Doppelmoral: Wer kommt viel teurer als die Talmudschüler?

Die Ähnlichkeit ist verblüffend: Zwei engstirnige und arrogante Bevölkerungsgruppen, verschiedene und zuweilen merkwürdige, einflussreiche Minderheiten mit autoritativen Führern und beide mit ihren eigenen Gesetzen und Normen. Die Siedler und die Haredim (Ultraorthodoxe). Erstere sind – ohne Ostjerusalem – etwa 300.000 stark, die letzteren etwa 700.000, einschließlich der haredischen Siedler…

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„Wir müssen aus der Opferecke raus“

Das von der taz in die Wege geleitete Streitgespräch von Iris Hefets und Stephan Kramer, stand unter dem Titel „Kann Israel jüdisch sein und demokratisch zugleich? Wer spricht für die Juden in Deutschland? Wie weit darf Israelkritik gehen?“…

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Geistesblitze im konservativen Lager: IQ-Tests gegen Einwanderung

Jahrzehntelang – eigentlich bis heute – war es vor allem die CDU/CSU, die verhinderte, dass Deutschland eine vernünftige Einwanderungspolitik betreiben konnte. Stets ging man eher von einem Modell „saisonaler Gastarbeiter“ aus, als davon, dass Einwanderung und Einwanderungspolitik für eine alternde Gesellschaft wie die deutsche dringend notwendig ist. So haben gerade die Konservativen am meisten Verantwortung für eben jene Probleme, die sie immer wieder gerne für populistische Querschläge ausnützen…

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Knesset Komitee stimmt für Aufhebung von Soabis Rechten

In einer stürmischen Sitzung stimmte das zuständige Komitee für eine Empfehlung an die Knesset, die Rechte der arabischen Abgeordneten Chanin Soabi, die an der Friedensflotille nach Gaza teilgenommen hatte, aufzuheben. Sieben Mitglieder des Komitees stimmten dafür, nur ein Abgeordneter von der linken Merez stimmte dagegen…

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Lena – antideutsch gesehen

Wäre ich – was ich Gott sei Dank nicht bin – Mitglied der bisweilen durchaus scharfsinnigen Sekte der Antideutschen, so müsste ich mir nach dem European Song Contest Gedanken machen. Als Antideutscher wäre ich nämlich in meinen Vorbereitungen zur Fußball-WM aufgestört; eingestellt darauf, beim public viewing Fülle und Form der deutschen Nationalfarben zu zählen und kritisch einzuordnen, müsste ich nicht nur eine deutsche Contest-Siegerin zur Kenntnis nehmen, sondern auch, dass in Hamburg und Hannover Orgien des Nationalismus gefeiert wurden…

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Späte Ehrung: Magnus Hirschfeld

Geboren in Kolberg/Kotobrzeg, am 14.5.1868 und gestorben in Nizza, am 14.5.1935. Magnus Hirschfeld, der Sexualwissenschaftler und Sexualreformer, wurde von der antisemitischen Bewegung der Kaiserzeit bis hin zu den Nationalsozialisten durchgängig als Apostel der Sodomie, als jüdischer Rasse­schänder und Sittenverderber angegriffen…

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Warnung: Israels Tyrannei der Mehrheit ist gefährlich

Die einzige Demokratie im Nahen Osten ist vielleicht einzigartig, aber es ist zweifelhaft, ob sie real ist. Ergebnisse einer Umfrage, die in Haaretz veröffentlich wurden, reflektieren, was seit langer Zeit bekannt war: eine Kombination von Ignoranz, ein grundlegender Mangel an Verständnis und eine faschistische Stimmung. Ein übler und gefährlicher Wind bläst in Richtung der Regierung, die von einem Kollaps bedroht ist…

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Arafats ‚Berater für Judenfragen‘ gestorben

Rabbi Mosche Hirsch, selbsternannter „Außenminister“ der radikal-antizionistischen jüdischen Sekte Neturei Karta (Wächter der Stadt) und ehemaliger „Minister für Judenfragen“ im Kabinett Jassir Arafats, ist in Jerusalem im Alter von 86 Jahren gestorben. Er wurde wenige Stunden später am Sonntag begraben. Hirsch, in New York geboren, gehörte einer der kleinsten und zugleich lautstärksten jüdischen Sekten an. Nach Schätzung der Zeitung Haaretz gehören ihr weltweit nur „einige Dutzend Familien“ an…

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