Schüler forschen zur jüdischen Gegenwart und Geschichte

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Jugendgeschichtspreis des Jüdischen Museums Westfalen für 2011 erneut ausgeschrieben…

Das Jüdische Museum Westfalen möchte nach den guten Ergebnissen der letzten Jahre auch in 2011 wieder einen Schülerwettbewerb durchführen für Erstlingsarbeiten junger Forscher (Jahresarbeiten / Facharbeiten von Schülern etc.).

Dazu sind die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schultypen aus Westfalen, aber auch dem Rheinland, aufgerufen, ihre Facharbeiten, Wettbewerbsbeiträge, Projekte u.ä., die einen thematischen Bezug zur deutsch-jüdischen bzw. lokalen jüdischen Geschichte und Gegenwart oder Religion haben, sich aber auch mit Themen aus der Zeit des Nationalsozialismus befassen können, beim Jüdischen Museum Westfalen einzureichen.

Eine Jury, bestehend aus Geschichtslehrern und Historikern, wird die Arbeiten eingehend prüfen und die drei besten Arbeiten zur Prämierung vorschlagen. Die Preise bestehen in Büchern zur jüdischen Geschichte und Kultur. Es besteht auch die Möglichkeit der Vergabe von Sonderpreisen für Gemeinschaftsarbeiten. Daneben erhalten die Preisträger eine zweijährige Schnuppermitgliedschaft im Museumsverein.

Da sicherlich auch in diesem Jahr, vor allem im Rahmen der in den Jahrgangsstufen 11 und 12 geschriebenen Facharbeiten, interessante Beiträge zu den genannten Themenfeldern verfasst worden sind, wendet sich das Team des Jüdischen Museums Westfalen mit der Bitte an die entsprechenden Fachlehrerinnen und Fachlehrer, gelungene Arbeiten einzureichen oder die Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, diese selbst an das Museum zu schicken.

Die eingereichten Arbeiten sollten bitte mit einem kurzen Anschreiben versehen werden, das den Verfasser der Arbeit mit Namen, Adresse, Emailadresse und Schulanschrift sowie Alter und Jahrgangsstufe nennt. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2011. Die Jury wird die Ergebnisse des Wettbewerbs am 8. Dezember um 18:00 Uhr in einer Feierstunde im Museum vorstellen und die Preise überreichen.

Im vergangenen Jahr haben sich etwa 20 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen mit ihren Beiträgen am Wettbewerb beteiligt. Neben einem ersten und einem zweiten Preis konnten zudem drei dritte Preise sowie ein Sonderpreis für eine eindrucksvolle Präsentation über das Verfolgungsschicksal eines Sinto in der NS-Zeit, der Auschwitz überlebte, vergeben werden. Eingereicht hatten diese Arbeit zwei seiner Enkelkinder, die als Angehörige einer Cirkusfamilie die Cirkusschule NRW besuchen. Der erste Preis ging an eine Schülerin vom Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop, die mit ihrer Arbeit über das Entbindungs- und Abtreibungslager Waltrop-Holthausen und seine lokalgeschichtliche Bedeutung die Jury überzeugte.

Interessierte wenden sich für Nachfragen und Auskünfte an Thomas Ridder M.A. (02362-951431 oder ridder(at)imail.de) bzw. senden ihre Beiträge an folgende Anschrift: Jüdisches Museum Westfalen, Thomas Ridder, Postfach 100622, 46256 Dorsten. Die Arbeiten können auch in Dateiform eingesandt werden.