„So entsteht eine neue Dolchstoßlegende“

„Natürlich waren diese jungen Menschen, die ihr Hauptquartier in der Schönsteinstraße hatten, für den Geschmack von in der Illegalität geübten Kommunisten zumindest etwas leichtsinnig. Dass in be­stimmten Situationen die Aktivitäten der Ehrenfelder Gruppe den kommunistischen Widerständlern sogar als schädlich und gefährlich erscheinen mussten, konnte ich mir vorstellen. Das hat aber nichts daran geän­dert, dass sie sie als Gegner der Nazis erkannt hatten, ihre Aktivitäten als ein Stück Widerstand begriffen und sich eben bemühten, auf sie im Rahmen des ihnen Möglichen Einfluss zu nehmen.“ Der nächste Teil von Peter Finkelgruens Buch über die Kölner Edelweisspiraten…

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Eine Bürgerinitiative zur Rehabilitierung der Ehrenfelder Widerständler

„Das Bürgerforum, die Demonstration am 10.11.1978, die Mahnwache am Bunker in der Körnerstraße – das alles empfand ich als eine viel glaubwürdigere Darstellung eines alternativen, republikanischen Deutsch­lands als alle Reden des Bundespräsidenten und anderer Würdenträger. Hinter diesen professionellen Gedenkrednern lauert die Unglaubwürdigkeit, wenn sie gleich­zeitig wissend zulassen, dass ermordete Widerständler weiter kriminalisiert werden.“ Der nächste Teil aus der Veröffentlichung von Peter Finkelgruens Buch über die Kölner Edelweisspiraten…

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Solidarität aus der gemeinsamen Erfahrung des Widerstands

„Erst nach mehre­ren Gesprächen mit Betroffenen wurde mir klar, dass die überlebenden Opfer und Widerständler die Erfahrung gemacht hatten, dass die Demonstration des Bekennens zum gemeinsamen Widerstand im Nachkriegsdeutschland eher etwas nicht Opportunes geworden war.“ Der nächste Teil aus der Veröffentlichung von Peter Finkelgruens Buch über die Kölner Edelweisspiraten..

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