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Verteidigungsministerium: Istanbul-Attentat war gegen Israelis gerichtet

Das israelische Verteidigungsministerium hat die israelischen Opfer des Terroranschlags in Istanbul vom 19. März offiziell als Opfer feindlicher Aktivitäten anerkannt. In einem Brief heißt es, dass es nach der Prüfung der Beweise plausible Gründe gebe, anzunehmen, dass das Attentat im Besonderen gegen Israelis gerichtet gewesen sei…

Die Betroffenen und deren Familien können im Zuge dessen Vorteile bei der staatlichen Versicherung erhalten.

Zwei Tage nach dem Attentat kündigte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu an, der israelische Geheimdienst werde ermitteln, ob der Anschlag gegen Israelis gerichtet gewesen sei. Dies hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verneint.

Bei dem Selbstmordanschlag starben vier Personen, unter ihnen drei Israelis. Elf weitere Israelis wurden verletzt.

Opfer von feindlichen Angriffen und deren Familien sind in Israel per Gesetz berechtigt, finanzielle Hilfeleistung oder andere Vergünstigungen zu erhalten, um sie während des Genesungsprozesses zu unterstützen. Dazu gehören die Finanzierung von medizinischen Ausgaben, finanzielle Unterstützung für zwei Monate, Rehabilitation, jährliche Zahlungen und eine Einmalzahlung.

ynetnews, 6.4.2016, Foto: Ankunft des Leichnams eines der Opfer in Israel (MFA), Newsletter der Botschaft des Staates Israel