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Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, forderte die islamische Gemeinschaft auf, sich stärker gegen Antisemitismus in den eigenen Reihen zu stellen. Graumann reagierte damit auf die Ergebnisse einer neuen Studie zu Antisemitismus in Deutschland. Dem Bericht des “Expertenkreis Antisemitismus” zufolge, sind rund 20 Prozent der Deutschen “latent antisemitisch”…

Laut dem Bericht besitzt der Islamismus inzwischen ein erhebliches Gefahrenpotential und fördert die Radikalisierung arabisch- und türkischstämmiger Jugendlicher. Antisemitische Argumentationsmuster würden dazu dienen, das Existenzrecht Israels infrage zu stellen. Der Rechtsextremismus sei jedoch weiterhin der wichtigste Mittler antisemitischer Inhalte, so die Experten. Dieter Graumann betont, dass es vor allem darum gehe, “den Rechtsradikalen die Strukturen zu nehmen, die Möglichkeiten, sich zu entfalten. Die Behörden sollten genau dort aktiv werden, wo sich Faschisten heute tummeln und ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten – insbesondere im Internet und in der Hooliganszene.”

Das Verbot der NPD könne dabei nur ein Anfang, jedoch unverzichtbarer Schritt sein. “Diese Partei nutzt die Parlamente als Plattform, sie wird staatlich subventioniert. Es ist höchste Zeit, der NPD all diese Privilegien zu nehmen”, so Graumann.

Graumann wies außerdem im Besonderen auf das schulische Umfeld hin, wo es gute Ansätze gäbe, jedoch weitere Anstrengungen unternommen werden müssten, den antisemitistischen Haltungen und Klischees etwas entgegenzusetzen. Es könne nicht hingenommen werden, “dass „Jude“ auf Schulhöfen inzwischen zum Schimpfwort geworden ist. Da sind nicht nur die Lehrer gefordert, sondern die gesamte Gesellschaft. Es sind häufig gerade junge Muslime, die sich so betont judenfeindlich äußern.”

Vor dem heutigen Spitzentreffen zum Rechtsextremismus im Bundesinnenministerium hatte Graumann mangelnde Fortschritte bei der Aufklärung der Neonazi-Mordserie beklagt: “Die Behörden sind bei der Aufklärung dieser schrecklichen Taten noch immer in den fortgesetzten Winterschlaf verfallen.” Es müsse jetzt schnell Klarheit geschaffen werden, “Glaubwürdigkeit gewinnt man nur, wenn man mehr Transparenz zulässt – daran mangelt es derzeit offenbar.”

Das Treffen sieht Graumann dagegen sehr positiv. Es könne ein ” Fanfarenstoß gegen Rechts sein” mit dem klaren Signal: “Es gibt null Toleranz in der Gesellschaft für Antisemitismus und Rassismus.” Dazu müssten dem Treffen jedoch auch Taten folgen.

Der Bericht des Expertenkreis (pdf)

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172 comments to Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt

  • A.mOr

    Scytale 1. Februar 2012 – ח׳ בשבט תשע״ב at 07:28

    Willkommen!

    „Wenn wir als Deutsche nun hingehen und Israel kritisieren oder verteidigen, sprechen wir einer ganzen Nation die Mündigkeit ab. Ja, in meinen Augen hat derlei Verhalten etwas patronisierendes, gönnerhaftes und vielleicht sogar chauvinistisches.“

    Absolut, da ist was dran!
    Bin mir auch nicht zu schade diesen Gedanken auf mich selbst anzuwenden, jedoch Antisemitismus, und bei „Israelkritik“ geht es gewöhnlich im Kern darum, geht alle Juden etwas an, und insbesondere auch die nichtjüdischen Deutschen, deren Elterngenerationen in irgendeiner Form am sogenannten ’2.Weltkrieg’ beteiligt waren. Zumindest wäre das wünschenswert…
    Und für Juden ist der Staat Israel nicht einfach ein Land da irgendwo, aber das wissen Sie.

    “Frau Weisband von den Piraten (…) Aber mal im Ernst, wieviele der Leser wurde die Religionszugehörigkeit – (…) Volkszugehörigkeit (…) – erst mit ihrem Rücktritt bewusst?“

    Das mag auf die meisten Leser hier auf ‘hagalil’ oder sonstwie „Unbeteiligte“ zutreffen, aber den Angehörigen und Zugehörigen der Partei ‘Die Piraten’ ist es wohl bekannt, und Antisemitismus aus den Reihen eben dieser Partei gibt es auch schon länger.
    Aber -„gerechterweise“- in welcher deutschen Partei gibt es das nicht?

    „Für meinen Teil glaube ich, dass ich nur mich selbst verändern kann, anderen nur ein Beispiel aufzeigen kann, selbst ein besseres Leben zu leben beginne…“

    Kluge Antwort, finde ich, sehe ich auch so. Es heißt: „Ein Leben ist die Welt.“
    Zusätzlich jedoch, die Diskussionen, die sich zB auf ‘hagalil’ entwickeln können, mögen dem einen oder anderen geeignet sein die eigene Orientierung zu verbessern/zu überdenken, immerhin.

    ~ * ~

    „Herr Mor (…) Auch wenn wir uns mal etwas ernster unterhalten haben und anderer Meinung waren, so hatten Sie doch nie Ihren Respekt mir gegenüber missen lassen. Ich hoffe, das Sie über mich das gleiche sagen.“

    Eine frohe wie auch traurige Überraschung.
    Sie wollen fernbleiben, für mich etwas traurig.
    Aber wie Sie auch entscheiden, Alles Gute, Glück und Gesundheit!
    Und froh, nu, Danke, daß Sie mich so freundlich erwähnen…

    Scytale, Ihr ‘hoffen’ werte ich mal als rhetorische Form, obgleich die Frage darinnen natürlich immer berechtigt ist. Was ist denn schon selbstverständlich?
    Wissense, ich habe da so eine Näschen… ;)

    Also geradeaus; na klar sage ich das Gleiche über Sie!
    Ich weiß zwar nicht genau, was Sie mit „belustigend“ meinen (hier bitte den ‘Smiley mit warnenden Zeigefinger’ imaginieren… :P ), aber unseren humorvollen Schlagabtausch habe ich sehr genossen! Im besten Sinne des Verständnisses.

    Auch unsere ernste Auseinandersetzung fand ich fruchtbar und gut.
    Die Meinungsverschiedenheit zwischen uns -hoffentlich bin ich im richtigen Bilde- hat mit meiner harschen Aussage gegenüber den Arabern der Gebiete zu tun.
    Es würde mich betrüben, wenn Sie mich nun als „Rassisten“ betrachten.
    Zum einen habe ich versucht eine Lösung der Problematik zu liefern, eine resolute (und auch grausame) Form, aber hier paßt -finde ich- ein Sprichwort, gewöhnlich an unglückliche Beziehungen gerichtet:
    „Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.“

    Das wäre ein Aspekt der Angelegenheit auf den Punkt geführt.
    Und bringen Sie es noch auf die Ebene der Kinder. Es sind die Kinder, die in einer grausamen Welt zu grausamen Menschen erzogen werden, weil ihre erwachsenden „Vorbilder“ keine Rücksicht nehmen. Das sollte nicht so weiter geführt werden.
    Es muß eine „rote Linie“ geben, und eigentlich wurde diese schon längst übertreten. Daher also „…wenn es wieder zum offenen Krieg kommen sollte…“

    Nicht „die Araber“ sind die Bösen, die Kriegstreiber und Haßprediger sind es, darunter sind Araber, zB. Nu, und die Mehrheit der Menschen sind eben Mitläufer.
    Und was „Kultur“ angeht, bedenken Sie nur die Haltung gegenüber der Frau und den Kindern in einer jeweiligen Gesellschaft…, zB in der islamischen Gesellschaft.
    “Religion“? Das ist doch nur zum bitter auflachen!
    Wenn solche Leute nur einen Funken Judentum übernommen hätten (zum Anspruch auf Jerusalem reicht es wohl…), dann gäbe es diese Verachtung gegenüber der Frau und den Mädchen nicht.

    Wenn ich von „den Arabern“ spreche, dann meine ich vor allem die Tonangeber, die ihre Menschen/Kinder zu Rassisten und ängstlichen Hassern erziehen, die den Kindern den Judenhaß als „gerechte Sache“ beibringen, nicht „nur“ in der Moschee oder zu „religiösen“ Anlässen, sondern direkt in der Schule über die Schulbücher, im Fernsehen, im Radio, auf der Straße. Und nicht „nur“ in islamischen Ländern!

    Was in den letzten Jahrzehnten geschah, was geschieht, hier ist schon der nächste Konflikt vorprogrammiert, der strenggenommen unter „dem Mantel“ stets manifest ist.
    Aber das bekommen nur die direkt Betroffenen mit, denn die sogenannte „Öffentlichkeit“ schweigt sich darüber aus. Und damit überläßt man den Rechtsradikalen die Deutungshoheit. Denn die aufgegriffenen Fälle, die dann entsprechend politisch instrumentalisiert werden, sie sind eben nicht an den Haaren herbeigezogen.
    Und was bekommt man von dort? Aus Frust gegenüber der Heuchelei der sogenannten „Öffentlichkeit“ wird wieder nur Haß…

    Ist das etwa Kalkül? Und wenn, wer hat was davon?
    Unsere Kinder nicht, das kann man wohl festhalten, meinen Sie nicht auch?

    Auch „der Araber“ trifft irgendwann für sich individuell die Entscheidung, ob er „böse“ handelt oder nicht, aber, das Umfeld prägt nuneinmal, und es ist geeignet auch das feinste Gewissen zu „übertönen“.
    Das befreit zwar nicht von individueller Schuld bei bösem Handeln, aber es einfach auszuklammern, das wäre ignorant. Sei’s der Araber, sei’s der Deutsche usw.

    Im Laufe meines Lebens, auch als Ausgewachsener/Erwachsener, habe ich an mir selbst bemerkt, daß ich beeinflußbar bin. „Intelligenz schützt vor Torheit nicht“, heißt es.
    Hölle, allein viele Akademiker liefern dafür treffliches Beispiel!

    Sie lassen in Ihrem Schreiben auch Selbstkritik zu ( „…viele unnötigen Emotionen in diesem Forum wahr, sowohl bei mir selbst als auch bei anderen…“), und dieses kann ich gut nachvollziehen.

    Manches emotionale hier, jim hat es passend ausgedrückt, ist letztlich ein Ausdruck von Hilflosigkeit. Manches andere jedoch gezielte Strategie, so scheint’s…

    ZB erinnere ich mich, wie eine ‘Jane’ mal die Erkenntnisse eines Schopenhauer zur Polemik zum Besten gab. Polemik ist geeignet um das Fruchtbare in Diskussionen im Keime zu ersticken.
    Wo es nur um Rechthaberei geht, kommt es nicht zu Lösungen oder intelligenten Ansätzen zu weiterführender Diskussion, es geht dann nur noch um das Recht des (hier: verbal/schriftlich) Stärkeren, bzw Unnachgiebigeren…
    Es kommt zu Grabenkämpfen, es kommt zu Angreifern/Angegriffenen, ja, Scytale, Sie haben wirklich recht, es ist vergebene Mühe.
    Zumal im ‘schriftlichen’ Feld der/die Niedergestreckte immer wieder aufsteht, vollkommen erkenntnisresistent, geschliffener im Stil mit der Zeit, aber immer das gleiche Muster: „die Juden sind das Übel…“
    Ja, davon wird mir wirklich übel… Übelkeit mit Tradition, sozusagen…

    Die Themen, mit denen wir uns befassen, sind zu ernst, als daß man sie auf dem Altar einer wohlfeilen Polemik-Wettkämpferei opfern sollte.
    Das ist wohl auch nicht im Sinne von ‘hagalil’, aber die „offene Form“ in den Kommentarsträngen ist im besten Sinne wohl gemeint als eine Spiegelfläche für „die Gesellschaft“, also hier vor allem der deutschsprachigen.
    Auch riciano verwies darauf. Manche/r „Kritiker/in“ fordert (wohl auch unbeabsichtigt) heraus, daß wir uns um die Klarstellung zu manchen festen Größen bemüht sehen.
    Dann geht es nicht mehr nur um Meinung, sondern um Fakten zur Antwort.
    Das ändert nicht die Meinung einzelner, aber Mitleser haben dadurch tatsächlich einen Lernwert.
    So hat es sein gutes.

    Und doch, so recht als „Spiegel der Gesellschaft“ will es mir nicht gelten.
    Nicht jeder, der hier schreibt, tut das nur aus eitlen Gründen (zB schätze ich Ihre Beiträge so nicht ein, die einiger anderer ebenfalls nicht), und doch, etwas Eitelkeit wird wohl immer mitschwingen alleine bei der Entscheidung sich überhaupt schriftlich in dieser Form zu äußern.
    Wenn man so will, kann man das als eine Spielart der Arroganz betrachten.
    Denn die eine Frage bleibt: „wer sind Sie, wer bin ich, wer bist Du, oder Du“, daß wir uns erheben unsere Meinungen/Erkenntnisse (usw) im ‘www’ zu äußern?!

    Jeder Einzelne mag sich fragen, was es ihm/ihr bringt, sich hier zu äußern. Als Außenstehender scheint es mir hin und wieder leichtzufallen, die Motive zu erörtern, aber kann ich sicher sein?
    Manche Leute schreiben hier um zu verletzen, zu ärgern, zu provozieren, zu agitieren, manche schreiben vielleicht nur, damit sie was zu tun haben, und ‘die Juden’ (oder ‘die Araber’) „geht sie was an“. Mancher möchte aufklären oder anregen. Usw.
    Wir haben hier „Spalter“ und „Versöhner“, auch „Frager“ und manches mal auch „sagenhafte“ Selbstüberschätzung. Tja, und die sogenannten „Trolls“ auch noch. Und, natürlich eben auch manch unfreiwillige Komik. Wenn es nur von mir käme, das wäre nicht so schlimm, vermute ich…

    Von unseren „regelmäßigen“ Besuchern hier kann man schon -in aller Bescheidenheit- die jeweiligen Motivlagen ausmachen. Einige gefallen mir (selbst wenn ich nicht immer allem zustimmen mag), andere wiederum mißfallen mir (selbst, wenn ich dort hin und wieder bedenkenswertes finde).
    Aber das ist natürlich egozentrisch orientiert.
    Wer bin ich?
    Kann ich vom Himmel herab schreien, wenn ich doch „da unten“ auf der Erde stehe? Echo?

    Also, abschließend zu dem oben angerissenen Thema -unsere Meinungsverschiedenheit-, mag sein, daß wir meinungsverschieden bleiben, aber es würde mich in Ihrem Falle betrüben, wenn Sie in mir einen „Rassisten“ ausgemacht hätten. Andererseits, woher dann Ihr Respekt, wenn es so wäre?
    Sie haben also verstanden, worum es mir geht?
    Nein, ich male keinen Krieg an die Wand, dieser „Krieg“ ist im vollen Gange.
    Ich werde nach diesem Schreiben an Sie etwas anfügen, ein link zu einem Video.

    ;) Ich bin ein Träumer, aber ich bin in „harter Realität erzogen/geworfen“. Klar, bin nur ein Mensch, vieles von der „großen Welt“ weiß ich nicht, und wer bin ich, daß ich meine „den Menschen“ zu kennen? Ich kenne nur das, was ich selbst erfahren habe, mit diesem Verstand also lese ich das, was andere schreiben.
    Bildung ist wichtig, aber ich war immer schlecht im Zitieren, hat was mit Dickköpfigkeit zu tun, schätze ich, vielleicht auch was mit Eitelkeit und was die Tiefen eines Seelenzustands wohl so hergeben mögen … :P  

    Übrigens, natürlich, weil Sie jetzt nochmal darauf hinweisen,
    Ihre Frage?
    „Wie trennen wir Israelkritik von Antisemitismus?“
    (aus: Scytale 25. Januar 2012 – ח׳ בשבט תשע״ב at 16:33 )

    Diese?
    Hatte Sie noch garnicht gelesen, war einige Tage nicht unter der Leserschaft.
    In kurz, eine kluge Frage, einen eigenständigen Artikel wert, möchte ich meinen.
    Allgemein mag die vielleicht schwammige Antwort sein: „es kommt darauf an.“
    ZB wer und warum und wie…

    Für mich ist es meistens (scheinbar) leicht zu erkennen, was nun sachliche Israelkritik ist, was Antisemitismus ist, fasse ich mal zusammen als entsprechende ‘Sensibilisierung’.
    Meine „Israelkritik“ wiederum hat Ihnen offenbar sauer aufgestoßen, das ehrt Sie, finde ich.
    Trotzdem und wie gesagt, ich bin kein „Antiaraber“.

    Ein umfassende Antwort darauf jedoch würde hier den Rahmen sprengen, außerdem müßte ich persönlich dafür recherchieren, damit „meine Meinung“ für manche Aspekte eben wissenschaftlich-fundierte „Begleitmusik“ hätte.
    Trotzdem, davon gehe ich aus, überrascht es Sie nicht im mindesten, daß ich mir an der Stelle eine Sensibilisierung zutraue. Richtig, oder?

    Ach Scytale…Menschen sajn mir! Willkommen!
    (Und meinetwegen, denn das Potential ist hier bei etlichen Beteiligten vorhanden, wie Sie zwischenzeitlich selbst bemerkten: bleiben Sie, gönnen Sie sich eine Auszeit -so wie ich sie die letzten zwei Wochen hatte-, aber schnuppern Sie vorbei.
    Das auch andere Ihnen mit Respekt hier begegnen, das ist Ihnen nun „sogar“ bei Baruch Zion ( :D ) aufgefallen, nicht wahr?
    (Und hey, Sie haben sich das Hintertürchen aufgelassen, also…)

    Willkommen, Sie „Freund des Allschönen“!
    Ein wenig „Heidentum“ kann nicht schaden.
    Hätte Deutschland mehr davon, ein Hitler wäre nicht möglich gewesen, das denke ich.
    Und ich sehe da nicht das geringste Problem mit dem Judentum. Nur weil es Heiden gibt, können Juden doch Juden bleiben, und umgekehrt, also: „nema problema!“

    Wer hat denn ein Problem damit?
    Sagen Sie, ist das eine rhetorische Frage?

    Außerdem: auch im Tanach kann man von „Heiden“ lesen, tja, was es so gibt, und wie lange schon…

    ~ * ~

    Ich kündigte es bereits an, es geht aber an alle, und insbesondere auch an Jane.
    Was Jane sagt, kann man hier nachlesen.

    Was aber sagen ihre ‘Schützlinge’ die “armen Palästinenser/Araber”?

    (Und Verzeihung, das sind keine gute Nachrichten. Nicht sooo aktuell, aber…)

    (Die Moderatorin am Ende des Videos, sind Sie das, Jane?
    -lahmer Witz, schon klar! Aber verblüffend, wie Sie sich in dem „Diskussionsstil“ ähneln-
    Und Jane, das sind dann schon wieder „nur ein paar Fanatiker“?
    So wie etwa das religiöse Oberhaupt der arabisch-islamischen „Palästinenser“, der zum „religiös fundierten“ Mord an Juden ausruft?
    Mord ist gut?????
    Nur ein Fanatiker??

    ~ * ~

    :cool:   Nur so, für jim (und dem ‘Ungarn’ Karl P.)…

    • A.mOr

      >>Nachbearbeitung.
      Hat leider nicht geklappt, mein Kommentar kam nur als Text, dabei habe ich links eingefügt, die nicht erschienen. Liefere ich sie also nach, immerhin beziehe ich mich auf sie…

      Willkommen!
      (belegt mit)
      http://www.youtube.com/watch?v=9IOQ9ARwj38

      Zwei links so circa Ende zweites Drittel
      (Kennzeichnung per Smileys)
      ;) Ich bin ein Träumer
      http://www.youtube.com/watch?v=uCSN1wiLMVI
      &
      was die Tiefen eines Seelenzustands wohl so hergeben mögen …  :P
      http://www.youtube.com/watch?v=e9vrfEoc8_g

      Das angekündigte Video im letzten Teil
      Was aber sagen ihre ‘Schützlinge’ die “armen Palästinenser/Araber”?
      http://vimeo.com/16779150

      Und letzte Zeile
      Nur so, für jim (und dem ‘Ungarn’ Karl P.)… (da sollte auch noch ‘Magdalena’ stehen…)
      http://www.youtube.com/watch?v=w_j9yI3lvyI

      >>Es hat sich anscheinend was geändert an der Bearbeitungsweise von Kommentaren, da muß ich wohl ersteinmal neu dazulernen, bevor ich mir ‘kursiv’ und mit ‘link unterlegen’ usw in einem weiteren Kommentar „erlauben“ kann…

      So kommt das Ganze nun zwar etwas kompliziert rüber, aber wie sagt man so schön?

      ! B A L A G A N

      ~ * ~

      PS/ Israel hat genau 73, 75 Atombomben, sagt mein Bauch gerade, der muß das doch wissen?

  • Baruch Zion

    Wie die DDR Waffen an Jassir Arafats PLO lieferte

    “Über die Beziehungen von PLO und DDR ist wenig bekannt. Eine neue Untersuchung zeigt, wie Ulbricht und Honecker mit der Terrororganisation zusammen arbeiteten.”

    “Außenpolitik ist Machtpolitik – für Moral ist da kein Platz. Nach dieser Maxime jedenfalls handelte die DDR. Besonders gut erkennbar ist das an der Nahostpolitik der SED, die stets am Nutzen für die eigenen Interessen ausgerichtet wurde. Jetzt, rund vier Jahrzehnte nach dem Beginn intensiver Beziehungen zwischen der DDR und der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO unter Jassir Arafat, werden zum ersten Mal die Umrisse dieses Kalküls genauer erkennbar.”

    “Das ist das Verdienst des jungen Historikers Lutz Maeke, der am Institut für Zeitgeschichte München – Berlin seine Doktorarbeit schreibt. Das wichtigste außenpolitische Interesse der ostdeutschen Diktatur war die internationale Anerkennung als „normaler“ Staat – trotz Mauer und Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze. Dafür waren Walter Ulbricht und sein Nachfolger Erich Honecker bereit, einiges zu riskieren – auch die Zusammenarbeit mit einer Terrororganisation. ”

    Politisch-moralische Unterstützung für die PLO

    “Schon im Oktober 1969 hatte das Ost-Berliner Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA), überbesetzt angesichts der wenigen Staaten, die offizielle Kontakte mit der DDR unterhielten, eine vorsichtige Kooperation empfohlen: „Die DDR sollte politische Kontakte zur PLO herstellen und ihr politisch-moralische und materielle Unterstützung leisten.“

    “Zugleich allerdings warnten die ostdeutschen Diplomaten: „Die Unterstützung der palästinensischen Widerstandsbewegung muss in Umfang, Art und Form so erfolgen, dass eine Identifizierung der DDR mit den extrem-nationalistischen Forderungen der palästinensischen Organisation sowie ihren teilweise terroristischen Kampfformen ausgeschlossen ist.“

    “Anzeige
    Deshalb sah das MfAA die Einrichtung eines PLO-Büros skeptisch. Stattdessen könnte man die „Beziehungen zur palästinensischen Widerstandsbewegung, insbesondere zur PLO“ von „gesellschaftlichen Organisationen der DDR“ wahrnehmen lassen: „Federführende Institution ist das Afro-Asiatische Solidaritätskomitee der DDR.“

    Medizinische Hilfe für PLO-Kämpfer

    “Zu dieser Zeit war die PLO eine reine Terrororganisation und jede Zusammenarbeit mit ihr ein offener Verstoß gegen den Konsens der zivilisierten Staaten, solche Gruppen nicht zu unterstützen. Dennoch unterstütze das SED-Politbüro die Initiative und beschloss im April 1970 den vorsichtigen Aufbau von Kontakten, um „das Ansehen der DDR bei den arabischen Völkern weiter zu heben“.

    “Das außenpolitische Ziel einer möglichst breiten Anerkennung überwog die Sorgen. Immerhin hielt das Politbüro auch fest: „Nationalistische Konzeptionen der palästinensischen Widerstandsorganisation, die eine Liquidierung des Staates Israel beinhalten, werden nicht unterstützt“. Jedoch wurde zugleich zivile und „nicht-zivile“ Hilfe genehmigt, insgesamt 1,5 Millionen Mark für 1970. ”

    “Unter zivile Hilfe fielen etwa Feriencamps für Palästinenser in der DDR und die medizinische Hilfe für verletzte PLO-Kämpfer, die zur Behandlung in die DDR ausgeflogen wurden. Was unter „nicht-ziviler“ Hilfe zu verstehen war, kann man an einem Vorgang aus dem Jahr 1973 ablesen. Die DDR verpflichtete sich nämlich insgeheim, der PLO 2000 Maschinenpistolen, 500 Sprengsätze, zehn Scharfschützengewehre und 1000 Rucksäcke zu liefern.”

    Arafat besuchte Ost-Berlin

    “Zu dieser Zeit war PLO-Chef Arafat bereits mehrfach offiziell in Ost-Berlin begrüßt worden. Reiste er 1971 noch als Gast des „Afro-Asiatischen Solidaritätskomitees der DDR“ ans Brandenburger Tor, kam er zwei Jahre später schon als offizieller Gast der SED zu den X. Weltjugendfestspielen. ”

    “Damit trat genau ein, was Israels Botschafter in Bonn, Eliashiv Ben-Horin, schon am 24. November 1971 vorausgesagt hatte: „Beide deutsche Staaten werden sich in absehbarer Zukunft in einigen arabischen Staaten in Konkurrenz miteinander wiederfinden. Dies verpflichtet die kalte ostdeutsche Logik dazu, dass sie die arabische Sache vollständig auf das Extremste gegen uns unterstützen werden.“

    “Zutreffend fasst Lutz Maeke zusammen: „Mit dem Besuch von Arafat signalisierte die DDR auch nach ihrer diplomatischen Anerkennung die Kontinuität ihrer Israel-feindlichen Außenpolitik nicht nur beizubehalten, sondern in neuer Form weiterzuführen.“

    Die Stasi überwachte die PLO-Vertreter

    “Für die SED fand die faktische Anerkennung der PLO vor dem Hintergrund der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Israel statt. In der offiziellen DDR-Ideologie galt Westdeutschland als „neofaschistisch“ und Israel als „zionistisch-imperialistisch“, was auch nur eine Sonderform von „faschistisch“ sein sollte. Durch die Anerkennung und Unterstützung von Israels Todfeind Arafat erhoffte sich das Politbüro also Vorteile im Ringen mit dem größeren, erfolgreicheren, demokratischen, also: dem besseren Teil Deutschlands.”

    “Das hinderte freilich das Ministerium für Staatssicherheit nicht, das bald eingerichtete inoffizielle PLO-Büro in Ost-Berlin durch Spitzel zu überwachen. Zeitweise bis zu acht IM gleichzeitig berichteten über die Arbeit der PLO-Vertreter. Außerdem hielt man Kontakt zu anderen, noch radikaleren Vertretern palästinensischer Organisationen wie George Habash, dessen PFLP für ein halbes Dutzend Flugzeugentführungen und weitere Attentate verantwortlich war. In den Achtzigerjahren unterstützte das MfS sogar die radikale Gruppe um Abu Nidal massiv, einen palästinensischen Todfeind Jassir Arafats. ”

    “Das Doppelspiel beschränkte sich freilich nicht auf die SED – auch der PLO-Chef instrumentalisierte die Beziehungen zur DDR fast nach Belieben. Er spielte mit dem innerdeutschen Konflikt und zog Vorteile daraus: „Arafat wusste, dass er Westeuropa brauchte, und versuchte, seine Stellung in der Bundesrepublik auch über seine Beziehung zur DDR auszubauen.“

    Arrafat erlebte Honeckers politisches Ende

    “Die deutsch-deutsche Dimension, deren Nutzung strategisches Denken voraussetzte, war entscheidend, schreibt Maeke: „Das war Arafats doppelte Deutschlandpolitik.“ Als allerdings Erich Honecker in der zweiten Hälfte der Achtzigerjahre immer deutlicher danach verlangte, die Beziehungen aufzubessern, gab er bedenkenlos den bisherigen Verbündeten preis.”

    “Ein Spitzel im PLO-Büro in Ost-Berlin berichtete dem MfS über dort geführte geheime Gespräche: „Eine wichtige Komponente der Politik der DDR sei ihre ,infame Judenfreundlichkeit’, mit der sich der Generalsekretär des ZK der SED, Genosse Honecker, eine ,Fahrkarte in die USA’ beschaffen wolle.“ Das allerdings gelang nicht – über seinen Empfang in Bonn kam der greise Diktator nicht mehr hinaus.”

    “Aus der ersten Reihe verfolgte übrigens Jassir Arafat das Ende von Honeckers Macht. Er saß am 7. Oktober 1989 mit am zentralen Tisch der Staatsgäste im Palast der Republik und lauschte der letzten politischen Rede im Leben Erich Honeckers. Was er dabei gedacht hat, ist nicht überliefert. Jedenfalls hatte seine doppelte Deutschlandpolitik Erfolg gehabt: Aus dem Gast zweiter Klasse in Ost-Berlin von 1971 war ein geachteter Politiker sowohl in der DDR wie in der Bundesrepublik geworden. ”
    http://www.welt.de/kultur/history/article13842028/Wie-die-DDR-Waffen-an-Jassir-Arafats-PLO-lieferte.html

  • Antonius Theiler geb 1941

     
    “Expertenkreis Antisemitismus” zufolge, sind rund 20 Prozent der Deutschen “latent antisemitisch”…
     
    Last uns Bitte anfangen zwei Stunden Geschichtsunterricht in den Schulen Bayerns über den Stammbaum von Hitler zu streichen, den es ist nicht wichtig ob er diese oder jene Vorfahren hatte. Dieser Unterricht ist Rassistisch, wichtig ist, wer hat diesem Verbrecher nach 1925 geholfen. SOS  SOS  SOS helfen Sie mit.
     

  • Jane

    das Waffenlager im Gaza-Streifen im Libanon und sagte ihnen: “. Das sind die größten, die ich kenne”, “Der Nahe Osten ist die Region mit der höchsten Bewaffnung ist die Welt, und Israel ist das Ziel, dieser Bewaffnung “.

     
    Na – das ist jetzt aber wirklich ‘Ne Lachnummer. Die wirklich größten Waffenlager hat der GEneralmajor natürlich ‘vergessen. 

    Ariel Scharon: »Die Araber mögen das Öl haben – wir haben die Zündhölzer.« 

    Gegenwärtig schätzt man Israels Kernwaffenbestand auf mindestens 200 bis über 500. Und es gibt kaum einen Zweifel daran, dass Israels Atomwaffen, die vor allem für die Kriegführung im Nahen Osten vorgesehen sind, zu den am höchsten entwickelten der Welt gehören. Einen Teil des israelischen Kernwaffenbestandes bilden Neutronenbomben, miniaturisierte Atombomben, mit einem Maximum tödlicher Gammastrahlung bei einem Minimum an Sprengwirkung und langfristiger Strahlung – im wesentlichen dazu bestimmt, Menschen zu töten und ihren Besitz zu schonen. Zu den Waffen gehören auch ballistische Raketen und Bomber, die Moskau erreichen können, Flügelraketen (Cruise missiles), Landminen (in den 80ern verlegte Israel nukleare Landminen entlang der Golanhöhen) und Artilleriegeschosse mit einer Reichweite von 70 Kilometern. Im Juni 2000 traf eine von einem israelischen U-Boot abgeschossene Flügelrakete ein Ziel in 1500 Kilometer Entfernung, das war zuvor nur den USA und Russland gelungen. Von diesen praktisch nicht zu besiegenden U-Booten wird Israel drei stationieren, jedes ist mit vier Flügelraketen ausgerüstet. 

     Das Spektrum der Bomben reicht von »Städte-Knackern« (city-busters), größer als die Hiroshimabombe, bis zu taktischen Miniatomwaffen. Israels Bestand an Massenvernichtungswaffen lässt die tatsächlichen oder potentiellen Bestände aller anderen Nahoststaaten zusammengenommen recht mickrig erscheinen, und übersteigt bei weitem jegliches nachvollziehbare Bedürfnis nach »Abschreckung«.


    »Ethnobombe«
    Israel besitzt auch ein umfassendes Arsenal chemischer und biologischer Waffen. Nach Angaben der Sunday Times hat Israel chemische und biologische Waffenarten mit hoch entwickelten Trägersystemen produziert. Mit den Worten eines hohen israelischen Geheimdienstlers: »Es gibt wohl keine einzige bekannte oder unbekannte Form chemischer oder biologischer Waffen, … die im Biologische Institut Nes Tziyona nicht erzeugt würde.« Derselbe Bericht beschrieb F-16 Kampfjets, die speziell für chemische und biologische Ladungen bestimmt sind und deren Besatzungen dafür ausgebildet wurden, diese Waffen in Windeseile zu bestücken. Die Sunday Times berichtete, dass Israel unter Nutzung von Forschungsergebnissen aus Südafrika eine »Ethnobombe« entwickelte. »Bei der Entwicklung ihrer “Ethnobombe” versuchen die israelischen Wissenschaftler, Forschungsergebnisse der Medizin bei der Identifizierung eines besonderen Gens zu nutzen, das einige Araber haben, und dann genetisch modifizierte Bakterien oder Viren zu schaffen … Die Wissenschaftler versuchen, tödliche Mikroorganismen herzustellen, die nur Menschen mit diesen Genen angreifen.« Dedi Zucker, ein linker Abgeordneter der Knesset, prangerte diese Forschung mit den Worten an: »Eine solche Waffe ist, wenn wir von unserer Geschichte, unserer Tradition und Erfahrung ausgehen, moralisch ungeheuerlich und muss geächtet werden.« (Sunday Times, 15. November 1998)

    In den Worten Israel Schahaks: »Nicht der Wunsch nach Frieden, wie so häufig angenommen, ist meines Erachtens Prinzip der israelischen Politik, sondern der Wunsch, die Herrschaft und den Einfluss Israels auszudehnen.« Und: »Israel bereitet sich auf einen Krieg vor, wenn es sein muss, auf einen Kernwaffenkrieg, um zu verhindern, dass es in einigen oder allen Staaten des Nahen Ostens zu inneren Veränderungen kommt, die ihm nicht passen … Israel bereitet sich eindeutig darauf vor, die offene Hegemonie über den gesamten Nahen Osten zu erreichen … und zögert nicht, zu diesem Zweck alle verfügbaren Mittel zu nutzen, einschließlich nuklearer.«

    Seine überwältigende Kernwaffenüberlegenheit erlaubt es Israel, sogar angesichts einer weltweiten Opposition straflos zu agieren. Als typischer Fall kann die Invasion in den Libanon und die Zerstörung Beiruts 1982 gelten, die von Ariel Scharon geführt wurde – zum Schluss mit 20000 Toten, die meisten davon Zivilisten. Trotz der Vernichtung eines arabischen Nachbarstaates konnte Israel den Krieg über Monate ausdehnen, nicht zuletzt auch aufgrund seiner atomaren Drohung.

    Ein anderer Hauptzweck der israelischen Bombe ist der Druck auf die USA, sogar dann zugunsten Israels zu agieren, wenn das gegen die eigenen strategischen Interessen gerichtet ist. Während des Krieges von 1973 nutzte Israel die nukleare Erpressung, um Kissinger und Nixon zu zwingen, gewaltige Mengen Kriegsmaterial über eine Luftbrücke nach Israel zu bringen. Ein Beispiel für diese Strategie lieferte Amos Rubin, der Wirtschaftsberater des Ministerpräsidenten Yitzhak Schamir, im Jahre 1987: »Wenn Israel alleingelassen wird, wird es keine andere Wahl haben, als auf eine riskante Verteidigung zurückzugreifen, die es selbst und die Welt stark gefährden wird … Um Israel in die Lage zu versetzen, auf die Abhängigkeit von Atomwaffen zu verzichten, braucht es zwei bis drei Milliarden Dollar an US-Hilfe jährlich.« Seither hat sich Israels Kernwaffenbestand exponentiell vergrößert, sowohl quantitativ als auch qualitativ, und der Geldhahn der USA bleibt weit offen…..

     http://www.palaestinaonline.de/kernwaffen_jw.htm

    Das macht dann auch wohl recht deutlich, warum die Einschätzung vieler Europäser, dass Israel unter anderen Ländern eines der Länder ist, welche eine ernsthafte Gefahr für den Weltfrieden darstellen, schlichtweg realistisch ist.

    Übrigens, wenn es irgend einen ernsthaften Grund gibt Israel anzugreifen, dann ist es der Umtand, dass Israel die Besatzung nicht beendet und die palästinensische Staatenbildung entgegen sämtlicher UNO-Resolutinen, sabotiert.

    Da auch unter diesen Umständen Israel seit 1973 nicht angegriffen wurde, macht deutlich, dass die Nachbarländer das nicht können. Umwieviel besser wäre die Situation, würde diese dauernde Provokation der arabischen Welt endlich ein Ende haben. (die Vorstellung, dass sich sicherheitstechnisch etwas ändern würde, nur weil die West-Bank und der Gaza-STreifen Palästina wären, ist auch eine ziemliche Lachnummer, wird aber dauernd subtil ins Feld geführt). 

    Hinzu kommen dann noch solche Überlegungen, wie hier bei Hagalil zu lesen:

     
    · Die EU fördert Maßnahmen, durch die Israel isoliert und zum Aussätzigen in der Völkerfamilie gemacht werden soll.

    Das heutige Europa ist eigentlich bereit, Israel für seine Beziehungen zur moslemischen Welt zu opfern. In anderen Worten, jeder normale Israeli sollte Europa als seinen Feind betrachten. Man kann natürlich nicht verallgemeinern. Die Ministerpräsidenten Italiens und Spaniens sind echte Freunde, und auch einige der osteuropäischen Führer. Aber die deutsch-französisch-belgisch- holländisch- skandinavisch -irische Achse wird allmählich ungeduldig, da Israel bereits 55 Jahre alt geworden ist. Wenn Israel in die Ecke gedrängt werden sollte, wenn ihm eine existenzielle Gefahr droht, dann würde es keine andere Wahl haben, als die Waffe des Jüngsten Tags auch gegen diejenigen einzusetzen, die seinen Feinden das Potential für Massenvernichtung geliefert haben. Ich schlage der israelischen Führung nicht vor, diesen Kontinent zu bedrohen, aber die Botschafter der EU-Staaten in Israel sollten eine Übersetzung dieses Artikels erhalten, damit sie verstehen, dass ihre Länder einfach zu weit gegangen sind…

     http://www.nahost-politik.de/europa/eu-israel-0.htm

    • jim

       
      Das Verhalten der Teilnehmerin Jane ist, ganz ebenso wie ihre unbeirrbar antiisraelische Geisteshaltung, ablehnenswert und zu verurteilen, im Übrigen, das vorgegebene Thema, laut header, lautet: “Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt”, nur zur Erinnerung, …
       
       

    • mfb

      @Jim,

      egal, wie Sie Janes  ”Verhalten” finden .. Ihr eigenens ist übrigens deutlich mehr zu beanstanden als Janes.

      Wenn Sie sich hier erblöden, an das Thema zu erinnern, wundert es mich doch, dass Sie dies noch nie bei den ständig vom Thema abweichenden Kommentaren von Schlicke und dem Forumclown BZ tuen .. könnte dies an Ihrer Parteilichkeit liegen?

      Nulpe!

      :-D
        

  • efem

    Eine Lachnummer ist allerdings die ganze oben gebrachte sog. “Feindpropaganda”: kein Mensch hat Beweise dafür, kein vernünftiger Mensch glaubt das (allein ein sog. City-buster hat das Ausmaß eines Kleinbusses, die USA brachten gerade mal zwei davon in ihren größten Bombern, den B52 unter. Den letzten “Kleinbus”, eine typische Kalter-Krieg-Waffe, bauten sie im Vorjahr zur Verschrottung auseinander. Aber Israel hat sie, fährt sie wahrscheinlich mit Gabelstaplern zum Einsatzort, denn B52 hat es keine. “es gibt kaum einen Zweifel daran, dass Israels Atomwaffen, die vor allem für die Kriegführung im Nahen Osten vorgesehen sind, zu den am höchsten entwickelten der Welt gehören.”  - zu gut Deutsch heißt das “es gibt kaum einen Zweifel”: man weiß überhaupr nichts. und plappert drauflos über Sachen, von denen man was irgendwo aufschnappte und aber garantiert weiß, dass Israel die hortet, samt Mausefallen speziell für Kampfmäusen aus Gaza-City, das wurde vergessen. Shahak ist seit 10 Jahren nicht mehr unter den Lebenden, keine seiner Prophezeiungen ist eingetroffen. Die Gen-Story ist ebenfalls nur ne Story, schiere science fiction. Bekanntlich haben viele Juden die gleichen Gene wie Palästinenserinnen, weil viele von zwangskonvertierten Juden abstammen. Umgekehrt haben jüdische Einwanderer aus arabischen Ländern meist “arabisches Blut” in den Adern. Falls es sowas gäbe, würden die jüdischen Menschen “da unten” zumindest einen Teil von sich selbst dmit umbringen. Und so weiter – nichts als Humbug. Mensch muss nicht alles glauben, was aus Hass geboren ist, sondern garnichts davon. Es ist erlaubt, wie Karl K. immer sagte, a la Kant seinen Verstand zu gebrauchen.
    .
    Wer gute Horrorgeschichten lesen will, sollte z.B. E.A. Poe zur Hand nehmen, aber keine Kriegspropaganda, von keiner Seite. Sonst fängt man auch noch an zu glauben, was absolut zuverlässig belegt im Internet nachzulesen ist: Nachdem das Manhattan-Projekt nicht klappte, konfiszierte ein amerikanisches Sonderkommando die bereits gebauten deutschen Atombomben bei Ohrdruf und warf sie auf Hiroshima und Nagasaki. Das ist die reine Wahrheit, aber wird natürlich von beflissener Seite vertuscht.  Und im Ersten Weltkrieg schlugen “die Hunnen” belgische Babies zum Zeitvertreib an Bäumen entzwei, usw. 

  • Baruch Zion

    Orginal Jane:02.02.2012

    “Übrigens, wenn es irgend einen ernsthaften Grund gibt Israel anzugreifen, dann ist es der Umtand, dass Israel die Besatzung nicht beendet und die palästinensische Staatenbildung entgegen sämtlicher UNO-Resolutinen, sabotiert.”
    ———————————————————————————————

    Das muss man sich mal genauer ansehen !

    Hagalil schlaft ihr ?? Hier wird zum Krieg aufgerufen gegen Israel weil Israel nicht macht was Antisemiten wollen ?

    Lasst ihr diese Person schreiben damit hier immer genügend Leute schreiben und Hagalil dadurch bekannt wird im Vergleich zu anderen Jüdischen Platformen ?

    Heizt Ihr mit Absicht über diese Person die Diskusionen an ? 

    Es ist auch auffallend Das Hagalil teilweise nur Negative Berichte über Israel bringt und viele Positive Nachrichten besonders aus Wirtschaft und Politik mit der EU zurückgehalten werden!

  • C.Fried

    Jane, zunächst dachte ich: na, sie kritisiert Israels Politik, na, sie hat wohl etwas zu sehr dabei die palästinensische Brille auf, na, aber antisemitisch ist sie wohl nicht, na, sie plädiert für die 2 Staatenlösung, sie hat wohl paläst. Freunde und fühlt mit, na, sie wird ja wohl mal Israel besucht haben und wissen, wovon sie redet, zumindest Eindrücke gesammelt haben von allen Seiten. Aber spätestens nach dem heutigen Wort zum Tage von Ihnen, da revidiere ich meine Ansicht: Sie sind nicht gegen Israels Politik, Sie sind gegen Israel an sich. Und damit gegen die Israelis, die Juden. Sie sind also ganz sicher Teil der besagten 20%. Nach Ihrem Weltbild scheint es so zu sein: Alles was zwischen Jericho und Tel Aviv, Eilat und Haifa liegt ist Palästina. All das gehört den Palästinensern, ist deren Staatsgebiet, und wenn da nun Juden leben, ist das deren Problem. Da kann ich sogar ich als Nicht-Jude lebhaft nachfühlen, welch eine Horrorvorstellung das für Juden (und so wie der Islam sich nun generiert, auch für Christen (Hamas: Christen in Palästina sind kulturelle Muslime mit  zurzeit noch anderen Glaubensvorstellungen)) bedeutet.

  • riciano

    @Jane
     
    “und sich endlich mit einer Teilung des Landes abfand, wie sie VOM BRITISCHEN Secretary of State for the Colonies W. CHURCHHILL 1922 UND de facto 1946 MIT STAATSGRÜNDUNG DES PALÄSTINENSISCHES HASHEMITISCHES KÖNIGREICHS JORDANIEN VOLLZOGEN WURDE!!! Der von der Uno 1947 angestrebte II. Teilungsplan des verbliebenen Restes von lediglich 22% des Umstrittenen Gebietes “Palästina“ , von den Arabern, Palästinenser inklusive, aber 40 Jahre lang abgelehnt worden war.
     
    JA – die Teilung schon geschehen war und die sog. Palästinenser 78% des sog. “Palästina“ bereits  bekommen hatten!!!
    Es besteht seitdem KEIN weiterer VÖLKERRECHTLICHER Handlungsbedarf, ausser wachsamste AUFMERKSAMKEIT – geschuldet arabischen TERROR in der “Jüdischen Heimstätte“ ISRAEL!!!
    @ C.Fried danke …“So ist es, wenn man Kriege verliert.“ …AUCH für ARABISCHE Einwohner ISRAELS vollumfänglich GÜLTIG!
    …genau das meinte ich schon in zig meiner stats
    KEINE SONDERBEHANDLUNG für arabische Muslime!!!
     
    @ Baruch …Jane platziert bei nahezu JEDEM Artikel – ungeachtet des Inhalts – reflexartig abwertend ihre stats über das “Unrecht“ des Staates Israel – nun da ist’s dann schon auch wichtig, ihr mit historischen FAKTEN aufklärend “behilflich“ zu sein …auf KEINEN Fall sollte Jane’s “Geblubber“ so stehen bleiben! …manchmal is sie auch einfach nur mal weg  – unbekannt verzogen sozusagen ;-)
     
    @ A’Mor
    Es ist doch nur redlich und vor allem EHRLICH, wenn man “die Dinge beim Namen nennt“ …halt so, wie sie eben sind …das hat absolut NIX mit Rassismus zu tun – im Gegenteil “die Verantwortlichen“ für Terror, Hass und Krieg MÜSSEN benannt werden und da ist es doch nur folgerichtig, gerade die “Drahtzieher“ um PLO Hamas isl.Dshihad und wie sie alle sonst auch heissen mögen, ein Stückl meeehr als bislang geschehen, in die Pflicht zu nehmen.
    Ihre Einschätzung zu einem leider!!! möglich weiteren “Krieg“ gegen …in …Israel ist real …sehr REAL sogar – ich sehe es ganz genauso, denn sämtliche Bestrebungen der sich selbst lautstark bezeichnenden “Feinde“ Israels (ethnisches, religiöses, stammestechnisches, militärisches, politisches – welch auch immer helfend Dienliches) deuten klar darauf hin – und ja, eine logische Konsequenz Israels darauf nur EXISTENZSICHERND.
    Mit Beschimpfungen kann und muss man leben – sie treffen einem zuweilen auch nur “relativ“ schmerzlich, wenn man da schaut, welches Niveau in der Auseinandersetzung mit dieser doch sehr “ersten“ Thematik zuweilen zum Tragen kommt. Nichts desto trotz – gerade deshalb Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung!!!

    Jane, mir ist bewusst, dass Ihnen die FAKTEN und TATSACHEN nicht gefallen – all Ihr auswegloses theoretisierendes Winden ändert absolut NIX daran.

  • riciano

    Dieter Graumann beschreibt prägnant die Wirklichkeit, welche kaum jemand wegzurelativieren vermag. Ich finde es traurig,  Juden …ISRAEL …immerwährend einzig und allein zu “reduzieren” auf die Barbarei der Nazi-Scherken – deren mörderisch systematisch forcierten Antisemitismus – es tut weh! …ist ISRAEL …JUDAH doch so sehr VIEL VIEL mehr …die Wiege der (mehr oder weniger?) aufgeklärten “westlichen” Zivilisation …wichtigster Rechtsnormen im Zusammenleben menschlicher Gesellschaften – nicht zu vergessen, der bekannteste JUDE doch wohl scheinbar “Bedeutendes” den sich Christen nennenden Milliarden Menschen auf der Erde hinterlassen haben muss. WER von den flubbig locker Plappernden, Israel …Juden leichtfertig kurzsichtig Kritisierenden, weiss das schon??? Eine vorurteilsunbelastete Verständigung ist möglich …sachliche Aufklärung die Basis. …gerade nach sooo vielen Jahren

  • David Salomon

    Alle jüdischen Volkszugehörigen sollten umgehend nach Israel auswandern, um dort vor Ort zu sein, um alles regeln zu können, was das Wohlergehen der Stämme Juda und Benjamin betrifft.Vom Ausland her ist dies schlecht möglich.

    Shalom David 

    • berlino

      Dann soll Israel den JUden erstmal vernünftigen Wohnraum und vernünftige Arbeitsbedingungen anbieten, den Juden die bereits in Israel leben.
      Man kann nicht immer aufrufen das alle kommen sollen und dann ist nicht mal richtige Grundversorgung gewährleistet.

  • riciano

    …is doch tatsächlich unsre allseits “geliebte” PanArabicana Jane wiiieder mal weg …ich wollt ihr so gerne wichtige Neuigkeiten bringen …Jane, Sie haben mir einmal hier vorwurfsvoll gepostet, dass ich mit meiner Sicht zur III-Staatenlösung absolut allein daherkommen mag …bin ich froh, heut ein zutiefst glaubwürdiges statement von Prof. Raphael Israeli von Hebrew Univerity of Jerushalayim mitbekommen zu haben, welcher meine Ihnen “utopisch” anmutenden Äußerungen relativ pragmatisch, real festzustellend, bekräftigte. Jeder Quadratzentimenter “Land für Frieden” brachte jeher ganz genau das glatte Gegenteil von SHALOM!!! …es könnte sozusagen scheinbar keine “provozierende Illusion” meinerseits sein – nun ja, wer mit offnen Augen in der Wirklichkeit unterwegs ist, sieht es ja!!! – eine Utopie, Frieden schaffen zu wollen, indem weiteres Land (welches ohnehin von der Völkergemeinschaft legal Israel zugesprochen wurde …vor VIELEN, VIELEN Jahren schon!!!) an “nichtakzeptieren zu wollende” dshihadistische Araber ohne jegliche RECHTSGRUNDLAGE einfach abgetrudelt und gegeben NUR ein IRRWEG sein wird!!! …es sei denn, ein “versteckter” Wille, Israel zu schaden …gar zu vernichten, beflügelt Initiativen und Engagement!!!

  • Justice

    Warum schreiben sie eigentlich das Wort Gott ohne “o” sondern mit ‘. oder mit ”. oder mit # ?