Blumige Vernichtungsfantasie

Fußballspieler von Greuther Fürth tilgt Israel von der Landkarte…

Der beim Zweitligaverein Spielvereinigung Greuther Fürth unter Vertrag stehende albanische Nationalspieler muslimischen Glaubens Mergim Mavraj postete vor einigen Tagen unter dem hashtag FREEPALESTINE auf Instagram seine Wunschlandkarte des palästinensischen Staates, der das gesamte Gebiet Israels einschließlich der Westbank und Gaza umfasst. Kurzerhand löschte er damit den jüdischen Staat aus, zumindest virtuell. Der deutsch-albanische Fußballer drückte nicht zum ersten Mal seine Sympathie für islamistische Positionen aus; vor einigen Jahren teilte er auf seiner Website ein Video der „Generation Islam“.

Auf Anfrage von haGalil wollte die Pressestelle von Greuther Fürth das Verhalten ihres Spielers nicht kommentieren. Allerdings ist das Posting mittlerweile aus dem Netz genommen worden. Möglicherweise auf Drängen der Vereinsführung, die sich mit dem Fan-Projekt „Vielfalt gewinnt: gegen Ausgrenzung und Rassismus“ als weltläufig, liberal und multikulturell gibt.

Wie man hört, will Greuther Fürth das „Gespräch“ mit Mergim Mavraj suchen. Offensichtlich ist man um Schadensbegrenzung bemüht, da sich die Stadt Fürth mit ihrer langen jüdischen Geschichte gerne mit dem Beinamen „Fränkisches Jerusalem“ schmückt. Für Daniela Eisenstein, Direktorin des Jüdischen Museum Franken, „ist das Verhalten Mergim Mavraj inakzeptabel“, da dieses Posting nach ihrer Ansicht „das Existenzrecht Israels negiert“. Eisenstein hofft, dass sich „der Fußballverein klar von solchen antisemitischen Positionen distanziert.“ – (jgt)

Bild oben: Screenshot Instagram

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