Fachkräfteaustausch: Hamas-Tunneltechnologie für die Kölner KVB?

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Größter Hamas-Tunnel, der von der IDF entdeckt wurde, Foto: IDF Spokesperson

Eines kann man der terroristischen Hamas wirklich nicht nachsagen: Dass sie eine Organisation von Dilettanten wäre. Wirklich nicht.

Achtung: Satire – von Maria Colonia

2005 trat die israelische Regierung unter dem rechten „Haudegen“ Ariel Sharon den Gazastreifen ohne Gegenleistung ab. Israelische Siedler mussten den Gazastreifen verlassen. Das war eine Chance. Die Aufbauleistungen und der Wunsch nach Autonomie der Palästinenser unter der Herrschaft der Hamas ist bisher jedoch eher „einseitig“ verlaufen: Die Hamas nutzt ihre Macht und ökonomische Kraft bisher nur für ein einziges Ziel: Die Vernichtung Israels.

In den vergangenen Jahren investierte Hamas ihr gesamtes fachliches Know How und ökonomische Kompetenz nicht in den Aufbau für ihre eigene Bevölkerung. Gott bewahre! Die Hamas errichtete ein Tunnelsystem in der Länge zwischen geschätzt 500 und 700 km. 

In Köln, oder sagen wir lieber in einigen „linken“ Kreisen wird diese bauliche Kompetenz, so ist einem geheimen, uns zugespielten Dossier zu entnehmen, mit zumindest großem Respekt betrachtet. Mehr und Tragfähigeres als der gebeutelten Kölner KVB, so ist dort zu lesen, würde der Hamas ganz gewiss gelingen.

Eine Friedens-Vision: Kölner KVB-Deal mit der Hamas?

„Könnte die Kölner KVB plus die Kölner Verwaltung nicht einen Deal mit der Hamas machen?“, fragen die Autoren aus dem Umfeld der Kölner Pali-Solidarität? So wegen Fachkräfteaustausch im gemeinsamen Kampf gegen rechts, Stärkung der interkulturellen Kooperation und Kompetenz und als internationale, trianguläre, vertrauensfördernde Friedensmaßnahme? Wer in wenigen Jahren, aus der Position vorgeblich bitterster Armut und zionistischer Bedrohung 600 km hochkomplexe unterirdische Tunnelsysteme anlegen kann – der müsste dem gebeutelten Köln doch wirklich kompetent helfen können.

Wer erinnerte sich nicht, insbesondere kurz vor Karneval, an den KVB-Einsturz am 9.3.2009 an der Kölner Severinstraße? Das gesamte Kölner Stadtarchiv stürzte aufgrund dilettantischer Baumaßnahmen und vermuteter Korruption bei der Severinstraße ein. Einige Tage zuvor war dort der Kölner Karnevalzug, unter Lebensgefahr, entlang gezogen..

Auch einige mögliche Motoren für ein derart ambitioniertes interkulturelles, „trianguläres“ Friedensprojekt werden in dem Geheimpapier genannt: Für den Vorsitzenden des Kölner Bethlehemvereins Albrecht Schröter, ehemaliger antifaschistischer Jenaer Oberbürgermeister mit antizionistischem Querfrontdrall, den die Liebe nach Köln verschlug, sowie Michael Kellner, ein ehemaliger Gesamtschullehrer mit frühen Ambitionen auf eine Priesterkarriere, die er dann doch für seine Karriere als Linker Kölner Stadtrat und ewiger Bethlehemaktivist opferte, müsste dies doch eine leichte Sache sein.

Der Theologe und SPDler Dr. Albrecht Schröter ist bestens international verbandelt, wenn es um Palästina geht. Zahlreiche palästinensische Resolutionen, denen man eine BDS-Nähe nun wirklich nicht abzusprechen vermag, unterzeichnete er, mit ausdrücklicher Nennung seines Kölner Bethlehem-Vereins. Darunter Resolutionen, die ansonsten selbst überzeugte BDS-Fans doch lieber nicht unterzeichnet haben. Immer geht es um die „Besatzung“, um zionistischen Landraub, Willkür und Aggression.

„Idealbesetzung, wenn man Zwietracht und antiisraelische Besessenheit fördern will“

Die Vorarbeiten für diese palästinensische Friedensmission zumindest absolvierten Schröter & Kellner routiniert: In einer Kampfabstimmung gelang ihnen im Sommer 2022 der sorgfältig vorbereitete Sturz der langjährigen, moderaten Vorsitzenden des städtischen Bethlehemvereins, Claudia Burger, Ehefrau des verstorbenen ehemaligen Kölner OBs Norbert Burger. Dies wurde in Köln als entscheidender Schritt hin zu einer antizionistischen Kampfausrichtung des städtischen Vereins interpretiert. 

Schröters „Ambitionen, mich abzulösen“ habe sie erst spät erkannt und durchschaut“, berichtete die politisch moderate Burger dem KStA. Das Ansinnen eines „gesichtswahrenden Rücktritts“, habe sie in ihrer Entschlossenheit eher noch bestätigt. Vor allem jedoch kreideten ihr die antizionistisch motivierten ideologischen Hardliner ihres Bethlehemvereins eine „zu große Israelfreundlichkeit“ an, mutmaßte Burger. „Ich bin der Meinung, in einer so schwierigen Konstellation wie dem Nahostkonflikt muss man immer beide Seiten sehen. Es gibt niemals nur einen Schuldigen. Kritik auch an der palästinensischen Seite gehöre zu einer glaubwürdigen Interessenvertretung. 

Der erfahrene, langjährige Kölner Grünen-Politiker Volker Beck interpretierte Schröters vorgesehene Wahl zum Vorsitzenden des Bethlehemvereins Anfang August 2022 gegenüber dem KStA als eine „geradezu Idealbesetzung, wenn man Zwietracht und antiisraelische Besessenheit fördern will“.

Dass diese Prognose zutreffend ist zeigte sich in den Monaten danach: Schröter und Kellner verwiesen in Interviews immer wieder auf ihre zahlreichen Reisen und ihre engen Verbindungen nach Palästina. Und Albrecht Schröter unterzeichnete weiterhin, unter ausdrücklicher Nennung seines städtischen Bethlehemvereins, antiisraelische Erklärungen mit offenkundigem BDS-Drall.

Die Idee einer offensiven Kooperation zwischen Hamas-nahen Fachkräften und Kölner Bauunternehmen zum Bau von massiven Tunneln für einen unterirdischen Ausbau der Kölner KVB könnte da schon als eine naheliegende städtepartnerschaftliche Friedensinitiative erscheinen, heißt es in dem Dossier. Von Hamas könnte man sich abschauen, wie man Tunnel ohne Verkehrsbehinderungen und Einstürzende Altbauten unter bewohntem Gebiet bauen kann!