Umfrage: Ostjerusalemer Araber bevorzugen israelische Staatsbürgerschaft

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In Anbetracht einer möglichen palästinensischen Unabhängigkeitserklärung im September hat eine aktuelle Umfrage von Pechter Middle East Polls in Verbindung mit dem Council for Foreign Relation offenbart, dass die Mehrheit der arabischen Einwohner Ostjerusalems es bevorzugen würde, Israelis zu bleiben…

Im Rahmen der Erhebung wurden 1039 arabische Einwohner in allen 19 Ostjerusalemer Stadtvierteln befragt.

Der erstaunlichste Befund: Nach einer zwei-Staaten-Lösung würden 35% der Befragten lieber die israelische Staatsbürgerschaft wählen, während sich nur 30% für die palästinensische entscheiden würden. 35% waren unschlüssig bzw. machten keine Angaben.

40% würden nach Israel ziehen wollen, sollte ihre Gegend palästinensisch werden, während im umgekehrten Fall nur 27% nach Palästina ziehen würden.

Nach der Zufriedenheit mit ihrem Lebensstandard befragt, äußerten sich 44% der Ostjerusalemer Araber positiv; 31% gaben an, nicht damit zufrieden zu sein.

Yedioth Ahronot, 05.05.11, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

11 Kommentare

  1.  
     
    Verstehe worauf Sie hinaus wollen, Baruch Zion. Mir ging es nun in erster Linie darum, Ihnen nachzuweisen, dass auch das palästinensische Volk, ganz ebenso wie das jüdische, einen legitimen Anspruch auf einen eigenen Staat hat. Es bleibt festzuhalten, dass es ohne den UN-Beschluss heute kein Israel gäbe, und zwar gerade dort, wo es sich eben befindet. Gott sei Dank existiert es! Und dieses Israel aber ist weltlich und sekular.
     
    Es ist überaus schwierig, dieses Thema mit religiösen Menschen zu diskutieren, insbesondere wenn Bezeichnungen wie Kanaan oder Shomron und Judäa nicht nur argumentiert werden, sondern darüber hinaus, und zwar politisch, auch darauf Anspruch postuliert wird. Denn da ist Fundamentalismus nicht sehr weit, der Nährboden für Extremismus.
     
    Nein, das gegenwärtige Israel ist weltlich und die Gebiete stehen ganz schlicht und einfach den Palästinensern zu, zur Gründung eines eigenen Staates, früher oder später.
     
    Möchte in diesem Zusammenhang nun auch noch an Rabin erinnern, an seinen legendären Satz: „Die Bibel ist kein Grundbuch für den heutigen Staat Israel.“
     
    Wohlgemerkt – Die Betonung liegt hier auf heutig, den heutigen Staat Israel! Wohlbegründet – Vgl. dazu zum Beispiel Hesekiel 37,24-28.
     
    So zumindest meine Sicht der Dinge.
     
     
     

  2. @jim

    sie wissen das die Engländer im 1. Weltkrieg nicht nur gegen Deutschland gekämpft hat sondern auch gegen deren Verbündeten das Osmanische Reich.  Das deutsche Kaiserreich war mit seinem Verbündeten in vielen Regionen im Nahen Osten sehr Aktiv.
    Das können sie zum Beispiel in Jordanien sehen dort gibt es heute noch viele Strasse mit deutschen Namen. Oder Gaza Streifen dort war das deutsche Militär sehr Aktiv und Präsent. Daher auch heute noch die guten Verbindungen in den Gaza Streifen. Hat alles seinen Grund man muss nur Fragen ?

    Das Feisal Weizmann Abkommen und die nicht Umsetzung der Versprechen  der Engländer an die Araber. Anstatt den Arabern ihre Rechte und Möglichkeiten zu geben wurden sie Kolonialisiert von den Engländern und Franzosen.

    Engländer und Franzosen zogen Grenzen die noch heute in der Region für Krieg und Spannungen sorgen.

    Wiedermal die Europäer die bis heute für Unruhe und Krieg in der Region sorgen.

  3. Die Engländer?
     
    Hier der Bericht von einem, der dabei war:
     
    http://test.hagalil.com/israel/2008/eli-1947-11-29.htm
     
    Eli Lasch erinnert sich an den 29.11.1947

    Die Tragödie um die Exodus war der Anfang vom Ende des britischen Mandats. Am 29.11.1947 war unser großer Tag.

    In einer außerordentlichen Sitzung [Soundfile] in dem amerikanischen Ort Lake Success beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit einer Mehrheit von 33 zu 13 Stimmen, die Empfehlung der Sonderkommission für Palästina anzunehmen, das britische Mandat zu beenden und Palästina in zwei selbständige Staaten zu teilen. Jerusalem sollte den Status einer internationalen Stadt erhalten.
     
    Die erste Reaktion der Juden Palästinas war ein Jubel, den man sich kaum vorstellen kann. Endlich, nach zweitausend langen und schmerzerfüllten Jahren, hatte das jüdische Volk wieder einen selbständigen Staat! Endlich waren wir keine Flüchtlinge mehr, die vom guten (oder bösen) Willen der anderen Völker abhängig waren. Eine Utopie hatte sich verwirklicht und der Traum unzähliger Generationen hatte sich erfüllt: Die lange Nacht, mit der die Diaspora oft verglichen worden war, war endlich vorbei!

    […]

  4. @jim

    sie sind weit entfernt von „jetzt hab ich’s

    meine Frage war, was Berechtigt die Palaästinensischen Araber auf einen Staat in Shomron und Judäa? Und was wollen die Araber mit einem Staat neben Israel anfangen?

    Das diskreditiert Israel in keiner weise und ist auch nicht zynisch gemeint. Nur eine ganz simple Frage.
    Wer hat die Engländer dazu berechtigt das Land zu teilen und ein Teil den Arabischen Palästinenser zu geben? Mit welcher Berechtigung ? 

  5. Baruch Zion, jetzt hab ich’s!
     
    Entweder, Sie sind ein Provokateur und hier um Israel zu diskeditieren, oder Sie sind zynisch und ein Witzbold; dazu aber muss ich sagen – Ihre Witze sind einfach nur schlecht.

  6. @baruch Zion: Was wäre denn ihrer Meinung nach die Alternative zur 2  Staatenlösung? Allen Palästinensern in der dann annektierten Westbank die israelische Staatsbürgerschaft geben? Dann wird es israel als jüdischen Staat bald nicht mehr geben.  Und da Israel wie Sie schon richtig  bemerkten ein Rechtstaat ist und bleiben will geht es nur mit 2 Staaten.

  7. @jim

    was berechtigt die Palästinensischen Araber auf einen eigenen Staat?

    Viele andere wollen auch einen Staat haben wie zB. die Aramäer, die Kurden, die Basken, die Tibeter und und

    Wenn die Israelis Araber wären, hätten die Palästinensischen Araber immer noch eine Berechtigung ?

  8. Baruch Zion, Sie irren, und zwar in jeder Hinsicht.
     
    Bin zwar Europäer, aber trotzdem: Das palästinesische Volk ist selbstverständlich berechtigt, einen eigenen Staat zu haben! In welchen Grenzen nun genau, wird im Zuge von Verhandlungen festgelegt werden.
     
     

  9. Es geht nicht nach gönnen sondern nach Verdienst. Haben sich die Palästinensischen Araber einen eigenen Staat Westlich vom Jordan verdient ?
    Und was wäre die Aufgabe eines Palästinensischen Arabischen Staates im Shomron (Samaria) und Judäa ?
    Und die wichtigste Frage wäre, darf man Eretz Israel teilen ?

    Die Araber sind Moslems und damit G“tt verpflichtet genauso wie die Juden. Desswegen gelten im Nahen Osten andere Regeln die aus Europäischer Sicht nicht nachvollzogen werden können, weil die Europär sich von G“tt entfernt haben und die Gesetze von G“tt ablehnen und auch nicht mehr haben wollen.

  10. Nein, die Palästinenser sind berechtigt einen eigenen Staat zu haben. Und den soll man ihnen gönnen.

  11. Israel ist ein Rechtsstaat das wissen auch die Arabschen Palästinenser insbesonder nachdem ein Arabaischer Israeli am Obersten Gericht sitzt und Recht spricht.
    Würde es soetwas in einem Palästinensischen Staat geben einen Juden als Richter ? Wohl kaum

    Schaut man sich die Diktatur von Fatah und Hamas an bzw die Arabischen Nachbarländer wissen die Arabischen Palästinenser was auf sie zu kommt in einem Palästinensischen Staat.

    Diktatur, Korruption, Clanstrukturen Mord, Willkür und Bespitzelung von Polizei und Sonderheinheiten von Hamas. Ein Ableger von Syrien und Hezbollah das ist was die Arabischen Palästinenser erwartet.

    Die Arabischen Palästinenser sollen Fatah und Hamas in die Wüste schicken und mit Israel ein Staat machen. Nur mit Israel zusammen  in einem Staat haben die Palästinensischen Araber eine schone und Friedliche Zukunft.

     

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