Änderung der Spielregeln

Wie schon bei der letzten Eskalation der Kämpfe, versuchten auch am Montag Terrorgruppen die Entwicklung der Ereignisse zu kontrollieren…

Von Yoav Limor

Bei dem Treffen aller Terrorgruppen (mit Ausnahme der Salafisten) Montagnacht im Gazastreifen, erklärten sie, dass sie aufhören würden, Raketen und Mörser auf Israel zu schießen (abhängig von bestimmten Bedingungen, nämlich der, dass Israel nicht den Gazastreifen beschießt). Dies war vielleicht ein Versuch zu verhindern, was ihnen eventuell bevorsteht.

Im Gazastreifen verfolgten die Terrorgruppen aufmerksam die israelischen Medien und verstanden, dass die Israelis vor Wut kochten. Die Bürger fühlten sich allein gelassen, die aufgeheizten Reden der Politiker vor den Wahlen, Gerüchte, die Einsatzpläne der israelischen Verteidigungskräfte befänden sich kurz vor der Fertigstellung – all dies wurde im Gazastreifen übersetzt zu einer eindeutigen Schlagzeile: Die Uhr hat bald geschlagen. Das Spiel ist fast vorbei. Israel steht kurz vor einem Angriff.

Die Hamas, die einen Waffenstillstand forcierte, mit ägyptischer Unterstützung, verstand sehr genau, dass es bald das Hauptziel eines zukünftigen Angriffs sein würde. Hamas hat sich kürzlich aus der Deckung gewagt und ist dazu zurückgekehrt, Operationen gegen Israel auszuführen. Sie hat aufgehört, sich hinter widerspenstigen Terrororganisationen zu verstecken und begann offen zu agieren, für jedermann sichtbar, und eindeutige Verantwortung zu übernehmen.

Am Samstag feuerten ihre Aktivisten eine Panzerabwehrrakete auf einen Jeep der israelischen Armee; am Sonntag führten sie die Versuche an, Katyusha-Raketen auf Sderot abzuschießen und am Montag diktierten sie die Deeskalation. Dies waren mannigfaltige Anstrengungen an den diplomatischen, militärischen und öffentlichen Fronten, um die Hamas als omnipotente Machthaber im Gazastreifen zu re-etablieren.

Israels Offizielle erkannten die Situation, aber sie reagierten nicht auf sie. (…) Bis eine neue Strategie angewendet wird, bleibt die alte, nach der es in Israels Interesse ist, die Situation „einzudämmen“, in Kraft. Praktisch bedeutet dies, dass die Armee Raketenangriffe zu verhindern sucht und Gruppen angreift, die Raketen abschießen und angemessen und zurückhaltend reagiert, um eine Eskalation zu verhindern. (…)

Wenn wir uns von der Illusion der kurzzeitigen Ruhe verführen lassen, die die Hamas uns anbietet, werden wir bald einer weitaus schlimmeren Situation gegenüberstehen. Die Armee hat eine Änderung der Spielregeln empfohlen. Selbst wenn es nicht sofort passiert, werden diese in der nächsten Runde angewendet werden. Die Armee will die umfangreiche Erlaubnis zu einer schärferen Vergeltung, sobald die nächste Runde mit Raketenangriffen beginnt. Die Armee ist darauf vorbereitet in mehreren „Etappen“ mit einer Vielzahl an Aktionen zu reagieren, die den Anweisungen der politischen Führung unterliegen. (…)

Jeder Etappe wird eine weitere folgen, abhängig von der Antwort der anderen Seite und wird letztlich zu einem möglichen Einsatz von Bodentruppen im Gazastreifen führen. (…)

Israel Hayom, 13.11.12, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

27 Kommentare zu “Änderung der Spielregeln

  1. Es sieht ganz danach aus, dass die Amis den Israelis die Zustimmung für eine Lockerung der Blockade abgerungen haben.

    Die Israelis bekommen noch mehr Geld als bisher aus den USA und die Ägypter können die Grenzen nicht nur für Personen, sondern auch für Waren öffnen. Ich hoffe, dass auch die Patroullien in den Gewässern Gazas, bei welchen immer wieder palästinensische Fischer erschossen wurden aufhören und das schikanöse Diktat der Bedingungen, mit welchem Israel auch seit 2005 die Menschen in den alltäglichsten Bereichen indirekt kontrollierte, aufhört.

    Wie auch immer – die Öffnung für den Warenverkehr bei Rafah ist ein wichtiger Schritt – und die Waffen schweigen.

    Schade, dass dafür so viele Menschen sterben mussten. Ohne wäre es auch gegangen (wenn Israel seine Rolle als Zuchtmeister auch freiwillig ablegen würde).

  2. hallo Jane, sicher stimme ich nicht mit allem überein, was hier von Ihnen gepostet wird. Ihre Bemerkung, dass Pfeifer und Co. den Kritiker unverholen als Judenhasser, Antisemit usw. diffamiert, ist allerdings auch aus meiner Sicht richtig. Solche Leute leben häufig in einer psychopathologischen Sonderzone, die nur entweder Feinde oder Genossen kennt. Zwar hat Pfeifer z.B. recht, wenn er die Hamas-Angriffe auf Zivileinrichtungen verurteilt. Nur ist dies freilich gemogelt, weil natürlich Apache- und Tomahawk-Helikopter sowie überschwere Merchava-Panzer der Armee nie und nimmer respektheischende Ziele für jene Bastlerraketen wären. Ich werde mich nicht vor den Karren irgendeiner Kriegspartei spannen lassen.

    Aber so übel das auch klingen mag: ich denke, dass militanten Palästinensern Panzer, Artillerie, Luftgeschwader und U-Boot-Marine lieber wär, als Sprengstoff in irgendwelchen Hinterhöfen anzurühren. Die realen Machtverhältnisse führen aber nun mal zu diesen Ergebnissen.
    Um irgendwann den Freiluftknast Gaza-Streifen zu entschärfen, müssten die Lebensbedingungen dort entscheidend verbessert werden. Ist das nicht der Fall, bleibt Hamas mächtig und das Blutvergiessen, also Raketen vs. Artillerie resp. Panzer wird weiterhin immer wieder regelmäßig aufflackern.

    Um die Frage aufzuwerfen, wer dann (außer der dort schon massiert wohnenden Unterschicht) im südlichen Israel überhaupt noch leben will, muss man keinesfalls Antisemit sein. Es ist die israelische Gesellschaft als Ganzes, die sich dieses fragen müsste. Falls nicht, bleibt wenig angenehme Zukunft für den Negev-Distrikt im Süden. Selbst die Ben-Gurion-Universität in Beer Scheva, als sog. „Leuchtturm“ wird diesen Trend nicht stoppen können…

  3. Ach übrigens – ich finde es auch ganz übel, dass die Hamas das Rote Kreuz nicht zu Shalit ließ, aber auch in dieser Hinsicht toppt Israel die Hamas beiweitem (Geheimgefängnis 1391).

    Aber wie sieht es auf israelischer Seite aus – tausende von Palästinensern auch Kinder werden Woche für Woche von Israel in ihre Gefängnisse verschleppt, ohne glaubwürdige Rechtsgrundlage und ohne solide Anklage oder Anklage überhaupt. Und diese Gefängnisse sind entgegen der Behauptungen der Zeloten, es würde sich dabei in aller Regel um Bildungsinstitute mit Vollverpflegung handeln, oft alles andere als menschenwürdig. Nicht wenigen Häftlingen wird z.Bsp.eine ausreichende medizinische Versorgung verwehrt. Kinder werden wie Erwachsene behandelt und auch heute wird dort noch gefoltert.

    „Nach einem Bericht der israelischen Tageszeitung Haaretz betreiben die israelischen Verteidigungskräfte ein Geheimgefängnis, dessen Standort der Geheimhaltung unterliegt ..

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geheimgef%C3%A4ngnis

    „Die Betonfestung mit der offiziellen Bezeichnung „Anlage 1391“ liegt verborgen hinter hohen Mauern und Kiefern auf einer Anhöhe irgendwo in der Nähe der Grünen Linie, der alten Grenze zwischen Israel und den 1967 besetzten Gebieten…

    Auf Karten ist sie nicht verzeichnet, aus Luftaufnahmen ist sie wegretuschiert, und vor einiger Zeit hat man auch das Straßenschild mit der Nummer entfernt. In den israelischen Medien ist jeder Hinweis auf seine geografische Lage verboten. Die Regierung erklärt, das Versteckspiel sei notwendig, „um zu gewährleisten, dass die Sicherheit des Landes nicht beeinträchtigt wird“; und laut Angaben einiger israelischer Anwälte können ausländische Journalisten, die Informationen über die Anlage 1391 verbreiten, sogar des Landes verwiesen werden.

    Doch obwohl die iraelische Regierung alles daransetzt, die Informationssperre aufrechtzuerhalten, wird immer mehr klar, was in den letzten zehn Jahren in der Anlage 1391 geschehen ist. Eine israelische Zeitung hat sie bereits als „Israels Guantánamo“ bezeichnet , sie also mit dem berüchtigten Camp X-Ray verglichen, in dem die US-Armee seit nunmehr fast zwei Jahren Gefangene der al-Qaida und der Taliban festhält.

    Verglichen mit Guantánamo werden die Bestimmungen des internationalen Rechts in Anlage 1391 noch flagranter verletzt. Niemand weiß, wo genau das israelische Militärgefängnis liegt, es existieren keine mit Teleobjektiv aufgenommenen Fotos oder Filmaufnahmen von den Gefangenen, wie wir sie aus Guantánamo kennen. Außerdem wurde Anlage 1391 im Unterschied zu Guantánamo noch nie von einer unabhängigen Instanz inspiziert, nicht einmal vom Internationalen Roten Kreuz. Fast alles, was sich hinter seinen Mauern abspielt, ist und bleibt ein Geheimnis. ….

    http://www.eurozine.com/articles/2003-11-21-cook-de.html

  4. Ein linksextremer Hippie – es ist mir klar,Herr Pfeifer, dass sie jeden, der die israelische Politik entweder als Antisemiten oder als LinksExtremisten diffamieren.

    Sie haben allerdings Recht, dass die israelische Regierung Baskin, einem in der Tat in Sachen arabisch-israelischer Co-Existenz rührigen Akademiker und ehemaligen Berater der Rabin-Regierung nicht als Vermittler eingesetzt hatte in Sachen Shalit – zu dieser Ehre kam er auf Grund des kruden und starren, israelischen Besatzungskurses, der aus eigenem Vermögen die Möglichkeiten einer Verhandlungslösung nicht wahrzunehmen vermag und daher wohl zur Verständigung auf das ungeplante private Engagement fähiger Menschen angewiesen ist.

    Dazu schrieb Haaretz seinerzeit:

    „A great many diplomats and intelligence officials from Egypt, Germany, France, Turkey and other countries tried for more than five years to broker an agreement between Israel and Hamas for Gilad Shalit’s release. Yet the breakthrough in July that led to the deal came from Gershon Baskin, the Israeli co-director of the Israel Palestine Center for Research and Information. He became the intermediary between senior Hamas officials and Israeli envoy David Meidan. ..“

    http://www.haaretz.com/print-edition/news/the-israeli-academic-who-played-a-critical-role-in-the-shalit-deal-1.389789

    Wie kam es dann zu dem von Baskin verhandelten Deal?

    Hierzu aus der Frankfurter Rundschau:

    FR: Wie kommt eine Privatperson wie Sie dazu, Vermittler im größten Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas zu werden?

    GB: Nur drei Tage nach Gilad Schalits Entführung im Juni 2006 rief mich ein Wirtschaftsprofessor aus Gaza an, der mich kannte und der Hamas nahestand. Er stellte den Kontakt zu Ghazi Hamad, dem damaligen Sprecher der Hamas-Regierung in Gaza her. Ich sollte ihre Mitteilungen an die israelische Regierung weiterleiten.

    FR: Hätte man den Austausch schon früher aushandeln können?

    GB: Ja, das war bereits vor Jahren möglich. Jetzt aber beschloss Premier Netanjahu, Schalit nach Hause zu bringen, vielleicht weil die neue Führung von Geheimdiensten und Armee eine Militäroption zur Befreiung Schalits ausgeschlossen hatte. Auch die Hamas stand zuletzt unter Druck, weil sie ihre Zentrale von Syrien nach Ägypten verlegen will und Iran ihnen die Finanzierung einstellte. Auch die Militärführung in Kairo, die unpopulär ist, wollte durch das Abkommen gute Schlagzeilen.

    FR: Sind auch Friedensverhandlungen mit den radikalen Islamisten der Hamas möglich?

    GB: Nicht, bevor sie dem Terror und der Gewalt abschwören, so wie die PLO seinerzeit. Das sollte Israels Bedingung für politische Verhandlungen sein. Bis dahin muss Israel die Blockade des Gazastreifens aufheben und sich auf geheime Verhandlungen zur Verbesserung des Alltags der Menschen dort beschränken.“

    http://www.fr-online.de/politik/schalit-vermittler-baskin–die-hamas-stand-unter-druck-,1472596,11028320.html

    Schade, dass Sie,vermutlich im Einklang mit dem israelischen MainStream solche Leute als links-extreme Hippies verunglimpfen, um zu gewährleisten, dass leider leider, Leute mit einer menschlichen und gangbaren Vision für eine friedvollere Zukunft, politisch in Israel kaum eine Chance haben.

    Um dann freilich zu einer immer noch vorhandenen Kommunikation, jenseits der offiziellen Statements zu kommen, Unterverhandlungen mit dem Feind, die auch in Zeiten weitgehender Sprachlosigkeit stattfinden, ist man dann eben leider auf diese ‚linksextremen Hippies‘ angewiesen, vielleicht viel eher ein Zeichen des Extremismus der israelischen Regierung und der Zeloten im allgemeinen.

  5. Jane schon wieder machen Sie sich lächerlich. Sie behaupten die rechte Regierung Netanjahu hätte ausgerechnet einen linksextremen Hippi als Vermittler eingesetzt. Außer den Behauptungen von Baskin, der höchste unglaubwürdige Propagandist für Hamas gibt es keine Bestätigung dafür.
    Hamas hat entgegen intern. Recht dem intern. Roten Kreuz nicht genehmigt G.Shalit zu besuchen.
    Schauen Sie sich doch an was die von Ihnen bedauerten Hamas Terroristen in Gaza tun. Die Quelle ist eine palästinensische Nachrichtenagentur.
    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=540228

  6. Ach Herr Pfeifer – für Gilad Shalit tuts mir leid, der konnte nichts für sein Schicksal, aber mit tuts auch für die tausenden Palästinenser leid, die Israel Tag für Tag verschleppt, einschließlich Kinder ab 12 Jahren.

    Gershom Baskin, der ja die Absicht seiner Regierung zu einem funktionierenden Waffenstillstand zu kommen schwer anzweifelt, war ja auch der Unterhändler für die Freilassung von Gilat Shalit und der sagte, wenn sich die israelische Regierung früher bewegt hätte, hätte Gilat Shalit auch schon 4 Jahre früher frei sein können.

  7. Jane wie kann man eine Bande von obskurantistischen Fanatikern wie Hamas als „gemäßigt“ bezeichnen. Sie haben einen israelischen Gefangenen mehr als fünf Jahre nicht vom internationalen Roten Kreuz besuchen lassen. Sie schiessen ihre Raketen von Schulen und Kindergärten und machen diese so zu militärischen Zielen. Sie schiessen ihre Raketen nicht auf das israelische Militär sondern auf die israelische Zivilbevölkerung.
    Aber die hier postenden Apologeten der megalomanischen Judenhasser von Hamas leben nicht in der Realität.
    In den Schulen in Gaza werden die Kinder militärisch gedrillt:
    http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/6816.htm
    Und die Hamasleute glauben mit fanatischen Liedern ihre Leute mobilisieren zu können:
    http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3638.htm

  8. Der Kindergarten ist ein wunderbarer Ort, weil dort sehr egebnisoffen und noch nicht so vernagelt rumgeschwätzt wird.
    Dort sollen im übrigen „verhaltensauffällige“ Kinder nicht mehr ausgegrenzt, sondern durch ‚Inklusion‘ einbezogen werden. Verstanden ?

  9. Gott was sich all die Zeloten hier wieder echauffieren – der Umstand, dass dies die Ansicht des israelischen Unterhändlers in Sachen Waffenstillstand etc. ist, der wohl so nah an der ganzen Sache dran ist, dass er besser wissen muss, als alle Zionisten und Anti-Zionisten zusammen, scheint sie nicht mal zu irritieren.

    Sowas nennt man wohl Faktenresistenz.

    „Jane, wenn man Ihrer krausen Logik folgt, dann steht Hamas in den Diensten von Netanjahu.“

    Der israelischen Regierung ist nichts weniger willkommen, als eine gemäßigte und friedliche Hamas. Dies ist für mich in der Tat ziemlich offensichtlich. Denn die Israelis wollen eines nicht – ernsthafte Verhandlungen mit echten Lösungen. Um dies zu vermeiden, müssen sie das Feindbild pflegen und brauchen immer eine gute Ausrede. (und was ist da eindrücklicher als solche Bilder)

    „Jane wieder mal im Hoch-Spekulativ-Tatsachen-Umkehr-Wahn?“

    Schon komisch Riciano – alles was ich weiterleitete, war die Ansicht des israelischen Unterhändlers Gershon Baskin, der nun wirklich nah dran ist am Geschehen – also beschweren Sie sich über ihn, wenn schon.

    @Lisa Setz – bitte, bitte keine Vertraulichkeiten.

  10. Jane wieder mal im Hoch-Spekulativ-Tatsachen-Umkehr-Wahn? Sie können doch NICHT ernsthaft meinen, dass aber HUNDERTE von Raketen, Granaten und ’Friedenstauben’ in den letzten Monaten und JAHREN GRUNDLOS von den ’friedliebenden Pali-Führern’ auf Israel abgeschossen wurden …NATÜRLICH mit dem Ziel, genau damit UNschuldige Menschen zu MORDEN? Sie machen sich anhand und aufgrund der gesamten, sehr ernsten und gefährlichen FAKTENlage mit ’gloryfizierend huldigenden OpferHymnen’ auf diese Mörder und Verbrecher nur noch peinlich Unglaubwürdiger, als Sie es ohnehin argumentativ vergangenheitlich waren. Die Lage ist ganz sehr VIEL zu ernst, als dass sich mit ’pro-pali-propagandistisches TrommelFEUER’ gegen Israel aus zutiefst arabisch bewaffneter Agression LÖSUNGsBereitschaft DEUTEN liesse – die REALITÄT sehen Sie jetzt – Ihre und vieler anderer gleichermassen sogenannte 2-Staatenlösung???, wenn ’denen’ unkontrolliert eigenständiges AbschussrampenGebiet zum eigens erklärten VernichtungsKampfZiel überlassen wird!!! KRIEG, MORD und TOD waren und sind stets die bittere Folge! …Sie überbewerten masslos Person und „Ambitionen“ Biynjamin Nethanjahus – Angela Merkel, Barak Obama …sämtliche in VERANTWORTUNG stehende RegierungsChefs dieser Welt wünschen sich vermutlich gerade nix Sehnlicheres, als bloß NICHT an seiner Stelle zu sein und entscheiden zu müssen.

  11. Der israelische Unterhändler Gershon Baskin fragt mittlerweile unverblümt,ob die israelische Regierung eine Eskalation anstrebte, um den Wahkampf zu stützen.

    „Sterben Palästinenser und Israelis jetzt für Netanyahus Wahlkampf?(und Israelis)

    Inzwischen kommt etwas mehr Licht in die Hintergründe der israelischen Gaza-Offensive.

    Eines wird dabei immer deutlicher: Um die Verhinderung der Raketenabschüsse aus Gaza nach Israel geht es am allerwenigsten.

    Gershon Baskin, der in den letzten Wochen zwischen israelischer Regierung und Hamas vermittelte, hat inzwischen in der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ und in persönlichen Bemerkungen deutlich gemacht, dass es zur Lösung dieses Problems in den letzten Wochen nicht nur Verhandlungen, nicht nur einen fragilen Waffenstillstand, sondern obendrein noch einen handfesten Vorschlag der Hamas für einen ernsthaften und dauerhaften Waffenstillstand mit Israel gab – mitentwickelt ausgerechnet von Baskins Verhandlungspartner, dem Militärchef der Hamas – dem ersten gezielten Todesopfer der israelischen Gaza-Offensive!

    Im Gegensatz zur israelischen Propaganda versichert Baskin, dass der Hamas-Führer für die Raketenangriffe der letzten Monate nicht nur nicht verantwortlich war, sondern obendrein seine Truppen in Marsch gesetzt hatte, um die Raketenabschüsse anderer Gruppen zu unterbinden!

    Musste der Militärchef wegen seiner Verhandlungsbereitschaft sterben, fragt Baskin mittlerweile verbittert und unverblümt.

    Sein Verdacht, der von anderen wie Uri Avnery und „Haaretz“ geteilt wird: Israels Ministerpräsident Netanyahu führt mit der Militäraktion Wahlkampf! Da müssen die Feindbilder passen und da kann es nicht sein, dass der Erzfeind Hamas auf einmal praktikable Lösungsvorschläge für ein Israel bedrückendes Problem schafft.

    Wenn das zutrifft, dann sterben jetzt Palästinenser und Israelis jetzt dafür, dass Netanyahu auf seinem Regierungssessel kleben darf! “

    http://www.aixpaix.de/autoren/steinbicker/gaza.html

    • @ Janes: Genauso ist es. Auch unser Altkanzler Schröder hat damals hunderte von Schamanen einen Regentanz ausführen lassen, da ihm klar war, daß er nur durch die Oderflut weiter am Regierungssessel kleben darf. Zum Glück war er nicht so blöd wie Netanyahu, sich sofort durch Euch erwischen zu lassen.
      Aber Ihr wisst ja wie die Israelis sind, kaum hat Olmert nach dem letzten Gazakrieg seinen Sessel verloren, versucht es der Nächste wieder.

      Stellen wir uns mal, ausnahmsweise, vor, die Juden wären nicht schuld. Wäre könnte denn noch Interesse an dem Konflikt haben? Syrien, Iran, gefährdete Königshäuser, Tonga, Andorra?

      Fragen über Fragen?

  12. Wenn ich mir die Wochentage-Reihenfolge von Yoav Limor kritisch ansehe, so möchte ich anders lesen:

    1. Am Mittwoch wurde Obama wiedergewählt.

    – Am Samstag feuerten ihre (hamas)Aktivisten eine Panzer ABWEHR-Rakete (Abwehr!) auf einen Jeep…
    – am Sonntag führten sie (hamas) die Versuche an, Katyusha-Raketen auf Sderot abzuschießen (nur die Versuche!)

    – und am Montag diktierten sie die De-eskalation.

    Einsatz von Bodentruppen im Gazastreifen: “ Hello, as much again…?“

    Echt, die Welt hat genug von diesem endlosen Krieg, der den Rest der Welt in eine Iran-Israel-Katastrophe führt. Nur die weltweite Waffenindustrie hat ihre reine Freude daran – Soviel zum Kapitalismus, im übrigen.

  13. Carmela:
    Rockefeller 1994 vor dem Wirtschaftsausschuss der USA:
    «Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die «Neue Weltordnung» akzeptieren.»
    Quelle: SVP, Schweiz

    • Die NWO ist das Gegenstück der Sammlung aus der Diaspora.

      Die Bibel spricht auch von einer Sammlung von Heiden unter Waffen.
      Da gibt es verschiedene Texte.

      Hat sich jemand gefragt, was die mit der NWO wollen?

      Rockefeller hat ja damit nicht die Weltmacht, auch nicht die Weltkontrolle. Da muss eine Verführung dahinter liegen.
      Ich denke, dass die Menschen wirklich glauben, dass dann mit der NWO der große Weltfrieden kommt, oder der Messias.
      Offenbarung 18,4, die Bauen den Käfig von innen sich selbst.

  14. Jens, nun wir hatten die Möglichkeit die Alternativen zum Kapitalismus kennenzulernen und die waren gar nicht attraktiv.
    Meinen Sie wirklich, dass irgendwelche Kapitalisten dafür verantwortlich zu machen sind, dass in Ägypten die Kopten diskriminiert werden, dass es dort gelegentlich Pogrome gibt. Kann man die Kapitalisten dafür verantwortlich machen, wenn in Pakistan Schulkinder – die angeblich den Koran geschmäht haben – ins Gefängnis kommen? Sind die Kapitalisten dafür verantwortlich, wenn es in Syrien bereits über 35.000 Tote gibt?
    Ist die Gier der Kapitalisten dafür verantwortlich wenn im Iran Frauen gesteinigt und Homosexuelle gehängt werden?
    Und wie steht es mit der ethnischen Säuberung in Sri Lanka, profitiert Wallstreet davon?
    Wenn in Nordkorea Kinder den Hungertod erleiden, ist das auch schuld der Kapitalisten?

    • Ich denke ich verstehe den Jens.

      Wenn das Licht zurückgehalten wird, dann gibt es in den Orten, wohin es strömen sollte, Finsternis. Der Kapitalismus ist eine Bewegung, die auf vielen Teilen der Erde Not verursacht, auch in Israel.
      Schau, das Judentum hat auch einen Wandel vollzogen. Früher war bei den Urvätern auf Ehebruch Todesstrafe, heute macht man das nicht mehr. Ihr habt euch damit der Welt angepasst, die christlich ist. Damit ist aber das Judentum auch nicht besser geworden wie früher, weil damit der Ehebruch nicht beseitigt worden ist.

      Ich glaube in Mose steht Todesstrafe, um zu zeigen, dass der Mensch, der sündigt nicht ewig leben kann. Der Islam versteht es aber als Akt der Reinheit.

      So wie ich G´tt kenne, will er einmal die Abscheulichkeit und Lohn der Sünde zeigen, aber als Ziel hat er die Reinheit von Menschen, die nicht mehr sündigen wollen und die Sünde durchschauen mit allen Folgen. Dieses Immunsystem gegen die Sünde.

      Der Islam hat da einen komplett anderen Blickwinkel, der auch auf Entwicklung wartet, aber wo sich auch da der Teufel eingenistet hat durch Fanatiker.

      Wie kann man denn Israel gewinnen, dass es nicht mehr sündigt?

      Wenn man die Welt betrachtet, dann sieht sie ja aus, wie wenn G´tt befohlen hätte zu sündigen.

  15. Irondome ist hauptsächlich gegen Artillerieraketen und diesen improvisierten/selbstgebastelten Scheiß (Kassam, Katjuscha und wie sie alle heißen), also alles was ca. 10 – 70km Reichweite hat.
    Das Ding soll alles abfangen was so in ungefährer Richtung auf Ballungszentren u.ä. abgefeuert wird (sonderlich genau sind diese Miniraketen ja nicht, werden als reine Terrorwaffe abgeschossen).

  16. > Jeder Etappe wird eine weitere folgen, abhängig von der Antwort der anderen Seite und wird letztlich zu einem möglichen Einsatz von Bodentruppen im Gazastreifen führen.

    Glückwunsch, kulturell ist Israel endgültig im Nahen Osten angekommen und hat sich seinen arabischen Nachbarn perfekt angepasst. Schlag um Gegenschlag, für jeden „eigenen“ Zahn muss die „andere Seite“ mit 10 Zähnen zahlen. Und so wird der Teufelskreis von allen Seiten immer neu befüttert.
    Von Friedensplänen ganz zu schweigen.

    Kultureller Rückschritt, in Zeitlupe zu betrachten. 🙁

    • Historisch war das immer schon so, dass es nach gewissen Jahren wieder Kriege gibt, und je nach Gewicht des Krieges gibt es eine Niederlage nach der anderen.

      Heute aber kommt noch ein Faktor hinzu, was früher nicht war und eine Niederlage schneller kam. Die Finanzierung von Kriegen. Und das von Banken. Hitler ist auch durch Banken wie die Dresdner Bank finanziert worden. Bush finanzierte den Irakkrieg durch Banken. Die USA haben völlig keine Kohle mehr, und jeder Krieg muss zusätzlich mit Geld aus den Banken finanziert werden. Das sind Unsummen. Zusätzlich muss der US Staat Kredite aufnehmen, um die Leute im Land bei Laune zu halten. Weil die Elite kann es sich nicht leisten einen Krieg gegen den Iran zu führen und gleichzeitig intern Bürgerkriege zu haben.

      Folgendes: Es kommt vor einem Irankrieg zu einer Währungsreform des Dollar und des Euro. Was man da macht ob Weltwährung oder verdeckte Inflationswährung, habe keine Ahnung, aber es kommt vorher sicher eine Währungsreform und dann erst ein Krieg. Also wird sich Israel da nicht lange spielen können, denn Israel ist bei einem Krieg völlig abhängig vom Militär der anderen. Wenn Israel einen Alleingang wagt, dann fliegen die auf die Klappe, weil kein Staat die inneren Probleme mit der Wirtschaft gelöst hat.

      Zudem gibt es nur zwei Säulen in der Finanzpolitik laut Experten, die wichtig in einer Wirtschaftskriese mit im Einfluss sind, einmal die Rothschilds und auf der anderen Seite die Vatikanbank, die angeblich reichste Bank der Welt, und die einzige Bank ohne Bankenaufsicht.

      Kurz und gut gesagt, ist Israel abhängig, ob sie wollen oder nicht. Die Banken geben erst Finanzierungen, wenn sie sicher sind, dass sie nach dem Krieg Gewinne machen. Ergo muss man daran arbeiten ein neues System einzuführen, in dem die Banken mehr Kontrolle haben.
      Wer wird dann die Kontrolle haben der Vatikan, Goldman Sachs oder Rothschilds, steht in der Bibel.

      Die Banken haben in Kürze die Kontrolle über die ganze Wirtschaft in der ganzen Welt. Früher waren es noch die Staaten. Hier kann man von einer heimlischen Übernahme reden. Machtgier hat keine Grenzen. Ekelhaft.

      Nur so nebenbei: Wenn Rothschild das Spiel verliert, dann haben die Juden ein Problem.

      Und das Problem heißt … Jerusalem.

    • Ja Carmela, das ist wohl so, aber das ist nicht mal das was mir die größten Sorgen bereitet. Man könnte ja die satanischen Großkapitalisten einfach enteignen und der Spuk wäre vorbei, da braucht man auch keine Gesetze, das macht man einfach, es ist eh nur durch Betrug entstanden.

      Viel schlimmer ist die umfassende Vergiftung des Geistes durch diesen finanzradikalen Kapitalismus. Gier, Geiz, Missgunst, Neid, Angst werden kultiviert und als Antrieb der Menschen gesehen und anerzogen. Das ist die wirkliche Katastrophe und für mich der Beweis der absolut satanischen Ausrichtung der Akteure des Kapitals.

      Erst bekommt diesen ganzen negativen Mist anerzogen und dann glaubt man auch selbst, dass man alleine kein guter Mensch sein kann und unbedingt beschützt und bewacht gehört, weil man so gierig und neidisch ist, typisch Teufelswerk.

      Jede Religion, fast alle Philosophien betrachten diese menschlichen Eigenschaften als negativ, schlecht und sogar krankmachend. Die meisten Menschen sehen das auch so und trotzdem lassen sie sich verführen und vergiften. Warum? Weil sie es so gelernt bekommen! Wenn ich auf meine Lehrer oder Eltern gehört hätte, würde ich jetzt eine Hure des Satans sein! Zum Glück kriege ich Migräne davon.

      Da weiß ich nicht wie man diese Vergiftungen wieder weg kriegen soll. Es ist schon schwer genug sich davor zu schützen, aber jemanden vom Materialismus zu heilen, ist echt nicht ohne. Selbst wenn die schwer kranken Bänker zur Vernunft kommen sollten oder vaporisiert würden, dann haben wir immer noch sehr viele vergiftete Köpfe und Herzen. Da kann auch Gott nicht viel machen, weil der solche Menschen einfach nicht erreicht, sie hören und sehen nicht. Sie haben auch Angst davor, dabei sind die meisten wirklich nur krank und nicht so voller Sünde wie sie glauben.

      Was mich auch ganz besonders aufregt, liebe Satansjünger, das ihr die positive Energie, die seit vielen Jahren immer stärker wird, durch eure total bescheuerten Werbespots versucht zu binden und für euer krankmachendes Spiel zu nutzen. Es bringt euch nichts, ihr könnt noch so liebevoll bei der Arbeit und auch sonst fromme Menschen sein, ihr tut Teufelswerk!

      Verzeihen kann man das erst, wenn man damit aufgehört hat.

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