Gilad Shalit, Muammar alGaddafi. Oder kurz: Abrakadabra…
Von A.mor
Gilad ist frei.
Vor zwei Tagen war dieses großartige Ereignis: Gilad Shalit wurde aus den Händen seiner Entführer entlassen. Deutlich sah man diesem abgemagerten Jungen mit den Augenringen an, mit seinen fahrigen Bewegungen und den unsicheren Blicken, daß er keine leichte Zeit hinter sich hat.
Das ägyptische Staats-Fernsehen aber ließ es sich nicht nehmen, diesen noch nicht ganz entlassenen Jungen, entgegen der Abmachungen mit Israel, noch vorzuführen. Israel, was hätte es tun sollen? Das Abkommen platzen lassen, wegen dieser Provokation? In einer Art Persiflage des Grauens auf das westliche Fernsehen wird Gilad befragt …
Man sieht dem Jungen deutlich an, daß es ihn überfordert und viel Kraft kostet, um Haltung zu bewahren, aber, trotz allem, das schafft er, tapfer hält er durch, die Ägypter können ihn in Ausnutzung ihres unfairen Vorteil über die „Straße des Fernsehens“ schleifen und vorführen, aber dieser junge Mann zeigt Haltung, er läßt sich nicht erniedrigen! Als Jude, als Israeli, als freier Mann kann man nur stolz sein auf diesen jungen Mann!
Was folgt, es ist schon jetzt Geschichte, und das Schönste an alledem für mich: man sieht ihn lächeln, schwach aber frei. Gilad, willkommen zuhause: ein ganzes Volk freut sich mit Dir!
Nun, das ist die eine Seite der Bilder, ein Mann von 19 Jahren, der in Ausübung seiner Pflicht die Grenzen des Staates Israel zu schützen vor fünf Jahren von Hamaskämpfern entführt wurde und erleben mußte, wie alle seine Kameraden dabei ermordet wurden.
Die andere Seite sind 1027 rechtskräftig verurteilte Verbrecher, an die 300 davon wegen Mordes und Mehrfachmordes überführt, etliche Drahtzieher zum Mord dazu, Vergewaltiger, Sadisten, und auch wohl ein Anteil von Menschen, deren Vergehen verhältnismäßig gering ist demgegenüber, die aber trotzdem nach Rechtslage aller westlichen Staaten zurecht Freiheitsstrafen verbüßten, hätten sollen…
Es sind wohlgenährte, braungebrannte Menschen mit breiten Grinsen, selbstbewußten lauthalsen Lachen, gesunde Zähne strahlen einem entgegen, man meint, man habe Leute vor sich, die man zu einem „wellness-Training“ verdonnert hätte, als Araber menschen wie Gilad, aber ansonsten in jeder Hinsicht das Gegenteil. Und ohne Reue, ohne Scham brüllen sie heraus, was ihr weiterer Plan für’s Leben sein wird: „Juden morden!“
Verurteilte Verbrecher, Mörder, Vergewaltiger, Folterer, Sadisten, usw, im Westen nennt man sie „Widerstandskämpfer“ oder „Freiheitskämpfer“.
Meine Großeltern haben Seite an Seite mit anderen als Partisaner gegen solche „Freiheitskämpfer“ Widerstand geleistet, eigentlich haben sie nur um ihr nacktes Überleben gekämpft, und diese „Freiheitskämpfer“, die von unseren Großeltern bekämpft wurden, trugen Uniformen, auf ihren Krägen fanden sich die Zeichen SS, wie karikierte, kleine Blitze, auf ihren Mützen war ein Totenkopf angebracht. Sie hatten Waffen, sie lächelten während sie mordeten.
Das war der „Freiheitskampf“ der Deutschen Wehrmacht unter der Diktion der Nationalsozialisten, das sogenannte Dritte Reich, von 1933-1945, der „Freiheitskampf“ dieser Leute dauerte rund 12 Jahre und ging als „Zweiter Weltkrieg“ in die Geschichte ein. Zwölf Jahre „Freiheitskampf“ kosteten ungefähr 60 Millionen Menschen das Leben, alleine ein Zehntel davon, 6 Millionen, waren Juden, die gezielt ermordet wurden aus nur dem einen Grund: sie waren Juden, und die Nazis wollten ihren Tod. Sie wollten „frei“ von Juden sein. So erging es auch den Roma, Sinti, und weiteren.
Deutsche Wehrmacht, SS, Gestapo, judenfrei nannte sich der „Freiheitskampf“ zu jenen Zeiten. Von den sechs Millionen ermordeten Juden sind die meisten auf ganz besondere Weise „befreit“ worden, sie wurden nicht nur „befreit“ von ihrem Leben, sie wurden sogar von ihren toten Leibern „befreit“, Rauch und Asche über den Vernichtungslagern, der ganze Rest von Millionen Menschen, freier kann man wirklich nicht mehr sein.
Und heute sehe ich wieder Bilder, ein Video, in dem offenbar ein blutüberströmter Gaddafi (ja, der Gaddafi!) zu sehen ist inmitten von aufgebrachten Menschen. „Mich laust der Affe!“, dachte ich, die Männer, die den Gaddafi da herumstoßen wie ein Menschpüppchen, sie haben wir doch gerade vor zwei Tagen aus den israelischen Gefängnissen flanieren sehen, wohlgenährt, mit breitem Lachen und ihren Anrufen an Allah, ihrem Kriegsgott! Und ihren Rufen: „Tod den Juden!“ Ja, und Gaddafi halten sie auch für einen Juden, die Gaddafi-Karikaturen verraten es.
Diese Leute erscheinen voller Ekstase, rufen laut ihren Kriegsgott und stoßen dies „Püppchen Mensch“, dies menschliche Bündel, herum, einst war er, noch nicht lang ist’s her, der „König der Könige“ von Afrika (!!), nun nur noch ein blutüberströmter Mann in der Gewalt der Leute, die erst vorgestern aus israelischen Gefängnissen befreit wurden, so erscheint es mir. Daß libysche Waffen, auch deutscher Bauart, inzwischen längst den genau umgekehrten Weg genommen haben, damit man sie auf Israeli abfeuern kann, das gibt dem Ganzen noch eine besondere Würze dieser „Nato-Aktion“.
Man hört Schüsse, knapp darauf sieht man Gaddafi in der nächsten Filmsequenz zusammengesackt, es ist aber nicht sichtbar, was der Grund dafür ist. Waren es wirklich die Schüsse, die ihn in den Tod sacken ließen (und ja, es scheint so), oder ist er nur aufgrund von Schwäche oder aber Schlägen, Tritten zusammengesackt? Das konnte man diesem Video nicht eindeutig entnehmen.
Man konnte auch nicht glasklar sehen, ob dieser Mann tatsächlich Gaddafi war, aber -Hölle!- der sah verdammt danach aus, kein Zweifel!
Allerorten in den Nachrichten ist nun zu vernehmen, Gaddafi sei tot, nur man wisse nicht so genau, wie er umkam…
Wie dem auch sei, einer der reichsten Männer dieser ganzen, verdammten Erde ist nicht mehr, wo ist sein Reichtum hin, und was wird nun von dem Öl, diesem Riesenvorrat des Landstrichs genannt Libyen? Die Nato, die so freundlich war auszuhelfen, die garantiert die Macht war, der Gaddafi dann nichts mehr entgegensetzen konnte, sie wird es nicht umsonst getan haben.
Noch vor wenigen Monaten war man (!)beste Freunde(!), und nun, wie’s aussieht, hat man den Gaddafi wie eine schäbige Altmetall-Dose auf der Straße erschossen.
Aber Geld und Öl kann man wohl nicht erschießen, man kann es jedoch, nun, wie heißt das in „Banker-Sprache“ (?): „verspekulieren“, oder „verspielen“ oder „wirtschaftsverkriseln“? Eines ist sicher, das Geld ist nicht weg, nur weil es weg erscheint.
Ein Lehrer, der zum Hobby Zauberer war, erklärte mir eines: lenke die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die rechte Hand, mit der linken kannst du dann zaubern. Abrakadabra: Geld weg. Ups! Olé, Bravo, ihr Applaus bitte!
Gaddafi steht dem nicht mehr im Weg.
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@esther
das beispiel mit der Frau zeigt ihre Denkweise und die ist Eindeutig Antiisraelisch.
Ein Frau die 7 Jahre in einem Israelischen Gefängnis gesessen hat, wird mit kaum noch Zähnen entlassen und die Presse besonders die deutsche verbreitet dieses Bild in deutschland.
Selbst wenn die Frau sich nicht jeden Tag die Zähne geputz hat ( was sagt das über die Arabische Hygiene aus ? ) können nach 7 Jahren nicht fast alle Zähne fehlen.
Das heisst die Frau hatte vorher schön erhebliche Hygiene Probleme und unter Garantie auch Geldprobleme. Das erklären lässt das die Frau für Geld sich bei der Hamas oder Fatach verdingen wollte.
So, Begreifen SIE jetzt so langsam wie das hier läuft. Das Problem auf Israel zu schieben ist typisch deutsche Presse.
Und das Gilad auf der Wache geschlafen haben soll ist ja nun die grösste Verleumdung deutscher Antisemiten.
Im Gegensatz zu Ihnen stelle ich keine Spekulationen darüber an, wann und wie Amal Jum’a ihre Zähne verloren hat – mein Beispiel ist also weder “antiarabisch” noch “antiisraelisch”, sondern einfach nur menschlich.
Hallo A.mOr,
bei meinen Recherchen auf der Tagesschau-Website bin ich auch auf eine Bildergalerie mit 17 Fotos zum Gefangenenaustausch gestoßen:
10 davon zeigen die israelische Seite, 7 die palästinensische. Alle 10 “israelischen” Fotos zeigen individuelle Szenen v.a. mit Gilad Shalit und/ oder Angehörigen und Freunden (nebenbei auch Politikern und sonstigen Offiziellen). Auf 4 der 7 “palästinensischen” Fotos sieht man Busse ohne Menschen, Menschenmassen, Politikeransprachen – nur 2 oder 3 zeigen das, was ich als “menschliche” Szenen (Häftlinge, Angehörige, Bevölkerung) bezeichnen würde. Noch so ein Ausrutscher?
http://www.tagesschau.de/redirectid.jsp?id=nahostgefangenenaustausch100
Lassen wir die Aufrechnerei. Ich habe Ihrem sorgsam gehätschelten Klischee von den wohlgenährten, braungebrannten Menschen mit breitem Grinsen, selbstbewußtem lauthalsen Lachen und gesunden Zähnen ein menschliches Antlitz aus der anonymen Masse der 1027 entgegengehalten – jenseits aller Schuldzuweisungen. Das verkraften Sie schon.
P.S: “wirtschaftsverkriseln” ist eine Super-Wortschöpfung – den “zionistischen Komödienstadel” von Jane fand ich allerdings auch nicht schlecht.
!Ciao jim!
„…religiös vollkommen unmusikalischer Mensch, sozusagen,…“
Sozusagen; wie dem auch sei, es benötigt nicht einer „Hingabe zur Religion“, um menschliche Werte zu schätzen, wie Rücksichtnahme, die Vernunft, Reflexion, Respekt…
Das ist nicht das Entscheidende, religiös oder nicht.
Auch darüber haben wir beide uns doch schon mitgeteilt.
Von der „religiösen Warte“ aus jedoch mag ich ganz einfach feststellen, daß alle Vernunft, die der Mensch benötigt, bereits in der Tora vorhanden ist. Und es genügt es auf den Kern, die zehn Gebote, zu „reduzieren“ (und ich „erhebe“), denn alleine das Achten und Befolgen dieser Gebote würde uns als Menschen eine guten und erfreulichen, einen zufriedenstellenden Umgang miteinander ermöglichen. Du und ich, wir tun das als vernünftige, wohlmeinende Menschen.
Leider, manche halten das dann für „jüdisch“ (ist auch in Ordnung, auf der einen Seite..).
Und dann kommt wieder die mißgünstige ‘Karikatur des Juden’ ins Spiel, die von Antisemiten so erfolgreich als „böse“ gezeichnet wurde.
Dabei, es ist doch gerade das jüdische, zB aus dem Talmud, was selbst die Gebote in noch milderem/angepaßterem/erklärlicherem Lichte betrachtet, dem Menschen also noch mehr entgegenkommt…
Freundlichkeit wird von der Mißgunst als Schwäche betrachtet…
Oder sie wird vorgetäuscht, um mißgünstige Ziele zu verwirklichen.
Selbst schätze ich mich ‘absolutotally’
Patzer nicht ausgeschlossen
Reflexion ermöglicht uns dann ein Eingestehen/Einsehen, möglicherweise auch unserer „unnötigen“ Patzer (aus einer Stimmung heraus, aus Tollpatschigkeit, aus Rücksichtslosigkeit, etc
—> die Boshaftigkeit aber beginnt dort, wo die kritische Selbstreflexion aufhört, und wo man nur zum eigenen (kurzsichtigen) Vorteil alles andere unterordnet bzw anfeindet, so wie Suprematisten zB dazu neigen.
Ansonsten ist meine einfache Übersetzung von Boshaftigkeit „Menschenfeindlichkeit“, auszudehnen auf die Mißachtung der Schöpfung insgesamt.)
Wissenschaftlich betrachtet ist das Gewissen ein Ergebnis von Sozialisation.
Ich selber erlaube mir, auch an die Tora angelehnt, den Gedanken, daß das Gewissen im Menschen angelegt ist, so wie ein Hungerbedürfnis zB, nur weniger drängend, gewissermaßen.
Sozialisation und weitere (idR äußere) Einflüsse (zB Fanatisierung…) „übertönen“ das Gewissen.
ZB niemals wird ein Mensch mit reinem Gewissen andere Menschen ermorden, Fanatiker oder Meuchelmörder (etc) jedoch tun das, ihr Gewissen ist etwas anderem untergeordnet, teils „eiskalter Kalkulation“, teils „Fanatismus“, usw.
In psychologisch-psychiatrische Tiefen (zB Beschädigung des Hirns; oder „Persönlichkeitsstörungen“..) möchte ich nicht vordringen, brauche ich wohl auch nicht.
Am Ende (am Anfang
Für manche bedeutet der Same „Haß“. Gleichgültig in welchem Namen, warum auch immer, wir wissen, was Haß bewirkt…
Das Lynchen eines Gaddafi war/ist Mord. Lo tirzach!
Zu unserem Lévinas fand ich etwas nettes, hoffentlich gefällt dir diese Anwort, die letztlich wieder in einer Frage endet: “So why can’t I?”
…
Und weil Esther offenbar mitblödeln will,
Die Rolle an der Stalinorgel wollten Sie von mir ja nicht haben, das ehrt Sie natürlich.
Im Übrigen kann ich mir für Sie auch eine Charakterrolle viel besser vorstellen.
Wie wäre es hiermit? (sorry, mit Werbung hintendran, aber immerhin, vielleicht finden Sie dort noch eine Rolle für mich?)
The End.
PS/
Der Abspann.
Danke jim, für Ramonas Nummer
Liebe (?) Esther, schon diese Formulierung von Ihnen: „..das, was ich als “menschliche” Szenen…bezeichnen würde.“, die Sie in Kontrast gegenüber israelischer Berichterstattung stellen, zeigt doch, daß Sie ein -nennen wir’s- ungleiches Maß anlegen. Was kommt denn dabei raus?
Die „israelische Seite“ also zeigt „unmenschliche“ Bilder? Gilad zu zeigen ist Ihnen nicht gerecht, ja unmenschlich?
Und sie wollen mehr „menschliche“ Bilder von verurteilten arabischen Verbrechern (Ihrer Meinung nach eher „arme, von Israeli geschundene“ Menschen)?
Nu, sie haben’s doch leicht gefunden. Einfach die Tagesschau einschalten. links/rechts zwo drei vier, in alter, deutscher (muselmani[e]scher) Tradition: der Juuud!
Danke für Ihre Wertschätzung gegenüber „wirtschaftsverkriseln“, ist sogar noch tiefsinniger als „alternativlos“, hm?
So sehr ich Janes schreiberische Fähigkeiten schätze (wenn sie mal nicht nur copy&paste treibt), so sehr kann ich ihren kruden Ansichten nichts abgewinnen.
„Zionistischer Komödienstadel“ mag im Kabarett ‘ne heiße Nummer sein, aber angesichts der ernsthaften Thematik (zB die Umkehr der Lüge in die Wahrheit, frei nach Goebbels) kann ich dem keinen Witz abgewinnen.
Weil wir das Thema neulich schon mal hatten („Bombenstimmung“ im Süden Israels), und sie mir dann gleich entgegenhalten, was für Monster die Israeli seien, und sie hätten sich also jede Rakete „ehrlich verdient“ (ich interpretiere nur..), bleiben wir also contra.
Was sie als “menschlich” bezeichnen ist genau die durchaus sehr erfolgreiche Taktik von „Pallywood“.
Es werden die Herzen der Menschen angesprochen, die die Bilder von den „armen, geschundenen Arabern“ zeigen, während der Jude als grausame Bestie dargestellt wird.
Aber auch sie können ja gut schreiben (also auch lesen) und alleine in diesem Strang erkennen, wie „unmenschlich“ wir „Blödler“ sind, bei aller Karikatur.
Es wird also darauf hinauslaufen, daß jede menschliche Wärme von uns Ihnen nur Trickserei und durchtriebene Schlauheit ist…oder so…?
Weiß nicht, ob sie einfach nur „Prinzesschen auf der Erbse“ sind, aber ich kann Ihnen versichern, daß der Mensch -selbst mit den schlimmsten Erfahrungen an sich selbst- sich zu einem guten, herzlich guten Menschen entwickeln kann…
Also, erzählen sie das (was Sie uns erzählen) mal der Hamas, Fatach, den Ayatollas, Hisb’allah, den Islamisten, usw.
Und welches Unrecht haben jene denn überhaupt erlitten, außer daß sie nicht gemocht werden dafür, daß sie die anderen (vor allem eben Juden) nicht mögen?
(und der ganze „Unterwerfungs-blablatrara“ eben?)
Und lesen Sie nochmal auch den Artikel von Caroline B. Glick.
Da werden keine Grausamkeiten beschrieben, nur nackte Zahlen und Begebenheiten.
Übrigens, die Hexe im ‘Wizard of Oz’ ist im Original anscheinend eine sehr nette Frau.
Wenn Sie (oder Jane) es mit ihrer „Menschlichkeit“ (Humanität) wirklich ernst meinen, dann seien Sie doch gerecht. Erez Jisrael ist und bleibt unsere jüdische Heimat. Der Haß geht nicht von dort aus, und Sie sollten es besser wissen…
Warum solches trotzdem behauptet wird, das kann ich Ihnen nicht beantworten, zumindest noch nicht zufriedenstellend, teils habe ich meine Meinung bereits geäußert.
- – - – -
Und nicht vergessen, wir wollen doch nur „blödeln“
Also: bitte nicht schießen, massakrieren, foltern, vergewaltigen, raketisieren, und sowas eben…
Ein neuer Anfang am Ende? (toda Yasmin)
Denn Abschied nehmen müssen wir alle, irgendwann.
Allen Opfern des menschenfeindlichen Wahnsinns: möge Er Sich Erbarmen!
@esther
ihr Beispiel wie Pervers Sie sind eine Frau als beispiel zu nehmen die vor der Haft in Israel garantiert schon ein schweres Leben hatte. Und die wird von so Menschen wie Sie gegen Israel benutzt.
Man kann in 7 Jhren nicht alle Zähne im Mund verlieren das war meine Rechnung die Sie anscheindend nicht verstanden haben.
Die Frau wurde wiedermal von der deutschen Antisemeitische Presse rausgesucht um beweisen zu wollen wie schlecht die Israelischen Gefängnisse sind und um diesen Hohen Moralischen Gefangenenausstasch gleich wieder schlecht zu machen.
Was Sie dann auch gleich wieder machen was Ihre Art ist Israel und das Judentum zu Deffamieren.
” Die „israelische Seite“ also zeigt „unmenschliche“ Bilder? Gilad zu zeigen ist Ihnen nicht gerecht, ja unmenschlich?”
Das darf doch wohl nicht wahr sein, A.mOr! Ganz ehrlich – und entweder Sie glauben mir das oder wir können uns jede weitere Diskussion ersparen – ursprünglich wollte ich schreiben: “Alle 10 ´israelischen´ Fotos zeigen individuelle menschliche Szenen v.a. mit Gilad Shalit…” und ich habe dieses eine Wort nur deswegen weggelassen, weil ich nicht xmal “menschlich” schreiben und den Begriff zu sehr abnutzen wollte – der mir durch “individuell” und den sonstigen, nicht zuletzt logischen, Kontext bereits ausreichend abgedeckt schien.
Mit den sehr menschlichen Fotos von der israelischen Seite kann man sich leicht identifizieren, während dies nur bei 2 oder 3 Fotos von der palästinensischen Seite der Fall ist. Und ich kritisiere dieses Mißverhältnis nur deshalb, weil ich es nicht für die Aufgabe der Tagesschau-Website halte, in ihrer Fotogalerie die “Schuldfrage” zu klären.
“links/rechts zwo drei vier, in alter, deutscher (muselmani[e]scher) Tradition: der Juuud!”
“und sie mir dann gleich entgegenhalten, was für Monster die Israeli seien, und sie hätten sich also jede Rakete „ehrlich verdient“”
“…während der Jude als grausame Bestie dargestellt wird. Aber auch sie können ja gut schreiben (also auch lesen) und alleine in diesem Strang erkennen, wie „unmenschlich“ wir „Blödler“ sind, bei aller Karikatur.”
Haben sie jetzt den Posten an der Stalinorgel übernommen? Muß der denn unbedingt besetzt werden? Ich dachte, Sie seien musikalisch…
Sie kontrastieren Ihre menschliche Wärme, die ich Ihnen keineswegs abspreche, ständig mit solch klischeehaften Feindbildern – die Sie mir allen Ernstes auch noch überstülpen wollen. Warum sollte ich Israelis für Mörder, Juden für grausame Bestien und die hier versammelten “Blödler” für unmenschlich halten? Den Link zu meiner “Monster-Behauptung” hätte ich übrigens gerne. Dafür bekommen Sie von mir auch einen Link, wo ich israelischen Soldaten auf der Mavi Marmara ein “menschliches Antlitz” attestiere:
http://www.hagalil.com/archiv/2011/02/04/kinospass/comment-page-1/#comment-18437
P.S.: Janes “zionistischer Komödienstadel” war, soweit ich mich erinnere, genau das, was Sie jetzt für sich reklamieren wollen – ein Hinweis auf den Ernst der Thematik.
Hallo Esther,
Sie haben sich selbst nochmal erläutert, und ich erläutere Ihnen, daß ich Ihren Satz
„…nur 2 oder 3 zeigen das, was ich als “menschliche” Szenen (Häftlinge, Angehörige, Bevölkerung) bezeichnen würde…“
so verstanden habe, wie ich in meiner vorhergegangenen Reaktion sicher pointiert entgegnete. Sie haben sich also korrigiert, und ich gebe zu, daß ich solches, wenn nötig, auch tun würde.
Wir sind Menschen.
Sie sind nicht zufrieden mit meiner Darstellung der gesunden, wohlgenährten verurteilten Verbrecher gegenüber dieser einzelnen Figur auf jüdischer Seite, Gilad Shalit, der auch vorher schon schlank war (wie Sie schlicht feststellen), sicher aber nicht so hohlwangig mit 25 sein sollte, wie er es nuneinmal war, wie auf etlichen Bildern belegt werden kann.
Das ist der Unterschied zwischen jenen Arabern der Hamas und dem israelischen Strafvollzug!
Jene werden nichteinmal der Verantwortung gegenüber einen einzigem Menschen gerecht!
Und wir haben doch großes Glück, daß er überhaupt noch lebt!
Der Preis für seine Befreiung war hoch.
Aber was ist ein Leben wert? Das Leben ist die Welt.
Für die arabischen Häftlinge indessen ist es die reine Selbstverständlichkeit, daß es ihnen gut geht nach der Haft.
Daß auch dort menschliche Schicksale hinterstehen, dieses können sie in allergrößter Teilnahme den Eltern, Geschwistern usw von den entlassenen Häftlingen erklären, den Häftlingen selbst nochmal, falls diese Ihnen noch nicht gepflegt genug erscheinen, oder noch besser, erklären sie es doch dem „Graffiti-Künstler“ Schvuel Schijveschuurder, der bei dem Mordanschlag auf das „Sbarro-Restaurant“ fünf Familienmitglieder verlor.
Einen link, in denen ich Sie dann überführe, daß Sie „Monster“ im Wort führten, kann ich Ihnen leiderleider
Aber wenn Sie versuchen, den Soldaten Gilad auf die selbe moralische Stufe zu stellen, wie eben die über tausend freigelassenen rechtsstaatlich verurteilten Verbrecher, dann frage ich mich schon, was für ein Maß sie denn anlegen. Menschen, ja, Menschen sind sie alle, aber der eine hat nichts getan, außer die Grenzen seines Landes zu schützen, bei den anderen aber sind rund 300 Mörder, darunter Mehrfachmörder.
Gilad ist der bessere Mensch, weil er kein Mörder ist, im Gegenteil, er hat vorbildlich seinem Staat und dessen Bevölkerung in Uniform gedient. Mit der Waffe in der Hand, aber niemanden hat er ermordet, aber Zeuge wurde er, wie seine Kameraden ermordet wurden.
Und wem dienen Mörder?
Mein Interesse daran, ob jemand Araber, Jude oder Koreaner ist, das ist das eine, aber ob jemand ein Mörder ist oder nicht, das ist was anderes. Der Mörder ermordet auch mich (oder Sie, liebe Frau), der Mensch jedoch, der nicht mordet ist unserem Leben keine Gefahr (und Verkehrsunfälle etc nehme ich aus dieser Rechnung mal raus).
Wir können uns über unsere Ansichten zu Arabern, Juden, Christen etc, Staaten und sovieles mehr unterhalten, aber mit dem Messer des Mörders am Hals eben nicht.
Wir können uns niemals mehr mit Udi Fogel unterhalten, und ich bin mir ziemlich sicher, wir beide hätten sehr viel gutes Gespräch mit Udi und/oder seiner Frau Ruth haben können…
Was aber wollte ich mit einem Mörder besprechen?
Für sich mögen Sie sich selbst die Antwort geben.
Bei Janes Wortkomposition weiß ich nicht, wo sie den Begriff nutzte, vermutlich bei dem aufschlußreichen Artikel von Madame Ambs, in dem sie die Temperamente der einzelnen um’s Thema Israel versammelten Diskussionsteilnehmer beleuchtete.
Nu, sicher meint Jane es ernst, und das ist betrüblich.
An solchartigem Ernst sterben unschuldige Menschen, mit solchem Ernst begründen Mörder ihr Handeln.
„Komödie“? Ich finde nicht.
Oder um Ihnen an einem anderen Beispiel nochmal zu erläutern, warum bzw wie Menschen sich voneinander unterscheiden können, obwohl sie trotzdem Menschen bleiben.
Nehmen wir mal „Walter von der Domplatte“, der ist nämlich ziemlich „ehrverletzend“ (und lügnerisch usw). Nehmen wir mal an, das Land, das er kritisiert, hieße zB „Allahistan“, wie lange würde er es überleben?
Nein, natürlich rechnen Sie nun nicht nach, und trotzdem wissen Sie, worauf ich hinaus will.
Und, ist es in Ordnung, daß die einen „nach Lust und Laune“ morden, und damit das öffentliche Bild ihrer „Glaubensbrüder“ prägen, zumal da auch so gut wie kein Widerspruch aufkommt?
Und die Geschändeten selbst tun es nicht, um sich einen Rest an Würde und Menschlichkeit zu bewahren? Denn sie wurden entmenschlicht von ihren Peinigern!
Und die Schänder nennen und schreien ihres „Gerechtigkeit!!!“???
Und sie schreien etwas an und sie meinen damit ihren Gott? Was soll das sein, ein Lynchmob der G“tt anruft? Unmöglich! Sie rufen an, was Mord rechtfertigt gegen einen Mann (wie hier im Artikel das zweite Video), der nicht die leiseste Chance hat sich zu verteidigen.
Das ist Mord.
Lo tirzach.