Anschlag auf Moschee im Westjordanland: Sicherheitsdienst ermittelt

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat den Brandanschlag auf eine Moschee in Beit Fajar nahe Hebron im Westjordanland aufs Schärfste verurteilt und den Sicherheitsapparat angewiesen, alles zu tun, um die Täter schnell zu fassen…

Mitteilung: Israelische Verteidigungsstreitkräfte

„Wer diese Tat verübt hat, ist in jeder Hinsicht ein Terrorist, und seine Absicht war es, der Aussicht auf Frieden und den Gesprächen mit den Palästinensern zu schaden. Dies ist eine beschämende Tat, die den Staat Israel und seine Werte befleckt“, so Barak.

Bereits zuvor hat der Leiter der Zivilverwaltung im Westjordanland, Brigadegeneral Yoav Mordechai, sich mit Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde getroffen und klargestellt, dass die israelische Armee und die Sicherheitskräfte darauf hinarbeiten würden, die Schänder der Moschee zu lokalisieren, und man den Vorfall als schwerwiegend betrachte. Gleichzeitig bot er eine gemeinsame Untersuchung des Vorfalls an.

In der Moschee „Die Propheten“  in Beit Fajar gingen 15 Korane sowie Hauswände und Teppiche in Flammen auf. Anwohner konnten das Feuer löschen, bevor die Sicherheitskräfte eintrafen.
Israelische Soldaten fanden am Tatort die Schriftzüge „Rache“ und „Das ist die Reaktion“ und einen aufgemalten Davidstern. Dem  Armeeradio berichteten Augenzeugen, der Anschlag sei gegen drei Uhr morgens von sechs anonymen Tätern verübt worden, die mit einem Peugeot mit israelischen Kennzeichen angekommen und nach der Tat in die nahegelegene Siedlung Kfar Etzion geflüchtet seien.