Livni bleibt bei Absage an Netanjahu

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Die Kadima-Vorsitzende Zippi Livni hat eine Mitarbeit in einer Regierung unter dem Likud-Chef Benjamin („Bibi“) Netanjahu erneut abgelehnt. Als einen Grund nannte sie die Weigerung des designierten Premierministers, die Formel „Zwei Staaten für zwei Völker“ in die grundlegenden Richtlinien der Regierung aufzunehmen…

Wie die Zeitung „Jediot Aharonot“ berichtet, kamen Livni und Netanjahu am Freitag in einem Tel Aviver Hotel zusammen. Nach dem etwa zweistündigen Gespräch sagte die israelische Außenministerin: „Ich kam, um mich ein zweites Mal mit dem Likud-Vorsitzenden zu treffen, um von seiner Vision zu hören und davon, wie er sie umsetzen will. Israel steht vor Herausforderungen. Ich sagte ihm, Kadima werde jegliche richtige Schritte der Regierung unterstützen.“

Die Kadima-Chefin fügte hinzu: „Um mit den Herausforderungen zurechtzukommen, wollte ich drei grundlegende Dinge. ‚Zwei Staaten‘ ist kein leerer Slogan. Es ist der einzige Weg für Israel, um jüdisch zu bleiben und Terror zu bekämpfen. Es ist eine grundsätzliche Frage. Wir haben die Angelegenheiten diskutiert. Ich habe dabei von Bibis Seite keinerlei Verpflichtung gesehen. Das Treffen endete ohne jegliche Vereinbarungen, und wir können kein Teil von Netanjahus Regierung sein.“ Livni versicherte, als „verantwortungsvolle Opposition“ tätig zu sein.

Netanjahu wies darauf hin, dass er sogar im Wahlkampf eine Regierung der nationalen Einheit versprochen habe. „Ich habe an Frau Livni appelliert und ihr das erzählt. Einheit ruft zu Kompromissen auf. Ich wollte Kompromisse zu ihren Gunsten eingehen – ich schlug ihr vor, dass wir die Grundrichtlinien zusammen formulieren, und dazu bot ich ihr die gleiche Anzahl von Ministerposten an.“

Er habe auch Verhandlungen mit den Palästinensern angekündigt, so Netanjahu. „Und ich habe gesagt, dass wir eine Zivilheirat und auch ein Änderung des Regierungssystems fördern würden. Ich glaube, die Lücken können überbrückt werden. Ich stieß von ihrer Seite auf eine völlige Ablehnung einer Einheit und eine Weigerung, Teams zu bilden. Ich habe bei Livni keine Bereitschaft für einen Einheit gesehen.“

inn, 27.02.2009

4 Kommentare

  1. Gerne gab sich Livni als Frau und Mutter Israels. Doch Israels Mutter ist Rachel. Wir lesen gerade heute in der Schrift heute von Rachel. Heute ist dies der Toraabschnitt und heute ist das Volk in großer Not.
    Doch der Gott Israels hält seine Hand über sein Volk und sein Land, wie es seine Tora lehrt. Und er schickt Heilung. Doch wir müssen es erkennen, dass es nur die Nationalistischen Kräfte sind, die Israel vor den Gefahren der Gegenwart retten können.
    Es ist heute nicht die Zeit für Ideale.
    Der Feind ist stark und Israel ist alleine. Selbst im US-Judentum sind die Friedensfreunde die Mehrheit.
    Deshalb will Bibi eine breite Regierung. Alle Parteien, alle jüdischen-zionistischen Parteien, jedes jüdische Empfinden soll sich hinter ihm einordnen.
    Seine wahrhaft jüdische Seele strebt mit jedem Wort seiner Äußerungen danach. Und das Volk, die Nation, diese starke Nation, sthet hinter ihm.

    Wie kann man behaupten, dass das Volk gesagt hat, dass es eine enge Rechte will? Das Volk will eine Nationale Erhebung in breiter Front. Zippi verweigert sich dem Ruf der Stunde. Barak selbst hat gesagt Rabin war Israels Untergang! Auch er sollte sich einer breiten Front anschließen, doch seine Partei setht nicht zu ihm.
    Zu viele hängen noch in den Traumwelten eines Rabin, eines Peres. Auch Liebermann hat öffentlich betont, dass er eine breite Macht will. Nur diese starke Macht kann diese beiden starken Männer zu starken Weisern in schwerer Zeit machen. Netanyahu und Liebermann sind bereit. Und sie haben den Segen der geistigen Oberhäupter und der Mutter Rachel!

    Aus dem Beobachter Zions

  2. Diese Ausverkäufer die dem Apeasement das Wort reden sind, ja, man kann, ja, man muss es sagen, Verräter am Zionismus. Verräter an Israel. Jedes sachliche Reden wird zum Gewäsch, wenn es gilt Apeasement als den Weg in die Vernichtung, als den Weg nach Auschwitz zu geiseln.
    Zwar wird Kadima nicht nur in der Regierung, ja sogar in der Opposition, nur Probleme mit sich bringen und es dem gewählten Oberhaupt der Regierung Israels schwer machen. Aber gerade deshalb sind deutliche Worte wichtig. Nein zu Auschwitz. Nein zur Teilung Jerusalems, Nein zur Aufgabe, Nein zur Kapitulation, Nein zum Selbstmord!

  3. Es hat keinen Sinn, lange Gespräche mit Livni und ihren Freunden zu führen. Der Versuch die Linken und Lauen an der Regierung zu beteiligen, und ihre harten Bedingungen zu erwägen, ist fehl am Platz. Denn sie sprechen ja von der „Zwei-Staaten Vision“, von einem Rückzug vom Golan, von Judäa und Samaria, und von der Teilung Jerusalems.

    Henryk Broder sagte „Hurra wir kapitulieren!“. Das ist die Politik dieser Lauen, die die Schwäche betonen. Die an Hirnerweichung leiden und schon „Visionen“ haben.

  4. Es sei dem von GOTT dem Höchsten gesandten Netan-JaHU zugerufen. Erhebe dich! Voran zum Ruhme von Volk und Staat. Halte fest am Land, am Boden Israels, zugeschworen vom Höchsten, dem Herrn der Heerscharen! ZEBAOTH!

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