Terroranschlag während der Feiertage vereitelt

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Der Allgemeine Sicherheitsdienst (SHABAK) hat in Zusammenarbeit mit den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL) und der Polizei einen in Jerusalem geplanten Anschlag während der Feiertage vereitelt…

Wie der Sicherheitsdienst am Sonntag bekanntgab, wurden die drei beteiligten Terroristen der Hamas, die den Anschlag planten, bereits im August verhaftet. Gegen den 23-jährigen Ahmad Rishak aus Shuafat und den 27-jährigen Ismail Abu Mfalfal aus Abu Dis wurde durch die Staatsanwaltschaft in Jerusalem Anklage erhoben.

Geplant war offenbar, während der bevorstehenden Hohen Feiertage im Monat Tischri im Einkaufszentrum Mamilla in Jerusalem einen Sprengstoffanschlag zu verüben. Rishak und Mfalfal waren im Einkaufszentrum als Instandhaltungsarbeiter angestellt und sollten mithilfe ihrer israelischen Ausweise die Bombe nach Israel schmuggeln, um sie dann in einem Schrank im Einkaufszentrum als Geschenk getarnt zu deponieren.

Die Gruppe wurde von Hamdi Romana (22) aus Ramallah angeführt, in dessen Haus bei einer Durchsuchung Sprengstoff und Anleitungen zum Bombenbau sichergestellt werden konnten. Während der Befragung gab Romana zu, mit drei weiteren Bewohnern Ramallahs im Kontakt gestanden zu haben, die ihn mit den notwendigen Chemikalien versorgten. Alle drei wurden festgenommen.

Ebenfalls während der Befragung räumte Romana ein, dass ursprünglich weitere Pläne für Anschläge existierten: so sollten Soldaten der ZAHAL in Ramallah mit Sprengfallen angegriffen und Raketen auf israelischen Siedlungen nahe Ramallah abgeschossen werden. Die Gruppe hatte auch Angriffe gegen Soldaten mit Handfeuerwaffen geplant.

Der Arm der Hamas im Westjordanland war für zwei Terroranschläge in der jüngeren Vergangenheit verantwortlich: die Explosion in der Nähe des Jerusalemer Kongresszentrums im Jahr 2011 und das Busattentat in Tel Aviv im Jahr 2012. In beiden Fällen nutzten die Täter ihre israelische Ausweise, die es ihnen ermöglichten, sich frei zu bewegen.

Bombenexplosion an der Grenze zu Gaza

Ein weiterer Vorfall, der die Sicherheit Israels betrifft, trug sich am Montagmorgen an der Grenze zu Gaza zu, wo in unmittelbarer Nähe einer Patrouille der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) eine Bombe explodierte. Es wurde niemand verletzt und kein Sachschaden verursacht. Bereits am Freitag hatte es eine ähnliche Explosion gegeben, ebenfalls in der Nähe des Kibbutzes Nahal Oz bei Gaza.

Soldaten der ZAHAL durchsuchten die Gegend ohne Ergebnis nach weiterem Sprengstoff. Ob die beiden Vorfälle zusammenhängen, ist noch unklar.

Allgemeiner Sicherheitsdienst, 01.09.13/Ynet, 02.09.13, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

2 Kommentare

  1. Versuchter Terroranschlag auf den Flughafen Ben Gurion

    Zwei Araber aus den PA Gebieten durchbrachen mit einem LKW ein Tor und fuhren auf das Terminal 3 zu.

    Nur mit Schuessen vom Sicherheitspersonal konnte der LKW gestoppt werden.

    Zeitgleich wurde der Ausnahmezustand fuer den Flughafen erklaert keine Landungen und keine Starts bis zur Ueberpruefung ob der LKW mit Sprengstoff beladen ist.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/171569

    Und genau das wird passieren wenn die Araber ihren Staat bekommen sollten, dann wird der Flughafen Ben Gurion regelmaessig mit Katjuscher Raketen beschossen werden.

    Was dann natuerlich keinem im Westen interessieren wird es sei den Israel fliegt gegen Angriffe, dann heisst es wieder Israel Zerstoert den Palestinenser Staat.

    In Israel kennt man die Folgen nach dem Gaza Abzug und ganz besonders hat man in Israel gelernt ueber das Verhalten des Westens in Syrien.

  2. „Rishak und Mfalfal waren im Einkaufszentrum als Instandhaltungsarbeiter angestellt und sollten mithilfe ihrer israelischen Ausweise die Bombe nach Israel schmuggeln, um sie dann in einem Schrank im Einkaufszentrum als Geschenk getarnt zu deponieren.“

    Und ich koennte Wetten die haben einen gute Monatslohn und gute Sozialleistungen erhalten von ihrem Israelischen Arbeitgeber.

    Da muss man sich nicht wundern wenn Israelische Arbeitgeber keine Araber einstellen, wenn man nicht sicher sein kann das man sich nicht die Hamas ins Haus holt die einen Toeten wollen.

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    Und genau desswegen gibt es Kontrollen, Ueberwachung und Kontrollpunkte weil man letztendlich niemanden wirklich Vertrauen kann.

    .
    Das Pervers an der Hamas ist, dass die Mamilla Mall auch sehr beliebt ist bei jungen Arabischen Moslems sowie Arabischen Christen und Touristen aus aller Welt auch aus Deutschland denn die Mall liegt direckt auf dem Weg zum Jaffo Tor der Altstadt von Jerusalem.

    Die Hamas ist genauso Menschenverachtend wie Assad der Schlaechter von Damaskus.

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