Eine krude Geschichtsfälschung auf Arte

Am 31. August „beglückte“ die von Frankreich und Deutschland betriebene Fernsehanstalt ihre Zuschauer mit einer Sendung, „Das Exil der Juden“, die zeigt, wie seriöse Recherche durch tendenziöse Propaganda ersetzt wird…

Von Karl Pfeifer

Die Geschichte Israels zu fälschen, kommt einer Strömung im Mainstream entgegen, die aufzeigen will, wie aus Opfern Täter wurden. Es handelt sich um sekundären Antisemitismus, eine neue Form der Vermittlung antijüdischer Stereotype, die von Schuldabwehr, Schuldminderung und Projektion motiviert wird.
Wenn die Tatsache, dass arabische Dorfbewohner ein paar Kilometer weiterzogen nach Nazareth oder andere arabische Dörfer mit dem jüdischen Exil gleichgestellt wird, so zeigt dies einen erstaunlichen Mangel an Sensibilität. Wenn dann behauptet wird, die Araber hätten das jüdische Erbe im Lande Israel bewahrt, dann stellt sich doch die Frage, weshalb die PA gerade dieses jüdische Erbe vehement verleugnet.

Laut Arte hätte die israelische Armee das arabische Dorf Safurie (heute Zipori) am 16. Juli 1948 belagert und „die Einwohner verjagt“.[01]

Doch das stimmt nicht.

Zweifelsohne ist bislang das Buch des israelischen Historikers Benny Morris „The Birth of the Palestinian Refugee Problem, 1947-1949“, deren hebräische Ausgabe, zweite Auflage durch Am Oved, Tel Aviv 1991 ich besitze, eine zuverlässige Quelle für die Geschichte der Flucht der Araber aus und im Heiligen Land. Auf Seite 269 fand ich folgende Stelle über die Ortschaft Safurie, die ich ins Deutsche übersetzte: „Am 14. und am 15. Juli kamen tausende der Flüchtlinge aus Schfaram in Safurie an und haben die Moral der Einwohner noch mehr geschwächt. Ein israelisches Militärflugzeug bombardierte das Dorf in der Nacht des 15. Juli. Einige Einwohner wurden getötet und im Dorf brach Panik aus; die Bombardierung kam als totale Überraschung. Das Dorf wurde auch von Granatwerfern getroffen. Die Mehrheit der Einwohner begann aus dem Dorf zu flüchten.
Am Anfang begaben sie sich in die umgebenden Täler und Obstgärten. Als die erhoffte Hilfe, die sie von der arabischen Befreiungsarmee (ALA) in Nazareth erwarteten nicht ankam, waren auch die Mitglieder der lokalen Miliz verzweifelt und schlossen sich ihren Verwandten an, die in den Norden flohen, die meisten von ihnen in den Libanon. Im Dorf blieben 100 Menschen, die meisten von ihnen Alte. [5] die ein paar Monate später von der israelischen Armee vertrieben wurden…wenigsten die Einwohner von zwei der Dörfer in Safurie und al Mugjdil haben [1948] den Qawuqdschi leuten*, geholfen und auch während der Unruhen 1936-9 sich gegenüber Juden feindselig verhalten.“

„Fußnote 5 (Seite 508) Nazzal, Palestinian Exodus, pp 74-77, Archiv des Haschomer Hazair 10.18 aus der Rede von Moshe Aram in der Sitzung der Sicherheitsaktivisten der [linkssozialistischen] Mapampartei am 26. Juli 1948. Aram übte scharfe Kritik an der Politik der Armee, eine Politik des Vertreibens seiner Diktion nach, und deswegen war er überrascht angesichts dessen was in Nazareth und in Safuria geschah, denn kein einziger seiner Einwohner wurde vertrieben.“

* Fawzi al Qawuqdschi war der militärischer Anführer der Arab Liberation Army, die im Auftrag der Arabischen Liga 1948 die Araber Palästinas verteidigen sollte. http://de.wikipedia.org/wiki/Fawzi_al-Qawuqdschi

© Karl Pfeifer

  1. http://www.arte.tv/guide/de/042586-000/das-exil-der-juden?autoplay=1 []

113 Kommentare zu “Eine krude Geschichtsfälschung auf Arte

    • ..Unter den Völkern – das impliziert doch, dass die, die man nicht ehrt ungerecht sind, und das man wie selbstverständlich das Wohl der Juden als Gradmesser für Gerechtigkeit nutzt.

      Das ist auch genau die Haltung, die sich so sehr verselbstständigt hat und für manche schon fast zu einer neuen Religion geworden ist (auch Philosemiten).

      Nun will ich gar nicht bestreiten, dass es jede Menge Ungerechtigkeit gibt (überall) – dennoch handelt es sich doch um ein sehr starkes Bild, dass eine nicht ganz undemagogische Botschaft enthält.

      Mir scheint, dass nicht wenige Juden das Problem von Gut und Böse dahingehend für sich gelöst haben, indem sie der einfache (und ziemlich perfiden) Logik anhängen; Gut sind die Juden – Böse sind die Nicht-Juden, außer dann wenn sie jüdische Interssen unterstützen, das Judentum als Gradmesser sozusagen. Das erklärt auch die Selbstverständlichkeit mit der völlig unverhältnismäßige Militäraktionen kaum in Frage gestellt werden und die ‚leisen Hinrichtungen‘ des Mossad – gut ist alles was jüdischen Interessen dient – und man fragt sich da manchmal schon, wo da die Grenze ist.

      Das ist eine sehr egozentrische Haltung die die Sicht auf die Welt sehr verzerrt, zu einer vorurteilsbeladenen Haltung gegenüber Nicht-Juden führt, und kritikresistent macht.

      Natürlich führt es auch über kurz oder lang immer wieder zu schlechten Verhältnissen.

      Um eins vorweg zu nehmen – ich sehe alles im Zusammenhang und weiß, dass man im Abendland viel dazu tat, dass Juden sich gewissermaßen verschanzten. Es geht mir auch nicht um irgend eine Schuldzuweisung oder gar Entlastung von Verbrechen der Nationalsozialisten (dafür gibts überhaupt keine Entschudligung), aber mir geht es um eine Bestandsaufnahme der Jetztzeit und ich nehme da eine ziemliche Disbalance wahr.

      Wie würden Sie es finden, wenn die Palästinenser jetzt einen Hain ‚Gerechte unter den Juden‘ anlegen, da könnten Sie dann Avnery, Finkelstein, Barenboim, Martin Buber, Leibowitz und andere ehren, die sich nicht an der israelischen Besatzungslogik beteiligen, sondern ihr laut und deutlich widersprechen, sozusagen ‚die Menschen unter den Juden‘.

      Diesen Hain könnten die Palästinenser auch mit gutem Grund anlegen.

      Eine Bezeichnung wie Menschen/Helden in den finsteren Zeiten des National-Sozialismus in Europa o.ä. wäre präziser und weniger demagogisch.

      • „Wie würden Sie es finden, wenn die Palästinenser jetzt einen Hain ‘Gerechte unter den Juden’ anlegen, da könnten Sie dann Avnery, Finkelstein, Barenboim, Martin Buber, Leibowitz und andere ehren, die sich nicht an der israelischen Besatzungslogik beteiligen, sondern ihr laut und deutlich widersprechen, sozusagen ‘die Menschen unter den Juden’“
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        Nach dieser Logik nach wäre ich dann kein MENSCH. oder? Empfinden
        Sie dies dann doch nicht als Peinlich- und Überheblichkeit?

      • „Nach dieser Logik nach wäre ich dann kein MENSCH. oder? Empfinden
        Sie dies dann doch nicht als Peinlich- und Überheblichkeit?“

        Ja – genau – ich empfinde es als überheblich – die Bezeichnung ‚Gerechte unter den Nicht-Juden (was ja die Völker bedeutet oder?) empfinde ich auch als überheblich.

        Ich muss Ihnen ja immer spiegelbildlich verdeutlichen, weil Sie es nicht gewohnt sind, sich mal in eine andere Perspektive zu begeben.

      • Ein weiteres Indiz – Menschen die selbstlos und unter in Kaufnahme eines persönlichen Risikos, ohne den Wunsch auf Gegenleistung werden im ‚Hain der Gerechten‘ geehrt.

        Das ist schön.

        Aber warum werden nicht jene geehrt, die all diese Kriterien erfüllen, aber vom Judentum zu einer anderen Religion konvertiert sind, oder auch nur deren Nachfahren sind?

        Die können da nämlich nicht geehrt werden, ganz egal wie groß Ihr Einsatz war.

      • Herr Pfeifer – zu Israel zähle ich die besetzten Gebiete und so gut schaut es da nicht aus.

        Ich rede auch nirgends von Juden als ‚teuflischem Volk‘ – das verbitte ich mir. Es sind ja eben diese Art der Verallgemeinerung, die ich verwerflich finde, ob nun gegen Juden oder Nicht-Juden, Araber, Deutsche oder sonstwen.

        Weiterhin, wie verträgt es sich mit ihrer Vorstellung vom friedlichen Israel, dass Israels Mossad mitunter schon islamistischen Terror in den isalmischen Ländern finanzierte.

        Die Finanzierung der sunnitischen Jundallah Gruppe durch den Mossad ist belegt und war Thema in dem renommierten amerikanischen Polit-Magazin ‚Foreign Policy‘ – übrigens versuchten die Mossad-Agenten sich als CIAs auszugeben.

        Jundallah verübte viele Terrorattacken vor allem auf Iraner, auf Zivilisten Frauen und Kinder, wird mit den Taliban und Al-Kaida in Verbindung gebracht.

        „Jundallah has been responsible for numerous attacks in Iran which have resulted in the deaths and injuries of hundreds, if not thousands, of Iranian civilians, security officers, and government personnel. Their tactics have included suicide bombings, assassinations, armed assaults, and kidnappings with video footage of executions. Since their adoption of suicide tactics in 2008, casualties attributed to the group have skyrocketed.“

        http://vkb.isvg.org/Wiki/Groups/Jundallah

        „Buried deep in the archives of America’s intelligence services are a series of memos, written during the last years of President George W. Bush’s administration, that describe how Israeli Mossad officers recruited operatives belonging to the terrorist group Jundallah by passing themselves off as American agents. According to two U.S. intelligence officials, the Israelis, flush with American dollars and toting U.S. passports, posed as CIA officers in recruiting Jundallah operatives — what is commonly referred to as a „false flag“ operation….

        .. „It’s amazing what the Israelis thought they could get away with,“ the intelligence officer said. „Their recruitment activities were nearly in the open. They apparently didn’t give a damn what we thought.“

        Interviews with six currently serving or recently retired intelligence officers over the last 18 months have helped to fill in the blanks of the Israeli false-flag operation.
        …In May 2009, a Jundallah suicide bomber blew himself up inside a mosque in Zahedan, the capital of Iran’s southeastern Sistan-Baluchistan province bordering Pakistan, during a Shiite religious festival. The bombing killed 25 Iranians and wounded scores of others….“

        Aus: ‚False Flag‘ von Mark Perry in ‚Foreign Policy‘, January 13, 2012

        http://r.duckduckgo.com/l/?kh=-1&uddg=http%3A%2F%2Fwww.foreignpolicy.com%2Farticles%2F2012%2F01%2F13%2Ffalse_flag

    • Außerdem ‚die Völker‘ – das ist doch nach jüdischer Terminologie für ‚Nicht-Juden‘ oder?

      Also heißt der Name des Hains, nach jüdischem Verständnis ‚Die Gerechten unter den Nicht-Juden‘

  1. Ich habe auf dieser faschistoid-fundamentalistische Website, die die hiesige Berufs-Antisemitin verlinkt hat, nachgeschaut. Dort findet sich eine eigene Rubrik „Smash Zionism“.

    Als zentrale Selbstbeschreibung findet sich dort:

    „Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.“
    In der Rubrik „Shia Resistance“ finden sich Unmengen von islamistischen, waffenstrotzenden Fotos etc. etc.

    In einer weiteren Hauptrubrik wird Khomeini offenkundig hymnisch gefeiert, auch mit Videos etc. („Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini“)
    Mir fehlt jedes Verständnis dafür, dass zugelassen wird, solch eindeutig verfassungsfeindliche Websites hier zu verbreiten.

    • Von der Seite möchte ich mich distanzieren – nicht jedoch vom Artikel der übrigens im Original in ‘Inamo’ Heft No 54 2008 erschien – und sich auch im Einklang mit den Forschungsergebnissen der israelischen ‘Neuen Historikern’ befindet.

    • Diese Jane ist nicht nur eine Anti Zionisten sondern auch ein extremer Fan von allen Anti Zionistischen Organisationen die es gibt.

      Und seit neusten werden von dieser Jane Propaganda Seiten der Hezbollah und des Mullah Regime in Teheran verwendet.

      Und wer Propaganda Seiten der Hizbollah einer Terrororganisation benutzt die Israel Vernichten will durch Finanzierung des Iran und Unterstuetzung des Terrorregime in Damaskus, ist schon ein Anhaenger von denen.

  2. Es bleibt die ewig gleiche Frage: Ob es angemessen ist, auf einem jüdischen Internetmagazin permanent vulgärste offenkundig antisemitische Links zu verbreiten? Ob das jemand hilft?
    Ob man hier nun ein Websites popularisieren soll, die dem iranischen Mullah-Regime vermutlich nahe steht? Ich glaube nicht, dass Spiegel und Zeit so ein Zeug freischalten würden.
    Nun ein
    https://islamicrevolutionservice.wordpress.com/

    • Richtig denn diese Internetseite die sich der Islamischen Revolution verschrieben hat ist auch eine Anti Zionistische Plattform sondern sie dient auch dazu ein Falsches Bild ueber die Juden und Israel zu verbreiten.

  3. Du meine Güte Pfeifer, werden Sie doch nicht gleich pampig…

    Sie lenken vom Thema ab und bemühen die ungarischen Innenverhältnisse !

    Ich hatte Ihnen gezeigt, dass der Begriff „Goyism“ im Angelsächsischen durchaus gebräuchlich ist – nicht mehr und nicht weniger, basta.

  4. FAKTEN-CHECK gemäß (US) Google-service :

    – ANTIGOYISM – is a prejudice towards non-Jews often directed from zealous Jews.

    In an extreme interpretation, this form of prejudice holds that Jews have a superior position religious or secular.

    (Also noch mal, dies stammt nicht von einer „ungarischen“ Site.)

      • Herr Pfeifer – fraglos gibt es in Ungarn nicht geringen Antisemitismus.

        Es gibt aber unter Juden auch einen nicht unbeträchtlichen Anti-Goyismus.

        Ich habe den Artikel eines Ex-jüdischen Autoren aus dem Jahr 1990 verlinkt, der sich den Begriff ausgedacht hat, weil er angewidert war von den massiven Vorurteilen, mit denen nicht wenige Juden Nicht-Juden begegnen. Das führte dazu, dass er sich heute als Ex-Jude definiert.

        Es gibt fraglos viele Gründe sich mit der Geschichte des Antisemitismus auseinanderzusetzen und ihn, so wie jede andere Form des Rassismus, Sexismus zu verurteilen.

        Das kann aber nicht bedeuten, dass der Rassismus von jüdischer Seite, und dabei eben auch gerade der Rassismus der sich einfach gegen ‚Die Nicht-Juden‘ also den ganzen Rest der Welt, wendet, einfach ignorieren könnte.

        Auf subtile Art und Weise macht der Begriff ‚Gerechte unter den Völkern‘ auf diesen Rassismus aufmerksam.

        Er intendiert ja, dass alle, die nicht dort verewigt wären zu den bösen Goyim gehören. Ich finde es zwar richtig und verständlich und auch ehrenhaft jene in irgend einer Form auszuzeichnen, die sich sehr heldenhaft den Nazis in den Weg stellten und auch viele Juden retteten – aber warum ‚unter den Völkern‘. Hätte man den Hain wenigstens Gerechte unter den Deutschen genannt – aber nein – es mussten gleich ‚die Völker‘ sein.

      • Ich habe mich nicht über ‚den Hass der Juden auf Nicht-Juden‘ beklagt, aber darauf hingewiesen, dass es auch im Judentum ein Rassismusproblem gibt, in mancher Ausprägung bezieht es sich ausdrücklich auf ‚Nicht-Juden‘, also nicht auf eine bestimmte Ethnie oder Religion, sondern einfach gegen alle anderen.

        Wie soll man denn das Statemand von Rabbi Ovadia Yosef verstehen Herr Pfeifer? (Nicht-Juden haben ihre Existenzberechtigung als Diener der Juden)

      • Ich weiß nicht ob der David Dvorkin, ein Ex-Jude und Fantasyautor, das Wort Anti-Goyism erdacht hat.

        Nach eigenem Bekunden ist das so. Wer das Wort sonst noch braucht ist ja kein Anhaltspunkt darüber, ob es seine Berechtigung hat oder nicht.

        Aber wie ich schon verlinkte, es war ein Jude selbst, der sich an dieser Anti-Goyim-Haltung vieler Juden störte.

        Kommt also auch vor.

        Darüberhinaus – wenn man das verallgemeinert, nicht unterscheidet und damit allgemein STimmung gegen Juden macht, dann ist das in der Tat seinerseits rassistisch – das kann aber nicht bedeuten, dass man sich das nicht genauer anschaut und es gegebenenfalls halt auch zur Kenntnis nimmt.

      • „Er intendiert ja, dass alle, die nicht dort verewigt wären zu den bösen Goyim gehören. Ich finde es zwar richtig und verständlich und auch ehrenhaft jene in irgend einer Form auszuzeichnen, die sich sehr heldenhaft den Nazis in den Weg stellten und auch viele Juden retteten – aber warum ‘unter den Völkern’“
        _______________________________________________________________

        Ach jane, allweil dort an Personen aller Nationen angedacht
        wird!
        Echt… dies jetzt als Indiz für Rassismus gelten zu lassen,
        ist ein Zeichen der Armut. Vorurteile jane aber gibt es bei
        Juden und Nichtjuden und wer würde dies auch verneinen?

      • „Ach jane, allweil dort an Personen aller Nationen angedacht
        wird!“

        Das Gedenken und die Ehrung finde ich ja völlig berechtigt. Ich sagte auch, dass der Terminus unterschwellig auch eine anti-goyistische Botschaft enthält, denn nach jüdischer Terminologie bedeutet doch ‚Gerechte unter den Völkern‘ das gleiche wie ‚Gerechte unter den Nicht-Juden‘ – also die paar Lichter unter den Armleuchten oder so ähnlich.

        Wenn man das ganze als Feinde des eleminatorischen National-Sozialismus oder ähnlich bezeichnen würde, wäre es weniger diffamierend, aber gleich alle ‚Nicht-Juden‘.

      • „… denn nach jüdischer Terminologie bedeutet doch ‘Gerechte unter den Völkern’ das gleiche wie ‘Gerechte unter den Nicht-Juden’ – also die paar Lichter unter den Armleuchten oder so ähnlich“.
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        „Jüdischer Terminologie“ jane Sie begeben sich hier auf sehr dünnen Eis, solches Vokabular macht Einem, besonders durch
        ihre dazugehörige Erläuterung…
        „also die paar Lichter unter den Armleuchten oder so ähnlich“
        es schwer, die Affinität zur Wortwahl der Nazi Zeit vergessen
        zu machen.

        Frag ich mich doch… warum also?

  5. Wer keine richtigen Argumente hat wie Jane muss Luegen wie man an diesem Beispiel gut erkennen kann.

    orginal Jane
    „Zudem definierte Israel bei der Staatsgründung 1948 seine Grenzen nicht – was man wohl auch als Kriegserklärung an die dort lebenden Palästinenser auffassen dürfte.

    Ohne den Holocaust hätte es wohl eine Anerkennung auf dieser Basis kaum gegeben, da das eigentlich ein Unding ist.“

    .
    Antwort
    1. Die UN Resolution 181 beinhaltet die Grenzen eines Juedischen Staates und den eines Arabischen Staates im ehmaligen Britischen Mandatsgebiet Palestina.

    Der Juedische Teil von Palestina hat die UN Resolution 181 ( Teilungsplan) anerkannt und umgesetztwas der zur Kriegserklaerung der Arabischen Nachbarstaaten gefuehrt hat die vorher von den Arabischen Staaten angekuendigt worden war.

    Steht in allen Geschichstbuechern so geschrieben

    .
    2. Ohne den Holocaust wuerde es heute 6 Millionen Juden mehr auf der Welt geben.

    • „1. Die UN Resolution 181 beinhaltet die Grenzen eines Juedischen Staates und den eines Arabischen Staates im ehmaligen Britischen Mandatsgebiet Palestina

      Steht in allen Geschichstbuechern so geschrieben“

      Sehr komisch Heron – sonst wollen Sie ja von dieser Grenze so gar nichts wissen. Nicht mal bei der Staatsgründung Israels

      „Wer keine richtigen Argumente hat wie Jane muss Luegen wie man an diesem Beispiel gut erkennen kann.“

      Tja Heron – ich will mal gnädig davon ausgehen, dass Sie nicht lügen, sondern es nicht besser wissen.

      „Die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel war bereits von vielen Leuten vorbereitet worden. Der erste Entwurf von Zvi Berenson wurde von einem Komitee, dem unter anderem Mosche Scharet, David Remez, Pinchas Rosen, Moshe Shapira und Aharon Zisling angehörten, erweitert. In diesem Entwurf war noch von den Grenzen die Rede, welche der UN-Teilungsbeschluss von 1947 festgelegt hatte. Als er jedoch zur Abstimmung kam sprach sich eine knappe Mehrheit (5 von 9) dafür aus, diese territorialen Einschränkungen nicht in die Erklärung aufzunehmen, wobei explizit angeführt wurde, dass bspw. in der Unabhängigkeitserklärung der USA auch keine nationalen Grenzen genannt worden seien.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Israelische_Unabh%C3%A4ngigkeitserkl%C3%A4rung

      • Ich brauche nicht zu luegen im Vergleich zu Ihnen Jane.

        „wobei explizit angeführt wurde, dass bspw. in der Unabhängigkeitserklärung der USA auch keine nationalen Grenzen genannt worden seien. ”

        Immer schoen zu Ende lesen Jane und besser immer zweimal lesen denn Sie haben so ihre Probleme mit dem verstehen von dem was Sie lesen.

    • „Zudem definierte Israel bei der Staatsgründung 1948 seine Grenzen nicht “

      Das war es doch, was Sie eine ‚Lüge‘ nannten oder? Oder was denn nun Heron, was soll denn die Lüge gewesen sein?

      Jetzt gehen wir doch bitte mal der Sache auf den Grund – und bitte nicht wieder solche Ausweichmanöver.

      • Sie Jane bezogen die nicht auf die Defination von Grenzen bei der Proklamation des Juedischen Staates sondern als:

        Zitat Jane „was man wohl auch als Kriegserklärung an die dort lebenden Palästinenser auffassen dürfte.“

        Sie Jane betreiben Geschichtsfaelschung und versuchen die Juden mit ihrer Pro Palestinensischen Propanda Reinzuwaschen.

        Die Arabische Liga hat schon vor der Proklamation des Juedischen Staates mit Krieg gedroht.
        Schon vor Proklamation des Juedischen Staates haben die Palestinensichen Araber unter Fuehrung des Nazi Kriegsverbrechers Haj Amin el Husseini und Abdel Kader el Husseini einen Guerrila Krieg gegen die 100.000 Juden in Jerusalem gefuehrt mit dem Ziel der Vetreibung.

        Den Krieg haben die Araber begonnen und das ist in der Geschichte festgehalten.

      • Korrektur:
        Sie Jane betreiben Geschichtsfaelschung und versuchen die Juden mit ihrer Pro Palestinensischen Propanda Reinzuwaschen.

        anstatt Juden natuerlich Palestinensischen Araber

    • „Zitat Jane “was man wohl auch als Kriegserklärung an die dort lebenden Palästinenser auffassen dürfte.”

      Aha – schön dass wir das geklärt hätten, aber dass es sich hierbei um eine Interpretation handelt, das geht ja aus dem Zitat schon hervor – wer wann mit Gewalt begonnen hat – darüber könnten wir wohl ewig streiten – eine Tatsache ist – die Israelis haben fast eine DreiViertel Millionen Palästinenser gewaltsam vertrieben (oh pardon nur bombadiert und massakriert – nicht vertrieben).

      Natürlich erwähnen Sie auch nicht den Terror von Irgun und Lehi und die offenkundigen Pläne das Land zu ‚übernehmen‘.

      Wenn Israel keine Grenzen angibt und schon damals die Menschen auch aus den Regionen vertrieb, dann wird klar, dass die Zionisten damals nicht nur ein Israel ohne Palästinenser, sondern auch ein größeres wollten.

      Der Umstand, dass die Amerikaner bei der Ausrufung ihres Staats auch keine Grenzen angaben, kann man ja auch als Bedrohung für indigene Bevölkerung Amerikas deuten – und das wars ja auch.

      Nur ist das nun einmal schon sehr lange her.

      • Grundsaetzlich haben sich die Juden gegen den aufkommenden Arabischen Terror gewaehrt der von dem Nazi Kriegsverbrecher Haj Amin el Husseini organisiert wurde mit hilfe der Palestinensischen Bauern.

        Und ich kann gerne einige Berichte von Arabischen Terror gegen Juden und Massakrieten Juden durch Araber Posten.

        Und ihre Arabische Maerchen Propaganda von den Vertriebenen Arabern durch die Juden koenne Sie langsam aber sicher einstellen das ist hier kein Kindergarten !

        Und dann wir haben den Angriffskrieg der Araber gewonnen und die Araber haben verloren.

        Der Sieger entscheidet und nicht der Verlierer der den Krieg angefangen hat naemlich die Arabische Liga.

  6. Der zweite Angriff der Arabischen Legion auf Kfar Etzion das Sued Oestlich von Jerusalem liegt, erfolgte am 12. Mai 1948 um vier Uhr morgens.

    Das Ziel des Majo Abdullah Tell war die komplette Vernichtung der Siedlungen um Kfar Etzion.

    Der Hauptmann Hikmet Muhair fuehrte den ersten Angriff mit einer Kompanie Infanterie und hunderten Freiwilligen Arabisch Palestinensischen Bewohner durch.

    Das Ziel war die hochgelegende osition “ Sattel des Muchtars“ denn von dort konnte man die einzellnen Kibbutzime Masnut, Revadim, Ein Tsurim von Kfar Etzion abschneiden um spaeter jeden einzellenen Kibbutz zu Vernichten und deren Juedische Bewohner zu toeten.

  7. Am Morgen des 4. Mai 1948 noch vor der Proklamation des juedischen Staates Israel wurde Kfar Etzion von Soldaten der Arabischen Legion angegriffen.

    Erstes Ziel war ein altes russisch orthodoxes Kloster an der Strasse Jerusalem Hebron.
    Dann ging die Beduinen Armee verstaerkt durch hunderte Arabische Doerfer zum Angriff gegen die Juden in Kfar Etzion vor.

    Der Angriff wurde Befehligt von Major Abdullah Tell der schon Begierig darauf wartete die Judischen Siedlungen in den Hebronbergen zu Vernichten.

    Hier ist wieder zu sehen wie nicht nur die Arabische Guerillia Armee des Haj Amin el Hussemin unter der Militaerischen Fuehrung von Abdel Kader el Husseini mit hilfe der Arabisch Palestinensischen Dorfbewohner gegen Juden Angriffe durchfuehrten sondern auch schon Einheiten der Arabischen Legion von denen schon einige seit Anfang Maerz 1948 im Arabischen Teil Palestinan Stationiert waren.

    Die Palestinensischen Araber unter der Fuehrung des Haj Amin el Husseini hatten die Teilung der UNO abgelehnt genauso wie Syrien der Libanon der Irak Jordanien und Aegypten.

    Seit dem 29.November 1947 haben die Arabischen Staaten und Aegypten offen damit gedroht die Juden ins Meer zu Jagen sobald der Jeudische Staat ausgerufen wird.

  8. Bei Allah nur ein oder zwei Wochen dann koennt ihr wieder zurueck zu euren Haeusern sagten die Arabischen Fuehrer.

    Die Arroganz und die Ueberheblichkeit der Arabischen Liga und der Arabischen Legion im Mai 1948 gegenueber den den Palestinensischen Juden in Britisch Palestina ist die Hauptursache warum soviel Palesinensische Araber in die Arabischen Nachbarlaender gegangen sind.

    .
    Arab refugee: Arabs left Israel in 1948 because of leadership’s promise

    orginal Video mit englishen Untertitel

    http://www.youtube.com/watch?v=1THQ94yF1Ng

      • Falsch die Palestinensischen Araber sollten zur ihren eigenen Sicherheit in die Arabischen Nachbarlaender weil die Arabischen Ligionen nur Juden toeten wollten und keine Araber.

        Und in ihrer Arroganz sagten sie den Palestinesichen Araber nach max. 14 Tagen sind die Arabischen Ligionen mit den Juden fertig dann gibt es keine mehr.

        Das ist die Wahrheit warum ein grossteil der Palestinensischer Araber geflohen ist aus dem Juedischen Teil Palestinas.

        Um freies Schussfeld zu schaffen fuer die Arabischen Ligionen

  9. Als am 29.November die UNO die Resulotion fuer zwei Staaten in Britisch Palestina angenommen hatte und die Juden angekuendigt haben einen Juedischen Staat auszurufen, von da an verstaerkten sich der Terror und der Guerellia Krieg der Araber gegen die Juden.

    Hauptverantwortlich fuer den Terror und den Krieg gegen die Juden war der Nazi Kriegsverbrecher Haj Amin al Husseini der Ober Mufti von Jerusalem.

    Haj Amin al Husseini uebertrug Ab el Kader el Husseinis die Militaerische Fuehrung in Palestina gegen die Juden.

    Was Ab el Kader als erstes tat war der Terror gegen 100.000 Juden in Jerusalem.

    Ab el Kader begann mit hilfe der Arabischen Doerfer und deren Einwohner die Strasse nach Jerusalem auf der Hoehe Bab el Wad zu Blockieren.

    Alle Juedischen Transporte so wurde den Arabischen Dorfbewohnern gesagt koennten Ausgeraubt und Gepluendert werden von jedem der Ab el Kader dabei hilft die Strasse nach Jerusalem fuerr Juden zu Blockieren.

    Das Ziel von Ab el Kader el Husseini war das Juedische Jerusalem auszuhungern um die Juden aus Jerusalem zu Vertreiben.

    • Es besteht in der Tat ein Unterschied zwischen seriösem Journalismus und einem Portal für Hasbara-Propaganda.

      Ich habe mich in diesem Zusammenhang in der letzten Zeit über die TAZ auch des öfteren gewundert und habe mich gefragt was da los ist, denn mit seriösem Journalismus hatte dies meiner Meinung nach mitunter nichts mehr zu tun. Ich frage mich inwiefern da hinter den Kulissen wer Einfluss nimmt; jedenfalls hat sich bei der TAZ diesbezüglich was geändert wie mir scheint.

      Es ist ja auch im Rahmen der persönlichen Freiheit sich seiner Genossenschaftsteile einer Zeitung zu entledigen, mit deren Inhalt und Stil man sich nicht mehr identifizieren mag und kann. Mit Sabotage gegen die Meinungsfreiheit hat das nichts zu tun.

      Am pointierten und absolut zutreffenden Inhalt des Kommentars von Herrn Verleger ändert das nun absolut überhaupt nichts.

      Aber es ist nun mal der gängige Stil der Zeloten vor allem ‚Shoot the Messenger‘ zu betreiben, ob nun Juden oder Nicht-Juden – seriöse Argumente fehlen – was bleibt einem da noch übrig.

      • Die TAZ steckt halt offensichtlich in dem Dilemma, in dem jeder steckt, der schonunglos über die Besatzungspolitik Israels und den unverhältnismäßigen Einsatz von Kriegsgerät Israels berichtet – er/sie/es wird dann postwendend als Antisemit diffamiert. Das ging auch schon der BBC so.

        Das geht mir so, das geht Herrn Verleger, einem ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden so, das geht auch der TAZ so, die vom Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Stefan Kramer, schon öffentlich der Verbreitung des Antisemitismus bezichtigt wurde.

        So wird versucht seriösen Journalismus vor allem mit den Mitteln der Diffamierung beizukommen und ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass die TAZ davor eingeknickt ist.

        Das ist schade, aber es ist eben die Situation, mit der sich jeder auseinandersetzen muss, der die Situation der Palästinenser auch nur offen und objektiv zu beschreiben versucht. Ich habe mir irgendwann gesagt, dass das der Preis ist, den man bezahlen muss, wenn man ein aufrechter Mensch bleiben will. Es ist unangenehm, denn die Nazis waren für mich mit die größten Menschheitsverbrecher – und ich weiß, dass meine Kritik sich in keiner Weise daraus speist ‚eigene Schuld zu relativieren‘ – das ist völliger Schwachsinn.

        So gab es auch massive Versuche die Ausstellung zur Nakba per Gerichtsverfahren zu unterdrücken. Dem wurde jetzt in Freiburg Gott sei Dank nicht statt gegeben.

        Der Vorwurf, die Ausstellung sein einseitig, spielt so lange keine Rolle, so lange das palästinensische Narrativ seriös belegt und authentisch dargestellt wird – als ob wir nicht über zig Jahre zugemüllt wären mit dem einseitigen zionistischen Narrativ.

        Schon der erste israelische Präsident, Ben-Gurion, betätigte hinsichtlich der Nakba als Aktenschredderer, um die Geschichte postwendend umzuschreiben – seine Bemühungen fielen lange auf fruchtbaren Boden – aber so langsam wendet sich das Batt und endlich wird die Einseitigkeit bis hin zur völlig Verfälschung mehr und mehr entlarvt.

        „The file in the state archives contains clear evidence that the researchers at the time did not paint the full picture of Israel’s role in creating the Palestinian refugee problem.

        The Israeli censor’s observant eye had missed file number GL-18/17028 in the State Archive“

        http://www.haaretz.com/weekend/magazine/catastrophic-thinking-did-ben-gurion-try-to-rewrite-history.premium-1.524308

        Herrn Pfeifers Bemühungen die Vertreibung der Palästinenser 1948 zu verharmlosen, dürfte wohl psychologisch nahe liegend sein, er war ja vermutlich daran beteiligt.

        Jedenfalls hat Herr Verleger völlig recht, und ich wies ja auch schon darauf hin, dass sein eigener Text gar keinen Sinn macht.

        Da steht das Dorf wurde bombadiert, mit Granate beworfen und mehrere Palästinenser starben – aber vertrieben hat man sie nicht.

        Was ist eigentlich die dem zu Grunde liegende Definition von Vertreibung?

      • Weiterhin lässt ja schon die Art und Weise wie Herr Verleger aus dem Vorsitz des Zentralrats gechasst wurde, tief blicken, wie weit es mit der Meinungsfreiheit im Zentralrat her ist, und warum der immer auf Gedeih und Verderb, die Position vertritt, dass alles und grundsätzlich alles, was Israel hinsichtlich der Plalästinenser und seiner Nachbarn so treibt zu unterstützen wäre.

        Wenn ich mich recht erinnere hat Herr Verleger den Liganon-Krieg 2006 auch als unverhältnismäßig kritisiert. Ja – und das war dann wohl schon zu viel der Meinungsfreiheit beim Zentralrat, obwohl die ganze Welt wohl kaum zu irgend einem anderen Urteil kam.

        Shokiert blickte damals die Welt auf das Treiben Israels und all die Verbündeten stammelten hilflose Statements in den Medien ab, die recht deutlich machten, wie schwer es ihnen fiel, jetzt nicht endlich mal die kritischen Worte zu nutzen, die dieser Krieg eigentlich verdient gehabt hätte.

        Ich jedenfalls sehe das Verhalten Israels damals gegenüber der libanesischen Zivilbevölkerung keinen Deut besser, als das von Assad gegen seine Bevölkerung. Es war grausam, absurd, ohne einen irgendwie hinreichend Grund und einfach grotesk.

        Aber beim Zentralrat heißt es – Business as usual – alles was Israel macht ist okay und zu bejahen – ganz egal, aber auch wirklich ganz egal – was.

        Ein ganz tolles Beispiel für ‚Meinungsfreihiet‘.

        Und als dann unsere Entwicklungsministerin den Abwurf von Millionen Streubomben in den letzten Tagen des Kriegs, als ein Abkommen schon greifbar war, tatsächlich doch wagte zu kritisieren – was zischte da durch den Blätterwald – der Zentralrat der Juden bezichtigt die Entwicklungsministerin – des Antisemitismus – na klar – was auch sonst – es gibt ja sonst keine vernünftigen Gründe, warum man das kritieren könnte.

  10. Also das Dorf Safurie wurde zuerst bombardiert, dann wurden Granaten geworfen, und daraufhin flüchteten die Dorfbewohner, vermutlich in Todesangst. Wie soll man das denn sonst nennen als vertreiben? Möchte Herr Pfeiffer sagen, dass die ZaHa’L die Einwohner nur umbringen wollte, aber um Himmels Willen nicht vertreiben?
    Und das Ganze noch garniert mit der Überschrift „krude Geschichtsfäschung“.

    Das ist ziemlich wirr, aber es hat auch System: Nur nicht zugeben müssen, dass wir Juden schuldig geworden sind.

    • Herr Verleger, es war Krieg und die Araber setzten auf das Messer. Wenn ich Ihre Logik auf Europa ausweite, wo ungefähr zur gleicher Zeit Millionen Menschen vertrieben worden, dann sind die Polen schuldig geworden.
      Es war Krieg und ich war dabei. Und da kann ich Ihnen nur raten mein Buch zu lesen „Einmal Palästina und zurück“ wo ich beschrieb wie es wirklich war.
      Gerade Benny Morris beschrieb, dass es im Verhältnis zur Größe der Armee wenig Verbrechen gab.
      Heute sehen wir, wie Araber mit anderen Arabern umgehen. Was Herr Verleger wäre wohl mit dem Jischuv passiert, wenn wir nicht zu den Waffen gegriffen hätten.

      • Der Überfall Hitlers auf Polen und die Situation der Palästinenser in der VorIsrael-Zeit kann man nun wirklich in keiner Weise vergleichen.

        Irgun, Lehi, Hagana, Ben-Gurion, Yitzhak Shamir – die alle waren vor der Staatsgründung wichtig und spielten danach weiterhin ihre Rollen, Ben Gurion lehnte den Teilungsplan auch ab – und die anvisierte Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat war ihr Ziel – schon sehr viel früher.

        Und wenn sich die Palästinenser wehren`? Denen gestehen Sie das nicht zu, dabei sind nunmal die Juden Einwanderer gewesen, die zumindest in einem Gutteil ihrer politisch, terroristisch-revisionistischen Aktivisten – von vornherein die Einheimsichen loswerden wollten. Welches Volk würde da keinen Widerstand leisten. Aber die Kampfhandlungen der Palästinenser waren gering im Angesicht ihres tragischen Schicksals.

        In diesem Setting sind dann doch eher die Palästinenser die Polen.

        Es ist perfide die heute oft tragische Situation in den arabischen Ländern, die in vielfacher Hinsicht der Übermacht des Westens in nicht unbeträchtlichem Maß geschuldet, ist, der seine Interessen in der Region ohne jede Rücksicht und ohne Respekt für die arabischen Völker durchsetzte, im Nachhinein noch als ‚Entschuldigung‘ zu nutzen.

        Viele sephardische Juden betrauern das gute und friedliche Zusammenleben von Juden und Araber vor der Zeit, als der Zionismus einen Keil zwischen jüdische und arabische Welt trieb.

  11. Lieber Herr Pfeifer, lieber Karl,
    hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich Ihren Kommentarbereich nutze, um efem eine Antwort zu geben, zu einem Artikel, bei dem nun leider der Kommentarbereich schon geschlossen ist.

    An
    efem – 3. September 2013 – כ״ח באלול תשע״ג at 16:58

    A.mOr: Emotional viel zu hoch gehängt, dein Text.
    Es geht mir um die “Nettiquette”. Es irritiert, wie manche hier ein herab(!)setzen wollendes Mobbing Andersdenkender betreiben, mit Unterstellungen übler Art. Läuft auf eine Entwertung der Kommentiermöglichkeit zu Artikeln hinaus und schadet der Reputation dieser Plattform.
    Aber wohl nur etwas. Denn es werden viele, die hier lesen und kein Interesse haben, sich selbst zu äußern, wie auch in Zeitungen usw. die Wenigsten Leserbriefe schreiben, nach kurzer Zeit wissen, wie der Hase läuft und nicht viel auf diejenigen “Kommentare” geben, die sich auf Selbstbeweihräucherung und gegenseitiges Schulterklopfen mit gleichzeitigem verächtlichem Hinabgucken auf Andere beschränken, ohne irgendwas Substanzielles zum Text des von der Redaktion eingestellten Artikels beizutragen. Nicht umsonst bitten manche AutorInnen um ein Abschalten der Kommentiermöglichkeit.

    – – –
    [Zwischenbemerkung. Karl Pfeifer, gewiß habe ich mit dieser hierherplazierten Antwort an efem nicht vor, die „Kommentiermöglichkeit zu (Ihrem) Artikel zu entwerten“! Im Gegenteil, und insgesamt habe ich nicht vor irgendwelche Kommentiermöglichkeiten zu entwerten. Ich hoffe, Sie nehmen mir das ab! 😉 ]
    – – –

    Nu, efem, bin eben ’n Typ, emotional dazu, bis oben hin voll mit dem Kram!, kümmere mich um die meinen, versuche es immerhin.
    Und ich teile auch aus, wenn es sein muß, wenn es notwendig erscheint. Auch Einstecken muß dabei -leider- gelernt sein, und gerade auf dieser Web-Seite habe ich in der Hinsicht dazulernen müssen. Hätte natürlich wegbleiben können…

    ‚Netiquette‘ ist als Aufforderung oft nichts anderes als Heuchelei. Hatte an anderer Stelle nicht umsonst „höfliche Nazis“ erwähnt, zum Beispiel. Es dient dazu „Schafe“ zu züchtigen. Dein Bild war dann recht treffend, aber es ist unangebracht damit -sagen wir- „erwachsenen“ und „selbstbestimmten“ Menschen zu kommen. Wer also ist hier fahrlässig mit ‚Netiquette‘?
    Kein Vorwurf, nur mal das Hirn drehen, in Ordnung?
    Oder bin ich hier im Katholiken-Seminar?

    Und, wenn Du mir nachweist, daß ich ohne Grund irgendjemanden hier übel angerempelt habe, dann her damit.
    Zwar bin ich durchaus auch zu Ungerechtigkeiten in der Lage, man lernt nicht aus, aber bin doch eher bemüht um das Gegenteil. Bilde mir sogar ein, daß ich aus dem Gerechtigkeitsempfinden heraus zu manchen Zoff hier komme.
    Und wenn Du hier „manchen“ein „Herab“setzen attestiert, dann solltest gerade Du -bist ja kein sporadischer Gast dieser Seiten?- nachvollziehen können, warum das so ist. Wobei ich nach wie vor anzweifle, daß Deine Unterstellung „Herabsetzen“ angebracht ist. Du redest so über Leute, die sich für Hagalil verdient gemacht haben. Und Du verteidigst eine offene Antisemitin, die zwar nicht zugibt eine solche zu sein. Muß soviel ‚Netiquette‘ sein?

    Und wenn Juden sich wehren, dann weil sie angegriffen werden. Wenn die Abwehr dann auch weh tut, gut! Das ist der Sinn der Sache!
    „Netiquette“, erzähl das lieber anderen, zum Beispiel „dem freundlichen Horroristen von nebenan“.

    ‚Reputation‘, das ist doch genau das Problem, was manche haben mit dem blog. Und es ist dann -wenn Du so willst- ‚Netiquette‘, die der Reputation seinen ehrlichen Wert nimmt.
    Wir hatten hier gute Leute, nicht wahr? Manche von denen sind weg, weil sie einfach nicht mehr das israelfeindliche Gedampf ertragen haben. Andere machen ziemlich deutlich, daß es ihnen schon länger reicht damit. Ist es Ideologie, die über allem steht? Neu wäre solches nicht.
    Das hier ist eine herausragende Web-Präsenz, ein Schatz, alleine für den reichen Fundus.
    [Oder eben solche Artikel, wie dieser von Herrn Pfeifer!]
    Man kann den Machern dafür nicht genug danken.

    So wie so –
    Schana towa umetuka l’kulam!

    • „Und wenn Juden sich wehren, dann weil sie angegriffen werden“

      Natürlich – alles andere kann ja nicht sein.

      Schuld liegt grundsätzlich bei anderen.

      Ich vermute mal, dass es dieses psychologische Setting ist, dass das Judentum auch für Nicht-Juden mitunter so attraktiv macht.

      Natürlich ist das Unsinn. Juden sind in den gleichen Mischmasch, von Schuld, Unschuld, Oper- und Täter sein verwickelt, wie alle anderen Menschen auch.

      Und auch Palästinenser haben das Recht sich zu wehren und haben Gefühle von Todesangst und Bedrohung.

      Die Bedrohung für die einheimische Bevölkerung Palästinas lag jedenfalls schon in den 20er/30ern sehr konkret in der Luft.

      Und dann kam es ja auch so, wie es die revisionistischen Zionisten auch nach eigenem Bekunden schon lange angepeilt hatten – und es waren auch nicht selten die gleichen Protagonisten, aus deren Reihen dann die ersten STaatsmänner Israels hervorgingen.

    • „Reputation’, das ist doch genau das Problem, was manche haben mit dem blog. Und es ist dann -wenn Du so willst- ‘Netiquette’, die der Reputation seinen ehrlichen Wert nimmt.
      Wir hatten hier gute Leute, nicht wahr? Manche von denen sind weg, weil sie einfach nicht mehr das israelfeindliche Gedampf ertragen haben. Andere machen ziemlich deutlich, daß es ihnen schon länger reicht damit. Ist es Ideologie, die über allem steht? “
      _____________________________________________________________

      Genau das ist das Problem eines jeden Forums! So doof auch
      manches post ist, so sehr ich mich auch ärgere, die Alter-
      native wäre ein zensiertes und nach außen geschlossenes
      Forum und da aber würde ich mich fragen… warum hier Zeit
      verbringen.
      Foren bedingen immer Dialog und dieser kann nie Einseitig
      sein; falls aber doch, endet dies in einer Selbstbeweih –
      Räucherung.

  12. Hier eine genaue Dokumentation zur Geschichte und ethnischen Säuberung Saffuriyyas:

    http://www.palestineremembered.com/Nazareth/Saffuriyya/index.html

    Und hier der Bericht von Zeitzeugen, der heute Israeli ist, zur Vertreibung der Einwohnner von Saffuriyya und der Zerstörung des Dorfs:

    A Short Story by Ali Al-Azhari

    Saffuryeh, the biggest village in the Galilee, fell on the night between Thursday and Friday, July 15/16, 1948. Under the British Mandatory government it had counted as a town, but of its 10,000 inhabitants only 400 remained after that night, among them my own family. The rest had fled. The occupying authorities gave the remaining inhabitants Israeli identity cards, and they continued to live in the big desolate village. My father, Sheik Muhammad Abdel Majid AI-Azhari, a graduate of the University of Al-Azhari in Cairo, and a well-known religious authority, was recognized as such, and a sign saying “ A Holy Place,“ in three languages, was placed on our house. Six months later, on January 7, 1949, when the fighting was over, came the expulsion order. It was quite unequivocal- anyone found in the village 48 hours later would be shot.

    I was born two weeks after the State broke out over my village…

    I have in my possession copies of letters my father sent to Prime Minister David Ben-Gurion:…

    „If you, the sons of Isaac, wish your infant state to grow to maturity, you should inoculate it with justice and equality,“ he wrote. „Does the Law of Moses command the expulsion of people from their homes, or is it. a precept of the Talmud or Mishnah?“ he asked…“

    The answer was not long in coming, and it was delivered by an unusual messenger. I witnessed it. It was three or four that morning, when the village of A-Reineh, where we were living at the time, woke to the sounds of mighty explosions from the direction of Saffuriyeh, some five kms away. I clung to my father and clutched his gown in terror. All around stood the members of my family and the neighbors, rooted to the ground by the fearful sights and sounds. Columns of smoke and dust rose to the heavens above Saffuriyeh. In the evening came the news: there would never be a return. The Jews had blown up the houses with dynamite. In many houses only the ceiling fell in, while the walls remained standing. Later the Jewish National Fund arrived and gave the place a facelift. They planted pine trees, a lot of pine trees, literally inside the houses, between the floor-tiles. Nowadays a traveler on the Nazareth-Shifa’amr road who looks towards Saffuriyeh sees only a thick pine forest. That’s what is called making the desert bloom, to the greater glory of the State of Israel…

    Speaking of documents. After the expulsion of the 400 remaining inhabitants, whom the army had provided with identity cards naming Saffuriyeh as their place of residence, the military government applied pressure to make them change their official address -if they failed to do so, they would lose their right to receive aid (in the form of food and second-hand clothing) from the refugee agency UNRWA.“

    http://www.palestineremembered.com/Nazareth/Saffuriyya/Story604.html

  13. Hallo,
    warum eine krude Geschichtsfälschung, ich sehe es als andere Interpretaiion. Für das religiöse Selbstverständniss ist es doch egal ob eine These geglaubt und als wahr angneommen wird oder es historische Fakten wären.

    Für Christen ist es doch auch egal ob Ostern wirklich stattfand oder ein schwer verwunderter Jesus real nach Kaschmir zog. Sie glauben einfach an Ostern und sind glücklich damit.

  14. Liebe Freunde,nur zur Richtigstellung.Es wird immer noch der Begriff (geprägt von Herrn Maar) Anisemitismus verwechselt bzw. falsch angewandt. Beide Völker sind Semiten (es gibt semitsche Sprachen: Hebräisch, Arabisch, Ampharish, Alkadisch..).Historische Fakten kann man nicht wegleugnen, übrigens die Christen haben es noch viel schlimmer mit den Juden „getrieben“. Auch heute noch, nur tun sie dies heimlich!Sehr gut fand ich den Beitrag nach der Zerstörung des zweiten Hauses 70 n.d.Z.die Abspaltung der Jesuaner, und die Schuldzuweisung an die verbliebenen Jehudim. Dies kann nicht oft genug betont werden,die dort entstande Feindschaft die es auch leider noch heute gibt.Auch ist die historische Forschung weitgehend der Meinung, daß es eine Vertreibung aus dem heil. Land nicht gegeben hat, es haben dort immer schon Jehudim gewohnt. Für mich war es eine sehr informative Sendung!!

  15. „Es handelt sich um sekundären Antisemitismus, eine neue Form der Vermittlung antijüdischer Stereotype, die von Schuldabwehr, Schuldminderung und Projektion motiviert wird“.

    _______________________________________________________________

    Hmm, im Grunde aber weit hergeholt, oder? Könnten Sie dies
    noch etwas erläutern.

    • Der sekundäre Antisemit braucht jüdische Täter. In diesem Fall interessieren sich die Filmemacher nicht für die Geschichte und Kontext.
      Es wird behauptet, die israelische Armee hätte am 16. Juli 1948 die Einwohner von Safurie „verjagt“.
      Tatsache jedoch ist, dass die Einwohner von Safurie nicht verjagt wurden. Warum also diese falsche Beschuldigung? Tatsache ist, dass nur wenige Araber (laut Benny Morris ca 60.000-70.000) 1948 vertrieben wurden und die große Mehrheit der ca 650.000 Flüchtlingen geflohen ist und nicht vertrieben wurde. Das geschah während Kampfhandlungen. Die Filmemacher begnügen sich nicht mit der Geschichtsfälschung, sondern wollen den Zuschauern weismachen, dass die israelische Armee sich in Safurie unkorrekt verhalten hätte.
      Wer davon abstrahiert, dass es zu dieser Zeit einen Krieg gegeben hat, der von Arabern begonnen wurde, der tut das mit Absicht. Israel wurde am Tag seiner Entstehung von einer Reihe von arabischen Armeen angegriffen. Es war legitim sich dagegen zu verteidigen. Die Einwohner von Safurie waren nicht die friedfertigen Bauern, als die sie von den Filmemachern geschildert wurden.

      • Es sind mehr als 700 000 geflohen. Die sind nicht mal wegspaziert.

        Wieviele Menschen wurden denn massakriert Herr Pfeifer? Haben Sie dazu auch Zahlen?

        Die Massaker in der Zivilbevölkerung lösten bei einer weitgehend unbewaffneten Zivilbevölkerung natürlich eine in jeder Hinsicht begründete Panik aus, und so war das ja auch gewollt.

        Sie zählen das auf, als ob man mal eben den Schrank aufräumt.

        Im Text selbst heißt es, dass Safuriyya bombadiert wurde. Tatsache ist – wo zuvor ein Dorf stand, stand bald nichts mehr.

        Hat es sich in Luft aufgelöst?

      • Wurde der Krieg von Arabern begonnen?

        Eigentlich nicht – sie traten nur mit einer offiziellen Kriegserklärung in die Kampfhandlungen ein, die zuvor schon die Hagana begonnen hatte.

        Zu jener Zeit befanden sich bereits mehr als 200 000 Araber auf der Flucht und der Staat Israel war unilateral ausgerufen worden.

        Übrigens hatte damals König Abdullah in Geheimverhandlungen geklärt, dass er nur um die Gebiete kämpfte, welche lt. Teilungsplan zu Palästina gehören sollten.

        Ben Gurion übrigens lehnte den Teilungsplan ab – und erteilte schon vor der arabischen Kriegserklärung nicht nur die Order die arabische Bevölkerung zu vertreiben, sondern auch aus jenen Gebieten, die lt. Teilungsplan nicht zu Isael gehören sollten.

      • Herr Pfeifer – der ganze Plan Dalet und die ethnische Säuberung Palästinas war ‚unkorrekt‘.

        Dass eine gezielte ethnische Säuberung vorlag, das kann man übrigens nicht nur Illan Pape, sondern auch den Studien des von Ihnen so favorisierten Benny Morris entnehmen.

        Der Unterschied zwischen den beiden ist, dass Benny Morris das gut findet.

      • A report from the military intelligence SHAI of the Haganah entitled „The emigration of Palestinian Arabs in the period 1/12/1947-1/6/1948“, dated 30 June 1948, affirms that:

        At least 55% of the total of the exodus was caused by our (Haganah/IDF) operations. To this figure, the report’s compilers add the operations of the Irgun and Lehi, which „directly (caused) some 15% … of the emigration“. A further 2% was attributed to explicit expulsion orders issued by Israeli troops, and 1% to their psychological warfare. This leads to a figure of 73% for departures caused directly by the Israelis. In addition, the report attributes 22% of the departures to „fears“ and „a crisis of confidence“ affecting the Palestinian population. As for Arab calls for flight, these were reckoned to be significant in only 5% of cases….[61][62][63]

        According to Morris’s estimates, 250,000 to 300,000 Palestinians left Israel during this stage.[10]:262 Keesing’s Contemporary Archives in London place the total number of refugees before Israel’s independence at 300,000.[64]

        In Clause 10.(b) of the[65]cablegram from the Secretary-General of the League of Arab States to the UN Secretary-General of 15 May 1948 justifying the intervention by the Arab States, the Secretary-General of the League alleged that approximately over a quarter of a million of the Arab population have been compelled to leave their homes and emigrate to neighbouring Arab countries.“

        https://en.wikipedia.org/wiki/Nakba#1947_.E2.80.93_March_1948

        Wenn man bedenkt, dass Israel schon wegen 2 Soldaten ein Land in Schutt und Asche gelegt hat, dann muss man sich schon fragen, wie brutal unterschiedlich das Maß ist, welches dieses Land an das eigene Verhalten und das anderer legt.

        Eine veritable ethnische Säuberung ist jedenfalls fraglos eine der wenigen Gründe, welche lt. Völkerrecht ein militärisches Eingreifen rechtfertigen.

      • „Wurde der Krieg von Arabern begonnen?“

        Natürlich nicht, wie friedliebend die „Araber“ sind, sehen wir heute ja. So ein friedliches Volk – wenn man den „korrekten“ Islam anhängt.

        Nicht nur Arte verdreht die Geschichte, aber was soll man von dem antisemitischen Pack anderes erwarten.

        Prometheus

      • Man soll sich von den kühnen Geschichtsfälschungen nicht täuschen lassen und sich fragen, ob denn ARTE auch einen ähnlichen Film über einen alten Deutschen bringen würde, der zurückkehrt nach Polen (Schlesien zum Beispiel) von wo er als 14jähriger verjagt wurde.
        Dazu sagt ARTE nichts, denn die Ausweisung der deutschen Bevölkerung in den Jahren nach 1945 war ja O.K. Deutschland hat ja den Krieg begonnen.
        Doch im Fall Israel wird vertuscht wer den Krieg begonnen hatte und wie hier die üble antisemitische Israelbasherin es behauptet spielt es überhaupt keine Rolle, wer den Krieg angefangen hat.

        Hier ein Zitat aus dem Buch von Aharon Cohen.

        Die Unversöhnlichkeit der Araber war klar zu Tage getreten, als David Horowitz und Abba Eban, die Vertreter der Jewish Agency, am 16. September 1947 bei einem Treffen in London mit Azzam Pascha, dem Sekretär der Arabischen Liga, einen letzten verzweifelten Versuch unternahmen, doch noch einen Kompromiss zu erzielen.
        Horowitz erklärte: „Die Juden sind eine existierende Tatsache im Nahen Osten. Früher oder später werden die Araber notwendiger Weise diese Tatsache akzeptieren und ihr Rechnung tragen. Die Araber werden nicht fähig sein, mehr als eine halbe Million Menschen zu besiegen oder zu vernichten. Die
        Juden wünschen mit ihrem ganzen Herzen eine Vereinbarung mit den Arabern und sind bereit, dafür Opfer zu bringen.“
        Um zu beweisen, dass es sich nicht um leere Floskeln handelt, präsentierten sie einen konkreten Plan: (1) Ein Vertrag, der die Beziehungen zwischen dem vorgeschlagenen jüdischen Staat und der arabischen Liga regelt und die Rechte und Pflichten der beiden Parteien klar definiert; (2) Sicherheitsabkommen
        mit effektiven Garantien der Juden und der Vereinten Nationen, um arabische Befürchtungen einer jüdischen Expansion zu zerstreuen; (3) Ein Wirtschaftsabkommen, um eine koordinierte Entwicklung des Nahen Ostens zum Wohl der arabischen Massen zu erreichen.
        Azzam Pascha antwortete: „Die arabische Welt ist zu keinem Kompromiss bereit. Ihr Vorschlag, Mr. Horowitz, mag durchaus vernünftig und logisch sein, doch über das Geschick von Völkern entscheiden nicht Vernunft und Logik.
        Völker machen keine Zugeständnisse; sie kämpfen. Mit friedlichen Mitteln oder Kompromissen erreicht man gar nichts. Wenn man etwas erreicht, dann durch Waffengewalt. Wir werden versuchen, euch zu schlagen. Ich bin nicht sicher,
        ob es uns gelingen wird, aber wir werden es versuchen. Es ist uns gelungen, die Kreuzfahrer zurückzuschlagen – andererseits haben wir Spanien und Persien verloren. Vielleicht werden wir auch Palästina verlieren. Doch es ist in jedem Fall zu spät, um noch von friedlichen Lösungen zu sprechen.“
        Die jüdischen Emissäre entgegneten, dass der Bericht der Vereinten Nationen die Möglichkeit eines vernünftigen Kompromisses bietet und fragten, warum man nicht wenigstens einen Versuch machen sollte.
        Azzam Pascha antwortete darauf: „Solch eine Vereinbarung ist nur möglich zu unseren Bedingungen. Die arabische Welt betrachtet Euch als Invasoren und ist bereit, gegen Euch zu kämpfen. Gegensätzliche Interessen dieser Art zwischen Völkern können gewöhnlich nicht gelöst werden außer durch Krieg
        […] Die Kräfte, die Völker bewegen, sind Umstände außerhalb unserer Kontrolle.
        Vielleicht gab es in der Vergangenheit die Chance für ein Einverständnis – aber das ist nicht mehr möglich. Sie sprechen über den Nahen Osten. Für uns gibt es kein solches Konzept; für uns existiert nur das Konzept der arabischen Welt. Nationalismus ist die große Kraft, die uns bewegt. Wir brauchen keine wirtschaftliche Entwicklung. Für uns gibt es nur einen Test, den Test der Stärke.
        Auf alle Fälle wird das Problem voraussichtlich nur durch die Stärke der Waffen gelöst.“ (Cohen, Aharon: S. 380–382)

      • „Man soll sich von den kühnen Geschichtsfälschungen nicht täuschen lassen und sich fragen, ob denn ARTE auch einen ähnlichen Film über einen alten Deutschen bringen würde, der zurückkehrt nach Polen (Schlesien zum Beispiel) von wo er als 14jähriger verjagt wurde“.
        _______________________________________________________________

        +++ Also Herr Pfeifer, genau daran dachte ich auch!

    • Wer hat denn den Krieg begonnen Herr Pfeifer?

      Ich möchte ja nicht in Abrede stellen, dass vielleicht nicht wenige Teilnehmer dieses Feldzugs es so sahen und glaubten, wie Sie es hier darstellen, allerdings kann man nicht von jedem erwarten, dass er das Gesamtbild sieht.

      Tatsächlich jedenfalls hatten die jüdischen Milizen schon vor der Kriegserklärung der arabischen Nachbarsstaaten bereits 200 000 Palästinenser vertrieben. Das ist historisch belegt und zwar durch die Studien sowohl Illan Papes als auch Benny Morris.

      Aber vermutlich sehen Sie darin genauso wenig einen agressiven Akt der jüdischen Milizen, wie eine Vertreibung mittles Bombadierung eines Dorfes.

    • „Azzam Pascha antwortete darauf: „Solch eine Vereinbarung ist nur möglich zu unseren Bedingungen. Die arabische Welt betrachtet Euch als Invasoren und ist bereit, gegen Euch zu kämpfen.“

      So wars ja auch.

      Und wieso soll das Statement eines Sekretärs der arabischen Liga eine ethnische Säuberung an der palästinensischen Zivilbevölkerung rechtfertigen?

      Die Gründung eines Staats durch Massen von Einwanderern die die einheimische Bevölkerung übergehen und verdrängen ist in der modernen Geschichte so wohl ohne Präzedenz – aber niemand würde das einfach so hinnehmen.

      Vertrieben haben jedenfalls Juden Araber und nicht umgekehrt.

      Tatsache ist – auch Ben-Gurion lehnte den Teilungsplan ab und kämpfte schon vor der Kriegserklärung für ein größeres Israel – ihm hat der Teilungsplan auch nicht genügt.

      Im Jahr 1949 schon hätten die Israelis auf Grundlage des Teilungsplans Frieden haben können, denn die arabischen Länder hatten ihre Niederlage akzeptiert – aber die Israelis wollten das nicht mehr – es hat ihnen nicht genügt und wahrscheinlich hätte es ihnen auch nicht genügt, wenn die Araber dem Teilungsplan zugestimmt hätten.

      Dann wäre die Geschichte ein wenig anders verlaufen, aber fraglos wäre das israelische Expansionsunternehmen weitergegangen. All die vielen Aussagen zahlreicher früher Zionisten und israelischer Staatsmänner lassen daran kaum einen Zweifel.

      Jedenfalls kann die Ablehnung des Teilungsplans keine Ausrede für eine ethnische Säuberung und einen Krieg gegen die Palästinenser ohne Ende sein.

      Moshe Dayan
      (Verteidigungs- und Aussenminister Israels), am 12.Februar 1952. Radio “Kol Israel.“

      “Auf den Schultern des Volkes lastet es, den Krieg vorzubereiten, aber es ist Aufgabe der Armee, diesen Kampf zu führen, mit dem letzten Ziel, ein israelisches Imperium zu errichten .”

      • „Dank dem Uno-Beschluss von 1947 wurde die Existenzberechtigung Israels gesichert. Allerdings trug der Staat das präzedenzlose Merkmal, primär nicht für die in ihm bereits residierenden, sondern für die erst künftig einwandernden Juden bestimmt zu sein. Zur Zeit der Verabschiedung der Resolution 181 wiesen die knapp zwei Millionen Einwohner Palästinas eine arabische Zweidrittelmehrheit auf…

        (Mit einem Anteil von 40% Arabern im Israel lt. Teilungsplan, wäre Israel auch mehr oder weniger ein bi-nationaler Staat gewesen)

        Trotz diesem vielleicht bestmöglichen Teilungsplan war seine buchstabengetreue Realisierung kaum zu erwarten. Ben Gurion wusste, dass der Teilungsplan Krieg bedeutete, und die arabischen Staaten machten daraus kein Hehl.

        ..Die voraussehbare Verletzung der Uno-Charta durch arabische Staaten wirkte sich dank dem Ausgang des Unabhängigkeitskrieges insgesamt vorteilhaft aus für Israel: Die Territorialgewinne erreichten fast 40 Prozent..

        …der arabische Bevölkerungsanteil ist ungefähr halbiert worden. Nach dem Massaker von Deir Yassin im April 1948 waren die palästinensischen Araber von Panik ergriffen, sobald die vorrückenden Truppen sie zur Flucht «ermunterten». Traumatisiert mussten sie einen enormen Tribut entrichten in einem Kontext, der jenseits ihres Lebenshorizontes lag…

        ..Israel als grösste Kollektivleistung der jüdischen Geschichte – dank jahrelanger Kleinarbeit namentlich des Yishuv – konnte aus äusseren und inneren Gegebenheiten heraus nicht dem dunklen Schatten weniger rühmenswerter Taten entrinnen, obwohl der jüdische Staat nach dem Sechstagekrieg eine bedeutend grössere Aktionsfreiheit als noch 1948 gewonnen hat.

        angesichts der seit dem Uno-Teilungsplan radikal veränderten Rahmenbedingungen sollte ein fairer Zweistaaten-Kompromiss dennoch nicht aussichtslos sein. Dies setzt allerdings voraus, dass anzuerkennende fundamentale Rechte auch der Gegenseite respektiert werden. In diesem Fall könnte der mühsame Weg zu den eingangs angesprochenen «gutnachbarschaftlichen Verhältnissen» beschritten werden.

        http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/articleeg3hx-1.108386

        Zudem definierte Israel bei der Staatsgründung 1948 seine Grenzen nicht – was man wohl auch als Kriegserklärung an die dort lebenden Palästinenser auffassen dürfte.

        Ohne den Holocaust hätte es wohl eine Anerkennung auf dieser Basis kaum gegeben, da das eigentlich ein Unding ist.

        Ben-Gurion meinte – ‚Israels Grenzen sind da, wo seine Armee steht‘.

        „Der Krieg von 1948 ist noch nicht beendet“. Der diese für Israel wegweisende Aussage machte, war kein anderer als Ariel Sharon. Diese Erklärung bedeutet, dass Israel nach Meinung Ariel Sharons mit dem 1948/49 und 1967 eroberten Territorium nicht zufrieden ist.

        – See more at: http://www.journal21.ch/israel-land-ohne-grenzen-4#sthash.uKIQUHTm.dpuf

      • Typen wie Jane möchten alles tun, damit es keinen Frieden gibt, in dem sie die gängigen Geschichtsfälschungen auf der arabischen Seite übernehmen. Doch langsam aber sicher kommen auch die Muslime drauf, dass sie nicht immer für alles „den Westen“ „Israel“ und „die Juden“ verantwortlich machen können
        Ein islamischer Hochschullehrer weist in der Wochenendausgabe des Wiener Standard darauf hin , was diametral der Mantra der leidenschaftlichen Antisemitin Jane entgegensetzt steht:

        Die Lösung liegt bei den Muslimen selbst Kommentar der anderen | Ednan Aslan, 6. September 2013, 18:23
        Gewaltorgien, Unterdrückung und eine bequeme Opferrolle – solange sich die islamischen Gesellschaften daraus nicht befreien wollen, können ihnen auch keine internationalen Institutionen dabei helfen
        Seien es Syrien oder Ägypten – die internationale Gemeinschaft scheint sich daran gewöhnt zu haben, dass Gewalt zum Alltag der muslimischen Länder gehört. Die Muslime selbst dagegen sind offenbar aus ihren inneren Verhältnissen heraus nicht in der Lage, die andauernde Gewalt zu beenden und ihren Ursachen auf den Grund zu gehen.
        Stattdessen klammert man sich an die alte und bewährte Opferargumentation, derzufolge die Ur¬sachen des Übels in der Einmischung des Westens oder des dämonisierten jüdischen Staates liegen: So, wie hinter dem Militärputsch in Ägypten der israelische Geheimdienst stecke, seien Mord und Totschlag in Afghanistan und die verheerende Lage im Irak Folge der eigennützigen amerikanischen Außenpolitik.
        Es gibt unzählige Beispiele, die den Schluss nahelegen, dass solch naive Erklärungsangebote dazu angetan sind, sich der eigenen Verantwortung für die miserable Lage der muslimischen Welt zu entziehen. Seit dem Ende der Kolonialherrschaft wurde es in den islamischen Ländern verabsäumt, die Hintergründe der Krise selbstkritisch zu reflektieren – muslimische Intellektuelle, die meinten, dass die Krise auf die Ignoranz und Opferparanoia der Muslime zurückzuführen sei, wurden als Verräter denunziert und mundtot gemacht oder aus ihren Ländern vertrieben.
        Den Muslimen im Westen ist es leider ebenso wenig gelungen, Kompetenzen zu entwickeln, die es ihnen gestatten würden, die Krise der islamischen Länder nüchtern und sachlich zu analysieren und vor allem den Ursachen der Gewalt auf den Grund zu gehen, die gleich nach dem Ableben des Propheten Mohammed ausbrach und die den in den islamischen Ländern vorherrschenden erstarrten und aggressiven Grundton bis zur Gegenwart prägt und weiter prägen wird.

        http://derstandard.at/1378248357578/Die-Loesung-liegt-bei-den-Muslimen-selbst

        Und wie stand es damals im Heiligen Land?

        Gudrun Krämer – die nicht verdächtigt werden kann, prozionistisch zu sein, schrieb in ihrem Buch „Geschichte Palästinas“ 3. Auflage 2002 auf Seite 363

        „In den ersten Wochen und Monaten der Auseinandersetzung
        lag die Initiative vor allem auf der arabischen Seite: Es gelang ihr,
        einen großen Teil der Straßen und Verbindungswege unter ihre
        Kontrolle zu bekommen (besonders betroffen war Jerusalem mit
        seinen rund 1oo ooo jüdischen Einwohnern). Die Angriffe arabi-
        scher Freischärler auf jüdische Einrichtungen, Siedlungen, Wohn-
        viertel und Geschäfte, jüdische Reisende, Busse, Autos und Kon-
        vois wurden von Beginn an jedoch mit Gegengewalt beantwortet.
        Das allgemeine Klima von Gewalt,Terror und Einschüchterung,..
        wurde
        begleitet von Arbeitslosigkeit, Teuerung, Versorgungsmängeln
        und zunehmender Kriminalität. Schon in diesen ersten Monaten
        der Kämpfe flüchteten etwa 75 ooo Araber – in ihrer Mehrheit
        Angehörige der bessergestellten Mittel- und Oberschicht aus den
        besonders umkämpften „gemischten“ Städten Haifa, Jaffa und
        Jerusalem, aber auch Bauern und Beduinen aus Dörfern um Jeru-
        salem, um Baisan und der Küstenebene zwischen Tel Aviv und
        Hadera, …“

      • Ich habe mir vorgenommen der Antisemitin Jane nicht mehr zu antworten, nicht meine kostbare Zeit damit zu verschwenden.
        Doch diesmal fängt sie sich in ihre eigenen Schlinge. Also der Sekretär der arabischen Liga Azzam Pascha war laut J. ein Hellseher. Er wußte bereits im September 1947, dass es wenn es zum von ihm befürworteten Krieg kommt, es auch „ethnische Säuberung“ von Arabern geben wird. Und daher stimmte er für den Krieg und für die ethnische Säuberung. Geht es noch abstruser?

      • Dann möchte ich aus einer Besprechung des Buches zitieren:

        „Mit ihrer differenzierten Darstellung der Mandatszeit widersteht Krämer von vornherein der Versuchung, das britische Scheitern verächtlich zu machen, vielmehr zeigt sie die wirklichen Probleme auf (nur die pauschale Gleichung Mandatssystem = Kolonialherrschaft, S. 195, passt nicht ganz hinein). Sie macht deutlich, wie dieses System die Grundlage für die staatsbildenden Maßnahmen der jüdischen Nationalisten aus Europa lieferte. So sehr diese sich auch an ihm rieben, war es doch gleichsam auf sie zugeschnitten, während die palästinensische Gesellschaft sich erst auf die andere politische Kultur einzustellen hatte und ihr zudem das europäisch-atlantische Beziehungsnetz als Basis zum Erfolg fehlte. Die Autorin weist auf den zentralen Umstand hin, dass jene Epoche die Trennung der palästinensischen und jüdischen Gesellschaft zunehmend zementierte. Sie zeigt, dass dies nicht etwa nur die Folge arabisch-islamischen Misstrauens gegenüber jüngeren Zionisten war, die sich als „Angehörige einer höheren Rasse“ und „Herren in diesem Land“ (Peel-Bericht 1937) aufführten, sondern zionistischer Regelungen, die – im Gegensatz zu alternativen Konzepten – auf einen ethno-nationalen Judenstaat, nicht eine jüdisch-palästinensische Zivilgesellschaft zielten.

        http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2003-1-112

        Das ist es was ich hier die ganze Zeit zu verdeutlichen suche.
        Zu behaupten die Muslime allein wären agressiv gegen Juden gewesen und hätten sich ihr Schicksal selber zuzuschreiben ist falsch und hoffnungslos selbstgerecht.

        Richtig traurig wird, es wenn man das gebetsmühlenartig wiederholt und bis auf den heutigen Tag eine Dehumanisierung der Palästinenser betreibt um ihre völlige Entrechtung zu rechtfertigen.

      • ‚Typen wie Jane möchten alles tun, damit es keinen Frieden gibt‘

        Von welchem Frieden reden Sie Herr Pfeifer und da wir wissen, dass es keinen gibt, wie stellen Sie ihn sich vor?

        „Als wir am Birzeit Research Center unsere Arbeit begannen, wussten wir bereits, dass es in Al-Dawayima ein Massaker gegeben hatte. Aber zu meinem völligen Erstaunen entdeckten wir bald, dass es in drei weiteren Dörfern – Abu Shusha, Teiret Haifa und Zarnuqa – ebenfalls Massaker gegeben hatte, die Wissenschaftlern bis dahin unbekannt waren. Meine zweite Entdeckung bestand darin, dass drei Dörfer – Qissaria, Sheikh Muwanass und Zarnuqa – immer gute Beziehungen zu ihren jüdischen Nachbarn gehabt hatten. […] Dennoch wurde trotz dieser guten Beziehungen in einem der Dörfer, Zarnuqa, ein Massaker verübt und alle drei Dörfer wurden vollständig entvölkert. Einige Jahre später erfuhren wir aus israelischen Quellen, dass auch in Qissaria ein Massaker verübt worden war.

        Das brachte mich zu der Überzeugung, dass, wenn ich in zehn zufällig ausgewählten Dörfern auf fünf Massaker stieß, das Massaker von Deir Yassin nicht jene große Ausnahme darstellen konnte, wie immer wieder behauptet. 4 Es war vielmehr die Regel. […] Als ich diese Phase in meiner Forschung erreichte, kam ich zu zwei Schlussfolgerungen: Erstens, es hat viel mehr Massaker gegeben, als gemeinhin anerkannt; zweitens, jüdische Siedler vertrieben und massakrierten Palästinenser unabhängig von dem Verhältnis der Palästinenser zu ihren jüdischen Nachbarn..

        Gab es eine zentral gelenkte Politik der Vertreibung?

        [Weitere] Interviews 7 bestätigten schrittweise mehr Massaker und gaben Aufschluss über die verschiedenen Formen von Massakern in Palästina. Einige, wie Erschießungskommandos, bestätigten weit verbreitete Vorstellungen und waren allgemein bekannt. Andere, wie Luftangriffe auf fliehende Zivilbevölkerung, sind bis heute wenig bekannt oder nur teilweise erforscht..

        Die Tötungen wurden auch mehr deswegen verübt, um ein Klima des Terrors zu schaffen und die Flucht der Bevölkerung zu provozieren, als die Zahl der Opfer zu maximieren.

        Aufgrund dieser Absicht wurden die Massaker oft in einer Weise verübt, die über das eigentlich Ziel der Einnahme eines Dorfes hinauszugehen schien. Dörfer wurden eingekreist, bombardiert und die Bewohner durch offene Abschnitte in der Angriffslinie in arabische Gebiete gedrängt. Die Auswahl eines bestimmten Dorfes geschah dabei nicht zufällig. Oft bestand ein klarer Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt eines brutalen Massakers in einem abseits gelegenen Dorf und dem Angriff auf eine nahe gelegene Stadt. Das Massaker von Nasir al-Din wurde z. B. nur wenige Tage vor dem Beginn der Belagerung von Tiberias verübt. Auch die wiederholten Massaker in Ein Zaytoun dienten dazu, Safad unmittelbar vor dem entscheidenden Angriff auf die Stadt „mürbe zu machen”. 9

        ..Die Brutalität in Deir Yassin muss im Zusammenhang mit dem Kampf um Jerusalem gesehen werden. Große Massaker, wie das im Dorf al-Dawayima, wo zwischen einhundert und zweihundert Personen mit äußerster Brutalität getötet bzw. vergewaltigt wurden, waren Teil von Ben Gurions Strategie, Kontrolle über das gesamte Gebiet um Hebron zu erlangen. 10 Die Intensität der Massaker in Zentralgaliläa am 29. und 30. Oktober 1948 während der Operation Hiram lässt sich als klare Lösung für Ben Gurions Bedenken verstehen, die er einen Monat vorher angesichts der verbliebenen Zivilbevölkerung in dieser Region geäußert hatte. Diese Bevölkerung war für Ben Gurion problematisch, weil sie vertriebene Flüchtlinge anzog, die aus dem Libanon zurückkehren wollten….“

        https://islamicrevolutionservice.wordpress.com/category/irgun/

      • „Doch diesmal fängt sie sich in ihre eigenen Schlinge. Also der Sekretär der arabischen Liga Azzam Pascha war laut J. ein Hellseher.“

        Ein Hellseher brauchte man dafür nicht zu sein.

        Der Teilungsplan selbst musste ja von den Arabern als Kriegserklärung verstanden werden. Welches Volk stimmt der Entrechtung im eigenen Land zu und akzeptiert massenhafte Einwanderung in einem Umfang, der sie selbst zur Minderheit im eigenen Land macht. Sowas kann man fairerweise von keinem Volk der Erde verlangen. Kein Volk würde freiwillig so etwas zustimmen.

        Aber wieso meinten sich die Araber wehren zu müssen, waren doch die jüdischen Einwanderer so wunderbar friedliche Menschen, die gerne in friedlicher Koexistenz mit den Muslimen leben wollten – okay ich scherze – ja die gab es auch, aber sie waren eher eine Minderheit und waren für die Politik nicht bestimmend.

        Waren ‚die Juden‘ so friedlich (um mich mal den hier üblichen Sprchgebrauch gegenüber Muslimen und Palästinensern zu imitieren) – nein waren ‚Sie‘ nicht.

        „Hauptziel der Irgun (auch “Etzel” genannt), war die Vertreibung der britischen Besatzer und eine jüdische Mehrheit in Israel. Aus diesem Grunde verletzten Irgun-Mitglieder auch vorsätzlich die britischen Einwanderungsbestimmungen, indem sie jüdischen Flüchtlingen dabei behilflich waren, illegal nach Israel einzuwandern. Anders als die Hagana führte die Irgun nicht nur militärische Manöver durch, sondern vorrangig rein terroristische Operationen wie Bombenabschläge und Attentate auf Militärs, Politiker und Zivilisten. Das einzige Kriterium für eine Aktion war dabei, dass sie langfristig zu einem souveränen jüdischen Staat führt. Die Unbarmherzigkeit, mit der Irgun ihre politischen Ziele zu erreichen suchte, schreckte bereits nach einiger Zeit viele ihrer Mitglieder ab und veranlasste sie zum Austritt, brachte ihr aber im Gegenzug ebenso viele neue Anhänger, die ebenfalls der Meinung waren, dass nur die skrupellose Konsequenz, mit der Irgun operierte, letztendlich zu einem souveränen Staat Israel führen könne.

        Aus: inamo Heft 54, Sommer 2008. Gekürzte Fassung.

        https://islamicrevolutionservice.wordpress.com/category/irgun/

        Dem jüdischen Terror fielen in den Jahren 36 – 47 etwas mehr als 800 Menschen zum Opfer – größtenteils arabische Zivilisten, aber auch englische Soldaten und auch Juden.

  16. Weiterhin am 26. Juli 48 war die Nakba ja noch lange nicht vorbei – die ging bis ins Jahr 1949.

    „Thousands of people converged Thursday on the land of Safuria to mark the anniversary of the Nakba and to demonstrate for the right of return of the refugees. The crowd included mainly Palestinian citizens of Israel, and some Jewish citizens….

    Safuria was a town that was cleared of its residents and destroyed in 1948. It was larger than Nazareth at the time of its destruction. Many of the descendants of the former residents of Safuria now live in nearby Nazareth, while others fled to refugee camps in the West Bank and surrounding countries. The Jewish community that now lives on the land of Safuria is called Tsippuri. Each year for the last ten years, these Nakba commemoration demonstrations in the Galilee have been at the site of a different destroyed villag..

    http://www.kabobfest.com/2008/05/nakba-demonstration-in-safuria-attacked.html

    „…in 1948: 500 Palestinian villages and 11 urban neighborhoods were destroyed, 700,000 Palestinians were expelled from their homes, and several thousands more were massacred.

    ..The ethnic cleansing took place in three stages. The first one was from December 1947 until the end of the summer of 1948, when Palestinian villages along the coastal and inner plains were destroyed and their population evicted by force. The second stage took place in the autumn and winter of 1948/9 and included the Galilee and the Naqab (Negev). By the winter of 1949 the guns were silenced on the land of Palestine. The second phase of the war ended and with it the second stage of the cleansing terminated, but the expulsion continued long after the winds of war subsided. The third phase was to extend beyond the war until 1954, when dozens of additional villages were destroyed and their residents expelled…

    Half of the villages were erased from the face of the earth, run over by Israeli bulldozers at work since August 1948 when the government decided either to turn them into cultivated land or to build new Jewish settlements on their ruins.

    ..A committee for naming gave the new settlements Hebrewized versions of the original Arab names – thus Lubya become Lavi and Safuria was turned into Zipori. David Ben-Gurion, the first prime minister of Israel, explained that this was done as part of an attempt to prevent future claims to these villages…

    http://imeu.net/news/article008140.shtml

    Herr Pfeifer, bevor Sie einem so seriösen Sender wie Arte ‚krude Geschichtsfälschung und Antisemitismus‘ vowerfen, sollten Sie vielleicht doch noch mal besser recherchieren.

    • Der Kronzeuge von Jane ist Ilan Pappé, der nicht zum ersten Mal die Geschichte fälscht. Bekannt ist seine Rolle bei der Legende des Teddy Katz. Ich habe darüber viel publiziert.

      • Wie seltsam – steht doch gar nicht im Widerspruch zu dem Text, den Sie zitieren:

        „Auf Seite 269 fand ich folgende Stelle über die Ortschaft Safurie, die ich ins Deutsche übersetzte: „Am 14. und am 15. Juli kamen tausende der Flüchtlinge aus Schfaram in Safurie an und haben die Moral der Einwohner noch mehr geschwächt. Ein israelisches Militärflugzeug bombardierte das Dorf in der Nacht des 15. Juli. Einige Einwohner wurden getötet und im Dorf brach Panik aus“

        Also was meinen Sie denn, Herr Pfeifer, wozu diese Bomben gut waren???

  17. „Am 14. und am 15. Juli kamen tausende der Flüchtlinge aus Schfaram in Safurie an und haben die Moral der Einwohner noch mehr geschwächt….

    Als die erhoffte Hilfe, die sie von der arabischen Befreiungsarmee (ALA) in Nazareth erwarteten nicht ankam, waren auch die Mitglieder der lokalen Miliz verzweifelt und schlossen sich ihren Verwandten an, die in den Norden flohen, die meisten von ihnen in den Libanon. Im Dorf blieben 100 Menschen, die meisten von ihnen Alte. [5] die ein paar Monate später von der israelischen Armee vertrieben wurden…“

    Also die Menschen sind aus Safuria in Panik geflohen, weil die Hagana zahlreiche Massaker an zahlreichen Orten in Palästina verübte.

    Außerdem:

    „Ein israelisches Militärflugzeug bombardierte das Dorf in der Nacht des 15. Juli. Einige Einwohner wurden getötet und im Dorf brach Panik aus; die Bombardierung kam als totale Überraschung. Das Dorf wurde auch von Granatwerfern getroffen. Die Mehrheit der Einwohner begann aus dem Dorf zu flüchten….“

    Damit ist doch Safuria gemeint oder?

    Also da frage ich mich schon, was diese Spitzfindigkeiten sollen – oder habe ich da was missverstanden?

    • Aha in einem Krieg, den Araber gestartet hatten mit der Absicht die Juden zu massakrieren, wird den Juden übel genommen, dass sie sich nicht haben abschlachten lassen.

      • Also hier das Interview mit einem Kämpfer der Hagana. Der bestätigt, dass es nur wenige Kämpfe mit Palästinensern gab, aber viele Massaker an einer unbewaffneten, friedlichen Zivilbevölkerung mit dem Ziel der Vertreibung. Und zu denen die kämpften – sollten Sie sich denn nicht wehren, sondern einfach ihre Heimat aufgeben oder ‚abschlachten lassen‘?

        VIDEO: An Israeli soldier recounts the Nakba
        Adam Horowitz on December 29, 2011

        http://mondoweiss.net/2011/12/video-an-israeli-soldier-recounts-the-nakba.html

      • Und hier noch mal Recherchen, des von Ihnen ja favorisierten Benny Morris (völlig im Einklang mit dem von mir zitierten Text):

        „Das neue Archivmaterial sind Aufzeichnungen über Routinehinrichtungen von Zivilisten, von 24 Massakern, unter anderem eines in Jaffa, und von mindestens zwölf Fällen von Vergewaltigungen verübt von Militärs – Material, das laut Morris wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs ist.

        Außerdem sagt er, dass die neu entdeckten Dokumente für die weiterreichenden Schlussfolgerungen seiner Kritiker sprächen, denn die Vertreibung war genau geplant gewesen und konkrete Anweisungen dazu wurden schriftlich gegeben, wobei einige davon Ben Gurions Handschrift tragen.“

        http://schmok.blogsport.eu/2010/04/23/benny-morris-der-vorzeigehistoriker/

      • Weiterhin – sollte sich die Araber einfach ‚abschlachten‘ lassen (wie mir scheint eines der Lieblingswörter der Zeloten).

        Zwischen 1936 und 1947 verübten jüdische Terroristen zahlreiche Terroranschläge, in ihrer Art den Terroranschlägen der Hamas in den 90ern nicht unähnlich – auf Marktplätze, Busse etc. mit dem Ziel möglichst viele arabische Zivilisten zu töten.

        Die meisten der knapp mehr als 800 Todesopfer dieser Anschläge waren arabische Zivilisten.

  18. „Es handelt sich um sekundären Antisemitismus, eine neue Form der Vermittlung antijüdischer Stereotype, die von Schuldabwehr, Schuldminderung und Projektion motiviert wird.“

    Der unberechtigte Vorwurf des Antisemitismus ist eine neue Form des Antigoyismus, eine Stereotype, welche von Schuldabwehr, Schuldminderung und Projektion motiviert ist.

    Auf der Suche nach Entlastung nimmt das seltsame Syndrom immer neue Formen an. Ein Begriff dafür wurde freilich noch nicht kreiert.

    So kommt es immer häufiger vor, dass Juden Antisemitismus inszenieren, um die schwer zu rechtfertigende Besatzungspolitik, einem Staat mit dem sich viele verbunden fühlen, irgendwie zu rechtfertigen. Die hierdurch einhergehende Anspannung mit der nicht-jüdischen Umwelt und insbesondere mit den arabischen Bewohnern Israel-Paläsitnas, wird durch die Projektion des klassischen Antisemitismus in einer Umdeutung eines angeblichen ’neuen Antisemitismus‘ kanalisiert und die eigentliche Ursache des Problems verdrängt.

    Da diese Argumentation oft wenig tragfähig ist, kommt es immer häufiger vor, dass Juden die Insignien und Stereotypen des klassischen Antisemitismus inszenieren, um dieser Theorie mehr Nachruck zu verleihen.

    So vandalisierte z.Bsp. ein Siedler sein eigenes Auto, zerstach die Reifen und schrieb auf das Auto ‚Schlachtet die Juden‘, um dies den arabischen Bewohnern in die Schuhe zu schieben.

    „Settler sprays ’slaughter Jews‘ on own car

    Young Jewish man admits to police he staged ‚Arab price tag‘ act to ‚raise awareness‘ “

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4404163,00.html

    Ein anderes Beispiel eine jüdische Studentin in den USA, beschmierte Türen in ihrem Studentenwohnheim mit Swastikas, um auch dies ihren Mitstudenten unterzujubeln.

    Jewish student put swastika herself then blame others

    http://www.dailymotion.com/video/x6hvpo_jewish-student-put-swastika-herself_news

    Weiterhin: Neue Aktenfunde belegen, wie die Gründer Israels versuchten die Geschichte zu fälschen und die ethnische Säuberung an mehr als 700 000 Palästinensern zu vertuschen.

    „Israeli archive file shows that Israel’s founder tried to erase Palestinian Nakba…

    …The file, number GL-18/17028, was apparently missed by the Israeli military censor, who has sealed all other historical documents related to Israel’s creation in 1948. With the advent of historians like Benny Morris, who went through previously de-classified documents in detail and found strong evidence of massacres of Palestinians by Israeli armed militias as well as the forced expulsion of most of the indigenous population of Palestine in 1948, documents that had been de-classified were sealed again and remain so until today.

    There are currently no guidelines or timeline as to when the documents will be unsealed. However, the one file that the government censor missed has a great deal within it on the Palestinian Nakba (catastrophe), the 65th anniversary of which was marked by Palestinians and their supporters just this past Wednesday.

    According to the Ha’aretz expose, “what has been uncovered provides enough information to establish that in many cases senior commanders of the Israel Defense Forces ordered Palestinians to be expelled and their homes blown up. The Israeli military not only updated Ben-Gurion about these events but also apparently received his prior authorization, in written or oral form, notably in Lod and Ramle, and in several villages in the north.”

    The file also contains information on the Israeli hasbara (propaganda) campaign that was launched after the expulsion of the Palestinians, to try to re-write what happened and deny that the Palestinian people were forcibly expelled….

    http://www.imemc.org/article/65504

      • „Ist sie nicht, das Wort benützen ungarische Neonazi und Rechtsextremisten um Täter Opfer Umkehr begehen zu können.“

        alles andere haette mich bei ihr auch gewundert. man merkt wo
        sie ihre informationen herbekommt.

        J

      • Der Ausdruck Anti-Goyism hat sich in den angelsächsischen Ländern eingebürgert.

        Der FantasyAutor David Dvorkin erklärt warum er kein Jude mehr ist (1990):

        What does it mean to say, „I was a Jew but now am not“?

        …Ethnic groups are very given to falling into this trap, and I suppose that the more an ethnic group knows itself to be despised by its neighbors, the more it resorts to ethnic pride in self-defense and self-justification. Certainly Jews are prone to this particular bit of self-deception. Thus every Jewish child is told about outstanding musicians (usually violinists, sometimes pianists) who are Jews, or outstanding scientists (usually physicists), and the child is instructed to take pride in the fact of these famous people’s Jewishness. Because they are Jews, the child can walk a little taller.

        But why so? Why should I be proud of the accomplishments of someone else who comes from the same ethnic group I do?

        ..Why should one be proud of it – any more than one should be ashamed of inherited drawbacks, such as Tay-Sachs disease for Jews, sickle-cell anemia for blacks, and so on?

        .. The very idea of such ranking of ethnic cultures is a socially dangerous one, as Jews should know all too well; they should be the last to indulge in it.

        ..The whole nonsense of ethnic pride doesn’t even take into account the lone genius, such as Gauss, who stands out so strikingly from his family and their immediate culture (which in Gauss‘ case was that of a small German village, not that of the great professors of Goettingen). The greatness of a such a man is clearly an utterly individual thing, an accidental combination of genes and personal inclinations, that makes a mockery of the idea that his ethnic group, because of genes or cultural traits, can take any credit at all for his genius. We should indeed honor such men as Gauss for their accomplishments, but we should honor them and not their cousins or their ancestors.

        …han they seem to today, anti-Semites used to accuse Jews of harboring the belief that they are indeed God’s chosen people and are therefore destined to rule all other peoples. (Just where are those Elders of Zion, and how do I get in touch with them? I think I could rediscover my faith very quickly if rewarded with my own country to rule.) I’ve never encountered any Jews who expressed a desire to rule the world. Most of the Jews I know worry a lot more about how they’ll pay next month’s bills – in contradiction to the most durable of the stereotypes about Jews.

        The sad secret of Jewish culture, however, is that the first part of that old anti-Semitic charge is essentially true. Indeed, Jews do believe themselves spiritually superior to the rest of the world. Call it being God’s chosen people or call it belief in the innate superiority of Jewish blood, the result is the same: contempt for the goyim. This is simply the converse of ethnic pride, its morally reprehensible flip side. ..

        When I was young enough to believe what I was told, I swallowed all of this nonsense. (Took it as Gospel, you might say.) I knew all about goyim because I had been told all about them by the one set of authorities a young child believes without question: his parents. Later, through experience, I discovered something amazing: goyim of my age were remarkably much like me. It was a short step from there to the realization that what I was being told was simply the Jewish equivalent of anti-Semitism. ..

        ..I think it’s significant that we don’t have a word for this virulent and widespread form of ethnic hatred, so I might as well coin one right now: it’s anti-goyism. This word is particularly appropriate, since in the original Hebrew, a goy is a people, and goyim was used to refer generally to the nations of the world. Thus the converse of anti-Semitism is a hatred and fear of all of the rest of the world.

        Is it true, as I was taught, that virtually every goy is an anti-Semite? I’ll satisfy the stereotype by answering that question with another question: is it true that virtually every Jew is an anti-goy? Answer: not quite, but almost.

        Am I overdoing it? Am I seeing anti-goyism everywhere, even where it doesn’t exist? Blame that on my Jewish upbringing, on my training in keeping a sharp eye on my neighbors for signs of anti-Semitism.

        But then, anti-Semitism is so useful. Here’s why I say that. ..“

        http://www.dvorkin.com/essays/yinotjew.htm

    • Das Wort hat auch seine Daseinsberechtigung – wenn man zum Beispiel das Buch Tanya, das Grundlagenwerk der Chabad Lubawitsch liest, kann man dann also etwas über die rassistische Grundlage dieser Gedankenwelt erfahren.

      Da sind dan alle Goyim (Nicht-Juden) – grundsätzlich böse und haben eine anders gestrickte Seele mit anderer Herkunft als Juden.

      Man solle sich auch nicht von scheinbar guten Handlungen derselben irritieren lassen – das wäre nur Schein.

      Na ja – also wenn das kein kruder Rassismus ist, der sich eben in diesem Fall gegen ganz allgemein gegen die Goyim – schlichtweg alle Nicht-Juden – wendet.

      Daher ‚gegen-goyim‘ – ‚Anti-Goyismus‘ – gibts – und nein – ich habe mir den nicht ausgedacht.

      • Ein realtiv aktuelles Beispiel von Anti-Goyismus von einem ziemlich prominenten Vertreter des Judentums, ehemaligen Chef-Rabbiner der Sepharden in Israel:

        In an October 2010 sermon, Yosef stated that „The sole purpose of non-Jews is to serve Jews“.

        He said that Gentiles served a divine purpose: „Why are Gentiles needed? They will work, they will plow, they will reap. We will sit like an effendi and eat. That is why Gentiles were created.“

        In the same article on the Jerusalem Post, according to the journalist who interviewed him, Yosef compared Gentiles to donkeys whose life has the sole purpose to serve the master: “In Israel, death has no dominion over them… With gentiles, it will be like any person – they need to die, but [God] will give them longevity. Why? Imagine that one’s donkey would die, they’d lose their money. This is his servant… That’s why he gets a long life, to work well for this Jew.“

        https://en.wikipedia.org/wiki/Ovadia_Yosef

        Da muss man feststellen, dass die Realität anscheinend die Protokolle der Weisen von Zion mitunter noch übertrifft, sicher nicht hinsichtlich der Juden im allgemeinen, das ist rassistisch, aber hinsichtlich mancher religiöser Strömungen schon.

        Wenn Rassismus die Verallgemeinerung von negativen Zuschreibungen sind, welche möglicherweise im einzelnen zutreffend sind, oder auch völlig frei erfunden – was ist dann das permenente in einen Topf werfen, von Juden gegenüber Nicht-Juden in der ganzen Welt, egal wie vollkommen unterschiedlich dieselben auch sind?

        Solche Reden wie die von besagtem Rabbi, der kein kleiner Spinner, sondern eine Autorität ist, würden hier wahrscheinlich strafrechtlich verfolgt werden.

        Daher der Begriff Anti-Goyismus – der hat schon seine Begründung – den gibts leider.

      • „Das Wort, Anti-Goyism (der Zitierende) hat auch seine Daseinsberechtigung“
        bei Antisemiten und Leute, die den Talmud nicht verstehen aber daraus einen Rassismus ableiten, den sie selber frönen.
        Da zitiert man gerne auch mal einen Rabbi als vermeintliche Autorität.

        Das hatten wir doch alles schon mal und auch klargestellt.

        Nicht diskussionsfähig!

      • ‚Da zitiert man einen Rabbi als vermeintliche Autorität‘

        Rabbi Joseph Ovadia ist nicht eine ‚vermeintliche‘ Autorität, sondern eine erklärte Autorität.

        Er ist der ’spirituelle Kopf‘ der Shas Partei und der frühere Chef-Rabbiner der sephardischen Juden in Israel.

        Weiterhin – Sie können mir nicht weismachen ich verstünde nicht was im Buch Tanya stünde, wenn da steht, dass die Natur der Goyim grundsätzlich böse ist und man sich auch von scheinbar guten Taten derselben nicht irreführen lassen. Ich verstehe das sehr wohl – egal was Sie behaupten. Weiterhin ist das Buch Tanya aus einem Guß von einem Autor und spiegelt dessen Weltsicht wieder und ist das Grundlagenwerk der Chabad-Lubawitsch. Es steht nicht im Kontext einer Diskussion oder ähnlichem.

        Um den Rassismus gegen Nicht-Juden zu bemerken, reicht es ja aus, hier zahlreiche Posts zu lesen.

        Aber ich lasse mal lieber einen Juden zum Thema zu Wort kommen:

        „My post dealing with Rabbi Colonel Eyal Qarim and his implied justification of rape during wartime received a large number of shocked and enraged comments, and for a simple reason. Most Jews living today – in Israel and in the diaspora – are unfamiliar with Jewish texts. It’s understandable: they are written in an archaic and often unintelligible language, and require command of ancient Hebrew, Aramaic, and enough knowledge of the Bible to allow you to speedily identify quotations that were perfectly understood by the ancient writers but are basically terra incognita to the modern reader..

        Those texts were written mostly in a barbaric period by ignorant people, fuelled by the hatred of mankind which is endemic to certain strands of rabbinical Judaism. As a result, some of those texts are truly monstrous, and no one wants to believe that part of one’s cultural heritage, even if he has never cracked open the books, is a living abominations.

        ..“A Comely Woman” is a case in point. A large number of the English readers refused to believe that the question referred to Qarim actually dealt with rape; yet it did. As can be seen in the original (Hebrew), the word “rape” (אונס) appears four times in the text. Naturally, Qarim – being a rabbi – preferred to avoid the term, and used “fraternization” instead; however, the word was in the original…“

        http://972mag.com/why-we-refuse-to-believe-certain-abominations-of-jewish-law/39686/

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