Dschenin, Dschenin

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Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, was geschehen wäre, wenn Juliano Mer-Khamis von Juden ermordet worden wäre. Der Mord hätte eine Riesen-Schlagzeile in Ha’aretz erhalten. Und unter der Schlagzeile wären fünf aufgebrachte Analysen erschienen – eine von ihnen hätte ich geschrieben…

Kommentar von Ari Shavit, Ha’aretz, 07.04.2011
Übersetzung von Daniela Marcus

Die Autoren hätten den jüdischen Mordanschlag verurteilt und zu einem Feldzug gegen jüdischen Fanatismus aufgerufen. Andere hätten davor gewarnt, nicht den Fehler nach Baruch Goldsteins mörderischem Amoklauf zu wiederholen, sondern die Siedlungen sofort zu verlassen. Wieder andere hätten verlangt, die Hesder Yeshivas, die Torahstudium und Militärdienst vereinen, und das vom Staat geleitete religiöse Bildungssystem näher zu untersuchen.

Ausgewählte rassistische Zitate wären aus primitiven rabbinischen Schriften herausgenommen und geschichtliche Vergleiche mit den Morden an Emil Gruenzweig, Yitzhak Rabin und Martin Luther King erstellt worden. Innerhalb eines Tages wäre Mer-Khamis zu einer Symbolfigur geworden. An Samstagabenden wären Tausende zusammengekommen, hätten Fackeln hochgehalten, den Friedenshelden beweint und wären gegen die Mächte der Dunkelheit aufgestanden. Wäre Mer-Khamis durch Juden ermordet worden, hätte das die Linke wieder aufgebaut, sie hätte sich vereinigt und wäre in einen neuen Kampf gegen mörderischen jüdischen Faschismus ausgezogen.

Doch Juliano Mer-Khamis wurde nicht von Juden ermordet. Deshalb bekam er anstelle einer Riesen-Schlagzeile eine Geschichte unter ferner liefen. Anstelle von fünf aufgebrachten Abhandlungen erhielt er eine (schöne) Grabesrede. Niemand sprach über Rassismus, Fanatismus oder Faschismus. Niemand sprach über ein Bildungssystem, das Hass verbreitet, und über primitive Geistlichkeit. Mer-Khamis wurde nicht zur Symbolfigur und es demonstrierten nicht Tausende von Menschen. Der Mord an Mer-Khamis verursachte weder Protest, noch Empörung, noch heiligen Zorn. Die israelische Linke, die genau weiß, was sie im Fall eines Mordes durch Juden zu tun hat, weiß nicht, was sie im Fall eines Mordes durch Palästinenser tun soll.

Der Mord an einem Friedenshelden durch Palästinenser hat keinen Platz auf dem emotionalen und ideologischen Plan der Linken. Der Mord an einem Freiheitshelden durch Palästinenser ist ein Dogma untergrabendes, Paradigma zerrüttendes Ereignis für die Linke. Der Mord an Mer-Khamis durch Palästinenser ist ein Mord, der zur Verdrängung verurteilt ist.

Dies ist ein tiefes und umfangreiches Thema, das über die israelische Linke hinausgeht. Eine der herausragendsten Charakteristiken der westlichen Aufklärung des 21. Jahrhunderts ist die Unfähigkeit, die Mächte des Bösen in der arabisch-moslemischen Welt zu verurteilen. Westliche Aufklärung liebt es, den Westen zu kritisieren. Sie liebt es besonders, die westlichen Alliierten im Osten zu kritisieren. Doch wenn es um das Böse geht, das seinen Ursprung im Osten hat, dann bleibt sie still. Sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Es ist leicht, gegen den pro-westlichen Hosni Mubarak aufzustehen, doch es ist schwer, sich gegen die Moslembruderschaft zu wenden. Es ist leicht, gegen Benjamin Netanyahu aufzustehen, doch es ist schwer, sich gegen Bashar Assad zu wenden. Der aufgeklärte Westen ist unfähig, in dem Maß gegen Irans Ahmadinejad vorzugehen wie er gegen Amerikas Bush, Südafrikas Botha oder Serbiens Milosevic vorging.

Das Ergebnis dieses westlichen Verhaltens ist eine lange Reihe von Verzerrungen und Verdrehungen. Das Blut der Toten der Marmara-Flotte ist dicker als das Blut derer, die im Iran ermordet und gehängt wurden. Das Blut der Menschen, die in Gaza getötet wurden ist dicker als das Blut derer in Damaskus und Dara’a. Ein post-kolonialer Komplex lässt die westliche Aufklärung systematisch die Ungerechtigkeiten anti-westlicher Kräfte ignorieren. So verliert die westliche Aufklärung die Fähigkeit, die historische Realität als Ganzes zu sehen, in ihrer Komplexität. Sie agiert außerdem unfair und ungerecht.

Sie unterscheidet zwischen verschiedenen Arten des Bösen, verschiedenen Blut- und Opfertypen. Sie behandelt Dritte-Welt-Gesellschaften, als ob diese nicht den Maßstäben universaler moralischer Werte unterstellt wären.

Es ist noch nicht klar, wer Mer-Khamis ermordet hat. Das Motiv könnte finanzieller, persönlicher, religiöser oder kultureller Art sein. Doch es ist klar, dass er nicht ermordet wurde, weil er ein Besatzer, Unterdrücker oder Siedler war. Mer wurde ermordet, weil er ein freier Mann war, der die Freiheit in einer Gesellschaft verbreitete, die nicht frei ist.

Das ist die harte Wahrheit, mit der wir umgehen müssen. Das ist die harte Wahrheit, der wir ins Auge schauen müssen. Die westliche Aufklärung und die israelische Linke können nicht fortfahren, die dunkle Seite der nahöstlichen Realität zu ignorieren.

54 Kommentare

  1. @ Bethold: So richtig komme ich nicht mehr hinterher?
    Das ist ja hier wie zu Janes beste Zeiten. Viele, viele „Fakten“ und die Welt ist erklärt?
    Da es sich nicht um ein proseminar handelt, erlaubte ich mir, nur mal so, eins rauszupicken und bin aber leider an der Erklärung gescheitert.
    Gibt es mir unbekannte Theorien zu Lenins Todestag oder wieso ist dies: „Lenins Vorbild für sozialistische Planwirtschaft soll ( ich kenne die Stelle nicht, aber mir wurde es versichert) die deutsche Post und Kriegsbewirtschaftung gewesen sein. „, in der beliebten Erklärung Hitler war ein Linker 
    Entweder hat unser Gefreiter Adolf heimlich die Post- und Kriegsbewirtschftung geleitet, oder es handelt sich hierbei um einen versteckten Angriff auf unseren Wilhelm ? Und das nach von und zu Guttenberg! Nicht nur die Nazis, auch der Adel sozialistisch verseucht?

  2. @Jane
    Berichte, dass der Palästinensische Nationalrat (PNC) die Charta mit seinem Beschluss „änderte, indem er Artikel streicht, die den Briefen entgegen stehen, die zwischen der PLO und der Regierung Israels am 9. und 10. September 1993 ausgetauscht wurden“.
     
    1. Änderung der Nationalcharta durch Streichung der Artikel, die im Widerspruch zu den Schreiben zwischen der PLO und der Regierung Israels vom 09.-10.09. 1993 stehen.
    2. Der Nationalrat beauftragt den Rechtsausschuß, die Neufassung der Nationalcharta vorzubereiten und diesen Entwurf dem Zentralrat in seiner ersten Sitzung vorzulegen.“

    Tatsache ist, wie Zuhair Sanduka, Direktor des „International Parliamentary Affairs Department of the Palestine National Council“ (Abteilung für internationale parlamentarische Angelegenheiten des PNC) in einem Interview mit IMRA am 23. Januar 2002 zugeben musste, dass „seitdem keine andere Charta geschrieben worden ist… Es gibt tatsächlich Veröffentlichungen, die auf die Entscheidung Bezug nehmen, die Veränderungen vorzunehmen. Aber das sind andere Texte [heißt: nicht die offiziell gültige Charta] – keine anderen Paragraphen oder Artikel an Stelle der Artikel, die gestrichen oder verändert werden sollten. Aber es gibt die Bezugnahme darauf, dass es Artikel gibt, die entweder gestrichen oder modifiziert oder ergänzt werden sollten.“
    Was wollen die PLO-Offiziellen? Das ist ein offensichtlicher Versuch, die Weltöffentlichkeit zu täuschen und hinzuhalten. Es zeigt deutlich auf, dass die PLO (und damit die PA) nicht gewillt sind, ihre Ziele aufzugeben Israel zu Vernichten und den ganzen Wirbel nur veranstaltet, um dem Westen Sand in die Augen zu streuen und Gelder zu kassieren um ihren Terror zu Finanzieren.

    So viel zu palästinensischer Pflichterfüllung aus Verträgen und der Ehrlichkeit gegenüber Israel, den USA und anderen westlichen Ländern.
    Die PLO, Fatah und Hamas sind Verbrecher Betrüger, Banditen und Terroristen die Israel Vernichten wollen zu gunsten eines Gross Palästina.  

    Was bedeutet Jane,  das sie Lügen und Betrügen mit voller Absicht und Propaganda machen für Terrororganisationen.

    Artikel 9 und 10 aus der Palästinensischen Nationalcharta

    „Artikel 9: Der bewaffnete Kampf ist der einzige Weg Palästina zu befreien. Daher bildet er die Gesamtstrategie, nicht nur eine taktische Phase. Die palästinensisch-arabischen Menschen bestehen auf ihrer absoluten Entschiedenheit und festen Entschlossenheit ihren bewaffneten Kampf fortzusetzen und für eine bewaffnete Volksrevolution zur Befreiung ihres Landes und seiner Rückgabe zu arbeiten. Sie bestehen auch auf ihrem Recht ein normales Leben in Palästina zu führen und ihre Rechte der Selbstbestimmung und Souveränität über dieses Land auszuüben.“
    „Artikel 10: Kommando-Unternehmen bilden den Grundstock des palästinensischen Volksbefreiungskrieges. Dazu bedarf es seiner Eskalation, seiner Ausdehnung und der Mobilisierung aller Anstrengungen und Erziehungsmaßnahmen des palästinensischen Volkes und seiner Organisation und Einbringung in die bewaffnete palästinensische Revolution. Es bedarf auch der Erreichung der Einheit der verschiedenen Gruppierungen des palästinensischen Volkes für den nationalen (watani) Kampf und zwischen dem palästinensischen Volk und den arabischen Massen, um die Fortsetzung der Revolution, ihrer Eskalation und ihren Sieg sicher zu stellen.“

  3. Jane, ich nehme an, dass private israelische Unternehmer profitiert haben. Doch ich will gerne Ihrer konkreten Frage nachgehen und mich erkundigen.
    Per saldo, wäre es besser gewesen, wenn in Khartum die arabischen Staaten 1967 nicht abgelehnt hätten mit Israel zu verhandeln.
    Aber jetzt will Israel anscheinend einen großen Teil der besetzten Gebiete verlassen und dann wird die PA neue Ausreden erfinden.
    Es muss immer wieder an die Terrorwelle gegen israelische Zivilisten erinnert werden, die entsprechende Gegenmaßnahmen ausgelöst hat.
    Aber Jane, Sie haben noch immer nicht auf meine Frage geantwortet, wenn Israel die palästinensischen Araber so schlecht behandelt, warum wollen so viele pal. Araber lieber im jüdischen Staat leben als in der PA? Was wissen diese Araber, was Jane nicht weiß bzw nicht zur Kenntnis nehmen will?

  4. @Bertholt
    Danke für diesen sehr guten Beitrag kol hakawod.
    Sehr viele gute und richtige Information die heute noch aktuell sind und die Tagespolitik bestimmen.
     

    • Hier schließe ich mich gerne an im Dank an Berthold.
      Es ist wahrscheinlich, daß viele sich nicht die Mühe machen werden, den Text genauer zu lesen, und schon garnicht die Hintergrundinformationen zu überprüfen.
      Auch ich habe noch einiges „nachzuholen“, deswegen gilt meine Dank nicht nur der Mühe des Berthold, sondern auch dessen Nachvollziehbarkeit, die er durch Quellenangaben ermöglicht.
       
      Jane, so vermute ich, wird sich diese Mühe nicht machen, denn sie hat sich anscheinend auf einen „eingezäunten Pfad“ begeben, die Zäune hat sie sich selbst geschaffen.
      Das ist bedauerlich und zum Schaden dazu für Israel.
      Ich zitiere in dem Fall Berthold:
      „…Nazi-Islam ist das Problem, mit dem wir es heute islam- und links-dominierend und “Friedens”salbe verschmiert zu tun haben.“
       
      (Schönen Gruß an „die Dicke“: mach Dich ‚verifizierbar‘. [von „L“];-)
       
       
       

  5. Ein schönes Beispiel für israelische Wirtschaftshilfe (diese Woche):


    A group of extremist Israeli settlers uprooted and destroyed more than 45 olive trees that belong to the residents of Beit Ummar village, near the southern West Bank city of Hebron.

    A group of extremist Israeli settlers uprooted and destroyed more than 45 olive trees that belong to the residents of Beit Ummar village, near the southern West Bank city of Hebron.

    Awad added that the settlers also attacked several farmers and prevented them from tending their orchards and farmlands.


    The Israeli army later declared the area a closed military zone preventing the Palestinians from entering it.
     
    http://www.imemc.org/article/61039

     
    Oder handelt es sich um eine Maßnahme der Terrorabwehr; es könnte ja aus dem Olivenhain ein Selbstmordbaum hervorgehen, die Sicherheit der Israelis hat schließlich oberste Priorität.

    Und letzte Woche (zur Schonung israelischer Wasserressourcen):


    Israeli military forces demolished a water well designed to collect rain water and an agricultural structure in al-Khader village southwest of Bethlehem on Monday.

    The well and the building belong to Mohammad Dar Issa and his brothers. The well can collect some 90 cubic meter of water, and the building was 225 squared meter in area.

    This demolition will severely affect Issa’s work and will cause them a financial set back. The Israeli military gave no official warrant. Issa found some papers in Hebrew only near his farm, which turned later to be a demolition order.
     
    http://www.imemc.org/article/61034
     
    Israelische Aufbauhilfe letzte Woche:


    Israeli soldiers invaded on Thursday morning the Aqaba village, east of the central West Bank city of Tubas, declared it as a closed military zone, demolished two homes bulldozers internal roads.

    The demolished homes belong to Mohammad Hasan Sbeih and Abdul-Nasser Ahmad Sbeih.


    Sadeq added that %95 of the buildings in the village are under the threat of being demolished by the army. This includes the only mosque of the village, and kindergarten and several homes and structures.
     
    http://www.imemc.org/article/61019
     
    Um den Palästinensern auch technisch unter die Arme zu greifen (letzte Woche):


    Israeli soldiers confiscated on Wednesday several agricultural tractors that belong to Palestinian residents on the Jordan Valley, and took them to a nearby illegal settlement.

    Local sources reported that the soldiers installed a number of roadblocks an stopped the tractors while the residents were heading to their agricultural lands.

    Soldiers confiscated the tractors and loaded them onto military trucks before
    moving them to a nearby illegal Israeli settlement.
     
    http://www.imemc.org/article/61015

    Und zur Förderung der Fischerei vor Gaza (letzte Woche):


    The Israeli Navy opened fired on Sunday evening at Palestinian fishing boats near the Khan Younis port, in the southern part of the Gaza Strip; damage was reported, but no injuries.

    Local sources reported that the fishing boats came under Israeli navy fire while still in the area allocated for fishing before chasing them to the shore.
     
    http://www.imemc.org/article/61031


    Aber mithilfe internationaler Solidarität, trotzen die Palästinenser dem Besatzungsregime und stellen sich ihm mit vereinigten Kräften mutig entgegen:

    200 Trees Planted in Saffa Despite Military Harrasment

    On Saturday, April 9th, around forty Beit Ommar farmers and international solidarity activists planted over 200 olive trees in the Saffa region of Beit Ommar. The planting began around 7:00 am, and was half-finished when Israeli Defense Force soldiers arrived at 8:30. The soldiers said that the area was a Closed Military Zone, but lacked the paperwork legally required to enforce the designation. As the collected farmers and activists continued to plant trees, the soldiers attempted to deter them by kicking dirt into holes and confiscating their tools. A young boy’s jacket was also taken.
     
    http://palestinesolidarityproject.org/2011/04/09/200-trees-planted-in-saffa-despite-military-harrasment/

  6. Herr Pfeifer,
    gibt es eigentlich auch einen Regierungsbericht, wieviel Profit Israel aus der Besatzung zieht?

    Land und Wasserressourcen – da kommt einiges zusammen und jedes Jahr wird es mehr.

  7. Herr Schlickewitz – Sie müssen es schon hinnehmen, dass ich mich auf das beziehe, was Sie entweder schreiben – oder reinkopieren, schließlich verantworten Sie auch letzteres.

    Die größte Hilfe die Israel wirtschaftlich leisten kann, ist der Abbau von Hindernissen die sie aufgebaut hat, zudem die Aufhebung des von Israel auferlegten Währungszwangs, der den Israelis in den besetzten Gebieten einen monopolisierten Markt beschert.
    In dieser Hinsicht sind die Ausssichten lt. Weltbank noch begrenzt. und Israels Abbau von Hemmnissen hat die Verhältnisse in der West-Bank zwar verbessert, da ist aber noch viel ‚Potential‘.

    Die Palästinenser planen die Anerkennung durch die UNO. Laut UNO erfüllt die Autonomiebehörde die Voraussetzungen, um einen Staat zu regieren.

    Nach einem gestern, Dienstag, veröffentlichten UN-Bericht hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) alle Voraussetzungen erfüllt, um einen Staat regieren zu können. Der Bericht untersucht die Schlüsselbereiche Regierungsführung, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, Infrastruktur, Erwerbsmöglichkeiten und Gesundheitswesen. „Die Palästinenser wenden sich an ein internationales Forum und vermeiden Verhandlungen“, schimpfte Netanjahu diese Woche vor Botschaftern. Analysten warnen bereits vor einem „diplomatischen Tsunami“.

    Um das zu verhindern, geht Netanjahu mehrgleisig vor: Schon vor einigen Wochen kündigte er eine neue Initiative an, um die Friedensverhandlungen wiederzubeleben, an die inzwischen noch nicht einmal mehr das Nahost-Quartett (USA, EU, UNO und Russland) zu glauben scheint.

    …Weltbank und Internationaler Währungsfonds rühmen die Finanzreformen der PA. Ein Staat nach dem anderen garantiert „Palästina“ die Anerkennung.

    Doch damit nicht genug: Palästinenserpräsident Abbas frischte, auch aus Mangel an einem Partner in Jerusalem, die Kontakte zur islamistischen Hamas auf. Er nahm die Verhandlungen über die Bildung einer Einheitsregierung auf.

    ..Im September wird die UN-Generalversammlung voraussichtlich einen palästinensischen Staat anerkennen, und zwar unabhängig davon, ob es einen Friedensvertrag mit Israel gibt oder nicht. Ein Veto der USA ist in dem Gremium nicht möglich. Außerdem hat US-Präsident Obama selbst erklärt, dass bei der nächsten Vollversammlung Palästina als Mitglied aufgenommen werden solle.“

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/649854/Israels-Angst-vor-einem-diplomatischen-Tsunami?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do

    Wenn es nicht möglich ist ‚mit‘ Israel den palästinensischen Staat zu gründen – dann halt ohne Israel.

  8. Zur Frage des Linken an der NSDAP( abgesehen von Gregor Strasser, Nationalbolschewismus & Co.)
    DOCH, n a t ü r l i c h  hatte die NSDAP etwas Sozialistisches, – nicht nur rote Plakate in Arbeitervierteln. Schließlich haben die Marxisten und Marx.-Leninisten diesen Begriff nicht gepachtet, es gibt auch keinen Markenschutz drauf; die NSDAP war antimarxistisch.
    Klaus Theweleit nennt das NS-Linke, evtl. bezogen auf eine andere Quelle „Preussischer Sozialismus“ und der antibürgerliche WUNSCH nach (faschistischer) Freiheit“ gegen die Massen- und Lustseuche/ (durch) allgemeine Gleichheit bei gleicher Unterwerfung unter eine Führung;
    Lenins Vorbild für sozialistische Planwirtschaft soll ( ich kenne die Stelle nicht, aber mir wurde es versichert) die deutsche Post und Kriegsbewirtschaftung gewesen sein. – ( Auch) Christel Neusüss in KOPFGEBURTEN DER ARBEITERBEWEGUNG  oder Antonia Grunenberg bin  ANTIFASCHISMUS – EIN DEUTSCHER MYTHOS beschreiben als Linke linkssozialistische Anteile in Haltung, Sehnsucht und Parolen am Faschistischen.
    Ulrich Enderwitz trägt in „Antisemitismus und Volksstaat“ verschiedene weitere, auch sozialdemokratische Züge zusammengetragen, die mit in den Nazistaat aufgehen, unter dem Schlagwort VOLKSSTAAT  – der Begriff, um den herum auch die Klassenkampftheorie in der SED, KPdSU usw. durch den der „Volksbefreiung“ ersetzt wurde und um Sozialismus als „Staat des ganzen Volkes“, womit man abgesehen von grausamen Unterdrückungspraxen und Allmachtsphantsien auch begrifflich/ theoretisch schon beim deutschen NATIONALSOZIALISMUS in den 60er/70er Jahren angekommen war.
    Die struktuelle Ähnlichkeit des lenin’schen Imperialismus-Konzeptes mit der der WELTVERSCHWÖRUNGS-Fiktion und -Propaganda, der identische braun-rote KGB-Antisemitismus sowie die antisemitische Identität der „Palästinenser“ beschreiben und die dazugehörenden massenpsychologischen und Geheimdienstoperationen :
    – -  http://www.DieGroßeLügeundderMEDIENKRIEGgegenISRAEL ; Von der Umkehrung der Wahrheit zur Umkehrung der Realität“ v.JoelFishman, — SCHWARZBUCH des KGB 2
    – -  Historiker und Arabist http://www.Wolfgang G. Schwanitz ( ex-DDR ) liefert ebfls. unverzichtbares Material betreff des 68er -Antisemitismus
    – -  „Vom Antizionismus zum Antisemitismus“ vom Poliakov
    – -  ROTBUCH: Stalin u. die Juden, Die tragische Geschichte des jüdischen antifaschistischen Komitess und der sowjetischen Juden.von Arno Lustiger
    – -  Eva Groepler : „Zertrampelt die Judenkapitalisten!“ In: Konkret, Heft 1, 1991, S. 45. Ausführlicher dazu siehe Knütter, Hans-Hellmuth: Die Juden und die deutsche Linke in der Weimarer Republik. Düsseldorf 1984
    – -  Haury, Thomas: Zur Logik des bundesdeutschen Antizionismus. In: Poliakov, a. a. O., S. 139. Vgl. auch Haury, Thomas: „Finanzkapital oder Nation“. Zur ideologischen Genese des Antizionismus der SED. In: Benz, Wolfgang (Hg.): Jahrbuch für Antisemitismusforschung 5. Frankfurt/M. – New York 1996, S: 148 ff.
    – -   Henryk M.: Der ewige Antisemit   – -  Grigat, Stephan: „Bestien in Menschengestalt“. Antisemitismus und Antizionismus in der österreichischen linken.
    – -   Jean Améry, Der ehrbare Antisemitismus. Die Barrikade vereint mit dem Spießer-Stammtisch gegen den Staat der Juden, in: Die Zeit, Nr. 30, 25.7.1969, S. 16.
     
    Olaf Kistenmacher
    [ Vom „Judenkapital“ über „jüdische Faschisten“ und antisemitischen „Antifaschismus“  zur linken „Weltverschwörung“ mit den Islamisten ; meine Zusammenfassung]
    … so Klaus HOLZ:  „…Antisemitismus sei, wie es bereits die SPD im 19. Jahrhundert vertreten hatte, ein sich selbst nicht bewusster Antikapitalismus, ein »Sozialismus der dummen Kerls«.(3)  Um diese Position beibehalten zu können, musste die Rote Fahne das antisemitische Stereotyp … beständig reproduzieren.(4) Diese vorrangige Identifikation von ›Juden‹ mit dem Kapital führte in den letzten Jahren der Weimarer Republik sogar dazu, ›Juden‹ vor allem mit dem Faschismus zusammenzubringen. In der Roten Fahne zeigte sich das an zwei Themenfeldern: in der Berichterstattung über den Nahen Osten und in der Auseinandersetzung mit der NSDAP. In Kommunismus und Judenfrage schrieb das ZK: »Die Kommunisten bekämpfen den Zionismus genau so wie den deutschen Faschismus«.(5) Und um zu zeigen, dass die Nationalsozialisten keine Arbeiterpartei seien, sondern auf der Seite des Kapitals stünden und dass
    die  NAZIS  k e i n e  wirklichen AntisemitInnen seien, weil sie nichts gegen das »jüdische Kapital« unternehmen würden, stellte die Rote Fahne immer wieder eine Verbindung zwischen den Nazis und den ›reichen Juden‹ her. Die Überschriften lauteten dann: »Nazi-Spitzenkandidat schnorrt bei jüdischem Bankier« (Rote Fahne 234, 17. November 1930), »Juda soll nicht verrecken! Nazianleihe für Warenhäuser. So sieht der Kampf der Nazis gegen Zinsknechtschaft und jüdisches Warenhaus-Kapital in Wirklichkeit aus« (Rote Fahne 284, 5. Dezember 1930) oder »Nazis für jüdisches Kapital. ›Beim Streik haben mir die Nazis geholfen, jetzt helfe ich ihnen! ‹ – Gute antifaschistische Arbeit« (Rote Fahne 7. September 1932).

    »Antizionismus« und Antisemitismus

    …. es verschob sich innerhalb der Linken die Bedeutung des Begriffs »Zionismus«, was bei den Verfolgungen von JüdInnen in der Sowjetunion, der CSSR und der DDR Ende der 1940er-Jahre offensichtlich wurde. Ãœber die Bedeutung des Feindbildes »Zionismus« in der frühen DDR schreibt Thomas Haury: »›Zionismus‹ fungierte jetzt vielmehr als zentrale Metapher innerhalb des marxistisch-leninistischen Weltbildes und war verknüpft mit der Behauptung einer weltweiten Verschwörung nationaler Wallstreet-Kapitalisten, der Entgegensetzung ›schaffende Völker‹ versus ›Finanzhyänen und Parasiten‹ und einer Bedrohung durch die Zersetzungsarbeit getarnter innerer Feinde.«(6)
    Aber auch der »Antizionismus« der Neuen Linken nach 1967 trug antisemitische Züge. Der »antisemitische Antizionismus« ist, so Klaus H O L Z, anhand von drei Merkmalen zu erkennen:
    1.  der Wahrnehmung von Israel als »eigentlich nur« einer internationalistischen Machtbasis im Zusammenhang mit einem Antiamerikanismus,
    2.  der Strategie, statt von Jüdinnen oder Juden von »Zionisten« zu sprechen und so den Antisemitismus als Antizionismus zu verschleiern, und
    3.  der Gleichsetzung von Zionismus und Nationalsozialismus (zur Relativierung der Shoah und zur Verkehrung von Tätern und Opfern).(7)
    Diese drei Elemente bestanden jedoch bereits vor 1933 und prägten die »antizionistische« Berichterstattung der Roten Fahne. Nicht nur in der ZK-Erklärung Kommunismus und Judenfrage, sondern auch in den Beiträgen der Roten Fahne wurde der Zionismus in die Nähe des Faschismus gerückt. Dabei bezeichnete der Begriff »Zionismus« nicht nur die zionistische Bewegung, sondern auch die JüdInnen, die bereits seit dem 19. Jahrhundert oder noch länger in Palästina lebten. Selbst die Mitglieder der Kommunistischen Partei Palästina, die großteils JüdInnen waren, wurden, obwohl die KP Palästina ausdrücklich eine antizionistische Position vertrat, von der KPD als »Zionisten« bezeichnet. Hermann Remmele, der 1929 auf einer ZK-Sitzung ein Kurzreferat über die Situation in Palästina hielt, sprach von »130 Zionisten« in der KP Palästina und behauptete dann, dass »nur die Araber« als revolutionäre Kraft im britischen Mandatsgebiet in Frage kämen. «(8)
    So wie Remmele presste auch die Rote Fahne die verschiedensten Konflikte in Palästina . . .  in ein verschrobenes Klassenkampfschema, in dem ›die Araber‹ das Proletariat repräsentierten und ›die Juden‹ das Kapital, den Imperialismus und den Faschismus. Ihren Höhepunkt erreichte der »Antizionismus« in der Roten Fahne im Spätsommer 1929, als es im britischen Mandatsgebiet Palästina zu mehrtägigen pogromartigen Ausschreitungen kam, in deren Verlauf 133 JüdInnen ermordet wurden;   OBWOHL: … in der Internationalen Presse-Korrespondenz Inprekorr beschrieb Joseph Berger, Mitglied der KP Palästina, aus Jerusalem die antisemitische Gewalt eindrücklich: »Denn die unter finster-klerikaler, feudaler und bürgerlicher Führung stehenden fanatischen Massen mohammedanischer Bauern überfielen sengend und mordend vor allem die unbewehrten armen jüdischen Siedlungen, jüdische Synagogen und Schulen, wo furchtbare Blutbäder angerichtet wurden…..t.«(9)
    In der Roten Fahne fehlte eine solche Schilderung. Stattdessen erschien die Rote Fahne am 28. August 1929 mit der Headline: »Faschisten morden in Berlin«. Neben einem kleineren Leitkommentar war der zweite größere Artikel auf der ersten Seite betitelt: »Der Araberaufstand wächst!« Darunter eine fotografische Abbildung eines Uniformierten mit der Bildunterschrift: »Stahlhelmlümmel? Nein, ein Mitglied der jüdisch-faschistischen Legion in Jerusalem«. Weiter wurde nicht erklärt, wen das Foto zeigte; wer … konnte schon wissen, dass damit ein Vertreter der Jüdischen Legion um Wladimir Jabotinsky gemeint war. Aber um den Zionismus als ganzes zu verteufeln, wäre es hinderlich gewesen, … Strömungen zu unterscheiden. Der anonyme Artikel sprach zu Beginn auch nicht von ZionistInnen , sondern begrüßte die Angriffe der AraberInnen auf »die jüdische Bevölkerung«: …, Rote Fahne 164, 28. August 1929)
    Die »Zionisten« erschienen in dem Beitrag als eine internationale Macht, hinter der auch »die jüdischen Finanzmagnaten« in den USA stehen sollten: »Die Kämpfe in Palästina werden von den Zionisten in einer Reihe von Ländern mit nationalistischen Demonstrationen beantwortet. Es ist charakteristisch, daß der stärkste Widerhall in Amerika zu finden ist, wo die jüdischen Finanzmagnaten, die Geldgeber der zionistischen Bewegung, die gleichzeitig viele Millionen Dollars in Palästina angelegt haben, von der Regierung schärfstes Eingreifen gegen die arabischen »Rebellen« fordern. Auf ihren Druck hat die amerikanische Regierung durch ihren Botschafter in London, General Dawes, an die Labour-Regierung die Forderung stellen lassen, energische Maßnahmen in Palästina gegen die Araber zu ergreifen (!).« (»Der Araberaufstand wächst!«, Rote Fahne 164, 28. August 1929, Hervorhebungen im Original)
    Während also die jüdische Bevölkerung in Palästina als Vorposten des Imperialismus dargestellt wurden, wurden in dem Beitrag in der Roten Fahne alle Klassengegensätze zwischen Araberinnen und Arabern ignoriert und das Pogrom zu einem antiimperialistischen Kampf erklärt …. .
    Der »Antizionismus« der KPD schien mit Antisemitismus nichts zu tun zu haben, weil er sich scheinbar nicht gegen JüdInnen, sondern gegen die »Zionisten« richtete. Das Stereotyp vom ›jüdischen Kapital‹‚ das angeblich die Nazis unterstützte, schien den Antisemitismus der NSDAP nicht zu fördern, weil die Beiträge in der Roten Fahne zwischen 1928 und 1933 sich gegen die NSDAP und die ›reichen Juden‹ richteten. Das führte nicht nur dazu, dass die KPD den Antisemitismus der Nazis unterschätzte. Nebenbei entwickelte sie in ihrer Tageszeitung eine eigene, scheinbar antikapitalistische und sogar ›antifaschistische‹ Variante des Antisemitismus, der dazu führte, dass die kommunistische Bewegung sich auch nach 1945 schwer tat, ›Juden‹ als Opfer des Faschismus anzuerkennen.(14)
    Und dazu, dass die meisten Sozialisten nach 1955, speziell nach dem 1967-Sieg, entsprechend der danach verstärkten KGB-Propaganda, als „Beweis“ auch wieder als Deutsche zum „Gegen“angriff auf ISRAEL übergehen konnten , – s. http://www.DieGroßeLügeundderMEDIENKRIEGgegenISRAEL,...“

    (4) Mario Keßler, Die KPD und der Antisemitismus in der Weimarer Republik, in: UTOPIE kreativ 173, März 2005, 223–232. Olaf Kistenmacher, Vom »Judas« zum »Judenkapital«. Antisemitische Denkformen in der KPD der Weimarer Republik, 1918–1933, in: Matthias Brosch u.a. (Hrsg.), Linker Antisemitismus in Deutschland. Vom Idealismus zur Antiglobalisierungsbewegung, Berlin 2007, 69–86.
    (6) Thomas Haury, Antisemitismus von links. Nationalismus, kommunistische Ideologie und Antizionismus in der frühen DDR, Hamburg 2002, 429.
    (7) Klaus Holz, Die Gegenwart des Antisemitismus. Islamistische, demokratische und antizionistische Judenfeindschaft, Hamburg 2005, 86–91.
    (8) Hermann Remmele, Referat auf der ZK-Sitzung vom 24./25. Oktober 1929, zitiert nach: Mario K e ß l e r, Antisemitismus, Zionismus und Sozialismus. Arbeiterbewegung und jüdische Frage im 20. Jahrhundert, Mainz 1994, 96–97.
    (9) J. B., Das Blutbad im »Heiligen Lande«, in: Dokumente zum Studium der Palästina-Frage (1922–948), Offenbach 1997, 30.

  9. >  J A N E,
    vergesse Deine 2nd hand- Quellen und Zeugen, deren Hauptinhalt die mehr oder weniger  PROFESSIONELLE  Beschönigung und Verschleierung der traditionell islamischen und modern verschärft arabischen Judenfeindschaft ist,  – dabei vorreitend der sich aus UN-propagandistischen Gründen so nennenden Führungs-Clan des „Volkes“ = Nation Pästinenser :
    — seit 1919 auf gleicher „Weltverschwörungs“-fanatisierter Grundlage wie der der Nazis mit 1920 ff. unablässigen Ãœberfällen und Pogromen, — Hitler verkündet ebfls. 1920 seinen Antizionismus, den ein Heimatort „internationalen Verbrechertums“ sei inakzeptabel,  — seit  1928/30 zusammenwachsend mit der der pro-nazistischen MB,
    — 1935 den dt. Rassegesetzgebern gratulierend, — nach 1936 vereint mit/ unterstützt von der NS-Führung, –  antisemitische Araber-Islamisten gemeinsam in Krieg und Holocaust unter Führung des obersten Palästina-Clan- und Islam-Führers u. bald Arafat-Ziehvaters MOHAMMED A. al-Husseini, — nach 1941 diverse islamisch geführte SS-Divisionen und über den Weltsender Berlin-Zeelen Massen(mord)djihad-Beeinflussung bis zum späteren Ayatolla Khomeini,
    — 1944 :  Himmler und Hitler schwärmen vom Islam und geben sich Endsieg-sicher, wenn nur genug Arier islamischen Glaubens wären,  — nach 1945 unter ODE-SS-A-Beratung und islamisch ( Kairo-Fatwa!) arabische Fortsetzung des Ausrottungskrieges gegen die Juden,  — > Dez. 1945 brennt das jüdische Viertel in Kairo oder wird belagert, insgesamt bis etwa
    — > 900.000 Juden werden auch in anderen arab. Ländern bis 49 ab jetzt bedroht, dann beraubt, vertrieben und manche ermordet,  –> nicht GB oder die USA unterstützen mit Waffen den Gründungsverteidigungskrieg ISRAELs, sondern die SU und die CSSR, zB. mit dt. Messerschmidt-Kampfflugzeugen, die bei Prag nachgebaut wurden …,
    –  nach dem dt. Arabien-Diplomat und Regierungsberater Max Freiherr v. Oppenheim, dem Erfinder der deutschen Djihad-Anfeuerung und -Leitung, konvertiert 1951 auch der führende akademische deutsche Hitlerbiograph, Orientalist, Mohammed-, Holocaust-Propaganda- und Arabienexperte SS-Sturmbannführer Joh. von Leers, Berater/ Freund des führenden antisemitischen Arabers neben ebfls. Hitlerbärtchenfan und MB-„Todesindustrie“propagandist QUTB, Antijuden-Palästinenser al-Husseini  ( bis etwas vor der israelischen Staatsgründung nannten sich nämlich fast ausnahmslos die JUDEN „Palästinenser“ angesichts der ungeklärten Zukunft des rest-ex-osmanischen britisch verwalteten Völkerbund-Gebietes
    –  nach 1955 und nach innenpolitisch judenfeindlicher Unterdrückung in der SU, Polen, DDR … hat der KGB die antisemitische und bewaffnete Aufputschung der Araber, quasi parallel zur ODESSA oder in ihren Fußstapfen übernommen und entwickelt allmählich eine „völkerrechtliche“ UNO-kompatible und pan-arabisch-„national“-sozialistische Propaganda- und später auch Terrorstrategie,
    — dazu gehörte den führenden Judenjäger und -Mörder seit Hitler ( und wahrscheinl. vor Stalin) ARAFaT  – entgegen der 1947 richtigen sowjetischen Grundaussagen betreffs der Zionismus sei „die Freiheitsbewegung des jüdischen Volkes“ in der UNO –   sozusagen an seiten der CheGuevara, Lumumba oder später den Sandinisten als „Volksbefreier“ eines „unterdückten Volkes“ und das auch noch mit einer Nation gleichgestellt,  aufzubauen und auf dieser Basis die internationale UNO-, Terror-  und Solidaritätsmaschinerie in Gang zu bringen,
    — dazu gehörte über KGB-Massenmedien in der fast ganzen Welt und  – als Kommunisten längst verkommene -  Papageien(organisationen) die, nach der braun-sozialistischen nun links-antikolonialistisch verbrämte Juden- und Zionisten-Weltverschwörungshetze zu verbreiten ;
    — leider hat das ein Großteil der Neuen bzw 68er Linken aufgenommen (bzw. als Ex-SEDler, KPler, MLer und Trotzkist oder JuSo einfach weitergemacht,
    – seit 1925 hieß es bei der KPD „Zionismus = Faschismus“, ein Todesurteil ) und beeinflusst als „Alte“ nun maßgeblich, ob als GRÃœNE, LINKser, Mehrheitsantifa, Antiglobalistas und auch „christliche“ Pazifisten die nächste Generation „gerecht“ ISRAEL-FEINDLICH
    — dazu unten noch Beispiele für früh-linken antisemitischen „Antifaschismus“;  diese Art linken antizionistischen Antisemitismus, später noch KGB-verschärft und vermischt mit dem teil zuvor teils parallel entwickelten Nazi-Islam ist das Problem, mit dem wir es heute islam- und links-dominierend und „Friedens“salbe verschmiert zu tun haben.

    Gleichzeitig ist das inhaltlich der Ãœbergang zur Frage des Linken an der NSDAP

  10. Lieber Herr Schlickewitz,
    Jane ist unbelehrbar. Sie diskutiert ja nicht, sondern leiert ihre Mantra herunter.
    Und dagegen kommt man mit Argumenten nicht an. Es ist ihre manichäische Weltsicht, die bei diesen Mantras zum Ausdruck kommt, auf der einen Seite, die guten, aufrichtigen, friedfertigen Palästinenser, (auch dann wenn z.B. einige von denen jüdische Kleinkindern die Kehle durchschneiden) und auf der anderen Seite die bösartigen jüdischen Israelis, die an der Lage allein schuld sind. Wenn nur diese Israelis sich zuerst an die Waffenstillstandslinien von 1949 zurückziehen würden, dann sich aus dem Heiligen Land trollen würden, dann würde Palästina zu einem wahren Paradies werden, wie zum Beispiel Syrien. Und ein paar Juden könnten als dhimmis bleiben. Wie man sieht, konnten gewisse Palästinenser nicht einmal mit einem solchen guten palästinensischen Nationalisten wie der ermordete J.M.Ch klarkommen, denn er hatte für sie einen großen Fehler, seine Mutter war Jüdin.
     

  11. @Jane
     
    Und Herr Schlickewitz ignoriert einfach, dass die Palästinenser Israel anerkannten indirekt 1988, direkt 1994, mit Brief und Siegel und der breiten Unterstützung des palsätiennsischen Nationalrats und der palästinensischen Bevölkerung noch einmal 1996.
     
    Sagen Sie mal, leiden Sie an einem Flüchtigkeitssyndrom oder an sowas Ähnlichem?
    Wie oft habe ich Ihnen bisher fehlende Aufmerksamkeit vorgeworfen – und dies muss ich nun schon wieder tun. Ich zitierte oben aus Wikipedia und habe extra für Sie auch noch das Wort „Zitat“ angefügt, damit klar ist – nicht meine eigenen Worte. Und was machen Sie? In blindem Eifer bezichtigen Sie mich (anstatt Wikipedia) der Ignoranz und der fehlenden Zusammenhänge.
     
    Diskussionen mit Ihnen sind tatsächlich zwecklos, da Sie nur halb hinlesen und dann schon meinen zu wissen, ehe Sie wirklich wissen, was Ihr Gegenüber zu sagen hat.
     
    Schämen Sie sich!

  12. @Jane

    Auszug aus dem Link von : http://de.wikipedia.org/wiki/Fatah

    Während sich die Fatah in Folge des Oslo-Friedensprozesses zu einer vergleichsweise moderaten palästinensischen Fraktion wandelte, welche gemäß dem Brief ihres Vorsitzenden Arafat Israels Existenzrecht anerkannt und dem Terrorismus abgeschworen hat, fand eine eindeutige offizielle direkte Änderung der Palästinensischen Nationalcharta gemäß dem Oslo-I-Vertrag bis heute nicht statt. Die Anerkennung Israels durch die Palästinensische Autonomiebehörde erfolgte de facto indirekt.“

    Das ist eines der vielen Probleme, es ist nur eine indirekte Anerkennung und keine Direkte und keine Vollanerkennung aller Palästinenser. Arafat hatte nicht die volle Autorität bei allen Palästinensern und schon gar nicht bei der Hamas die zur Vollständigen Vernichtung Israels bedingungslos und unbefristet aufruft 18.08.1988.

    Und dann, nach soviel Zeit mit Krieg und Terror, ist so glaube ich ein Frieden kaum noch möglich. Vieleicht ein Waffenstillstand für 5 bis 6 Jahre für mehr wird es nicht reichen. Dann kann man weiter sehen was möglich wäre ! 

  13. @udosefiroth

    google – lesen – lernen – denken dann erst reden oder schreiben 

    und nicht “ Quark…wo war die NSDAP SOZIALISTISCH? Ernsthaft…“

    sondern Warum  steht das Wort Sozialistisch dort ?

  14. “Am 13.09.1993 unterzeichneten Rabin und Arafat in Waashington die “Prinzipienerklärung über die vorübergehende Selbsverwaltung” Beide Seiten erkannten einander erstmal offiziell an. Die Israelis akzeptierten die PLO als offiziellen Vertreter der Palästinenser die PLO strich aus ihrer Charta alles Passagen die von der Vernichtung Israels als Ziel enthielten.“

    Das allerwesentlichste haben Sie natürlich weggelassen BZ –

    Sie erkannten gegenseitig erstmals an – schriftlich – hieß – die Palsätinenser erkannten Israel als Staat an – und die Israelis erkannten die PLO als Vertretung der Palästinenser und als Verhandlungspartner an.

    Die PLO und Israel unterschrieben die Oslo-Verträge.
    Besonderes Gewicht haben die im Vorfeld des Oslo-I-Vertrages am 9. und 10. September 1993 zwischen Jitzhak Rabin und Jassir Arafat gewechselten Briefe. In seinem Brief an Rabin schreibt Arafat in seiner Instanz als Vorsitzender der PLO:

    „Die PLO erkennt das Recht des Staates Israel auf Existenz in Frieden und Sicherheit an.“

    „Die PLO akzeptiert die Resolutionen 242 und 338 des UNO-Sicherheitsrates.“
    Ferner heißt es im gleichen Brief weiter:

    „[..] bestätigt die PLO, dass jene Artikel der palästinensischen Charta, die das Existenzrecht Israels aberkennen, und die Bestimmungen der Charta, die nicht mit den Verpflichtungen dieses Briefes übereinstimmen, nun unwirksam und nicht länger gültig sind.“

    Die Anerkennung Israels durch die PA erfolgte de facto indirekt. In einer Sitzung am 26. April 1996 votierte sie mit 504 zu 54 Stimmen bei 14 Enthaltungen:

    „Die Palästinensische Nationalcharta wird hiermit dadurch ergänzt, dass alle Artikel, welche zu den am 9. und 10. September 1993 zwischen der PLO und der Regierung von Israel gewechselten Briefen im Widerspruch stehen, annulliert werden.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fatah

     

  15. Zitat…
    Baruch Zion
    12. April 2011 – ח׳ בניסן תשע״א at 17:41 · Reply
    @efem
    NSDAP = Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
    und wenn sie nur ein bischen google können sie viel lernen, sie werden staunen wieviel gemeinsamkeiten Linke und Rechte damals wie heute haben. 
    Erstaunlich was sie alles nicht wissen und wie wenig aus der deutschen Geschichte!
    ____________________________________________________________________________

    Quark…wo war die NSDAP SOZIALISTISCH? Ernsthaft…

  16. @Jane

    Es gab kein Historisches Palästina nur für Araber sonder für Juden – Araber- Christen und Drusen. Alle die vor 1948 geboren sind haben Palästinensische Geburtsurkunden also auch das Reccht überall zu wohnen im Land. 

    Oslo I : Am 13.09.1993 unterzeichneten Rabin und Arafat in Waashington die „Prinzipienerklärung über die vorübergehende Selbsverwaltung“ Beide Seiten erkannten einander erstmal offiziell an. Die Israelis akzeptierten die PLO als offiziellen Vertreter der Palästinenser die PLO strich aus ihrer Charta alles Passagen die von der Vernichtung Israels als Ziel enthielten.

    Oslo II : In Taha (Ägypten) unterzeichneten Rabin und Arafat am 28.09.1995 das Abkommen über die Autonomie des Westjordanlandes. Die Palästinenser bekamen insgesamt nur über etwa 1/3 des Westjordanlandes die autonome Herrschaft zugesprochen da jüdische Siedlungen und Militärstützpunkte von dem Abkommen ausgeklammert blieben.

    Die Resolution 242 bezieht sich auf das Besetzte Land von Jordanien. Im Jahr 1967 gehörte das Land zu Jordanien. Die Arabischen Palästinenser hatten Jordanische Ausweise, Geld, Banken, Arbeitsverträge sie waren Jordanische Staatsbürger. Israel hat im 6 Tage Krieg Jordanisches Land besetzt und nicht Palästinensisches Land. 
    Osloer Verträge werden auch von den Palästinenser abgelehnt bis zu einer umfassenden Lösung.

    Die Verteufelung der Muslime? Ich schreibe Fakte aus der Arabischen Welt, gefällt ihnen nicht, nu dafür kann ich nicht.
    Sie hingegen Demonisieren Verunglimpfen und Hetzen gegen Israel gegen das Judentum gegen die Jüdische Traditionen.

  17. Jane, warum wollen so viele pal. Araber die israelische Staatsbürgerschaft annehmen? Bitte um Antwort.
    Jane Sie machen sich hier mit Ihrer Geschichtsklitterung zur Witzfigur.
    Die Juden schafften sich unter der britischen Herrschaft – die nicht immer wohlwollend war – die Strukturen eines Staates. Die Palästinenser hätten seit 1948 die gleiche Möglichkeit gehabt, doch sie waren zunächst Panaraber und wollten keinen eigenen Staat, dann wurden viele von Ihnen Islamisten und das Endprodukt kann man in Hamastan sehen. Unmengen Geld wurden in die PA und Hamastan inverstiert, doch bis heute haben die noch immer keine Strukturen eines Staates geschaffen.
    Was ist das für eine verrückte Idee von Israel fordern, es soll diese Strukturen schaffen?
    Das Kernproblem ist, viele Palästinenser wollen einen palästinensischen Staat lediglich auf den Ruinen des jüdischen Staates aufbauen und die arabischen Diktaturen brauchen die „palästinensische Frage“ um von ihrer Mißwirtschaft ablenken zu können. Und Jane und Ihresgleichen wiederholen die Mantra dieser Diktaturen.
    Jane, wer wirklich Frieden will, der erzieht nicht seine Kinder zum Judenhaß, der zeigt keine Filme über angeblichen jüdischen Ritualmord, der nimmt nicht die Protokolle der Weisen von Zion in seine Charta auf, der verbündet sich nicht mit dem holocaustleugnenden iranischen Regime.
    Aber für Jane gibt es nur ein Problem auf der Welt und das ist die Existenz eines sich gegen Aggressionen währenden jüdischen Staates.
    Hamas könnte – wenn es nicht Raketen auf Israel niedergehen lassen würde – längst Ruhe haben. Im übrigen, was sagen Sie Jane zur unmenschlichen Behandlung des israelischen Gefangenen in Gaza, der seit Jahren nicht vom internationalen Roten Kreuz besucht werden kann?
     

  18. @efem
    NSDAP = Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
    und wenn sie nur ein bischen google können sie viel lernen, sie werden staunen wieviel gemeinsamkeiten Linke und Rechte damals wie heute haben. 
    Erstaunlich was sie alles nicht wissen und wie wenig aus der deutschen Geschichte!
     

  19. Wider Ihre Geschichtsklitterung und wider Ihre Verteufelung der Muslime:

    – Anwar as-Sadats V ersuche 1978, die Palästinenserfrage als Teil des israelisch-ägyptischen Friedensprozesses zu lösen, wurden von Menachem Begin abgewiesen, der sich weigerte, alles, was weiter ginge als eine palästinensische „Autonomie“. In Betracht zu ziehen.

    – 1988, in Algier, erkannte die PLO in der palöstinensischen Unabhängigkeitserklärung Israel innerhalb der „Grünen Linie“ an und erklärte ihre Bereitschaft, Gespräche aufzunehmen.

    1993, zu Beginn des Oslo-Prozesses, bestätigten Arafat und die PLO schriftlich ihre Anerkennung Israels innerhalb der Grenzen von 1967 (nochmals: Dies sind 78 Prozent des historischen Palästina). Obwohl sie Israel als „legitimen“ Staat im Nahen Osten anerkannten, erwiderte Israel nicht entsprechend. Die Regierung Rabin erkannte nicht das nationale Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung an, sie war lediglich bereit, die Palästinenser als Verhandlungspartner anzuerkennen. Weder ins Oslo noch in der Folgezeit war Israel je bereit, zugunsten eines palästinensischen Staates auf die 1967 besetzten Gebiete zu verzichten, obwohl dies die Position der UNO (Resolution 242), der internationalen Gemeinschaft (inklusive USA, vor George W. Bush) und, seit 1988 der Palästinenser ist.

    Die vielleicht größte aller vergeudeten Gelegenheiten war die Verunmöglichung eines lebensfähigen palästinensischen Staates durch die Reihe der Likud- und Labour-Regierungen, die während der sieben Jahre des Oslo-“Friedens-Prozesses“ (1993 – 2000) die Bevölkerung in den Siedlungen verdoppelte und damit wirkungsvoll eine Zwei-Staaten-Lösung eliminierten.

    Ende 1995 präsentierte Jossi Beilin, eines der führenden Mitglieder des Verhandlungsteams in Oslo, Itzhak Rabin das „Stockholm-Dokument“ (das mit Abu Mazens Team ausgehandelt worden war), um den Konflikt zu lösen. Die darin aufgezeichneten Übereinkünfte waren so vielversprechend, dass Abu Mazen Tränen in den Augen hatte, als er das Schriftstück unterzeichnete. Rabin wurde ein paar Tage später erschossen und sein Nachfolger Shimon Peres lehnte das Dokument umgehend ab.

    http://www.palaestina-heute.de/uber_uns/Was_wir_gefragt_werden/Warum_keine_Anerkennung_Israel/warum_keine_anerkennung_israel.html

  20. .
    Weltgeschichte einmal anders:
    .
    „Hitler, der bevor er Nazi wurde ein Linker war.“
    .
    Erstaunlich, was es hier so alles zu lesen gibt.
    .
    Es beweist wieder mal, dass wahlloses Aneinanderreihen von Worten nicht unbedingt irgendeinen Sinn ergeben muss.
    .
     

  21. “Doch genau wie Israel, möchte das palästinsische Volk alleine gelassen werden, um, wie die gegenwärtige Regierung es recht erfolgreich tut, sich wirtschaftlich und politisch zu entwickeln. Doch ideologische Barbaren deiner Art, in Europa und auch hier in Israel, die die Welt so sehen wie sie es aus ideologischer Scheuklappensicht wollen und nicht wie sie wirklich ist, hassen jeden, der wirklichen Frieden und Zusammenleben sucht. Genau wie eben einen Juliano Mer.##
     
    Also da bekomme ich jetzt einen Knoten im Kopf. Wie soll ich denn diesen Satz verstehen @ Paul Uri?
     
    Hasst jetzt Juliano Mer die Israelis, weil sie ‚Frieden und Zusammearbeit‘ wollen?
     
    Also wenn israelische Offiziere alte Araber an israelischen Checkpoints zusammenschlagen lassen, dann wollen sie eigentlch ‚Frieden und Zusammenarbeit‘ und so ‚böse Ideologen‘ wie Jiano Mer-Khamis, wollen das auf jeden Fall verhindern? ja
     
    Oder unterstellen Sie mir und Linken, dass sie Juiano Mer hassen?

     Ziemlich seltsam!

     Oder nehmen die Israelis den Palsätinenser das letzt verbliebene Land weg und verweigern ihnen die grundlegendsten Bürgerrechte in den besetzten Gebieten und plündern ihre Wasserressourcen, zerstören ihre zivile Infrastruktur immer wieder aus neue, wie z.Bsp. ihre Wasserzisternen, die sie leider brauchen, weil sie anders als die israelischen Siedler ihre eignen Wasservorräte nur unzurreichend fördern dürfen, weil die Israelis ‚Frieden und Zusammenarbeit‘ wünschen? Ja?

     Ich fürchte das ich diesbezüglich Probleme habe der Argumentation zu folgen.

     @ Herr Schlickewitz -.
    die Hamas deutete schon an, dass sie Ihre Charta auch ändern könne. Zudem war die Hamas überhaupt nicht an der Macht und auch eine Minderheit –
     
    als Arafat Israel anerkannte.

    Wenn die Israelis Frieden wollen, dann hätten sie das halt nicht einfach ignorieren dürfen, sondern hätten den Palsätinensern entgegen gehen müssen, so wie diese es großzügig auch getan haben, denn den Staat Israel 1994 direkt und 1988 indirekt anzuerkennen, war ein äußerst großzügiger Schritt, der von Israel nur missbraucht wurde auf Zeit zu spielen und sich mehr Land einzuverleiben.


    Es nützt den Palsätinensern doch gar nichts, wenn sie Israel anerkennen. Das haben sie doch längst getan!


    Zudem haben die Palästinenser die Israelis NICHT UEBERFALLEN – Nasser hat seine Truppen nahe der israelischen Grenze zusammen gezogen, und das wurde von Israel als Kriegsgefahr aufgebauscht, um selber ZUERST ZUZUSCHLAGEN.


    Israel im Sechs-Tage-Krieg | 01.06.2007 | Ludwig Watzal

    Vor 40 Jahren, am 5. Juni 1967, begann der Sechs-Tage-Krieg im Nahen Osten. In einem Präventivschlag brachte Israel seinen Nachbarn Ägypten, Jordanien und Syrien eine vernichtende Niederlage bei, von der die arabische Welt bis heute traumatisiert ist. Die israelische Armee besetzte damals die ägyptische Sinai-Halbinsel, den Gaza-Streifen, die Westbank und Ost-Jerusalem sowie die syrischen Golan-Höhen.

    Es sei für die israelische Führung der casus belli gewesen, als im Frühjahr 1967 der Golf von Aqaba plötzlich für israelische Schiffe gesperrt war, heißt es später in Tel Aviv. Doch gehört diese Behauptung ebenso ins Reich der Legenden, wie die These, der kleine israelische David habe vor 40 Jahren einem übermächtigen arabischen Goliath gegenüber gestanden.

    ..Der israelische Historiker Tom Segev vertritt in seinem soeben erschienen Buch 1967. Israels zweite Geburt die Auffassung: Geistig sei das Land bis heute nicht über das Jahr 1967 hinausgekommen. Man könne sich des Eindrucks nicht erwehren, Israel lebe weiter in dieser Zeit, habe es doch seither keine einzige neue Idee gegeben, um den Konflikt mit den Palästinensern wie auch mit Syrien wirklich zu beenden.

    Dass Israel von „angriffsbereiten arabischen Armeen eingekreist“ und Angst um seine Existenz haben musste, gehört somit ins Reich der Mythen. Israelische Politiker wie Militärs haben später bezeugt, tatsächlich bestand für Israel seinerzeit keine akute Kriegsgefahr. Yitzhak Rabin, 1967 Stabschef der Armee, „glaubte nicht, dass Nasser Krieg wollte. Die zwei Divisionen, die er in den Sinai schickte, reichten für eine Offensive nicht aus. Dies wussten er und wir.“ Auch der Likud-Politiker Menachem Begin, damals Mitglied einer Regierung der Nationalen Einheit, äußert sich in seinen Erinnerungen ähnlich. „Wir müssen zu uns selbst ehrlich sein. Wir trafen die Entscheidung, ihn anzugreifen.“ Und der ehemalige Außenminister Abba Eban erinnert sich in seinen Memoiren, „Nasser wollte keinen Krieg, er wollte den Sieg ohne Krieg.“

    Auch General Matti Peled räumt am 3. Juni 1972 im Gespräch mit der französischen Zeitung Le Monde ein, es sei ein „Bluff“ gewesen, die Vision von einer „tödliche Gefahr für Israel“ heraufzubeschwören – das Land habe sich seit 1949 niemals in einer solch prekären Situation befunden. „All jene Geschichten über die große Gefahr, der wir wegen unseres kleinen Gebietes ausgesetzt waren, kamen erst auf, als der Krieg zu Ende war, sie spielten in unseren Ãœberlegungen vor Ausbruch der Feindseligkeiten keine Rolle. Vorzutäuschen, dass die ägyptische Armee, die an unserer Grenze stand, fähig gewesen sei, die Existenz Israels zu gefährden, ist nicht nur eine Beleidigung für jeden, der die Lage analysiert, sondern primär eine Beleidigung der israelischen Armee.“

    http://www.freitag.de/2007/22/07220601.php

    Auch die drei historischen Neins der Palästinenser zur Anerkennung Israels in Folge des 6-Tage-Kriegs beruhrten lediglich auf der völlig nachvollziehbaren und von der UNO ebenfalls getragenen Forderung, dass Verhandlungen über eine mögliche Anerkennung etc. erst statt finden, wenn sich der Agressor Israel wieder von dem von ihm besetzten Land zurückzieht, was eine völlig legitime Forderung ist.

    Das hat Israel leider niemals getan, obwohl das natürlich die erste Voraussetzung für ein Friedensabkommen gewesen wäre!

    Statt dessen führt es einen Eiertanz auf, indem es abwechselnd als Agressor. Opfer darstellt, aber schließlich und endlich natürlich immer siegreich, die Palästinenser vertreibt und sich deren Land und Ressourcen aneignet.

    Das ganze Verhandlungsgeplänkel dient Israel doch nur dazu, Zeit zu gewinnen und seine Verbündeten nicht allzu dreist vor den Kopf zu stoßen; weil die aber immer wieder genug haben, kommt dann alle Jahre wieder auch mal eine größere Inszenierung, die größte war Camp David 2000 in welcher Barak sich weigerte Arafat überhaupt zu treffen – ja die beiden sahen sich nur eine Stunde und Arafat wurden nicht mal irgend welche Karten vorgelegt – was soll man davon halten.

    Um weiter zu expandieren, brauchen die Israelis den fortwährenden Konflikt und tun daher alles, damit die Palästinenser nie zur Ruhe kommen. Hierfür führen sie ein engmaschiges Regime des Terrors gegen die palsätinensische Zivilbevölkerung in den besetzten Gebieten aus, welches wohl garantiert – die Spirale der Gewalt am Laufen zu halten.

    Aber sehen sie selbst, was israelische Soldaten dazu sagen:

    Burning Conscience: Israeli Soldiers Speak Out
    http://www.youtube.com/watch?v=37MFa7ZKQWo

    DIE GESAMTE ARABISCHE LIGA UND AUCH ARAFAT HABEN ISRAEL IN JEDER HINSICHT AKZEPTIERT – WENN ES NUR AUCH PALSÄTINA AKZEPTIERT UND SICH MIT SEINER GRENZE ABFINDET. DIE ENTSPRECHENDEN ANGEBOTE WURDEN UNTER DEN AUGEN DER INTERNATIONALEN GEMEINSCHAFT IMMER WIEDER VORGELEGT UND WURDEN VON ISRAEL NICHT EINMAL IN DER KNESSET DISKUTIERT.

    Es ist eine nicht zu leugnende Tatsache, dass Israel das den Krieg 67 vom Zaun brach, das eben nicht will. Es will das Land. Ein Blick auf die Karte genügt, um meinen Worten Nachdruck zu verleihen.
    Und Herr Schlickewitz ignoriert einfach, dass die Palästinenser Israel anerkannten indirekt 1988, direkt 1994, mit Brief und Siegel und der breiten Unterstützung des palsätiennsischen Nationalrats und der palästinensischen Bevölkerung noch einmal 1996. Auch nach dem Scheitern aller Versprechungen von Oslo setzten die Palsätinenser zunächst auf gemäßigte Kräfte. Als Abbas der REgierungschef der Palästienser war, tat Sharon alles um diesem so gut wie es geht aus dem Weg zu gehen, um die drohende Lösung des Konflikts und damit das Ende des israelischen Siedlungsprojekts, abzuwenden.
     
    @ Herr Schlickewitz – Aus dem Zusammehang gerissene Zitate dienen vielleicht zur Aufhetzung gegen Muslime und den Islam, was einem mit dem Talmud genauso umgekehrt möglich wäre. Zur Beurteilung realpolitischer  Vorgänge taugen sie nicht. Wenn Sie sich unbedingt als rassistischer Aufwiegler betätigen wollen, dann haben Sie hier wohl Ihre Plattform gefunden.
     
    Es ist aber ganz einfach – ISRAEL EXISTIERT – ES IST ANERKANNT UND DAS IST GUT – PALÄSTINA EXISTIERT NICHT UND IHM FEHLT DIE UMFASSENDE ANERKENNUNG, VOR ALLEM VON ISRAEL – sobald sich das ändert, können sich die Verhältnisse ändern, wenn Israel dazu nicht bereit ist, kann es keinen Frieden geben.

    • Folgendes wir dir, Jane, wohl nicht ins ideologische Konzept passen, doch wäre es nicht schlecht sich mit etwas geschlchtlichen Hintergründen des doch schon über achzig Jahre alten Konflikts zu befassen.

      – Bis zum Angriff der arabischen Welt auf Israel in 1947/48 wurde den damals noch Araber genannten Palästinensern keine Quadriatmeter Land „gestohlen“. Alles wurde bezahlt, die Grossgrundbesitzer verdienten liebend gerne ihr Geld. Die Fallachen, die diesen Boden bebauten wurden arbeitslos und begannen als Arbeiter ihr Brot zu verdienen. Schon damals begann ihr Lebensstandard zu steigen. Nach dem Angriff auf Israel nach der UNO-Resolution 181 in 1948, flohen viele dieser Araber aus freien Stücken, auf Aufforderung dazu von den arabischen Angreifern und zu einem Teil und wurden auch von von Israel vertrieben. Lesen doch mal von Benny Morris „1948“.

      – islamistischer Judenhass worde, nach Jahrhunderten relativ harmonischem Leben, in den zwanziger Jahren durch die islamische Brüderschaft in Aegypten gegründet und berief sich in ganz grossem Teil auf die Ideologie der Nazis, die von diesen Kreisen sehr bewundert worden sind. Der Jerusalemer Mufti Hadsch Amin al-Husseini, ein erfolgreicher Antisemit, der selbst eine muslimische SS-Division auf die Beine stellte, den Krieg bei Hitler in Berlin verbrachte und als Kriegsverbrecher ausgeschrieben worden ist, baute auf Grund der Theorien von Hassan al-Banna und Sayed Qutb seine Ideologie der Judenvernichtung aus. Sie gilt noch heute und wird von Hamas besonders lautstark und für jeden nachzulesen, vertreten.

      – Die arabischen Vernichtungswünsche gegen Israel verhinderten, dass Israel sich friedlich entwickeln konnte. Aber trotz diesem Handicap wurde Israel zu einem Juwel im miserablen Nahen Osten, der – was doch heute so offen ersichtlich ist, wie noch nie – ein Sumpf der Korruption, Gewalt, religiöser Tyrranei, wirtschaftlicher und intellektueller Rückständigkeit geblieben ist. Da die arabische Welt bisher noch nicht gelernt hat für sich selbst Verantwortung zu über nehmen, sondern ausschliesslich Sündenböcke sucht, diente Israel als solcher, ein Hauptgrund für die bis heute andauernde Misere. Hätte man Israel sich selbst überlassen hätte sich nicht nur dessen, trotzdem noch eindrückliche Situation, wohl noch besser entwickelt. Aehnliches gilt, so denke ich, für die Palästinenser, den bestgebildeten Arabern, die, hätte man sie nicht mit Hasspropaganda eingedeckt, die sie am Schluss selbst glauben, hätten sie sich ihrer eigenen Entwicklung zuwenden können, statt sich fast ausschliesslich auf ihren Hass und Neid auf Israel (und die dort gebliebenen Arabern, denen es weit besser geht als irgendeinem Araber in einem arabischen Staat) zu konzentrieren. Kriege auszulösen und diese zu verlieren seinen Preis. Europa weiss das, die arabische Welt nicht. Diesen Preis zahlen die Palästinenser seit Jahrzehnten.

      – Da ich selbst Teilnehmer des 6-Tagekriegs war und dabei meine Erfahrungen und Beobachtungen machte, ist für mich die Festellung, dieser sei unnötig gewesen, da es keine arabische Bedrohung gegeben habe, absolut absurd und widersprcht sämtlichen Tatsachen. Ich selbst kämpfte vor allem gegen ägyptische Kommando – was, bitteschön, hatten diese in der jordanischen Westbank zu suchen? Oder wie erklärt man, als kleines Beispiel, den lustigen und von der ganzen Welt mitgehörten Anruf Nassers an König Hussein, in dem er diesem vorlog, der Krieg sei praktisch schon gewonnen und die israelische Armee zerstört?

      – Heute haben die Palästinenser wenigsten in der Westbank die Chance sich bald als eigener Staat selbst zu entwickeltn. Ihr gegenwärtiger und bemerkenswert talentierter Premierminister legt dafür den Grundstein. Solange man Hamas nicht mitreden lässt, könnte Palästina tatsächlich ein demokratischer Staat werden. Sonst wird es ein zweites Gaza, was auch die linkeste israelische Regierung nicht akzeptieren könnte.

      – Was mich wütend macht ist der Rassismus der europäischen Linken gegenüber den Palästinensern als Ganzes. Man traut ihnen nicht zu, selbst Initiarive zu ergreifen, man sieht sie auf alt-kolonialistische Art noch immer als „Eingeborene“, die von wohlmeinenden Gutmenschen geöfrdert werden müssen. Von Gutmenschen wie du, denen diese „Pfleglinge“ grundsätzlich wurst sind und nur aus ideologischer Motivation heraus unterstützt werden. Wahrscheinlich, weil man dabei dem Westen ans Bein pjnkeln kann.
      Zerstören ist leicht, Verantwortung übernehmen und selbst friedliche Aufbauarbeit zu leisten – wie es Israel vormacht und dafür beneidet wird – ist sehr schwierig. Aber linksextreme Faulpelze, die lieber hassen als arbeiten sehen ihre Prioritäten wohl anders.

      – Es stimmt leider, dass sich Israel politisch nach rechts bewegt hat. Doch die vielen Kriege nach Rechts bewegt hat. Die Zeiten der sozialistischen Gründergeneration ist leider vorbei. Die Verhärtung der arabischen und palästinensischen Welt gegenüber einer wirklichen Lösung des Konflikts hat viele Israelis verbittert und dafür gesorgt, dass sich ein für uns Juden untypische nationalistische Ideologie breitgemacht hat. Denn inzwischen haben wissen wir, dass Israelis Friedenverträge mit Jordanien und Aegypten von deren Völkern nicht mitgetragen sondern abgelehnt werden. Es wäre zu hoffen, dass durch die zur Zeit ablaufenden Bestrebungen zu Demokratie, sich das ändern könnte – allerdings zweifle ich daran.

  22. JANE,- lachen hin -mitleiden her :
     
    WIE wäre es Sie studierten end E I N MAL   etwas von den Dokumenten.
    Ich habe es Ihnen und anderen durch meine oben abgebildeten links sehr einfach gemacht.
    Das sind schlagende Beweise oder auch in den betreffenden Büchern.
    Die „Palästinenser“ als Staat, Nation und Volk sind eine unter Beratung der SS und später des KGB  zustandegekommene  islam-antisemitische Erfindung  bzw. Teil einer Kampf-, Mobilisierungs- und Vernichtungsstrategie.
    Und  die  Betr. hatten Erfolg damit aus ähnlichen Gründen, wie auch die NSDAP fast auf der ganzen Welt Niederlassungen errichten konnte, – speziell auch in Arabien.

  23. @Jane

    „Die Diktaturen in den Arabischen Staaten sind rückständig – keine Frage. Die Behandlung der Palästinenser durch die Israelis ist schlimmer – sie ist eine Barbarei.“

    Das ist typische Linke deutsche Antijüdische Propaganda, zu behaupten das es den Arabischen Palästinenser schlimmer geht wie den Arabern unter ihren Ditatoren.

    Fahren sie doch mal nach Syrien oder Libyen stellen sich auf die Strasse und rufen nach Freiheit und Demokratie. Sie beschmutzen all die tausende Toten Araber die durch Mord und Folter umgekommen sind.
    Sadam Hussein hat, vieleicht für Sie ja nicht so entscheident, über 5000 Kurden Vergast und tausende Iraker ermorden lassen. Hafis al Assad hat 1982 in Hama 
    25000 Araber ermorden lassen. Schwarzer September in Jordanien über 10000 Tote Araber das sind nur drei Beispiele und drei Arabische Länder  und und.
     
    Aber das ist das Linke Welt Bild es geht nur darum die Juden zu Demonisieren.
    Das ist die Propaganda von Geobbels und Hitler, der bevor er Nazi wurde ein Linker war.

  24. „Die Diktaturen in den Arabischen Staaten sind rückständig – keine Frage. Die Behandlung der Palästinenser durch die Israelis ist schlimmer – sie ist eine Barbarei.“

    @ Janes: Würde mich über ein paar Tipps, die dies erklären, freuen. 
    Welcher arabische Staat ist nicht diktatorisch beherrscht?Oder ist das ein Pleonasmus?
    Welcher arabische Staat hat eine bessere Infrastruktur, Bildung und Gesundheit für die Bevölkerung bei gleichzeitig freien Wahlen ermöglicht?
    Haben jetzt eigentlich die Israelis die schon lange anstehenden Wahlen verhindert?

    „Israel verweigert Palästina das Existenzrecht – nicht nur hypothetisch – sondern faktisch seit 43 Jahren und eigent sich rechtswidrig das Land in der West-Bank an.“

    Welches Land hatte nochmals das Westjordanland zum Staatsgebiet erklärt? Gäbe es heute die Erwartung eines Palästinas dort?  Sollte man es einfach zurückgeben? Kannst ja mal fragen.

    Kannst Dich aber auch weiter mit BZ beschäftigen. Ihr passt schon! Vielleicht woanders. (Menschen die der Bundeskanzlerin per e-mail überzeugend erklären, daß Ihre Karriere beendet ist, bitte ich eigentlich nur der Lottozentrale meinen Gewinn mitzuteilen. Vielleicht könntet Ihr Euch anschließen. Wäre dankbar.) 

  25. @Jane

    Der Sechs Tage Krieg : Im Mai 1967 stürzten die arabischen Staaten unter ägyptischer Führung den Nahen Osten erneut in eine Krise. Nasser zog seine Armee von 80000 Mann und 900 Panzern an der Israelischen Grenze zusammen, vertrieb die UN Truppen und kündigte eine erneute Blockade des Golf von Akaba und der Meerenge von Tiran an. In einer Rede vom 26. Mai erklärte er (Nasser der arabischen Welt: Wir haben den geeigneten Tag, an dem wir voll gerüstet und zuversichtlich sein würden, abgewartet, die Besetzung von Scharm el Scheikh bedeutet die Konfrontation mit Israel. Mit dieser Aktion zeigen wir, das wir bereit sind, einen Krieg mit Israel zu beginnen. Es handelt sich nicht um eine isolierte Aktion.

    „Auch begonnen haben die Israelis 1967. Niemand hat sie überfallen. Es drohte auch kein Ãœberfall lt. Aussagen führender israelischer Militärs -“

    Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern führten am ende der Grundsatzerklärung vom September 1993. Für das palästinensische Versprechen, Israel anzuerkennen und der Gewalt und dem Terrorismus abzuschwören, willigte Israel in weit reichende und fühlbare Zugeständnisse ein, einschliesslich der Gründung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im Westjordanland und im Gaza Streifen unter dem Vorsitz von Arafat. Israel übertrug den Palästinenser beträchtliche Machtbefugnisse und Verantwortlichkeiten in grossen geographischen Räumen.
    Die Weigerung der Palästinenser Israel als Jüdischen Staat, als Nationalstaat des Jüdischen Volkes anzuerkennen ist der Kern des Konfliktes.

    Terror gegen Zivilisten, Mord an Zivilisten, Entführung von Soldaten geht immer nur von den Palästinenser aus und das sind die eigentlichen Barbaren wie man in den letzten Wochen gut sehen konnte.
    Bestialischer Mord an Kinder und Babys, das beschiessen von Schulbussen und Kindergärten.

    „Und noch etwas – die arabischen Länder haben ein demokratisches Zeitalter wahrscheinlich vor sich – Israel hat es bald hinter sich, wenn es so weiter macht.“

    Das ist ihr wahres ich, Sie sind eine typische Judenhasserin aus dem deutschen Linken Antijüdischen Lager. Alles was sie hier schreiben ist Linke Islam Faschistiche Propaganda gegen den Jüdischen Staat seiner Tradition und Werten. 

    Alle versuche Israel zu vernichten ist Fehlgeschlagen, Israel ist Stärker denn je und Israel das Licht im Nahen Osten für alle Völker die Frieden und Freiheit wollen.

     

  26. Für Jane zum Nachlesen (und Nachdenken), wie menschenfreundlich und gemäßigt ihre organisierten palästinensischen Freunde tatsächlich sind (Zitat):

    Hamas
    Antisemitische Positionen
    Die Charta der Hamas – ein Dokument, das für Sari Nusseibeh, den palästinensischen Präsidenten der Al-Quds-Universität zu Jerusalem, danach „klingt, als wäre es direkt dem Stürmer entsprungen“ („sounds as if it came straight from the pages of Der Stürmer“)[51] – basiert auf einer Anzahl von antisemitischen Verschwörungstheorien. Sie besteht auf der Echtheit der Protokolle der Weisen von Zion und behauptet, dass die Freimaurer, der Lions-Club und der Rotary-Club insgeheim „im Interesse der Zionisten“ arbeiteten (Art. 22). Die Hamas sieht in den Juden die Verantwortlichen für die Französische Revolution, den „westlichen Kolonialismus“, den Kommunismus und die Weltkriege. In der Charta heißt es:

    „Das zionistische Vorhaben ist grenzenlos, und nach Palästina streben sie nach der Expansion vom Nil bis zum Euphrat. Danach trachten sie nach einer weiteren Expansion, und so fort. Ihr Plan steht in den Protokollen der Weisen von Zion, und ihr gegenwärtiges Tun ist der beste Beweis für das, was wir sagen. […] Den Kreis des Konflikts mit dem Zionismus zu verlassen ist Hochverrat. Alle, die das tun, sollen verflucht sein. ‚Wer immer [im Kampf mit den Ungläubigen] ihnen den Rücken zukehrt […] zieht sich den Zorn Allahs zu, und seine Wohnung soll die Hölle sein…‘ (Koran, 8:16)“
    – Artikel 32; bei Baumgarten S. 224

    Die Tötung von Juden wird für die Hamas zur Voraussetzung für das Kommen des Jüngsten Gerichts:

    „Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‚Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!‘“
    – Artikel 7

    Existenzrecht Israels
    Die Hamas spricht Israel das Existenzrecht ab. Das Gebiet, auf dem Israel liegt, gilt der Hamas als Waqf, als göttliches Vermächtnis, was niemals Nicht-Muslimen überlassen werden darf. Der Kampf (Dschihad) um das Land Israels ist ihr deshalb eine religiöse Pflicht (fard `ain) eines jeden Muslim. Sie lehnt deshalb auch die Basis des Oslo-Friedensprozesses als „Verrat am Willen Gottes“ ab. Sie behauptet zudem, dass Arafat und Abbas nichts für ihre Anerkennung Israels erhalten hätten. Der Führungspolitiker der Hamas, Mahmoud Al-Zahhar meinte am 25. Januar 2006:
    „In der Region hatten wir römischer Besatzung, persischer Besatzung, der Besatzung der Kreuzzügler und der britischen Besatzung zu trotzen. Sie sind alle fort. Der israelische Feind gehört nicht in diese Region. Er passt nicht in die regionale Geschichte, Geographie oder Glaube.“
    Im Jahre 2004 erklärte sich die Hamas allenfalls zu einem 10-jährigen Waffenstillstand (Hudna) bereit, wenn bestimmte Forderungen erfüllt würden, einschließlich eines vollständigen Rückzugs Israels aus den 1967 eroberten Gebieten. Seit September 2004 enthält sich die Hamas selbst im Allgemeinen der Gewalt gegen Israel, meint aber, dass „Israel die Ursache jeglichen Terrorismus“ sei und bezeichnet den Beschuss Israels mit Qassam-Raketen durch andere militante Gruppen als Akt der „Selbstverteidigung“ . Hinter den Kulissen unterstützt die Hamas mit Raketenlieferungen den Islamischen Dschihad, der damit den Süden Israels beschießt. Die israelische Zeitung Haaretz schrieb am 13. April 2007, die Hamas habe unter anderem auch russische Grad-Raketen mit einer Reichweite von 16 Kilometern geliefert. Israelische Sicherheitsquellen meinen, die Hamas verfolge eine Strategie der Dualität, die eine Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Situation beinhalte, inklusive der allgemeinen Feuerpause. Als Grundlage dieser Strategie würden andere palästinensische Terrororganisationen, ungeachtet der Feuerpause, mit gewalttätigen Aktionen gegen Israel fortfahren.
    Im April 2008 reiste der ehemalige US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter nach Damaskus und traf sich dort privat mit dem im syrischen Exil lebenden Hamas-Chef Chalid Maschal. Die Ergebnisse der Gespräche präsentierte er am 21. April 2008 auf einer Pressekonferenz in Jerusalem. Demnach „bestehe kein Zweifel, daß die arabische Welt und die Hamas Israels Existenzrecht in den bis 1967 gültigen Grenzen akzeptieren würden“. Ferner hieß es, die Hamas würde ein palästinensisch-israelisches Friedensabkommen akzeptieren, selbst wenn sie mit einzelnen Punkten nicht einverstanden sei, vorausgesetzt, die Palästinenser würden dieses in einem Referendum annehmen. Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert lehnte es ab, mit Jimmy Carter zu sprechen. Er begründete dies damit, dass er an Verhandlungen mit der Hamas nicht beteiligt sein wolle. Noch im Laufe des gleichen Tages bekräftige Chalid Maschal allerdings, dass die Hamas nach wie vor eine Anerkennung Israels ablehne. Gleichzeitig bot er Israel einen zehnjährigen Waffenstillstand an.

    Sichtweise des Holocaust
    Der Hamas wird vielfach vorgeworfen, den Holocaust zu leugnen. Als Antwort auf eine Konferenz über den Holocaust, die im Januar 2000 in Stockholm stattfand, veröffentlichte die Hamas einen Text, der die Existenz des Holocaust leugnet und als zionistische Geschichtsfälschung bezeichnet. Abd al-Aziz ar-Rantisi, einer der Gründer und zwischenzeitlich der Führer der Hamas, bezeichnete den Holocaust als die größte aller Lügen, als Propaganda, welche die Zionisten über die Medien verbreiteten. Er führte zudem aus, dass die Ermordung vieler Juden durch die Nationalsozialisten von den Zionisten unterstützt worden sei, um die Juden zum Auswandern nach Palästina zu zwingen. Er behauptete außerdem, dass die Nationalsozialisten finanziell von den Zionisten unterstützt worden seien.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hamas
     
     
     
     
     
     

  27. Aber die Wahrheit ist eine andere – die Israelis können ganz gut mit Unfrieden leben – er ist für sie wesentlich profitabler als Frieden und in Anbetracht des völlig unausgewogenen Kräfteverhältnis, ist die Gefahr vernachlässigbar. Cast Lead machte es deutlich – der ‘Krieg’ forderte 1400 palästinensische Leben und 10 israelische.
    Diesen ZUstand halten die Israelis nun seit nunmehr 43 Jahren aufrecht. Palästinenser werden geboren und sterben unter Besatzung, die Ihnen die elementarsten Menschenrechte vorenthält. Die Diktaturen in den Arabischen Staaten sind rückständig – keine Frage. Die Behandlung der Palästinenser durch die Israelis ist schlimmer – sie ist eine Barbarei.

    Theodor Mommsen: “Sie täuschen sich, wenn Sie glauben, daß man da überhaupt mit Vernunft etwas machen kann. Ich habe das früher auch immer gemeint und immer und immer wieder gegen die ungeheure Schmach protestiert, welche Antisemitismus heißt. Aber es nützt nichts. Es ist alles umsonst. Was ich Ihnen sagen könnte, was man überhaupt in dieser Sache sagen kann, das sind doch immer Gründe, logische und sittliche Argumente. Darauf hört doch kein Antisemit. Die hören nur auf den eigenen Haß und den eigenen Neid, auf die schädlichen Instinkte. Alles andere ist ihnen gleich. Gegen Vernunft, Recht und Sitte sind sie taub.“



  28. Außerdem Herr Pfeifer sind ledliglich Sie es der einen glänzlich unausgewogenen Standpunkt einnimmt und unetwegt mit zweierlei Maß misst.
     
    Sehen Sie – Sie finden die Vertreibung der Palästineser durch die Israelis auf palsätinensischem Gebiet in Ordnung. Umgekehrt würden Sie das natürlich nicht unterschreiben.
     
    Ich hingegen, bin gegen eine Vertreibung der Palästinenser von palsätinensischem Gebiet und genauso gegen eine Vertreibung von Israelis von israelischem Gebiet. Ich bin für Palästina UND für Israel. Sie sind nur für Israel.
     
    Sie legitimieren israelische Gewalt in nicht unerheblichem Maß seit über 40 Jahren und verteufeln den palsätinensischen Widerstand.
     
    Ich bin dafür, dass alle Seiten die Gewalt einstellen und beide Seiten keine Waffen erhalten.
     
    Sie hingegen prangern jegliche Aneignung von Waffen durch die Palästinenser als Verbrechen an. legitimieren aber einen israelischen Atomstaat, der immer wieder beweist, dass er nicht davor zurück schreckt, seine Waffengewalt in völlig maßloser Weise auch gegen Zivilisten einzusetzen.
     
    Sehen Sie ich bin ganz und gar gegen Gewalt begangen durch Palsätinenser UND durch Israelis – das ist der Unterschied zwischen Ihnen und mir – und das verdeutlicht wie sehr SIE mit zweierlei Maß messen.
     
    Ach übrigens – ich unterstütze voll und ganz Ihre Forderung, dass die palsätinensische Besatzung anerkannt israelischen Territoriums beendet wird. Es ist wirklich unerträglich, dass die Palästinenser Israel besetzen, Israelis aus ihren Häusern vertreiben, sich israelische Ressourcen aneignen und diese willkürlich zu tausenden in ihren Gefängnissen verschwinden lassen. Sie haben völlig Recht – auch DAS muss ein Ende haben und es war bislang wirklich sehr einseitig und ungerecht von mir. Daher hole ich das jetzt nach. Da haben Sie natürlich völlig Recht!
     

  29. Anfügen möchte ich auch einen Ausschnitt eines Kommentar aus dem Palästina-Blog:

    Juliano Mer Khamis war ein hartnäckiger Gegner der israelischen Besatzungspolitik und legitimierte jeglichen Widerstand der Palästinenser, sich von den Fesseln ihrer Versklavung zu befreien. Er führte mit seiner Arbeit, seinen Filmen und dem Theater hauptsächlich einen kulturellen Widerstandskampf gegen die israelische Besatzung und identifizierte sich selbst als „jüdischer Palästineser“. Zwar diente er unter dem Namen seiner Mutter in der israelischen Armee, hat sich aber wie viele ehemalige israelische Soldaten später gegen die Besatzung gestellt und sich damit viele Feinde auf israelischer Seite gemacht. Somit ist das Hauptmotiv seiner Ermordung logischerweise auf Seiten der israelischen Besatzung zu suchen. Leider fehlt dieses klare Hauptmotiv seiner Ermordung komplett in der deutschen Berichterstattung, von Taz bis Frankfurter Rundschau. Stattdessen wird, warum auch immer, der Täter ausschließlich in den Reihen konservativer Palästinenser gesucht, die eventuell seine Arbeit für zu „liberal“ gehalten haben könnten. Sicher ist so etwas nicht vollkommen auszuschließen, da der Täter nicht gefasst ist und die Motive vielseitig sein können. Aber ausgerechnet den skrupellosen israelischen Geheimdienst hier unerwähnt zu lassen, stößt bei mir auf großes Unverständnis, offensichtlich hat man die israelischen Mordanschläge in Gaza, Westbank, Dubai und die Entführung in der Ukraine in der letzten Zeit völlig vergessen!

    http://palaestinablog.blogspot.com/2011/04/trauer-um-juliano-mer-khamis.html
     

  30. “Da fordern die gleichen von Israel moralische Perfektion, die noch immer dafür eine “Erklärung” haben warum Araber andere Araber massenmorden, wie das seit Jahresbeginn wieder offensichtlich wird.“
     
    Sehr komisch Herr Pfeiffer – nicht mal die schlimmsten arabischen Diktatoren muten ihren Bürgern zu, was die Israelis den Palästinensern ununterbrochen seit 43 Jahren zumuten und Ihr Vergleich mit Nord-Zypern hinkt auch gewaltig.
     
    Die türkische Annexion Nord-Zyperns wird genauso wenig anerkannt, wie die Annexion palästinensischer Gebiete durch Israel.
     
    Nord-Zypern wird international boykottiert.
     
    Die Ansiedlung von Festlandtürken in Nord-Zypern ist genauso illegal, wie die israelischen Siedlungen in der West-Bank und hat inernational genauso wenig Gültigkeit – allerdings hören wir nichts von permanenten Menschenrechtsverletzung kollektiv an Griechen begangen durch die Türken.
     
    Es wurden sowohl Türken aus dem Süden in den Norden vertrieben, als auch Griechen aus dem Norden in den Süden.
     
    Die Türken haben zwar Nord-Zypern besetzt und siedeln dort eigene Bevölkerung an (das sind bislang lediglich ein Drittel der israelischen Siedler in der West-Bank und Ost-jerusalem) sie drangsalieren aber nicht unentweg den Süden, der Süden ist in der Europäischen Union anerkannt und die Menschen dort können frei und selbstbestimmt leben. Die Situation hat also gar nichts mit der israelischen gemein, die konsequent weiter vertreibt und weiter expandiert. Die Juden haben auch eine dreiviertel Millionen Palsätinenser vertrieben, aber bis heute lassen Sie sie auch in dem Rest des verbliebenen Palsätinas nicht in Ruhe. Im Gegensatz zur nicht anerkannten nord-zypriotischen Republik hat die internationale Gemeinschaft Israel anerkannt, obwohl es auf Grundlage einer ethnischen Säuberung entstand. Israel wird also in jeder Hinsicht bevorzugt und nicht etwa benachteiligt. Dass es dennoch die Palästinenser nicht einmal auf den verbliebenen 23% des Landes in Ruhe leben lässt, kann man nur als niederträchtig bezeichnen.


    “Es ist ein schrecklicher Manichäismus der bei ihr zum Ausdruck kommt, auf der einen Seite die unschuldigen Palästinenser die doch immer nur in Frieden leben wollten und auf der anderen Seite die bösen Besatzer, die sich hinter den Waffenstillstandslinien trollen sollten“
     
    Sie kopieren meine Argumente Herr Pfeifer – genau das hatte ich Ihnen zuvor schon umgekehrt an den Kopf geworfen. Ich hatte Ihnen zuvor ein manichäisches Weltbild vorgeworfen -auf der einen Seite die guten angeblich friedliebenden Israelis, auf der anderen Seite die ‚bösen Palästinenser‘ (und der böse Rest der Welt).
     
    Ich halte überhaupt keine Völker für grundsätzlich ‚gut‘ oder ‚böse‘ . Ich lehne nur die israelische Besatzungspolitik ab – das ist etwas ganz anderes. Ich lehne ohnehin all diese kollektiven Zuschreibungen ab, da sie die Grundvoraussetzung bilden, welche der kollektiven Missachtung der Rechte anderer auf einer rassistischen Grundlage den Weg ebnen und die, denen da ihre Menschenwürde abgesprochen wird, in aller Regel von einer übermächtigen Mehrheitsgesellschaft, so  wie z.Bsp. auch die der Juden in Israel/Palästina ist vollkommen austauschbar. Es ist ganz egal, ob sie schwarz oder weiß, jüdisch oder palästinensisch sind. Der innere Schweinhund sucht sich immer mal wieder eine neue Gestalt und nimmt, kollektiv verbündelt faschistoide Züge an. Insofern sie das Pech haben einer Minderheit mit wenig Macht anzugehören, sind sie auf das Wohlwollen einer Mehrheitsgesellschaft angewiesen und wenn sich diese entschließt, Ihnen ihre menschliche Würde abzusprechen, öffnet das Verbrechen gegen die Menschlichkeit Tür und Tor. Das passierte in überwältigendem Maß in Deutschland vor 70 Jahren und heute passiert dies in vielen Teilen der Welt – in eklatanter Weise auch in Israel.
     
    An der Auseinandersetzung zwischen Israel und den Palästinenser herrschen eben extrem ungleiche Machtverhältnisse und die Israelis tun alles dafür, dass das so bleibt. Sie haben die ganze Macht in diesem Konflikt und sie haben ihre Grenzen völkerrechtswidrig erweitert. Die Palästinenser kämpfen nun seit über 40 Jahre überhaupt darum Bürger eines Staates sein zu dürfen – und sei es der israelische.
     
    Mit meinen Ansichten befinde ich mich übrigens in vollkommener Übereinstimmung mit Mer-Khamis, der genauso gegen die israelische Besatzung polemisierte.
     
    Ein Anekdote, welche dazu beitrug, sich gegen die Besatzung zu engagieren:

    “..ich landete eineinhalb Jahre im Knast. Ich schlug meinen vorgesetzten Offizier mit einem Gewehrkolben ins Gesicht. Er hatte, an einem Checkpoint zwischen Dschenin und Haifa, einen alten Araber verprügelt. Ich wollte ihn stoppen, aber er hörte nicht auf. Da habe ich zugeschlagen.“

    Ein Offizier verprügelt an einem Checkpoint einen alten Araber. Das ist erlaubt. Diese willkürliche Gewalt gegen Palästinenser ist in Israel institutionalisiert und das ist sehr viel erschreckender, als die oft auch wahllos zuschlagende Gewalt des palästinensischen Widerstands, die ich damit dennoch nicht verteidige. Mer-Khamis landete im Gefängis. Das insittutionalisierte Unrecht der Besatzung kann man nicht gründlicher auf einen Punkt bringen.
     
    Noch einmal mit den Worten von Mer-Khamis:


    Meine ganze verkorkste Identitätskonstruktion, die Unterdrückung meiner palästinensischen Seite explodierte in dem Moment, als wir diesen alten Palästinenser verprügeln sollten.

    http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/wir-wollen-die-mauer-durchloechern/

  31. Jane, in welcher Welt lebst du eigentlich? Noch nie waren die „Innereien“ der arabischen und palästinensischen Welt so offen wie heute. Genausowenig wie in den bestehenden arabischen Staaten beruht die Existenz der Palästinenser als Volk auf innere Gewalt, zu der Israel bestenfalls reagiert. Da du wohl noch nie in „Palästina“ warst oder wenn doch, dann in der Obhut palästinensischer Begleiter, scheinst du keine Ahnung palästinensischer und israelischer Wirklichkeit zu haben. Die heutige palästinensische Welt ist eine Welt der Gewalt, in der Israel nur am Rande eine Rolle spielt. Es ist eine Welt der sich Freiheitskämpfer nennenden Gangster, die ihr Volk erpressen, ermorden und für nichts, aber gar nichts, irgendeine Verantwortung übernehmen. Sie geben den Ton an, züchten Judenhass, der von der palästinensichen Regierung und ihren Schulen unterstützt wird.

    Doch genau wie Israel, möchte das palästinsische Volk alleine gelassen werden, um, wie die gegenwärtige Regierung es recht erfolgreich tut, sich wirtschaftlich und politisch zu entwickeln. Doch ideologische Barbaren deiner Art, in Europa und auch hier in Israel, die die Welt so sehen wie sie es aus ideologischer Scheuklappensicht wollen und nicht wie sie wirklich ist, hassen jeden, der wirklichen Frieden und Zusammenleben sucht. Genau wie eben einen Juliano Mer.

  32. Interessant, dass Jane – nie verlegen ihre Mantra herunterzubeten – auf meine Bemerkungen nicht antwortet.
    Um was geht es denn im Artikel von Shavit, es geht um den doppelten Standard vieler Menschen in Europa, wenn es um den Staat Israel geht. Da wetzen sie ihre Messer und erklären ihre Empörung über Besatzung, diejenigen, die nichts gegen die türkische Besatzung von Nordzypern einzuwenden zu haben. Da fordern die gleichen von Israel moralische Perfektion, die noch immer dafür eine „Erklärung“ haben warum Araber andere Araber massenmorden, wie das seit Jahresbeginn wieder offensichtlich wird.
    Jane will keinen Frieden, sie ist nur aus darauf ihr vollkommen einseitiges Israelbashing hier zu verbreiten. Es ist ein schrecklicher Manichäismus der bei ihr zum Ausdruck kommt, auf der einen Seite die unschuldigen Palästinenser die doch immer nur in Frieden leben wollten und auf der anderen Seite die bösen Besatzer, die sich hinter den Waffenstillstandslinien trollen sollten – und das sagt sie natürlich nicht – vielleicht auch aus dem Land begeben sollen wie es ihnen gewisse durchgeknallte Palästinenser und Europäer vorschlagen.
     

  33. “Die Palästinenser sind die Kriegstreiber und Friedenverweigerer und sperren sich gegen alle Lösungsvorschläge für Frieden Freiheit und Wohlstand“

    Das ich nicht lache.

    Haben die Palästinenser Israel besetzt`?

    Vertreiben die Palästinenser die Israelis?

    Israel hat eine anerkannte Grenze, das ist die Grüne Linie. Sie ist allgemein anerkannt, 1994 auch von den Palästinensern.

    Die Palästinenser unternehmen seit 1988 immer wieder neue Versuche, dass ihnen verbliebene Land JENSEITS DER GRÜNEN LINIE zum Staat Palästina auszurufen. Sie haben dies mehrmals getan.

    Die allgemeine Anerkennung scheitert regelmäßig am UnWillen der Israelis dies zuzulassen, weil sie sich das Land jenseits der Grünen Linie einverleiben wollen.

    Alle Welt kann das sehen – es wäre albern das zu leugnen, da können Sie noch so oft, die Palästinensern zu ‚Untermenschen‘ erklären, denen das nur Recht geschieht.

    Auch begonnen haben die Israelis 1967. Niemand hat sie überfallen. Es drohte auch kein Ãœberfall lt. Aussagen führender israelischer Militärs –
    das war nur Propaganda um die Expansionsgelüste, die schon zuvor von führenden Zionisten klar formuliert waren, zu kaschieren. Und bevor Sie mir jetzt wieder unsinnigerweise Lügen unterstellen – ich kann gerne zum x-ten Male die entsprechenden Links zu seriösen Quellen reinstellen, die alles was ich sage belegen.

    Das ist nuneinmal der Grund für den Konflikt und die Palästinenser haben Israel mit Brief und Siegel anerkannt – ES SIND DIE ISRAELIS DIE PALÄSTINA NICHT ANERKENNEN WOLLEN. Also wer ist hier das Hindernis für Frieden.

    Wenn Israel Friedensofferten macht, dann entpuppen sich diese regelmäßig als Mogelpackung. Ein wirklich akzeptables Angebot hat Israel niemals vorgelegt – auch nicht im Jahr 2000.

    Auch hier in diesem Blog machen BZ und KP etc. etc. recht deutlich, dass Ihnen in dieser Hinsicht jegliches Unrechtsbewusstsein fehlt – so macht man keinen Frieden.

    Die Israelis sehen nicht einmal ein, dass sie aufhören müssen neue Siedlungen zu bauen – Alle Siedlungen sind illegal – Wie autistisch kann man eigentlich sein?

    Aber die Wahrheit ist eine andere – die Israelis können ganz gut mit Unfrieden leben – er ist für sie wesentlich profitabler als Frieden und in Anbetracht des völlig unausgewogenen Kräfteverhältnis, ist die Gefahr vernachlässigbar. Cast Lead machte es deutlich – der ‚Krieg‘ forderte 1400 palästinensische Leben und 10 israelische.

    Diesen ZUstand halten die Israelis nun seit nunmehr 43 Jahren aufrecht. Palästinenser werden geboren und sterben unter Besatzung, die Ihnen die elementarsten Menschenrechte vorenthält. Die Diktaturen in den Arabischen Staaten sind rückständig – keine Frage. Die Behandlung der Palästinenser durch die Israelis ist schlimmer – sie ist eine Barbarei.

    BZ – WELCHE LUEGEN?

    Israel verweigert Palästina das Existenzrecht – nicht nur hypothetisch – sondern faktisch seit 43 Jahren und eigent sich rechtswidrig das Land in der West-Bank an. So lange die Israelis nicht einpacken und die Besatzung beenden, wie es die Vereinten Nationen bereits vor über 40 Jahren verlangten – verweigert Israel jegliche Voraussetzung für Frieden. Sowohl die Palästinenser als auch die gesamte Arabische Liga ist seit langer Zeit bereit auf dieser, auf dem Völkerrecht berruhenden Lösung, mit Israel Frieden zu schließen, dieses anzuerkennen und normale Beziehungen aufzubauen.

    Die 1994 anerkannte Vertretung der Palästinenser, anerkannt durch das palsätinensische Volk und durch Israel hat Israel innerhalb der international anerkannten Grenzen anerkannt und Israel hat Palästina nicht anerkannt.


    Jetzt droht Nentanyahu weil Abbas wieder den palästinensischen Staat jenseits der Grünen Linie ausrufen möchte. Aber über 100 Staaten dieser Erde haben Palästina bereits anerkannt.
    Israel hat einfach nicht begriffen, dass das Zeitalter des Kolonialismus mit dem Zeitpunkt seiner Gründung beendet wurde. Es ist darin hängen geblieben und nutzt seine militärische Übermacht leider nicht zu Friedenszwecken, sondern zur Plünderung seiner palästinensischen Nachbarn.
    Und noch etwas – die arabischen Länder haben ein demokratisches Zeitalter wahrscheinlich vor sich – Israel hat es bald hinter sich, wenn es so weiter macht.

  34. Jane man muss die Fakten festhalten und nicht versuchen die Gewalt und den mörderischen Antisemitismus die sich hauptsächlich in Hamastan manifestieren zu vertuschen und zu verharmlosen, wie Sie das gewohnheitsmässig tun
    Erzählen sie das Märchen über die gemässigte Hamas leichtgläubigen Menschen. Die möchten Israel weiterhin mit der Ausrede über die Extremisten weiterhin beschiessen können, während sie erwarten, dass Israel nicht darauf reagiert. Und dazu leisten Sie und Ihresgleichen Hilfle.
    Im übrigen erlebt jetzt die Weltöffentlichkeit, wie sich die arabischen Gesellschaften und Regime verhalten. Das spricht lauter als Ihre Versuche arge Zustände zu verniedlichen.

  35. “..Beide Male gab es einen Aufschrei der Öffentlichkeit.
    Hingegen ist die Anwendung von mörderischer Gewalt in der PA…“
     
    Jetzt war es also schon ‚die PA‘? Sowohl die PA als auch die Hamas standen hinter Mer-Khamis, nur gibt es mittlerweile extremistischere Kräfte in den besetzten Gebieten.
     
    Zu Lebzeiten jedenfalls, wollte man in Israel von Mer-Khamis nichts wissen, selbst in der Friedensbewegung war er umstritten, weil er ohne wenn und aber das Besatzungsregime anklagte und er und seine Mutter wurden massiv angefeindet; jetzt wo er tot ist, kann man ihn wohl doch noch ‚gebrauchen‘.
     
    Seine palästinensischen Schüler und auch andere trauern jedenfalls aufrichtig um ihn:

    “Was jetzt aus dem Theater und seinen Schauspielschülern wird ist offen. Ihre Entschlossenheit steht auf einem Transparent vor dem Theater: „Juliano, wir deine Kinder, wir gehen deinen Weg weiter.“ Auch in Ramallah kamen Hunderte zu einem Trauermarsch zusammen, auf den Plakaten der Satz: „Deine Stimme lässt sich nicht durch Kugeln mundtot machen.“
     
    http://de.qantara.de/100-Prozent-Juliano/15846c15988i1p144/index.html

    Auch die PA erhofft eine baldige lückenlose Aufklärung.

  36. @Jane

    Sie wiederholen sich hier den Schwachsinn hatten sie schon mal geschrieben.
    Egal wieviel Lügen und Palästinensische Propaganda sie schreiben ändert es nicht an der Tatsache das die Palästinenser keinen Frieden wollen. Die Palästinenser sind die Kriegstreiber und Friedenverweigerer und sperren sich gegen alle Lösungsvorschläge für Frieden Freiheit und Wohlstand.
     
      

  37. Sicher ist jedenfalls, dass Mer-Khamis selbst es keineswegs begrüßt hätte, wenn man den Mord an ihm instrumentalisiert, um ‚die Palästinenser‘ zu dämonisieren, für deren Sache er sich leidenschaftlich einsetzte.

    “Hingegen ist die Anwendung von mörderischer Gewalt in der PA und insbesondere in Hamastan ein fast alltägliches Phänomen.“
     
    Gewaltgewöhnt sind die Palästinenser vor allem durch die permanenten Aktivitäten der Besatzungsarmee und der sich schnell ausbreitenden Besiedelung der besetzten Gebiete durch israelische Siedler. Gewalt findet sich leider fast überall auf der Welt und da wo allgemein zerrüttete gesellschaftliche Verhältnisse herrschen, gedeiht sie gut, ob nun hier, in Israel oder in den besetzten Gebieten und dort sind die Verhältnisse unendlich viel zermürbender, als hier oder in Israel. Man gewährt ihnen ja nicht mal einen Staat, der es ihnen ermöglichen würde, ihre Angelgenheiten vernünftig zu organisieren.
     
    Da gab es wohl noch mehr friedliebende Juden, die von Juden ermordet wurden – einer fällt mir spontan ein, holländisch jüdische Dichter Jacob Isreal de Haan.
     
    “De Haan wurde innerhalb des orthodoxen, jüdischen Lagers zu einem bedeutenden Mitglied. Er war der Ansicht, dass der Kampf zwischen Juden und Arabern beendet werden müsse und nicht durch Krieg und Konflikt gelöst werden dürfe. Mit dieser Ansicht war De Haan innerhalb der säkularen zionistischen Führer jener Zeit umstritten
     
    ..Am 30. Juni 1924 wurde de Haan von der Hagana ermordet.
     
    In ultraorthodoxen Kreisen gilt de Haan als Märtyrer, der von säkularen Juden ermordet wurde. Während der 1980er versuchte die ultraorthodoxe Gemeinde in Jerusalem den Namen von Zupnik Garden in De Haan umzubenennen. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch. Verschiedenen Zionisten haben de Haans Homosexualität als Grund und als Rechtfertigung für den Mord genannt. Der Mörder Tehomi hingegen verneint solche Beweggründe und äußerte:
    „Ich habe weder davon gewußt noch davon gehört…was geht es irgendwen an, was jemand bei sich zu Hause macht?“
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Isra%C3%ABl_de_Haan
     
    Tehomi gestand den Mord 60 Jahre später im israelischen Fernsehen:
     
    „Ich tat, was die Hagana von mir verlangte. Und nichts wurde ohne den Befehl von Jitzhak Ben-Zwi ausgeführt. Ich bedauere nichts, denn er [de Haan] wollte die gesamte Idee des Zionismus zerstören.“
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Avraham_Tehomi
     
    Er starb 1990 in den USA. Ich habe nichts gefunden, dass sein Mordgeständnis im israelischen Fernsehen irgend welche juristischen Folgen gehabt hätte. Er konnte also sogar ganz lässig im Fernsehen einen politischen Mord gestehen, ohne dass das irgend welche Folgen gehabt hätte.
     

  38. Wann immer Palästinenser ein Verbrechen begehen, wird sofort versucht darauf hinzuweisen, dass doch auch isreelische Juden solche begehen. Doch schauen wir uns das näher an.l Meines Wissens nach wurden in Israel zwei jüdische Friedensfreunde in der Zeit zwischen 1948 und jetzt von Juden umgebracht, nämlich Emil Grünzweig und Jizchak Rabin. Beide Male gab es einen Aufschrei der Öffentlichkeit.
    Hingegen ist die Anwendung von mörderischer Gewalt in der PA und insbesondere in Hamastan ein fast alltägliches Phänomen. D.h. politische, ideologische Differenzen werden nicht durch Diskussion sondern mit Anwendung von Waffen gelöst.
    Von dieser Differenz versuchen einige Poster hier abzulenken. Der Sache des Friedens schaden sie damit, denn Frieden kann es nur geben, wenn man die Realität kennt und die Probleme nennt.

  39. # Red(?)palestino
    Vielleicht hat der ermordete Juliano Mer-Khamis mit seiner Arbeit in Djenin  Moslems und Araber dazu gebracht, ihren verschärften, seit Generationen eingetrichterten Antisemitismus aufzugeben.

    ABER, was soll das ?:  „Wir sind hier Deutsch und Palästinensisch, Jüdisch und Deutsch. Wir sind  S e m i t e n . “

    Sowas fehlt noch,- bloß keine positive jüdische oder prozionistische Identität ?! Das Ergebnis kannst Du Dir auf den antisemitisch-israelfeindlichen Hetzbildern des Melzer „DER SEMIT“ -Blattes angucken.  „Semitisch“ ist  eine SPRACHgruppe, und keine, nach deutsch-völkisch erfundener Ethnologie, erfundene Volksgruppe, sprich Rasse.

    Du willst EINHEIT ?  Womit ?  KLARHEit vor EINHEIT !   Dann helfe den freiheitlichen Arabern und Moslems, wo es sie gibt, zu erkennen, daß die islamische Judenverachtung und der seit 1919 mit Terror auch gegen die judenfreundlichen Araber durchgesetzte Weltverschwörungs-Judenfeindschaft samt ihrer linken und rechten bzw. islamischen Führer ihr eigentlicher  Feind ist, – die „Todesindustrie“, wie es die Hamas nach MB- Outb gelegentlich auch offen ausspricht.

    Siehe – > http://www.DieGroßeLügeundderMEDIENKRIEGgegenISRAEL ; Von der Umkehrung der Wahrheit zur Umkehrung der Realität “ von Joes Fishman, Jerusalem, über die massenpsychologischen und Geheimdienstmethoden gegen Juden, Zionismus und ISRAEL und im Kampf gegen die freie-westliche Welt

    – >  http://www.tellTheChildrenTheTruth.com und http://www.photospalestine.free.fr über Entwicklung des zunächst palästinischen Nazi-Islam , MB & Co.

    – >  SCHWARZBUCH DES KGB 2 ,  u.a. über die Fortführung des Vernichtungsantisemitismus nach Stalin in den arabischen Fußstapfen der Nazi- und SS-Moslems = die Ziehväter der ARAFAT-AH-bewegung mit ab ca. 68 linker, nach 55 KGB-, UNO- und schließlich euro-offizieller Unterstützung

    – >  lest Bat Ye’or, eine ägyptisch-stämmige wahre Freundin der Freiheit und ISRAELs, über den deutsch-französischen VERRAT  an der europäischen Freiheit und an ISRAEL wegen Öl&Gas nach dem Arab.-Liga Boykott von 1973, in — „Der euro-arabische Dialog und Die Geburt von Eurabia“ und — „DIE ISRAELFEINDLICHE POLITIK EUROPAS WIRD SEIN UNTERGANG SEIN“

  40. Was ist das hier – wieso wird NICHTS gepostet ?!
    Zusatzkommentar zu Artikel „… eine lange kette der Verdrehungen und  Verzerrungen.. im Westen“
    Im grunde hat sich der Westebn mehrheitlich der geschichtsrevisionistishen und massenpsychologischen Hass-Verdrehung  nach der Logik der PROTOKOLLE der Weisen v. Zion   angeschlossen und dere Wirkung sogar noch verstärkt,  in dem konsequent nicht über deren massenhaften  Propagandaeinsatz seit 1919 und egal ob von Hams, PA, fatah & Co  berichtet  wird und damit das antisemitische Motiv verdeckt.
    Als die ägyptische Revolte ganz aktuell war, hat man in diversen Radiosendungen den pro-nazi-historischen, vernichtungs-antisemitischen und internationalen Charakter der MOSLEMBRUDERSCHAFT sogar aktiv beschönigt !
     

  41. Es sollte natürlich heißen :
    ARY SHAVIT  HAT VOLLKOMMEN RECHT, – er hat nur ein wenig VERGESSEN, die üble Rolle der europäischen und deutschen massenmediealen  Mitspieler ausreichen dabei zu geißeln, inklusiver viele Minister und inzwischen auch der Druck ausübenden Kanzlerin !
    Aber er wohnt ja auch in ISRAEL und das ist mehr UNSERE Aufgabe.
     

  42. ALINKA, –
    Du machst mich wütend !
    Wer auch immer den Mord an einem freiheitlichen Juden begangen hat, DER ARTIKEL VON ARY SHAVIT  HAT VOLLKOMMEN RECHT, – er hat nur ein wenig die üble Rolle der europ. und deutschen massenmediealen  Mitspieler  dabei zu geißeln !
    Stattdessen beginnst Du in verschwörungs-spekulativer Art zu hetzen, gut passend zu dem wie es weltverschwörungs-antisemitisch die Islamisten, die arabische Propaganda und die BraunRoten tun.
    Und  damit erfüllst Du mal wieder die Juden-Zeugen-Rolle, auf die zumindest in Deutschland so viele Antizionisten und ISRAELfeinde scharf sind.
    So wie die(se) israelische Linke hier bekannt wird, braucht sie sich nicht zu wundern, daß man sie zu hassen begonnen hat, – für die die sich wie Uri Avneri oder zB. unter der Fahne eines Jerusalemer „Friedenszentrums“ oder ähnlich „Kommunisten“ nennen, muss ich mich auch als ehemaliger Kommunist noch schämen. Denn was diese und andere „Palästiner“-„Helfer“ betreiben,  überschreitet nicht selten die Grenze zum Hoch- und Landesverrat.  – Da kann ich micht über die israelische Großmut, Toleranz, und  – da teilweise mit Sozialhilfe und Parlamentsitzen für Arafatisten und HamaSSakreure immer nur wundern -  vielleicht auch Blindheit.
    Hassada Ben-Itto, die ehemalige TelAviver Richterin und UNO-Mitarbeiterin schrieb im Kommentar über das Zustandekommen ihres Buches „DIE PROTOKOLLE d.W.v.Zion ; Anatomie …“ ,  die ISRAELis  könnten oder wollten nicht sehen, daß oder wo der Geist HITLERS weiterlebe !
    Und wie kann nur die Ha’aretz Artikel von Gideon Levy, Hass oder Atzmon veröffentlichen, in denen der israelischen Gesellschaft zB. „Blutdurst“ und andere antiemitisch-nazistische Eigenschaften unterstellt werden ?! – Solche Leute würde ich FEUERN und öffentlich bloßstellen !  – Aber was tust DU als Linke ?!
    Shavit schreibt keine Hasspropaganda sondern eine anklagende Kritik gegen die systematisch antijüdisch/ antiisraelisch verdrängte Realität,  deren Boten Du anscheinend selber hassen mußt !

  43. Mensch Jim,

    mach es dir nicht zu einfach. Bezüglich der Israelbasher gebe ich vollkommen recht.
    Wo ist die sogenannte Linke in Israel ? 
    Keine Proteste gegen diesen abscheulichen Mord !
    Diese Tat mit Islamistischen Hintergrund zu erklären wäre zu einfach.
    Da steckt viel mehr dahinter als mit den üblichen Floskeln zu argumentieren.
    Sein Tod kommt beiden Extremistischen Seiten sehr gelegen. Jenin ist eine umzingelte und abgeschottete Stadt. Niemand kommt herein oder heraus ohne das Israelische Grenzposten bescheid wissen. Die Stadt selbst wird von einem korrupten Regime namens Fatah regiert.
    Mittendrin kämpfte ein Mann gegen die üblichen Vorurteile und bewies jeden Tag das ein anderer zwischenmenschlicher Umgang möglich ist.
    Daran sollte sich jeder von uns erinnern ! Ich bin mir sicher das Juliano nicht wollte das vernünftig denkende Menschen wie wir es sind, sich gegenseitig Beleidigungen an den Kopf werfen. Vielmehr sollten wir weiter seinen eingeschlagen Weg gehen. Er hat uns bewiesen das Palästinensisch und Israelisch sein kein Widerspruch ist, ganz im Gegenteil.
    Er sah die Sache semitisch.

    Das sollten wir auch tun !

  44. Diese trübe Brühe von Text ist ohne jede Empathie und ohne jede jüdische Ethik. Sie instrumentalisiert den bislang nicht geklärten Mord für Hasspropaganda gegen die israelische Linke und entstammt einem seelenlosen Apparatschik.
     
    Entschuldige, Alinka, aber das sehe ich nun doch anders.
     
    Wäre Juliano Mer-Khamis von fanatischen, extremistischen Juden ermordet worden, wäre es, auch in Israel, ganz ohne Zweifel zu den geschilderten Wut-Aktionen gekommen – und das – sinnvoll und vollkommen zu Recht!
     
    Jetzt gibst Du aber auch selbst, in Hinblick auf die Mörder, eine Vermutung ab:
     
    Die Mörder von Juliano hassten ihn sicher auch deswegen, weil die Mädchen im freedom-theatre selbstbewusster wurden. (…)
     
    Ja, aber es kommt zu keinerlei Wut-Aktionen, ja kaum zu irgendwelchen Reaktionen.
     
    Warum?
     
    Denke, Du weißt die Antwort.
     
    Mer-Khamis war weder pro noch kontra irgendeiner Ideologie, er war bloß pro Leben, pro Mensch und seine politischen Lösungsansätze waren ausschließlich von diesem hohen Ideal getragen, unbeugsam und kompromisslos.
     
    Jetzt ist er tot. Unersetzbar. Ermordet vom langen Arm islamischen Extremismus.
     
    Wo bleibt der Aufschrei der diversen Friedensbewegungen? Wo die öffentliche Verurteilung dieser Mörder? Dieser Ideologie? Wo bleibt der wütende Appell eines Uri Avneri an die Weltöffentlichkeit? Warum dieses Ungleichgewicht in der Beurteilung bzw. Verurteilung Israel versus grundsätzlicher menschlicher Aggression, Lebensfeindlichkeit und Destruktivität, islamistischem Totalitarismus?
     
    Sags mir!
     

  45. Mich macht es sehr traurig zu wissen das er tot ist.
    Gerade in diesen schweren Stunden dürfen wir uns nicht dazu hinreissen lassen, diesen Mord mit den üblichen Vorwürfen zu erklären. Aufgrund der aktuellen Ereignisse im Nahen Osten war die Anwesenheit von Juliano in Jenin für viele die Schlüsselpositionen einnehmen höchst unangenehm.
    Juliano wäre die Schlüsselfigur zum Umbruch in Palästina gewesen. Seine Art und Weise hat viele junge Palästinenser zum umdenken gezwungen und sich mit der Frage beschäftigen lassen „Ist die Meinung meiner Eltern wirklich richtig?“
    Keine Frage,der Demokratische Umbruch hat auch Palästina erreicht alleine die Proteste vom 15.März zeigen uns das eine junge Generation nach Frieden,Freiheit und Gerechtigkeit verlangt. Unsere sogenannten „Führer“ haben  kein wirkliches Interesse zur beendigung des Status Quo.
    Nicht wenige von uns fragen sich wann sich endlich die Israelische Jugend erhebt.
    Wir wollen die Einheit ! Das wollte Juliano M.K auch. Israeli und Palästinenser war er. Wir sind hier Deutsch und Palästinensisch, Jüdisch und Deutsch. Wir sind Semiten. Menschen die zwei Narritive in sich tragen. Gerade wir haben die Gabe uns in einen Menschen wie Juliano reinzuversetzen. Ständig zwischen den Stühlen.
    Kommt das einen bekannt vor?
    Israelis und Palästinenser in Deutschland sollten sich mehr gemeinsam in die jeweilige Politik einmischen. Den ganzen tiefen Schmerz zurseite schieben und mit klaren Blick den Horizont entgegen. Wir können viel bewirken,doch wir sollten endlich damit anfangen.

    Mit den besten Wünschen

    Gaza Youth Breaks Out Germany

  46. Die New Yorck Times hat es Abgelehnt diesen Artikel zu Veröffentlichen. Das ist der Grund warum der Artikel in der Washington Post erschienen ist.

    Das wäre mal ein Thema : Manipulieren die Print und TV Medien die Öffentlichkeit und wenn JA warum ?

    Haben wir noch eine Unabhängige Presse oder schon Printmedien mit Lobbyverbänden ?

  47. Der New York Times, die ueber den kleinsten Vorfall, den Juden verursachen gross berichtet, war dieser Vorfall nur eine kleine Meldung unter anderen wert.
    Und das zeigt bereits die ganze Heuchelei der Israelbasher

  48. Die westliche Aufklärung und die israelische Linke können nicht fortfahren, die dunkle Seite der nahöstlichen Realität zu ignorieren.
     
    Exakt auf den Punkt gebracht.

  49. Was hat denn diese Aussage (…) Es ist noch nicht klar, wer Mer-Khamis ermordet hat (…) hinter (…) Doch Juliano Mer-Khamis wurde nicht von Juden ermordet. (…) in dem Text zu suchen?
    Diese trübe Brühe von Text ist ohne jede Empathie und ohne jede jüdische Ethik. Sie instrumentalisiert den bislang nicht geklärten Mord für Hasspropaganda gegen die israelische Linke und entstammt einem seelenlosen Apparatschik.
    Beim Lesen diesen Artikels überkommt mich der Verdacht, dass es vielleicht doch ein nationalchauvinistisch-unfreier und fanatischer Zionist war, der Juliano ermordete. Denn die hassten ihn ebenfalls, so wie sie auch seine Mutter hassten und sich weigerten, ihr eine Grabstatt zu geben.
    Dabei schrieb ich eben noch einem meiner Kommunikationspartner*innen:
    (…) Und ich bin sehr, sehr traurig über den Mord an Juliano Mer Khamis.

    http://test.hagalil.com/2011/04/05/jenin/

    Ich habe ihn – zusammen mit seiner kleinen Tochter – kennen gelernt und mochte beide und ihr Verhältnis zueinander sofort. Für die Kinder wird es schlimm sein und Juliano wird ihnen sehr fehlen.
    Seinen Film „Arna’s Children“ – falls Du ihn noch nicht kennst – kann ich Dir leihen bzw. wir können ihn uns zusammen mal anschauen.

    Ich lese z.Zt. ein Buch von einer Frau aus dem Westjordanland (Westbank): Es heisst „Souad – bei lebendigem Leib verbrannt“
    http://www.buchkritik.at/kritik.asp?IDX=2427

    Die Mörder von Juliano hassten ihn sicher auch deswegen, weil die Mädchen im freedom-theatre selbstbewusster wurden. (…)
     
     

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