Jüdisches Leben jenseits von Assimilation und „Leitkultur“
Podiumsgespräch mit Dr. Max Czollek, Autor der Streitschriften »Desintegriert Euch!« und »Gegenwartsbewältigung« sowie Prof. Dr. em. Shulamit Volkov, Historikerin, Universität Tel Aviv
Selbstverständlich dazugehören. Sichtbar sein – oder besser nicht, weil Ausgrenzung und Verfolgung oder Vereinnahmung drohen? Diese Fragen begleiten Jüdinnen und Juden seit Jahrhunderten. Welche Antworten haben sie darauf gefunden? Was verbindet das gegenwärtige »Integrationsparadigma« und der Gedanke einer Leitkultur mit Assimilationsvorstellungen des 19. Jahrhunderts? Gab es jemals eine »deutsch-jüdische Symbiose«? Max Czollek sagt, wir sollten »uns einzeln wie gemeinsam die Frage stellen, wie sich Geschichte eigentlich eingeschrieben hat in unser Denken, in die Art und Weise, wie wir über Deutschland und Judentum, deutsche Kultur und Vielfalt, Zugehörigkeit und Integration diskutieren«.
Moderation: Simone Gundi, Münchner Volkshochschule
17. Februar 2022 um 19 Uhr
Veranstalter: Münchner Volkshochschule in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Einstein 28, Bildungszentrum, Einsteinstr. 28, 81675 München & Online als Live-Stream
Eintritt: frei
Anmeldung Präsenzveranstaltung
https://www.mvhs.de/programm/erinnerung-in-der-vielfalt-der-stimmen.20167/N110320
Anmeldung Livestream (Online-Veranstaltung)
https://www.mvhs.de/programm/erinnerung-in-der-vielfalt-der-stimmen.20167/N110321
Bildnachweis: Shulamit Volkov (© privat), Max Czollek (© www.guntergluecklich.com / Graffiti: wandgestalten.de)