Raketenangriffe auf Südisrael

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Die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen nehmen wieder an Intensität zu…

Nachdem palästinensische Terroristen bereits am Sonntag von dort zwei Raketen in den Süden Israels abgefeuert hatten, schlugen auch heute Morgen wieder zwei Kassams im Kreis Sha’ar Hanegev ein. Sie landeten auf offenem Gelände und verursachten weder Sach- noch gar Personenschaden.

Neben dem gestrigen Raketenangriff kam es auch noch zu einem Zwischenfall nahe dem Sicherheitszaun. Dabei wurden drei Palästinenser getötet, als die israelische Armee eine Gruppe bewaffneter Terroristen, die sich dem Zaun näherten, mit Artilleriefeuer beschoss.

Der Direktor von Israels Allgemeiner Sicherheitsbehörde (SHABAK), Yuval Diskin, warnte unterdessen vor erhöhter Terroraktivität bei jeglichem Fortschritt der israelisch-palästinensischen Friedensgespräche.

Yedioth Ahronot, 13.09.10

5 Kommentare

  1. @Olaf
     
    Denke bitte mal darüber nach, selbst wenn Israel schmerzliche Zugeständnisse macht, selbst wenn Abbas zustimmt – wird auch Hamas zustimmen? Welche Legitimität hat eigentlich Abbas? Erwartest du von Israel, einen Vertrag mit schmerzlichen Zugeständnissen zu unterschreiben wenn absolut klar ist, daß die palästinensische Seite ihn nicht ratifizieren wird?
     

  2. An virgil:
    Das klingt bei Dir ja schon fast so, als ob Obama der Boss der Hamas ist. Wenn Du ihn nicht magst, dann sag es doch klarer was Dich an ihm so stört. Die Terrorangriffe der Hamas hier textlich mit Obama in Verbindung zu bringen ist billig. Die Angriffe gab es unter Bush auch schon und was hat Bush erreicht?  Zieh doch selbst gegen den Iran in den Kampf! Dann hast Du uns überzeugt! Schau Dir aber vorher noch die Erfolge der US-Army im Irak und Afghanistan an.
    Wann schlägt hier eigentlich die Stimmung gegen all diejenigen noch um, die zu Obamas Gesprächen reisen?
    Es gibt eben Gruppen, denen jegliche Einigung gegen den Strich geht. Da gehört nicht nur die Hamas dazu.
    Dank an die Herren Netanjahu und Abbas, dass sie den Mut zu direkten Gesprächen gefunden haben!
    Viele Grüße
    Olaf
     
     

  3. Das war wie bei den vorherigen und den vergangenen sogenannten Friedensgesprächen zu erwarten. Die Hamas will keinen Frieden. Ich frage mich eigentlich immer öfter, wieso man überhaupt diese Charade unter dem Vorsitz des US-Präsidenten noch weiter führt.
    Das tragische und verwerfliche daran wäre nur, dass insbesondere die Europäer mit ihren tendenziell linken und palästinenserfreundlichen Gazetten, wie im Fall der Free-Gaza-Flottille, Israel dafür die Schuld in Schuhe schieben würden.
    Leider wird man von dem aktuell amtierende US-Präsidenten keine klare pro-israelische Haltung erwarten können. Abwarten, taktieren und den Drahtziehern in Theran durch Verschleppung noch mehr Zeit für ihr A-Waffenprogramm dadurch zu ermöglichen, bis man vor vollendeten Tatsachen steht. Ex-General Mc Chystal war sich darüber schon im Klaren…
     

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