Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt

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Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, forderte die islamische Gemeinschaft auf, sich stärker gegen Antisemitismus in den eigenen Reihen zu stellen. Graumann reagierte damit auf die Ergebnisse einer neuen Studie zu Antisemitismus in Deutschland. Dem Bericht des „Expertenkreis Antisemitismus“ zufolge, sind rund 20 Prozent der Deutschen „latent antisemitisch“…

Laut dem Bericht besitzt der Islamismus inzwischen ein erhebliches Gefahrenpotential und fördert die Radikalisierung arabisch- und türkischstämmiger Jugendlicher. Antisemitische Argumentationsmuster würden dazu dienen, das Existenzrecht Israels infrage zu stellen. Der Rechtsextremismus sei jedoch weiterhin der wichtigste Mittler antisemitischer Inhalte, so die Experten. Dieter Graumann betont, dass es vor allem darum gehe, „den Rechtsradikalen die Strukturen zu nehmen, die Möglichkeiten, sich zu entfalten. Die Behörden sollten genau dort aktiv werden, wo sich Faschisten heute tummeln und ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten – insbesondere im Internet und in der Hooliganszene.“

Das Verbot der NPD könne dabei nur ein Anfang, jedoch unverzichtbarer Schritt sein. „Diese Partei nutzt die Parlamente als Plattform, sie wird staatlich subventioniert. Es ist höchste Zeit, der NPD all diese Privilegien zu nehmen“, so Graumann.

Graumann wies außerdem im Besonderen auf das schulische Umfeld hin, wo es gute Ansätze gäbe, jedoch weitere Anstrengungen unternommen werden müssten, den antisemitistischen Haltungen und Klischees etwas entgegenzusetzen. Es könne nicht hingenommen werden, „dass „Jude“ auf Schulhöfen inzwischen zum Schimpfwort geworden ist. Da sind nicht nur die Lehrer gefordert, sondern die gesamte Gesellschaft. Es sind häufig gerade junge Muslime, die sich so betont judenfeindlich äußern.“

Vor dem heutigen Spitzentreffen zum Rechtsextremismus im Bundesinnenministerium hatte Graumann mangelnde Fortschritte bei der Aufklärung der Neonazi-Mordserie beklagt: „Die Behörden sind bei der Aufklärung dieser schrecklichen Taten noch immer in den fortgesetzten Winterschlaf verfallen.“ Es müsse jetzt schnell Klarheit geschaffen werden, „Glaubwürdigkeit gewinnt man nur, wenn man mehr Transparenz zulässt – daran mangelt es derzeit offenbar.“

Das Treffen sieht Graumann dagegen sehr positiv. Es könne ein “ Fanfarenstoß gegen Rechts sein“ mit dem klaren Signal: „Es gibt null Toleranz in der Gesellschaft für Antisemitismus und Rassismus.“ Dazu müssten dem Treffen jedoch auch Taten folgen.

Der Bericht des Expertenkreis (pdf)

172 Kommentare

  1. …is doch tatsächlich unsre allseits „geliebte“ PanArabicana Jane wiiieder mal weg …ich wollt ihr so gerne wichtige Neuigkeiten bringen …Jane, Sie haben mir einmal hier vorwurfsvoll gepostet, dass ich mit meiner Sicht zur III-Staatenlösung absolut allein daherkommen mag …bin ich froh, heut ein zutiefst glaubwürdiges statement von Prof. Raphael Israeli von Hebrew Univerity of Jerushalayim mitbekommen zu haben, welcher meine Ihnen „utopisch“ anmutenden Äußerungen relativ pragmatisch, real festzustellend, bekräftigte. Jeder Quadratzentimenter „Land für Frieden“ brachte jeher ganz genau das glatte Gegenteil von SHALOM!!! …es könnte sozusagen scheinbar keine „provozierende Illusion“ meinerseits sein – nun ja, wer mit offnen Augen in der Wirklichkeit unterwegs ist, sieht es ja!!! – eine Utopie, Frieden schaffen zu wollen, indem weiteres Land (welches ohnehin von der Völkergemeinschaft legal Israel zugesprochen wurde …vor VIELEN, VIELEN Jahren schon!!!) an „nichtakzeptieren zu wollende“ dshihadistische Araber ohne jegliche RECHTSGRUNDLAGE einfach abgetrudelt und gegeben NUR ein IRRWEG sein wird!!! …es sei denn, ein „versteckter“ Wille, Israel zu schaden …gar zu vernichten, beflügelt Initiativen und Engagement!!!

  2. Alle jüdischen Volkszugehörigen sollten umgehend nach Israel auswandern, um dort vor Ort zu sein, um alles regeln zu können, was das Wohlergehen der Stämme Juda und Benjamin betrifft.Vom Ausland her ist dies schlecht möglich.

    Shalom David 

    • Dann soll Israel den JUden erstmal vernünftigen Wohnraum und vernünftige Arbeitsbedingungen anbieten, den Juden die bereits in Israel leben.
      Man kann nicht immer aufrufen das alle kommen sollen und dann ist nicht mal richtige Grundversorgung gewährleistet.

  3. Dieter Graumann beschreibt prägnant die Wirklichkeit, welche kaum jemand wegzurelativieren vermag. Ich finde es traurig,  Juden …ISRAEL …immerwährend einzig und allein zu „reduzieren“ auf die Barbarei der Nazi-Scherken – deren mörderisch systematisch forcierten Antisemitismus – es tut weh! …ist ISRAEL …JUDAH doch so sehr VIEL VIEL mehr …die Wiege der (mehr oder weniger?) aufgeklärten „westlichen“ Zivilisation …wichtigster Rechtsnormen im Zusammenleben menschlicher Gesellschaften – nicht zu vergessen, der bekannteste JUDE doch wohl scheinbar „Bedeutendes“ den sich Christen nennenden Milliarden Menschen auf der Erde hinterlassen haben muss. WER von den flubbig locker Plappernden, Israel …Juden leichtfertig kurzsichtig Kritisierenden, weiss das schon??? Eine vorurteilsunbelastete Verständigung ist möglich …sachliche Aufklärung die Basis. …gerade nach sooo vielen Jahren

  4. @Jane
     
    “und sich endlich mit einer Teilung des Landes abfand, wie sie VOM BRITISCHEN Secretary of State for the Colonies W. CHURCHHILL 1922 UND de facto 1946 MIT STAATSGRÜNDUNG DES PALÄSTINENSISCHES HASHEMITISCHES KÖNIGREICHS JORDANIEN VOLLZOGEN WURDE!!! Der von der Uno 1947 angestrebte II. Teilungsplan des verbliebenen Restes von lediglich 22% des Umstrittenen Gebietes “Palästina“ , von den Arabern, Palästinenser inklusive, aber 40 Jahre lang abgelehnt worden war.“
     
    JA – die Teilung schon geschehen war und die sog. Palästinenser 78% des sog. “Palästina“ bereits  bekommen hatten!!!
    Es besteht seitdem KEIN weiterer VÖLKERRECHTLICHER Handlungsbedarf, ausser wachsamste AUFMERKSAMKEIT – geschuldet arabischen TERROR in der “Jüdischen Heimstätte“ ISRAEL!!!
    @ C.Fried danke …“So ist es, wenn man Kriege verliert.“ …AUCH für ARABISCHE Einwohner ISRAELS vollumfänglich GÜLTIG!
    …genau das meinte ich schon in zig meiner stats
    KEINE SONDERBEHANDLUNG für arabische Muslime!!!
     
    @ Baruch …Jane platziert bei nahezu JEDEM Artikel – ungeachtet des Inhalts – reflexartig abwertend ihre stats über das “Unrecht“ des Staates Israel – nun da ist’s dann schon auch wichtig, ihr mit historischen FAKTEN aufklärend “behilflich“ zu sein …auf KEINEN Fall sollte Jane’s “Geblubber“ so stehen bleiben! …manchmal is sie auch einfach nur mal weg  – unbekannt verzogen sozusagen 😉
     
    @ A’Mor
    Es ist doch nur redlich und vor allem EHRLICH, wenn man “die Dinge beim Namen nennt“ …halt so, wie sie eben sind …das hat absolut NIX mit Rassismus zu tun – im Gegenteil “die Verantwortlichen“ für Terror, Hass und Krieg MÜSSEN benannt werden und da ist es doch nur folgerichtig, gerade die “Drahtzieher“ um PLO Hamas isl.Dshihad und wie sie alle sonst auch heissen mögen, ein Stückl meeehr als bislang geschehen, in die Pflicht zu nehmen.
    Ihre Einschätzung zu einem leider!!! möglich weiteren “Krieg“ gegen …in …Israel ist real …sehr REAL sogar – ich sehe es ganz genauso, denn sämtliche Bestrebungen der sich selbst lautstark bezeichnenden “Feinde“ Israels (ethnisches, religiöses, stammestechnisches, militärisches, politisches – welch auch immer helfend Dienliches) deuten klar darauf hin – und ja, eine logische Konsequenz Israels darauf nur EXISTENZSICHERND.
    Mit Beschimpfungen kann und muss man leben – sie treffen einem zuweilen auch nur “relativ“ schmerzlich, wenn man da schaut, welches Niveau in der Auseinandersetzung mit dieser doch sehr “ersten“ Thematik zuweilen zum Tragen kommt. Nichts desto trotz – gerade deshalb Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung!!!

    Jane, mir ist bewusst, dass Ihnen die FAKTEN und TATSACHEN nicht gefallen – all Ihr auswegloses theoretisierendes Winden ändert absolut NIX daran.

  5. Jane, zunächst dachte ich: na, sie kritisiert Israels Politik, na, sie hat wohl etwas zu sehr dabei die palästinensische Brille auf, na, aber antisemitisch ist sie wohl nicht, na, sie plädiert für die 2 Staatenlösung, sie hat wohl paläst. Freunde und fühlt mit, na, sie wird ja wohl mal Israel besucht haben und wissen, wovon sie redet, zumindest Eindrücke gesammelt haben von allen Seiten. Aber spätestens nach dem heutigen Wort zum Tage von Ihnen, da revidiere ich meine Ansicht: Sie sind nicht gegen Israels Politik, Sie sind gegen Israel an sich. Und damit gegen die Israelis, die Juden. Sie sind also ganz sicher Teil der besagten 20%. Nach Ihrem Weltbild scheint es so zu sein: Alles was zwischen Jericho und Tel Aviv, Eilat und Haifa liegt ist Palästina. All das gehört den Palästinensern, ist deren Staatsgebiet, und wenn da nun Juden leben, ist das deren Problem. Da kann ich sogar ich als Nicht-Jude lebhaft nachfühlen, welch eine Horrorvorstellung das für Juden (und so wie der Islam sich nun generiert, auch für Christen (Hamas: Christen in Palästina sind kulturelle Muslime mit  zurzeit noch anderen Glaubensvorstellungen)) bedeutet.

  6. Orginal Jane:02.02.2012

    „Ãœbrigens, wenn es irgend einen ernsthaften Grund gibt Israel anzugreifen, dann ist es der Umtand, dass Israel die Besatzung nicht beendet und die palästinensische Staatenbildung entgegen sämtlicher UNO-Resolutinen, sabotiert.“
    ———————————————————————————————

    Das muss man sich mal genauer ansehen !

    Hagalil schlaft ihr ?? Hier wird zum Krieg aufgerufen gegen Israel weil Israel nicht macht was Antisemiten wollen ?

    Lasst ihr diese Person schreiben damit hier immer genügend Leute schreiben und Hagalil dadurch bekannt wird im Vergleich zu anderen Jüdischen Platformen ?

    Heizt Ihr mit Absicht über diese Person die Diskusionen an ? 

    Es ist auch auffallend Das Hagalil teilweise nur Negative Berichte über Israel bringt und viele Positive Nachrichten besonders aus Wirtschaft und Politik mit der EU zurückgehalten werden!

  7. Eine Lachnummer ist allerdings die ganze oben gebrachte sog. „Feindpropaganda“: kein Mensch hat Beweise dafür, kein vernünftiger Mensch glaubt das (allein ein sog. City-buster hat das Ausmaß eines Kleinbusses, die USA brachten gerade mal zwei davon in ihren größten Bombern, den B52 unter. Den letzten „Kleinbus“, eine typische Kalter-Krieg-Waffe, bauten sie im Vorjahr zur Verschrottung auseinander. Aber Israel hat sie, fährt sie wahrscheinlich mit Gabelstaplern zum Einsatzort, denn B52 hat es keine. „es gibt kaum einen Zweifel daran, dass Israels Atomwaffen, die vor allem für die Kriegführung im Nahen Osten vorgesehen sind, zu den am höchsten entwickelten der Welt gehören.“  – zu gut Deutsch heißt das „es gibt kaum einen Zweifel“: man weiß überhaupr nichts. und plappert drauflos über Sachen, von denen man was irgendwo aufschnappte und aber garantiert weiß, dass Israel die hortet, samt Mausefallen speziell für Kampfmäusen aus Gaza-City, das wurde vergessen. Shahak ist seit 10 Jahren nicht mehr unter den Lebenden, keine seiner Prophezeiungen ist eingetroffen. Die Gen-Story ist ebenfalls nur ne Story, schiere science fiction. Bekanntlich haben viele Juden die gleichen Gene wie Palästinenserinnen, weil viele von zwangskonvertierten Juden abstammen. Umgekehrt haben jüdische Einwanderer aus arabischen Ländern meist „arabisches Blut“ in den Adern. Falls es sowas gäbe, würden die jüdischen Menschen „da unten“ zumindest einen Teil von sich selbst dmit umbringen. Und so weiter – nichts als Humbug. Mensch muss nicht alles glauben, was aus Hass geboren ist, sondern garnichts davon. Es ist erlaubt, wie Karl K. immer sagte, a la Kant seinen Verstand zu gebrauchen.
    .
    Wer gute Horrorgeschichten lesen will, sollte z.B. E.A. Poe zur Hand nehmen, aber keine Kriegspropaganda, von keiner Seite. Sonst fängt man auch noch an zu glauben, was absolut zuverlässig belegt im Internet nachzulesen ist: Nachdem das Manhattan-Projekt nicht klappte, konfiszierte ein amerikanisches Sonderkommando die bereits gebauten deutschen Atombomben bei Ohrdruf und warf sie auf Hiroshima und Nagasaki. Das ist die reine Wahrheit, aber wird natürlich von beflissener Seite vertuscht.  Und im Ersten Weltkrieg schlugen „die Hunnen“ belgische Babies zum Zeitvertreib an Bäumen entzwei, usw. 

  8. das Waffenlager im Gaza-Streifen im Libanon und sagte ihnen: “. Das sind die größten, die ich kenne”, “Der Nahe Osten ist die Region mit der höchsten Bewaffnung ist die Welt, und Israel ist das Ziel, dieser Bewaffnung “.

     
    Na – das ist jetzt aber wirklich ‚Ne Lachnummer. Die wirklich größten Waffenlager hat der GEneralmajor natürlich ‚vergessen. 

    Ariel Scharon: »Die Araber mögen das Öl haben – wir haben die Zündhölzer.« 

    Gegenwärtig schätzt man Israels Kernwaffenbestand auf mindestens 200 bis über 500. Und es gibt kaum einen Zweifel daran, dass Israels Atomwaffen, die vor allem für die Kriegführung im Nahen Osten vorgesehen sind, zu den am höchsten entwickelten der Welt gehören. Einen Teil des israelischen Kernwaffenbestandes bilden Neutronenbomben, miniaturisierte Atombomben, mit einem Maximum tödlicher Gammastrahlung bei einem Minimum an Sprengwirkung und langfristiger Strahlung – im wesentlichen dazu bestimmt, Menschen zu töten und ihren Besitz zu schonen. Zu den Waffen gehören auch ballistische Raketen und Bomber, die Moskau erreichen können, Flügelraketen (Cruise missiles), Landminen (in den 80ern verlegte Israel nukleare Landminen entlang der Golanhöhen) und Artilleriegeschosse mit einer Reichweite von 70 Kilometern. Im Juni 2000 traf eine von einem israelischen U-Boot abgeschossene Flügelrakete ein Ziel in 1500 Kilometer Entfernung, das war zuvor nur den USA und Russland gelungen. Von diesen praktisch nicht zu besiegenden U-Booten wird Israel drei stationieren, jedes ist mit vier Flügelraketen ausgerüstet. 

     Das Spektrum der Bomben reicht von »Städte-Knackern« (city-busters), größer als die Hiroshimabombe, bis zu taktischen Miniatomwaffen. Israels Bestand an Massenvernichtungswaffen lässt die tatsächlichen oder potentiellen Bestände aller anderen Nahoststaaten zusammengenommen recht mickrig erscheinen, und übersteigt bei weitem jegliches nachvollziehbare Bedürfnis nach »Abschreckung«.


    »Ethnobombe«
    Israel besitzt auch ein umfassendes Arsenal chemischer und biologischer Waffen. Nach Angaben der Sunday Times hat Israel chemische und biologische Waffenarten mit hoch entwickelten Trägersystemen produziert. Mit den Worten eines hohen israelischen Geheimdienstlers: »Es gibt wohl keine einzige bekannte oder unbekannte Form chemischer oder biologischer Waffen, … die im Biologische Institut Nes Tziyona nicht erzeugt würde.« Derselbe Bericht beschrieb F-16 Kampfjets, die speziell für chemische und biologische Ladungen bestimmt sind und deren Besatzungen dafür ausgebildet wurden, diese Waffen in Windeseile zu bestücken. Die Sunday Times berichtete, dass Israel unter Nutzung von Forschungsergebnissen aus Südafrika eine »Ethnobombe« entwickelte. »Bei der Entwicklung ihrer „Ethnobombe“ versuchen die israelischen Wissenschaftler, Forschungsergebnisse der Medizin bei der Identifizierung eines besonderen Gens zu nutzen, das einige Araber haben, und dann genetisch modifizierte Bakterien oder Viren zu schaffen … Die Wissenschaftler versuchen, tödliche Mikroorganismen herzustellen, die nur Menschen mit diesen Genen angreifen.« Dedi Zucker, ein linker Abgeordneter der Knesset, prangerte diese Forschung mit den Worten an: »Eine solche Waffe ist, wenn wir von unserer Geschichte, unserer Tradition und Erfahrung ausgehen, moralisch ungeheuerlich und muss geächtet werden.« (Sunday Times, 15. November 1998)

    In den Worten Israel Schahaks: »Nicht der Wunsch nach Frieden, wie so häufig angenommen, ist meines Erachtens Prinzip der israelischen Politik, sondern der Wunsch, die Herrschaft und den Einfluss Israels auszudehnen.« Und: »Israel bereitet sich auf einen Krieg vor, wenn es sein muss, auf einen Kernwaffenkrieg, um zu verhindern, dass es in einigen oder allen Staaten des Nahen Ostens zu inneren Veränderungen kommt, die ihm nicht passen … Israel bereitet sich eindeutig darauf vor, die offene Hegemonie über den gesamten Nahen Osten zu erreichen … und zögert nicht, zu diesem Zweck alle verfügbaren Mittel zu nutzen, einschließlich nuklearer.«

    Seine überwältigende Kernwaffenüberlegenheit erlaubt es Israel, sogar angesichts einer weltweiten Opposition straflos zu agieren. Als typischer Fall kann die Invasion in den Libanon und die Zerstörung Beiruts 1982 gelten, die von Ariel Scharon geführt wurde – zum Schluss mit 20000 Toten, die meisten davon Zivilisten. Trotz der Vernichtung eines arabischen Nachbarstaates konnte Israel den Krieg über Monate ausdehnen, nicht zuletzt auch aufgrund seiner atomaren Drohung.

    Ein anderer Hauptzweck der israelischen Bombe ist der Druck auf die USA, sogar dann zugunsten Israels zu agieren, wenn das gegen die eigenen strategischen Interessen gerichtet ist. Während des Krieges von 1973 nutzte Israel die nukleare Erpressung, um Kissinger und Nixon zu zwingen, gewaltige Mengen Kriegsmaterial über eine Luftbrücke nach Israel zu bringen. Ein Beispiel für diese Strategie lieferte Amos Rubin, der Wirtschaftsberater des Ministerpräsidenten Yitzhak Schamir, im Jahre 1987: »Wenn Israel alleingelassen wird, wird es keine andere Wahl haben, als auf eine riskante Verteidigung zurückzugreifen, die es selbst und die Welt stark gefährden wird … Um Israel in die Lage zu versetzen, auf die Abhängigkeit von Atomwaffen zu verzichten, braucht es zwei bis drei Milliarden Dollar an US-Hilfe jährlich.« Seither hat sich Israels Kernwaffenbestand exponentiell vergrößert, sowohl quantitativ als auch qualitativ, und der Geldhahn der USA bleibt weit offen…..

     http://www.palaestinaonline.de/kernwaffen_jw.htm

    Das macht dann auch wohl recht deutlich, warum die Einschätzung vieler Europäser, dass Israel unter anderen Ländern eines der Länder ist, welche eine ernsthafte Gefahr für den Weltfrieden darstellen, schlichtweg realistisch ist.

    Übrigens, wenn es irgend einen ernsthaften Grund gibt Israel anzugreifen, dann ist es der Umtand, dass Israel die Besatzung nicht beendet und die palästinensische Staatenbildung entgegen sämtlicher UNO-Resolutinen, sabotiert.

    Da auch unter diesen Umständen Israel seit 1973 nicht angegriffen wurde, macht deutlich, dass die Nachbarländer das nicht können. Umwieviel besser wäre die Situation, würde diese dauernde Provokation der arabischen Welt endlich ein Ende haben. (die Vorstellung, dass sich sicherheitstechnisch etwas ändern würde, nur weil die West-Bank und der Gaza-STreifen Palästina wären, ist auch eine ziemliche Lachnummer, wird aber dauernd subtil ins Feld geführt). 

    Hinzu kommen dann noch solche Ãœberlegungen, wie hier bei Hagalil zu lesen:

     
    · Die EU fördert Maßnahmen, durch die Israel isoliert und zum Aussätzigen in der Völkerfamilie gemacht werden soll.

    Das heutige Europa ist eigentlich bereit, Israel für seine Beziehungen zur moslemischen Welt zu opfern. In anderen Worten, jeder normale Israeli sollte Europa als seinen Feind betrachten. Man kann natürlich nicht verallgemeinern. Die Ministerpräsidenten Italiens und Spaniens sind echte Freunde, und auch einige der osteuropäischen Führer. Aber die deutsch-französisch-belgisch- holländisch- skandinavisch -irische Achse wird allmählich ungeduldig, da Israel bereits 55 Jahre alt geworden ist. Wenn Israel in die Ecke gedrängt werden sollte, wenn ihm eine existenzielle Gefahr droht, dann würde es keine andere Wahl haben, als die Waffe des Jüngsten Tags auch gegen diejenigen einzusetzen, die seinen Feinden das Potential für Massenvernichtung geliefert haben. Ich schlage der israelischen Führung nicht vor, diesen Kontinent zu bedrohen, aber die Botschafter der EU-Staaten in Israel sollten eine Ãœbersetzung dieses Artikels erhalten, damit sie verstehen, dass ihre Länder einfach zu weit gegangen sind…

     http://www.nahost-politik.de/europa/eu-israel-0.htm

    •  
      Das Verhalten der Teilnehmerin Jane ist, ganz ebenso wie ihre unbeirrbar antiisraelische Geisteshaltung, ablehnenswert und zu verurteilen, im Ãœbrigen, das vorgegebene Thema, laut header, lautet: „Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt“, nur zur Erinnerung, …
       
       

    • @Jim,

      egal, wie Sie Janes  „Verhalten“ finden .. Ihr eigenens ist übrigens deutlich mehr zu beanstanden als Janes.

      Wenn Sie sich hier erblöden, an das Thema zu erinnern, wundert es mich doch, dass Sie dies noch nie bei den ständig vom Thema abweichenden Kommentaren von Schlicke und dem Forumclown BZ tuen .. könnte dies an Ihrer Parteilichkeit liegen?

      Nulpe!

      😀
        

  9.  
    “Expertenkreis Antisemitismus” zufolge, sind rund 20 Prozent der Deutschen “latent antisemitisch”…
     
    Last uns Bitte anfangen zwei Stunden Geschichtsunterricht in den Schulen Bayerns über den Stammbaum von Hitler zu streichen, den es ist nicht wichtig ob er diese oder jene Vorfahren hatte. Dieser Unterricht ist Rassistisch, wichtig ist, wer hat diesem Verbrecher nach 1925 geholfen. SOS  SOS  SOS helfen Sie mit.
     

  10. Wie die DDR Waffen an Jassir Arafats PLO lieferte

    „Ãœber die Beziehungen von PLO und DDR ist wenig bekannt. Eine neue Untersuchung zeigt, wie Ulbricht und Honecker mit der Terrororganisation zusammen arbeiteten.“

    „Außenpolitik ist Machtpolitik – für Moral ist da kein Platz. Nach dieser Maxime jedenfalls handelte die DDR. Besonders gut erkennbar ist das an der Nahostpolitik der SED, die stets am Nutzen für die eigenen Interessen ausgerichtet wurde. Jetzt, rund vier Jahrzehnte nach dem Beginn intensiver Beziehungen zwischen der DDR und der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO unter Jassir Arafat, werden zum ersten Mal die Umrisse dieses Kalküls genauer erkennbar.“

    „Das ist das Verdienst des jungen Historikers Lutz Maeke, der am Institut für Zeitgeschichte München – Berlin seine Doktorarbeit schreibt. Das wichtigste außenpolitische Interesse der ostdeutschen Diktatur war die internationale Anerkennung als „normaler“ Staat – trotz Mauer und Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze. Dafür waren Walter Ulbricht und sein Nachfolger Erich Honecker bereit, einiges zu riskieren – auch die Zusammenarbeit mit einer Terrororganisation. “

    Politisch-moralische Unterstützung für die PLO

    „Schon im Oktober 1969 hatte das Ost-Berliner Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA), überbesetzt angesichts der wenigen Staaten, die offizielle Kontakte mit der DDR unterhielten, eine vorsichtige Kooperation empfohlen: „Die DDR sollte politische Kontakte zur PLO herstellen und ihr politisch-moralische und materielle Unterstützung leisten.“

    „Zugleich allerdings warnten die ostdeutschen Diplomaten: „Die Unterstützung der palästinensischen Widerstandsbewegung muss in Umfang, Art und Form so erfolgen, dass eine Identifizierung der DDR mit den extrem-nationalistischen Forderungen der palästinensischen Organisation sowie ihren teilweise terroristischen Kampfformen ausgeschlossen ist.“

    „Anzeige
    Deshalb sah das MfAA die Einrichtung eines PLO-Büros skeptisch. Stattdessen könnte man die „Beziehungen zur palästinensischen Widerstandsbewegung, insbesondere zur PLO“ von „gesellschaftlichen Organisationen der DDR“ wahrnehmen lassen: „Federführende Institution ist das Afro-Asiatische Solidaritätskomitee der DDR.“

    Medizinische Hilfe für PLO-Kämpfer

    „Zu dieser Zeit war die PLO eine reine Terrororganisation und jede Zusammenarbeit mit ihr ein offener Verstoß gegen den Konsens der zivilisierten Staaten, solche Gruppen nicht zu unterstützen. Dennoch unterstütze das SED-Politbüro die Initiative und beschloss im April 1970 den vorsichtigen Aufbau von Kontakten, um „das Ansehen der DDR bei den arabischen Völkern weiter zu heben“.

    „Das außenpolitische Ziel einer möglichst breiten Anerkennung überwog die Sorgen. Immerhin hielt das Politbüro auch fest: „Nationalistische Konzeptionen der palästinensischen Widerstandsorganisation, die eine Liquidierung des Staates Israel beinhalten, werden nicht unterstützt“. Jedoch wurde zugleich zivile und „nicht-zivile“ Hilfe genehmigt, insgesamt 1,5 Millionen Mark für 1970. “

    „Unter zivile Hilfe fielen etwa Feriencamps für Palästinenser in der DDR und die medizinische Hilfe für verletzte PLO-Kämpfer, die zur Behandlung in die DDR ausgeflogen wurden. Was unter „nicht-ziviler“ Hilfe zu verstehen war, kann man an einem Vorgang aus dem Jahr 1973 ablesen. Die DDR verpflichtete sich nämlich insgeheim, der PLO 2000 Maschinenpistolen, 500 Sprengsätze, zehn Scharfschützengewehre und 1000 Rucksäcke zu liefern.“

    Arafat besuchte Ost-Berlin

    „Zu dieser Zeit war PLO-Chef Arafat bereits mehrfach offiziell in Ost-Berlin begrüßt worden. Reiste er 1971 noch als Gast des „Afro-Asiatischen Solidaritätskomitees der DDR“ ans Brandenburger Tor, kam er zwei Jahre später schon als offizieller Gast der SED zu den X. Weltjugendfestspielen. “

    „Damit trat genau ein, was Israels Botschafter in Bonn, Eliashiv Ben-Horin, schon am 24. November 1971 vorausgesagt hatte: „Beide deutsche Staaten werden sich in absehbarer Zukunft in einigen arabischen Staaten in Konkurrenz miteinander wiederfinden. Dies verpflichtet die kalte ostdeutsche Logik dazu, dass sie die arabische Sache vollständig auf das Extremste gegen uns unterstützen werden.“

    „Zutreffend fasst Lutz Maeke zusammen: „Mit dem Besuch von Arafat signalisierte die DDR auch nach ihrer diplomatischen Anerkennung die Kontinuität ihrer Israel-feindlichen Außenpolitik nicht nur beizubehalten, sondern in neuer Form weiterzuführen.“

    Die Stasi überwachte die PLO-Vertreter

    „Für die SED fand die faktische Anerkennung der PLO vor dem Hintergrund der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Israel statt. In der offiziellen DDR-Ideologie galt Westdeutschland als „neofaschistisch“ und Israel als „zionistisch-imperialistisch“, was auch nur eine Sonderform von „faschistisch“ sein sollte. Durch die Anerkennung und Unterstützung von Israels Todfeind Arafat erhoffte sich das Politbüro also Vorteile im Ringen mit dem größeren, erfolgreicheren, demokratischen, also: dem besseren Teil Deutschlands.“

    „Das hinderte freilich das Ministerium für Staatssicherheit nicht, das bald eingerichtete inoffizielle PLO-Büro in Ost-Berlin durch Spitzel zu überwachen. Zeitweise bis zu acht IM gleichzeitig berichteten über die Arbeit der PLO-Vertreter. Außerdem hielt man Kontakt zu anderen, noch radikaleren Vertretern palästinensischer Organisationen wie George Habash, dessen PFLP für ein halbes Dutzend Flugzeugentführungen und weitere Attentate verantwortlich war. In den Achtzigerjahren unterstützte das MfS sogar die radikale Gruppe um Abu Nidal massiv, einen palästinensischen Todfeind Jassir Arafats. “

    „Das Doppelspiel beschränkte sich freilich nicht auf die SED – auch der PLO-Chef instrumentalisierte die Beziehungen zur DDR fast nach Belieben. Er spielte mit dem innerdeutschen Konflikt und zog Vorteile daraus: „Arafat wusste, dass er Westeuropa brauchte, und versuchte, seine Stellung in der Bundesrepublik auch über seine Beziehung zur DDR auszubauen.“

    Arrafat erlebte Honeckers politisches Ende

    „Die deutsch-deutsche Dimension, deren Nutzung strategisches Denken voraussetzte, war entscheidend, schreibt Maeke: „Das war Arafats doppelte Deutschlandpolitik.“ Als allerdings Erich Honecker in der zweiten Hälfte der Achtzigerjahre immer deutlicher danach verlangte, die Beziehungen aufzubessern, gab er bedenkenlos den bisherigen Verbündeten preis.“

    „Ein Spitzel im PLO-Büro in Ost-Berlin berichtete dem MfS über dort geführte geheime Gespräche: „Eine wichtige Komponente der Politik der DDR sei ihre ,infame Judenfreundlichkeit’, mit der sich der Generalsekretär des ZK der SED, Genosse Honecker, eine ,Fahrkarte in die USA’ beschaffen wolle.“ Das allerdings gelang nicht – über seinen Empfang in Bonn kam der greise Diktator nicht mehr hinaus.“

    „Aus der ersten Reihe verfolgte übrigens Jassir Arafat das Ende von Honeckers Macht. Er saß am 7. Oktober 1989 mit am zentralen Tisch der Staatsgäste im Palast der Republik und lauschte der letzten politischen Rede im Leben Erich Honeckers. Was er dabei gedacht hat, ist nicht überliefert. Jedenfalls hatte seine doppelte Deutschlandpolitik Erfolg gehabt: Aus dem Gast zweiter Klasse in Ost-Berlin von 1971 war ein geachteter Politiker sowohl in der DDR wie in der Bundesrepublik geworden. “
    http://www.welt.de/kultur/history/article13842028/Wie-die-DDR-Waffen-an-Jassir-Arafats-PLO-lieferte.html

  11. Scytale 1. Februar 2012 – ח׳ בשבט תשע״ב at 07:28

    Willkommen!

    „Wenn wir als Deutsche nun hingehen und Israel kritisieren oder verteidigen, sprechen wir einer ganzen Nation die Mündigkeit ab. Ja, in meinen Augen hat derlei Verhalten etwas patronisierendes, gönnerhaftes und vielleicht sogar chauvinistisches.“

    Absolut, da ist was dran!
    Bin mir auch nicht zu schade diesen Gedanken auf mich selbst anzuwenden, jedoch Antisemitismus, und bei „Israelkritik“ geht es gewöhnlich im Kern darum, geht alle Juden etwas an, und insbesondere auch die nichtjüdischen Deutschen, deren Elterngenerationen in irgendeiner Form am sogenannten ‚2.Weltkrieg‘ beteiligt waren. Zumindest wäre das wünschenswert…
    Und für Juden ist der Staat Israel nicht einfach ein Land da irgendwo, aber das wissen Sie.

    „Frau Weisband von den Piraten (…) Aber mal im Ernst, wieviele der Leser wurde die Religionszugehörigkeit – (…) Volkszugehörigkeit (…) – erst mit ihrem Rücktritt bewusst?“

    Das mag auf die meisten Leser hier auf ‚hagalil‘ oder sonstwie „Unbeteiligte“ zutreffen, aber den Angehörigen und Zugehörigen der Partei ‚Die Piraten‘ ist es wohl bekannt, und Antisemitismus aus den Reihen eben dieser Partei gibt es auch schon länger.
    Aber -„gerechterweise“- in welcher deutschen Partei gibt es das nicht?

    „Für meinen Teil glaube ich, dass ich nur mich selbst verändern kann, anderen nur ein Beispiel aufzeigen kann, selbst ein besseres Leben zu leben beginne…“

    Kluge Antwort, finde ich, sehe ich auch so. Es heißt: „Ein Leben ist die Welt.“
    Zusätzlich jedoch, die Diskussionen, die sich zB auf ‚hagalil‘ entwickeln können, mögen dem einen oder anderen geeignet sein die eigene Orientierung zu verbessern/zu überdenken, immerhin.

    ~ * ~

    „Herr Mor (…) Auch wenn wir uns mal etwas ernster unterhalten haben und anderer Meinung waren, so hatten Sie doch nie Ihren Respekt mir gegenüber missen lassen. Ich hoffe, das Sie über mich das gleiche sagen.“

    Eine frohe wie auch traurige Ãœberraschung.
    Sie wollen fernbleiben, für mich etwas traurig.
    Aber wie Sie auch entscheiden, Alles Gute, Glück und Gesundheit!
    Und froh, nu, Danke, daß Sie mich so freundlich erwähnen…

    Scytale, Ihr ‚hoffen‘ werte ich mal als rhetorische Form, obgleich die Frage darinnen natürlich immer berechtigt ist. Was ist denn schon selbstverständlich?
    Wissense, ich habe da so eine Näschen… 😉

    Also geradeaus; na klar sage ich das Gleiche über Sie!
    Ich weiß zwar nicht genau, was Sie mit „belustigend“ meinen (hier bitte den ‚Smiley mit warnenden Zeigefinger‘ imaginieren… 😛 ), aber unseren humorvollen Schlagabtausch habe ich sehr genossen! Im besten Sinne des Verständnisses.

    Auch unsere ernste Auseinandersetzung fand ich fruchtbar und gut.
    Die Meinungsverschiedenheit zwischen uns -hoffentlich bin ich im richtigen Bilde- hat mit meiner harschen Aussage gegenüber den Arabern der Gebiete zu tun.
    Es würde mich betrüben, wenn Sie mich nun als „Rassisten“ betrachten.
    Zum einen habe ich versucht eine Lösung der Problematik zu liefern, eine resolute (und auch grausame) Form, aber hier paßt -finde ich- ein Sprichwort, gewöhnlich an unglückliche Beziehungen gerichtet:
    „Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.“

    Das wäre ein Aspekt der Angelegenheit auf den Punkt geführt.
    Und bringen Sie es noch auf die Ebene der Kinder. Es sind die Kinder, die in einer grausamen Welt zu grausamen Menschen erzogen werden, weil ihre erwachsenden „Vorbilder“ keine Rücksicht nehmen. Das sollte nicht so weiter geführt werden.
    Es muß eine „rote Linie“ geben, und eigentlich wurde diese schon längst übertreten. Daher also „…wenn es wieder zum offenen Krieg kommen sollte…“

    Nicht „die Araber“ sind die Bösen, die Kriegstreiber und Haßprediger sind es, darunter sind Araber, zB. Nu, und die Mehrheit der Menschen sind eben Mitläufer.
    Und was „Kultur“ angeht, bedenken Sie nur die Haltung gegenüber der Frau und den Kindern in einer jeweiligen Gesellschaft…, zB in der islamischen Gesellschaft.
    “Religion“? Das ist doch nur zum bitter auflachen!
    Wenn solche Leute nur einen Funken Judentum übernommen hätten (zum Anspruch auf Jerusalem reicht es wohl…), dann gäbe es diese Verachtung gegenüber der Frau und den Mädchen nicht.

    Wenn ich von „den Arabern“ spreche, dann meine ich vor allem die Tonangeber, die ihre Menschen/Kinder zu Rassisten und ängstlichen Hassern erziehen, die den Kindern den Judenhaß als „gerechte Sache“ beibringen, nicht „nur“ in der Moschee oder zu „religiösen“ Anlässen, sondern direkt in der Schule über die Schulbücher, im Fernsehen, im Radio, auf der Straße. Und nicht „nur“ in islamischen Ländern!

    Was in den letzten Jahrzehnten geschah, was geschieht, hier ist schon der nächste Konflikt vorprogrammiert, der strenggenommen unter „dem Mantel“ stets manifest ist.
    Aber das bekommen nur die direkt Betroffenen mit, denn die sogenannte „Öffentlichkeit“ schweigt sich darüber aus. Und damit überläßt man den Rechtsradikalen die Deutungshoheit. Denn die aufgegriffenen Fälle, die dann entsprechend politisch instrumentalisiert werden, sie sind eben nicht an den Haaren herbeigezogen.
    Und was bekommt man von dort? Aus Frust gegenüber der Heuchelei der sogenannten „Öffentlichkeit“ wird wieder nur Haß…

    Ist das etwa Kalkül? Und wenn, wer hat was davon?
    Unsere Kinder nicht, das kann man wohl festhalten, meinen Sie nicht auch?

    Auch „der Araber“ trifft irgendwann für sich individuell die Entscheidung, ob er „böse“ handelt oder nicht, aber, das Umfeld prägt nuneinmal, und es ist geeignet auch das feinste Gewissen zu „übertönen“.
    Das befreit zwar nicht von individueller Schuld bei bösem Handeln, aber es einfach auszuklammern, das wäre ignorant. Sei’s der Araber, sei’s der Deutsche usw.

    Im Laufe meines Lebens, auch als Ausgewachsener/Erwachsener, habe ich an mir selbst bemerkt, daß ich beeinflußbar bin. „Intelligenz schützt vor Torheit nicht“, heißt es.
    Hölle, allein viele Akademiker liefern dafür treffliches Beispiel!

    Sie lassen in Ihrem Schreiben auch Selbstkritik zu ( „…viele unnötigen Emotionen in diesem Forum wahr, sowohl bei mir selbst als auch bei anderen…“), und dieses kann ich gut nachvollziehen.

    Manches emotionale hier, jim hat es passend ausgedrückt, ist letztlich ein Ausdruck von Hilflosigkeit. Manches andere jedoch gezielte Strategie, so scheint’s…

    ZB erinnere ich mich, wie eine ‚Jane‘ mal die Erkenntnisse eines Schopenhauer zur Polemik zum Besten gab. Polemik ist geeignet um das Fruchtbare in Diskussionen im Keime zu ersticken.
    Wo es nur um Rechthaberei geht, kommt es nicht zu Lösungen oder intelligenten Ansätzen zu weiterführender Diskussion, es geht dann nur noch um das Recht des (hier: verbal/schriftlich) Stärkeren, bzw Unnachgiebigeren…
    Es kommt zu Grabenkämpfen, es kommt zu Angreifern/Angegriffenen, ja, Scytale, Sie haben wirklich recht, es ist vergebene Mühe.
    Zumal im ’schriftlichen‘ Feld der/die Niedergestreckte immer wieder aufsteht, vollkommen erkenntnisresistent, geschliffener im Stil mit der Zeit, aber immer das gleiche Muster: „die Juden sind das Ãœbel…“
    Ja, davon wird mir wirklich übel… Ãœbelkeit mit Tradition, sozusagen…

    Die Themen, mit denen wir uns befassen, sind zu ernst, als daß man sie auf dem Altar einer wohlfeilen Polemik-Wettkämpferei opfern sollte.
    Das ist wohl auch nicht im Sinne von ‚hagalil‘, aber die „offene Form“ in den Kommentarsträngen ist im besten Sinne wohl gemeint als eine Spiegelfläche für „die Gesellschaft“, also hier vor allem der deutschsprachigen.
    Auch riciano verwies darauf. Manche/r „Kritiker/in“ fordert (wohl auch unbeabsichtigt) heraus, daß wir uns um die Klarstellung zu manchen festen Größen bemüht sehen.
    Dann geht es nicht mehr nur um Meinung, sondern um Fakten zur Antwort.
    Das ändert nicht die Meinung einzelner, aber Mitleser haben dadurch tatsächlich einen Lernwert.
    So hat es sein gutes.

    Und doch, so recht als „Spiegel der Gesellschaft“ will es mir nicht gelten.
    Nicht jeder, der hier schreibt, tut das nur aus eitlen Gründen (zB schätze ich Ihre Beiträge so nicht ein, die einiger anderer ebenfalls nicht), und doch, etwas Eitelkeit wird wohl immer mitschwingen alleine bei der Entscheidung sich überhaupt schriftlich in dieser Form zu äußern.
    Wenn man so will, kann man das als eine Spielart der Arroganz betrachten.
    Denn die eine Frage bleibt: „wer sind Sie, wer bin ich, wer bist Du, oder Du“, daß wir uns erheben unsere Meinungen/Erkenntnisse (usw) im ‚www‘ zu äußern?!

    Jeder Einzelne mag sich fragen, was es ihm/ihr bringt, sich hier zu äußern. Als Außenstehender scheint es mir hin und wieder leichtzufallen, die Motive zu erörtern, aber kann ich sicher sein?
    Manche Leute schreiben hier um zu verletzen, zu ärgern, zu provozieren, zu agitieren, manche schreiben vielleicht nur, damit sie was zu tun haben, und ‚die Juden‘ (oder ‚die Araber‘) „geht sie was an“. Mancher möchte aufklären oder anregen. Usw.
    Wir haben hier „Spalter“ und „Versöhner“, auch „Frager“ und manches mal auch „sagenhafte“ Selbstüberschätzung. Tja, und die sogenannten „Trolls“ auch noch. Und, natürlich eben auch manch unfreiwillige Komik. Wenn es nur von mir käme, das wäre nicht so schlimm, vermute ich…

    Von unseren „regelmäßigen“ Besuchern hier kann man schon -in aller Bescheidenheit- die jeweiligen Motivlagen ausmachen. Einige gefallen mir (selbst wenn ich nicht immer allem zustimmen mag), andere wiederum mißfallen mir (selbst, wenn ich dort hin und wieder bedenkenswertes finde).
    Aber das ist natürlich egozentrisch orientiert.
    Wer bin ich?
    Kann ich vom Himmel herab schreien, wenn ich doch „da unten“ auf der Erde stehe? Echo?

    Also, abschließend zu dem oben angerissenen Thema -unsere Meinungsverschiedenheit-, mag sein, daß wir meinungsverschieden bleiben, aber es würde mich in Ihrem Falle betrüben, wenn Sie in mir einen „Rassisten“ ausgemacht hätten. Andererseits, woher dann Ihr Respekt, wenn es so wäre?
    Sie haben also verstanden, worum es mir geht?
    Nein, ich male keinen Krieg an die Wand, dieser „Krieg“ ist im vollen Gange.
    Ich werde nach diesem Schreiben an Sie etwas anfügen, ein link zu einem Video.

    😉 Ich bin ein Träumer, aber ich bin in „harter Realität erzogen/geworfen“. Klar, bin nur ein Mensch, vieles von der „großen Welt“ weiß ich nicht, und wer bin ich, daß ich meine „den Menschen“ zu kennen? Ich kenne nur das, was ich selbst erfahren habe, mit diesem Verstand also lese ich das, was andere schreiben.
    Bildung ist wichtig, aber ich war immer schlecht im Zitieren, hat was mit Dickköpfigkeit zu tun, schätze ich, vielleicht auch was mit Eitelkeit und was die Tiefen eines Seelenzustands wohl so hergeben mögen … :P 

    Übrigens, natürlich, weil Sie jetzt nochmal darauf hinweisen,
    Ihre Frage?
    „Wie trennen wir Israelkritik von Antisemitismus?“
    (aus: Scytale 25. Januar 2012 – ח׳ בשבט תשע״ב at 16:33 )

    Diese?
    Hatte Sie noch garnicht gelesen, war einige Tage nicht unter der Leserschaft.
    In kurz, eine kluge Frage, einen eigenständigen Artikel wert, möchte ich meinen.
    Allgemein mag die vielleicht schwammige Antwort sein: „es kommt darauf an.“
    ZB wer und warum und wie…

    Für mich ist es meistens (scheinbar) leicht zu erkennen, was nun sachliche Israelkritik ist, was Antisemitismus ist, fasse ich mal zusammen als entsprechende ‚Sensibilisierung‘.
    Meine „Israelkritik“ wiederum hat Ihnen offenbar sauer aufgestoßen, das ehrt Sie, finde ich.
    Trotzdem und wie gesagt, ich bin kein „Antiaraber“.

    Ein umfassende Antwort darauf jedoch würde hier den Rahmen sprengen, außerdem müßte ich persönlich dafür recherchieren, damit „meine Meinung“ für manche Aspekte eben wissenschaftlich-fundierte „Begleitmusik“ hätte.
    Trotzdem, davon gehe ich aus, überrascht es Sie nicht im mindesten, daß ich mir an der Stelle eine Sensibilisierung zutraue. Richtig, oder?

    Ach Scytale…Menschen sajn mir! Willkommen!
    (Und meinetwegen, denn das Potential ist hier bei etlichen Beteiligten vorhanden, wie Sie zwischenzeitlich selbst bemerkten: bleiben Sie, gönnen Sie sich eine Auszeit -so wie ich sie die letzten zwei Wochen hatte-, aber schnuppern Sie vorbei.
    Das auch andere Ihnen mit Respekt hier begegnen, das ist Ihnen nun „sogar“ bei Baruch Zion ( 😀 ) aufgefallen, nicht wahr?
    (Und hey, Sie haben sich das Hintertürchen aufgelassen, also…)

    Willkommen, Sie „Freund des Allschönen“!
    Ein wenig „Heidentum“ kann nicht schaden.
    Hätte Deutschland mehr davon, ein Hitler wäre nicht möglich gewesen, das denke ich.
    Und ich sehe da nicht das geringste Problem mit dem Judentum. Nur weil es Heiden gibt, können Juden doch Juden bleiben, und umgekehrt, also: „nema problema!“

    Wer hat denn ein Problem damit?
    Sagen Sie, ist das eine rhetorische Frage?

    Außerdem: auch im Tanach kann man von „Heiden“ lesen, tja, was es so gibt, und wie lange schon…

    ~ * ~

    Ich kündigte es bereits an, es geht aber an alle, und insbesondere auch an Jane.
    Was Jane sagt, kann man hier nachlesen.

    Was aber sagen ihre ‚Schützlinge‘ die „armen Palästinenser/Araber“?

    (Und Verzeihung, das sind keine gute Nachrichten. Nicht sooo aktuell, aber…)

    (Die Moderatorin am Ende des Videos, sind Sie das, Jane?
    -lahmer Witz, schon klar! Aber verblüffend, wie Sie sich in dem „Diskussionsstil“ ähneln-
    Und Jane, das sind dann schon wieder „nur ein paar Fanatiker“?
    So wie etwa das religiöse Oberhaupt der arabisch-islamischen „Palästinenser“, der zum „religiös fundierten“ Mord an Juden ausruft?
    Mord ist gut?????
    Nur ein Fanatiker??

    ~ * ~

    :cool:  Nur so, für jim (und dem ‚Ungarn‘ Karl P.)…

    • >>Nachbearbeitung.
      Hat leider nicht geklappt, mein Kommentar kam nur als Text, dabei habe ich links eingefügt, die nicht erschienen. Liefere ich sie also nach, immerhin beziehe ich mich auf sie…

      Willkommen!
      (belegt mit)
      http://www.youtube.com/watch?v=9IOQ9ARwj38

      Zwei links so circa Ende zweites Drittel
      (Kennzeichnung per Smileys)
      😉 Ich bin ein Träumer
      http://www.youtube.com/watch?v=uCSN1wiLMVI
      &
      was die Tiefen eines Seelenzustands wohl so hergeben mögen …  😛
      http://www.youtube.com/watch?v=e9vrfEoc8_g

      Das angekündigte Video im letzten Teil
      Was aber sagen ihre ‚Schützlinge‘ die „armen Palästinenser/Araber“?
      http://vimeo.com/16779150

      Und letzte Zeile
      Nur so, für jim (und dem ‘Ungarn’ Karl P.)… (da sollte auch noch ‚Magdalena‘ stehen…)
      http://www.youtube.com/watch?v=w_j9yI3lvyI

      >>Es hat sich anscheinend was geändert an der Bearbeitungsweise von Kommentaren, da muß ich wohl ersteinmal neu dazulernen, bevor ich mir ‚kursiv‘ und mit ‚link unterlegen‘ usw in einem weiteren Kommentar „erlauben“ kann…

      So kommt das Ganze nun zwar etwas kompliziert rüber, aber wie sagt man so schön?

      ! B A L A G A N

      ~ * ~

      PS/ Israel hat genau 73, 75 Atombomben, sagt mein Bauch gerade, der muß das doch wissen?

  12. Und: wie wäre es, über die Studie und ihre – meiner Meinung nach – teilweise tief irreführenden Begriffen, Zahlen, Thesen und Folgerungen zu diskutieren, statt  Geschichte und Politisches aus dem Nahen Osten endlos oft durchzukauen?

  13. Von allen hier, Jane scheint m.E.  bei weitem die Vernünftigste und am wenigsten völkisch-religiös verdorbene Gestalt zu sein.
    Sie vertritt die zu erwartende Zukunft der Menschheit, wogegen ihre ausgesprochen feindseligen Diskursgegner eine  überkommene Unterart der vergangenheitsgesteuerten Ãœberreste dämonisierenden völkisch-religiösen Gruppen  (unter mehreren) bilden.. Sie werden morgen, übermorgen als eine Bereicherung der Fossilienwelt betrachtet …
    Trotzdem viele Grüße.

  14. Arafat am 09.09.1993 an Rabin:
    “Die PLO erkennt das Recht des Staates Israel auf Existenz in Frieden und Sicherheit an.”
    Rabin an Arafat:
    “…die israelische Regierung hat beschlossen, die PLO als die Vertretung des palästinensischen Volkes anzuerkennen.”

    An Jane:
    Sie zitieren sicher richtig Dokumente aus dem Jahre 1993, nach denen Israel die PLO und die Existenz eines paläst. V. anerkannte. Die PLO im Gegenzug Israels Existenzrecht und sein Recht auf Frieden/Sicherheit.
    Es kommt nun auf Feinheiten an, und das sollten Sie wissen: 1) Feinheit: Vertritt die PLO Palästina heute noch? Wie steht die Hamas zu Arafats Worten?
    2) Die Anerkennung der PLO beinhaltet nicht Israels Existenz als JÜDISCHER Staat. Das meint: Wenn Israel eine Demokratie bleiben will mit Wahlrecht etc. für alle Bürger, so geht das nur, wenn das Land das Land der Juden bleibt, kein Rückkehrrecht der Millionen paläst. Flüchtlinge, die 1948 und später gegangen sind. Diese Flüchtlinge würden die Demografie des Landes so verändern, dass die Juden Minderheit würden und Israel zu einem Land würde, in dem Juden wieder Minderheit wären. Das war aber nicht der Sinn dieser Staatsgründung. Israel ist per Selbstverständnis das Land der Juden. Der sichere Hafen für alle Juden der Erde.
    Dem Dilemma könnte Israel nur entgehen, wenn es ein Apartheidstaat würde, in dem die zurückgekehrten Palästinenser ZweiteKlasseEinwohner würden. Das will die Mehrzahl der Israelis nicht. Also bleibt nur: Eine Rückkehr der Flüchtlinge geht nicht. Das muss die PLO und Hamas, will sie es ernst meinen mit dem 1993 Gesagten, zugestehen. Ebenso das Jüdischsein des Staates Israel. Meine Mutter hatte auch kein Rückkehrrecht nach Ostpreußen. Jetzt wo alles sich entspannt hat könnte sie dahin zurück, nicht mehr ins alte Haus, aber doch zurück. Jetzt ist sie alt und bleibt wo sie eine neue Heimat fand. So ist es, wenn man Kriege verliert. 

    P.S. Auch sollte das Palästinensische Tourismusamt darauf verzichten, heute noch Landkarten zu verteilen an Touristen, auf denen es kein Israel gibt. 

  15. @Jane: Artikel 2 der palästinensischen Nationalcharta von der aktuell aufgewerteten Generaldirektion in Berlin (ist wohl das aktuelle Weltbild der PLO) (wenn Dir ganz langweilig ist, suchst Du mal in den Dokumenten der jetzigen Mission das Wort Israel:)

    Artikel 2
    Palästina ist innerhalb der Grenzen, die es zur Zeit des britischen Mandats hatte, eine unteilbare territoriale Einheit.

     

     

  16. אש בדרום: שמונה קסאמים בערב אחד
    מטח רקטות לעבר ישובי הדרום: שמונה רקטות נחתו מאז שעות הערב בשטחי ישראל, מבלי לגרום לנפגעים או לנזק. התרעת „צבע אדום“ פעלה באופן תקין סמוך למוקדי הנפילות, בשטחים פתוחים במועצה האזורית שער הנגב. הרמטכ“ל, רא“ל בני ×’× ×¥, התייחס הערב למצב בעזה ואמר: „מחסני הנשק שם הם מהגדולים שאני מכיר“
    http://glz.co.il/NewsArticle.aspx?NewsId=98544

    Acht Kassam Raketen innerhalb einer Stunde vom Gaza Streifen auf den Staat Israel.

    Baruch haschem keine Verletzten unter der Israelischen Zivilbevölkerung.

    Stabschef Generalmajor Benny Gantz, sprach am frühen Abend auf der Herzliya Interdisciplinary Center über das Waffenlager im Gaza-Streifen im Libanon und sagte ihnen: „. Das sind die größten, die ich kenne“, „Der Nahe Osten ist die Region mit der höchsten Bewaffnung ist die Welt, und Israel ist das Ziel, dieser Bewaffnung „.

  17. Zivilbevölkerung als menschlichen Schutzschild

    „Seit 15 Jahren arbeitet Abu Rahma für die palästinensische Menschenrechtsorganisation al-Mezan im Gazastreifen. Er ist für die internationale Kooperation und Kommunikation verantwortlich. Solange Abu Rahma und seine Organisation sich mit den der israelischen Besatzung beschäftigen, mussten sie die in Gaza de facto regierende Hamas nicht fürchten. Dass Kritik an der Regierung gefährlich ist, wusste Abu Rahma.“

    „Immer wieder wurden Büros von Menschenrechtsorganisationen in Gaza durchsucht, Computer beschlagnahmt oder Kameras von Journalisten, die das falsche Motiv gefilmt hatten. Trotzdem veröffentlichte der sehr sanft sprechende Abu Rahma am Silvesterabend 2011 auf der Webseite der palästinensischen Nachrichtenagentur Maan einen Artikel, der ihn fast das Leben gekostet hätte. “

    „Die Bürger eines Staates haben die Verpflichtung, jene zu kritisieren, die sie regieren“, schrieb er. Und dabei nahm Abu Rahma in seinem langen Text kein Blatt vor den Mund. Kaum jemand kommt ungeschoren davon: Die Israelis natürlich nicht, die Fatah-Regierung im Westjordanland auch nicht. Die Schmuggler an der Grenze zu Ägypten nicht und die Lehrer, die ihre Schüler schlagen, ebenfalls nicht.“

    Schutz des Volkes vor Regierung

    „Doch am schärfsten geht er mit den „bewaffneten Widerstandsgruppen“ ins Gericht, die anderswo auf der Welt auch Terrorgruppen genannt werden. Die Hamas-Regierung komme ihrer Verpflichtung nicht nach, die Bevölkerung angemessen zu schützen, schreibt Abu Rahma und kommt zum Kern des Problems: „Wer wird das Volk schützen vor den Widerstandskämpfer und der Regierung?“
    „Die Antwort gibt er gleich selbst: Es sei eine sichere Annahme, das weder die Regierung noch die „Widerstandsorganisationen“ willens seien, für die Sicherheit von Menschen einzustehen, die an ihnen Kritik geübt hätten. „Jeden Tag sehen wir Festnahmen und Verhaftungen von Dutzenden Bürgern; nicht weil sie gegen Gesetze verstoßen hätten, sondern für das, was sie sind und was sie denken, oder auch nur für ihre politischen Loyalitäten.“ Mehrere Menschen seien in Haft gestorben, es gebe zahllose Berichte von Missbrauch und Folter in Gefangenschaft – sowohl in Gaza als auch im Westjordanland.“

    Regelmäßig tödliche Explosionen

    „Durch Querschläger aus den Trainingslagern der „Widerstandsgruppen“ seien mehrere Menschen, darunter auch Kinder, verletzt worden. Es gebe regelmäßig tödliche Explosionen in dicht besiedelten Gebieten, Schüsse lösten sich aus Versehen in Privathäusern, militärische Ãœbungsgebiete befänden sich in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten oder gar Schulen. Von dort abgefeuerte Raketen würden die ansässige Zivilbevölkerung zum Ziel israelischer Angriffe machen, schreibt Abu Rahma. “

    „Der mutige Menschenrechtler berichtet von einem Mann, der neben einem militärischen Ãœbungslager lebte und sich immer wieder besorgt beim Kommandeur über die Gefahr für das Leben seiner Familie und deren Hab und Gut äußerte. „Aber ihm wurde gesagt, die Familie könne nicht aus der Gegend wegziehen, selbst wenn sie die Mittel für einen Umzug gehabt hätten.“ Der Mann starb am 9. Dezember 2011 gemeinsam mit seinem elfjährigen Sohn durch einen israelischen Luftangriff auf das Lager. Seine Frau und vier Kinder wurden verletzt. “

    Zivilbevölkerung als menschlichen Schutzschild

    „So deutlich hat wohl noch nie öffentlich ein Palästinenser zugegeben, dass die Hamas und andere militante Organisation tatsächlich – wie von den Israelis behauptet – ihre Zivilbevölkerung als menschlichen Schutzschild einsetzt. Zweifellos wurde Abu Rahma wegen dieser deutlichen Worte zum Ziel – auch wenn die Hamas zunächst auf einen ganz normalen kriminellen Hintergrund verwies. Doch nachdem sich die Beschwerden häuften, kündigte das von der Hamas geführte Informationsministerium nun eine gründliche Untersuchung des Vorfalls an.“

    „MEs handele sich um eine offensichtliche Menschenrechtsverletzung, hieß es. Die Hamas respektiere das Recht auf politische Meinungsäußerung, so lange es nicht im Widerspruch zur „nationalen Verantwortung“ stehe. Doch bisher sind das Lippenbekenntnisse: „Ich habe noch keine Informationen über Ermittlungsfortschritte“, sagt Abu Rahma. Eine Kundgebung zu seiner Unterstützung wurde von der Hamas nicht genehmigt und bei einem Solidaritätstreffen verschiedener Organisationen in Gaza fehlte nicht nur die Hamas, sondern auch die Fatah und der Islamische Dschihad.“

    Hamas gibt sich ahnungslos

    „Der Angriff auf Abu Rahma war nicht der einzige gewalttätige Ãœbergriff in der Woche. Nach dem Bericht eines Augenzeugen stürmten Männer in Polizeiuniformen der Hamas ein Haus in Beit Lahija, wo etwa 15 Schiiten dem Ende der 40-tägigen Trauerzeit für den Imam Hussein gedachten. Nach einem Bericht von al-Mezan wurden mindestens sieben der Anwesenden brutal zusammengeschlagen, festgenommen und auf der Polizeiwache weiter misshandelt, bevor sie in einem Militärkrankenhaus behandelt worden seien.“

    „Die Hamas gab sich ahnungslos: Die Palästinenser im Gazastreifen seien ja für gewöhnlich Sunniten, hieß es. Man wisse gar nichts von irgendwelchen Schiiten. Und außerdem habe es sich mal wieder um ganz gewöhnliche Kriminelle gehandelt. “

    http://www.welt.de/politik/ausland/article13846508/Der-Palaestinenser-der-Hamas-die-Stirn-bietet.html

  18. Der Palästinenser, der Hamas die Stirn bietet

    „Der Menschenrechtler Abu Rahma im Gazastreifen hat seine Regierung kritisiert – und fast mit dem Leben dafür bezahlt. Er bestätigt, dass die Zivilbevölkerung als Schutzschild missbraucht wird.“

    „Den ersten Angriff hatte Mahmud Abu Rahma noch verschwiegen. Sein Bruder war krank, er hatte andere Sorgen und außerdem war ja nicht viel passiert. Die maskierten Männer waren unbewaffnet gewesen und hatten ihm vor seiner Wohnung aufgelauert. „Sie wollten mir wohl einen Denkzettel verpassen“, sagt der 38-jährige Menschenrechtsaktivist. Doch bevor sie so richtig zuschlagen konnten, gelang ihm die Flucht. “

    „Täglich bekam er Hass- und Drohbriefe, immer wieder klingelte das Telefon: Unbekannte Anrufer beschimpften den dreifachen Vater, drohten mit Prügel oder mit dem Tod. „Sie sagten, ich sei ein Kollaborateur und solle auf meine gerechte Strafe warten oder meinen Artikel widerrufen.“ Aber dazu war Abu Rahma nicht bereit.“

    Stichwunden im Bein, Rücken und in der Schulter

    „Zehn Tage später kam der zweite Angriff. Er sei gerade vom Haus seines genesenden Bruders heimgekehrt, als er die drei maskierten Männer bemerkte, die ihm durch die Gassen von Gaza-Stadt folgten. „Ich wollte schnell in mein Haus flüchten, bin aber auf der Treppe gestolpert und hingefallen“, erinnert er sich. Mit einem scharfen Gegenstand stachen die Angreifer ihm mehrmals in das Bein, in den Rücken und in die Schulter, währen sie ihn einen Verräter und Atheisten schimpften.“

    „Auch seine Hand wurde verletzt. Schlimmeres konnte Rahma wohl nur verhindern, weil er sich sein Laptop schützend vor die Brust hielt. Schließlich gelang ihm die Flucht zu einem befreundeten Arzt. Und dieses Mal ging er an die Öffentlichkeit: In seiner Wohnung geben sich seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus die verschiedensten Besucher die Klinke in die Hand. Palästinensische und internationale Menschenrechtsorganisationen fordern die Aufklärung des Vorfalls. “
    http://www.welt.de/politik/ausland/article13846508/Der-Palaestinenser-der-Hamas-die-Stirn-bietet.html

  19. “ die indirekte Anerkennung des israelischen Staats; die offizielle folgte 5 Jahre später“
     
    Welch ein Quatsch – NIE haben sie’s getan – die DÜRFEN gar nicht!


    UNSINN!



    Nach Amman stand Arafat abermals kurz vor dem Ende. Doch dann, am 8. Dezember 1987, begann in den besetzten Gebieten spontan, weder von Israel noch von der PLO vorausgeahnt, die Intifada, der Aufstand der Palästinenser gegen ihre israelischen Unterdrücker.
    Gegen zähen Widerstand der Radikalen in der PLO setzte Arafat schließlich durch, daß die PLO den Anspruch auf einen einzigen eigenen Staat in ganz Palästina aufgab und sich endlich mit einer Teilung des Landes abfand, wie sie von der Uno 1947 beschlossen, von den Arabern, Palästinenser inklusive, aber 40 Jahre lang abgelehnt worden war.
    Doch inzwischen hatten sich die Israelis an den Gedanken gewöhnt, daß ganz Palästina historisch ihnen gehöre, und 120 Siedlungen für 70 000 Menschen in „Samaria und Judäa“ errichtet. Nicht mal die sozialdemokratische Arbeitspartei brachte eine glaubwürdige Alternative zu der schleichenden Annexion der besetzten Gebiete zustande, die von den Ultras offen proklamiert wurde.
     
    Alle Kompromißvorschläge, die etwa US-Außenminister George Shultz auf zahllosen Nahostreisen ventilierte, wurden in Jerusalem brüsk zurückgewiesen.
     
    Als Arafat zunächst in Algier, dann auf der Konferenz mit US-Juden in Stockholm sowie vor der Uno-Generalversammlung in Genf und schließlich – nach erheblichem Druck – auf seiner anschließenden Pressekonferenz das Existenzrecht Israels anerkannte und dem Terrorismus entsagte, ließen Reagan und Shultz die jahrzehntelang gewährte Unterstützung der USA für Israel in der PLO-Frage fallen.
     
    Sosehr die Israelis Verrat schrien, die Reaktion der meisten führenden US-Juden bestätigte die US-Politiker in ihrer Entscheidung.
     
    Der jüdische Publizist Charles Krauthammer schrieb in „The New Republic“, daß es in der US-Öffentlichkeit zwei Israel-Bilder gebe. Das erste sei durch den Otto-Preminger-Film „Exodus“ bestimmt, das zweite durch die allabendlichen Fernsehbilder aus den besetzten Gebieten: Je mehr das Bild knüppelnder und schießender israelischer Soldaten die Erinnerung an das Exodus-Israel verdränge, desto inbrünstiger hofften die US-Juden auf Bewegung im israelisch-arabischen Konflikt.
     
    In Israel selbst löste die jähe Wende der amerikanischen Nahostpolitik vorwiegend Schrecken aus. Nur wenige klarsichtige Israelis werteten die neueste Entwicklung positiv, etwa der Schriftsteller Amos Os: „Lange haben wir auf diesen Augenblick gewartet, nun haben sich unsere ärgsten Feinde mit unserer staatlichen Existenz abgefunden.“ Und der Politologe Schlomo Avineri mahnte, der Zionismus sei schließlich „die Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes, nicht aber eine Bewegung zur Unterdrückung der Palästinenser“.

    Doch Israels nächste Regierung, wohl wieder eine Große Koalition und wieder unter dem Superfalken Schamir, wird weiterhin versuchen, eine Annäherung an die PLO zu blockieren.



    Seit dem tödlichen Anschlag eines israelischen Killerkommandos auf seinen Stellvertreter Abu Dschihad im April dieses Jahres bei Tunis hat der PLO-Vorsitzende seine Sicherheitsmaßnahmen nochmals verstärkt.
    Bei allen Sicherheitsmaßnahmen hat Arafat genaue Vorstellungen von seinem Ende: „Ich weiß ganz genau, daß ich im Bett sterben werde.“
    Ob dieses Bett aber in einem Haus in Palästina stehen wird, hat er nicht gesagt.
     
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13532125.html
     
    DAS HISTORISCHE ABKOMMEN: ISRAEL – PLO

    1993 wird einer der schicksalhaftesten Verträge in der Geschichte des Nahen Ostens unterschrieben. Israel und die PLO, seit Jahrzehnten verfeindet, schließen das „Rahmenabkommen“ (Osloer Prinzipienerklärung): Damit ist die Zeit der Kämpfe zu Ende, der Großteil des Gazastreifens und die Gegend um Jericho werden den Palästinensern übergeben.


    Die Ãœbereinkunft wird in Geheimgesprächen, in die nur wenige eingeweiht sind, ausgehandelt; sie finden vor allem in Oslo statt. Während in Washington seit mehr als einem Jahr eher unfruchtbare bilaterale Gespräche mit den Palästinensern und einigen arabischen Staaten geführt werden, schreiten die Geheimgespräche unter norwegischer Schirmherrschaft rasch voran. Sie wurden vom stellvertretenden israelischen Außenminister Jossi Beilin eingefädelt, selbst Außenminister Rabin wurde erst zu einem späteren Zeitpunkt über die Gespräche in Kenntnis gesetzt – er gab erst nachträglich seine Zustimmung dazu.


    Am 20. August unterzeichnen die Verhandlungspartner das »Oslo-Abkommen«, das weltweit mit größtem Staunen aufgenommen wird. Die meisten Israelis sind erleichtert, nur rechte Kreise, darunter die Siedler in Judäa, Samaria und Gaza, greifen es scharf an. Auch bei den Palästinensern findet der Vertrag mehr Befürworter als Gegner.

    Am 13. September 1993 wird das »Rahmenabkommen« in Washington unterzeichnet. Israel erkennt die PLO an; die PLO verpflichtet sich zum Frieden und zum Streichen jener Paragraphen ihrer Charta in denen zur Auslöschung Israels aufgerufen wird. Yitzhak Rabin kommentiert: »Genug der Tränen und des Bluts, jetzt beginnt ein neues Zeitalter.« Und Jassir Arafat erklärt: »Endlich herrscht Frieden im ‚Land des Friedens‘.« Höhepunkt der Zeremonie ist der Händedruck zwischen Rabin und Arafat, bei dem Präsident Clinton zwischen beiden steht, um darüber zu wachen, daß im letzten Augenblick nichts schiefgeht.


    4. September 1993
    Das Zentralkomitee der Al-Fatah nimmt die Prinzipienerklärung mehrheitlich an. Jordanien und der Golf-Kooperationsrat erklären sich bereit, den Oslo-Prozeß zu unterstützen.



    Rabin im September 1993, Ansprache zum Jom Kipur:
    ‚Breite aus den Frieden – Gutes und Segen, Leben, Guete und Gnade, Gerechtigkeit und Erbarmen – ueber uns und ueber ganz Jisrael, Dein Volk‘.


    10. September 1993
    Israel und die PLO wechseln Briefe zur gegenseitigen Anerkennung. In letzter Verhandlungsminute erhält Holst die Unterschriften Arafats (PLO) und Rabins (Israel). Das Exekutivkomitee der PLO billigt trotz interner Widerstände den von Yassir Arafat in Tunis vorgelegten Text.


     
    Arafat am 09.09.1993 an Rabin:
    „Die PLO erkennt das Recht des Staates Israel auf Existenz in Frieden und Sicherheit an.“
    Rabin an Arafat:
    „…die israelische Regierung hat beschlossen, die PLO als die Vertretung des palästinensischen Volkes anzuerkennen.“



    13. September 1993
    Unterzeichnung der -> Osloer Prinzipienerklärung in Washington durch -> Mahmoud Abbas (Abu Mazen) und Shimon Peres; historischer Handschlag zwischen Yassir Arafat und Yltzhak Rabin vor dem Weißen Haus. Die Knesset nimmt die Prinzipienerklärung am 23. September 1993 ganz knapp mit 61 von 120 Stimmen an. Der Zentralrat der PLO in Tunis billigt die Prinzipienerklärung 12. Oktober 1993.

    http://test.hagalil.com/israel/geschichte/zeittafel-1992.htm


     

  20. Ich wünschen auch allen Juden viel Mazel Simche Naches Parnosse Briut und immer ein sehr grossen  Abstand zu Meschuggenen Antisemiten. 

  21. @riciano 

    die Meschuggene weiss um die Fakten trotzdem Hezt die aus allen Rohren weil sie eine Antisemiten ist. 

    Kann ein Hund aufhören mit dem Schwanz zu wedeln ? Nein

    Eine Antisemiten kann nicht aufhören Antisemitisch zu sein anscheinend müssen wir damit leben und versuchen klar zu kommen das es Antisemiten immer geben wird.

    Soweit wie möglich auf Abstand halten damit man selber nicht von dem Schlechten und Bösen was von Antisemiten ausgeht erfasst wird.

    Vieleicht ab und an ein weinig lustig machen über die Antisemiten denn ein bischen Simche gehört immer dazu.
     

    • Eine Antisemiten kann nicht aufhören Antisemitisch zu sein anscheinend müssen wir damit leben und versuchen klar zu kommen das es Antisemiten immer geben wird.
      ____________________________________________________________________

      Wir haben nie damit aufgehört  und es wird auch so weitergehen; das ist vieleicht ein
      Erbe…

  22. Ich habe ein sehr interessantes Buch zum Thema gefunden:
     
    ‚Feindbilder – Psychologie der Dämonisierung‘ von Haim Omer, Nahi Alon und Arist von Schlippe
     
    http://books.google.de/books?id=lsQHtO2evKUC&pg=PA17&lpg=PA17&dq=feindbild+reproduzieren&source=bl&ots=d3XaPUntco&sig=7vm0Kzol8FMbVQOz6QC9d9Evils&hl=de&sa=X&ei=xzYpT_GuA47pOceB7aoC&ved=0CEMQ6AEwBw#v=onepage&q&f=false
     
    Insbesondere ab Seite 17 ist das sehr interessant, die Dämonisierung und die destruktive Konstruktion von Feindbildern trifft zweifellos auf die Dämonisierung von Juden in der V’ergangenheit zu. Aber ich sags noch mal – auch wenn es sicher hier und da marginale Ãœberreste dieser Haltung gibt, hat sie heute weitgehend ausgedient.
     
    Wenn ich mir immer die wütenden und oft beleidigenden Kommentare durchlese und den Film von Yoav Shamir anschaue, dann scheint mir dass es wichtig wäre, dass sich die Israelis auch mal mit der Konstruktion von Feindbildern, ihren negativen Konsequenzen und den Folgen der Dämonisierung auseinandersetzen.
     
    So völlig unangebracht eine solche Forderung vor 50 Jahren gewesen wäre, so sehr kann man nach allem und in Anbetracht der niemals enden wollenden Probleme in NahOst doch darauf hinweisen, dass auch Juden, Israelis, eine Sozialisation, die konsequent am der Erfahrung des Holocaust anknüpft eben auch negative Feindbilder, bis hin zur Dämonisierung erzeugt, ob gegen Nicht-Juden allgemein oder gegen Muslime und Palästinenser im besonderen.
     
    Auch in den religiösen jüdischen Schriften finden sich solche Traditionen, die gerade heute weiß Gott nicht nur unbeachtet vor sich hindümpeln würden und ja natürlich auch in den religiösen Schriften anderer; ein Beispiel war ja gerade die Rede des Mufti von Jerusalem.
     
    Wenn man sieht, wie die israelischen Schüler auf ihrem Ausschwitzbesuch völlig hysterisch glauben, von Feinden und Menschen umgeben zu sein, die ihnen etwas wollten und alle Menschen mit denen sie, wenn überhaupt in Kontakt kommen durch eine dermaßen negative Brille sehen, wie sie glauben,  dass diese sie und Israel hassen, dann ist das ziemlich grotesk. Nun sind Teenager ja oft etwas überdreht, vor allem auf so einer Reise, aber diese Feindbilder werden offenkundig von Lehrern und Eltern oft noch verstärkt anstatt ihnen entgegenzuwirken.
     
    Deutschland hatte einiges aufzuarbeiten und ich denke zu einem guten Teil ist das auch geschehen.
     
    Mir sind Nationalismen völlig wurscht, ich weiß dass es immer viel zu kritisieren und zu verbessern gibt – hier und anderswo. Das nimmt kein Ende – so ist das halt.
     
    Aber heute denke ich, ist es sehr dringlich, dass Israelis und Juden mal anfangen die Konzeption von den Bösen Anderen und den bösen Muslimen zu hinterfragen – aber die Sache ist schon dermaßen verhärtet, dass ich eigentlich nicht mehr daran glaube, dass es hier aus eigener Kraft mehrheitlich zu einer Richtungsänderung kommt – so bewundernswert sich auch jüdische Minderheiten, die heute in Israel keinen leichten STand haben, dafür einsetzen; aber wer weiß – vielleicht irre ich mich ja auch.
     
    Den Text, unter oben genanntem Link, kann ich jedenfalls nur sehr empfehlen. Er liest sich teilweise ab Seite 17 wie eine genaue Beschreibung, was man hier an Agitation, an Misstrauen, an Wut, an Feindbildreproduktion  etc. so um die Ohren gehauen bekommt.
     
    Sehr interessant.
     
    Wenn ich Israel kritisiere, dann einfach nur, weil ich die Politik als sehr destruktiv sehe und es für skandalös halte, dass das Leid der Palsätinenser so ignoriert wird. So machen sich andere Staaten auch Deutschland an der Situation mit schuldig.
     
    Ich wünschte mir, dass dieser Panzer aus Selbstgerechtigkeit mal aufbricht. Für mich sind alle Menschen gleich. Es gibt keine guten oder schlechten Nationen, Religionen oder Ethnien. Aber es gibt Mechanismen, die dazu beitragen gedeihliche Verhältnisse zu schaffen und es gibt Mechanismen die unweigerlich zu Destruktion führen.
     
    Ich halte nichts von Schuldzuweisungen um ihrer Selbstwillen und auch nichts davon Schuld ewig aufzurechnen, schon gar nicht nachfolgenden Generationen, das gilt auch für Deutsche und genauso gilt es für Juden.
     
    Ich habe den Eindruck, dass es bei manchen Juden eine Konzeption des Bösen gibt, die es sich daraus erklärt, dass das Böse ‚die Anderen‘ sind. Aber das ist eine sehr destruktive und auch unsinnige Definition. Sie finden das Böse überall, auch bei Juden und das Gute auch.
     
    Entwicklunen die verderblich sind sollte man erkennen und beenden – und dann ist es gut. Das gilt auch für alle – alles andere läuft auf eine zirkuläre Reproduktion von destruktiven Zuständen hinaus. Wen ich hier schreibe, dann nur weil ich mir wünsche, dass das da aufhört und dass es dort Frieden geben kann, nicht um irgend wen an einen Pranger zu stellen, das ist mir kein Bedürfnis – weiß Gott nicht.
     
    Es ist schade, wenn man da keinen Ausweg findet.
     
    Ich wünsche dem jüdischen Volk jedenfalls alles Gute, so wie allen anderen Menschen auch.

    • Wenn ich Israel kritisiere, dann einfach nur, weil ich die Politik als sehr destruktiv sehe und es für skandalös halte, dass das Leid der Palsätinenser so ignoriert wird. So machen sich andere Staaten auch Deutschland an der Situation mit schuldig.
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      In Ordnung, das können Sie auch; was aber hat dies in einen Threat…
      „Ein fünftel der Deutschen…“ zu suchen? GAR NICHTS.  

    • Ich habe den Eindruck, dass es bei manchen Juden eine Konzeption des Bösen gibt, die es sich daraus erklärt, dass das Böse ‘die Anderen’ sind. Aber das ist eine sehr destruktive und auch unsinnige Definition.
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      Ich glaube jetzt „Baruch Zion“  hat recht, Sie haben ein Problem; aber ein gewaltiges!
      Sind Sie jetzt schon so weit, Juden zu analysieren ?

  23. „65 Prozent der Deutschen haben in einer Umfrage angegeben, sie hielten Israel für die größte Gefahr für den Weltfrieden.“

    auch das ist nicht wahr. Es gibt keine Umfrage in der 65 % der Deutschen angegeben haben, sie hielten Israel für die größte Gefahr für den Weltfrieden.

    Tatsache ist, das in dieser Umfrage 65 % der Deutschen angegeben haben, sie hielten Israel überhaupt für eine Gefahr für den Weltfrieden. Es waren Mehrfachnennungen möglich und fast alle Befragten haben auch andere Länder genannt, ohne zu gewichten, welche Länder sie für gefährlicher als andere halten.

  24. Fundstück: Marlene Dietrich singt auf Hebräisch

    „In Deutschland wurde sie als „Verräterin“ beschimpft und in Israel erhielt sie Standing Ovations von einem zutiefst gerührten Publikum – keine Frage: Marlene Dietrich war nicht nur eine Ausnahmekünstlerin, sondern auch ein ganz besonderer Mensch mit einem einzigartigen Lebensweg.“

    „Geboren 1901 in Berlin, emigrierte sie Anfang der 1930er Jahre in die USA und nahm 1939 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Sie war als Truppenbetreuerin „öfter an der Front anzutreffen als General Eisenhower“ und hatte eine innige Bindung zu den US-Soldaten, ihren „Boys“, mit denen sie 1945 gemeinsam in Deutschland einmarschierte. “Die Deutschen kämpften für Hitler. Aber die jungen Amerikaner kämpften für die Freiheit anderer. Amerika hatte überhaupt keinen Grund, in den Krieg einzutreten. Dennoch hat es seine Soldaten geschickt. Deshalb bewunderte, liebte und beweinte ich sie”, erklärte Marlene Dietrich 1966.“

    Und auch zu Israel hatte die Grande Dame Marlene Dietrich eine besondere Beziehung: 1960 war sie die erste Künstlerin, die in dem jungen Staat auf Deutsch singen durfte. Den Erlös aus ihrem Konzert in Israel spendete sie einem Reha-Zentrum der israelischen Armee, was ihre Beliebtheit noch weiter erhöhte.“

    „Der Publizist Richard Herzinger schreibt auf seinem Blog über ihr Verhältnis zu Israel: „Wie zuvor bei ihrer erbitterten Gegnerschaft gegen den Nationalsozialismus und ihrer bedingungslosen Parteinahme für die Sache der Freiheit an der Seite der USA im Zweiten Weltkrieg bewies Marlene auch mit der tiefen emotionalen Bindung, die sie zu Israel einging, ein geradezu instinktives Gespür für das moralisch Richtige. Wie im Kampf gegen das NS-Regime hat sie auch nach 1945 untrüglich erkannt, an wessen Seite sie sich mit Herz und Seele zu stellen hatte – in diesem Fall an die Seite des jungen jüdischen Staats, jenes Staats, in dem die Ãœberlebenden des deutschen Jahrtausendverbrechens eine Heimstatt gefunden hatten.“

    „Auf dem Weg nach Israel lernte sie, so heißt es, von einer Stewardess das hebräische Lied „Shir HaTan“ über Hunger und Stimmen in der Nacht, das sie bei ihrem Auftritt in Tel Aviv vor begeistertem Publikum als Zugabe sang.“

    ——————————————————————
    In Deutschland wurde sie als „Verräterin“ beschimpft

    das ist das Problem in deutschland bis heute das die guten deutschen Beschimpft und Verjagt werden.

  25. @Ronit

    Gar nicht Antworten die hat doch einen Knall und Minderwertigkeitskomplexe.

    Selbst wenn alle Juden morgen auf einem anderen Planeten ziehen würden, wären am nächsten Tag auch alle Antisemiten auf dem gleichen Planeten.

    Juden brauchen keine Antisemiten

    Aber Antisemiten brauchen die Juden siehe die Ober Meschuggene hier.

  26. “Die Palästinenser??? haben schon in den 70ern das Gespräch gesucht und Friedensverhandlungen wären …“
     
    Jane, meinen Sie die „Abgsesandten“ von PLO???, welche den „beschwerlichen“ Weg nach München auf sich nahmen??? Ergebnis bekannt …
     
    Das VÖLKERRECHT ist eindeutig – lesen Sie die MandatsBEDINGUNEN nach! …von Schuld zu schreiben ist mühsam …bringt NICHTS lösungsnäher – unrühmlich – ja, die beauftragten Briten hätten den Völkerwille durchaus VOLLSTÄNDIG umsetzen können!
     
    “Dann haben sie den Palästinensern im Kampf gegen die Osmanen einen unabhängigen Staat in Palästina versprochen,“
     
    …und wie alle feststellen müssen, siehe da – Churchhill hat’s dann tatsächlich auch getan! – ganz im Gegensatz zum eigentlich DOKUMENTIERTEN Völkerwille!!! …schwierig wegzuschweigen
     
    “Palästinenser, zu denen sie wortbrüchig wurden“ – KEINESWEGS!
     
     
    “Arafat hat sich damit als friedensbereiter Pragmatiker, jenseits irgend welcher Ideologien etabliert.“
     
    Vor “Alpträumen“ ist keiner sicher!!! – wenn er irgendwas wollte, dann Terror, Krieg, Vernichtung …die Gelaberrunden waren lediglich äußerst einträglich devisenbeschaffende Maßnahmen im alt bekannten Täuschungsstil gegenüber “Ungläubigen“ – sonst NIX weiter! – Fehlanzeige!
     
    “ die indirekte Anerkennung des israelischen Staats; die offizielle folgte 5 Jahre später“
     
    Welch ein Quatsch – NIE haben sie’s getan – die DÃœRFEN gar nicht!
     
    “ …zweier Staaten, die friedlich nebeneinander leben“
     
    …beide existieren – sind durch den Jordangraben getrennt! …Karte schauen
     
    “… und natürlich die Anerkennung Israels innerhalb der Grenzen von 1967 vor“
     
    Die Grenzen wurden bereits mit der britischen Teilung sogenannten Palästinas 1922 gezogen – Israel braucht über keinen einzigen Quadtat-Millimeter mehr mit irgendjemandem verhandeln!
    Auch Beschimpfungen denen gegenüber, die es benennen, ändern es dennoch NICHT!
     
    “ ich wüsste auch nicht, was die Muslime sonst noch tun sollten.“
     
    …ich schon – sie könnten ganz einfach damit beginnen, zu akzeptieren, was im 20.Jahrhundert geschah, Kriegsresultate endlich zur Kenntnis nehmen ganz genauso, wie aber Millionen Europäer dies mussten und taten! KEINE Sonderbehandlung!!! …kein “unabhängig autonomes Kampfgebrüll“!
    Jane, was wollen Sie zig Tausend Menschen in Europa mitteilen, die sich nach Kriegsende in einem völlig anderen Staat wiederfanden??? Gründung einer Befreiungsorganisation und Kampf??? Es gibt Dinge, die am Ende kriegerischer Barbarei als Ergebnis vorliegen – unabhängig davon, ob sie einem gefallen oder nicht! Kein z. B. ehemaliger Deutscher an der Bernsteinküste wurde befragt, ob eine sowjetische Staatsbürgerschaft für ihn vorstellbar wäre.
     
    “ …können nicht erwarten, dass sie Ost-Jerusalem und die West-Bank und Gaza aufgeben“
     
    Alle andren mussten’s!!! …da liegt das UNRECHT – die Welt versucht NIE so vorher Dagewesenes auf terrorschallenden Druck sich vormittelalterlich gebärdender Stammeshäuptlinge. never ending experience …
    Israel macht es vollkommen richtig – alles andre ist  Wunschdenken Unbetroffener!!!
    Jane, Sie sind meisterlich im ignoranten Umsegeln von historischen völkerrechtsrelevanten FAKTEN und TATSACHEN – mal schauen, wie tragend solcher Weg sein wird – eines jedoch ist sicher: an der Realität ist noch NIE jemand vorbeigekommen!
     

  27. @Scytale

    Todah raba viel Erfolg und Gesundheit auf Ihrem Weg.

    Viele Grüsse aus Jerushalayim

    Baruch 

  28. Also Ronit – jetzt muss ich mich noch mal bei Ihnen entschuldigen – ich habe Berlinos Zitat jetzt auch entdeckt.
     
    Berlinos Beiträge stellen aber insgesamt den Antisemtismus nicht in frage – er beschreibt lediglich ziemlich offen und ehrlich die Realität, wie sie sich für Leute darstellt und die ist tatsächlich so, dass sowohl der Antisemitismus als auch Juden im Allgemeinen für viele eben gar keine Rolle spielt,  und genauso wenig Juden, einfach weil sie eben keine kennen.
     
    Zu glauben, dass die Leute dann dennoch latent irgend welche JudenStereotypen reproduzieren würden, trifft für viele Leute eben tatsächlich einfach nicht zu. heute wurden viele alte Stereotypen auch durch neue abgelöst, gespeist vom tapferen Juden, vom Mossad etc. und Stereotypen gibts so ziemlich alle betreffend – vieles davon ist harmlos, es gibt über Juden genauso positive wie negative STereotypen und mitunter reproduzieren Juden diese selbst ganz gerne und natürlich reproduzieren auch Juden Stereotypen über andere.
     
    Bei allen Hinweisen, wie wichtig es sei den ‚latenten Antisemitsmus‘ zu erkennen, muss man auch mal darauf hinweisen, dass man mit solch einer Haltung natürlich auch ein aktives Statement in die Welt schickt, eines dass eben auch Wirkung zeigt und auch, dass der Spekulation damit Tür und Tor geöffnet werden und das kann dann eben letztendlich selbst eine destruktive Haltung sein. Ich will hier keine empirische Wertung abgeben und kann es auch nicht – aber auch der Richter kann zum Henker werden – ums mal grob zu sagen.
     
    Man denke an die Zeit von Mc Carthy oder an die Inquisition – da spürten vermeintliche Autoritäten, fraglos gespeist von entsprechend gesponsorten Expertisen auch beständig ‚dem Bösen‘ nach und heute begreifen wir, wieviel Schaden sie selbst damit auch anrichteten.
     
    Darauf hinzuweisen, sollte echten Rassismus, ob Antisemtismus oder welchen auch immer, nicht verharmlosen, ja sicher den gibt es, allerdings kann man auch viel Schaden anrichten, wenn man so versessen darauf ist, überall das ‚vermeintlich Böse‘ finden zu wollen und natürlich ist es auch eine Haltung mit der man einfach jeden Unbill wegrationalisieren kann. So dokumentiert die ADL zum Beispiel auch Vorfälle die ihr gemeldet werden als antisemtisisch, wie zum Beispiel folgenden:
     
    Ein Arbeitnehmer meldet, dass er nicht wie gewünscht einen Tag Urlaub von seinem Arbeitgeber bekommen hat und wertet das als einen Fall von Antisemtismus. Wenn man so Buch führt, dann wird man über kurz oder lang ganz sicher zu dem Ergebnis kommen, dass der Antisemitismus beständig steigt.
     
    Es ist einfach nichts, was viele Menschen beschäftigt, weder im guten noch im schlechten. Draüberhinaus hat Israel hat genauso viele Sympathisanten wie Kritiker, und Leute die beides in sich vereinigen, so wie andere Themen eben auch. Mehr wollte er damit auch kaum sagen, wenn man dieses Zitat im Kontext liest und das in dem Zusammenhang zu begreifen, ist durchaus auch angebracht.

  29. @Ronit
     
    nach allem was ich in diesem Thread von Berlino las, haben Sie freilich ihm dieses angebliche ‚Zitat‘ in den Mund gelegt.
     
    Ich habe das ursprünglich auf mich besogen und mich dafür entschudligt. Mangels Angabe von wem denn das angebliche Zitat sein soll, hatte ich allerdings gleich in Erwägung gezogen, dass Sie vielleicht auch jemand anderen meinen.
     
    Ich denke jetzt ist es an Ihnen sich bei Berlino zu entschuldigen, denn  fingiert ist das Zitat anscheinend eben doch.
     
    Andernfalls wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir mitteilen woher Sie denn dieses angebliche Zitat herhaben.

  30. Jane, Sie brauchen Hilfe. In vielerlei Form. Die Anführungszeichen in meinem posting kennzeichnen, wie im Deutschen üblich, ein Zitat (in diesem Falle von berlino)
    Es ist ihnen wohl entgangen, dass ich diese Möglichkeit auch in Betracht gezogen hatte.. Es handelt sich also um ein Missverständnis, das habe ich selbst schon für möglich erklärt und dank für die Aufklärung – ohne Diffamierung würde es freilich gehen.
     
    Dieses Detail betreffend entschuldige ich mich also bei Ihnen.
     
    Die üblichen Beleidigunen von wegen ‚professioneller Hilfe‘, Obsession etc. können Sie sich allerdings sparen -die können Sie genauso gut auf sich selbst anwenden.

  31. denn durch Bloßstellung wird niemand zu einem bessern Mensch.
     
    Da Sie ja doch das Wort an mich richten Scytale, seis mir auch erlaubt etwas zu erwidern – ich sehe das im Prinzip auch so (insofern Sie damit die Bloßstellung der israleischen Politik meinten) und dennoch gibt es im Allgemeinen und im Besonderen Situationen, die die Bloßstellung unvermeidlich machen und manchem Betroffenen die Scham nicht erspraren können.
     
    In diesem Fall ist es so, dass Europa und die USA Israel seit Jahrzehnten die Stange halten und gleichzeitig aber darauf hinweisen, dass die Besatzung zu beenden, die Besiedelung illegetim und die Gründung eines palsätinensischen Staats neben Israel die einzige Lösung des Konflikts bedeutet.
     
    Viele Menschen halten und hielten sich lange Zeit mit Kritik zurück, aus Rücksicht auf die besondere Geschichte und das Trauma des Holocaust – so auch ich.
     
    Es wäre den Israelis durchaus möglich gewesen die Besatzung zu beenden und den Palsätinensern die Hand zu reichen. Die Palästinenser haben absolut alles getan, was dazu nötig war.
     
    Seither wird die Geschichte verdreht. Seit dem Zusammenbruch des Oslo-Prozesses stehen nicht nur die Palsätinenser am Ende ihrer bescheidenen und berechtigten Hoffnung, auch die Internationale Gemeinschaft muss begreifen, dass Israel die Gelgenheit einzulenken und das Gesicht zu wahren verpasst hat. Nicht nur die Palsätinenser, auch die internationale Gemeinschaft, Europa und die USA reichen Israel schon lange die Hand und unterstützen es massiv und das obwohl sie mit der Bestzung ganz und gar nicht einverstanden sind.
     
    Weiter darauf zu hoffen, dass die Israelis aufhören einen palsätinensischen Staat zu sabotieren führt ganz bestimmt zu nichts. Dafür ist die Besiedelung schon viel zu weit fortgeschritten.
     
    Konfrontation ist nicht schön aber mitunter unumgänglich.
     
    Südafrika wurde konfrontiert und das führte zum Ende der Apartheid. Heute hat das Land Süd-Afrika keine schlechten Klang mehr. So kann es eben auch gehen. Mit irgend einer idiotischen Zuschreibung vom ‚ewigen Juden‘ oder so – hat das gar nichts zu tun.

  32. Die Debatte gegen Antisemitismus wird ja auch immer mit einem Bashing der Kritik an der israelischen Politik verbunden, obwohl diese sich gegen eine konkrete völkerrechtswidrige Politik richtet UND NICHT gegen Juden im Allgemeinen.


    Immer und stets wird derzeit oberflächlich, einseitig und kritikerzeugend ALLES und JENES auf das vermeintliche Schicksal der “armen sogenannten Palästinenser” focusiert, ohne sich dabei nur einmal die Fragen zu stellen: Warum eigentlich ist das so??? Wie ist es dazu gekommen??? Was ist die bis zum heutigen Tage heuchlerisch mit zuweilen Häme überzogen UNKONSEQUENT umgesetzte Ursache??? Wo liegen die wirklichen Verfehlungen??? …eines ist sicher …United Kingdom spielte bei allen “TATEN” die wahrhaft unrühmlichste Rolle – ohnehin in mehrerlei Hinsicht – , obwohl ihm die Staatengemeinschaft einen überaus deutlich klar formulierten Auftrag erteilte …mit den “mörderischen und bedrohlichen” Folgen muss ISRAEL seit seiner Wiedergründung relativ alleingelassen umzugehen versuchen – ächtende Kritik all derjenigen auf sich ziehend, die sich NICHT wirklich mit den URSACHEN auseinanderzusetzen
     
    Wissen Sie Riciano – jeder trägt Verantwortung – Engländer, Deutsche, Juden und Palsätinenser. Wenn mans genau nimmt, sind die Palsätinenser in diesem Szenario die letzten Opfer und am wenigsten verantwortlich.

     
    Die Engländer haben erst mal andere Völker kolonisiert und unterworfen, das ist verwerflich. Dann haben sie den Palästinensern im Kampf gegen die Osmanen einen unabhängigen Staat in Palästina versprochen, das war noch bevor sie den Juden irgendwas versprechen konnten und die Macht, welche ihnen dies später erlaubte, erhielten sie mit und durch die Palästinenser, zu denen sie wortbrüchig wurden. Das ist auch verwerflich.
     
    Die Engländer haben also sicherleich einiges verbockt.Das heißt aber nicht, dass die Engländer an allem schuld sind. Alle tragen VErantwortung natürlich auch die Zionisten und natürlich auch Juden.

     
    Weiterhin hat natürlich das Dritte Reich die Staatsgründung und die massenhafte Einwanderung von Juden in Palästina massiv beschleunigt und das führte wen wudnerts zu massiven Spannungen mit der einheimischen Bevölkerung, die ihrerseits nicht verantwortlich ist, für den Völkermord an Juden.
     
    Dass also Deutschland da viel Verantwortung trägt, das sehe ich auch so.
     
    Weiterhin hatten maßgebliche Teile der zionistischen Bewegung auch schon vor Nazi-Deutschland einen Ansatz, der darauf hinauslief die Palästinenser zu verdrängen, so kaufte zum Beispiel der jüdische Nationalfond ratzfatz möglichst viel palsätinensisches Land auf, verpachtete und verkaufte es ausschließlich an Juden und darüberhinaus auch noch mit der Auflage nur Juden zu beschäftigen. Das ist kein Ansatz der darauf hinausläuft mit der einheimischen muslimischen Bevölkerung in Frieden zu leben, abgesehen davon, dass eine solch  massenhafte Einwanderung, wie sie dann nach und nach einsetzte natürlich auf eine Verdrängung hinausläuft; sich nicht einzugestehen, dass das ein Unrecht ist und dass man für diese Spannungen die Palästinenser am wenigsten verantwortlich machen kann, die man so gesehen, als letzte Opfer des National-Sozialismus betrachten kann, leider bis heute, liegt heute in der Verantwortung der Israelis.



    Zeitraubende “Gesprächstherapien” auf arabischen Basaren führten und führen zu keinen Lösungen – eine Bereitschaft dazu seitens der “Kampf-Pali’s” war stes und ist ohnehin ideologisch und religiös strengstens verboten!!!
     
    Ehrlich mit sich selbst zu ein liegt heute freilich in der Verantwortung der Israelis und dass was sie hier schrieben ist eindeutig falsch. Sie greifen einzelne Pamphlete etc. heraus (die es in ähnlich extremistischer Form auch auf israelischer Seite gibt) und stellen sie als angebliches alleiniges Handlungsmerkmal der Palästinenser heraus und das ist ganz klar Unsinn. Sie machen das, um sich der Verantwortung Israelis nicht stellen zu müssen und da fängt Ihre Verantwortung an.
     
    Die Palästinenser haben schon in den 70ern das Gespräch gesucht und Friedensverhandlungen wären möglich gewesen – allerdings hätte sich Israel wieder von den eroberten Gebieten zurückziehen müssen, wie es auch die UNO verlangte.
     
    Der Yom Kippur Krieg wurde nicht zu Unrecht geführt, da die Israelis sich weigerten sich von dem besetzten Gebiet wieder zurückzuziehen und damit gegen das Völkerrecht und entsprechende UNO-REsolutionen verstießen und das leider bis auf den heutigen Tag.
     
    Auch die Ablehnung des Teilungsplans der UNO durch die Palästinenser ist nicht weiter verwunderlich, beschließt er doch die Vertreibung eines Volks. Kein Volk der Erde würde einem solchen Vorschlag zustimmen und tatsächlich gab es schon damals in der UNO viele Stimmen, die die Rechtmäßigkeit eines solchen Vorschlags, der ja die einheimische Bevölkerung nicht einbezogen – anzweifelten.

     
    Es gab einen Krieg zwischen Palästinensern und Juden noch vor der Staatsgründung und dies führte zur Kriegserklärung 1948; in Anbetracht des Umstands, dass da eine ethnische Säuberung im Gange war, ist das aus der Sicht der Araber auch durchaus nachvollziehbar und würde, wenn sie die Perspektive mal austauschen würden von Ihen auch bejaht werden. Israel hat schon aus weit geringeren Gründen regelrechte Vernichtungskriege geführt (letzter Libanonkrieg).

     
    1967 war ein israelischer Angriffskrieg – alles andere gehört ins Reich der Legenden und die Nachweise aus israelischen, militärischen Quellen habe ich hier schon oft verlinkt.
     
    Irgendwo fängt halt auch die Verantwortung der Israelis an.
     
    Sie weigerten sich mit den Palästinensern zu verhandeln und siedelten eigene Bevölkerung in besetztem Gebiet an. Seither setzen sich die Israelis selbst ins Unrecht.
     
    Die Palästinenser haben, auf Grund der mangelnden Verhandlungsbereitschaft Israelis 1988 ihren STaat Palästina ausgerufen – UND ZWAR JENSEITS DER GRÃœNEN LINIE. Arafat hat sich damit als friedensbereiter Pragmatiker, jenseits irgend welcher Ideologien etabliert. Die Israelis hätten nur ja sagen brauchen. Die Palästinenser befanden sich damit völlig im Einklang mit dem Völkerrecht und ihre Ausrufung beinhaltete damit die indirekte Anerkennung des israelischen Staats; die offizielle folgte 5 Jahre später.
     
    Weiterhin hat die gesamte Arabische Liga Israel Frieden angeboten, insofern es bereit ist, UNOResolutionen genauso zu repsektieren, wie es die PA bereit war und auf Grundlage dieser Resolutionen, der Existenz zweier Staaten, die friedlich nebeneinander leben, den Weg zu ebnen. Die gesamte Arabische Liga befand sich damit im Einklang mit dem Völkerrecht – nicht aber Israel. Der Vorschlag wurde von der PA ausdrücklich mitgetragen und mehrere Jahre erneuert, trotz der demütigenden Erfahrung, dass die Israelis nicht das geringste Interesse daran zeigen. Der Plan sah die vollständige Normalisierung der Verhältnisse, die Aufnahme von diplomatischen und Handelsbeziehungen und natürlich die Anerkennung Israels innerhalb der Grenzen von 1967 vor. Auch das Rückkehrrecht der Palsätinenser, was seinerzeit eine Bedingung für die Anerkennung Israels durch die UNO war, hat die Arabische Liga zu Israels Gunsten in diesem Vorschlag modifiziert.
     
    All dies interessiert Israel nicht – ja ich sehe Israel ganz eindeutig als den Verantworltichen dafür, dass es all diese Gelegenheiten nicht beim Schopf ergriff und ich wüsste auch nicht, was die Muslime sonst noch tun sollten. Sie können nicht erwarten, dass sie Ost-Jerusalem und die West-Bank und Gaza aufgeben und gemäß des Völkerrechts besteht dazu auch kein Anlass.
     
    Auch wenn die Hamas fernab vom großmütigen Agieren Arafats handelt, so muss man konstatieren, dass sie damit nicht nur Unrecht hat – schließlich hat Arafats Friedensbereitschaft, seine Anerkennung Israels und das ebenfalls großmütige Oslo-Abkommen, dass in jeder Hinsicht israelische Interessen bevorzugte und arabische hinten anstellte – den Palsätinenser gar nichts gebracht – im Gegenteil.
     
    Selbst die Hamas hat signalisiert, dass gegenseitige Anerkennung nicht ausgeschlossen ist – allerdings kann sie nur bestenfalls am Ende von Verhandlungen stehen – und eben gegenseitig sein. Wir weden aber nicht erfahren, zu was solche Verhandlunen führen könnten, da Israel nicht mit der Hamas verhandelt. Freilich hat Israel auch nicht Abbas verhandelt, als dieser noch Präsident war.
     
    Nach den Erfahrungen von Oslo ist der STandpunkt der Hamas zur Anerkennung, ein absolut nachvollziehbarer Standpunkt.
     
    Es ist nun einmal Israel, dass seine Grenzen überschreitet und die Staatsgründung Palästinas und damit die Möglichkeit eines menschenwürdigen, selbstbestimmten Lebens für Millionen von Palästinensern sabotiert – und das völlig augenscheinlich nicht aus Sicherheitsgründen (die Unsicherheit, die es hat, hat es auf Grund der Besatzung), sondern aus dem Bestreben ganz Jerusalem und die West-Bank dem israelischen Staatsgebiet einzuverleiben.
     
    So lange Israelis nicht begreifen wollen, dass auch andere Menschen in Israel/Palästina zu Hause sind und natürlich auch das Recht haben da zu sein – ernten sie Unfrieden.
     
    Das ist die Vernatwortung der Israelis und darüberhinaus unendlich viel Leid, welches sie der palsätinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten zufügen.

  33. Ach, ach, ach…
     
    Wenn ich diese ganzen Kommentare so lese, muss ich doch meine Stirn in Falten legen. Hat sich auch nur einer von euch die Mühe gemacht, die Studie durchzulesen? Wohl nicht, denn sooo schlimm wie die Überschrift des Artikels klingt sie nicht.
    Ich glaube Antisemitismus beginnt in Abstufungen, das impliziert auch die Studie, wobei Israelkritik der erste Schritt sein kann, aber nicht muss, schließlich kann mir keiner erzählen, dass die israelische Linke, die der Politik des eigenen Staates kritisch gegenüber steht, antisemitisch sei. Natürlich bin ich mir bewusst, dass sich die israelische Linke derlei Vorwürfe gefallen lassen muss.
     
    Weiterhin denke ich, dass ein deutscher Nichtjude Israel nicht in Schutz nehmen braucht, vielleicht sogar sollte, denn Israel ist eine stolze Nation, die sich sehr gut selbst gegen jedwede Angriffe verteidigen kann, seien sie nun militärischer oder verbal-antisemitischer Natur. Wenn wir als Deutsche nun hingehen und Israel kritisieren oder verteidigen, sprechen wir einer ganzen Nation die Mündigkeit ab. Ja, in meinen Augen hat derlei Verhalten etwas patronisierendes, gönnerhaftes und vielleicht sogar chauvinistisches.
     
    Es ist seltsam… Frau Weisband von den Piraten beispielsweise hätte ich zum Beispiel nie als Jüdin wahrgenommen. Natürlich, der Name gibt einem Antisemiten schon zu denken und dann ihre Nase.  Oh, und sie hatte ein hohes Amt in einer aufstrebenden Partei inne. Wenn das mal nicht gefundenes Fressen für Rassisten ist! Aber mal im Ernst, wieviele der Leser wurde die Religionszugehörigkeit – wenn Sie so wollen auch Volkszugehörigkeit, Baruch Zion – erst mit ihrem Rücktritt bewusst?
     
    Meine Frage konnte wohl von der Leserschaft von Hagalil nicht beantwortet werden. Schade eigentlich, aber ich habe eine weitere Frage, die ich nicht der Leserschaft als solches, sondern jedem Einzelnen stellen möchte: Wie wehren wir uns als Teil der Gesellschaft gegen Antisemitismus, Antiislamismus, Chauvinismus und Rassismus? Eure Antworten mögen sich von meiner unterscheiden, doch ich möchte euch meine Antwort nicht vorenthalten: Für meinen Teil glaube ich, dass ich nur mich selbst verändern kann, anderen nur ein Beispiel aufzeigen kann, selbst ein besseres Leben zu leben beginne…
     
    Mittlerweile sehe ich viele unnötigen Emotionen in diesem Forum wahr, sowohl bei mir selbst als auch bei anderen. Und deshalb möchte ich mich verabschieden. Als erstes möchte ich den Administratoren danken, im allgemeinen weil immer offene Diskussionen ermöglicht wurden und im speziellen, weil einer meiner Kommentare zu diesem Artikel auf meinen Wunsch herausgenommen wurde. Trotzdem finde ich es bedenklich, dass es manchmal unerheblich ist, welche Thematik ein Artikel ursprünglicher Artikel hatte, am Ende die Diskussionen doch immergleich ablaufen. Das ist sicherlich ein Hinweis auf eine Form von Antisemitismus…
    Weiter möchte ich mich bei Baruch Zion bedanken. Es hat mir immer einen Heidenspaß (sic!) bereitet, mich an Ihnen zu reiben. Ihre seltene Benutzung der Majuskel ´D´, speziell im Wort ´Deutschland, ist auffällig, belustigend und vielleicht sogar etwas infantil, und als Sie berlino die Rechtschreibung von ´intellektuell´ erklärt haben… Köstlich, ich habe selten eine so hohe Form von Selbstironie gesehen. Hoffentlich! Am Schluss bekam ich, ja was ich wollte: eine Rücknahme ihrer infamen Unterstellungen…
     
    Herr Mor, wenn dies ihr realer Name ist, möchte ich auch Ihnen metaphorisch die Hand schütteln. Die wenigen Male, die wir das Vergnügen hatten, waren zumindest für mich belustigend. Auch wenn wir uns mal etwas ernster unterhalten haben und anderer Meinung waren, so hatten Sie doch nie Ihren Respekt mir gegenüber missen lassen. Ich hoffe, das Sie über mich das gleiche sagen.
     
    Jane… Vergessen Sie was ich schreiben wollte. Wir haben nie ein Wort miteinander gewechselt und ich möchte auch, dass es dabei bleibt. Mehr habe ich Ihnen nicht zu sagen, denn durch Bloßstellung wird niemand zu einem bessern Mensch.
     
    Justice, ihre Schreibe ist immer noch reichlich zerfahren. Ich hoffe, dass meine Kollegen Ihnen helfen konnten.
     
    Am Ende bitte ich zu bedenken, dass die Mehrheit der Deutschen wohl den Ausgang des „Dschungelcamps“ definitiv wichtiger bewertet, als Antisemitismus, das Existenzrecht Israels oder ähnliches. Ob das nun gut oder schlecht ist sei dahingestellt…
     
    Aber nun verabschiede ich mich mal und wünsche allen noch einen herzlichen boker tov. Dann macht´s mal besser. Vielleicht schau´ ich ja mal nach Jahr und Tag wieder vorbei und schau nach ob die Diskussionen lesenswerter sind… In der fundamentalen Realität

  34. „Egal worüber ein Threat geht, siehe “Ein fünftel der Deutschen ist Antisemitisch”
    am Ende wird ist immer eine Suada gegen Israel. “
    udosefrioth …danke ….es ist tatsächlich WIRKLICH so …deshalb wichtig, diese „Patrioten“ immer schön geschmeidig mit UNWIDERLEGBAREN Fakten bewundern 😉 …die Argumente gehen sehr schnell aus …oder man ist wie so oft dann „mal weg“ …im Grunde genommen sollten wir Jane’s threads doch eigentlich ein Stück weit „dankbar“ sein, denn damit trägt sie, wenn auch indirekt, massgeblich dazu bei, FAKTEN wiederholt zu benennen …aufzuklären – WER kennt in der heutigen Zeit schon den historisch dokumentierten WILLE der Völkergemeinschaft …heute „modern“ Vereinte Nationen genannt – bezüglich ISRAEL??? Immer und stets wird derzeit oberflächlich, einseitig und kritikerzeugend ALLES und JENES auf das vermeintliche Schicksal der „armen sogenannten Palästinenser“ focusiert, ohne sich dabei nur einmal die Fragen zu stellen: Warum eigentlich ist das so??? Wie ist es dazu gekommen??? Was ist die bis zum heutigen Tage heuchlerisch mit zuweilen Häme überzogen UNKONSEQUENT umgesetzte Ursache??? Wo liegen die wirklichen Verfehlungen??? …eines ist sicher …United Kingdom spielte bei allen „TATEN“ die wahrhaft unrühmlichste Rolle – ohnehin in mehrerlei Hinsicht – , obwohl ihm die Staatengemeinschaft einen überaus deutlich klar formulierten Auftrag erteilte …mit den „mörderischen und bedrohlichen“ Folgen muss ISRAEL seit seiner Wiedergründung relativ alleingelassen umzugehen versuchen – ächtende Kritik all derjenigen auf sich ziehend, die sich NICHT wirklich mit den URSACHEN auseinanderzusetzen
     in der Lage fühlen!!! …nun kann man’s beklagen oder vorwärts schauend die Staatengemeinschaft wiederholend immer und immer wieder dran erinnern – das wäre der nachhaltigere Weg. Zeitraubende „Gesprächstherapien“ auf arabischen Basaren führten und führen zu keinen Lösungen – eine Bereitschaft dazu seitens der „Kampf-Pali’s“ war stes und ist ohnehin ideologisch und religiös strengstens verboten!!! …immer wenn’s konkret werden sollt …Pallaber. Deshalb sollte an dem Punkt angesetzt werden, an dem sich diese scheinbar „ausweglose“ Situation ja erst ergeben hatte – und wahrlich, was Grenzen und Staatsgebiet anbelangt …die Araber kommen dabei dann noch nicht mal so schlecht weg …im Gegensatz zu Israel.
    Jane, wenn Sie mal Zeit finden, schreiben Sie doch bitte auch einmal etwas zu den arabischen  „Familien-, Kinder- u. Babymördern“ – Sie kennen doch diese Grueltaten!
    Eines noch zu den Inhaftierten – nahezu die halbe „Sippschaft“ wird regelmässig zu deren als „Martyrer-Helden“ cloryfizerierend gefeierten „Söhnen“ und „Töchtern“ des BefreiungsKAMPFES mit modernen israelischen Verkehrsmitteln REGELMÄSSIG zu Besuch in die Haftanstalten gebracht – umgekehrt darf NICHT einmal nur ein unbefangener internationaler Rote Kreuz-Beobachter nachschauen: Lebt er noch??? Gibt es ihn noch??? Israelischen Familienangehörigen werden mit leblosen Körpern gefüllte „schwarze Kisten“ als Besuchs-highlight im Gegenzug für viel Geld und hunderte wohlgenährte „quitsch fidele“ freigelassene kriminelle Araber angeboten – kaum zu glauben, ja unfassbar, dass es „Menschen“ gibt, die lautstark Wort ergreifen – sich vorurteilslastig völlig „schmerzfrei“ für solche Terroristen stark machen – da gehört echt was dazu – im Großen und Ganzen einfach nur schauderhaft – das sind meine Empfindungen dazu …Jane, freuen Sie sich, dass Sie nur virtuell und medial in Bewegung geraten – real wäre da ganz sehr schnell Schluss mit „lustig“ – dass können Sie glauben!

  35. „Palästinenser…als Kampfansage auffassen“

    Ja, Jane – der Begriff ist eine „Kampf“ansage an Israel – auf die Agenda gebracht von dem agypt.arab. PLO-Terroristen Arafat – natürlich sind es dessen Worte „BefreiungsKAMPF

    …wenn Sie den Begriff „Palästinenser“ denn korrekt verwenden wollen – könnte ja sein – dann gilt er für ALLE Einwohner „Palästinas“ – ALLE „die Menschen die da beheimatet sind“ und zwar „Palästina westlich des Jordan, wo die jüdische Heimstätte errichtet werden sollte, und Transjordanien östlich des Jordan, auf dessen Gebiet ein autonomes arabisches Emirat eingerichtet wurde.“

    Wenn wir sooo sehr korrekt sein wollen, dann tun wir’s denn RICHTIG! …ALLE Menschen in ISRAEL sind’s denne scho

    „Israel betreibt eine völkerrechtswidrige Politik seit mehr als 40 Jahren…“

    FALSCH – die nichtakzeptierenwollenden arabischen Dshihad-Terroristen – niemand anders!!! Jane – nehmen Sie doch mal Verhandlungen mit der PLO und Hamas auf! Spannend wäre, welches verlässliche???Verhandlungserbnis Sie in tausend oder zehntausend Jahren vllt. erzielen würden???

    „Die Muslime hatten sich dem Völkerrecht gebeugt..“

    Zu KEINER Zeit – bis zum heutigen Tage NICHT!

    im Gegenteil – Krieg Terror und Tod – Völkerrecht??? komplette Fehlanzeige – so etwas DÃœRFEN sie gar nicht kennen – EINZIGE Rechtsgrundlage kennen Sie – Gutmenschenbelehrungen???

    „die Gründung eines palästinensischen Staates hätten die Sache“

    Dieser wurde bereits 2 Jahre vor Israels Staatsgründung in musl. „Eigentegie“ geographisch äußerst großzügig gegründet!!!

    „Die Israelis sind vollkommen unnachgiebig“

    Es wäre für Israel ÜBERLEBENSGEFÄHRLICH solches zu tun!!!

    …wie jeder an Gaza sehen kann …leider muss – Ariel Sharon kam den friedliebenden „PALI“-„Terrors“ entgegen – WAS für ein GRANDIOSES Ergebnis!!! Raketen, Granaten für Israel und unglaublich parasitärer überbordender Luxus der “ Kampfes-Bosse“ an der Mittelmeerküste …System von Gewaltherrschaft mit Vollzug von Todesurteilen, Hände abhacken, Enthaupten – all das „humanistische“ Zeugs eben – WAS Mensch sich so alles wünschen kann …???
    Jane, Jane , Jane???

  36. Für alle Juden und Israel Freunde
     
    „Blind Terror Victim: I Am an IDF Soldier Like Everyone Else…please share this …amazing story“

    „Oren Almog says he serves in the IDF “like everyone else.” There are a few differences: Terror cost him his eyesight – and five relatives.“

    „A suicide bombing attack at Haifa’s Maxim restaurant in 2003 killed 16 people in addition to Oren’s father, brother and other family members. He went blind while being treated for his wounds.“

    „He obviously is exempt from the draft but insisted on enlisting in the armed forced and being like most other Israelis – and now he is a soldier n the IDF. He is a volunteer soldier in an intelligence unit, the name of which cannot be disclosed.“

    „Last week pledged his loyalty to the IDF while walking up to the ceremonial stage unassisted by either a walking cane or a seeing-eye dog. The audience applauded – and cried.“

    “As someone who was hit pretty hard by terrorism I am proud to serve an organization that aims to protect the security of Israel, to prevent terrorism, and to protect its residents,” he said later.“

    “I want my father and grandfather to be proud of me,” he said. “I was raised by them to serve; if I had not enlisted I would feel a very big missed opportunity. I am proud that I’ve decided to undertake this trying task, and contribute back to the state.”Mehr anzeigen
    Jews News is the Jewish Home for the Jewish People on the internet…our goal is to get this page up to 100,000 people, so please help us our and share our links on your wall!!! Toda Raba…Eliyokim Cohen!!!

    Von: Jews News

  37. 65 Prozent der Deutschen haben in einer Umfrage angegeben, sie hielten Israel für die größte Gefahr für den Weltfrieden.
     
    Die Sache ist – Israel betreibt eine völkerrechtswidrige Politik seit mehr als 40 Jahren und unterdrückt seit Jahrzehnten Millionen von Muslimen. Das ist eine Situation, die zwangsläufig auf Konfrontation hinausläuft.
    Die Muslime hatten sich dem Völkerrecht gebeugt, obwohl ihnen das auch von außen aufoktruiert wurde und obwohl dies den Verlust eines Großteils der ursprünlichen Heimat der Palästinenser bedeutet. Die Israelis hingegen haben ihr Land und brechen das Völkerrecht seit Jahrzehnten um noch mehr zu bekommen.
    Das ist keine üble Nachrede, sondern schlichtweg das, was jeder auf einer Landkarte nachvollziehen kann.
     
    Gleichzeitig sitzt es auf hunderten von Atomsprengköpfen.
    Diese Politik führt zwangsläufig in die Isolation, hinsichtlich der unmittelbaren, regionalen Umgebung sowieso, aber letztendlich auch gegenüber den westlichen Partnern – ein Rückzug, wie von der gesamten Weltgemeinschaft gefordert, auch von den besten VErbündeten und die Gründung eines palästinensischen Staates hätten die Sache beruhigt und einer anderen Entwicklung Raum gegeben – so wie das allerdings läuft, weiß man nicht worauf sonst, als auf eine Konfrontation dies hinaus laufen soll. 
     
    Die Israelis sind vollkommen unnachgiebig – so schließt man eines garantiert aus – Frieden und das geht schon viel zu lange so.
    Alles in Allem ist die Einschätzung, dass dies in der Tat ein reichlich bedrohliches Szenario ist, nicht herbei phantasiert.

    • „Gleichzeitig sitzt es auf hunderten von Atomsprengköpfen.“ Wäre bestimmt ziemlich ungemütlich, aber korrekt wäre: „wird vermutet, dass es … „. Es gibt keine Bestätigung dafür. Manche glauben aber, es seien um die 20, andere gehen von 80 bis 200 aus, und vor Jahren erzählte ein Iraker in einer öffentlichen Versammlung, es seien zehntausende, woraufhin er beleidigt war, als zwar sonst alles dazu schwieg, aber ich ihm übers Maul fuhr und nach Beweisen fragte, die er nicht hatte, wieso auch. 
      .
      Atombomben müssen getestet werden, heutzutage unterirdisch. Es ist nicht bekannt, dass Israel das je machte: fällt ja der Seismik auf auf dem ganzen Erdball. Außerdem braucht man bestimmte sehr große tragfähige ballistische Raketen – die Israel nicht zu besitzen scheint, sonst hätte es dem Irak, als er seine auf Israel sandte, bestimmt mindestens eine zurückgeschickt. Wo auch sollte es sie verstecken, ohne dass das bei einem so kleinen Land auffiele, nicht größer als Sizilien. Israel könnte die potentielle Bombe also nicht verschicken, wenigstens nicht das Kaliber, das man zu der Zeit baute und das für Jagdjets zu groß ist. um beispielsweise bis Iran gebracht zu werden, ebenso wie sie nicht in die Torpedorohre der von Deutschland gelieferten U-Boote passen, egal was da so gemunkelt wird. Mao sagte: „Die amerikanische Atombombe ist ein Papertiger!“. Genauso dürfte es sich mit der israelischen verhalten. Aber solange niemand nix Genaues weiß und die lieben Nachbarn sich tüchtig vor dem israelischen Papiertiger fürchten, ists eine prima Lebensversicherung für Israel, und es wird sich hüten, zu sagen: wir haben solches Teufelszeug garnicht.

    • Baruch Zion
      31. Januar 2012 – ז׳ בשבט תשע״ב at 17:09 · Reply
      @Jane
      kriegen Sie es nicht in Ihren Schädel rein keiner will Ihren Lügen Mist hier Lesen.
      _________________________________________________________________

      BZ, das ist Ihr total egal, da Sie sich auf einem Kreuzzug befindet; jedenfalls glaubt
      Jane dies. Sie allein mit der Wahrheit gegenüber einer unverbesserlichen zionistischen
      Welt.   Egal worüber ein Threat geht, siehe „Ein fünftel der Deutschen ist Antisemitisch“
      am Ende wird ist immer eine Suada gegen Israel. 
      Und als besonders mutig ist dies für Sie im hagalil; nur … auch hier werden die Juden
      eine Minderheit sein, siehe als abschreckendes Beispiel das alte JF. (da kann auch Yael
      etwas dazu sagen). Wobbei ich mich frage, warum ein mali aus dem Forum espediert
      wurde und Jane nicht. Klar bei mali gabe es Denunzianten. Mali war taff+++

            

  38. Jane, Sie brauchen Hilfe. In vielerlei Form. Die Anführungszeichen in meinem posting kennzeichnen, wie im Deutschen üblich, ein Zitat (in diesem Falle von berlino). Allerdings, wer mein posting ohne Janes Obsession liest, wird feststellen, dass ich seine Aussage beispielhaft herangezogen habe. Da mir Urheberschaft in diesem Zusammenhang nicht zentral erschien, habe ich auf die Angabe des Posters verzichtet. 

    „genau wie Ronit, die angebliche Zitate fingiert“

    Jane, vielleicht lernen Sie ja irgendwann, dass sich nicht alles um Sie dreht, die Welt am allerwenigsten. Professionelle Hilfe, das haben Ihnen hier schon einige außer mir nahegelegt, hilft bei Obsessionen.

  39. Ich denke das man für Deutschland von einer weit höheren Zahl latenter Antisemiten ausgehen muss. 65 Prozent der Deutschen haben in einer Umfrage angegeben, sie hielten Israel für die größte Gefahr für den Weltfrieden. (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,272436,00.html)
    Nun wäre diese Einschätzung für sich genommen kein Zeichen für Antisemitismus, wenn sie nicht jeglicher Grundlage entbehren würde. Ich jedenfalls kann keine andere Erklärung dafür finden, als ein Ressentiment gegen den jüdischen Staat, da die Realität keine Anhaltspunkte für diese Einschätzung bietet. Es bleibt also nur Antisemitismus als erklärung übrig.

  40. Ach ja – und dann fehlt als Krönung dieses ganzen Aberwitzes noch die Aussage – wer sagt denn, dass man Israel nicht kritisieren darf – aber vielleicht lassen sind wir jetzt schon so weit, dass man das lieber gar nicht mehr thematisiert – schließlich befinden wir uns ja mittlerweile tatsächlich im ideologischen Rundumschlag gegen jegliche Kritik an der israelischen Besatzungspolitik.
     
    Und Riciano – Palästinenser die in den besetzten Gebieten leben, werden auch ganz einfach erschossen, ohne akute Notwehrsituation, ohne Folgen und wenn Palästinenser aus den besetzten Gebieten vor Gericht gestellt werden, dann lassen die Militärgerichte alle möglichen Kriterien missen, die nach internationalen Standards einen fairen Prozess ermöglichen – zudem gibt es in Israel Militärgefängnisse, die nicht mal das Rote Kreuz besuchen darf.
     
    Und wie Sie die Palsätinenser oder wie sich die Palsätinenser nennen, ist im Prinzip völlig egal – das sind einfach die Menschen die da beheimatet sind – auch wenn Sie diesen Hinweis alleine wahrscheinlich schon als Kampfansage auffassen.

  41. BZ
    Ein Typisches Nazi Argument der Jude ist sowieso nicht Loyal
    Ich habe dieses Argument und den Gebrauch desselben thematisiert – ich selbst bediene mich dieses Arguments nicht und es mir sowieso völlig egal, das habe ich auch recht deutlich gemacht – wenn Sie Dinge aus dem Zusammenhang reißen – haben Sie natürlich die Freiheit zu schreiben, was Sie wollen genau wie Ronit, die angebliche Zitate fingiert.
    Was hat es eigentlich mit ihrem Standpunkt auf sich, dass Sie es immer wieder nötig haben zu solchen Mitteln zu greifen? Und um’s noch mal klarzustellen ich spreche SIE an und nicht etwa ‚die Juden‘, also bitte – nicht verwechseln.

  42. Offensichtlich ist es nicht möglich, Antisemitismus in Deutschland zu erwähnen, ohne dass unsägliche Diskussionen über Israels Politik als Rechtfertigung vom Zaun gebrochen werden (also sind eben doch Jüdinnen und Juden selbst Schuld oder was soll mir diese Logik sagen? Nun ja…).
    Diese Aussage macht eben nur dann Sinn, wenn man Kritik an Israel mit Antisemitismus gleichsetzt, ansonsten ist sie sinnlos.
     
    Genau das tut diese Studie ziemlich pauschal und zwar ausgiebiger als sie sich dem AntiSemitismus der RechtsExtremisten widmet, obwohl der nachgewiesenermaßen tatsächlich gefährlichund ressentimentgeladen ist, obwohl die Studie selbst darauf hinweist, dass von der israel-kritischen linken Seite weder irgend welche Übergriffe auf Juden statt finden, noch dass sie sich anti-semitischer Klischees bedient und darüberhinaus selbst einräumt, dass die Grenze zwischen legitimer Kritik und ressentimentgeladenem Antisemitismus schwer zu ziehen ist.
     
    Daher ist es natürlich vollkommen naheliegend, dass man Israelkritik im Zusammenhang mit der Studie thematisiert – sie tut es ja selbst.

     
    Das kann nur dann ein Aufreger für Leute sein, wenn sie diese Meinung teilen – und keinen Widerspruch ertragen; natürlich gibt es genauso Juden, die wie Jesse Lieberman oder ich denken und die wissen das eine vom anderen ganz gut zu unterscheiden. Die Israelis, die sich in den besetzten Gebieten in Friedensmission befinden, haben da ja auch nichts zu befürchten. Unjüngst wurde ein Ausflug der Organisation Breaking-the-Silence, welche israelische Schüler in den besetzten Gebieten mit der Besatzung konfrontiert von der Polizei abgesagt, weil man sie nicht vor den Siedlern schützen könne.
     
    Ronit wollen Sie etwa mittels Gänsefußchen insuieren, ich hätte folgenden Satz gesagt?


    “Aber heute kann es dennoch keinen deutschen Antisemitismus geben, einfach mangels Juden, auch ist gibt es nicht das sterotype Bild von “JUden”.Richtige Judenfeindlichkeit habe ich noch nie kennengelernt. Also gibt es das kaum.”
     
    Sollte es so sein, dann weise ich hier darauf hin, dass das nicht von mir stammt. DieGänsefüßchen sind also irreführend. Aber vielleicht zitieren Sie ja jemanden anderen.
    Ich habe jedenfalls weder gesagt, dass es keine Judenfeindlichkeit gäbe, noch dass es hier keine Juden gäbe, was im übrigen nicht stimmt und auch nicht, dass es keine STereotypen über Juden gibt, natürlich gibt es die.

     
    Ich habe nur in einem anderen Thread gesagt, dass mir im Leben noch niemals jemand einen so widerlichen judenfeindlichen Witz erzählt hat, wie Ramona Ambs ‚Pizza-Witz‘ und ich habe auch kosntatiert, dass ich anscheinend eine Ausnahme bin (was keine wirklich empirische Aussage ist, weder von mir noch von Ramona Ambs oder den anderen Bloggern).


    Und weiterhin, was der gröte Aufreger zu sein scheint, dass das Problem Antisemitismus heute in Deutschland kein großes ist und dass Juden hier gut leben könne – was nicht heißt, dass sie das nicht erleben würden – aber ich gehe davon aus, dass Farbige und Muslime mit wesentlich mehr Ressentiments zu kämpfen haben. Mir fallen jedenfalls die Aussagen mehrere heute Prominenter Juden ein, die hier groß wurden und in Deutschland zur Schule gingen und tatsächlich, lt. eigener Aussage, nie – ja tatäschlich persönlich – nie irgend welche judenfeindlichen Erlebnisse hatten, in zig Jahren – umgeben von Horden von Deutschen – da fragt man sich schon wie das sein kann – anscheinend leben sie auf einem andernen Planeten – genau wie ich.

    • Jane, bitte entschuldige, aber mir geht es immer gegen den Strich, wenn hier im Ländle nichtjüdisch = nicht zur jüdischen Gemeinschaft sich zuordnend/gehörend und deutsch, was lediglich eine Nationalität bezeichnet,  gleichgesetzt ist. Du schreibst nämlich oben in einem ansonsten nachdenkenswerten Text:
      .
      „… Juden … , die hier groß wurden … …  umgeben von Horden von Deutschen … „,
      .
      während du natürlich meinst „von Nichtjuden“ (deutsch oder whatever). Du bist hier leider eigenartigerweise längst nicht allein damit, aber es irritiert immer sehr, solch unsinnige Ausgrenzung a la Nürnberg zu lesen, und gerade du, der analytisches Denken zuzutrauen ist (so frau das nutzen will :-), willst diesem Anspruch doch wohl gerecht werden. Alles Bingo?
      .
      Ps.: im Ãœbrigen würde ich an Deiner Stelle hier konsequent all denen, die meinen, statt Argumenten lieber in den Mistkübel greifen zu müssen, nicht versuchen, irgendwie zu antworten. Käme dieser Website zu Gute, wenn es hier nicht zuginge wie bei den Kesselflickern (was eigentlich ein antiziganistische Redensart ist, weil früher „Zigeuner“ gefragte Kesselflicker waren und geradezu ein Monopol darauf hatten: Sprache ist ne empfindliche Sache, ist ja klar, deshalb nahm ich das als illustrierendes Beispiel). Lass die Anwürfe doch ins Leere laufen.

  43. “dort tun alle so, also ob sie sähen, was nicht da ist – hier müssen alle so tun, als ob sie nichts sehen, als ob sie keine Missachtung des Völkerrechts und fortwährende, systematische Missachtung der Menschenrechter sähen, also so, als ob da nichts wäre, so als ob die Palästinenser die Israelis vertrieben und nicht umgekehrt.“
     
     
    In Israel lebende Araber (Palästinenser sind ja nun als Kampfbegriff erfunden worden!), die Terror und Krieg gegen den legitim existierenden Staat Israel und deren Bürger planen, fördern und leider auch immer wieder durchführen, werden nicht vertrieben – im Gegenteil – sie kommen ganz legal demokratisch und rechtsstaatlich verurteilt an SICHERSTE Orte im Lande Israel in Haft, ganz genauso wie kriminell mordende Extremnationalistische, kriminell mordende, die Verfassung nicht anerkennende, demokratiefeindliche Täter mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik! Und das ist auch RICHTIG so.
     
    Geschichtsunterricht für Jane …die wiederholendste Wiederholung der Wiederholung:

    Als Folge des Ersten Weltkrieges …
    „Der Völkerbund übertrug Großbritannien am 24. Juli 1922 das Völkerbundsmandat für Palästina, das bis 1918 zum Osmanischen Reich gehört hatte. Seine Präambel enthielt die Balfour-Deklaration. Indem der Völkerbund diese ratifizierte, gab er ihr völkerrechtliche VERBINDLICHKEIT.
    Dieses Recht wurde am 2. November 1917 in der Balfour-Deklaration anerkannt und auch durch das Völkerbundmandats bestätigt, das der historischen Verbindung des jüdischen Volkes mit dem Lande Israel und seinem Anspruch auf die Wiedererrichtung seiner nationalen Heimstätte internationale Geltung verschaffte.
    “1920 wurde Großbritannien durch die Konferenz von San Remo ein Palästina-Mandat zuerkannt,
    das auch das
    Transjordanien genannte Gebiet östlich des Jordan mit einschloss.
    Das Mandat diente dazu, auf seinem Territorium das Projekt einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk gemäß der Balfour-Deklaration umzusetzen. Im Juni 1922, noch vor Inkrafttreten des Mandats, TEILTE Winston Churchilldas Mandatsgebiet in Palästina westlich des Jordan, wo die jüdische Heimstätte errichtet werden sollte, und Transjordanien östlich des Jordan, auf dessen Gebiet ein autonomes arabisches Emirat eingerichtet wurde.“

    und so weiter und so fort …und es wird IMMER eine DIE historische TATSACHE bleiben, ganz egal, wieviele ABERTAUSENDE Jane’s versuchen, Israel dafür zu kritisieren, zu defamieren: Emotionale Beschwerden in Sachen Grenzziehungen nach den Weltkriegen des 20.Jahrhundert – komplett auch heutige in EUROPA – bitte an die UN REKLAMIEREN – Nazi’s  würde es sicher freuen!!!

  44. @Jane

    Was wurde ‘uns Deutschen’ in der letzten Studie offeriert – aha – nimmt jemand an, dass manchem Jude eventuell Israel wichtiger ist als Deutschland, dann ist das ein Indiz für zumindest latenten Antisemitismus.“
     
    Jetzt sind sie auf einmal wieder eine deutsche und schreiben in der wir Form ?

    Ihnen scheint die Studie nichts zu vermitteln ausser das Sie ihren Judenhass noch mehr ausbreiten in Form von Deffamierung der Juden die in deutschland leben.

    Ein Typisches Nazi Argument der Jude ist sowieso nicht Loyal

    Die meisten deutschen die ich kenne würden Sie Jane Verachten und Ihnen sagen sie sollen sich zum Teufel scheren.

    Sie haben hier nichts mehr verloren Jane gehen Sie keiner will ihren Heuchlerischen Lügen Mist mehr Lesen.

    Wenn Sie ein Problem mit Israel haben dann gehen Sie zur Israelischen Botschaft oder fahren nach Jerushalayim zur Knesset.

    Aber tuen Sie uns allen ein Gefallen und Verpiessen sich endlich von hier.

  45.  
    Jim hat Recht
     
    Na selbstverständlich und wie immer! /^o^\
     
    PS: Und wieder scheint es dieser verlogenen Kreatur (Entschuldigt bitte diese Niveaulosigkeit,  Hilflosigkeit macht nun mal aggressiv) zu gelingen, ein vorgegebenes Thema aus offensichtlich selbstsüchtigem  Grunde – die Verharmlosung von Judenhass – hin zu ihrer widerlichen Obsession, dem militanten Antizionismus zu verdrehen.
     

  46. Offensichtlich ist es nicht möglich, Antisemitismus in Deutschland zu erwähnen, ohne dass unsägliche Diskussionen über Israels Politik als Rechtfertigung vom Zaun gebrochen werden (also sind eben doch Jüdinnen und Juden selbst Schuld oder was soll mir diese Logik sagen? Nun ja…). Wie jim schon geschrieben hat: ein Paradebeispiel.

    Was Latenz angeht, so stimme ich Yael voll und ganz zu: latenter Antisemitismus bereitet den Boden und die Grundlage für jedwede nicht mehr latente Äußerung von antisemitischem Hass und ist deshalb niemals zu verharmlosen.
    Welche Gefahr darin liegt, Latenz zu verharmlosen, zeigt sich z.B. in Argumenten wie:

    „Aber heute kann es dennoch keinen deutschen Antisemitismus geben, einfach mangels Juden, auch ist gibt es nicht das sterotype Bild von “JUden”.Richtige Judenfeindlichkeit habe ich noch nie kennengelernt. Also gibt es das kaum.“

    Dass sich an der Wirkmächtigkeit von Antisemitismus nichts geändert hat, dazu gibt es nun wirklich massenhaft wissenschaftliche Untersuchungen. Argumentationen wie „Ich sehe es nicht, also gibt es das nicht“ sind bestenfalls hoffnungslos naiv.

    Ganz nebenbei die Jahrhunderte währende Vertreibung von Jüdinnen und Juden aus England hat nichts an der Präsenz antisemitischer Stereotype verändert. Antisemitismus braucht keine konkrete Bekanntschaft, er ist Ressentiment mit welterklärendem Anspruch.

  47. Muss mich korrigieren:


    Wissen Sie, wenn Sie irgend jemand bevormundet und vorschreit was Sie zu denken haben, dann doch gewiss der israelische Staat und die rechtslastigen Adepten der Besatzung – Sie müssen sie gut finden – sonst sind sie anti-jüdisch, ob nun Jude oder Nicht-Jude und werden in einen Topf geworfen mit finstersten Massenmördern, entweder oder – angeblich gäbe es nichts anderes, als ein anderes Volk zu vertreiben und zu enteignen oder ein Nazi zu sein – sozusagen die Wahl zwischen Pest und Cholera – alles andere wird aus dem Denken wird weg retuschiert.

     
    Dieser Diskurs hat schon lange den Boden der Realität verlassen und befindet sich eher in einem Stadium, welches man mit dem Märchen von des Kaisers neuen Kleidern vergleichen könnte – nur umgekehrt – dort tun alle so, also ob sie sähen, was nicht da ist – hier müssen alle so tun, als ob sie nichts sehen, als ob sie keine Missachtung des Völkerrechts und fortwährende, systematische Missachtung der Menschenrechter sähen, also so, als ob da nichts wäre, so als ob die Palästinenser die Israelis vertrieben und nicht umgekehrt.

  48. Waren Sie es nicht Jim – der noch vor Jahren sagte, sicher müssen die Siedlungen bei einem Ãœbereinkommen wieder abgebaut werden?
    Ich meine mich daran zu erinnern.
    Und heute – Einsicht wurde weggebaut – also bitte die Löschtaste drücken, aber bitte nicht darauf hinweisen – das ist ‚Antisemitismus‘!!!
     
    Was wurde ‚uns Deutschen‘ in der letzten Studie offeriert – aha – nimmt jemand an, dass manchem Jude eventuell Israel wichtiger ist als Deutschland, dann ist das ein Indiz für zumindest latenten Antisemitismus.
     


    The Right’s handbook on American-Jewish loyalty

     
    Jerusalem Post’s deputy editor wants Jews to put Israel before the interests of their own country, while Daily Beast’s Eli Lake demands that Israelis stay out of the debate on Israel
     
     
    There is a heated debate going on in the US regarding the application of the term “Israeli Firster,” meaning a person who puts Israel’s interest before those of his own country. Some people argue that the term itself is anti-semitic; the Israeli right, on the other hand, explicitly expects Jews to be loyal to Israel first and foremost, even if it means confronting their own society.
     
    Caroline B. Glick, the Jerusalem Post’s deputy editor, has published what could only be described as a handbook for dual loyalty
     
    http://972mag.com/the-rightwings-handbook-for-american-jewish-loyalty/34126/


    We must hope that world Jewry will recognize today that the fate of the Jewish people in Israel and throughout the world is indivisible and rally to Israel’s side whatever the social cost of doing so.
    It is worth reading the entire text; Glick’s basic argument is that any criticism of Zionism or of Israel is anti-Semitism and that the only legitimate political stance of Jews is unquestioning support of Israeli policies and actions, regardless of the nature of these actions, and no matter what the circumstances are.….
    http://www.kibush.co.il/show_file.asp?num=50931
    Dazu schreibt Moarav Zeinszein in Haaretz:
    The downside of unbridled support for Israel
    ‚Israel-firsters‘ are not those who put Israel first, but rather those who put an Israeli right-wing agenda first, even at the expense of American interests.
     
    Auch in den USA läuft die Debatte über Anti-Semitismus und Israelkritik auf Touren, daneben auch die Debatte unter Juden, ob sie zu Israel loyal sein müssen.


    Kirchick’s charge of anti-Semitism is baseless and unconvincing. Just because white supremacists used a term doesn’t mean everyone who employs it is an anti-Semite. He also fails to mention that many of those employing the term „Israel-firster“ are deeply concerned about Israel’s future and about regional stability, and are no different from members of the Israeli peace camp – not to mention that some of them are Jewish themselves.
     
    His argument also blatantly ignores the highly divisive role Israel plays in U.S. politics. American Jewish organizations are constantly battling over the definition of „pro-Israel,“ a term monopolized by powerful groups like AIPAC to mean „Israel right or wrong.“
    „Israel-firster“ is admittedly a deliberately crude response, but use of the term should be understood within the context of decades of American Jewish right-wing rhetoric that has largely silenced dissent on Israeli policies by discrediting those who dare to criticize Israel. Calling rightists „Israel firsters“ is not nearly as belligerent and certainly not as preposterous as labeling J Street „anti-Israel“ and Thomas L. Friedman an anti-Semite…

     
    http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/the-downside-of-unbridled-support-for-israel-1.409414

     
     
    Wissen Sie, wenn Sie irgend jemand bevormundet und vorschreit was Sie zu denken haben, dann doch gewiss der israelische Staat und die rechtslastigen Adepten der Besatzung – Sie müssen sie gut finden oder sind ‚Anti-Semit‘.
     
    Darüberhinaus müssen Sie es ertragen, dass andere Leute davon abweichende Meinungen haben, ja sogar Juden selbst.
     
    Weiterhin muss ich zu dem Thema ‚Israel-Firsters‘ sagen, dass es mir persönlich egal ist, an welchem Land wessen Herz hängt und ich betrachte das als eine Privatangelegenheit; ich selber hänge nur mäßig an Deutschland; nationalistischer Pathos ist mir jedenfalls fremd.
     
    Wenn man jedoch konstatiert, dass viele Juden in besonderer Weise an Israel hängen, womöglich mehr als dem Land, welches ihr Heimatland ist, dann ist das eine nicht unobjektive Feststellung, auch wenn dazu keine empirische Zahlen vorliegen (ich gehe davon aus, dass es genauso solche gibt, für die Israel nicht besonders wichtig ist, vor allem säkulare Juden).
     
    Äußert man dies, was augenscheinlich recht offensichtlich ist, sollte man es sich lieber noch mal überlegen, auch wenn’s für viele Juden nun einmal tatsächlich zutrifft – Sie dürfen nicht sagen was ist – Sie könnten sich sonst als statistische vemreintlich anti-semitische Einheit unter den 20% angeblicher Antisemiten in Deutschland wieder finden auch dann, wenn Sie’s wirklich nicht böse gemeint haben (bzw. Ihnen das gar nichts ausmacht)
     
    Dieser Diskurs ist voll von Absurditäten, die man am besten umschifft, indem die Augen schließt und sich eine Welt voller Klischees zusammen kleistert, dann stimmt wieder alles – man garniere das mit ein paar küchen-psychologischen Thesen, die zwar durch ihre eigene Logik bestechen, darüberhinaus aber frei von irgend welchen empirischen Belegen sind (Entlastungstheorie) – und schon ist die Welt wieder in Ordnung.

  49. @Jane
    „was im Ãœbrigen auch mit dem modernen Völkerrecht ganz klar nicht vereinbar ist – Landnahme als Kriegsbeute und“

    Schreiben Sie bitte zukünftig, dass DIES IHR ganz subjektiv empfundenes Recht ist!!! …die ewig Gestrigen …Nationalisten …

  50. @Jane

    „Und BZ – eben diese israelische Agenda der kompromisslosen und mörderischen Dominanz gegen die arabische Umwelt dürfte über kurz oder lang tatsächlich zu einer ernsthaften existentiellen  Gefährdung des israelischen Staats werden

    Spricht man so bei den deutschen Linken Antisemiten ?

    und sie ist bereits eine existentielle Gefährdung für die Palästinenser und für die Nachbarn,“

    Na was haben wir denn hier wieder für eine typisch Arabische Rethorik
    Hätte Nasrallah oder Hamas nicht besser sagen können.

     auch nicht durch die wohlwollende und unterstützende vieler befreundeter Staaten, die sich mehr und mehr, nach und nach abwenden

    Sag sie mal nehem sie die Realität ausserhalb der Arabischen oder Linken Antisemitischen Propaganda überhaupt noch wahr?

    Sie klingen und schreiben wie ein Aufgezogene Puppe immer die gleichen Lügen und Deffamierungen.

    Und völlig Erfolglos hier auf Hagalil denn alle wissen das Lügen und die mehr Zahl der deutschen weiss schon das die Araber die Bösen sind.

    Jim hat Recht ich kann mich nur anschliessen Sie nerven mit ihrer Pro Arabischen Antijüdischen Hetze.

    Keiner will Ihre Antijüdischen Schmierereien Lesen sondern neue Information aus Israel und vom Judentum. 

    Wen wollen Sie mit ihren Lügen eigentlich Beeindrucken hier auf Hagalil schon lange niemanden mehr.

  51. Nein, pmn, da bin ich anderer Meinung. Bei offenen Antisemiten weiß man woran man ist, bei latenten Antisemiten hingegen nicht. Natürlich kann jeder diesen Judenhass eher überwinden als einfleischte Judenhasser. Jedoch sind dann oft genau die Leute, die mitlaufen und jubeln, wenn gegen Juden gehetzt wird. Ich denke, Sie unterschätzen diese Leute zu sehr.

    • @ Yael: Umgangssprachlich bedeutet latent im Kontext letztlich „drohend“. Meint drohende Gefahr. Ein ungesicherter Bahnübergang ist latent tödlich. Latenter Antisemitismus bedeutet übertragen das Gleiche.
      .
      Latent als lateinisches Lehnwort kann mit „verborgen“ übersetzt werden. Antisemitismus ist anders als vor 1945 gesellschaftlich geächtet. Verborgen existiert er aber durchaus weiter: „Man darf ja heutzutage nicht mehr alles sagen!“. Studien wie die vorliegende haben es sich zur Aufgabe gemacht, dieses (latente) Potential zu erforschen und zu benennen.
      .
      Mit Jane, die meint, die Studie habe den latenten 🙂 Zweck, die „Pro Israel“ Fraktion zu stärken, wobei sie „Pro Israel“ unverständlicherweise verengt auf BejaherInnen eines imperialistischen Israel, kann mensch bei allem guten Willen hierbei nun wirklich nicht übereinstimmen. In der Studie wird deren Auftrag klar umrissen:
      .
      „Auftrag
      .
      Auf Antrag der Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP und BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN sowie des gesonderten identischen Antrags der Fraktion „Die Linke“ fasste der Deutsche Bundestag am 4. November 2008 den Beschluss, „Den Kampf gegen Antisemitismus zu verstärken und jüdisches Leben in Deutschland weiter zu fördern“. Der Deutsche Bundestag forderte die Bundesregierung auf, ein Expertengremium aus Wissenschaftlern und Praktikern einzusetzen, das in regelmäßigen Abständen einen Bericht zum Antisemitismus in Deutschland erstellt und dabei Empfehlungen ausspricht, wie Programme zur Bekämpfung von Antisemitismus entworfen und weiterentwickelt werden können.“



  52. Israel ist ein kleines Land und seine Politik wird auch noch subventioniert – es wäre in meinen augen ein Anfang zum Beispiel erst mal damit aufzuhören – das wäre schon ein Anfang.
     
    Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt – Sie, Jane, sind das Paradebeispiel!
     
     

  53.  
    Ja es gibt Antismitismus, es gibt auch Resentiments gegen Linke, gegen Rechte, gegen Türken, gegen Hundehalter, gegen Schwarze, gegen Schwule, gegen Deutsche, gegen Raucher, gegen Junge, gegen Alte und was auch immer.
     
    Sagen Sie mal, wollen Sie nicht endlich Ihr unendlich blödes Maul halten???
     
     

  54. BZ – Süd-Afria wurde seinerzeit wegen seiner Apartheidspolitik sanktioniert – mit Erfolg.
     
    Die Apartheid ist vorbei und Süd-Afrika ist heute ein beleibtes, respektiertes Land – so kann es eben auch gehen.
     
    Andere Länder an denen man sich durchaus stößt RusslandU/Tschetschenien und China/Tibet – werden weiß Gott kritisert – sie sind aber sehr mächtig – das ist der Unterschied.
     
    Israel ist ein kleines Land und seine Politik wird auch noch subventioniert – es wäre in meinen augen ein Anfang zum Beispiel erst mal damit aufzuhören – das wäre schon ein Anfang.

  55. Sehr schön, aber das mit den Problemen … das sollten Sie und überlassen. 
     
    Mit dieser Haltung müssten Sie es dann aber auch für sich behalten und nicht Politik damit machen.
     
    Tut mir leid – aber wir müssen uns ja damit auseinandersetzen, wir werden schließlich dauernd damit konfrontiert und da ist es schon legitim zu vergleichen, abgesehen davon, dass auch andere Menschen mitunter gravierend unter Rassismus und Ressentiments leiden. In den USA sind Juden die erfolgreichste ethnische Gruppe überhaupt und trotzdem liegt die ADL ständig auf der Lauer um dem Rest der Welt unter die Nase zu reiben, wie sehr sie doch diskriminiert werden und auch hier werden Juden überhaupt nicht diskriminiert. Wir haben prominente jüdische Politiker, Medienleute, Filmstars was auch immer und gibt es irgend jemand der ernsthaft irgend etwas dagegen hätte??
     
    Ja es gibt Antismitismus, es gibt auch Resentiments gegen Linke, gegen Rechte, gegen Türken, gegen Hundehalter, gegen Schwarze, gegen Schwule, gegen Deutsche, gegen Raucher, gegen Junge, gegen Alte und was auch immer.
    Tatsache ist – Antisemitismus ist in Deutschland kein gesellschaftlich akzeptierter Habitus und es gibt zahlreiche Gesetze, die vermutlich mit größerer Strenge als gegen Rassismus gegen irgend eine andere Ethnie, im Fall eines Falles auch Anwendung finden und dies ist auch allgemein gesellschaftlicher Konsens und das steht in keiner Weise in Frage.
    Die ‚Grüne Gefahr‘ z.Bsp. die BZ konstatiert, wie ich schon sagte, Daniel Cohn-Bendit, grünes Urgestein und selber Jude kritisiert Israel genauso – Sie erklären einfach alles und jeden für einen Anti-Semiten, der ihnen vor Augen hält, dass Sie sich für eine unmenschliche Politik stark machen. Niemand lässt sich das gerne sagen und jedem dem so geschieht, fährt gerne schweres Geschütz auf, das ist überall so, dazu braucht man wirlich nicht jüdisch sein, aber in diesem Fall bietet es sich eben an alles darauf zu reduzieren, dass man ja ‚in Wirklichkeit‘ nur was gegen Juden habe – das Totschlagargument par Excellence. Es könnte einem egal sein, wenn es nicht so gravierende Folgen hätte. (für die Palästinenser)
     
    Und BZ – eben diese israelische Agenda der kompromisslosen und mörderischen Dominanz gegen die arabische Umwelt dürfte über kurz oder lang tatsächlich zu einer ernsthaften existentiellen  Gefährdung des israelischen Staats werden und sie ist bereits eine existentielle Gefährdung für die Palästinenser und für die Nachbarn, ganz anders als ein partnerschaftlicher Umgang, das letzte was Israel will – aber offensichtlich ist es ja durch nichts aufzuhalten – auch nicht durch die wohlwollende und unterstützende vieler befreundeter Staaten, die sich mehr und mehr, nach und nach abwenden. Und sollte es dann irgendwann tatsächlich zu einer allemal tragischen großen Konfrontation kommen, dann fühlen Sie sich auch noch bestätigt.
     
    Von mir aus k̦nnten Sie gerne in diesem Teufelskreis zirkulieren, wenn das nun einmal Ihre Wahl ist Рaber es werden nun einmal auch andere davon massiv tangiert und Sie leben eben nicht auf einer Insel.
     
    Ob Jesse Lieberman ein Teenager ist, entwertet nichts von dem was er schreibt, er ist alt genug sich seine eigene Meinung zu bilden und junge Menschen sind oft noch offener für die Wirklichkeit im Gegensatz zu alten Knackern, die es sich sattsam in einem Haufen aus Klischees und Lügen bequem gemacht haben. Das ist ein mutiger, sensibler junger Mann und er hat meine ganze Achtung und tiefe Sympathie – er wird es nicht leicht haben, das ist wahrscheinlich. Aber er gehört zu den Leuten die einen echten Unterschied machen und den brauchen wir.
     
    Ãœbrigens sind die meisten der ‚Experten‘ der Studie Parteigänger der Pro-Israel-Lobby und der Auftrag den Bericht zu erstellen entstand auf Druck derselben, Honestly-Concerned, Antideutscher, christlicher Fundamentalisten und anderen Pro-Israel-Parteigängern.
     
    Ich muss dazu sagen dass der Begriff ‚Pro-Israel‘ eigentlich irreführend ist; eigentlich müsste er heißen ‚Pro-Eretz-Israel‘ (also größeres Israel) oder Pro-Besatzung oder Pro-Siedler-Lobby, denn wenn man diese Agenda kritisiert, dann ist man  ja nicht gegen Israel, sondern gegen die Besatzung, ein weiteres rethorisch irreführendes Element, dass eigentlich der Begriffsklärung bedarf, aber wohlweißlich haben die Partei-Gänger der Pro-Besatzungs-Lobby kein Interesse an einer genauen Begriffsklärung und manche wollen sich das dann vielleicht auch selbst nicht so gerne vor Augen halten.
     
    Dass der Bericht vor allem Kritik an Israel delegitimieren will ist offensichtlich. Ãœbrigens werden wir doch alle Jahre wieder von solchen ‚Studien‘ überschwemmt, die sich weit weniger für echte Straftäter, als für politische Meinungsbildung hinsichtlich einer klar völkerrechtswidrigen Politik interessieren. Jedes mal sind  20 oder gar 50 Prozent angeblich Antisemiten. Also nichts neues und der Rechtsextremismus ist da der geringste Aufreger. Kein Wunder, dass sich rechts-extrem und Pro-Israel heute ganz gerne neue Synergien finden und mehr und mehr zueinanderfinden, richten sich doch beide klar gegen ein humanistisches Menschenbild und promoten agressive Kampagnen gegen Muslime.
     
    Wenn ich mal meine eigene Studie (mehr Substanz hat die Verknüpfung von Antismeitismus mit IsraelKritik jedenfalls an ‚empirischem‘ Material auch nicht zu bieten) anstelle – offensichtlich ist, dass nicht wenige Juden sich genötigt fühlen Israel immer zu verteidigen und zwar ganz egal was es macht. Es ist egal, ob es grundlos ganze Länder mit den darin lebenden Zivilisten bombadiert, sehenden Auges unbewaffnete UNO-Soldaten tötet oder sonst was für Greueltaten durchführt – sie sind vor allem  eines – ‚dafür‘ – immer und grundsätzlich.
     
    Die Standpunkte werden dann vor Jahr zu Jahr den gegenwärtigen Gegebenheiten angepasst, auch wenn sie im Widerspruch zu früheren stehen und verdeutlichen sie doch eines, dass man moralische Prinzipien in aller Konsequenz nur an andere, nciht aber an sich selbst anlegen mag.
     
    So hieß es zu Zeiten des Baus der Mauer ’natürlich soll damit nicht der Grenzverlauf vorweg genommen werden‘ heute wird es gut und gerne diskutiert, wenn nicht mehr. Wer damals Zweifel äußerte, wurde natürlich mal wieder als ‚Anti-Semit‘ diffamiert, die Zeit hat die Zweifel jedenfalls bestätigt – wen wundert’s. Ich glaube auch nicht, dass es den wütenden Pro-Israelis damals wirklich ernst damit war – jedem muss doch klar gewesen sein, dass das Gebiet innerhalb der Mauer von Israel nicht mehr hergegeben werden sollte, genauso wie jede neue Siedlung jedes neue enteignete Grundstück – aber egal – redliche Argumentation braucht kein Mensch, wir reden einfach jeden platt und schreien ich weiß nicht wie oft ‚Antisemitismus‘.
     
    Noch ein paar Jahre zurück sagten die gleichen Adepten ’natürlich müssen die Siedlungen wieder abgebaut werden, wenn es zu einer Friedenseinigung kommt‘ – jetzt wagt kein Mensch mehr daran zu denken und streicht das Wort ‚Besatzung‘ lieber nach und nach aus seinem Sprachgebrauch.
     
    So werden moralische Prinzipien eins, ums andere über den Haufen geworfen, jedenfalls dann, wenn sie Anlass zu Kritik an Israel geben könnten und die einzige Maxime ist – wir wissen nicht was Israel noch so machen wird – aber egal – wir sind dafür.

    • Ja, es gibt Antisemitismus, es gibt auch Resentiments gegen Linke, gegen Rechte, gegen Türken, gegen Hundehalter, gegen Schwarze, gegen Schwule, gegen Deutsche, gegen Raucher, gegen Junge und Alte und was auch immer…
       
      Jane, aus Ihren Worten geht doch eindeutig hervor, dass Sie selbst aus dem Holocaust nichts gelernt haben.
       
      Wie können Sie angesichts des millionenfachen Judenmords durch Deutsche, den ganz offensichtlichen und viel zu hohen deutschen Antisemitismus von heute gleichsetzen mit Abneigung gegen Raucher oder Hundehalter?
       
      Das können Sie doch nicht im Ernst so meinen!
       
      Es erscheint nötig Sie daran zu erinnern: Deutschland ist ganz und gar kein normales Land.
      Denn kein anderes Land hat eine nur ansatzweise vergleichbare Liste an Verbrechen gegenüber Juden aufzuweisen wie unseres: Tausend Jahre Ausgrenzung, Vertreibung, Raub, Vergewaltigung und Mord von Deutschen an Juden, schließlich der Holocaust, der alles bis dahin Denkbare in den Schatten stellte.
      Zudem: In keinem anderen Land wurden die Menschen sechs Jahrzehnte lang intensivst belehrt, aufgeklärt, informiert über etwas, was man eher mit Mittelalter als mit der Moderne verbinden würde, was aber dennoch vor sieben Jahrzehnten tödliche Realität war. 
       
      Ist denn davon bei Ihnen nichts hängen geblieben?
      Wie können Sie sonst immer noch relativieren?

      Wie nur derart die Realität verdrängen?

    • Jane
      31. Januar 2012 – ז׳ בשבט תשע״ב at 08:51 · Reply
      Sehr schön, aber das mit den Problemen … das sollten Sie und überlassen.

      Mit dieser Haltung müssten Sie es dann aber auch für sich behalten und nicht Politik damit machen.
      _________________________________________________________________________

      Erlauben Sie mal… wie ich die Problematik des Antisemitismuses empfinde und welcher
      Stellenwert dieses Damoklesschwert für meine Person hat; das ist Eindeutig meine Sache.

      Sie Jane sind damit nicht betroffen, Sie können deshalb darüber nicht mitreden und trotz-
      dem geben Sie hier quasi „Ratschläge“ für den Umgang mit dem Antisemitismus!
       

      Was soll das…
      Tut mir leid – aber wir müssen uns ja damit auseinandersetzen, wir werden schließlich dauernd damit konfrontiert 

      Eben das müssen wir Beide nicht, da wir auf verschiedenen Seiten stehen  und kon-
      frontiert, mit den Auswirkungen des Antisemitismuses sind Sie ebenfalls nicht.

      Bei aller Liebe zum Dialog, es ist besser mal bei einigen Dingen die KLAPPE ZU HALTEN.   
               

  56. @udosefrioth

    den Kritiker zu Kritisieren ist einfach aber wie wäre es denn wenn Du mal was eigenes schreibts mit mehr als 25 Wörter  was auch ein Sinn ergibt.

  57. Jane mit diesem Bericht sind auch Sie gemeint als Hass Macher und Unterstützerin von Antisemitischen Kräften die Israel Zerstört sehen wollen.

    11. Jahrgang Nr. 1 / 28. Januar 2011 – 23. Schwat 5771
    Die Hass-Macher
    Die Delegitimierung Israels stellt eine strategische Gefahr dar. Ihre Abwehr ist eine notwendige, aber auch komplexe Aufgabe
    „Vor einigen Wochen fand in Jerusalem eine besondere Veranstaltung statt. Die israelische Regierung hatte eine Reihe von Vertretern wichtiger jüdischer Organisationen zu einer Beratung über die Abwehr der zunehmend aggressiven Bemühungen von Israels Feinden eingeladen, den jüdischen Staat auf internationaler Bühne zu delegitimieren. Das Thema ist wichtig, wird doch kein anderer Staat der Welt wird von seinen Feinden dermaßen verleumdet wie Israel. Mit einem Geflecht von Heuchelei und Lügen versuchen die feindlichen Propagandisten, allein schon die Existenz jüdischen Staates als unrechtmäßig darzustellen. Den Hass-Machern, die sowohl in der islamischen Welt als auch im Westen zu Hause sind, steht eine Phalanx von offen oder verbrämt judenfeindlichen Helfern zur Seite. Gemeinsam versuchen sie, möglichst viele Menschen auf ihre Seite zu ziehen. Bei der Bekämpfung der Delegitimierungskampagne können und sollen die Diaspora ebenso wie Israels nichtjüdische Freunde eine wichtige Rolle spielen, doch ist das eine komplexe Herausforderung, bei der nicht nur eine Auseinandersetzung mit Hassparolen, sondern auch gute Organisation Not tut.
    Ein verbreitetes Argument der Delegitimierungskampagne besagt, dass allein schon die Idee eines jüdischen Staates illegitim sei. Schließlich habe jeder Staat für all seine Bürger da zu sein. Nicht selten wird behauptet, Juden seien kein „richtiges“ Volk mit Anspruch auf Selbstbestimmung, sondern nur eine Religionsgemeinschaft. Okzidentale Verfechter dieser These zeigen sich gern als in doppelter Hinsicht politisch korrekt. Zum einen behaupten sie, eine mit der Volksdefinition angeblich einhergehende „Aussonderung“ der Juden abzulehnen. Zum anderen glauben sie, den „imperialistischen Zionismus“ – und damit den Staat Israel – um so genussvoller in den Dreck treten zu dürfen. Ganz in diesem Sinne hat beispielsweise die bis zu ihrem antijüdischen Ausfall hochgeschätzte Washingtoner Journalistin Helen Thomas die Juden im vergangenen Jahr zum Verlassen Palästinas aufgefordert.
    Die Wirklichkeit sieht, versteht sich, anders aus. Dass das jüdische Volk in Israel entstanden ist und es in Israel seit dreieinhalbtausend Jahren eine jüdische Präsenz gibt, ist belegt. Auch jüdische Staatlichkeit im Land der Bibel ist nicht gerade neu. Das jüdische Recht auf eine Heimat in Israel wurde im 20. Jahrhundert völkerrechtlich verankert. Im Völkerbundbeschluss über das Palästinamandat wurde Großbritannien im Jahre 1922 mit der „Unterstützung der Schaffung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ beauftragt. Der 1947 gefasste UNO-Beschluss über die Teilung Palästinas wiederum sprach ausdrücklich von der Gründung eines arabischen und eines jüdischen Staates auf dem vom Palästinamandat erfassten Gebiet. Deutlicher kann man es eigentlich nicht sagen.
    Eine weitere Propagandastrategie der Delegitimierungskampagne ist es, Israel das Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen. Aus der Sicht der Propagandisten ist das nur konsequent: Einem Staat, der nicht existieren darf, ist eine Abwehr seiner Feinde ebenso wenig erlaubt, wie sich ein gesuchter Verbrecher gegen eine polizeiliche Festnahme verteidigen darf. Nicht umsonst wird in der arabischen und islamischen Welt jeglicher gegen Israel gerichteter Terrorismus als „Widerstand“, die Forderung nach der physischen Vernichtung des jüdischen Staates als Kampf gegen die „Besatzung“ bezeichnet. Wer Israels Vernichtung nicht ganz so offen das Wort reden will, verharmlost zumindest gern die Bedrohung, der sich Israel gegenübersieht, und erklärt jegliche israelische Reaktion für unverhältnismäßig. Das war bei der Bekämpfung der Terror-„Intifada“ vor zehn Jahren genauso wie bei der israelischen Operation „Gussblei“ in Gasa vor zwei Jahren der Fall.
    Die internationale Gegnerfront lässt Israel nichts durchgehen, was bei anderen Nationen ignoriert wird. Man braucht sich nur die zahllosen Boykottforderungen anzusehen, denen sich Israel wegen seiner Besetzung des Westjordanlandes und seines Siedlungsbaus gegenübersieht. Es wäre interessant zu wissen, wie viele der Israel-Boykotteure ähnliche Sanktionen gegen andere Länder gefordert haben, die ebenfalls seit Jahrzehnten Landstriche besetzt halten, die nach internationaler Auffassung nicht ihnen gehören. Geflissentlich „übersehen“ wird auch, dass jeder Staat nicht nur im Außenverhältnis ein Recht auf Selbstverteidigung, sondern gegenüber seinen Bürgern auch die Pflicht hat, sie gegen Angriffe von außen zu schützen.
    Ihrerseits machen sich die Palästinenser Illusionen, wenn sie glauben, die Welt hege sonderliche Sympathien für sie. Wenn Teile der internationalen Öffentlichkeit und Politik diesen Eindruck erwecken, so gilt das nur, solange es um den palästinensisch-israelischen Konflikt geht. Als Jordanien in den Jahren 1949 bis 1967 das von der UNO als Teil des palästinensischen Staates gedachte Westjordanland völkerrechtswidrig als Teil seines Territoriums behandelte, regte sich in der Welt kein Protest. Die Welt schwieg auch – und zwar nicht ohne Wohlwollen –, als die jordanische Armee im September 1970 zur Abwehr von Machtansprüchen der PLO palästinensische Flüchtlingslager beschoss und mehrere Tausend Palästinenser tötete. Ebenso wenig regte sich die Weltöffentlichkeit zwei Jahrzehnte später über die Vertreibung von 450.000 Palästinensern aus Kuwait nach der Befreiung von der irakischen Besatzung auf. Die selbsternannten Gutmenschen schätzen an den Palästinensern vor allem, dass sie ihnen einen Vorwand zum ungenierten Eindreschen auf die Juden bieten.
    Bedeutet das, dass Israel keine Fehler macht, dass die Politik Jerusalems über alle Zweifel erhoben ist? Keineswegs. Heute regiert in Israel eine rechts bis weit rechts von der Mitte stehende Regierung, deren Kurs vielen Juden in der Diaspora ebenso wie einem großen Teil der nichtjüdischen Freunde Israels Kopfschmerzen bereitet. Allerdings ist es ein weiteres Element der Delegitimierungskampagne, wenn dem israelischen Kabinett die Alleinschuld für den Stillstand im nahöstlichen Friedensprozess in die Schuhe geschoben wird.
    An guten Argumenten gegen die Delegitimierungskampagne fehlt es also nicht. In der real existierenden Politik reicht es allerdings nicht, den Israel-Fressern ihr Lügengespinst vor die Nase zu halten. Israel und seinen Freunden stellt sich vielmehr die Frage, wie sie die Delegitimierung nicht nur theoretisch widerlegen, sondern auch in der Praxis wirksam bekämpfen können. In diesem Bereich, darüber sind sich die meisten Experten in Israel wie in der Diaspora einig, gibt es durchaus Raum für Verbesserungen. Nicht zuletzt muss die israelische Informationsarbeit verbessert werden. Oft stehen Israels Freunde händeringend da, weil sich die zuständigen israelischen Stellen, von der jeweiligen Botschaft über das Außenministerium und das Ministerpräsidentenamt bis hin zur Armee erst einmal in Schweigen hüllen. Ein krasses Beispiel war der Einsatz des israelischen Militärs gegen die Blockadebrecherschiffe der türkischen Organisation IHH im Mai 2010. Fast einen ganzen Tag lang hatten die Islamisten die Oberhoheit im Äther. Als Israel sich zusammenraufte, um seine Sicht der Dinge darzulegen, hatte sich das antiisraelische Medienbild bereits verfestigt. Viele Informationen und Bilder wurden erst Wochen später freigegeben, als die Affäre aus medialer Sicht schon Geschichte war. Und das ist nur eines von vielen Beispielen.
    Wenn Israel im Kampf gegen seine Verleumder besser dastehen will, muss es seinen Informationsapparat deshalb von Grund auf überholen. Der Hinweis auf knappe Etatmittel verfängt nicht: Der Schaden, der dem Land durch feindliche Propaganda entsteht, ist so groß, dass nicht am falschen Ende gespart werden darf. In jedem Fall kann die Diaspora den israelischen Staatsapparat bei der Informationsbeschaffung nicht ersetzen. Zugleich müssen jüdische wie nichtjüdische Freunde in der Welt von Israel als gleichwertige Partner behandelt werden, auf deren politisches Gespür in ihrem jeweiligen Land Israel sich verlässt. Möglicherweise wäre die Bildung einer gemeinsamen Stabsstelle, in dem jede Seite ihre Perspektive und ihr Wissen einbringen kann, eine angemessene Lösung. Mit großen Konferenzen allein, zu denen Diasporavertreter von Mal zu Mal eingeladen werden, lässt sich die Aufgabe jedenfalls nicht lösen. Eine ganze Reihe jüdischer Organisationen hat Vertreter in Israel. Andere können auch über das Mittelmeer oder den Atlantik hinweg die nötigen Kommunikationskanäle aufbauen.
    Nicht minder wichtig ist eine realistische Lageeinschätzung, die weder der Schwarzmalerei noch allzu forschem Optimismus anheim fällt. Pessimisten unken gern, Europa sei für Israel so gut wie verloren. Das ist nicht wahr. Europäer, die über einen Sinn für Fairness und einen moralischen Kompass verfügen, lassen sich von sachlicher, kompetent vorgetragener Information überzeugen – auch wenn es um den Nahostkonflikt geht. Das gilt sicherlich auch für Deutschland. Ebenso kann Israel auf die Hilfsbereitschaft seiner gar nicht so wenigen Freunde zählen. Damit öffnet sich einer sachverständigen, professionell durchgeführten Informationsarbeit durchaus ein versprechendes Betätigungsfeld. Auf der anderen Seite aber verlangt der Kampf gegen die Delegitimierungskampagne langen Atem und Beharrlichkeit. Wer sich ihn als eine Art Werbekampagne für ein neues Wachpulver vorstellt, erliegt einem schwerwiegenden Irrtum. Eine Voraussetzung für den Erfolg wäre es zudem, dass der Einsatz für Israelis Existenzrecht von tagespolitischen Fragen klar getrennt wird. Die laufende Politik der jeweiligen Regierung zu erklären, ist und bleibt – egal wer gerade in Jerusalem regiert – Sache der israelischen Diplomatie. “

    Stephan J. Kramer

    http://www.zentralratdjuden.de/de/article/3192.html

  58. @Jane

    Wo ist der Unterschied zwischen Ihnen und der Europäischen Union ?

    Sie sind voller Hass auf die Juden und haben es in Ihrem persönlichen Hass nicht einmal geschafft die Hetze und den Mord Aurfuf gegen das Jüdische Volk des Mufti von Jerushalayim zu Verurteilen.

    Hier die EU:

    European Union condemns hate speech by Jerusalem Mufti
    Jerusalem, 28 January 2011 – European Union
    „The EU missions in Jerusalem and Ramallah condemn the Mufti of Jerusalem’s inflammatory speech on January 9 at a rally marking the 47th anniversary of Fatah’s founding.“
    „The EU missions in Jerusalem and Ramallah recall that all parties are obliged under the Road Map to immediately cease incitement. Jerusalem is a city sacred to three religions and all religious leaders should be working for dignity and justice for people of all faiths.“
    „In line with Article 20 of the International Covenant on Civil and Political Rights, the EU firmly rejects ‘any advocacy of national, racial or religious hatred that constitutes incitement to discrimination, hostility or violence’.“
    Sunday 29 January 2012

    http://www.jerusalem-religions.net/spip.php?article4215

    ———————————————————————————————

    Nehmen Sie sich mal ein Beispiel an der Europäischen Union denn Sie haben es bis heute nicht geschafft den Genozid Aufruf am Jüdischen Volk in Israel zu Verurteilen.

    Warum nicht Frage ich Sie ?

  59. @Jane

    Jane Probiert es jetzt mit Polemik und bringt jetzt schon Teenagerbriefe weil Jane die Fakten ausgegangen sind und Sie keine Logischen Argumente mehr für die Araber hat.

    Der Wahrheit ist und das kann man derzeit sehr gut beobachten, das die Araber alles dafür tun das es zu keine Verhandlungen kommt.

    Und den Quatsch das deutsche lange ruhig waren ist blanke Propaganda und Janes Einbildung. Die meisten deutschen sind Pro Israelisch und haben schon lange erkannt das die Arabischen Palästinenser die jenigen sind die kein Frieden wollen.

    Mir scheint dass gerade Juden heute Feindbilder wie am Fließband und geradezu routinemäßig produzieren

    Das kennet man doch der Jude ist selber Schuld das hatte man schon zu Kaisers Zeiten und und Hitlers Zeiten gehört.

    Diese Hetzpropaganda gegen Juden wird von Generation an Generation weiter gegeben. Linke Antisemiten benutzen jetzt schon Rechte Parolen.

    Ich hoffe, wir haben irgend wann mal die kritische Masse an solch mutigen Menschen erreicht und dann können wir unser menschliches Potential vielleicht vermehrt, gemeinschaftlich für konstruktive Dinge verwenden – I have a dream – das hat noch nie geschadet

    Ja Jane hofft das aus den 20% Antisemiten 50% werden so das endlich Janes traum in Erfüllung geht und deutschland sich wieder gegen die Juden stellt.

    Martin uther King war im Gegesatz zu Ihnen Jane Pro Zionistisch und Pro Jüdsich und hat verstanden welches Glück die Juden auch für die Schwarzen sind.

    Sie hingegen Jane sind eine kleine Rand Antisemiten in der Geschichte der Juden.
    So was wie Sie haben wir kommen und gehen sehen und Israel gibt es heute noch.

    Das Haus Israel ist zurück in seiner eimat Eretz Israel und mit G“ttes Hilfe wird unser Land weiter Blühen und für alle Juden Weltweit ein sicher Platz sein.

    Volk Israel Lebt auf Ewig im Bund mit seinem G“tt

  60. Die Grünen eine antisemitische Gefahr – jetzt wirds immer abstruser – ach ja auch eine Partei, welche mitunter mal Israel kritisiert und am lautstärksten der rote Danny, selber Jude.
     
    In der letzten Woche gab es tatsächlich einen anti-semitischen Vorfall in der Öffentlichkeit, der empörend ist – und der tatsächlich auf Anti-Semitismus, gepaart vermutlich mit einer anti-linken Einstellung – aus der Ecke, welche selbst lt. dieses unsäglichen Anti-Semitismusberichts für 90% aller anti-semitischen Ãœbergriffe verantwortlich zeichnet – aus der Ecke der Neon-Nazis und Rechts-Extremisten.
     
    Die jüdische Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marion Weisband, in meinen Augen die bislang kompetenteste Sprecherin der Partei, ist auf Grund einer Hetzkampagne aus rechts-extremen Kreisen zurückgetreten.


    : “Ich habe Hass-Mails bekommen, auf rechtsextremistischen Webseiten wurde mein Foto veröffentlicht. Daneben standen Texte darüber, wie die Juden jetzt die deutsche Parteienlandschaft erobern würden.“
     
    http://www.focus.de/politik/deutschland/marina-weisband-legt-politik-pause-ein-ober-piratin-erhielt-judenfeindliche-hass-mails_aid_708159.html

     
    Das ist Anti-Semitismus, für Sie ist Kritik an Israels Besatzung antisemitisch, als ob Besatzung und Judentum ein und das gleiche wären und mit dieser Gleichsetzung wollen sie diese völkerrechtswidrige Politik für sakrosant erklären. Als ob LInke, ob Juden oder nicht, aus ihrem humanistischem Anspruch kritisieren, was im Ãœbrigen auch mit dem modernen Völkerrecht ganz klar nicht vereinbar ist – Landnahme als Kriegsbeute und entsprechende Kritik hören Sie letztendlich von Protagonisten jeder Partei und auch die Amerikaner haben von Anbeginn an erklärt, dass sämtliche Siedlungen illegal sind – nur kritisieren darf man nicht oder bitte nur leise und hinter vorgehaltener Hand – das ist doch verlogen und diese Verlogenheit bezahlen hilflose Menschen in der West-Bank mit einem Leben im Elend, Unfreiheit und oft genug mit ihrem Leben.



    Bloß: wir unterscheiden in einer Grundhaltung. Im Zweifel meine ich: Partei für Israel.
    Wie Israel und die Araber ihren Konflikt regeln geht uns erstmal nichts an. Wir – also unsere Politik – sollte da einfach ruhig sein und sich raushalten.
     
    Tut mir leid – wir sprechen hier weder von einer inneren Angelegenheit Israels und auch nicht von zwei ebenbürtigen Parteien – die Palästinenser sind den Israelis völlig ausgeliefert und das seit über 40 Jahren – dazu zu schweigen verbietet in meinen Augen die Menschlichkeit. Im übrigen darf man auch von einem israelischen Staat erwarten, dass er sich an das Völkerrecht hält und UNO-Resolutionen nicht missachtet.
     
    Darüberhinaus sponsort der Westen diese Politik ja noch dazu und dies führt nicht ohne Grund zu erheblichen Spannungen mit der muslimischen Welt. Daran ist der Westen und auch Israel ist daran alles andere als unschuldig.

     
    Ich kann aber verstehen, wenn man gerade als Deutscher lieber nicht kritisieren will und die Gründe sind mir auch durchaus nahe – tatsächlich habe ich das früher, wenn überhaupt auch nur sehr verhalten getan – allerdings geht das schon viel zu lange und schon seit vielen Jahren habe ich den Eindruck, dass dieses Schweigen eben eine neue Schuld ist – das schlechte Gewissen kann  nicht zur Legitimation für neues Unrecht und andere Missachtung der Menschenrechte herhalten – da geht dann offensichtlich etwas schief und letztendlich wäre dies wohl ohne diese Pietät nicht möglich gewesen – nach über 40 Jahren Besatzung muss man da doch mal anfangen sich zu fragen, was da wirklich schief geht. Tatsache ist, Ihr Glauben die Palästienser müssten nur ‚Ja‘ sagen – ist völlig naiv und wurde von der Realität leider längst wiederlegt.

     
    Der Grund warum dieser Konflikt angeblich nicht gelöst werden kann, liegt daran, dass die in jeder Hinsicht übermächtige Partei nur Vorteile davon hat, daher hat sie kein Interesse an einer Lösung. Auch von außen hatte sie bislang keinerlei ernste Konsequenzen zu fürchten und so lange das so bleibt wird es auch so weitergehen – die Palästinenser können da machen was sie wollen. Sie haben schon alles getan, was sie tun können. Es hilft ihnen nichts und niemand hilft ihnen.

     
    Ich stelle Ihnen hier mal den Auszüge eines Aufsatzes eines jüdisch-amerikanischen Schülers vor, der wirklich das Herz auf dem rechten Fleck hat und ein kluger Kopf ist und zudem den Mut hat der Erkenntnis nicht auszuweichen, auch wenn sie schmerzlich ist. Wir alle stehen immer wieder vor solchen Herausforderungen; gerade als Deutsche weiß ich das nur zu gut.

     
    Die Welt ist wie ein Garten der gepflegt werden will und wenn sie menschlicher werden soll, dann darf man vor Reflexion nicht zurückschrecken. Es ist immer so, dass alle glauben sie kämpften für das richtige, aber nun zu Jesse Lieberfeld:


    Obwohl ich froh war, Eltern zu haben, die mich in keine bestimmte Art von Glauben zu drängen versuchten, war es doch unmöglich, während des Erwachsenwerdens dem Jüdischsein zu entkommen. An jedem Feiertag, jedem Gottesdienst, bei jedem Treffen mit der Verwandtschaft wurde dies bestätigt. Ich wurde immer wieder daran erinnert, wie intelligent unsere Familie war, wie wichtig es war, daran zu denken, woher wir kamen und stolz zu sein auf all das Leiden, das unser Volk überwunden hat, um sich endlich seinen Traum,  in der perfekten Gesellschaft  in Israel zu leben, zu erfüllen.
    .
    ………Bis zur 8. Klasse wusste ich genau , auf welcher Seite ich stand. An einem Nachmittag  wurde bei einer  Busfahrt nach Hause  von einer neuen Tötungsrunde berichtet. Ich fragte zwei meiner Freunde, die Israel aktiv unterstützen, was sie dazu denken. „Wir müssen unsere Rasse verteidigen“, sagten sie mir, „es ist unser Recht.“


    „Wir müssen unsere Rasse verteidigen.“


    Wo hatte ich dies vorher schon mal gehört? War es nicht dieselbe Entschuldigung unseres eigenen Landes, um seine Misshandlungen der afrikanischen Amerikaner vor 60 Jahren zu rechtfertigen. In dem Augenblick wurde mir klar, wie ähnlich die beiden Kämpfe waren – wie die weißen Radikalen jener Zeit kontrollierten wir das Leben eines anderen Volkes, das wir täglich missbrauchten, und keiner konnte uns widersprechen. Es wäre politisch zu unkorrekt gewesen. Wir hatten zu viel gelitten, haben zu viel Not ertragen und zu viele Verluste hinnehmen müssen, um kritisiert zu werden. Mir wurde klar, dass ich auf keinen Fall ein Teil des „Konfliktes“ war – der Terminus „israelisch-palästinensischer Konflikt“ war genau so wenig korrekt, wie die Bürgerrechtsbewegung  „afro/amerikanischer Konflikt“ genannt wurde. In beiden Fällen war der Ausdruck ein  eklatanter Euphemismus: es machte den Eindruck, dass dies ein Streit unter Gleichen war und dass beide den gleichen Anteil an Schuld hätten. Doch in beiden Fällen gab es eindeutig einen Unterdrücker und einen Unterdrückten. Ich war erschrocken, als mir klar wurde, dass ich von Natur aus auf die Seite der Unterdrücker gehörte. Ich gehörte zu der  rassischen Oberschicht. Ich war Teil einer Gruppe, die tötete, während sie  die eigene Intelligenz und Vernunft lobte. Ich war Teil eines Irrglaubens.
    Ich dachte an den Führer der andern unterdrückten Seite vor vielen Jahren, an Martin Luther King . Auch er war ein Teil  eines Kampfes gewesen, der verborgen gehalten wurde und der vertuscht/ beschönigt wurde um der Annehmlichkeiten derjenigen, die gegen ihn kämpften.


    Ich entschied mich, einen  letzten Aufruf an meine Religion zu richten. Wenn sie mir keine Antwort auf meine Bedenken geben kann, dann kann es keiner.


    ….„Ich möchte gern Israel unterstützen. Aber wie kann ich es, wenn es seine Armee so viele töten lässt?“ Ein paar ältere Männer reagierten mit einem zornigen  Blick, aber der Rabbiner antwortete mir. „Es ist eine schreckliche Sache, Aber wir können nichts tun. Es ist ein Teil des Lebens.“ Ich wusste natürlich, dass der Krieg keine einfache Sache ist und dass wir unter keinen Umständen ohne Grund morden, aber unsere Tausenden von Morde als eine „Tatsache des Lebens“ hinzustellen, ging mir zu weit, das konnte ich nicht akzeptieren. Ich dankte ihm und ging kurz danach hinaus. Ich kam niemals wieder zurück.


    ….Verwandte sprachen  später nur noch herablassend mit mir. Aber schließlich habe ich nicht mehr darauf geachtet, wie die Erwachsenen rund um mich, mich wahrgenommen haben. Es war mir wichtig, mich nicht länger als jemand zu fühlen, der nur noch ein gefühlsloser Teil einer Maschine war.
    ….
    http://www.hss.cmu.edu/pressreleases/pressreleases/jesselieberfeld.html

    Leute wie Jesse gibt’s überall unter Juden, Christen, Muslimen oder wem auch immer – Leute die aussteigen aus dem ewigen Kreislauf sich selbst replizierender Feindbilder. In Europa haben das Franzosen und Deutsche nach dem zweiten Weltkrieg  ganz gut hinbekommen. Es ist also möglich, aber es bedarf des Willens aller Beteiligten und die Israelis mogeln sich meiner Meinung nach über die fehlende Konsequenz ihrer angeblichen Anstrengungen hinweg.

    Mir scheint dass gerade Juden heute Feindbilder wie am Fließband und geradezu routinemäßig produzieren. Ja es gibt Antisemitismus, wie das Beispiel Marion Weiband zeigt, aber es gibt viele Probleme für viele Menschen und zumindest heute, anders als vor 70 Jahren, sind die Probleme für Juden heute alles in allem ganz und gar nicht gravierend; anders wohl in Israel, aber da halte ich sie für hausgemacht, jedenfalls hätte Israel die Möglichkeit gehabt und hat sie noch, der Geschichte eine positive Wende zu geben. Es stimmt einfach schon lange nicht mehr, dass die Palsätinenser das Hindernis wären. Andernfalls wird Israel Opfer seiner eigenen negativen Brille (vor allem aber die Palästinenser), die nicht differenzieren mag und keinen Sinn für das was Leben schafft, nicht nur leben, sondern auch leben lassen – nur so schafft man Frieden und Sicherheit – und das kann nur wachsen – Vertrauen bildet sich nicht von heute auf morgen, sondern braucht Zeit, die brauchen auch die Palästinenser nach alle dem, vor allem die Palästinenser.

    Ich hoffe, wir haben irgend wann mal die kritische Masse an solch mutigen Menschen erreicht und dann können wir unser menschliches Potential vielleicht vermehrt, gemeinschaftlich für konstruktive Dinge verwenden – I have a dream – das hat noch nie geschadet

    • „anders als vor 70 Jahren, sind die Probleme für Juden heute alles in allem ganz und gar nicht gravierend“
      _________________________________________________________________________

      Sehr schön, aber das mit den Problemen … das sollten Sie und überlassen.    

  61. @pmn

    Es gibt nicht die geringste Hinweise darauf, dass latenter Antisemitismus jemals in manifesten Antisemitismus umschlägt.

    in Ihrer Theorie der fehlerhaften Informationen denn als Beispiel der 9. November wo tausende deutsche Bürger mitgemacht hatte und es war kein Anzeichen vorher zu sehen das soviele deutsche bei der Progromnacht Freiwillig mitgemacht haben.

    Zweites Beispiel. Rostock Evershagen als hunderte deutsche ein Wohnheim mit Menschen angezündet hatte. War diese Gewalt für viele überraschend Aggressiv und unvorhersehbar gewesen.

    Sie mögen ein junger Student irgendwo sein aber Ihnen fehlt Praxiswissen und Erfahtungen aus der Realität.  

  62. Orginal von pmn
    “Als „Latenz“ versteht die soziologische Vorurteilsforschung Ansichten und Vorurteilsstrukturen, die nicht notwendig mit offen gezeigter Ablehnung verbunden sind. Wie weit latente Strukturen statistisch nachweisbar sind, ist in der Forschung umstritten: unter anderem, weil sich Antisemitismus nicht nur an ausdrücklichen judenfeindlichen Zielen manifestiert, sondern auch in Freund-Feind-Haltungen, die Judenhass fördern, dafür anfällig sind und sich dahin entwickeln können.”

    ich hatte mich schon die ganze Zeit gefragt auf was Sie hinaus wollen. Nun wie ich mir schon fast gedacht haben gibt es hier einen Menschen der mit Halbwissenschaftlichen Worten und Analysen die Studie Relativieren möchte.

    Deutschland nach soviel Jahren Intigration in der EU und NATO, ist es immer noch ein Land eine Kultur in der Antisemitusmus und Judenfeindlichkeit seine Anhänger findet bei Alt und Jung.

    Das hört man nicht gerne und man Blässt zum Gegenangriff mit Halbwissenschaftlichen Ausdrücken und Analysen und schwierigen Wörtern die es wichtig machen sollen.

    Antisemitismus in teilen der deutschen Bevölkerung wie immer Sie es auch für sich selber einstufen, ist eine Form der Kulturellen Ausgrenzung der deutschen Hauptkultur . Die Beyern hatten dafür mal eine Interessante  Bezeichnung.
    Ausgrenzung einer Kulturellen Minderheit durch die Kulturelle Mehrheit heisst Diskriminierung und Apardheit die es in verschieden Stufen gibt. siehe drittes Reich

    Diskriminierung und Apardheid fängt damit an das die Jüdische Minderheit in deutschland sich nicht Jüdisch verhalten darf in der Öffentlichkeit. siehe Marina Weissband aktuelles Beispiel.

    Wenn Juden in deutschland auf der Strasse geschlagen werden dann ist die Latenz der Vorurteilsforschung beendet denn die Realität hat die deutschen Forscher überholt.

    Theorie und Praxis waren schon immer zwei verschieden sachen.

    • „Deutschland nach soviel Jahren Intigration in der EU und NATO, ist es immer noch ein Land eine Kultur in der Antisemitusmus und Judenfeindlichkeit seine Anhänger findet bei Alt und Jung.“
      _______________________________________________________________________

      Das Problem hat man aber überall!  

    • udosefrioth
      30. Januar 2012 – ו׳ בשבט תשע״ב at 19:32
      “Deutschland nach soviel Jahren Intigration in der EU und NATO, ist es immer noch ein Land eine Kultur in der Antisemitusmus und Judenfeindlichkeit seine Anhänger findet bei Alt und Jung.”
      _______________________________________________________________________
      Das Problem hat man aber überall!

      Nee, hat man nicht so in der Form überall.
      Antisemiten gibt es sonst schon überall….

      In Westdeutschland hatten sie nach WW2 den gesamten gesellschaftlichen Apparat so belassen wie im 3. Reich. Im Gesundheitssystem, Bildungssystem usw., es gibt Berichte das Menschen aus KZs nach 45 im Gericht dem selben Nazirichter gegenüberstanden der sie zuvor dahin gebracht hatte.
      Im Westdeutschland gab es nie eine Aufarbeitung. Sie reden von Ãœbernahme von Schuld und meinen sie geben Geld.
      Keiner hat je Verantwortung für das was passiert ist tatsächlich übernommen.
      Darin liegt das Problem.

      Aber heute kann es dennoch keinen deutschen Antisemitismus geben, einfach mangels Juden, auch ist gibt es nicht das sterotype Bild von „JUden“.
      Richtige Judenfeindlichkeit habe ich noch nie kennengelernt. Also gibt es das kaum.

  63. @BARUCH ZION
    „den Artikel mit dem 13 jährigen Jungen wurde hier auf Hagalil gebracht und ich selbst hatte den Antisemitischen Angriff  vor einigen Tagen wieder hier genau bei dieser Diskusion als Beispiel gebracht.
    Dann lesen Sie sich bitte die Artikel durch, denn es geht hier die ganze Zeit um Antisemitismus.
    Durch was kommen Sie denn zu einem anderen Ergebnis ?22

    Nur hat dieser Angriff recht wenig mit dem Ergebnis der Studie zu tun. Die Schläger waren nun eben nicht latent antisemitisch.

    Dazu fehlte ihnen die Latenz

  64. @berlino

    Latenter Antisemitismus ist wie Geschlechterdiskriminierung, es sind Verhaltensweisen die lediglich erlernt sind aber keine eigene Substanz haben.
    Das kann man überwinden.“

    das sieht dann aber schlecht aus denn diese Verhaltensweise dauert nun schon über 1000 Jahre im deutsch Sprachigen Raum.

    Und da die Rechtsradikalen anstatt weniger immer mehr in deutschland werden, scheint das mit dem überwinden ein Problem zu sein wie man sieht.

    Der Junge ist vors Auto gelaufen nachdem er in der U-Bahn mit welchen aneinander geraten ist, bloss das waren Berliner mit Migrationhintergrund.“

    jeder zweite Berliner hat Migrationshintergrund denn die kommen alle aus den ehmaligen deutschen Gebieten Östlich der Oder.

    Und dann ist die Frage wo denn die neusten Migranten den Antisemitismus her haben ?

    Mitgebracht oder in deutschland von deutschen gelernt ?

  65. Aus wikipedia

    „Als „Latenz“ versteht die soziologische Vorurteilsforschung Ansichten und Vorurteilsstrukturen, die nicht notwendig mit offen gezeigter Ablehnung verbunden sind. Wie weit latente Strukturen statistisch nachweisbar sind, ist in der Forschung umstritten: unter anderem, weil sich Antisemitismus nicht nur an ausdrücklichen judenfeindlichen Zielen manifestiert, sondern auch in Freund-Feind-Haltungen, die Judenhass fördern, dafür anfällig sind und sich dahin entwickeln können.“

    Ich halte es schon für eine notwendige Information darauf hinzuweisen, dass es sich bei den Einstellungen der 20 % um latenten Antisemitismus handelt. Hätte man dem Bericht entnehmen können, wenn ihn denn einer gelesen hätte.

  66. @yael

    „Macht es das besser? Macht es Judenhass besser oder weniger gefährlich, wenn er schlummernd, unterschwellig ist? Das Gegenteil ist der Fall.“

    Natürlich, was denn sonst? Antisemitismus der schlummernd, unterschwellig ist, ist weniger gefährlich als Antisemitismus, der sich offen feindselig, bis gewalttätig äußert.

    Es gibt nicht die geringste Hinweise darauf, dass latenter Antisemitismus jemals in manifesten Antisemitismus umschlägt.

    Es gibt in Deutschland zum Beispiel keinerlei Zusammenhang zwischen der Entwicklung antisemitischer Einstellungen und der Anzahl antisemitischer Straftaten.

    Es sind Meinungen - sonst nichts.

  67. Im übrigen sind 20% Antisemitischer Anteil unter den deutschen auch 20% deutsche Wähler !!!!

    Das könnte erklären warum die Grünen eine Anti Israel Politik machen, denn die 20% Antisemitischen Wähler können die Grünen an die Macht verhelfen.

    Da wird die nächste Bundestagswahl schon Interessant und ganz besonders das Umwerben der deutschen Wählerschaft.

  68. @pmn
    Macht es das besser? Macht es Judenhass besser oder weniger gefährlich, wenn er schlummernd, unterschwellig ist? Das Gegenteil ist der Fall. 

    • Es macht es weder besser noch weniger gefährlich. Yael das ist leider die Realität und
      DIE ist nicht nur auf Deutschland beschränkt. 

  69. @pmn

    Es wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass das hier niemand liest.  Wer ínteressiert sich hier schon für das Thema Antisemitismus? Und wieso auch?“

    den Artikel mit dem 13 jährigen Jungen wurde hier auf Hagalil gebracht und ich selbst hatte den Antisemitischen Angriff  vor einigen Tagen wieder hier genau bei dieser Diskusion als Beispiel gebracht.

    Dann lesen Sie sich bitte die Artikel durch, denn es geht hier die ganze Zeit um Antisemitismus.

    Durch was kommen Sie denn zu einem anderen Ergebnis ?

    • Bloss wenn es die Sache aus der Berliner U-Bahn war ist es genau eben kein deutscher Antisemitismus gewesen. Der Junge ist vors Auto gelaufen nachdem er in der U-Bahn mit welchen aneinander geraten ist, bloss das waren Berliner mit Migrationhintergrund.

      Latenter Antisemitismus ist wie Geschlechterdiskriminierung, es sind Verhaltensweisen die lediglich erlernt sind aber keine eigene Substanz haben.
      Das kann man überwinden.

  70. @baruch zion

    Es ist das Ergebnis der Studie. Siehe Seite 76 des Bericht des Expertenkreises. PDF ist oben verlinkt.

    Zitat:

    „Was die Verbreitung antisemitischer Einstellungen
    in der Bevölkerung anbelangt, so geben die
    durch den Expertenkreis ausgewerteten demoskopischen
    Untersuchungen übereinstimmend eine
    Größenordnung von etwa 20 Prozent latentem
    Antisemitismus an.“

    Es wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass das hier niemand liest.  Wer ínteressiert sich hier schon für das Thema Antisemitismus? Und wieso auch?

  71. @pmn

    Aus latentem Antisemitismus wurde bisher noch kein Jude geschlagen und nicht einmal beschimpft. Denn sonst wäre er ja nicht latent, sondern manifest und gewalttätig.“

    Woher wollen Sie das wissen das es so ist aus einer Zeitung das ist ihre einziger Beweis und dann auch noch aus einer deutschen ?

    • das es so ist aus einer Zeitung das ist ihre einziger Beweis und dann auch noch aus einer deutschen 
      ________________________________________________________________________

      Damit disqualifizierst Du Dich. 

  72. Das Ergebnis dieser Studie ist übrigens, dass 20 % der Deutschen latent antisemitisch sind. Das ist nicht weiter besorgniserregend, denn latenter Antisemitismus ist ziemlich harmlos. Er ist höchstens nervend.

    Aus latentem Antisemitismus wurde bisher noch kein Jude geschlagen und nicht einmal beschimpft. Denn sonst wäre er ja nicht latent, sondern manifest und gewalttätig.

    Hier ein Artikel.

    http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1888745/Alarmierender-Weckruf.html

  73. @C.Fried

    Zu B.Z. und anderen Juden hier:  Was mit der Weisband passiert ist: Ich schäme mich für mein Land, dass das noch so möglich ist. Und ich bin ratlos:“

    Sie brauchen sich dafür nicht zu schämen aber auch nicht Ratlos zu sein.

    Wenn Sie in ihrem Persönlichen Umfeld Diskriminierung verhindern können oder Einfluss nehmen können das Menschen davon abstand nehmen, dann ist das die Konsequenz aus „Jeder fünfte deutsche ist Antisemitisch“.

  74. @berlino

    Ich habe keine Ahnung, aber ich glaube und hoffe das die genannten Zahlen übertrieben und/oder falsch interpretiert sind.“

    nein, die Zahlen haben sich seit 1945 nicht verändert nur werden sie heute veröffentlciht und die dunkelziffer ist noch höher.

    Lesen Sie Fachliteratur und Bücher zum diesem Thema wie z.B das Buch was ich Ihnen empfohlen haben. Das Amt über NS Bürokraten nach 1945 in allen deutschen Behörden. Diese NS Beamten haben ihre Einstellung an die nächste Generation weiter gegeben und die an die nächste.
    http://www.amazon.de/Das-Amt-die-Vergangenheit-Bundesrepublik/dp/3896674307

  75. Zu B.Z. und anderen Juden hier:  Was mit der Weisband passiert ist: Ich schäme mich für mein Land, dass das noch so möglich ist. Und ich bin ratlos: man könnte ja die NPD verbieten, aber: wie veränderst man deren Gedanken und Gefühle? Und ihre Gedankenwelt reicht über die braunen Zirkel hinaus bis zu den Hirnen vieler „braver“ Bürger. 

    zu jane: Das mit den 2 Staaten nebeneinander ist auch meine – nicht religiöse – aber aus der Vernunft geborene Meinung. 

    Bloß: wir unterscheiden in einer Grundhaltung. Im Zweifel meine ich: Partei für Israel.
    Wie Israel und die Araber ihren Konflikt regeln geht uns erstmal nichts an. Wir – also unsere Politik – sollte da einfach ruhig sein und sich raushalten. Gefragt wären wir erst dann, wenn es für Israel ernst würde und die Existenz des Judenstaates zur Disposition stünde. Dann: right or wrong, my duty- muss man wissen, wo Deutschland hingehört mit unserer Geschichte, an wessen Seite. Zur Not mit Soldaten. Nicht wieder „nur ein toter Jude ist ein guter Jude.“ Ich denk da an die Frau im Bus…
    Und zu den Palästinensern: Wissen Sie, ich kenne nur welche, die Christen sind. Und die sind von der Hamasfraktion bedrohter als von Israel. 
     

  76. @efem und auch berlino

    Hier mal ein aktuelles Beispiel vom deutschen Antisemitismus von deutschen an Juden.

    Marina Weisband bekam antisemitische Hass-Mails
    Marina Weisband, prominentestes Mitglied der Piraten, hat sich aus ihrem Spitzenamt zurückgezogen – zumindest vorübergehend. Eine Rückkehr in die Parteispitze schließt sie für 2013 nicht aus. Während der letzten Monate hatte die Geschäftsführerin der Partei antisemitische Hass-Mails bekommen.

    „Hamburg – Die scheidende Politische Geschäftsführerin der Piraten-Partei, Marina Weisband, ist in den vergangenen Monaten wegen ihres jüdischen Glaubens massiv antisemitisch angefeindet worden. Weisband sagte der „Bild am Sonntag“: „Ich habe Hass-Mails bekommen, auf rechtsextremistischen Web-Seiten wurde mein Foto veröffentlicht. Daneben standen Texte darüber, wie die Juden jetzt die deutsche Parteienlandschaft erobern würden.“

    „Weisband hat mit ihrem offenen Politikstil Furore gemacht. Sie propagierte weitgehende Transparenz und sprach auch selbstbewusst über ihren jüdischen Glauben. “

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,812036,00.html

    Das ist es was ich meine junge Juden die in die Öffentlichkeit gehen werden sofort Angefeindet und bekommen den ganzen Antisemitischen Hass zu spühren.

    Das  ist das deutschland von heute Juden die Jüdisch sein wollen bekommen Prügel.

     

    • Ich will das nicht verharmlosen, aber das passiert Linken und Grünen genauso, das geht über einfach Hassmails hinaus was passiert, bis zu Angriffen und Sprengsätzen.
      Nazis und Rechte sind gefährlich, alles was nicht ins Weltbild passt wird angegriffen.
      Da sind Juden nur ein kleiner Teil von.
      Witzigerwise sind das ja nun bestimmte Gruppierungen der Rechten, sie sind islamophob, die sich mit Israel als zionistischen Staat solidarisieren.

      Berlin ist und war schon immer rot, JUden hatten hier ihre Aufklärung.
      Vlt. kannn man Berlin nicht mit Deutschland gleichsetzen.

      Ich habe keine Ahnung, aber ich glaube und hoffe das die genannten Zahlen übertrieben und/oder falsch interpretiert sind.

  77. Man braucht nur eine weile warten und bestimmte Lügen und Propagandamärchen von Jane können an Hand von Beispielen wiederlegt werden.

    Denn in der Vergangenheit hatte Jane doch tatsächlich behauptet das der Türkische Staat ein Vorbild sein im Umgang mit Minderheiten und Menschenrechte.
    Hier ist auch wieder der Beweis für Staaten und Menschen die Hamas unterstützen oder Hoffähig für Verhandlungen machen wollen, haben kein Interesse an Menschenrechten sondern ausschliesslisch ein Interesse den Jüdischen Staat zu Deffamieren und dem Arabischen Kampf gegen Israel Moralisch zu Legemitieren.

    Türkei: Zum dritten Mal in Folge die meisten Menschenrechts-Verletzungen Europas

    „Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) verkündete die Zahlen des vergangenen Jahres. Schon wieder taucht die Türkei an der Spitze auf – nicht beim Wirtschaftswachstum, sondern bei der Verletzung der Menschenrechte. Kein Land wurde so oft verurteilt wie die Türkei. Gefolgt wird die Türkei von Russland und der Ukraine.“

    „EGMR-Präsident Nicolas Bratza, erklärte am Donnerstag, die Türkei habe die EU-Konvention für Menschenrechte in 159 Fällen verletzt (die Menschenrechtsstiftung der Türkei kritisiert Polizeigewalt gegen Zivilisten – mehr hier). Russland tat das in 121 und die Ukraine in 105 Fällen. Griechenland hat 69 Verstöße gegen die Konvention aufzuweisen, Rumänien 58 und Polen 54.“

    „Thorbjörn Jagland, Generalsekretär des Europarats, erklärte zudem, es gäbe derzeit weitere 16.000 laufende Verfahren gegen die Türkei. Die türkische Regierung wiederholte erneut, man versuche die Menschenrechte in der Türkei grundlegend zu verbessern (mit der neuen Verfassung sollen Kurden mehr Rechte erhalten – mehr hier).“

    Türkei: Homosexuelle fordern Schutz vor Gewalt und Diskriminierung
    “Wir sind keine Minderheit, sondern gleichgestellte Bürger”

    Das Thema hatte wir doch gerade nicht wahr Jane. Lügen habe kurze Beine und ihre ganz besonders.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/01/356914/tuerkei-zum-dritten-mal-in-folge-die-meisten-menschenrechtsverletzungen-europas/ 

  78. „Es bleibt dabei – nur zwei Staaten – können diesem Konflikt ein Ende bereiten und die Palsätinenser haben alles Recht der WElt einen solchen jenseits der Grünen Linie zu verlangen und sind schon seit zig Jahren mehrheitlich dazu auch bereit –“

    YES, YES NUR ZWEI!!!

    „Palästinenser“ gibt es NICHT – sind erfunden – Sie meinen muselmanische ARABER

    Ab über den Jordanfluss, all die, welche ISRAEL nicht akzeptieren und anerkennen wollen können DÃœRFEN – DORT ist der ARAB-Staat!!!
    Jane – wahrhaft mangelndes Wissen scheint Sie in Hetzparolen abdriften zu lassen. Ist’s Ihnen nicht PEINLICH, stets Wort für Verbrecher, Terroristen und Ganoven zu ergreifen??? PA HAMAS
    …selbst auf „deutschem“ Boden haben diese „Führer“ Bluttaten begehen lassen … Abbu Mazzem

    Eretz …au au

  79. Eines macht die politische Instrumentalisierung dieser ‚Studie‘ schon recht deutlich; obwohl auch lt. der Studie es so gut wie gar keine antisemitischen gewaltsamen Ãœbergriffe, oder gar antisemitische Beleidigungen und nicht mal die Verwendungs antisemitischer Klischees von Seiten der Linken gibt, diese aber spekulativ unterstellt werden, widment die Studie dem vermeintlich  ‚Linken Antisemitismus‘ sage und schreibe 12 Seiten – den rechts-radikalen Milieu, auf dessen Konto 90% der tatsächlich vorhandenen Straftaten und Ãœbergriffe gegen Juden gehen, widment die Studie dennoch gerade mal 9 Seiten.
     
    Allein das macht deutlich, wie widersinnig und verwerflich es ist, beides in einen Topf zu schmeißen.
     
    Noch mehr Aufmerksamkeit als die israelkritische Linke freilich erhielten dann die antisemitischen Straftaten von Menschen mit Migrationshintergrund (also wohl weitgehend Muslimen); die haben zwar trotz ihres nicht unerheblichen Anteils an der deutschen Bevölkerung einen ganz geringeren Anteil an Straftaten haben, bekommen aber am allermeisten ‚Aufmerksamkeit‘.


    In der „Chronik antisemitischer Vorfälle“ der Amadeu Antonio Stiftung, die in dem Antisemitismusbericht ausgiebig gelobt und exzessiv beworben wird, werden die Proteste des palästinensischen Frauenvereins gegen die israelische Besatzungspolitik mit den Gewaltverbrechen militanter Nazis auf eine Stufe gestell.
     
    http://www.hintergrund.de/201201271904/politik/inland/auschwitz-als-machtpolitisches-kalkuel.html

     
    So kann man mal wieder konstatieren, wie hier mit dem vermeintlich, wissenschaftlichen Lable, Politik gemacht wird, die zum einen den Zweck hat von Seiten der Auftraggeber  die Linke und damit die heute extrem aktuelle un kaum mehr unter dem Deckel zu haltende Kapitalismuskritik zu desavouieren und Kritik, die israelischen Besatzung zu delegitimieren und auf reichlich unglückliche Weise mal wieder das eine mit dem anderen zu verbinden.

  80. @efem

    “Baruch… denk mal nach! Das würde bedeuten man kann kein Deutscher jüdischen Glaubens sein. Schon mal von den Nürnberger Rassegesetzen gehört?”

    was haben die Nürnberger Rassengesetze damit zu tun wenn Juden in deutschland mit einem deutschen Pass keine deutschen sein wollen ?

    Der Satz „deutscher Jüdischen Glaubens „  den Satz zweifel ich extrem an

    erstens gibt es kein deutsches Judentum mehr und zweitens steht in der Regel die Jüdische Indentität mehr im Vordergrund als die des Staates in der ein Jüdischer Mensch hineingeboren wird.

    Die Juden hatten sich schon immer in den Staaten in den sie lebten sehr gut Integriert und eingeordnet schon aus dem zwang heraus nicht aufzufallen.
    Juden sprachen alle Zeit immer die Landessprachen der Ländern in den sie lebten aber trotzdem stand die Jüdische Identität immer im Vordergrund.  

    Die Juden wollten mal sehr gerne deutsche sein und sind sogar für das deutsche Vaterland mit stolz in den Krieg gezogen.
    Die Juden waren im ersten Weltkrieg die Tapfersten Soldaten weil sie unbedingt beweisen wollten was für gute deutsche sie sind.

    20 Jahre später kam Hitler und alle tapferen Juden mit ihren Orden aus dem ersten Weltkrieg in die Gaskammer geschickt.

    Jeder fünfte deutsche ist heute Antisemitisch (die dunkel ziffer wird höher sein) also warum sollte ein Jude der in deutschland lebt gerne deutscher sein ?

  81. @Jane

    Die Sache mit dem Mufti ist zu prüfen und das wird wohl gerade auch getan.“

    dann brauchen Sie bloss im Koran nachlesen denn dort steht es geschrieben und darauf berufen sich Hamas Muslimbrüder Hezbollah Iran Saudi Arabien und eigentlich alle Muslime.

    Auf was warten sie denn jetzt ob der Koran stimmt  ? 

    Sie haben ihn schon ausgerufen, 1988, Israel hätte nur ja sagen müssen. Die Grenzen eines solchen Staates sind dann für alle Zeiten genauso verbindlich vor dem Völkerrecht, wie es die Grüne LInie für die Israelis ist. Das wissen auch die Palästinenser.“ ???????

    Und wo ist der Friedensvertrag mit Israel das eindeutige Bekenntnis zum Frieden mit Israel die schriftliche und Ratifizierte Anerkennung des Staares Israel ?

    Welches Arabisch Palästinensische Parlament darf denn nun ein Vertrag mit Israel aushandeln und welches demoktratisch Gewähltes Parlament auf der Arabischen Seite spricht für alle Araber ?

    Abbas ist genauso ein Verbrecher und Terrorist wie es Arafat auch war und keiner von denen will wirklich ein Frieden mit Israel,  sondern ein Arabischen Muslemischen Staat vom Mitttelmeer bis zum Jordan.

    Und Linke Kräfte aus Europa wie Sie Jane arbeiten und helfen kräftig mit das die Araber ihr Ziel erreichen. 

    Die Wahrheit ist BZ – ihnen geht es darum ein größeres Isreal ‘Eretz Israel’ zu errichten und dazu ist ihnen jedes Mittel recht und Typen wie sie gib’s viele.“

    Wie haben das Historische Israel inkl. Shomron und Judäa Baruch haschem.

  82. Denn wenn Sie sich die Rede des Mufti von Jerusalem genau ansehen werden Sie feststellen das es den Arabern nie um einen Arabischen Staat in der Wset Bank ging oder geht.
     
    Sie haben ihn schon ausgerufen, 1988, Israel hätte nur ja sagen müssen. Die Grenzen eines solchen Staates sind dann für alle Zeiten genauso verbindlich vor dem Völkerrecht, wie es die Grüne LInie für die Israelis ist. Das wissen auch die Palästinenser.

     
    Die Wahrheit ist BZ – ihnen geht es darum ein größeres Isreal ‚Eretz Israel‘ zu errichten und dazu ist ihnen jedes Mittel recht und Typen wie sie gib’s viele.

  83. ‚.rufen zur Aufläsung aller muslimischen Gemeinden auf‘
    Da sieht man doch in welcher Form der Extremismus, oder der vermeintliche Extremismus Einzelner missbraucht wird, um ganz Volksgruppen gemäß ihrer Religionszugehörigkeit und ihrer ethnischen Herkunft zu diskriminieren und was sich da offenbart ist das vollkommen undemokratisch, chauvinistische Wesen in diesem Fall besagter Protagonisten.
    Deshalb bin ich auch sehr zurückhaltend in der Beurteilung der Rede des Mufti, auch wenn es soweit natürlich abzulehnen ist, falls der Kontext tatsächlich so gegeben ist. Dass sich nicht wenige jetzt darauf stürzen und glauben, sowas würde dann die völkerrechtswidrige Besiedelung der besetzten Gebiete rechtfertigen ist absurd und natürlich Blödsinn. Die Sache mit dem Mufti ist zu prüfen und das wird wohl gerade auch getan.
    In Israel sind Vorwürfe des Rassismus in Bezug auf religiöse Schriften nicht justiziabel. Die Israelis werden schon wissen, warum sie das so eingerichtet haben.
    Ich kann genügend Beispiele anführen, bei denen namhafte Rabbiner gar zum Genocid an Muslimen aufgerufen haben -  in Israel – wie es hier ist weiß ich nicht – sollte man jetzt auch die jüdischen Gemeinden unter Beobachtung stellen und falls sich hier ähnliches Gedankengut breit macht  ‚alle verbieten‘? Die Anti-Islam Propaganda von jüdischer Seite ist ja hier durchaus auch ein Thema, wenn ich auch in diesem Fall dem Zentralorgan der Juden in Deutschland hier ausnahmsweise mal eher eine positive Agenda konstatiere.
    Israelische Rabbiner rufen zur Einrichtung von Konzentrationslager (extermination camps) für Palästinenser auf. Ein Artikel in der israelisch jüdisch-orthodoxen Publikation „Quellen des Heils“, die vorgibt, ein Familien-Magazin zu sein, schlägt vor, Israel solle Todeslager für Palästinenser einrichten, um sie wie Amalek auszulöschen.
    Im letzten Paragraph dieses Artikels setzte sich der Angriff mit der folgenden Bemerkung fort: Es wird interessant sein, ob sie (die politisch korrekten Rabbiner) die Versammlung der Amalekiter (=Palästinenser) in den Auslöschungslager anderen überlassen oder ob sie erklären werden, dass das Auslöschen der Amalekiter ( historisch) nicht mehr relevant sei, Nur die Zeit wird darüber Auskunft geben können …
    Diejenigen , die hinter dieser Veröffentlichung stehen , gehören zu dem radikal rechten israelisch Orthodoxen Rabbinat. Die Gruppe war vom früheren Oberrabbiner von Safed gegründet worden, dessen Sohn im Augenblick diese Position hält und der den oben genannten Brief zirkulierte….
    http://www.freunde-palaestinas.de/11/0306_im.html
    Die Palästienser leben nicht nur lange schon mit einer solchen Rethrik, sie werden ja auch auf der Grundlage biblischer Verheißungen ganz konkret seit zig Jahren vertrieben und beraubt, mitunter auch umgebracht.
    Nicht dass das erlaubt wäre in Israel, nein natürlich nicht, es wird aber kaum verfolgt. Ein Siedler der einen palästinensischen Jugen tod prügelte, erhielt dafür von einem Israelischen Gericht ein halbes Jahr gemeinnützige Arbeit aufgebrummt – und das auch nur, weil er tatsächlich ausnahmsweise vor einem Gericht landete.
    …sollte man jetzt auch die jüdischen Gemeinden unter Beobachtung stellen und falls sich hier ähnliches Gedankengut breit macht  ‚alle verbieten‘? (um’s klarzustellen, dass ist nur rethorisch gesagt und gewiss nicht meine Meinung) Die Anti-Islam Propaganda von jüdischer Seite ist ja hier durchaus auch ein Thema, wenn ich auch in diesem Fall dem Zentralorgan der Juden in Deutschland hier ausnahmsweise mal eher eine positive Agenda konstatiere, der doch zumindest in Deutschland zunehmend Partei für die Muslime ergreift.
    Was ist mit Rabbinern die Rabin für vogelfrei erklärten?
    Warum gibt es keine rechtlichen Schritte gegen die – das hatte ja sogar einen konkreten Mord zur Folge – am – ja man mag es kaum glauben – israelischen Präsidenten – und dieser Extremismus hatte keine ernstlichen Folgen – nein viele dieser Typen werden vom israelischen Staat auch noch finanziert und indoktirnieren die Jugend, die dann beim IDF freies FEld hat das gelernte, den Rassismus gegen Nicht-Juden und gegen Palästiennser im Besonderen, frei auszuleben, denn es gibt in Israel und beim IDF keine unabhängige Instanz, die auf die Wahrung irgend welcher Rechte der Palästinenser achtet.
    Ich könnte kotzen!
    Man muß sich einmal vorstellen, was Araber empfinden, wenn Israelis mit Autos herumfahren, auf denen Aufkleber mit „Gas the arabs“ zum Vergasen der Araber auffordern.  Oder wenn Juden aus der ehemaligen Sowjetunion ein größeres Recht haben sollen, in Palästina zu leben, als die Palästinenser. Auch hier hat Primor Recht, wenn er schreibt: „Fanatismus ist keine Religion, sondern ein Ergebnis der Frustration. Wenn Menschen aussichts- und hoffnungslos sind und sich gedemütigt fühlen, dann folgen sie falschen Propheten.“  (siegfried ulmann, ‚religiöse fanatiker auf beiden Seiten‘)
    The King’s Torah: a rabbinic text or a call to terror?
    Prohibition ‚Thou Shalt Not Murder‘ applies only ‚to a Jew who kills a Jew,‘ write Rabbis Yitzhak Shapira and Yosef Elitzur.
    The prohibition ‚Thou Shalt Not Murder‘ applies only „to a Jew who kills a Jew,“ write Rabbis Yitzhak Shapira and Yosef Elitzur of the West Bank settlement of Yitzhar. Non-Jews are „uncompassionate by nature“ and attacks on them „curb their evil inclination,“ while babies and children of Israel’s enemies may be killed since „it is clear that they will grow to harm us.“

    http://www.haaretz.com/jewish-world/news/the-king-s-torah-a-rabbinic-text-or-a-call-to-terror-1.261930
    All dies ist für Palästinenser Alltag, und all das wird hier von all den so ‚mitfühlenden Menschen ‚ ausgeblendet – vor diesem Kontext fällt dann ein Urteil über Extremismus, der sich so natürlich auch auf palästinensischer Seite bildet, allerdings ganz anders aus.
    Es bleibt dabei – nur zwei Staaten – können diesem Konflikt ein Ende bereiten und die Palsätinenser haben alles Recht der WElt einen solchen jenseits der Grünen Linie zu verlangen und sind schon seit zig Jahren mehrheitlich dazu auch bereit – die Israelis missachten seit zig Jahren ohne irgend welche Konsequenzen sämtliche UNO-Resolutionen zu diesem Thema und das ist ziemlich beispiellos in der jüngeren Geschichte.

  84. @berlino

    Woher soll auch der heutige deutsche Antisemitismus herkommen?
    Der Leute sind weder groß religiös noch Nazis oder so was.“

    Sind Sie nur so Naiv oder tun Sie nur so ????

    Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt

    so heisst der  Artikel in dem Sie ihren Satz geschrieben haben was bedeutet das Sie den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden haben.
    Und anscheinend lesen oder schauen Sie auch keine Seriösen Nachrichten !

    „Woher soll auch der heutige deutsche Antisemitismus herkommen“

    der deutsche Antisemitismus wird vererbt und das schon seit tausend Jahren er wird weitergeben an die nächste Generation.
    Lesen Sie das Buch „Das Amt “ dann bekommen Sie einen Eindruck vom deutschen Antisemtismus nach 1945 der als Ideologie nicht aufgehört hat.

    Kurzbeschreibung
    „Ein Mythos bröckelt: Das nach dem Krieg vom Auswärtigen Amt verbreitete Geschichtsbild erweist sich als Legende“

    „Der Mythos, das Auswärtige Amt sei von 1933 bis 1945 ein Hort des Widerstands gewesen, gehört zu den langlebigsten Legenden über das Dritte Reich. Wie aber verhielten sich die Angehörigen des Auswärtigen Dienstes nach Hitlers Machtübernahme wirklich? Und wie stellten sie sich dann in der Bundesrepublik zu ihrer Vergangenheit? Vom ersten Tag an war das Auswärtige Amt unmittelbar in die Gewaltpolitik des NS-Regimes eingebunden. Es schirmte die »Judenpolitik« des Dritten Reichs nicht nur nach außen ab, sondern war in allen Phasen aktiv an ihr beteiligt. Ãœberall in Europa fungierten deutsche Diplomaten als Wegbereiter der »Endlösung«, sie wirkten mit an der »Erfassung« der Juden und an ihrer Deportation. Opposition aus dem Auswärtigen Dienst heraus blieb individuell und die Ausnahme. Nach Kriegsende wurden nur wenige Beamte für ihr Verhalten zur Rechenschaft gezogen, viele konnten auf ihre Wiederverwendung hoffen und setzten ihre Karriere fort. “

    „Noch auf Jahrzehnte lagen über den außenpolitischen Entscheidungen der Bundesrepublik die Schatten der Vergangenheit. Gestützt auf zahlreiche bis heute unter Verschluss gehaltene Akten, räumt das Buch mit alten Legenden auf und korrigiert das Geschichtsbild einer der wichtigsten politischen Funktionseliten des Landes.“

    http://www.amazon.de/Das-Amt-die-Vergangenheit-Bundesrepublik/dp/3896674307

    Sie sollten mit 21 Jahren ihr Kindliches Denken ablegen und ein Mann werden.

  85. Dazu noch ein Aktuelles Beispiel

    In Brünn und Jerusalem ruft man zur Vernichtung der Juden auf!

    „Imam ruft zur Vernichtung der Juden auf. Tschechische Christdemokraten fordern daraufhin die Auflösung aller muslimischen Gemeinden mit der Brgündung, dass die Moslems nicht die demokratischen Prinzipien ihres Gastlandes respektieren würden.“
    „In einer Stellungnahme der jungen Christdemokraten heisst es, dass die Moslems sich nicht an die verfassungsrechtlichen Grundsätze dieses Landes halten würden. Als Beispiel dafür wird eine unlängst aufgezeichnete Predigt des Imam Lukáš VÄ›trovec in Brünn zitiert, in der er zur Vernichtung der Juden aufgerufenhat. Darin erklärte Imam VÄ›trovec:“

    „Die Stunde [derAuferstehung] wird nicht eher kommen als bis ihr die Juden bekämpft.
    Der Jude wird sich hinter Steinen und Bäumen verstecken.
    Dann werden die Steine oder Bäume ausrufen:
    „O Moslem, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.“

    „Die Aufzeichnung dieser Predigt war ins Internet gestellt worden und hatte einen Schock besonders unter den tschechischen Juden verursacht. Der Imam rechtfertigte sich damit, dass dies nicht seine eigenen Worte seien, sondern ein Zitat aus dem Koran.*“

    „Es stellte sich heraus, dass seine Predigt neben diesen antisemitischen Äußerungen noch viel mehr bedenkliche Äußerungen enthalten hatte. Er hatte darin nämlich unter anderem auch die Rechtmäßigkeit des Staates Israel bestritten (ein beliebtes Argument von Antisemiten, die sich als Anti-Zionisten tarnen ‒ Anm.d.Red.). Den Kommentaren vieler Tschechen war zu vernehmen, dass solche Töne in den lokalen Moscheen und Bethäusern durchaus nichts Ungewöhnliches wären.“

    http://sosheimat.wordpress.com/2012/01/25/in-brunn-bohmen-und-jerusalem/

  86. @Jane

    Jane egal welche und wieviel Lügen Sie immer wieder erfinden oder aus der Pro Arabische Propaganda abschreiben um den Juden die Schuld zu geben das die Araber keinen weiteren Arabischen Staat bekommen es wird nicht helfen.

    Denn wenn Sie sich die Rede des Mufti von Jerusalem genau ansehen werden Sie feststellen das es den Arabern nie um einen Arabischen Staat in der Wset Bank ging oder geht.

    Dazu  sei Erinnert die Rede des PA Mufti zum Jahrestag der PA :
    Hussein hatte aus der Hadith, mündlichen Überlieferungen von Sprüchen des Propheten Mohammed, zitiert: “Die Stunde (der Auferstehung) wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume rufen: ‘Oh Moslem, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn’”.”

    Sondern so wie es der Koran vorsieht, die Vernichtung der Juden auf Moslemischen Boden.
    Und der Moslemische Boden umfasst alles vom Sinai bis zum Lebanon und vom Mittelmeer bis zum Jordan.

    Und das Sie die Terrororganisation Hamas in Schutz nehmen zeigt den Menschen hier auf Hagalil das Sie den Jihad der Hamas gegen die Juden in Israel unterstützen.

    Sie sind das Latente deutsche Antisemitische Schulbeispiel hier auf Hagalil was die neuste Antisemitismusstudie bestätigt.

    Baruch haschem Israel ist Stark hat eine gute Wirtschaft und eine hervorragende Jüdische Armee die gegen jeden Arabischen Angriff  vorbereitet ist.

    Die Zeiten das deutsche und Europäische Antisemiten den Juden sagen was sie zu machen, sind vorbei.

    Das werden Sie Jane auch noch lernen und ganz besonders sehen.

    Am Israel Chai auf Ewig in Eretz Israel

    Mit Jüdisch Zionistischen Grüssen
    aus Jerushalayim der Hauptstadt Israels 

  87. Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch.
    Ich kann nicht für oder gegen Deutschland sprechen, aber für Österreich. Wenn man länger mit Österreichern im Gespräch ist, kommt man zu dem Resultat, dass wenn wir Glück haben, ein Fünftel nicht antisemitisch ist. Leider wissen die Wenigsten oder wollen es nicht wissen, wo antisemitisch sein beginnt. Ich bin Österreicher.

  88. wenn Ahmed aus Ramallah oder Gaza es wollte, er könnte es genauso haben: er muss nur einmal von herzen Jasagen dazu, dass diese alte Dame in einem Telaviver Bus auch das Recht hat, als Jüdin unter Juden in einem jüd. staat zu leben. Ohne wenn und aber.
    C:Fried –

     
    Da eben liegt Ihr Denkfehler. Die Palästinenser haben Ja gesagt ohne Wenn und Aber, als Arafat 1988 Palästina jenseits der Grünen Linie ausrief (wo es damals nur eine Hand voll Siedler gab), was einer indirekten Anerkennung Israels gleichkommt und noch mal mit allem offiziellen und gegenseitigem Brimborium 1993 schriftlich und im Nachhinein noch einmal im Konsens mit der palästinensischen Nationalversammlung.

     
    Das war – ohne Wenn und Aber.
     
    Wo aber blieb die Anerkennung Palästinas durch die Israelis?

    Daraufhin brach massive Anti-Rabin Propaganda im religiösen Lager der Juden aus, bis hin zu den ChefEtagen in CrownHeights, die mit einem Attentat auf den vermutlich tatsächlich friedensbereiten Rabin endete, welchem eine massive Hetzkampagne inklusive einer von höchster Stelle ausgerufenen jüdischen Fathwa vorausging und seinen Kontrahenten, Netanyahu, der diesem Lager sehr nahe stand (das gleiche Lager hat für Ihn Wahlkampf betrieben, welches auch Rabin zum Din Moser und damit für vogelfrei erklärte) ins Amt brachte.

    1993 gab es ungefähr 100 000 jüdische Siedler (heute 18 Jahre später sind es lt. neuester Zahlen ca. 700 000).
    Diesen 100 000 jüdischen Siedlern hat Arafat damals sogar angeboten in einem zukünftigen palsätinensischen Staat bleiben zu können, falls sie wollten. Ich weiß nicht wieviel mehr Großmut man von palästinensischer Seite erwarten kann – mir fällt da nichts mehr ein.

     
    Natürlich dachte er wie alle Welt, dass nun auch die Anerkennung eines palsätinensischen Staates auf Grundlage des modernen Völkerrechts, dem sich die Palästinenser mit diesem Schritt ergeben hatten, auch die Anerkennung Palästinas führen würde.

     
    Extremisten, die einen solchen Friedenschluß sabotieren wollten gab es auf beiden Seiten.

    Allerdings waren es auf Seiten der Palästinenser eher eine Minderheit, von der Arafat annahm, dass sie sich beruhigen würde, wenn sich dann die Erfolge seines Entgegenkommens einstellen würden.(Leider sollte diese Annahme in jeder Hinsicht konterkariert werden durch explosionsartig beschleunigten Siedlungsbau in den besetzten Gebieten). In Israel hingegen verübten diese Kreise ein tödliches Attentag auf den Präsidenten und kamen im Anschluss auch noch an die Macht.

    Die Aufteilung der Sicherheitszonen im West-Jordanland, die ein weiteres großmütiges Entgegenkommen Arafats darstellte, welches es den Israelis ermöglichen sollte ihre Sicherheitsinteressen für die Siedler bis zu einem endgültigen Übereinkommen wahrzunehmen, wird bis auf den heutigen Tag missbraucht, um die ortsansässigen Palästinenser zu vertreiben und eigene Bevölkerung anzusiedeln, was nach dem Völkerrecht ein Verbrechen darstellt. Die Israelis hätten natürlich nach dem Friedensschluss anfangen müssen, ihre Bevölkerung wieder hinter die Grüne Linie zurückzuholen, aber auf keinen Fall zu expandieren und hätten sicherlich aus pragmatischen Gründen den ein oder anderen Gebietstausch mit den Palästinensern (insofern fair) vereinbaren können, um doch den ein oder anderen an Israels Grenze liegenden Siedlungsblock zu behalten.

    Die Welle blutiger Attentate nahm ihren Anfang als ein jüdischer Siedler auf ein Massaker an friedlich betenden Palästinensern verübte und die Reaktion und das Gebahren der israelischen Regierung, die völlig entgegen den Erfordernissen einer Zwei-Staatenlösung, den Siedlungsbau massiv forcierte, gab den Extremisten, damals der Hamas, auf palsätinensischer Seite leider Recht, die auf die zunehmende Expansion und die zunehmende Drangsalierung der palsätinensischen Zivilbevölkerung mit einer Serie blutiger Attentate reagierte.
    So – konnte das natürlich nichts werden. Bis heute sabotiert Isreal die Zwei-Staaten-lösung maßgeblich und tut nicht mal das mindeste, was ihm auch nur einen Funken Glaubwürdigkeit velreihen würde, nämlich den Siedlungsbau einzustellen.

    Auch Camp David 2000 kann man kaum Arafat ankreiden, zum einen war das Angebot auch lt. amerikanischer Unterhändler mitnichten das faire und großzügige Angebot, wie es von israelischer Seite behauptet wurde, auch lt. Aussagen israelischer Geheimdienste ist es Unsinn, dass Arafat die Intifada ausgerufen hätte oder das dem irgend ein Plan zu Grunde gelgen hätte. Tatsächlich war Israel seinerzeit federführend in Sachen Gewalteskalation, was ihm Anfang Oktober eine Rüge des Weltsicherheitsrats einbrachte. Weiterhin brach Arafat ja mitnichten die Verhandlungen ab, und hoffte weiterhin auf eine Verhandlungslösung und forderte UNO-Truppen zum Schutz der palästinensischen Zivilbevölkerung. In Taba hatte man sich Anfang 2001 fast in allen Punkten für ein Friedensabkommen geeinigt, allerdings war dies zu spät, ein paar Tage später hatten die israelischen Wähler, unter dem Eindruck der eskalierenden Gewalt (an der Israel federführend war, was viele Israelis einfach nicht wahrhaben wollen), Sharon gewählt und damit jede Aussicht auf eine friedliche Lösung abgewählt.
    Mit Sharons Wahl waren alle erzielten Erfolge von Taba nur noch Makulatur. Er verweigerte jahrelang jegliche Verhandlungen, obwohl die Palästinenser mit der Wahl von Abbas, auch nach Arafats (sehr mysteriösem) Tod, weiterhin auf einen gemäßigte und entgegenkommende politische Kraft setzte.

    Statt dessen zog es Sharon vor Krieg gegen die Palästinenser zu führen, fraglos mit dem Ziel das mögliche an zusätzlichem Gebietsgewinn für Israel herauszuholen.

    Diejenigen, die sich dem Völkerrecht unterordneten und großmütig um des Friedens willens, sicher auch in Anbetracht der offenkundigen militärischen Unterlegenheit, waren die Palästinenser – die Israelis hingegen machen was sie wollen, missachten das Völkerrecht und eine endlose Zahl von UNO-Resolutionen, und das nicht um ihrer Sicherheit willen, sondern um Israel zu vergrößeren und die Region militärisch zu dominieren, anstatt ein Kapital partnerschaftlichen Miteinanders anzustreben, wie es auch die Friedensinitiative der Arabischen Liga im Konsens mit der PA ermöglicht hätte. Diese historische Intitiative, die die Arabische Liga über viele Jahre immer wieder erneuerte, wurde in der Knesset nicht einmal debattiert – warum, weil sie von Israel fordert, was im Prinzip die ganze Welt, auch die Amerikaner von ihm fordern, nämlich dass es einen Friedensschluss auf Grundlage der Grünen Linie akzeptiert.
    Natürlich finden sie bei den Palästinensern alle Schattierungen vom friedliebenden Pragmatiker bis zum fundamentalistischen Hetzer, so wie Sie das übrigens weiß Gott nciht weniger auf israelischer Seite finden – Tatsache ist aber, dass es keinen Frieden geben kann, wenn die Israelis nicht Palsätina anerkennen – und das war es was ausstand – nicht umgekehrt.
    Aus dieser leidvollen Erfahrung, zieht die Hamas heute den absolut naheliegenden Schluss, dass eine Anerkennung Israels nur am Ende von Verhandlungen stehen kann und nur insofern sie gegenseitig erfolgt, denn stellen Sie sich vor, auch die Palästinenser fordern ein Leben in Sicherheit und dafür brauche sie ebenfalls die Anerkennung ihres Staates.
    Ich bin absolut für ein Leben in Sicherheit aller Menschen, Juden, Christen, Muslime oder wem auch immer – aber so wird das natürlich nichts.
    Es kann nur einen gemeinsamen oder zwei Staaten nebeneinander geben und beides will Israel nicht und als weit aus stärkere Partei, welcher auch auf interantionalem Parkett bei aller Kritik keine Steine in den Weg gegelgt werden, kann es diesen UnZustand, zum Leidwesen aller Opfer desselben, jüdischer wie muslimischer, auch noch ewig weiter aufrecht erhalten. Liebermann hat es dieser Tage ja mal wieder so freimütig gesagt, man solle doch keine Lösung erwarten, man würden Konflikt weiter ‚managen‘, was nichts anderes bedeutet, als endlos weiter auf den Menschenrechten der palsätinensischen Zivilbeövlkerung herumzutrampeln, um sich dann wieder im Umkehrschluss zu empören, wenn diese sich dann mitunter ebenfalls gewaltsam wehrt.
    Hinter dem Pathos, des ewigen verfolgten Juden, der nur ein Opfer ist und doch nur friedlich in Sicherheit leben will, verbergen sich nun einmal im Kontext dieses Konflikts sehr handfeste Interessen, die niemand so gerne in den Focus rücken will, da sie ein ganz anderes Bild auf den angeblich unslösbaren Konflikt werfen. sie sind aber vollkommen offensichtlich – Expansive Vereinnahmung von Gebieten und Ressourcen.
    Lt. Konfliktforschung kommt ein Konflikt dann zu keinem Ende, wenn eine Partei, einen handfesten Vorteil von dem Konflikt hat, insofern, so wie hier, auf dieser Seite auch noch die ganze Macht liegt -kann das in der Tat ewig so weitergehen.
    Und so sieht dann der friedliche israelische Alltag für die Palästinenser in den besetzten Gebieten zBsp. aus:

    Israel zerstört ein palästinensisches soziales Zentrum, das mit spanischer Hilfe gebaut worden war. – Wie diplomatische Quellen und das Israelische Komitee gegen Häuserzerstörung (ICAHD) der Agentur EFE gegenüber angaben, hat Israel heute im Morgengrauen in Anata im Westjordanland etwa 10 palästinensische Wohngebäude und Einrichtungen zerstört, darunter ein Gemeindezentrum und ein Haus, das von spanischen Freiwilligen mit Finanzierung durch die Spanische Agentur für Zusammenarbeit und Entwicklung (AECID) gebaut worden waren. 

    Eines der zerstörten Gebäude war das Heim einer 17-köpfigen Familie, die auf die Straße getrieben wurden, ein weiteres das „Friedenszentrum“ oder Beit Arabiya, wo ICAHD Veranstaltungen zur Verteidigung der Menschenrechte durchführt., sagte der Agentur EFE gegenüber der Co-Direktor der ONG, Itay Epstein.

    Dutzende internationale Freiwillige kommen im Sommer ins Beit Arabiya, um in einem von AECID finanzierten Projekt beim Wiederaufbau von Israel zerstörter Wohnhäuser mitzuarbeiten. 

     „Diese Tat ist Teil der systematischen Verfolgung der Menschenrechtsbewegungen und ist nur ein weiterer Beweis, dass in diesem Land das Gesetz des Dschungels herrscht“, erklärte EFE gegenüber Meir Margalit, Mitgründer der NGO und Stadtrat in Jerusalem für die pazifistische Partei Meretz.

    Beit Arabiya, erklärte er, „ist ein Wahrzeichen, es beherbergt Aktivitäten für den Frieden, Konferenzen, Treffen zwischen Israelis und Palästinensern und Aktivisten aus der ganzen Welt. Es ist das fünfte Mal, dass man es zerstört, und wir werden es wieder aufbauen.“…..
    http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=37437

    So sieht das israelische ‚Sicherheitsbedürfnis‘ aus. Es ist absurd.
     
    Zu Extemisten und Fundamentalisten auf allen Seiten, jüdischen, muslimischen und christlichen kann man nur konstatieren, wenn ihre Anhänger so wild auf ein Armageddon (ob nun gegen Amalek, Juden oder wen auch immer) sind und genügend Leute mitmachen, dann ist es wohl eines Tages unausweichlich. Anscheinend scheinen alle ihre Adepten nicht fähig zu sein, sich aus Überlieferungen zu lösen, die so eines Tages blutige Realität werden könnten, womöglich ein Ende der drei bestehenden abrahamitischen Relgionen, die anscheinend gemäß Teilen ihrer Überlieferung aufeinander zu rasen, wie drei ungebremste D-Züge im Bermuda-Dreieck der Religionen.
    Ich bin für Vernunft, gesunden Menschenverstand, Fairness und Miteinander und das schließt gar niemanden aus. Dass es Hitzköpfe und Schatten in allen Kulturen und Religionen gibt, ist doch offensichtlich, es gibt aber niemanden der einen daran hindern würde dem zu erliegen und auch nicht das zur gegenseitigen Aufhetzung zu missbrauchen.

  89. Haben sie Mitgefühl mit einem Palästinenser?  Dazu wollte ich noch was sagen. Gefühle haben die Leute überhaupt keines ! Es ist ihnen total gleichgültig, ob Palästinenser getötet werden. Diese Leute instrumentalisieren, was man sofort erkennen kann. Wenn zum Beispiel deutsche Punks (überwiegend aus dem Osten) in den Muslimischen Markt reinlaufen, die RAF verherrlichen, und Gleichgesinnte suchen, die die Juden genauso hassen, wie Adolf. Wenn dann sogar RAF Punks mit Rechtsradikalen am gleichen Ort stehen, und Leute wie ich nach der Frage ob sie Juden seien bespuckt werden. Dann erkkent man ihn sofort wieder, den alten traditionellen Judenhass. Ich kenne einige Juden und die sind echt Klasse. Ich kenn auch einige Palästinenser. Das beste was ich den Leuten im Gazastreifen wünsche, ist ihr eigener Staat, mit einem zusätzlich von Ägypten abgetretenem Gebiet, neben Gaza. Oder hassen die Ägypter die Palästinenser ? Von keinem einzigen muslimischen Staat bekamen die Palästinenser eine Staatsangehörigkeit. In allen muslimischen Ländern wurden sie von einem Ort zu anderen gejagt. Also kann man erkennen, dass die Palästinenser den muslimischen Nachbarstaaten absolut, wirklich total egal sind, und eine unglaubliche Instumentalisierung, die jeglichen Gefühls entbehrt, stattfand, letztendlich der arabische Antisemitismus tatsächlich eine Lektüre des dritten Reichs darstellt, einschliesslich (Henry Ford, Protokolle der Weisen des Zion). Ich wünsche den Palästinensern einen „freien“ Staat ohne Unterdrückung, ein endlich freies, friedliches Leben, das gleiche wünsche ich Israel. Wer will leben wie im Iran oder in Syrien. Das ist totale Diktatur und hoffentlich entwickelt sich auch in den sogenannten „Vorzeige Demokratien“ die Diktatur nicht wieder, durch dei Konzernbosse.

    • Ich wüsste nicht, warum es so erstrebenswert sein sollte für einen von der UNRWA anerkannten Flüchtling, sich um die Nationalität des muslimischen Landes, in dem er lebt, bemühen zu sollen. Ich täte es an seiner Stelle nicht. Das würde nämlich für ihn den Verlust der Zahlungen, Lebensmittelzuweisungen etc. bedeuten, also einen erheblichen finanziellen Einschnitt für ein Stück Papier. Ãœbrigens nahm der muslimische Staat Jordanien sehr wohl PalästinenserInnen auf und gab ihnen seine Staatsangehörigkeit – so sie sie denn wollten, s.o. Es gibt aber seltsamerweise auch in Jordanien noch Flüchtlingslager. Warum wohl?

  90. @Jim: Zitation von Reich-Ranicki:
    „Sie können in mir keinen Deutschen sehen. Ich bin kein Deutscher. Machen Sie keinen Deutschen aus mir. Ich bin ein Bürger der Bundesrepublik. Selbstverständlich und gern. Mir gefällt dieser Staat, trotz allem.“ Hier seine heutige berührende Gedenkrede im Bundestag:
    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1051952.html
    Forschungen belegen, dass 20 Prozent alles Deutschen antisemitisch geprägt und motiviert sind. Dies entspricht meiner eigenen Einschätzung. Es entspricht ja auch dem Anteil der antisemitischen „Leserbriefe“ auf dieser jüdischen Website…

    •  
      Meine persönliche Einschätzung liegt wesentlich höher als diese 20%, Uri. Zum mittels Meinungsforschung erfragbaren Ergebnis kommt noch ein erheblicher Prozentsatz an Latenz, an antijüdischem Ressentiment, dem uU auch sich selbst gegenüber nicht eingestandenem Vorurteil hinzu, sowie ein nur sehr schwer nachweisbarer und so kaum erfassbarer Prozentsatz an „Philosemitismus“. Statistisch ist es auch schwer zu erfassen, wenn jemand zum Beispiel, unvermutet konfrontiert mit einem Juden, ein irgendwie eigenartiges Gefühl verspürt, meinetwegen beim Händeschütteln, sich nicht erklärt und dagegen stellt, wenn irgendwo in einer Runde abfällig über Juden gesprochen oder plötzlich Judenwitze erzählt werden, sondern, weil alle lachen, vielleicht sogar mitlacht, es gäbe da ne Menge Beispiele, so womöglich auch, wenn von der jüdischen Lobby in den USA, der sogenannten Ostküste, der jüdischen Macht, jüdischer Andersartigkeit, jüdischer Geschäftstüchtigkeit, jüdischem Reichtum usw. usf., gesprochen wird, überlegen muss, unschlüssig ist.
       

  91. @ Jane: „Ich bin sicher, dass Muslime und Farbige heute sehr viel mehr Probleme mit Diskriminierungt und Ressentiments haben, als Juden es haben – in dem Zusammenhang stimmen dann über 60 Jahre nach dem Ende des National-Sozialismus mitunter die Proportionen im öffenltichen Diskurs einfach nicht mehr.“

    „20 bis 30 Aachen-Fans überfielen plötzlich den Block von ACU“, berichtet ein Anhänger aus Hessen, der vor Ort war. „Die waren zum Teil vermummt.“ Die ACU-Mitglieder äußern sich auf Presseanfragen nicht zu den Ereignissen – aus Angst vor weiteren Auseinandersetzungen? Auf ihrer Homepage bestätigt ACU allerdings indirekt den Ãœberfall und berichtet, dass es dabei auch zu Rufen wie „Homos“, oder „Verpisst euch, ihr Juden“ gekommen sei…
     Auch Aachens Fanprojektleiterin Walther („ich habe die Gefahr lange unterschätzt“) will sich nicht einschüchtern lassen. Sie hofft dabei auch auf mehr Nachdenklichkeit in der Fanszene. Viel zu oft höre sie noch Verharmlosungen getreu der Devise „Das mögen ja Leute mit komischen Ansichten sein, aber hier geht’s ja um Fußball.“ Das gleiche merkwürdige Denken komme auch Neonazi Wagner zugute. „Der hat bei vielen Fans allein deshalb ein Standing, weil er seit gefühlten 100 Jahren Alemannia-Fan ist.“Spiegel online gestern
    Ohne Diskriminierungen gegenüber anderen Minderheiten zu verharmlosen, genügen anscheinend selbst Einzelpersonen? das Feindbild Jude sofort wieder abzurufen.  

  92. @efem

    Bubis:
    .
    “Ein jüdischer Deutscher ist ein Bürger der Bundesrepublik Deutschland mit denselben Rechten und Pflichten wie jeder andere Deutsche.”

    efem die Jüdisch Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit hat auch ein Recht auf Respekt gegenüber Jüdischer Tradition Jüdischen Symbolen und ganz besonders für den Jüdischen Menschen.

    Wenn ein 19 Jähriger Junge zu Grabe getragen wird weil er sich für das Judentum Interessiert hatte und seine Freunde alles Juden waren und er desswegen zu Tode gehetzt wurden ist.
    Dann können Sie gerne efem den Eltern den Satz von Bubis Zetieren.
    Solange es in deutschland Antisemitismus und Judenfeindlichkeit gibt, solange Juden in deutschland ihre Jüdische Identität verstecken müssen in der Öffentlichkeit.
    Solange mein lieber efem ist der Satz von Bubis schöne Theorie die einem auf einem Berliner U-Bahnhof nicht hilft wenn die Nazi Meute beschlossen hat einen Juden zu schlagen oder schlimmeres.

      

  93. @Jane
    …unsere nervige PanArabicana mit ihren flotten nervigen GutMenschengelaber – leichtfüssig und oberflächlich – wie immer!
    Sie wird höchstwahrscheinlich dereinst die allererste sein, die von ihren „Freunden“ dichtwebig vermummelt zum absoluten Stillschweigen verurteilt hinter die Kochtöpfe verbracht wird.

  94. @berlino
    Judenhass äußert sich nicht ausschließlich durch Gewalt. Und das steht eben nicht in der Zeitung. Man muss dazu einen Einblick haben, um das letztendlich beurteilen zu können. Ich kenne einige Geschichte, die der Normalo nicht mitbekommen kann. 
    Ronit hat es klar umfasst: „Das genau das eine Fehleinschätzung ist, verdeutlicht die Studie, zudem geht es nicht nur um gewalttätige Ãœbergriffe, sondern um ein antisemitisches Weltbild.“

  95. @Jane

    „….und BZ – auch wenn es Ihre Eitelkeit stören mag – es muss auch nicht jeden interessieren.“

    Richtig womit ich auch kein Problem habe.

    Aber bei Menschen wie Sie es sind die mit Absicht Lügen verbreiten, das Judentum Deffamieren und diese Jüdische Platform für Islamistische Propaganda benutzen um deutsche Leser die sich für das Judentum und Israel interessieren ein schlechtes Bild von Israel zu vermitteln.

    Das Verlangt mein Jüdischer Zionistischer Patriotismus mich gegen solche Menschen wie Sie es sind mich zu stellen und dagegen zu Kämpfen.

    Sie haben sich nicht Eindeutig gegen den Aufruf zum Mord an alle Juden des Muftis der PA geäussert,
    Stattdessen wieder einmal typische Ausreden und Relavitierung von Ihnen was wir alle schon kennen und Ihre Grund Antjüdische Haltung Symbolisiert.

    Wer sich  nicht Eindeutig gegen die Rede des Mufti stellt ist für den Aufruf des Mufti.

    Also wo war bis heute Ihre Statement gegen den Mord Aufruf des Mufti ich habe es nicht gelesen?  

  96. Orginal Jane:
    Ich bin sicher, dass Muslime und Farbige heute sehr viel mehr Probleme mit Diskriminierungt und Ressentiments haben, als Juden es haben – in dem Zusammenhang stimmen dann über 60 Jahre nach dem Ende des National-Sozialismus mitunter die Proportionen im öffenltichen Diskurs einfach nicht mehr.“

    Wieder ein Versuch von Jane die Tatsachen und Fakten zu verdrehen was typisch für Linke Antisemiten ist.

    Dazu  sei Erinnert die Rede des PA Mufti zum Jahrestag der PA :

    Hussein hatte aus der Hadith, mündlichen Überlieferungen von Sprüchen des Propheten Mohammed, zitiert: “Die Stunde (der Auferstehung) wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume rufen: ‘Oh Moslem, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn’”.”

    Dazu hat sich Abbas bis heute nicht geäussert, was auch normal ist denn Abbas der den Holocaust Leugnet und Mittäter des Attentat in München 1972 auf die Jüdischen Sportler war ist und bleibt ein Lügner und Heuchler.

  97. BZ – Sie alter Lügenbaron – wo habe ich denn behauptet ‚der Mufti hätte Recht‘ jetzt wirds mal wieder abenteuerlich. Wissen Sie, ich denke selbst einigermaßen Seriöse Mitstreiter dürften begreifen, dass das was Sie mitunter so manchmal fabrizieren nur noch als perfide Verleumdung zu bezeichnen ist – aber so sehr tangiert es mich nicht – dafür ist es einfach zu lächerlich.

  98. berlino wer sich nur für Sekulare Israelis interessiert wird die anderen nie sehen oder kennenlernen.
    Wenn man für eine Sache kein Interesse entwickelt wird man die Sache auch nicht verstehen.
    Berlino hat völlig recht darauf hinzuweisen, dass das Thema viele einfach nicht interessiert und in ihrem Leben keinerlei Rolle spielt und zwar weder im guten noch im Schlechten, da es in ihrem Leben eben mit dem Judentum kaum nennenswerte KOntaktpunkte gibt – das ist nicht verwerflich, sondern normal und verständlich. Natürlich trifft das nicht auf alles und jeden zu und das ist auch normal aber eben auf viele und es ist völlig legitim in dem Zusammenhang mal darauf hinzuweisen –
    ….und BZ – auch wenn es Ihre Eitelkeit stören mag – es muss auch nicht jeden interessieren.

  99. @Jane

    Der einzige Anlass es dennoch so zu führen, es handele sich um eine indirekte Entlastungsstrategie – nur ein Protagonist darf wohl in dem Zusammenhang keinerlei Rolle spielen – der israelische Staat und seine unsägliche Besatzungspolitik.“

    Jane wer wie Sie die Rede des PA Mufti Muhammad Hussein für Richtig hält der zum Mord an alle Juden aufgerufen hat, und dazu schweigt hat hier kein Recht zu schreiben und seine Meinung zu äussern.

    Und schon gar nicht um diese Jüdische Platform für Pro Islamistische Lügen Propaganda zu nutzen.

  100. @udosefrioth

    Und´? Darf man  dann kein Deutscher sein? Ich verstehe Dich nicht.“  

    es geht um die Wahrnehmung der Nicht Jüdischen Bevölkerung vom Antisemitismus in der Öffentlichkeit gegenüber der Jüdischen Bevölkerung in deutschland.

    Dabei spielt die Staatszugehörigkeit keine Rolle sondern nur die Reaktion von Nicht Juden auf Sichtbar erkennbare Juden in der deutschen Öffentlichkeit durch das tragen einer Kippa oder einer Kette mit Davidstern.

    Viele Jüdische Frauen tragen Ketten mit Davidstern was in der Westlichen Welt kein Problem darstellt ausser in deutschland.

    Jüdische Symbole in der deutschen Öffentlichkeit ist ein Tabu aber genau dort fängt die Bekämpfung des Antisemitismus an.

    Das es für Juden in deutschland völlig normal sein kann sich mit Jüdischen Symbolen in der Öffentlichkeit zu zeigen wie z.B eine Kippa oder Jüdischer Schmuck wie Chamsa oder Davidstern.

    Viele Juden müssen heute noch in deutschland ihre Jüdische Identität in der Öffentlichkeit verstecken aus Angst vor Antisemitischen Reaktionen der Nicht Jüdischen Bevölkerung.

      

  101. 2) Linken, die sowohl Israels Existenzrecht als Judenstaat nicht schlicht anerkenne
    Die Studie fasst ja sehr unterschiedeliche Strömungen zusammen und klevt ihnen das Lable ‚Antisemtiismus‘ auf


    Herr Fried Рk̦nnen Sie mir ein aktuelles Beispiel linker Kritik an Israel belegen, die Israel das Existenzrecht abspricht?

     
    Es ist diese Art der Unterstellungen, mit denen Kritik an der Besatzung permanent verleumdet wird und somit tatsächlich verunmöglicht werden soll.



    In der Studie selbst wird darauf hingewiesen, dass es schwierig ist berechtigte Israelkritik von unberechtigter zu unterscheiden.


    Kann man dann daraus schließen, dass man das lieber nicht unterscheiden will?



    Die Studie selbst weist darauf hin, dass sich die Israel-Kritk der Linken, weder anti-semitischer Klischees bedient, noch dass es von Linker Seite irgend welche Ãœbergriffe auf Juden gibt.
     
    Anzumerken ist auch, dass sich die Kritik an der Besatzung von linker Seite in nichts von der Kritik von linken Juden unterscheidet und oft mit diesen kooperiert – das sind ganz einfach Gesinnungsgenossen, die sensibel auf Ungerechtigkeit reagieren und ein humanistisches Menschenbild haben und die gibt es ja Gott sei Dank überall, ob in Israel, Deutschland oder sonstwo.
     
    Würde dann die Studie auch jene deutsche, linken Juden, dem Lager des deutschen ‚Antisemitismus‘ zuordnen?

     
    Da muss man doch eher fragen – ist man penetrant dazu angehalten, zumal als Anti-Semitismusforscher mit einem an mit entsprechenden Mitteln ausgestatteten Institut, die naheliegende Ursache für Kritik an Israel auszublenden – nämlich eine völkerrechtswidrige Landnahme und Vertreibung der einheimischne Bewohner des West-Jordanlands anhand ihrer ethnischen Zugehörigkeit und der damit einhergenden massiven Menschenrechtsverletzungen?

     
    Es liegt so in der Natur der Sache, dass all jene, die davon nichts wissen wollen und lieber weg sehen, es sich darin bequem machen, dies einer vermeintlich anti-semitischen Grundhaltung, welche verbrämt auf diese Art und Weise zu Tage käme, zuzuschreiben – letztendlich ist das nichts anderes als all die billigen Zuschreibungen als Nazi von jeder an jede Adresse, sobald man sich davon einen Vorteil erhofft – zuletzt die protestierenden Haredim in Israel.



    Die Studie thematisiert es würde immer wieder behauptet ‚man könne Israel nicht offen kritisieren‘ – was ja Unsinn wäre.


    Gleichzeitig liefert die Studie unfreiwillig selbst den Beweis dafür – labelt sie selbst Israelkritik als AntiSemitismus, wohl anmerkend, dass es in diesem Zusammenhang weder zu anti-jüdischen Klischees, noch zu Ãœbergriffen irgend welcher Art käme.

     
    Der einzige Anlass es dennoch so zu führen, es handele sich um eine indirekte Entlastungsstrategie – nur ein Protagonist darf wohl in dem Zusammenhang keinerlei Rolle spielen – der israelische Staat und seine unsägliche Besatzungspolitik.

     
    Es ist schon richtig – natürlich berichtet die Presse nicht nur positives über Israel, sondern auch von den weniger schönen Seiten und auch von den hässlichen Seiten der Besatzung – aber das ist wie ein eingekreistes AReal – ein Ritual an das man sich wohl oder übel gewöhnen musste – nur Schlüsse darf man daraus keine ziehen und wenn dann wie der Libanon oder Gaza ganze zivile Viertel flächendeckend bombadiert werden – dann ist das schlimmste was Israel an Kritik befürchten muss – ‚Die Besorgnis‘ unserer Politiker – ständig wiederholt in einem eingespielten Ritual.
     
    Wehe aber dem der deutlicher wird – oder die Diskriminierung und Missachtung der Belange der Palästinenser beim Namen nennt oder ernsthafte Konsequenzen gegen eine Politik fordert, die die Menschenrechte missachtet und ganz klar und unstrittig gegen das Völkerrecht verstößt – im harmlosesten Fall wird man zu einer ungenannten Einheit in den angeblichen 20% der Studie, die ja auch Israel-Kritiker mit einschließt.

     
    Dazu ist zu sagen, dass von Seiten der Linken eben besonders sensibel auf Unterdrückung und Ausgrenzung reagiert wird, das ist ja wesentlicher Bestandteil der politischen Gesinnung – das war auch zu Zeiten des Dritten Reichs so, wo besonders Linke den Nazis zum Opfer fielen und das ist auch heute so – nur werden heute Juden kaum irgendwo unterdrückt – tatsächlich sind sie in vielen Ländern eher eine privelegierte Minderheit – in Deutschland ist das auf jeden Fall so und in Israel werden  seit langer Zeit die Menschenrechte der Palästinenser systematisch und massiv missachtet.
     
    Wieso sollte man sich in der Tat dazu nicht kritisch äußern dürfen (ohne der äußerst ehrverletzenden Beleidigung ‚AntiSemit‘ anheim zu fallen?)
     
    Es ist sehr blauäugig so zu tun, als ob dieser Vorwurf keine Wirkung zeigen würde.
     
    Ein solcher Vorwurf kann ganz schnell dazu führen, dass selbst die steilsten Karrieren von heute auf morgen beendet sind, wie zum Beispiel der Fall Galliano, der wegen seines unsäglichen Gelalles in stockbesoffenem Zustand von heute auf morgen vom gefeierten Modezar, seine Sachen packen musste.
     
    So unsäglich das auch war, Galliano war sturzbesoffen und da sagt man eben mitunter nicht nur ‚veritas‘, sondern auch schlicht und ergreifend Blödsinn und dass Galliano Hitler wirklich toll findet, kann man wohl ausschließen, was übrigens auch eine prominente jüdische Freundin, Eva Green meinte. Wer weiß, wer oder was ihn dazu provoziert haben mag. So unsäglich das auch war, rechtfertigt das das Ende seiner brillianten Karriere? Und würde auf den entsprechenden Vorwurf irgend einer anderen Minderheit in einer vergleichbaren Situation solche Folgen haben?
    Nur zwei gewaltsame Ereignisse  der Menschheitsgeschichte haben es soweit gebracht als politische Währung zu dienen, 9/11 und der Holocaust.
     
    Ich bin froh, dass Deutschland diese Geschichte zu guten Teilen aufgearbeitet hat und lege großen Wert darauf, dass selbstverständlich der Holocaust ausreichend Platz finden muss, im Geschichtsunterricht an den Schulen und in gemeinsamen Gedenken daran, dass sowas nie wieder passieren soll und zwar niemandem, auch andern nicht.
     
    Das Beispiel Galliano verdeutlich allerdings auch, warum die Behauptung, ‚Juden hätten zu viel Einfluss‘ in einer solchen Befragung möglicherweise auch missverständlich beantwortet und ausgewertet werden kann.
     
    Mann kann schon sagen, dass es keine Minderheit gibt, und in diesem Fall ist es alles in allem eine eher erfolgreiche und durchaus einflussreiche Minderheit, die ihre Belange mitunter bis ins letzte und Kleinste teils vehement verfolgt und dabei auf so viel Entgegenkommen stößt und sich dennoch dauernd beklagt (natürlich nicht alle, aber für manche scheint es so eine Art Grundmantra geworden zu sein)
     
    Man darf das nicht verwechseln mit gesamtgesellschaftlichem Einlfuss. Es wäre Unsinn anzunehmen, dass Juden in Deutschland irgendwie einen unverhältnismäßigen Einfluss auf die Politik hätten, aufs ganze betrachtet, anders sieht es in allen Belangen aus, die Israel und Judentum betreffen.
     
    So gut und wünschenswert es ist, dass sich heute Juden in Deutschland wieder wohl fühlen können und natürlich so gleichberechtigt sind, wie jeder sonst (alles andere wäre mir ein Graus), so ärgerlich ist mitunter die Penetranz der Schuldzuweisung in Sachen Israel und AntiSemitismus oder wenn z.Bsp. die Anti-Defamation Leage festgestellt haben will, dass die Oberammergauer Festspiele immer noch antisemitisch seien – dann kann ich nur sagen, man soll sich mal den Film des israelischen Dokumentarfilmers Yoav Shamir ‚Defamation‘ anschauen – um zu sehen, wie diese Organisation arbeitet, denn da bin ich sehr skeptisch und würde ganz gerne auch mal die andere Seite hören, bevor man sowas ungeprüft dann einfach weiter verbreitet. Mir scheint jedenfalls der Regisseur in dieser Frage erst mal glaubwürdiger als die ADL. Weiterhin ist die Beurteilung von Kunst immer so eine Sache, wenn dann die Sachverständigen auch noch wenig kusntsinnige Amerikaner sind, die von der deutschen Kultur und der deutschen Sprache keine Ahnung haben – dann wirds ganz kritisch.
     
    Das führt mitunter wirklich ins Land Absurdistan.
     
    Auch mit Ãœbergriffen insgesamt z.Bsp in Berlin – kann man ja eines konstatieren. Da gibt es nicht wenige Ãœbergriffe von Deutschen, Muslimen oder wem auch immer gegen wen auch immer – aber wenn es einen Juden trifft, dann kann es nichts anderes sein als ‚Antisemitismus‘ – also die zwangsläufige Kosnequenz aus dieser Denke ist, dass Juden sowas niemals passieren dürfte, anders als allen anderen.
     
    Aber das ist nicht realistisch.
     
    Ich bin sicher, dass Muslime und Farbige heute sehr viel mehr Probleme mit Diskriminierungt und Ressentiments haben, als Juden es haben – in dem Zusammenhang stimmen dann über 60 Jahre nach dem Ende des National-Sozialismus mitunter die Proportionen im öffenltichen Diskurs einfach nicht mehr.

    • Jane, es macht ein wenig Mühe, lohnt sich aber: gehen Sie auf die Webseite der Partei „die Linke“. http://www.die-linke.de/index.php?id=55&tx_ttnews[tt_news]=1714&tx_ttnews[backPid]=9&no_cache=1
      Lesen Sie den Artikel von Gysi. Ein Vortrag von ihm zum Thema „Die Haltung der deutschen Linken zu Israel.“ Achten Sie drauf, was er seinen Zuhörern sagen will, die ja ausnahmslos Linke sind. Es ist keine Rede im Parlament, sondern ein Vortrag in der Rosa Luxemburg Stiftung. Gysi wirbt dafür, dass 1) auch Linke Israels Existenzrecht als Deutsche Staatsräson anerkennen, 2) auch Linke die Idee, ein einziger Staat für Palästinenser und Juden ad acta legen, weil dieser Staat für Juden zu Progromen der Muslime führen würde,3) auch Linke aufhören sollten, Israel = imperialitisch zu setzen-4), auch Linke den Antizionismus aufgeben sollten, weil nach Auschwitz es für Juden zum Zionismus = ein eigener, jüd. Staat keine Alternative mehr geben kann. Gysi wirbt dafür, weil all das wofür er wirbt, offenbar unter seinen Zuhörern nicht Allgemeingut ist. In diesem Zusammenhang spricht Gysi auch einen verbrämten, sich hinter dem Antizionismus und Antiimperialismus verbergenden Antisemitismus an. 
      Und nun prüfen Sie bitte auch ihr eigenes Herz: Haben sie Mitgefühl mit einem Palästinenser? Ja, das ist gut. Haben sie dieses Mitgefühl auch mit einer Israelin? Ja? Dann ist es gut. Wenn nicht, dann trifft Gysis verbrämter Antis. auch auf Sie zu. 
      Ich erzähle Ihnen eine Geschichte: Ich sitze in Israel in einem Autobus. Ich weiß nicht Recht, wo ich aussteigen soll. Mir gegenüber eine vielleicht 80 jährige Frau, rotblond, freundliche Augen. Ich frage sie auf Englisch nach der richtigen Station zum Aussteigen. Sie antwortet: sind Sie Deutscher? Ich: Ja. Sie: Wunderbar, endlich kann ich mal wieder Deutsch sprechen…und dann erzählt sie ein wenig aus ihrem Leben. .. das diese Frau, nachdem was sie mitgemacht hat, keinen Sinn mehr hat für Experimente, die ihre Existenz betreffen, und nur ein zionistischer, jüdischer staat ihr die Sicherheit bieten kann, die für Sie und mich, Jane, Alltag ist, dass muss man nicht nur denken, sondern mal mitfühlen. Es leben in Israel heute schon Millionen Araber, die nicht verfolgt werden, die sicherer Leben als z.B. in Syrien, wenn Ahmed aus Ramallah oder Gaza es wollte, er könnte es genauso haben: er muss nur einmal von herzen Jasagen dazu, dass diese alte Dame in einem Telaviver Bus auch das Recht hat, als Jüdin unter Juden in einem jüd. staat zu leben. Ohne wenn und aber.

  102. Wie auch immer, man kann Antisemitismus auch herbeireden. Es gibt ihn ganz sicher, aber nicht in den genannten ausmass.“

    Ich glaube Sie sind einfach zu Jung und zu Naiv und haben zu wenig Kontakt mit Juden aus verschieden Richtungen um das eigentliche Ausmass verstehen zu können.

    Den Satz den Sie da oben geschrieben haben ist ein sehr beliebter Satz bei deutschen.

    Ausserdem hat jede Gruppe seinen Feind, das ist einfach so, die banker werden von 90% gehasst.“

    Ist denn ein Banker schon mal zu Tode Gehetzt worden ???

    im Grund ist wirklich so das sich deutsche Berliner kaum für Israel und auch nicht für Jden und Judentum in Berlin interessieren.“

    Da sagen aber die Besucherzahlen zum Jährlichen Nacht der Synagogen etwas anderes.
    Jedes Jahr kommen Berliner zu der Nacht der Synagogen in die Synagogen aus Interesse am Judentum.
    Berliner Schulklassen besuchen Regelmässig Berliner Synagogen

    berlino wer sich nur für Sekulare Israelis interessiert wird die anderen nie sehen oder kennenlernen.
    Wenn man für eine Sache kein Interesse entwickelt wird man die Sache auch nicht verstehen.

    Und werden Sie erwachsen Sie sind kein Teenager mehr.

  103. @ C.Fried: Die Studie und diejenigen, die sie zusammengestellt haben, betonen immer wieder, dass es sich hierbei nicht um die Ränder (rechts, links usw) handelt, in denen Antisemitismus fest verankert ist. Es geht um die Mitte der Gesellschaft. Zu Antisemitismus von muslimischen Menschen in Deutschland gibt es bislang leider noch wenige Studien.

    @berlino 
    „In Berlin laufen manchmal einige ultrareligiöse Juden hysterisch rum, schreien laut und gestikulieren sich wild, schleudern ihre Schäferlocken durch die Gegend.“

    Nehmen Sie sich die Zeit und denken doch auch mal nur für einen cent nach über das was Sie da schreiben! Unterirdisch!

    …und „Schäferlocken“? Was mag das für ein neumodisches Zeug sein?

    „ist selbst in Israel das tragen einer Kippa nicht so verbreitet.“

    Soso… da spricht ja ein Experte.

    „Es gibt Antisemitismus in Berlin, es gibt auch antisemitische Ãœbergriffe auf jüdische Touristen, bloss es sind eben nie Deutsche die so einen Unfug anstellen sondern eben oft Muslime, von denen gibt es in der stadt eben reichlich.“

    Das genau das eine Fehleinschätzung ist, verdeutlicht die Studie, zudem geht es nicht nur um gewalttätige Übergriffe, sondern um ein antisemitisches Weltbild.

    Auf den rechten Rand zu verweisen oder den Antisemitismus muslimischer Menschen (der sicherlich ein großes Problem darstellt) greift zu kurz und produziert einen blinden Fleck in Bezug auf die Mehrheitsgesellschaft, in der antisemitische Denkmuster immer noch stark verankert sind.

    • Wenn sie schreiend wild rumrennen, mit Schläfenlocken werfend, dabei andere fast über den Haufen laufen, ist das nervend, das hat nichts damit zu tun das sie Juden sind, es ist disoziales Verhalten.

      Ich kenne einfach niemanden der tatsächlich Antisemit ist, bis eben auf Muslime.

      Woher soll auch der heutige deutsche Antisemitismus herkommen?
      Der Leute sind weder groß religiös noch Nazis oder so was.

  104. @efem

    Schreib nicht immer so viel Quatsch. Zugehörigkeit zu irgendwas, ob angeboren oder erworben, sagt nichts über Staatsangehörigkeit aus.“

    Nein, aber über die Volkszugehörigkeit eines Menschen und wenn ich ein Menschen mit Kippa sehe dann ist dieser Mensch mit 100% ger Wahrscheinlichkeit Jude mit welchem Pass in der Tasche spielt für die Antisemiten keine Rolle.

    Und Aussehen oder/und Tragen von Accessoires etc. schon gar nicht, genausowenig wie Benehmen.“

    Kippa Schläfellocken oder eine Kette mit Davidstern sind keine Accessoires.

    Halten Sie den Ehering nach einer Trauung in einer Kirche oder Standesamt auch für ein Asseccoires?

    • Richtig das gilt für Sie ! Ein Mensch mit Kippa ist wahrscheinlich mehr als Jude einzuordnen als ohne Kippa.

      ________________________________________________________________

      Und´? Darf man  dann kein Deutscher sein? Ich verstehe Dich nicht.  

  105. German government-funded EVZ
    Ends Support for „Nakba“ NGO
    Major Victory in Battle to Hold Funders Accountable

    „JERUSALEM – In response to reports that the German government-funded „Remembrance, Responsibility, Future (EVZ)“ Foundation announced it will stop funding the Israeli NGO Zochrot, Prof. Gerald Steinberg, president of NGO Monitor, released the following statement:“
     
    „This is a significant victory in the battle to hold funders accountable for their support of NGOs involved in demonization. Zochrot, a radical Israeli NGO, supports the Palestinian claim to a „Right of Return“ – which has no legal basis and would end the existence of Israel as the Jewish nation-state – endorsed the violent „Free Gaza Flotilla,“ and falsely accused Israel of „ethnic cleansing“ and „forcible displacement and dispossession of the Palestinian people.“
     
    „EVZ’s decision is recognition that such immoral funding is entirely opposed to its declared mission of compensating slave laborers of the Nazi regime. The hate-filled attacks against Israel, which were enabled by EVZ funding, also make a two-state solution based on coexistence more difficult.“
     
    „We urge EVZ and other taxpayer-funded German organizations to undertake a complete and independent examination of their partners, to ensure that these activities are consistent with their missions and do not abuse the language of peace in order to promote hatred and potential violence“
     
    „In October 2011, numerous news stories detailed EVZ funding for German and Arab-Israeli student programs that incited Israel-hatred and „included elements of Holocaust denial.“ In particular, EVZ funds contributed to a program that brought Hajo Meyer, a highly controversial anti-Israel activist, to speak to students.“
     
    For more information on EVZ, see NGO Monitor’s factsheet.

    http://campaign.r20.constantcontact.com/render?llr=rfhybieab&v=001ERobWwfqaaft-AnbcXhUyl21Rfkqr_eXS-BBvut45ITPmXRr5I0D3QTfR9MjNzkj-jN8ZSGLOq0Dx2lOCVT_s3ib34wLniVxfu6qc-v9Dc70yTvmkR10Ml3Rj7EmxOA_skQm8yz7KC5u5bMpU2ka3Q%3D%3D

  106. Die 20% zahl scheint mir leider realistisch:
    Ich selbst beobachte antis. unter
    1) Moslems, die den Deutschen Pass haben, sie zählen zu den Deutschen.
    2) Linken, die sowohl Israels Existenzrecht als Judenstaat nicht schlicht anerkennen als auch immer noch die Geschichte von der jüdisch durchsetzenden Finanzindustrie pflegen.
    3) Rechten, muss nicht Rechtsradikal sein, beginnt schon am rechten Rand von CDU/CSU: Stereotypes Argument: Nun muss mal gut sein. Diese ewige Holocaustaufwärmerei soll doch nur dazu dienen, uns Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Gering einzuschätzen ist m.E. ein prinzipieller rassischer Antisemitismus, wie ihn die Nazis vertraten. Der ist wohl nur noch in ganz braunen Zirkeln zu Hause. Aber dieser Rassismus findet eben Anknüpfungspunkte. Sichtbares Zeichen dafür, dass es Antisemitismus in D. gibt: Die Synagogen in D. werden oft bewacht, jüd. Schulen z.B. auch. Ein Buddhistisches Zentrum z.B. jedoch wird nicht bewacht. Ist da wohl unnötig.

  107. Juden in der Stadt sind säkular und gruppiert, kein Mensch läuft hier mit einer Kippa rum.”


    Das ist nun leider ganz falsch. In Berlin können Sie viele sehen, wenn Sie es denn wollten. Im Übrigen gibt und gab es in Berlin sehr wohl Übergriffe auf Juden und auch auf Israelis.

    • Ja, klar gibt es auch welche mit Kippa, aber eben nicht auf der Strasse.
      Vlt. wann mal in der Oranienburger Straße oder Fasanenstraße, bloss Berlin ist riesig, die Israelis die ich kenne haben nicht mal eine Kippa, wie es ausschaut ist selbst in Israel das tragen einer Kippa nicht so verbreitet.
      Es gibt Antisemitismus in Berlin, es gibt auch antisemitische Übergriffe auf jüdische Touristen, bloss es sind eben nie Deutsche die so einen Unfug anstellen sondern eben oft Muslime, von denen gibt es in der stadt eben reichlich.
      Viele Juden sind einfach nicht religiös, sie müssen ihre jüdische Identität nicht aus den Schriften saugen, sie sind einfach so Juden. Was auch gut so ist.

      In Berlin werden auch täglich Übergriffe auf das BVG Personal begangen, erst gestern haben sie einen erwischt der wem einen Kopf zu kochen abgeschnitten hat.
      Nun müsste man generalisieren um kommt zum schluss, BVG sind eine diskriminierte Minderheit, in Berlin sind sie Menschenfresser.

      http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1891076/Kopf-des-getoeteten-Berliners-lag-im-Topf.html

      Ich glaube da wird auch was herbeigeredet, im Grund ist wirklich so das sich deutsche Berliner kaum für Israel und auch nicht für Jden und Judentum in Berlin interessieren.
      Da überschätzen einige das Interesse gewaltig. Den meisten ist das egal, es ist uninteressant, hat keine Relevanz.

      Wie auch immer, man kann Antisemitismus auch herbeireden. Es gibt ihn ganz sicher, aber nicht in den genannten ausmass.
      Ausserdem hat jede Gruppe seinen Feind, das ist einfach so, die banker werden von 90% gehasst.

  108. @Scytale

    BZ, ich frage Sie noch einmal: Wie kommen Sie zu dem Schluss, ich sei ein Antisemit und Judenhasser?“

    ich hatte bei einigen Artikel den starken Eindruck das Sie es seien. Sehe aber in der letzten Zeit das ich mich geirrt haben und einen Falschen Eindruck von Ihnen hatte. 

    • Ich möchte mich entschuldigen, Ihnen die Satisfaktionsfähigkeit abgesprochen zu haben. Sollte ich meinerseits ehrabschneidend mit Ihnen umgesprungen sein, stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung. 
       
      Derlei Bezeichnungen sind eine grobe Beleidigung und sollten mit Bedacht benutzt werden. Zugegebenermaßen gibt es sicher den einen oder anderen antisemitischen Kommentator bzw. lassen es manche Kommentatoren an Feingefühl gegenüber nationalen und religiösen Befindlichkeiten vermissen. Was letzteres angeht bin ich sicher keine Ausnahme und bei den hitzigen Debatten die hier geführt werden ist es schwierig, den richtigen Ton zu treffen, wenn man zu Ironie neigt. Zu ersterem werde ich keine Namen sagen, denn durch Bloßstellung wird niemand zu einem besseren Menschen. Das sehe ich erst seit kurzem so.
       
      Ich glaube meine Frage ist berechtigt, wo wir denn die Grenze zwischen Antisemitismus und Israelkritik ziehen. Häufig geht beides Hand in Hand, das steht außer Frage, ist der Staat Israel sowohl mit dem Judentum als Religion als auch als Volk untrennbar verbunden. Mit anderen Worten bedeutet dies das ein Antisemit immer etwas gegen Israel haben wird, aber wie unterscheidet man Kritik aus dieser Ecke gegenüber einer möglicherweise berechtigten Kritik an der Politik des Staates Israel? Sehen Sie, Ihr Land ist eine Demokratie mit all ihren Vorzügen und Fehlern, und es ist leicht nur die negativen Aspekte hervorzuheben. Ãœberblicken Sie einmal die Artikel der Sparte Israel/Nahost im laufenden Monat. Ohne mir selbst die Mühe machen zu wollen finden Sie über 95% aller Kommentare bei Themen, die mit Gewalt, Rassismus, Krieg etc… zu tuen haben, Themen also, die in der westlichen Gesellschaft negativ belegt sind. Forschungserfolge, Beweise für ein funktionierendes Sozialleben, Artikel über ein friedliches Nebeneinander der Religionen und andere positive Dinge scheinen nicht nur den Israelkritikern nicht der Schreibe wert zu sein. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Antisemitismus und der gehäuften Anzahl an Leserbriefen bei HaGalil-Berichten, die von mir aus in freudschem Sinne den Thanatos stärker als den Eros betonen?
       
      Ich stelle diese Fragen nicht nur an Sie, sondern rufe generell auf, sich diesen, meinen Ãœberlegungen zu stellen. Und unter uns wir kennen doch alle die Antwort auf Ihre Frage: Woran erkennt man Deutsche an Spaniens Stränden ? – An der schamlosen Zurschaustellung unserer gewaltigen, primären und sekundären Geschlechtsmerkmale! Vergesst, was euch eure Liebchen nachts ins Ohr flüstern. Größe macht doch einen Unterschied…

  109. @berlino

    Sie verstehen nicht, Israel ist ziemlich weit weg, Juden in der Stadt sind säkular und gruppiert, kein Mensch läuft hier mit einer Kippa rum.“

    nur weil Sie keine sehen heisst das nicht das es keine Juden in Berlin gibt die Kippa tragen in der Öffentlichkeit.

    Vor einem halben Jahr wurde ein 14 Jähriger Jüdischer Junge in Berlin Prenzlauer Berg von einem deutschen Mann geschlagen. Warum ? Der Junge trug eine Kippa war auch zu lesen hier auf Hagalil.

    • In Berlin gibt es ganz allgemein die Tendenz das Religionen sich nicht zu weit in den öffentlichen Raum zu begeben haben.
      Man versteht unter Religionsfreiheit das man frei von Religiösen Doktrinen und Symbolen leben kann. Religionen sind privater Spass und gehören auch ins private.

      Was meinen Sie was die christlichen Nonnen erzählen können wenn sie in Ordentracht durch die Stadt wandeln? Nur verkneifen sie sich das jetzt.

      Natürlich ist das unmöglich wenn einer einen Jungen schlägt, vlt. war der Schläger nicht ganz dicht.
      Ich denke nicht das der Schläger ein Antisemit war, im PBerg gibt es sowas gar nicht. War dann wohl Rykestrasse?
      In Berlin laufen manchmal einige ultrareligiöse Juden hysterisch rum, schreien laut und gestikulieren sich wild, schleudern ihre Schäferlocken durch die Gegend.
      Sie tauchen in Horden auf und rennen andere um.
      Sowas kommt nicht gut an. Man empfindet das als Belästigung.

      Wie auch immer. Juden und Israelis die ich kenne lieben Berlin, das heisst nicht das man nicht aufpassen muss, es ist eine Großstadt, und es gibt eben auch Gewalt und Kriminalität.

  110. Wenn ich mich recht entsinne, gab und gibt es Leute, die immer wieder diese Dinge seit Jahrzehnten relativieren, verharmlosen usw. und z.B. Heitmeyer Studien (Dies ist ja jetzt eine andere Studie!) als nicht so wirklich fundiert hinstellen.

    Ich sage 20% ist die Untergrenze, d.h. es gibt meiner Einschätzung nach bestimmte Regionen wo aus der 20 auch mal schnell eine 60+ wird.

      

  111.  
    “Richtigen Antisemitismus habe ich bisher nicht wahrgenommen.”
    „liegt vieleicht daran das sie ein deutscher sind und als deutscher auch wahrgenommen werden.“
     
    @fm: Berlino schreibt, richtigen Antisemitismus bisher nicht wahrgenommen zu haben, BZ antwortet, dass das durchaus daran liegen könnte, dass er, berlino, Deutscher ist und als solcher auch wahrgenommen wird.
     
    Abgesehen davon, dass unklar bleibt, was unter „richtigem Antisemitismus“ zu verstehen wäre, ist das Missverständnis offenkundig: berlino schreibt, Antisemitismus in seiner Umgebung nicht wahrzunehmen, BZ meint zu lesen, er, berlino, kann in Berlin Antisemitismus nicht erfahren, nicht verspüren, und meint, logisch, dies könne durchaus daran liegen, dass er, berlino, Deutscher ist und als solcher von seinem Umfeld auch wahrgenommen wird, als Nichtjude also, dem herrschenden  Antisemitismus nicht ausgesetzt wäre.
     
    Es geht im Kern um „wahrnehmen“ vs. „am eigenen Leib verspüren“, weiss auch nicht, aber als gutes Beispiel dazu, fällt mir jetzt unwillkürlich Ramona Ambs‘ Satire mit dem Adventskalender ein, …
     
    Tatsache ist, dass nach dem Sieg der Alliierten der Antisemitismus nicht mitbesiegt und verschwunden war, sondern bloß mit Tabus belegt sich andere, subtil unaufällige Artikulationsformen suchen musste – bekannt als der sogenannte sekundäre Antisemitismus, also: das antijüdische Ressentiment hat sich, trotz und wegen Ausschwitz ungebrochen, bildungsunabhängig und quer durch alle Bevölkerungsschichten und politische Lager selbstverständlich erhalten. Unsere Alltagssprache, auch die vieler Medien, ist stark durchsetzt von Antisemitismen, und wenn man aufmerksam zuhört, kann man diese durchaus wahrnehmen, empfinden.
     
     
     
     
     

    • Nee, Jim, es geht mir darum, dass Leute auch hier immer wieder den Fehler machen, deutsch gleichzusetzen mit nichtjüdisch und jüdisch mit nichtdeutsch. Bei Braun und Co. war das tragende Staatsräson, aber spätestens seit dem 8.5.1945 ist es Geschichte. Anscheinend aber fühlt sich diese antisemitische Denke noch sauwohl in manchem Hirn.

    •  
      Was Du meinst, ist mir schon klar, fm, aber es gilt auch zu akzeptieren, dass es abseits dieser antisemitischen Denke auch andere Sichten gibt, zur Erläuterung:
       
      Katja Behrens -  Von Symbiose war einmal die Rede
       
      „Sie wissen vermutlich, dass Reich-Ranicki allgemein als »Literaturpapst« bezeichnet wird. Dagegen hat er sich meines Wissens nie gewehrt, aber er, der in Berlin aufgewachsen ist und seit 1958 wieder in Deutschland lebt, wehrt sich vehement dagegen, als Deutscher betrachtet zu werden:
      »Sie können in mir keinen Deutschen sehen. Ich bin kein Deutscher. Machen Sie keinen Deutschen aus mir. Ich bin ein Bürger der Bundesrepublik. Selbstverständlich und gern. Mir gefällt dieser Staat, trotz allem. Ich bin ein deutscher Literaturkritiker, ich schreibe in deutscher Sprache, ich gehöre zur deutschen Literatur und Kultur, aber ich bin kein Deutscher und werde es nie werden.«
      Ein anderer großer Literaturkritiker, Hans Mayer, äußert sich weniger temperamentvoll, aber noch skeptischer:
      »Empfinde ich mich als Deutscher, nachdem so viel geschehen ist? Geblieben ist die Skepsis gegenüber allen Möglichkeiten der vollständigen Emanzipation von Juden auf deutschem Boden. Es gibt kaum mehr Juden in diesem Lande, und die Generation der glühenden Gefolgsleute ihres Führers stirbt demnächst aus. Dennoch gibt es abermals Nazis unter der jungen Generation. Man schmäht die jüdischen Toten; die deutschen Richter sind bemüht, der Partei neuer Nazis die Legalität zu bestätigen. Noch gibt es ein bisschen Wohlstand. Wie aber, wenn wirklich die Krise eintritt und eine neue Verblendung? Wie es dann zugehen könnte, dafür gibt es viele Beispiele in der jüdischen Geschichte und auch in der deutschen.«
      Das kennt jeder Jude in Deutschland, dieses Sich-über-die-Eisdecke-Bewegen und die Frage: Wird sie halten?“
       
      Du verstehst, wovon die Rede ist.
       

       
       
       

    • @ Jim
      .
      Ranicki:
      .
      „»Sie können in mir keinen Deutschen sehen. Ich bin kein Deutscher. Machen Sie keinen Deutschen aus mir. Ich bin ein Bürger der Bundesrepublik.“
      .
      Bubis:
      .
      „Ein jüdischer Deutscher ist ein Bürger der Bundesrepublik Deutschland mit denselben Rechten und Pflichten wie jeder andere Deutsche.“
      .
      Wikipedia:
      .
      „Die Meinungsfreiheit wurde bereits 1789 in Art. 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich als eines der kostbarsten Rechte des Menschen (frz.: un des droits le plus précieux de l’homme) bezeichnet.“

    • @ Jim
      .
      Oben schreibst du:
      .
      „Somit dürfte es klar sein, BZ hat nichts anderes behauptet!“
      .
      So? Was meint Udosefrioth dazu?
      .
      „Baruch… denk mal nach! Das würde bedeuten man kann kein Deutscher jüdischen Glaubens sein. Schon mal von den Nürnberger Rassegesetzen gehört?“
      .
      Eng mit diesen „Rassegesetzen“ gekoppelt war das „Reichsbürgergesetz“. Wikipedia schreibt dazu:
      .
      „Mit der „Zwölften Verordnung zum Reichsbürgergesetz“ wurden eine deutsche „Staatsangehörigkeit auf Widerruf“ und ein Rechtsstatus „Schutzangehöriger des Deutschen Reiches“ eingeführt. Ein Schutzangehöriger konnte kein Staatsangehöriger sein. „Zigeuner“ und Juden … … konnten weder Staatsangehörige noch Schutzangehörige sein.

    •  
      Nochmal: BZ hat nichts Gegenteiliges behauptet!
      Denke, BZ hat sich, diesbezüglich, zu keinem Zeitpunkt unkorrekt geäußert, hat in der Folge auch noch seine Sicht der Dinge ausreichend und nachvollziehbar dargestellt, Ihr Beide, also Du und udo, seid diesbezüglich auf dem falschen Dampfer. Dein Vorwurf beruht auf einem Missverständnis.
       
       

  112. @efem

    Wie bitte? Die Zeiten, in denen wahrheitsleugnend deutsch und jüdisch als einander ausschließende Rasse-Eigenschaften (deutsch = ‘arisch’, jüdisch = ‘semitisch’) behauptet wurde, sind vorbei. Sätze wie der in ” ” gesetzte spiegeln Nazi-Träume.
    .
    Erst nachdenken, dann schreiben.“

    Richtig das gilt für Sie ! Ein Mensch mit Kippa ist wahrscheinlich mehr als Jude einzuordnen als ohne Kippa.
    Ein Mensch mit Kette und Davidstern ist wahrscheinlich eher ein Jude als deutscher

    Ein Mensch mit Schläfellocken und Schwarzen Hut wird eher als Jude eingestuft als deutscher.

    Oder wollen sie mir erzählen die deutschen tragen alle Kippa Ketten mit Davidstern und Schläfellocken ?

    Und das sind übrigens keine Rasseeigenschaften das Tragen einer Kippa Davidstern oder Schläfellocken sonder Merkmale einer Volkszugehörigkeit.

    Woran erkennt man deutsche an Spaniens Stränden ?

    Erst Nachdenken dann schreiben Efem

    • Schreib nicht immer so viel Quatsch. Zugehörigkeit zu irgendwas, ob angeboren oder erworben, sagt nichts über Staatsangehörigkeit aus. Und Aussehen oder/und Tragen von Accessoires etc. schon gar nicht, genausowenig wie Benehmen.

  113. @berlino

    Sie kennen Berlin nicht. Kann ein heisses Pflaster sein.
    Kein Mensch fährt mit na Kippa UBahn, und wenn gibt es Probleme, aber eben eher mit Muslimen denn Deutschen.“   Habe ich andere Erfahrungen

    hatte ich aber auch schon geschrieben das ich in Berlin aufgewachsen bin und Berlin sehr gut kenne bis heute.

    Bei Ihnen wäre das anders, sie erklären die Welt ja über die Thora, auch wieso
    Juden Übermenschen und den anderen moralisch überlegen sind, auch durch die Schriften.
    Da könnte dann passieren das einen der Kragen platzt und sie eine verpasst bekommen.“

    den Satz schreibe ich mal ihren 21 Jahren gut weil Sie es nicht besser wissen können weil Sie eben erst 2 Jahre sind.

    Sie sind auf einer Jüdischen Internetseite und nicht auf einer deutschen. Auf einer Jüdischen Internetseite muss man damit rechen auf Juden zu treffen.
    Auf einer deutschen eben nicht und dort schreibe ich auch nicht.
    Also was Beschweren Sie sich das Sie auf einer Jüdischen Internetseite Worte der Torah lesen von einem Juden?

    Das wäre ja so als ob Sie in eine Synagoge gehen und sich darüber Beschweren das es dort Juden gibt. 

    Wenn Ihnen das zuviel ist auf einer Jüdischen Internetseite warum schreiben Sie dann hier?

    Und nicht vergessen ich kenne Berlin sehr gut und zwar beide Teile .

  114. Tschuldigung, noch eins. Ich bin sogar der Meinung, daß Frau Merkel alleine wegen der „Begünstigung“ und dem „Decken“ dieser Kreise sofort zurücktreten sollte !

  115. Justice,  Tatsache ist, kein deutscher oder französischer Politiker einer Regierungspartei oder demokratischer Opposition leugnet die NS-Verbrechen, in keinem französischen oder deutschen TV werden Juden beschuldigt Ritualmorde durchzuführen.
    Ist ja auch klar, daß kein Politiker heute  mehr offen antisemitische Meinungen öffentlich vertritt. Hier in Deutschland brodelt das im Verborgenen. Was dann zutage tritt ist z.B. daß die Holocaust Opfer von der Bundesregierung bis heute nicht richtig entschädigt wurden, und in der deutschen Wirtschaft absolut keine Reue besteht, höchstens zu Marketingzwecken zwecks Verkauf von Gütern im Export. Dieses ganze Trauergerede ist doch gar nicht echt von denen. Ich persönlich lebe in dem Land, in dem Dr. Hans Filbinger Ministerpräsident war, und in dem sich das „berühmte“ Weikersheim befindet (Rommel war im Ländle Bürgermeister, General Rommel ein Held). Das hier wirklich „mörderische“ Kreise walten, noch heute, kann man sich da ja wohl vorstellen. Hier Jude zu sein, kann durchaus heute noch tödlich sein, vor allen Dingen, wenn man „kritisch“ ist. Was ich meine ist also der hintergündige, versteckte Antisemitismus, und zugleich den überall waltenden Geschichtsrevisionismus und die Impertinenz der Konzern Bosse, die darauf warteten, dass alle Opfer gestorben sind, um nicht zu entschädigen. Hier ist ja die Familie Quandt ein herausragendes Beispiel (BMW, Multimilliardäre, keine Opferentschädigung). Die Opfer kämpfen noch heute um Rente und werden billigst abgespeist. Also das Verhalten der deutschen Wirtschaft ist doch gelebter Antisemitismus der dann sogar noch die Opfer verhöhnt. Und jetzt zeigen sie mir irgendeinen deutschen Großkonzern, der freiwillig bereit gewesen war, die Schuld anzuerkennen ? Ich kenne keinen einzigen. Vornherum macht man dann gute Miene, die Trauermaskierung wird aufgesetzt. Alles Heuchelei. Da gibt es in Arabien bessere Strömungen, die sich gerade entfalten. Schlecht ist hier aber, dass noch immer ungestraft gemordet werden kann (Menschenrechte sind keinen Pfiifferling wert in Arabien), was natürlich in Deutschland nun nicht mehr ohne weiteres geschehen kann.

  116. Neue Studie über Antisemitismus

    „Antisemitische Einstellungen sind in der deutschen Gesellschaft immer noch verankert: Zu diesem Ergebnis kommt ein Expertenkreis im Auftrag des Bundestages. Etwa 20 Prozent der Deutschen sind demnach „latent antisemitisch“. Die übrigen 80 Prozent will man beim nächsten Mal befragen – wahrscheinlich wird sich aber ohnehin bestätigen, daß solche Studienergebnisse in der Regel von Juden manipuliert sind, nicht wahr?“


    Aber mal Spaß beiseite… Hier in diesem Forum ist eine Frage immanent wichtig: Wie trennen wir Israelkritik von Antisemitismus? Schauen wir uns doch einmal folgende Diskussion an: http://test.hagalil.com/2012/01/12/rassismus/

    Ein zugegebermaßen schwacher Artikel über Rassismus innerhalb der jüdischen Gemeinde Israels weitet sich ab dem dritten Post, vielleicht sogar dem ersten, zu einer verbalen Schlammschlacht aus, die nichts, aber auch wirklich gar nichts, mit dem ursprünglichen Artikel zu tuen hat. Warum fällt es manchen so schwer beim Thema zu bleiben?
     
    Selbst ich darf mich als „Antisemit und Judenhasser“ beschimpfen lassen, weil ich Gewalt gegen Rechtsextreme auf politischen Veranstaltungen billige, ja sogar gutheiße. http://test.hagalil.com/2011/11/14/doener-morde/comment-page-1/#comment-27152
    BZ, ich frage Sie noch einmal: Wie kommen Sie zu dem Schluss, ich sei ein Antisemit und Judenhasser?

  117. LOL
    Sie kennen Berlin nicht. Kann ein heisses Pflaster sein.
    Kein Mensch fährt mit na Kippa UBahn, und wenn gibt es Probleme, aber eben eher mit Muslimen denn Deutschen.

    Sie verstehen nicht, Israel ist ziemlich weit weg, Juden in der Stadt sind säkular und gruppiert, kein Mensch läuft hier mit einer Kippa rum.
    Im übrigen ist die große Frage wieso dann soviele Jungisraelis und Jungjuden durch die Stadt toben.
    In Berlin spielt Antisemitismus für den Einzelnen der in Innenstadt lebt keine Rolle.
    Eher gegenteiliges ist der Fall, die Gutmenschen gutmenscheln und rücken den Israelis auf die Pelle, im besten Fall ignoriert man das.
    So blöde wie es klingt. Im Grunde interessiert das keinen „Arsch“ ob wer Jude ist oder nicht.
    Bei Ihnen wäre das anders, sie erklären die Welt ja über die Thora, auch wieso
    Juden Übermenschen und den anderen moralisch überlegen sind, auch durch die Schriften.
    Da könnte dann passieren das einen der Kragen platzt und sie eine verpasst bekommen.
    Aber das wäre dann personifizierter Antisemitismus der sich nur auf Sie bezieht.

    Die Leute sind eher homo- oder islamophob denn antisemtisch.

  118. @berlino

    Man kann die NPD nicht verbieten, die Partei steht ja nur für ein bestimmten politisches Spektrum. Ein Verbot führt dazu das sich Nationale und Nationalsozialisten usw. in den Untergrund zurückziehen und der Staatsschutz aussen vor bleibt.“

    der Verfassungsschutz hat doch V-Leute die doch jetzt schon im Untergrund leben bei NPD wo wäre denn da der Unterschied?

    Richtigen Antisemitismus habe ich bisher nicht wahrgenommen.“

    liegt vieleicht daran das sie ein deutscher sind und als deutscher auch wahrgenommen werden.

    berlino dann häng Dir doch mal eine Kette mit Davidstern um den Hals oder eine Kippa auf den Kopf und fahre 14 Tage U-Bahn und Bus in Berlin und dann sprechen wir uns nochmal.

    Wer sich als Jude zu erkennen gibt erfährt auch Antisemitismus und Judenfeindlichkeit weil er als Jude wahrgenommen wird.

    • „liegt vieleicht daran das sie ein deutscher sind und als deutscher auch wahrgenommen werden.“
      .
      Wie bitte? Die Zeiten, in denen wahrheitsleugnend deutsch und jüdisch als einander ausschließende Rasse-Eigenschaften (deutsch = ‚arisch‘, jüdisch = ’semitisch‘) behauptet wurde, sind vorbei. Sätze wie der in “ “ gesetzte spiegeln Nazi-Träume.
      .
      Erst nachdenken, dann schreiben.

    • Erst nachdenken, dann schreiben.
       
      Sag ich doch seit Jahren efem.

      Baruch… denk mal nach! Das würde bedeuten man kann kein Deutscher jüdischen
      Glaubens sein. Schon mal von den Nürnberger Rassegesetzen gehört?   

  119. Finde die Aussage, dass Muslime weniger antisemitisch sein sollen als die christlichen europäer ignorant. selbst in den nichtarabischen islamischen staaten ist „jude“ ein schimpfwort, beispiel türkei, beispiel aserbaidschan, so auch in ägypten oder jordanien.
    hier ein artikel zu aserbaidschan und israel
    Acht Blickwinkel – Aserbaidschan
     
    Der türkisch-israelische Konflikt
     
     
    http://madlens-blog.blogspot.com/2012/01/acht-blickwinkel-aserbaidschan.html
     
     

  120. Man kann die NPD nicht verbieten, die Partei steht ja nur für ein bestimmten politisches Spektrum. Ein Verbot führt dazu das sich Nationale und Nationalsozialisten usw. in den Untergrund zurückziehen und der Staatsschutz aussen vor bleibt.

    Bei den genannten Zahlen zum Antisemitismus bin ich immer sehr vorsichtig.
    Was es bei deutschstämmigen Deutschen gibt ist eine überzogene Israelkritik, wo viele Israel mit Forderungen überschütten wie es sich verhalten sollte zum Nahost Konflikt.
    Richtigen Antisemitismus habe ich bisher nicht wahrgenommen.
    Was auch einen einfachen Grund hat. So viele Juden gibt es gar nicht in Deutschland.
    Und wenn leben sie punktuell, wie in Berlin.

    Bei den zahlenaangaben bin ich auch immer misstrauisch. Ohne den Mikrozensus sagt das kaum was aus.

    Für Berlin lauten die Zahlen so:
    > 60% aller schweren Straftaten in Berlin, sie meinen schwere Körperverletzung und Raub usw, werden von Deutschen, in der Gruppe männliche Personen unter 25 Jahre ausgeübt.
    Im Mikrozensus liest es sich dann so:
    >80% aller schweren Straftaten, wieder Raub & Körperverletzung usw., in der Schwerpunktgruppe männliche Personen unter 25 Jahre, werden von Tätern verübt mit einen Migrationshintergrund.
    Die Zahlen passen nicht, erscheinen widersprüchlich.
    Erklärung ist, dass 60-70 % der Araber und Muslime in Berlin bereits die deutsche Staatsangehörigkeit haben und als Deutsche gelten.

    Es gibt ganz sicher auch bei Deutsche sowas wie latenten Antisemitismus, aber Israel ist weit und die Zahl der in Berlin lebenden Juden klein.

  121. Justice,  Tatsache ist, kein deutscher oder französischer Politiker einer Regierungspartei oder demokratischer Opposition leugnet die NS-Verbrechen, in keinem französischen oder deutschen TV werden Juden beschuldigt Ritualmorde durchzuführen. Das aber geschieht in arabischen Ländern und in der Türkei (wo allerdings auch Shoah morgen im öffentlich-rechtlichen gezeigt werden soll)
    Also Antisemitismus ist main stream in der arabischen Welt.
    Und in Italien ist auch nicht alles paletti.
    http://heplev.wordpress.com/2012/01/23/antiisraelische-italiener-missbrauchen-die-erinnerung-an-den-holocaust/
     
     

  122. Der Antisemitismus ist meiner Meinung nach in Deutschland und Frankreich (FN) größer als in Arabien.“

    Das ist aber sehr Diplomatisch und sehr zurückhaltend geschrieben.

    Stimmt das sind die Ursprungsländer und gewisse Kreise in diesen Ländern wollen das bis heute auch nicht ändern.
    Ein bischen Anti Israel und Anti Jüdisch ist gewollt und Politisches Kallkül denn Kultur will ja nicht mit alter Tradition brechen die man sich über tausend Jahre schwer erarbeitet hat.

    Teile des Europäischen Establishment und Medien fördern und steuern den Judenhass in der Arabischen Welt.
     

    • „Ein bischen Anti Israel und Anti Jüdisch ist gewollt und Politisches Kallkül“
      .
      Wo? In Absurdistan?

  123. Anders gelesen heißt das, dass bei 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland Antisemitismus keine Chance hat.
    .
    1980 kam die „Sinusstudie“ heraus:

    http://de.wikipedia.org/wiki/SINUS-Studie_zum_Rechtsextremismus ,
    .
    die 13 Prozent der Deutschen ein „geschlossenes rechtsextremes Weltbild“ bescheinigte, was ja ohne den Stützpfeiler Antisemitismus nicht existenzfähig ist. Dennoch, das am Rande, sind solche Erhebungen mit Vorsicht zu lesen: zu keiner Zeit schafften es rechtsexreme Parteien, in den Bundestag zu kommen. Anscheinend sind nicht mal 5 Prozent der Rechtsextremen in der Lage, ein simples Kreuz zu malen – oder warum lassen sie die Vertreter ihrer Gesinnung so schmählich im Stich, bei 13 Prozent Bevölkerungsanteil?
    .
    Hinzugekommen und die damals 13 % erhöht haben dürfte bei etwas anderer und differenzierterer Fragestellung u.a. die muslimische Komponente, soweit deren VertreterInnen sich von der antiisraelisch/antijüdischen Propaganda ihrer Herkunftsländer beeinflussen lassen.
    .
    Der braune Sumpf ist noch längst nicht trockengelegt, was sicherlich auch damnit zusammenhängt, dass offenkundig nazistisch orientierte Parteien nicht mehr (wir waren da schon mal weiter, nämlich bei der SRP) verboten werden.
    .
    Der Bericht, den Dieter Graumann nur umreißt, ist gut aufgefächert und lesenswert. Er „läutet nicht die Alarmglocken“, macht aber deutlich, dass der Kampf gegen diese spezielle Form des Rassismus und gegen Rassismus überhaupt weitergeführt werden muss, besonders auch von den – meinungsbildenden – Medien, denen die Verfasser eine entscheidende Rolle dabei zuordnen.
    .
    Und dann gibts ja auch noch die Antifa :-), seit 1932…
    .
    http://schwarze.katze.dk/bilder/fotos/05050615.jpg

  124. Aus eigenen Erfahrungen weis ich, dass sich in Deutschland, leider aber auch in Frankreich und anderen Ländern, antisemitische Strömungen größer sind, als ich jemals dachte. Hier wurde ich auch schon sehr oft als Jude beschimpft und es wurden hunderte von Scheinhinrichtungen auf der Straße mit simuliertem Erschiessen durch Nachahmen von Schüssen mit Böllern. Man spürt auch wenn amn unter den Leuten ist, daß da ein unglaublicher, tatsächlich ans dritte Reich erinnernder Hass ist. Ich muss auch leider sagen, daß sich in Deutschland, sofern meine Interviews stimmen, unzählige Migranten aus allen Ländern sammeln, die eine Bewunderung für Hitler, und antisemitisch sind, sofern man von den eigenen Erfahrungen statischtische Bewertungen ableiten kann. Und wie das ist, bespuckt und bedroht zu werden und als Jude beschimpft zu werden, habe ich auch oft genug erlebt. Ist ein Teil meiner Lebenserfahrung. Was aber wirklich schön zu sehen ist, daß der Antisemitismus in den Arabischen Regionen, also im Ausland, oder zum Beispiel in Italien und Griechenland sehr zurückgegangen ist. Die traditionellen antisemitischen Strömungen haben durch Aufklärung abgenommen und Israel ist ein potentieller Handelspartner, der viel Vorteile in der arabischen Welt bringen kann. Diese toleranten Strömungen verdanken wir auch Frankreich (ohne FN) mit Stefan Hessel, der im Kern durch das humanistische Denken Toleranz entstehen lässt. Der Antisemitismus ist meiner Meinung nach in Deutschland und Frankreich (FN) größer als in Arabien.

  125. Benjamin Netanyahu – בנימין נתניהו

    זאת התמונה שעליה דיברתי בכנסת – שתפו אותה בדפים שלכם.
    לפני 6 שנים, ביום הזיכרון הבינלאומי הראשון לשואה, טסו מטוסי חיל האוויר של ישראל מעל מחנה המוות אושוויץ-בירקנאו. כשעברו מעל המחנה אמרו הטייסים בקשר: ‚בשמי מחנות הזוועה קמנו מאפר מיליוני הקורבנות, נושאים את זעקתם האילמת, מצדיעים לגבורתם ומבטיחים להיות מגן לעם היהודי ולארצו – ישראל‘. התמונה הזאת של מטוסים ישראלים, של צבא ×”×’× ×” לישראל, מעל השער של …בירקנאו, אומרת הכל. יש אמירה לפיה תמונה אחת שווה אלף מילים, אבל לפעמים תמונה אחת שווה מיליוני מילים, מיליוני קולות של ששת המיליונים שנספו וששת המיליונים שחיים היום בישראל ומיליוני יהודים אחרים ברחבי העולם. התמונה הזאת מתמצתת את השינוי הגדול שחל בתולדות עמנו. מהיותנו עם חסר ישע אל מול אויבנו והפיכתנו לעם שמגן על עצמו.
    צילום: דו“צ

     

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