„Estelle“ in Hafen von Ashdod geleitet

Am Samstag hat die Marine der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) das Schiff „Estelle“ aufgebracht, das sich auf dem Weg in den Gazastreifen befand, um die Seeblockade zu durchbrechen…

Das Entern des Schiffes stand in Einklang mit dem Internationalen Recht und geschah erst, nachdem zahlreiche Versuche, das Schiff daran zu hindern, den Gazastreifen anzulaufen, gescheitert waren. Die Versuche waren sowohl durch direkten Kontakt zum Schiff, als auch über diplomatische Kanäle unternommen worden.

Die Passagiere und Crew an Bord waren mehrfach zur Kooperation und Kursänderung aufgefordert worden. Erst, als sie sich weigerten der Aufforderung nachzukommen, wurde entschieden, an Bord zu gehen und das Schiff in den Hafen Ashdod zu geleiten.

Die Soldaten der Marine operierten wie geplant und unternahmen alles, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Es wurde keine Gewalt angewendet. Nachdem die Soldaten an Bord gegangen waren, boten sie den Passagieren Essen und Getränke an.

Jede Organisation und jeder Staat, der Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern möchte, kann dies in Abstimmung mit den israelischen Behörden über die Landübergänge tun.

Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 22.10.12, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

28 Kommentare zu “„Estelle“ in Hafen von Ashdod geleitet

  1. „Es ist einfach nur noch peinlich Europäer zu sein.“

    Weil???

    Im Gegensatz zu???

    56 Jahre keinen Krieg (Zentraleuropa), den unterdrückden Massen geht es besser als jemals vorher, versuchen Sie mal so einen Zeitpunkt innerhalb der letzten tausend Jahre zu finden.

    Im Vergleich zu wem finden Sie: „Es ist einfach nur noch peinlich Europäer zu sein.“

    Sehe ich definitiv nicht so!

    • Im Vergleich zu allen anderen. Wir sind eingebildete und arrogante Schandmäuler, mehr nicht, nur eingebildet auf eine furchtbar schlechte Ausbildung im Kaputtmachen und Stehlen. Was anderes können wir nicht.

      Wir sind darauf angewiesen, dass andere in Krieg und Armut leben, damit wir in Frieden und Reichtum leben können. Und jetzt, in den letzten Jahren, sieht man was mit der europäischen Freundschaft passiert, wenn man mal auf was verzichten soll.

      Schwachsinn, hochintelligenter Schwachsinn, Hauptsache das Ego hat seine Ruhe, ich kann es einfach nicht mehr ertragen. Das Sein wird nicht durch die Habe definiert. Wir haben zwar viel, haben aber dafür die ganze Welt verdreckt und verhurt. Ich hätte mir mein Leben anders vorgestellt als den Dreck meiner Elterngeneration beseitigen zu müssen.

      Meine Utopie-Welt wurde vor 500 Jahren abgeholzt damit man Schiffe für den Sklavenhandel hat, nichts davon ist repariert. Die Azteken warten heute noch auf eine Entschuldigung. Nichts hat sich daran geändert, gar nichts. Da ist kein Frieden, nur Herrenmenschendenken und das sogar bei den Grünen und Linken.

      56 Jahre, nach über 2000 Jahren Krieg, Mord und Raub. Es geht nicht um Krieg in Europa sondern um den den Europa gegen den Rest der Welt führt. Peinlich ist da echt noch sehr zurückhalten ausgedrückt, wie ich mich als Europäer fühle.

      Wenn ich dann von so Projekten wie Deserttec höre kriege ich den großen Brechreiz und dann bekommt die Zerstörung des Man-Made-River durch die NATO in Libyen eine ganz andere Bedeutung. Möchte mal wissen wo dein Teich ist, Ente.

      Ich bin Mensch auf der Erde.

  2. „Eine Zwei-Staaten-Lösung ist meiner Meinung nach eine größere Utopie. Das führt nur dazu, dass Palestina dann eine eigene Armee haben kann und dann gibt es in ein paar Jahren richtig Krieg.“

    Mit Verlaub – das halte ich für völlig realitätsfern.

    Wenn schon die ölreichen Nachbarn nicht in der Lage sind gegen Israel Krieg zu führen, dann wäre es ein kleiner palästinensischer Staat schon gar nicht.Die Palästinenser wären einfach nur überglücklich, wenn sie endlich frei von israelischen Übergriffen, ihr eigenes Leben führen könnten und würden das mit Sicherheit nicht leichtfertig riskieren.

    Warum greifen denn die arabischen Nachbarn Israel nicht an? Weil sie es nicht können, weil Israel militärisch vollkommen überlegen ist. Ein palästinensischer Staat würde daran auch nichts ändern.

    Wenn bis vor einigen Jahren Palästinenser sich selbst in die Luft jagten, dann muss man das als Ausdruck des Widerstands verstehen, von Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, als einen Akt der Verzweiflung. Hört die Grundlage der Verzweiflung auf (israelische Militärdiktatur), dann haben Palästinenser auch besseres zu tun, die große überwiegende Mehrheit auf jeden Fall. Die wollen nur, dass das endlich aufhört.

    Zudem hat die arabische Liga Israel vollständige Normalisierung angeboten, die Aufnahme von Handels- und diplomatischen Beziehungen, insofern es den Weg frei macht für einen palästinensischen Staat NEBEN Israel, mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt und einer symbolischen und pragmatischen Lösung des Flüchtlingsproblems, im Einklang mit Israels demographischen Interessen.

    Auf dieser Grundlage könnten nach und nach positive Beziehungen wachsen und nach 2 Generationen, hat keiner mehr irgend einen Grund für einen Krieg; es können sogar neue Freundschaften wachsen.

    Eurpa hats vorgemacht, dafür hat es den Friedensnobelpreis bekommen – nicht ganz zu Unrecht.

    • Wenn Europa so weitermacht, führt es bald Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Dann führen zwar die Nationen keinen Krieg mehr gegeneinander, aber man muss das „friedliche“ System als Polizeistaat aufziehen, sonst macht keiner mit. Es ist ein aufgezwungener Lobbyistenverein der Konzerne, das hat mit den Völkern nichts zu tun. Ich war mal für die EU, da dachte ich aber noch, die meinen das ernst. Keine Ahnung ob es da noch die Möglichkeit einer Machtübernahme durch die Bevölkerung gibt?

      Europa und der Friedensnobelpreis, haha, krass, kann man den Nobelpreis jetzt schon mit Schulden kaufen oder ist das mittlerweile so ein Negativpreis geworden? Das ist so was von lächerlich! Wer kriegt denn da überhaupt die Gage, die EZB? Obama bekam den ja auch wegen seiner -Ankündigung- die Atombewaffnung abzubauen. Ich hätte ihn Putin gegeben, der hat schlimmeres in Syrien verhindert und Europa und die USA an einem erneuten Bombenangriff auf eine fremdes Land gehindert. Friedensnobelpreis an die EU, was für eine Farce!

      Es ist einfach nur noch peinlich Europäer zu sein. Da kann ich dann auch die Israelis oder Palestinenser verstehen, wenn sie sich eine Einmischung von uns verbitten. Warum man überhaupt noch hausieren geht in der EU ist mir ein Rätsel.

      Mal sehen, vielleicht bekommt ja der Netanyahu auch mal einen Friedensnobelpreis? Man muss ja nicht mal mehr Frieden dafür machen.

  3. Wissen Sie Jens – ich finde es anmaßend anderen Völkern die eigene Kultur aufzuwzwingen, was einem lebendigen Austausch, gegenseitiger Anregung und gegebenenfalls auch Unterstützung, bzw.politischer Stellungnahme in Konsequenz ob positiv oder negativ, ja nichts nimmt.

    Und sie können davon ausgehen, dass gegenwärtig kaum jemand einen solch föderalen Staat will, weder Israelis noch Palästinenser, auch wenn bald nichts anderes mehr übrig bleibt, bei all den Siedlungen; das muss ich einräumen.

    Ich denke bevor die eine Ebene der Gemeinsamkeit und Kooperation finden können, müssen sie sich erst mal gegenseitig respektieren und damit appeliere ich mehr noch an die israelische Seite aufzuhören die palsätinensische Staatsbildung jenseits der Grünen Linie mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt weiter zu sabotieren, um sich den durch internationales Recht durch nichts zu rechtfertigenden Wunsch eines Groß-Israel zu realisieren, auf weitere Kosten der Palästinenser. Auch müssten die Israelis begreifen, dass es zwar legitim ist, seine Sicherheitsinteressen zu verfolgen, freilich ohne andere Völker zu entrechten und dominieren zu wollen. So wird das nie was mit der Sicherheit, die eigene Sicherheit kann nur stabil sein, wenn sie auch die Sicherheitsinteressen anderer respektiert. Die ‚Sicherheit‘ ist meiner Meinung auch mehr ein vorgeschobenes Argument, welches maßgeblich an die Angstreflexe der Menschen appeliert, um dieses Perpetuum Mobile der Angst und des Konflikts für immer und ewig am Leben zu erhalten.

    …und dann müssen sich die Nachwehen eines solchen Konfliktes auswachsen – das geht nicht von heute auf morgen, sondern braucht ein bis zwei Generationen und besonnene Politiker und möglicherweise zu Beginn ein internationales und ausgewogenes Monitoring – und natürlich müssen sich auch die Israelis an die Spielregeln halten.

    Dann hätte irgendwann auch was besseres eine Chance.

    Die Befriedung Europas kann da tatsächlich Vorbildfunktion haben.

    Wenn aber so die arabischen Länder ihr Öl lieber gen Osten verkaufen, brauchen wir uns nicht zu wundern.

    Die Kriegsführung seitens der USA und Groß-Britaniens, die Strategie sich agressiv und mit Gewalt die Oberhoheit über fremde Ressourcen zu sichern, kommt nach dem der Nahe Osten mittlerweile bald nur noch ein einziges flammendes Chaos ist, wohl mehr und mehr zum erliegen.

    Ich muss sagen, ich kann verstehen, wenn die Menschen in der arabischen Welt vom Westen die Nase voll haben – und das liegt nicht etwa daran, dass sie etwas gegen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit hätten, nein, das hätten viele dort auch gerne – nein, es liegt daran dass all diese Werte maßgeblichen politischen Strömungen, ob nun in Israel oder in den USA und UK, völlig schnurz sind, sobald es um politische und ökonomische Dominanz geht – und die Opfer dieser Politik ’nur Muslime‘ sind. (ich bin sicher, dass den selben Leuten darüberhinaus hier viele Menschen auch egal sind, nur hier braucht es blöderweise Wählerstimmen)

  4. Man muss die zweifellos extremen Standpunkte der Neturai Karta ja nicht teilen, aber fraglos hat ihre Ablehnung Israels nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern mit ihrer Art der Spiritualität, die in einer ‚Erzwingung‘ göttlicher Vision ein Sakrileg und ein Missbrauch der Religion sehen.

    Man muss ihren STandpunkt nicht teilen, aber fraglos ist er ernst und ohne selbstsüchtige Motive und ich glaube wenn man schon religiös ist, ist es positiver wenn man nicht einen Egotrip daraus macht und nicht eine Materialisierung göttlicher Heilshoffnungen zu erzwingen versucht – das hat in der Geschichte immer wieder in Katastrophen geendet.

    In Israel gibt es doch mitunter oft das Gegenteil – wir glauben nicht an Gott, aber das Land hat er uns versprochen – und Gott hat uns das Land versprochen – ist auch nicht wirklich besser – Gott kann man schließlich so ziemlich alles unterschieben, wenn der Tag lang ist und das wird ja auch rund um den Globus dauernd gemacht und führt zu den schlimmsten Gewaltexzessen.

    Ich lehne die Existenz Israels gar nicht ab – ich lehne nur ab, wie man mit den Palästinensern umgeht, denn ich finde das sehr schlimm.

    Warum will den der Zentralrat nicht mit dem Vertreter der iranischen Juden sprechen? Man sollte doch meinen, dass in diesen brisanten Zeiten ein solches Treffen Priorität hat.

    Seit vielen Monaten sind die Spannungen zwischen Israel und Iran ein Top Thema hier bei uns und natürlich vor allem in Israel – und mit dem Vertreter der Juden im Iran wollen die Vertreter der Juden in Deutschland nicht reden – was soll man denn davon halten? Haben sie Angst davor, dass ihr Feindbild demontiert werden könnte?

    Die Artikel auf der Israelit sind fraglos jenseits des Mainstream und ein interessanter Fundus auch für historische Texte. Deshalb muss man die fraglos extremen, politischen Standpunkte der Neturai Karta ja nicht teilen. Mit dem Antisemitismus wie er im NationalSozialismus seinen schlimmsten Ausdruck fand – hat das jedenfalls überhaupt nichts zu tun.

    Ich sehe jedenfalls auch absolut keinen Grund sie als Quelle nicht zu nutzen.

    Vielleicht hätten echte Lösungen für große festgefahrene Probleme mehr Chance auf Lösung, wenn mehr Menschen erst mal versuchen würden zu differenzieren und die Wirklichkeit vorurteilsfrei wahrzunehmen – in all ihrer Widersprüchlichkeit.

    So eindeutig, wie sich viele alles hinfrisieren, sind die Lebenswirklichkeiten nicht.

    Aber bewusst gepflegte Unschärfe ist oft die Basis, die es Menschen erlaubt einander Gewalt anzutun – auch auf staatlicher Ebene.

    • Also ich teile schon den Standpunkt der Neturei Karta, was ist denn daran extrem?

      Sie fordern eine geordnete Auflösung Israels und dann eine Neugründung eines gemeinsamen Staates von Juden, Muslimen und Christen. Am besten noch bevor es zur Katastrophe kommt.

      Extrem sind ihre religiösen Ansichten, aber das ist nun mal bei richtigen Juden so. Das könnte dann zum Problem werden, aber dann können sie ja auch im Iran leben, wenn das nicht klappt. Für sie ist ein jüdischer Staat laut Thora nicht erlaubt und diese Einschätzung teile ich, ist ja kein so komplizierter Sachverhalt, kein Messias, kein Israel.

      Dafür müsste man aber die vielfältigen Feindseligkeiten der verschiedenen Volksgruppen überwinden und dann eine Volksabstimmung machen.

      Wie soll es denn sonst weitergehen? Wenn ich die Anti-Araber-Fraktion immer lese, dann frage ich mich was die dann hören wollen, da bleibt eigentlich nur: Ok, mit den Arabern kann man keinen Frieden machen, also probiert mal eure Massenvernichtungswaffen aus, gibt eh zu viele Menschen auf der Welt.

      Das ist der Kontext der zionistischen Hetzpropaganda.

      http://blog.jdl-germany.org/

      Man achte auf den Banner rechts: „Wach auf! Es gibt nur eine Lösung!“ ich verstehe das als Aufruf zum Völkermord. Jedenfalls wird es bis an die Grenze des Möglichen so ausgedrückt.

      Und das wäre eine wirklich Katastrophe für die Juden und Israel und natürlich auch für die zu erwartenden Opfer. Es muss dringend was geschehen!

      Es wird aber kaum möglich sein, im neuen gelobten Land die Regeln der Thora oder des Koran zu leben. Also muss da eine weltliche demokratische Regierung her und ich denke schon, dass man darüber reden kann. Nur ist dann eben eine jüdische Vorherrschaft nicht mehr vorausgesetzt. Das ist das Problem für die zionistischen Juden, für die Neturei Karta nicht.

      Israel ist eh eine Augenwischerei. Man kann nicht sagen wir haben einen freiheitlich säkularen jüdischen Staat! So etwas kann es doch nicht geben, säkular, freiheitlich und jüdisch widerspricht sich. Eine Demokratie nach westlichen Vorbild ist das ganz sicher nicht! Jede Partei besteht auf ihr jüdisch-sein. Nennt es doch einfach Judistan, dann gibt es viele Probleme mit der Religion gar nicht.

      Eine Zwei-Staaten-Lösung ist meiner Meinung nach eine größere Utopie. Das führt nur dazu, dass Palestina dann eine eigene Armee haben kann und dann gibt es in ein paar Jahren richtig Krieg.

      Ein neu gegründeter föderaler Vielvölkerstaat hingegen, könnte der Anfang einer großen Föderation im arabischen Raum werden, die dann einen Frieden auch langfristig sichern und erhalten kann.

      Nur, so lange da irgendwelche Machtspinner ihre giftigen Fäden spinnen, so lange werden da auch Kriege und Konflikte sein.

  5. Ist schon klar Jaku, bitte genau lesen, ich denke man achtet hier auf solche Feinheiten, da steht nicht „die“ da steht nur „orthodoxe Juden“ (mit voller Absicht!) und Entschuldigung bitte, dass ich diese Gruppierungen nicht überblicke, ich dachte es gibt nur ein Judentum. Es gibt ja auch nur einen Islam und nur ein Christentum. Der eine große Gott, der uns in der Spaltung verbindet.

    Was das Judentum angeht, so halte ich den Israelit für eine seriöse Quelle und da finde ich auch Kritikpunkte, stellen Sie sich das mal vor! Jetzt wird es verrückt, was?

    Mit Broder (der bekam schon viel mehr Applaus von den deutschen Rechten! Er arbeitete sogar mit denen zusammen!) oder Welt.de zu kontern, das ist ja wohl der Hammer! Meinen Sie etwa ich lese so was noch? Seriöse Quellen…

    Danke, hab schön gelacht! 😀

    http://www.fr-online.de/die-neue-rechte/internet-plattform-pi-news—prototyp-der-neuen-rechten,10834438,10836522.html

    • Schön, dass Sie die als seriös ansehen, sogar wenn es um das Thema Israel/Naher Osten geht (denn aufs Judentum bezog ich nicht, falls Ihnen mal wieder entgangen ist.) Was gibt es da seriöseres als Israelhasser!

      „Danke, hab schön gelacht!“

      Ich erst.

    • Es ist nichts wie es scheint. 😀

      „Der Islam ist in mehrere Richtungen gespalten. Die Sunniten bilden mit etwa 85 Prozent die zahlenmäßig größte Gruppierung.[21] Sie unterteilen sich wiederum in die vier sunnitischen Rechtsschulen der Hanafiten, Malikiten, Hanbaliten und Schafiiten. Die Wahhabiten genannte Richtung des sunnitischen Islams ist keine Rechtsschule, sondern wendet das Recht der Hanbaliten an“

      http://de.wikipedia.org/wiki/Islam#Richtungen

      „Innerhalb des Christentums entstanden bald mehrere Gruppierungen bzw. Strömungen, manchmal durch politische Motive oder geografische Gegebenheiten, aber auch durch abweichende Lehrmeinungen. Grob lassen sich diese Richtungen nach ihren Merkmalen in Konfessionen und Denominationen einteilen. Zu einer Konfession oder Denomination gehören eine oder mehrere Kirchen oder Gemeinden. Der einzelne Christ ist Mitglied einer bestimmten Kirche oder Gemeinde. Neben den Konfessionen gibt es auch konfessionsübergreifende theologische Richtungen, beispielsweise liberal, evangelikal, oder charismatisch.“

      http://de.wikipedia.org/wiki/Christentum#Zusammenhalt.2C_Organisation_und_Richtungen

      Broder im September 2011: „Was Politically Incorrect macht, ist meine Sache nicht“.

      Es ist eben nichts wie es scheint. 😛

  6. Ohne – und das habe ich oft genug deutlich gemacht – irgendwie ‚Werbung‘ für das in der Tat autoritäre und für unser Verständnis rückständige und undemokratische System, zu machen – kann es allerdings dennoch nicht angehen, all die negativen Klischees unwidersprochen als ‚Realität‘ auszugeben – bei näherem Hinsehen stimmt eben vieles schlichtweg nicht.

    Wenn dann die Autorin besagten Artikels z.Bsp. schreibt, dass seit den 80ern im Durchschnitt 2.600 Juden jährlich den Iran verlassen haben – dann ist das ein kreativer Kunstgriff, der zwar so zahlenmäßig sogar stimmt, aber dennoch, und das wird die Autorin wissen, einen komplett falschen Eindruck erzeugt.

    Denn natürlich haben während der iranischen Revolution fast drei Viertel der iranischen Juden den Iran verlassen – und danach gab es keine nenneswerten Emmigrationsbewegungen.

    Der Autorin werden die Zahlen bekannt sein, aber es sieht danach aus, dass sie dennoch die Realität ganz bewusst manipuliert, um einen negativen Eindruck zu erzeugen.

    Warum macht sie das?

    Es kann ja nicht darum gehen, dass man sich entscheiden muss, den Iran ‚gut oder schlecht‘ zu finden,sondern darum sich tatsächlich ein ‚realistisches‘ Bild zu machen.

    Ich bin mir relativ sicher, dass es sich bei der Darstellung um das angebliche ‚Verbot‘ hinsichtlich der hebräischen Sprache außerhalb von Synagogen auch um nichts als Agitation handelt.

    Bietet der Iran nicht genug echte ‚Munition‘ – vermutlich schon, aber relativ wenig Hinsichtlich der Situation der Juden im Iran – und das passt eben nicht in das festgefügte Freund/FeindSchema.

    Es macht mal wieder deutlich, wie sehr es in Teilen des Judentums regelrecht ein Bedürfnis ist den Antisemitismus allenthalben auszumachen, und wenn es nicht reicht, dann hilft man eben nach.

    Es ist auch kurios, dass Juden hier, die wenig echtes Interesse an der Situation dort haben, es den iranischen Juden selbst schon regelrecht absprechen sich mitzuteilen und das alles weil man angeblich ’so besorgt‘ um sie ist – oder es interessiert nur dann, wenn es eigene Ressentiments bestätigt.

    Bei näherem Hinsehen entpuppte sich auch die Idee des von Judenhass zerfressenen Ayatholla Kohmeini, für den ich tatsächlich nicht die geringste Sympathie habe, eben dennoch als nichts als ein substanzloses Vorurteil.

    Es gibt weiß Gott genügend gute Gründe iranische Dissidenten zu unterstützen, freilich gibt es keinen Anlass zu Arroganz – es ist nur ein paar Generationen her, da waren die Verhältnisse in den westlichen Ländern auch nicht anders, die Frauenunterdrückung nicht besser und von einem Rechtsstaat konnte man nur träumen.

    Wer glaubt, nur mit Arroganz auf Muslime schauen zu können, und Kriegszüge zu rechtfertigen, die doch nur mehr Rückständigkeit und Zerstörung mit sich bringen, und nicht etwa Verbesserung, weil er zufällig zu einer Zeit und an einem Ort geboren wurde, wo es Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gibt, hat wohl selber kaum Anteil daran, dass es so gekommen ist und sich darüberhinaus noch nicht einmal viel Gedanken gemacht, was über lane Zeit alles nötig war, um es so weit zu bringen.

    Der Iran hat viele unerfreuliche Aspekte, aber mir scheint, dass es den Iranern doch sehr viel besser geht, als den Menschen in den arabischen Ländern, die durch westliche Kriegszüge, oder die Stellvertreter Kriege der Sowjetunion und der USA, destabiliert wurden, wie z.Bsp der Irak oder Afghanistan. Zudem sind die Iraner relativ gebildet und haben eine alte und interessante Kultur.

    Woher kommt nur dieses Bedürfnis, als Trittbrettfahrer politischer fragwürdiger Entwicklungen hier im Westen oder auch in Israel, die Dominanz über andere Völker dauernd zu beschwören.

    Die iranischen Juden haben mit den gleichen Einschränkungen zu kämpfen mit denen eben auch Muslime im Iran klar kommen müssen; darüberhinaus leiden sie kaum nennswerte Diskriminierung und gehören in überwiegender Zahl der Mittelschicht an.

    Diskriminiert werden in Europa die Sinti und Roma; sie führen tatsächlich ein Leben am Rande der Gesellschaft.

  7. Na dann extra für Jako noch ein paar andere Quellen, die ein Licht auf die Situation der Juden im Iran werfen:

    „Die 40 iranischen Juden sind am Dienstag in Israel eingetroffen und wurden dort mit großem Bahnhof und Medieninteresse empfangen. Sie sind die größte Gruppe von Juden seit der Islamischen Revolution von 1979, die den Iran verlassen…

    …Tatsächlich bekommt jeder iranische Jude in Israel bei seiner Einwanderung über die normale Unterstützung hinaus 10.000 US-Dollar. Der überwältigende Teil der iranischen Juden, die meist dem Mittelstand angehören, zieht es trotz aller Nachteile vor, im Iran zu bleiben…

    Moris Motamed bezeichnete die finanziellen Anreize für jüdische iranische Einwanderer in Israel als eine „Beleidigung der iranischen Juden“. Die Integrität der iranischen Juden könne man nicht kaufen…

    Die israelische Zeitung Haaretz zitiert einen Beamten der Einwanderungsbehörde mit den Worten: „Wir haben ihnen so viel geboten, aber nur so wenige kommen.“

    http://derstandard.at/3164693


    Iranian Jews blast offer of cash for immigrating to Israel
    Iranian Jewish group says community’s identity not for sale; donors offer $10,000 to move to Israel….“

    http://www.haaretz.com/news/iranian-jews-blast-offer-of-cash-for-immigrating-to-israel-1.225507

    Ach hier übrigens der direkte Draht zur jüdischen Community im Iran, ihren Veranstaltungen, ihren Aktivitäten und zahlreichen Hinweisen zu der prosperierenden, jüdischen Infrastruktur in Teheran.

    http://www.iranjewish.com/English.htm

  8. „Sie nehmen doch nicht an, dass ich einem erklärten Freund Ahmadinedschad auch nur als Quelle auch nur mit den Fingern anfasse.“

    Wahrscheinlich genauso wenig, wie der Zentralrat den Vertreter der iranischen Juden treffen will.

  9. Info für andere: Cabelmann gibt die Internetzeitung „Israelit“ heraus. Er ist gegen den Staat Israel und will ihn, aus welchen Gründen auch immer, abgeschafft sehen und er ist der Vorsitzender und Sprecher der Karta Neturei. Seine Zeitung wird mit dem Slogan gekrönt:

    וועלט דער אויף צרות אַלע אין שולדיג זענען ציונים די“
    די ציונים זענען שולדיג אין אַלע צרות אויף דער וועלט“
    „An jedem Übel auf der ganzen Welt sind die Zionisten schuld.“

    Damit jeder weiß wessen Geistes Kind der ist.

    • Schon furchtbar, wenn jemand seine Religion ernst nimmt, nicht wahr? Wussten Sie das noch nicht, dass die einzigen die ernsthaft gegen die Existenz Israels sind, ausgerechnet orthodoxe Juden sind?

      http://www.zionismus.info/herzl/mauschel.htm

      Zitat: „….Für den schlimmsten Fall richtet Mauschel seinen Blick ins Weite, aber nicht nach Zion, sondern nach irgendeinem Lande, wo er allenfalls bei einer anderen Nation unterschlüpfen könnte. Dort angelangt, spielt er sich nach kurzer Zeit auf den Chauvinisten hinaus, erteilt Unterricht im neuen Patriotismus und verdächtigt alle, die nicht sind, wie er. Dabei begeht er die wunderliche Inkonsequenz, sich von den Juden loszusagen und zugleich in ihrem Namen zu sprechen….“

      Da weiß man auch wessen Geistes Kind das ist.

    • PS: Ausgerechnet Sie werden doch nicht denken, dass ich Ihr infantiles Getue ernst nehme! Jemand, der einen Menschen hasst ohne ihn zu kennen, ist nicht ernst zu nehmen. Und nun entschuldigen Sie mich, wenn ich mich nun mehr nur ernstzunehmenden Usern zuwende. Adios.

    • „um einige haredische!! Gruppen

      Edit: um einige wenige sollte es heißen.

      Interessant ist vor allem auch, dass es keine Nazis weltweit, keine arabisch-muslimischen Terroristen, keine Antisemiten, keine Regierung weltweit etc. gibt, die ernsthaft gegen den Staat Israel sind. Nein, die Juden sind es selber. Die Geschichte muss neu geschrieben werden. rolleyes 🙄

      Wenns nicht so traurig wäre…

      Aber nur genug zu dem Troll.

  10. Ach übrigens Juden haben sogar Sonderrechte. Sie dürfen z.Bsp. anders als iranische Muslime zu ihren Festen Wein trinken und in den jüdischen Schulen im Iran wird auch hebräisch gelehrt.

    Ob es tatsächlich verboten sein sollte außerhalb von Synagogen ud Schulen hebräisch zu sprechen, glaube ich nicht so recht. Ich habe eher den Eindruck, dass es sich hier um eine ähnliche Verdrehung, wie mit der Auswanderung handelt. Wahrscheinlich ist persisch ganz einfach die iranische Amtssprache und iranische Juden sprechen gemeinhin natürlich auch persisch, sieleben da doch seit über 2000 Jahren.

    Ich habe mich jetzt jedenfalls diesbezüglich per Internet an die jüdische Gemeinde im Iran gewand und eine Anfrage gestellt. Bin mal gespannt, ob ich eine Antwort erhalte und werde so diese hoffentlich bald kommt, hier auch gerne einstellen.

  11. Zum Artikel der iranischen Juden in der ‚Jüdischen Zeitung‘:

    “ Mehr noch waren dem islamischen Religionsführers Ayatollah Chomeini Juden, reiche Juden, verhasst.“

    Ich habe wirklich keine Sympathie für den Ayatholla – aber die Realität ist eine ganz andere und der Artikel nicht ordentlich recherchiert und spiegelt sehr offensichtlich auf tendenziöse Weise lediglich die Meinung der Autorin wieder,die es scheinbar gerne besser wissen will, als die iranischen Juden selbst.

    In den Umbrüchen der Revolution kam es tatsächlich zu einer judenfeindlichen Stimmung, die mit einer Fatwa zum Schutz der Juden, ausgesprochen durch den Ayatholla Chomeini ihr Ende fand. Diese Fatwa stellt die Juden bis heute unter Schutz.

    „Viele der dort Gebliebenen sind heute der Meinung, dass sich das jüdische Alltagsleben mittlerweile wieder normalisiert hat“

    Die Autorin meint, dass das keine vollgültige Aussage sei, schließlich sei die ‚eigene‘, die hebräische Sprache offentlich nicht toleriert. Ich wundere mich, wie die Autorin die hebräische Sprache als ‚eigene‘ Sprache der iranischen Juden bezeichnen kann. Die Sprache wurde doch mit der Gründung Israels reaktiviert. Die iranischen Juden leben seit über 2000 Jahren im Iran und verstehen sich als Iraner. Ihre Muttersprache ist persisch.

    „Das spiegelt den schwierigen Alltag der vielen Juden im Land wider. Iranische Juden vor Ort betonen, dass sie, sofern sie sich politisch unauffällig verhielten, unbehelligt leben könnten. Eine Aussage, die darauf schließen lässt, dass sich die Menschen mit sehr wenig begnügen und schon gar keine Anforderungen an eine eigene Identität mehr stellen. “

    Es ist ja nun kein Geheimnis, dass politische Opposition im Iran kaum möglich ist, allerdings mitunter doch in ganz geringem Umfang, das betrifft allerdings genauso die Nicht-Juden – da ist gar kein Unterschied.

    Was das Pflegen der jüdischen Identität anbetrifft liegt der Artikel auch völlig falsch, wie kann man dies behaupten, wo doch eine vielfältige jüdische Infrastruktur in Teheran vorhanden ist mit zahlreichen Schulen, Synagogen, Restaurants, eigenem Krankenhaus, für das übrigens Ahmadinedjad jedes Jahr großzügig spendet.

    Ich sage das bestimmt nicht, um für Ahmadinedjad zu werben, aber es ist nun einmal eine Tatsache.

    Ich gehe auch mal davon aus,dass Juden in jüdischen Schulen Direktoren sind.

    Ich ehe mal davon aus, dass die Bemerkung, ‚im Schnitt‘ seien in den letzten 25 Jahren jedes Jahr 2500 Juden aus dem Iran ausgewandert, die Sache extrem verfälscht. Tatsache ist mit der iranische Revolution verließen 75 000 von 100 000 Juden den Iran – die Erklärung liefert die Autorin am Anfang des Artikels gleich mit. Juden hat oft hohe Positionen in Shah-Regime und die waren natürlich 1980 gut beraten, genauso wie eine hohe Zahl der muslimischen Shah-Profiteure, das Land zu verlassen.

    Wie ich schon sagte, die Aussagen über Chomeine sind grottenfalsch und die Aussagen zur Auswanderung sind sehr tendenziös bis total verfäslchend. Tatsache ist, im Iran lebt die größte jüdische Gemeinde im Nahen Osten außerhalb Israels und alle lukrativen Lockangebote der Israelis, sie nach Israel zu holen, stoßen bei ihnen auf taube Ohren – nicht weil sie nicht ausreisen könnten, das wäre kein Problem über ein Drittland – nein – sie leben schlicht und ergreifend gerne im Iran.

    „wie sehr Chomeini die Juden verabscheute“

    Tatsächlich spielte sich das damals so ab: “ Kaum kehrte der im Triumph aus dem Pariser Exil nach Teheran zurück, kam es zu einem Treffen zwischen ihm und Vertretern der jüdischen Gemeinde. In diesem Treffen garantierte Khomeini den Juden ihren Status als religiöse Gemeinschaft unter dem Schutz des Koran, die Gleichberechtigung mit den Muslimen und einen eigenen Vertreter im künftigen Parlament und erließ eine entsprechende Fatwa. Er selbst mäßigte seine antisemitische Rhetorik in der folgenden Zeit erheblich. “

    Tatsächlich funktioniert der Schutz der Juden, den maßgeblich Kohmeini mit seiner Fatwa begründete bis heute:

    „Es erwies sich allerdings auch, dass der Rechtsschutz, den die Verfassung gewährte, in der Praxis tatsächlich funktionierte. Wiederholt kassierten iranische Gerichte gegen jüdische Einrichtungen gerichtete Maßnahmen örtlicher Behörden, und auch jüdische Proteste gegen antisemitische Berichterstattung in den Medien waren in der Regel erfolgreich. “

    Weiterhin:

    “ Obwohl nach wie vor offiziell verboten, können iranische Juden seitdem ungehindert über Drittländer nach Israel reisen und in den Iran zurückkehren. Auch nach Israel ausgewanderte Juden können nun jederzeit den Iran und dort lebende Familienmitglieder besuchen.“

    „Auch unter Ahmadinedschad ist die Lage der Juden sicher

    Und sie haben durchaus eine Stimme in den innenpolitischen Auseinandersetzungen.Einer der schärfsten Kritiker von Präsident Ahmadinedschad war der jüdische Parlamentsabgeordnete Maurice Motamed, Vorgänger des 2008 in die Majles gewählten Siamak Morsadegh. In einem offenen Brief an den Präsidenten, der im Iran erhebliches Aufsehen erregte, verurteilte er mit deutlichen Worten Ahmadinedschads Äußerungen zum Holocaust. Und er weiß in dieser Frage nicht nur den obersten Führer Khameini hinter sich, der seinerseits erklärt hat, dass es am Holocaust und am grausamen Unrecht, dass die Europäer den Juden angetan haben, keinen Zweifel geben dürfe.

    Auch die Medien folgen Ahmadinedschad in dieser Frage weit weniger bereitwillig, als ihm lieb sein dürfte. Einer der größten Hits in der iranischen Fernsehgeschichte ist ausgerechnet eine Serie, die den Holocaust thematisiert…“

    http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20090305

    Man kann also nur konstatieren, dass obiger Artikelaus der ‚Jüdischen Zeitung‘ an einer differenzierten Betrachtung gar kein Interesse hat, sonder grob tendenziös ist und vor allem aufbereitet ist, die Vorurteile der Autorin zu unerfüttern. Tatsache ist, dass Palästinenser in den besetzten Gebieten von solchen Lebensverhältnissen und solchem Rechtsschutz nur träumen können.

    Doch lassen wir einmal den Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde inm Iran selbst zu Wort kommen (bei einem Interview in Berlin):

    „Alles, was zu einem jüdischen Leben gehöre, so erklärt der Teheraner Arzt bei Tee und Kaffee, sei in Hülle und Fülle vorhanden. Alleine in der Hauptstadt existierten neben der unter jüdischer Leitung befindlichen Klinik ungefähr 30 Bethäuser, eine große Bibliothek, ein Altersheim, mehrere Kosher-Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. „Bis hin zum kosher geschochtenen Fleisch ist alles da. Als Juden sind wir respektiert und geachtet“, fügt er selbstbewußt an, „davon könnt Ihr hier in Europa nur träumen“.

    Man sei stolz iranischer Jude zu sein, man liebe sein Vaterland, diene ihm und werde es wie bereits im irakisch-iranischen Krieg nötigenfalls auch mit der Waffe verteidigen.(wie passt das zu den Aussagen des Arikels in der jüdischen Zeitung, da muss man wohl einen weiteren Fehler vermuten) Jedenfalls sind die Juden dennoch eine sehr kleine Minderheit im Iran und so versteht es sich vielleicht von selbst, dass sie in arabischen Schulen keine Schuldirektoren sind – sind denn in jüdischen Schulen in Israel Araber Direktoren?

    Wie auch immer – „Klarstellen will er bei solchen Konsultationen, daß das iranische Volk und seine Regierung keinerlei aggressive Absichten hege und die persischen Juden nicht nur hinter ihrer Regierung stünden sondern vor allem auch ein tiefes Mitgefühl für die Leiden des palästinensischen Volkes habe. Mit dem Hinweis darauf, daß das Jüdische Krankenhaus in Teheran im letzten Gaza-Krieg auch viele palästinensische Verwundete medizinisch versorgt habe, schließt sich der Kreis unseres Gesprächs.

    Daß er – trotz einer rechtzeitig gestellten Anfrage – von den selbsternannten offiziellen Vertretern des Zentralrats – noch nicht einmal eine Antwort erhielt, ob man sich mit ihm treffen wolle oder nicht, wirft abermals ein grelles Licht auf die angebliche Liebe zu Juden, die diese Clique fortwährend für sich in Anspruch nimmt….“

    http://www.derisraelit.org/2012/07/ein-gesprach-von-jid-zu-jid.html

    Es scheint dem Zentralrat der Juden, sind die iranischen Juden in Wirklichkeit genauso lästig, wie der Autorin des Artikels in der ‚Jüdischen Zeitung‘ – sie wollen es lieber gar nicht wissen, dass es ihnen gut geht und dass sie nicht die geringste Lust haben in Israel zu leben – und so kommt es dann zu solch grob tendenziösen, hauptsächlich von Vorurteilen diktierten Artikeln.

  12. „Den Einwohnern von Gaza geht es dank der internationalen Hilfe besser als den Ägyptern und Syrern.“

    Es geht ihnen besser als den Syrern – ja tatsächlich – das mag wohl gegenwärtig sogar stimmen – aber kein Ägypter oder kein anderer Muslim würde mit den Menschen in Gaza tauschen wollen.

    Auch von einem Leben wie Juden es im Iran führen, könen Palästinenser in Gaza oder West-Bank nur träumen.

    Tatsache ist Israel interniert und entrechtet Millionen von Menschen – wie könnte das ohne Widerstand bleiben?

  13. Jane, am meisten würden sich die Hamasanhänger freuen, wenn sie Juden töten könnten. Und sie schiessen auch deswegen Raketen auf israelisches Gebiet und haben erst vor ein paar Tagen bei einem Terroranschlag einen israelischen Hauptmann verletzt.
    Dass der Armee immer wieder gelingt, Terroristen so zu töten, dass kein Zivilist zum Schaden kommt macht Jane sicher traurig.
    Den Einwohnern von Gaza geht es dank der internationalen Hilfe besser als den Ägyptern und Syrern.
    Nur Hamas zwingt den Einwohnern von Gaza Beschränkungen auf. Das aber will Jane nicht einsehen.

  14. „Jede Organisation und jeder Staat, der Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern möchte, kann dies in Abstimmung mit den israelischen Behörden über die Landübergänge tun.“

    „Die israelische Armee hat ein Dokument veröffentlicht, mit dem im Jahr 2008 die Mindestmenge an Kalorien für die Bevölkerung im isolierten Gazastreifen festgelegt werden sollte….

    Die Herausgabe der Studie war vor Gericht von der Nichtregierungsorganisation Gisha erzwungen worden, die sich für die Bewegungsfreiheit der Palästinenser einsetzt.“

    http://de.nachrichten.yahoo.com/israel-legte-mindestkalorienzahl-f%C3%BCr-gaza-bewohner-fest-174327686.html

    Die Landung eines ausländischen Schiffes in Gaza bringt mehr noch als manche elementaren Güter, die die Israelis den Menschen in Gaza nicht zugestehen, wie Medikamente und dringed benötigtes Baumaterial, die Freude darüber, dass es noch etwas im Leben der Menschen in Gaza gibt, was die Israelis nicht kontrollieren.

    Diese Freude darüber, dass es da draußen auch Menschen gibt, die sie nicht vergerssen haben, und die die ihnen aufgezwungene Situation nicht akzeptieren – ist wohl mit die wesentliche Fracht, die ein ausländisches Schiff mit sich bringt, dass in Gaza vor Anker geht – eine Freude, die jede israelische Grenzkontrolle zu nichte macht.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.