UN-Bericht: Vorwurf der Menschenrechtsverletzung gegen Israel

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Die UN haben Israel in einem Bericht am Montag erneut schwere Verletzungen der Menschenrechte während der dreiwöchigen Offensive gegen die Hamas im Gazastreifen vorgeworfen. Unter anderem sollen israelische Soldaten einen palästinensischen Jungen als Schutzschild missbraucht haben…

Die Armeeangehörigen hätten den Elfjährigen gezwungen, beim Vormarsch in den Stadtteil Tel al-Hawa in Gaza vor ihnen herzugehen, da auf sie geschossen worden sei. Der Junge habe Gebäude als erster betreten und Taschen öffnen müssen, um die Soldaten vor möglichen Sprengsätzen zu schützen, teilte die UN-Gesandte zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten, Radhika Coomaraswamy, mit. Dies sei ein klarer Verstoß gegen israelisches und internationales Recht. Der Vorfall habe sich am 15. Januar ereignet und sei nur eine von zahlreichen Menschenrechtsverletzungen, die in dem 43-seitigen Bericht aufgelistet seien, sagte Coomaraswamy laut der Tageszeitung „Jediot Aharonot“. Israelischen Soldaten wird weiter vorgeworfen, gezielt auf Kinder geschossen zu haben. Zudem sollen sie ein Haus niedergerissen haben, in dem sich noch eine Frau und ein Kind befunden haben sollen.

Hamas nicht zur Prüfung von Vorwürfen bereit

Auch die Hamas habe sich Menschenrechtsverletzungen zuschulden kommen lassen. Diese müssten jedoch noch von UN-Experten nachgewiesen werden, heißt es weiter. Bislang sei die Hamas nicht bereit gewesen, die Vorwürfe zu untersuchen.

In dem Untersuchungsbericht wird Israel auch dazu aufgefordert, die Blockade des Gazastreifens zu beenden und Palästinensern Bewegungsfreiheit zwischen dem Küstengebiet und dem Westjordanland zu ermöglichen.

Israel: „Bericht ignoriert Terroristen“

Israels UN-Botschafter in Genf, Aharon Leschno Jar, kritisierte den Bericht. Dieser „ingoriert absichtlich die Terroristen und andere Bedrohungen“, denen Israel gegenüberstand, und spiele diese herunter. Dazu gehöre unter anderem der Missbrauch von Palästinensern als menschliche Schutzschilde durch die Hamas sowie der palästinensische Raketenbeschuss auf Israel.

inn

24 Kommentare

  1. Nun, da sie sogar in den Osloer Verträgen „keinen, für die Palästinenser, annehmbaren Vorschlag der israelischen Regierung“sehen, ist es eindeutig sinnlos, ihnen mit Argumenten zu kommen… gegen Hass und Fanatismus sind auch in diesem Fall Argumente nutzlos.

  2. Sie fragten doch selbst danach, woher ich die Information über das Mädchen habe.
     
    Ich denke, unsere Ansichten sind einfach unterschiedlich.
     
    Natürlich kritisiere ich auch Straftaten der Palästinenser. Ich sage jedoch, ich kann Wut und Verzweiflung unter den Bedingungen und unter dem Erlittenen verstehen. Ich erinnere noch einmal an den Ausgangspunkt der Diskussion:

    Ein Bericht der UN über Menschenrechtsverletzungen der israelischen Soldaten.
     
    Ich sehe keinen, für die Palästinenser, annehmbaren Vorschlag der israelischen Regierung, auch nicht in den Osloer Verträgen. Und die Absperranlage? Steht weit auf palästinensischem  Gebiet, bringt ca. 400000 Palästinenser zwischen Israel und der Mauer, trennt sie also vom Westjordanland ab. Umschließt Wasserzugang der Palästinenser und bringt sie auf israelische Seite.
     
    Und zum Ende der Gewalt gehört auch ein Ende israelischer Gewalt.
     
    Israelis blockieren den Luft- See- und Landweg. Lassen keine Waren in den Gazastreifen, Hilfsgüter nur hin und wieder, behalten Zölle und Steuern ein, die der dortigen Regierung zustehen. Sie dringen immer wieder in dieses Gebiet ein, verletzen und morden Menschen, auch Zivilisten.
    Sie hielten die Vereinbarung der letzten Waffenruhe nicht ein, sie hoben die Blockade nicht auf. Und auch in dieser Zeit griffen sie immer wieder Menschen im Gazastreifen an, töteten auch.  Sie zerstören Häuser, lassen den dort lebenden Palästinensern manchmal nur ein paar Minuten zum Rauskommen. Schon einige Male sind Menschen unter den fallenden Häusern begraben worden. Sie schießen scharf, auch auf Kinder oder friedliche Demonstranten und lassen Hilfe für die Verletzten, immer wieder, nicht zu.
     
    Ich denke, hier müssen wir uns nicht mehr weiter austauschen. Jeder kann sich weiter informieren, sich seine Meinung bilden und sie an anderer Stelle zum Ausdruck bringen. Ich wünsche Ihnen ein offenes Herz und einen offenen Geist hierzu.
     
     
     
     
     
     

  3. Das meinst du jetzt nicht wirklich ernst!? Einen Vorfall aus 1949, kommentiert von Ilan Pappe soll beweisen, daß es keinen moralischen Unterschied gibt im Vorgehen der israelischen Armee und der palästinensischen Terroristen?

    „Wer ein Volk über solch lange Zeit unterdrückt, einsperrt, seiner Rechte beraubt, ihm das Wasser wegnimmt, seine Häuser zerstört, foltert und auch tötet, sollte sich über Wut nicht beschweren.“

    Sieht so dein friedlicher Dialog aus?

    Warum geschieht „soetwas“ denn ihrer Meinung nach? Weil alle Israelis blutgeile, Araberhassende Faschisten sind – oder gibt es vielleicht auch das Eine oder Andere auf der arabisch-palästinensischen Seite zu kritisieren? Können sie sich nicht vorstellen, daß die Besatzung den allerallermeisten Israelis zum Hals heraushängt (weshalb es den Rückzug aus Gaza gab und „letztens“ Kadima mit dem eindeutigen Aufrag „Räumung des Westjordanlandes“ gewählt wurde) – sie aber durch das irrationale Verhalten der Palästinenser zu schmerzlichen Konsequenzen (wie z.B. dem Bau der Absperranlagen) gewungen sind?

    Wie erklären sie zum Beispiel, daß die schlimmste Terrorwelle losbrach, nachdem den Palästinensern im Rahmen des Oslo-Prozesses mehr und mehr Souveränität (mit dem Ziel der Eigenstaatlichkeit) übertragen wurde? Warum die Reaktion auf den Rückzug im Libanon und aus dem Gazastreifen (Land für Frieden) nicht aus mehr Frieden sondern aus mehr Gewalt bestand?

  4. Die genannten Websites bauen auf Dialog und suchen friedliche Wege für alle Beteiligten.
     
    Zu dem Mädchen:
    Am 29. Oktober 2003 berichtete die israelische Tageszeitung Ha’aretz aufgrund von Aussagen der Vergewaltiger über folgenden Vorfall:

    Am 12. August 1949 nahm ein Zug Soldaten, der im Kibbutz Nirim im Negev, nicht weit von Beit Hanun, am Nordrand des heutigen Gazastreifens stationiert war, ein zwölfjähriges Mädchen gefangen und sperrten es in seiner Militärbasis in der Nähe des Kibbuz ein. In den nächsten Tagen missbrauchten die Soldaten das Mädchen als Sexsklavin, rasierten ihm den Kopf, vergewaltigten es kollektiv und ermordeten es schließlich. An der Folterung und Hinrichtung des Mädchens hatten sich 22 Soldaten beteiligt. Als ihnen daraufhin der Prozess gemacht wurde, verhängte das Gericht, als härteste  Strafe eine zweijährige Gefängsisstrafe für den Soldaten, der das Mädchen letzlich getötet hatte.

    Auch diese Vergewaltigung führte Ben Gurion in seinem Tagebuch auf, doch die Herausgeber strichen den Eintrag bei der Veröffentlichung.

    Aus: Ilan Pappe, Die ethnische Säuberung Palästinas.

    Ich denke nicht, das es unter Israelis üblich ist, solch etwas  Schreckliches zu tun. Ich glaube eher, die meisten Israelis sind nette Menschen, wie auch die meisten Palästinenser.

    Doch wenn schreckliche Dinge passsieren, müssen sie angeklagt werden, egal wer sie begeht. Der Anfang dieser Diskussion war ein Bericht über Menschenrechtsverletzungen der israelischen Soldaten. Und diese Übergriffe werden seit Jahrzehnten dokumentiert.

    Wer ein Volk über solch lange Zeit unterdrückt, einsperrt, seiner Rechte beraubt, ihm das Wasser wegnimmt, seine Häuser zerstört, foltert und auch tötet, sollte sich über Wut nicht beschweren.

    Ebenso sollten sich die verantwortlichen Palästinenser nicht über die Angst der israelischen Menschen wundern.

    Da wäre eine Kursänderung dringend nötig um Schlimmeres zu verhindern und diese Kursänderung müssen beide Seiten wollen und durchführen.
     

  5. @K. Berg

    Wenn dort erzählt wird, daß es unter Israelis üblich ist „ein Mädchen mit zehn Soldaten zu vergewaltigen und sie dann zu töten, Frauen mit Kindern gezielt zu erschießen“ dann hat das wohl höchstens einen abseitigen Reiz! 😉

    Mal im Ernst, fast alle hier kennen auch die Aussagen und Ansichten „der anderen Seite“ – was ja nicht unbedingt zwingend bedeutet, das auch zu akzeptieren.

    http://www.science.co.il/Arab-Israeli-conflict/cartoons/land-for-peace-20060724.jpg

    „Gush Shalom“ ist vermutlich gut gemeint, nur haben in den letzten Jahren fast alle Israelis begriffen, daß die Realität nicht unbedingt frommen Wünschen folgt… oder haben sie den Eindruck, daß Israels einseitige Zugeständnisse den Israelis wirklich irgendwelche Fortschritte gebracht haben? Und vor Allem, können sie sich aus den letzten Jahren an irgendwelche pragmatischen Kompromissangebote der arabisch-palästinensischen Seite erinnern? Allso etwas anderes als unrealistische Maximalforderungen?

  6. An Jay MC Appell,
    Ihre Diskussionsart geht leider zu sehr unter die Gürtellinie, daher werde ich Ihnen nicht mehr antworten.
    Shalom und Salam

  7. Jaja, aber Entlastendes wird von den fanatischen Israel- und Judenhassern eben einfach nicht zur Kenntniss genommen! Wie sonst ist es zu erklären, daß *heute* im DLF dieser bösartige und verlogene Beitrag laufen konnte!?

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/941762/

    „Die Aussagen der Soldaten deckten sich mit den detaillierten Berichten, die die Vereinten Nationen, das Internationale Komitee des Roten Kreuzes, Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International, Oxfam, Israels Ärzte für Menschenrechte sowie das als seriös und unabhängig einzustufende Palästinensische Zentrum für Menschenrechte in Gaza inzwischen vorgelegt hatten.“

    Offensichtlich müssen Lügen nur dreist genug sein, dann werden sie für bare Münze genommen… 🙁

  8. Am 6. März hat Walter Laqueur einen Artikel im Tachels geschrieben:

    „Benny Morris und die Aussicht auf einen Frieden im Palästina-Konflikt.“

    Das soll sich jeder anschauen, der über dieses Problem diskutieren möchte. Viel besser als die Uni kassel Protokole der Antizionistischer Linken
    http://www.tachles.ch
    Nach Walter Laqueur im Archiv suchen.

  9. @K.Berg

    “ das die Entstehung Israels doch nicht so sauber ist, wie von der israelischen Regierung, über lange Jahre, behauptet.“
    1.
    Na und? Ist die Entstehung Ihres Landes sauberer verlaufen? Das glauben Sie selber nicht. Die Entstehung eines Landes ist immer mit Konflikten und Gewalt verbunden. Schauen Sie sich mal auf die Entstehung von Kosovo, Montenegro, Serbien, Kroatien, Bosnien. Ein Bürgerkrieg und Vertreibung von Milionen Menschen. Im Vergleich dazu ist die Entstehung Israels noch glimpflich verlaufen.

    2.
    „Wer sich mehr über diese Anfangszeit informieren  möchte, kann dies z.B. in dem Buch des israelischen Historiker Ilan Pappe, “Die ethnische Säuberung Palästinas” tun.“

    Anscheiend mussten Sie sich darüber informieren, um sich in Ihren Ressentiments bestätigt zu fühlen.
    Zu Ihrem Wissen. Illan Pappe ist ein profilierungssüchtiges Arschloch und seine Thesen sind in der Wissenschaft stark umstritten.
    3.
    „Auf einer Konferenz der Yitzhak-Rabin-Militärakademie am 1. Februar 2009 in Oranim, an der israelische Kampfpiloten, Soldaten und junge Offiziere teilnahmen, berichteten diese ganz klar von anklagbaren Kriegsverbrechen.
    siehe Frankfurter Rundschau vom 20. März 2009: “Mord an Zivilisten”“

    Sie geben sich offensichtlich viele Zeit, um Ihre kranke Phantasie mit fragwürdiger Literatur anzuheizen. Das was Sie schreben ist ein Gerücht, das schneller widerlegt wurde, als es Ihnen lieb wäre.

    K.  Berg, Sie haben überhaupt keine Ahnung von Themen die Sie hier anschneiden. Jeder, der tiefer sich mit den Themen auseinander gesetzt hatte, sieht das auf den ersten Blick.
    Sie lieber Herr  Berg sind ein Beispiel eines desinformierten Israelkritiker.
    Lesen sie die Bücher von Rosenfeld und  Lozowick und dann werden Sie andere Wahrheit erfahren. Wenn Sie an der Wahrheit überhaupt interessiert sind. Was ich aufgrund ihrer unqualifizierten  Beiträgen eher bezweifeln muss. Sie haben ein psychisches Problem Herr Berg. Das ist ein klinisches Problem.

  10. An JayMCAppel und willow,
    bei einem Amoklauf wird sich ganz klar die Frage gestellt: „Wie kam es dazu?“
    Dieses Fage ist wichtig und berechtigt. Diese Frage kann man sich bei jeder Gewalttat stellen. Dem ersten Selbstmordanschlag in Israel 1994 gingen viele Jahre der Vertreibung und Unterdrückung durch die israelische Seite voraus.
    David Ben Gurion, der spätere erste Ministerpräsident Israels, schrieb 1937 an seinen Sohn Amos:
    „Ich bin sicher, wir werden irgendwann in der Lage sein, in all den anderen Teilen dieses Landes zu siedeln, sei es durch gegenseitiges Einverständnis mit unseren Nachbarn, sei es durch Gewalt. Errichtet jetzt einen jüdischen Staat, selbst wenn es nicht im ganzen Land ist. Der Rest wird im Laufe der Zeit noch kommen. Er muss kommen.“
    zitiert nach Avi Shlaim, The Iron Wall- Israel and the Arab World. London (Allen Lane The Pinguin Press) 2000. Seite 21
    Am 10. März 1948 trifft er sich mit elf führenden Vertreternder der jüdischen Einwanderer in Tel Aviv und sie beschließen die ethnische Säuberung Palästinas. Geführt von Moshe Dayan (später Verteidigungs- und Außenminister), Menachem Begin ( später Ministerpräsident und Außenminister) und Yitzhak Rabin (später Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger) werden 531 palästinensische Dörfer zwangsgeräumt, und dabei viele dem Erdboden gleichgemacht, 800000 Palästinenser fliehen. Dabei kommt es zu Vergewaltigungen, Plünderungen und Massakern.
     
    Anhand von palästinensischen Berichten, israelischen Militärberichten aus dem Militärarchiv und den Tagebüchern Ben Gurions, haben israelische Historiker heraus gefunden, das die Entstehung Israels doch nicht so sauber ist, wie von der israelischen Regierung, über lange Jahre, behauptet.
    Wer sich mehr über diese Anfangszeit informieren  möchte, kann dies z.B. in dem Buch des israelischen Historiker Ilan Pappe, „Die ethnische Säuberung Palästinas“ tun.
    Ein  Buch zum gewaltfreien palästinensischen, wie auch israelischen Widerstandes gegen die israelische Vorgehensweise gegen palästinensische Menschen:
    „Barrieren durchbrechen“ von Sebastian Kalicha, Verlag Graswurzelrevolution.
    Erinnern möchte ich an den Artikel, auf den sich unsere Debatte bezieht. Darin werden ganz klar Menschenrechtsverletzungen durch israelische Soldaten angemahnt.
    Auf einer Konferenz der Yitzhak-Rabin-Militärakademie am 1. Februar 2009 in Oranim, an der israelische Kampfpiloten, Soldaten und junge Offiziere teilnahmen, berichteten diese ganz klar von anklagbaren Kriegsverbrechen.
    siehe Frankfurter Rundschau vom 20. März 2009: „Mord an Zivilisten“
     
    Menschenrechtsverletzungen gehören benannt und angeklagt. Die von Palästinensern, die der Israelis, die von allen Menschen.
    Und von den Verantwortlichen müssen Lösungen auf friedlicher Basis gefunden werden.
     

  11. 22000 zerstörte Gebäude und nur 1200 tote Palästinenser? Welche Armee der Welt geht so  behütsam mit einer Schlangengrube?
    Serdal, Serdal, Sie sollen sich immatrikulieren lassen. Aber um Gottes Willen nicht an der Uni Kassel. Dort wird nämlich das wissenschaftliches Denken zu gunsten von Pali Propaganda ausgetauscht. Es wundert mich immerhin, Herr Serdal, dass jemand wie Sie, die offensichtlich einigermassen die Deutsche Sprache beherrscht weiterhin am Niveau eines Korans denkt.
    Kein Wunder, dass die Moslems eine größe Null in der Wissenschaft sind.

  12. @Serdal:

    22000 Gebäude zerstört? Wer sagt das, die überaus glaubwürdige Hamas-Propaganda?

    Aber selbst wenn es so wäre, bei einer solchen Zahl zerstörter Gebäude  maximal 350 zivile Todeopfer – malen sie sich einfach mal aus, wie viele Todesopfer es gegeben hätte, wenn die Armee eines anderen Staates sich gegen fortgesetzte Angriffe zur Wehr gesetzt hätte…

    Können sie sich noch daran erinnern, daß vor Kurzem die libanesische Armee ein Palästinenser-„Lager“ bekämpft hat? (eigentlich eher eine von hochkriminellen Militanten beherrschte Stadt) Wo blieb angesichts des völlig rücksichtslosen Vorgehens gegen die Zivilisten ihr Aufschrei? Wieviele Häuser wurden zerstört? Und die hatten nicht mal selbstgebastelte Raketen in den Libanon hinein geschossen…

  13. @willow
    Herr Berg hat was verwechselt. Wahrscheinlich geht es um die Vergewaltigung die GIs im Irak begangen haben und dann rechtskräftig in den USA verurteilt wurden. Für solche Dumpfbacken wie Herr Berg ist offensichtlich Shit egal ob es sich um den Irak oder um Israel handelt. Hauptsache weit weg vom Herrn Berg.

  14. „ein Mädchen mit zehn Soldaten zu vergewaltigen und sie dann zu töten“

    Wo haben sie denn diese kranken Vorwürfe her? Normalerweise wird es von Palästinafreunden doch eher als Inbegriff zionistischen Rassismus hingestellt, daß die Soldaten sich zu fein sind, arabische Mädchen und Frauen zu vergewaltigen… was genauso krank ist.

  15. Laut den Angaben, die die Forschungsabteilung des israelischen Militärgeheimdienstes gesammelt hat, wurden während der Operation Gegossenes Blei 1166 namentlich identifizierte Palästinenser getötet. 709 von ihnen wurden als Hamas-Terroristen oder Angehörige anderer Terrororganisationen identifiziert. Außerdem gibt es 162 Namen von Männern, die bislang noch keiner Organisation zugeordnet werden konnten. Darüber hinaus wurden 295 unbeteiligte Palästinenser während der Operation getötet, 89 von ihnen jünger als 16 Jahre und 49 von ihnen Frauen.
    Vielleicht kann Herr Berg zeigen, welche andere Armme kann so ein Kampfhandlungenbilanz im Kampf gegen Terroristen in einem dicht besiedelten Gebiet zeigen.
    Aber für Herr Berg ist eben das wichtigste sich über vermeintliche Menschenrechtverbrechern zu beklagen.
    Herr Berg! Ohne Menschenrechtverletzungen der Terroristen, würde es keine Militärische Aktion in Gaza notwendig.

  16. @Herr Berg,

    was für Unsinn schreiben Sie? Sind Sie überhaupt noch bei Sinnen?
    Anstatt wie ein Besoffener zu fabulieren, halten Sie sich an Fakten.
    Welche Menscherechtverletzungen meinen Sie? Welche Vergewaltigungen?
    Was spielt sich in Ihrer kranken Phantasie ab?
    Normal ist das nicht was sie schreiben. Sie sollen sich bemühen die Menschenrechtverletzungen die Araber täglich begehen zu verurteilen, dann wird kein Grund mehr für eine militärische Intervention der isralischen Armee geben.
    Vielleicht sind sie nur schlecht informiert, aber die Aufgabe der israelischen Armee ist die Verteidigung der israelischen Bevölkerung und nicht die Ausrottung der Palästinenser.
    Und die Aufgabe der Hamas ist die Ausrottung der Juden.
    Also rücken Sie bitte ihren verzerrten Weltbild zu recht, bevor Sie weiteren Unsinn hier verbreiten. Man erwartet schon von Kommentatoren ein Minimun an Wissen. Sonst ist das nur ein Palaver von Dumpfbacken wie Sie.

  17. An Herb Eiteneier:
    Um in einen konstruktiven Dialog zu gehen, ist es wichtig Texte, wirklich zu lesen.
    „Gewalt erzeugt Gegengewalt“ gilt für alle Menschen. Eben auch, wenn Israelis Gewalt anwenden. Und nicht nur, wenn Terroristen sich dieser bedienen.
    Ich glaube nicht daran, dass die israelische Armee behutsamer als andere Armeen mit Zivilisten umgeht. Einen elfjährigen palästinensischen Jungen zu kidnappen und ihn vor sich herzuschicken, ein Mädchen mit zehn Soldaten zu vergewaltigen und sie dann zu töten, Frauen mit Kindern gezielt zu erschießen, gehört verurteilt. Israelische Soldaten sind nicht besser als Soldaten aus anderen Ländern.
    Ich schrieb: „Auch die israelische Seite…. begeht Menschenrechtsverletzungen. Dieses „Auch“ hat seinen Sinn in diesem Satz!
    Ständig dieses aufeinander rumgehacke bringt einfach nicht weiter. Ich widerhole es noch einmal: „Jede Menschenrechtsverletzung gehört angeklagt! Eben auch die der israelischen Soldaten. Und auch israelische Historiker und die Berichte der israelischen Soldaten erzählen von Grausamkeiten, die einfach nicht stattfinden dürfen, benannt und verurteilt werden müssen. Das schließt Grausamkeiten anderer Menschen genauso ein.

  18. @K. Berg:
    Das mit der Gewalt und Gegengewalt sollten Sie den Terroristen mal ins Stammbuch schreiben!
    Ansonsten würde mich mal interessieren, welche Armee sonstwo in der Welt so behutsam mit Zivilisten umgeht wie die Israelis.
    Und warum fordern Sie eigentlich nicht, dass die Terroristen sich an UN-Resolutionen halten? Ihr Kommentar strotzt vor Unkenntnis und ideologischer Blindheit.

  19. @Herr Berg,

    interessante Thesen. Vielleicht können Sie auch die Erläuterung zu Ihrem Vorwürfen liefern:

    „Doch was der israelische Staat seit Jahren mit den palästinensischen Menschen veranstaltet ist falsch und menschenverachtend.“

    Erklären sie mir, welche palästinensischen Menschen meinen Sie? Die Terroristen? Die Terroristenunterstützer und Terroristensympathisanten? Die Selbstmordattentäter? Oder einfach die Hamasgführer?
    Was ist falsch was Israel seit Jahren veranstaltet? Was wäre denn richtig, wenn das falsch ist?
    Beispiele?
    Was ist auch menschenverachtend? Beispiele?

    „Zudem bringt Gewalt  Gegengewalt.“

    Da haben Sie Recht. Die Gewalt die Hamas gegen Israel ausübt bringt als Antwort die Gegengewalt. Würden die Araber aufhören mit der Gewalt gegen Israel, würde es auch aus der israelischen Seite keine Gegengewalt geben. Können Sie mich folgen?
    „Auch die israelische Seite begeht seit ihrem Bestehen schreckliche Menschenrechtsverletzungen und zeigt mit dem Finger doch immer nur zur anderen Seite hin.“
    Sie können das auch so formulieren:
    „Auch die arabische  Seite begeht seit Jahrzehnten schreckliche Menschenrechtsverletzungen und zeigt mit dem Finger doch immer nur zur anderen Seite hin.“
    Oder sehen Sie keine Menschenrechtverletzungen auf der arabischen Seite? Und wissen Sie was, die arabischen Menschenrechtverletzungen sind viel größer und schrecklicher als die israelische. Weil sie sich gezielt gegen israelischen und arabischen Zivilisten richten.

    „Solange dies so weitergeht, von beiden Seiten her, wird dieses furchbare Spiel Israel/Palästina weitergehen, mit sehr ungleich verteilten Karten.“

    Was so weiter geht?

    Wessen Karten sind schwacher? Die von 7 Mio. Israelis oder die von 300 Mio. Araber und 1,2 Miliarden Moslems die sich als Feinde des Israels bezeichnen?

    „Israel muss sich endlich mindestens an UN-Resulationen halten.“

    Müssen sich die Araber nicht an UN-Resolutionen halten?
    An welche UN Resolutionen, die Völkerrecht verbindlich sind, hält sich Ihrer Meinung nach Israel nicht? Können Sie die aufzählen?
    Wissen Sie vielleicht auch, an welche UN Resolutionen halten sich die Araber nicht?

  20. Jeder Krieg ist Terror und jede Menschenrechtsverletzung gehört verfolgt und angeklagt.
    Antisemitismus gibt es und muss bekämpft werden. Doch was der israelische Staat seit Jahren mit den palästinensischen Menschen veranstaltet ist falsch und menschenverachtend.  Zudem bringt Gewalt  Gegengewalt.
    Auch die israelische Seite begeht seit ihrem Bestehen schreckliche Menschenrechtsverletzungen und zeigt mit dem Finger doch immer nur zur anderen Seite hin.  Solange dies so weitergeht, von beiden Seiten her, wird dieses furchbare Spiel Israel/Palästina weitergehen, mit sehr ungleich verteilten Karten.
    Beide Seiten müssen sich zusammen setzen und schauen, wie es für beide Völker gut sein kann. Israel muss sich endlich mindestens an UN-Resulationen halten.
     
     
     

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