Antisemitischer „Kommunisten-Rap“ aus Gütersloh

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Der Rapper „Makss Damage“ aus Gütersloh, der sich selbst als kommunistischen Musiker bezeichnet, hat Anfang des Jahres ein weiteres Album veröffentlicht. „Makssismuss 2010“ heißt die neue Platte, deren menschenverachtender Inhalt vor allem im Internet Jugendliche erreicht. Dem zuständigen Staatsschutz war der Hass-Rapper bislang „nicht bekannt“, sie werde nun jedoch die strafrechtliche Relevanz prüfen…

Von Tobias Korn, indi-rex v. 19.04.2010

„Ich leite Giftgas in Siedlungen, die jüdisch sind“, stellt sich der Rapper in dem Song „Arabisches Geld“ vor. Sein neues Album strotzt nur so vor antijüdischen und israelfeindlichen Passagen. Doch auch in vorher veröffentlichten Liedern, die der Musiker über seine Website zum kostenlosen Download anbietet, wird unverhohlen zu Hass und Gewalt gegenüber „Antikommunisten“, Israelis, „Bonzen“ und Polizisten aufgerufen.

Auf die meisten seiner „Feinde“ – darunter sowohl Politiker, Anarchisten, „Antideutsche“, Stalin- und Lenin-Kritiker –, so der Hip-Hopper, der unter dem Namen „Makss Damage“ insgesamt drei Platten veröffentlicht, warte das Gulag. Für den Publizisten Henryk M. Broder und Helmut Kohl, die beide seiner Auffassung nach „verlogene Islamophobe“ seien, fordert er die Todesstrafe in dem Song „Lange noch kein Nazischwein“.

Stalin-Kult und Israel-Hass

Insgesamt sind 18 Titel auf dem neuen Album, dessen Aufmachung offenbar an die Terror-Gruppe „Rote Armee Fraktion“ erinnern soll. Eine besondere Rolle in der Musik spielen antisemitische Verschwörungstheorien. Israel und die USA werden von dem Gütersloher dämonisiert, der 11. September 2001 wird als von der US-Regierung inszeniert dargestellt. Einhergehend mit einer Heroisierung Stalins und Lenins wittert er hinter den „Großkapitalisten“ eine verschworene Gemeinschaft, die er vernichten möchte.

Die Website des Hass-Rappers war zwischenzeitlich nicht mehr erreichbar. Seit Ende März betreibt er jedoch eine neue Internetseite. Ein Impressum ist auch dort nicht zu finden. In einem Eintrag wird „gescherzt“: „Übrigens: Das neue MaKss Damage Mixtape ‚MaKssismus 2010’ enthält folgende Extras: 100% mehr Sexismus pur, 100% mehr Gewalt und Zerstörungswut, 200% mehr Antisemitismus.“ Auf einem Bild wird ein Affe abgebildet, der eine israelische Flagge hält. Titel: „Antideutscher Hurensohn“.

Konzert bei der SDAJ

Mindestens einen Live-Auftritt hatte der offenbar als Solo-„Künstler“ arbeitende Stalinist bereits: Beim Sommercamp der „Sozialistischen Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ) in Ostwestfalen-Lippe in Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh) stand er im August des vergangenen Jahres auf dem Programm. Unterstützt wurde das Camp unter anderem von der DKP.

„Aufgrund des jetzigen Trubels um den Rapper“ möchte die örtliche SDAJ „vorher erstmal gerne informiert werden was so geschrieben werden soll“, heißt es von dem Ansprechpartner der Gruppierung auf eine indi-rex-Anfrage. Den Namen beziehungsweise Kontaktdaten zu „Makss Damage“ wollte man nicht herausgeben.

Nach heftiger Kritik an dem geplanten Auftritt von „Makss Damage“ auf einem Konzert in Berlin-Kreuzberg im zurückliegenden Jahr wurde der umstrittene Musiker ausgeladen.

Der Leiter des Staatsschutzes in Bielefeld, Rudolf Frühling, teilt auf Nachfrage mit, dass sich seine Behörde bislang nicht mit „Makss Damage“ befasst hat. Nach der Anfrage von indi-rex will die Polizei die Inhalte der Songs jetzt jedoch genau unter die Lupe nehmen. „Sollten sich strafbare Inhalte ergeben, werden die notwendigen Maßnahmen ergriffen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet“, erklärt Frühling. Textzeilen wie „Lasst den Davidstern brennen, lasst den Zionismus untergehen“ lassen jedoch eindeutig erkennen, welches Gedankengut der Rapper verbreitet.

67 Kommentare

  1. …so da schießen also wieder sich subjektiv links generierende mit nationalistischen irrationalitäten auf wehrlose linkstouristen. das mal was richtiges gesagt wird, ist noch kein beweis, dass auf diesen blog nicht doch nur kleinbürger ihre welt verklären. menschen die ihre identitäten mit staaten verbinden, werden übrigens auch als nationalisten bezeichet (zionisten sind bürgerliche nationalisten). klassenstandpunkt haben bedeutet, die welt nicht nach sog. völkerinteressen einteilen, sondern klasseninteressen wahrnehmen und handeln. also ist alles gerede von israel, einfach bürgerlicher quatsch. affimationen wie jüdisch oder deutsch, verschleiern nur ausbeutungsstrukturen. wer karriere im bürgerlichen mainstream machen will denkt so, wer aber eine welt selbstbestimmter subjekte anstrebt, redet über produktionsverhältnisse, produktivkräfte und so`n kram.

    Für den Kommunismus, Schluss mit den kleinbürgerlichen Illusionen von guten und bösen Nationen. Gegen jede Nation überall. Hoch die antinationale Solidarität!

    PS: …leider werdet ihr es wieder nicht verstehen, da ihr adorno, marx und lenin wie eine bibel lest…

  2. Gita Sahgal’s dispute with Amnesty International puts human rights group in the dock

    It has been a strange, disorientating and upsetting few months for Gita Sahgal. The former head of Amnesty International’s gender unit was suspended in February after a very public and acrimonious dispute with her bosses. Two weeks ago she left it altogether. Her departure was provoked, according to a statement by Amnesty, by „irreconcilable differences“.

    The row – over Amnesty’s links with Islamist pressure groups – has led to a succession of negative headlines for a body unused to such bad publicity. According to Sahgal, the affair was symptomatic of an organisation that has lost its moral bearings and risks alienating whole swathes of liberal sympathisers.

    In her first newspaper interview since leaving the charity altogether, Sahgal delivers a withering critique of her former employers, describing the modern Amnesty’s leadership as suffering from „ideological bankruptcy“ and“misogyny“. Although Amnesty is still one of the best known advocates of women’s rights in the world, Sahgal told the Observer that an „atmosphere of terror“ prevailed inside the organisation in which debate is suppressed and staff are cowed into accepting the prevailing line.

    http://www.guardian.co.uk/world/2010/apr/25/gita-sahgal-amnesty-international

  3. Daß was ich von Ihnen hier gelesen habe, reicht mir, um zu wissen, daß man Sie nur ignorieren kann.

    Finkelstein ist darüber hinaus ein bekannter und bekennender Hisbollah-Sympathisant.

    Hisbollah ist eine von dem iranischen Mullahregime finanzierte, antisemitische Terrororganisation. Es geht dabei nicht nur um den gegen Israel gerichteten Vernichtungsantisemitismus, den man in dem Hisbollah-Propagandasender Al-Manar jeden Tag erleben kann. Es geht auch um ganz „traditionellen“ Antisemitismus. Ãœber Al-Manar wurde eine Verfilmung der auch von Adolf Hitler geschätzten antisemitischen Hetzschrift „Die Protokolle der Weisen von Zion“ gesendet. In dem Film wird eine Szene geschildert, die auch in Videokassetten an Berliner Schulen verbreitet wurde. Darin werden Juden – nicht Israelis – gezeigt, die einem nichtjüdischen Kind die Kehle durchschneiden. Der Film zeigt den Blutstrahl, der in einer Schale aufgefangen wird, um das Blut für rituelle Zwecke zu verwenden.

    Diese bekannte antisemitische Judenmordagitation der Hisbollah muss sich der Hisbollah-Sympathisant Finkelstein zurechnen lassen. Und das gilt in gewissem Umfang auch für diejenigen, die mit Finkelstein sympathisieren. Auf Unkenntnis des Sachverhalts können sich jedenfalls Iris Hefets und Ines Pohl
    nicht berufen.

    http://www.perlentaucher.de/artikel/6194.html

  4. @crumar

    „@Dirk und @willow Ich habe ein Problem mit einer Aussage wie “In Deutschland würden Nazis die Gesellschaft bestimmen”.“

    Habe ich das irgendwo behauptet!?

    Ich habe lediglich erwähnt, daß diese sog. „neuen Historiker“ nur unter Israelfeinden unumstritten sind 😉 – ansonsten werden die recht kontrovers beurteilt, auch und gerade in Israel. Haben sie auch Bücher gelesen, in denen die „neuen Historiker“ etwas kritischer betrachtet werden?

    Da sie ja offensichtlich mit dem Lesen kein Problem haben empfehle ich zu diesem Thema -würde hier den Rahmen sprengen- von Yaacov Lozowick das Buch „Israels Existenzkampf“. Gibt es bei der Bundeszentrale für politische Bildung für 4 Euro „Handling und Porto“. Sollte eigentlich auch und gerade für Israelkritiker zu den Grundlagen gehören.

    Lediglich Finkelstein-Fans sollten um dieses Buch einen Bogen machen…

  5. Daß was ich von Ihnen hier gelesen habe, reicht mir, um zu wissen, daß man Sie nur ignorieren kann. Schönen Tag noch.

  6. Seufz.
    Ich habe elementare Probleme mit eurer Debattenkultur (an der Stelle verallgemeinere ich).

    Beispiel:

    @mezujan Du zitierst eine Behauptung eines Posters (mehrdad) auf eine Aussage, die ich nie getätigt habe, UM in den Raum zu stellen, ich sei ein Troll.

    Du wirst keinen Post finden, in dem ich mich positiv auf Stalin
    bezogen habe, oder gar gemeint habe „er sei ein feiner Kerl“.
    Die Absicht dieser Vorgehensweise ist, die falsche Behauptung so oft zu wiederholen, bis irgendetwas hängen bleibt.

    Das ist der Mechanismus von Propaganda.

    Finkelstein (ein „begnadeter“ Polemiker) würde jetzt noch ein Zitat von Göbbels einflechten, um dich so richtig auf die Palme zu bringen.

    Habe ich aber kein Interesse daran.

    @Dirk und @willow Ich habe ein Problem mit einer Aussage wie „In Deutschland würden Nazis die Gesellschaft bestimmen“.

    1. Haben Nazis die deutsche Gesellschaft definitiv bestimmt zwischen 33-45.
    2. Müssten wir fragen, was „bestimmen“ für die Zeit nach 45 bedeutet.
    Wenn wir uns fragen, was eigentlich Funktionseliten sind und dann fragen, wer in welcher Position nach 45 bedeutender Funktionsträger in der deutschen Gesellschaft war und welche Vergangenheit er hatte, kommen wir vielleicht zu einer Antwort.
    3. Geht man diesen Weg nicht und schaut einfach nur auf Wahlergebnisse einer bestimmten Partei (bspw. der NPD), dann kommt man zu anderen Ergebnissen.
    4. Man kann es sich auch ganz einfach machen, keine Fragen stellen und Goldhagen zitieren. 😉

    Damit will ich sagen: Wenn du so eine These hast, dann solltest du sie angemessen belegen und beweisen können.
    Wenn ich diese These kritisiere und deine Schlüsse für unangemessen halte, dann solltest du die Kritik auch vertragen können.

    Damit mal zu Morris: Alles, was er getan hat, war, fein säuberlich frei gegebene israelische Dokumente zu untersuchen.
    Dabei hat einige Mythen der „alten“ Historiker zerlegt.
    Genauer gesagt hat er beweisen können, dass die von ihnen fabrizierten Aussagen mit der Realität nicht zu tun hatten.
    Die alten Historiker produzierten eine politisch nützliche Interpretation der Vergangenheit, aber eben eine falsche.

    Das ist die Arbeitsweise eines Historikers auf der Suche nach der historischen Wahrheit.

    Wenn du ihn kritisieren willst, kritisiere seinen Umgang mit den Quellen, sein Thesen, sein Schlüsse.

    Aber aus seiner Vorgehensweise einen „Feind Israels“ zu machen ist grotesk.
    Dann wären wir wieder auf der Stufe, dass wir über die Feindschaft Galileis in Sachen katholischer Kirche reden.

    Zu deiner Frage, warum es diese Vorgehensweise der Kritik nicht auch flächendeckend auf palästinensischer Seite gibt, kann ich dir eine rationale Erklärung in Form von Fragen geben.

    Wo sollen denn die Dokumente des palästinesischen Staates herkommen?
    Wo ist die palästinesische Universität?
    Wo ist die historische Abteilung in einer solchen Universität?

    Das meine ich nicht als Vorwurf, sondern dir sollte damit vor Augen geführt werden, dass es für die Bearbeitung solcher Fragestellung objektive Voraussetzungen und Ressorcen zur Verfügung stehen müssen, die eben auf der „anderen“ Seite ganz einfach nicht existent sind.

    Gruß, C.

  7. „Und ich raffe teilweise nicht, was das Problem ist.
    Benny Morris These zum Beispiel, dass die Palästinenser 1948 im Rahmen einer ethnischen Säuberung vertrieben wurden ist doch komplett mainstream.“

    Vielleicht ist diese Ansicht unter den Besuchern von Palästinaportal & Co. Mainstream – ansonsten werden die Abhandlungen dieser „neuen Historiker“ durchaus überwiegend kritisch gesehen…

    Es ist aber nicht wirklich neu, daß sich Israelfeinde ihre Argumente bei Morris, Pappe, Sand oder eben gleich beim Finkelstein holen. Deren Kernthesen sich zwar recht einfach widerlegen, passen aber zum verzerrten Bild von Israel als einem Unrechtsstaat.

    Ãœbrigens, wer jemals auf der Seite von Finkelstein war, dürfte keinerlei Zweifel mehr darüber haben, ob Antisemit oder nicht. Gib einfach mal bei google „carlos latuff finkelstein“ ein – inzwische hat der feine Herr zwar einiges gelöscht, aber der googlecache vergisst nicht so schnell…

  8. Ein Beispiel zur Verdeutlichung der Reaktion auf Deine Texte:
    Zur Untermauerung der These, in Deutschland würden Nazis die Gesellschaft bestimmen, zitieren internationale Kommentatoren ausschließlich Äußerungen aus rechtsradikalen Kreisen.
    Ist somit irgend ein Beweis erbracht? Wäre eine daraus resultierende scharfe Kritik an Deutschland für Dich akzeptabel?
    In dem Du Finkelstein als Kronzeugen benannt hast, erregten sich viele User aus meiner Sicht völlig zurecht darüber.
    So, wie Du in keine Ecke gestellt werden möchtest, verbitten sich hier andere die gleiche Form der ungerechtfertigten Behandlung durch Dich.
    Deine Argumentationskette, wonach mehrere gleich lautende Äußerungen verschiedener Kritiker als Beweis für Deine Behauptung sind, hinkt also gewaltig.
    Etwas irritieren sollte Dich beispielsweise der Umstand, das es allein Kritiker aus Israel sind, die sich kontrovers bis provokativ mit dem Thema beschäftigen.
    Ähnlich lautende Veröffentlichungen aus palästinensischen Kreisen gibt es nicht, obwohl genügend Gründe dafür sprechen würden.
    Ich könnte viele Gründe anführen, Deine Sichtweise zu überdenken, aber als ersten kleinen Denkanstoß will ich es damit erst einmal belassen.

  9. „einfach ignorieren den troll. jemand, der stalin für einen feinen kerl hält, tickt ohnehin nicht richtig. “

    Dito.

  10. @Dirk Iiiich fahre auf Finkelstein ab?

    Lies doch mal meinen Beitrag, in dem ich mich beschwere, dass ellenlange Antworten kamen zum Thema Finkelstein, der in meinem OP als Name einmal im Rahmen von drei Zeilen gefallen war.
    Ich habe mich explizit beschwert, dass dann der Rest meines Textes unter den Tisch gefallen ist.

    Ich kann nur nicht akzeptieren, dass Finkelstein das Label „Antisemit“ erhält für seine Bücher.
    Die Bücher sind gut geschrieben, inhaltlich natürlich Knaller mit Vergleichen, die ich für bewusst polemisch und deshalb (!) falsch halte, aber er hat einen sehr guten Anmerkungsapparat mit einer sauberen Aufstellung seiner Quellen.
    Seine Schlüsse sind nachvollziehbar – teilen musst du die nicht.

    Und ich raffe teilweise nicht, was das Problem ist.
    Benny Morris These zum Beispiel, dass die Palästinenser 1948 im Rahmen einer ethnischen Säuberung vertrieben wurden ist doch komplett mainstream.

    Und den wirst du mögen! Er sagte in einem Interview mit Haaretz:
    „Ben Gurion hatte recht. Wenn er nicht getan hätte, was er getan hat, wäre kein jüdischer Staat entstanden. […] Ich glaube nicht, dass die 1948er Vertreibungen Kriegsverbrechen waren. Man kann kein Omelett machen, ohne Eier zu zerbrechen. Man muss sich die Hände dreckig machen.“ Quelle: Wikipedia zu Morris

    Na bitte!

    Und auch der streitet sich höchst produktiv mit Finkelstein.
    Wenn also ein lupenrein Pro-Israel Historiker aus Israel kein Problem mit Finkelstein hat, wieso hast DU dann eins?

    Gruß, C.

  11. @crumar
    warum fährst Du eigentlich so auf Finkelstein ab? Seine mehr als krude Position als Beweis gegen Juden (Neusprech Zionisten) heran zu ziehen ist eben so wirr wie die Annahme, die pure Existenz deutsche Nazis wäre der Beweis dafür, das Deutschland ein faschistischer Staat sei.
    Jede Gesellschaft hat bekanntlich einen verbrieften Anspruch auf 20 Prozent Deppen und folgerichtig steht es auch Dir frei, Deine Meinung zu äußern-ganz unabhängig davon, ob Du Dich zu den 20 oder den 80 Prozent zählst. Darüber entscheiden die anderen User…..
    Zum Abschluss noch ein Tipp.
    Auf der Webseite:
    http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/02/17/rosa-luxemburg-stiftung-beugt-sich-ziofaschistischem-druck/
    solltest Du eigentlich viel besser aufgehoben sein. Im Gegensatz zu hier wirst Du Dir dort mit Sicherheit kein Wiederspruch zu Deinen ganz speziellen Sichtweisen einhandeln.

  12. einfach ignorieren den troll. jemand, der stalin für einen feinen kerl hält, tickt ohnehin nicht richtig. nationalSOZIALISten, die hitler verehren, würde ja auch kein mensch ernst nehmen.

  13. „Hingegen ist der von Yael gelieferte Artikel ÃœBER das Interview NACHWEISLICH eine Fälschung.“

    Sie bezichtigen also Herrn Karl Pfeifer, der auch für Hagalil schreibt, einer Lüge? Auf soviel Chuzpe muss man erst einmal kommen.
    Aber wer die steinbergrecherche nötig hat…

    -Ende-

  14. Kööööööööööööööööstlich!
    Diese Vorgehensweise ist ja ein echter rofl.

    1. Mir wird ein Link um die Ohren geschlagen, der „beweisen“ soll, dass Finkelstein antisemitisch ist.

    2. Dieser referiert wiederum auf einen Artikel, der auf ein Interview referiert, dies aber nie wörtlich, sondern nur komplett selektiv zitiert. Um ihn als Antisemiten zu diffamieren.

    3. Das echte Interview ist einfach zu finden, wenn man „Falter“, „Finkelstein“, „Interview“ bei einer Suchmaschine namens Google eingibt.

    4. In dem ECHTEN Interview stehen aber NACHWEISBAR komplett andere Aussagen und die auch noch in einem ganz anderen Kontext.

    5. Wenn ich dann den Link poste, ist nicht der Sachverhalt, die Entlarvung einer billigen Lüge, sondern der Link selbst ein Thema.

    6. Eeeeeendlos wird referiert, warum die Stelle, wo ich das Interview gefunden habe unglaubwürdig ist. Eine satte Nebelgranate, denn es ging um das Interview im FALTER.

    7. Ein Beweis, wonach in dem mitgelieferten Link das Interview selbst verfälscht dargestellt wurde wird natürlich nicht geliefert.
    Exakt DAS würde aber die Quelle unglaubwürdig machen.

    8. Hingegen ist der von Yael gelieferte Artikel ÜBER das Interview NACHWEISLICH eine Fälschung.

    9. Was also als Begründung zur Charakterisierung von Finkelstein herangezogen wird ist nachweislich GELOGEN.

    10. Um über diesen Sachverhalt nicht reden zu müssen, kommen nun Nebelgranaten und lustige (nicht wirklich kreative) Beschimpfungen meiner Person als „Witzfigur“ und „Depp“.

    Die Moderatoren achten hier sehr auf die Netiquette, muss man schon sagen.
    Sacht ma, ihr könnt durch nicht ernsthaft in euren Verlautbarungen – die übrigens selten eine eigene Meinung darstellen, sondern zu 95% einfach nur willkürliche Zitate – eine Lüge und Halbwahrheit auf die nächste stapeln?!

    Ich meine, wenn ihr groß seid und im Berufsleben steht, wie soll das denn gehen?
    Ihr könnt doch nicht alle in einer Marketing Abteilung oder als Regierungssprecher arbeiten!
    Und im echten Leben werden Beleidigungen juristisch geahndet.

    Na ja, vielleicht kommt diese Einsicht ja irgendwann…

    Schönen Gruß, C.

  15. Was ist denn das denn schon wieder für eine Witzfigur (Crumar)? Sind hier nur solche dummen Spezies unterwegs? Es muß sich um eine Seuche hier handeln.

  16. Velinkung der Steinbergrecherche, der beste Witz des Abends. Lassen Sie es crumar, es kann nur noch peinlicher werden.
    Wenn Sie in diesen trüben Quellen wandeln, von denen jeder weiß, dass diese rechtsextremistisch sind, sind Sie disqualifiziert. Ich kann nämlich Menschen nicht ausstehen, die solche widerlichen Quellen benutzen und ernst nehmen sowieso nicht. Ersparen Sie mir in Zukunft Ihre Ergüsse, Ihre widerwärtigen Unterstellungen (Die Araber teilen sich also z.B. in “ungebildete Massen” und “gebildete Antisemiten”?! Hach, dieser Araber!) und das penetrante duzen.

    Alan Poseners Kolumne: SteinbergRecherche – dumm, borniert, undifferenziert, antisemitisch

    Zunächst einmal muss man festhalten, dass Herr Steinberg zu jenen Leuten gehört, die man – wie etwa Gudi „die Ziege“ Eussner – unter „Who the fuck is…?“ ablegen muss.

    Doch just for the record: Ich bin nicht Jude, schon gar nicht ein „bekennender“ Jude. Wäre Herr Steinberg nicht der strohdoofe Antisemit, der er offenbar ist, wüsste er das auch. Und dass Juden nichts „bekennen“, im Gegensatz zu Christen – einschließlich jener christlichen Häretiker, die man „Muslime” nennt: das müsste sich eigentlich herumgesprochen haben. Aber über Juden schreiben mit Vorliebe Leute, die von Juden und vom Judentum gar keine Ahnung haben: siehe auf der anderen Seite des Neurosenspektrums Clemens „der antideutsche Antisemitenschnüffler“ Heni.

    http://hiram7.wordpress.com/2009/09/11/alan-poseners-kolumne-steinbergrecherche-dumm-borniert-undifferenziert-antisemitisch/

    Der in Großbritannien lebende Musiker Gilad Atzmon, dessen Texte von „Semit“, „Steinberg-Recherche“, „Erhard Arendt“, von der faschistischen „Eisernen Krone“ sowie dem Holocaust leugnenden „Radio Islam“ publiziert oder gepriesen werden, ist Lieblingsautor linker und rechter Antisemiten. Auch einige palästinensische und pro-palästinensische Websites sind bereit, ihn als „jüdischen“ Kronzeugen zu nennen. So eröffnete die Wiener Antiimperialistischen Koordination (AIK) vor einem Jahr eine Kampagne, um die Hamas von der EU-Terrorliste zu nehmen…

    Von Karl Pfeifer

    http://test.hagalil.com/2010/04/04/atzmon/

    Sie tun mir wirklich leid. Adios.

    -Ende-

  17. Die Araber teilen sich also z.B. in “ungebildete Massen” und “gebildete Antisemiten”?! Hach, dieser Araber!

    Sie haben schwer einen an der Waffel. Sie sind nicht einmal in der Lage auf Texte einzugehen, suggerieren dort Dinge hinein, auf die kein normaler Mensch kommen würde.
    Steinbergrecherche ist im Ãœbrigen eine Naziseiten, das Sie die auch noch verlinken, ist die Peinlichkeit in Person und eine Entlarvung Ihres geistigen Zustands.
    Geh ins Bett und penne weiter.

    „mit ein wenig selbstkritischer Ãœberprüfung solltest Du Dich in dem Artikel wieder finden…“

    Dirk, der findet nicht mal ein Korn, wenn es vor seiner Nase liegt.

  18. Amnesty International – Not a Reliable Source By: Steven Plaut
    FrontPageMagazine.com | Monday, June 02, 2003

    Amnesty International (AI) represents itself as a human rights watchdog organization that likes to style itself „the world’s largest private human rights organization.“ Up to a point, it is. It has done valuable work in many countries on behalf of human rights and has shown light upon abuses of those rights in many a dark corner of the world. But Amnesty International has never restricted itself to protection of civil rights. It has long been a highly politicized organization that has ties with and identifies with the political agenda of the left. In particular, it has vehement anti-American and anti-Israel political biases. This leftist orientation has resulted in AI acting less and less as a human rights watchdog, and more and more as an anti-American and anti-Israel pit bull.

    AI earned a Nobel Prize for its campaigns on behalf of human rights in 1977. To AI’s credit it has taken some politically incorrect positions. It has denounced Iranian persecution of Jews and has issued reports about the dismal state of human rights in Arab countries. It has spoken out against anti-Jewish attacks in a variety of countries. It has repeatedly criticized human rights abuse by the PLO directed against ARABS, including attacking the PLO’s infringement of the rights of free speech and free press, has denounced PLO executions of “collaborators” and Palestinian “prisoners of conscience.“ AI earned the badge of honor of being publicly attacked by the spokesman for the PLO, Saeb Erekat, because Amnesty criticized the Palestinian Authority’s claim that it cannot prevent attacks because its security forces have been severely damaged by repeated Israeli air strikes and demolitions. AI responded to this nonsense by saying, „This does not diminish its obligation to take concrete measures to prevent attacks, to conduct thorough and impartial investigations and to bring those responsible to justice.“ Last year for the first time Amnesty denounced Palestinian atrocities committed against Jews „crimes against humanity under international law.“ It was better late than never.

    Unfortunately, while recently discovering that Palestinian terrorism constitutes the abuse of human rights of its victims, Amnesty has remained reticent about the fact that it is the PLO itself and not simply the Hamas, Jihad and similar Islamist groups, that are responsible for terrorist atrocities. In recent years the bulk of Palestinian terror, including many suicide bombings, were perpetrated by members of the Fat’h, Al-Aqsa ‘Martyrs,’ and the Tanzim, all PLO factions under the direct personal command and control of Arafat himself. Amnesty pretends that some amorphous unnamed organizations are conducting Palestinian terror, not the PLO. While AI is willing to denounce PLO violations of the rights of Arabs, it is all but silent about PLO terrorism and atrocities committed against Jews. While acknowledging that Palestinian terrorists (but not the PLO) have targeted Israeli children, Amnesty maintains “balance” by insisting that Israel also intentionally targets children, a bit like arguing in the same breath that Nazi German and the Allies in 1944 both killed people. AI has never quite come out with a clear defense of the right of Israel to protect the human right of its children not to be blown to bits by the PLO.

    […]

    http://97.74.65.51/readArticle.aspx?ARTID=17918

    Rights Watchdog, Lost in the Mideast

    AS the founder of Human Rights Watch, its active chairman for 20 years and now founding chairman emeritus, I must do something that I never anticipated: I must publicly join the group’s critics. Human Rights Watch had as its original mission to pry open closed societies, advocate basic freedoms and support dissenters. But recently it has been issuing reports on the Israeli-Arab conflict that are helping those who wish to turn Israel into a pariah state.

    At Human Rights Watch, we always recognized that open, democratic societies have faults and commit abuses. But we saw that they have the ability to correct them — through vigorous public debate, an adversarial press and many other mechanisms that encourage reform.

    That is why we sought to draw a sharp line between the democratic and nondemocratic worlds, in an effort to create clarity in human rights. We wanted to prevent the Soviet Union and its followers from playing a moral equivalence game with the West and to encourage liberalization by drawing attention to dissidents like Andrei Sakharov, Natan Sharansky and those in the Soviet gulag — and the millions in China’s laogai, or labor camps.

    When I stepped aside in 1998, Human Rights Watch was active in 70 countries, most of them closed societies. Now the organization, with increasing frequency, casts aside its important distinction between open and closed societies.

    Nowhere is this more evident than in its work in the Middle East. The region is populated by authoritarian regimes with appalling human rights records. Yet in recent years Human Rights Watch has written far more condemnations of Israel for violations of international law than of any other country in the region.

    Robert L. Bernstein, the former president and chief executive of Random House, was the chairman of Human Rights Watch from 1978 to 1998.

    http://www.nytimes.com/2009/10/20/opinion/20bernstein.html?_r=1

    Top Human Rights Group Blasted for ‘Defensive Jihad’ Comments

    A simmering dispute over collaboration between Amnesty International and a former Guantanamo Bay detainee with Taliban sympathies has heated up after a senior Amnesty official argued that “defensive jihad” is not antithetical to human rights.

    A trio of South Asian women’s rights campaigners expressed dismay at the prospect that Amnesty International would not unequivocally condemn the “defensive jihad” concept.

    http://www.cnsnews.com/news/article/63765

  19. @Yael Wenn ich eine Sache überhaupt nicht leiden kann, dann sind das Lügen, die dann auch noch leicht zu entlarven sind.

    Der Link zum Interview von Finkelstein im „falter“ war ja kinderleicht aufzutreiben.

    http://www.steinbergrecherche.com/asfinkelstein.htm

    Und wollen wir mal Punkt für Punkt die Aussagen, die dort WIRKLICH stehen mit denen vergleichen, von denen du behauptest, sie stünden dort?

    Ist das bei dir normal?

    Ich finde das Forum hier zum größten teil chronisch wirklichkeitsverleugnend.

    Natürlich schießt der zitierte Text von Michal in seiner völligen Verdrehtheit, der Selbstbeweihräucherung und sinnfreien Präsentation von Rassismus und Marketinggeschawafel den Bock ab.

    Die Araber teilen sich also z.B. in „ungebildete Massen“ und „gebildete Antisemiten“?! Hach, dieser Araber!

    Und die Arbeitsdefinition zum Antisemitismus!!!!

    Geilomat!

    Du hast nur „vergessen“ zu zitieren, dass das ein Beispiel ist, hinter dem steht „could include“.

    Und so richtig „entgangen“ ist dir dann der Satz: „However, criticism of Israel similar to that leveled against any other country cannot be regarded as antisemitic.“

    Aber wieso vollständig zitieren, wenn es der Sache nützt…
    Na ja.

    Gruß, C.

  20. „Und das allein über drei Jahre lang bis Ausbruch der Bombardierung.!

    Lüge:

    Die ersten Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel wurden am 16. April 2001 abgefeuert. Der Gazastreifen wurde seit Juni 2007, als Hamas gegen die Fatah putschte, abgeriegelt.
    Informieren Sie sich doch gründlicher, Sie haben es hier nicht mit Deppen zu tun, die keine Ahnung haben.

    „Die immer wieder herangezogenen Raketenbeschüsse Israels forderten in acht Jahren 15 Menschenopfer.
    In den zwei Wochen des Gaza Bombardements starben 1400 Palästinenser.
    Das ist ein kill ratio von annähernd 1:100.“

    Ist das eigentlich ein deutsches Hobby, Tote gegeneinander auszuspielen. Und natürlich waren das alles KEINE Hamasverbrecher. Menschen wie Sie wissen genau, daß es nur Zufall, die israelische Vorsorge (Bunker), die schlechte Zielsetzung der Rakaten ist, die nicht mehr Todesopfer fordern. Seid ihr Deutschen erst zu frieden, wenn es tausende von jüdischen Opfern gibt?

    „Ich denke mir, dass die israelische Regierung es sicherlich lieber sehen würde, wenn Palästinenser einfach so untergehen. Gar keine Frage.“

    Gar keine Frage: Sie spinnen sich völlig was zusammen. Herr schmeiß Hirn vom Himmel.

  21. @Yael GEILE CHUZPE!

    Ich habe mir erlaubt, deinen Bericht im Folgenden mal so zu zitieren, dass die Wahrheit wenigstens sichtbar wird.
    Du zitierst:

    „Während in den jüdischen Siedlungen das kostbare Nass in Schwimmbädern und üppigen Gartenanlagen vergeudet werde, müssten sich die Palästinenser in einigen ländlichen Gebieten mit kaum mehr als 20 Litern pro Tag und Person begnügen. Die Zahlen mögen stimmen – aber wichtige Informationen werden einfach unterschlagen. Zum Beispiel, dass rund die Hälfte des Wassers von palästinensischen Wasserdieben abgezweigt wird.“

    Die bösen Diebe klauen also von ihren 20 Litern die Hälfte!
    Wir halten mal fest, dass die Palästinenser 20 Liter pro Tag und Person erhalten nach dem Bericht der Zeitung.

    Verschwiegen wird der Fakt, dass 200.000 Palästinenser GAR KEIN fließendes Wasser haben.
    Teilweise verbietet die israelische Armee sogar Regenwasser zu sammeln.

    Und um mal einen Vergleich zu tätigen: In Israel stehen pro Kopf und Tag 300 Liter Wasser für Israelis zur Verfügung.
    Das ist satt das 15 fache!

    Nur komisch, dass genau das nicht in deiner Zeitung steht, gelle?!

    Zu der peinlichen Kritik der Menschenrechtsorganisationen habe ich oben bereits geschrieben:

    „(..) wenn (…) das nicht israelisch genug ist, dann nehmt z.B.:

    – BTselem
    – Rabbis for Human Rights
    – The Association of Israeli Palestinian Physicians for Human Rights
    – The Public Commitee against torture in Isreal

    Und alle sagen nahezu exakt genau das selbe.“

    Es soll nämlich suggeriert werden, als gäbe es KEINE israelischen Menschenrechtsorganisationen.
    Das ist selbstredend gelogen.

    Und die Angriffe gegen Finkelstein und Chomsky langweilen mich inzwischen.

    Seit Finkelstein Joan Peters als Lügnerin entlarvt und Dershovitz vor laufenden Kameras (democracy now) einen Trickbetrüger (fraud) genannt hat (und das auch noch fundiert in seinem Buch beweisen konnte) läuft eine Kampagne gegen ihn.
    Natürlich hat er auch noch dem Establishment ans Bein gepißt mit dem Buch „Holocaust Industrie“.
    Man kann jetzt über seine Motive streiten, aber die Argumentationen sind jedenfalls stichhaltig und nachvollziehbar.
    Dass nun besonders Dershovitz einen „djihad“ (Chomsky) gegen ihn starten würde war ziemlich klar, denn er hat ihn vor laufenden Kameras auch noch des Plagiats bezichtigt.

    Also hat die Harvard Crew Lobby Arbeit geleistet in einem solchen Umfang, das er seine Professur verlor bzw, die nicht verlängert wurde.
    Und er Präsident der Chicago University in Harvard beim Präsident anrief und bat, doch die Einmischungen zu unterlassen.
    Das war bisher in den USA so noch nicht vorgekommen.

    Zudem baut er ja auf dem auf, was ohnehin bspw. Benny Morris geschrieben hat. Das ist Mainstream inzwischen!
    Er kommt nur zu anderen Schlüssen.

    Egal, jedenfalls können ihm die Kontrahenten argumentativ nichts entgegen setzen und deshalb ist halt Schlammschlacht angesagt.

    Gruß, C.

  22. Du hast leider ein paar Fakten verwechselt, oder nicht so richtig verstanden.
    Und leider verwendest du völlig falsche Zeitabläufe.

    Zunächst zu den Fakten: Die immer wieder herangezogenen Raketenbeschüsse Israels forderten in acht Jahren 15 Menschenopfer.
    In den zwei Wochen des Gaza Bombardements starben 1400 Palästinenser.
    Das ist ein kill ratio von annähernd 1:100.

    Du müsstest mir bitte erklären, was allein an diesem Beispiel „Selbstverteidigung“ ist.

    Bei diesem Ereignis von Krieg zu sprechen ist absurd – es hat eher den Charakter eines Massakers.
    Wenn ich weiterhin das Faktum berücksichtige, dass der Zivilbevölkerung kein Abzug gewährt und die Blockade verschärft wurde, dann hat das Vorgehen für mich den Charakter einer Geiselerschießung.

    Um auf die Blockade zu sprechen zu kommen.
    ERST begann die ökonomische Blockade des Gaza und dann kam die HAMAS.
    Die Hisbollah ist übrigens im LIBANON.

    Die Blockade ist nach dem Völkerrecht schon illegal gewesen.
    Nach der Wahl der Hamas – übrigens frei und demokratisch gewählt – wurde die Blockade so verschärft, dass nur noch 25% der benötigten Güter die Grenze passierten.
    Das ist eine illegale Kollektivbestrafung – nur am Rande.
    Und das allein über drei Jahre lang bis Ausbruch der Bombardierung.

    Ich denke mir, dass die israelische Regierung es sicherlich lieber sehen würde, wenn Palästinenser einfach so untergehen. Gar keine Frage.

    Letztlich hat sich die israelische Regierung dann entschlossen auf die Brüche des Völkerrechtes und der Mißachtung der Menschenrechte noch ein paar kapitale Dinge im Stile von Verbrechen gegen die Menschlichkeit draufzupacken.

    Also auf die Wirkung noch eine Wirkung, wenn du so willst.

    Gruß, C.

  23. „Was berechtigt dich, ihm zu diktieren, wie er das Andenken seiner Eltern pflegt?
    Mit welchem Recht willst du ihm vorschreiben, was er aus dem Holocaust gelernt haben soll?

    Du nutzt den Holocaust, indem du ihn mit dem “Selbstverteidigungsrecht Israels” verlinkst und erteilst dann ein Redeverbot. Du nutzt also den Holocaust, um eine bestimmte politische Position durchzusetzen.
    In diesem Fall möchtest du ein Rede- und Diskussionsverbot aussprechen.

    Das ist makaber und zynisch in meinen Augen.
    Wenn die “Selbstverteidigung” z.B. so aussieht, dass im Gaza mal eben 1400 Palästinenser zerbombt und erschossen werden.
    Wie lässt sich das rechtfertigen?
    Natürlich durch den Holocaust!

    Du benutzt den Holocaust, um jede politische und militärische Handlung einer israelischen Regierung zu rechtfertigen.“

    Hier rechtfertigt überhaupt niemand etwas mit der Shoa. Belege, daß es sich bei Finkelstein um einen perfiden Verleumder handelt, haben Sie jetzt genug. Wenn sie es nicht verstehen wollen, lassen Sie es eben.

  24. Die Gründung des Staates Israel zwang die arabischen Staaten zur Solidarität mit dieser radikalen palästinensischen Strategie, den jüdischen Staat vernichten zu wollen. Und so beschlossen sie, Krieg zu führen. Nach der Niederschlagung des arabischen Angriffs 1948 reagierten die Juden Israels auf die Ablehnung ihrer Existenz mit romantischen Hoffnungen, in ferner Zukunft regionale Harmonie erreichen zu können. Sie haben sich selbst davon überzeugt, dass jene arabische Vernichtungspolitik nur die Obsession einiger „extremistischer“ Führer sein muss, die nicht die „wahren“ Wünsche ihrer friedliebenden Völker repräsentierten.

    Schon in den ersten Jahrzehnten nach der Gründung Israels gab es gute Gründe, diese naiven Annahmen infrage zu stellen. Bald zeigte sich nämlich, dass gebildete Araber noch feindseliger und antisemitischer waren als die ungebildeten Massen, säkulare Mitglieder der Baath-Partei ebenso radikal waren wie muslimische Kleriker, und „fortschrittliche“ sozialistische Politiker noch lauter nach der Vernichtung Israels riefen als die Landbesitzer der vorherigen Generation.

    Der Sechstagekrieg führte zu einer neuen Welle von übertriebenem Optimismus hinsichtlich der arabischen Akzeptanz eines jüdischen Staates. Die meisten Israelis waren davon überzeugt, mit ihrer überwältigenden militärischen Schlagkraft und ihrer Bereitschaft, bedeutende territoriale Zugeständnisse im Tausch gegen Frieden zu machen, die Araber nachhaltig beeindrucken zu können. Die Friedensverträge mit Ägypten (1979) und Jordanien (1994), die direkten Friedensgespräche mit Syrien (2000) und der vielversprechende Beginn des Oslo-Prozesses mit den Palästinensern (1993-95), schienen diese Hoffnungen zu rechtfertigen. Erst in den vergangenen zehn Jahren sind sich die Israelis der düsteren regionalen Realität bewusst geworden, die sie mehr als ein Jahrhundert lang lieber verdrängt hatten.

    Die Juden haben begriffen, dass die arabische Welt nach wie vor entschlossen ist, die Legitimität eines jüdischen Nationalstaats zu bestreiten, trotz aller Zugeständnisse, die Israel gemacht hat und auch weiterhin machen wird. Das Bild ist keineswegs monolithisch. Ägypten und Jordanien haben einen gut funktionierenden Friedensvertrag mit Israel. Ägypten verzichtet seit dreieinhalb Jahrzehnten auf militärische Aktionen, die Sinai-Halbinsel ist demilitarisiert. Das haschemitische Regime in Jordanien würde über die formalen Vereinbarungen des Friedensvertrags noch weit hinausgehen und wäre bereit, Israel vorbehaltlos anzuerkennen. Andere arabische Staaten – Marokko und einige Golfstaaten – unterhalten gute inoffizielle Beziehungen mit Israel.

    Sobald es jedoch um die Existenzberechtigung des jüdischen Staates geht, sieht es allerdings sehr entmutigend aus. In Ägypten äußern sich die Eliten nicht nur israelfeindlich, sondern oft auch unverhohlen antisemitisch in der schlimmsten europäischen Tradition der dreißiger und vierziger Jahre. Das haschemitische Regime in Jordanien kann, aus Angst vor den radikalen Kräften im Land, nicht öffentlich als strategischer Partner Israels auftreten. Die Beziehungen zu anderen arabischen Staaten sind ständige Geiseln der Radikalen und können sich auf einer praktischen Ebene nur dann entwickeln, wenn die Regime, zur Beschwichtigung der Öffentlichkeit, die Existenzberechtigung des jüdischen Staates öffentlich ablehnen. Bei den radikalen Regimen stellt sich die Frage nach der Legitimität gar nicht erst. Syrien kann sich angesichts der militärischen Stärke Israels einen Krieg nicht leisten, hat aber weiterhin das Ziel, zusammen mit Iran, Hisbollah und Hamas, Israel zu vernichten.

    Am vehementesten, kaum überraschend, wird die Existenzberechtigung des jüdischen Staats von den Palästinensern bestritten. Unter ihnen besteht ein umfassender nationaler Konsens – von den antisemitischen Hamas-Terroristen in Gaza, die auf die „Protokolle der Weisen von Zion“ verweisen, bis hin zu den eloquenten palästinensischen Abgeordneten des israelischen Parlaments und den arabischen Eliten in Israel. Dieser Konsens besagt, dass der jüdische Staat an sich keine Existenzberechtigung hat, dass Israel das Produkt westlichen Kolonialismus mit Nazicharakteristiken ist, und für patriotische Palästinenser nur ein Mechanismus akzeptabel ist, der (demografisch oder anderweitig) zur Auslöschung des jüdischen Staates führt.

    Diese Nichtanerkennung seiner Legitimität ist eine große Herausforderung für Israel. Wenn die Araber gänzlich das Existenzrecht Israels bestreiten und – unabhängig von der konkreten politischen Praxis in Israel – alles auslöschen wollen, was den Juden teuer ist, wenn diese Haltung auch für diejenigen gilt, mit denen Israel einen Friedensvertrag geschlossen hat, und sogar für die arabische Elite in Israel, dann müssen sich die Juden langfristig auf eine Realität von Konflikt und existenziellen Bedrohungen einstellen, einschließlich Krieg und allgegenwärtigem Terrorismus. Das ist eine düstere Aussicht für ein Volk, das einmal gehofft hatte, seinen Platz in einem friedlichen Nahen Osten zu finden, und bereit war, erhebliche Konzessionen zu machen, seine heiligsten Stätten eingeschlossen, um zu einer Verwirklichung dieser Hoffnung beizutragen.

    http://www.zeit.de/online/2008/20/israel-arabische-nachbarn?page=all
    „Wenn Du den Wiederstand der Hisbollah legitimierst“

    Wenn er das wirklich tut, erklärt er sich mit der Hisbollah den jüdischen Staat zu vernichten, einig. Dann ist eine weitere Diskussion obsolet.

    Eine Arbeits-Definition von Antisemitismus
    nach der European Union Agency for Fundamental Rights (ehemals EUMC)

    Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:

    * Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen,

    Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.

  25. @crumar
    kurioserweise hast Du die konsequente Haltung Israels mit Deinen eigenen Worten legitimiert. :-))
    Wenn Du den Wiederstand der Hisbollah legitimierst, muss dieses Recht auch für Israel zum Schutz der Zivilbevölkerung Israels gelten.
    Zudem stellst Du überwiegend durch Palästinenser bevölkerte Gebiete mit einem Staat gleich, also mit einer eigenen Gesetzgebung, eigener Armee, eigener Landes-Währung und allem, was sonst noch dazu gehört.
    Da ein Staat Palästina definitiv nicht existiert, ist der Wiederstand nicht legitim.
    Vielleicht solltest Du Dir auch mal Gedanken darüber machen, warum die Arabische Liga so wenig Interesse daran hat, den Wiederstand in Form verschiedener Intifadas zu unterstützen….
    Hier noch was zum Thema Ursache und Wirkung:
    Noch in der Gründungsnacht erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem neuen Staat den Krieg. Es folgte der Israelische Unabhängigkeitskrieg (1. Israelisch-Arabischer Krieg)
    Am 5. Juni 1967 kam es zum Sechstagekrieg, bei dem Israel dem sich abzeichnenden gemeinsamen Angriff Ägyptens, Syriens und Jordaniens durch einen Präventivschlag zuvorkam.
    Als Abnutzungskrieg (Ermüdungskrieg) wird im speziellen Sinne ein begrenzter Krieg zwischen Ägypten und Israel von 1968 bis 1970 bezeichnet. Er wurde von Ägypten begonnen, um damit den Sinai, den Israel im Sechstagekrieg erobert hatte.
    1973 an Jom Kippur, dem jüdischen Versöhnungstag, folgte erneut ein Krieg, Jom-Kippur-Krieg genannt. Nach vorhergehender sowjetischer Rüstungshilfe griffen Ägypten und Syrien das Land an. Dieser Tag wurde von den Angreifern gewählt, da man glaubte, am höchsten jüdischen Feiertag, an dem das öffentliche Leben in Israel weitgehend stillsteht, erhebliche Erfolge erzielen zu können.

    Ursache und Wirkung, wie Du so treffend formuliertest……

  26. crumar, nicht für Sie, denn mit Ihnen ist es eh sinnlos.

    „Aber sind die selbst ernannten Wächter über die Einhaltung von Menschenrechten wenigstens fair? Kaum. Die meisten Organisationen stellen die Palästinenser als Opfer und die Israelis als Täter hin. Dieses Narrativ macht aus jenen Unschuldslämmer, während die anderen zwangsläufig als Bösewichte daherkommen. Mit dieser Optik können keine korrekten Berichte erwartet werden. Bei Vorwürfen gegen Israel wischen NGOs zudem gerne Fakten unter den Tisch, was zu tendenziösen Berichten führt. So schrieb kürzlich Amnesty International, Israel verweigere den Palästinensern im Westjordanland den Zugang zu Wasser. Während in den jüdischen Siedlungen das kostbare Nass in Schwimmbädern und üppigen Gartenanlagen vergeudet werde, müssten sich die Palästinenser in einigen ländlichen Gebieten mit kaum mehr als 20 Litern pro Tag und Person begnügen. Die Zahlen mögen stimmen – aber wichtige Informationen werden einfach unterschlagen. Zum Beispiel, dass rund die Hälfte des Wassers von palästinensischen Wasserdieben abgezweigt wird.
    Bereits bei der Anstellung von Experten legen NGOs ihren Kurs fest, mithin die Stoßrichtung ihrer Krititk. Der Politologe Gerald M. Steinberg verfolgt seit Jahren die Arbeit von NGOs. Nach seinem Eindruck sind zum Beispiel bei Human Rights Watch die Experten bekannt für ihre israelfeindliche Einstellung. Schon bei früheren Positionen seien sie durch eine fast schon obsessiv anmutende Israel-Kritik aufgefallen. Enttäuscht über die Haltung von HRW ist inzwischen auch Robert L. Bernstein. Der Gründer der Organisation und über Jahrzehnte deren Leiter rügte vor Kurzem in der New York Times, das Netzwerk mache bei der Verurteilung von Menschenrechtsverletzungen keinen Unterschied mehr zwischen Demokratien und Ländern, die autokratisch regiert würden. Früher habe man sich bemüht, Öffentlichkeit herzustellen, wenn es keine gab. In Israel aber existierten demokratische Institutionen und eine freie Presse. Trotzdem fixiere sich HRW im Nahostkonflikt ganz überwiegend auf dessen Rolle. Umgekehrt würden die Leiden der Menschen in der arabischen Welt und im Iran teilweise zu wenig thematisiert.
    Zudem zeigt sich immer wieder, dass bei den Studien professionelles Know-how zu kurz komme, sagt Experte Steinberg. Seiner Kenntnis nach stützen sich die Berichte in der Regel auf befangene Augenzeugen. Aussagen kommen demnach nicht selten unter Druck zustande, weil Informanten Angst haben, von der Hamas oder der Hisbollah bestraft zu werden, falls ihre Antworten nicht israel-feindlich genug ausfallen. Die Gefahr, dass Zeugenaussagen gefälscht sein könnten, wird aber nicht berücksichtigt. Und nicht zuletzt, so Steinberg, »gehen NGOs allzu locker mit Begriffen wie ›Kriegsverbrechen‹ und ›ethnische Säuberung‹ um«.
    Menschenrechtsorganisationen verfügen oft über zweistellige Millionenbudgets, sind aber niemandem Rechenschaft schuldig. Häufig ist nicht einmal ersichtlich, woher die Mittel kommen, mit denen sie ihre Arbeit finanzieren, und wofür sie eingesetzt werden. So versteckt Human Rights Watch den mit Abstand größten Ausgabeposten im Budget als »andere Programme«. Was sich dahinter verbirgt, bleibt unklar. Auch damit macht man sich angreifbar.

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/5585

    Ãœbersetzt und redigiert von Karl Pfeifer

    „Wenn sie [die Juden] sich in Israel sammeln, dann wird es uns den Ärger ersparen, sie in der ganzen Welt zu suchen“

    Scheich Hassan Nasrallah, Hizballah Chef

    „Ich sage das ohne Angst: diejenigen die an Freiheit und Würde glauben, wir alle sind jetzt Hizballah“

    – Norman Finkelstein, jüdischer Antizionist

    Dass irgendein Mensch seine Unterstützung ausspricht für eine Bewegung, deren Ziel es ist, alle Juden der Welt zu vernichten, muss für den normalen Betrachter schockierend sein. Dass ein Jude diese Position vertritt, verblüfft noch mehr.

    Doch Norman Finkelstein, Universitätsprofessor und Bestseller-Autor, ist nicht der einzige der einer solchen Bewegung die Treue hält. Noam Chomsky, sein Mentor hat öffentlich Scheich Nassrallah umarmt. Tatsächlich war Chomsky mit anderen Juden Unterzeichner eines offenen Briefes, der während des jüngsten Krieges [2006] dem „Widerstand“ im Libanon und Palästina – meinend Hizballah und Hamas – „Solidarität und Unterstützung“ offerierte.

    Und diese Gelöbnisse der Loyalität an fanatische Völkermordbefürworter ist unter Juden, die sich durch ihren Hass gegen Israel auszeichnen, alltäglich.

    Wie ist es irgendeinem Juden möglich, diejenigen zu unterstützen die andere Juden vernichten wollen?

    Und so kann Norman Finkelstein bekennen, dass jüdische Unterstützer Israels schlimmer sind als die Täter des Holocausts: „Die Deutschen“, schreibt er „konnten um ihre Haltung zu beschönigen, sich auf die Strenge der Strafen für diejenigen berufen, die sich gegen die Staatsverbrechen wandten. Welche Entschuldigungen haben wir?“

    Vielleicht möchte er mit dem verstorbenen Israel Shahak wetteifern – dessen Vorträge – die der Welt „die naziähnlichen Tendenzen im Judentum“ enthüllten, jahrelang zum Inventar der PLO gehörten. Aber sogar diese würdigen Personen finden es hart den in London wohnenden Gilad Atzmon zu übertreffen, der erst unlängst seine Einsicht publizierte: „Hitler als den übelsten Bösen zu betrachten, ist sich dem Ziozentrischen Diskurs zu ergeben… [Israels] vulgäre biblische Barbarei grenzend an Kannibalismus… ist unvergleichliche Schlechtigkeit.“ Atzmon wird äußerst beworben von radikalen Linken auf beiden Seiten des Atlantik.

    http://www.spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=3825

    Die NGO-Front im Gaza-Krieg:
    Ausbeutung des internationalen Rechts

    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/9NGOmonitor090122.html

    B’Tselem und die Opfer-Statistik

    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/2unsinn.html

  27. PAUL BOGDANOR: JUDEN, DIE DEN JüDISCHEN STAAT HASSEN
    By Paul Bogdanor

    Ãœbersetzt und redigiert von Karl Pfeifer

    „Wenn sie [die Juden] sich in Israel sammeln, dann wird es uns den Ärger ersparen, sie in der ganzen Welt zu suchen“

    Scheich Hassan Nasrallah, Hizballah Chef

    „Ich sage das ohne Angst: diejenigen die an Freiheit und Würde glauben, wir alle sind jetzt Hizballah“

    – Norman Finkelstein, jüdischer Antizionist

    Dass irgendein Mensch seine Unterstützung ausspricht für eine Bewegung, deren Ziel es ist, alle Juden der Welt zu vernichten, muss für den normalen Betrachter schockierend sein. Dass ein Jude diese Position vertritt, verblüfft noch mehr.

    Doch Norman Finkelstein, Universitätsprofessor und Bestseller-Autor, ist nicht der einzige der einer solchen Bewegung die Treue hält. Noam Chomsky, sein Mentor hat öffentlich Scheich Nassrallah umarmt. Tatsächlich war Chomsky mit anderen Juden Unterzeichner eines offenen Briefes, der während des jüngsten Krieges [2006] dem „Widerstand“ im Libanon und Palästina – meinend Hizballah und Hamas – „Solidarität und Unterstützung“ offerierte.

    Und diese Gelöbnisse der Loyalität an fanatische Völkermordbefürworter ist unter Juden, die sich durch ihren Hass gegen Israel auszeichnen, alltäglich.

    Wie ist es irgendeinem Juden möglich, diejenigen zu unterstützen die andere Juden vernichten wollen?

    Und so kann Norman Finkelstein bekennen, dass jüdische Unterstützer Israels schlimmer sind als die Täter des Holocausts: „Die Deutschen“, schreibt er „konnten um ihre Haltung zu beschönigen, sich auf die Strenge der Strafen für diejenigen berufen, die sich gegen die Staatsverbrechen wandten. Welche Entschuldigungen haben wir?“

    Vielleicht möchte er mit dem verstorbenen Israel Shahak wetteifern – dessen Vorträge – die der Welt „die naziähnlichen Tendenzen im Judentum“ enthüllten, jahrelang zum Inventar der PLO gehörten. Aber sogar diese würdigen Personen finden es hart den in London wohnenden Gilad Atzmon zu übertreffen, der erst unlängst seine Einsicht publizierte: „Hitler als den übelsten Bösen zu betrachten, ist sich dem Ziozentrischen Diskurs zu ergeben… [Israels] vulgäre biblische Barbarei grenzend an Kannibalismus… ist unvergleichliche Schlechtigkeit.“ Atzmon wird äußerst beworben von radikalen Linken auf beiden Seiten des Atlantik.

    Obwohl sie keine Gelegenheit auslassen Juden mit Nazis zu vergleichen, helfen Antizionisten gerne den jetzt lebenden Nazis. Es gab einen infamen Alfred Lilienthal, der darauf bestand, dass das Tagebuch der Anne Frank eine Fälschung sei, dann wurde der Stab an Noam Chomsky weitergereicht, der explizit Holocaustleugner lobte und ihnen erlaubte seine Bücher und Essays zu publizieren. Er arbeitete mit an ihren Propagandakampagnen und verteidigte seine Stellungnahme mit der unvergesslichen Bemerkung, dass er „keine antisemitischen Implikationen in der Leugnung von Gaskammern“ sehe.

    Und sogar das geht nicht weit genug für Norman Finkelstein, der die Holocaust Entschädigungsprogramme beschuldigt, verantwortlich dafür zu sein, dass „Jüdische Führer sich benehmen wie direkte Karikaturen aus den Seiten von Der Stürmer.“ Ist es überraschend, dass Finkelsteins Bücher und Essays auf neonazistischen Websites im ganzen Internet verbreitet werden und diese ihn als „jüdischen David Irving“ feiern?

    Heute können wir ähnliche Ideen in den Schriften von Norman Finkelstein finden, der die Vernichtung der japanischen Städte während des Zweiten Weltkriegs als eine Präzedenz sieht für das israelische Volk, das „verantwortlich ist für die Verbrechen des israelischen Staats.“

    http://www.spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=3825

    Und der soll kein Antisemit sein, machen Sie sich doch nicht lächerlich.

    „Die Eltern von Finkelstein waren Ãœberlebende von Warschau und der Lager von Maidanek und von Ausschwitz.“

    Und das macht in per se zu einem guten Menschen und sicher nicht zu einem Antisemit. Gott ne.

    Behauptung: Human Rights Watch, Palestinian Center for Human Rights, Amnesty, Al-Mezan und andere beschuldigen Israel „wahlloser Angriffe“ auf Zivilisten im Gazastreifen.

    Analyse: Die Behauptung, dass Israel gewollt auf Zivilisten schießt oder nicht versucht zwischen zivilen und militärischen Zielen zu unterscheiden, entbehrt jeglicher Grundlage. Die IDF hat Rechtsbeistände in die Kampfeinheiten eingebettet, die vor jeder Militäraktion Analysen vornehmen. Viele Angriffe sind abgebrochen worden, wenn der potenzielle Schaden für Zivilisten als zu groß angesehen wurde. Darüber besitzen die NGOs, die diese Vorwürfe erheben, nicht die militärischen Kenntnisse, detaillierten Informationen zur Verteilung von Waffen durch die Hamas und sind nicht in die Entscheidungen über israelische Zielentscheidungen eingeweiht. Solche Informationen sind wesentlich, um eine glaubwürdige Auswertung israelischer militärischer Antworten auf Tausende Raketenangriffe durch die Hamas vorzunehmen.

    Behauptung: Amnesty International beschuldigt Israel „ungesetzlicher“ Tötung von „jeder Menge unbewaffneter Zivilisten, wie auch Polizeipersonals, die nicht direkt an den Feindseligkeiten beteiligt waren“.

    Analyse: Amnesty hat keine Grundlage dafür die Hamas-Kader in „zivile“ Polizisten umzutaufen und präsentiert keine Beweise zur Unterstützung der Behauptung, dass diese Männer nicht „direkt an den Feindseligkeiten teilnahmen“. Fakt ist, dass eine mit der Hamas verbundene Internetseite behauptet, dass diese Männer Mitglieder der Izzedin-al-Qassam-Brigaden der Hamas waren.

    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/9NGOmonitor090122.html

    B’Tselem und die Opfer-Statistik

    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/2unsinn.html

    Neueste Desinformation von B’Tselem

    http://beer7.wordpress.com/2008/09/10/neueste-desinformation-von-btselem/

    B’Tselems jährliche Opferzahlen sind fragwürdig

    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/2camera070103.html

    Demgegenüber verbrauche ein Israeli täglich im Schnitt über 300 Liter Wasser, also mehr als das Vierfache.

    Der Grund für diese erhebliche Differenz liege in der „diskriminierenden israelischen Politik“, die sowohl gegen verschiedene israelisch-palästinensische Abkommen als auch gegen internationales Recht verstoße: Der Zugang der Palästinenser zu den Wasserressourcen, behauptet Amnesty, werde massiv eingeschränkt und behindert, unter anderem dadurch, dass Israel über 80 Prozent der einzigen palästinensischen Bezugsquelle in der Westbank für sich beanspruche, fortwährend Wasserspeicher und Bewässerungssysteme in palästinensischen Dörfern zerstöre und das Westjordanland als Müllkippe und Jauchegrube missbrauche, wodurch das Grundwasser verschmutzt werde. Während die Bewohner der jüdischen Siedlungen ihre Felder mit Sprinkleranlagen bewässerten sowie Gartenlagen und Swimmingpools unterhielten, verhindere die israelische Armee teilweise sogar, dass die palästinensische Bevölkerung Regenwasser sammeln kann. „Die 450.000 Siedler“, heißt es in dem Bericht weiter, „verbrauchen insgesamt mehr Wasser als die in der Westbank lebenden 2,3 Millionen Palästinenser“.

    Dass die Menschenrechtsorganisation in ihrem 112seitigen Dokument bisweilen ein – um es vorsichtig zu formulieren – eher taktisches Verhältnis zur Wahrheit pflegt, offenbart bereits der letztgenannte Punkt. Denn wenn 450.000 Siedler jeweils 300 Liter Wasser beanspruchen, ergibt sich eine Tagesgesamtmenge von 135 Millionen Litern. Demgegenüber kommen 161 Millionen Liter Wasser pro Tag zusammen, wenn 2,3 Millionen Palästinenser je 70 Liter verbrauchen. Wie man vor diesem einfach zu errechnenden Resultat zu dem Schluss gelangen kann, die Minderheit der Siedler im Westjordanland konsumiere ein größeres Quantum der kostbaren Flüssigkeit als die Mehrheit der dort lebenden palästinensischen Eingeborenen, bleibt das Geheimnis von Amnesty.

    Aber das ist nicht die einzige Ungereimtheit in „Troubled Waters“. Vielmehr ist fraglich, woher Amnesty überhaupt die Verbrauchszahlen hat – eine Quelle für sie wird im Bericht nämlich nicht genannt. Andere Statistiken kommen zu wesentlich weniger alarmierenden Ergebnissen, beispielsweise eine Erhebung des in Ramallah ansässigen Palestinian Central Bureau of Statistics (PCBS). Demnach verbrauchte im Jahr 2007 jeder Bewohner in den palästinensischen Gebieten durchschnittlich rund 136 Liter Wasser pro Tag – also fast doppelt so viel wie von Amnesty angegeben und immer noch deutlich mehr als die von der WHO empfohlene Mindestmenge von 100 Litern. Gar 287 Liter pro Kopf und Tag hat die staatliche israelische Wasserbehörde errechnet.[1]

    Ein paar Basics können an dieser Stelle nicht schaden: Grundlage für die Wasserpolitik von Israelis und Palästinensern sind die beiden Oslo-Abkommen, Oslo I und Oslo II. Oslo II enthielt dabei eine Vereinbarung zur Wasserfrage, die zur Gründung einer gemeinsamen Wasserkommission, nämlich des israelisch-palästinensischen Joint Water Committee (JWC), führte. Diesem JWC gehören Vertreter beider Wasserbehörden an; sie verfügt in Bezug auf die Wasserproblematik also zweifelsfrei über eine Legitimation. Das JWC ist mit der Einhaltung und Umsetzung der Absprachen befasst; eine seiner Aufgaben besteht darin, die Wasserversorgung in der Westbank und dem Gazastreifen stetig zu verbessern. Dabei obliegt der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) die Zuständigkeit für die Ressourcen und die Abwasserbehandlung in den palästinensischen Gebieten; Israel wiederum ist verpflichtet, zusätzliche Wassermengen an die Palästinenser zu liefern.

    Und tatsächlich ist deren Wasserverbrauch erheblich gestiegen, einerseits durch infrastrukturelle Maßnahmen wie die Verlegung von Wasserleitungen und den Bau zahlreicher Brunnen, andererseits infolge israelischer Wasserlieferungen, deren Menge stets deutlich über der vereinbarten lag, im Jahr 2009 sogar um 40 Prozent. Zwar verbrauchen die Israelis pro Kopf immer noch mehr Wasser als die Palästinenser; die Differenz hat sich im Laufe der Zeit jedoch stark verringert. Besonders deutlich wird das, wenn man den Vergleichszeitraum ausdehnt: Den Angaben der israelischen Wasserbehörde zufolge beanspruchte 1967 jeder Israeli 508 Kubikmeter Wasser im Jahr, während es bei den Palästinensern im Westjordanland nur 86 Kubikmeter pro Kopf waren. 2007 lag der Jahresverbrauch auf israelischer Seite – unter anderem bedingt durch Wasserknappheit, Sparmaßnahmen und ein geändertes Konsumverhalten – bei nur noch 153 Kubikmetern je Einwohner, während er in der Westbank auf 105 Kubikmeter gewachsen war. Zum Vergleich: Im selben Jahr verbrauchte ein Libanese 949 Kubikmeter Frischwasser, ein Syrer 861, ein Ägypter 732 und ein Jordanier 172. Dass die Israelis die größten Wasserverschwender in der Region wären, lässt sich also nicht behaupten, und nach einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2006 ist die Wasserversorgung in der Westbank sogar besser als in Großstädten wie Amman, Tunis und Algier.

    Angesichts dieser Zahlen hat das israelische Außenministerium den Bericht von Amnesty International scharf kritisiert und der Palästinensischen Autonomiebehörde vorgeworfen, erheblich gegen ihre Verpflichtungen gemäß dem Wasserabkommen zu verstoßen. Nach einem Bericht der am Joint Water Committee beteiligten israelischen Wasserbehörde vom März 2009 betreffen diese Verstöße zum einen das Bohren von Brunnen, die nicht genehmigt wurden. Im Westjordanland sind demnach rund 250 dieser Reservoire eigenmächtig ausgehoben worden, im Gazastreifen nach dem Abzug der israelischen Armee vor fünf Jahren sogar über 3.000. Darüber hinaus werden immer wieder Wasserpipelines angezapft. Dadurch gerät das gesamte Wassersystem durcheinander; zudem ist der Wasserverlust infolge dieser illegalen Baumaßnahmen und Abzweigungen enorm. Er liegt in der Westbank bei etwa 33 Prozent, gegenüber einem durchschnittlichen Verlust in Israel von elf Prozent.

    Zum anderen ist die Abwasserbehandlung in den palästinensischen Gebieten vollkommen unzureichend. Trotz ihrer Pflicht dazu und trotz der finanziellen Mittel, die aus dem Ausland zu diesem Zweck bereitgestellt werden, bauen die zuständigen palästinensischen Behörden kaum Kläranlagen. Das Abwasser wird zu zwei Dritteln ohne weitere Behandlung in die Bäche und Flüsse geleitet, sickert ins Grundwasser ein und sorgt so für eine erhebliche Umweltverschmutzung. Weil das Abwasser nicht geklärt wird, fehlt außerdem die Möglichkeit, es zur Bewässerung in der Landwirtschaft einzusetzen, wie Israel es tut. Stattdessen wird Frischwasser verwendet, was dazu führt, dass den privaten Haushalten etliche Millionen Kubikmeter nicht zur Verfügung stehen. Das Angebot Israels, die Palästinenser mit entsalztem Wasser zu versorgen, lehnt die Autonomiebehörde bis heute ab.

    Amnesty geht über all dies jedoch hinweg und wirft Israel stattdessen vor, über 80 Prozent der einzigen palästinensischen Wasserbezugsquelle im Westjordanland für sich zu beanspruchen. Gemeint ist damit der so genannte Gebirgs-Aquifer, ein natürlicher Grundwasserträger bzw. Grundwasserleiter, der sich über die gesamte Westbank erstreckt und von Regenfällen gespeist wird. Das eingesickerte Wasser bahnt sich seinen Weg durch die Erde und fließt schließlich zu verschiedenen Quellen, die sich zu einem nicht geringen Teil im israelischen Kernland befinden und deren Wasser in großen Speichern aufgefangen wird. Hierin liegt auch ein wesentlicher Teil des Streits begründet. Denn während die PA – und mit ihr Amnesty International – darauf besteht, dass der über dem Westjordanland niedergehende und dort in den Boden sickernde Regen größtenteils den Palästinensern zusteht, argumentiert die israelische Wasserbehörde damit, dass sich die Quellen überwiegend in Gebieten befinden, die bereits vor 1967 zu Israel gehörten und schon damals genutzt wurden. Um zwischen diesen beiden Sichtweisen einen Kompromiss zu finden, regelten Oslo II und anschließend das Joint Water Committee die Verteilung dieser Wasservorräte, die auch für Israel existenziell wichtig sind.[2] Während der jüdische Staat sich diesem Kompromiss weiterhin verpflichtet fühlt und sein Liefersoll gegenüber den Palästinensern sogar übererfüllt, hält die PA die Vereinbarungen zunehmend für unzureichend und behilft sich mit den erwähnten absprachewidrigen Maßnahmen.

    Das findet Amnesty jedoch nicht im Geringsten kritikwürdig, wie „Troubled Waters“ überhaupt eine einseitige Schuldzuweisung an Israel ist und an wesentlichen Stellen teilweise mit falschen Zahlen rechnet. Die Menschenrechtsorganisation hat sich in hohem Maße auf palästinensische Angaben und Aussagen gestützt, ohne sie zu überprüfen. Die israelische Armee beispielsweise wird als brutale Truppe dargestellt, die die Palästinenser um ihre Lebensgrundlagen bringt, etwa, indem sie deren Wasserspeicher und Bewässerungssysteme willkürlich zerstört. Dass sie damit gegen das illegale Bohren von Brunnen und Anzapfen von Wasserleitungen vorgeht, also durchaus nicht grundlos handelt, vermag man sich bei Amnesty augenscheinlich nicht vorzustellen – entsprechende Erklärungen der Armee werden jedenfalls durchweg als Propaganda verworfen.

    Nicht minder befremdlich ist die Behauptung, Israel benutze die Westbank als Jauchegrube und Müllhalde. Schließlich sind es die palästinensischen Behörden, die sich trotz ihrer vertraglichen Verpflichtungen und internationaler Zuschüsse weigern, eine funktionierende Abwasserentsorgung und Abwasseraufbereitung zu organisieren – und die darüber hinaus nicht in der Lage zu sein scheinen, eine regelmäßige Müllabfuhr zu gewährleisten. Damit sind sie für die Umwelt- und Grundwasserverschmutzung sowie für daraus resultierende Krankheiten verantwortlich – und nicht Israel. Vor diesem Hintergrund befindet sich der Vorwurf von Amnesty mindestens in gefährlicher Nähe zum antisemitischen Stereotyp vom Juden als Brunnenvergifter. Auch die Anklage gegen die Siedler, die angeblich rechtswidrig auf palästinensischem Boden residieren und sich dort in mit geraubtem Wasser gefüllten, prächtigen Swimmingpools aalen, während die palästinensische Bevölkerung dem Verdursten nahe ist, verrät mehr über die Autoren des Berichts als über die Wirklichkeit. Und dies umso mehr, als schon eine simple Internetrecherche zahlreiche Belege für die Existenz komfortabler öffentlicher und privater Schwimmbäder im Westjordanland zutage fördert.

    http://www.mideastfreedomforum.org/de/node/123#Skript

    Tja, wer sich nur dort informiert, ist selber Schuld.

    „Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:

    Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.“

    Ja klar, alles Spinner.

    „Du benutzt den Holocaust, um jede politische und militärische Handlung einer israelischen Regierung zu rechtfertigen.“

    Wie unverschämt wollen Sie denn noch werden? Unterlassen Sie diesen unerträglichen Schmarren. Sie spinnen ja wohl.

    Tschüssikowski!!!!!!!!!!!!

  28. @mehrdad

    „und ferner ist jemand, der offen partei für die antisemitische hisbollah ergreift, deren chef nasrallah einst sagte :”es ist gut, dass soviele juden in israel sind, weil wir sie nicht weltweit suchen müssen”, israel mit nazi-deutschland vergleicht und von eine holocaustindustrie redet, natürlich weder liberal, noch israelkritiker sondern ein lupenreiner antisemit. jüdisch oder nicht spielt da nur für andere antisemiten eine rolle, die finkelstein&co. nur deswegen aus quelle bringen, um ihre hetze einen koscher-stempel auszudrücken.“

    Ich fürchte mit dem hat es auch keinen Sinn. Der versteht ja noch nicht einmal Texte.

  29. Diese Gleichsetzung rot=braun ist ermüdend.
    In diesem Fall müsstest du mir bitte erklären, warum die Kommunisten, Sozialisten, Gewerkschafter und Sozialdemokraten, die Pazifisten und Anarchisten die ersten in den KZs waren.

    Am allerschönsten wäre, du würdest jetzt noch ein wenig Nazi Apologetik betreiben und aus dem Euphemismus „Schutzhaft“ herleiten, dass die Nazis die Linke nur schützen wollte.
    DAS wäre mal wirklich originell!

    Ich kann solche Aussagen nur noch sarkastisch kommentieren.
    Du selektierst ganz offensichtlich die Toten in den KZs nach den richtigen und den falschen Toten.
    Worüber reden wir?
    Ãœber Menschlichkeit?

    Zum Thema Finkelstein (auch das finde ich ermüdend): Ich bin weder mit seinem Auftreten rundweg einverstanden, noch mit seinen Aussagen.

    Was er jedoch vertritt ist völkerrechtlich einwandfrei.
    Es gibt das verbriefte Recht, gegen eine Besatzung Widerstand auszuüben.

    Und auf DIESER Ebene ist (Achtung: auf DIESER Ebene) hat die Hisbollah ebenso viel Recht wie die Resistance gegen eine Besatzungsarmee Widerstand auszuüben.

    Rechtlich gesehen ist es völlig einerlei, wie der Charakter einer Besatzungsarmee ist und wofür sich die Besatzungsarmee hält.
    Und exakt so verhält es sich mit dem Charakter des Widerstands.

    Und bitte achte auf URSACHE und WIRKUNG: Keine Besatzung, kein Widerstandsrecht.

    Gruß, C.

  30. @crumar:

    ich werde weder jemanden, der den braunen sozialisten hitler als feinen kerl bezeichnet, ohne widerspruch stehen lassen, noch jemanden, der dies im bezug auf den roten sozialisten stalin behauptet.

    und ferner ist jemand, der offen partei für die antisemitische hisbollah ergreift, deren chef nasrallah einst sagte :“es ist gut, dass soviele juden in israel sind, weil wir sie nicht weltweit suchen müssen“, israel mit nazi-deutschland vergleicht und von eine holocaustindustrie redet, natürlich weder liberal, noch israelkritiker sondern ein lupenreiner antisemit. jüdisch oder nicht spielt da nur für andere antisemiten eine rolle, die finkelstein&co. nur deswegen aus quelle bringen, um ihre hetze einen koscher-stempel auszudrücken.

  31. 2. Wenn das Wort „pietätlos“ im Zusammenhang mit FINKELSTEIN fällt, dann werde ich ein wenig misstrauisch gegenüber dem Ãœberbringer der Nachricht.

    Die Eltern von Finkelstein waren Ãœberlebende von Warschau und der Lager von Maidanek und von Ausschwitz.

    Was berechtigt dich, ihm zu diktieren, wie er das Andenken seiner Eltern pflegt?
    Mit welchem Recht willst du ihm vorschreiben, was er aus dem Holocaust gelernt haben soll?

    Du nutzt den Holocaust, indem du ihn mit dem „Selbstverteidigungsrecht Israels“ verlinkst und erteilst dann ein Redeverbot. Du nutzt also den Holocaust, um eine bestimmte politische Position durchzusetzen.
    In diesem Fall möchtest du ein Rede- und Diskussionsverbot aussprechen.

    Das ist makaber und zynisch in meinen Augen.
    Wenn die „Selbstverteidigung“ z.B. so aussieht, dass im Gaza mal eben 1400 Palästinenser zerbombt und erschossen werden.
    Wie lässt sich das rechtfertigen?
    Natürlich durch den Holocaust!

    Du benutzt den Holocaust, um jede politische und militärische Handlung einer israelischen Regierung zu rechtfertigen.

    Genau gegen eine solche PRAXIS polemisiert Finkelstein.

    Dass ihm das übel genommen wird, ist logisch in meinen Augen.

  32. Yiiiiihaaaa!

    1. Also der Name FINKELSTEIN scheint ja eine geradezu magische Wirkung zu haben.
    FINKELSTEIN regt den Textfluss an.
    Wenn FINKELSTEIN da steht, dann braucht sich kein Mensch mehr einen kompletten Text beziehen.
    DREI Zeilen und das Wort FINKELSTEIN reichen völlig aus, um ellenlange Antworten zu produzieren, die mit meinem ursprünglichen Text nichts mehr zu tun haben.

    Ich versuche mal, systematisch auf unsystematische Einlassungen zu antworten:

    FINKELSTEINS Hauptaussage in dem verlinkten Film ist, dass nach internationalem Recht territoriale Erwerbungen durch Krieg illegal sind.
    Deshalb handelt es sich beim Gaza, bei der Westbank und bei Ost-Jerusalem um besetztes palästinansisches Gebiet.
    Einen Rechtstitel auf dieses Land besitzt Israel nicht.
    Nach rechtlichem Status ist es weiterhin illegal, auf solch besetztem Gebiet zu siedeln.
    Deshalb sind alle Siedlungen in diesen Gebieten illegal nach internationalem Recht.
    Auch eine Mauer zu errichten, die in weiten Teilen auf diesem besetzten palästinensischen Gebiet verläuft ist illegal.
    All das sind Verstöße gegen das Völkerrecht.

    Dies referiert einfach nur die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs von 2004 – die israelischen Regierungen haben seitdem vorgezogen, die Entscheidung einfach zu ignorieren.

    Das entsprechende Urteil wurde von 15 Richtern getroffen und in den entscheidenden Teilen war es einstimmig (Frage, ob die Siedlungen illegal sind), in den anderen Teilen 14:1.

    Natürlich könnt ihr jetzt auch sagen, dass der Internationale Gerichtshof antisemitisch ist.
    Das fände ich seeeeeehr lustig!

    FINKELSTEIN sagt, die medial verbreitete Darstellung, wonach der Konflikt so komplex wäre, stünde im direkten Widerspruch zu Entscheidungen des IG und der UN.

    Ich denke mal, das sind Aussagen, die FINKELSTEIN natürlich zu einem Antisemiten erster Liga machen.

    Er sagt nämlich, nach internationalem Recht ist die Lage sehr eindeutig und eben auch die Lösung des Konfliktes.

    Zu dem, was er zur Menschenrechtssituation zu sagen hat.
    Tja, es ist am Morgen und ich will nicht, dass mir übel wird.

    Ich habe seit Jahren die Berichte von Amnesty International zur Menschenrechtslage in den besetzten Gebieten gelesen.
    Ihr auch?
    Wenn ihr die nicht mögt, dann nehmt Human Rights Watch, wenn ich das nicht israelisch genug ist, dann nehmt z.B.:

    – BTselem
    – Rabbis for Human Rights
    – The Association of Israeli Palestinian Physicians for Human Rights
    – The Public Commitee against torture in Isreal

    Und alle sagen nahezu exakt genau das selbe.
    Es gibt zahllose Verstöße gegen geltende Menschenrechte in den besetzten Gebieten.

    Und auch hier REFERIERT er schlicht und ergreifend nur die Fakten.

    Nach meinem Gefühl habt ihr euch eine merkwürdige Vorgehensweise angeeignet.
    Ihr fangt eine Art Meta Diskurs mit gleichförmiger Verteilung von Labels an, die immer und immer und immer wieder auf „antisemitisch“ hinauslaufen. Statt euch mit den Fakten auseinander zu setzen.

    Ich finde es ein wenig ermüdend.

  33. „Finkelstein reitet nachprüfbar und nachweislich auf internationalem Recht und Menschenrecht herum und leitet seine Kritik an israelischer Politik daraus ab. Ihn dafür als “Antisemiten” oder “selbsthassenden Juden” abzustempeln ist eine durchsichtige Strategie.“

    Das kann nur ein schlechter Witz sein:

    Niemand, der sich links oder liberal und auf jeden Fall antiantisemitisch wähnt, kann sich nach diesem Interview noch zustimmend auf Finkelstein beziehen. Behauptet dieser doch, dass Israel den „Holocaust für seine mörderische Politik“ ausnutzt, gemeinsam mit „jüdischen Organisationen“ die armen Deutschen, Schweizer und Österreicher erpresst, die deutsche Bundeskanzlerin Merkel „wahnsinnig“ sei, jeder, der über den Holocaust redet, ein „finanzielles oder politisches Interesse“ habe, die Ãœberlebenden endlich Ruhe geben sollen, Simon Wiesenthal ein „Gauner“ sei, der „aus der Nazi-Jagd eine große Industrie für sich selbst gemacht“ habe, Israel in Gaza, das ein „großes Konzentrationslager“ sei, eine „Kristallnacht“ veranstaltet habe. Derartig offener Antisemitismus ist schon lange nicht mehr außerhalb des organisierten Rechtsextremismus zu vernehmen gewesen. Aber wenigstens blamiert Finkelstein mit seiner Offenheit all diejenigen, die meinen, ihm müssten universitäre Räume zur Verfügung gestellt werden.

    http://www.gegendenantisemitismus.at/19062009.php

    Im Film „American Radical: The Trials of Norman Finkelstein” ist er vor dem israelischen Konsulat in New York zu sehen mit dem Transparent „Israeli Nazis” und „Stop the Holocaust in Lebanon”.iii Die New York Times bezeichnet ihn als „Hisbollah-Unterstützer”, was Finkelstein auf seiner Homepage unkommentiert stehen lässt.iv Das Middle East Media Research Institute (MEMRI) dokumentierte ein Interview mit Finkelstein im libanesischen Fernsehen im Januar 2008, in dem er seine Solidarität mit der antisemitischen Terrororganisation Hisbollah ausdrückte und das Anliegen der Hisbollah mit dem Kampf von Widerstandsgruppen gegen die Besatzung von europäischen Nationen durch Nazideutschland gleichsetzte.v Seine Begeisterung für die Terrororganisation drückt er wie folgt aus: „I was of course happy to meet the Hizbullah people, because it is a point of view that is rarely heard in the United States. I have no problem saying that I do want to express solidarity with them, and I am not going to be a coward or a hypocrite about it.”, und weiter: „I am going to honor the hizbullah; they show courage, and they show discipline, I respect that.” Es ist daher kein Wunder, dass Finkelstein eine Vielzahl von Reden des Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah auf seiner Homepage veröffentlicht.vi Gegen Ende des Interviews verlautbart er „I don’t believe there is another way. I wish there were another way. Who wants war? Who wants destruction? Even Hitler didn’t want war. He would much prefer to have accomplished his aims peacefully, if he could.”vii, und krönt somit seinen Antisemitismus mit einer Portion Geschichtsrevisionismus.

    Eine Debatte, wie sie immer wieder innerhalb der Linken über den Nahen Osten gefordert wird, ist daher mit Finkelstein nicht möglich. Er umhüllt seine Kritik an der israelischen Regierung mit einer Dämonisierung des Staates Israel als solchen: „It [Israel] has to stop thinking that for every problem that arises, all it has to do is come in with its artillery and its planes and just blow everything away. That’s Israel.”viii
    Auch Finkelsteins Buch „Die Holocaust-Industrie” ist nichts anderes als eine polemische Abrechnung gegen das jüdische Establishment mit dem Vorwurf, Israel benutze den Holocaust, um seine Interessen durchzusetzen. Wie pietätlos kann man eigentlich sein? Selbstverständlich hat Israel als staatliche Konsequenz aus Auschwitz die Pflicht, seine Bürger_innen zu schützen. Wer das Ausnutzen des Holocausts nennt, nimmt Israel das Recht auf Selbstverteidigung. Darüber zu diskutieren, erübrigt sich.
    Die Vorstellung, Jüdinnen und Juden würden den Holocaust für ihre Zwecke nutzen, ist klassische Position des sekundären Antisemitismus, dass sie andere Länder erpressen, schließt an den Wahn einer jüdischen Weltverschwörung an. Dass Jüdinnen und Juden, die vom Holocaust reden, ein finanzielles Interesse hätten, kann für Antisemit_innen nur bedeuten, sie seinen geldgierig. Gaza als KZ zu bezeichnen, ist klassischer Fall der Täter-Opfer-Umkehr bezüglich des Nationalsozialismus, um die „eigene” Schuld erträglicher zu machen und Israel stattdessen zu dämonisieren

    Sekundärer Antisemitismus

    http://www.fasena.de/download/forschung/Gerlich.pdf

  34. „Finkelstein reitet nachprüfbar und nachweislich auf internationalem Recht und Menschenrecht herum und leitet seine Kritik an israelischer Politik daraus ab.“

    Oh bitte, wer soll denn dieses Märchen noch glauben?

    „Ihn dafür als “Antisemiten” oder “selbsthassenden Juden” abzustempeln ist eine durchsichtige Strategie.“

    Das ist keine Strategie, sondern ein Fakt.

    Im Film „American Radical: The Trials of Norman Finkelstein” ist er vor dem israelischen Konsulat in New York zu sehen mit dem Transparent „Israeli Nazis” und „Stop the Holocaust in Lebanon”.iii Die New York Times bezeichnet ihn als „Hisbollah-Unterstützer”, was Finkelstein auf seiner Homepage unkommentiert stehen lässt.iv Das Middle East Media Research Institute (MEMRI) dokumentierte ein Interview mit Finkelstein im libanesischen Fernsehen im Januar 2008, in dem er seine Solidarität mit der antisemitischen Terrororganisation Hisbollah ausdrückte und das Anliegen der Hisbollah mit dem Kampf von Widerstandsgruppen gegen die Besatzung von europäischen Nationen durch Nazideutschland gleichsetzte.v Seine Begeisterung für die Terrororganisation drückt er wie folgt aus: „I was of course happy to meet the Hizbullah people, because it is a point of view that is rarely heard in the United States. I have no problem saying that I do want to express solidarity with them, and I am not going to be a coward or a hypocrite about it.”, und weiter: „I am going to honor the hizbullah; they show courage, and they show discipline, I respect that.” Es ist daher kein Wunder, dass Finkelstein eine Vielzahl von Reden des Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah auf seiner Homepage veröffentlicht.vi Gegen Ende des Interviews verlautbart er „I don’t believe there is another way. I wish there were another way. Who wants war? Who wants destruction? Even Hitler didn’t want war. He would much prefer to have accomplished his aims peacefully, if he could.”vii, und krönt somit seinen Antisemitismus mit einer Portion Geschichtsrevisionismus.

    Auch Finkelsteins Buch „Die Holocaust-Industrie” ist nichts anderes als eine polemische Abrechnung gegen das jüdische Establishment mit dem Vorwurf, Israel benutze den Holocaust, um seine Interessen durchzusetzen. Wie pietätlos kann man eigentlich sein? Selbstverständlich hat Israel als staatliche Konsequenz aus Auschwitz die Pflicht, seine Bürger_innen zu schützen. Wer das Ausnutzen des Holocausts nennt, nimmt Israel das Recht auf Selbstverteidigung. Darüber zu diskutieren, erübrigt sich.

    Wenn also der Holocaustleugner Ernst Zündel Finkelstein lobt, dann meint er das ernst und ist nicht etwa eine Aneignung linker Thesen um sein Ansehen in der Gesellschaft zu steigern. Zündel ist auch nicht der Einzige von Rechtsaußen, der Finkelsteins Thesen bejubelt. So haben tschechische Nationalisten Finkelsteins Europa-Tournee beworbenix und die Deutsche Stimme, das Parteiorgan der NPD, Finkelsteins Absage in Deutschland tief bedauert.x

    Dass Finkelstein inhaltlich der Unterstützung seitens von Neonazis nichts entgegen zu setzen hat, wurde in einem Filmausschnitt seiner Veranstaltung in Prag im Februar 2010 deutlich. Er monierte lediglich, es sei ein „komisches Verhalten”, das die Nazis an den Tag legten.xi Dass der Ton seiner Kritik die Musik macht und er daher anschlussfähig für Neonazis ist, das will Finkelstein nicht einfallen.

    Die Vorstellung, Jüdinnen und Juden würden den Holocaust für ihre Zwecke nutzen, ist klassische Position des sekundären Antisemitismus, dass sie andere Länder erpressen, schließt an den Wahn einer jüdischen Weltverschwörung an. Dass Jüdinnen und Juden, die vom Holocaust reden, ein finanzielles Interesse hätten, kann für Antisemit_innen nur bedeuten, sie seinen geldgierig. Gaza als KZ zu bezeichnen, ist klassischer Fall der Täter-Opfer-Umkehr bezüglich des Nationalsozialismus, um die „eigene” Schuld erträglicher zu machen und Israel stattdessen zu dämonisieren.

    http://bak-shalom.de/index.php/2010/03/07/debatte-ja-%E2%80%93-antisemitismus-nein/

    http://www.redok.de/content/view/1661/36/

    Niemand, der sich links oder liberal und auf jeden Fall antiantisemitisch wähnt, kann sich nach diesem Interview noch zustimmend auf Finkelstein beziehen. Behauptet dieser doch, dass Israel den „Holocaust für seine mörderische Politik“ ausnutzt, gemeinsam mit „jüdischen Organisationen“ die armen Deutschen, Schweizer und Österreicher erpresst, die deutsche Bundeskanzlerin Merkel „wahnsinnig“ sei, jeder, der über den Holocaust redet, ein „finanzielles oder politisches Interesse“ habe, die Ãœberlebenden endlich Ruhe geben sollen, Simon Wiesenthal ein „Gauner“ sei, der „aus der Nazi-Jagd eine große Industrie für sich selbst gemacht“ habe, Israel in Gaza, das ein „großes Konzentrationslager“ sei, eine „Kristallnacht“ veranstaltet habe. Derartig offener Antisemitismus ist schon lange nicht mehr außerhalb des organisierten Rechtsextremismus zu vernehmen gewesen. Aber wenigstens blamiert Finkelstein mit seiner Offenheit all diejenigen, die meinen, ihm müssten universitäre Räume zur Verfügung gestellt werden.

    http://www.gegendenantisemitismus.at/19062009.php

  35. @mehrdad Ich denke, du tarnst deine Gesinnung hinter philosemitischen Tiraden. Und das bedeutet, du möchtest Denkverbote erlassen, die keinerlei intellektueller, oder wenigstens rationaler Begründung oder Überprüfung standhalten.

    Finkelstein reitet nachprüfbar und nachweislich auf internationalem Recht und Menschenrecht herum und leitet seine Kritik an israelischer Politik daraus ab. Ihn dafür als „Antisemiten“ oder „selbsthassenden Juden“ abzustempeln ist eine durchsichtige Strategie.

    Du tust nur Anti-Totalitär.

    Hier mal eine Kostprobe zum SELBER beurteilen:
    http://www.youtube.com/watch?v=sjzpMTi9kWQ

    @Badger Immer, wenn ich so etwas höre: „Denn der “ewige Jude” mit dem Geld ist das Feindbild Nummer 1 für Sozialisten.“ bekomme ich innerlich einen Schreikrampf.

    Du wiederholst das antisemitische Klischee vom Juden mit dem riesigen Haufen Geld und merkst es noch nicht mal!

    Die meisten Juden – und ich rede hier von mehr als 90% aller Juden – waren bettelarm.
    Das ist die objektive historische Tatsache.
    Und du unterschlägst weiterhin, dass viele Juden selber Sozialisten, Sozialdemokraten und Kommunisten waren.

    Du benutzt Juden, um sie klammheimlich, ex-post und gegen ihren Willen zu Rechten zu machen.
    Das ist nicht nett, gelinde gesagt.

    @matze Ich halte seine Songs für pubertäre Kinderscheisse im Aggro-Style.
    Damit meine ich: Such dir ein Tabuuuuuu (neu, mit verbesserter Rezeptur) und sorge für reichlich Aufmerksamkeit. Bringt eine Menge Kohle!
    Bushido hat jetzt eine Villa in Zehlendorf.
    Und Stalin ist ja auch ein prima Aufreger.

    Wenn ich sein Marketing Berater wäre, würde ich

    1. all meinen Kritikern vorwerfen, nur deshalb gegen Stalin zu sein, weil sie die Befreiung vom Hitler Faschismus im Grunde als Niederlage empfunden hätten – also klammheimliche Faschisten sind.

    2. Und eigentlich hätten die Kritiker niemals gewollt, dass die Rote Armee Ausschwitz befreit!

    Von den Antideutschen lernen, heißt siegen lernen!
    Immer schön unterstellen. 😉

    Gruß, C.

  36. nachtrag:

    übrigens: wenn du stalin für einen feinen kerl hälst, dann bist du kein deut besser als ein dummer glatzkopf, der hitler bewundert. kein deut. diese beiden sozialistischen bestien schenken sich nichts im bezug auf opferzahlen und grausamkeit. hitler brachte millionen menschen in KZs und während des krieges um, stalin millionen in gulaks und durch hungersnöte. du bist eben genauso ein verkommener sozialist und stalinfan, wie deine gesinnungsgenossen von rechts hitlerfans und sozialisten sind.

  37. Ich denke, man sollte solchen Rappern schon auf die Finger klopfen, denn die Jugendlichen fahren auf solche Zeiler ab, weil sie „geil klingen“, egal, was sie aussagen. Es ist sogar mittlerweile so, dass sich die Rapper an ihrer Dummheit messen: Je dämlicher die im Zeitraffertempo heruntergeleierten Sätze, desto cooler. Ist alles ein bisschen verdreht, aber ich finde auch, dass spätestens bei antisemitischen Auswüchsen ein Stopp gesetzt werden muss. Da verbieten die Behörden unzählige Games, die angeblich zu Amokläufen führen, was bereits wissenschaftlich widerlegt wurde, aber bei solchen wirklich jugendgefährdenden Auswüchsen wird nicht gehandelt.

    Lieben Gruß

  38. so ein unfug. marx und luxemburg waren genaus juden, wie himmler und hitler christen waren.

    es waren atheisten, die jeweils eine linke und rechte sozialistische diktatur anstrebten und verwirklichten, welches mehrere millionen menschen das leben gekostet hat und ganze kontinente ruiniert hat!

    dein grundfehler matze ist, dass du dieses märchen, die nazis wären keine sozialisten, unsinnigerweise glaubst.

    und natürlich deine alibi-juden bringst (die wenigen jüdischen selbsthasser, die es gibt) als beweis samt koscher-stempel (sind ja juden. deswegen können sie ja nicht antisemitisch sein oder gar lügen) bringst.

    fast alle juden weltweit stehen zu israel, aber genauso, wie es steuerberater gibt, die steuern hinterziehen, gibt es auch einige dumme juden, die ihr eigenes volk und israel hassen. solche spinner wie finkelstein, der sich glasklar zur hisbollah bekennt oder deppen, die zu ahmadinejads holocaustleugner-konferenz nach teheran reisen.

    die sind nicht repräsentativ für die juden weltweit, aber die beste quelle und ausrede der judenhasser von rechts, links und islamische ecke.

  39. @Matze
    im Grunde genommen kann jeder seine Meinung frei äußern. Was ich allerdings nicht verstehe ist Deine Behauptung, hier würden sich viele Rechtsradikale herum treiben. Woran machst Du diese Behauptung fest? Dein in diesem Kontext reflexartig vorgebrachtes Schubladendenken zeugt nicht gerade davon, das Deine salbungsvollen Worte ernst gemeint sind.
    Es ging-so habe ich es verstanden- in dem Artikel allein um den Rapper und seine vor Hass triefenden Texte.
    Der Versuch eines Denkanstoßes:
    Nimm die angesprochenen Texte und tausche in den aus meiner Sicht absolut zu Recht kritisierten Passagen Freund und Feind des Rappers einfach mal aus.
    Nun Akzeptabel? Nein? Siehst Du, darum geht es…..

  40. Was für ein Unfug, der hier geschrieben wird.

    Sorry, aber der pöse Karl Marx und die pöse Rosa Luxemburg waren Juden. Vielleicht nicht gläubig, aber sie waren Juden. Albert Einstein war nicht nur Wissenschaftler, sondern ebenfalls Linkssozialist – auch ein Jude.
    Hey, die antideutschen Studenten, die anscheinend nicht wissen, wohin mit ihrer kostbaren Zeit und viel Grütze in ihren Blogs schreiben, haben nun ein neues Thema gefunden:

    Antisemitische Juden.

    Ich bin bei Leibe ganz sicher kein Israel-Freund (was die zionistische RECHTSregierung betrifft – das Volk ist ok, hat genauso ein Existenzrecht wie das Palestinensische, Deutsche, Japanische, weiß der Geier was es da noch so alles gibt 🙂 …), aber viele Juden mit (ähem, jetzt schlägt‘ euch wohl gleich auf den Magen) SOZIALISTISCHEM Anspruch gingen nach Palestina. Leider sind derzeit aber die Nazi-Israelis kult. Das muss man sich mal reinziehen: faschistische Juden. Hätte keiner vorher für ernstgehalten.

    Ich weiß nicht, wer mehr Schaden für die Linke anrichtet: Makss Damage oder der kaputte Zionismus. Makss jedenfalls betrifft folgende doch teils echt widerliche Merkmale, die ich als Marxist-Leninist verabscheuenswürdig finde:

    *sexistisch (homophob) (Mackergehabe) (männlichkeitsfanatisch)
    *antisemitisch („Ich leite Giftgas in jüdische Siedlungen“)
    *oberflächlich (da kann Holger Burner oder Albino definitiv mehr)
    *antikommunistisch (im Endeffekt, weil er was von Gulags faselt, sich als Kommunisten ausgibt und somit jede kommunistische Gruppe / Partei in den Dreck zieht)
    *die Partei äh der Makss hat immer Recht
    (sein „Style“ sorgt dafür, dass viele (auch Linke!) jetzt meinen: Ach, „siehste… Typisch Kommunisten / Stalinisten.“ – Das, was dieser Makss über andere Gruppen labert, ist einfach nur intolerant und schlecht. Die Linke ist eh schon gespalten und sicher bringt reine prinzipienlose Versöhnung nichts, aber was Makss abzieht, ist einfach nur Zerstörung.)
    *reiner Trotz (übertriebene Stalinhuldigung – nix gegen Stalin, war ein feiner Mensch, aber was Makss da so abzieht, ist nicht mehr lustig. Reines Provozieren zaubert uns nicht den Kommunismus an Land)

    Alles im Endeffekt gesehen mehr als Schade. Er hätte Potential für den Soundtrack der Revolution gehabt… Ich hoffe, dass er noch ein wenig dazulernt (Dialektik) oder sich sehr bald – zeitnah – als Fake entpuppen wird. Unter Umständen ist es vielleicht sogar eine Inszenierung (nein, nicht des Mossads – wenn ich das sagen würde, wäre ich ja Antisemit, gell?) von antideutschen Bloggern, damit diese wieder Themen haben, um darüber zu schreiben, weil sie unter dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom leiden.

    Zum Schluss will ich noch eine Herzensangelegenheit loswerden: Ich gestehe, dass ich eher Fan der „Jüdischen Stimme“ bin (jüdische Links-Zeitung gegen Zionismus und Antisemitismus) und ich richtig erschrocken war, als ich hier die Kommentare las, wie viele Rechtsradikale hier schreiben dürfen („Alles ganz pöse Sozialisten!“). Auf der anderen Seite wundert es mich dann doch nicht, da ich damit fertiggeworden bin, dass israelischer Rechtsradikalismus Normalität geworden ist.

    Think ‚bout it, ok? 🙂
    So, zensieren jetzt.

  41. „Sozialsmus, egal ob rot, grün oder braun, geht IMMER einher mit Judenhass. Denn der “ewige Jude” mit dem Geld ist das Feindbild Nummer 1 für Sozialisten.“

    Wie gut, dass die bürgerliche deutsche Mitte vor derlei Verirrungen gefeit ist und Marx hat nicht dargestellt, dass Geld nicht der Feind, sondern nur unwesentliches Abbild einer ungerechten Produktionssphäre ist. Israels Entstehung ist nicht einem sozialistischen Vorbild gefolgt und niemand dort kam auf die Idee ein Kibbuz zu gründen. Es gibt dort kein Kibbuz bis heute. Das alles stimmt und deshalb ist Ihre These auch schlüssig.

  42. Lasst ihn doch seinen scheiss rappen. Den kennt eh keiner. UNd Aufmerksamkeit steigert seine Verkaufszahlen. Sowas fickt sich immer selber ins Knie. Genauso wie Bishido. Von dem kommt auch nix mehr. Also ruhig reden lassen, sie hängen sich zum Schluss selber auf.

  43. “Antisemitismus ist nie mit Sozialismus oder Kommunismus vereinbar.”

    Micha Brumlik zum Thema und insbesondere zu den Anfängen des Sozialismus:

    „Schon der französische Frühsozialismus war – mit geringen Ausnahmen – antisemitisch und wähnte in den Rothschilds sowie einem angeblichen „jüdischen Finanzfeudalismus“ die Wurzel allen Ãœbels. Viele russische Anarchisten waren glühende Judenhasser und auch deutsche Frühsozialisten wie der Komponist Richard Wagner, der junge Karl Marx und etwas später Eugen Dühring schrieben Sätze, deren antijüdisches Ressentiment und deren Hass mit noch so vielen Interpretationskünsten und Kontextuierungen nicht ausgelöscht werden können.“

  44. immer diese linken socken, die meinen, nur weil sie links sind, sind sie keine judenhasser…

    was war die NSDAP? waren das faschisten? nee.

    es waren SOZIALISTEN! es war eine sozialitische partei! volksempfänger, volkswagen…das waren deren trabis.

    sozialisten sind dreck. sie reissen regelmässig die menschheit von einem unglück ins nächste. egal ob rechte oder linke sozialisten.

  45. Anti-Imperalisten sind alles verkappte Nazis. Sieht man an Mäxxchen Demage. Die haben alle einenen Schaden!

  46. Hat der Ortsverein der Jungen Union Ausgang oder woher kommen die vielen Schmissköpfe?
    Wo hat Marx die Ausrottung minderwertiger Klassen und / oder Rassen gefordert?

    Was ist das für ein miser Trick!

  47. Ich sag’s ja immer wieder. Nationalsozialismus und Sozialismus kommen vom selben Misthaufen der Geschichte. Marx führt immer zu Stalin oder Hitler, jenachdem welche Gruppe gerade „in“ ist. Der eine folgt dem Aufruf von Marx alle minderwertigen Klassen auszulöschen, der andere folgt dem Aufruf von Marx alle minderwertigen Rassen auszulöschen.

    „Antisemitismus ist nie mit Sozialismus oder Kommunismus vereinbar.“

    Und da irrt sich jemand gewaltig.

    Karl Kautzky, Chef-Ideologe der SPD 1914, sagte dass das Ziel die Vernichtung des Kapitalismus sein muss, denn wenn man den Kapitalismus vernichtet, vernichtet man die Juden.

    Sozialsmus, egal ob rot, grün oder braun, geht IMMER einher mit Judenhass. Denn der „ewige Jude“ mit dem Geld ist das Feindbild Nummer 1 für Sozialisten.

    Die größte Lüge des 20. Jahrhunderts ist, dass Hitler „rechts“ gewesen sei. War er nicht. Hitler war links. Stauffenberg war rechts. Im Dezember 1933 sagte Josef Göbbels, dass die NSDAP die deutsche Linke ist, und ihnen nichts mehr verhasst sei als ein rechts-stehender Bürgerblock. Hitler bejammerte noch Anfang 1945, dass die Nazis zwar die „Klassenkämpfer“ (sprich Kommunisten, die direkte Konkurrenz) ausgelöscht haben, aber gleichtzeitig hätten sie es verabsäumt die deutsche Rechte zu vernichten.

    Nationalsozialismus ist Sozialismus. Er baut sich, im Gegensatz zum Kommunismus, aber nicht auf Klasse auf, sondern auf Rasse. Der Effekt ist der selbe.

    Es gibt heute sogar noch ein Land, in dem der Nationalsozialismus herrscht: Nord Korea. Nord Korea wird immer als stalinistisch beschrieben, das ist aber schlichtweg falsch. Der Sozialismus in Nord Korea baut sich auch auf Rasse auf. Nord Korea besitzt die sog. „nationale Blutlinie“ (sprich eine koreanische Version der arischen Herrenrasse) und diese wird mit Mord und Folter geschützt. So werden nordkoreanische Frauen, die von Nicht-Nordkoreanern schwanger sind, gezwungen ihre Kinder abzutreiben. Wenn sie sich weigern werden sie eiskalt ermordet.

  48. regt Euch nicht auf, das arme Würstchen hat zum Frühstück höchst wahrscheinlich seine Milch nicht bekommen.
    Von solchen unterbelichteten Linken Bratzen laufen viele herum, zünden Autos an, werfen Steine und bekommen dabei Rückendeckung durch Gewerkschaften, so genannte Sozialdemokraten, GRÃœNE und andere….
    Demokraten müssen solche intellektuellen Windbeutel leider ertragen.

  49. Da ist die Freiheit der Kunst sicherlich nicht nur überschritten, sondern auch vorsätzlich missbraucht um Hetze zu verbreiten und Beleidigung von lebenden und toten Menschen. Ob jedoch ein Verbot der „songs“ besser wäre als die öffentliche Auseinandersetzung ist fraglich. Nur wenige werden die Inhalte toll finden – inwieweit diese Inhalte jedoch offensichtlich Ausdruck des Charakters dieses „Künstlers“ sind, sollte schon mal abgeklärt werden – allein schon für die Menschen, die von solchem Gedankengut negativ in ihrer persönlichen Entwicklung beeinflusst werden könnten.

  50. Toller „Künstler“. Wenn er schon so „hart“ ist wie er tut, dann wird er sich doch nicht vor dem Staatsschutz fürchten, oder doch?

  51. @ Crumar:

    Den anderen Artikel, in den es um den Rapper und dessen Aussagen und nicht um die Aussagen der Fans geht, hast du wohl nicht gelesen oder ignoriert, weil dann deine kleine Theorie nicht mehr aufgehen würde. Reife Leistung!

  52. Agentur Standard Diffamierung!

    Der vorige Poster ergeht sich in einer Kritik, die wie folgt läuft:

    1. Ich nehme einfach mal eine Gruppe (Schüler VZ), die der Rapper nicht selber gegründet hat und tue so, als sei der Gründer der Gruppe jedoch identisch mit dem Künstler selbst.

    2. Diese Gruppe entzieht sich natürlich der Kontrolle des Künstlers, ebenso verhält es sich mit den dort geposteten Kommentaren.

    Wenn ich die Zitate nun aber in dem unter 1. genannten Kontext selektiv zitiere, dann erscheint der Künstler selber verantwortlich für die Kommentare.

    Das ist die Rubrik: Mal kurz in den Mund gelegt.

    3. Alle Zuschreibungen, die nun wild selektiv folgen, alle komplett aus dem Kontext gerissenen Sätze und Liedzeilen werden nun übereinander geschichtet und auf den Künstler bezogen.

    Ziel ist eine ganz klare Stigmatisierung des Künstlers unter Vorzeichen, die bereits in der ersten Zeile genannt werden (eigentlich ist der Rest redundant).

    Als Resultat des ideologischen Zerrbildes, dem Künstler unbedingt zum Antisemiten stempeln zu wollen wird damit „bewiesen“, dass er ein Antisemit ist.

    Und am Schluss kommt der Verweis auf einen Artikel bei hagalil, der exakt genauso vorgeht – perfekter geht ein Zirkelschluss nicht.

    Gruß, C.

  53. […] Gründer der Gruppe ist „Mats E.“, der sich in seinem Profil für die „Nordische Mythologie“ begeistert und „Antideutsche“, „Amerika“ und „Bilderberger“ ablehnt. Neben solchen Gestalten finden sich auch Menschen, die sich für verschiedene orthodoxe „kommunistische“ Gruppen, wie zum Beispiel der „SDAJ“, engagieren und die sich für „Makss“ begeistern. So freut sich „Nico P.“ über das „Best album eva“ und spricht von einem „gigantischen Unterhaltungswert“, der „Einfach geil“ sei. „Dirk“ , der sich dreisterweise „Kommunist“ nennt, freut sich darüber, dass mit Zeilen in denen Giftgas in jüdische Siedlungen geleitet wird, doch einige „zur Weißglut getrieben“ werden und das der „Hurnsohn“ Gorbatschow auf dem Cover des neuesten Mixtaps zu finden sei. „Erwin ‚Dschughaschwili‘“ findet es toll, dass „MaKss diese ‚ganzen verschwulten Pazifisten Veganer‘ disst, dann ist das durchaus begründet“. Kritiker_innen sind nicht gerne gesehen: „Das fette Opfer wird in Zukunft sein dummes Maul halten, ich hab ihn vorhin aus der Gruppe gekickt“ schreibt der Moderator. „Fickt euch alle ins Knie, gegenseitig, ey, damit ihr wieder wisst, ob ihr Männlein oder Weiblein seid“ lautet hingegen ein Ratschlag von „Karl K.“, auch ein angeblicher „Kommunist“, der keine „Antideutschen Prostituiertenkinder“ mag: „Geht den Leuten nich aufn Sack, die wirklich Revolution machen wollen“ schreibt „Karl“ wenig wortgewandt in Richtung der linken Nestbeschmutzer, die Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und den Geschichtsrevisionismus des „Rappers“ kritisieren. Das sich folgerichtig auch nicht alle „antifaschistischen“Gruppen für „Makss“ begeistern könnten stößt auf Ablehnung unter den „SchülerVZ“-Fans. Dies sei nur eine weitere „alberne spalterei“ befindet „Alfred K.“. Als Legitimation dient den Fans das wenig schlüssige Argument, das auch Fler oder Bushido bemühen: Es sei doch alles nur Provokation. Es ist es ein kleine Zielgruppe, die „Makss Damage“ erreichen möchte. Da helfen auch keine Provokationen, die doch nur einfacher Antisemitismus sind. 80 Fans in einer „Schüler-VZ“ Gruppe und einige andere in anderen sozialen Netzwerkenm sowie eine Internetseite, die über Wochen gesperrt war, werden noch nicht einmal ausreichen, um seine Fans überhaupt zu erreichen. Vielleicht ist „Makss Damage“ als „Rapper“ viel schneller ein Teil der Geschichte der „kommunistischen“ Bewegung in Deutschland, als es ihm und seinen Fans lieb sein wird. Vielleicht wird er aber auch weiterhin seine Zielgruppe begeistern. Die Namen der Protagonist_innen wurden geändert. Alle Zitate stammen aus der „Makss Damage“ Gruppe im „Schüler-VZ“ und wurden originalgetreu übernommen. Einen weiteren lesenswerten Artikel gibt es bei „Hagalil“. […]

  54. Oh gute Güte, in diesem Lied verkaspert der Rapper ganz offensichtlich genau den Hirnriss, ihn in die antisemitische Schublade zu stecken.

    Er bezichtigt sich SELBST – in für wirklich jeden außer Dummbeutel nachvollziehbar sarkastische Art – in dem Lied „Arabisches Geld“, er würde all das nur singen, weil sich auf seinem Konto das Geld der Araber stapelt.

    Wie üblich ist der „Trubel“ um den Rapper ein hysterisch inszenierter.

    Gruß, crumar

  55. Ich verstehe auch nicht ganz, wieso man bei der SDAJ diesen offensichtlichen Querfront-Nazi einladen kann.

  56. Antisemitismus ist nie mit Sozialismus oder Kommunismus vereinbar.
    Stalin war ein Diktator, eine Geissel Gottes.
    „Makss Damage“ ein weiterer brauner Fleck im SDAJ Bilderbuch! 🙁

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