Falsche Freunde

Am Mittwoch den 20.07.2011 lädt ein sogenanntes Münchner Bündnis gegen Antisemitismus zur Mahnwache gegen eine Mitgliederversamlung der Linkspartei ein. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass die Deutsch-Israelische Gesellschaft nichts mit dieser Veranstaltung zu tun hat und auch ausdrücklich nicht dazu aufruft…

Hinter dem Aufruf steht die „Die Freiheit“, ein Sammelbecken verschiedenster rechter und xenophober Kräfte. Mit einem Programm, das sich dezidiert gegen Einwanderer muslimischen Glaubens richtet, orientiert sich diese Splitterpartei an rechtspolitischen Bewegungen im europäischen Ausland und hofft damit ähnliche Erfolge zu erzielen. Der Vorstand der DIG München ist der Ansicht, dass die Solidarität mit Israel und die Bekämpfung des Antisemitismus nicht parteipolitisch missbraucht werden dürfen. Wir wenden uns dagegen, dass diese Themen gemeinsam mit Forderungen nach Minarettverbot und härterem Durchgreifen bei Schulschwänzern auf Stammtischniveau verhandelt werden.

Einem wirksamen Kampf gegen die Diffamierung Israels, wie sie auch Teile der Linkspartei betreiben, wird damit Schaden zugefügt. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG München versteht sich als Organisation die „ohne Wenn und Aber“ an der Seite Israels steht. Israelsolidarität und das Eintreten gegen Antisemitismus darf nicht zu Wahlkampf- und Stammtischparolen verkommen.

Pressemitteilung der DIG München, 19.7.2011, www.dig-muenchen.de

48 Kommentare zu “Falsche Freunde

  1. @zeev

    In deutschland ist der Hitler Gruss vervoten in Schweden Dänemark und Norwegen nicht ???  Seit Jahrzehnten gehen deutsche Rechtsradikale nach Dänemark, Schweden oder Norwegen weil sie dort dritte Reich spielen können. 

    Hezbollahkämpfer heben den rechten Arm zum Hitlergruss,  Hamaskämpfer heben den rechten Arm zum Hitlergruss und Angehörige der Palästinensischen Sicherheitskräft heben den rechten Arm zum Hitlergruss.

    Und das nennen Sie rassistische nationale Hetze wenn man Bilder zeigt in dem Offizielle Sicherheitskräfte der PA  den rechten Arm heben zum Hitlergruss ??????
    Und wer den den rechten Arm zum Hitlergruss hebt hat auch rechtes Gedankengut und Traditionen.

    Der Arabische Nationalismus ist sehr stark geprägt von der Ideologie des dritten Reiches. Und das will keiner wissen und hören weil das die schöne heile deutsche Friedens Welt zerstört und es bedeuten würde das deutschland sich wieder einmal mit dem dritten Reich und seine Auswirkungen Beschäftigen müsste.

    Schöne heile Illusionswelt !

  2. @Baruch Zion

    Wenn man Ihre rassistisch-nationalistische Hetze am frühen morgen liest, könnte man nur noch kotzen. Halten Sie doch einfach mal Ihr Maul und verschonen die große Mehrheit von uns Diaspora-Juden mit Ihren kranken Gedanken.

    Ein meschuggener Rechter in Norwegen hat ja wohl erstmal gereicht. Zu den geistigen Brandstiftern gehören Leute Ihres Schlages.

  3. Eine andere Art Israel´

    „Während die meisten arabischen Länder weiterhin Palästinensern schwere Reiseeinschränkungen auferlegen, verkündeten die israelische Behörden diese Woche, dass Zehntausende Palästinenser aus den Gebieten der Westbank Genehmigungen erhalten würden, um Israel Ende 2011 als Touristen besuchen zu können.“

    „Das könnte natürlich einen positiven Einfluss auf die Sicht der palästinensischen Touristen zu Israel haben. Lange Jahre wurden diese Kinder gelehrt, dass die meisten Israelis blutrünstige Mörder seien, mit den einzigen Lebensziel die Palästinenser loszuwerden.“

    „Das ist der Grund, dass sowohl die Hamas als auch die Fatah gegen solche Besuche sind. Beide Parteien wollen nicht, dass Kinder an Sommerlagern teilnehmen, um Israel zu besuchen, sie könnten innerhalb des jüdischen Staates Gutem ausgesetzt werden. Hamas und Fatah betrachten diese Besuche als Teil der Bemühungen eine „Normalisierung“ zwischen Israelis und Palästinensern zu erreichen – etwas, das die beiden palästinensischen Parteien vehement ablehnen.“

    „Erst diese Woche gab das von der Fatah kontrollierte Palestinian Journalists Syndicate in der Westbank eine strenge Verurteilung gegen eine Reihe palästinensischer Journalisten aus, die zu einem Treffen mit israelischen Kollegen in die Türkei gereist waren.“

    „Einige Palästinenser stellen heraus, dass die israelische Ankündigung zeitlich mit Nachrichten aus Ägypten zusammen fiel, dass dieses seine strikten Reiseeinschränkungen für palästinensische Reisende weiterführt, einschließlich derjenigen, die medizinische Behandlung suchen. Die Hamas-Regierung verkündete, dass sie versucht die ägyptischen Behörden zu überzeugen, diese mögen ihre Versprechen zur Lockerung der Einschränkungen erfüllen, was aber keinen Erfolg gehabt habe.“

    „Die meisten arabischen Länder sind für palästinensische Touristen tabu, die wegen repressiver Regime um ihr Leben fürchten.“
    „Israel hat etwas weiteres Gutes getan: Es hat seinen israelisch-arabischen Staatsbürgern erlaubt sich frei in die Westbank zu begeben. Tausende israelisch-arabischer Bürger sind seitdem zum Einkaufen in die Westbank gefahren und erfreuen sich der Bequemlichkeiten der luxuriösen Hotels und schicken Restaurants.“

    „Eine gute Idee wäre auch, wenn Israel Palästinensern aus der Westbank und israelisch-arabischen Bürgern erlauben würde den Gazastreifen zu besuchen, natürlich ohne Israels Sicherheit zu beeinträchtigen. Das würde der Wirtschaft im Gazastreifen helfen und man kann hoffen, dass es einen mäßigenden Einfluss auf die dort lebenden Palästinenser haben wird. Es ist nicht so, als ob jemand von den Einwohnern des Gazastreifens erwarten würde, dass sie eines Morgens aufwachen und anfangen, als Ergebnis der verbesserten Wirtschaft die israelische Nationalhymne zu unterschreiben. Aber wenigstens kurzfristig würde es für einige der dort Lebenden Menschen Hoffnung schaffen.“

    „Als der israelische Verteidigungsminister sagte, dass rund 60.000 palästinensische Touristen Israel besuchen würden – fast zweimal so viele wie im letzten Jahr – erklärte ein Beamter, die Entscheidung zur Erhöhung der Zahl der nach Israel kommenden palästinensischen Touristen sei das Ergebnis der verbesserten Sicherheitslage in der Westbank und Israels Wunsch jungen Palästinenser „ein anderes Israel“ zu zeigen, eines, „das nicht nur aus Soldaten und Siedlern besteht“.

    „Für viele palästinensische Kinder bedeutet dies, dass sie in der Lage sein würden zum ersten Mal in ihrem Leben an einen Strand zu gehen. Es bedeutet ebenfalls, dass sie in der Lage sein würden den Safari-Zoo in Ramat Gan bei Tel Aviv zu besuchen.“

    „Die Westbank ist ein sehr kleines Gebiet mit einer begrenzten Zahl an touristisch interessanten Orten, besonders solchen, die für Kinder attraktiv sind. Das ist der Grund, warum es bei einer Reihe Palästinenser diese Woche einen erlösenden Seufzer gab, als sie von der neuen israelischen Maßnahme erfuhren.“

    „Man muss hoffen, dass der Tag kommt, an dem die Palästinenser verkünden werden, dass israelisch-jüdische Touristen in der Lage sind die Westbank oder den Gazastreifen zu besuchen und sich sicher zu fühlen, wie es in den guten alten Tagen war, bevor 1993 die Oslo-Vereinbarungen unterschrieben wurden.“

    Khaled Abu Toameh, Hudson New York, 22. Juli 2011 – Übersetzung: Heplev
     

  4. @Jane

    Das Geschäft mit Saudi-Arabien war übrigens mit Israel im Vorfeld abgestimmt“

    und was ist mit den vielen Geschäften in der Zeit der SPD/Grünen Regierungszeit ?

    in den 80ern und Süd-Afrika zu ApartheidZeiten, da gabs auch beste Geschäftsverbindungen mit Israels Waffenexporteuren etc

    ja, oder deutschlands Giftgaslieferung an den Irak womit dann 5000 Kurden vergiftet worden sind.

    „Einem Juden kann man nichts vorschreiben und schon gar nicht einem Israeli, denn der weiss es sowieso besser als die anderen.”

    ich habe Ihnen schon öfter geschrieben, fahren Sie nach Israel und sprechen sie und streiten sie mit den Israelis über ihr Problem mit der sogenannten Israelischen Besatzungspolitik. Versuchen sie mit Israelis zu diskutieren und zu streiten dann werden Sie wissen wir der Satz gemeint ist.
    Sie Kritisieren Anonym aus ihrem Wohnzimmer Politik Religion Parteien in Israel deutschland USA und werden nichts ändern. 

    Also was für ein Sinn macht Kritik die nichts ändert ?

  5.  
     
    Zitat: dass es ihm nicht zusteht zu kritisieren und da merkt man wohl, dass es Ihnen anscheinend Ernst ist, ich hoffe Sie bunkern nicht schon Sprengstoff, wie dieser Norweger.
     
    „Dumme Nuss“ reicht hier nicht mehr, denn was hier, im Kern, erkennbar wird, ist nicht bloß irritierend, es ist abstoßend!
     
     

  6. „Die Freiheit“ – von wegen Freiheit! Wer wirklich noch Nachhilfe benötigt, um zu verstehen, warum man man schlecht beraten ist,  „Unterstützung“ von solchen falschen Freunden aus dem rechtsextremen Spektrum anzunehmen, sollte vielleicht doch mal einen Blick nach Norwegen werfen, oder auch diesen Artikel bei HaGalil lesen  http://test.hagalil.com/2011/07/24/neue-buendnisse/ . Aber ich befürchte, wer solche Nachhilfe braucht, dem ist nicht mehr zu helfen.

  7. @Jane
    Neues Youtube-Video „Die Wahrheit über das Westjordanland” http://www.youtube.com/watch?v​=XGYxLWUKwWo&feature=youtu.be
    Der israelische Filmemacher Schlomo Blass hat vor Kurzem das YouTube-Video „Die Wahrheit über das Westjordanland“ produziert.
    “Darin analysiert Israels stellvertretender Außenminister Danny Ajalon die Korrektheit der V…erwendung von Begriffen wie „das Westjordanland“, „besetzte Gebiete“ und „die Grenzen von 1967“ im Hinblick auf die historischen Fakten des israelisch-palästinensischen Konflikts. Blass produzierte bereits verschiedene andere YouTube-Videos, unter anderem den Clip „Israels Sicherheitsbedürfnisse für wahren und dauerhaften Frieden“
     http://www.youtube.com/watch?v​=1uVOUMOWoUk .
    „Die Menschen haben keine Zeit, lange Bücher und Aufsätze zu lesen. Diese Clips erweisen ihnen einen guten Dienst“, sagte Blass.”

  8. deutschland macht für Geld mit jedem Diktator auf der Welt Geschäfte siehe Iran Libyen, Irak Giftgas, Saudi Arabien, China und und und .. deutsche Moraler

    Ja – leider und auf Israel trifft das nicht weniger zu (Waffenverkäufe an China, ja sogar Iran in den 80ern und Süd-Afrika zu ApartheidZeiten, da gabs auch beste Geschäftsverbindungen mit Israels Waffenexporteuren etc.). Das Geschäft mit Saudi-Arabien war übrigens mit Israel im Vorfeld abgestimmt – die Waffen dürften früher oder später wahrscheinlich gegen Aufständische  benutzt werden, so wie schon in Bahrain, wahrscheinlich ganz in Israels Sinne.

    ich hatte geschrieben das SIE persönlich haben kein Recht weil SIE eine deutsche sind. Die Amerikaner z.B. dürfen Kritisieren weil die für Demokratie und Freiheit auf der Welt Opfer gebracht haben im gegensatz zu deutschland.
     
    Jetzt werden Sie wirklich größenwahnsinng – so Deutsche dürfen nix sagen, wollen Sie vielleicht Länderlisten erstellen?
     
    “als Jude, dürfen Sie machen was Sie wollen und lassen sich keine Vorschriften machen”
    da liest man doch IHREN Persönlichen Hass gegen die Juden raus

    Hallo – Herr BZ – dass haben Sie doch vor kurzem hier in einem anderen Threat zum besten gegeben ‚ Ein Jude lässt sich keine Vorschriften machen‘ – DAS WAREN IHRE WORTE – nicht meine Schuld – und darauf habe ich mich in meiner Rede AN SIE , dann eben auch bezogen.

    Hier im Originalton:

    “Einem Juden kann man nichts vorschreiben und schon gar nicht einem Israeli, denn der weiss es sowieso besser als die anderen.“

    http://test.hagalil.com/2011/07/13/zionismus-7/comment-page-3/#comments
     
    Herrn Pfeifer (mit dem mich ja sonst weiß Gott nichts verbindet), war trotzdem nicht davor gefeiht, dass Sie auch ihm erklärten, dass es ihm nicht zusteht zu kritisieren und da merkt man wohl, dass es Ihnen anscheinend Ernst ist, ich hoffe Sie bunkern nicht schon Sprengstoff, wie dieser Norweger. Der hatte ja auch das dringende Bedürfnis, linke und liberale, zum Schweigen zu bringen und jetzt sieht er sich noch als Held und will in Uniform vor das Gericht treten.

     
    Ich schlage vor Sie gestalten lieber eine eigene Website, da können Sie dann alleine vor sich hin monologisieren und niemand wird Sie kritisieren. Bis dahin können Sie nur davon träumen, der heimliche Hagalil-Diktator zu sein, der Redeerlaubnisse und Verbote erteilt.

  9. Ich möchte an diesser Stelle einmal meine Anerkennung aussprechen, an Hagalil, dass die Redaktion sich, oft genug diffamiert und beleidigt, nicht hat abbringen lassen, von Demokratie, Meinungsvielfalt und -freiheit und Information statt Propaganda.
    Ihr seid im Nischenbereich „Nahost“ das einzige namhafte Medium, das ich stets als zionistisches Gegengewicht zu hasserfüllter, rechthaberischer, und hetzerischer Propaganda empfunden habe.
    Eine Brücke die unterstützt und gesichert gehört, nicht diffamiert und an hundert Ecken angesägt.

  10. @Anat Ner

    vieleicht solltet ihr Jane in einer der Organisation aufnehmen dann kann sie etwas effektives tun. Denn nur Kritisieren und den Frust runterschreiben wird nichts ändern.

  11. @Jane

    Ich finde, dass hier Herr Kramer und vor allem Israels Vorgehen zu kritisieren ist und aus moralischen Gründen unbedingt kritisiert werden muss.“

    Moralische Kritik aus deutschland gegenüber Israel ist ja Lächerlich und der Hohn überhaupt.  Die Enkel von SD, SA , SS, Gestapo, Stasi, und RAF kriechen aus den Löchern und wollen aus Moralischen Gründen Israel Kritisieren.
    Die Moral deutschland sieht man in Afghanistan Oberst Klein der in 5 Minuten 100 Zivilisten ermordet hat und vom deutschen Militärgericht Freigesprochen wurde. Er hatte völlig Korrekt gehandelt ?????  deutsche Moral

    deutschland macht für Geld mit jedem Diktator auf der Welt Geschäfte siehe Iran Libyen, Irak Giftgas, Saudi Arabien, China und und und .. deutsche Moral

    der Umgang mit Migranten und Asylbewerber in deutschland teilweise Verstossen teilweise der Genfer Konvetionen und der UN Menschrechtskonventionen. 

    Stichwort Vertriebenenverbände mit Revanschistischen Charakter und Eroberungsplänen Slawischer Gebiete.

    Loveparade 21 Tote wegen Macht Gier Eitelkeit und bis Heute keine Entschuldigung und keinen Schuldigen ?   deutsche Moral

    Was wollen Sie mir über Moral aus deutschland erzählen ? 
      

    hat NIEMAND Israel zu kritisieren und Israel und als Jude, dürfen Sie machen was Sie wollen und lassen sich keine Vorschriften machen

    ich hatte geschrieben das SIE persönlich haben kein Recht weil SIE eine deutsche sind. Die Amerikaner z.B. dürfen Kritisieren weil die für Demokratie und Freiheit auf der Welt Opfer gebracht haben im gegensatz zu deutschland.

    „als Jude, dürfen Sie machen was Sie wollen und lassen sich keine Vorschriften machen

    da liest man doch IHREN Persönlichen Hass gegen die Juden raus

    ja da darf man auch Hilfskonvois mit Zivilisten und unbewaffnete UNO-Helfer bombadieren

    Nochmal das Beispiel Oberst Klein deutscher Offizier in 2 Minuten 100 Zivilisten Ermordet.

    Und wissen Sie – Sie können mir absprechen was Sie wollen – das ändert nichts – denn Sie haben nicht das REcht mir das abzusprechen. Ich kann Sie kritisieren so viel ich will, genauso wie Sie das Recht haben mich oder Deutschland, Timbuktu oder sonstwen oder was zu kritisieren.“

    Na dann ist doch alles klar wozu brauchen Sie dafür zwei Anläufe und viel Bla Bla .

    Sie Kritisieren Lügen, Deffamieren Israel und die Juden ich Kritisiere Sie dafür und deutschland,

    deutsche Linke arbeitet erstmal eure RAF Zeit richtig auf damit habt ihr genug zu tun.

  12. Herr Israel Baruch Zion Oberjude, Volldepp.
    Ihr Hass auf Linke und Muslime ist ihr persoenliches Problem. Ausdruck einer Krankheit, die Sie endlich in den Griff bekommen sollten. Aber nicht, indem Sie sich hier zum Sprecher DER Juden machen. Sie antisemitischer Toelpel.

    Es gibt nicht DIE Juden, Sie antisemitische Hetzbeule!

    Danke Jane, dass Sie trotz aller unverschaemter und persoenlicher Hetze auch gegen Sie (ich erinnere mich an unterstes Niveau, auch uebelste Frauenfeindlichkeit) nicht aufgehoert haben zu widersprechen und Fakten zu liefern.
    Ich habe Sie mal nach Ihrer MODERNEN ORTHODOXEN Einstellung befragt. Dazu wussten Sie dann nichts.

    Wissen Sie BZ, wegen Leuten wie Ihnen treibt es Juden zur Gruendung von Organisationen, wie „Nicht in unserem Namen“, „The Other Israel“, „Nicht mit Uns!“ etc.. Fuer Typen wie Sie natuerlich nur ein weiterer Grund zum hysterischen Gekeife.

    Zornige Gruesse aus Israel!

  13. “Sie bringen hier als Referenz die Rote Zora Heidemarie Wiezerock-Zeul, alle wissen bei den Juden das die Atisemitisch ist.“


    Ach ja? Natürlich – Sie hat doch tatsächlich Israel ein paar mal deutlich krtisiert.


    Deutsche Ministerin kritisiert Blockierung im UNO-Sicherheitsrat
    Berlin – Die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat die Angriffe der israelischen Armee im Libanon verurteilt. „Dass mittlerweile zivile Einrichtungen und Zivilisten in einem anderen Staat bombardiert werden, ist völkerrechtlich völlig inakzeptabel“,
    ..Wieczorek kritisierte auch das Vorgehen der israelischen Armee im Gaza-Streifen. Dort sei die Situation für die palästinensische Zivilbevölkerung „besonders schlimm“, sagte sie. „Sie befindet sich in einer wirklich verzweifelten humanitären Situation.“ Sie appellierte auch an die Palästinenser, die Hamas-Regierung und die libanesische Hisbollah, „alles zu tun, damit die entführten Soldaten freikommen und israelisches Gebiet nicht mehr mit Raketen angegriffen wird“.
    http://derstandard.at/2518200

    Wieczorek-Zeul hatte israelische Angriffe auf zivile Einrichtungen und die Bewohner des Libanon als „völkerrechtlich völlig inakzeptabel“ bezeichnet – und dafür harte Kritik geerntet. Der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, bezeichnete die Ministerin als „nicht länger tragbar“. Kramer sagte, die Ministerin betreibe antiisraelische Propaganda und bediene Klischees gegen den jüdischen Staat.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,427280,00.html

     
    Ja – da werden schon Rücktrittsforderungen erhoben, weil W-Z. etwas gesagt hat, was völlig offensichtlich ist – und nicht den Mund gehalten hat – wie die meisten ihrer Kollegen. Das nennt man Zivilcourage, war mit der postwendenen Reaktion wohl schon zu rechnen – und wenn Herr Kramer das untragbar findet, dann macht er damit deutlich, dass seiner Ansicht nach die Israelis die LIzenz zum töten haben – zum töten von Zivilisten – mit Absicht und aus grober Fahrlässigkeit. Ich glaube nicht, dass Herr Kramer das so verstanden wissen will – aber das ist es was unterm Strich dabei heraus kommt und da muss man sich über Avancen, wie die ‚Der Freiheit‘, dann auch nicht mehr wundern.

     
    Ich finde, dass hier Herr Kramer und vor allem Israels Vorgehen zu kritisieren ist und aus moralischen Gründen unbedingt kritisiert werden muss.
     
    Das Gestammel unserer Politiker in Anbetracht der israelischen Zerstörungswut im Gaza- und im Libanonkrieg ist einfach nur peinlich und Frau W-Z. Haltung hat absolut nichts gemein mit jenen, mit denen Sie sie völlig irrigerweise in Verbindung bringen wollen – das ist einfach nur eine böse Verleumdung, die sich anbietet, insofern man das erhalten will, was schon allzu lange zum Selbstläufer geworden ist – Israels Sakrosanz – und wie Sie es ja dauernd par Excellence demonstrieren – hat NIEMAND Israel zu kritisieren und Israel und als Jude, dürfen Sie machen was Sie wollen und lassen sich keine Vorschriften machen – so haben Sie es doch vor kurzem gesagt Herr BZ – nicht wahr – ja da darf man auch Hilfskonvois mit Zivilisten und unbewaffnete UNO-Helfer bombadieren – ist ja so lustig auf der Welt – wenn man machen darf – was man will.
     

  14. “Was für ein Schwachsinn schreiben Sie da ( Aufstand gegen die Besatzung ???? )
    Daran sieht man einfach das Sie Meschugge sind. sie kennen 5 oder 6 Pseudo Juden lesen irgendwas und denken das ist die Realität“
     
    Widerstand – nicht Aufstand BZwie ich schon verlinkte marschieren dieser Tage tausende Israelis für eine Anerkennung des palästinensischen Staats, von denen habe ich geredet und natürlich ist nicht allen Juden, bzw. Israelis ihre faschistoide Gesinnung zu eigen.


    Dass ein am eigenen Leibe erlebter Krieg zu einer anderen Sicht der Dinge führen kann, zeigt eine Meldung, die es nur auf die hinteren Seiten der israelischen Tageszeitung „Yedioth Ahronoth“ brachte. 500 Bewohner des Städtchens Sderot haben eine Petition unterschrieben, in der die Armee aufgefordert wird, ihre Operationen im Gaza-Streifen einzustellen und den Waffenstillstand zu erneuern, berichtet die Zeitung.


    Sderot ist nah am Gaza-Streifen gelegen und der Ort, der am häufigsten von den Raketen palästinensischer Militanter getroffen wird. Längst ist er zum Symbol für den Raketen-Terror der Hamas geworden – und zum Sitz diverser Aktivisten-Gruppen, die ein hartes Vorgehen gegen die Raketenkommandos fordern.


    Dagegen wehrt sich Arik Yalin, der die Bürgerbewegung ins Leben gerufen hat. „Wir haben die schrecklichen Härten des Lebens unter Raketen-Feuer acht Jahre lang erlebt, es hat uns mental und physische schwer verletzt“, sagte Yalin der „Yedioth“. Es sei ihnen wichtig, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen, der Stimme „einer ganzen Anzahl Einwohner daran glauben, dass der andauernde Konflikt auf friedlichem Wege zu lösen sei.


    Denn eine militärische Operation, so Yalin, werde nur den Hass auf beiden Seiten vertiefen.
     
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,598970,00.html
     
    Es gibt zahlreiche Israelis, die sich in NGOs engagieren und ihr Einsatz ist wirklich bewundernswert – leicht haben sie es nicht, schon gar nicht heutzutage. Sie nennen sie dann halt ‚PseudoJuden‘, weil Sie natürlich Richter sind, der entscheidet, wer ein echter Jude ist und wer nicht. Vielleicht sind Sie ja der wahre Antisemit.


    Und wissen Sie – Sie können mir absprechen was Sie wollen – das ändert nichts – denn Sie haben nicht das REcht mir das abzusprechen. Ich kann Sie kritisieren so viel ich will, genauso wie Sie das Recht haben mich oder Deutschland, Timbuktu oder sonstwen oder was zu kritisieren.
     
    Grob beleidigen sollte man allerdings nicht – und insofern massive Vorwürfe erhoben werden, sollte man sich schon die Mühe machen, sie auch faktisch zu untermauern.
     
    Ich denke – ich tue beides.

  15. Jane Sie haben es immer noch nicht verstanden ; Sie sind eine deutsche Sie haben nicht einmal Ansatzweise das Recht den Staat Israel die Juden wen sie Wählen und warum Wählen zu Kritisieren. 

    Sie bringen hier als Referenz die Rote Zora Heidemarie Wiezerock-Zeul, alle wissen bei den Juden das die Atisemitisch ist. Ausser Sie anscheinend sonst würden sie sich das verkneifen oder Sie wissen es und machen es mit Absicht was ihrem Charakter entspricht.

    Sie sind keine Jüdin Sie leben nicht in Israel Sie haben nichts für Israel getan, also mit welchem Recht Kritisieren sie Israel die Juden und das Judentum ?

    Sie haben von der Mentalität in Israel keine Ahnung sie Leben nicht in Israel und nehmen sich das Recht raus zu behaupten viele Israelis sind gegen die Besatzung.
    Sie lesen irgendwo was über die Juden in deutschland in den USA oder Frankreich, vermischen die Mentalität der Ashkenasim mit den Sfradim als Kampf untereinander und gegeneinander.
    Sie spielen sich auf und tun so als ob sie Ahnung hätten von der Israelischen Gesellschaft und was die Israelis denken nur weil sie ein paar Pseudo Juden kennen die Pro Palästinensisch sind.

    Mir ist egal zu was oder für was sie mich zählen entscheidend ist ich nehme Ihnen einfach das Recht auf Kritik am Israelischen Staat am Judentum ausserhalb deutschlands und der Jüdischen Religion.

    Ich sage, dass ich im Großen und Ganzen schlicht und ergreifend die links-liberale Gesinnung habe, die auch fraglos Juden zum Widerstand gegen die israelische Besatzungspolitik “ 

    Was für ein Schwachsinn schreiben Sie da ( Aufstand gegen die Besatzung ???? )

    Daran sieht man einfach das Sie Meschugge sind. sie kennen 5 oder 6 Pseudo Juden lesen irgendwas und denken das ist die Realität.

    Ich habe Ihnen schon mal gesagt gehen sie ein halbe Jahr nach Israel dann werden sie die Realität kennenlernen. Sie denken deutsch Europäisch und das ist ihr Fehler den Sie machen, denn in Israel denkt man Nah Östlich und Amerikanisch.
    Die Europäischen Juden und Jekkim sind alle schon auf Rente , Israel ist Orientalisch geworden durch die  1 Million Orientalischen Juden die von den Arabern vertrieben worden sind.
    Und diese Orientalische Juden habe eine ganz andere Einstellung zu den Arabern wie die Europäer, denn die Orientalischen Juden kennen die Araber Innen und Auswendig weil die Orientalischen Juden die Sprache sprechen und die Kultur und Mentalität der Araber kennen.

    Ihr in Europa lebt auf einem völlig anderen Planeten und ihr versteht den Nahen Osten überhaupt nicht. 

    Wenn Sie eine Linke sind dann machen sie was in deutschland gegen die Ungerechtigkeit von Migranten oder gegen Soziale Ungerechtigkeit das macht Sinn.

    Israel ist nicht ihr Baustelle weder Moralisch noch Ethisch .

  16. “Oder mit verkappten deutschen Antisemiten“

    Möglicherweise ist das für Sie tatsächlich so – weil sie die Welt durch die fundamentalistische Brille sehen und alles im Hinblick darauf interpretieren, inwieweit es ihrer Absicht ein Eretz Israel zu realisieren im Weg steht, wobei Sie jeden der gegen Sie und ihre Pläne ist, als Amalek betrachten und dabei ist es dann letztendlich egal, ob es sich um Deutsche oder gar pro-zionistische Juden wie Herrn Pfeifer handelt, der aber unbedingt einen säkularen Staat will und für Sie wahrscheinlich eine Art Esel für den Messias darstellt. Aus dieser Weltsicht, müssten dann freilich die Nazis eine Geißel Gottes sein, die die von‘ Assimlierung bedrohten Juden‘ durch ihre Grausamkeit wieder auf den rechten Weg bringen sollten. Tatsächlich hat ja einer der obersten israelischen Rabbiner sowas tatsächlich schon gesagt:

    Die innere Zersplitterung der israelischen Gesellschaft verläuft nicht nur entlang der Trennungslinie aschkenasisch – sephardisch, sondern auch säkular – orthodox. …

    Die politische Formation der sephardischen Orthodoxie ist die 1984 gegründete Shas-Partei – weitgehend das Werk des jetzt 79jährigen sephardischen Oberrabbiners a.D. Ovadia Josef.

    Als sich nun vor der Camp-David- Konferenz abzeichnete, daß Ehud Barak bereit sei, das bisherige Tabu „Jerusalem“ zu brechen, änderte Rabbi Josef erneut den Kurs und befahl den Shas-Ministern, die Regierung zu verlassen. Rabbi Josef wandelte sich erneut zum Nationalisten – ja, zu einem regelrechten Rassisten.

    An jedem Sonnabend, nach Ausklingen des Sabbat-Festes, bedient sich der Rabbi der beiden Rundfunkstationen von Shas und einer Satellitenfernsehübertragung ins Ausland, um seine Lehre zu verkünden. Am 5. August hielt er eine Predigt, die alle bisherigen Leistungen des als „faules Maul“ bekannten Mannes übertraf, beschimpft er doch die weltlichen Richter unentwegt mit unflätigsten, biblischen Ausdrücken.

    Über Baraks Absicht, Jerusalem zu teilen, erhitzte sich das Gemüt des Rabbis jedoch über das bei ihm übliche Maß hinaus. Er bezeichnete den Ministerpäsidenten als „Amokläufer“, der den Arabern hinterherjage. Aber Araber seien „Schlangen“. Barak bringe die Schlangen in unsere Nachbarschaft, aber wer könne neben Schlangen leben? „Die Söhne Ismaels (damit sind die Araber gemein) sind alle Bösewichte, sie sind allesamt Feinde Israels. Der Heilige, gelobt sei sein Name, bedauert, daß er diese Ismailiten überhaupt geschaffen hat.“

    Aber dieser biblisch-rassistische Ausfall war es nicht, der die gesamte jüdische Öffentlichkeit – in Israel und in der Diaspora – zum Aufruhr brachte. Denn Rabbi Ovaida Josef sprach auch über den Holocaust: „Die sechs Millionen unglückseligen Juden, die von den bösen Nazis ermordet wurden, möge ihr Name gestrichen sein, sind sie für nichts gestorben? Nein. Sie sind die Reinkarnation früherer Seelen, die gesündigt haben, von Sündern, die säkular geworden sind und die unerlaubte Dinge zuließen und allerlei betrieben haben, was nicht betrieben werden sollte und die in einer Neuinkarnation zurückgekehrt sind, um zu büßen“.

    http://www.jf-archiv.de/archiv00/330yy21.htm
     
    Aus diesem Blickwinkel ist dann die Frage legitim – zu welchen ‚Freunden‘ Sie denn gehören BZ.
     
    Ich sage, dass ich im Großen und Ganzen schlicht und ergreifend die links-liberale Gesinnung habe, die auch fraglos Juden zum Widerstand gegen die israelische Besatzungspolitik motiviert, weil ich an Fairness und Gleichheit glaube und ich bin kein ‚falscher Freund‘ und kenne auch Juden, die das schlichtweg genauso sehen wie ich und das auch so teilen – mit Antisemitismus hat das gar nichts zu tun – denn Antisemiten haben keine humanistischen Ideale und die Egalität aller Menschen ist nicht ihr Anliegen.

    Und wahrscheinlich BZ – sind auch für Sie ‚Die Freiheit‘ und Wilders auch keine falschen Freunde, so Sie Deutscher sind, könnten Sie sich ihnen ja gleich anschließen. Nein – gerade was Sie anbetrifft passt das sehr gut.

    Islamfeindlich, gegen Assimilation, Israel-loyal, nationalistisch – da passen Sie doch prima rein.
     
    Dass die DIG da zwischen allen Stühlen sitzt, dass kann ich freilich nachvollziehen und vermute das auch. Trotzdem denke ich, dass man die Dinge konsequent zu Ende denken sollte und da sehe ich eine Menge innere Widersprüche, bei der DIG, aber auch bei der zwiespältigen Haltung, welche westliche Regierungen bzgl. des NahOstKOnflikts an den Tag legen.
     
    Ich finde Bewegungen wie J-Street jedenfalls sehr ermutigend und hoffe, dass man in Zukunft noch mehr von ihnen hören wird.

  17. BZ – ob Sies nun glauben oder nicht, die Grundkomponenten der Geisteshaltung, welche Juden in den USA zur Gründung vcn J-Street bewegten, die eine Minderheit der Israelis auf die Straße drängt, um ihre Solidarität mit den Palästinensern zu bekunden und meine, sind schlicht und ergreifend die gleiche. Die Texte, die ich hier verlinke, sind in den überwiegenden Fällen von israelischen Autoren und sie führen hier zu Wut und Erbitterung – diese Autoren schreiben eben, das was ich denke und deshalb stelle ich sie hier rein. Es gibt nämlich nicht nur die falschen Freunde, es gibt wohl auch die erklärten Feinde, die gar keine sind.
     
    Ich bin links-liberal, humanistisch gesinnt und glaube an das menschliche Potential, ganz unabhängig von Herkunft und eine Welt, die gerechter sein sollte, als sie es heute ist.
     
    Seit dem Jahr 2000 bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Israel den Oslo-Friedensprozess nicht glaubwürdig verfolgt hat und bewusst auf sein Scheitern zusteuerte und seither denke ich, dass der Umstand, dass Juden in großer Zahl Opfer eines Völkermordes wurden demagogisch missbraucht wird, um den Unwillen für eine politische Lösung da unten zu kaschieren.
     
    Auf Grund dieser Vergangenheit, gibt es ein großes Unbehagen Israel zu kritisieren und geschieht es doch, so kann man sich sicher sein, bei hinreichender Prominenz, dieses teuer bezahlen zu müssen. Zumindest wird der Zentralrat wahrscheinlich die ein oder andere Losung losschicken und demjenigen ordentlich eins vor den Bug knallen (wie zum Beispiel Heidemarie Wiezerock-Zeul, als sie den Abwurf von hundertausenden Landminen im Südlibanon in den letzten Tagen des Libanon-Kriegs kritisierte). 
     
    – und ja, so kommt es dass ich hier häufig recht provokativ Stellung beziehe – da gibt es einfach ein ganz gorßes unterdrücktes Defizit an unbedingt zu äußernder Kritik. Ich tue das aber bewusst hier in eindem jüdischen Forum. Es wundert nicht, dass Sie und ich nichts gemein haben und unsere Standpunkte erbittert vertreten – es wundert aber wie oft auch vermeintlich liberale Juden Kritik wahrscheinlich nicht nach außen dringen lassen – so dass unterm Strich ein völlig schräges Bild entsteht und eine negative Bewertung von Kritik von außerhalb, die durch nichts gerechtfertigt ist, möglicherweise aus einem gruppendynamischen Prozess, der sich auch bei großen Differenzen, ständig der Loyalität versichern muss, entsteht. Diese Absurdität sehe ich schon lange und ja – ich fahre einen provokativen Kurs dagegen, weil ich es wünscheswert fände, dass das aufhört. Ich trete sozusagen auch gegen die Vorurteile gegen Nicht-Juden und auch gegen Israelkritiker an und für eine generelle Emazipation – aller.
     
    Für mich bedeutet die Gleichheit der Menschen und der Völker einen technischen Grundpfeiler, welcher unabdingbar ist, um Frieden und Prosperität für alle herzustellen, ganz unabhängig davon, wie entwickelt ein Land oder ein politisches Systen nun ist oder nicht.
     
    Damit verträgt sich allerdings nicht nur die Missachtung der legitimen Rechte der Palästinenser nicht, auch Sakrosanz, welche Israel genießt, verträgt sich nicht mit dieser Gleichheit und so gibt es viele unterdrückte Wahrheiten über die Besatzung und das rumort. Gesund ist das nicht – für  niemanden.
     
    Die Art und Weise, wie man die Palästinenser behandelt widerspricht den zur Schau getragenen Idealen westlich demokratischer Ideen vollkommen und ist vollkommen kontraproduktiv, hinsichtlich des Bestrebens diese Ideale zu stärken und zum Durchbruch zu verhelfen und so ist der NahOstKonflikt ein zentrales Moment im Aufschaukeln des Orients und Okzidents gegeneinander und nicht etwa ein konstruktiver Schritt hin zu Völkerverständigung, Fortschritt, Emanzipation und Wohlstand für alle und dabei ist die ewige Vergleicherei – wer ist besser oder schlechter – vollkommen unerheblich.

  18. J Street kann aber schon uterscheiden zwischen Jüdische Patrioten die relevante Punkte der Israelischen Innenpolitik Kritisiren und Antisemiten und Judenhassern die   J Street nutzen um ihren Feldzug gegen Israel zu führen.
    Ich nehme an, dass sich Gruppen wie J-Street oder Jews for a just Peace nicht mit solchen ‘Freunden’ wie der ‘Freiheit’ rumschlagen müssen.“

    Oder mit verkappten deutschen Antisemiten

  19. Die rechte Ideologie, die sich mit Sündenbockdenken und Überfremdungsangst gegen Assimilierung und eine multi-ethnische Gesellschaft richtet, hat in Norwegen in diesen Tagen über 90 Opfer gefordert.

    Kaltblütig tötete Anders B. seine Opfer auf der Insel Utøya und in Oslo. Jetzt rechtfertigt der Attentäter seine Gräueltaten mit wirren Begründungen: Er habe Europa vor „Marxismus und Islamisierung“ retten wollen. Kurz vor den Anschlägen verschickte er per E-Mail eine 1500 Seiten starke Schrift.

    Er habe Europa „vor Kulturmarxismus und Islamisierung retten“, schreibt B. darin.

    Bereits zuvor waren Spuren im Internet aufgetaucht. B. hatte sie offenbar gezielt im Netz hinterlassen. Auf seiner Facebook-Seite, die er erst am 17. Juli 2011 angelegt hatte, bezeichnete er sich selbst als konservativ, christlich, Jäger, Video-Spieler und Freimaurer. Seine Lieblingsbücher seien unter anderem John Stuart Mills „On Liberty“, Richard Rortys „Consequences of Pragmatism“ sowie Kafkas „Der Prozess“, heißt es in dem Profil.
     
    http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/13302474-attentaeter-legt-gestaendnis-ab.html#.A1000107


    Anders als oft dargestellt, genießt Israel in der Welt nach wie vor politische Unterstützung, wenn diese auch etwas widerborstig sich dennoch nicht mit israelischen Positionen bzgl. der Besatzung gemein macht (weshalb man diese Politik freilich in vielerlei Hinsicht als widersprüchlich bezeichnen muss).


    Die treuesten Freunde, die Israel hat, so wie es sich jetzt und in der Vergangenheit generierte, sind ganz offensichtlich eben tatsächlich Rechtspopulisten und Evangelikale. Es sind eben diese, die ohne und wenn und aber israelische Positionen verteidigen und in den USA bilden sie eine nicht unerhebliche politische Kraft.

    Die Rechte hat eben heute tatsächlich ein anderes Gesicht; wenn Wilders sagt, er liebe Israel seit er dort in einem Kibbuz arbeitete – dann stimmt das eben wahrscheinlich ganz einfach und er reiht sich ja ganz gut ein neben einen Politiker wie Lieberman oder Nentanyahu. Auch Berlusconi will Israel unbedingt in der EU haben. Auch Berlusconi verteidigte Israel gegen den GoldstoneBerlicht und darf sich als seiner besten Freunde bezeichnen.


    Die Partei ‚Die Freiheit‘ tut ja alles, um sich von herkömmlichen Bewegugen, wie Pro-Köln, NPD etc. abzusetzen und die Solidarität mit Israel ist vermutlich nicht nur ein Feigenblatt, sondern entspricht tatsächlich Überzeugungen. Wünsche und Ziele dieser Bewegungen haben ja tatsächlich viel gemein mit den nationalistischen Grundüberzeugungen und der isalmfeindlichen Rethorik, so wie sie auch in Israel immer deutlicher zum tragen kommen.
     
    Der Attentäter in Norwegen las also gerne Kafka, einen sehr jüdischen Autoren (der ja in der Tat ganz großartig ist und nichts dafür kann, wer ihn so liest).
     
    Mit den anti-semitischen Glatzen hat das dann wohl nur mittelbar zu tun.
     
    So genießt die Partei ‚Die Freiheit‘ starke Unterstützung des niederländischen islamfeindlichen Rechtspopulisten Wilders und ist vermutlich mit durch diesen ‚inspiriert‘.
     
    Der als Islamgegner geltende Niederländer Geert Wilders soll am 3. September erneut nach Berlin kommen. Dies kündigte die Partei „Die Freiheit“ auf ihrer Internetseite an. Auch Oskar Freysinger von der rechtsnationalen Schweizerischen Volkspartei (SVP) und der US-amerikanische Islamkritiker Robert Spencer sollen auftreten.
     
    http://www.rp-online.de/politik/ausland/Geert-Wilders-soll-nach-Berlin-kommen_aid_1015284.html

    Seit ein paar Wochen ist Stadtkewitz Vorsitzender der von ihm selbst gegründeten Partei ‚die Freiheit‘. Deswegen ist er nach Gießen gefahren, wo 80 Anhänger aus ganz Hessen auf ihn warten. Sie wollen mitmachen in der neuen Partei, die sich „die Bewahrung unserer Kultur und Werte gegen den zunehmenden Einfluss des politischen Islam“ und „einen Zuwanderungsstopp gegen Einwanderung in unser soziales Netz“ ganz oben auf die Liste ihrer politischen Slogans geschrieben hat. Als rechts seiner alten CDU will Stadtkewitz seine Gründung aber nicht gestellt wissen: „Wir sind keine Rechtspartei, sondern eine Bürgerrechtspartei“, ruft er in den Applaus seiner Anhänger hinein.
    René Stadtkewitz bewundert den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders, aber „so krasse Sprüche“ wie sein Vorbild will er in seiner Partei „Die Freiheit“ nicht machen. Die neue deutsche Anti-Islam-Bewegung präsentiert sich handzahm.
     
    http://www.sueddeutsche.de/politik/anti-islam-partei-die-freiheit-geert-wilders-light-1.1053605
     
    Ich glaube der DIG auch, dass ihr in Anbetracht ‚dieses Werbens‘ unbehaglich ist, und dass sie in Deutschland für Liberalität und Toleranz steht – trotzdem lässt sich dies mit der israelischen Besatzungspolitik, die sie auch vertritt, nicht wirklich in Einklang bringen – und so stößt sie wohl an diesem Punkt auf ihre eigenen Widersprüche.
     
    Man kann es auch so seheh – jenseits der gängigen Geschischtsschreibung, gibt es einen wieder kehrenden Konflikt, zwischen linken und rechten Kräften; erstere stehen für Systemkritik und Solidarität mit Armen und Entrechteten ganz gleich welcher Nationalität, Religion etc., letzere für eine Lösung gegen Assimilierung und für eine nationalistisische Gesinnung.
     
    In den 30er Jahren kamen letzere an die Macht; in Israel unter Juden gibt es diese Pole eben ganz genauso, wie unter anderen auch und so ist es mitunter der ein oder andere Geist, der Menschen verbindet und unterscheidet, ganz gleich ob sie nun Juden, Nicht-Juden oder sonstwas sind und vielleicht wurde dieser Konflikt durch viele andere Ebenen lange überdeckt. Juden lehnten in den 20ern den Zionismus mehrheitlich eher ab, da sie den Wunsch hatten sich zu assmilieren und den Zionismus als eine nationalistische Ideologie betrachteten, die dem entgegen wirkte.
     
    Ich muss dazu sagen, dass es selbstverständlich ist, dass Menschen so traditionell leben dürfen wie sie wollen, aber es ist nicht akzeptabel, wenn sie die Wahl anderer, welche ihre Identität nicht über eine nationalistische Gesinnung definieren in ihren Lebensentwürfen zu unterdrücken versuchen, weil sie glauben, dass das der Weg sei, auf welchem sie ihre vermeintlich ‚Heile Welt‘ zurück erhalten.
     
    Der Glaube, dass soziale Missstände etc. ein Ende nehmen würden, wäre man doch nur ‚die bösen Fremden‘ los (die in den 30er Jahre mit ganz ähnlichen Topoi die Juden waren), ist ein Kinderglauben an eine heile Welt, die so fraglos niemals existiert hat und auch nicht existieren wird.
     
    Dahinter steckt auch eine gewisse Autoritätsgläubigkeit, die die Lösung der Probleme bei der Eliminierung eines vermeintlich Schwächeren sucht, die man als störend empfindet.
     
    Es ist keine Frage, dass Traditionen auch ihren Wert haben, aber eine dynamische Weltsicht, die begreift, dass es immer zwei Pole gibt, die sich nicht notwendigerweise bekämpfen müssen, sondern beide wirksam und sinnvoll sind, sollte vor einer allzu statischen und eleminatorischen Weltsicht bewahren.

  20. Übrigens anders als die DIG, die wie sehr viele offizielle jüdische Gremien zumindest nach außen hin  immer mit scheinbar bedingungsloser Solidarität hinter Israel steht, ganz egal, welche Politik es nun betreibt und in diesem Sinne dazu beiträgt auch kritische nicht-jüdische oder auch jüdische Stimmen zu unterdrücken (so wurde ein Vortrag des Historikers Illan Pape in München von der DIG sabotiert), stehen natürlich nicht Juden per se hinter der israelischen Besatzungspolitik.


    Thousands of Israelis and Palestinians are expected to take part in a march on Friday, titled ‚March for Independence‘ calling for the recognition of a Palestinian state.

    The organizers of the march said that the recognition of Palestine as an independent state should come before negotiations, and not as a result.

    http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Archiv/archiv-aktuelle_nachrichten-6.htm
     
    Auch außerhalb Israels formieren sich jüdische Stimmen, die ein Ende der bedingungslosen Solidarität und die Zustimmung einer Lösung auf Grundlage der 1967er Grenzen fordern.

    „Wir als amerikanische Juden müssen klar zu verstehen geben, dass wir Israel zwar unterstützen und dass uns Israels Sicherheit am Herzen liegt. Das heisst aber nicht, dass wir mit allem einverstanden sind, was in Israel passiert und mit jedem, der in Israel an der Macht ist.“

    Politisch vertritt „J Street“ ähnliche Positionen wie die meisten jüdisch-amerikanischen Gruppen im linksliberalen Spektrum, „Americans for Peace Now“ oder das „Israel Policy Forum“: sofortiger Stopp des israelischen Siedlungsbaus und Verhandlung einer Zwei-Staaten-Lösung auf der Basis der Grenzen von 1967. In Israel hat „J Street“ prominente Anhänger: den Schriftsteller Amos Oz, den ehemaligen Aussenminister Schlomo Ben Ami oder den früheren Mossad-Chef Danny Yatom.
     
    „J Street“ nimmt für sich in Anspruch, heute die Mehrheitsmeinung der jüdischen Bürger in den USA zu vertreten – und wird darin vom ehemaligen US-Präsidenten Carter bestätigt. Die Lobby-Gruppe gab vor Kurzem eine Umfrage in Auftrag. Das Ergebnis: 60 Prozent der amerikanischen Juden stehen dem israelischen Siedlungsbau kritisch gegenüber.

    „Positionen, wie sie ‚J Street‘ vertritt, werden von den meisten jüdischen Bürgern in den USA geteilt. Dagegen wird der Kongress noch immer von einer zahlungskräftigen und lautstarken Gruppe um Aipac dominiert. Diese Dominanz aber wird sich in Zukunft verlieren.“


    http://www.israswiss.ch/israswiss/diaspora/03c1989cba0bf920a.html
     
    Ich nehme an, dass sich Gruppen wie J-Street oder Jews for a just Peace nicht mit solchen ‚Freunden‘ wie der ‚Freiheit‘ rumschlagen müssen.

  21. Als achtzehnjähriger Student besuchte Wilders das erste Mal 1982 ein islamisches Land, wo er nach eigenen Angaben Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, aber auch Angst vor „islamischen Herrschern“ erlebt habe……Danach arbeitete er einige Monate in einem Moschav in Israel. Wilders ist nach eigenen Darstellungen immer noch „verliebt in Israel“ und sieht Israel als großen Verbündeten seiner Partei an.

    …In einem Interview mit der Zeitung Jerusalem Post bezeichnete Wilders Israel als das einzige Licht von Demokratie im Nahen Osten. Beim israelisch-palästinensischen Konflikt ginge es nicht um territoriale Fragen, sondern um ideologische. Die Islamisten lehnten Israels Existenzrecht pauschal ab und gäben sich nicht mit einzelnen Gebieten zufrieden. Der Europäischen Union und den USA warf Wilders mangelnde Unterstützung Israels und Appeasement gegenüber Staaten wie dem Iran vor, dessen herrschendes Regime er als

    „schrecklich“ bezeichnete] Er äußerte im Juni 2010, Jordanien sei Palästina und solle entsprechend umbenannt werden. Dies würde den Konflikt im Nahen Osten beenden und den Palästinensern eine alternative Heimat anbieten.
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Geert_Wilders
     
    Kommt einem irgendwie bekannt vor.

  22. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 bildeten sich bald vielerorts Widerstandsgruppen. Aktiven Widerstand leisteten in den Anfangsjahren des NS-Regimes vor allem Kommunisten, die nach dem 30. Januar 1933 besonders unter Verfolgung und Terror zu leiden hatten. Im Sommer 1933 saßen rund 15.000 kommunistische Funktionäre und Aktivisten in „Schutzhaft“. Im Untergrund erschien von 1933 bis 1935 das Zentralorgan der Kommunistische Partei Deuschlands (KPD), „Die Rote Fahne“. Kommunistische aber auch sozialdemokratisch orientierte Widerstandsgruppen verbreiteten Flugschriften und Klebezettel gegen den Nationalsozialismus, pinselten Wandparolen und unterstützten rassisch und politisch Verfolgte. Wer bei solchen Tätigkeiten entdeckt oder verraten wurde, dem drohten Verhaftung, Mißhandlung, Haft in einem Konzentrationslager oder die Hinrichtung.

    Eine Widerstandsgruppe in Berlin, die rund 50 Frauen und über 100 Männer umfaßte, wurden von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) mit dem Sammelbegriff „Rote Kapelle“ belegt.

    Von den 130 festgenommenen Mitgliedern der „Roten Kapelle“ wurden 49 umgebracht.
     
    http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/widerstand/index.html

    Am 27. Februar 1933, knapp einen Monat nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler, brannte in Berlin das Reichstagsgebäude. Im brennenden Parlament wurde der niederländische Linksanarchist Marinus von Lubbe festgenommen. Er erklärte, die Brandstiftung allein unternommen zu haben, um die deutsche Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regime aufzurufen. Die Nationalsozialisten zeigten sich jedoch öffentlich überzeugt, dass es sich um eine Verschwörung der Kommunistische Partei (KPD) handelte. Noch in der Brandnacht ließ Hermann Göring als kommissarischer preußischer Innenminister verbreiten, der „Beginn des kommunistischen Aufstandsversuches“ stehe unmittelbar bevor.


    Zielgerichtet nutzte die nationalsozialistische Führung den Reichstagsbrand, um kurz vor der Reichstagswahl am 5.März 1933 die hemmungslose Verfolgung von Regimegegnern, vor allem Kommunisten, zu verschärfen. Zehntausende Oppositionelle wurden innerhalb der nächsten Wochen in “Schutzhaftt“ genommen und in improvisierte Konzentrationslager (KZ) verschleppt.

     
    http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/reichstagsbrand/index.html
     
    Dass die DIG sich von ’solchen Freunden‘ distanziert ist sicher erfreulich, sie darf sich freilich darüber nicht allzu sehr wundern. Die Besatzung funktioniert nur mit einem erheblichen Maß an anti-muslimischer, anti-palästinensischer Agitation und die übliche Dehumanisierung der Palästinenser stellt die gängige Rechtfertigung für die völkerrechtswidrige Expansion Israels dar; öffentliche jüdische Gremien in Deutschland gehen regelmäßig vehement gegen jede Kritik an der israelischen Besatzungspolitik vor und so scheint die erwünschte Haltung jede Empathie mit den unterdrückten Palästinensern, welche zwangsläufig zu deutlicher Kritik an Israels Politik führen muss, geradezu zu verbieten. Vielleicht sollte sie sich mal Gedanken machen, ob die stetige und bedingungslose Israelsolidarität auch wirklich in ihrem Sinne ist und sich eingestehen, welches Menschenbild sie damit fördert. Da sind Widersprüche, über die viele fraglos lieber gar nicht nachdenken möchten.
     
    Dass Vertreter von ‚Die Freiheit‘ da die Welt nicht mehr verstehen – ist nicht allzu verwunderlich.
     
    Die erklärten Feinde der Nazis waren übrigens Juden UND Linke.
     
    Diese Liason zwischen Rechten und Zionisten gab es freilich schon zuvor:

    Für den im Europa der Zwischenkriegsjahre aufgekommenen Faschismus gab es auf der Seite der Zionisten nicht wenig Sympathie. Wie Brenner in seinem Buch hervorhebt, befanden sich Anfang der zwanziger Jahre unter den Gründern der faschistischen Bewegung Benito Mussolinis in Italien fünf Juden. Für die Zionisten waren die gefährlichsten Feinde der Juden nicht die Antisemiten, denn mit ihnen teilten sie schließlich den Wunsch nach einer eigenen rassisch-kulturell-religiös-homogenen Gesellschaft, sondern die Kommunisten mit ihrem Traum von einer atheistischen, egalitären Welt. Die Bewunderung der zionistischen Revisionisten um Wladimir (Ze’ev) Jabotinski, die später die Likud-Partei in Israel gründeten, für das Mussolini-Regime ging sogar soweit, daß sich einige der Mitglieder ihrer Betar-Jugend damals von den italienischen Streitkräften für den Kampf gegen die britische Herrschaft im Mandatsgebiet Palästina ausbilden ließen. Als später in Deutschland unter Hitler die Nazis an die Macht kamen, begrüßten dies viele Zionisten. Laut Brenner erhofften sie sich vom Scheitern des Liberalismus in Deutschland ein Ende der Assimilierung und sahen im damaligen Reichskanzler jenen „Dreschflegel der Geschichte, mit dem die halsstarrigen Juden in ihr eigenes Land und zu ihresgleichen zurückgetrieben würden“.

    Während andere jüdische Organisationen zum Widerstand und zu internationalen Boykotts gegen das Nazi-Regime aufriefen, setzten die Zionisten auf Annäherung und trafen mit Berlin bereits im Sommer 1933 das umstrittene Ha’avara-Abkommen, das den Export jüdischen Vermögens in Form von deutschen Waren nach Palästina ermöglichte. Dazu schreibt Brenner:

    Die maximale Summe, die jeder Emigrant über das Ha’avara-Programm ausführen durfte, lag bei 50.000 Reichsmark, was das Programm für reiche Juden unattraktiv machte. So flossen umgerechnet nur etwa 40.419.000 Dollar über Ha’avara nach Palästina, während 650 Millionen Dollar in die Vereinigten Staaten gingen, 60 Millionen Dollar nach Großbritannien und andere nicht unwesentliche Summen anderswohin. Doch auch wenn die Summen, die über das Ha’avara-Programm transferiert wurden, im Vergleich zum Gesamtvermögen der deutschen Juden vergleichsweise klein waren, so waren sie doch von entscheidender Bedeutung für den Zionismus. Etwa 60 Prozent des Kapitals, das zwischen August 1933 und September 1939 in Palästina investiert wurde, war durch das Abkommen mit den Nazis ins Land gekommen.

    Was die Judenverfolgung in dieser Phase in Deutschland betrifft, so kamen die Zionisten glimpflich davon. Nach der Verkündung der Nürnberger Rassengesetze von 1935 wurden alle jüdischen Zeitungen – mit Ausnahme der zionistischen Rundschau – verboten, während im gesamten Reichsgebiet nur noch zwei Flaggen erlaubt waren, die Hakenkreuzfahne und das blau-weiße Zionistenbanner.
     
    http://www.schattenblick.de/infopool/buch/sachbuch/busar450.html
     
    Jetzt hat der islameindliche Terrorismus eine traurige Dimension erhalten.

    In Norwegen tötete ein christlich-islamfeindlicher Fundamentalist, über 90 Menschen, Teilnehmer eines linken Zeltlagers und zündete wahrscheinlich auch die Bombe im Regierungsviertel.
     

  23. „Die Freiheit präsentiert:3. September 2011 Berlin“

    Geert Wilders = rechtspopulistischer Hetzer aus den NL
    Oskar Freisinger = rechtspopulistischer Hetzer aus der Schweiz „Kanaken, Kacke und ein Heer von Kakerlaken
    Robert Spencer = rechtspopulistischer Hetzer aus den USA (Gründer und Leiter der Webseiten JihadWatch und Dhimmiwatch)
    Rene Stadtkewitz = rechtpopulistischer Hetzer aus D (deswegen Ausschluss aus der CDU-Fraktion)

    noch Fragen?

  24. @ GerdEric
    Sie können einfach ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen. Aber anhand Ihrer Antwort kann ich schon ersehen, dass auch dies ihre „Linken-Verliebtheit“ nicht bessern wird. Kleine Übung: Nehmen Sie einfach mal das Wort NationalSOZIALISMUS auseinander – fällt was auf?

  25. @GerdEric
    Und schon wieder falsch!
    Und gleich nochmal falsch: „Antisemitismus gibt es links nicht“ – Antisemetismus ist ein ureigene linke Einstellung – oder verorten Sie die Nazi´s in das rechte Spektrum? Ja? – dann würde ich dringend ihr Geschichtswissen updaten!
    Vom Säulenheiligen der Linken – Marx stammt folgendes Zitat: „Unterliegen müssen jene Klassen und Rassen, die zu schwach sind, die neuen Lebensbedingungen zu meistern.“ und dass „…das „niggerhafte“ Verhalten von Ferdinand Lassalle darauf zurück, daß Lassalle wohl von einem Juden abstammen müsse … „

    • Ja, Karl Marx war ja auch Germane, Süper-Arier…

      PS: Wo können Sie denn Ihr Geschichtswissen updaten? Ich bin keine Maschine, kein Computer, das überlasse ich Ihnen, upgedated zu werden. Die Verfallszeit eines Computers ist 10 Jahre? Im High-Tech 2 Jahre?

  26. Eine neue Partei, die nicht „Links“ ist, hat es in Deutschland naturgemäß sehr schwer, wird diese doch vom publizistischen Mainstream schnell mit absichtlichen Falschmeldungen wie  „Fremdenfeindlichkeit“ als weitere Nachfolgerin der NS geoutet. Auch 70 Jahre nach Hitler hat sich öffentlich kein vernünftiger Patriotismus entwickeln können, der die Interessen der schweigenden Mehrheit vertritt. Die Wahlbeteiligungen und die Wahl von kleineren Übeln zeigen, dass unsere  Demokratie bestenfalls auf dem Weg ist, eine Demokratie zu werden.
     
    Deshalb halte ich es für elementar, dass sich Menschen zu neuen Parteien zusammenschließen, die offensichtliche Defizite in der vorherrschenden Politik zu ihrem programmatischen Schwerpunkt machen. Dass das Kartell hier mit schmutzigen Waffen kämpft, zeigt, dass das „sapere aude“ in Deutschland nicht angekommen ist, die auch dem Fairness gewährt, der eine andere politische Auffassung hat.  

    Dass nun aber gegen „linken“ Antisemitismus“ demonstriert werden soll, halte ich für ebenfalls sehr bedenklich, ebenso, wie die kürzliche Debatte im Bundestag, in dem sehr deutlich wurde, dass der „Antisemitismus“-Vorwurf längst auch zu einer schmutzigen Waffe im Kampf um die politische Macht genutzt wird. Die kritische Debattenkultur in Deutschland bedarf dringend einer Restaurierung. Immer mehr fühle ich mich an die letzten Jahre der Weimarer Republik erinnert, in der nur noch massenbewegte Menschen zu sehen waren und kritische Stimmen sich immer ohnmächtiger fühlten. 
     
    Dass sich neue Parteien auch an der Politik Israels orientieren und den Schulterschluss dort suchen, halte ich für legitim. Israel hat eine Einwanderungspolitik die bestrebt ist, vorhersehbare Konflikte zu reduzieren.

    • „Die Wahlbeteiligungen und die Wahl von kleineren Übeln zeigen, dass unsere Demokratie bestenfalls auf dem Weg ist, eine Demokratie zu werden.“

      Das zeigt nur, dass die Nichtwähler nichts von demokrtischen Wahlen verstanden haben, denn jede Partei, die auf den Stimmzetteln steht, kann gewählt werden, und niemand fragt, wen man gewählt hat.

      PS: Welche Partei, ausser Die.Linke, ist denn Links?

    • Der von Ihnen angeführte Autor Tobias Bezler alias Robert Andreasch und das a.i.d.a. Archiv werden im Jahresbericht des Verfassungsschutzes als linksextremistisch eingestuft.

      Politisch unliebsame Bürger werden von ihm gezielt und einzeln abfotografiert. Ich gehe davon aus, daß Herr Bezler Dossiers über einzelne Personen für die linksextreme, gewaltbereite Szene erstellt. Diese Vorgehensweise passt zu seiner politischen Stilrichtung.

      Tendenzfreie Berichterstattung bzw. seriöser Journalismus sind von Herrn Bezler nicht zu erwarten. Es ist bezeichnend das Sie diese Quelle anführen.

  27. Natürlich habe ich das Programm gelesen. 
    Eine Partei die sich mit ihren Kontakten und ihrer Freundschaft zur SVP, FPÖ und BZÖ rühmt positioniert sich recht eindeutig.
    Mit HC Strache nach Israel zu fahren (und dies auf der Internetseite zu bewerben) einen FPÖ-Kader mit engen Kontakten zu Rechtsterroristen der VAPO (Küssel, Radl) und mit einschlägigen Vorstrafen und Festnahmen. Etwa bei Wehrsportübungen mit der Wikingjugend, oder wegen Waffenbesitz beim DVU Parteitag in Passau. 
    Also so eine Partei steht sicher „mit beiden Beinen auf dem Boden der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“, oder? 

  28. „Wer solche Freunde hat…“ Aber lassen wir das.
    .
    Thilo S. hat uns alle gewarnt: Deutschland schafft sich ab. Sage hinterher keiner, er hätte es nicht gehört. Wenn dann ein paar Unverzagte tapfer dem entgegensteuern, schlägt ihnen die von beflissener Seite gesteuerte Wut der Gutmenschen, die partout nicht sehen wollen, was diesem Land noch blüht, entgegen, s. dazu u.a.:
    .
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,738994,00.html
    .
    http://de.indymedia.org/2011/01/297773.shtml
    .
    usw.
    .
    Übrigens ist die DIG Stuttgart genauso verblendet wie die Münchener:
    .
    Stuttgarter DIG Distanzierung
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    Rechtspopulistische Kräfte wollen in Stuttgart ein so genanntes “islamkritisches Wochenende” veranstalten und planen in diesem Rahmen am Sonntag, dem 5. Juni eine so genannte “Salute Israel Day Parade“…
    .
    Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass die Deutsch-Israelische Gesellschaft nichts mit dieser Veranstaltung zu tun hat und auch ausdrücklich nicht dazu aufruft. Israel tut sehr viel für Religionsfreiheit und Gleichberechtigung der Muslime im eigenen Land. Die Stuttgarter DIG-Vorsitzende Bärbel Illi: “Wir sind für interreligiösen Dialog und das friedliche Zusammenleben aller Menschen unterschiedlicher Herkunft. Hass auf Muslime verträgt sich ebenso wenig mit Freundschaft zu Israel wie mit der Aufgabe, Christenverfolgung in arabischen Staaten zu stoppen.”
    .
    Bärbel Illi, Vorsitzende
    .
    DEUTSCH – ISRAELISCHE GESELLSCHAFT
    Arbeitsgemeinschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar
    http://www.dig-stuttgart.net
    .
    Die wollen die Zeichen an der Wand einfach nicht sehen.

    Deutschland, erwache!
    .
    Bevor es zu spät ist und die letzte Kirche und die letzte Synagoge in Moscheen umgewandelt sind, das Banner des Propheten über dem Reichstag weht und Frauen ohne Burka nicht mehr auf die Straße dürfen.
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    Das muss man doch wohl noch sagen dürfen, Jawoll !
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    Der „Die Freiheit“ eine Gasse! Wohin? Na hoffentlich bald als Einbahnstraße in die Vergessenheit 🙂 🙂 🙂
    .
    „Küsst die Faschisten, wo ihr sie trefft!“ (http://gutenberg.spiegel.de/buch/1192/9 – Kurt Tucholsky 1931)

  29. „Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass die Deutsch-Israelische Gesellschaft nichts mit dieser Veranstaltung zu tun hat und auch ausdrücklich nicht dazu aufruft…“
     
    Warum eigentlich nicht? Ist anti-semitismus in ihren Augen zu tolerieren wenn es nur von der „richtigen“ Seite des politischen Spektrums kommt? Nämlich von links?
    Diese hastige Lossagung ist nur noch peinlich!

    • Und wenn Sie Ihr Mantra noch so oft wiederholen, Antisemitismus gibt es links nicht, und wer sich links wähnt und dennoch Antisemit ist, der hat die Orientierung verloren und muss zu seinem Besten seinen Weg gehen.
      Daniel, vielleicht sollten Sie Ihre Erkenntnis ausweiten und gleich der Deutsch-Israelische Gesellschaft Antisemitismus unterstellen…

  30. Ich bin Mitglied im Vorstand der Freiheit Bayern. Ihre Pressemitteilung zeigt ein ganz erhebliches Informationsdefizit über die Ziele unserer Partei auf. Ich verweise hier auch auf die Jerusalemer Erklärung DER FREIHEIT:

    http://www.diefreiheit.org/jerusalemer-erklarung/

    Allerdings scheinen Sie über die Ziele der Linkspartei, speziell der Gaza „Hilfsflotten“ Unterstützer, im Umfeld der Linkspartei München auch nicht sonderlich gut informiert zu sein.

    Der „wirksame Kampf“ der Linkspartei (vom Verfassungschutz beobachtet) gegen die Diffamierung Israels ist aus unserer Sicht reine Kosmetik gegenüber der Öffentlichkeit.
    Ich finde es sehr bedenklich, daß Sie dieser Propaganda aufsitzen. Besonders der harte Kern der „Antizionisten“ hat an der entsprechenden Abstimmung gar nicht teilgenommen.

    Mein persönliches Engagement ist geschichtlich bedingt. Ich möchte in Deutschland keine antisemitische Hetze erleben, egal hinter welcher Maskierung.
    Mit freundlichen Grüßen
       Ralf Uhlemann

  31. Weshalb wird dem Kampf gegen Antisemitismus „Schaden“ zugefügt, wenn eine Partei wie DIE FREIHEIT, dessen erklärtes Ziel der Schulterschluss mit Israel ist, den Mut aufbringt, öffentlich dies kundzutun? Und die Anschuldigung, “ ein Sammelbecken verschiedenster rechter und xenophober Kräfte“ zu sein, sollte man, bevor man das Programm nicht gelesen hat, vorsichtig sein. Diese Partei steht mit beiden Beinen auf dem Boden der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Wo in Gottes Namen sucht sich die Deutsch-israelische Gesellschaft denn ihre „Freunde“? Ich werde meine Migliedschaft bei der DIG kündigen um mir wirkliche Freunde zu suchen!

  32. Ein unverschämter Artikel. Sie hetzen gegen eine Partei, deren Ziele Sie offenbar nicht verstehen oder verstehen wollen. So wird politische Meinung gemacht. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Unvermögen.
     

  33. Ich frage mich, was die DIG zuletzt AKTIV gegen Antisemitismus getan hat ???
    Wo hat man Sie denn mal wahrgenommen ??? Ich finde die Initiative der Freiheit gut und werde mich beteiligen !!!

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