Monat jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern

Der 30. November ist Gedenktag an die Vertreibung der Jüdinnen und Juden aus arabischen Ländern und Iran im 20. Jahrhundert. 850.000 Menschen wurden nach der Staatsgründung Israels gewaltsam vertrieben und enteignet. Diesen Monat widmen wir uns deshalb ihrem Schicksal im #JewishRefugeesMonth…

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Wie die arabische Welt ihre Juden verlor

1945 lebten um die 900.000 Juden in der arabischen Welt. Heute sind es noch um die 4.500. Wie kam es dazu? Antwort auf diese Frage will Nathan Weinstock geben. Der belgische Jurist legte dazu die umfangreiche Studie „Der zerrissene Faden. Wie die arabische Welt ihre Juden verlor 1947 – 1967“ vor. Seine Darstellung reicht indessen nicht nur bis 1947, sondern berechtigterweise gelegentlich bis ins Mittelalter oder noch davor zurück. Und der etwas literarisch klingende Haupttitel will auch nichts romantisieren, sondern ganz im Gegenteil auf einen Umbruch aufmerksam machen…

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Die Allgegenwart der Furcht

Léon Poliakovs dritter Band der „Geschichte des Antisemitismus“ trägt den Untertitel „Religiöse und soziale Toleranz unter dem Islam“. Doch kann man davon tatsächlich als historisch-soziales Phänomen sprechen? Zwar erging es den Juden in der christlichen geprägten Welt des Mittelalters noch schlechter als in der seinerzeitigen islamisch geprägten Welt. Gestattet diese Einsicht aber die Rede von einer jüdisch-muslimischen Toleranz?…

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Die jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Staaten & der arabisch-islamische Antisemitismus

Georges Bensoussans Studie ist ein Einspruch gegen die gerade im deutschsprachigen Raum nach wie vor weitverbreitete Annahme, der Antisemitismus in den arabischen und islamischen Ländern sei ein Resultat des Nahost-Konflikts und der Gründung Israels…

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