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Wenn Christen zu sehr lieben…

Ein kleiner Streifzug durch die blühenden Landschaften der christlichen Nächstenliebe zum Nahen Osten…

Von Ramona Ambs

Manchmal weiß ich nicht, was schlimmer ist: die mit Pace-Fahnen bewaffneten Gegner Israels oder die vermeintlichen Freunde, die mit Kippa verkleidet dreimal täglich ihr Israelfähnchen in den Wind halten.

Beide Gruppen lösen bei mir heftige allergische Reaktionen aus, die besonders schlimm werden, wenn sich Motivation und Sprache der Agierenden aus dem christlichen Glauben speist. Anders gesagt: Israelfeinde und Israelfreunde sind dann besonders schlimm, wenn sie besonders christlich sind und ihren Glauben als Grundlage und Werkzeug für ihre jeweiligen Bezeugungen benutzen.

Ein alt-bekanntes Beispiel für christlichen Israelhass ist die Webseite kreuz.net. Regelmäßig erscheinen dort die aktuellsten Verschwörungstheorien gegen Juden und insbesondere gegen Israel. Vor wenigen Tagen erst konnte man wieder lesen, wie schlimm es, außer den Palästinensern, auch den Christen in Israel ergeht. Unter der Überschrift „Der Holocaust an den Christen macht gute Fortschritte“ berichtet die Webseite von Christenverfolgung und zitiert Berthold Pelster, Menschenrechtsexperte des katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“. Dabei interpretiert man ihn schon mal kreativ nach: „Den langsamen Holocaust des rechtsradikalen Regimes in Israel muß Pelster als Deutscher aus rassenpolitischen Gründen verschweigen.“

Die „Oikoumene“, ein ökumenischer Kirchenrat von 349 Kirchen, hingegen hat ein ganz anderes Image. Laut Selbstbeschreibung wollen diese „gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Das alleine klingt schon gruselig, aber wie fast immer, wenn sich religiöse Motivation und politisches Statement mischen, kommt es noch schlimmer. Ganz aktuell findet man dort das sogenannte Kairos Dokument, eine Erklärung, die wie folgt überschrieben ist: „Die Stunde der Wahrheit: Ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus der Mitte des Leidens der Palästinenser und Palästinenserinnen“. Auf den knapp 19 Seiten findet sich das Wort LIEBE genau 48 mal, das Wort HOFFNUNG 29 mal und GOTT darf sogar 84 mal auftreten. Damit ist dann auch klar, dass das Papier eher als Kirchenpredigt taugt, denn als politisches Dokument. Und auch wenn die Anprangerung palästinensischen Leids ganz sicher seine volle Berechtigung hat, ist die Sicht auf den Konflikt reichlich einseitig, denn „Israel rechtfertigt seine Aktionen, einschließlich der Besetzung, der kollektiven Bestrafung und aller anderen Formen von Repressalien gegen die Palästinenser, als Selbstverteidigung. Unserer Auffassung nach stellt diese Vorstellung die Realität auf den Kopf. Ja, es gibt palästinensischen Widerstand gegen die Besetzung. Wenn es jedoch keine Besetzung gäbe, gäbe es auch keinen Widerstand, keine Angst und keine Unsicherheit. Das ist unsere Sicht der Dinge.“ So einfach ist die Welt. Und so klar der Schuldige: Israel. „Die klare israelische Antwort, die sich jeder Lösung verweigert, lässt keinen Raum für positive Erwartungen. Dennoch bleibt unsere Hoffnung stark, denn sie kommt von Gott. Gott allein ist gütig, allmächtig und voller Liebe, und Seine Güte wird eines Tages den Sieg über das Übel davontragen, dem wir jetzt ausgeliefert sind. Paulus sagt: “Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? (…) Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht, ‘Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag;’ (…) Denn ich bin gewiss, dass (nichts in der ganzen Schöpfung) uns scheiden kann von der Liebe Gottes” (Röm 8, 31; 35; 36; 39).“

Auch bei Pax Christi findet sich das Kairos Dokument auf der Webseite. Eingeleitet mit den schönen und salbungsvollen Worten: „Eine Gruppe palästinensischer Christen und Christinnen (…) veröffentlicht einen leidenschaftlichen und vom Gebet erfüllten Aufruf zur Beendigung der Besetzung Palästinas durch Israel.“ Das wundert nicht weiter, hat Pax Christi den Unrechtsfokus doch auch – entgegen eigener, anderslautender Beteuerungen – einseitig auf Israel. Die Deutsche Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung will „handeln aus dem Geist des Friedens und der Versöhnung“. Dabei organisiert man bisweilen höchst Zweifelhaftes. Nicht nur die Beteiligung an der auch von rechtsextremen türkischen Gruppen mit organisierten Gazaflotille, deren erklärtes Ziel es war, Israel als Unrechtsstaat darzustellen, ist -diplomatisch formuliert – problematisch. Jedenfalls war diese Aktion ganz sicher nicht dazu geeignet, zu versöhnen oder gar Frieden zu stiften.

Ganz aktuell hat Pax Christi eine Palästina-Solidaritätskonferenz mit organisiert, die wie folgt angekündigt wird: „Wer im Zuge des Oslo-Friedensprozesses während der 90er Jahre auf eine Zwei-Staaten-Lösung hoffte, machte die Erfahrung, dass keine der etablierten israelischen Parteien bereit war, einen lebensfähigen palästinensischen Staat zu akzeptieren.(…) Als praktische Konsequenz wollen wir die Möglichkeiten diskutieren, von der Bundesrepublik aus den zivilen Widerstand der Palästinenser gegen Besatzung und Diskriminierung zu unterstützen.“ Aha. Schön und gut, aber glaubt man denn ernsthaft, dass derlei „Handeln im Geist der Versöhnung“ ist? Muss eine sehr eigene, christliche Interpretation dieser Handlungsmaxime sein…

Ein weiterer „Ruf zur Versöhnung“ ertönt aus einer anderen, quasi der gegenüberliegenden christlichen Ecke. Dort stehen Christen mit „einem Herz für Israel und die jüdischen Menschen“. Das Herz für Muslime muss irgendwie abhanden gekommen sein, zumindest kommt es innerhalb dieser christlichen Nächstenliebe nirgends vor. Dafür aber gibt’s „palästinensische Gewalttäter“ und ein bisserl Islamisierungsphantasien. Die „Christen an der Seite Israels“ sind wohl die Bekannteste dieser Gruppierungen, die sich regelmäßig durch israelsolidarische Aktionen profilieren wollen. Doch die Israeldemonstrationen und Kongresse der christlichen Brüder und Schwestern waren bereits im Jahr 2002 vielen Juden ein Ärgernis. Denn „die Demonstranten, die israelische Fahnen schwenkten“ und sich durch ihr Äußeres jüdisch gaben, „waren zumeist fundamentalistische Christen, die einen palästinensischen Staat ablehnen und glauben, dass die jüdische Kontrolle über das biblische Land Israel eine Voraussetzung für die Rückkehr Jesu ist.“

Der „Wächterruf“ nimmt offiziell weniger an Demonstrationen und Kongressen teil. Diese christliche Gruppe betet aber für diese Konferenzen (z.B. für den erfolgreichen 1. Deutschen Israelkongress in Frankfurt/Main unter dem Motto „Gemeinsam für Israel“ am 31. Oktober 2010) und natürlich auch für Israel. Denn: „Tröstet, tröstet mein Volk, spricht Euer Gott“ (Jes. 40,1). Nichtjüdische Menschen, die an den Gott Israels glauben, werden von Gott selbst ermutigt, Israel zu trösten. Für wen könnte diese Aufforderung mehr Gültigkeit haben, als für Christen aus Deutschland, nach dem Leid, das unser Volk dem jüdischen Volk zugefügt hat?“ Aber der Wächterruf will nicht nur trösten, er will auch über das Volk Israel wachen: „Die geistliche Verbundenheit dieser deutschen Gebetsbewegung mit Israel drückt sich nicht zuletzt im Namen aus. Der Name „Wächterruf“ ist angeregt durch die Bibelstelle aus Jesaja 62,6-7 :O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!“ Offenbar hat sich in diesen Kreisen noch nicht herumgesprochen, dass die realen Erfahrungen des Volkes Israels mit deutschen, christlichen Bewachern in der Vergangenheit- nun, sagen wir mal- nicht die Besten waren. Aber offenbar macht es Spaß, Bewacher von Juden zu sein. Und wenn man sogar noch ein Bibelzitat dazu parat hat!

Der November-Gebetsbrief des Wächterrufs stammt von Harald Eckert, dem Vorstandsvorsitzenden der “Christen an der Seite Israels”. Zu Beginn steht eine Wächter-Warnung : „Dieser Gebetsbrief ist vertraulich und dient ausschließlich als Hintergrundinformation zu Gebet und Fürbitte“. Klingt ja spannend. Christliche Gebete für Israel sind vertraulich und geheim? Warum nur? Betrachten wir also mal dieses „Gebet“: „Die Entwicklungen des Jahres 2010 zeigen im Rückblick: Der Druck auf Israel verstärkt sich. Die Gegner bzw. Feinde Israels rücken näher zusammen, zum Beispiel Türkei und Iran. Islamisten und Linke. Gerade die Flotilla-Ereignisse im Frühjahr haben dies gezeigt. Die einzige richtige Reaktion der Freunde Israels darauf muss sein: Auch wir rücken enger zusammen.“ Oha – solche Gebete kannte ich noch gar nicht. Aber es geht noch weiter: „Der größte Teil der Welt setzt die israelische Regierung unter erheblichen Druck, Land abzugeben und den Bau von Wohnungen in Jerusalem einzustellen. Lasst uns beten, dass Gott dieser Regierung – und besonders PM Netanyahu – Kraft, Weisheit, Entschlossenheit und den Schutz schenkt, immer wieder in Seinem Sinne für Sein Volk und Sein Land zu entscheiden.“ Prima, Christen beten für weiteren Siedlungsbau in Israel und nennen das dann Friedensgebet. Andererseits betet der Wächterruf ja für so manch seltsame Sache. Im einem anderen Brief beispielsweise dankt man Gott dafür, dass sich in den letzten „10 Jahren die Akzeptanz eines Nationalbewusstseins auch für Deutsche wieder eingestellt hat“ und man vor „diesem Hintergrund sich wieder traut von einer Leitkultur“ in diesem Land zu sprechen.

Aber es wird noch mehr gebetet. Die „christlichen Freunde Israels“ beten beispielsweise: „Lasst uns den Allmächtigen dafür preisen, dass Er die Kontrolle hat, und dass Er uns bereits durch die Propheten gesagt hat, wie der Ausgang sein wird (Sacharja 12,1–9; 10–13; 14,1–15). Lasst uns dafür beten, dass die Leiter Israels mit Weisheit handeln und von Gott hören, wie sie in den folgenden Tagen militärisch vorangehen sollen. Lasst uns dafür beten, dass Israel als Nation beginnt, den Höchsten Gott mehr und mehr um Führung und Antworten zu suchen, in mitten all diesen internationalen Drucks.“

Das militärische Vorgehen Israels in Gottes Hand? Die christliche Nächstenliebe treibt bisweilen seltsame Blüten. Aber nicht nur für die jüdischen Führer in Israel wird gebetet. (Nicht, dass da Neid aufkommt!) Man betet auch für unsereins: „Bitte beten Sie für die jüdischen Menschen des linken politischen Flügels, dass es unter ihnen ein Erwachen bezüglich des biblischen Mandates für Israel geben möge”.

Bei aller Absurdität darf man jedoch nicht vergessen, dass diese christlichen Gruppen nicht nur im stillen Kämmerlein vor sich hin beten, sondern mittlerweile verstärkt versuchen, mit jüdischen Institutionen zusammenzuarbeiten, Konferenzen zu organisieren und Demonstrationen durchzuführen – und leider lassen sich hin und wieder jüdische und deutsch-israelische Organisationen darauf ein, mit diesen vermeintlichen Freunden Israels zusammenzuarbeiten. Zum Glück aber noch immer eher selten. Deshalb fordern die christlichen Freunde ihre Glaubensbrüder und -schwestern dazu auf, diese Gebete zu intensivieren: „Bitte beten Sie für alle jüdischen religiösen Institutionen, damit sie Wege finden, wie sie zum Wohle aller zusammenarbeiten können.“

Der arme christliche Gott hält sich mittlerweile bestimmt alle Ohren zu, wenn er von seinen Schäfchen angerufen wird. So viele widersprüchliche Gebete könnten ja einen Tinnitus verursachen. Die einen Christen beten für die Befreiung Palästinas von den israelischen Besatzern, die andern beten für ein rein jüdisches Israel. Beide Lager veranstalten Konferenzen und betreiben Büros, Zeitungen und Webseiten. Sie organisieren Demonstrationen und Konferenzen, deren Aussagen widersprüchlicher nicht sein könnten.

Eins jedoch haben israelkritische und israelsolidarische Christen gemeinsam: sie missbrauchen biblische Verheißungen für ihre jeweils eigene Mission. Und schon allein deshalb sollte man diese Gruppen ausschließen. Solange diese christlichen Splittervereine auf Kirchentagen, Israelkonferenzen oder Palästinademonstrationen ein Forum bekommen oder man gar mit ihnen gemeinsam derlei vorbereitet, verschafft man ihnen eine Legitimität, derer sie nicht würdig sind. Und man verschafft ihnen die Möglichkeit, ihre abstrusen Ideen in Form von Flugblättern und Broschüren unters Volk tragen zu können. Dabei gehören diese Anliegen in religiöser Verkleidung nun wirklich in ein stilles, oder besser schalldichtes Kämmerlein, meinetwegen verpackt in ein einsames Gebet…

Mehr zum Thema:
http://juden.judentum.org/
http://www.hagalil.com/israel/fundamentalismus/nai.htm

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70 comments to Wenn Christen zu sehr lieben…

  • Robert Schlickewitz

     
    Berthold Pelster (* 31. März 1962) ist Leiter Filiale Münster bei Kirche in Not.

    Berthold Pelster, der aus Coesfeld in Westfalen stammt, … Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre arbeitete er elf Jahre in Düsseldorf im Bereich „Unternehmenssteuerung“ bei einem weltweit operierenden Finanzdienstleistungsunternehmen, davon acht Jahre in leitender Funktion.
    Pelster ist Experte für die Beziehungen zwischen der russisch-orthodoxen und der katholischen Kirche in Russland und für das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Christentum und Islam in Afrika, besonders in Nigeria…
    Pelster … leitet seit Januar 2001 die Filiale Münster von „Kirche in Not“. In dieser Außenstelle der deutschen Sektion ist Herr Pelster für den gesamten norddeutschen Raum zuständig. Er hat die Aufgabe, durch vielfältige Kontakte mit Pfarrgemeinden, christlichen Gruppierungen und engagierten Christen auf die Notlagen von Christen in vielen Ländern der Welt aufmerksam zu machen…

    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Berthold_Pelster

  • Prego

    Nachträglich bin ich ja sehr froh nicht auf diesem Israelkongress gewesen zu sein, den ich zunächst für eine gute Sache hielt. Aber ein Blick ins Gästebuch offenbart doch auch, wes Geistes Kind da offenbar einige Israelenthusiastiker sind:
    http://www.israelkongress.de/gb.html
    “Ich mag Israel, weil ich nicht will, dass die moslems den Krieg gewinnen, sagt Gast 88.”
    Oder:
    Ich mag Israel, es als Christin meine Pflicht ist. Ich glaube an Gottes Plan fuer sein Volk und staune, wie sich Prophezeihungen der Bibel bereits erfuellt haben.
    Ich mag Israel, in meinem Herzen ist ein brennender Busch, Feuer der ewige Liebe Gottes zu seinem Volk, die nie erloescht. Freunde Israels werden sich an dem Feuer erwaermen, die Feinde aber ihre Finger verbrennen.
    Wer solche Freunde hat,…

  • Wahrheit

    Zitat: “Ein alt-bekanntes Beispiel für christlichen Israelhass ist die Webseite kreuz.net.

    Kreuz.net ist keine offizielle Homepage der kath. Kirche. Ein “privater Verein” steckt dahinter und in Zeiten des Internet kann bekanntlich jeder seine Seiten nach “seinem Geschmack” füllen. Fakt ist, dass kreuz.net eindeutig VORKONZILIAR ist und somit u.a. in Bezug auf die Position zu anderen Religionen (Dokument Nostra Aetate: Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen) nicht der offiziellen katholischen Lehre entspricht.

  • Piet

    Bzgl. dieses unsäglichen Kairos Dokuments möchte ich aber doch gerne auf die Stellungnahme von Pfarrer Dr. Michael Volkmann verlinken, die mir nicht ganz unwichtig erscheint. Ihre Allergie gegen eine all zu heftige Umarmung durch die genannten Institutionen kann ich allerdings gut nachvollziehen. ;)

  • Wahrheit

    Frau Ambs, zum Abschluss eine Frage – wenn ich darf:
    Und auf welche Weise und wie oft beten Sie?
    (Aber ich gehe natürlich davon aus, dass Ihre Gebete viel, viel, viel gottgefälliger sind – wie könnte es auch anders sein!)

  • Heiko David Schaldach

    Ach eine Herzerfrischende Einleitung zum Artikel. Seh ich hundert Prozent auch so.
    Mit extrem auftretenden katholische Christen hatte ich auch meine Erfahrungen.
    In einem katholischen Forum waren sie 3 Monate lieb und nett. Sie hatten mich eingeladen um über das Judentum etwas zu erfahren. Ich bin kein Rebbe, aber ein paar Fragen kann man ja ruhig beantworten. Auf einmal kam die Frage an mich, wie ich ein Land lieben könnte von “Kindermördern”. Hollo. ich dachte ich höhr nicht richtig. Und das von festen Mitarbeitern von diesem katholischen Forum was Rom fest untersteht. Da der Staat Israel die Kosten eines Schwangeschaftsabruchs während der Militärzeit übernimmt. Natürlich wußten sie auch nicht das es in Israel eine Demokratie gibt. Seid dem bin ich geheilt vom Chrislich-jüdischen Dialog. Muß aber eingestehen, das meine Freunde mich vorher gewarnt hatten.

  • Bülent Yilmaz

    Dieser ganze verkommene Religions-Müll stürzt die Menschheit früher oder später noch ins Verderben. Alle 3 Weltreligionen sind gleichermaßen verkommen und werden von Machthungrigen Verrückten missbraucht. Der Mensch findet sein Heil nur in seinem eigenen Glauben und indem er selber die Bücher studiert (egal welche Religion).
    Alle Prediger und Möchtegern-Gelehrten lehren einseitig und versuchen IMMER zu bekehren.

    Es wird Zeit aufzuwachen und sich auf die wahren Werte wie Güte, Toleranz, und Nächstenliebe zu besinnen. Die Auslegung und politische Nutzung von Religionen hat dem Planeten nichts anderes als Unglück, Tod und Blutvergießen gebracht.

    Hört endlich alle auf zu bekehren Betet zuhause und lasst alle Menschen das Glauben was sie wollen.

    Ich kanns nicht mehr ertragen.

  • jim

    Kreuz.net ist keine offizielle Homepage der kath. Kirche.
     
    Das ist allgemein bekannt. Der Kontext allerdings, in dem diese Seite beispielhaft angeführt wird hier, ist ein anderer.
     
    Aber was anderes, nur weil es mich interessiert: Sie posten hier schon geraume Weile unter dem vielsagenden Nick “Wahrheit”. Nun meine Frage – was wollen Sie damit zum Ausdruck bringen und was ist nicht nur, aber insbesondere in obigem Zusammenhang, insbesondere das Kommen eines Erlösers und Israel betreffend, für Sie – Wahrheit.

  • Vielen Dank für den sehr informativen Text. Sehr seltsam, dass (vermeintlich?) christliche Haltungen zu Israel entweder Hass oder aber fast schon stalinistische Hingabe zeitigen. Geht es nicht auch jenseits von Entweder/Oder? Entweder Israel oder Palästina? Entweder Hass oder “Liebe”? Sehr bedauernswert, dass Pax Christi Abschied genommen hat von der Position der Doppelten Solidarität! Mir erscheint es – eine kritische Anmerkung muss denn doch sein – die Darstellung des Kairos-Dokumentes durch die Verfasserin als nicht fair und ohne jede Berücksichtigung des politischen Kontextes.Bibelauslegung – will sie sich abheben von fundamentalistischen Herangehensweisen – muss den jeweiligen Kontext, d.h. u.a. auch die äußeren politischen, kulturellen, sozialen Bedingungen, unter denen Bibellektüre betrieben wird, in den Blick nehmen. Ramona Ambs gesteht mit ihrer Aburteilung des Kairos-Dokuments palästinensischen Christen diesen Kontext eben nicht zu.

  • Rudi

    Man hats nicht leicht.
    Ist man Alt oder Neunazi ist man Feind. (Das zu Recht!!) Ist man als Christ  pro Israel, wird man mit obigen Leuten auf eine Stufe gestellt. Zugegeben, es gibt unter den Christen schon einige seltene Vögel, aber wo gibts die nicht? Deshalb alle wohlmeinenden Christen mit  Antisemiten gleich zu stellen, ist schon starker Tobak! Also neutral sein und der Gleichgültigkeit das Feld überlassen.? (Das ging in den 30-gern schon mal daneben.)  Euch Ultralinken kann man eben nichts recht machen, (Wenn ihr dann noch jüdisch seid, habe ich das Gefühl, ihr seid gegen euch selbst) :-)
    Wenn ich demnächst einmal wieder für Israels Existenzrecht eintrete, werde ich euch vorher um Rat fragen …
    Nachsatz: Eben lese ich die Überschrift: Wiener Chuzpe und Tinnef; da gehört es auch hin. Übrigens: was kam aus Österreich schon Gutes? :-)
    Rudi

  • [...] Aussagen, mit denen Ramona Ambs in ihrer Abrechnung mit dem Verhalten, das hierzulande Christenmenschen in Verbänden zuweilen an den Tag legen, wenn [...]

  • Divara

    Der Text verschweigt ein wichtiges Detail: Das eigentliche Ziel der so genannten “Christen an der Seite Israels” ist die Christianisierung der Juden.

  • Divara

    Der Text verschweigt etwas, was die Christen angeht, die sich so überzeugt an die Seite Israels stellen: Es handelt sich nicht nur um eine fundamentalistische Gruppierung, sondern um eine endzeitliche Sekte. Der Kampf gegen den Islam ist die letzte große Auseinandersetzung, bevor auch die Juden sich dem Christentum zuwenden werden und dann das Ende der Zeiten kommt. Schöne Aussichten!

  • Jane

    ”„Eine Gruppe palästinensischer Christen und Christinnen (…) veröffentlicht einen leidenschaftlichen und vom Gebet erfüllten Aufruf zur Beendigung der Besetzung Palästinas durch Israel.“ Das wundert nicht weiter, hat Pax Christi den Unrechtsfokus doch auch – entgegen eigener, anderslautender Beteuerungen – einseitig auf Israel.”
     
    Es sind halt nicht die Palästinenser, die israelisches Land annektieren, die israelische Häuser zerstören und Land aus israelischem Besitz beschlagnahmen. Die palästinensischen Christen sind davon ganz genauso betroffen, wie die palästinensischen Muslime.
     
    Wenn man anerkennt, dass die Palästinenser real unter der Besatzung sehr leiden, wie es in dem Artikel steht, dann kann man ihnen doch nicht das Recht absprechen, sich gemäß ihres Glaubens, sich an Gott wendend, für ein Ende der Besatzung zu beten und einen entsprechend formulierten Appell zu veröffentlichen.
     
    Sie könnten vielleicht auch für einen gemeinsamen demokratischen Staat beten, aber auch das würde dann wahrscheinlich weder den Israelis, noch Ramona Ambs gefallen.
     
    Sollen sie den Mund halten? – Oder was ist es denn, was Sie politisch korrekt äußern dürfen nach Ansicht der Autorin?
     
    Soll man subjunktionslogisch alle Realitäten dahingehend zurechtrücken, dass am Ende die Formel Schuld 50% Israelis/50% Palästinenser rauskommt, Weil das nicht so weh tut?
     
    Es gibt nur zwei Lösungen – ein Ende der Besatzung oder ein gemeinsamer Staat mit gleichen Rechten für alle Bewohner, ob nun muslimisch, christlich oder jüdisch und es gibt eigentlich nichts was die Palästinenser tun könnten, um der ein oder anderen Lösung zur Verwirklichung zu verhelfen.
     
    Das eine setzt einen weitgehenden Abbau von Siedlunen voraus, aber die gegenwärtige Regierung ist nicht mal zu einem Baustopp bereit und alle vorhergehenden eigentlich auch nicht, das zweite will in Israel wohl auch niemand.
     
    Für die meisten Palästinenser hingegen wären fraglos, auch entgegen manch extremistischer Äußerung in manch traditionalistischer Strömung in ihrem politischem Establishment, heilfroh, ja würden es als die Realisierung eines seit über 40 Jahren geträumten Traums betrachten, wenn die eine oder die andere Lösung endlich Wirklichkeit würde.
     
    Lt. Völkerrecht haben die Palästinenser alles Recht der Welt den Rückzug der Israelis hinter die Grüne Linie zu verlangen, aber die Realität der sich über einen Großteil der West-Bank ausgedehnten Siedlungen macht die Zwei-Staaten-Lösung ja schon jetzt eigentlich kaum noch vorstellbar – also welche Fakten sind es, die Israel da schafft, wie soll man das nennen und was soll man sonst tun, als dafür zu beten, dass das endlich aufhört?

  • Müsli

    “Der Text verschweigt ein wichtiges Detail: Das eigentliche Ziel der so genannten “Christen an der Seite Israels” ist die Christianisierung der Juden.”
     
    Der Punkt ist langweilig. Die christen (auch diese), so wie allen anderne misionierenden Religionen, wollen nicht nur Juden misionieren, sondern schlicht alle. Darauf zu kommen, als wäre es etwas besonderes oder aus der tatsache heraus antisemitisch/antijüdisch, ist ungefähr so wie eltern, die sich an einer roten ampel darüber beschweren, dass jemand rüber geht: eingeständnis einer entindividualisierten gesellschaft. solange die mision auf der freiwilligkeit der zu misionierenden aufbaut, ist daran, auch wenn man juden zu den zu misionierenden sich erdreist hinzuzunehmen, nichts verwerfliches.
    hilfe, ein jude der zum christentum verführt werden könnte! hilfe, das kann ja nur zwang oder assimilationsdruck sein, wenns dann tatsächlich klappt…
     
    “Ist man als Christ  pro Israel, wird man mit obigen Leuten auf eine Stufe gestellt. Zugegeben, es gibt unter den Christen schon einige seltene Vögel, aber wo gibts die nicht? Deshalb alle wohlmeinenden Christen mit  Antisemiten gleich zu stellen, ist schon starker Tobak!”
    lesen, verstehen, schreiben – deine motivation war eine offensichtlich ultralinke gesinnung anzugreifen (dampft der text danach oder fühlst du dich verfolgt?), dabei hast du vergessen zu lesen: es ging nicht darum, dass personen christlichen glaubens, die für israel sind per se antisemiten sind, sondern um christen, die aus ihrem glauben ihre argumentation für israel ziehen. da ist ein feiner unterschied. wenn du den nicht hörst, dann hör wenigstens darauf, dass es unter christen auch seltsame vögel gibt.. deine formulierung. aber an der stelle krankst du genau so wie der artikel (bei letzterem war das schlicht und nachvollziehbar nicht gegenstand des interesses): wenn christen antisemitisch sind, sind sie genau genommen auch antichristlich: bei freud gibt es die sekulare erklärung und bei maurice samuel die der religiösen tradition, die im vatikan auch gilt.

  • MohammedLover

    was regt ihr ungläubigen euch denn so auf, nur der islam kann frieden bringen, da haben christen nun mal nix zu suchen, ihr seid alle nazis und habt die wahrheit von allah nicht erkannt, ihr werdet alle in der hölle schmoren, und wir werden euch in den nächsten 10 jahren schnell dorthin bringen
     
    allahu akbar

  • stehlampe

     
    @ mohammedlover
    das klingt ja richtig super…

    “ihr werdet alle in der hölle schmoren, und wir werden euch in den nächsten 10 jahren schnell dorthin bringen”
    ,,,so stiftet man frieden!!!
    du hast ja keinen plan was frieden bedeuted.

  • Robert Schlickewitz

    Sie könnten vielleicht auch für einen gemeinsamen demokratischen Staat beten, aber auch das würde dann wahrscheinlich weder den Israelis, noch Ramona Ambs gefallen.

    Sollen sie den Mund halten? – Oder was ist es denn, was Sie politisch korrekt äußern dürfen nach Ansicht der Autorin?
     
    schreibt unsere ‘liebe’ Jane.
     
    An allen von uns hagalil-Autoren hat sie etwas auszusetzen, Herrn Pfeifer und Herrn Sahm mag sie kategorisch nicht, mir widerspricht sie regelmäßig und ist zugleich unfähig eigene Irrtümer bzw. Missverständnisse anzuerkennen, vor einem ordentlichen Diskurs läuft sie davon (siehe: EU will “Palästina” anerkennen).
    Nun zeigt sie auch noch Ramona Ambs, dass sie ihr nicht grün ist.
     
    Ja, was sucht denn dann bitte frau auf einer Plattform wie haGalil, wo sie nur auf ungeliebte Autoren und deren ihr verhasste Ansichten stößt?
    Ist’s ein gerüttelt Maß Masochismus oder die so vielen Christen eigene Freude am Missionieren?
     
    Jane, wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor?
    Ihre bisherige Bilanz: Viel (Zeit+Energie) investiert, keine Dividende (ausbezahlt bekommen), denn allzuviele ‘Jünger’ haben Sie ganz offensichtlich nicht gewinnen können.
     
    Wie wollen Sie, wenn Sie so fortfahren, je auf einen grünen Zweig kommen?
     
    Oder sind Sie Fatalistin?
     
     

  • Sam

    Liebe Ramona,
    es wäre bestimmt interessanter gewesen, wenn Du etwas über die jüdische Linke geschrieben hättest – doch das geht wohl schlecht, denn die ist in den 62 Jahren Israel noch widersprüchlicher gewesen, als die Gemaßregelten!
    Liebe zu unserem G:TT heißt auch Liebe zu Seinem WORT, das wir in altem und neuem Bund haben – und das redet nun mal pausenlos von G:TTes Liebe zu uns – den Juden und den Israeliten!!!
    Ich finde, daß wir dankbar für unsere “christlichen” und anderweitigen Freunde sein sollten; auch dann, wenn wir ihre Motivationen nicht immer gleich verstehen, denn wenigstens können wir mit ihnen reden und manches auch bewegen - was ist übrigens Deine Motivation für diesen Artikel???

  • Der obige Artikel ist nicht nur in weiten Teilen sachlich unrichtig, sondern auch regelrecht polemisch bösartig. Und paranoid auch, weil hinter jedem Busch ja eine böse christliche Gefahr lauert.

    Leute, die sich aufrichtig sich mit der deutschen Vergangenheit auseinander gesetzt haben, und echte Freunde Israels sind, werden hier entweder als Dummköpfe oder als Gefahrenherd dargestellt. Christlicher Glaube wird zudem auch nur durch viele enthaltene Formulierungen verunglimpft und in eine fundamentalistische oder rechte (braune) Ecke gestellt.

    Die verschiedensten christlichen Gruppen werden unzulässig in einen Topf geworfen. Eine verkürzte Darstellung der Intentionen dieser Gruppen führt am Ende zum pauschalen Schluss, dass christliche Gläubige ja (wenn es sich nicht gerade um säkulare Namenschristen handelt, die bei gleicher Grundauffassung zu euch gerade noch so als akzeptabel durchgehen) krank und fundamentalistisch im Sinne von gefährlich sein müssen.

    Die Dinge sind 180 Grad gegenteilig dargestellt (möglichweise absichtlich missverständlich?) wie sie in Wirklichkeit sind. Ein Beispiel:

    Wenn ein Gebet zu Gott (vgl. Wächterruf unten) mit Segenswünschen für Israel mit den Bewachern von Juden im KZ auf eine Stufe gestellt wird, ist die Autorin entweder hochgradig erkrankt, oder sie hegt einfach nur pauschale Hassgefühle gegen Christen, mit denen sie nicht klar kommt.

    Viele der Christen, die von euch zu unrecht so angegriffen werden, haben ehrlichen Herzens eine Umkehr in ihrer Grundhaltung entwickelt – und sind wohl einige der wenigen echten Freunde, die Israel noch hat. Die meisten von denen haben zudem eine ausgesproche friedliche Schäfchen-Mentalität und keine Wolfs-Absichten, wie es hier aber suggeriert wird.

    Wenn manches sicher auch glaubensmässig Infantile hier zum Spott freigegeben wird, ok – aber bitte nicht mit falschen Unterstellungen, notorischer Feindschaftspflege und unfairen Zusammenhängen, soviel Einsicht sollte sein…

    Es gibt in JEDER Bewegung sicher einige Abgedrehte, aber ich kenne bei den erwähnten christlichen Pro-Israel-Werken keinen, der sich so gesehen als Jude ausgibt bzw. den Anschein erweckt, als sei er Jude, um irgendwelche Dritten damit zu täuschen.

    Ich finde es sehr schade, dass die Dinge zunehmend bei Hagalil so ablaufen.

  • noch etwas:
    “Der arme christliche Gott hält sich mittlerweile bestimmt alle Ohren zu, wenn er von seinen Schäfchen angerufen wird. So viele widersprüchliche Gebete könnten ja einen Tinnitus verursachen. Die einen Christen beten für die Befreiung Palästinas von den israelischen Besatzern, die andern beten für ein rein jüdisches Israel. Beide Lager veranstalten Konferenzen und betreiben Büros, Zeitungen und Webseiten. Sie organisieren Demonstrationen und Konferenzen, deren Aussagen widersprüchlicher nicht sein könnten.”
     

    Ja, merkwürdig, oder? Aber mal ehrlich: ist das im Judentum oder anderen Religionen viel anders? Vielleicht schon mal auf die Idee gekommen, dass die allermeisten Christen gar keine solchen sind?

    Es ist übrigens genau so wenig ein Zeichen, dass “Christen” für Israel sind oder nicht, wie es auch die Gesellschaft der Wurstverkäufer ist. Der Riss dabei geht durch die ganze Gesellschaft, durch Politik, Gesellschaften, Firmen, Vereine, sogar Familien. Wie kann man also an Christen festmachen, weil es hier Unterschiede im Denken gibt, dass diese falsch oder extrem seien,
    wenn das letztlich überall genau so abläuft, auch wenn es nicht immer so deutlich geäußert wird.

    Und nochmals: mit welchem Recht will man dann – auch nach der geschichtlichen Erfahrung, die die Juden in Europa selbst gemacht haben – Anti- oder Pro-Israelische Christen AUSSCHLIESSEN (von was?), nur weil die eine Meinung haben – und danach handeln und reden?

    Das alles sind Grundwerte unserer Glaubens- und Meinungsfreiheit – und was ihr bei HaGalil hier macht, ist nichts anderes als eine Bekämpfung dieser Freiheit. Wenn alles, was von eigenem Standard abweicht, plötzlich ausgeschlossen werden soll? Was ist das dann bitte für eine Demokratieverständnis?

  • Jane

    Also dieser ‘MohammedLover’ ist garantiert ein Fake – ich denke, dass muss hier mal ganz klar gesagt werden.

  • Jane

    Ach wäre es schön, könnte man diese ganzen Fundis, ob nun christlich, jüdisch oder muslimisch auf den Mars torpedieren, wo sie dann einvernehmlich ihr Amargeddon austragen dürften und den friedlichen Rest der Menschheit in Ruhe lassen könnten – als Siegertrophäe winkt dann ‘der richtige Gott’, denn können sie sich dann zu Hause ins Regal stellen und fortan proklamieren, dass sie aufs richtige Pferd gesetzt haben. Herzlichen Glückwunsch!
     
    Die Charismatiker etc. diese fundamental-christliche Welle, die aus den USA hier rübergeschwabbt ist, hat mit dem Christentum der Amtskirchen so viel zu tun, wie die Chabdniks mit dem liberalen Judentum.
     
    Da stehen sich in wesentlichen Punkten völlig unvereinbare Glaubensansätze gegenüber.
     
    Mir sind Christen, die es sich nicht nehmen lassen, die Situation im Nahen Osten kritisch unter die Lupe zu nehmen und Verhältnisse einfordern, die die Menschenwürde aller Menschen berücksichtigen jedenfalls sehr viel lieber, als diese christlichen Fundamentalisten, die sich nicht scheuen im Kampf und die richtige Deutungshoheit der Bibel, die zentralste Botschaft des Christentums, die Nächstenliebe zu verraten. Krieg mutwillig initiiert ist jedenfalls nichts was sich auch nur annähernd mit den ursprünglich, christichen Werten vereinbar wäre. Und natürlich kritisieren Christen die Zustände in den besetzten Gebieten – es sind doch ihre eigenen Gläubigen betroffen, aber auch wenn es nicht so wäre, gibt es keinen Grund sich den Mund verbieten zu lassen.
     
    Es gibt zweifelsohne an christlichen Institutionen sehr viel zu kritisieren und so kann man auch heute feststellen, dass die in Anspruchnahme religiöser Autorität auch ein Deckmantel sein kann, der vor allem bezweckt ultimativ
     
    R E C H T   haben zu wollen
     
    und den eigenen Unrat vor der Umwelt hinter dem autoritären Nimbus als Stellvertreter Gottes auf Erden zu kaschieren, der keiner weltlichen Institution Rechenschaft schuldig ist, die eigenen egoistischen Motive zu überhöhen und angeblich göttliche Legitimation zu verleihen – der gesunde Menschenverstand hats da natürlich schwierig.
     
    Aber es ist auch interessant, dass man diese Auswüchse bei allen drei abrahamitischen Religionen feststellen kann – sie alle sind ein massives Problem, ob nun fundamentalistische Christen, Juden oder Muslime – im Namen der Religion kann man letztendlich alles rechtfertigen – ob nun Raub und Mord an Palästinenser, Morde an Abtrebungsgegnern oder Kreuzzüge gegen den Islam, oder Selbstmordattentate unter Zivilisten, die Scharia etc – was nichts daran ändert, dass es in allen Religionen auch Gläubige gibt, auf die all das gar nicht zutrifft – im Gegenteil – und die ihren Glauben so leben, dass er tatsächlich ein konstruktiver Beitrag zum Großen Ganzen darstellt. Ich möchte das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, ich bin sicher, dass man Perlen der Weisheit in all diesen Religionen findet und dass es grundsätzlich keinen Grund gibt, irgend jemanden auf Grund seiner Religionszugehörigkeit abschätzig zu begegnen.
     
    Man soll doch schaun, was die einzelnen daraus machen – und danach urteilen, schließlich ist das auch innerhalb allen Religionen höchst unterschiedlich.
    Es ist aber auch leicht zu kritisieren und es ist etwas anderes, etwas positives beizutragen – und da möchte ich eine Lanze für das brechen, was christliche Werte eben auch sind und das Beispiel eines palästinensischen Christen aus der West-Bank anführen:

    ”Daoud Nassar ist Palästinenser, Christi und Friedensaktivist aus Bethlehem. Er kämpft mit seiner Familie seit fast 20 Jahren um ein Grundstück bei Bethlehem, das zu Ehren seines Großvaters “Dahers Weinberg” heißt. Der Kampf ist ein Ringen mit der Israelischen Militärbehörde und der Justiz sowie mit jüdischen Siedlern, die von drei Seiten sein Hügelgrundstück umschließen.

    Anträge für Baugenehmigungen (die noch nie genehmigt wurden) sowie Honorare für Gutachten, Rechtsanwälte und Landvermesser haben bis heute horrende Kosten verursacht. Ein Ende des Prozesses, bei dem es letztlich um die Frage geht: Wem gehört das Land? ist nicht in Sicht. Trotzdem hat Daoud Nassar vor circa zehn Jahren sein internationales Begegnungsprojekt “Zelt der Völker” begonnen. Sein Motto dabei lautet: “Wir weigern und, Feinde zu sein”.
    Das “Zelt der Völker” ist ein internationales Begegnungszentrum, überwiegend für Jugendliche, zur Werbung für Verständigung und Frieden zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen. ”
    Gewaltfreier Widerstand ist aber nicht allein eine christliche Eigenheit.

    http://paxchristi.infodatacom.de/Termin-Einzelansicht.83.0.html?&tx_ttnewstt_news=252&tx_ttnewsbackPid=47&cHash=1e516b0c13

    Gewaltfreier Widerstand findet sich aber auch seit Jahren unter den muslimischen Bewohnern der West-Bank – so demonstrieren die Dorfgemeinschaften in Bi’lin und Bruderus seit Jahren jeden Freitag friedlich gegen die Annexion ihrer Länderein, stets flankiert vom israelischen Militär, dessen Versuche den gewaltfreien Widerstand mit Gewalt zu ersticken bislang keinen Erfolg hatten.

    http://972mag.com/palestinian-non-violent-leader-released-from-israeli-prision/

  • Jane

    In meinem vorherigen Text ist ein Fehler – es sollte heißen Mord an Abtreibungsärzten durch fundamental-christliche Abreibungsgegner -

  • "Liebe mit dem Propheten des Propheten the hole holly night hindurch." Chef Koch

    Die Wahrheit des Herrn erkennt man nicht, sondern liest sie du Wahabit.
    Deswegen hat die islamische Variante der Kreuzfahrer wohl auch Jerusalem nicht gefunden… Wer Karten lesen kann, hätte ansonsten ja auch die Bibel gelesen, aber die hat dir ja Mohamed verdaut auf den Teller geschissen und jetzt spritzt du die Reste des zerkauten auch noch in der Luft herum. Für deinen zehn Jahres Plan sehe ich somit auch erhebliche Schwierigkeiten. Wer schon die Schriften nicht in sein Buch aufnimmt, die vor Mohamed waren, der wird auch in einem Jahr nicht mehr sich an die Kalendareinträge des letzten Jahres erinnern. Im Namen des Propheten hoffe ich, dass du einfach nur die falschen Satiremagazine gelesen hast (wie Eulenspiegel, Muslimmarkt oder Politically Incorect).
     

  • gman

    Nicht wirklich ein guter Artikel. Wenn wir nun alle Juden in den gleichen Topf werfen würden wie Sie das mit den Christen tun? Das ist sehr dumm! Anstatt einfach froh zu sein, dass wenigstens einige Christen noch auf der Seite Israels stehen, beleidigen Sie diese auch noch! Sicher, einige wenige darunter haben einen Spleen. Es hat aber auch viele die einfach Israel als Land und das Judentum als Vater/Mutter-Glauben lieben, Punkt! Wer Ihre waren Feinde sind sehen Sie an dem Eintrag von “mohammedlover” :-)

    • Piet

      @gman: Ich kann nicht erkennen, dass alle Christen in einen Topf geworfen worden wären. Im Gegenteil hat Ramona Ambs doch auf sicherlich ironisch-zugespitzte Weise (Glosse) sehr genau hingeschaut und hinterfragt, wie’s mit der Solidarität denn so bestellt sei.
       
      «Anstatt einfach froh zu sein, dass wenigstens einige Christen noch auf der Seite Israels stehen…»

      *sarcasm* Tscha, was bilden sich diese Judenlümmel auch ein, einfach so und ungefragt zu kritisieren… */sarcasm* Und wenn seit neuestem Rechtsradikale den Begriff der Solidarität mit Israel missbrauchen, kann man ja wohl auch etwas Dankbarkeit erwarten?! Merken Sie’s? Falsche Freunde sind keine Freunde!

  • Wahrheit

    Frau Ambs, jetzt mal ganz im Ernst:
    Für diesen Bullshit, den Sie hier fabriziert haben, müssten Sie eigentlich sofort beichten gehen! ;-)

  • jim

    @Sam

    was ist übrigens Deine Motivation für diesen Artikel???

    Ekel? Es wäre nachvollziehbar!
     
    @Jörg
     
    Der obige Artikel ist nicht nur in weiten Teilen sachlich unrichtig, sondern auch regelrecht polemisch bösartig. Und paranoid auch, weil hinter jedem Busch ja eine böse christliche Gefahr lauert.

    Sie sollten an Ihrem Textverständnis arbeiten und – lernen zu differenzieren.
     
    Und nochmals: mit welchem Recht will man dann – auch nach der geschichtlichen Erfahrung, die die Juden in Europa selbst gemacht haben – Anti- oder Pro-Israelische Christen AUSSCHLIESSEN (von was?), nur weil die eine Meinung haben – und danach handeln und reden?

    Gerade auf Grund der Jahrhunderte langen Erfahrung – Selbstverteidigung? Notwehr?

    @gman


    Wenn wir nun alle Juden in den gleichen Topf werfen würden wie Sie das mit den Christen tun?
     
    Siehe oben – es mangelt ganz offensichtlich schlicht und einfach an der Fähigkeit Texte zu verstehen. Stellt sich nun die Frage, ob das ne strukturell christliche Eigenschaft ist? Nein, sicher nicht! Nur bei ganz speziellen Charaktären, denk ich – der Autoritarismus treibt seltsame, die immer gleichen Blüten …
     
     
     

  • jim

    @ Wahrheit
     
    Für diesen Bullshit, den Sie hier fabriziert haben, müssten Sie eigentlich sofort beichten gehen!
     
    Nachdem Sie sich schon so besonders klug und überaus origenell und vielleicht sogar sehr witzig vorkommen – ich darf Sie erinnern:

    http://www.hagalil.com/archiv/2010/12/15/christen-4/comment-page-1/#comment-17108

  • Robert Schlickewitz

    @Wahrheit@Jörg und Co.

     
    Vielleicht sollten gerade Leute wie Sie sich besser über das eigene Christentum und sein Verhältnis zu den Juden informieren, ehe sie meinen hier auftrumpfen zu müssen. Hier haben Sie Lesestoff zum ‘Eingemachten’ beider Konfessionen:
    http://www.judenundbayern.de/05Juden-Katholiken.html
    http://www.judenundbayern.de/13MartinLuther.html
     
    Geht auch um Nichtbayerisches, also zögern Sie nicht sich einzulesen!

  • Wahrheit

    Nun ja, die Artikel von Ramona Ambs kann man nicht gerade als “blühende Landschaften” (um in ihrem Jargon zu bleiben) bezeichnen. Auf Dauer sind sie eher sehr schwere Kost.
    In Zukunft werde ich mich dieser enthalten - nicht dass mir dann noch die Haare zu Berge stehen und mich unschöne Augenringe in die vorzeitige Verwelkungszeit treiben … ;-)

  • Jörg

    Sorry, ihr Lieben! Aber nicht die Fundie-Christen, sondern IHR bei Hagalil seid hier gerade die Intoleranten.

    Ihr verlangt Solidarität mit Israel, (zurecht) Arbeit gegen Antisemitismus – und die Achtung vor dem Judentum – und wenn das dann Leute tun, ist es auch wieder verkehrt – weil die ja “GLÄUBIG” sind, das passt eben ins Konzept. Und es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Mit solchen falschen Argumenten, wie früher Juden ausgeschlossen wurden aus der Gesellschaft, wollt ihr das jetzt mit den Christen tun – und merkt nicht, auf welchem Trip ihr seid…

    Ihr seid letztlich mit den gläubigen Juden ebenso in Konflikt mit mit den Pro-Israel-Christen. Die eint es: alle haben den gleichen Vater, nur eine unterschiedliche Mutter.

    Ich bin nicht gegen berechtigte Kritik auch an Christen, aber ich lasse mich ungern mit solchen “Geschwistern” in einen Topf werfen, die für die “Nakba” kämpfen und den “Freiheitskampf Palästinas” ausrufen.

    Es bleibt: der Artikel ist unfair und auch undifferenziert – und er behandelt echte Freunde als seien die schlimmste Feinde.

    Ob Fundie-Christen nun Freunde Israels sind oder nicht, das zeigt sich und wird sich noch erweisen. An den Früchten sollt ihr sie erkennen. Der Spruch dazu heisst nicht: “alles falsche Freude” sondern “Wie verekele ich als linker Jude auch noch meine letzten Freunde”…

    Naja, zum Glück sind wir nicht nachtragend. Echte Christen vergeben, auch daran erkennt man sie. Und das trifft mit Sicherheit auch so nicht auf die Pro-Palästina-Leute zu, die weiter ihren versteckten oder offenen Antisemitismus pflegen.
    Alles Gute + SHALOM

  • Nele

    Oz-Mut
    Schalom-Frieden
    Das neue Denken,
    Mut und Frieden sind untrennbar miteinander verbunden. Und so gehört der Mut nicht zum Krieg, sondern zur mutigen Entscheidung des Menschen Frieden zu wagen: auf den Krieg zu verzichten um des Schalom willen. Der Mensch soll die Welt so gestalten das sie zum Leben führe.
    Franz Rosenzweig
    Liebe den Frieden und jage ihm nach.
     

  • Rudi

    Der obige Artikel ist nicht nur in weiten Teilen sachlich unrichtig, sondern auch regelrecht polemisch bösartig. Und paranoid auch, weil hinter jedem Busch ja eine böse christliche Gefahr lauert.
    Leute, die sich aufrichtig sich mit der deutschen Vergangenheit auseinander gesetzt haben, und echte Freunde Israels sind, werden hier entweder als Dummköpfe oder als Gefahrenherd dargestellt. Christlicher Glaube wird zudem auch nur durch viele enthaltene Formulierungen verunglimpft und in eine fundamentalistische oder rechte (braune) Ecke gestellt.
    Die verschiedensten christlichen Gruppen werden unzulässig in einen Topf geworfen. Eine verkürzte Darstellung der Intentionen dieser Gruppen führt am Ende zum pauschalen Schluss, dass christliche Gläubige ja (wenn es sich nicht gerade um säkulare Namenschristen handelt, die bei gleicher Grundauffassung zu euch gerade noch so als akzeptabel durchgehen) krank und fundamentalistisch im Sinne von gefährlich sein müssen.
    Die Dinge sind 180 Grad gegenteilig dargestellt (möglichweise absichtlich missverständlich?) wie sie in Wirklichkeit sind. Ein Beispiel:
    Wenn ein Gebet zu Gott (vgl. Wächterruf unten) mit Segenswünschen für Israel mit den Bewachern von Juden im KZ auf eine Stufe gestellt wird, ist die Autorin entweder hochgradig erkrankt, oder sie hegt einfach nur pauschale Hassgefühle gegen Christen, mit denen sie nicht klar kommt.
    Viele der Christen, die von euch zu unrecht so angegriffen werden, haben ehrlichen Herzens eine Umkehr in ihrer Grundhaltung entwickelt – und sind wohl einige der wenigen echten Freunde, die Israel noch hat. Die meisten von denen haben zudem eine ausgesproche friedliche Schäfchen-Mentalität und keine Wolfs-Absichten, wie es hier aber suggeriert wird.
    Wenn manches sicher auch glaubensmässig Infantile hier zum Spott freigegeben wird, ok – aber bitte nicht mit falschen Unterstellungen, notorischer Feindschaftspflege und unfairen Zusammenhängen, soviel Einsicht sollte sein…
    Es gibt in JEDER Bewegung sicher einige Abgedrehte, aber ich kenne bei den erwähnten christlichen Pro-Israel-Werken keinen, der sich so gesehen als Jude ausgibt bzw. den Anschein erweckt, als sei er Jude, um irgendwelche Dritten damit zu täuschen.
    Ich finde es sehr schade, dass die Dinge zunehmend bei Hagalil so ablaufen.

    Hallo Jörg, genau das meine ich auch, Ich konnte es nur nicht so gut formulieren!

    Rudi

  • Wahrheit

    @jim & co:
    Säkularisierte, arrogante Juden sollten sich vielleicht auch nicht so gut vorkommen – sich nur auf der “Ahnenlinie” auszuruhen und zu schmarotzen ist auch nicht gerade ein Zeichen von “Auserwählung eines Gottesvolkes”!

    Also wenn Christen in der Art und Weise über Juden sich “ergehen” würden, wie es diese verbitterte Ambs getan hat, das wäre vielleicht ein GESCHREI – ohne Ende!

    Aber ja, anscheinend tut es ja so gut, wenn man auf EWIG die bösen Christen vernadert – selbst wenn viele wirklich um Versöhnung bemüht sind/waren; aber ihr lässt das ja gar nicht zu, weil ihr es insgeheim gar nicht wollt; es tut ja so gut, wenn man sich immer in der armen Opferrolle wiederfinden kann – oder wo auch sonst immer!!!
    Tschüss – keine Sorge, ich komme nicht mehr wieder!

  • Wahrheit

    Ach ja, Herr Schlickewitz, vielleicht sollten auch Sie sich einmal einlesen, was z. B. die kath. Kirche zur Versöhnung – insbesondere Papst Johannes Paul II. aber auch andere – schon alles unternommen haben! Aber es ist ja nie genug!

  • jim

    @Wahrheit
     
    Nun ja, die Artikel von Ramona Ambs kann man nicht gerade als “blühende Landschaften” (um in ihrem Jargon zu bleiben) bezeichnen. Auf Dauer sind sie eher sehr schwere Kost.
     
    Die Wahrheit verträgt halt nicht jeder, dafür sind Sie ein gutes Beispiel, jämmerlich, ganz offensichtlich.
     
    In Zukunft werde ich mich dieser enthalten - nicht dass mir dann noch die Haare zu Berge stehen und mich unschöne Augenringe in die vorzeitige Verwelkungszeit treiben
     
    Aber hallo, wenn Sie so unattraktiv ausseh’n wie Sie hier Fakten bereinigt Blödsinn schreiben, na dann, gute Nacht.
     
     

  • jim

    War mir klar, seit dem ersten Posting:

    @Wahrheit

    Säkularisierte, arrogante Juden sollten sich vielleicht auch nicht so gut vorkommen – sich nur auf der “Ahnenlinie” auszuruhen und zu schmarotzen ist auch nicht gerade ein Zeichen von “Auserwählung eines Gottesvolkes”!
    Also wenn Christen in der Art und Weise über Juden sich “ergehen” würden, wie es diese verbitterte Ambs getan hat, das wäre vielleicht ein GESCHREI – ohne Ende!
    Aber ja, anscheinend tut es ja so gut, wenn man auf EWIG die bösen Christen vernadert – selbst wenn viele wirklich um Versöhnung bemüht sind/waren; aber ihr lässt das ja gar nicht zu, weil ihr es insgeheim gar nicht wollt; es tut ja so gut, wenn man sich immer in der armen Opferrolle wiederfinden kann – oder wo auch sonst immer!!!
    Tschüss – keine Sorge, ich komme nicht mehr wieder!

    Und um die Antwort auf meine Frage, was für Sie die Wahrheit ist, haben Sie sich gedrückt.

    Aber egal – danke dass Sie endlich wegbleiben!

     
     

    Theodor Mommsen: “Sie täuschen sich, wenn Sie glauben, daß man da überhaupt mit Vernunft etwas machen kann. Ich habe das früher auch immer gemeint und immer und immer wieder gegen die ungeheure Schmach protestiert, welche Antisemitismus heißt. Aber es nützt nichts. Es ist alles umsonst. Was ich Ihnen sagen könnte, was man überhaupt in dieser Sache sagen kann, das sind doch immer Gründe, logische und sittliche Argumente. Darauf hört doch kein Antisemit. Die hören nur auf den eigenen Haß und den eigenen Neid, auf die schädlichen Instinkte. Alles andere ist ihnen gleich. Gegen Vernunft, Recht und Sitte sind sie taub.“

  • Jörg

    @jane
    Es geht gar nicht ums “RECHT haben”, sondern um Wahrheit!
     
    Wahrheit ist von dir und mir unabhängig – und das bedeutet auch, dass man sich selbst hinterfragt, um die Wahrheit zu finden.
     
    Es geht bei Christen auch nicht um ein sektiererisches System, etwa Indoktrination -  oder einen “Wettberb des Vermutens”, sondern wenn es überhaupt um etwas geht, dann ist es der Gott Jeremias und der Gott Jesajas… die haben auch auf den “echten” Gott hingewiesen und stiessen dann bei ihren eigenen Leuten auf Granit.
     
    Das Ende war, diejenigen die auf Jeremia nicht hörten, bekamen Gericht – und Jeremia baute sich am Ende ein Haus, nachdem er schlimmste Finsternis durchlitt.
     
    Alles was bei euch Sekularen irgendwie nach Glauben oder nach Gott klingt, was eben lebendig ist und nicht “traditionell”, das ist gleich suspicious…
     
    darin sind sich übrigens Juden und Nichtjuden ziemlich gleich – und dann macht man die Gläubigen verantwortlich, statt sich um den Glauben und GOTT zu kümmern. So war es schon früher, so ist es auch heute. Es gibt eben nichts Neues unter der Sonne!
     
     
     
     
     
     

  • Jörg

    @Wahrheit
    Also wenn Christen in der Art und Weise über Juden sich “ergehen” würden, wie es diese verbitterte Ambs getan hat, das wäre vielleicht ein GESCHREI – ohne Ende!”
     
    Wahrheit. du sagst tatsächlich die Wahrheit – leider – muß man sagen in diesem Fall.
    Man stelle sich nur vor, diese ganzen Israelfreunde, mögen die noch so abgedreht erscheinen, wären nun tatsächlich boshafte Antisemiten – was wäre eigentlich dann??
     
    Statt mit den echten Gefährlichen sich auseinander zu setzen, halten sich Leute wie Ramona Ambs mit chistlichen Israelfreunden auf, als gäbe es nichts Wichtigeres zu tun.
    Mal sehen, wer dann bei der nächsten Nahostkrise wieder – bzw. überhaupt noch – auf der Seite Israels steht.
    Ramona muss aufpassen, dass sie nicht am Ende wird die “Tochter” – nur auf Anerkennung durch die Welt aus, politisch korrekt gegen Israel. Wer die Wahrheit ablehnt, bekommt eben einen Geist der Lüge…