Sportler jüdischer Herkunft in Süddeutschland

In deutschen Sportvereinen waren bereits in der Kaiserzeit zahlreiche jüdische Sportbegeisterte als aktive Athleten, Funktionäre, als Pioniere im Journalismus, als Ärzte und Mäzene zu finden. Ihre Verdienste für die Entwicklung des Sports im Kaiserreich und der Weimarer Republik, ihre Verfolgung unter dem NS-Regime und ihr Engagement im Nachkriegsdeutschland rücken immer stärker ins Interesse der Forschung…

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Zwischen Gewalterfahrung und „Vergnügen“

Sport war in den KZs und später auch in den Vernichtungslagern allgegenwärtig. Während mit dem „gewaltförmigen Sport“ die Lagerordnung in „die Körper der Häftlinge gezwungen wurde“, wie Veronika Springmann in ihrer Studie „Gunst und Gewalt – Sport in nationalsozialistischen Konzentrationslager“ schreibt, hatten die „Häftlinge beim Fußballspiel oder bei den Boxkämpfen die Möglichkeit ihre körperliche Stärke zu zeigen“ und darüber hinaus eine Gelegenheit „ihren Alltag zu organisieren und zu bewältigen“…

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