Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, forderte die islamische Gemeinschaft auf, sich stärker gegen Antisemitismus in den eigenen Reihen zu stellen. Graumann reagierte damit auf die Ergebnisse einer neuen Studie zu Antisemitismus in Deutschland. Dem Bericht des „Expertenkreis Antisemitismus“ zufolge, sind rund 20 Prozent der Deutschen „latent antisemitisch“…

Laut dem Bericht besitzt der Islamismus inzwischen ein erhebliches Gefahrenpotential und fördert die Radikalisierung arabisch- und türkischstämmiger Jugendlicher. Antisemitische Argumentationsmuster würden dazu dienen, das Existenzrecht Israels infrage zu stellen. Der Rechtsextremismus sei jedoch weiterhin der wichtigste Mittler antisemitischer Inhalte, so die Experten. Dieter Graumann betont, dass es vor allem darum gehe, „den Rechtsradikalen die Strukturen zu nehmen, die Möglichkeiten, sich zu entfalten. Die Behörden sollten genau dort aktiv werden, wo sich Faschisten heute tummeln und ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten – insbesondere im Internet und in der Hooliganszene.“

Das Verbot der NPD könne dabei nur ein Anfang, jedoch unverzichtbarer Schritt sein. „Diese Partei nutzt die Parlamente als Plattform, sie wird staatlich subventioniert. Es ist höchste Zeit, der NPD all diese Privilegien zu nehmen“, so Graumann.

Graumann wies außerdem im Besonderen auf das schulische Umfeld hin, wo es gute Ansätze gäbe, jedoch weitere Anstrengungen unternommen werden müssten, den antisemitistischen Haltungen und Klischees etwas entgegenzusetzen. Es könne nicht hingenommen werden, „dass „Jude“ auf Schulhöfen inzwischen zum Schimpfwort geworden ist. Da sind nicht nur die Lehrer gefordert, sondern die gesamte Gesellschaft. Es sind häufig gerade junge Muslime, die sich so betont judenfeindlich äußern.“

Vor dem heutigen Spitzentreffen zum Rechtsextremismus im Bundesinnenministerium hatte Graumann mangelnde Fortschritte bei der Aufklärung der Neonazi-Mordserie beklagt: „Die Behörden sind bei der Aufklärung dieser schrecklichen Taten noch immer in den fortgesetzten Winterschlaf verfallen.“ Es müsse jetzt schnell Klarheit geschaffen werden, „Glaubwürdigkeit gewinnt man nur, wenn man mehr Transparenz zulässt – daran mangelt es derzeit offenbar.“

Das Treffen sieht Graumann dagegen sehr positiv. Es könne ein “ Fanfarenstoß gegen Rechts sein“ mit dem klaren Signal: „Es gibt null Toleranz in der Gesellschaft für Antisemitismus und Rassismus.“ Dazu müssten dem Treffen jedoch auch Taten folgen.

Der Bericht des Expertenkreis (pdf)

172 Kommentare zu “Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt

  1. Die Debatte gegen Antisemitismus wird ja auch immer mit einem Bashing der Kritik an der israelischen Politik verbunden, obwohl diese sich gegen eine konkrete völkerrechtswidrige Politik richtet UND NICHT gegen Juden im Allgemeinen.


    Immer und stets wird derzeit oberflächlich, einseitig und kritikerzeugend ALLES und JENES auf das vermeintliche Schicksal der “armen sogenannten Palästinenser” focusiert, ohne sich dabei nur einmal die Fragen zu stellen: Warum eigentlich ist das so??? Wie ist es dazu gekommen??? Was ist die bis zum heutigen Tage heuchlerisch mit zuweilen Häme überzogen UNKONSEQUENT umgesetzte Ursache??? Wo liegen die wirklichen Verfehlungen??? …eines ist sicher …United Kingdom spielte bei allen “TATEN” die wahrhaft unrühmlichste Rolle – ohnehin in mehrerlei Hinsicht – , obwohl ihm die Staatengemeinschaft einen überaus deutlich klar formulierten Auftrag erteilte …mit den “mörderischen und bedrohlichen” Folgen muss ISRAEL seit seiner Wiedergründung relativ alleingelassen umzugehen versuchen – ächtende Kritik all derjenigen auf sich ziehend, die sich NICHT wirklich mit den URSACHEN auseinanderzusetzen
     
    Wissen Sie Riciano – jeder trägt Verantwortung – Engländer, Deutsche, Juden und Palsätinenser. Wenn mans genau nimmt, sind die Palsätinenser in diesem Szenario die letzten Opfer und am wenigsten verantwortlich.

     
    Die Engländer haben erst mal andere Völker kolonisiert und unterworfen, das ist verwerflich. Dann haben sie den Palästinensern im Kampf gegen die Osmanen einen unabhängigen Staat in Palästina versprochen, das war noch bevor sie den Juden irgendwas versprechen konnten und die Macht, welche ihnen dies später erlaubte, erhielten sie mit und durch die Palästinenser, zu denen sie wortbrüchig wurden. Das ist auch verwerflich.
     
    Die Engländer haben also sicherleich einiges verbockt.Das heißt aber nicht, dass die Engländer an allem schuld sind. Alle tragen VErantwortung natürlich auch die Zionisten und natürlich auch Juden.

     
    Weiterhin hat natürlich das Dritte Reich die Staatsgründung und die massenhafte Einwanderung von Juden in Palästina massiv beschleunigt und das führte wen wudnerts zu massiven Spannungen mit der einheimischen Bevölkerung, die ihrerseits nicht verantwortlich ist, für den Völkermord an Juden.
     
    Dass also Deutschland da viel Verantwortung trägt, das sehe ich auch so.
     
    Weiterhin hatten maßgebliche Teile der zionistischen Bewegung auch schon vor Nazi-Deutschland einen Ansatz, der darauf hinauslief die Palästinenser zu verdrängen, so kaufte zum Beispiel der jüdische Nationalfond ratzfatz möglichst viel palsätinensisches Land auf, verpachtete und verkaufte es ausschließlich an Juden und darüberhinaus auch noch mit der Auflage nur Juden zu beschäftigen. Das ist kein Ansatz der darauf hinausläuft mit der einheimischen muslimischen Bevölkerung in Frieden zu leben, abgesehen davon, dass eine solch  massenhafte Einwanderung, wie sie dann nach und nach einsetzte natürlich auf eine Verdrängung hinausläuft; sich nicht einzugestehen, dass das ein Unrecht ist und dass man für diese Spannungen die Palästinenser am wenigsten verantwortlich machen kann, die man so gesehen, als letzte Opfer des National-Sozialismus betrachten kann, leider bis heute, liegt heute in der Verantwortung der Israelis.



    Zeitraubende “Gesprächstherapien” auf arabischen Basaren führten und führen zu keinen Lösungen – eine Bereitschaft dazu seitens der “Kampf-Pali’s” war stes und ist ohnehin ideologisch und religiös strengstens verboten!!!
     
    Ehrlich mit sich selbst zu ein liegt heute freilich in der Verantwortung der Israelis und dass was sie hier schrieben ist eindeutig falsch. Sie greifen einzelne Pamphlete etc. heraus (die es in ähnlich extremistischer Form auch auf israelischer Seite gibt) und stellen sie als angebliches alleiniges Handlungsmerkmal der Palästinenser heraus und das ist ganz klar Unsinn. Sie machen das, um sich der Verantwortung Israelis nicht stellen zu müssen und da fängt Ihre Verantwortung an.
     
    Die Palästinenser haben schon in den 70ern das Gespräch gesucht und Friedensverhandlungen wären möglich gewesen – allerdings hätte sich Israel wieder von den eroberten Gebieten zurückziehen müssen, wie es auch die UNO verlangte.
     
    Der Yom Kippur Krieg wurde nicht zu Unrecht geführt, da die Israelis sich weigerten sich von dem besetzten Gebiet wieder zurückzuziehen und damit gegen das Völkerrecht und entsprechende UNO-REsolutionen verstießen und das leider bis auf den heutigen Tag.
     
    Auch die Ablehnung des Teilungsplans der UNO durch die Palästinenser ist nicht weiter verwunderlich, beschließt er doch die Vertreibung eines Volks. Kein Volk der Erde würde einem solchen Vorschlag zustimmen und tatsächlich gab es schon damals in der UNO viele Stimmen, die die Rechtmäßigkeit eines solchen Vorschlags, der ja die einheimische Bevölkerung nicht einbezogen – anzweifelten.

     
    Es gab einen Krieg zwischen Palästinensern und Juden noch vor der Staatsgründung und dies führte zur Kriegserklärung 1948; in Anbetracht des Umstands, dass da eine ethnische Säuberung im Gange war, ist das aus der Sicht der Araber auch durchaus nachvollziehbar und würde, wenn sie die Perspektive mal austauschen würden von Ihen auch bejaht werden. Israel hat schon aus weit geringeren Gründen regelrechte Vernichtungskriege geführt (letzter Libanonkrieg).

     
    1967 war ein israelischer Angriffskrieg – alles andere gehört ins Reich der Legenden und die Nachweise aus israelischen, militärischen Quellen habe ich hier schon oft verlinkt.
     
    Irgendwo fängt halt auch die Verantwortung der Israelis an.
     
    Sie weigerten sich mit den Palästinensern zu verhandeln und siedelten eigene Bevölkerung in besetztem Gebiet an. Seither setzen sich die Israelis selbst ins Unrecht.
     
    Die Palästinenser haben, auf Grund der mangelnden Verhandlungsbereitschaft Israelis 1988 ihren STaat Palästina ausgerufen – UND ZWAR JENSEITS DER GRÜNEN LINIE. Arafat hat sich damit als friedensbereiter Pragmatiker, jenseits irgend welcher Ideologien etabliert. Die Israelis hätten nur ja sagen brauchen. Die Palästinenser befanden sich damit völlig im Einklang mit dem Völkerrecht und ihre Ausrufung beinhaltete damit die indirekte Anerkennung des israelischen Staats; die offizielle folgte 5 Jahre später.
     
    Weiterhin hat die gesamte Arabische Liga Israel Frieden angeboten, insofern es bereit ist, UNOResolutionen genauso zu repsektieren, wie es die PA bereit war und auf Grundlage dieser Resolutionen, der Existenz zweier Staaten, die friedlich nebeneinander leben, den Weg zu ebnen. Die gesamte Arabische Liga befand sich damit im Einklang mit dem Völkerrecht – nicht aber Israel. Der Vorschlag wurde von der PA ausdrücklich mitgetragen und mehrere Jahre erneuert, trotz der demütigenden Erfahrung, dass die Israelis nicht das geringste Interesse daran zeigen. Der Plan sah die vollständige Normalisierung der Verhältnisse, die Aufnahme von diplomatischen und Handelsbeziehungen und natürlich die Anerkennung Israels innerhalb der Grenzen von 1967 vor. Auch das Rückkehrrecht der Palsätinenser, was seinerzeit eine Bedingung für die Anerkennung Israels durch die UNO war, hat die Arabische Liga zu Israels Gunsten in diesem Vorschlag modifiziert.
     
    All dies interessiert Israel nicht – ja ich sehe Israel ganz eindeutig als den Verantworltichen dafür, dass es all diese Gelegenheiten nicht beim Schopf ergriff und ich wüsste auch nicht, was die Muslime sonst noch tun sollten. Sie können nicht erwarten, dass sie Ost-Jerusalem und die West-Bank und Gaza aufgeben und gemäß des Völkerrechts besteht dazu auch kein Anlass.
     
    Auch wenn die Hamas fernab vom großmütigen Agieren Arafats handelt, so muss man konstatieren, dass sie damit nicht nur Unrecht hat – schließlich hat Arafats Friedensbereitschaft, seine Anerkennung Israels und das ebenfalls großmütige Oslo-Abkommen, dass in jeder Hinsicht israelische Interessen bevorzugte und arabische hinten anstellte – den Palsätinenser gar nichts gebracht – im Gegenteil.
     
    Selbst die Hamas hat signalisiert, dass gegenseitige Anerkennung nicht ausgeschlossen ist – allerdings kann sie nur bestenfalls am Ende von Verhandlungen stehen – und eben gegenseitig sein. Wir weden aber nicht erfahren, zu was solche Verhandlunen führen könnten, da Israel nicht mit der Hamas verhandelt. Freilich hat Israel auch nicht Abbas verhandelt, als dieser noch Präsident war.
     
    Nach den Erfahrungen von Oslo ist der STandpunkt der Hamas zur Anerkennung, ein absolut nachvollziehbarer Standpunkt.
     
    Es ist nun einmal Israel, dass seine Grenzen überschreitet und die Staatsgründung Palästinas und damit die Möglichkeit eines menschenwürdigen, selbstbestimmten Lebens für Millionen von Palästinensern sabotiert – und das völlig augenscheinlich nicht aus Sicherheitsgründen (die Unsicherheit, die es hat, hat es auf Grund der Besatzung), sondern aus dem Bestreben ganz Jerusalem und die West-Bank dem israelischen Staatsgebiet einzuverleiben.
     
    So lange Israelis nicht begreifen wollen, dass auch andere Menschen in Israel/Palästina zu Hause sind und natürlich auch das Recht haben da zu sein – ernten sie Unfrieden.
     
    Das ist die Vernatwortung der Israelis und darüberhinaus unendlich viel Leid, welches sie der palsätinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten zufügen.

  2. Ach, ach, ach…
     
    Wenn ich diese ganzen Kommentare so lese, muss ich doch meine Stirn in Falten legen. Hat sich auch nur einer von euch die Mühe gemacht, die Studie durchzulesen? Wohl nicht, denn sooo schlimm wie die Überschrift des Artikels klingt sie nicht.
    Ich glaube Antisemitismus beginnt in Abstufungen, das impliziert auch die Studie, wobei Israelkritik der erste Schritt sein kann, aber nicht muss, schließlich kann mir keiner erzählen, dass die israelische Linke, die der Politik des eigenen Staates kritisch gegenüber steht, antisemitisch sei. Natürlich bin ich mir bewusst, dass sich die israelische Linke derlei Vorwürfe gefallen lassen muss.
     
    Weiterhin denke ich, dass ein deutscher Nichtjude Israel nicht in Schutz nehmen braucht, vielleicht sogar sollte, denn Israel ist eine stolze Nation, die sich sehr gut selbst gegen jedwede Angriffe verteidigen kann, seien sie nun militärischer oder verbal-antisemitischer Natur. Wenn wir als Deutsche nun hingehen und Israel kritisieren oder verteidigen, sprechen wir einer ganzen Nation die Mündigkeit ab. Ja, in meinen Augen hat derlei Verhalten etwas patronisierendes, gönnerhaftes und vielleicht sogar chauvinistisches.
     
    Es ist seltsam… Frau Weisband von den Piraten beispielsweise hätte ich zum Beispiel nie als Jüdin wahrgenommen. Natürlich, der Name gibt einem Antisemiten schon zu denken und dann ihre Nase.  Oh, und sie hatte ein hohes Amt in einer aufstrebenden Partei inne. Wenn das mal nicht gefundenes Fressen für Rassisten ist! Aber mal im Ernst, wieviele der Leser wurde die Religionszugehörigkeit – wenn Sie so wollen auch Volkszugehörigkeit, Baruch Zion – erst mit ihrem Rücktritt bewusst?
     
    Meine Frage konnte wohl von der Leserschaft von Hagalil nicht beantwortet werden. Schade eigentlich, aber ich habe eine weitere Frage, die ich nicht der Leserschaft als solches, sondern jedem Einzelnen stellen möchte: Wie wehren wir uns als Teil der Gesellschaft gegen Antisemitismus, Antiislamismus, Chauvinismus und Rassismus? Eure Antworten mögen sich von meiner unterscheiden, doch ich möchte euch meine Antwort nicht vorenthalten: Für meinen Teil glaube ich, dass ich nur mich selbst verändern kann, anderen nur ein Beispiel aufzeigen kann, selbst ein besseres Leben zu leben beginne…
     
    Mittlerweile sehe ich viele unnötigen Emotionen in diesem Forum wahr, sowohl bei mir selbst als auch bei anderen. Und deshalb möchte ich mich verabschieden. Als erstes möchte ich den Administratoren danken, im allgemeinen weil immer offene Diskussionen ermöglicht wurden und im speziellen, weil einer meiner Kommentare zu diesem Artikel auf meinen Wunsch herausgenommen wurde. Trotzdem finde ich es bedenklich, dass es manchmal unerheblich ist, welche Thematik ein Artikel ursprünglicher Artikel hatte, am Ende die Diskussionen doch immergleich ablaufen. Das ist sicherlich ein Hinweis auf eine Form von Antisemitismus…
    Weiter möchte ich mich bei Baruch Zion bedanken. Es hat mir immer einen Heidenspaß (sic!) bereitet, mich an Ihnen zu reiben. Ihre seltene Benutzung der Majuskel ´D´, speziell im Wort ´Deutschland, ist auffällig, belustigend und vielleicht sogar etwas infantil, und als Sie berlino die Rechtschreibung von ´intellektuell´ erklärt haben… Köstlich, ich habe selten eine so hohe Form von Selbstironie gesehen. Hoffentlich! Am Schluss bekam ich, ja was ich wollte: eine Rücknahme ihrer infamen Unterstellungen…
     
    Herr Mor, wenn dies ihr realer Name ist, möchte ich auch Ihnen metaphorisch die Hand schütteln. Die wenigen Male, die wir das Vergnügen hatten, waren zumindest für mich belustigend. Auch wenn wir uns mal etwas ernster unterhalten haben und anderer Meinung waren, so hatten Sie doch nie Ihren Respekt mir gegenüber missen lassen. Ich hoffe, das Sie über mich das gleiche sagen.
     
    Jane… Vergessen Sie was ich schreiben wollte. Wir haben nie ein Wort miteinander gewechselt und ich möchte auch, dass es dabei bleibt. Mehr habe ich Ihnen nicht zu sagen, denn durch Bloßstellung wird niemand zu einem bessern Mensch.
     
    Justice, ihre Schreibe ist immer noch reichlich zerfahren. Ich hoffe, dass meine Kollegen Ihnen helfen konnten.
     
    Am Ende bitte ich zu bedenken, dass die Mehrheit der Deutschen wohl den Ausgang des „Dschungelcamps“ definitiv wichtiger bewertet, als Antisemitismus, das Existenzrecht Israels oder ähnliches. Ob das nun gut oder schlecht ist sei dahingestellt…
     
    Aber nun verabschiede ich mich mal und wünsche allen noch einen herzlichen boker tov. Dann macht´s mal besser. Vielleicht schau´ ich ja mal nach Jahr und Tag wieder vorbei und schau nach ob die Diskussionen lesenswerter sind… In der fundamentalen Realität

  3. „Egal worüber ein Threat geht, siehe “Ein fünftel der Deutschen ist Antisemitisch”
    am Ende wird ist immer eine Suada gegen Israel. “
    udosefrioth …danke ….es ist tatsächlich WIRKLICH so …deshalb wichtig, diese „Patrioten“ immer schön geschmeidig mit UNWIDERLEGBAREN Fakten bewundern 😉 …die Argumente gehen sehr schnell aus …oder man ist wie so oft dann „mal weg“ …im Grunde genommen sollten wir Jane’s threads doch eigentlich ein Stück weit „dankbar“ sein, denn damit trägt sie, wenn auch indirekt, massgeblich dazu bei, FAKTEN wiederholt zu benennen …aufzuklären – WER kennt in der heutigen Zeit schon den historisch dokumentierten WILLE der Völkergemeinschaft …heute „modern“ Vereinte Nationen genannt – bezüglich ISRAEL??? Immer und stets wird derzeit oberflächlich, einseitig und kritikerzeugend ALLES und JENES auf das vermeintliche Schicksal der „armen sogenannten Palästinenser“ focusiert, ohne sich dabei nur einmal die Fragen zu stellen: Warum eigentlich ist das so??? Wie ist es dazu gekommen??? Was ist die bis zum heutigen Tage heuchlerisch mit zuweilen Häme überzogen UNKONSEQUENT umgesetzte Ursache??? Wo liegen die wirklichen Verfehlungen??? …eines ist sicher …United Kingdom spielte bei allen „TATEN“ die wahrhaft unrühmlichste Rolle – ohnehin in mehrerlei Hinsicht – , obwohl ihm die Staatengemeinschaft einen überaus deutlich klar formulierten Auftrag erteilte …mit den „mörderischen und bedrohlichen“ Folgen muss ISRAEL seit seiner Wiedergründung relativ alleingelassen umzugehen versuchen – ächtende Kritik all derjenigen auf sich ziehend, die sich NICHT wirklich mit den URSACHEN auseinanderzusetzen
     in der Lage fühlen!!! …nun kann man’s beklagen oder vorwärts schauend die Staatengemeinschaft wiederholend immer und immer wieder dran erinnern – das wäre der nachhaltigere Weg. Zeitraubende „Gesprächstherapien“ auf arabischen Basaren führten und führen zu keinen Lösungen – eine Bereitschaft dazu seitens der „Kampf-Pali’s“ war stes und ist ohnehin ideologisch und religiös strengstens verboten!!! …immer wenn’s konkret werden sollt …Pallaber. Deshalb sollte an dem Punkt angesetzt werden, an dem sich diese scheinbar „ausweglose“ Situation ja erst ergeben hatte – und wahrlich, was Grenzen und Staatsgebiet anbelangt …die Araber kommen dabei dann noch nicht mal so schlecht weg …im Gegensatz zu Israel.
    Jane, wenn Sie mal Zeit finden, schreiben Sie doch bitte auch einmal etwas zu den arabischen  „Familien-, Kinder- u. Babymördern“ – Sie kennen doch diese Grueltaten!
    Eines noch zu den Inhaftierten – nahezu die halbe „Sippschaft“ wird regelmässig zu deren als „Martyrer-Helden“ cloryfizerierend gefeierten „Söhnen“ und „Töchtern“ des BefreiungsKAMPFES mit modernen israelischen Verkehrsmitteln REGELMÄSSIG zu Besuch in die Haftanstalten gebracht – umgekehrt darf NICHT einmal nur ein unbefangener internationaler Rote Kreuz-Beobachter nachschauen: Lebt er noch??? Gibt es ihn noch??? Israelischen Familienangehörigen werden mit leblosen Körpern gefüllte „schwarze Kisten“ als Besuchs-highlight im Gegenzug für viel Geld und hunderte wohlgenährte „quitsch fidele“ freigelassene kriminelle Araber angeboten – kaum zu glauben, ja unfassbar, dass es „Menschen“ gibt, die lautstark Wort ergreifen – sich vorurteilslastig völlig „schmerzfrei“ für solche Terroristen stark machen – da gehört echt was dazu – im Großen und Ganzen einfach nur schauderhaft – das sind meine Empfindungen dazu …Jane, freuen Sie sich, dass Sie nur virtuell und medial in Bewegung geraten – real wäre da ganz sehr schnell Schluss mit „lustig“ – dass können Sie glauben!

  4. „Palästinenser…als Kampfansage auffassen“

    Ja, Jane – der Begriff ist eine „Kampf“ansage an Israel – auf die Agenda gebracht von dem agypt.arab. PLO-Terroristen Arafat – natürlich sind es dessen Worte „BefreiungsKAMPF

    …wenn Sie den Begriff „Palästinenser“ denn korrekt verwenden wollen – könnte ja sein – dann gilt er für ALLE Einwohner „Palästinas“ – ALLE „die Menschen die da beheimatet sind“ und zwar „Palästina westlich des Jordan, wo die jüdische Heimstätte errichtet werden sollte, und Transjordanien östlich des Jordan, auf dessen Gebiet ein autonomes arabisches Emirat eingerichtet wurde.“

    Wenn wir sooo sehr korrekt sein wollen, dann tun wir’s denn RICHTIG! …ALLE Menschen in ISRAEL sind’s denne scho

    „Israel betreibt eine völkerrechtswidrige Politik seit mehr als 40 Jahren…“

    FALSCH – die nichtakzeptierenwollenden arabischen Dshihad-Terroristen – niemand anders!!! Jane – nehmen Sie doch mal Verhandlungen mit der PLO und Hamas auf! Spannend wäre, welches verlässliche???Verhandlungserbnis Sie in tausend oder zehntausend Jahren vllt. erzielen würden???

    „Die Muslime hatten sich dem Völkerrecht gebeugt..“

    Zu KEINER Zeit – bis zum heutigen Tage NICHT!

    im Gegenteil – Krieg Terror und Tod – Völkerrecht??? komplette Fehlanzeige – so etwas DÜRFEN sie gar nicht kennen – EINZIGE Rechtsgrundlage kennen Sie – Gutmenschenbelehrungen???

    „die Gründung eines palästinensischen Staates hätten die Sache“

    Dieser wurde bereits 2 Jahre vor Israels Staatsgründung in musl. „Eigentegie“ geographisch äußerst großzügig gegründet!!!

    „Die Israelis sind vollkommen unnachgiebig“

    Es wäre für Israel ÜBERLEBENSGEFÄHRLICH solches zu tun!!!

    …wie jeder an Gaza sehen kann …leider muss – Ariel Sharon kam den friedliebenden „PALI“-„Terrors“ entgegen – WAS für ein GRANDIOSES Ergebnis!!! Raketen, Granaten für Israel und unglaublich parasitärer überbordender Luxus der “ Kampfes-Bosse“ an der Mittelmeerküste …System von Gewaltherrschaft mit Vollzug von Todesurteilen, Hände abhacken, Enthaupten – all das „humanistische“ Zeugs eben – WAS Mensch sich so alles wünschen kann …???
    Jane, Jane , Jane???

  5. Für alle Juden und Israel Freunde
     
    „Blind Terror Victim: I Am an IDF Soldier Like Everyone Else…please share this …amazing story“

    „Oren Almog says he serves in the IDF “like everyone else.” There are a few differences: Terror cost him his eyesight – and five relatives.“

    „A suicide bombing attack at Haifa’s Maxim restaurant in 2003 killed 16 people in addition to Oren’s father, brother and other family members. He went blind while being treated for his wounds.“

    „He obviously is exempt from the draft but insisted on enlisting in the armed forced and being like most other Israelis – and now he is a soldier n the IDF. He is a volunteer soldier in an intelligence unit, the name of which cannot be disclosed.“

    „Last week pledged his loyalty to the IDF while walking up to the ceremonial stage unassisted by either a walking cane or a seeing-eye dog. The audience applauded – and cried.“

    “As someone who was hit pretty hard by terrorism I am proud to serve an organization that aims to protect the security of Israel, to prevent terrorism, and to protect its residents,” he said later.“

    “I want my father and grandfather to be proud of me,” he said. “I was raised by them to serve; if I had not enlisted I would feel a very big missed opportunity. I am proud that I’ve decided to undertake this trying task, and contribute back to the state.”Mehr anzeigen
    Jews News is the Jewish Home for the Jewish People on the internet…our goal is to get this page up to 100,000 people, so please help us our and share our links on your wall!!! Toda Raba…Eliyokim Cohen!!!

    Von: Jews News

  6. 65 Prozent der Deutschen haben in einer Umfrage angegeben, sie hielten Israel für die größte Gefahr für den Weltfrieden.
     
    Die Sache ist – Israel betreibt eine völkerrechtswidrige Politik seit mehr als 40 Jahren und unterdrückt seit Jahrzehnten Millionen von Muslimen. Das ist eine Situation, die zwangsläufig auf Konfrontation hinausläuft.
    Die Muslime hatten sich dem Völkerrecht gebeugt, obwohl ihnen das auch von außen aufoktruiert wurde und obwohl dies den Verlust eines Großteils der ursprünlichen Heimat der Palästinenser bedeutet. Die Israelis hingegen haben ihr Land und brechen das Völkerrecht seit Jahrzehnten um noch mehr zu bekommen.
    Das ist keine üble Nachrede, sondern schlichtweg das, was jeder auf einer Landkarte nachvollziehen kann.
     
    Gleichzeitig sitzt es auf hunderten von Atomsprengköpfen.
    Diese Politik führt zwangsläufig in die Isolation, hinsichtlich der unmittelbaren, regionalen Umgebung sowieso, aber letztendlich auch gegenüber den westlichen Partnern – ein Rückzug, wie von der gesamten Weltgemeinschaft gefordert, auch von den besten VErbündeten und die Gründung eines palästinensischen Staates hätten die Sache beruhigt und einer anderen Entwicklung Raum gegeben – so wie das allerdings läuft, weiß man nicht worauf sonst, als auf eine Konfrontation dies hinaus laufen soll. 
     
    Die Israelis sind vollkommen unnachgiebig – so schließt man eines garantiert aus – Frieden und das geht schon viel zu lange so.
    Alles in Allem ist die Einschätzung, dass dies in der Tat ein reichlich bedrohliches Szenario ist, nicht herbei phantasiert.

    • „Gleichzeitig sitzt es auf hunderten von Atomsprengköpfen.“ Wäre bestimmt ziemlich ungemütlich, aber korrekt wäre: „wird vermutet, dass es … „. Es gibt keine Bestätigung dafür. Manche glauben aber, es seien um die 20, andere gehen von 80 bis 200 aus, und vor Jahren erzählte ein Iraker in einer öffentlichen Versammlung, es seien zehntausende, woraufhin er beleidigt war, als zwar sonst alles dazu schwieg, aber ich ihm übers Maul fuhr und nach Beweisen fragte, die er nicht hatte, wieso auch. 
      .
      Atombomben müssen getestet werden, heutzutage unterirdisch. Es ist nicht bekannt, dass Israel das je machte: fällt ja der Seismik auf auf dem ganzen Erdball. Außerdem braucht man bestimmte sehr große tragfähige ballistische Raketen – die Israel nicht zu besitzen scheint, sonst hätte es dem Irak, als er seine auf Israel sandte, bestimmt mindestens eine zurückgeschickt. Wo auch sollte es sie verstecken, ohne dass das bei einem so kleinen Land auffiele, nicht größer als Sizilien. Israel könnte die potentielle Bombe also nicht verschicken, wenigstens nicht das Kaliber, das man zu der Zeit baute und das für Jagdjets zu groß ist. um beispielsweise bis Iran gebracht zu werden, ebenso wie sie nicht in die Torpedorohre der von Deutschland gelieferten U-Boote passen, egal was da so gemunkelt wird. Mao sagte: „Die amerikanische Atombombe ist ein Papertiger!“. Genauso dürfte es sich mit der israelischen verhalten. Aber solange niemand nix Genaues weiß und die lieben Nachbarn sich tüchtig vor dem israelischen Papiertiger fürchten, ists eine prima Lebensversicherung für Israel, und es wird sich hüten, zu sagen: wir haben solches Teufelszeug garnicht.

    • Baruch Zion
      31. Januar 2012 – ז׳ בשבט תשע״ב at 17:09 · Reply
      @Jane
      kriegen Sie es nicht in Ihren Schädel rein keiner will Ihren Lügen Mist hier Lesen.
      _________________________________________________________________

      BZ, das ist Ihr total egal, da Sie sich auf einem Kreuzzug befindet; jedenfalls glaubt
      Jane dies. Sie allein mit der Wahrheit gegenüber einer unverbesserlichen zionistischen
      Welt.   Egal worüber ein Threat geht, siehe „Ein fünftel der Deutschen ist Antisemitisch“
      am Ende wird ist immer eine Suada gegen Israel. 
      Und als besonders mutig ist dies für Sie im hagalil; nur … auch hier werden die Juden
      eine Minderheit sein, siehe als abschreckendes Beispiel das alte JF. (da kann auch Yael
      etwas dazu sagen). Wobbei ich mich frage, warum ein mali aus dem Forum espediert
      wurde und Jane nicht. Klar bei mali gabe es Denunzianten. Mali war taff+++

            

  7. Jane, Sie brauchen Hilfe. In vielerlei Form. Die Anführungszeichen in meinem posting kennzeichnen, wie im Deutschen üblich, ein Zitat (in diesem Falle von berlino). Allerdings, wer mein posting ohne Janes Obsession liest, wird feststellen, dass ich seine Aussage beispielhaft herangezogen habe. Da mir Urheberschaft in diesem Zusammenhang nicht zentral erschien, habe ich auf die Angabe des Posters verzichtet. 

    „genau wie Ronit, die angebliche Zitate fingiert“

    Jane, vielleicht lernen Sie ja irgendwann, dass sich nicht alles um Sie dreht, die Welt am allerwenigsten. Professionelle Hilfe, das haben Ihnen hier schon einige außer mir nahegelegt, hilft bei Obsessionen.

  8. Ich denke das man für Deutschland von einer weit höheren Zahl latenter Antisemiten ausgehen muss. 65 Prozent der Deutschen haben in einer Umfrage angegeben, sie hielten Israel für die größte Gefahr für den Weltfrieden. (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,272436,00.html)
    Nun wäre diese Einschätzung für sich genommen kein Zeichen für Antisemitismus, wenn sie nicht jeglicher Grundlage entbehren würde. Ich jedenfalls kann keine andere Erklärung dafür finden, als ein Ressentiment gegen den jüdischen Staat, da die Realität keine Anhaltspunkte für diese Einschätzung bietet. Es bleibt also nur Antisemitismus als erklärung übrig.

  9. Ach ja – und dann fehlt als Krönung dieses ganzen Aberwitzes noch die Aussage – wer sagt denn, dass man Israel nicht kritisieren darf – aber vielleicht lassen sind wir jetzt schon so weit, dass man das lieber gar nicht mehr thematisiert – schließlich befinden wir uns ja mittlerweile tatsächlich im ideologischen Rundumschlag gegen jegliche Kritik an der israelischen Besatzungspolitik.
     
    Und Riciano – Palästinenser die in den besetzten Gebieten leben, werden auch ganz einfach erschossen, ohne akute Notwehrsituation, ohne Folgen und wenn Palästinenser aus den besetzten Gebieten vor Gericht gestellt werden, dann lassen die Militärgerichte alle möglichen Kriterien missen, die nach internationalen Standards einen fairen Prozess ermöglichen – zudem gibt es in Israel Militärgefängnisse, die nicht mal das Rote Kreuz besuchen darf.
     
    Und wie Sie die Palsätinenser oder wie sich die Palsätinenser nennen, ist im Prinzip völlig egal – das sind einfach die Menschen die da beheimatet sind – auch wenn Sie diesen Hinweis alleine wahrscheinlich schon als Kampfansage auffassen.

  10. BZ
    Ein Typisches Nazi Argument der Jude ist sowieso nicht Loyal
    Ich habe dieses Argument und den Gebrauch desselben thematisiert – ich selbst bediene mich dieses Arguments nicht und es mir sowieso völlig egal, das habe ich auch recht deutlich gemacht – wenn Sie Dinge aus dem Zusammenhang reißen – haben Sie natürlich die Freiheit zu schreiben, was Sie wollen genau wie Ronit, die angebliche Zitate fingiert.
    Was hat es eigentlich mit ihrem Standpunkt auf sich, dass Sie es immer wieder nötig haben zu solchen Mitteln zu greifen? Und um’s noch mal klarzustellen ich spreche SIE an und nicht etwa ‚die Juden‘, also bitte – nicht verwechseln.

  11. Offensichtlich ist es nicht möglich, Antisemitismus in Deutschland zu erwähnen, ohne dass unsägliche Diskussionen über Israels Politik als Rechtfertigung vom Zaun gebrochen werden (also sind eben doch Jüdinnen und Juden selbst Schuld oder was soll mir diese Logik sagen? Nun ja…).
    Diese Aussage macht eben nur dann Sinn, wenn man Kritik an Israel mit Antisemitismus gleichsetzt, ansonsten ist sie sinnlos.
     
    Genau das tut diese Studie ziemlich pauschal und zwar ausgiebiger als sie sich dem AntiSemitismus der RechtsExtremisten widmet, obwohl der nachgewiesenermaßen tatsächlich gefährlichund ressentimentgeladen ist, obwohl die Studie selbst darauf hinweist, dass von der israel-kritischen linken Seite weder irgend welche Übergriffe auf Juden statt finden, noch dass sie sich anti-semitischer Klischees bedient und darüberhinaus selbst einräumt, dass die Grenze zwischen legitimer Kritik und ressentimentgeladenem Antisemitismus schwer zu ziehen ist.
     
    Daher ist es natürlich vollkommen naheliegend, dass man Israelkritik im Zusammenhang mit der Studie thematisiert – sie tut es ja selbst.

     
    Das kann nur dann ein Aufreger für Leute sein, wenn sie diese Meinung teilen – und keinen Widerspruch ertragen; natürlich gibt es genauso Juden, die wie Jesse Lieberman oder ich denken und die wissen das eine vom anderen ganz gut zu unterscheiden. Die Israelis, die sich in den besetzten Gebieten in Friedensmission befinden, haben da ja auch nichts zu befürchten. Unjüngst wurde ein Ausflug der Organisation Breaking-the-Silence, welche israelische Schüler in den besetzten Gebieten mit der Besatzung konfrontiert von der Polizei abgesagt, weil man sie nicht vor den Siedlern schützen könne.
     
    Ronit wollen Sie etwa mittels Gänsefußchen insuieren, ich hätte folgenden Satz gesagt?


    “Aber heute kann es dennoch keinen deutschen Antisemitismus geben, einfach mangels Juden, auch ist gibt es nicht das sterotype Bild von “JUden”.Richtige Judenfeindlichkeit habe ich noch nie kennengelernt. Also gibt es das kaum.”
     
    Sollte es so sein, dann weise ich hier darauf hin, dass das nicht von mir stammt. DieGänsefüßchen sind also irreführend. Aber vielleicht zitieren Sie ja jemanden anderen.
    Ich habe jedenfalls weder gesagt, dass es keine Judenfeindlichkeit gäbe, noch dass es hier keine Juden gäbe, was im übrigen nicht stimmt und auch nicht, dass es keine STereotypen über Juden gibt, natürlich gibt es die.

     
    Ich habe nur in einem anderen Thread gesagt, dass mir im Leben noch niemals jemand einen so widerlichen judenfeindlichen Witz erzählt hat, wie Ramona Ambs ‚Pizza-Witz‘ und ich habe auch kosntatiert, dass ich anscheinend eine Ausnahme bin (was keine wirklich empirische Aussage ist, weder von mir noch von Ramona Ambs oder den anderen Bloggern).


    Und weiterhin, was der gröte Aufreger zu sein scheint, dass das Problem Antisemitismus heute in Deutschland kein großes ist und dass Juden hier gut leben könne – was nicht heißt, dass sie das nicht erleben würden – aber ich gehe davon aus, dass Farbige und Muslime mit wesentlich mehr Ressentiments zu kämpfen haben. Mir fallen jedenfalls die Aussagen mehrere heute Prominenter Juden ein, die hier groß wurden und in Deutschland zur Schule gingen und tatsächlich, lt. eigener Aussage, nie – ja tatäschlich persönlich – nie irgend welche judenfeindlichen Erlebnisse hatten, in zig Jahren – umgeben von Horden von Deutschen – da fragt man sich schon wie das sein kann – anscheinend leben sie auf einem andernen Planeten – genau wie ich.

    • Jane, bitte entschuldige, aber mir geht es immer gegen den Strich, wenn hier im Ländle nichtjüdisch = nicht zur jüdischen Gemeinschaft sich zuordnend/gehörend und deutsch, was lediglich eine Nationalität bezeichnet,  gleichgesetzt ist. Du schreibst nämlich oben in einem ansonsten nachdenkenswerten Text:
      .
      „… Juden … , die hier groß wurden … …  umgeben von Horden von Deutschen … „,
      .
      während du natürlich meinst „von Nichtjuden“ (deutsch oder whatever). Du bist hier leider eigenartigerweise längst nicht allein damit, aber es irritiert immer sehr, solch unsinnige Ausgrenzung a la Nürnberg zu lesen, und gerade du, der analytisches Denken zuzutrauen ist (so frau das nutzen will :-), willst diesem Anspruch doch wohl gerecht werden. Alles Bingo?
      .
      Ps.: im Übrigen würde ich an Deiner Stelle hier konsequent all denen, die meinen, statt Argumenten lieber in den Mistkübel greifen zu müssen, nicht versuchen, irgendwie zu antworten. Käme dieser Website zu Gute, wenn es hier nicht zuginge wie bei den Kesselflickern (was eigentlich ein antiziganistische Redensart ist, weil früher „Zigeuner“ gefragte Kesselflicker waren und geradezu ein Monopol darauf hatten: Sprache ist ne empfindliche Sache, ist ja klar, deshalb nahm ich das als illustrierendes Beispiel). Lass die Anwürfe doch ins Leere laufen.

  12. “dort tun alle so, also ob sie sähen, was nicht da ist – hier müssen alle so tun, als ob sie nichts sehen, als ob sie keine Missachtung des Völkerrechts und fortwährende, systematische Missachtung der Menschenrechter sähen, also so, als ob da nichts wäre, so als ob die Palästinenser die Israelis vertrieben und nicht umgekehrt.“
     
     
    In Israel lebende Araber (Palästinenser sind ja nun als Kampfbegriff erfunden worden!), die Terror und Krieg gegen den legitim existierenden Staat Israel und deren Bürger planen, fördern und leider auch immer wieder durchführen, werden nicht vertrieben – im Gegenteil – sie kommen ganz legal demokratisch und rechtsstaatlich verurteilt an SICHERSTE Orte im Lande Israel in Haft, ganz genauso wie kriminell mordende Extremnationalistische, kriminell mordende, die Verfassung nicht anerkennende, demokratiefeindliche Täter mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik! Und das ist auch RICHTIG so.
     
    Geschichtsunterricht für Jane …die wiederholendste Wiederholung der Wiederholung:

    Als Folge des Ersten Weltkrieges
    „Der Völkerbund übertrug Großbritannien am 24. Juli 1922 das Völkerbundsmandat für Palästina, das bis 1918 zum Osmanischen Reich gehört hatte. Seine Präambel enthielt die Balfour-Deklaration. Indem der Völkerbund diese ratifizierte, gab er ihr völkerrechtliche VERBINDLICHKEIT.
    Dieses Recht wurde am 2. November 1917 in der Balfour-Deklaration anerkannt und auch durch das Völkerbundmandats bestätigt, das der historischen Verbindung des jüdischen Volkes mit dem Lande Israel und seinem Anspruch auf die Wiedererrichtung seiner nationalen Heimstätte internationale Geltung verschaffte.
    “1920 wurde Großbritannien durch die Konferenz von San Remo ein Palästina-Mandat zuerkannt,
    das auch das
    Transjordanien genannte Gebiet östlich des Jordan mit einschloss.
    Das Mandat diente dazu, auf seinem Territorium das Projekt einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk gemäß der Balfour-Deklaration umzusetzen. Im Juni 1922, noch vor Inkrafttreten des Mandats, TEILTE Winston Churchilldas Mandatsgebiet in Palästina westlich des Jordan, wo die jüdische Heimstätte errichtet werden sollte, und Transjordanien östlich des Jordan, auf dessen Gebiet ein autonomes arabisches Emirat eingerichtet wurde.“

    und so weiter und so fort …und es wird IMMER eine DIE historische TATSACHE bleiben, ganz egal, wieviele ABERTAUSENDE Jane’s versuchen, Israel dafür zu kritisieren, zu defamieren: Emotionale Beschwerden in Sachen Grenzziehungen nach den Weltkriegen des 20.Jahrhundert – komplett auch heutige in EUROPA – bitte an die UN REKLAMIEREN – Nazi’s  würde es sicher freuen!!!

  13. @Jane

    Was wurde ‘uns Deutschen’ in der letzten Studie offeriert – aha – nimmt jemand an, dass manchem Jude eventuell Israel wichtiger ist als Deutschland, dann ist das ein Indiz für zumindest latenten Antisemitismus.“
     
    Jetzt sind sie auf einmal wieder eine deutsche und schreiben in der wir Form ?

    Ihnen scheint die Studie nichts zu vermitteln ausser das Sie ihren Judenhass noch mehr ausbreiten in Form von Deffamierung der Juden die in deutschland leben.

    Ein Typisches Nazi Argument der Jude ist sowieso nicht Loyal

    Die meisten deutschen die ich kenne würden Sie Jane Verachten und Ihnen sagen sie sollen sich zum Teufel scheren.

    Sie haben hier nichts mehr verloren Jane gehen Sie keiner will ihren Heuchlerischen Lügen Mist mehr Lesen.

    Wenn Sie ein Problem mit Israel haben dann gehen Sie zur Israelischen Botschaft oder fahren nach Jerushalayim zur Knesset.

    Aber tuen Sie uns allen ein Gefallen und Verpiessen sich endlich von hier.

  14.  
    Jim hat Recht
     
    Na selbstverständlich und wie immer! /^o^\
     
    PS: Und wieder scheint es dieser verlogenen Kreatur (Entschuldigt bitte diese Niveaulosigkeit,  Hilflosigkeit macht nun mal aggressiv) zu gelingen, ein vorgegebenes Thema aus offensichtlich selbstsüchtigem  Grunde – die Verharmlosung von Judenhass – hin zu ihrer widerlichen Obsession, dem militanten Antizionismus zu verdrehen.
     

  15. Offensichtlich ist es nicht möglich, Antisemitismus in Deutschland zu erwähnen, ohne dass unsägliche Diskussionen über Israels Politik als Rechtfertigung vom Zaun gebrochen werden (also sind eben doch Jüdinnen und Juden selbst Schuld oder was soll mir diese Logik sagen? Nun ja…). Wie jim schon geschrieben hat: ein Paradebeispiel.

    Was Latenz angeht, so stimme ich Yael voll und ganz zu: latenter Antisemitismus bereitet den Boden und die Grundlage für jedwede nicht mehr latente Äußerung von antisemitischem Hass und ist deshalb niemals zu verharmlosen.
    Welche Gefahr darin liegt, Latenz zu verharmlosen, zeigt sich z.B. in Argumenten wie:

    „Aber heute kann es dennoch keinen deutschen Antisemitismus geben, einfach mangels Juden, auch ist gibt es nicht das sterotype Bild von “JUden”.Richtige Judenfeindlichkeit habe ich noch nie kennengelernt. Also gibt es das kaum.“

    Dass sich an der Wirkmächtigkeit von Antisemitismus nichts geändert hat, dazu gibt es nun wirklich massenhaft wissenschaftliche Untersuchungen. Argumentationen wie „Ich sehe es nicht, also gibt es das nicht“ sind bestenfalls hoffnungslos naiv.

    Ganz nebenbei die Jahrhunderte währende Vertreibung von Jüdinnen und Juden aus England hat nichts an der Präsenz antisemitischer Stereotype verändert. Antisemitismus braucht keine konkrete Bekanntschaft, er ist Ressentiment mit welterklärendem Anspruch.

  16. Muss mich korrigieren:


    Wissen Sie, wenn Sie irgend jemand bevormundet und vorschreit was Sie zu denken haben, dann doch gewiss der israelische Staat und die rechtslastigen Adepten der Besatzung – Sie müssen sie gut finden – sonst sind sie anti-jüdisch, ob nun Jude oder Nicht-Jude und werden in einen Topf geworfen mit finstersten Massenmördern, entweder oder – angeblich gäbe es nichts anderes, als ein anderes Volk zu vertreiben und zu enteignen oder ein Nazi zu sein – sozusagen die Wahl zwischen Pest und Cholera – alles andere wird aus dem Denken wird weg retuschiert.

     
    Dieser Diskurs hat schon lange den Boden der Realität verlassen und befindet sich eher in einem Stadium, welches man mit dem Märchen von des Kaisers neuen Kleidern vergleichen könnte – nur umgekehrt – dort tun alle so, also ob sie sähen, was nicht da ist – hier müssen alle so tun, als ob sie nichts sehen, als ob sie keine Missachtung des Völkerrechts und fortwährende, systematische Missachtung der Menschenrechter sähen, also so, als ob da nichts wäre, so als ob die Palästinenser die Israelis vertrieben und nicht umgekehrt.

  17. Waren Sie es nicht Jim – der noch vor Jahren sagte, sicher müssen die Siedlungen bei einem Übereinkommen wieder abgebaut werden?
    Ich meine mich daran zu erinnern.
    Und heute – Einsicht wurde weggebaut – also bitte die Löschtaste drücken, aber bitte nicht darauf hinweisen – das ist ‚Antisemitismus‘!!!
     
    Was wurde ‚uns Deutschen‘ in der letzten Studie offeriert – aha – nimmt jemand an, dass manchem Jude eventuell Israel wichtiger ist als Deutschland, dann ist das ein Indiz für zumindest latenten Antisemitismus.
     


    The Right’s handbook on American-Jewish loyalty

     
    Jerusalem Post’s deputy editor wants Jews to put Israel before the interests of their own country, while Daily Beast’s Eli Lake demands that Israelis stay out of the debate on Israel
     
     
    There is a heated debate going on in the US regarding the application of the term “Israeli Firster,” meaning a person who puts Israel’s interest before those of his own country. Some people argue that the term itself is anti-semitic; the Israeli right, on the other hand, explicitly expects Jews to be loyal to Israel first and foremost, even if it means confronting their own society.
     
    Caroline B. Glick, the Jerusalem Post’s deputy editor, has published what could only be described as a handbook for dual loyalty
     
    http://972mag.com/the-rightwings-handbook-for-american-jewish-loyalty/34126/


    We must hope that world Jewry will recognize today that the fate of the Jewish people in Israel and throughout the world is indivisible and rally to Israel’s side whatever the social cost of doing so.
    It is worth reading the entire text; Glick’s basic argument is that any criticism of Zionism or of Israel is anti-Semitism and that the only legitimate political stance of Jews is unquestioning support of Israeli policies and actions, regardless of the nature of these actions, and no matter what the circumstances are.….
    http://www.kibush.co.il/show_file.asp?num=50931
    Dazu schreibt Moarav Zeinszein in Haaretz:
    The downside of unbridled support for Israel
    ‚Israel-firsters‘ are not those who put Israel first, but rather those who put an Israeli right-wing agenda first, even at the expense of American interests.
     
    Auch in den USA läuft die Debatte über Anti-Semitismus und Israelkritik auf Touren, daneben auch die Debatte unter Juden, ob sie zu Israel loyal sein müssen.


    Kirchick’s charge of anti-Semitism is baseless and unconvincing. Just because white supremacists used a term doesn’t mean everyone who employs it is an anti-Semite. He also fails to mention that many of those employing the term „Israel-firster“ are deeply concerned about Israel’s future and about regional stability, and are no different from members of the Israeli peace camp – not to mention that some of them are Jewish themselves.
     
    His argument also blatantly ignores the highly divisive role Israel plays in U.S. politics. American Jewish organizations are constantly battling over the definition of „pro-Israel,“ a term monopolized by powerful groups like AIPAC to mean „Israel right or wrong.“
    „Israel-firster“ is admittedly a deliberately crude response, but use of the term should be understood within the context of decades of American Jewish right-wing rhetoric that has largely silenced dissent on Israeli policies by discrediting those who dare to criticize Israel. Calling rightists „Israel firsters“ is not nearly as belligerent and certainly not as preposterous as labeling J Street „anti-Israel“ and Thomas L. Friedman an anti-Semite…

     
    http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/the-downside-of-unbridled-support-for-israel-1.409414

     
     
    Wissen Sie, wenn Sie irgend jemand bevormundet und vorschreit was Sie zu denken haben, dann doch gewiss der israelische Staat und die rechtslastigen Adepten der Besatzung – Sie müssen sie gut finden oder sind ‚Anti-Semit‘.
     
    Darüberhinaus müssen Sie es ertragen, dass andere Leute davon abweichende Meinungen haben, ja sogar Juden selbst.
     
    Weiterhin muss ich zu dem Thema ‚Israel-Firsters‘ sagen, dass es mir persönlich egal ist, an welchem Land wessen Herz hängt und ich betrachte das als eine Privatangelegenheit; ich selber hänge nur mäßig an Deutschland; nationalistischer Pathos ist mir jedenfalls fremd.
     
    Wenn man jedoch konstatiert, dass viele Juden in besonderer Weise an Israel hängen, womöglich mehr als dem Land, welches ihr Heimatland ist, dann ist das eine nicht unobjektive Feststellung, auch wenn dazu keine empirische Zahlen vorliegen (ich gehe davon aus, dass es genauso solche gibt, für die Israel nicht besonders wichtig ist, vor allem säkulare Juden).
     
    Äußert man dies, was augenscheinlich recht offensichtlich ist, sollte man es sich lieber noch mal überlegen, auch wenn’s für viele Juden nun einmal tatsächlich zutrifft – Sie dürfen nicht sagen was ist – Sie könnten sich sonst als statistische vemreintlich anti-semitische Einheit unter den 20% angeblicher Antisemiten in Deutschland wieder finden auch dann, wenn Sie’s wirklich nicht böse gemeint haben (bzw. Ihnen das gar nichts ausmacht)
     
    Dieser Diskurs ist voll von Absurditäten, die man am besten umschifft, indem die Augen schließt und sich eine Welt voller Klischees zusammen kleistert, dann stimmt wieder alles – man garniere das mit ein paar küchen-psychologischen Thesen, die zwar durch ihre eigene Logik bestechen, darüberhinaus aber frei von irgend welchen empirischen Belegen sind (Entlastungstheorie) – und schon ist die Welt wieder in Ordnung.

  18. @Jane
    „was im Übrigen auch mit dem modernen Völkerrecht ganz klar nicht vereinbar ist – Landnahme als Kriegsbeute und“

    Schreiben Sie bitte zukünftig, dass DIES IHR ganz subjektiv empfundenes Recht ist!!! …die ewig Gestrigen …Nationalisten …

  19. @Jane

    „Und BZ – eben diese israelische Agenda der kompromisslosen und mörderischen Dominanz gegen die arabische Umwelt dürfte über kurz oder lang tatsächlich zu einer ernsthaften existentiellen  Gefährdung des israelischen Staats werden

    Spricht man so bei den deutschen Linken Antisemiten ?

    und sie ist bereits eine existentielle Gefährdung für die Palästinenser und für die Nachbarn,“

    Na was haben wir denn hier wieder für eine typisch Arabische Rethorik
    Hätte Nasrallah oder Hamas nicht besser sagen können.

     auch nicht durch die wohlwollende und unterstützende vieler befreundeter Staaten, die sich mehr und mehr, nach und nach abwenden

    Sag sie mal nehem sie die Realität ausserhalb der Arabischen oder Linken Antisemitischen Propaganda überhaupt noch wahr?

    Sie klingen und schreiben wie ein Aufgezogene Puppe immer die gleichen Lügen und Deffamierungen.

    Und völlig Erfolglos hier auf Hagalil denn alle wissen das Lügen und die mehr Zahl der deutschen weiss schon das die Araber die Bösen sind.

    Jim hat Recht ich kann mich nur anschliessen Sie nerven mit ihrer Pro Arabischen Antijüdischen Hetze.

    Keiner will Ihre Antijüdischen Schmierereien Lesen sondern neue Information aus Israel und vom Judentum. 

    Wen wollen Sie mit ihren Lügen eigentlich Beeindrucken hier auf Hagalil schon lange niemanden mehr.

  20. Nein, pmn, da bin ich anderer Meinung. Bei offenen Antisemiten weiß man woran man ist, bei latenten Antisemiten hingegen nicht. Natürlich kann jeder diesen Judenhass eher überwinden als einfleischte Judenhasser. Jedoch sind dann oft genau die Leute, die mitlaufen und jubeln, wenn gegen Juden gehetzt wird. Ich denke, Sie unterschätzen diese Leute zu sehr.

    • @ Yael: Umgangssprachlich bedeutet latent im Kontext letztlich „drohend“. Meint drohende Gefahr. Ein ungesicherter Bahnübergang ist latent tödlich. Latenter Antisemitismus bedeutet übertragen das Gleiche.
      .
      Latent als lateinisches Lehnwort kann mit „verborgen“ übersetzt werden. Antisemitismus ist anders als vor 1945 gesellschaftlich geächtet. Verborgen existiert er aber durchaus weiter: „Man darf ja heutzutage nicht mehr alles sagen!“. Studien wie die vorliegende haben es sich zur Aufgabe gemacht, dieses (latente) Potential zu erforschen und zu benennen.
      .
      Mit Jane, die meint, die Studie habe den latenten 🙂 Zweck, die „Pro Israel“ Fraktion zu stärken, wobei sie „Pro Israel“ unverständlicherweise verengt auf BejaherInnen eines imperialistischen Israel, kann mensch bei allem guten Willen hierbei nun wirklich nicht übereinstimmen. In der Studie wird deren Auftrag klar umrissen:
      .
      „Auftrag
      .
      Auf Antrag der Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie des gesonderten identischen Antrags der Fraktion „Die Linke“ fasste der Deutsche Bundestag am 4. November 2008 den Beschluss, „Den Kampf gegen Antisemitismus zu verstärken und jüdisches Leben in Deutschland weiter zu fördern“. Der Deutsche Bundestag forderte die Bundesregierung auf, ein Expertengremium aus Wissenschaftlern und Praktikern einzusetzen, das in regelmäßigen Abständen einen Bericht zum Antisemitismus in Deutschland erstellt und dabei Empfehlungen ausspricht, wie Programme zur Bekämpfung von Antisemitismus entworfen und weiterentwickelt werden können.“



  21. Israel ist ein kleines Land und seine Politik wird auch noch subventioniert – es wäre in meinen augen ein Anfang zum Beispiel erst mal damit aufzuhören – das wäre schon ein Anfang.
     
    Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt – Sie, Jane, sind das Paradebeispiel!
     
     

  22.  
    Ja es gibt Antismitismus, es gibt auch Resentiments gegen Linke, gegen Rechte, gegen Türken, gegen Hundehalter, gegen Schwarze, gegen Schwule, gegen Deutsche, gegen Raucher, gegen Junge, gegen Alte und was auch immer.
     
    Sagen Sie mal, wollen Sie nicht endlich Ihr unendlich blödes Maul halten???
     
     

  23. BZ – Süd-Afria wurde seinerzeit wegen seiner Apartheidspolitik sanktioniert – mit Erfolg.
     
    Die Apartheid ist vorbei und Süd-Afrika ist heute ein beleibtes, respektiertes Land – so kann es eben auch gehen.
     
    Andere Länder an denen man sich durchaus stößt RusslandU/Tschetschenien und China/Tibet – werden weiß Gott kritisert – sie sind aber sehr mächtig – das ist der Unterschied.
     
    Israel ist ein kleines Land und seine Politik wird auch noch subventioniert – es wäre in meinen augen ein Anfang zum Beispiel erst mal damit aufzuhören – das wäre schon ein Anfang.

  24. Sehr schön, aber das mit den Problemen … das sollten Sie und überlassen. 
     
    Mit dieser Haltung müssten Sie es dann aber auch für sich behalten und nicht Politik damit machen.
     
    Tut mir leid – aber wir müssen uns ja damit auseinandersetzen, wir werden schließlich dauernd damit konfrontiert und da ist es schon legitim zu vergleichen, abgesehen davon, dass auch andere Menschen mitunter gravierend unter Rassismus und Ressentiments leiden. In den USA sind Juden die erfolgreichste ethnische Gruppe überhaupt und trotzdem liegt die ADL ständig auf der Lauer um dem Rest der Welt unter die Nase zu reiben, wie sehr sie doch diskriminiert werden und auch hier werden Juden überhaupt nicht diskriminiert. Wir haben prominente jüdische Politiker, Medienleute, Filmstars was auch immer und gibt es irgend jemand der ernsthaft irgend etwas dagegen hätte??
     
    Ja es gibt Antismitismus, es gibt auch Resentiments gegen Linke, gegen Rechte, gegen Türken, gegen Hundehalter, gegen Schwarze, gegen Schwule, gegen Deutsche, gegen Raucher, gegen Junge, gegen Alte und was auch immer.
    Tatsache ist – Antisemitismus ist in Deutschland kein gesellschaftlich akzeptierter Habitus und es gibt zahlreiche Gesetze, die vermutlich mit größerer Strenge als gegen Rassismus gegen irgend eine andere Ethnie, im Fall eines Falles auch Anwendung finden und dies ist auch allgemein gesellschaftlicher Konsens und das steht in keiner Weise in Frage.
    Die ‚Grüne Gefahr‘ z.Bsp. die BZ konstatiert, wie ich schon sagte, Daniel Cohn-Bendit, grünes Urgestein und selber Jude kritisiert Israel genauso – Sie erklären einfach alles und jeden für einen Anti-Semiten, der ihnen vor Augen hält, dass Sie sich für eine unmenschliche Politik stark machen. Niemand lässt sich das gerne sagen und jedem dem so geschieht, fährt gerne schweres Geschütz auf, das ist überall so, dazu braucht man wirlich nicht jüdisch sein, aber in diesem Fall bietet es sich eben an alles darauf zu reduzieren, dass man ja ‚in Wirklichkeit‘ nur was gegen Juden habe – das Totschlagargument par Excellence. Es könnte einem egal sein, wenn es nicht so gravierende Folgen hätte. (für die Palästinenser)
     
    Und BZ – eben diese israelische Agenda der kompromisslosen und mörderischen Dominanz gegen die arabische Umwelt dürfte über kurz oder lang tatsächlich zu einer ernsthaften existentiellen  Gefährdung des israelischen Staats werden und sie ist bereits eine existentielle Gefährdung für die Palästinenser und für die Nachbarn, ganz anders als ein partnerschaftlicher Umgang, das letzte was Israel will – aber offensichtlich ist es ja durch nichts aufzuhalten – auch nicht durch die wohlwollende und unterstützende vieler befreundeter Staaten, die sich mehr und mehr, nach und nach abwenden. Und sollte es dann irgendwann tatsächlich zu einer allemal tragischen großen Konfrontation kommen, dann fühlen Sie sich auch noch bestätigt.
     
    Von mir aus könnten Sie gerne in diesem Teufelskreis zirkulieren, wenn das nun einmal Ihre Wahl ist – aber es werden nun einmal auch andere davon massiv tangiert und Sie leben eben nicht auf einer Insel.
     
    Ob Jesse Lieberman ein Teenager ist, entwertet nichts von dem was er schreibt, er ist alt genug sich seine eigene Meinung zu bilden und junge Menschen sind oft noch offener für die Wirklichkeit im Gegensatz zu alten Knackern, die es sich sattsam in einem Haufen aus Klischees und Lügen bequem gemacht haben. Das ist ein mutiger, sensibler junger Mann und er hat meine ganze Achtung und tiefe Sympathie – er wird es nicht leicht haben, das ist wahrscheinlich. Aber er gehört zu den Leuten die einen echten Unterschied machen und den brauchen wir.
     
    Übrigens sind die meisten der ‚Experten‘ der Studie Parteigänger der Pro-Israel-Lobby und der Auftrag den Bericht zu erstellen entstand auf Druck derselben, Honestly-Concerned, Antideutscher, christlicher Fundamentalisten und anderen Pro-Israel-Parteigängern.
     
    Ich muss dazu sagen dass der Begriff ‚Pro-Israel‘ eigentlich irreführend ist; eigentlich müsste er heißen ‚Pro-Eretz-Israel‘ (also größeres Israel) oder Pro-Besatzung oder Pro-Siedler-Lobby, denn wenn man diese Agenda kritisiert, dann ist man  ja nicht gegen Israel, sondern gegen die Besatzung, ein weiteres rethorisch irreführendes Element, dass eigentlich der Begriffsklärung bedarf, aber wohlweißlich haben die Partei-Gänger der Pro-Besatzungs-Lobby kein Interesse an einer genauen Begriffsklärung und manche wollen sich das dann vielleicht auch selbst nicht so gerne vor Augen halten.
     
    Dass der Bericht vor allem Kritik an Israel delegitimieren will ist offensichtlich. Übrigens werden wir doch alle Jahre wieder von solchen ‚Studien‘ überschwemmt, die sich weit weniger für echte Straftäter, als für politische Meinungsbildung hinsichtlich einer klar völkerrechtswidrigen Politik interessieren. Jedes mal sind  20 oder gar 50 Prozent angeblich Antisemiten. Also nichts neues und der Rechtsextremismus ist da der geringste Aufreger. Kein Wunder, dass sich rechts-extrem und Pro-Israel heute ganz gerne neue Synergien finden und mehr und mehr zueinanderfinden, richten sich doch beide klar gegen ein humanistisches Menschenbild und promoten agressive Kampagnen gegen Muslime.
     
    Wenn ich mal meine eigene Studie (mehr Substanz hat die Verknüpfung von Antismeitismus mit IsraelKritik jedenfalls an ‚empirischem‘ Material auch nicht zu bieten) anstelle – offensichtlich ist, dass nicht wenige Juden sich genötigt fühlen Israel immer zu verteidigen und zwar ganz egal was es macht. Es ist egal, ob es grundlos ganze Länder mit den darin lebenden Zivilisten bombadiert, sehenden Auges unbewaffnete UNO-Soldaten tötet oder sonst was für Greueltaten durchführt – sie sind vor allem  eines – ‚dafür‘ – immer und grundsätzlich.
     
    Die Standpunkte werden dann vor Jahr zu Jahr den gegenwärtigen Gegebenheiten angepasst, auch wenn sie im Widerspruch zu früheren stehen und verdeutlichen sie doch eines, dass man moralische Prinzipien in aller Konsequenz nur an andere, nciht aber an sich selbst anlegen mag.
     
    So hieß es zu Zeiten des Baus der Mauer ’natürlich soll damit nicht der Grenzverlauf vorweg genommen werden‘ heute wird es gut und gerne diskutiert, wenn nicht mehr. Wer damals Zweifel äußerte, wurde natürlich mal wieder als ‚Anti-Semit‘ diffamiert, die Zeit hat die Zweifel jedenfalls bestätigt – wen wundert’s. Ich glaube auch nicht, dass es den wütenden Pro-Israelis damals wirklich ernst damit war – jedem muss doch klar gewesen sein, dass das Gebiet innerhalb der Mauer von Israel nicht mehr hergegeben werden sollte, genauso wie jede neue Siedlung jedes neue enteignete Grundstück – aber egal – redliche Argumentation braucht kein Mensch, wir reden einfach jeden platt und schreien ich weiß nicht wie oft ‚Antisemitismus‘.
     
    Noch ein paar Jahre zurück sagten die gleichen Adepten ’natürlich müssen die Siedlungen wieder abgebaut werden, wenn es zu einer Friedenseinigung kommt‘ – jetzt wagt kein Mensch mehr daran zu denken und streicht das Wort ‚Besatzung‘ lieber nach und nach aus seinem Sprachgebrauch.
     
    So werden moralische Prinzipien eins, ums andere über den Haufen geworfen, jedenfalls dann, wenn sie Anlass zu Kritik an Israel geben könnten und die einzige Maxime ist – wir wissen nicht was Israel noch so machen wird – aber egal – wir sind dafür.

    • Ja, es gibt Antisemitismus, es gibt auch Resentiments gegen Linke, gegen Rechte, gegen Türken, gegen Hundehalter, gegen Schwarze, gegen Schwule, gegen Deutsche, gegen Raucher, gegen Junge und Alte und was auch immer…
       
      Jane, aus Ihren Worten geht doch eindeutig hervor, dass Sie selbst aus dem Holocaust nichts gelernt haben.
       
      Wie können Sie angesichts des millionenfachen Judenmords durch Deutsche, den ganz offensichtlichen und viel zu hohen deutschen Antisemitismus von heute gleichsetzen mit Abneigung gegen Raucher oder Hundehalter?
       
      Das können Sie doch nicht im Ernst so meinen!
       
      Es erscheint nötig Sie daran zu erinnern: Deutschland ist ganz und gar kein normales Land.
      Denn kein anderes Land hat eine nur ansatzweise vergleichbare Liste an Verbrechen gegenüber Juden aufzuweisen wie unseres: Tausend Jahre Ausgrenzung, Vertreibung, Raub, Vergewaltigung und Mord von Deutschen an Juden, schließlich der Holocaust, der alles bis dahin Denkbare in den Schatten stellte.
      Zudem: In keinem anderen Land wurden die Menschen sechs Jahrzehnte lang intensivst belehrt, aufgeklärt, informiert über etwas, was man eher mit Mittelalter als mit der Moderne verbinden würde, was aber dennoch vor sieben Jahrzehnten tödliche Realität war. 
       
      Ist denn davon bei Ihnen nichts hängen geblieben?
      Wie können Sie sonst immer noch relativieren?

      Wie nur derart die Realität verdrängen?

    • Jane
      31. Januar 2012 – ז׳ בשבט תשע״ב at 08:51 · Reply
      Sehr schön, aber das mit den Problemen … das sollten Sie und überlassen.

      Mit dieser Haltung müssten Sie es dann aber auch für sich behalten und nicht Politik damit machen.
      _________________________________________________________________________

      Erlauben Sie mal… wie ich die Problematik des Antisemitismuses empfinde und welcher
      Stellenwert dieses Damoklesschwert für meine Person hat; das ist Eindeutig meine Sache.

      Sie Jane sind damit nicht betroffen, Sie können deshalb darüber nicht mitreden und trotz-
      dem geben Sie hier quasi „Ratschläge“ für den Umgang mit dem Antisemitismus!
       

      Was soll das…
      Tut mir leid – aber wir müssen uns ja damit auseinandersetzen, wir werden schließlich dauernd damit konfrontiert 

      Eben das müssen wir Beide nicht, da wir auf verschiedenen Seiten stehen  und kon-
      frontiert, mit den Auswirkungen des Antisemitismuses sind Sie ebenfalls nicht.

      Bei aller Liebe zum Dialog, es ist besser mal bei einigen Dingen die KLAPPE ZU HALTEN.   
               

  25. @udosefrioth

    den Kritiker zu Kritisieren ist einfach aber wie wäre es denn wenn Du mal was eigenes schreibts mit mehr als 25 Wörter  was auch ein Sinn ergibt.

  26. Jane mit diesem Bericht sind auch Sie gemeint als Hass Macher und Unterstützerin von Antisemitischen Kräften die Israel Zerstört sehen wollen.

    11. Jahrgang Nr. 1 / 28. Januar 2011 – 23. Schwat 5771
    Die Hass-Macher
    Die Delegitimierung Israels stellt eine strategische Gefahr dar. Ihre Abwehr ist eine notwendige, aber auch komplexe Aufgabe
    „Vor einigen Wochen fand in Jerusalem eine besondere Veranstaltung statt. Die israelische Regierung hatte eine Reihe von Vertretern wichtiger jüdischer Organisationen zu einer Beratung über die Abwehr der zunehmend aggressiven Bemühungen von Israels Feinden eingeladen, den jüdischen Staat auf internationaler Bühne zu delegitimieren. Das Thema ist wichtig, wird doch kein anderer Staat der Welt wird von seinen Feinden dermaßen verleumdet wie Israel. Mit einem Geflecht von Heuchelei und Lügen versuchen die feindlichen Propagandisten, allein schon die Existenz jüdischen Staates als unrechtmäßig darzustellen. Den Hass-Machern, die sowohl in der islamischen Welt als auch im Westen zu Hause sind, steht eine Phalanx von offen oder verbrämt judenfeindlichen Helfern zur Seite. Gemeinsam versuchen sie, möglichst viele Menschen auf ihre Seite zu ziehen. Bei der Bekämpfung der Delegitimierungskampagne können und sollen die Diaspora ebenso wie Israels nichtjüdische Freunde eine wichtige Rolle spielen, doch ist das eine komplexe Herausforderung, bei der nicht nur eine Auseinandersetzung mit Hassparolen, sondern auch gute Organisation Not tut.
    Ein verbreitetes Argument der Delegitimierungskampagne besagt, dass allein schon die Idee eines jüdischen Staates illegitim sei. Schließlich habe jeder Staat für all seine Bürger da zu sein. Nicht selten wird behauptet, Juden seien kein „richtiges“ Volk mit Anspruch auf Selbstbestimmung, sondern nur eine Religionsgemeinschaft. Okzidentale Verfechter dieser These zeigen sich gern als in doppelter Hinsicht politisch korrekt. Zum einen behaupten sie, eine mit der Volksdefinition angeblich einhergehende „Aussonderung“ der Juden abzulehnen. Zum anderen glauben sie, den „imperialistischen Zionismus“ – und damit den Staat Israel – um so genussvoller in den Dreck treten zu dürfen. Ganz in diesem Sinne hat beispielsweise die bis zu ihrem antijüdischen Ausfall hochgeschätzte Washingtoner Journalistin Helen Thomas die Juden im vergangenen Jahr zum Verlassen Palästinas aufgefordert.
    Die Wirklichkeit sieht, versteht sich, anders aus. Dass das jüdische Volk in Israel entstanden ist und es in Israel seit dreieinhalbtausend Jahren eine jüdische Präsenz gibt, ist belegt. Auch jüdische Staatlichkeit im Land der Bibel ist nicht gerade neu. Das jüdische Recht auf eine Heimat in Israel wurde im 20. Jahrhundert völkerrechtlich verankert. Im Völkerbundbeschluss über das Palästinamandat wurde Großbritannien im Jahre 1922 mit der „Unterstützung der Schaffung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ beauftragt. Der 1947 gefasste UNO-Beschluss über die Teilung Palästinas wiederum sprach ausdrücklich von der Gründung eines arabischen und eines jüdischen Staates auf dem vom Palästinamandat erfassten Gebiet. Deutlicher kann man es eigentlich nicht sagen.
    Eine weitere Propagandastrategie der Delegitimierungskampagne ist es, Israel das Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen. Aus der Sicht der Propagandisten ist das nur konsequent: Einem Staat, der nicht existieren darf, ist eine Abwehr seiner Feinde ebenso wenig erlaubt, wie sich ein gesuchter Verbrecher gegen eine polizeiliche Festnahme verteidigen darf. Nicht umsonst wird in der arabischen und islamischen Welt jeglicher gegen Israel gerichteter Terrorismus als „Widerstand“, die Forderung nach der physischen Vernichtung des jüdischen Staates als Kampf gegen die „Besatzung“ bezeichnet. Wer Israels Vernichtung nicht ganz so offen das Wort reden will, verharmlost zumindest gern die Bedrohung, der sich Israel gegenübersieht, und erklärt jegliche israelische Reaktion für unverhältnismäßig. Das war bei der Bekämpfung der Terror-„Intifada“ vor zehn Jahren genauso wie bei der israelischen Operation „Gussblei“ in Gasa vor zwei Jahren der Fall.
    Die internationale Gegnerfront lässt Israel nichts durchgehen, was bei anderen Nationen ignoriert wird. Man braucht sich nur die zahllosen Boykottforderungen anzusehen, denen sich Israel wegen seiner Besetzung des Westjordanlandes und seines Siedlungsbaus gegenübersieht. Es wäre interessant zu wissen, wie viele der Israel-Boykotteure ähnliche Sanktionen gegen andere Länder gefordert haben, die ebenfalls seit Jahrzehnten Landstriche besetzt halten, die nach internationaler Auffassung nicht ihnen gehören. Geflissentlich „übersehen“ wird auch, dass jeder Staat nicht nur im Außenverhältnis ein Recht auf Selbstverteidigung, sondern gegenüber seinen Bürgern auch die Pflicht hat, sie gegen Angriffe von außen zu schützen.
    Ihrerseits machen sich die Palästinenser Illusionen, wenn sie glauben, die Welt hege sonderliche Sympathien für sie. Wenn Teile der internationalen Öffentlichkeit und Politik diesen Eindruck erwecken, so gilt das nur, solange es um den palästinensisch-israelischen Konflikt geht. Als Jordanien in den Jahren 1949 bis 1967 das von der UNO als Teil des palästinensischen Staates gedachte Westjordanland völkerrechtswidrig als Teil seines Territoriums behandelte, regte sich in der Welt kein Protest. Die Welt schwieg auch – und zwar nicht ohne Wohlwollen –, als die jordanische Armee im September 1970 zur Abwehr von Machtansprüchen der PLO palästinensische Flüchtlingslager beschoss und mehrere Tausend Palästinenser tötete. Ebenso wenig regte sich die Weltöffentlichkeit zwei Jahrzehnte später über die Vertreibung von 450.000 Palästinensern aus Kuwait nach der Befreiung von der irakischen Besatzung auf. Die selbsternannten Gutmenschen schätzen an den Palästinensern vor allem, dass sie ihnen einen Vorwand zum ungenierten Eindreschen auf die Juden bieten.
    Bedeutet das, dass Israel keine Fehler macht, dass die Politik Jerusalems über alle Zweifel erhoben ist? Keineswegs. Heute regiert in Israel eine rechts bis weit rechts von der Mitte stehende Regierung, deren Kurs vielen Juden in der Diaspora ebenso wie einem großen Teil der nichtjüdischen Freunde Israels Kopfschmerzen bereitet. Allerdings ist es ein weiteres Element der Delegitimierungskampagne, wenn dem israelischen Kabinett die Alleinschuld für den Stillstand im nahöstlichen Friedensprozess in die Schuhe geschoben wird.
    An guten Argumenten gegen die Delegitimierungskampagne fehlt es also nicht. In der real existierenden Politik reicht es allerdings nicht, den Israel-Fressern ihr Lügengespinst vor die Nase zu halten. Israel und seinen Freunden stellt sich vielmehr die Frage, wie sie die Delegitimierung nicht nur theoretisch widerlegen, sondern auch in der Praxis wirksam bekämpfen können. In diesem Bereich, darüber sind sich die meisten Experten in Israel wie in der Diaspora einig, gibt es durchaus Raum für Verbesserungen. Nicht zuletzt muss die israelische Informationsarbeit verbessert werden. Oft stehen Israels Freunde händeringend da, weil sich die zuständigen israelischen Stellen, von der jeweiligen Botschaft über das Außenministerium und das Ministerpräsidentenamt bis hin zur Armee erst einmal in Schweigen hüllen. Ein krasses Beispiel war der Einsatz des israelischen Militärs gegen die Blockadebrecherschiffe der türkischen Organisation IHH im Mai 2010. Fast einen ganzen Tag lang hatten die Islamisten die Oberhoheit im Äther. Als Israel sich zusammenraufte, um seine Sicht der Dinge darzulegen, hatte sich das antiisraelische Medienbild bereits verfestigt. Viele Informationen und Bilder wurden erst Wochen später freigegeben, als die Affäre aus medialer Sicht schon Geschichte war. Und das ist nur eines von vielen Beispielen.
    Wenn Israel im Kampf gegen seine Verleumder besser dastehen will, muss es seinen Informationsapparat deshalb von Grund auf überholen. Der Hinweis auf knappe Etatmittel verfängt nicht: Der Schaden, der dem Land durch feindliche Propaganda entsteht, ist so groß, dass nicht am falschen Ende gespart werden darf. In jedem Fall kann die Diaspora den israelischen Staatsapparat bei der Informationsbeschaffung nicht ersetzen. Zugleich müssen jüdische wie nichtjüdische Freunde in der Welt von Israel als gleichwertige Partner behandelt werden, auf deren politisches Gespür in ihrem jeweiligen Land Israel sich verlässt. Möglicherweise wäre die Bildung einer gemeinsamen Stabsstelle, in dem jede Seite ihre Perspektive und ihr Wissen einbringen kann, eine angemessene Lösung. Mit großen Konferenzen allein, zu denen Diasporavertreter von Mal zu Mal eingeladen werden, lässt sich die Aufgabe jedenfalls nicht lösen. Eine ganze Reihe jüdischer Organisationen hat Vertreter in Israel. Andere können auch über das Mittelmeer oder den Atlantik hinweg die nötigen Kommunikationskanäle aufbauen.
    Nicht minder wichtig ist eine realistische Lageeinschätzung, die weder der Schwarzmalerei noch allzu forschem Optimismus anheim fällt. Pessimisten unken gern, Europa sei für Israel so gut wie verloren. Das ist nicht wahr. Europäer, die über einen Sinn für Fairness und einen moralischen Kompass verfügen, lassen sich von sachlicher, kompetent vorgetragener Information überzeugen – auch wenn es um den Nahostkonflikt geht. Das gilt sicherlich auch für Deutschland. Ebenso kann Israel auf die Hilfsbereitschaft seiner gar nicht so wenigen Freunde zählen. Damit öffnet sich einer sachverständigen, professionell durchgeführten Informationsarbeit durchaus ein versprechendes Betätigungsfeld. Auf der anderen Seite aber verlangt der Kampf gegen die Delegitimierungskampagne langen Atem und Beharrlichkeit. Wer sich ihn als eine Art Werbekampagne für ein neues Wachpulver vorstellt, erliegt einem schwerwiegenden Irrtum. Eine Voraussetzung für den Erfolg wäre es zudem, dass der Einsatz für Israelis Existenzrecht von tagespolitischen Fragen klar getrennt wird. Die laufende Politik der jeweiligen Regierung zu erklären, ist und bleibt – egal wer gerade in Jerusalem regiert – Sache der israelischen Diplomatie. “

    Stephan J. Kramer

    http://www.zentralratdjuden.de/de/article/3192.html

  27. @Jane

    Wo ist der Unterschied zwischen Ihnen und der Europäischen Union ?

    Sie sind voller Hass auf die Juden und haben es in Ihrem persönlichen Hass nicht einmal geschafft die Hetze und den Mord Aurfuf gegen das Jüdische Volk des Mufti von Jerushalayim zu Verurteilen.

    Hier die EU:

    European Union condemns hate speech by Jerusalem Mufti
    Jerusalem, 28 January 2011 – European Union
    „The EU missions in Jerusalem and Ramallah condemn the Mufti of Jerusalem’s inflammatory speech on January 9 at a rally marking the 47th anniversary of Fatah’s founding.“
    „The EU missions in Jerusalem and Ramallah recall that all parties are obliged under the Road Map to immediately cease incitement. Jerusalem is a city sacred to three religions and all religious leaders should be working for dignity and justice for people of all faiths.“
    „In line with Article 20 of the International Covenant on Civil and Political Rights, the EU firmly rejects ‘any advocacy of national, racial or religious hatred that constitutes incitement to discrimination, hostility or violence’.“
    Sunday 29 January 2012

    http://www.jerusalem-religions.net/spip.php?article4215

    ———————————————————————————————

    Nehmen Sie sich mal ein Beispiel an der Europäischen Union denn Sie haben es bis heute nicht geschafft den Genozid Aufruf am Jüdischen Volk in Israel zu Verurteilen.

    Warum nicht Frage ich Sie ?

  28. @Jane

    Jane Probiert es jetzt mit Polemik und bringt jetzt schon Teenagerbriefe weil Jane die Fakten ausgegangen sind und Sie keine Logischen Argumente mehr für die Araber hat.

    Der Wahrheit ist und das kann man derzeit sehr gut beobachten, das die Araber alles dafür tun das es zu keine Verhandlungen kommt.

    Und den Quatsch das deutsche lange ruhig waren ist blanke Propaganda und Janes Einbildung. Die meisten deutschen sind Pro Israelisch und haben schon lange erkannt das die Arabischen Palästinenser die jenigen sind die kein Frieden wollen.

    Mir scheint dass gerade Juden heute Feindbilder wie am Fließband und geradezu routinemäßig produzieren

    Das kennet man doch der Jude ist selber Schuld das hatte man schon zu Kaisers Zeiten und und Hitlers Zeiten gehört.

    Diese Hetzpropaganda gegen Juden wird von Generation an Generation weiter gegeben. Linke Antisemiten benutzen jetzt schon Rechte Parolen.

    Ich hoffe, wir haben irgend wann mal die kritische Masse an solch mutigen Menschen erreicht und dann können wir unser menschliches Potential vielleicht vermehrt, gemeinschaftlich für konstruktive Dinge verwenden – I have a dream – das hat noch nie geschadet

    Ja Jane hofft das aus den 20% Antisemiten 50% werden so das endlich Janes traum in Erfüllung geht und deutschland sich wieder gegen die Juden stellt.

    Martin uther King war im Gegesatz zu Ihnen Jane Pro Zionistisch und Pro Jüdsich und hat verstanden welches Glück die Juden auch für die Schwarzen sind.

    Sie hingegen Jane sind eine kleine Rand Antisemiten in der Geschichte der Juden.
    So was wie Sie haben wir kommen und gehen sehen und Israel gibt es heute noch.

    Das Haus Israel ist zurück in seiner eimat Eretz Israel und mit G“ttes Hilfe wird unser Land weiter Blühen und für alle Juden Weltweit ein sicher Platz sein.

    Volk Israel Lebt auf Ewig im Bund mit seinem G“tt

  29. Die Grünen eine antisemitische Gefahr – jetzt wirds immer abstruser – ach ja auch eine Partei, welche mitunter mal Israel kritisiert und am lautstärksten der rote Danny, selber Jude.
     
    In der letzten Woche gab es tatsächlich einen anti-semitischen Vorfall in der Öffentlichkeit, der empörend ist – und der tatsächlich auf Anti-Semitismus, gepaart vermutlich mit einer anti-linken Einstellung – aus der Ecke, welche selbst lt. dieses unsäglichen Anti-Semitismusberichts für 90% aller anti-semitischen Übergriffe verantwortlich zeichnet – aus der Ecke der Neon-Nazis und Rechts-Extremisten.
     
    Die jüdische Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marion Weisband, in meinen Augen die bislang kompetenteste Sprecherin der Partei, ist auf Grund einer Hetzkampagne aus rechts-extremen Kreisen zurückgetreten.


    : “Ich habe Hass-Mails bekommen, auf rechtsextremistischen Webseiten wurde mein Foto veröffentlicht. Daneben standen Texte darüber, wie die Juden jetzt die deutsche Parteienlandschaft erobern würden.“
     
    http://www.focus.de/politik/deutschland/marina-weisband-legt-politik-pause-ein-ober-piratin-erhielt-judenfeindliche-hass-mails_aid_708159.html

     
    Das ist Anti-Semitismus, für Sie ist Kritik an Israels Besatzung antisemitisch, als ob Besatzung und Judentum ein und das gleiche wären und mit dieser Gleichsetzung wollen sie diese völkerrechtswidrige Politik für sakrosant erklären. Als ob LInke, ob Juden oder nicht, aus ihrem humanistischem Anspruch kritisieren, was im Übrigen auch mit dem modernen Völkerrecht ganz klar nicht vereinbar ist – Landnahme als Kriegsbeute und entsprechende Kritik hören Sie letztendlich von Protagonisten jeder Partei und auch die Amerikaner haben von Anbeginn an erklärt, dass sämtliche Siedlungen illegal sind – nur kritisieren darf man nicht oder bitte nur leise und hinter vorgehaltener Hand – das ist doch verlogen und diese Verlogenheit bezahlen hilflose Menschen in der West-Bank mit einem Leben im Elend, Unfreiheit und oft genug mit ihrem Leben.



    Bloß: wir unterscheiden in einer Grundhaltung. Im Zweifel meine ich: Partei für Israel.
    Wie Israel und die Araber ihren Konflikt regeln geht uns erstmal nichts an. Wir – also unsere Politik – sollte da einfach ruhig sein und sich raushalten.
     
    Tut mir leid – wir sprechen hier weder von einer inneren Angelegenheit Israels und auch nicht von zwei ebenbürtigen Parteien – die Palästinenser sind den Israelis völlig ausgeliefert und das seit über 40 Jahren – dazu zu schweigen verbietet in meinen Augen die Menschlichkeit. Im übrigen darf man auch von einem israelischen Staat erwarten, dass er sich an das Völkerrecht hält und UNO-Resolutionen nicht missachtet.
     
    Darüberhinaus sponsort der Westen diese Politik ja noch dazu und dies führt nicht ohne Grund zu erheblichen Spannungen mit der muslimischen Welt. Daran ist der Westen und auch Israel ist daran alles andere als unschuldig.

     
    Ich kann aber verstehen, wenn man gerade als Deutscher lieber nicht kritisieren will und die Gründe sind mir auch durchaus nahe – tatsächlich habe ich das früher, wenn überhaupt auch nur sehr verhalten getan – allerdings geht das schon viel zu lange und schon seit vielen Jahren habe ich den Eindruck, dass dieses Schweigen eben eine neue Schuld ist – das schlechte Gewissen kann  nicht zur Legitimation für neues Unrecht und andere Missachtung der Menschenrechte herhalten – da geht dann offensichtlich etwas schief und letztendlich wäre dies wohl ohne diese Pietät nicht möglich gewesen – nach über 40 Jahren Besatzung muss man da doch mal anfangen sich zu fragen, was da wirklich schief geht. Tatsache ist, Ihr Glauben die Palästienser müssten nur ‚Ja‘ sagen – ist völlig naiv und wurde von der Realität leider längst wiederlegt.

     
    Der Grund warum dieser Konflikt angeblich nicht gelöst werden kann, liegt daran, dass die in jeder Hinsicht übermächtige Partei nur Vorteile davon hat, daher hat sie kein Interesse an einer Lösung. Auch von außen hatte sie bislang keinerlei ernste Konsequenzen zu fürchten und so lange das so bleibt wird es auch so weitergehen – die Palästinenser können da machen was sie wollen. Sie haben schon alles getan, was sie tun können. Es hilft ihnen nichts und niemand hilft ihnen.

     
    Ich stelle Ihnen hier mal den Auszüge eines Aufsatzes eines jüdisch-amerikanischen Schülers vor, der wirklich das Herz auf dem rechten Fleck hat und ein kluger Kopf ist und zudem den Mut hat der Erkenntnis nicht auszuweichen, auch wenn sie schmerzlich ist. Wir alle stehen immer wieder vor solchen Herausforderungen; gerade als Deutsche weiß ich das nur zu gut.

     
    Die Welt ist wie ein Garten der gepflegt werden will und wenn sie menschlicher werden soll, dann darf man vor Reflexion nicht zurückschrecken. Es ist immer so, dass alle glauben sie kämpften für das richtige, aber nun zu Jesse Lieberfeld:


    Obwohl ich froh war, Eltern zu haben, die mich in keine bestimmte Art von Glauben zu drängen versuchten, war es doch unmöglich, während des Erwachsenwerdens dem Jüdischsein zu entkommen. An jedem Feiertag, jedem Gottesdienst, bei jedem Treffen mit der Verwandtschaft wurde dies bestätigt. Ich wurde immer wieder daran erinnert, wie intelligent unsere Familie war, wie wichtig es war, daran zu denken, woher wir kamen und stolz zu sein auf all das Leiden, das unser Volk überwunden hat, um sich endlich seinen Traum,  in der perfekten Gesellschaft  in Israel zu leben, zu erfüllen.
    .
    ………Bis zur 8. Klasse wusste ich genau , auf welcher Seite ich stand. An einem Nachmittag  wurde bei einer  Busfahrt nach Hause  von einer neuen Tötungsrunde berichtet. Ich fragte zwei meiner Freunde, die Israel aktiv unterstützen, was sie dazu denken. „Wir müssen unsere Rasse verteidigen“, sagten sie mir, „es ist unser Recht.“


    „Wir müssen unsere Rasse verteidigen.“


    Wo hatte ich dies vorher schon mal gehört? War es nicht dieselbe Entschuldigung unseres eigenen Landes, um seine Misshandlungen der afrikanischen Amerikaner vor 60 Jahren zu rechtfertigen. In dem Augenblick wurde mir klar, wie ähnlich die beiden Kämpfe waren – wie die weißen Radikalen jener Zeit kontrollierten wir das Leben eines anderen Volkes, das wir täglich missbrauchten, und keiner konnte uns widersprechen. Es wäre politisch zu unkorrekt gewesen. Wir hatten zu viel gelitten, haben zu viel Not ertragen und zu viele Verluste hinnehmen müssen, um kritisiert zu werden. Mir wurde klar, dass ich auf keinen Fall ein Teil des „Konfliktes“ war – der Terminus „israelisch-palästinensischer Konflikt“ war genau so wenig korrekt, wie die Bürgerrechtsbewegung  „afro/amerikanischer Konflikt“ genannt wurde. In beiden Fällen war der Ausdruck ein  eklatanter Euphemismus: es machte den Eindruck, dass dies ein Streit unter Gleichen war und dass beide den gleichen Anteil an Schuld hätten. Doch in beiden Fällen gab es eindeutig einen Unterdrücker und einen Unterdrückten. Ich war erschrocken, als mir klar wurde, dass ich von Natur aus auf die Seite der Unterdrücker gehörte. Ich gehörte zu der  rassischen Oberschicht. Ich war Teil einer Gruppe, die tötete, während sie  die eigene Intelligenz und Vernunft lobte. Ich war Teil eines Irrglaubens.
    Ich dachte an den Führer der andern unterdrückten Seite vor vielen Jahren, an Martin Luther King . Auch er war ein Teil  eines Kampfes gewesen, der verborgen gehalten wurde und der vertuscht/ beschönigt wurde um der Annehmlichkeiten derjenigen, die gegen ihn kämpften.


    Ich entschied mich, einen  letzten Aufruf an meine Religion zu richten. Wenn sie mir keine Antwort auf meine Bedenken geben kann, dann kann es keiner.


    ….„Ich möchte gern Israel unterstützen. Aber wie kann ich es, wenn es seine Armee so viele töten lässt?“ Ein paar ältere Männer reagierten mit einem zornigen  Blick, aber der Rabbiner antwortete mir. „Es ist eine schreckliche Sache, Aber wir können nichts tun. Es ist ein Teil des Lebens.“ Ich wusste natürlich, dass der Krieg keine einfache Sache ist und dass wir unter keinen Umständen ohne Grund morden, aber unsere Tausenden von Morde als eine „Tatsache des Lebens“ hinzustellen, ging mir zu weit, das konnte ich nicht akzeptieren. Ich dankte ihm und ging kurz danach hinaus. Ich kam niemals wieder zurück.


    ….Verwandte sprachen  später nur noch herablassend mit mir. Aber schließlich habe ich nicht mehr darauf geachtet, wie die Erwachsenen rund um mich, mich wahrgenommen haben. Es war mir wichtig, mich nicht länger als jemand zu fühlen, der nur noch ein gefühlsloser Teil einer Maschine war.
    ….
    http://www.hss.cmu.edu/pressreleases/pressreleases/jesselieberfeld.html

    Leute wie Jesse gibt’s überall unter Juden, Christen, Muslimen oder wem auch immer – Leute die aussteigen aus dem ewigen Kreislauf sich selbst replizierender Feindbilder. In Europa haben das Franzosen und Deutsche nach dem zweiten Weltkrieg  ganz gut hinbekommen. Es ist also möglich, aber es bedarf des Willens aller Beteiligten und die Israelis mogeln sich meiner Meinung nach über die fehlende Konsequenz ihrer angeblichen Anstrengungen hinweg.

    Mir scheint dass gerade Juden heute Feindbilder wie am Fließband und geradezu routinemäßig produzieren. Ja es gibt Antisemitismus, wie das Beispiel Marion Weiband zeigt, aber es gibt viele Probleme für viele Menschen und zumindest heute, anders als vor 70 Jahren, sind die Probleme für Juden heute alles in allem ganz und gar nicht gravierend; anders wohl in Israel, aber da halte ich sie für hausgemacht, jedenfalls hätte Israel die Möglichkeit gehabt und hat sie noch, der Geschichte eine positive Wende zu geben. Es stimmt einfach schon lange nicht mehr, dass die Palsätinenser das Hindernis wären. Andernfalls wird Israel Opfer seiner eigenen negativen Brille (vor allem aber die Palästinenser), die nicht differenzieren mag und keinen Sinn für das was Leben schafft, nicht nur leben, sondern auch leben lassen – nur so schafft man Frieden und Sicherheit – und das kann nur wachsen – Vertrauen bildet sich nicht von heute auf morgen, sondern braucht Zeit, die brauchen auch die Palästinenser nach alle dem, vor allem die Palästinenser.

    Ich hoffe, wir haben irgend wann mal die kritische Masse an solch mutigen Menschen erreicht und dann können wir unser menschliches Potential vielleicht vermehrt, gemeinschaftlich für konstruktive Dinge verwenden – I have a dream – das hat noch nie geschadet

    • „anders als vor 70 Jahren, sind die Probleme für Juden heute alles in allem ganz und gar nicht gravierend“
      _________________________________________________________________________

      Sehr schön, aber das mit den Problemen … das sollten Sie und überlassen.    

  30. @pmn

    Es gibt nicht die geringste Hinweise darauf, dass latenter Antisemitismus jemals in manifesten Antisemitismus umschlägt.

    in Ihrer Theorie der fehlerhaften Informationen denn als Beispiel der 9. November wo tausende deutsche Bürger mitgemacht hatte und es war kein Anzeichen vorher zu sehen das soviele deutsche bei der Progromnacht Freiwillig mitgemacht haben.

    Zweites Beispiel. Rostock Evershagen als hunderte deutsche ein Wohnheim mit Menschen angezündet hatte. War diese Gewalt für viele überraschend Aggressiv und unvorhersehbar gewesen.

    Sie mögen ein junger Student irgendwo sein aber Ihnen fehlt Praxiswissen und Erfahtungen aus der Realität.  

  31. Orginal von pmn
    Als „Latenz“ versteht die soziologische Vorurteilsforschung Ansichten und Vorurteilsstrukturen, die nicht notwendig mit offen gezeigter Ablehnung verbunden sind. Wie weit latente Strukturen statistisch nachweisbar sind, ist in der Forschung umstritten: unter anderem, weil sich Antisemitismus nicht nur an ausdrücklichen judenfeindlichen Zielen manifestiert, sondern auch in Freund-Feind-Haltungen, die Judenhass fördern, dafür anfällig sind und sich dahin entwickeln können.”

    ich hatte mich schon die ganze Zeit gefragt auf was Sie hinaus wollen. Nun wie ich mir schon fast gedacht haben gibt es hier einen Menschen der mit Halbwissenschaftlichen Worten und Analysen die Studie Relativieren möchte.

    Deutschland nach soviel Jahren Intigration in der EU und NATO, ist es immer noch ein Land eine Kultur in der Antisemitusmus und Judenfeindlichkeit seine Anhänger findet bei Alt und Jung.

    Das hört man nicht gerne und man Blässt zum Gegenangriff mit Halbwissenschaftlichen Ausdrücken und Analysen und schwierigen Wörtern die es wichtig machen sollen.

    Antisemitismus in teilen der deutschen Bevölkerung wie immer Sie es auch für sich selber einstufen, ist eine Form der Kulturellen Ausgrenzung der deutschen Hauptkultur . Die Beyern hatten dafür mal eine Interessante  Bezeichnung.
    Ausgrenzung einer Kulturellen Minderheit durch die Kulturelle Mehrheit heisst Diskriminierung und Apardheit die es in verschieden Stufen gibt. siehe drittes Reich

    Diskriminierung und Apardheid fängt damit an das die Jüdische Minderheit in deutschland sich nicht Jüdisch verhalten darf in der Öffentlichkeit. siehe Marina Weissband aktuelles Beispiel.

    Wenn Juden in deutschland auf der Strasse geschlagen werden dann ist die Latenz der Vorurteilsforschung beendet denn die Realität hat die deutschen Forscher überholt.

    Theorie und Praxis waren schon immer zwei verschieden sachen.

    • „Deutschland nach soviel Jahren Intigration in der EU und NATO, ist es immer noch ein Land eine Kultur in der Antisemitusmus und Judenfeindlichkeit seine Anhänger findet bei Alt und Jung.“
      _______________________________________________________________________

      Das Problem hat man aber überall!  

    • udosefrioth
      30. Januar 2012 – ו׳ בשבט תשע״ב at 19:32
      “Deutschland nach soviel Jahren Intigration in der EU und NATO, ist es immer noch ein Land eine Kultur in der Antisemitusmus und Judenfeindlichkeit seine Anhänger findet bei Alt und Jung.”
      _______________________________________________________________________
      Das Problem hat man aber überall!

      Nee, hat man nicht so in der Form überall.
      Antisemiten gibt es sonst schon überall….

      In Westdeutschland hatten sie nach WW2 den gesamten gesellschaftlichen Apparat so belassen wie im 3. Reich. Im Gesundheitssystem, Bildungssystem usw., es gibt Berichte das Menschen aus KZs nach 45 im Gericht dem selben Nazirichter gegenüberstanden der sie zuvor dahin gebracht hatte.
      Im Westdeutschland gab es nie eine Aufarbeitung. Sie reden von Übernahme von Schuld und meinen sie geben Geld.
      Keiner hat je Verantwortung für das was passiert ist tatsächlich übernommen.
      Darin liegt das Problem.

      Aber heute kann es dennoch keinen deutschen Antisemitismus geben, einfach mangels Juden, auch ist gibt es nicht das sterotype Bild von „JUden“.
      Richtige Judenfeindlichkeit habe ich noch nie kennengelernt. Also gibt es das kaum.

  32. @BARUCH ZION
    „den Artikel mit dem 13 jährigen Jungen wurde hier auf Hagalil gebracht und ich selbst hatte den Antisemitischen Angriff  vor einigen Tagen wieder hier genau bei dieser Diskusion als Beispiel gebracht.
    Dann lesen Sie sich bitte die Artikel durch, denn es geht hier die ganze Zeit um Antisemitismus.
    Durch was kommen Sie denn zu einem anderen Ergebnis ?22

    Nur hat dieser Angriff recht wenig mit dem Ergebnis der Studie zu tun. Die Schläger waren nun eben nicht latent antisemitisch.

    Dazu fehlte ihnen die Latenz

  33. @berlino

    Latenter Antisemitismus ist wie Geschlechterdiskriminierung, es sind Verhaltensweisen die lediglich erlernt sind aber keine eigene Substanz haben.
    Das kann man überwinden.“

    das sieht dann aber schlecht aus denn diese Verhaltensweise dauert nun schon über 1000 Jahre im deutsch Sprachigen Raum.

    Und da die Rechtsradikalen anstatt weniger immer mehr in deutschland werden, scheint das mit dem überwinden ein Problem zu sein wie man sieht.

    Der Junge ist vors Auto gelaufen nachdem er in der U-Bahn mit welchen aneinander geraten ist, bloss das waren Berliner mit Migrationhintergrund.“

    jeder zweite Berliner hat Migrationshintergrund denn die kommen alle aus den ehmaligen deutschen Gebieten Östlich der Oder.

    Und dann ist die Frage wo denn die neusten Migranten den Antisemitismus her haben ?

    Mitgebracht oder in deutschland von deutschen gelernt ?

  34. Aus wikipedia

    „Als „Latenz“ versteht die soziologische Vorurteilsforschung Ansichten und Vorurteilsstrukturen, die nicht notwendig mit offen gezeigter Ablehnung verbunden sind. Wie weit latente Strukturen statistisch nachweisbar sind, ist in der Forschung umstritten: unter anderem, weil sich Antisemitismus nicht nur an ausdrücklichen judenfeindlichen Zielen manifestiert, sondern auch in Freund-Feind-Haltungen, die Judenhass fördern, dafür anfällig sind und sich dahin entwickeln können.“

    Ich halte es schon für eine notwendige Information darauf hinzuweisen, dass es sich bei den Einstellungen der 20 % um latenten Antisemitismus handelt. Hätte man dem Bericht entnehmen können, wenn ihn denn einer gelesen hätte.

  35. @yael

    „Macht es das besser? Macht es Judenhass besser oder weniger gefährlich, wenn er schlummernd, unterschwellig ist? Das Gegenteil ist der Fall.“

    Natürlich, was denn sonst? Antisemitismus der schlummernd, unterschwellig ist, ist weniger gefährlich als Antisemitismus, der sich offen feindselig, bis gewalttätig äußert.

    Es gibt nicht die geringste Hinweise darauf, dass latenter Antisemitismus jemals in manifesten Antisemitismus umschlägt.

    Es gibt in Deutschland zum Beispiel keinerlei Zusammenhang zwischen der Entwicklung antisemitischer Einstellungen und der Anzahl antisemitischer Straftaten.

    Es sind Meinungen – sonst nichts.

  36. Im übrigen sind 20% Antisemitischer Anteil unter den deutschen auch 20% deutsche Wähler !!!!

    Das könnte erklären warum die Grünen eine Anti Israel Politik machen, denn die 20% Antisemitischen Wähler können die Grünen an die Macht verhelfen.

    Da wird die nächste Bundestagswahl schon Interessant und ganz besonders das Umwerben der deutschen Wählerschaft.

  37. @pmn

    Es wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass das hier niemand liest.  Wer ínteressiert sich hier schon für das Thema Antisemitismus? Und wieso auch?“

    den Artikel mit dem 13 jährigen Jungen wurde hier auf Hagalil gebracht und ich selbst hatte den Antisemitischen Angriff  vor einigen Tagen wieder hier genau bei dieser Diskusion als Beispiel gebracht.

    Dann lesen Sie sich bitte die Artikel durch, denn es geht hier die ganze Zeit um Antisemitismus.

    Durch was kommen Sie denn zu einem anderen Ergebnis ?

    • Bloss wenn es die Sache aus der Berliner U-Bahn war ist es genau eben kein deutscher Antisemitismus gewesen. Der Junge ist vors Auto gelaufen nachdem er in der U-Bahn mit welchen aneinander geraten ist, bloss das waren Berliner mit Migrationhintergrund.

      Latenter Antisemitismus ist wie Geschlechterdiskriminierung, es sind Verhaltensweisen die lediglich erlernt sind aber keine eigene Substanz haben.
      Das kann man überwinden.

  38. @baruch zion

    Es ist das Ergebnis der Studie. Siehe Seite 76 des Bericht des Expertenkreises. PDF ist oben verlinkt.

    Zitat:

    „Was die Verbreitung antisemitischer Einstellungen
    in der Bevölkerung anbelangt, so geben die
    durch den Expertenkreis ausgewerteten demoskopischen
    Untersuchungen übereinstimmend eine
    Größenordnung von etwa 20 Prozent latentem
    Antisemitismus an.“

    Es wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass das hier niemand liest.  Wer ínteressiert sich hier schon für das Thema Antisemitismus? Und wieso auch?

  39. @pmn

    Aus latentem Antisemitismus wurde bisher noch kein Jude geschlagen und nicht einmal beschimpft. Denn sonst wäre er ja nicht latent, sondern manifest und gewalttätig.“

    Woher wollen Sie das wissen das es so ist aus einer Zeitung das ist ihre einziger Beweis und dann auch noch aus einer deutschen ?

    • das es so ist aus einer Zeitung das ist ihre einziger Beweis und dann auch noch aus einer deutschen 
      ________________________________________________________________________

      Damit disqualifizierst Du Dich. 

  40. Das Ergebnis dieser Studie ist übrigens, dass 20 % der Deutschen latent antisemitisch sind. Das ist nicht weiter besorgniserregend, denn latenter Antisemitismus ist ziemlich harmlos. Er ist höchstens nervend.

    Aus latentem Antisemitismus wurde bisher noch kein Jude geschlagen und nicht einmal beschimpft. Denn sonst wäre er ja nicht latent, sondern manifest und gewalttätig.

    Hier ein Artikel.

    http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1888745/Alarmierender-Weckruf.html

  41. @C.Fried

    Zu B.Z. und anderen Juden hier:  Was mit der Weisband passiert ist: Ich schäme mich für mein Land, dass das noch so möglich ist. Und ich bin ratlos:“

    Sie brauchen sich dafür nicht zu schämen aber auch nicht Ratlos zu sein.

    Wenn Sie in ihrem Persönlichen Umfeld Diskriminierung verhindern können oder Einfluss nehmen können das Menschen davon abstand nehmen, dann ist das die Konsequenz aus „Jeder fünfte deutsche ist Antisemitisch“.

  42. @berlino

    Ich habe keine Ahnung, aber ich glaube und hoffe das die genannten Zahlen übertrieben und/oder falsch interpretiert sind.“

    nein, die Zahlen haben sich seit 1945 nicht verändert nur werden sie heute veröffentlciht und die dunkelziffer ist noch höher.

    Lesen Sie Fachliteratur und Bücher zum diesem Thema wie z.B das Buch was ich Ihnen empfohlen haben. Das Amt über NS Bürokraten nach 1945 in allen deutschen Behörden. Diese NS Beamten haben ihre Einstellung an die nächste Generation weiter gegeben und die an die nächste.
    http://www.amazon.de/Das-Amt-die-Vergangenheit-Bundesrepublik/dp/3896674307

  43. Zu B.Z. und anderen Juden hier:  Was mit der Weisband passiert ist: Ich schäme mich für mein Land, dass das noch so möglich ist. Und ich bin ratlos: man könnte ja die NPD verbieten, aber: wie veränderst man deren Gedanken und Gefühle? Und ihre Gedankenwelt reicht über die braunen Zirkel hinaus bis zu den Hirnen vieler „braver“ Bürger. 

    zu jane: Das mit den 2 Staaten nebeneinander ist auch meine – nicht religiöse – aber aus der Vernunft geborene Meinung. 

    Bloß: wir unterscheiden in einer Grundhaltung. Im Zweifel meine ich: Partei für Israel.
    Wie Israel und die Araber ihren Konflikt regeln geht uns erstmal nichts an. Wir – also unsere Politik – sollte da einfach ruhig sein und sich raushalten. Gefragt wären wir erst dann, wenn es für Israel ernst würde und die Existenz des Judenstaates zur Disposition stünde. Dann: right or wrong, my duty- muss man wissen, wo Deutschland hingehört mit unserer Geschichte, an wessen Seite. Zur Not mit Soldaten. Nicht wieder „nur ein toter Jude ist ein guter Jude.“ Ich denk da an die Frau im Bus…
    Und zu den Palästinensern: Wissen Sie, ich kenne nur welche, die Christen sind. Und die sind von der Hamasfraktion bedrohter als von Israel. 
     

  44. @efem und auch berlino

    Hier mal ein aktuelles Beispiel vom deutschen Antisemitismus von deutschen an Juden.

    Marina Weisband bekam antisemitische Hass-Mails
    Marina Weisband, prominentestes Mitglied der Piraten, hat sich aus ihrem Spitzenamt zurückgezogen – zumindest vorübergehend. Eine Rückkehr in die Parteispitze schließt sie für 2013 nicht aus. Während der letzten Monate hatte die Geschäftsführerin der Partei antisemitische Hass-Mails bekommen.

    „Hamburg – Die scheidende Politische Geschäftsführerin der Piraten-Partei, Marina Weisband, ist in den vergangenen Monaten wegen ihres jüdischen Glaubens massiv antisemitisch angefeindet worden. Weisband sagte der „Bild am Sonntag“: „Ich habe Hass-Mails bekommen, auf rechtsextremistischen Web-Seiten wurde mein Foto veröffentlicht. Daneben standen Texte darüber, wie die Juden jetzt die deutsche Parteienlandschaft erobern würden.“

    „Weisband hat mit ihrem offenen Politikstil Furore gemacht. Sie propagierte weitgehende Transparenz und sprach auch selbstbewusst über ihren jüdischen Glauben. “

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,812036,00.html

    Das ist es was ich meine junge Juden die in die Öffentlichkeit gehen werden sofort Angefeindet und bekommen den ganzen Antisemitischen Hass zu spühren.

    Das  ist das deutschland von heute Juden die Jüdisch sein wollen bekommen Prügel.

     

    • Ich will das nicht verharmlosen, aber das passiert Linken und Grünen genauso, das geht über einfach Hassmails hinaus was passiert, bis zu Angriffen und Sprengsätzen.
      Nazis und Rechte sind gefährlich, alles was nicht ins Weltbild passt wird angegriffen.
      Da sind Juden nur ein kleiner Teil von.
      Witzigerwise sind das ja nun bestimmte Gruppierungen der Rechten, sie sind islamophob, die sich mit Israel als zionistischen Staat solidarisieren.

      Berlin ist und war schon immer rot, JUden hatten hier ihre Aufklärung.
      Vlt. kannn man Berlin nicht mit Deutschland gleichsetzen.

      Ich habe keine Ahnung, aber ich glaube und hoffe das die genannten Zahlen übertrieben und/oder falsch interpretiert sind.

  45. Man braucht nur eine weile warten und bestimmte Lügen und Propagandamärchen von Jane können an Hand von Beispielen wiederlegt werden.

    Denn in der Vergangenheit hatte Jane doch tatsächlich behauptet das der Türkische Staat ein Vorbild sein im Umgang mit Minderheiten und Menschenrechte.
    Hier ist auch wieder der Beweis für Staaten und Menschen die Hamas unterstützen oder Hoffähig für Verhandlungen machen wollen, haben kein Interesse an Menschenrechten sondern ausschliesslisch ein Interesse den Jüdischen Staat zu Deffamieren und dem Arabischen Kampf gegen Israel Moralisch zu Legemitieren.

    Türkei: Zum dritten Mal in Folge die meisten Menschenrechts-Verletzungen Europas

    „Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) verkündete die Zahlen des vergangenen Jahres. Schon wieder taucht die Türkei an der Spitze auf – nicht beim Wirtschaftswachstum, sondern bei der Verletzung der Menschenrechte. Kein Land wurde so oft verurteilt wie die Türkei. Gefolgt wird die Türkei von Russland und der Ukraine.“

    „EGMR-Präsident Nicolas Bratza, erklärte am Donnerstag, die Türkei habe die EU-Konvention für Menschenrechte in 159 Fällen verletzt (die Menschenrechtsstiftung der Türkei kritisiert Polizeigewalt gegen Zivilisten – mehr hier). Russland tat das in 121 und die Ukraine in 105 Fällen. Griechenland hat 69 Verstöße gegen die Konvention aufzuweisen, Rumänien 58 und Polen 54.“

    „Thorbjörn Jagland, Generalsekretär des Europarats, erklärte zudem, es gäbe derzeit weitere 16.000 laufende Verfahren gegen die Türkei. Die türkische Regierung wiederholte erneut, man versuche die Menschenrechte in der Türkei grundlegend zu verbessern (mit der neuen Verfassung sollen Kurden mehr Rechte erhalten – mehr hier).“

    Türkei: Homosexuelle fordern Schutz vor Gewalt und Diskriminierung
    “Wir sind keine Minderheit, sondern gleichgestellte Bürger”

    Das Thema hatte wir doch gerade nicht wahr Jane. Lügen habe kurze Beine und ihre ganz besonders.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/01/356914/tuerkei-zum-dritten-mal-in-folge-die-meisten-menschenrechtsverletzungen-europas/ 

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