Freiheitskampf: Henryk M. Broder wechselt zur WELT-Gruppe

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Ab sofort ist Henryk M. Broder, 64, exklusiv als Autor für die Titel der WELT-Gruppe tätig. Die Reportagen, Kolumnen und Polemiken des preisgekrönten Journalisten und Buchautors (u. a. Ludwig-Börne-Preis, Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik) erscheinen künftig regelmäßig in der WELT, WELT am SONNTAG und bei WELT ONLINE. Bislang schrieb Broder vor allem für das Magazin „Spiegel“ sowie für „Spiegel Online“…

Jan-Eric Peters, Chefredakteur aller WELT-Titel: „Henryk M. Broder ist einer der besten Journalisten des Landes. Er schreibt unerschrocken und leidenschaftlich über alle Themen, bei denen man sich leicht die Finger verbrennen kann, über Antisemiten und Terroristen, zuletzt viel über die Gefahren eines fanatischen Islamismus. Seine Leser lieben oder hassen ihn, dazwischen ist wenig.
Er ist ein hemmungsloser Freiheitskämpfer. Ich bin froh, einen Kollegen wie ihn bei der WELT-Gruppe begrüßen zu dürfen.“

ots Pressemitteilung Springer / Welt

5 Kommentare

  1. @mfb
    es ist halt so das nicht jeder alles sagen kann,die schwarzen in den usa bezeichnen sich auch gegenseitig als n….ist doch klar das andere das nicht sagen können.

  2. „Solange es um nicht auf das Judentum bezogene Themen geht, ist Broder ein brillanter Analytiker mit einer angemessen frechen Sprache. Im Zusammenhang mit dem Judentum scheint jedoch ein gewisser Hass durch“

    @Danny,

    so unterschiedlich ist die Wahrnehmung :-).

    Was Sie „angemessen freche Sprache“ nennen, nenn ich spaltend und menschenberachtend.
    Ein deutscher Christ, der sich der Sprache eines Broders zum Beispiel gegenüber dem Zentralrat der Juden in Deutschland befleissigen täte, würde zu Recht als Antisemit geoutet. Ein Muslim, der mit der gleichen Intension und Sprache, die deutsche Mehrheitsgesellschaft beleidigen täte und dann noch auf der deutsch-jüdischen Minderheit herumtrampeln würde, wie es Broder auf der muslimischen tut, würde als Hassprediger vom Verfassungsschutz beobachtet und – wenn möglich – abgeschoben.

    Broder ist ein rücksichtsloser Egomane, der selbstverliebt seine eigenen Phantasien zur Realität erklärt und jeden Kritiker beleidigend und verächtlich niederzupolemisieren versucht .. oder versucht ihn zu verklagen.

    Leider sind bestimmende Kreise in Deutschland so von ihrer ererbten Schuld überzeugt, dass sie Dingen, Aussagen, Kritiken, die den Stempel „Made by Juisch“ sofort jeden Preis hinterherwerfen. Einmuslimischer Journalist, der so agiert wie Broder, hätte in Deutschland keinen der Preise erhalten, die mensch Broder nachgeworfen hat.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass  Broder in seinem Leben noch nichts getan hat um die Welt besser zu machewn, aber jede Menge, den Hass zwischen den Gruppen zu stärken.

  3. Da kann ich mfb nur zustimmen. Solange es um nicht auf das Judentum bezogene Themen geht, ist Broder ein brillanter Analytiker mit einer angemessen frechen Sprache. Im Zusammenhang mit dem Judentum scheint jedoch ein gewisser Hass durch: Auf Religiöse, konsequenterweise dann natürlich vor allem auf Konvertiten, gleich welcher Provenienz. Naja, klar, Judentum bedeutet für ihn scheinbar Frechsein, vor allem gegenüber anderen Juden, die ja keine Toleranz verdient haben, überlegenes Herumjammern und allenfalls folkloristisches Hava-Nagila-Singen.
    Oder hat ihn Herr Dieckmann von der „Bild“-Zeitung so beeindruckt, als er vor laufender Kamera mit ihm zusammen eine Nacht in Berlin durchgemacht hatte? Wo Herr Dieckmann auf scheinbar tiefsinnige Bemerkungen des Herrn Broder nur mit einem überlegenen, vielsagenden „Hmmm“ geantwortet hatte? Wo Herr Dieckmann auf die „aufklärerische“ Nachfrage nach dem Klatschfaktor der „Bild“ schlicht antwortete, man drucke das eben, weil es die Leser interessiere? Wo Herr Dieckmamm auf den Vorhalt von Herrn Broder, man habe dieses oder jenes an Klatsch abgedruckt, schlicht antwortete, Herr Broder habe es ja anscheinend auch gelesen, also interessant gefunden?
    Oder müssen Springer-Mitarbeiter mal wieder nachweisen, dass sie den Zionismus-Paragraphen der amtlichen Springer-Ethik einhalten? Ob sich Herr Broder dafür eignet, müssen andere entscheiden; immerhin wird Herr Broder nun diesen Passus unterschreiben müssen – oder?

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