Paraschat haSchawua: Schoftim

Beobachtet man im Fernsehen einen afrikanischen Zauberheiler beim rituellen Versuch, ein Mitglied seines Stammes von einer Krankheit oder Verletzung zu heilen, schmunzelt man etwas herablassend, hofft aber gleichzeitig, dass dem Patienten kein bleibender Schaden zugefügt wird. Obschon der Ausgang solcher Übung durchaus nicht vorhersehbar ist, denn Psychologie und Suggestion können (das hat die Medizin bereits festgestellt) in der Lage sein, Heilungsprozesse einzuleiten…

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Paraschat haSchawua: Re’eh

Landläufig herrscht die Vorstellung, die Hebräische Bibel sei ein monotheistisches Werk, der Gott der Juden sei der einzige Universalgott, während alle anderen Völker zur biblischen Zeit Heiden waren und Götzen dienten. Andererseits wird Gott in der Bibel mit Attributen bezeichnet wie mächtig, barmherzig, rachsüchtig, liebevoll etc., was auf menschliche Eigenschaften hinweist…

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Paraschat haSchawua: Ekew

Der Gedanke, der in den zwei vorigen Beiträgen (Einführung in das 5. Buch Moses) entwickelt wurde, setzt sich in der jetzigen Parascha fort. Offensichtlich war Moses skeptisch bezüglich der Akzeptanz des monotheistischen Glaubens durch sein Volk. Schließlich hat das Volk seit Generationen in einer heidnischen Umgebung gelebt und war selbst heidnisch…

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Paraschat haSchawua: Vaetchanan

Ein zentraler Kultpunkt der Religion war die Stiftshütte, die in der Wüste gebaut wurde. Später war es im Lande Israel der Tempel in Jerusalem. Mose …. gab den Leviten, die den Dienst versahen an der Wohnung des HERRN, wie der HERR es Mose geboten hatte (4. Moses 31, 47). Gott wohnte also in der Stiftshütte bzw. im Tempel. Das weiß jeder, der die Bibel studiert hat…

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