Sinti und Roma Kunst im Kontext

Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma hat mit Unterstützung des Zentrums für internationale Kulturelle Bildung am Goethe-Institut Mannheim zum ersten Mal das Künstler*innen-Residenz-Programm „Sinti und Roma Kunst im Kontext“ ausgeschrieben. Mit Natali Tomenko aus der Ukraine, Valérie Leray aus Frankreich und Alfred Ullrich aus Österreich wurden drei internationale Künstler*innen eingeladen, die ihre Projekte am 30. November in Heidelberg vorstellen.

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20 Jahre Roma und Sinti Philharmoniker

Zu ihrem 20-jährigen Bestehen gastieren die „Roma und Sinti Philharmoniker“ am Montag, 14. November, in der Berliner Philharmonie. Der Dirigent Riccardo M Sahiti hat das einzigartige Ensemble 2002 gegründet, um zu zeigen, dass die Musik der Minderheit seit Jahrhunderten die bedeutendsten europäischen Komponisten beeinflusste. Gleichzeitig gilt es, gegen Vorurteile über Sinti und Roma anzukämpfen. Der Zentralrat und das Dokumentation- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg haben das Projekt von Beginn an unterstützt.

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„Schandfleck der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte“

„Während mit dem Luxemburger Abkommen zu Recht die ‚Wiedergutmachung‘ für die jüdischen Opfer des Holocaust begann, müssen wir anlässlich dieses 70. Jahrestages gleichzeitig daran erinnern, dass die Sinti und Roma um ihre Entschädigung betrogen wurden, was bis heute einen Schandfleck der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte darstellt“, erklärte Romani Rose anlässlich dieses Jahrestags.

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40 Jahre Anerkennung des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma Europas

Am 17. Februar 1982 empfing der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt eine Delegation des kurz zuvor gegründeten Zentralrats Deutscher Sinti und Roma im Bundeskanzleramt in Bonn und erkannte den Holocaust an den 500 000 Sinti und Roma erstmals für die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich verbindlich an.

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