Jüdisches Amerika

Eine Gesprächsrunde mit Deidre Berger, Deborah Feldman und Prof. Dr. Michael L. Miller…

Amerika ist die Ferne. Amerika heißt die Freiheit. In Amerika lebt immer irgendein Verwandter. (Joseph Roth)

„Lady Liberty“, die Freiheitsstatue, war für Generationen von Einwanderern das erste Zeichen für ein besseres Leben in der neuen Welt. Darunter waren mehr als 2 Millionen Juden, die Pogrome in Osteuropa im 19. Jahrhundert und die drohende Vernichtung während der Nazizeit zu dieser Reise ins Ungewisse veranlasst hatten. Für viele der deutschen Juden war Amerika zwar ihre neue Adresse, aber das Band, das sie mit Berlin oder Frankfurt, Hamburg oder München und anderen Orten verband, war nicht so leicht zu trennen. Sie blieben oft ihren Wurzeln emotional tief verbunden. Erst die nächste Generation wollte so schnell wie möglich amerikanisch werden.

Über Juden in Amerika und die Beziehungen im deutsch-amerikanisch-jüdischen Kontext sprechen an diesem Abend:

Deidre Berger, Direktorin des American Jewish Committee Berlin
Deborah Feldman, Schriftstellerin aus New York, die in Berlin lebt
Prof. Dr. Michael L. Miller, Allianz-Gastprofessor am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München

Moderation: Prof. Dr. Mirjam Zadoff, 2014–2018 Professorin für Geschichte an der Indiana University Bloomington, Inhaberin des Alvin H. Rosenfeld Lehrstuhls für Jüdische Studien, seit Mai 2018 Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München

13. Januar 2019, 17 Uhr

Eintritt 7 €
Anmeldung unter (089) 202400-491 oder per E-Mail an karten@ikg-m.de.

Veranstalter
Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und die Münchner Volkshochschule im Rahmen des Themenschwerpunkts USA im Wintersemester 2018/19

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Bild oben: Deidre Berger, @ AJC, Debora Feldman, @ Marina Maisel, Prof. Dr. Michael L. Miller, @ LMU

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