Die Geschichte des jüdischen Altersheims in der Berkaer Strasse

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Berkaer Straße 31-35, Foto: Mutter Erde

Noch kurz vor der Machtübergabe an Adolf Hitler, wurde in Berlin ein Altersheim der jüdischen Gemeinde eröffnet. Sein Architekt, Alexander Beer, sowie seine Bewohner und Mitarbeiter wurden in den nationalsozialistisch-deutschen Konzentrationslagern ermordet. In den folgenden Jahren nutzte das Reichssicherheitshauptamt Amt VI (Ausland – SD-Ausland), die Spionageabwehr, das Gebäude und errichtete auf dem Hof einen Aktenbunker. Das Gebäude wurde während des Krieges nicht zerstört. In seinen Räumen befindet sich heute das „Haus Wilmersdorf“, der „Vivantes Hauptstadtpflege“.

Die Geschichte des jüdischen Altersheims und die Ermordung seiner Bewohner ist bislang schlecht erforscht. Der Historiker Martin Jander präsentiert im Rahmen der Tage des Offenen Denkmals 2026 auf Einladung der Vivantes Hauptstadtpflege Wilmersdorf die bislang vorliegenden Ergebnisse.

Vortrag:
Dr. Martin Jander: Die Geschichte des jüdischen Altersheims in der Berkaer Strasse

13. September 2026, 15 – 16 Uhr
Alexander Beer Saal
3. Obergeschoss der Vivantes Hauptstadtpflege
Haus Wilmersdorf
Berkaer Straße 31–35
14199 Berlin-Schmargendorf