Netanyahu trifft Papandreou

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Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag in Jerusalem seinen griechischen Amtskollegen Giorgios Andrea Papandreou getroffen. In seiner Begrüßungsansprache wies er auf den historischen Rang dieses Staatsbesuchs hin…

„Wir versuchen noch immer herauszufinden, ob dies der erste offizielle Besuch eines griechischen Ministerpräsidenten in Israel ist. Ganz sicher ist es der erste offizielle Besuch seit vielen Jahrzehnten, und ich freue mich sehr, Sie heute hier zu begrüßen.“

Netanyahu nahm auch kurz zum gegenwärtigen Stand des Friedensprozesses mit den Palästinensern Stellung: „Ich weiß, dass Sie heute Präsident [Mahmoud Abbas] sehen werden, und wir haben über unser Engagement und unsere Bereitschaft für direkte Friedensverhandlungen besprochen – nicht um zu verhandeln, sondern um die Fertigstellung eines historischen Friedensabkommens zu suchen. Sie haben Ihre Bereitschaft geäußert, uns bei diesem Bemühen zu unterstützen, und ich begrüße das und danke Ihnen dafür. Ich glaube, wenn beide Seiten bereit für Kompromisse sind, wenn beide Seite zur Beendigung des Konflikts bereit sind, dann ist ein historisches Abkommen möglich. Es gibt viele Skeptiker; ich bin keiner von ihnen, und ich weiß, Sie sind keiner von ihnen.“

Die vollständige Ansprache aus dem Amt des Ministerpräsidenten, 22.07.10…

1 Kommentar

  1. Wieso werden diese Menschen nicht in die arabischen Staaten ringsherum integriert? Es sind doch Araber, Muslime, Sunniten.  Faustpfand gegenüber Israel seitens der Araber bezüglich Rückkehrrecht und Flüchtlingsstatus und dadurch die Nichtanerkennung des Staates Israel als Ganzes, somit eine Situation schaffen, die zwangsläufig auf eine militärische Auseinnandersetzung hinausläuft, die die völlige Vertreibung der Unterlegenen Seite zur Folge hat?
    Israel hat die Kriege gewonnen, die um dieses Land geführt worden sind. Punkt.
    Ich persönlich finde, dass Israel seinen Siedlungsbau nicht stoppen sollte. Israel ist dabei Fakten zu schaffen, und das muss Israel auch. Eingerahmt von Feinden, braucht es eine vitale und fruchtbare Bevölkerung. Völkermord und Vertreibung hat diesem Volk lange genug zugesetzt. Eine Schande wie die Araber und weite Teile  der muslimischen Welt, sich gegenüber den Juden und dem Staat Israel positionieren.
    Wider besseren Wissens, behaupten viele Muslime, den Holocaust hätte es nie gegeben, und Hitler hätte Recht gehabt. Welch Widerspruch in sich. Welch Logik.
    Verkennen aber folgende Wahrscheinlichkeit: Wäre Hitler nicht gewesen, wäre es nicht zur Shoa gekommen, dadurch wäre wahrscheinlich kein jüdischer Staat so gefördert worden; dass die zionistische Bewegung Herzls lange vor Hitler und seinem Rassenwahn aktiv war, ist mir bewusst.
    Aber sie (die Araber und zu viele Muslime) sagen immernoch, Hitler hatte recht……
    🙁
    Inan

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