Auschwitz – Ravensbrück – Neuengamme

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma trauert um Gertrud Roché, geborene Lauenburger, die in der Nacht vom 11. auf den 12. April im Alter von 92 Jahren in Ingolstadt verstorben ist. Sie war dem Zentralrat und dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma immer eng verbunden und begleitete die Delegationen des Zentralrats über viele Jahre am 2. August zur internationalen Gedenkfeier nach Auschwitz-Birkenau…

Mehr …

„Respektiert einander, liebt einander, hasst einander nicht“

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma trauert um die Holocaustüberlebende Krystyna Gil, die am frühen Morgen des 1. April 2021 im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Sie war über viele Jahre eng mit der Arbeit des Zentralrats und des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma verbunden…

Mehr …

Trauer um Peter Höllenreiner

Am gestrigen Nachmittag verstarb Peter Höllenreiner, der über lange Jahre hinweg mit der Arbeit des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und des Dokumentationszentrums eng verbunden war. Peter Höllenreiner hat als Kind das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau überlebt. In den letzten Jahren hat er intensiv die Auseinandersetzung mit seiner eigenen Geschichte und der seiner Familie gesucht. Als Holocaust-Überlebender hat er an zahlreichen Veranstaltungen des Zentralrates teilgenommen, und die Verfolgungsgeschichte von Sinti und Roma als Zeitzeuge dokumentiert…

Mehr …

Sinti und Roma – Die Schuld der Kirchen

Während die beiden deutschen Kirchen sich bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Sinti und Roma gegenüber in erster Linie abweisend, gleichgültig oder passiv verhalten, bzw. ihren Beistand und ihre Barmherzigkeit von Bedingungen abhängig gemacht hatten, luden sie während der zwölf Jahre, die das „Dritte Reich“ währte, passiv und aktiv Schuld auf sich. Diese Schuld ist in ihrer Schwere nicht wiedergutzumachen, sie ist unsühnbar und untilgbar, sie entzieht beiden christlichen Kirchen in Deutschland jedwede Glaubwürdigkeit…

Mehr …