TV-Radar: haGalil Fernsehtipps

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Mi, 13. Jan · 00:20-02:00 · Das Erste (ARD)
Jeder stirbt für sich allein

Als 1940 der einzige Sohn von Otto und Anna Quangel in Frankreich fällt, engagiert sich das bis dahin unpolitische Berliner Handwerkerehepaar gegen das Nazi-Regime. Sie beginnen eine Postkarten-Aktion gegen Hitler. Schon bald kommt die Gestapo ihnen auf die Spur und sie müssen ihren Mut mit dem Leben bezahlen. Carl Raddatz und Hildegard Knef spielen die Hauptrollen in dieser eindrucksvollen Verfilmung des gleichnamigen Romans von Hans Fallada.

Mi, 13. Jan · 22:30-23:00 · SWR
Auslandsreporter: Israels Armee am Pranger? – Ein Jahr nach Gaza

Januar 2009. Gaza liegt in Trümmern. Der Krieg hinterlässt 1.300 Tote, darunter Zivilisten und Kinder. Nicht nur die Palästinenser, auch Amnesty International und der UNO-Bericht des Richters Richard Goldstone werfen Israel Kriegsverbreche ….  Januar 2009. Gaza liegt in Trümmern. Der Krieg hinterlässt 1.300 Tote, darunter Zivilisten und Kinder. Nicht nur die Palästinenser, auch Amnesty International und der UNO-Bericht des Richters Richard Goldstone werfen Israel Kriegsverbrechen vor. Stur beschwört Israels Regierung, Zahal, zu Deutsch die „Verteidigungsarmee für Israel“, sei die „moralischste Armee der Welt“. Doch die Vorwürfe erhärten sich: Ijad al-Alami, Rechtsanwalt für Menschenrechte in Gaza, hat 936 Fälle zusammengetragen, allesamt mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen seitens der israelischen Armee im Gazakrieg. Auch in Israel selbst erschüttern Kritiker die Öffentlichkeit. Ein Untersuchungsbericht der Organisation „Schweigen Brechen“, einer Gruppe ehemaliger israelischer Offiziere, beschuldigt Israel, Palästinenser im Gazakrieg als menschliche Schutzschilder missbraucht zu haben. Die Armee weist die Vorwürfe entschieden von sich. Doch auch nach der Gazaoffensive brechen die Vorfälle nicht ab. Was ist aus der Armee geworden, die laut Israel die moralischste der Welt ist? Woher kommen Menschenrechtsverletzungen einer Armee, die behauptet nach schriftlich festgelegten ethischen Grundsätzen zu handeln? Diesen Fragen sind Uri Schneider und sein Kamerateam in Israel, in Gaza und dem Westjordanland nachgegangen. Das Ergebnis ist eine Reportage über eine Armee, die nach 42 Jahren Besatzung der Palästinensergebiete in einer moralischen Zwickmühle ist.

Do, 14. Jan · 23:00-23:45 · SWR BW
Das rote Kreuz im Dritten Reich – Vom Versagen der Hilfe

Das rote Kreuz auf weißem Grund ist ein Symbol für Menschen in Not. Vor allem in Kriegszeiten blickten die Opfer hoffnungsvoll auf das Internationale Komitee des Roten Kreuzes in Genf.  Das rote Kreuz auf weißem Grund ist ein Symbol für Menschen in Not. Vor allem in Kriegszeiten blickten die Opfer hoffnungsvoll auf das Internationale Komitee des Roten Kreuzes in Genf. Doch die, die unter dem Nazi-Terror am dringendsten Hilfe gebraucht hätten, die Opfer der Schoah, hofften vergebens. Nach dem Krieg berief sich das IKRK lange darauf, nur für die Kriegsgefangenen ein völkerrechtliches Mandat gehabt zu haben. Die Dokumentation zeigt, wie wenig stichhaltig diese Argumentation ist. Neuere Erkenntnisse der historischen Forschung belegen, dass ein Engagement für die Millionen im deutschen Machtbereich mit dem Tode bedrohten Menschen jüdischen Glaubens und sogenannter „jüdischer Abstammung“ wohl vor allem aus Rücksicht auf die Interessenslage der Schweiz unterblieb. Hinzu kam, dass auch die IKRK-Führung nicht frei war von antisemitischen Ressentiments. Zudem schien eine Einmischung im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz nicht opportun. Dort waren Juden längst ausgeschlossen und die leitenden Positionen mit Nationalsozialisten besetzt. Im Frühjahr 1942 teilte das Deutsche Rote Kreuz dem IKRK in Genf lapidar mit, Nachforschungsanfragen nach sogenannten „nichtarischen“ KZ-Häftlingen und Vermissten könnten nicht mehr bearbeitet werden. Selbst die ohnehin seltenen Inspektionen von Konzentrationslagern durch das Rote Kreuz brachten keine Hilfe. Im Gegenteil, der Bericht des IKRK-Delegierten, des Arztes und Offiziers der Schweizer Armee Maurice Rossel, über seinen Besuch des Konzentrationslagers Theresienstadt fiel so freundlich aus, dass die NS-Propaganda ihn gern zitierte. Beispiele anderer IKRK-Delegierter beweisen, dass Vertreter des Roten Kreuzes durchaus die Möglichkeit hatten zu helfen. Die Würdigung des Engagements und des Muts Einzelner lässt das Versagen der Mehrheit umso deutlicher werden. Ein Versagen, das seine tragische Fortsetzung in der Nachkriegszeit fand, als das IKRK die Verantwortung für den Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen übernahm. Verzweifelt wandten sich Überlebende der Schoah an den Suchdienst, um etwas über das Schicksal ihrer Angehörigen in Erfahrung zu bringen. Und wieder mussten viele der NS-Opfer erfahren, wie das IKRK sie im Stich ließ.

Fr, 15. Jan · 06:40-07:30 · PHOENIX
Die Schätze des Königs Salomon

Aus Israel stammen Verlautbarungen, die weltweit zu Verunsicherung führten, da sie Teile der biblischen Geschichte infrage stellen.  Aus Israel stammen Verlautbarungen, die weltweit zu Verunsicherung führten, da sie Teile der biblischen Geschichte infrage stellen. Nach Behördenaussagen handele es sich bei verschiedenen Fundstücken, die aus der Zeit König Salomons stammen sollen, um äußerst raffinierte Fälschungen. Laut Polizei habe man es möglicherweise mit dem größten Antiquitätenbetrug aller Zeiten zu tun. Sollten diese Aussagen zutreffen, verlieren Museen auf der ganzen Welt wertvolle Kunstschätze.

Fr, 15. Jan · 20:15-23:20 · RTL2
Schindlers Liste

Der Film erzählt von dem Geschäftsmann Oskar Schindler, der über tausend Juden vor dem Tod durch die Nazis rettete indem er sie in seinen Rüstungsfabriken beschäftigte. ‚Schindlers Liste‘ beruht auf einer wahren Geschichte, wurde in schwarz-weiß und an vielen originalen Schauplätzen gedreht und hat kontroverse Diskussion nach sich gezogen.