Kinderwunsch-Kommission: Leihmutter auch für homosexuelle Paare

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Die Kommission zur Untersuchung von Fertilität und Geburt hat ihren Abschlussbericht vorgestellt…

Die Empfehlungen der vor zwei Jahren eingesetzten Kommission sind äußerst weitreichend und machen Israel zu einem der liberalsten Länder in Bezug auf Anwendung der Methoden der Reproduktionsmedizin.

So sehen sie vor, den rechtlichen Rahmen zur Leihmutterschaft deutlich zu liberalisieren. Zurzeit ist es lediglich verheirateten verschiedengeschlechtlichen Paaren gestattet, ein Kind mit einer Leihmutter auf die Welt zu bringen. In Zukunft sollen jedoch auch schwule Paare und alleinstehende Frauen, die selbst nicht schwanger werden können, diese Möglichkeit erhalten.

Auch bei der Samenspende empfehlen die Autoren des Berichts eine Änderung: Sind heute nur anonyme Spenden erlaubt, soll es in Zukunft die Möglichkeit einer identifizierbaren Spende geben – die gezeugten Nachkommen könnten dann im Alter von 18 Jahren ihren leiblichen Vater ausfindig machen. Per Gesetz sollen allerdings Unterhaltsansprüche an den Erzeuger ausgeschlossen werden, ebenso wie die Möglichkeit, dass er seinerseits die mit seinem Sperma gezeugten Kinder ausfindig macht. Darüber hinaus ist die Zahl der Kinder, die durch einen Spender gezeugt werden dürfen, auf sieben begrenzt.

TheMarker, 22.05.12, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

1 Kommentar

  1. Die Kinderzahl je Spender auf 7 zu begrenzen ist eine sehr gute Idee.

    Auch das sie es liberalisieren. Sie sollten jeden Einzelfall prüfen und es auch nur an der Eignung einer Elternschaft festmachen, dann können auch auch Schwule oder Alleinerziehende geeigente Eltern sein.

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