Brauner Quark mit roter Soße

Ein Artikel von Adriana Stern über den Autor Werner Rügemer und seine Weltsicht hat kontroverse und teilweise heftige Reaktionen hervor gerufen. Der vorliegende Text möchte den theoretischen Kontext genauer ins Blickfeld nehmen…

Von Gerrit Liskow

Ich möchte eine Erörterung darüber vorbringen, was an Ausführungen jener Art problematisch ist, wie sie die Herren Rügemer und Senf auf einer Website namens „gulli.com“ machen. Die Protagonisten sind dabei vollkommen nebensächlich und akzidentiell, lässt sich derlei verkürzte Kapitalismuskritik doch tatsächlich fast überall finden. Diese kommt, indem sie sich allein auf die Zirkulationssphäre des warenförmigen Gesellschaftsverhältnisses beschränkt, auf nur einem theoretischen Bein zwar etwas lahm daher gehumpelt, aber Mitleid ist dennoch völlig fehl am Platze, war es doch ihr eigener Entschluss, das andere Bein, auf dem die Theorie, die auch die verkürzte Kritik bemüht – und das nicht etwa, um sie zu bereichern, sondern um sie zu missbrauchen – nicht zu verwenden. Das andere Bein ist die warenförmige Vergesellschaftung, in der sowohl der Mensch als auch das Geld nur Ware sind. Damit soll angedeutet sein, dass die unzutreffende Privilegierung der Zirkulationssphäre in der Gesellschaftskritik ebenso falsch wie ärgerlich ist; ärgerlich allein, weil jene, die derlei betreiben, sehr wohl wissen, was sie damit tun, und sich auch durch die unmenschlichsten Konsequenzen, die aus ihrem Treiben folgen könnten, nicht davon abhalten lassen, solange sich noch ein Mensch findet, der sich derlei ins Regal stellt.

Notwendig ist, um der intellektuellen Entstellung der Theorie zu begegnen, zunächst in gewissem Umfang ein Rekurs auf die politische Ökonomie, damit ein Mindestmaß an Verständnis über die inhaltliche Fehlleistung einer auf die Zirkulationssphäre verkürzten Gesellschaftskritik geschieht; ein Exkurs, den ich auf das unbedingt Notwendige zu beschränken verspreche. Wer Ausflüge in die Theorie schlecht verträgt, betrachte es bitte als intellektuelle Herausforderung, sich in ein theoretisches Konstrukt hineinzudenken, das – wird es an bestimmten Stellen gepfuscht – regelmäßig Ideologeme reproduziert, die sich gegenüber antisemitisch motiviertem Denken und Handeln als ebenso fruchtbar, wie diese sich gegenüber den Einsichten der menschlichen Vernunft als haltbar erweisen. Ich möchte dabei vorausschicken, dass es dabei mein Anliegen ist, eine Kritik der politischen Ökonomie vor Desavouierungsversuchen in Schutz zu nehmen, die aufgrund der historischen Resultate derartiger Verzerrungen nur zu verständlich sind, und daran erinnern, dass die solcherart diskreditierte sich doch in den lichteren ihrer vielen Momenten die Aufhebung aller Umstände zum Ziel gemacht hatte, unter denen der Mensch ein einsames, verlassenes, erniedrigtes und verächtliche Wesen ist.

Meine Ausführungen möchte ich ferner als würdigende Erweiterung der verdienstvollen Arbeit von Adriana Stern verstanden wissen, die das Ergebnis ihrer Überlegungen bereits bei haGalil veröffentlicht hat. Auf Herrn Senf und „gulli.com“ wurde ich aufmerksam durch einen Leserkommentar zum Artikel von Frau Stern. Ich habe diesen Kommentar als symptomatisch erachtet für eine Gesellschaftskritik, die vordergründig den Eindruck zu erwecken trachtet, es gut mit dem Menschen zu meinen, aber aus fehlender Reflexion in Kauf nimmt, dass die einen den Preis für das Glück der anderen bezahlen werden. Das derlei insbesondere bei jungen Menschen, wenn sie es goutieren, mehr schadet als nützt, sollte keiner Erklärung bedürfen. Damit sei vorausschickend der Rahmen abgesteckt, in dem sich der folgende Gedankengang entfaltet.

Nach dieser Einleitung nunmehr zur Sache: Was machen Gedanken, wie sie die beiden Herren Rügemer und Senf äußern, und wie sie „gulli.com“ öffentlich in Verkehr bringt? Die Rede ist, wie so oft, von der Krise, und nennt man sie eine Finanzkrise, ist damit bereits eine wesentliche Akzentsetzung geschehen, indem nämlich die Ursache des Dilemmas auf der zirkulären Ebene des Gesellschaftsverhältnisses vermutet und in der Folge auch dort gelöst werden soll: innerhalb und/oder mittels des Geldes. Das Dilemma erscheint in dieser fatal falschen theoretischen Weichenstellung als das der Finanz, ihrer Institutionen, möglicherweise auch ihrer Personen, und einmal aufs falsche Gleis gesetzt, bleiben die Lokführer einer derartigen Pseudo-Kritik sich auch dann noch treu, wenn sich die Passagiere bereits lautstark beschweren, dass die Reise aber in die falsche Richtung geht. Dies ist allein deshalb bemerkenswert, weil jene Akzentsetzung der Öffentlichkeit ebenso nebensächlich wie lässlich erscheint, zumal es allgemein gängige Mode ist, von einer Krise, die ohne Frage ihre Auswirkungen auch auf den Finanzsektor hat, als Finanzkrise zu reden, und zwar so, als wäre damit bereits alles gesagt, womit für derartige Verdrehung der Tatsachen auch noch Verständnis erheischt werden soll.

Wenn es um die Einsicht in den theoretischen Fehler geht, ist nunmehr der Exkurs unerlässlich, um klar zu machen, wie aus schlecht verstandener Theorie eine verkürzte Kritik abgeleitet wird, die ihrerseits wiederum einen Kurzpass zum menschenverachtenden Wahnsystem des Antisemitismus ergibt.

Tatsächlich vertauscht die Rede von der „Finanzkrise“ Ursache und Wirkung, denn viel spricht dafür, dass die Krise unter den historischen Bedingungen ihrer Entstehung weit weniger dem konkreten Tun und Lassen identifizierbarer „Finanzakteure“ geschuldet ist, als vielmehr einem Mangel an verwertbarer Mehrwertmasse in Zeiten der voranschreitenden Automatisierung, mithin der „dritten industrieller Revolution“ durch Computerisierung all jener Bereichen, in denen Waren entstehen. Robert Kurz verweist, aus meiner Sicht zutreffend, auf die Potenziale der Mikroelektronik um zu erklären, warum es wirtschaftlich immer weniger sinnvoll erscheint, einmal investiertes, fixes Kapital plus Gewinn, auf dem Umweg durch die menschliche Ware „Arbeitskraft“ zu reproduzieren. Oder anders herum gesagt: Die Finanzmittel, die angesichts der aktuellen Produktivkraftentwicklung nötig werden, um im wirtschaftlichen Wettbewerb überhaupt teilnehmen zu können, lassen sich innerhalb der zur Totalität gemachten warenförmigen Vergesellschaftung nur mit immer größerem technischen Aufwand reproduzieren, wobei menschliche Arbeitskraft einzelwirtschaftlich obsolet wird. Damit ist die gesamtgesellschaftliche Mehrwertmasse, genau wie der einzelwirtschaftliche Gewinn aus der Ware Arbeitskraft, fatalerweise gerade durch die zunehmende technische Entwicklung der Produktivkräfte und umgekehrt proportional zu ihr, unaufhaltsam im Schwinden begriffen.

Unwahrscheinlich wäre, wenn die Anhänger der verkürzten Kritik von der Produktionssphäre nichts wüssten. Tatsächlich aber verschweigen sie sie, denn die wirklichen Ursachen der Krise sind bei weitem prosaischer, abstrakter und inhärenter, als es das andeutungsvolle öffentliche Raunen über angebliche „Finanzakteure“ wahr haben will; dramatischer, weil plakativer, ist derlei schlechtes Theorietheater sowieso. Die logische Ursache der Wertverwertung, der gesellschaftlich vermittelte Zwang, aus Geld mehr Geld zu machen, ist bei weitem subtiler, als die Rede von „Finanzakteuren“ es vermuten lässt; sublimer ist er sowieso. Die Ursache für den krisenhaften Verlauf kapitalistischer Entwicklung allein auf der Zirkulationsebene zu behaupten, ist nur um den Preis der Unwahrheit zu haben. Hingegen spricht viel dafür, dass sie in der gleichermaßen inneren wie äußeren, einzel- wie gesamtwirtschaftlichen gesellschaftlichen Totalität einer Warenproduktion zwecks Wertverwertung zu verorten ist. Jene Wertverwertung, die kapitalistisch nur durch das Nadelöhr der warenförmigen Verausgabung menschlichen Lebens geschehen kann, in Form von Arbeitskraft, und so nebenbei auch noch als quasi naturgesetzliche Notwendigkeit erscheint, durch den Fortschritt technischer Produktivkraftentwicklung aber immer weniger Rentabilität verspricht.

Dass Geld keine Kinder bekommt, sich nicht aus sich selbst heraus fortpflanzen und vermehren kann, und dass die Verwertung des Wertes, das Geld heckende Geld, angesichts der aktuellen Progression in der Entfaltung der Produktivkräfte immer mehr zur Unmöglichkeit wird, wissen womöglich auch Menschen, die so oder so ähnlich denken wie Herr Rügemer und Herr Senf. Aber: Sie sehen die Ursachen dafür nicht auf der Ebene der technischen Produktivkräfte, sondern führen die zunehmende Unmöglichkeit von Kapitalismus wahlweise auf die herbei halluzinierten unheilvollen Machenschaften irgendwelcher „Finanzakteure“ zurück oder haben für den Versuch einer Geldvermehrung unter scheinbarer Ausschaltung des unrentablen Nadelöhrs keine anderen Erklärungen als „Spekulation“ und „Gier“. All das könnte falscher nicht sein.

Als die Automatisierung der Produktion es noch erlaubte, jene Bevölkerungsteile, die von ihr außer Kurs gesetzt wurden, an anderen Stelle wieder gewinnbringend zur Warenproduktion einzusetzen, ließ sich das Dilemma der Wertverwertung durch Warenproduktion gesamtgesellschaftlich umgehen. Auf dem mittlerweile erreichten Produktivkräfteniveau lässt es sich jedoch weder gesamt- noch einzelwirtschaftlich lösen, zumindest nicht im Rahmen warenförmiger Vergesellschaftung. Der relative Mehrwert pro Produkt sinkt bis auf homöopathische Dosen, und selbst wenn die Menge der gesellschaftlich produzierten Waren weiter steigt, könnte die gesamtgesellschaftlich produzierte Mehrwertmasse durch weitere Fortschritte bei der Produktivkraftentwicklung in Zukunft sinken, mit allen unangenehmen Folgen, die das für die von ihr betroffene Gesellschaft haben würde (ausführlich hierzu: Claus Peter Ortlieb, Ein Widerspruch von Stoff und Form, 2008). Die gestellte Prognose ist selbstredend nicht nur ein Grund zur Freude, und womöglich bleibt tatsächlich einzig die Hoffnung, dass der Mensch die warenförmige Vergesellschaftung in seiner bewusstlosen Vorgeschichte gerade noch rechtzeitig diese emanzipativ aufhebend überwindet.
Das also ist die Seite des Dilemmas, die eine verkürzte Kritik nach der Fasson der Herren Rügemer und Senf verschweigt, als ob seit der von Rosa Luxemburg bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts vorhergesagten inneren Schranke des Kapitalismus theoretisch nichts gelaufen wäre, und als ob sie es nicht besser wüssten.

Nach dem theoretischen Exkurs nun im einzelnen zunächst zu Herrn Senf. Er wird schon wissen, an welcher Stelle er sich von dem von ihm ansonsten über alle Grenzen des guten Geschmacks idealisierten Silvio Gesell („genial“ nennt er dessen „Freiwirtschaftslehre“ in seinem Interview mit „gulli.com“) zu distanzieren hat, nämlich spätestens bei Gesells freiwilliger Mitgliedschaft in der Laubenkolonie „Eden“, die laut Satzung allein den „deutschen Ariern“ offen stand. Aber auch Gesells sogenannte „Freiwirtschaftslehre“ hat es in sich, erträumt sie doch nichts weniger als eine Heilung des Kapitalismus dadurch, dass der Geldwirtschaft die Verwertung des Wertes ausgetrieben werde, vulgo: der Wucher und Schacher, der Zins im Allgemeinen, das Couponschneiden aber im Besonderen. Zwar kommt das schriftliche Hauptwerk Gesells an keiner Stelle nicht einmal über die eigene falsche Unmittelbarkeit hinaus, im Rahmen dieser wird aber auch nirgends ausgeschlossen, dass die Heilung des Kapitalismus durch Heilung des Geldes nicht auch durch die handgreifliche Außerkurssetzung von Menschen geschehen dürfte, insbesondere der „Finanzakteure“.

Elmar Altvater stellte die zutreffende Diagnose: „Nun ist es tatsächlich nur ein kleiner Schritt von der Konstatierung der „Macht des Geldes“ zu der Identifizierung und Diffamierung einer „Jüdischen Clique von internationalen Bankiers“. Es sei an dieser Stelle Elmar Altvaters Privileg – dessen Schriften nicht zu kennen Herr Senf in seiner Funktion als pensionierte Lehrkraft an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin nur wider jede Vernunft behaupten könnte – die „Freiwirtschaftslehre“ als eine theoretische Basis der NS-Wirtschaftstheorie zu benennen. Deren Ziel: die von der „raffenden“ Geldwirtschaft geheilte, „schaffende“, als natürlich und gesund – vor allem aber stramm deutsch-national – imaginierte „Markt“- bzw. „Freiwirtschaft“, in der es übrigens auch auf sozialer Ebene viel gerechter als im bösen „Manchester-Kapitalismus“ zugehen würde, wenn nach der „Brechung der Zinsknechtschaft“ endlich wieder „dem Tüchtigen die Welt“ gehörte. Dieser arbeitsfetischistische Zusammenhang von Gesellschaftsform und Denkform reicht bis in das dumme Gerede, mit dem heutzutage gefordert wird: „Leistung muss sich wieder lohnen“, als ob bei der warenförmigen Prä- und Deformation des Menschen längst noch nicht alles erreicht wäre. Jedoch: Vor der personalen Zuspitzung der „Finanzakteure“ scheut Herr Senf nach meinem Kenntnisstand zurück, ebenso wie es sein Idol Silvio Gesell es tat, und vermutlich gibt es der Wahrheit die Ehre, wenn Robert Kurz in seinem Beitrag „Politische Ökonomie des Antisemitismus“ Gesell als „strukturell antisemtisch“ definiert und damit sagen möchte: nicht der Mensch ist hier das Problem, sondern das, was er denkt (wenn er denkt, dass er denkt, wie ich hinzufügen möchte).

Selbst wenn der Grad der Konkretisierung der „Ursache“ – und die Personalisierung der „Schuldigen“ am Dilemma – der kapitalistischen Wirtschaftsweise nur dem Anstand derer geschuldet wäre, die eine symptomatisch verkürzte Kapitalismuskritik propagieren und goutieren, ist zunächst mit Elmar Altvater festzuhalten, dass solche Ideologeme, wie sie auch die Herren Rügemer und Senf mithilfe von „gulli.com“ in den öffentlichen Verkehr der Gedanken und Meinungen bringen, „anschlussfähig an rassistische und antisemitische Positionen“ sind. Wenn Herr Altvater im Zusammenhang derselben Analyse dann allerdings darzulegen bemüht scheint, dass es etwas ganz Anderes wäre, wenn seine „globalisierungskritischen“ Schäflein von „Attac“ das selbe machten, indem sie in der selben halbseitigen Blindheit nur auf die Zirkulationssphäre der „Globalisierung“ starren, mag das als Versuch intellektueller Selbsthypnose interessant sein, als kritisches Bewusstsein kann derlei aber vermutlich noch nicht einmal innerhalb seines NGO-Moralkommandos wirklich überzeugen.

Soweit zu historischen Vorläufern und ideologischen Ausläufern einer auf die Zirkulationssphäre der Sozialbeziehung Ware-Geld verkürzten und damit um ihren zentralen Begriff der „Reichtums, der nur in Form einer Warensammlung aufscheinen kann“ gebrachten antikapitalistischen Pseudo-Kritik, die in höchster Regelmäßigkeit nichts weiter als falsches Bewusstsein produziert, an dem nichts notwendig wäre, wenn sie nicht in diesem Verblendungszusammenhang zudem als strukturelle Basis für substanziell antisemitische Projektionen herhalten sollten. Im Weiteren somit zu Herrn Rügemer.

Herr Rügemer zeigt bei der Identifizierung der „Finanzakteure“ mehr Mut, als das Gespann Senf/Gesell, wie im folgenden zu zeigen sein wird. Wenn Herr Rügemer in dem hier verlinkten Interview auf „gulli.com“ die Behauptung aufstellt: „Mit dem eigentlich anachronistischen Begriff „Wall Street“ ist also das konzeptionelle und weltweit ausstrahlende Zentrum der neoliberalen Finanzwelt gemeint, das aus mehreren Orten mit vielen Mittätern besteht“ so tut er damit folgendes: Er postuliert eine geheimbündlerische Weltverschwörung, die um ein geheimnisvolles Machtzentrum gruppiert auf die ganze Welt ausstrahlt, sich ferner organisiert um die Welt zu beherrschen und zu verderben und schließt sich selbst von all dem feinsäuberlich aus – so, als prozessiere der Selbstwiderspruch der warenförmigen Vergesellschaftung nicht durch ihn hindurch, als reproduziere der perpetuelle Selbstwiderspruch, der zum Subjekt gemachte Wert, sich auf einer abgegrenzten Ebene, der Zirkulationssphäre, quasi als von Menschen getrenntes Objekt, auch ohne ihn. Dergestalt externalisiert, projiziert Herr Rügemer sodann den von ihm nach Lage seiner Begriffe offenbar nicht verstandenen prozessierenden Selbstwiderspruch und die damit verbundene Kränkung auf das, was er dämonisierend „Wall Street“ nennt.

Wall Street. Das ist als Codewort und Chiffre für die Finanzwelt gerade dann selbstverständlich, wenn man es, wie auf „gulli.com“ geschehen, in Gänsefüßchen setzt, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass man nicht den geographischen Ort im Süden der Halbinsel Manhattan meint, sondern vielmehr: das Symbol. So, wie der Erfolg der antisemitischen Propaganda von jeher vom Reden in Andeutungen, Anspielungen und Auslassungen aller Art abhing, solange derartige Reden und jene, die sie führen, den Gegenstand ihres Hasses nicht unmittelbar zu benennen wagten, fehlt auch hier vermutlich nur wenig, damit besagter Groschen fällt. Es ist dennoch unerlässlich, die Dinge in dem Zusammenhang zu zeigen, in dem sie für Herrn Rügemer anscheinend stehen, insbesondere, zumal in seinen schriftlichen und mündlichen Veröffentlichungen so prominente Namen wie Oppenheimer, Goldmann/Sachs und Warburg stets dann an vorderster Front zu stehen scheinen, wenn es um angebliche Machenschaften der „Wirtschaftskriminalität“ geht, und wenn von Herrn Rügemer ostentativ auf die jüdischen Wurzeln dieser Institute verwiesen wird.

Spätestens, wenn in seinen Veröffentlichungen zur „Wirtschaftskriminalität“ eine Kollaboration jüdischer Bankiers mit dem NS-Staat herbeigeredet werden soll, scheint mir in diesem Fall die Grenze zur geistigen Barbarei überschritten. Wenn es Herrn Rügemer tatsächlich nicht darum ginge, willfährig das Horn des „Antikapitalismus der dummen Kerle“ zu blasen, als welchen August Bebel den Antisemitismus in den 1930er Jahren bezeichnet hat, wäre der Verweis auf die jüdischen Wurzeln dieser Institute nicht mehr als das, was er im besten theoretischen Sinne ist: überflüssig. Wenn Herr Rügemer jedoch, an anderer Stelle im selben Interview, das so genannte Cross Border Leasing erläutert, und es so klingt, als sollte das böse, „raffende“ internationale Finanzkapital gegen das gute, „schaffende“ deutsche Volkskapital in Stellung gebracht werden, dann klingt das nicht bloß entfernt nach NS-Wirtschaftsideologie.

Man erweist Äußerungen wie denen von Herrn Rügemer also bereits eine Ehre, indem man sie überhaupt ernst nimmt. Es ging mir deshalb auch nur darum zu zeigen, was geschieht, wenn mit geringer Lauterkeit in der Theorie der politischen Ökonomie herum gepfuscht wird. Die Verkürzung der Kritik allein auf die Zirkulationsseite der zur gesellschaftlichen Totalität gemachten Ware-Geld-Dynamik erzeugt Vorstellungen, die antisemtischen Vorstellungen besonders dienstbar sind. Indem sie in der Erscheinung ihre eigene Ursache wahrzunehmen wähnen, dienen sich Vorschläge zur zirkulationsseitigen Lösung des Dilemmas antisemitischer Lesarten an oder legen diese mehr oder weniger unvermittelt nahe. Wem Raunen à la Rügemer nicht bekannt erscheinen mag, dem empfehle ich einen Vergleich mit den sattsam überlieferten antisemitischen Klischees, auch denen nationalsozialistischen Zuschnitts. Es wird sich erweisen, dass die wesentlichen Merkmale, mit denen hier wie dort dem Geist Gewalt geschieht, identisch sind, und eben deshalb ist es zutreffend, im vorliegenden Fall von strukturellem Antisemitismus nicht nur zu reden, sondern vor ihm zu warnen, denn Menschen, die sich dieser gegenaufklärerischen Ideologie aussetzen, ahnen womöglich nicht mal, in was für einen Sumpf sie geraten.

PS: Möglicherweise wird Herr Rügemer, kritisiert, mal um mal versuchen, sich als Opfer zu inszenieren, so wie er es getan hat, nachdem ihm Hermann Gremliza die Leviten gelesen hatte, und das viel pointierter, als ich es vermag, nämlich mit den Worten : „Dieser Dreck läßt sich nicht mehr kommentieren.“ (Hermann Gremliza bezog sich mit dem harschen Wort „Dreck“ angeblich auf Herrn Rügemers Bericht über dessen Besuch in einer Kölner Synagoge; er schreibt immer nach den alten Rechtschreibregeln). Herr Rügemer selbst wird möglicherweise ferner versuchen, denen Bosheit nachzuweisen, die ihm nach seiner, doch recht eigentümlichen, Sicht „Böses unterstellen“, um so die Rollen von Täter und Opfer umdrehen zu können. Nach meiner persönlichen Sicht auf die Dinge sagt bereits der Name der Veröffentlichung, in der solche Hirngespinste verbreitet werden, wohin derlei Äußerungen gehören: in den Gulli.

Zum Abschnitt über Altvater ist vergleichsweise und kritisch nachzulesen in: „Eine andere Welt mit welchem Geld?“. Veröffentlicht bei: Wissenschaftlicher Beirat von Attac-Deutschland, Globalisierungskritik und Antisemitismus – Zur Antisemitismusdiskussion in Attac (Reader Nr. 3), Frankfurt 2004, S. 3, 19, 25 und 34.
Zu Robert Kurz siehe bitte insbesondere seine Schrift zu Silvio Gesell:„Die politische Ökonomie des Antisemitismus“ (1995). Sowie sein Aufsatz: „Geld und Antisemitismus – der strukturelle Wahn in der warenproduzierenden Moderne“ (2003), dort vor allem Abschnitt 8, der das antisemitische Wahnsystem in Struktur und Genese analysiert. Beides ist zu finden bei „exit-online.org“.
Claus Peter Ortliebs Aufsatz „Ein Widerspruch von Stoff und Form“, der die autodestruktive Tendenz der zur gesellschaftlichen Totalität gemachten Warenproduktion unter den Bedingungen der mikroelektronischen dritten industriellen Revolution beschreibt, ist ebenfalls bei „exit-online.org“ zu finden.
Hermann Gremliza ist hier zitiert nach einem Leserbrief auf „Gremlizas Express“ in der „konkret“ 08/2009.

89 Kommentare zu “Brauner Quark mit roter Soße

  1. @flo:

    er macht das aber mit antisemitischen konstruktionen, verstehst du das, wenn du angeblich adorno (und horkheimer) gelesen hast?!?

    was ist denn sog. „wirtschaftskriminalität“ für dich?

    kennst du eine fundiertere/breitere kapitalismuskritik als das?

    wenn nicht, dann versuch dich mal darin. dann wirst du vielleicht den unterschied zwischen sog. „paranoia“, was nichts als eine weitere antisemitische diffamierung (hier auch von dir) ist und genauigkeit kennenlernen.

    game over.

  2. huhu

    also ich habe nun viel über antisemitismus gelesen,liebe dejana, lieber jim. also die verschiedenen arten des antisemitismus etc. auch den sogenannten krypto – antisemitismus.

    nun bei allem respekt: die grenzen zwischen krypto – antisemitismus und paranoia verschwimmen. http://de.wikipedia.org/wiki/Paranoia

    dies kann man am beitrag von hanna vor mir gut sehen. hier wird eine fürchterliche verschwörung heraufbeschworen, die es gar nicht gibt. rügemer kritisiert wirtschaftskriminelle. im beschriebenen beitrag die sal. oppenheim bank, welche sich nebenbei während des dritten reiches mal schnell in eine „arische“ bank unter der leitung des herrn pferdmenges verwandelt hat, um sich 1947 wieder in sal oppenheim umzubenennen. diese bank hat das judentum verraten, und sie verteidigen sie auch noch. ja suuuuper.

    wir sollten versuchen, den guten adorno neu zu definieren. eine derartig abartig schwammige definition von antisemitismus kann man nicht so stehen lassen, sie ist einfach nur lächerlich und paranoid. es tut mir sehr leid, dass sie unter dieser art des verfolgungswahnes leiden (müssen). nicht alles, was systemkritisch oder bankenkritisch ist, ist gleich
    antisemitismus, obwohl sie dies behaupten. stellen sie sich einmal vor, wie sich die leute vorkommen, die nix mit antisemitismus amhut haben, einfach nur frieden und gerechtigkeit auf der welt wollen, und sich dann vorhalten lassen müssen, sie wären JUDENHASSER. ich lasse das nicht auf mir sitzen.

    PEACE!

    euer flo

  3. Es gibt übrigens Neues von Werner Rügemer :
    Die Lügen der noblen Bankiers

    http://www.ossietzky.net/2-2010&textfile=875

    und schon wieder wimmelt es von antisemitischen Anspielungen !
    „Im Zentrum der Dekadenz stehen ein Gemisch aus Größenwahn, Gutgläubigkeit, Habgier und Dilettantismus und das jämmerliche Beteuern, man habe nichts als Gutes im Sinne geführt. Bis zuletzt haben die persönlich haftenden Gesellschafter die Wirklichkeit geleugnet. Man werde durch die schwere Zeit aus eigner Kraft steuern, hieß es noch im Sommer, eine Behauptung, die wenige Wochen später nur noch eine Lüge war.“
    oops , das war jetzt aber nicht er, der über das Treiben der Bank Sal. Oppenheim urteite : das stand in der FAZ.
    Er hat aber immerhin das Zitat gebracht und sich somit mitschuldig gemacht , oder wie sehen Sie dass Herr Liskow ??
    Zeigt sich hier nicht eine besonders perfide Art des Antisemitismus , wenn man nun auch Zeitungen, ja die Zeitung des bürgerlichen Lagers als Kronzeugen der Authentizität seiner eigenen Nachforschungen bemüht ?
    Und wo bleibt in diesem Zusammenhang der Aufschrei gegen diese Zeitung die es wagt einer renommierten Bank immerhin gegr. von einem Salomon Oppenheim ein  solches Testat auszustellen ?
    Hat diese Zeitung damit nicht bereits ,
    die Grenze zur geistigen Barbarei überschritten.
    Und kann man davon ausgehen dass Artikel dieser Zeitung künftig auch unter der Rubrik Rechtsextremismus eingeordnet, abgelegt werden ?

  4. „Nach Ansicht vieler Diskussions-Teilnehmer, sollte man das alles in einem anderen Zusammenhang sehen und am besten gar nicht kritisieren denn die Banker als Täter hinzustellen, ist ein ganz fieser Trick von Antisemiten …“

    Da fällt mir Einer ein: Sitzen zwei Bettler am Eingang zum Vatikan, einer hält ein Kreuz vor sich, der andre nen Davidstern.
    Geschäftig eilen Priester, Diakone und Kaplane, die ganze Hierarchie an ihnen vorüber, der Korb des Bettlers mit dem Kreuz füllt sich zusehends mit Münzen und so manchem buntem Geldschein, wohingegen der mit dem Davidstern, bloß verlegen, so aus den Augenwinkeln, du verstehst …

    Kommt Einer vorbei und hat Mitleid: „Nimm doch auch ein Kreuz, Freund, ist effizienter, …“

    Meint der eine Bettler zum andern: „Du Moishe, schau mal, da iss einer, der will uns Marketing beibringen!“

  5. also wenn ich das hier alles so richtig verstanden habe,
    ist es krypto-antisemitisch , oder hat zumindest antisemitischen Anspielungscharakter,

    „Wall Street. Das ist als Codewort und Chiffre für die Finanzwelt gerade dann selbstverständlich, wenn man es, wie auf „gulli.com“ geschehen, in Gänsefüßchen setzt, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass man nicht den geographischen Ort im Süden der Halbinsel Manhattan meint, sondern vielmehr: das Symbol“

    wenn man die Machenschaften, pardon, Geschäftspraktiken von grossen Investmentbanken kritisiert.

    Nach Ansicht vieler Diskussions-Teilnehmer, sollte man das alles in einem anderen Zusammenhang sehen und am besten gar nicht kritisieren denn die Banker als Täter hinzustellen, ist ein ganz fieser Trick von Antisemiten:

    „…und es so klingt, als sollte das böse, „raffende“ internationale Finanzkapital gegen das gute, „schaffende“ deutsche Volkskapital in Stellung gebracht werden, dann klingt das nicht bloß entfernt nach NS-Wirtschaftsideologie.“

    Na wie schön dass diese Herren sich darauf verlassen können, daß die Kritiker ihres Tuns, Adorno sei Dank, mit der maximalmöglichen Stigmatisierung mundtot gemacht werden.

    http://www.newsweek.com/id/159439

  6. @ “meier”


    Horst Gerlich: Sekundärer Antisemitismus in Deutschland nach 89

    2.2 Krypto-Antisemitismus
     

    Unter dem Druck öffentlicher Tabuisierung sind auch die Äußerungsformen judenfeindlicher Vorurteile einem Wandel unterzogen. Für die Analyse des Antisemitismus nach Auschwitz sind weniger jene offenen Formen von Interesse, wie sie nach wie vor auf seiten der extremen Rechten artikuliert werden, sondern „vielmehr … die subtilen, latenten, neuen Äußerungsformen relevant, die z.T. Anspielungscharakter besitzen,“ und sich so gesetzlichen und politischen Barrieren entziehen und trotzdem judenfeindliche Wirkungen erzielen.

    Auf diese verdeckten und modernisierten Formen der Judenfeindschaft, die auf Wiedererkennung tradierter Sterotype setzen, hat Adorno bereits 1962 hingewiesen. Als „Krypto-Antisemitismus“ bezeichnete er „… das Phänomen des versteckten Antisemitismus …, mit dem man es auf Grund der offiziellen Tabus zu tun hat.“ und verweist auf die „vielen Äußerungen …, die man als krypto-antisemitisch zu deklarieren vermag, die durch ihre Implikationen, auch durch einen gewissen Gestus des Augenzwinkerns, den Antisemitismus nähren.“

    Für Antisemiten bedeutet das gesellschaftliche öffentliche Kommunikationsverbot, dass Antisemitismus latent bleiben muss und ihr Hass nicht öffentlich artikuliert werden darf. Dies führt jedoch in folgendes psychologische Dilemma: das als wichtig angesehene Kollektiv, das durch die Juden bedroht zu sein scheint, lässt als seine moralische Instanz das Reden über die Gefahr nicht zu. Einen Ausweg bietet eine Form von Kommunikation, die auf Assoziationen im entsprechenden Kontext setzt und letztendlich antisemitisch ist, ohne Juden zu benennen.

    Krypto-antisemitische Äußerungen lassen sich nicht selten wieder finden in verbalen Angriffen auf ‚Amerika’, ‚die Intellektuellen’, das ‚Finanzkapital’, die ‚US-Ostküste’ oder die ‚Macht der Medien’. Man kann ihnen bis heute „auf Schritt und Tritt begegnen, keineswegs nur bei Rechtsradikalen, …“

  7. Sprache der Vernichtung
    Dokumente Sayyid Qutbs und der Hamas · Von Matthias Küntzel

    „Die Sprache des Islamismus ist klar und deutlich genozidal. Eine Wiederholung des Massenmordes an den Juden wird ansgestebt, das ist schwarz auf weiß nachzulesen.“ (Jehuda Bauer im November 2002 in Berlin)
    Dokumentation: Auszüge aus der Charta der Hamas
    Die Charta Gottes: Plattform der Islamischen Widerstandsbewegung (Hamas)

    Artikel 1: Die Islamische Widerstandsbewegung entnimmt ihre Richtlinien dem Islam: Auf ihn gründet sie ihr Denken, ihre Interpretationen und Vorstellungen über die Existenz, das Leben und die Menschheit. Aus ihm leitet sie ihr Verhalten ab, von ihm lässt sie sich bei allem was sie tut inspirieren.

    Artikel 2: Die Islamische Widerstandsbewegung ist ein Flügel der Muslimbrrüder in Palästina. Die Muslimbruderschaft ist eine weltweite Organisation und die größte islamische Bewegung der Neuzeit. (…)

    Artikel 6: Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine eigenständige palästinensische Bewegung, (…), die dafür kämpft, dass das Banner Allahs über jeden Zentimeter von Palästina aufgepflanzt wird. (…)

    Artikel 7: Weil Muslime, die die Sache der Hamas verfolgen und für ihren Sieg kämpfen (…), überall auf der Erde verbreitet sind, ist die Islamistische Widerstandsbewegung eine universelle Bewegung. (…) Hamas ist eines der Glieder in der Kette des Djihad, die sich der zionistischen Invasion entgegenstellt. Dieser Djihad verbindet sich mit dem Impuls des Märtyrers Izz a-din al-Quassam und seinen Brüdern in der Muslimbruderschaft, die den Heiligen Krieg von 1936 führten; er ist darüberhinaus (…) mit dem Djihad der Muslimbrüder während des Kriegs von 1948 verbunden, wie auch mit den Djihad-Operationen der Muslimbrüder von 1968 und danach. (…) Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn! (…)

    Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. Denn auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten; der Nationalismus der Islamischen Widerstandsbewegung ist Bestandteil ihres Glaubens. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit. Das palästinensische Volk aber ist zu edel, um seine Zukunft, seine Rechte und sein Schicksal einem sinnlosen Spiel zu unterwerfen.

    Artikel 15: Wenn unsere Feinde islamische Länder usurpieren, ist der Djihad eine bindende Pflicht für alle Muslime. Um der Eroberung Palästinas durch die Juden entgegenzutreten, gibt es keine andere Lösung, als das Banner des Djihad zu erheben. (…) Wir müssen unter allen Umständen grundlegende Veränderungen in den Lehrplänen der Schulen vornehmen, um sie von allen Rudimenten der ideologischen Invasion, die von den Orientalisten und Missionaren verursacht worden sind, zu säubern.
    Jene Invasion begann mit dem Sieg Saladins über die Armeen der Kreuzfahrer (1). Die Kreuzfahrer mussten danach einsehen, dass sie, um die Muslime zu bezwingen, keine andere Chance hatten, als den Boden für eine ideologische Invasion zu bereiten – , einer Invasion, die das Denken der Muslime verwirren, ihr Erbe verunglimpfen, ihre Ideale diskreditieren sollte, um die militärische Invasion folgen zu lassen. (…) Der Imperialismus war hilfreich für die Verstärkung der ideologischen Invasion und der Vertiefung ihrer Wurzeln und ist immer noch dabei, dieses Ziel voranzutreiben. All dies bereitete den Weg für den Verlust Palästinas.

    Artikel 16: [Nach Darlegung der Notwendigkeit einer verstärkten islamischen Erziehung:] Es ist gleichermaßen notwendig, den Feind und sein materielles und humanes Potential gewissenhaft zu studieren, seine Schwachpunkte und Stärken ausfindig zu machen und die Kräfte zu erkennen, die ihn unterstützen und ihm zur Verfügung stehen. Gleichzeitig müssen wir uns Klarheit über die laufenden Ereignisse verschaffen, die Nachrichten verfolgen, die Analysen und Kommentare darüber studieren, Pläne für die Gegenwart und Zukunft zu schmieden und jedes Phänomen zu untersuchen, damit jeder Muslim, der sich im Djihad befindet, seiner zeitlichen Bestimmung im Bewusstsein seiner Zielvorstellungen und seines Wegs und im Wissen über die ihn umgebenden Dinge gerecht werden kann.

    Artikel 22: Die Feinde häuften (…) einen riesigen und einflussreichen materiellen Wohlstand an, der sie in die Lage versetzte, ihren Traum umzusetzen. Dieser Reichtum erlaubte es ihnen, die Kontrolle über die Weltmedien wie zum Beispiel Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Verlagshäuser, TV-Sender und weitere Dinge dieser Art zu übernehmen. Sie nutzten diesen Reichtum ebenfalls aus, um Revolutionen in verschiedenen Teilen der Welt anzustacheln, um ihre Interessen zur realisieren und die Früchte zu ernten. Sie standen hinter der Französischen Revolution und hinter den kommunistischen Revolutionen und den meisten Revolutionen, von denen man hier und da hört. (…) Sie nutzten das Geld ebenfalls dazu, die Macht über die imperialistischen Länder zu gewinnen und sie dazu zu bringen, viele Länder zu kolonisieren, um die Reichtümer dieser Länder auszubeuten sowie ihre Korruption dorthin zu verbreiten.
    Hinsichtlich der regionalen und weltweiten Kriege ist es zweifellos soweit gekommen, dass die Feinde hinter dem I. Weltkrieg standen um so das Islamische Kalifat auszulöschen. Sie sammelten materielle Ressourcen und übernahmen die Kontrolle über zahlreiche Quellen des Wohlstands. Sie erreichten die Balfour-Erklärung und etablierten den Völkerbund, um mit den Mitteln dieser Organisation über die Welt zu herrschen.
    Sie standen ebenfalls hinter dem II. Weltkrieg, in dem sie immense Vorteile aus dem Handel mit Kriegsausrüstungen zogen und die Etablierung des Staates Israel vorbereiteten. Sie inspirierten die Errichtung der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrats, um den Völkerbund zu ersetzen und die Welt mithilfe ihrer Mittelsmänner zu beherrschen. Es gab keinen Krieg, an welchem Ort auch immer, der nicht ihre Fingerabdrücke trägt. (…)

    Artikel 28: Die zionistische Invasion ist auf verschlagene Weise bösartig. Sie schreckt nicht davor zurück, verschlungene Weg zu wählen und alle verabscheuungswürdigen und widerwärtigen Mittel anzuwenden, um ihre Ziele zu erreichen. Um sich einmischen und Spionageaktivitäten vornehmen zu können ist sie in großem Maß auf die Geheimorganisationen angewiesen, z..B. die Freimaurer, die Rotary Clubs, Lions und andere. All diese Geheimorganisationen, von denen einige auch offen arbeiten, agieren für die Interessen des Zionismus und wollen unter dessen Anleitung die Gesellschaften zerstören, Werte vernichten, Verantwortlichkeiten ausschalten, Tugenden ins Schwanken bringen und den Islam auslöschen. Sie steht hinter der Verbreitung von Drogen und Giften aller Art, die ihr Machtausübung und Machtausdehnung erleichtern sollen. (…)

    Artikel 32: Der Weltzionismus und die imperialistischen Kräfte haben mit klugen Schritten und bewusster Planung versucht, die arabischen Länder aus der Kampfarena gegen den Zionismus wegzustoßen, um letztendlich das palästinensische Volk zu isolieren. Ägypten wurde bereits hauptsächlich mithilfe des betrügerischen Camp David-Abkommens aus dem Konflikt geworfen und es hat versucht, auch andere Länder in ähnliche Abkommen zu ziehen, um sie aus dieser Kampfarena auszuschließen.
    Hamas ruft die arabischen und islamischen Völker dazu auf, ernsthaft und unermüdlich zu handeln, um dieses schreckliche Komplott zu durchkreuzen und den Massen die Gefahr vor Augen zu halten, die mit dem Austritt aus der Kampfarena gegen den Zionismus verbunden ist. Heute ist es Palästina und morgen könnten es andere Länder sein. Zionistische Machenschaften setzen sich nämlich endlos fort und werden sich nach Palästina gierig vom Nil bis zum Euphrat ausdehnen. Erst dann, wenn sie komplett die Gegend verdaut haben, auf die sie ihre Finger gelegt haben, werden sie zu noch mehr Expansion voranschreiten und so weiter. Ihr Komplott wurde in den Protokollen der Weisen von Zion niedergelegt: Ihre derzeitiges Verhalten ist der bester Beweis für das, was dort gesagt wurde. (…)
    Wie haben keine andere Wahl als alle Kräfte und Energien zu vereinen, um dieser verabscheuungswürdigen Nazi-Tataren-Invasion gegenüberzutreten. Andernfalls werden wir den Verlust unserer Länder erleben, die Entwurzelung ihrer Bewohner, die Ausbreitung von Korruption über den Erdball und die Zerstörung aller religiösen Werte. (…)
    Im Rahmen der Kampfarena mit dem Weltzionismus betrachtet sich die Hamas als Speerspitze und Avantgarde. Sie verbindet ihre Anstrengungen mit all denen, die auf dem Schauplatz Palästina aktiv sind. Es müssen jedoch noch mehr Schritte von den arabischen und islamischen Völkern und den islamischen Vereinigungen überall in der arabischen und islamischen Welt unternommen werden, um die nächste Runde im Kampf gegen die Juden, die Händler des Krieges, möglich zu machen.

    (Übersetzung: M.K. & R.R.C.)
    Quelle: Jungle World, Nr. 49, 27. November 2002, S. D2 und D3

    (1) Unter Führung des kurdischen Moslems Saladin wurden 1187 die christlichen Armeen geschlagen und das seit 1099 von christlichen Kreuzfahrern eroberte Jerusalem für die muslimische Welt zurückerobert. Diese Passage der Charta führt vor Augen, dass Hamas die europäische Entwicklung seit Beginn der Frührenaissance als eine gegen den Islam gerichtete Bedrohung begreift.
     
    http://www.matthiaskuentzel.de/contents/sprache-der-vernichtung

  8. Jane, sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht… wenn es selbst unter den pösenpösen Siedlern derart selbstkritische Einsichten gibt, wie paßt das mit ihrem permanent widergekäuten Israel-Zerrbild zusammen, nach dem 98% der Israeli schlimmer als die Nazis sind!?
     

  9. Führender Vertreter der jüdischen Siedler kündigte Rücktritt an

    In einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Rücktrittsschreiben vom Montag prangerte Pinhas Wallerstein, Vize-Vorsitzender des Siedlungsrats von Yesha, das „Schweigen“ seiner Kollegen angesichts extremistischer Angriffe gegen Führer der Siedlungsbewegung an.

    ..Er kritisierte außerdem die Passivität der Führung gegenüber Repressalien jüdischer Siedler gegen Palästinenser. „Dieses Schweigen wird sich gegen uns richten“, schrieb Wallerstein.

    http://derstandard.at/1262209270853/Westjordanland-Fuehrender-Vertreter-der-juedischen-Siedler-kuendigte-Ruecktritt-an

    Das ist wahrlich kein neues Problem, wer jedoch darauf aufmerksam macht, durte sich der Zuschreibung als Antisemit sicher sein. Ich frage mich, ob all die pro-zionistischen Patrioten wenigstens angesichts einer solchen Meldung vielleicht mal nachdenklich werden.

  10. Oh willow, das brauchen aber noch mehr von den Trollen. 😉 Da wird sogar die Antisemitismusdefinition des  European Union Agency for Fundamental Rights negiert, damit  „Jane“ sich nicht selber erkennt. Typisch „Catya“ eben. 😀

  11. Es ist schon befremdlich, dass sich heute eine pro-zionistische und eine humanistische Gesinnung gegenseitig ausschließen.
     
    Sie jedenfalls sind ein schönes Beispiel dafür, daß Judenhasser immer auch noch andere psychische Probleme haben… ich kann ihnen nur *dringend* empfehlen, suchen sie sich professionelle Hilfe!
     

  12. Graffitis der jüdischen Siedler an den Palästinensischen Häusern: „Araber in die Gaskammern“?
    „Ich hasse alle Araber!“, „Ich will keine Araber kennenlernen, die interessieren mich nicht“, „Kahane hatte recht!“, „Araber haben kein Recht in unserem Land zu leben!“, „Die Goyim sind alle Antisemiten“, „Ich hasse diesen Neger Obama!“, „Obama’s Frau ist noch schlimmer als er!“, „Wir unterstützen Feiglin “ und ähnliche Aussagen dieser Art höre ich sogar von Freunden und Bekannten, wenn immer wir uns treffen. „Du bist ein Verräter am jüdischen Volk, weil du dich für die arabische Galerie in Umm El-Fahm einsetzt“, wurde mir auch schon bekanntgegeben. Was von Rabbinern der besetzten Gebiete, ihren Anhängern, viele davon gehören der sogenannten „Hügeljugend“ an, gesagt wird, ist noch schlimmer, es ist reinster Faschismus. Es ist ein Spiegelbild des Antisemitismus, es werden Gründe vorgebracht, die entkräftet werden können, die von völliger Ignoranz und fundamentalistischem Verständnis jüdischer und arabischer Geschichte zeugen. Zudem hat diese Verweigerung sich der Realität zu stellen, mit der Sicherheit unseres Staates nicht das Geringste zu tun, sie beruht auf einem ideologischen Rassismus eines Rabbi Kahane oder sogar eines Yair Stern, der als Führer des Stern-Gangs, soweit ging, die Unterstützung Nazi-Deutschlands gegen England zu suchen, da er, pathologisch fanatisiert wie er war, England als wirklichen Feind der Juden sah… Diese Situation und die politische Konstellation in Regierung und Parlament ziehen jüdische Extremisten aus dem Ausland an, ganz besonders aus den USA. Dr. med. Baruch Goldstein aus Brooklyn NY, von nicht wenigen jüdischen Fanatikern bis heute als „Heiliger“ und Massenmörder von Hebron verehrter Arzt aus Kiriat Ata (29 Opfer) und neuerdings einen Jack Teitel aus Florida, der inzwischen zwei Menschen umgebracht (weitere Opfer sind in Abklärung) und einige verletzt hat, alles im Dienste Gottes natürlich, gehören dazu. Ebenso ist kein kleiner Teil der sogenannten Hügeljugend aus Amerika, fanatisiert von durchgeknallten Rabbinern, denen aus Regierungskreisen wenig oder gar nicht widersprochen wird… Viele dieser amerikanischen Importe sprechen kein Wort Hebräisch, sie tun auch kaum etwas um die Sprache zu lernen. Sie kamen nach Israel um zu hassen und bringen dazu die schlechten Eigenschaften Amerikas hierher. Dessen gute Eigenschaften habe sie dort gelassen. Hier gehören sie als Juden zur Mehrheit im Lande… Es liegt an unserer Regierung rassistische Hetze von jüdischer Seite nicht weniger als die von arabischer Seite strafrechtlich zu verfolgen.
    Keiner soll mir damit kommen, es gehe hier um Verteidigungsmassnahmen. Selbstverteidigung ist die dafür klassische Ausrede.
    Aus <<http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2009/12/judische-hasser.html>&gt;

  13. Alles 9-10 Jahre alt? Schon lange nimmer recherchiert, oder schimpfen diese arabischen Feiglinge auf einmal nicht mehr aus Angst vor der Knute der ANALphabetischen Leser?

  14. Leser 140

    Es geht nicht darum, wer netter oder besser oder sonstwas ist – es geht einfach nur darum, dass die Israelis die indigene Bevölkerung auf den ihr nach internationalem Recht und Konsens seit 1948 zugestandenem Territorium endlich in Ruhe lassen, d.h. keine rechtswidrigen Siedlungen mehr baut, bestehende abbaut und sich hinter seine international anerkannten Grenzen, die weit mehr beinhalten, als der ursprüngliche UN-Teilungsplan vorsah,  zurückziehen.

    Niemand hat etwas dagegen, dass sich Israel INNERHALB und AN dieser Grenze im Falle konkreter Bedrohung in tatsächlich angemessener Weise verteidigt, bzw. verteidigen Würde. Das ist internationaler Konsens und auch Arafat, die Palästinenser als Volk und auch die gesamte arabische Liga haben ihre Zustimmung zu diesem Konsens nicht verweigert.

    Die einzige Partei, die in diesem Konflikt kaum jeh ansatzweise den internationalen Konsens und auch die eigenen Grenzen akzeptieren wollte, sind die Israelis.

    Der Vorwand der Besatzung zur Annexion und zur Ansiedelung eigener Bevölkerung stellt jedoch ein permanenter Krieg und eine menschenrechtswidrige Enteignung der Palästinenser dar und dürfte nach allen Kriterien des Völkerrechts eigentlich nicht toleriert werden.

    Da die internationale Gemeinschaft über die humanitäre Notversorgung der palästinensischen Bevölkerung hinaus, diese jedoch in ihrer Lage, trotz rechtlich eindeutiger Indikation, weitgehend im Stich lässt, führt diese permanent ‚eiternde Wunde‘ natürlich zu fortwährendem Hass und zu Gewalt auf beiden Seiten.

  15. Es ist schon befremdlich, dass sich heute eine pro-zionistische und eine humanistische Gesinnung gegenseitig ausschließen.

    Wer sich als wahrer Humanist versteht, wird jedenfalls insofern er sich mit der israelischen Politik in den seit 40 Jahren besetzten Gebieten befasst, nicht umhin kommen über kurz oder lang als ‚Antisemit‘ beschimpft zu werden, ganz gleich, ob er nun Jude oder sonstwas ist.

    Die Entstehung der EUMC Studie und die ihr zu Grunde liegenden Kriterien wurde von manch politischer Einflussnahme begleitet.  So ist denn in den Augen der  Begriff ‚Antisemitismus‘ zur Kampfparole und zur schlagkräftigen Einschüchterungsansage gegen jegliche Kritik an der israelischen Politik verkommen.

    Einstein äußerte sich befremdet über die israelische Politik in den 50er Jahren folgendermaßen: “
    Zu den beunruhigsten politischen Phänomenen unserer Zeit gehört das Auftauchen der “Freiheitspartei” (Tnuat Haherut) im neu geschaffenen Staat Israel. Es ist eine politische Partei, die in ihrer Organisation verwandten Methoden, in ihrer politischen Philosophie und sozialen Anziehungskraft den Nazis und den faschistischen Parteien sehr ähnlich ist. Sie bildete sich aus der Mitgliedschaft und den Nachfolgern der früheren Irgun Zwai Leumi (IZL), einer terroristischen, rechtsradikalen, chauvinistischen Organisation in Palästina.“

    Brief an die New York Times, am 4. Dezember 1948

    Nach den Kriterien der EUMC und auch nach Ansicht all der vorgeblichen ‚Antisemiten-jäger‘ dürfte es sich bei Albert Einstein wohl auch eindeutig um einen Antisemiten handeln.

  16. @ hanna.a
    ich habe Antisemitismusdefinitionen mit Links für Florian zusammengestellt und nichts anderes. Wenn es Sie nicht interessiert, ist es okay, aber meine Zeit für solche durchsichtigen Manöver ist mir einfach zu schade. Das ist schlicht kein Niveau.

    Ciao!

  17. @hanna.a
    und wenn Sie Probleme mit Englischen Texten bei memri haben sollen, dann helfe ich Ihnen gerne, bevor ich diese Trollwiese bis zum meinen nächsten Urlaub in Deutschland verlasse. Kleine Auswahl, die Sie genau lesen sollen, bevor Sie mit ein paar lächerlichen Zitaten von unbedeutenden Israelis die Leser „schockieren“ wollen:

    Zitate führender Palästinenser:

    Am 7.6.1996 sagt Arafat: „Wenn Israel unsere Forderungen zurückweist …, haben wir 30.000 Mann unter Waffen.“ (arme, unbewaffnete Araber?)

    Arafat bezeichnet Israel am 6.10.1996 als „Dämon, der bekämpft werden müsse.“

    Arafat sagt am 21.10.1996 zu Arabern aus Hebron, die sich über die Anwesenheit jüdischer Bewohner in der Stadt beschweren: „Wie? Sind euch die Steine in Hebron ausgegangen?“

    Die PLO-Behörde erläßt 1997 ein Gesetz, daß arabische Makler, die Land an Israelis verkaufen, zum Tode verurteilt werden. 3 werden daraufhin ermordet.

    Am 21.7.1997 sagt Jabril Rajoub, oberster Polizeichef der palästinensischen Autonomiebehörde, im Radiosender der Autonomiebehörde, Voice of Palestine: „Sobald der letzte Jude aus Hebron vertrieben wurde, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch der letzte Jude aus Jerusalem und aus ganz Palästina heraus ist. Dann wird hier endlich Ruhe und Frieden herrschen.“

    Sommer 1997: In Bethlehem hat die Autonomiebehörde ein ganz neues Denkmal errichten lassen, das das Gebiet des zukünftigen „Palästinenserstaates“ darstellt: Es ist das ganze Gebiet vom Mittelmeer bis zum Jordan, von der libanesischen Grenze bis nach Eilat zu sehen, d.h. man strebt einen Palästinenserstatt auf dem ganzen Gebiet des heutigen Israel an.

    Auf einem Kongreß am 29.12.1997 sagt der Hamasführer Mussa Abu Marsuk: „Das zionistische Gebilde (Israel) wird nicht in unserer Region verbleiben, auch wenn es noch 1 oder 10 Jahre überleben wird; es ist ein Fremdkörper und muß daher beseitigt werden!“ Arafat nahm an diesem Kongreß teil und klatschte zu dieser Rede auch noch Beifall.

    September 1998: Das Palästinenserparlament verabschiedete ein neues Gesetz mit dem Namen „Gesetz bezüglich des Besitzes von palästinensischem Grundbesitz durch Ausländer“, nach der jeder israelische Bürger oder jede israelische Institution, die Grundbesitz in Palästina besitzt, sich strafbar macht „wegen der Gefährdung der nationalen palästinensischen Sicherheit“. Auf diesen Straftatbestand steht nach Recht der Autonomiebehörde die Todesstrafe. Unter diesen Straftatbestand fällt jeder israelische Hausbesitzer in Ostjerusalem oder in einer der Siedlungen in Judäa und Samaria. Das heißt, dass solche Personen z.B. bei der Durchfahrt durch Jericho festgenommen und zum Tode verurteilt werden könnten.

    „Die Toten werden nicht auferstehen, bis die Palästinenser die Juden umgebracht haben werden. … Alle Abkommen mit Israel sind nur provisorisch.“ (eine Freitagspredigt, die im offiziellen Fernsehen der Autonomiebehörde am 28. Juli und 11. August 2000 ausgestrahlt wurde.)

    Am 28. Juli 2000 sagte Dr. Abu Halbiah, Mitglied des palästinensischen Nationalrates, dass „es dann eine Totenauferstehung geben wird, wenn im Heiligen Krieg alle Juden getötet wurden.“

    Die von Dr. Achmed Abu Halabia, Rektor der Islamischen Universität Gaza, am 14.10. gehaltene Freitagspredigt wurde im offiziellen palästinensischen Fernsehen übertragen. Diese Predigt sucht an terroristischer Gesinnung und Menschenverachtung ihresgleichen. Hier einige Auszüge: „Juden sind Kriminelle und Terroristen.“ Dann zitierte er aus dem Koran eine anti-jüdische Aggression: „Die Juden müssen abgeschlachtet und umgebracht werden, wie Allah sagte: „Bekämpft sie.“ (Sure 9, Vers 29) Allah wird sie mit seinen Händen foltern und wird sie erniedrigen.“ Weiter sagte Halabia: „Juden sind die Verbündeten der Christen, und Christen sind die Verbündeten der Juden. … Habt kein Mitleid mit den Juden, ganz egal in welchem Land sie sind. Wo immer ihr sie trefft, bringt sie um.“

    Am 31.12.2000 sagte Al Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichenwesen: „Die Ermordung von Siedlern ist ein Vorrecht, das die Palästinenser haben. Die Siedler sollten lieber jetzt in Sicherheit verschwinden, bevor sie in Särgen davongetragen werden.“

    Am Freitag, dem 6.7.2001, hielt der moslemische Geistliche, Sheikh Muhammed Ibrahim Al-Mahdi, im offiziellen palästinensischen Fernsehen eine Predigt und sagte: „Wir müssen unsere Kinder zur Liebe zum Heiligen Krieg (Jihad) erziehen.“ Er sagte außerdem: „Wir werden nicht mit der Errichtung eines palästinensischen Staates allein zufrieden sein.“ …. Über die Zukunft Israels sagte er: „Wir heißen die Juden als religiöse Minderheit (Dhimmis – geschützt aber mit eingeschränkten Bürgerrechten), aber die Herrschaft in diesem Land wie in allen Ländern müss die Herrschaft Allahs sein.“

    Am Freitag, dem 4.8.2001, enthielt die Predigt im offiziellen palästinensischen Fernsehen folgende Sätze:“Allah möge es geschehen lassen, dass die Moslems über die Juden regieren. Wir werden sie in die Luft sprengen in Hadera, in Tel-Aviv, in Netanya im Sinn der Gerechtigkeit Allahs … bis die Steine sagen werden: „Moslem, Diener Allahs, da ist ein Juden hinter mir, bring ihn um.““ – „Wir preisen die, die ihre Kinder zum Heiligen Krieg und zum Märtyrertum erziehen. Gepriesen sei der, der eine Kugel in den Kopf eines Juden schießt.“
    Reicht das Ihnen? Dann schalten Ihren MP3 Player mit Wolfgang Petry  ein oder gucken Sie sich die Krone der Volksmusik. Das ist Ihr Niveau.

  18. Diese geistigen Brandstifter mit ihrer immer größer und undifferierter werdenden Antisemitismuskeule sind in ihrer Dialektik nicht besser als die Politkommissare unseligen Andenkens. Immer abstruser deren wie in Schauprozessen theatralisierten Anschuldigungen! Wann wird man in diesen Rodefim endlich Amalek erkennen? Bald wird man über die Anschuldigung ein Antisemit zu sein nur mehr lachen können, denn man befindet sich dann nicht mehr in der Gesellschaft irgendwelcher Neonazis, denn die werden ja schon wieder hofiert von diesen „Antiislamisten“, sondern in bester Gesellschaft in der Diaspora!

  19. @hanna.a
    und was schreiben die Palis über Juden und Israelis? Wollen Sie uns aufklären? Oder sind Sie nur einseitig auf Juden fixiert? Ich habe aufjeden Fall abscheulichste und wiederlichste Bezeichnugen der Juden in den Hamas TV gesehen. Schauen Sie sich bei Memri an, dumme Kuh!
    http://www.memritv.org/

  20. So habe mir eben meinen mp3 player vom Kopf gerissen das Bügeleisen abgestellt und bin nun wieder mal beim copy and paste gelandet , mein Mann mault schon, ich solle lieber mal was mit carpaccio und pasta machen aber was weiß der schon ?
    @yael
    schön dass sie dem Florian hier nochmals erklären was Antisemitismus ist, leider enthält der besagte Kanon einige Widersprüchlichkeiten und Auslassungen oder sind hier wieder doppelte Standards eine mögliche Erklärung ??
     
    Antisemitismus beschuldigt **** oft, mit Verschwörungen der Menschheit schaden zu wollen. Oft werden **** für alles verantwortlich gemacht, “was falsch läuft”. Das wird in Worten, schriftlich, visuell und mit Taten ausgedrückt. Verwendet werden finstere Stereotypen und negative Charakterzüge.

    „Palästinenser sind Kreaturen, die aus den Tiefen der Dunkelheit kommen, kollektiv schuldig sind und die willkürlich nicht nur wegen des Bluts an ihren Händen getötet werden sollten, sondern wegen des Bösen in ihren Köpfen. – Wir müssen sie alle töten.“ – Efraim Eitam, israelischer Oberst (The New Yorker, 31. Mai 2005)

    „Die Palästinenser sind keine menschlichen Wesen, sie sind keine Menschen  …“ „Die Palästinenser sind menschlicher Abfall“.  „Warum gefangen nehmen? Tötet sie“ – David Hacohen, isr. Botschafter in Birma (Quelle: „Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?“ eine Dokumentation von Ellen Rohlfs)

    Zeitgenössische Beispiele von Antisemitismus können folgende Elemente enthalten… :

    Im Namen einer radikalen Ideologie oder einer extremistischen religiösen Sicht aufrufen, helfen oder rechtfertigen, **** zu töten oder ihnen zu schaden.

    Der derzeitige israelische Außenminister Lieberman äußerte im Jahre 2003, man solle palästinensische Gefangene nicht austauschen, „sondern in Busse packen und im Toten Meer ertränken.“
    .
    “*** als Volk zu beschuldigen, oder *** für reale oder vermeintliche Vergehen einzelner
    *** Personen oder Gruppen verantwortlich zu machen oder gar wegen Vergehen zu beschuldigen, die Nicht**** begangen haben.“

    „Wir müssen eine Reihe „kollektiver Strafaktionen angehen, selbst wenn in den (angegriffenen) Häusern Kinder leben. …. Ein Ruf nach Frieden ist Schwäche!“ Yigal Allon am 31. Dez. 1947 bei den Beratungen mit Ben Gurion und anderen über die Vorgehensweise zur Tötung und Vertreibung der Palästinenser (Quelle: „Die ethnische Säuberung Palästinas“ von Ilan Pappe, Seite 99)

    Dem **** Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der Staat **** sei ein rassistisches Vorhaben.

    „Die Araber haben im Land Israel nur noch eine Funktion: davonzulaufen.“ „Wir müssen die Araber vertreiben und ihren Platz einnehmen.“ Ben Gurion, erster israelischer Ministerpräsident (Quelle: Erklärung der jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost (Österreich) 2008

    „Macht ihnen das Leben so unerträglich, dass sie von allein gehen.“ Benny Allon, Knesset-Abgeordneter“
     
    P.S:
    Die Liste ist allerdings nicht vollständig

    🙁

  21. @Leser140
    Was muß der b’scheuert sein wenn der soviele Idioten kennt! Eher muß man davon ausgehen, daß er es nur nicht besser weiß, als Idiot. Das erinnert mich stark an „Gehirnfasten mit Henrik M. Broder“ und die Broderhood Of Schmafu

  22. @Jim
    „Langsam fallen Sie auf, allerdings unangenehm.“
    ich habe mir keine Mühe gescheut unangenehm aufzufallen. Aber das fällt Ihnen tatsächlich sehr langsam auf. Bedaure.
    Ich mache mir sehr viel Mühe die antisemitische Idioten zu kränken. Das macht mir Spaß, weil ich weiß dass auf der argumentativer Ebene eine Diskussion mit Antisemiten sinnfrei ist.
     

  23. ich fand immer faszinierend wie gekonnt  die Frauen mit technischen Errungenschaften umgehen. Geschirrspüler, Mikrowelle, Waschmaschine um nur die einigen von den Symbolen der Fortschritt zu nennen.  Man kann viel über Frauen sagen, …


    Leider, leider, haben die Frauen plötzlich das Internet entdeckt.
     
     
    Langsam fallen Sie auf, allerdings unangenehm.
     
     

  24. ich fand immer faszinierend wie gekonnt  die Frauen mit technischen Errungenschaften umgehen. Geschirrspüler, Mikrowelle, Waschmaschine um nur die einigen von den Symbolen der Fortschritt zu nennen.  Man kann viel über Frauen sagen, aber nicht, dass sie mit den technischen Geräten nicht umgehen können. In den letzten Jahren beobachte ich mit Erstauen (am meistens in der U-Banh) wie meisterhaft gehen die Frauen mit ihren Handys und MP3 Player um. Die Gespräche über Beziehungskisten unterhalten die ganze Straßenbahn und durch die laute Musik aus dem MP3 Player (neulich auch in den Handys) ist die längste Reise durch die Stadt sehr kurzweilig geworden. Die nette Frauen wollen unbedingt jedem Fahrgast ermöglichen an ihren intimen Erlebnissen  teil zu nehmen und ihren Musikgeschmack kennen zu lernen. So weit so gut.
    Leider, leider, haben die Frauen plötzlich das Internet entdeckt. In dem Fall von hanna.a und Jane war  das für die Leser von haGalil eine verhängnisvolle Entdeckung. Mit sehenden Auge sieht man, wie diese nette Frauen, die bisher nur durch die ungehemmte Benutzung von MP3 Player und Handys in der Offentlichkeit aufgefallen sind, vermüllen die Kommentare mit trollenhaften Copy und Paste Teksten und treiben die Moderatoren in den  Wahnsinn. (Oder gibt es keine Moderatoren mehr bei Hagalil? Wurden sie von der Trollschaft schon vertrieben?)
    Der technische Fortschritt ist auf die Grenzen gestoßen. Und zwar nicht auf die technologische Grenzen, sondern auf die grenzen der Vernünft. In diesem Fall der Vernünft von Jane und hanna.a. Der technische Fortschritt läßt hanna.a und jane zu gleichen Trollen wie haGal, Kissly, Kohldampf und Co. mutieren.
    Lieber Frauen, belassen Sie bitte bei Handys und MP3 Player. Damit sind Sie am besten aufgehoben.Lassen Sie die Finger weg vom Internet. Davon verstehen Sie zu wenig. Das sieht man an Ihren Ergüßen hier.
     

  25. @florian
     
    nur ein paar Beispiele, die ich Ihnen für die Zukunft mit an die Hand geben will (es gibt ansonsten sehr viel Literatur dazu, die sich im Inhalt der Definition nicht sehr voneinander unterscheiden):

    Eine Arbeits-Definition von Antisemitismus
    nach der European Union Agency for Fundamental Rights (ehemals EUMC)*
    (Januar 28, 2005)

    Der Sinn dieses Dokuments ist eine praktische Anleitung für das Identifizieren, das Sammeln von Angaben und die Unterstützung der Umsetzung und Durchsetzung von Gesetzen, die vom Antisemitismus handeln.
    Antisemitismus ist eine gewisse Vorstellung zu Juden, die als Hass gegen Juden ausgedrückt werden kann.
    Rhetorische und physische Ausbrüche von Antisemitismus sind gegen Juden und nicht-jüdische Individuen gerichtet, und/oder gegen ihr Eigentum oder gegen Institutionen jüdischer Gemeinden und religiöse Einrichtungen.
    Zusätzlich können solche Ausbrüche auch den Staat Israel zum Ziel haben, wenn er als jüdisches Kollektiv gesehen wird.
    Antisemitismus beschuldigt Juden oft, mit Verschwörungen der Menschheit schaden zu wollen. Oft werden Juden für alles verantwortlich gemacht, “was falsch läuft”. Das wird in Worten, schriftlich, visuell und mit Taten ausgedrückt. Verwendet werden finstere Stereotypen und negative Charakterzüge.
    Zeitgenössische Beispiele von Antisemitismus im öffentlichen Leben, in den Medien, Schulen, am Arbeitsplatz und im religiösen Bereich können folgende Elemente enthalten, unter Berücksichtigung des Kontextes. Die Liste ist allerdings nicht vollständig:

    Im Namen einer radikalen Ideologie oder einer extremistischen religiösen Sicht aufrufen, helfen oder rechtfertigen, Juden zu töten oder ihnen zu schaden.
    Das Äußern verlogener, entmenschlichender, dämonisierender oder stereotyper Vorurteile über Juden, wie etwa die Macht der Juden als Kollektiv, der Mythos einer jüdischen Weltverschwörung oder Behauptungen über jüdische Kontrolle der Medien, der Wirtschaft, der Regierung oder anderer gesellschaftlicher Einrichtungen.
    Juden als Volk zu beschuldigen, oder Juden für reale oder vermeintliche Vergehen einzelner jüdischer Personen oder Gruppen verantwortlich zu machen oder gar wegen Vergehen zu beschuldigen, die Nichtjuden begangen haben.
    Die Tatsache, den Umfang, die Mechanismen (etwa die Gaskammern) oder die Absicht des Völkermords am jüdischen Volk zu verleugnen, der durch die
    Täterschaft des nationalsozialischen Deutschland, seiner Unterstützer oder Komplizen während des Zweiten Weltkriegs begangen wurde. (Holocaust)
    Die Juden als Volk oder Israel als Staat zu verklagen, den Holocaust erfunden oder übertrieben (dargestellt) zu haben.
    Jüdische Bürger zu beschuldigen, zu Israel oder den vermeintlichen weltweiten Prioritäten von Juden loyaler zu sein als den Interessen ihrer eigenen Nationen.

    Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:

    Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der Staat Israel sei ein rassistisches Vorhaben.
    Die Anwendung eines doppelten Standards, indem an Israel Verhaltensansprüche gestellt werden, wie an keine andere demokratische Nation.
    Eine Charakterisierung Israels oder der Israelis unter Verwendung von Symbolen und Bildern des klassischen Antisemitismus wie dem Vorwurf, Juden hätten Jesus getötet oder Blutslegenden.
    Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.
    Juden kollektiv für das Verhalten des Staates Israel verantwortlich zu machen.

    Den “Neuen Antisemitismus” erkennen
    Darüber hinaus stellt der sogenannte „neue Antisemitismus“ eine einzigartige Herausforderung dar. Während sich der klassische Antisemitismus gegen jüdische Menschen oder die jüdische Religion richtet, richtet sich der „neue Antisemitismus“ gegen den jüdischen Staat. Da sich dieser Antisemitismus hinter der Fassade der legitimen Kritik an Israel verstecken kann, ist es wesentlich schwieriger diesen zu entlarven. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Hass im Namen von Werten voran getrieben wird, die die meisten von uns als unanfechtbar angesehen werden, so z.B. die Menschenrechte.
    Und doch müssen wir klar und offen diesen neuen Antisemitismus offen legen.. Ich glaube, dass wir einen kleinen Test durchführen können – ich bezeichne ihn als den „3D-Test“ – der uns hilft legitime Kritik an Israel von Antisemitismus zu unterscheiden.
    Das erste „D“ ist der Dämonisierungs-Test. Wenn der jüdische Staat dämonisiert wird, Israels Handeln ohne jedes Maß dargestellt wird, Vergleiche zwischen Israelis und Nazis und palästinensischen Flüchtlingslagern und Auschwitz gezogen werden – dann ist das Antisemitismus, keine legitime Kritik an Israel.
    Das zweite “D” ist der Test auf doppelte Standards. Wenn Kritik selektiv auf Israel angewendet wird; wenn allein Israel von der UNO wegen Menschenrechtsverletzungen herausgestellt wird, während das Verhalten bekannter und wichtiger Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird; wenn Israels Magen David Adom als einziger der Ambulanzdienste der Welt die Aufnahme ins Internationale Rote Kreuz verweigert wird – dann ist das Antisemitismus.
    Das dritte „D“ ist der Delegitimierungs-Test: Wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus.
    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/cantisemit.html
     
    Scharansky: Der Kampf gegen Antisemitismus ist keine genaue Wissenschaft. Letztlich aber geht es darum, dass der Westen seine eigenen Werte bewahrt. Dazu müssen klare Kriterien entwickelt werden. Ich schlage dazu die „3-D“-Kriterien vor: Der Antisemitismus war immer an der D-ämonisierung von Juden zu erkennen, dem D-oppelstandard, mit dem Juden gemessen wurden, und der D-elegitimierung von Juden. Tritt der Antisemitismus heute im Deckmäntelchen antiisraelischer Kritik auf, lässt er sich mit Hilfe dieser „3-D“-Kriterien von legitimer Israel-Kritik klar unterscheiden. Wird Israel dämonisiert, mit doppeltem Maßstab gemessen oder stereotyp delegitimiert? Dann ist es keine politische Kritik, sondern Antisemitismus, der sich „political correct“ gebärden will.
     
    http://www.welt.de/print-welt/article310400/Der_Feind_unterscheidet_nicht_zwischen_Israelis_und_Juden.html
     
    Ich denke, beim Nachdenken werden Sie gerade  hier einige (die schon verschiedentlich in allen Blogs benannt und erkannt wurden) erkennen müssen.

    Und seien Sie vorsichtig mit Leuten wie steinbergrecherche und die sich hier so gerne trollen, denen sollten Sie nicht auf den Leim gehen, sondern gerade solche Menschen kritischer hinterfragen.
     

  26. @Hanna baby
    „Zu den Anschuldigungen,  ich sei antisemitisch sage ich gar nichts…“
    Nun, das ist ja auch nicht zwingend notwendig. Wenn sich jemand in derart penetranter Weise öffentlich als überzeugte Antisemitin darstellt, die auch noch stolz auf das Erbe ihrer Nazi-Eltern ist, dann ist eine wie auch immer geartete Grübelei nicht mehr unbedingt angesagt. Im Kinofilm über „Die Anwälte“ hat man Ihre deutsch-rechthaberischen Motive in der Person Horst Mahlers studieren können. Mehr mögen wir hierzu nicht mehr hinzufügen, wobei ich nicht weiß, ob ich da wieder mal zu furchtsam bin.
    Schalom

  27. @Schulamith und chawer: SCHLAND, die „Selbstbeweihtäucherungs“-Broderhood Of Schmafu. Dort funktioniert das Ballerlzuschupfen, Apportieren, HonigumsMaulschmieren wie wenn’s der Avigdor selber machert

  28. Einige Leser dieses forums machen sich Gedanken über meine Herkunft eventuelle Verwandschaften, dazu kann ich nur sagen grübeln Sie nicht soviel . mit Sicherheit sind wir alle miteinander verwandt.
    Zu den Anschuldigungen,  ich sei antisemitisch sage ich gar nichts weil das hier überhaupt nichts bringt,  man sieht ja wie Florian hier abgewatscht wird wenn er versucht seine Einstellung zu erklären – keine Chance !
    jeder Versuch von ihm seinen Standpunkt zu erläutern  mündet in neuerliche überhebliche und herablassende Kommentare seiens Jim und Degania , die ja hier sowieso ihre Deutungshoheit zur Frage Antisemitismus beanspruchen also schenke ich mir das .
    Zum leser 140 fällt mir nur ein , er erinnert mich stark an Typen die ich neulich bei Youtube gesehen habe , googelt mal nach :
    Sheikh Jarrah demonstration Friday
     
     
     
     

  29. @Troll HaGal (nehmen Sie einen anderen Nick, sonst fallen Sie noch überall so negativ auf, Sie wissen schon wo es das letzte Mal war, gell? :D).
     
    Ich habe Ihren unverständlichen Käse schon woanders gelesen, das genügt mir.
    Diese Peinlichkeiten können Sie natürlich gern weiterführen, es amüsiert sicher andere genügend.
     
    Gähn und Tschüß! 😀

  30. @haGal
    „wer jude ist, bestimme ich“ oder was wollen Sie mit Ihrem geistreichen Posting sagen? Ich sage nur: „Zeitung für Schland“.
     
    Tschüss zum Abschied.

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