Die neuen Fernsehtipps

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Foto: Pexels

Von 1. bis 15. Januar 2026

So., 4. Jan · 23:30-00:25 · HR
Le Chaim! Auf das Leben unserer Eltern

Im Frankfurter Bahnhofsviertel pulsiert in den 50er-Jahren das Leben: Amerikanische Soldaten werfen mit Geld um sich, in Bars und Nachtclubs wird getrunken, getanzt, gefeiert. Mittendrin einige Juden, die den Schrecken der Shoah überlebt, aber alles verloren haben. Hier bauen sie sich ein neues Leben auf – Bars und Handel florieren dank ihrer Tatkraft. Andere sind von der Verfolgung gebrochen, müssen von Fürsorge leben. Alle Hoffnung legen sie in die nächste Generation. Esther und Yuval Rozenberg, Majer Szanckower und ihre Freunde treffen sich heute in der Bar Shuka im Bahnhofsviertel und feiern das Leben. Ihr Motto ist ein jüdisches Sprichwort: „Sie wollten uns töten. Wir haben überlebt. Lasst uns essen.“ So haben es die Eltern an sie weitergegeben. Es ist immer noch aktuell.

Di., 6. Jan · 01:25-02:55 · arte
Wirf deine Sorgen über Bord

Alma, Erbin eines beträchtlichen Vermögens, beschließt, ihr Leben Menschen in Not zu widmen, und ist gewillt, ihr ganzes Erbe dafür einzubringen. Sie verspürt den inneren Drang, anderen zu helfen. Sie kann und will diesen starken Impuls nicht kontrollieren, vermittelt er ihr doch das Gefühl von Zugehörigkeit und Erfüllung. Als sie auf Marina und ihre kleine Tochter trifft, beide obdachlos und ohne Ausweg, meldet sich das Verlangen wieder in ihr – so stark wie nie zuvor. Die Begegnung verändert Almas Leben für immer, denn ihre Hilfe trifft auf fruchtbaren Boden und sorgt gleichzeitig dafür, dass sie sich selbst endlich bereit fühlt, aus dem starren gesellschaftlichen Korsett auszubrechen. Doch was löst in Alma diese radikale Menschenliebe aus? Was mag in ihrer Vergangenheit passiert sein? Ihr Umfeld schafft es nicht, ihr Wesen zu begreifen: Für die einen ist sie eine Manipulatorin, andere sehen eine Heilige in ihr und wiederum Dritte sind der Meinung, dass sie den Verstand verloren hat. Der Film versucht nicht, Almas geheimnisvollen, widersprüchlichen Charakter zu sezieren, sondern zeigt auf, welche Konsequenzen ihr Verhalten nach sich zieht – folgt den Problemen, den Schwierigkeiten, dem Terror, die in Almas Leben einziehen. „Wirf deine Sorgen über Bord“ zeigt eine Frau, die stets ihrem Inneren folgt, einer Schlafwandlerin gleich, die in ihrem eigenen Unterbewusstsein herumläuft. Wird Alma aufwachen?

Mi., 7. Jan · 21:40-22:35 · arte
Outsider. Freud.

Warum distanzierte sich Sigmund Freud von seiner jüdischen Herkunft? Was ist das Queere an seiner Theorie? Und warum bleibt unsere Kindheit oft im Dunkeln?…

So., 11. Jan · 02:55-03:46 · arte
Terror, Tote, Völkerfreundschaft – Die DDR und der Nahost-Konflikt

Ein Jahr nach München, Ost-Berlin im August 1973: Die DDR hat die Welt zu Gast. Die X. Weltfestspiele der Jugend sind der sozialistische Gegenentwurf zu den Olympischen Spielen. Unliebsame Gäste erhalten kurzerhand Einreiseverbot, andere werden inhaftiert. Das Sicherheitsaufgebot ist überdimensioniert. Einer der offiziellen „Staatsgäste“ ist Jassir Arafat, der an der Seite von Erich Honecker hofiert und von den Massen gefeiert wird. Passend dazu eröffnet damals die offizielle PLO-Vertretung in Ost-Berlin. Wie und warum konnte es passieren, dass sich der „antifaschistische“ sozialistische deutsche Staat daran beteiligte, Organisationen und Länder zu unterstützen, die an der Auslöschung des Staates Israel arbeiteten? Was taten beide Seiten dafür, aus der internationalen Isolation auszubrechen? Und welche Rolle spielten die Geheimdienste, vor allem die ostdeutsche Staatssicherheit, die „Stasi“? Antworten geben unter anderem Dominique Vidal, der als französischer Student bei den Weltfestspielen der Jugend für internationales Renommee sorgen soll und sogar zum Posterboy in den WG-Zimmern ostdeutscher Studentinnen wird, und der Historiker Jeffrey Herf von der Universität Maryland, der mit seinem Buch „Unerklärte Kriege gegen Israel“ mit der Vorstellung des „konsequent antifaschistischen“ Staates DDR aufräumt.

So., 11. Jan · 23:55-01:25 · HR
Die zwei Leben der Anja Lundholm

In einer kleinen Wohnung mitten in Frankfurt am Main lebte die fast neunzigjährige Schriftstellerin Anja Lundholm bis zu ihrem Tod am 4. August 2007. Durch eine schwere Krankheit war sie lange Jahre ans Bett gefesselt. Doch dies war nicht das erste Gefängnis, das Anja Lundholm durchleben musste. Aufgewachsen als Tochter eines Nazi-Sympathisanten und einer jüdischen Mutter, erlebte sie schon zu Beginn der 1930er Jahre, was es heißt, nicht erwünscht zu sein. Mit achtzehn Jahren entfloh sie der immer bedrohlicher werdenden Kleinstadtenge und studierte in Berlin Musik. Doch auch in Berlin veränderten sich die Bedingungen immer mehr. Als so genannte Halbjüdin durfte sie weder ihre Karriere als Musikerin fortsetzen, noch weitere Kleinrollen beim Film annehmen. 1938, nach der Pogromnacht, beging die Mutter in Krefeld Selbstmord. Anja selbst setzte sich mit gefälschten Papieren nach Rom ab, wo sie sich einer kleinen Widerstandsgruppe anschloss. Anfang 1944 wurde sie verhaftet. Nach unzähligen Verhören in Gestapogefängnissen und einer Odyssee durch ganz Deutschland wurde sie ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück deportiert – was einer Todesstrafe gleichkam. Doch Anja Lundholm hatte Glück und erlebte den Tag der Befreiung. Nur langsam kam die junge Frau wieder auf die Beine. Erst nach dem Tod des Vaters begann Anja Lundholm ihre Geschichten aufzuschreiben. Fast zwanzig Bücher hat sie bis in die neunziger Jahre geschrieben. Durch das Schreiben hat sich Anja Lundholm befreit, ohne zunächst zu bemerken, dass sie dabei auch zu einer sehr genauen Chronistin ihres Jahrhunderts wurde. Für ihre Werke wurde die Schriftstellerin mit unzähligen Preisen ausgezeichnet. Selbst für den Literaturnobelpreis wurde sie vorgeschlagen. Doch die Bücher der Anja Lundholm findet man nicht in den Bestsellerlisten. Vielleicht liegt es daran, dass ihre Erinnerungen sehr unter die Haut gehen und das Unfassbare sehr lebendig werden lassen. Der Dokumentarfilm „Die zwei Leben der Anja Lundholm“ ist ein persönliches Porträt einer wichtigen deutschen Schriftstellerin und gleichzeitig auch eine Zeitreise durch ein Jahrhundert gelebter deutscher Geschichte. Filmautor Christian Gropper hat die Schriftstellerin über zwei Jahre lang besucht und in vielen Gesprächen und Reisen die Stationen ihres Lebens nachvollzogen.

Mo., 12. Jan · 21:45-22:15 · ZDF
Terra X History: Ku’damm 77 – Die Dokumentation

Die Dokumentation von Heike Nelsen begleitet die neue „Ku’damm“-Staffel und ordnet die Ereignisse im Jahr 1977 historisch ein. Im geteilten Deutschland kommt vieles Ende der 70er in Bewegung. Im Westen herrscht das Discofieber, zeitgleich zittert die Bonner Republik vor dem linken Terror der Roten Armee Fraktion. In der DDR errichtet die Stasi zunehmend ein Schattenregiment, das die eigenen Bürger überwacht, erpresst und terrorisiert. Die begleitende Dokumentation zeigt vergleichbare Schicksale: Die Filmfigur Wolfgang von Boost, Friederikes Vater, lebt in Ostberlin. Die Stasi nutzt seine Homosexualität als Druckmittel, will von ihm die Mitarbeit als Spitzel erzwingen. Mario Röllig, Protagonist in der Doku, hat dies am eigenen Leib erlebt. Linda Müller, eine Filmemacherin in der neuen „Ku’damm“-Staffel, macht eine Dokumentation über die Schöllacks und deckt dabei Familiengeheimnisse auf. Als heimliches Kind der Matriarchin Cateria Schöllack und einem schwarzen GI erlebt sie immer wieder Ausgrenzung und Vorurteile. Eine Erfahrung, die auch Michael Mülich gemacht hat: Seine Mutter stammt aus Gießen, sein Vater aus Alabama, war als Soldat bei der US-Army. In der Doku schildert er seine Kindheit und Jugend in der Nachkriegszeit. Die 1970er-Jahre sind ein Jahrzehnt des Aufbruchs, die Jungen hinterfragen alte Rollenbilder und brechen damit. Auch bei den Schöllack-Frauen entzündet sich daran in der neuen Staffel der Konflikt der Generationen. Friederike will über ihr eigenes Leben bestimmen und einen „Männerberuf“ ergreifen: Sie will Polizistin werden. 1977 gibt es noch keine Frauen bei der Berliner Polizei, die auf „Streife gehen“ oder den Verkehr regeln. Brigitte Seiffert ist 1978 eine der ersten, die in Berlin bei der „Schutzpolizei“ ausgebildet werden. Die männlichen Kollegen sind – wie im Film – zunächst skeptisch, manche überfordert. Auch am Thema Kriegsschuld reiben sich die Jungen und die Alten – im Spielfilm wie im echten Leben. Die Nachkriegsgeneration will das Schweigen beenden, fordert Aufklärung und Entschädigung für die Opfer des Holocausts. Die „Jewish Claims Conference“ vertritt die finanziellen Ansprüche der Überlebenden der Shoa und ihrer Angehörigen. Bei den sogenannten Arisierungen wurde Eigentum jüdischer Bürger im NS-Staat oft zu symbolischen Beträgen verkauft, de facto enteignet. Auch die jüdische Tanzschule „Willy Weissbart“ in der Königstraße 67 in Berlin fiel der „Arisierung“ zum Opfer. Gegen die späteren Eigentümer, die davon profitierten, wurde in den 1960er-Jahren geklagt. 1977 kommt „Saturday Night Fever“ mit John Travolta in die West-Kinos – die Musik wird zum Soundtrack der späten 1970er-Jahre: Das Discofieber packt die Nation, alle wollen so tanzen wie die Stars im Hollywoodstreifen. Auch am Berliner Ku’damm schießen Diskotheken wie Pilze aus dem Boden. Andreas Kieß, selbst damals in den Clubs unterwegs, schildert in der Dokumentation das Lebensgefühl, das eine ganze Generation prägte – und bis heute weiterlebt.

Mo., 12. Jan · 23:30-00:00 · BR
nachtlinie extra: Vermittlerin der jüdischen Kultur: Rachel Salamander

Die Publizistin Rachel Salamander, bekannt durch ihre Literaturhandlung im Jüdischen Museum München, hat einen gemeinnützigen Verein gegründet, der seit Jahren daran arbeitet, die alte Synagoge in der Münchener Reichenbachstraße im Originalzustand zu sanieren und für die Stadtgesellschaft zu öffnen. Die Synagoge: eine der Missionen von Rachel Salamander im Dienst der Vermittlung jüdischer Kultur. Seit über 40 Jahren setzt sie sich Rachel Salamander für die Verständigung zwischen Nichtjuden und Juden ein. Sie hat selbst eine Immigrationsgeschichte: Als Kind von „Displaced Persons“ lebte sie einige Jahre mit ihrer Familie im DP-Camp Föhrenwald. Für ihr Engagement zum Wiederaufbau des jüdischen intellektuellen Lebens nach dem Zweiten Weltkrieg und der Völkerverständigung erhielt die Publizistin 2020 den Heinrich-Heine-Preis. Bereits 1982, nach ihrer Promotion in Literatur- und Kulturwissenschaften, hatte Rachel Salamander ihre erste Literaturhandlung in der Münchner Fürstenstraße eröffnet. Bekannte jüdische Autoren wie Michael Wolffsohn oder Schalom Ben-Chorin hielten Lesungen. In einer Zeit, in der gegenüber Juden eine große Befangenheit in der Gesellschaft herrschte, war dies eine Pionierarbeit. Über ihre Lebensgeschichte und ihr Engagement als Vermittlerin der jüdischen Kultur spricht Andreas Bönte mit Rachel Salamander in der „nachtlinie extra“.

Mi., 14. Jan · 01:35-02:30 · arte
Die USA und der Holocaust (1/6), Das Tor zur Freiheit (Die Zeit vor 1938)

Über Jahrhunderte hinweg war Amerika ein Zufluchtsort für Millionen von Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Arbeiter, Landwirte und Soldaten eroberten den Kontinent gemeinsam und gründeten seine Staaten. Vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg stammte die Mehrheit der Siedler aus Nordeuropa, vor allem aus England, Deutschland und Skandinavien. Zwischen 1870 und 1914 legten wiederum rund 25 Millionen Menschen in der Neuen Welt an, die meisten davon stammten aus Osteuropa. Unter ihnen waren zwei Millionen Juden, von denen sich mehr als die Hälfte in New York niederließ. Doch nicht wenige hegten Misstrauen gegen die Neuankömmlinge und bezeichneten sie unter anderem als „Höhlenmenschen“. Viele weiße, protestantische Amerikaner hatten zunehmend das Gefühl, eine Minderheit im eigenen Land zu sein. Zu Beginn der 1920er Jahre wurde der Antisemitismus salonfähig, angeheizt durch Persönlichkeiten wie den rassistischen Ideologen Madison Grant, den Automobilhersteller Henry Ford sowie den Flugpionier und Schriftsteller Charles Lindbergh. 1924 machten die USA die Schotten dicht: Mit dem Johnson-Reed Act wurden Einwandererquoten und eine bestimmte Anzahl verfügbarer Visa pro Land und Jahr festgelegt. Während 1924 noch knapp 120.000 Juden aus Osteuropa in den Vereinigten Staaten ein neues Leben begannen, konnten 1926 nur noch knapp 10.000 die Grenze passieren.

Mi., 14. Jan · 07:30-07:55 · ARD-alpha
Willi wills wissen – Was glaubt man, wenn man jüdisch ist?

In Deutschland leben ungefähr 105.000 Menschen jüdischen Glaubens. Willi will heute herausfinden, was es bedeutet, jüdisch zu sein und ist dazu in München unterwegs. Christen gehen zum Gottesdienst in die Kirche – Juden in die Synagoge. Rabbi Diskin zeigt Willi die Tora, das wichtigste Schriftstück im jüdischen Glauben. Die Tora ist aber kein Buch, sondern eine Rolle aus Pergament, die mit zwei Holzstäben bewegt wird. Willi staunt nicht schlecht: Jeder der 304805 hebräischen Buchstaben ist handgeschrieben! Wer die 613 Ge- und Verbote, die in der Tora enthalten sind, befolgt, hält sich auch an bestimmte Speisegesetze. Gegessen und getrunken werden darf nur, was koscher ist. Was das genau bedeutet, erfährt Willi im Supermarkt von Zeef. Auch Schokoriegel tragen ein „Koscher-Siegel“. Dann trifft Willi Charlotte Knobloch. Seit 7.6.2006 ist sie Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. Von ihr erfährt der Reporter, wie viele Menschen jüdischen Glaubens während des Dritten Reiches ermordet wurden und wie sie diese Zeit erlebt hat. Einer der wichtigsten Tage im Leben eines Jungen jüdischen Glaubens ist der Tag seiner Bar Mitzwah. Bar Mitzwah bedeutet so viel wie „Sohn des Gebotes“. Ab der Bar Mitzwah, die in der Synagoge gefeiert wird, ist ein Junge im religiösen Sinn volljährig. Für den 13jährigen Kevin ist es heute soweit, und Willi darf dabei sein. Was Willi noch nicht wusste: Im jüdischen Glauben ist nicht der Sonntag, sondern der Samstag, der Tag, an dem nicht gearbeitet werden soll. Was am Sabbat passiert (oder eben nicht), erfährt Willi von Robby und seiner Familie.

Mi., 14. Jan · 21:15-21:45 · MDR
Junge Nationalsozialisten

Junge rechtsextreme Gruppen haben Zulauf. Auch Minderjährige sehen sich schon als Nationalsozialisten, sind gewaltbereit, bedrohen und attackieren politische Gegner. Rechtsextremisten mobilisieren Jugendliche erfolgreich im Netz, und bei rechtsradikalen Demos fallen immer mehr junge Männer auf. Warum wenden sich so viele Jugendliche dem Nationalsozialismus zu? Und greift der Staat zu spät ein? Die Reporter Thomas Datt und Clemens Lotze haben mehr als ein Jahr lang die Entwicklung der „Elblandrevolte“ aus Sachsen rund um den jungen Neonazi Finley P. beobachtet. Mit dem Projekt „Elblandrevolte“ wollte Finley P. das Image der JN aufpolieren, der Jugendorganisation der Neonazi-Partei „Die Heimat“, vormals NPD. Bei Demos tritt die Gruppe offensiv auf. Seine radikalen Äußerungen machen Finley populär, nach einem Angriff auf junge Linke kommt er in U-Haft und wird später zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der sächsische Verfassungsschutz beobachtet die Jung-Nazis. Im Interview mit „exactly“ hebt dessen Präsident Dirk-Martin Christian deren Gewaltbereitschaft hervor. Solvejg Höppner und Michael Nattke vom Kulturbüro Sachsen e.V. erklären den Zulauf junger Menschen zur rechtsextremen Szene mit einem generellen gesellschaftlichen Trend sowie der Suche nach Orientierung in Krisenzeiten. Auch das Männlichkeitsbild, das von der Szene propagiert werde, trage zur Faszination bei. Wohin Radikalisierung über die Jahre führen kann, und welche Gedankenwelt diese eröffnet, darüber können die Reporter mit zwei Aussteigern aus einer späteren mutmaßlichen Terrorgruppe sprechen.