Hamas jagt PLO-Anhänger: Zahlreiche Hinrichtungen

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Angebliche „Kollaborateure des Zionismus“ werden im von der Hamas kontrollierten Gaza-Streifen zur Zeit „standrechtlich“ erschossen. Erschießungskommandos durchstreifen zahlreiche Ortschaften auf der Jagd nach Anhängern der Fatah (PLO). Oft genügt ein Bild des ehemaligen PLO-Chefs Arafat, um ganze Familien zu verhaftem.

In Dschabalija haben Ordnungshüter der Hamas sechs Palästinenser hingerichtet. Sie warfen den Männern vor, mit Israel kollaboriert zu haben. Unter anderem sollen die Männer der israelischen Armee geholfen haben, Ziele der Hamas zu orten. Alle sechs hätten die ihnen vorgeworfenen Taten im verschärften Verhör gestanden, wie die israelische Tageszeitung Jedioth achronoth meldete.

Augenzeugen zufolge seien unter den Getöteten drei Brüder. Diese seien auf offener Straße erschossen worden. Vertreter verschiedener palästinensischer Organisationen hätten den Bericht bestätigt. Nach weiteren Berichten wurde ein Fatah-Anhänger zur Hinrichtung geschleppt. Als sein Vater zu weinen begann, wurde auch der 70-jährige erschossen.

9 Kommentare

  1. Zitatvon danubius: „Alle sog. humanitäre Stimmen sind voellig unglaubwuerdig, sie sind Ausgeburt des larvierten Antisemitismus.“

    Man sollte nicht ständig derart argumentieren, es entwertet das Wort, auch sind hämische Bemerkungen a’la „Selbstzerfleischung“ (zumal auch die Gründung Israels untereinander „Probleme“ bereitete), wenig dienlich.

    Welche Pläne aber hat Israel, wenn die Hamas beseitigt ist?
    Wie wäre es zB mit der Zusicherung ausreichend Wassers und der Aufbau der Infrastruktur (Kanalisation usw (können sich ja EU udn arabsiche Liga finanziell beteiligen)?

  2. Es ist doch nirgendwo die Rede von Kamerateams.
    Aber prinzipiell hast du sicher recht. Die Annahme der Propaganda muss dann aber auch für beide Seiten gelten.

  3. Guten Tag,
    zu den Bericht der angeblichen Hinrichtungen in einem israelischen Blatt kann ich nur hinzufügen,das es vollkommen unglaubwürdig ist.In Zeiten eines Krieges werden beide Seiten psychologische Kriegsführung praktizieren,d.h. Verluste beim eigenen Militär werden kleingerechnet und Horrormeldungen der Gegenseite erfunden oder aufgebauscht.Dazu zählt die Meldung der Hinrichtungen.Die angebliche Quelle ist keine.Seit wann befindet sich irgendein westliches Kamerateam im Gazastreifen,speziell das ZDF berichtet ausschließlich aus Israel.Israel hat ja verboten,das unabhängige Journalisten nach Gaza dürfen.Warum wohl?Wer nicht zu verheimlichen hat,braucht so eine Maßnahme nicht.Wer seine eigenen Vorurteile bestätigt werden will,gibt sich mit solch einer Quelle zufrieden.Na dann Gute Nacht-

  4. […] In Dschabalija haben Ordnungshüter der Hamas sechs Palästinenser hingerichtet. Sie warfen den Männern vor, mit Israel kollaboriert zu haben. Unter anderem sollen die Männer der israelischen Armee geholfen haben, Ziele der Hamas zu orten. Alle sechs hätten die ihnen vorgeworfenen Taten im verschärften Verhör gestanden, wie die israelische Tageszeitung Jedioth achronoth meldete.” Quelle […]

  5. Die palästinesische Revolution ist gerade dabei ihre eigenen Kinder zu fressen. Was soll man dazu noch sagen? Vielleicht nur: „Guten Appetit“

  6. „Irgendwie“ erinnert dies an die letzten Zuckungen des „Tausendjährigen Reiches“, vor allem aber an die sich immer wieder bestätigende Selbstzerfleischung von Terror-Regimen.

  7. Hier sieht man, mit wem man es zu tun hat. Ich hoffe nur, dass die israelische Armee in Gaza ordentlich aufräumt. Alle sog. humanitäre Stimmen sind voellig unglaubwuerdig, sie sind Ausgeburt des larvierten Antisemitismus.

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