Karl Pfeifer setzt sich mit einer Denunziation auseinander

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Seit einigen Monaten gibt es die Website hagalilwatch, die vorgibt Kritik zu üben, sich jedoch tatsächlich darauf spezialisiert, anonym die Website Hagalil.com anzugreifen. Seltsam, wenn jemand, der seinen Namen nicht nennt, versucht hagalil.com – das durchaus kritisierbar ist, Kritikern jedoch auch ein Forum bietet – als „kommunistisch“ zu denunzieren…

Von Karl Pfeifer, Kuratoriumsmitglied des DÖW

Ich setze mich hier lediglich mit einem seiner Texte auseinander, um aufzuzeigen wes Geistes Kind dieser Autor von hagalilwatch wirklich ist.

Hagalil publiziert in Fortsetzungen eine bereits im dem Antisemitismus gewidmeten Jahrbuch 2008 des DÖW [1] erschienene Arbeit des österreichischen Wissenschaftlers Thomas Schmidinger [2]Zur Frage der Islamisierung des Antisemitismus“. Anstatt sich mit dem Inhalt kritisch auseinanderzusetzen, titelt der Schreiber

haGalil: Kommunist hetzt gegen Israel und verharmlost Antisemitismus [3]

Um es gleich vorwegzunehmen, die österreichische Unabhängigkeitserklärung 1945 wurde von der Kommunistischen Partei Österreicheichs (KPÖ) mitunterzeichnet und es ist wohl bekannt, dass keine andere österreichische Partei ein solches Blutopfer im Kampf gegen die nationalsozialistische Barbarei geleistet hat wie die KPÖ. Man kann die KPÖ und Kommunisten – so wie jede andere Partei und deren Mitglieder kritisieren und das habe ich auch getan – aber zu glauben, dass allein mit der Etikettierung eines Autors als Kommunisten eine Kritik geleistet ist, charakterisiert die Schreibweise und den Intellekt des Denunzianten.

Hagalilwatch:

…wird derzeit eine großangelegte Serie bei haGalil publiziert. Ziel der Serie ist es, Verständnis für Islamismus zu erwecken und den islamischen Antisemitismus systematisch zu verharmlosen.
Die Serie trägt den Titel “Von der islamisierung des Antisemitismus”. Die neueste Folge trägt den Titel “Leugnung der Shoah”, in dem Artikel geht es darum, in gewisser Weise Verständnis für das Leuignen des Holocausts durch arabische und islamistische Kreise zu erzeugen. Dies wird auch durch den Satz deutlich, mit dem Hass gegen Israel und Verständnis für die Islamisten erzeugt werden kann und der diese Folge der Serie bezeichnenderweise eröffnet:
Nach der Staatsgründung Israels und der Vertreibung und Flucht eines Großteils der palästinensischen Bevölkerung aus dem neuen Staat sahen sich viele PalästinenserInnen als verspätete Opfer des Holocaust.

Autor des Artikels ist Thomas Schmidinger.
Schmidinger ist Funktionär des DÖW, das, trotz seiner Namansanmaßung, alles andere als seriös ist und von Extremismusexperten in Österreich einhellig als “kommunistische Tarnorganisation” bewertet wird.
[3]

Der Autor dieses Textes hat anscheinend keine Ahnung davon, dass Thomas Schmiedinger (mit Dunja Larise) 2008 „Zwischen Gottesstaat und Demokratie / Handbuch des politischen Islam“ in Wien publiziert hat und deswegen von Islamisten und ihrem Dunstkreis heftig angegriffen wurde. Ausgerechnet Schmidinger vorzuwerfen, er möchte Verständnis für Islamismus erwecken ist geradezu abstrus. Würde der anonyme Schreiber nur einen oberflächlichen Blick ins Google werfen, dann müsste er erkennen, wie absurd seine Beschuldigungen sind.

Und jetzt nur noch zwei Bemerkungen. Schmidinger ist und war nie „Funktionär des DÖW“. Die Qualifizierung des DÖW als „kommunistische Tarnorganisation“ blieb dem rechtsextremen Rand und den Neonazis vorbehalten. Aus solchen Quellen also schöpft der Denunziant sein Wissen.

(1) Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) wurde 1963 von ehemaligen WiderstandskämpferInnen sowie von engagierten Wissenschaftlern gegründet und ist seit 1983 eine Stiftung, die gemeinsam von der Republik Österreich, der Stadt Wien und dem Verein Dokumentationsarchiv getragen wird.

Inhaltliche Schwerpunkte: Widerstand und Verfolgung, Exil, NS-Verbrechen, insbesondere Holocaust und NS-Medizinverbrechen, NS- und Nachkriegsjustiz, Rechtsextremismus nach 1945, Restitution und „Wiedergutmachung“ nach 1945.

Tätigkeitsschwerpunkte: Sammlung, Archivierung und wissenschaftliche Auswertung thematisch relevanter Quellen. Archiv- und Bibliotheksbetrieb mit Beratungs- und Betreuungstätigkeit für StudentInnen, JournalistInnen u. a. Ebenfalls im Mittelpunkt steht die Aufklärungs- und Informationsarbeit insbesondere für Jugendliche und Schüler, aber auch auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung (Erstellung von Lehrmaterialien, Zeitzeugengespräche, Ausstellungen, Führungen etc.).

Ein fünfmal jährlich erscheinendes Informationsblatt – die Mitteilungen des DÖW – hält den Kontakt zu den Freundinnen und Freunden des Dokumentationsarchivs aufrecht, berichtet über Aktivitäten des DÖW und beinhaltet Serviceeinrichtungen wie Veranstaltungshinweise, Zeitschriftenschau, Rezensionen etc.

Mehr Informationen auf: http://www.doew.at

(2) Thomas Schmidinger, geboren 1974, ist Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien mit den Schwerpunkten politischer Islam und Mittlerer Osten. Er ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied der im Irak tätigen Hilfsorganisation LEEZA und Beirat des Österreichisch-Irakischen Freundschaftsvereines IRAQUNO sowie Autor von Büchern zum Irak und zum Sudan sowie Integration in Österreich. Mehr Informationen auf: http://homepage.univie.ac.at/thomas.schmidinger/php/bio.php

(3) http://hagalilwatch.wordpress.com/2010/04/04/hagalil-kommunist-hetzt-gegen-israel-und-verharmlost-antisemitismus

12 Kommentare

  1. Die Haltung der Araber in der Shoa
    Von Shlomo Avineri

    Eine der zentralen Behauptungen der Palästinenser besagt, dass eine fundamentale Ungerechtigkeit darin besteht, dass sie diejenigen sind, die dem Anschein nach den Preis für die Verbrechen der Europäer in der Shoa zu zahlen haben. Selbstverständlich stimmt es, dass Nazideutschland und seine Verbündeten schuld an der Shoa sind und nicht die Palästinenser. Dennoch sieht jede Behauptung, die die Gründung des Staates Israel ausschließlich an die Shoa koppelt, von der Tatsache ab, dass der moderne Zionismus der Shoa voranging, wenngleich es klar ist, dass die Shoa die Forderung nach jüdischer Souveränität bestärkt hat.

    Aber auch die arabische Behauptung, die alle Verantwortung Europa zuweist, ist nicht völlig korrekt. Das Programm des arabischen Aufstands, der 1936 gegen die britische Herrschaft ausbrach, war es, die britische Haltung zu ändern, die seit der Balfour-Erklärung das Recht der Juden auf Einwanderung ins Land Israel unterstützte. Der Aufstand zielte auch darauf ab, die jüdische Gemeinschaft zu schädigen und Juden davor abzuschrecken, ins Land einzuwandern. Die Briten schlugen den Aufstand nach bester kolonialer Tradition mit großer Brutalität nieder, und die jüdische Gemeinschaft half ihnen und erfuhr von ihnen Hilfe.

    Im Winter 1938/39 vollzog sich jedoch eine Wende innerhalb der britischen Politik, die von der Erkenntnis der Regierung Chamberlain herrührte, dass die Appeasement-Politik gegenüber Hitler gescheitert war. Großbritannien begann sich auf einen Krieg gegen die Nazis vorzubereiten und änderte in diesem Rahmen seine Nahostpolitik. Vor dem Hintergrund seines Willens, die entscheidende imperiale Verbindung nach Indien über den Suez-Kanal aufrechtzuerhalten, befürchtete Großbritannien, eine Fortsetzung der gewaltsamen Unterdrückung des arabischen Aufstands würde die Araber in der Region insgesamt dem nationalsozialistischen Deutschland und dem faschistischen Italien näher bringen. Die Folgerung daraus war, dass man die Araber an sich ziehen und sich von den Juden und dem Zionismus distanzieren müsse. Wie Kolonialminister Malcom MacDonald der zionistischen Führung erklärte, rührte die Wende nicht daher, dass die Briten von der Richtigkeit der arabischen Behauptungen überzeugt waren, sondern beruhte auf realpolitischen Erwägungen: es gebe mehr Araber als Juden; die Juden würden sowieso die gegen die Nazis kämpfenden Briten unterstützen; die Araber hingegen könnten sich mit den Nazis verbünden.

    Das brutale Paradox bestand darin, dass just als man sich zum Abrücken von der Appeasement-Politik gegenüber Hitler entschied, das Appeasement gegenüber den Arabern begann. Das war der Grund für die Politik des „Weißbuchs“ von 1939 – die drastische Einschränkung des Rechts der Juden, im Großteil des Landes Israels Boden zu erwerben, und die endgültige Festlegung einer Obergrenze für die jüdische Einwanderung (75 000).

    Diese Politik erreichte ihr Ziel nicht völlig: Der Mufti von Jerusalem, Haj Amin al-Husseini, fand seinen Weg nach Berlin; im Irak brach ein antibritischer und pronazistischer Aufstand unter der Führung von Rashid Ali al-Kaylani aus. Dennoch setzten die Briten die Weißbuch-Politik weiter beharrlich um: Die Zugänge ins Land wurden geschlossen, die britische Marine kämpfte gegen die illegale Einwanderung, und Schiffe, die Juden vor der Nazi-Besetzung retten wollten (wie die Struma u. a.), wurden an ihren Herkunftsort zurückgeführt; ihre Passagiere fanden den Tod, die einen am Meeresgrund, die anderen in den Krematorien.

    Die Schuldigen an der Shoa sind Nazideutschland und seine Verbündeten. Aber der Grund dafür, dass eine unbekannte Zahl von Juden, vielleicht Hunderttausende – und unter ihnen auch mein Großvater und meine Großmutter aus Makow Podhalanski in Polen – nicht gerettet wurden und das Land Israel nicht erreichten, hängt mit der Haltung der Araber zusammen, denen es gelang, in der schwersten Stunde des jüdischen Volkes die Tore zum Land zu versperren. Wer die Aussöhnung zwischen uns und den Palästinensern fördern will, muss darauf bestehen, dass beide Seiten aufmerksam gegenüber dem Leiden des anderen sind, und das gilt für die Palästinenser genauso wie für uns.

    Shlomo Avineri ist Emeritus für politische Wissenschaften an der Hebräischen Universität Jerusalem.

    (Haaretz, 11.04.10)

    Ups, ich lese ja Haaretz. 😀

  2. „Die israelischen Juden wollen ihren Staat nicht verlieren, aber wieso schaffen es die Extremen solch eine Macht zu erhalten?“

    Nun, vielleicht hängt es mit den einseitigen Zugeständnissen der „Moderaten“ zusammen, die leiderleider nicht zu mehr Frieden und mehr Verständigung sondern -sicher ungewollt- zu mehr Gewalt und weniger „Verhandlungsmasse“ geführt haben…

  3. Die sichtweise das Palästinenser die verspäteten Opfer der Shoa sind ist tatsächlich falsch. Da habe ich mich geirrt. Teddy Kollek hat in seinem Buch „Ein Leben für Jerusalem“ schon geschrieben das es immer schwieriger wird einen Frieden mit den Arabern zu erzielen, je länger dies dauert. Dies liegt auch an den Israelis. Die Frage ist nun warum ist dies so. Sicherlich mit an der Religion. Aber die wird doch auch nur von beiden Seiten benutzt. Bleiben wir bei der sichtweise der späten Opfer der shoa so ist die Frage wieso? Die israelischen Juden wollen ihren Staat nicht verlieren, aber wieso schaffen es die Extremen solch eine Macht zu erhalten? Dies ist kein israelisches Phänomen, in Deutschland könnte dies ebenso passieren wenn es zu Streitigkeiten mit den Nachbarn käme. (So muss ich mir immer wieder von einem Vertriebenen anhören das die Polen Oberschlesien geklaut haben).

  4. @Thomas Schmidinger

    „Geschrieben hatte ich in meinem Artikel, dass sich nach der Staatsgründung Israels und der Vertreibung und Flucht eines Großteils der palästinensischen Bevölkerung aus dem neuen Staat viele PalästinenserInnen als verspätete Opfer des Holocaust sahen.“

    Nicht nur, daß die Aussage „palästinensische Bevölkerung verspätete Opfer des Holocaust“ wie auch Herr Pfeifer erläutert hat sachlich falsch ist (der Beschluß auf dem britischen Mandatsgebiet eine nationale Heimstätte der Juden zu errichten wurde vom Völkerbund nach dem 1.Weltkrieg gefaßt, lange vor den Nationalsozialisten und dem Holocaust) – auch die Aussage, die Palästinenser sahen sich“ stimmt so nicht…

    Die Araber Palästinas 😉 begannen nachweislich erst Anfang der 60er Jahre von sich als „Palästinenser“ zu sprechen – und auch das mit den „späten Opfern des Holocaust“ tritt im palästinensischen Narrativ erst sehr spät auf… vielleicht sogar übernommen von den westeuropäischen und nordamerikanischen „Freunden Palästinas“.

  5. „Herr Hagalilwatch“ hat sich ziemlich sicher gefühlt, als er meine Zuschrift einfach löschte. Er war sich seiner Sache so absolut sicher, dass er dachte, damit muss ich mich gar nicht auseinandersetzen. Eine Antwort auf meine Zuschrift konnte er nicht geben. Dass ich mir die Mühe nehmen und mich mit seinem Text auseinandersetzen würde, hat er nicht befürchtet.
    Irgendwie erinnert dieser ganze Vorgang an ein absurdes Theaterstück. Noch vor ein paar Jahren griffen „antiimperialistische“ Fanatiker Thomas Schmidinger, mich und Heribert Schiedel vom DÖW an und unterstellten uns „antideutsch“ zu sein, wobei die einen mich zum Anführer machten, andere wiederum Schmidinger oder Schiedel als solche bezeichneten.
    Und nun das, da „entdeckt“ ein Mensch, der anscheinend aus einer rechtsextremistischen Ecke kommt, dass das DÖW eine „kommunistische Tarnorganisation“ sei. Und nicht genug damit, es hätte in seinem Jahrbuch 2008 auch den Artikel des „Kommunisten“ T.Schmidinger veröffentlicht.
    Seine Mantra wird er vielleicht weiter herunterbeten: „Kommunist“, „verfassungsfeindlich“, „Kommunist“ und glauben, dass man mit solchen Denunziation und Etikettierung eine rationale Argumentation ersetzen kann. Die plötzliche Entdeckung der Liebe zum Judentum und zum Staat Israel bei einem frisch konvertierten Rechtsextremisten führt leider nicht automatisch dazu, dass er auch beginnt kritisch und differenziert zu denken. Vielleicht – das wage ich zu hoffen – wird ihm diese Auseinandersetzung eine Lehre sein und er wird das versuchen, was er bis jetzt versäumt hat. Es ist niemals zu spät.

  6. der betreffende artikel ist interessanterweise plötzlich auf der ominösen seite hagalilwatch verschwunden.

  7. Der sekundäre Analphabetismus scheint wirklich ein gravierendes Problem zu sein, bei Herrn „Hagalilwatch“ und auch bei manchen Postern (nicht bei Karl Pfeifer). Geschrieben hatte ich in meinem Artikel, dass sich nach der Staatsgründung Israels und der Vertreibung und Flucht eines Großteils der palästinensischen Bevölkerung aus dem neuen Staat viele PalästinenserInnen als verspätete Opfer des Holocaust sahen. Dieser Satz sagt etwas über das Selbstbild dieses „Großteils der palästinensischen Bevölkerung“ aus und nichts über die Frage ob sie tatsächlich verspätete Opfer des Holocaust waren. Jeder der deutschen Sprache Mächtige müsste dies eigentlich verstehen.
    Das Problem ist jedoch, dass Leute wie Herr „Hagalilwatch“ nicht nur dieser Sprache nicht mächtig sind, sondern auch den Unterschied zwischen einem analytischen und einem apologetischen Verstehen nicht erkennen können und damit auch mit wissenschaftlichen Texten nicht umzugehen wissen. Insofern ist es völlig sinnlos zu diesem Schmarren weitere Worte zu verlieren.

  8. Selbtverständlich sind die Palästinenser nicht Opfer der Shoah.
    Es gab einen von der UNO Generalversammlung am 29.11. 1947 beschlossenen Teilungsplan, der auch die Errichtung eines arabischen Staates (damals nannten sich nur die Juden Palästinenser und jeder Araber hätte heftig protestiert als Palästinenser angesprochen zu werden) vorsah. Die Araber lehnten das ab, genauso wie sie schon 1937 den Peel-Plan ablehnten. Damals lebten im Heiligen Land ungefähr 600.000 Juden, die eine eigene Sprache sprachen, eine eigene Wirtschaft hatten und alle Strukturen eines Staates schufen und somit das Recht auf Selbstbestimmung hatten auch wenn es keinen Holocaust gegeben hätte.
    Allerdings gab es ein Problem, dass durch den Völkermord der deutsch-österreichischen Volksgemeinschaft geschaffen wurde, es lebten einige Hunderttausende DPs (jüdische Ãœberlebende) in Lagern in Deutschland und Österreich und die drängten darauf, nach Israel zu gelangen. Denn man darf nicht vergessen, dass es auch nach der Befreiung 1945 in Polen, Ungarn und Slowakei Pogrome gegen Juden gab und dass die Nachbarn nicht gewillt waren, das den Juden geraubte Gut zurückzugeben. In dieser Lage war keine Gesellschaft – mit Ausnahme der jüdischen im Heiligen Land – bereit diese Ãœberlebenden aufzunehmen.
    Seit 1947 gab es mehrere Gelegenheiten einen palästinensischen Staat zu gründen, doch im Gegensatz zu den Juden die eine Staatsstruktur aufbauten, ist die palästinensische Elite nur an der Kleptokratie interessiert. Die UNO wieder erkennt im Fall der Palästinenser etwas an, was sonst nirgendwo in der welt anerkannt wird, dass die den Status eines Flüchtlings nunmehr in die vierte Generation vererben dürfen.
    All das hat nichts mit dem Holocaust zu tun, auch wenn eine „antiimperialistische“ Propaganda das einreden will.

  9. Ich habe mir mal gerade die Eröffnungsseite von hagalilwatch angesehen. Das Beispiel Palästinenser sind die verspäteten Opfer der Shoa (was ich genauso sehe) als kommunistisch abgetan wird, dann dürfen wir uns beglückwünschen das die Bundesrepublik den demokratischen Sozialismus doch noch geschafft hat und Herr Westerwelle zwar Randbereiche davon hart bekämpft, aber sich ansonsten auch zu diesem Sozialismus bekämpft.
    So einfach kann sich dann wohl hagalilwatch.wordpress.com als rechtsextreme Seite outen. Nun, irgendwo muss der niedrigere IQ von rechtsextremen doch sichtbar werden. Hier halt ein schönes Beispiel. 😉

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