Im Namen des Vaters: Die Wurzeln des Terrorismus psychoanalytisch betrachtet

Spätestens seit der von Menschen gemachten Katastrophe vom 11. September, die global, synchron und tief unser Innerstes wie mit einem Messer durchschnitten hat, sucht die westliche Welt ratlos, verzweifelt, wütend und verunsichert nach Erklärungen…

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Gedenken: Kommunismus ist nicht gleich Nazismus

Am 1. September begeht Europa den 70. Jahrestag des Ausbruchs des 2. Weltkriegs, der den alten Kontinent und die ganze Welt mit unvergleichlicher Gewalt und Zerstörung überflutete. Der Einfluss dieses schrecklichen Kriegs ging weit über seine sechs tödlichen Jahre hinaus. In Europa schaffte er z.B. den Eisernen Vorhang, der über 40 Jahre zwischen dem demokratischen und kapitalistischen Westen und dem kommunistischen Osten trennte…

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Zum Tod Amos Kenans: Der Liebhaber des Landes

Einen Tag nach dem Sechs-Tage-Krieg kam Amos Kenan in mein Redaktionsbüro. Er stand noch unter Schock. Als Reserveoffizier war er gerade Zeuge der Vertreibung der Bewohner dreier Dörfer in der Latrungegend (Amwas, Yalu, Beit Nuba) geworden, Männer und Frauen, alte Leute und Kinder, die in der brennenden Junihitze zu Fuß in Richtung Ramallah – Dutzende Kilometer entfernt – vertrieben wurden. Es erinnerte ihn an Holocaust-Szenen…

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Juli 1492: Spanien, Portugal, Exil

„Hier sind die Tore der Freiheit geöffnet (…) hier kannst du dein inneres Leben erneuern, deine Verhältnisse ändern, deine Gewohnheiten ablegen, falsche und irrige Überzeugungen über Bord werfen, deinen alten, wahren Glauben wieder annehmen und die gottfernen Bräuche hinter dir lassen, zu deren Nachahmung du durch die Gewalt der „Volker gezwungen wurdest, unter denen du wandertest“…

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