten Mord und der Selbstverteidigung der auch ein Passant zum Opfer fällt.

  65. Es gibt keine Rechtfertigung für Mord an Unschuldigen, noch bedrückender bei Kindern, ob es jüdische oder palästinensische sind.
     
    Bzgl. Ashtons Aussagen kann man konstatieren, dass Israels Politik dafür sorgt, dass Juden insgesamt wohl kaum sicherer leben. Auch in Anbetracht der großen Solidarität, bzw. Nibelungentreue vieler mit Israel, in Anbetracht der Dauer des niemals enden wollenden Konflikts, in Anbetrachts der völkerrechtlich eindeutigen Lage, die dennoch keine Konsequenzen für Israel nach sich zieht und auch in Anbetracht all der Bemühungen Kritik an der israelischen Besatzungspolitik auch im Ausland zu unterdrücken, auch und gerade von zahlreichen (wenn auch nicht allen – und darauf lege ich wert) jüdischen Vereinigungen, wird der Konflikt natürlich auch von jüdischer Seite internationalisiert. Wie ich hörte werden die Opfer auch Israel beigesetzt. Dass islamistische Kämpfer auch tote palästinensische Kinder rächen wollten, kann man freilich tatsächlich nicht ausschließen. Der Gedanke liegt nicht allzu fern. Insofern finde ich Frau Ashtons Bemerkung nicht völlig verkehrt – d.h. aber nicht, dass ein solcher Mord deshalb irgendwie ‚legitimiert‘ würde – das wird er natürlich nicht und das wird sie wohl kaum gemeint haben.
     
    Die Aussage, das israelische MIlitär wäre im GazaStreifen mit größtmöglicher ‚Vorsicht‘ vorgegangen ist allerdings nachweislich ein Witz. Es ist schon eher das Gegenteil der Fall. Nicht nur, dass schon im Vorfeld der Attacke in Israels seitens politischer Kreise vorsorglich an der Aufweichung der Regeln zum Schutz von Zivilisten gesägt wurde, indem man sich bemühte entsprechend ‚gefällige‘ Juristen an entscheidenden Stellen zu installieren – auch Rabbiner indoktrinierten die Soldaten nachweislich, dass sie sich nicht um den Schutz der Menschenrechte kümmern sollten – das wäre ‚unjüdisch‘. Weiterhin ließ das Ausmaß der Zerstörung, flächendeckend zerbombte Viertel, zerbombte Schulen, Krankenhäuser etc. gar keinen anderen Schluss zu, als dass die IDF den Schutz der Zivilisten nicht gerade ernst nehmen. Weiterhin muss man wenn man die Chronologie der Attacke im Vorfeld untersucht feststellen, dass die Israelis einen funktionierenden Waffenstillstand mutwillig beendet hatten.
     
    Natürlich kann das Vorgehen des IDF in Gaza keinerlei Rechtfertigung für Mord an Juden oder gar jüdischen Kindern in Frankreich sein, aber es gibt auch keine Rechtfertigung für das Vorgehen des IDF in Gaza oder auch sonst in den besetzten Gebieten, wo auch die Recht der Kinder mit Füßen getreten werden. So wie nicht wenige Israelis recht mitleidlos das Leid der Palästinenser bagatellisieren und legitimieren – so reagieren halt auch manche extrimistische Muslime. Zu rechtfertigen ist beides nicht und ich sehe da keinen großen Unterschied.
     
    Vielleicht wäre es halt doch mal sinnvoll sich zu besinnen – die Möglichkeit ist gegeben, schon damit nicht immer mehr Menschen unter diesem völkerrechtswidrigen Projekt leiden müssen und damit meine ich AUCH jüdische, denn israelische Kinder, die in dieser absurden Situation, vor allem in Siedlungen in den besetzten Gebieten großwerden und ständig auf den islamischen Feind getrimmt werden, weiterhin nach der Schule allesamt zu den IDF müssen – haben’s auch nicht leicht, da auszusteigen und einen anderen Blick auf die Dinge zu finden, der nötig wäre, um einen konstruktiveren Weg zu gehen. Dieser Weg, den Israel sich entschlossen hat zu gehen hat viele Opfer, vor allem auf Seiten der Muslime, aber auch auf jüdischer Seite.
     

  66. Hier die Aussage von Ashton!

    Die europäische Chefdiplomatin hatte am Montag in Brüssel vor palästinensischen Jugendlichen daran erinnert, wo überall Kinder „unter schrecklichen Umständen getötet wurden“. Sie nannte das Schweizer Busunglück aus der vergangenen Woche und fuhr fort: „Wenn wir daran denken, was heute in Toulouse passiert ist, was vor einem Jahr in Norwegen geschah, wenn wir wissen, was in Syrien geschieht, und wenn wir sehen, was in Gaza und anderen Teilen der Welt passiert – dann erinnern wir uns an Kinder und Jugendliche, die ihr Leben verlieren“.

    Die Belgier haben es begriffen, sie lasen den letzen Satz, aber für Leute die sich über Ashton aufregen sterben …

    „Kinder in Gaza wohl nicht unter schrecklichen Umständen“!    

  67. @ Karl Pfeifer

    An der Aussage von Frau Ashton ändert sich rein gar nichts an seinem Wahrheitsgehalt. Kind bleibt Kind, Mörder bleibt Mörder!

    Am 11.März, also vor nicht einmal 2 Wochen ermordete ein Mörder mindestens 16 Personen in zwei Dörfern, neun Personen waren Kinder, die „gezielt“ hingerichtet und anschliessend z.T. verbrannt wurden. Ergebnis: Unschuldige Kinder waren tot

    Bei einer Militäroperation im Jahr 2009 sind über 200 Kinder gestorben, sie wurden als Kollateralschäden hingenommen. Ergebnis: Unschuldige Kinder waren tot

    Am 19.März fuhr ein Mörder zu einer Schule um soviele Menschen zu töten wie es nur geht. Es starben dabei drei Kinder. Ergebnis: Unschuldige Kinder waren tot

    Es sollte eigentlich keine Rolle spielen welche Farbe die „Eltern“ der Kinder trugen. Man echaffiert sich darüber, dass Ashton die toten Kinder von Gaza „in einem Atemzug“ mit denen in Toulouse vergleicht. Ja warum denn nicht? Wo liegt ihr Unterschied? Alle sind sie tot! Kein Kind war dabei einen Plan zu schmieden um den anderen zu verletzen, dass machen die Erwachsenen. Sind die Kinder aus dem Gaza weniger wert? Sind die Emotionen die ein ermordetes Kind bei den Liebenden ausköst anders als bei den anderen? Die Frage die ich kaltherzigen Menschen hier stelle ist….

    Warum ist es wichtig das ein Unterschied gemacht wird zwischen ermordeten Kindern?

    Warum ist ihnen das wichtig Karl Pfeifer? Sarkiastisch ausgedrückt…klopfen sie mal am Sarg von toten Kindern, glaube sie mir, von denen macht keiner mehr auf, die sind tot und das sollte man als erstes bedenken. 

      
    Tote Kinder sind immer eine Tragödie, es sei denn man beginnt damit zu relativieren!               

  68. Der derzeit dringend Tatverdächtige heisst Mohammed Merah, ist 24 Jahre alt und Franzose algerischer Herkunft.
    Seine Schuld an den Morden (drei Militärs, drei jüdische Kinder und ein Lehrer) muss natürlich erst noch bewiesen werden. Deutlich gegen den Hauptverdächtigen spricht natürlich, dass er die Polizei mit Schusswaffen empfangen hat…

  69. Ja, seit heute früh um 3 Uhr umstellt die Polizei das Wohnhaus eines Tatverdächtigen in Toulouse. Es handelt sich um einen 24jährigen mit algerischem Hintergrund, der Sympathien für Al-Qaida geäussert und sich im Grenzgebiet Afghanistan / Pakistan aufgehalten haben soll. Bestätigt sich seine Täterschaft, handelte es sich in dem Falle um einen Mörder mit salafistischem (djihadistischem, radikalislamistischem) Hintergrund.

  70. Ja, der Taeter war angeblich ein Unterstuetzer von Al Kaida. Nein, das haette ich nicht vermutet, weil er ja die Soldaten getoetet hat, die alle drei Migrationshintergrund hatten.  Furchtbar. Was fuer ein Wahnsinn!

    Was hat Frau Ashton denn gesagt Karl Pfeifer?

  71. Nun der Täter war ein Salafist, der sich an der Grenze zu Pakistan aufgehalten hat. Das haben hier aber die politisch korrekten Poster nicht vermutet. Und somit gewinnt auch der unsägliche Ausspruch von Frau Ashton eine unerwartete Bedeutung.

  72. Ich hatte mal einen (Nicht)Verwandten, den ich erst bei der Hochzeit kennenlernte,
    ab dem 2.Lebensalterjahr Waise und in russischer Armeewaffenkammer aufgewachsen. Hatte also nicht viele oder keine Freunde…
    aber bei bestimmten schwierigen Fragen gab es keinen anderen…
    der ist schon lange tot. Vor oder nach der Wende.
    Weiss nicht mehr.
    War auch nicht besonders religioes. Keine Zeit…

    also so was aehnliches muss es doch auch in Frankreich geben.

    Es kann als Taeter auch eine Frau in Frage kommen, die Auftraege erteilt,
    aus der Prostituiertenszene, abgewiesen als Partnerin oder zu wenig
    bezahlt…
    Pflaster auf dem Koerper und Spritze drueber.
    Aller 3 Tage Kraft zu einer Abrechnungsaktion.
    Geld fehlt fast allen …

    Es tut mir wahnsinnig leid.
    God bless you!
    Das sind zwar nur Worte…

  73. Es ist furchtbar. Mir fehlen einfach die Worte. 
    Diese wahnsinnigen Nationalisten, nicht nur in Frankreich, muessen unbedingt gestoppt werden!
    Gestern Abend auf 3Sat fand einer der Kabarettisten ganz klare Worte fuer das vermeintliche Versagen hier in Deutschland, als es um die Zwickauer Zelle ging.
    Die Worten waren so deutlich, dass sie nicht im geringsten lustig waren. Das war nicht mehr zum Lachen. Es war die traurige Wahrheit.

  74. Im Moment steht im Focus, dass wahrscheinlich alle Getoeteten Soldaten
    (und der Taeter) Kontakt zur Neonazi-Szene hatten.
    Es kann wenn auch unvorstellbar aber realistisch sein,
    der Taeter war ein Bekannter oder Schueler der betroffenen Schule
    oder wohnte dort, hatte Ortskenntniss…

    in meinen Ausbildungsjahren hatten wir Workshops Zwischenpruefungen
    Wochenende… im Pergamon-Museum Sicherheits-Veranstaltungsservice
    zum Zwecke der Eignungspruefungen und Eingliederungen in und von
    Antragstellern… verschiedener Personengruppen mit erhoehtem Anspruch.
    Breite Themen-Aufarbeitung.
    Deshalb war ich wohl… aus mir selbst unbegreiflichen Gruenden
    noch nicht wieder allein im Pergamonmuseum.
    Damals haben wir wirklich alle… Problemstellungen gehabt.
    Mit Gefangennahmen geuebt… ist geuebt.

    Ich hoffe, der Taeter bringt sich selbst um, ohne andere zu schaedigen.

  75. Hallo Herr Schmid,

    als erstes meine aufrichtige Anteilnahme an Sie und alle anderen aufrechten Franzosen. Ich hoffe, der durchgeknallte Mörder wird schnellstmöglich gefasst und verschwindet für lange, lange Zeit im Knast.

    Zu Ihren beiden Theorien .. beide gut möglich .. aber warum sollte ein „Rächer Afghanistans“ sich ausgerechnet an französischen Juden vergreifen. Wäre es da nicht wahrscheinlicher, dass er sich – neben „Afghanistankämpfern“ nicht eher amerikanische Zielopfer nehmen täte?

    So aus der Ferne .. und – ja – auch nur aus dem Bauchgefühl .. vor dem Hintergrund des Wahlkampfes, in dem auch Sarkozy sich in ausländerfeindliche Floskeln als letzten Rettungsanker flüchtet, erscheint es mir  eher wahrscheinlich, dass sich hier jemand zur „Reinhaltung der französischen Nation“ berufen fühlt ..  🙁

    Ich würde mich freuen, dass die französische Polizei schnellstmöglich diesen Idioten fasst, bevor er weitere unschuldige Menschen ermorden kann, egal, aus welchen spinnerten Motiven.

    Ich drück die Daumen. 
         

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